Die Vollendung des Medien-Zombie

Ein tätowierter Typ im Superman-T-shirt, dessen Front mit „Save Ukraine“ bemalt ist, dessen Rücken „Respect for Iranian Women“ fordert, stürmt während des Spiels Portugal-Uruguay in Katar auf das Feld, und schwenkt eine LGBT+Fahne.

Man könnte jetzt augenrollend anmerken: „Meine Fresse, jetzt hat der Schwachkopf doch glatt das Klima vergessen!“, aber freilich wissen wir nicht, ob die Aktion nicht ihren Höhepunkt darin hätte finden sollen, dass er sich am Tor festklebt und die Fußballfans vor dem Weltuntergang in sieben Jahren warnt. Denn da der Menschheit 2019 noch 10 Jahre geblieben sind, auf deutschen Autobahnen aber immer noch kein Tempo 100 Pflicht ist, so werden wir denn in sieben Jahren alle verbrennen.

Syrian Analysis hat da einen wichtigen Kommentar zu gemacht:

Selten Strom, keine Heizung, Unterernährung, alles, was unsere westlichen Medien und Politiker für die Ukraine im kommenden Winter beklagen, in Syrien bestimmt es den Alltag seit vielen Jahren; als auch ist es Alltag, in jedem Moment mit einem Luftangriff Israels rechnen zu müssen.

Ursache: der vom Westen betriebene Regime-Change-Krieg und die vom Westen verhängten Sanktionen!

Ich möchte etwas zur Ergänzung anmerken.

Zahlreiche große Konflikte finden parallel auf diesem Planeten statt, Sudan ist nicht vorbei, Äthiopien-Tigray-Eritrea, Mali und so weiter.

So weit braucht man gar nicht gehen, man kann in der Region bleiben: Israels Genozid an den Palästinensern geht unvermindert weiter, Saudi Arabiens Krieg gegen den Jemen – in dem auch Katar eine Rolle spielt, weshalb er sich für Thematisierung besonders gut eignen würde – der Türkei-Irak-Syrien-Iran-Kurden-Konflikt eskaliert soeben wieder.

Syrien war mal in, aber jetzt ist Syrien Schnee von gestern. Tiefstes 2015, fast schon Mittelalter, Stoff für Geschichtsbücher.

"Was war da mit Syrien noch mal die Parole? Mossad muss weg!"
"Tickst du nicht mehr sauber? Bussard muss weg!"
"Bussard? Quatsch, Bussard is' ne Hunderasse! Ich 'abs: Gaddafi muss weg!"
"Stimmt, hast recht, Gaddafi raus aus Syrien!"

Dinge, für die man sich nicht engagiert, denn sie sind eben kein „current thing“, das Fernsehen erwähnt sie, wenn überhaupt, nur beiläufig.

Sie sind sogar Risiko-behaftet! Würde eine Person auf ein Spielfeld stürmen mit Palästinenser-Fahne und de Aufschrift: „Save Jemen!“ unter dem Superman-Logo und „Respect the Women in the Gulf-Monarchies!“ auf dem Rücken, er würde über die Maßnahmen hinaus , die auf solche Aktionen folgen, von den Medien als Antisemit beschimpft!

Was überhaupt haben Portugal und Uruguay damit zu tun? Zwei Länder, in denen das Fernsehen aller Wahrscheinlichkeit nach die selben Inhalte propagiert, wie das deutsche Fernsehen, nämlich die, die das amerikanische Fernsehen propagiert.

Der Mann „aktivistet“ (das ist kein Wort, aber Sie versehen die Aussage, richtig?!)“ die talking-points Washingtons und seiner NATO-Vasallen. Wie bei den Klima-Klebern geht es um die Aufmerksamkeit, die er auf sich ziehen kann. Er promotet, was sowieso 24/7 promotet wird. Sein Gehirn funktioniert nicht eigenständig, es ist nur der Empfänger, für den der Fernsehapparat die Remote Control ist.

Mit ein paar Tritten vor die Tür gesetzt

Zahlreiche nicht-deutsche Texte und Briefe des 19 Jahrhunderts kann man in Übersetzung lesen, welche im Zusammenhang mit dem Auftreten Deutscher im Ausland die Worte „blasiert“ und „hochnäsig“ verwenden.

In den Sprachgebrauch unserer Gegenwart übertragen würde man schreiben: „selbstgerecht und ignorant“!

Zahlreiche Deutsch:innen erfüllt der Auftritt der Innenministerin in Qatar mit Stolz:

Eine Mitglied:in der deutschen Regierung:in wickelt sich eine Binde um den speckigen Arm!

Nun, die Wahrscheinlichkeit, dass irgendjemand in Qatar einer deutschen Ministerin die Binde abnehmen würde, liegt bei absolut Null.

Alle in den an der WM beteiligten Nationen wissen um den Kult, der in Deutschland um LGBTQ+ veranstaltet wird. Fernsehen und Internet gibt es auch in anderen Ländern.

Wahrgenommen wird das nur als eines: die Deutsche hält sich für etwas besseres, aber sie kann sich nicht benehmen!

Die Mannschaft mit dem Deutschland-Fähnchen hinder dem Wort „Mannschaft“ kann zwar in Anwesenheit der Ministerin eine Show abziehen, die keinen Menschen außer die Deutsch:innen interessiert, aber sie kann nicht Fußball spielen.

Der im Fußball eher Außenseiter Japan schickt sie nach Hause.

„Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen“, weiß der Volksmund:

Nun herrschen aktuell in Deutschland unsere Progressivies.

Und einmal mehr bestätigen sie: sie sind die, welche sich gerne selbst darstellen als „weltoffen“, indem sie alle, die den Islam kritisieren als „bigott“ bis „voll nazi“ diffamieren und outen sich, sobald sie mit gelebtem Islam zu tun bekommen, als jene, die Moslems mehr als alle anderen hassen und verachten!

Sie können es nicht akzeptieren, dass Menschen in einem islamischen Land nach den Vorstellungen des Koran und der Hadith ihr Leben gestalten!

Sie glauben und behaupten, auf der WM „Ein starkes Zeichen für Menschenrechte“ gesetzt zu haben.

Tzja. Sie haben ein Zeichen gesetzt, stark und für lange Zeit unvergesslich, das ist wahr. Alle haben das gesehen, dass die Deutsch:innen plump und kulturell sensibel wie ein Güterzug über religiöse und kulturelle Identitäten anderer hinwegtrampeln in deren eigenem Land.

Sie haben das Zeichen gesetzt, dass die Deutschen bleiben, wie sie wahrgenommen werden, seit Jahrhunderten schon: blasiert und hochnäsig, selbstgerecht und ignorant.

So manchem wird es in Qatar durch den Kopf gegangen sein: „Alhamdulillah! diesmal hat es aber wenig gebraucht, um diese Kreuzzügler dorthin zurück zu treten, woher sie gekommen sind!“

Der Weg allen Fleisches

Stück für Stück kriecht die Ungnade an Zelenskyy heran. Sie kommt nicht über ihn, wie das Strafgericht Gottes, sie knabbert ihn an den Unterschenkeln an, langsam, in kleinen Häppchen, bis die Beine versagen werden und er zusammenbricht.

Aber die Zeichen sind eindeutig. Vom größten Helden der Menschheitsgeschichte, vom unfehlbaren Retter der Zivilisation im olivgrünen T-shirt, vom Schild Europas gegen die barbarischen asiatischen Horden – beginnt für den zunächst nur leicht wankenden, der Sturz in eine Tiefe, in der sich alle diejenigen wiederfinden, die der Westen zu Bluthunden auserkoren und aufgebaut hatte, die anfingen zu glauben, man würde sie tatsächlich als diese Lichtgestalt sehen, als welche sie den Publikum verkauft werden.

Ein wenig erinnert es mich an Saddam Hussein.

Saddam war zahlreiche Jahre der Verteidiger des Abendlandes gegen die „monströsen Mullahs“ im Iran.

Als Saddam hingerichtet wurde, war es der US-Regierung bereits gelungen, ihn als ein Monster in den Köpfen des Publikums zu verankern, für das zu töten, wie Clintons Außenministerin Albright es formulierte, der Tod von 500 000 Kindern durch Hunger und Krankheit ein gerechter Preis war.

Die Zahl 500 000 geht auf ein Schätzung der Vereinten Nationen zurück. Ich habe schon Artikel gelesen, in denen man faselt: „Eigentlich waren es ja nur 300 000“. Wo diese Zahl plötzlich herkam, weiß ich nicht. Wahrscheinlich frei erfunden. Die 500 000 haben ihren Ursprung in den Berichten, die UN-Mitarbeiter anfertigten im Rahmen der Untersuchungen, die sich mit den Auswirkungen des Embargos befassten, das zwischen den beiden militärischen Operationen der USA gegen den Irak, 1991 und 2003, gegen den Irak betrieben wurde. Alleine an Kindern ist die tatsächliche Zahl der im Zuge der Kriege der USA gegen den Irak zu Tode gekommenen weit höher, denn die durch die Bombardements und Kämpfe zu Tode gekommenen, sind da nicht enthalten.

Madeleine Albright verstarb friedlich und hochgeehrt. Fernsehen und Presse würdigten sie als „die erste Frau im Amt des Secretary of State“. In Hollywood schreibt man Drehbücher über sie.

Ich nehme an, es war die Irakgeschichte, die die Wunschträume der Annalena Baerbock „Das wird Russland ruinieren!“, der von der Leyen „die nehmen Chips aus Waschmaschinen und Kühlschränken, um notdürftig Raketen bauen zu können“, und weiterer als Gutmenschen getarnter NAZI-Nachbrut in der deutschen Politik inspirierte. Nicht, dass Baerbock so viel Wissen hätte, um in Sachen Irak-Krieg mitreden zu können, aber ich gehe davon aus, dass sie Berater hat, die dieses Beispiel ihr anführen können.

In der Russischen Führung hingegen, denke ich, wird es niemanden geben, der sich daran nicht zurück erinnert. Da man dort weiß, mit welchen Monstrositäten man es in Gestalt der führenden Gutmenschen des Westens zu tun hat, bereitete man sich darauf vor.

Überhaupt scheinen mir die Gedächtnisse überall besser zu sein, als im Westen, der mittlerweile Sätze mit „die Wissenschaft lehrt“, als Leiblings-Phrasologie auf den Lippen führt.

In Deutschland hat man schon vergessen, dass der Wirtschafts-Großmeister Habeck, Liebling der über 90-jährigen Frauen, vor dem Emir von Katar den Bückling machte, um Ersatz für Russisches Gas zu kaufen.

Er hat das Gas nicht bekommen, da Katars Gasverkäufe für die unmittelbare Zukunft ausgebucht sind und man für Deutschlands Kriegslust gegen Russland bisherigen Partnern gegenüber nicht vertragsbrüchig werden wollte. Das ist für Katar alleine deshalb eine Notwendigkeit, da wenn Katar nicht liefert, von den geprellten Kunden Ersatz in Russland gekauft wird.

Die Rache folgt auf den Fuß und so trug es sich zu, dass just die Tage vor Beginn der Fußball-WM Katar plötzlich zum Bösen unter der Sonne mutierte.

Plötzlich stellt man fest, dass in einem salafitischen Emirat – Oh Wunder der Natur! – es verboten ist, in der Öffentlichkeit Alkohol zu trinken und Homosexualität und Geschlechtsumwandlungen nicht als Gipfelpunkt der Menschheitsentwicklung angesehen werden!

Dabei hatte Katar sich so Mühe gegeben! Es führte jeden Auftrag der NATO fleißig aus, als es darum gegangen war, die arabisch-sozialistische Jamahirija von Libyen zu vernichten und Colonel Gaddafi zu ermorden!

Auch jetzt ist es dem Westen fleißig zu Diensten! Al Jazeera propagiert, was das Zeug hält, die Positionen des Zelenskyy-Regimes, wie es sich gehört!

Oder ist man zu langsam?

Zelenskyy hat seinen Zenit überschritten!

Der Heiligenschein verblasst.

Das mag damit im Zusammenhang stehen, dass im US-Kongress die Republicans die Mehrheit errungen haben und die Ukraine seit dem Maidan-Putsch immer auch ein besonders profitables Privatgeschäft der Familien von Joe Biden, Nancy Pelosi und John Kerry ist.

Der Weg des Ritters im olivgrünen T-Shirt führt nicht in die Eroberung des Olymp!

Bald wird er sich gabeln.

Eine Richtung führt dahin, einem von den USA ausgesuchten Nachfolger Platz zu machen, in seinen Multimillionen-Villen in Florida, Israel und Italien seine beiseite geschafften Millionen zu verprassen und mit Hollywood-Stars Nächte bei Koks und Alkohol in Edelpuffs zu verbringen.

Eine zweite führt dahin, sich einzubilden, er sei wirklich Präsident der Ukraine und die NATO habe seinen Wünschen ebenso devot zu folgen wie der deutsche Bundestag (mit Ausnahme der AfD) es tut! Das wird dazu führen, dass Washington ihn bloßstellt, die Medien plötzlich all seiner Verbrechen gewahr werden und er mit Schimpf und Schande an jenen Ort in der Hölle verbannt wird, wo alle landen, derer die wirtschaftlichen und politischen Eliten in den USA, nachdem sie sie in den Himmel gehoben hatten, überdrüssig geworden sind.

Pentagon rettet Europa vor sich selbst – not kidd’n‘!

Nun, alle die bis 3 zählen können, wozu offenbar die Mehrheit unserer Politiker und Medienhuren nicht gehören, hatte von Dienstag auf Mittwoch zu fiebern!

Zwei Raketen kamen in Polen nieder und töteten zwei Landarbeiter.

Die Führer in Warschau beschuldigten umgehend Russland, reifen sofort nach dem berüchtigten Bündnisfall!

Politiker Deutschlands, wo sich neben dem perversen Röttgen natürlich vor allem die Lindner-FDP und die Grünen hervortaten, stimmten postwendend in den Chor ein. Deutschlands „Qualitätsmedien“ reifen bereits zum Kampf.

Man findet den Dreck, den sie absonderten, überall im Netz, auch wenn viele ihre Entgleisungen wieder gelöscht haben, ich brauche hier nichts davon zu wiederholen.

Als Bestätigung beriefen sich die Nachfolgemedien von Volksempfänger und Völkischem Beobachter auf einen anonymen „hohen amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter“.

„Anonymer Geheimdienstmitarbeiter“ kann alles sein oder er existiert überhaupt nicht und wurde von dem polnischen Medium, das ihn als erstes einführte, frei erfunden. Er kann existieren und den Ehrgeiz haben, den Krieg zwischen Russland und der EU provozieren zu wollen, da wäre er nicht der erste, oder es ist irgend ein Perverser, den Langley als Provokateur bezahlt usw.

Korrektur: ich bin dem „Geheimdienstmitarbeiter“ zuerst in einem polnischen Medium „begegnet“. Das hatte dies aber wohl von AP übernommen, ohne AP als Quelle zu benennen.

Die Anspannung, „jetzt ist es soweit, bereite dich auf Einschläge in Pullach, Rammstein usw. vor!“, legte sich bei mir in dem Moment, als die Nachricht aus glaubwürdiger Quelle kam, das Pentagon teile mit, man wisse dort nichts von Russischen Raketen.

Das war der Moment, in dem ich wusste, dass die amerikanische Generalität nicht mitspielt.

Selbstverständlich überwacht das Pentagon den Luftraum über der Ukraine und den angrenzenden Regionen lückenlos via Satellit, Radar und allem, was sie sonst noch zur Verfügung haben. Dort kann keine Fliege abheben, ohne dass die US-Army das in Echtzeit verfolgt.

Sagt das Pentagon, „Wir können das nicht bestätigen!“, so bedeutet das in Normalsprache übersetzt: „Hallo, Politiker und Presse, lasst Euch etwas einfallen, wie ihr aus dem Mist wieder herauskommt, wir spielen nicht mit!“

Und dem dementen Greis im Weißen Haus wurde aufgetragen, Entwarnung zu geben.

Sie haben sich so erbärmlich aus der Affäre gezogen, wie sie charakterlich sind. Aus „Russische Raketen“ wurden „Raketen aus Russischer Produktion“, als ob nicht fast alles Ostblock-Waffen-Zeugs aus sowjetischer Produktion wäre, was dann halt umbenannt wird in „Russische Produktion“.

Die Raketen waren alte sowjetische Luftabwehrraketen aus der S-300-Familie, Baujahr Ende der 197oger, Anfang 1980ger Jahre, die verhältnismäßig langsam fliegen und eine Reichweite von etwa 75 Kilometer haben.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die damit etwas abschießen wollten, aber sie waren zu langsam für das Ziel und trafen darum nicht. Dann fliegen die im Zweifelsfalle so lange, bis ihr Treibstoff verbraucht ist und fallen dann runter.

Eine andere Möglichkeit muss aber auch in Betracht gezogen werden. Zelenskyy und Kuleba bestanden bis zu dem Augenblick, als Biden Entwarnung gab darauf, dass „die Russen Polen angegriffen“ hätten. Das eröffnet die Möglichkeit, dass sie tatsächlich absichtlich Raketen nach Polen abfeuerten, in der Hoffnung, sie könnten auf diese Weise die NATO hineinziehen.

Korrektur 17.11. 2022 02:31h: der Drogensüchtige von Kiew besteht immer noch darauf! Korrektur 2: Kuleba auch.

Russland ist fest entschlossen, die Ukraine zu entnazifizieren und das ukrainische Militär zu vernichten.

In diesem Sinne führt Russland aktuell eine Zermürbungskampagne durch. Immer wieder Teile des Stromnetzes zerstören, die Ukrainer es reparieren lassen, während man anderswo zuschlägt, sobald es repariert ist, wieder zerstören. Das ist freilich grausam, aber es ist genau das, was Krieg ist.

Unsere Politiker und ihre Anhänger stellen sich Krieg offensichtlich eher als eine Art „Call of Duty“ nur als Rollenspiel vor.

Auch im Pentagon weiß man, was Krieg wirklich ist, darum haben sie uns diesmal buchstäblich gerettet!

Nicht, weil sie uns so lieb haben. Wahrscheinlich halten sie uns für debile Schwachköpfe.

Sondern weil es die US-Army wäre, die dann offen gegen die Russische Armee kämpfen müsste!

Mit den polnischen Kriegsgeilern wäre die Russen in null-komma-nix fertig, denn auf die würden sie nicht die Rücksicht nehmen, die sie auf die Ukrainer nehmen. Möglicherweise würden sie sogar besonders hart zuschlagen, denn die Polen sind Russlands Erbfeind seit Jahrhunderten, der Kommunismus als zügelnde Kraft ist weg, …

Die paar Zinnsoldaten, mit denen das Baltikum ankäme, machen die kalt, noch ehe die die Schuhe gebunden haben. Die Pappnasen von der Bundeswehr dienen eher der Belustigung. Frankreich hat seine eigenen Kriege, ich halte es für absolut unwahrscheinlich, das der französischen Regierung Polen und Ukraine auch nur das Leben eines einzigen Franzosen wert sind. UK hat gerade einmal 10 000 Soldaten für den Frontkampf.

Es sind die Soldaten der USA und nur der USA, die den Kopf hinhalten müssen für diese Kloake aus korrupten Oligarchen, Drogensüchtigen und NAZIS, woraus die Kiewer Führung besteht, die ein Land betreibt, dessen einziger Zweck es ist, amerikanischen Politikerfamilien als Geldwaschanlage zu dienen.

Was ich daraus gelernt habe:

unsere Politiker unternehmen, was sie können, uns da mit hinein zu ziehen! Sie haben sich jetzt auf den Satz geeinigt: „Hätte Russland nicht den Angriffskrieg begonnen, hätte die Ukraine nicht Polen beschossen!“ Und hoffen auf die nächste Gelegenheit.

Da ist das tatsächlich eine gute Nachricht:

wenn Europa den Krieg bekommt, auf den es so scharf ist, wird das Pentagon nicht mitmachen!

Das bedeutet zwar, dass Europa platt gemacht wird, aber es wird keinen Einsatz von Nuklearwaffen geben!

The King is Dead – Long Live the Queen!

Letitia Wright ist eine Schauspielerin, die ich mag und gerne öfter sehen würde.

Der Grund ist, abgesehen davon, dass sie wirklich überdurchschnittlich hübsch ist, dass sie es geschafft hat, mich mit einem tatsächlich ausgesprochen intelligenten Interview zu beeindrucken, das sie im Umfeld des ersten Black-Panther-Films gab!

Man würde jetzt möglicherweise noch ein Lob ihrer schauspielerischen Leistungen verlangen, nun, sie hat den UCLA-Stil, den sie sehr gut kann, aber das ist nicht hervorhebenswert, sondern zu erwarten von einer Frau, die in einem Multimillionen-Blockbuster eine Hauptrolle spielt.

Wobei: sie kann den Blick, der eine Frau tief und geheimnisvoll wirken lässt, das kann wahrhaft nicht jede!

Selten ist es, wenn Hollywood-Schauspieler*innen sich nicht als komplette Vollidiot*innen (to put it mildly) outen, sobald sie etwas außerhalb einer Film-Rolle sprechen.

Ein besonders verachtenswertes Beispiel, wie erbärmlich diese Leute sein können, hat Sean Penn eben erst der Welt gegeben!

Sean Penn, ein Mann, der sich ein Image als far left aufgebaut hat, nachdem seine Ehefrau, das war damals Madonna, sich von ihm hatte scheiden lassen wegen häuslicher Gewalt und dem nachgesagt wird, dass er betrunken mit überhöhter Geschwindigkeit in der Innenstadt Auto fährt.

Sean Penn prahlt offen herum damit, sich nebenberuflich als Spitzel für der CIA zu betätigen. Was die CIA mit einem Idioten anfangen kann, der geheimdienstelt um sich wichtig zu machen, sei dahingestellt. Wie sagte nicht weiland Lemmy Caution: „Natürlich ist es schön, viele Fans zu haben, aber nicht für einen Geheimagenten!“

Sean Penn hat die Biden-Regierung aufgerufen, einen nuklearen Erstschlag gegen Russland zu führen.

Aber die Show mit Zelenskyy und Oscar ist so despicable, die toppt wirklich alles, womit er bisher aufgefallen war (naja, das mit dem Atomschlag toppt es nicht):

Was noch beide verbindet ist, dass beide in dem Ruf stehen, exzessiven Drogenkonsum zu pflegen. Penn ist so erbärmlich, dass seine Beteiligung an einem Film „Ausschlusskriterium“ ist.

Ein besonderes Bonmot auch: die Kiewer Führung sind durch die Bank durch White Supremacists! Was Hollywood-Figuren wie Penn Trump-Wählern pauschal unterstellen, hier sitzt er mit ihnen an einem Tisch und macht sich wichtig! Glaubt wirklich jemand, der wüsste das nicht?

Ich bin mir sicher, dass Letitia Wright erst einmal nicht so tief sinken wird, denn trotzdem sie eine Newcomerin ist, gelang es ihr, bereits Zielscheibe der Dreckschleudern zu werden, wie dieser Artikel belegt:

Wobei dieser Artikel bereits darin irrt, die Empörung der Verfasser:innen den Fans unterjubeln zu wollen, sie hat Fans in Nichts enttäuscht. Natürlich schlug die Cancel-Culture zu und die üblichen Stimmen kreischten auf, man müsse sie als Darstellerin der Shuri ersetzen. „My intention was not to hurt anyone, my ONLY intention of posting the video was it raised my concerns with what the vaccine contains and what we are putting in our bodies. Nothing else.“ kommentierte sie den „Skandal“.

Sie behielt die Rolle und gehört mittlerweile zu der Minderheit, die sich gegen die faschistische Covid-19 Politik ausgesprochen haben und welche im Nachhinein sich als diejenigen herausstellten, auf die man hätte hören müssen!

Seit diesem Angriff auf sie, hat Letitia kein twitter mehr. Stattdessen baut sie sich eine eigene Produktionsfirma auf, 3.16-Productions, benannt nach dem Bibelvers Johannes 3.16:

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

Ebersfelder Übersetzung

Ok, I’ve got a crush on that gal, who cares.

Ehe ich mich weiter in Lobliedern auf Letitia Wright, die die Prinzessin Shuri spielt und dabei aussieht, wie Prinzessinnen aussehen sollten, verliere, der kurze Sinn der langen Rede: die Hauptdarstellerin ist jedenfalls schon mal erfreulich!

Wer Wakanda Forever besucht, geht vorher davon aus, einen feministischen Film zu sehen. Der Darsteller des Black Panther war verstorben und sollte nicht ersetzt werden, also wurde es notwendig, eine Geschichte zu erzählen, die sich nach dem Tod des Königs zutragen wird und alle wichtigen Figuren aus Wakanda, die das Publikum kennt, sind Frauen. Die Frage, die in diesem Zusammenhang offen blieb: ist es ein antirassistisch-feministischer Film oder ein genderistischer? Feminismus und Genderismus schließen sich gegenseitig aus! Denn der Genderismus zieht vor allem auf die Auslöschung der Frau ab!

Ein zweites Problem schien im Trailer aufzutauchen.

Wakanda ist ein reiner (fiktionaler) Binnenstaat!

Der Trailer zeigte einen Angriff des Sub-Mariner. Wie soll das möglich sein?

Prince Nimor, the Sub-Mariner war eine der ersten Figuren, die Marvel herausgebracht hat, 1939.

Er greift nur dann an, wenn Meeresbewohner bedroht sind. Wie kann ein Binnen-Staat Meeresbewohner bedrohen? Höchstens via Umweltverschmutzung, etwa durch Einweg-Plastikflaschen, Corona-Masken, Schweröl-betriebenen Schiffen wie LNG-Tanker – Wakanda nutzt gar nichts davon und hat auch keine Grüne Partei, die das Klima rettet via Meeres-Verseuchung.

Nun kommt hinzu, dass sich sein Königreich im Atlantik und nahe der USA befindet, nicht vor der Küste Afrikas.

Ein Konflikt, in dem der Sub-Mariner auf Black Panther und Daredevil traf, fand 1976 in New York statt. (Also wirklich, dass sich die Jungs immer prügeln müssen🙄)

War „Black Panther“ ein Film, von dem Afrikaner mir sagten, dass er durchaus Elemente afrikanischer Kultur enthält, so war zu befürchten, „Wakanda Forever“ wird eine vor allem amerikanische Phantasie werden. Nicht, dass das an sich schlimm wäre, Marvel und das gesamte Genre des Action-Comic ist vom Ursprung her ein Kind der New Yorker Subkultur der 1930ger Jahre und somit ein Beitrag, der originär zur US-Kultur gehört und von dort aus in die Welt ging. Aber die Art, als eine Werbeaktion im Dienste der Democrats zu verkümmern, war ein sehr unangenehmer Gedanke.

Der Trailer hat auf die falsche Fährte geführt!

Wakanda Forever bewegt sich im Geiste von Eternals und ist eine durch und durch antiimperialistische Geschichte!

Der Ursprung der Tiefsee-Menschen wird auf die Maya zurück geführt.

Das schließt an dem historischen Rätsel um das sagenhafte Verschwinden der Maya an.

Es bricht Krieg zwischen dem Volk der Tiefsee und Wakanda aus. Ursache ist die Erinnerungen an die Conquista und die Furcht vor ihren Erben. Wie es dann letztendlich ausgeführt wird, macht dann doch durchaus Sinn.

Im Laufe dieses Prozesses wächst Shuri von der kleinen Schwester, um deren Schutz alle besorgt sind, zum Black Panther heran.

Der Black Panther, das ist keine Figur an sich, es ist ein Kraft, die dem König von Wakanda zuteil wird und König kann nur sein, wer sich des Amtes würdig erwiesen hat.

Der Kinosaal war viel zu schlecht besucht, was sicherlich an der dümmlichen Politik von Disney-Marvel liegt – told you so! – aber der Film hätte definitiv ausverkaufte Säle verdient!

Auf Rotten Tomatoes ist die Zustimmung des Publikums über dem Rating der Kritiker.

Etwas unerfreuliches zum Schluss: in der unvermeidlichen Werbezeit vor dem Hauptfilm tauchte doch tatsächlich ein Ermahnungsfilm zum Stromsparen auf! Da fühlte ich mich unweigerlich an Wochenschauen von der Ostfront erinnert!

Die Lücken in Frau Wagenknechts Analyse

Sahra Wagenknecht ist in ihrem Videobeitrag vom 10.11.2022 zwar auf dem richtigen Weg, dennoch, um es mild zu formulieren, hat sie unverständliche Lücken. Füllt sie diese nicht, bleibt ihre Politik ein Tanz auf zwei Hochzeiten.

Oder um es biblisch auszudrücken, Matthäus 6.24 :

Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!

Lutherübersetzung

Das war das generelle Problem der studentischen Linken der 80ger und 90ger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gewesen: auf der einen Seite will man/frau die Anerkennung der herrschenden Kreise, in ihnen als Akademiker aufgenommen werden, auf der anderen Seite will man/frau Linken-Anführer:in sein.

Geht man von Frau Wagenknechts Verständnis dessen aus, was sie unter Links versteht, wird sofort deutlich, dass sie sich als Stellvertreterin sieht, die den im gegenwärtigen wirtschaftlichen System weniger erfolgreichen über die erfolglosen bis zu den aus der aktiven Gesellschaft hinausgefallenen das Leben erleichtern möchte.

So halte ich fest: Sahra Wagenknecht verfolgt eine reformistische Politik, keine revolutionäre. DAs nur zur Klärung der Voraussetzungen. Aber auch ein Reformismus kann nur erfolgreich im Sinne der anvisierten Ziele sein, wenn er von den Tatsachen ausgeht.

Und in diesem Zusammenhang macht Frau Wagenknecht zwei entscheidende Fehler, wovon einer ganz offensichtlich ist und von dem ich ihr unterstelle, ihn absichtlich zu machen, und einen weniger offensichtlichen, der auch ein Ergebnis von nicht-zu-Ende-gedacht sein kann.

I. Der Aggressor heißt NATO

Die absichtliche Lücke, das ist freilich das ständig von ihr vorgetragene Mantra vom „Russischen Angriffskrieg“.

Gerade Sahra Wagenknecht, die die Mittel des Wirtschaftskrieges erkennen und benennen kann, muss das sehen: der Krieg, begann nicht am 24. Februar 2022, er begann de facto eigentlich schon November 2013!

Im November 2013 wurde der Maidan-Aufstand zum Sturz Viktor Janukowitschs und seiner Regierung initiiert, da Janukowitsch das Assoziierungsabkommen mit der EU nachverhandeln wollte. Denn von Anfang an sah dieses Abkommen vor, dass die Assoziierung mit der EU den vollständigen Bruch mit der Russischen Föderation zwingend voraussetzt.

Damit zielte dieses Abkommen auf die Zerschlagung der ukrainischen Wirtschaft und die Schädigung Russlands ab.

Denn erstere war ohne Russland nicht existenzfähig, denn Russland war der Haupt-Handelspartner der Ukraine. Waren, die Russland benötigt, die aufgrund der UdSSR in der Ukraine hergestellt werden, hatten nicht die geringste Chance, in die EU exportiert zu werden.

Bemerken Sie es: was aktuell via der Sanktionspolitik gegen Russland mit der EU, besonders Deutschland, geschieht, geschah im Winter 2013 auf 2014 in der Ukraine!

Die Regierung Janukowitsch hatte das rechtzeitig erkannt und wollte nicht mitspielen, darum wurde sie gestürzt!

Und auch wenn es damals noch zwischen dem Merkel-geführten Deutschland und den USA kleinere Rivalitäten gab, so betrafen diese eher die Verteilung der Beute. Herr war auch damals die USA und die EU ihr Knecht!

Eine Rivalität, die nun beseitigt ist, da die im Ausland hoch angesehene Angela Merkel weg ist die ihr nachfolgende Bundesregierung gar keine Bundesregierung ist, sondern die Besetzung der Regierungsposten durch US-Agenten mit deutschem Pass. Das war damals bereits absehbar. Denn es war Angela Merkel alleine, die den damaligen USA minimal Paroli geboten hat, SPD und Grüne hatten bereits in den Maidan-Wochen gebuhlt, wer von ihnen Lieblingsschuhputzer der Herren aus Washington werden darf.

Die weitere Entwicklung des Krieges ist ebenso klar: die Februarputschisten begannen umgehend mit den Säuberungen, was dazu führte, dass die Krim sich abspaltete und Russland anschloss, während im Donbass Bürgerkrieg ausbrach.

Die unter dem Begriff Minsk-2 bekannten Beilegungsversuche scheiterten am Unwillen Kiews, die getroffenen Abkommen umzusetzen. Poroschenko prahlt offen herum damit, dass die von ihm geführte Regierung niemals vorhatte, die Abkommen umzusetzen, man unterschrieb um Zeit für die Aufrüstung mit der NATO zu gewinnen.

Sofort 2014 begann die NATO, sich auf die Ukraine auszudehnen, nicht offiziell aber stetig. Das war seit dem Ende der UdSSR der Mechanismus der NATO: die Osterweiterung ist das Vorrücken des US-Militärs in Richtung Russische Grenze, ganz banal! Das ist eine Art Vormarsch in Schneckentempo hinter Unschuldsmiene!

In Moskau weiß man das und stellte klar, dass ein Vormarsch auf die Ukraine nicht akzeptiert würde.

Was am 24. Februar geschah, war KEIN ANGRIFFSKRIEG RUSSLANDS, es war eine militärische Antwort Russlands in einem Krieg, der längst von den USA unter Nutzung ihrer Satrapen in der EU und auch mittels NATO gegen Russland geführt wird!

Es ist überhaupt kein Geheimnis, dass die militärische Eskalation seit April hätte beendet sein können, dass Moskau und Kiew in Istanbul Verhandlungsergebnissen nahe waren, die für beide Seiten tragbar gewesen wären, aber Boris Johnson sich Zelenskyy zu Brust genommen hatte und ihm eine Beendigung des Konfliktes durch Verhandlungen verbot!

Ich bin mir völlig sicher, dass das Sahra Wagenknecht auch weiß. Das ist nämlich durch Beobachtung der Entfaltung der Ereignisse sichtbar. Es ist nur für Leute nicht sichtbar, die nur die Märchen der deutschen Medien und Politiker kennen zu Hinterfragung unfähig.

II.

Frau Wagenknecht begreift schließlich das vile kompliziertere und viel weniger sichtbare: das hier ist auch ein Krieg der USA gegen die EU und besonders Deutschland!

Viel weniger sichtbar, denn das perfide daran ist, dass dieser Krieg gegen Deutschland von den USA mittels weiter Teile des gewählten Bundestages, der Bundesregierung und der deutschen Medien geführt wird!

Man setzt also die Spitze des Staates als Kriegswaffe gegen das Land ein, dessen Führung sie sein sollte!

Das geschieht zwar auch in plain sight, es ist aber dennoch anspruchsvoll, das auch wirklich zu erfassen!

Sahra Wagenknecht macht es auch vollkommen richtig, wenn sie Indizienketten aufzeigt, die es unübersehbar machen, dass hinter den Terroranschlägen auf die Nord Stream Pipelines die USA stecken, ohne explizit zu sagen, „Die Amis warn’s!“, denn wir wissen es alle, aber den materiellen Beweis vorlegen könne wir eben nicht und eine Frau in ihrer Position kann nicht reden wie ein dahergeschissener Blogger, sie muss mehr Faktoren berücksichtigen.

Jedoch übersieht sie das letzte fehlende Glied in der Kette: the Democratic Party!

Witzigerweise hatte genau einen Tag später, am 11.11.2022, The Duran ein Gespräch mit Garland Nixon veröffentlicht, welches weiland das nämliche Thema behandelt, inklusive des – tatahh! – fehlenden Part! (Ich hab jetzt wirklich nachgedacht, wie ich’s formuliere ohne an die früher RT-Sendung zu erinnern, aber mir fiel partout nichts ein!)

Garland Nixon erklärt hier den entscheidenden Punkt, warum Washington seine key allies plündert und in den Untergang schickt: die Demokraten haben versprochen, Arbeitsplätze zu schaffen und die USA zu re-industrialisieren. Auf billige Industrieprodukte aus China verzichten können sie nicht. Also gehen sie vor, indem sie die Entwicklungen in China mittels Sanktionen unterdrücken, aber Europa als Konkurrenten auslöschen, sich seine Industrieproduktion in die USA verlagern und die Produktion in Europa so verteuern, dass Europa als Akteur weltmarktuntauglich wird und selbst zum Absatzmarkt amerikanischer Produkte.

Sahra Wagenknecht kommt nahe heran, aber es bleibt ein Redebeitrag in einer abstrakten Debatte, wenn man zum Ross nicht den Reiter benennt.

Indem sie die Parole der Trump-Kampagne vorschiebt, vertuscht sie den Namen des Reiters eher!

Auf Trump hacken alle herum, das ist geschenkt und im Vorfeld der midterms haben die deutschen Alleswisser:innen brav die Propaganda der Democrats nachgeplappert, eine Sieg der Republicans wäre verheerend wegen… was? Weil es in der GOP AbtreibungsgegnerInnen gibt????

Womit ich nicht gesagt haben will, die GOP wäre besser. Sie hat die midterms im Grunde verloren – ein paar wenige Sitze im Repräsentantenhaus mehr, keine Gewinne im Senat – weil die Wähler in den USA ihr genau nicht zutrauen, bessere Politik zu machen.

Was geht mich die scheiß Debatte um Abtreibung in den USA an?

Was geht es deutsche Politiker:innen und die Propagandaschreihäls:innen im ÖRR an?

Und klar, das sind die Leute, die Luxusleben auf Basis zwangseingetriebener Gelder führen, diejenigen, bei denen kommen mag, was will, ihr Luxus ist sicher, solange die Gesetze des Landes bleiben, wie sie aktuell sind. Im Zweifelsfalle greift ma:in halt ein bisserl tiefer in die Taschen des Plebs.

Da kann man:in leicht die Biden-Regierung verehren und sich über Zeug echauffieren, das eine:n nichts angeht.

Aber Sahra Wagenknecht will Oppositions-Anführerin werden. Da darf sie nicht auf halben Wege stehenbleiben!

Erinnerung an meine traurigen Heldinnen

Go woke, go broke!

Ein Spruch, der sich durchgesetzt hat, der als er aufkam, als wohlmeinender Rat an die Unterhaltungsindustrie der USA und ihrer Vasallen gemeint war, mutierte in seinem Gebrauch mittlerweile zur bitteren Häme.

Unsere Politiker beschreiben unsere aktuellen Lebensbedingungen als Krise.

Wer gescheit ist und mitdenkt weiß aber: das ist keine Kreise! Des ist Folge politischer Entscheidungen des Bundestages!

Die Zeiten, dass ich einen Artikel damit beginnen kann: „So, jetzt reden wir aber mal über die wirklich wichtigen Dingen des Lebens“ und schreibe dann über Comics und Comic-Verfilmungen, gehören leider der Vergangenheit an.

Wir durchleben die erste Phase des dritten Weltkrieges und nichts deutet darauf hin, dass dieser in absehbarer Zeit beendet wird.

Es ist der Krieg, der die weiße Vorherrschaft beendet, das ist jetzt schon sicher, aber wir wissen noch nicht, wie das wirklich werden wird.

Wir leben unter einer Gutmenschen-Regierung, die auf der einen Seite herumkreischt „Hilfe, der Klimawandel wird uns alle vernichten!“ – die auf der anderen Seite via Ukraine einen Kriegszug führt, der unübersehbar Rache nehmen soll für Deutschlands Niederlage 1945! Wir haben eine Führung, die 2 Jahre lang in das zwangsneurotische kippende Waschrituale mit ständiger Desinfektion fordert, jetzt plötzlich aber personalidentisch, Hygiene als vernachlässigbaren Luxus geißelt, Reinlichkeit ist sowas von gestern, total nazi. Aber die Maulwindeln bleiben!

Dennoch ist die Zeit für mich gekommen, mal wieder einen kleinen Ausflug in die Kulturkritik zu wagen!

Diese Woche startet der zweite Black Panther Movie „Wakanda Forever!“

Bis Endgame hatte ich noch Vorfreude auf jeden nächsten Marvel-Film. Die Skepsis ist groß, dass es irgend ein neo-linker Müll wird, der mir die Laune verdirbt.

„She-Hulk“, eine Disney+-Serie, auf die viele sich gefreut hatten, weil die Comic-Serie sich vorzüglicher Beliebtheit erfreute und die Leser erwartungsvoll dem entgegensahen, wie die Real-Life-Show wohl werden wird, wurde zu einem Wendepunkt der kinematografischen Ausformulierung des Marvel-Universums.

Mittlerweile haben die Show-Runner zugegeben, es ging gar nicht darum, She-Hulk „zum Leben zu erwecken“, sondern es war explizit geplant, die Fans zu trollen.

Die fourth-wave-Feministinnen, die für die inhaltliche Gestaltung der Show zuständig waren, erklärten, dass die Fanbase von Marvel aus aus ihrer Sicht blöden Fanboys bestünde, die keine weiblichen Superheroes haben wollen.

Das ist schon vom Prinzip her ein anachronistischer, realitätsferner Denkansatz. Denn würden wir keine weiblichen Superheroes haben wollen, hätten die Leute She-Hulk nicht erst machen können, um die Leute zu nerven, denn sie hätten nicht damit rechnen können, dass es angesehen wird!

Seit „Black Widow“ hat Marvel viel verspielt. Es ist nicht mehr Marvel, das sich seit den 1930ger Jahren eine weltweite Fangemeinde aufgebaut hat. Es ist ein von der Demokratischen Partei via Disney-Company gehighjacktes Marvel, welches die Popularität der Vorlagen und den Erfolg der Kinofilme und Serien musbraucht, die Menschen im Sinne der politischen Korrektheit zu erziehen!

In diesem Sinne wird alles, was seit den 1930ger Jahren aufgebaut wurde kaputt gemacht und im Sinne der aktuell herrschenden Ideologie umgewertet, was hierfür verantwortlichen Personen als „Dekonstruktivismus“ vorstellen.

Das ist es, was verärgert und dazu geführt hat, dass man sich nicht mehr auf den nächsten Streich freut, sondern ihm skeptisch entgegensieht.

Es hat von Anfang der Comic-Literatur an Heldinnen gegeben, die ihre Fangemeinde gefunden haben, ohne dass die Künstler es nötig hatten, männliche Figuren abzuwerten. Im Gegenteil, sie waren stets ebenso beliebt, wie die männlichen Charaktere, sie waren die Frauen in der Superhelden-versus-Superschurken-Szene, ohne die alles nichts wäre, so, wie das wirkliche Leben aus Männern und Frauen besteht und die einen ohne die anderen nicht wären.

Aber sogar das bestreiten ja die Dekonstruktivierer*innen!

Der Satz, den Präsident Xi dem Ollie Scholz mit auf den Weg gegeben hat, kann eingedampft werden auf „Vertrauen aufzubauen ist ein langer und schwieriger Prozess, aber es ist sehr leicht, Vertrauen zu zerstören!“ und gleichsam auf Kunst/Entertainment angewendet werden!

Hat man Leser oder Hörer oder Zuseher einmal vergrault und verloren, kehren diese nie wieder zurück!

Das betrifft nicht nur Marvel, es betrifft die gesamte Szene.

Und so erlaube ich mir, den woken „Leichenfledderern“ einige meiner Lieblings-Comic-Frauen entgegen zu stellen!

I. Tandy Bowen, aka Dagger, the one and only

Tandy, sie später Dagger wird, die Werferin der Dolche des Lichtes, ist die Tochter einer reichen Hollywood-Schönheit, die ständig auf Parties unterwegs ist und sich nicht um ihre Tochter kümmert.

Sie liebt das klassische Ballett und trainiert sehr viel, ihr Talent wird anerkannt und sie bekommt die Hauptrolle in einer Aufführung von Tschajkowskijs „Schwanensee“.

Dass ihre Mutter nicht zur Aufführung kam, verletzte sie so sehr, dass sie selbst ein reiches-Töchterchen-Party-Leben begann, in dem sie keine Befriedigung fand, sie hat einen Lover, der nichts taugt, so bricht sie eines Tages ihr Leben ab, die 16-jährige schnappt sich eine Kreditkarte und Geld und büchst aus, nach New York. Dort trifft sie auf Tyrone Johnson. Ty ist ein kräftiger 16-jähriger aus dem Schwarzen-Getto von Boston. Er ist ein begnadeter Basketball-Spieler, aber er hat einen schlimmen Sprachfehler: wenn er aufgeregt ist, stottert er so, dass er keinen verständlichen Satz herausbringt. Auf dem Nachhauseweg vom Training wird sein Mannschaftskamerad und bester Freund mit einem Ladendieb verwechselt und von der Polizei erschossen. Ty ist davon überzeugt, dass er, wenn er nur nicht so stottern würde, den Polizisten rechtzeitig hätte über die Wahrheit aufklären können. Der Schmerz über den Verlust und seine Schuldgefühle treiben ihn fort von Boston, nach New York, wo er Tandy begegnet.

Diese Begegnung sollte eine schicksalshafte werden und eine mystische Verwandlung zu dem Zeitpunkt, an dem sie als Jugendliche bereits als Opfer der organisierten Kriminalität hätten sterben müssen, wandelt die beiden in das dem Übernatürlichen verbundene Vigilante-Paar Cloak and Dagger!

Mehr verrate ich nicht. Wer die Geschichten von ihnen kennt, braucht das nicht, denen, die sie nicht kennen, würde ich spoilern, falls sie sie doch mal lesen.

II. Elektra Natchios, the Worlds most deadly Assassin

Elektra hat eigentlich keine Superkräfte in dem Sinne, sie ist nur eine besonders geschickte Ninja-Kriegerin und fähig zur denkbar kältesten Entschlossenheit. Sie war die Tochter des Griechischen Botschafters bei den UN und musste mit ansehen, wie ihr Vater von der Mafia ermordet wurde. So begann sie die Ninja-Ausbildung mit dem Ziel, Rache für den Tod des Vaters zu nehmen. Jedoch verselbständigte sich das und so wurde sie Auftragskillerin. Die tödlichste von allen. Jedoch gerät sie immer wieder mit dem Guten in ihrem Inneren in Konflikt und macht sich auf die Suche nach „the assassins road to redemption“.

Wir sehen, meine beiden obersten Favoritinnen sind tragische und zerrissene Seelen, die nicht nur Feinde nieder ringen müssen und sich dem Bösen in der Welt stellen, sie sind auch vielschichtige Charakter, die mit sich selbst und ihrem Platz in der Welt ringen.

Auch das ist etwas, was in der woken Welt von heute ausgelöscht wird. Frauen sind grundsätzlich unfehlbar, übermäßig toll, feministisch und blablabla, die Männer doof. Das macht viele Gestalten von heute langweilig und uninteressant.

Elektra und Dagger sind noch nicht so alt, sie kommen aus „meiner Zeit“. Elektra wurde von Frank Miller, inspiriert von der antiken Sage über die Tochter des Agamemnon und Schwester des Orest entworfen und erblickte das Licht der Welt 1981.

Dagger wurde von Bill Mantlo kreiert und taucht zum ersten mal 1982 in „Peter Parker, the Spectacular Spider-Man“ Ausgabe #64 auf.

Meine hauptsächliche geistige Konditionierung, oder wenn das milder klingt, Sozialisierung, fand in den 1980ger Jahren statt. Beide fiktionalen Frauen begleiten mich seit ihrem Eintritt in die Welt.

Zweifellos haben sie nicht unbedeutend zu meinem internalisierten Frauenbild beigetragen.

Ich bin wirklich froh, von damals zu sein, als die Künstler noch versucht haben, quasi lebendige, echte Menschen zu entwerfen, und nicht wie heute Abziehbilder, die nur noch Träger politischer Vorgaben sind.

Man sucht sich in diesem Alter immer zeitgenössisches, aktuelles, in dem man in gewisser Weise sich wieder finden kann und das einen dann durch den eigenen Lebensweg begleitet. Heute, so fürchte ich, könnte ich, ausgehend von meinem Überblick, kaum fündig werden.

III. Eine kleine Galerie ausgewählter Women of Marvel

Von den Women of Marvel seien hier noch genannte Emma Frost, Tochter eines Mafioso, Schülerin der besten Privaten Schulen der USA, die als bekannt wird, dass sie Mutantin ist, mit einem gegen sie gerichteten Pogrom konfrontiert wird, das sie durch ihre telepathischen Kräfte abwehren kann; sie wird zunächst ein Racheengel und Supervillain unter dem Namen The White Queen, verändert sich später aber und wächst zu einer Anführerin der X-Men heran. Die Parallelen zu Elektra sind offensichtlich, jedoch ist Emmas Geschichte weniger intensiv und tragisch.

Die nächste, Wanda Maximoff aka The Scarlet Witch, benötigt keine Vorstellung, sie ist durch die Avengers-Filme und eine eigene Serie „WandaVision“, dargestellt von Elisabeth Olsen, allgemein bekannt:

Und fehlen darf freilich nicht die von Brian Michael Bendis kreierte weibliche Version mit Superkraft von Raymond Chandlers Urbild des Literatur-Detektivs Philip Marlowe, Jessica Jones:

Schließen wir Marvel ab mit einer Figur, die Sonderstellung einnimmt insofern, als sie zum ersten mal ein Hauptcharakter ist, der über einen Film eingeführt wurde, nämlich in „Logan“ von 2017, und danach in die Comic-Welt eintrat.

Die Rede ist von Laura Kinney aka X-23, Wolverines Tochter.

die mittlerweile im Laufe zahlreicher Comic-Geschichten erwachsen geworden ist:

Selbstverständlich ist im Laufe der Entwicklung die britisch-spanische Schauspielerin Dafne Keen für die optische Gestaltung immer Vorbild geblieben:

Sie gehört zu meinen Lieblingsfiguren, da sie zwar eine neue, heutige Figur ist, aber ihre Geschichten der Tradition von Marvel treu geblieben sind.

Was dazu führt, dass ich eine Sache, die ich oben geschrieben habe, ein wenig relativieren muss: nicht alles, was heute neu gemacht wird, ist langweilig und schlecht! Aber nur ein wenig, denn auf der anderen Seite bestätigt das, was ich sage! X-23 ist kein Produkt des von mir und fast allen alteingesessenen beklagten Dekonstruktivismus, sie ist insgesamt eine neue, eigenständige Frauenfigur!

Das ist genau der Punkt: der Dekonstruktivismus setzt das bisherige, tradierte herab, neue Charakter wie Laura aka X-23 erweitern über das tradierte hinaus und führen es in die Gegenwart fort!

Logan, the Wolverine ist ein alter Mann. Er wurde noch vor dem amerikanischen Bürgerkrieg geboren, er hat viele Generationen überlebt, es entspricht aber dem Lauf des Lebens, dass auch aus ihm heraus auf ihn eine Generation folgt.

Seien Tochter ist nicht einfach ein geschlechter-gewechselter (gender-swap) Wolverine, sie ist ein neues Leben mit neuen Kämpfen, Freuden und Schmerzen. Auf hintergründige Art korrespondiert ihr Charakter mit Daggers.

IV. Superfrauen anderer Verlage

Ich beginne mit einer Frau, die erstmals 1973 als weibliche Herausforderin und dann Mitstreiterin von Conan, dem letzten aus dem Volk der Cimmerier, auch Conan der Barbar genannt, in der Comicwelt auftauchte. Tatsächlich hat sie ihren Ursprung ebenso wie Conan in den Erzählungen von Robert E. Howard aus den 1930ger Jahren. Einige ihrer Geschichten wurden von Marvel verlegt, andere zum Beispiel von Dynamite.

Sie ist ein Archetyp der weiblichen Kriegerin (nun ja, eine andere als weibliche Kriegerin wird es wohl kaum je geben), the She-Devil with a Sword, Red Sonya:

Wir setzen fort mit Sara Pezzini, aka The Witchblade. Eine Frau, die Trägerin der Witchblade ist, ist gleichzeitig die Witchblade. Sara hatte Vorgängerinnen wir Jean d’Arc von Frankreich, und sie wird nicht die letzte sein.

Hier führt und der Weg in den ältesten und nach Marvel zweitgrößten amerikanischen Comic-Verlag, zu DC.

Und da kommen wir freilich zu den Anfängen überhaupt zurück, denn auch die ersten ganz großen Comic-Helden, Superman und Batman, hatten von Anfang an eine Frau in ihrer Liga, Diana, Prinzessin der Amazonen, bekannt als Wonder Woman:

Supermans Cousine Kara Zor-el mag ich natürlich:

und auch die weniger bekannte, aber sehr interessante Huntress:

Catwoman, mittlerweile Batmans Ehefrau, hat fast Marvel-Qualitäten:

Aber die eigentliche Stärke der DC-Frauen liegt in den Schurkinnen.

Die femme fatale, die die Macht hat, die Natur zu ihrer Waffe zu machen, Poison Ivy:

Und natürlich,

wenn ich an dieser Stelle bitten darf die Trommel zu wirbeln und die Drommeten zu blasen!

Unser aller Lieblings-Soziopathin

tatatatahhhh!

Harley Quinn!

Und nach so vielen wilden Frauen hat man sich es durchaus verdient, auch mal mit den netten Mädchen aus Riverdale einen Nachmittag am Strand zu verbringen:

Die Insel der flüchtigen Scheinwelt

Scholz hat es vergeigt.

Um das zu wissen, muss man ein Wenig Kenntnis vom heutigen Asien haben und Scholzens twitter-feet von seinem Tagesausflug nach Beijing lesen, aber das kann man sich genauso gut auch sparen, es reicht dieser Screen-Shot:

Der deutsche Bundestag und seine Wähler:innen oder Wähler*innen, ich weiß nicht, welche Version gerade angesagt ist, oder ob man schon bei Wahstimmenabgebende oder Wahlstimmenabgebendinnen angekommen ist, wie auch immer, leben nach wie vor in dem Bewusstsein, einer Herrenrasse anzugehören, die der Welt unter ihnen gebieten kann, was sie zu tun und zu lassen hätte, wie sie zu leben habe, was der rechte Pfad der Tugend sei.

Sie sind kollektiv wie ihr EU-Außenbeauftragter Borrell, der unlängst keine (keine, ich habe mich nicht vertippt) Schlagzeilen damit machte, seine Weltsicht zu formulieren, der zufolge Europa ein Garten sei und der Rest des Planeten ein Dschungel.

Es gab den Versuch, eine Petition zu starten, die Borrells Rücktritt verlangt.

Davon halte ich nichts. Borrell drückt hier nur den Geist und das Bewusstsein aus, den unsere Politiker in Deutschland und ihren Freund-Staaten leben. Wozu sich über einen einzelnen Rassisten aufregen, wenn er dem Rassismus Ausdruck verleiht, der seine Kaste charakterisiert? Entweder man entledigt sich der Kaste, oder man lässt sie reden.

Baerbock, Habeck, von der Leyen, Feser, Scholz, Merz, sie alle drücken in allem, was sie sagen, das exakt Gleiche aus, sie formulieren es nur anders.

Sie sprechen von „unsere Werte“ und ähnlichem, wobei sie sich den Werten anderer übergeordnet dünken, ja, sogar berechtigt, die Werte anderer nicht nur nicht anerkennen zu brauchen, sondern sie, wo ihnen das möglich scheint, diese aus dem Leben tilgen zu dürfen.

Bemerkenswerterweise ist die AfD noch die Partei im Bundestag, die sich anderen Völkern und Kulturen gegenüber am respektvollsten ausdrückt.

Manches hat aber überhaupt nichts mit sogenannten Werten zu tun, sondern sind nur Unterschiede organisatorischer Art. Ein Beispiel? Bitte sehr. Ein Dauerbrenner der westlichen antichinesischen Kampagnen ist das sogenannte Social Credit System, das erwähnt wird, um die Überlegenheit Deutschlands und der westlichen Freiheit über China zu belegen.

The New Atlas hat das einmal genau erklärt.

In Deutschland haben wir Schufa, Bundeszentralregister für Straftaten, jede Polizeidienststelle hat Zugriff auf Listen, in denen jede Verkehrsordnungswidrigkeit gespeichert ist, Behörden haben Zugriff auf Krankenkassendaten, überhaupt wird alles in Behördenakten gespeichert, was man je mit Behörden zu tun hatte usw. China arbeitet daran, ein System zu entwickeln, das Relevantes aus öffentlichen Angelegenheiten der Bürger bündelt, da China solche Datensammlungen bisher in geordneter Form nicht hat; das Land ist ein bisschen groß, die EU hat eine Fläche von 4.234.564 km², China hat 9.596.960 km2, in der EU leben 446.830 Menschen, in China  1.448.342.029, jeweils Stand Februar 2022, und was die Prioritäten der letzten Jahrzehnte betrifft, waren Datenerfassungssysteme in China nicht an oberster Stelle angesiedelt, da Ernährung, Housing, Infrastruktur und ähnliches ausentwickelt wurden.

Man kann das freilich ablehnen, nur muss man dann die Datensammlungen in Deutschland auch ablehnen.

China ist ein hochkomplexes Land. Weit komplexer als das im Vergleich zu China Zwergland Deutschland mit mehreren tausend Jahren längerer Geschichte, selbst wenn man die Geschichte Deutschlands ab da zählt, wo Hermann mit seiner Tusnelda und seinen Barbaren im Teutoburger Wald vom Baum fielen.

Zahlreiche Leute, die in ihrem Leben noch nicht verstanden haben, wie die Dinge in Deutschland funktionieren, obwohl sie hier geboren, aufgewachsen, in die Schule gegangen sind, studiert haben oder in anderen Jobs arbeiten, aber besonders solche, die studiert haben, glauben bereits ausgewiesene China-Experten zu sein, wenn sie 3 BILD-Überschriften und 2 Fernsehberichte zum Thema China konsumiert haben, bei den tiefgründigeren kommen noch ein paar Weisheiten von Kreti und Pleti aus sogenannten Social Media hinzu und vielleicht ein pseudowitziger Spruch aus der Heute-Show. (Ich muss „pseudowitzig“ erklären; es meint, der Konsument muss lachen, weil es witzig klingt, aber in seinem Kern ist der „Witz“ nur Ausdruck stumpfsinniger Ignoranz. Ein Markenzeichen der Heute-Show.)

Aber nicht so sehr in Details verlieren! Ich leitete ein, Scholz hat es vergeigt!

Man muss zu seinen Gunsten anmerken, dass er unter den gegebenen Umständen auch wenig Spielraum hatte.

Seine Koalitionspartner, sowohl die Grünen als auch die Lindner-Gelben, sägen an seinem Stuhl. Die FDP ist dabei wenig wichtig. Das ist eine Partei, die sich nicht schämte, am Stuhl ihres eigenen Parteivorsitzenden zu sägen, als dieser Außenminister war; aus irgend welchen Gründen gibt es diese Partei noch, aber sie bedeutet nichts. Anders die Grünen! Die sind in gewisser Weise die aktuelle Zeitgeist-Partei, hinter ihnen stehen die transatlantischen Seilschaften und Deutschlands Rundfunk, Fernsehen und Printmedien fungieren quasi unisono als deren Lobhudler und Cheerleader.

Die Grünen sind der Volksrepublik China gegenüber eine offen feindselige Partei! Und die Grünen sind eine Partei, die einen totalitären Herrschaftsanspruch erhebt. Den kann sie nicht so ausleben – oder sollte ich lieber sagen: austoben? – da sie inklusive Nichtwähler auf eine Wählerzustimmung von 10,7% kommen, was erschreckend viel ist, aber nicht genug, um offen totalitär herrschen zu können. Jedoch, es gibt ihnen genug Macht, Scholz offen ihre Nicht-Loyalität ausdrücken zu können, was sich darin zeigt, dass Baerbock sich ständig aufführt, als sei sie die tatsächliche Kanzlerin, so auch hier, indem sie im Vorfeld Schlagzeilen machte, von Scholz zu fordern, er habe sich den außenpolitischen Vorstellungen der Grünen anzupassen.

titelt Der Spiegel, was deutlich nach „Die Herrscherin maßregelt den Boten“ klingt.

An dieser Stelle ist es besonders hervorzuheben, dass Baerbock sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Reise nach Kasachstan und Uzbekistan befand, auf der sie immer wieder erklärte, sie wolle beide Länder stärker an die EU binden – was nichts anderes bedeutet, als Zentralasien als Spaltpilz benutzen zu wollen, der die Arbeit an der Belt-and-Road-Initiativ erschwert, wenn nicht sprengt und jeweils einen Keil in die Beziehungen beider Länder sowohl zu Russland als auch zu China zu treiben.

Baerbock sagte, entscheidend sei, Peking deutlich zu machen, »dass die Frage von fairen Wettbewerbsbedingungen, dass die Frage von Menschenrechten und die Frage der Anerkennung des internationalen Rechts unsere Grundlage der internationalen Kooperation ist«. Das gelte mit Blick auf Zentralasien wie auf andere Weltregionen.

heißt es in diesem Artikel, was ein unverholener Angriff ist, der die Anschuldigung formuliert, China würde in diesen drei Punkten nicht den Vorstellungen der deutschen Herr:innenmensch:innen Genüge tun!

Den Chinesen ist das nicht entgangen. Das Editorial der Global Times kann in der Regel als die offizielle Sicht der Kommunistischen Partei zu dem darin behandelten Gegenstand gelesen werden. Das von 5. November befasst sich mit dem Besuch von Scholz. So klingt der Titel im ersten Moment fast enthusiastisch: „Scholz‘ China-Besuch hat mehr als nur symbolische Bedeutung“! Man merkt aber beim Lesen des Testes schnell, dass dies eben die Anerkennung dafür ist, dass Scholz diesen Besuch überhaupt gewagt hat; er ist ansonsten kühl und trocken gehalten und beinhaltet nichts, was über allgemein bekanntes und diplomatisch Selbstverständliches hinausgeht.

Zur Begrüßung in der Halle des Volkes gab es für den Meister aus Deutschland noch nicht einmal einen Handschlag!

Xi’s Sprache gegenüber Scholz war unmissverständlich. So sagte er: „Politisches Vertrauen aufzubauen, benötigt sehr viel Zeit und ist sehr leicht zu zerstören!“ Dann zitierte er Helmut Schmidt, als Bundeskanzler aus der SPD ein unmittelbarer Vorgänger von Scholz: „Politische Anführer sollten die Gelassenheit haben, die Dinge zu akzeptieren, die sie nicht ändern können, den Mut Dinge zu verändern, die sie ändern können und die Weisheit, zwischen diesen beiden zu unterscheiden!“ Besonders wies Xi darauf hin, dass die deutsch-chinesischen Beziehungen wie überhaupt zwischenstaatliche Beziehungen nicht von Blockdenken gestört und nicht durch den Blick durch das „Prisma der Ideologie“, wie er sich ausdrückte, betrachtet werden sollten.

Der Duran spricht aus, was viele denken: Scholz ist „a dead man walking“ und wirft die Frage auf, ob Scholz dem Diktat durch die Grünen noch entkommen könne.

Das geht nicht. Sogar Teile der SPD und der SPD-Führung, wie der ehrgeizige Kriegsgeiler Michael Roth, würden Scholz lieber gestern in die Tonne getreten haben als heute, wenn ihnen nicht klar wäre, dass das ein Platzen de Koalition bedeutet und ein Platzen der Koalition keinesfalls dazu führen wird, dass sie nachrücken und die Pöstchen besetzen können, sondern vielmehr Grün und Gelb sich der Union zuwenden, womit sich es für die SPD ausregiert hat.

Another Night on Earth

I.

Aus dem Alltag des Taxifahrer-Lebens.

II.

Ich sitze am Taxistand und höre die Scott-Ritter-Show. Scott Ritter spricht mit einem hochrangigen ehemaligen russischen Militär.

Ein Fahrgast steigt ein. Ein wohlgekleideter Herr um die 60.

Ich drehe mein device ab, es ist nicht angemessen seine Sendungen zu hören, während sich Fahrgäste im Auto befinden.

„Hören Sie das ruhig weiter,“ sagt er, „mich stört es nicht!“

Ich drehe wieder an, wir fahren.

Nach einer Zeit fragt er: „Das ist ja interessant! Was ist das?“

Ich erkläre es ihm. „Hochinteressant! Endlich höre ich auch mal etwas von der anderen Seite, unsere hängt mir schon zum Hals raus!“

Am Ziel angekommen schreibt er sich noch auf, was wir gerade gehört haben.

Man bekommt es immer mit, wenn man einen Parteigänger im Auto hat. Egal von welcher Partei. Parteigänger treten immer als die Verkünder der einzig gültigen und unumstößlichen Wahrheit auf. Mit ihnen über etwas zu reden ist Zeitverschwendung, denn sie üben immer nur, wie sie ihrer Weisheit letzte Schlüsse unangreifbar machen. Gehen ihnen die Argumente aus, werden sie rabulistisch. Sie hatte ich beispielsweise auch einmal einen Grünen, der mit erklären wollte, die Frau Meloni sei eine waschechte Faschistin, das ginge gar nicht! Nicht in unserer aufgeklärten Zeit!

Ich bezweifelte, dass sie Faschistin sei, fügte aber an, dass ich es natürlich nicht genau wissen könnte, da ich über sie zu wenig weiß. Aber sie sei eine fanatische Verehrerin der USA, inhaltliche Übereinstimmungen mit Mussolini könnte ich keine feststellen.

„Mussolini ist ja auch altes Zeug! Die ist das, was jetzt Faschismus ist!“

Ich erinnerte daran, dass der Faschismus die Idee (im _Sinne Platos) Mussolinis ist, es müsse also schon die Umsetzung der Politik Mussolinis sein, wenn es Faschismus ist.

Er beendete das Gespräch umgehend mit einem: „Ach, und das wissen Sie genau? Haben Sie etwa Politologie studiert?“ Dabei schwang jene Geringschätzigkeit in seiner Stimme mit, die linke sogenannte Akademiker denen gegenüber oft haben, von welchen sie der Auffassung sind, sie hätten einen geringeren Schulabschluss als sie und übten das aus, was sie für niedere Arbeiten halten, die den ihrer Auffassung nach Ungebildeten zukämen.

So verhalten sich Parteigänger. Dieser ältere Herr war anders. Ich konnte bemerken, dass er wirklich interessiert war und froh, endlich etwas gefunden zu haben, das vom allgemeinen medialen Einheitsbrei abweicht! Wo die andere Seite zu Wort kommt! Denn Otto Normalverbraucher ist nicht so blöd, wie unsere politische Kaste gemeinhin annimmt, auch in Deutschland nicht! Wenn aus allem, das von oben kommt, Politiker, Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen, einem ein und der selbe Sermon entgegenquillt, fangen viele an, misstrauisch zu werden.

Überall im Leben gibt es Widersprüche und unterschiedliche Perspektiven, aus denen etwas betrachtet werden kann und wird. Wenn nichts ein-eindeutig ist, wie könnte es denn möglich sein, dass ausgerechnet eine so komplexe Angelegenheit, wie der Krieg auf dem Schlachtfeld Ukraine, einfältig wie der Linolschnitt einer Zweitklässlerin ist?

Nur wenige außerhalb der Bundestagsparteien, unter Abzug der AfD, glauben, dass die Russen als Volk das ultimativ Böse wären und rein zum Vergnügen die übelsten Dinge tun.

Linke lasse ich nicht mehr vom Hacken. Worte zählen nicht, nur Taten. Worte sind die berühmten Nebelkerzen. Man kann in fundamentalen Fragen nicht ein bisschen dafür und ein bisschen dagegen sein. Taten schaffen die Tatsächlichkeit! Die Linke zieht mit. Sie erfüllt die Aufgabe, Widerstandspotential zu neutralisieren. Linke Funktionäre und Polit-Prominente, die sich verbal vom Opportunismus der Partei abgrenzen, aber weiter in der Partei tätig bleiben, tragen diese Funktion dieser Partei mit.

Faschismus leitet sich ab von dem Verb „fasciare“, was bedeutet wickeln, verbinden, bündeln, umschließen.

Die Komponenten des öffentlichen Lebens, Wirtschaft, Militär, Beamtenapparat, Kultur, bündeln zu einer Einheit, umschlossen vom Staat in eine Richtung ausrichten, deren Speerspitze der Duce ist, um das gemeinsame Ziel, die Verwirklichung der Nation, erreichen zu können. Das ist Faschismus. Mussolini definierte es so. Und was immer man auch über Mussolini denken mag, was Faschismus ist, das weiß er. Mam braucht dafür nicht Politologie studieren, man muss Mussolini lesen und verstehen was man liest. Daher das Reisigbündel, die fascia, das Symbol des Fascismo. Einzelne Stränge, die einander festgezurrt, in eine gemeinsame Richtung weisen.

Und genau wegen Leuten, wie diesen älteren Herren, hat die Regierung den Volksverhetzungsparagraphen um einen Artikel erweitert, der es einfacher ermöglicht, abweichende Artikulationen kriminalisieren zu können! Interessant auch, dass ich bisher noch gar kein Bundesgesetzblatt zu § 130 Abs.5 StGB finden konnte. Es ist so eine zwischen Tür und Angel in einer abendlichen „Nacht-und-Nebel-Aktion“, gewissermaßen in die Welt gemogelte Gesetzesverschärfung.

Beachten Sie die Definitionen, die Mussolini gibt und vergleichen Sie diese mit der Realität, die wir aktuell in Deutschland erleben.

Fällt ihnen etwas auf?

III.

Ich fahre drei Inder, einer davon, der auf dem Beifahrersitz Platz nimmt, spricht Englisch.

Das Gespräch kommt auf Spritpreise. Viele haben das Bedürfnis, mit Taxifahrern über Spritpreise zu reden.

Das läge an Putin, mein der Beifahrer.

Ich sage: „Nein, wie soll das möglich sein!“

Die beiden anderen auf dem Rücksitz unterhalten sich über irgend etwas, mein Beifahrer gebietet ihnen, still zu sein, er wird übersetzten, was er mit mir redet.

Was denn meiner Ansicht nach verantwortlich sei.

Na, die Bundesregierung und die EU. Ein Regionalkonflikt auf dem Territorium der ehemaligen UdSSR kann Spritpreise nicht beeinflussen, sondern die Sanktionen und die Zerschlagung des Handelssystems, wie es von EU und BRD gegenwärtig betrieben wird.

Er ist überrascht. Er hat aus den Medien den Eindruck gewonnen, alle Deutschen würden hinter der Politik der Bundesregierung stehen.

Nein, sage ich. Die Deutschen sind nur nahezu von Natur aus konformistisch! Sie passen sich an alles an, was von oben nach unten befohlen wird, wie Wasser an das Flussbett. Solange sie davon profitieren, sind sie damit zufrieden. Ich gehe aber davon aus, dass sich das in absehbarer Zukunft ändern wird. Denn von der Rot-Grün-Gelb-Schwarzen Kriegspolitik haben sie mehr Schaden als Nutzen, wenn nicht sogar keinen Nutzen, sondern nur Schaden. (Ich habe mich, wie Sie denken können, anders ausgedrückt und fasse das Gespräch hier nur inhaltlich zusammen!) Die Inder dankten mir für das interessante Gespräch.

IV.

Steinmeier ist eine der verachtenswertesten Personen, die in der gesamten deutschen Geschichte in so hohe Position gelangt sind. Natürlich ist Steinmeier kein Hitler. Hitler war ein Monster. Aber es braucht Mut, ein Monster wie Hitler zu sein. Steinmeier ist ein Feigling. Und anstatt Monster ist er ein Gollum. Die Gemeinsamkeit mit Hitler ist, dass er Deutschland an der Spitze des Staates in eine Weltkrieg führt und zu den erklärten Zielen dieses Krieges die Niederwerfung Russlands zählt.

Es gibt eine Theorie, warum parlamentarisch Demokratien zwangsläufig ihren Niedergang aus sich heraus produzieren.

Wer oben ist, fördert qualitativ minderwertigere und unterdrückt qualitativ höherwertige. Er fördert, was ihn nicht bedrohen kann und grenzt aus, was ihn bedrohen kann. Oder sie.

So folgt immer, verglichen mit dem vorherigen, qualitativ schlechteres Personal. Dieser Vorgang spült mit jedem Zyklus noch schlechtere nach oben, bis das Unterste zu Oberst gekehrt ist und das qualitativ hochwertige in die Wirkungslosigkeit verbannt. Und mit jedem Zyklus wird das System dysfunktionaler.

Ich lass das mal so stehen.

Auf Steinmeiers Rede von nach seinem Fanboy-Besuch bei Zelenskyy inhaltlich einzugehen verschwendet meine Zeit und die Zeit von Personen, die das hier lesen.

Der Besuch war mit allen Accessoires ausgestattet, die das Herz einer politischen Drama-Queen höher schlagen lassen, Sirenen für den Sound, Luftschutzkellerambiente für die Bilder – als würde es nicht hinter den Kulissen mit der Russischen Armeeführung koordiniert, wenn „da Fronk-Wolter“ für seinen Kotau nach Kiew reist.

Ich werde es nicht müde, darauf hinzuweisen, dass Steinmeier und die deutschen Grünen persönlich zu den unmittelbaren Mitverursachern der gegenwärtigen Situation gehören!

Steinmeier und die Grünen haben aktiv den Sturz der Janukowitsch-Regierung mit befördert. Steinmeier duckte sich weg, als ein mit ihm ausgehandelter Vertrag zur friedlichen Machtübergabe noch am Abend der Aushandlung von den ukrainischen „Partnern“ mit Waffengewalt vom Tisch gefegt wurde. Steinmeier schwieg nicht einfach nur dazu, dass die Minsk-Abkommen, die sogar eine Formel mit seinem Namen beinhalten, von der ukrainischen Seite aktiv boykottiert wurden, er unterstützte sogar den Boykott aktiv und propagandistisch, wobei er die Schuld an der Nicht-Umsetzung immer wieder Russland in die Schuhe schob, das gar nicht Teil der Abkommen ist, sondern Garantiemacht für den Donbass.

Gewissermaßen erfüllt Russland nun seine Aufgabe als Garantiemacht!

Das Abkommen diente in erster Linie der Sicherung der Lebensverhältnisse der Menschen, die im Donbass leben. Da die Kiewer Seite nunmehr acht lange Jahre Krieg gegen den Donbass führt, ging Russland nun dazu über, militärisch die Sicherung durchzusetzen.

Steinmeiers hätte mit seiner Rede vom 28.Oktober 2022 auf jeder Versammlung der NSDAP standing ovations bekommen ob des triefenden Russenhasses, den er predigt.

Steinmeier ist ein charakterloser, feiger Karrierist. Er hat nicht den Mumm, der von einem Mann erwartet wird, seiner eigenen Verantwortung in das Gesicht zu sehen.

Aber Steinmeier ist die richtige Besetzung für sein Amt. Er ist die Verkörperung dieser letzten Generation Politiker des Deutschlands der Nachkriegszeit, wie wir es kennen. Er ist die Essenz der Mischpoke von Gelb-Schwarz-Rot-Grün-Rot!

Eines der aktuellen Berliner Modeworte ist völlig wahr: wir leben in einer Zeitenwende!

Nur meinen sie mit diesem Wort, die Erneuerung der Herrschaft der Europäischen Imperien unter Führung der USA über den Planeten!

Aber das ist Wunschdenken der Untersten, die es zu Oberst gespült hat!

Denn die Zeitenwende, die in der Lebenswirklichkeit stattfindet, ist der Tod der Europäischen Imperien unter Führung der USA!

V.

Vom Verstand her war mir das zwar schon länger klar, aber wirklich begriffen, so dass es auf meinem Zwerchfell liegt, habe ich es erst jetzt.

Dieser Krieg ist nicht einfach ein Krieg zwischen NATO und Russland.

Es ist der Krieg derer, die Medwedjew die Goldene Milliarde nennt, gegen die anderen Sieben Milliarden.

Dieser Krieg hat eben erst angefangen, wir wissen nicht, wie lange er dauern wird und welch schreckliche Opfer er noch fordern wird. Es macht auch keinen Sinn, darüber zu spekulieren, denn auch ohne Nuklearwaffen werden die Opfer gewaltiger sein, als es sich unsere Phantasie heute schon ausmahlen kann. Die Vorstellung dessen, was in den nächsten 5 Jahren auf uns zukommen wird, würde ein Gehirn von heute buchstäblich sprengen!

Aber was ich jetzt schon sagen kann ist: dieser Krieg wird bis zum bitteren Ende ausgefochten werden!

Die Sieben Milliarden werden sich nicht mehr unterwerfen, denn sie haben eine Welt zu gewinnen!

Aber was unsere Politiker in Berlin, Washington, Paris, London, Helsinki, wo auch immer, nicht wissen: noch halten die Sieben Milliarden den Lords of the Western World die Türen auf, die Waffen nieder zu legen und friedlich durch diese Transition hindurch zu gehen. Aber mit jedem Tag bewegt sich diese Türe ein bisschen weiter auf ihr Verschließen zu.

Die Goldene Milliarde hat keine Chance, diesen Krieg zu gewinnen! Und wenn die Türe verschlossen ist, wird das Ende des Krieges die Gestalt ihrer Vernichtung haben!

Zwei Ereignisse haben mich zu diesen Erkenntnissen geführt.

Das eine war der Besuch des Präsidenten Umaro Sissoco Embaló von Guinea-Bissau in Moskau und Kiew.

Er bot sich als Vermittler an, Moskau schlug ein, Kiew machte die übliche erbärmliche Zelenskyy-Fernseh-Show daraus.

Was war das genau? Kiew wurde angeboten, vom hohen Ross zu steigen, ehe es zu spät ist. Wieder einmal wurde das Kiew angeboten und es war vor allem bedeutend, dass ein afrikanischer Präsident das Angebot machte, wieder einmal hat Kiew nichts verstanden. Man gehört jetzt zur Goldeneren Milliarde, wenn auch nur als Knecht, der das Pferd des Herren warm reitet, bis die Herrschaft selbst aufzusteigen geruht und der Knecht an seinen Platz im Stall zurück kehrt.

Das zweite Ereignis ist die diesjährige Valdai-Club-Meeting, respondiere Wladimir Putins Auftritt dort. Alexander Mercouris nannte Putins diesjährige Rede eine „intellektuelle Tour de France!“

Endlich hat sich jemand die Arbeit gemacht, die Übersetzung dieser Rede einzusprechen. Ich füge an, dass das Schigaljew-Zitat ein wenig merkwürdig übersetzt ist. In beiden Prosaübersetzungen, die ich gelesen habe, die von E.K. Rashin und die von Swetlana Geyer, geht der Satz so:

Ich ging von der höchstmöglichen Freiheit aus und endete in der vollkommenen Diktatur!

Was ich immer so verstanden habe, dass die Freiheit der Widerspruch in sich und als solches an sich ist. Denn Freiheit ist immer subjektives Erleben eines Individuums. Und da die Freiheit eines Individuums durch die Freiheit der anderen Individuen eingeschränkt wird, kann ein Individuum seine eigene Freiheit nur durch die Vernichtung der Freiheit der andern Individuen absichern.

Jean Paul Sartre, der sich lange mit diesem Satz beschäftigt hatte, stellte ihm einen resignierten Existenzialismus entgegen in der Formulierung „Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit!“, mit anderen Worten besteht das Wesen der Freiheit darin, die Zwänge, von welchen die Existenz des Individuums abhängt, als Bedingungen des Daseins anzuerkennen, da die Nicht-Anerkennung lediglich in Leiden, zuletzt in Selbstvernichtung resultiert.

(Universitätsphilosophen mögen das anders diskutieren, was mir ebenso egal ist wie dem Sokrates die Sophistes.)

Anmerkung: ein Leser wies mich darauf hin, dass der Satz „Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit“ ursprünglich von Engels im Anti-Düring formuliert wurde. Ich kenne ihn von JPS, der ihn demnach von Engels zitiert, im Zusammenhang mit der Neuordnung der Welt nach dem WW2 und zitiere ihn in diesem Sinne. Außerdem heisst das „Anti-Dühring“ und nicht „Düring“! Düring ist ein Kaff bei Cuxhaven.)

Jetzt aber die Rede:

Interessant, nebenbei bemerkt, finde ich auch, dass er sich mehrfach auf Lenin bezieht, ohne Lenin namentlich zu erwähnen; er nennt ihn lediglich einen „Klassiker“!

Das ist nicht zufällig, denn der Konzern-gesteuerte Globalismus ist exakt, was Lenin beschrieb als Imperialismus. (Siehe: Lenin, Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus)

Putin zieht in dieser Rede das Resümee aus 30 Jahren postsowjetischer Geschichte, also was geschah seit dem Ende dessen, was als Lenins Lebenswerk angesehen werden kann, der UdSSR.

In der Sprache des Diplomaten weist er auch auf die Pervertierung dessen in Gestalt der Ukraine hin.

Denn es war ja Lenins Nationalitäten-Politik, die einzelne Völker des Zarenreiches überhaupt erst potentieller Eigenstaatlichkeit zugeordnet hat; so kommt es, dass Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien um das Gebiet Berg Karbach möglich wurde und eben der barbarische ukrainische Ethno-Nationalismus sich der Finanzierung und Bewaffnung durch die NATO versichern kann.

Es war Lenin, der schrieb, dass wenn die Ukrainer sich in einem eigenen Staat organisieren wollen, ihnen das niemand verwehren kann. Lenin ging aber sicherlich nicht davon aus, dass dieser Staat sich dann ausschließlich durch Schnorren und Betteln und Fordern aufrecht halten wird.

Ständig werden irgendwo Grenzen verändert. Jugo, Sudan, um junge Beispiele zu nennen.

Und wie lächerlich ist es, wenn die „No Border – No Nation!“-Demonstrierer aus der Trump-Zeit sich heute als die politischen Vorkämpfer für die Unverrückbarkeit der Grenzen der Ukraine aufmandeln! Ob Deutschland, ob USA, egal.

Nach AOC ging die Wahlveranstaltung einer anderen linken Bazille, diesmal Ilhan Omar, baden.

Auch das ein frühes Ergebnis dieses Krieges: sie zeigen unversehens ihre wahren Gesichter vor der gesamten Welt. Und eröffnen somit die Möglichkeit der Entscheidung: willst du ihnen, trotzdem sie dich in allem offen belogen haben, dennoch weiterer folgen? Oder willst du dich neu orientieren lernen?

Mit zunehmender Härte der Auseinandersetzung fallen die Masken. So begründet Ilhan Omar die Entsendung von Kriegsgeräth und Munition an das Zelenskyy-Regime damit, die Russen würde kleine Kinder töten, es gäbe Millionen von Flüchtlingen aus der Ukraine.

Ebenso wie die deutschen Grünen meint sie, die eigentliche Friedensbewegung ist die, die immer mehr Waffen in das Kriegsgebiet injektiert. (Injektiert ist kein vom Duden anerkanntes Deutsch, aber Sie verstehen es, richtig? Eine hochfrequentierte Injektion von Impfstoffen, die nicht impfen aber nebenwirken. Woher kennen wir das?)

Nun sind natürlich die deutschen Grünen nichts weiter, als das gelungenste Imitat der Democrats in Deutschland.

Es ist längst nicht mehr die Frage, ob die Auswirkung dieser Auseinandersetzung das Ende der Ukraine als Staat sein wird. Irgend etwas mit dem Namen wird es schon geben werden.

Die Frage ist, was der Westen sein wird, wenn diese Auseinandersetzung durch ist!

Und durch wird sie dann sein, denn das ist das innerste Wesen des Krieges an sich, wenn eine Seite vor Erschöpfung zusammenbricht und eine Kraft erwachsen ist, die die Fähigkeit zur Ordnungsmacht hat.

Beide Komponenten müssen erfüllt sein. Die Erschöpfung reicht nicht, denn es bleiben genug Kräfte, die um die Vorherrschaft kämpfen, es kann aber eine der rivalisierenden Kräfte nur dann die Vorherrschaft an sich reißen und ihre Ordnung durchsetzen, wenn der größte Teil der Überlebenden zu erschöpft ist, um weiter kämpfen zu können, somit kein nennenswerter Widerstand gegen die letzte Übermacht mehr aufrecht erhalten werden kann.

Viele sagen, Frieden entstünde durch Verhandlungen. Das stimmt nicht. Kriege entstehen, wenn Verhandlungen keine vertrauenswürdigen Ergebnisse mehr erzielen. Frieden entsteht – und fast empfinde ich mein eigenes Erkennen als reinen Sarkasmus – durch Einsicht in die Notwendigkeit!