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  • Die Tora und der Völkermord der Juden an den Arabern

    I. Einleitung

    Pipi Netanjahu hatte der Weltöffentlichkeit die Gefahr der iranischen Atombombe geschildert, und ich möchte hier noch ergänzend ein ganz geheimes Geheimdienstfoto vorweisen, welches auch der IAEO vorliegt und Mahmut Achmadinedschad zeigt, wie er besagte Bombe bereits testet:

    Das wesentliche an Pipi Nettis UN-Auftritt aber war seine Berufung auf ein gottgegebenes Recht der Juden auf das Land Palästina, die entgegen göttlichen Willens sich 2000 Jahre in der Diaspora aufhielten und nun zurückkehrten.

    Es ist üblich für die Repräsentanten des Judenstaates, sich als „einzige Demokratie im Nahen Osten“ zu präsentieren, als ein Volk, das zivilisiert ist unter der Bedrohung durch Völker von Wilden (savages), exakt in dieser Ausdrucksweise.

    Dieses sagt auch Netanjahu in der angesprochenen Rede. (Wer zur Erinnerung sie nocheinmal benötigt: Netanjahu 27 Sep 2012)

    Täglich lesen wir von Juden, die illegale Siedlungen errichten, Palästinenser vertreiben, töten und einsperren, die ihre Heimat verteidigen, hören ab und zu ein bisschen Gemuckse aus Kreisen unserer mutigen Verteidiger des Humanismus und Forderungen danach, man solle doch mal wieder auf ein Papier schreiben, dass das nicht soooo OK ist, ersatzweise , man ist ja modern, tuts eine PDF oder ein Word.doc.

    Die AIPAC in Washington DC., der Zentralrat der Juden in Berlin, die führenden Eliten in Israel und andere offizielle Einrichtungen des organisierten Judentums achten in der Praxis aber sorgsam darüber, dass diese Siedlungen weitergebaut und abgesichert werden.

    Sehen wir uns jetzt einmal an, was die Tora, die Bücher Moses, Quell allen jüdischen Glaubens und der Rechtesordnung des Staates Israel, in dieser Sache zu sagen hat: es sind viele Zitate, und wer es nicht gewohnt ist, klassische Texte zu lesen wird Langeweile fürchten, aber es lohnt sich und gebietet sich, um die Politik des Staates Israel und seiner Auslandsorganisationen verstehen zu können. Es ist sogar notwendig, denn ohne die entsprechenden Verse, aus welchen sich die Politik ableitet, zu kennen, kann sie gar nicht verstanden werden.

    Es ist wichtig, die Verlautbarungen aus Israel und seiner Außenposten zu vergleichen mit den einschlägigen Texten aus der „Heiligen Schrift“ und am Besten noch mit Texten aus dem Talmud, um die Strategien, Hintergründe und Zielsetzungen richtig einordnen zu können. (Der Tipp mit dem Talmud ist nur für Leute mit viel Zeit und Energie dafür, es ist fast ein eigenes Studium, sich durch diesen Wust an echten und falschen, babylonischen und anderen Texten durchzuschlagen.)

    Ich meine damit aber wirklich alles, was aus Israel und Co. kommt. Beispielsweise auch den Vorzeigeisraeli der Linken Uri Avneri.

    Auch ich hatte ihm zugehört, bis er zum Vernichtungskrieg der NATO gegen Libyen beitrug: Ich hatte über 18 Jahre zu viel mit Linken zu tun, um danach noch auf einen solchen Wolf im Schafspelz reinzufallen.

    Im Folgenden handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die dem 5. Buch Mose: Deuteronomium  entnommen sind.

    Textvorlage ist die Revidierte Lutherübersetzung von 1984. Ich verwende die Lutherübersetzung immer gerne, weil sie das Role Model der Bibeltexte in deutscher Sprache vorlegt und die Verbreitetste ist.

    Für ein weiter- und tiefergehendes Studium empfehle ich die Bibelübersetzung von Martin Buber mit heranzuziehen, da diese direkt aus den hebräischen Originaltexten in das Deutsche übertragen ist. Die Kirchenbibeln verwenden die lateinische Übersetzung aus der griechischen Übersetzung der Originaltexte, was logischerweise zu Unzuverlässigkeiten führt. Von modernistischen Bibelausgaben, die auf Missionierung, besonders unter Jugendlichen, abzielen rate ich völlig ab, da sie oft sehr spekulative, semantisch unsinnige und theologisch minderwertige Interpretationen liefern, die eher dem Verbreiten einer Sektenideologie dienen als dem ernsthaften Studium der antiken Schriften.

    Wer keine Lust hat, alles zu lesen, sollte in jedem Falle Kapitel 20 lesen.

    II. Zitate

    Kapitel 2:

    24Macht euch auf und zieht aus und geht über den Arnon! Siehe, ich habe Sihon, den König der Amoriter zu Heschbon, in deine Hände gegeben mit seinem Lande. Fange an, es einzunehmen, und kämpfe mit ihm.

    25Von heute an will ich Furcht und Schrecken vor dir auf alle Völker unter dem ganzen Himmel legen, damit, wenn sie von dir hören, ihnen bange und weh werden soll vor deinem Kommen.

    .32Und Sihon zog aus uns entgegen mit seinem ganzen Kriegsvolk zum Kampf nach Jahaz.

    33Aber der HERR, unser Gott, gab ihn vor unsern Augen dahin, dass wir ihn schlugen mit seinen Söhnen und seinem ganzen Kriegsvolk.

    34Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und vollstreckten den Bann an allen Städten, an Männern, Frauen und Kindern, und ließen niemand übrig bleiben.

    35Nur das Vieh raubten wir für uns und die Beute aus den Städten, die wir eingenommen hatten.

     

    Kapitel 3

    3So gab der HERR, unser Gott, auch den König Og von Baschan in unsere Hände mit seinem ganzen Kriegsvolk, dass wir ihn schlugen, bis ihm keiner übrig blieb.

    4Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und es gab keine Stadt, die wir ihnen nicht nahmen: sechzig Städte, die ganze Gegend von Argob, das Königreich Ogs von Baschan,

    5lauter Städte, die befestigt waren mit hohen Mauern, Toren und Riegeln, außerdem sehr viele offene Städte.

    6Und wir vollstreckten den Bann an ihnen, gleichwie wir an Sihon, dem König von Heschbon, taten. An allen Städten vollstreckten wir den Bann, an Männern, Frauen und Kindern.

    7Aber alles Vieh und die Beute aus den Städten raubten wir für uns.

    18Und ich gebot ihnen zu der Zeit: Der HERR, euer Gott, hat euch dies Land gegeben, um es einzunehmen. So zieht nun gerüstet vor euren Brüdern, den Israeliten, her, all ihr Kriegsleute.

    19Nur eure Frauen und Kinder und euer Vieh – denn ich weiß, dass ihr viel Vieh habt – lasst in euren Städten bleiben, die ich euch gegeben habe,

    20bis der HERR eure Brüder auch zur Ruhe bringt wie euch, dass sie auch das Land einnehmen, das ihnen der HERR, euer Gott, geben wird jenseits des Jordans. Danach sollt ihr dann zurückkehren zu eurem Besitz, den ich euch gegeben habe.

    21Und Josua gebot ich zur selben Zeit und sprach: Deine Augen haben alles gesehen, was der HERR, euer Gott, mit diesen beiden Königen getan hat. So wird der HERR auch mit allen Königreichen tun, in die du ziehst.

    22Fürchtet euch nicht vor ihnen; denn der HERR, euer Gott, streitet für euch.

    27Steige auf den Gipfel des Gebirges Pisga und hebe deine Augen auf nach Westen und nach Norden und nach Süden und nach Osten und sieh es mit deinen Augen; denn du wirst nicht über den Jordan hier gehen.

    28Und gebiete dem Josua, dass er getrost und unverzagt sei; denn er soll über den Jordan ziehen vor dem Volk her und soll ihnen das Land austeilen, das du sehen wirst.

     

    Kapitel 4

    37Weil er deine Väter geliebt und ihre Nachkommen erwählt hat, hat er dich herausgeführt mit seinem Angesicht durch seine große Kraft aus Ägypten,

    38damit er vor dir her Völker vertriebe, die größer und stärker sind als du, und dich hineinbrächte, um dir ihr Land zum Erbteil zu geben, wie es jetzt ist.

     

    Kapitel 5

    31Du aber sollst hier vor mir stehen bleiben, damit ich dir verkündige das ganze Gesetz, die Gebote und Rechte, die du sie lehren sollst, dass sie danach tun in dem Lande, das ich ihnen geben werde, um es einzunehmen.

    32So habt nun Acht, dass ihr tut, wie euch der HERR, euer Gott, geboten hat, und weicht nicht, weder zur Rechten noch zur Linken,

    33sondern wandelt in allen Wegen, die euch der HERR, euer Gott, geboten hat, damit ihr leben könnt und es euch wohlgeht und ihr lange lebt in dem Lande, das ihr einnehmen werdet.

     

    Kapitel 6

    10Wenn dich nun der HERR, dein Gott, in das Land bringen wird, von dem er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, es dir zu geben – große und schöne Städte, die du nicht gebaut hast,

    11und Häuser voller Güter, die du nicht gefüllt hast, und ausgehauene Brunnen, die du nicht ausgehauen hast, und Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast –, und wenn du nun isst und satt wirst,

    12so hüte dich, dass du nicht den HERRN vergisst, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt hat,

    13sondern du sollst den HERRN, deinen Gott, fürchten und ihm dienen und bei seinem Namen schwören.

    16Ihr sollt den HERRN, euren Gott, nicht versuchen, wie ihr ihn versucht habt in Massa,

    17sondern sollt halten die Gebote des HERRN, eures Gottes, seine Vermahnungen und seine Rechte, die er dir geboten hat,

    18dass du tust, was recht und gut ist vor den Augen des HERRN, auf dass dir’s wohlgehe und du hineinkommest und einnehmest das gute Land, von dem der HERR deinen Vätern geschworen hat,

    19dass er verjagen wolle alle deine Feinde vor dir, wie der HERR es zugesagt hat.

     

    Kapitel 7

    1Wenn dich der HERR, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du,

    2und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, dass du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade gegen sie üben

    3und sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen für eure Söhne.

    4Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen, dass sie andern Göttern dienen; so wird dann des HERRN Zorn entbrennen über euch und euch bald vertilgen.

    5Sondern so sollt ihr mit ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr einreißen, ihre Steinmale zerbrechen, ihre heiligen Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder mit Feuer verbrennen.

    6Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.

    Und wenn ihr diese Rechte hört und sie haltet und danach tut, so wird der HERR, dein Gott, auch halten den Bund und die Barmherzigkeit, wie er deinen Vätern geschworen hat,

    13und wird dich lieben und segnen und mehren, und er wird segnen die Frucht deines Leibes und den Ertrag deines Ackers, dein Getreide, Wein und Öl, und das Jungvieh deiner Kühe und deiner Schafe in dem Lande, das er dir geben wird, wie er deinen Vätern geschworen hat.

    14Gesegnet wirst du sein vor allen Völkern. Es wird niemand unter dir unfruchtbar sein, auch nicht eins deiner Tiere.

    15Der HERR wird von dir nehmen alle Krankheit und wird dir keine von all den bösen Seuchen der Ägypter auflegen, die du kennst, sondern wird sie allen deinen Hassern auflegen.

    16Du wirst alle Völker vertilgen, die der HERR, dein Gott, dir geben wird. Du sollst sie nicht schonen und ihren Göttern nicht dienen; denn das würde dir zum Fallstrick werden.

    17Wirst du aber in deinem Herzen sagen: Diese Völker sind größer als ich; wie kann ich sie vertreiben?,

    18so fürchte dich nicht vor ihnen. Denke daran, was der HERR, dein Gott, dem Pharao und allen Ägyptern getan hat

    19durch große Machtproben, die du mit eigenen Augen gesehen hast, und durch Zeichen und Wunder, durch mächtige Hand und ausgereckten Arm, womit dich der HERR, dein Gott, herausführte. So wird der HERR, dein Gott, allen Völkern tun, vor denen du dich fürchtest.

    20Dazu wird der HERR, dein Gott, Angst und Schrecken unter sie senden, bis umgebracht sein wird, was übrig ist und sich verbirgt vor dir.

    21Lass dir nicht grauen vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, der große und schreckliche Gott.

    22Er, der HERR, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. Du kannst sie nicht auf einmal vertilgen, damit sich nicht die wilden Tiere wider dich vermehren.

    23Der HERR, dein Gott, wird sie vor dir dahingeben und wird eine große Verwirrung über sie bringen, bis er sie vertilgt hat,

    24und wird ihre Könige in deine Hände geben und du sollst ihren Namen auslöschen unter dem Himmel. Es wird dir niemand widerstehen, bis du sie vertilgt hast.

    25Die Bilder ihrer Götter sollst du mit Feuer verbrennen und sollst nicht begehren das Silber oder Gold, das daran ist, oder es zu dir nehmen, damit du dich nicht darin verstrickst; denn das ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel.

    26Darum sollst du solchen Gräuel nicht in dein Haus bringen, damit du nicht dem Bann verfällst wie jene, sondern du sollst Ekel und Abscheu davor haben; denn es steht unter dem Bann.

     

    Kapitel 9

    91Höre, Israel, du wirst heute über den Jordan gehen, damit du hineinkommst, das Land der Völker einzunehmen, die größer und stärker sind als du, große Städte, ummauert bis an den Himmel,

    2ein großes, hoch gewachsenes Volk, die Anakiter, die du kennst, von denen du auch hast sagen hören: Wer kann wider die Anakiter bestehen?

    3So sollst du nun heute wissen, dass der HERR, dein Gott, vor dir hergeht, ein verzehrendes Feuer. Er wird sie vertilgen und wird sie demütigen vor dir, und du wirst sie vertreiben und bald vernichten, wie dir der HERR zugesagt hat.

    4Wenn nun der HERR, dein Gott, sie ausgestoßen hat vor dir her, so sprich nicht in deinem Herzen: Der HERR hat mich hereingeführt, dies Land einzunehmen, um meiner Gerechtigkeit willen –, da doch der HERR diese Völker vertreibt vor dir her um ihres gottlosen Treibens willen.

    5Denn du kommst nicht herein, ihr Land einzunehmen, um deiner Gerechtigkeit und deines aufrichtigen Herzens willen, sondern der HERR, dein Gott, vertreibt diese Völker um ihres gottlosen Treibens willen, damit er das Wort halte, das er geschworen hat deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob.

    6So wisse nun, dass der HERR, dein Gott, dir nicht um deiner Gerechtigkeit willen dies gute Land zum Besitz gibt, da du doch ein halsstarriges Volk bist.

     

    Kapitel 11

    19und lehrt sie eure Kinder, dass du davon redest, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.

    20Und schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und an deine Tore,

    21auf dass ihr und eure Kinder lange lebt in dem Lande, das der HERR, wie er deinen Vätern geschworen hat, ihnen geben will, solange die Tage des Himmels über der Erde währen.

    22Denn wenn ihr diese Gebote alle halten werdet, die ich euch gebiete, und danach tut, dass ihr den HERRN, euren Gott, liebt und wandelt in allen seinen Wegen und ihm anhangt,

    23so wird der HERR alle diese Völker vor euch her vertreiben, dass ihr größere und stärkere Völker beerbt, als ihr es seid.

    24Alles Land, darauf eure Fußsohle tritt, soll euer sein: von der Wüste bis an den Berg Libanon und von dem Strom Euphrat bis ans Meer im Westen soll euer Gebiet sein.

    25Niemand wird euch widerstehen können. Furcht und Schrecken vor euch wird der HERR über alles Land kommen lassen, das ihr betretet, wie er euch zugesagt hat.

    29Wenn dich nun der HERR, dein Gott, in das Land bringt, in das du kommen sollst, es einzunehmen, so sollst du den Segen sprechen lassen auf dem Berge Garizim und den Fluch auf dem Berge Ebal,

    30die jenseits des Jordans liegen an der Straße gegen Sonnenuntergang im Lande der Kanaaniter, die im Jordantal wohnen, Gilgal gegenüber bei der Eiche More.

    31Denn ihr werdet über den Jordan gehen, dass ihr hineinkommt, das Land einzunehmen, das euch der HERR, euer Gott, gegeben hat, damit ihr’s einnehmt und darin wohnt.

    32So habt nun Acht, dass ihr tut nach allen Geboten und Rechten, die ich euch heute vorlege.

     

    Kapitel 12

    1Dies sind die Gebote und Rechte, die ihr halten sollt, dass ihr danach tut im Lande, das der HERR, der Gott deiner Väter, dir gegeben hat, es einzunehmen, solange du im Lande lebst:

    2Zerstört alle heiligen Stätten, wo die Heiden, die ihr vertreiben werdet, ihren Göttern gedient haben, es sei auf hohen Bergen, auf Hügeln oder unter grünen Bäumen,

    3und reißt um ihre Altäre und zerbrecht ihre Steinmale und verbrennt mit Feuer ihre heiligen Pfähle, zerschlagt die Bilder ihrer Götzen und vertilgt ihren Namen von jener Stätte.

     

    Kapitel 20

    1Wenn du in einen Krieg ziehst gegen deine Feinde und siehst Rosse und Wagen eines Heeres, das größer ist als du, so fürchte dich nicht vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat, ist mit dir.

    2Wenn ihr nun auszieht zum Kampf, so soll der Priester herzutreten und mit dem Volk reden

    3und zu ihnen sprechen: Israel, höre zu! Ihr zieht heute in den Kampf gegen eure Feinde. Euer Herz verzage nicht, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht und lasst euch nicht grauen vor ihnen;

    4denn der HERR, euer Gott, geht mit euch, dass er für euch streite mit euren Feinden, um euch zu helfen.

    5Und die Amtleute sollen mit dem Volk reden und sagen: Wer ein neues Haus gebaut hat und hat’s noch nicht eingeweiht, der mache sich auf und kehre heim, auf dass er nicht sterbe im Krieg und ein anderer es einweihe.

    6Wer einen Weinberg gepflanzt hat und hat seine Früchte noch nicht genossen, der mache sich auf und kehre heim, dass er nicht im Kriege sterbe und ein anderer seine Früchte genieße.

    7Wer mit einem Mädchen verlobt ist und hat es noch nicht heimgeholt, der mache sich auf und kehre heim, dass er nicht im Krieg sterbe und ein anderer hole es heim.

    8Und die Amtleute sollen weiter mit dem Volk reden und sprechen: Wer sich fürchtet und ein verzagtes Herz hat, der mache sich auf und kehre heim, auf dass er nicht auch das Herz seiner Brüder feige mache, wie sein Herz ist.

    9Und wenn die Amtleute dies alles zu dem Volk geredet haben, so sollen sie Heerführer an die Spitze des Volks stellen.

    10Wenn du vor eine Stadt ziehst, um gegen sie zu kämpfen, so sollst du ihr zuerst den Frieden anbieten.

    11Antwortet sie dir friedlich und tut dir ihre Tore auf, so soll das ganze Volk, das darin gefunden wird, dir fronpflichtig sein und dir dienen.

    12Will sie aber nicht Frieden machen mit dir, sondern mit dir Krieg führen, so belagere sie.

    13Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen.

    14Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen und sollst essen von der Beute deiner Feinde, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.

    15So sollst du mit allen Städten tun, die sehr fern von dir liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören.

    16Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat,

    17sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat,

    18damit sie euch nicht lehren, all die Gräuel zu tun, die sie im Dienst ihrer Götter treiben, und ihr euch so versündigt an dem HERRN, eurem Gott.

    19Wenn du vor einer Stadt lange Zeit liegen musst, gegen die du kämpfst, um sie zu erobern, so sollst du ihre Bäume nicht verderben und mit Äxten umhauen, denn du kannst davon essen; darum sollst du sie nicht fällen. Die Bäume auf dem Felde sind doch nicht Menschen, dass du sie belagern müsstest!

    20Die Bäume aber, von denen du weißt, dass man nicht davon isst, die darfst du verderben und fällen und ein Bollwerk daraus bauen gegen die Stadt, die mit dir Krieg führt, bis du sie besiegt hast.

     

    Kapitel 21

    10Wenn du in einen Krieg ziehst gegen deine Feinde und der HERR, dein Gott, gibt sie dir in deine Hände, dass du Gefangene von ihnen wegführst,

    11und siehst unter den Gefangenen ein schönes Mädchen und gewinnst sie lieb, dass du sie zur Frau nimmst,

    12so führe sie in dein Haus und lass sie ihr Haar abscheren und ihre Nägel beschneiden

    13und die Kleider ablegen, in denen sie gefangen genommen wurde, und lass sie in deinem Hause sein und einen Monat lang ihren Vater und ihre Mutter beweinen. Danach geh zu ihr und nimm sie zur Ehe und lass sie deine Frau sein.

    14Wenn du aber kein Gefallen mehr an ihr hast, so sollst du sie gehen lassen, wohin sie will; du sollst sie aber nicht um Geld verkaufen oder als Sklavin behandeln, weil du zu ihr eingegangen bist.

     

    Kapitel 29

    28 Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes; was aber offenbart ist, das gilt uns und unsern Kindern ewiglich, dass wir tun sollen alle Worte dieses Gesetzes.

     

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  • Herr Vitali Klitschko steckt bis zum Hals im Sumpf

    Eine kurze Pressemeldung sollte keinesfalles unbedacht übergangen werden:

    Klitschko hatte sich mit Guido Westerwelle in Berlin getroffen: AZ und andere melden, er habe den bundesdeutschen Außenminister gebeten, zur Tat zu schreiten und gegen die Ukraine vorzugehen, und jetzt das Wichtigste: Vertreter des ukrainischen Staates mit Sanktionen zu belegen!

    Nun ist es ja kein Geheimnis, dass Herr Klitschko kein eigenes politisches Denken hat sondern bei Westerwelle war, um vom deutschen Außenministerium gebrieft zu werden, wie er sich weiter zu verhalten hätte, und Westerwelle hat in Wirklichkeit Klitschko gesagt, was Klitschko dann vor der Presse vertritt.

    Mit diesem Auftritt unseres Celebs geht er aber über die Rolle des naiven Handlangers hinaus: Er wird, indem er sich in eine solche Offensive einbinden lässt, zum ausländischen Agenten!

    Wir bewegen uns auf eine Situation zu, die es immer schwerer macht, diesen Mann nachsichtig zu bewerten.

    Er sinkt auf das Niveau der unappetitlichen Gangsterbraut Timoschenko und deren London-Paris-New York-Tochter herab, welche die dazugehörige Karte spielen und vor der „Janukowitsch-Diktatur“ „warnen“.

    Damit zeichnet sich das Muster ab, wie es sich jedesmal ergibt, wenn EUUSA ein Land ins Fadenkreuz nehmen.

    Oberflächlich betrachtet mag es weit hergeholt klingen, sich zu fragen: „Und, wann wird das „Ukrainian National Council“ ins Leben gerufen?“ In der Tat aber ist die Frage naheliegend!

    Und wir müssen sie uns zur Schande unseres Boxweltmeisters stellen!

    Dafür gibt es mehrere Gründe:

    1. Zu einer O-Saft-Revolution reloaded werden nicht ausreichend Menschen in der Ukraine mobilisierbar sein. Diese Option fällt flach. Wer sich einmal reinlegen lässt ist ein Opfer, wer sich zweimal reinlegen lässt ein Idiot, und die Ukrainer sind keine Idioten.

    Da setzt die klassische Form der Low Intensity Warfare ein: Subversion, zunächst sporadischer Terror etc. politische Instabilität und handlungseingeschränkte Institutionen.

    Die Abkommen zwischen EU und Ukraine werden nicht ratifiziert: das bedeutet Handelsnachteile für die Ukraine, Verteuerung der Waren aus der EU und in diesem Falle vor allem: eine restriktive Visa-Politik.

    Wird offen in der Presse über Sanktionen gesprochen, können wir davon ableiten, dass die Sanktionen beschlossene Sache sind. Sie müssen nur noch verkauft werden, und der Zuschlag für diese Aufgabe ging an Vitali Klitschko! Sanktionen sind der erste erklärte Angriff.

    2. Auch wenn der Focus derzeit auf Libanon-Syrien-Iran liegt, der Weg nach Moskau führt über Kiew! Nicht vergessen, die Russische Schwarzmeerflotte hat ihren Heimathafen in der Ukraine. Russlands Position die Aggression des Imperiums in mittleren Osten eindämmen zu können ist schwach genug, entsprechend große Probleme mit der Ukraine könnten hier geradezu eine Achilles-Ferse werden. Im NATO-Osterweiterungskonzept, das die gesamte Fläche Aserbaidschan, Armenien, Georgien, Moldawien, Weißrussland und Ukraine umfasst, ist die Ukraine der bedeutendste Faktor. Weißrussland fällt aus und Armenien derzeit auch. Georgien hat die NATO mehr oder weniger in der Tasche, aber es ist nur ein Stützpunkt. Die Ukraine ohne einen einzigen Schuss zu erobern verpasst dem gesamten antiimperialistischen Widerstand einen kaum wettzumachenden Schlag.

    Man nimmt sich mit Syrien noch etwas Zeit. Der Franzose Hollande tritt erstaunlich leise und hat den Ball erstmal London zugespielt, London tippelt unbeholfen. Ich meine, Assad geradezu auf den Knien anzuflehen, dem Imperium doch bitte den Gefallen zu tun und sein Land aufgeben, damit steckte Cameron sich ja geradezu die rote Clownsnase ins Gesicht. Andere Verlautbarungen aus der Themsenstadt, der Einsatz britischer Truppen sei in wenigen Monaten organisierbar sagt in dem Zusammenhang eher aus „Hilfäää, wir sind noch nicht soweit…!“

    3. Leider ist das mit dem Reinlegen in Deutschland ein Kinderspiel – die deutschen Schafe blöken mit dem Hammel! Der Taschenspielertrick, einen Präsidenten oft genug Diktator nennen, ein bis zwei Identifikationsfiguren als Oppositionsführer ausrufen, das Bild vom bösen Staat und dem armen unterdrückten Völkchen zeichnen funktioniert jedesmal. Es gibt zwar immer mehr Skeptiker, aber unterm Strich bewegt sich das immer noch im Bereich verschwindend kleiner Minderheit. Dem Deutschen die Butter vom Brot zu nehmen reicht nicht, man kann ihm verklickern, das sein zu seinem eigenen Besten. Erst wenn das Brot auch weg ist, fängt er an sich zu wundern, warum es zu seinem eigenen Besten sein soll, dass er nichts zu essen hat. Und dann können immernoch Presse, Politiker und Wissenschaftler ihm weis machen, dass er viel zu fett ist und sein Vorteil darin besteht, endlich Diät zu machen.

    Mit Timoschenko hat man zwar eine ideale Partnerin, um das Land von Brüssel und Berlin aus regieren zu können: eine Verbrecherin, die am seidenen Faden hängt kann gar nicht erst auf die Idee kommen, auch mal eine eigene Entscheidung zu treffen, gar eine, die ihren Herren missfällt, man hat sie vollständig in der Hand und wenn man sie fallen lassen will, ist das nur eine Frage von ein paar Telefonaten. Man braucht aber jetzt noch den Tribun, der Massen ziehen kann. Ein international geachteter Sportler und Medienstar ist da ein ebenfalls perfektes 2. Pferd im Stall. Was die Ukrainer wovon halten, interessiert das Imperium nicht, der eigene Plebs muss ruhig gehalten werden.

    Die Ukraine wäre ein Land, das wirklich Möglichkeiten hat in vergleichsweise kurzer Zeit sich Wohlstand aufzubauen. Ein breites Spektrum an Bodenschätzen, unerschöpfliche landwirtschaftliche Möglichkeiten, Natur- und Kulturschätze und eine – noch – gut gebildete Bevölkerung.

    Es wäre ein Jammer, fiele sie der EU in die Hände.

    EU-Politik sollte nunmehr bekannt sein: Sie lockt mit billigen Bonbons; die sind lecker, aber leider wohldosiert mit Heroin vergiftet.

    Hat das Heroin die Beschenkten süchtig gemacht, werden sie ganz plötzlich verdammt teuer. Der Süchtige aber brauch jetzt immer mehr davon und er zahlt, bis er nichts mehr hat und vergiftet sich dabei langsam aber unweigerlich zu Tode.

    Klitschko ist zum Promotion-Angestellten für die Billigbonbons geworden.

    Und macht sich die NATO dort erst einmal breit, dann ist die Kacke wirklich fett am Dampfen!

     

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  • Kein Weg zurück nach dem Blutfreitag!

    Das Wort referiert an den berühmten Blutsonntag, 09.Januar 1905.

    Damals führte der Organisator der Petersburger Arbeitervereine, der Pope Gapon, die Petersburger Arbeiter vor den Winterpalast, um dem Zaren eine Petition zu überreichen mit einfachen Forderungen, die darauf abgestimmt waren, schlicht das nackte Überleben der Arbeiter in den Petersburger Betrieben zu gewährleisten.

    Aber das war, wie man heute sagt, ein Set Up. Der Pope Gapon war ein Agent der Ochrana, der zaristischen Geheimpolizei, und als die Arbeiterkolonnen sich auf dem Platz vor dem Winterpalast vereinten, eröffnete das stationierte Militär Feuer aus Maschinengewehren.

    Das Entscheidende diesen Tages waren nicht die vielen Toten und noch mehr Verwundeten.

    Das Entscheidende war, dass das russische Volk bis zu diesem Sonntag des 9. Januar 1905 niemals angezweifelt hatte, dass der Zar ihr aller Väterchen ist.

    Sie glaubten, er wisse von ihrem Elend nichts, und überbrächten sie ihm die Petition, würden ihm augenblicklich die Augen geöffnet und er wird sich für ihr Wohl einsetzen.

    Mit diesem Tage hatte der Zarismus sein Ende besiegelt. Das blinde Vertrauen war für immer dahin.

     

    Natürlich wiederholt Geschichte sich nicht 1:1 analog.

    Aber sie funktioniert nach immer gleichen Mechanismen.

    Fast 2 Jahre nun lenken die USA als Bannerträgern von Freiheit und Demokratie ihren arabischen Frühling.

    Fast 2 Jahre nun simulieren sie Revolutionen, die nichts als Elend und Unglück über die Menschen dort bringen.

    Die Menschen haben vertraut, und wurden enttäuscht, und haben vertraut, und wurden enttäuscht. Sie haben gesehen, was mit Libyen geschieht, das, im Gegensatz zur Propaganda, ein sehr angesehenes Land war, sie sehen was in Syrien geschieht und sie sehen was in Saudi Arabien und Bahrain geschieht.

    Die Verhältnisse in Ägypten haben sich verschlechtert.

    Irak, Afghanistan, Palästina bleiben eitrige Wunden.

    Ich denke, es kann kaum Zweifel daran geben, dass die Ereignisse um den 11. September 2012 von den üblichen Verdächtigen in Washington und Langley geplant und in die Wege geleitet wurden.

    Amerikanischer Mainstreampresse zufolge waren die Botschaften in Kairo und Khartoum Tage vor dem 11. September geräumt worden.

    Und ebenfalls offizielle Quellen in den USA berichten, dass die 4 getöteten Amerikaner in Benghazi eigentlich schon in Sicherheit waren, dann aber verraten wurden.

    Die Herstellung des Filmes ist mehr als obskur.

    Sieht man sich den angeblichen Vertreiber Steve Klein im Interview an, dann erkennt man an dieser biersaufenden Kreatur eigentlich sofort, dass das ein Alkoholiker im Endstadium ist, der zu keiner kontinuierlichen Arbeit befähigt sein kann.

    Der gerichtsbekannte Kleingangster Nakoula Basseley Nakoula soll jetzt doch Produzent sein, nachdem ein israelischer Jude, der Produzent, Regisseur und Drehbuchautor gewesen sein soll plötzlich gar nicht mehr existiert, noch nicht einmal als Immobilienhändler.

    Allerdings haben die Klatsch-Journalisten in LA mittlerweile ans Tageslicht gebracht, dass der Regisseur des Filmes ein Porno-Regisseur namens Alan Roberts ist und auch die Darsteller teilweise aus der Pornoscene in LA rekrutiert wurden, der Film aber später nachsynchronisiert wurde, und vertrauen sie mir, die bringen alles ans Tageslicht, was in Hollywood los ist, und solche Sachen kann man denen ruhig glauben. Diese Klatschreporter in LA sind harmlose Leute, die an Politik nicht das mindeste Interesse haben, aber wenn‘s Skandale und Skandälchen ans Licht zu bringen gibt Schuhplattler tanzen und wer als erster die richtigen News hat ist der Held. Just part of the Entertainment. There's no business like show business! Wie sagte nicht Don Vito Corleone zu den Drogendealern: „Wir machen unser Geld mit Glückspiel. Ein harmloses Laster. Ihr tötet Menschen und zerstört Familien!“

    Und nur ein 3 Mausklicks weiter meldet der beliebte  LA Weekley, DASS ES IN LA BEKANNT WAR, DASS DIESER FILM ÄRGER BEDEUTET:

    „THE L.A CITY COUNCIL MEETING VIDEO SHOWS THAT JOHN WALSH FORMALLY REPRESENTING THE ANTI-RACIST WEBSITE HOLLYWOODHIGHLANDS.ORG APPEARED UNDER PUBLIC COMMENT ON A FRIDAY TO WARN THE L.A. CITY COUNCIL OF VIOLENCE IF "INNOCENCE OF MOSLEMS" WAS SHOWN THE NEXT DAY (SATURDAY) AS SCHEDULED AT THE VINE THEATER ON HOLLYWOOD BLVD.OUR WARNING FELL UPON AUDITORY-CHALLENGED EARS AT CITY HALL!”

    Sehen wir uns nun Nakoula und Klein an, dann fällt doch sofort ein Muster auf: Hochstapler, verkrachte Existenzen, den Hass auf das eigene Versagen gegen den aktuellen Feind der Nation gelenkt – klingelts? – die perfekten und allzutypischen Strohpuppen für DEA/FBI/CIA/NSA-set-ups!

    Wir haben Libyen, Kairo, Khartoum als Hotspots.

    Wir wissen, dass in Kairo Al Kaida die Leute zur Botschaft geführt hat: ein einfacher Blick auf ein  Foto genügt – die Dschihad-Fahne und die saudische Fahne wehen:

     

     

     

    Wir hören Jo Biden Gift und Galle gegen Khartoum spritzen, man habe dort für die Sicherheit der Botschaft zu sorgen – nachdem bereits in den Auseinandersetzungen um die – ebenfalls im Vorfeld des 11. September bereits  geräumten! – deutsche und die britische Botschaften Tote gemeldet wurden! – und Washington sendet Marines zur Sicherung der leeren Residenz.

    Wir wissen, dass die NATO seit Jahren scharf darauf ist, in den Sudan einzumarschieren!

    Alle Fakten verdichte sich zu einem Szenario, welches am Gedenktag der Twin Towers den Boden für den Einmarsch der NATO in Nordafrika bereiten sollte.

    Aber es kam anders: Auch wenn Al Kaida mitmischt, die Ägypter lassen sich von denen nicht führen. Der Nationalheld heißt immernoch Kamal Abdel Nasser und alles andere ist die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub, das wissen die Leute dort genau!

    Wie der Pope Gapon die Russische Arbeiterschaft in ein Massaker geführt hatte, welches ihnen ein für alle Mal das Rückgrad brechen sollte, so wurde im Gegenteil erreicht, dass der Zarismus den ersten Spatenstich zu seinem eigenen Grabe führte.

    Und die Flammen flackern auf von Kairo bis Jakarta, von Riyadh bis Islamabad! Sogar im australischen Sidney knallt’s.

    Keine Stadt, kein Land der Umma, wo nicht das Schwert den gordischen Knoten schlägt!

    Da nutzt es gar nichts mehr, dass Obomba butterbeschmierte Freundschaftsreden hält, wie lieb er doch die Moslems hat und wie gerne die USA den armen Menschen hilft Freiheit zu erlangen.

    Ab jetzt wird seine Freiheit abgelehnt. Sie ist erkannt und gerichtet!

    Man ahnt es auch in Washington (der Psycho selber freilich nicht, aber sein Stuff) – und hat keinen Plan B. Man greift auf ausgelutschte Schmähs zurück wie: Bombendrohung am Campus da und dort, Drohnen hier, Marines dort…

    Inwieweit man es in Washington, Berlin, London und Paris begriffen hat, dass dieser Freitag einen Wendepunkt der Geschichte markiert kann ich nicht einschätzen. Unsere Politiker gehören in der Regel zu den Letzten, die begreifen was in der Welt geschieht. Das kommt daher, dass sie sich für die Führer der Welt halten und in Wirklichkeit immer nur hinterherrennen.

    Die Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, stellen die Weichen für die kommenden Jahrzehnte!

    Und Leute, eins noch: zieht euch warm an! Diese gesamte Aggression gegen die muslimisch dominierten Länder ist essenzieller Bestandteil der „Krisenlösungsstrategie“ unserer Finanzprobleme.

    Klappt das eine nicht, klappt das andere auch nicht.

    Die Zeche zahlen wir, die normale Durchschnittsbevölkerung. Und machen wir uns nichts vor, wir werden bezahlen. Wir haben keine organisierte Kraft, die hier ansetzen und Alternativen aufzeigen könnte.

    Auch die Vorschläge der LINKEN spekulieren auf den Sieg des Imperiums in der Rekolonialisierung.

    Der kommt aber nicht mehr. Das weis ich seit Freitag, dem 14. September, den ich den Blutfreitag nenne. Wir müssen jetzt schön langsam endlich lernen, auf eigenen Füssen zu stehen.

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  • KenFM im Gespräch mit Christoph Hörstel über: NAM-Konferenz

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  • Es wird davor gewarnt, dass Israel noch vor dem 6. November den Iran angreifen wird

    2 Artikel des Centre for Research on Glonalisation, "Israel's War Plans to Attack Iran "Before the US Elections" by Michel Chossudovsky", den in deutscher Übersetzung hier vorliegt, und  "Netanyahu's Secret War Plan: Leaked Document Outlines Israel's "Shock and Awe" Plan to Attack Iran by Richard Silverstein" sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

    Einige Entwicklungen der internationalen Bewegungen unterstützen diese Befürchtung.

    Wir wissen, dass Washington unternimmt,was es kann, um einen NATO-Angriff auf Syrien zu forcieren, aber Russland konnte seine Position gut stabilisieren.

    Die von der westlichen Presse weitgehend verschwiegene Teheraner Syrienkonferenz vom 9. August war eine deutliche Warnung, dass militärisches Eingreifen der NATO diesmal nicht hingenommen werden wird.

    Es drückt sehr viel aus, wenn Pakistan und Indien, die sich seit Jahrzehnten bekämpfen, hier zu einer gemeinsamen Position kommen.

    Press TV meldet, dass der ehemalige Botschafter Pakistans in den USA Andeutungen macht, dass die derzeitigen Beziehungen zwischen der pakistanischen und der US-Führung so nicht mehr aufrechterhalten werden können. Wenn solche Aussagen von einer solchen Person gemacht werden, dann ist das ein Vorbote, welche Position die Regierung einnehmen wird, sollte das Verhalten des Adressaten sich nicht fundamental ändern.

    Washington wird sein Verhalten nicht ändern.

    Die Welt militärisch zu bedrohen, ist das einzige Mittel, das Washington noch hat.

    Es wird seine Pläne nicht ändern.

    Von Syrien ablassen hieße: Syrien unter der Führung von Bashir al Assad hat einen Krieg gegen die NATO gewonnen.

    Das kann die treibende Elite der USA nicht zulassen.

    Greift Israel den Iran an, hat Washington einen geeigneten Vorwand, zuzuschlagen.

     

     

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  • Kurze Mitteilung aus meinem heutigen Nachrichtencheck:

    PressTV meldet nun auch Demonstrationen aus der heiligen Stadt von Mecca!

    Das ist bemerkenswert. Die bisherigen Proteste, die bekannt geworden sind, fanden vor allem in den schiitischen Gegenden statt und forderten nichts weiter als das Ende der Diskriminierung. Könnte man bezeichnen als grundlegendes Menschenrecht. Tut sich etwas in Mecca, dann ist das ein deutliches Zeichen, dass sich der Protest weiterentwickelt hat und über die passive "Wir sind auch Menschen"-Ebene hinauswächst.

    Man muss den grundlegenden Unterschied zwischen der Unterdrückung von Schiiten im Irak und in Saudi Arabien begreifen:

    Die Regierung Saddam hatte erst im Krieg gegen Iran angefangen, Schiiten repressiv zu behandeln, weil Schiiten der natürliche Verbündete des Iran sind, also von zweifelhafter Loyalität einer Regierung gegenüber, die gegen den Iran Krieg führt. Der Ayatollah Khomeini hatte sie oft genug zum Aufstand gegen Saddam aufgerufen. Ich will da nichts rechtfertigen, aber das ist eine Entwicklung, die der Logik des Krieges folgt.

    Anders in Saudi Arabien. Dort sind Schiiten Menschen 4. Klasse. Kein Scheiß, es gibt in Saudi Arabien 5 Klassen von Menschen, die unterste, 5. sind Ausländer aus andern islamischen Ländern, die als Gastarbeiter im Land sind. Aber die 4. Klasse hat es schlechter als die 5. Die Ausländer können theoretisch auch nach Hause gehen (vorausgesetzt, sie wurden nicht von Sklavenhändlern entführt). Schiiten und Beduinen, die in Saudi Arabien geboren sind, können das nicht, sie sind schon zu Hause, wo sie als Untermenschen behandelt werden und staatlich als solche kategorisiert.

    Jetzt erinnern wir uns daran, dass die Befreiung der Schiiten im Irak ein wesentliches Argument der US-Führung war, über den Irak herzufallen.

    Damit wurden die amerikanischen Soldaten mobilisiert: Seid gute Jungs, befreit die armen Schiiten vom blutrünstigen Tyrannen! Die haben das geglaubt und sind guten Gewissens in den Kampf gezogen. Mit Saudi Arabien als Hinterland. Was für eine Ironie!

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