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  • …der werfe den ersten Stein!

     

    Ich will Donald Trump gar nicht verurteilen.

    Er hart seinen Kampf verloren.

    Da wir alle so viele Kämpfe verlieren, dass wir gar nicht mehr daran denken, dass Kämpfe auch gewonnen werden können, ich rede von Politik, nicht von unter lautem Geschrei Besoffener Bällen hinterher rennen, wäre es lächerlich von mir, ihm jetzt da einen Vorwurf draus zu machen.

    Nichts desto weniger ist das genau die Sache, an der es beendet ist!

    Das bedeutet keinesfalls, dass die Trump-Gegner dadurch besser würden, im Gegenteil.

    Wie sie auf einmal alle Trump in die Arme schließen, weil er sich ihre kriegstreiberischen, völkermörderischen Machtgeilereien angepasst hat, reißt nicht Trump etwas vom Gesicht, es führt sie einmal mehr als die Perversion der Menschheit vor.

    Ich zitiere eine Tweet soweit es amerikanische Medien betrifft:

    Ihr könnt das leicht überprüfen, alle Medien sind auf YouTube vertreten, alle haben ihre Webseiten, ein Konzert des Lobs.

    "Amerika" bleibt die Bedrohung der Menschheit Nummer 1 und seine Medien heulen ihr Jubelkonzert, es darf weiter gebombt werden!

    Die Trump-Supporter in den Medien machen sich nicht minder lächerlich: auf Obama herumhacken wegen seiner Kriegspolitik und dann Trump loben, wenn er in die selbe einschwenkt … Haltet einfach eure Fressen!

    Nein, es ist nicht Trump, der hier der Böse ist, weil er ihnen die Befriedigung gab, die sie wollten, es sind diese perversen Clowns, die diesen Tribut von ihm forderten!

    Trump bediente sich des ältesten Tricks der Welt: in einer innenpolitischen Sackgasse feststeckend rettet er sich mit einem Krieg gegen ein kleineres Land!

    Das ist zwar der Grund, warum ich ihn nicht weiter unterstützen kann, denn damit ist klar, dass die USA nicht Nation unter Nationen wird, sondern Waffenarsenal und Herrschaftsinstrument der Globalisten bleibt, uns somit würde eine weitere Unterstützung der Präsidentschaft Trumps mich zum Komplizen machen.

    Es kann aber kein Zweifel daran bestehen, dass die permanente Sabotagetätigkeit der amerikanischen Linken als Ursache auszumachen ist!

    "Unify the country!" wurde von denen verhindert – bis zu diesem Punkt. Sie haben Trump den Globalisten zugetrieben, das wird nicht vergessen werden, wie es heißt: "I will never, ever forget, I will never, ever forgive!"

    Das Herumgeschreie von wegen Trump sei eine Puppe Putins, die Russen haben die Wahl beeinflusst, etc.

    Ihre Behauptungen waren von Anfang an die Propaganda der Kriegstreiber.

    Meine erste Reaktion auf Trumps Angriff war emotional, weil ich mich persönlich verraten gefühlt habe.

    Es ist allerdings der ganz gewöhnliche Verrat, den nahezu jeder Politiker begeht, wenn es um den Erhalt seiner Macht geht.

    Trump wird sozusagen nur ein gewöhnlicher amerikanischer Politiker dadurch.

    Er bekommt jetzt seinen Richter Gorsuch.

    Die beiden Dinge Reform des öffentlichen Gesundheitswesens und Steuerreform wird er bekommen.

    Das hat er sich erkauft damit, er hat es zu teuer erkauft!

     

    Nun gibt es eine Menge Leute unter den Trump-Supporten in den USA, die den Luftschlag kleinreden wollen.

    Er habe ja nur ein paar Tomahawk-Raketen auf eine Militärbasis abgefeuert, außerdem wurden die Russen ja vorher gewarnt.

    Vergleicht es mit dem zivilen Leben: Mord ist Mord, da gibt es keinen "nur ganz kleiner" Mord.

    Sie sind es jetzt, welche die Trennlinie zwischen USA und der Welt ziehen!

    Durch Trumps Ansage, die Regime-Change-Policy beenden zu wollen, habe ich sie willkommen geheißen. Viele haben sie willkommen geheißen. Ihr "America first" wurde, was es war: eine Nation, die alle anderen bedroht! Ihr Amerika ist das Amerika der Bushs und Obamas.

    Es ist das Amerika, das uns allen, das mir sagt: "Unser Recht ist es, dich zu ermorden, wenn wir etwas von dir wollen das du uns nicht geben willst, dich zu ermorden, dein  Land zu vernichten, wann immer wir Lust dazu haben!"

    Es ist das Amerika, welches als NATO an der Russischen Grenze aufmarschiert, und von dem wir wissen, dass es früher oder später dort den militärischen Konflikt mit Russland sucht.

    Es ist das Amerika, gegen das die Welt aufrüsten muss! Denn es ist das Amerika, welches Abrüstung als Einladung zur Aggression versteht!

    Es ist das Amerika, gegen das Nordkorea Atomwaffen benötigt!

    Trump hat die Büchse der Pandora geöffnet! Tillerson veitstanzt herum, the ousting of Assad is underway!

    Das ist die Situation, die dadurch entstanden ist: 7 Jahre lang versuchen die USA Assad zu stürzen, der scheiß Ölmagnat im Außenministerium kriegt seinen Orgasmus bei dem Gedanken daran, es doch noch erreichen zu können, damit ist der Krieg in die nächste Runde gebracht!

    Trump hätte diesen Krieg gesichtswahrend für die USA beenden können. Es war Obamas Krieg, nicht seiner! Er hätte in die Geschichte eingehen können als derjenige, welcher dieses Desaster beendete!

    Die Chance ist vertan.

    Jetzt ist es sein Krieg, ein Krieg den er nicht gewinnen kann.

    Entweder dauert so lange an, bis von Syrien noch weniger übrig ist als von Libyen oder er endet mit der Niederlage der USA!

    Es endet mit einer Niederlage der USA, denn es ist ein Krieg gegen die Achse Iran-Russland-China! Es ist ein Krieg um die Vorherrschaft der USA, die alle loswerden wollen.

    Einige Kommentatoren sagen, es war eine Message an China. "A strong message!"

    Und als solche ist es noch viel dümmer!

    Die Aktion während der Anwesenheit des chinesischen Präsidenten in Washington durchzuführen war eine Demütigung.

    Anmerken lassen Chinesen sich das im ersten Moment nicht. Haltung bewahren ist eine der obersten Tugenden in China.

    Es bestätigt: mit den USA kann es keine politischen Lösungen geben, Amerikaner muss man verjagen!

    Das ist die langfristige Folge!

     

    Die USA vereinen als kriegsführende Nation mag funktionieren, es vereint aber den Rest der Welt gegen die USA.

    Mit "Welt" meine ich nicht Politiker.

    Das schmierige Gezücht von Union und SPD in Berlin hat sich ja schon eingereiht in die "Welcome Mr. War-President"-Schlange.

    Die deutsche Presse hat sich erwartungsgemäß eingereiht. Plötzlich beschreibt sie rump nicht mehr als den Buhmann der Welt, plötzlich spricht sie von ihm als "amerikanischer Präsident". Viehzeug!

    BILD: "Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande erklären nach einem Telefonat: „Präsident Assad trägt die alleinige Verantwortung für diese …"

    Die Sozen hatten wir ja schon.

    Politiker und Presse, die sind das Schmarotzergesindel. Die kleine, radikale Minderheit, die es auch gibt, aber die nicht dazu gehört.

    Die, mit denen man leben muss, aber von denen man weiß, dass sie die Hauptquelle aller Probleme sind.

    Und die das wieder bestätigt haben!

    Es war keine Botschaft der Stärke, es war ein Eingeständnis der Schwäche!

    Nebenbei: sogar die 1,5 Millionen $ pro Stück teuren Raketen haben sich als Flop erwiesen!

    Es war die Botschaft: wir sind dorthin zurück, wo wir vor dem 20.Januar 2017 gewesen sind.

     

     

     

     

     

     

     

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  • Saddam Erdogans heilsamer Schock

    Falsche Freunde sind schlimmer als echte Feinde.

    Als echte Feinde standen sich die Warschauer-Vertrags-Staaten und der NATO-Pakt gegenüber.

    Sie waren echte Feinde, denn sie basierten auf miteinander unvereinbaren Wirtschaftskonzepten und waren an gegensätzlichen Staatszielen orientiert.

    Sie folgten unterschiedlichen Philosophien.

    Man nennt diese Welt heute bipolar. (Das klingt irgendwie nach manisch-depressiv.)

    Genau genommen war die damalige Welt aber multipolar.

    Neben oder zwischen diesen beiden Machtblöcken – – –

    Ich sollte das besser formulieren: der Planet Erde war multipolar aufgeteilt.

    Die beiden traditionell Machtblöcke bezeichneten Gebilde, sie waren 2 Welten auf einem Planeten. Dazwischen gab es aber die im Wesentlichen von der Bundesrepublik Jugoslawien geführte "Gemeinschaft unabhängiger Staaten", ein lockerer Zusammenschluss auf unterschiedlichste Weise organisierter Länder, und es gab als nochmals eigenständige Welt die Volksrepublik China.

    Es gab kleinere und größere Länder, die eigentlich nirgendwo verbindlich dazu gehörten.

    Beide großen Machtblöcke, der sogenannte Ostblock und der komischerweise normalerweise nicht Westblock genannte Westblock buhlten um die Gunst der Länder, die nicht zu ihnen gehörten oder nutzten die internen Klassenkämpfe, um sie auf ihre jeweilige Seite zu ziehen.

    Dabei nutzte der Westen die jeweils herrschende Klasse, der Osten die Befreiungsbewegungen als Verbündete im Land.

    Sehr grob, linolschnittartig dargestellt. Die Aussage, um die es dabei geht ist, dass mit einigen Ausnahmen jeweils die nationalen Kräfte, die dem einen oder andern Block nahestanden, unterstützt wurden, es sich aber, wenn man so will, vor allem um Manipulationen der internen Kräfteverhältnisse handelte.

    Direkte Interventionen, wie beispielsweise der Vietnamkrieg, waren selten.

    Mit der Kapitulation der KPdSU und dem Zerfall erst des Ostblockes und dann der UdSSR änderte sich das schlagartig.

    Da nun global Verwirrung herrschte und dem Westblock kein nennenwerter Feind mehr gegenüber stand, ging der Westblock zur offenen Aggression über.

    Als Symbolfigur dieser Entwicklung kann man Saddam Hussein sehen.

    Als CIA-Agent hatte er die Aufgabe zunächst die Politik der Baath-Partei im Sinne des Westens zu beeinflußen und dann als Präsident für den Westen eine Stellvertreterpolitik im Nahen Osten zu betreiben.

    Aber Saddam war auch sein eigener Herr.

    Er stellte sich mit dem Westen ebenso wie mit der UdSSR gut.

    Das Land führte er autoritär, sehr brutal aber auch sehr erfolgreich. Der Irak erreichte unter ihm das Niveau westlicher Industrienationen.

    Der Westen hielt ihn, weil er für ihn den Stellvertreterkrieg gegen den Iran führte.

    Saddam hatte aber auch das Problem, das alle haben, die in kurzer Zeit große Erfolge zeitigen, nämlich sein Land in die Schuldenfalle getrieben.

    Warum diesen ganzen Sermon noch einmal erzählen?

    Weil eben unser verehrter Sultan Recep Tayyip Erdoğan erstaunliche Ähnlichkeiten aufweist!

    Für mich reichen die Anhaltspunkte, die wir mittlerweile zusammentragen können, aus, um meine Vermutung, die USA hatten versucht ihn wegzuputschen, bestätigt zu sehen.

    Die wichtigsten dabei sind die Reaktionen des Westens.

    Zunächst in der Putschnacht, als eine offensichtlich vorbereitete Berichterstattung von vollendeten Tatsachen ausging, der zu Folge Erdogan sich auf der Flucht nach Deutschland befände und das Militär die Kontrolle habe.

    Die Begründung der Putschisten, das Widerholen der immer gleichen Floskeln von wegen "Demokratie" und Glump und Zeug, die mal wieder verteidigt würden.

    Davor konnte Erdogan eigentlich tun und lassen, was er wollte, die Presse war immer auf seiner Seite, die westliche Politik unterstützte ihn in allem.

    Er hat sich immer Verbündete gesucht, die ihm bei der Erreichung seiner Ziele nutzen.

    Nun wird er nach und nach zum schrecklichen Diktator, obwohl er sich eigentlich in keiner Weise anders verhält als vorher und auch keine anderen Ziele verfolgt.

    Der sogenannte Flüchtlingsdeal wird in der für diplomatische Hergänge üblichen Geschwindigkeit liquidiert.

    Das Dementi des türkischen Außenministeriums, die US-Atomwaffenstation Incirlik auch für Russland zu öffnen, war kein Dementi: „Wir werden mit jedem kooperieren, der gegen die Daesh kämpft. Wir tun dies schon für eine Weile, und wir öffneten die Luftbasis Incirlik für diejenigen, die im Kampf gegen die Daesh aktiv vorgehen." wird der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu zitiert.

    Für meine Ohren klingt das nach Diplomatensprech für "Amis verpisst euch!"

    Besonders wenn man es in Zusammenhang mit weiteren Formulierungen des türkischen Außenministers bringt: „Putin sagt ihnen (den westlichen Ländern – Anm. d. Red.) die Wahrheit ins Gesicht, die Wahrheit über ihre Irrtümer und Fehltritte. Ihrerseits halten sie Russland und die Türkei für Länder der zweiten Sorte. Und sie ärgern sich, wenn diese ‚zweitklassigen Staaten’ es wagen, Kritik gegen sie zu richten.“ (zitiert nach Sputnik-News)

    Im gleichen Interview nimmt er eindeutig Stellung zu den Ereignissen in der Ukraine: " „Schauen Sie, was mit der Ukraine passiert ist. Sie haben das Land stets bedroht und gezwungen, zwischen ihnen (dem Westen – Anm. d. Red.) und Russland zu wählen. Sie sagten, ‘du wirst entweder mit uns sein oder mit Russland’. Diese Herangehensweise taugt nichts. Was heute in der Ukraine passiert, ist die Widerspiegelung des Hauptproblems in der Region“.

    Das ist besonders wichtig! Ich habe dieses Jahr mehrfach darauf hingewiesen, dass die NATO einen Krieg gegen Russland entweder auf der Krim oder in Syrien provozieren will.

    Um Krieg über Syrien zu forcieren müsste sie von der Türkei aus agieren.

    Wahrscheinlich war der Putsch im Rahmen der Vorbereitungen dazu gedacht.

    Sein Scheitern machte diesen Plan zunichte.

    In den letzten Tagen hörten und lasen wir von Terroranschlägen, die auf der Krim geplant und vereitelt wurden. Was auch immer es war, es geschah etwas, das die Spannungen zwischen Moskau und Kiew anheizen sollte!

    Die Stellungnahme des türkischen Außenministers lässt keinen Zweifel offen, dass mit einer Kollaboration der Türkei nicht gerechnet werden kann.

    Aus meiner Sicht hat die Türkei außenpolitisch die richtigen Konsequenzen aus dem Putsch gezogen.

    Ich begrüße das sehr!

    Innenpolitisch ist die Frage nicht so leicht zu beantworten.

    Zunächst muss der interne Krieg gegen die Kurden schleunigst aufhören und der Friedensprozeß wieder aufgenommen werden.

    Natürlich hat der Putsch auch die politische Handlungsfähigkeit der fortschrittlichen Kräfte in der Türkei extrem geschwächt.

    Wir werden sehen, wie sich das weiter entwickelt, aber klar ist, dass man sie nicht aus geopolitischen Interessen dem Sultanat opfern darf.

     

     

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  • Islam und Faschismus, Faschismus und Islam

    Ein Gastbeitrag von ChL

    Muslim & Rätekommunist

     

    Vorbemerkung:  Dieser Artikel soll in den nächsten Wochen genauer ausgeführt werden,angesichts der Aktualität gibt es aber jetzt schon eine Vorabversion:

    Im Namen des Islam werden seit geraumer Zeit ungeheure Verbrechen begangen, von den westlichen Ländern einschließlich  der Bevölkerung  dieser Länder zumeist kaum beachtet seit 2011 vor allem in Syrien, aber es scheint daß jetzt der Terror in die westlichen Länder zurückkehrt.

    Warum Zurückkehrt? Die Terroristen kehren zu Ihren Herren zurück um es auf den Punkt zu bringen.

    Schon immer versuchen Kreise in den westlichen Ländern terroristische Söldnerbanden für ihre Ziele zu benutzen, das heißt für den ungezügelten Kapitalismus, für die Bevölkerungskontrolle, für die Unterdrückung der unteren Schichten, für imperialistische Unterdrückung nicht kontrollierter Länder.

    Natürlich auch Terroristen die in islamischer Verkleidung auftreten.  Irregeleitete sind einfach

    zu steuern und zu kontrollieren, das geht mit Menschen die glauben Muslime zu sein recht einfach

    wenn sie nichts hinterfragen und sich nie richtig mit dem Islam befaßt haben.

    Daß Kreise aus den USA Al Kaida gegründet hatten wird nicht einmal abgestritten:

    https://www.youtube.com/watch?v=3ULq-OfQLS4

    https://www.youtube.com/watch?v=OJTv2nFjMBk

    Ungeachtet des tatsächlichen Inhaltes versuchen Kreise aus den Herrschenden und Besitzenden immer wieder seit es Religionen gibt sie für ihre Ziele zu instrumentalisieren. Gleiches geschieht auch mit dem Islam.

    Die ersten die dies taten waren die Omajaden, die aus dem Kalifat eine Erbdynastie aufbauten. Dazu waren dann auch fleissig ihre Geschichtsschreiber und Hadith-Erzähler aktiv. Und wie konnte es auch kommen, daß egal aus welcher Sicht mensch auch Prophet Mohammed auch betrachtet  – sein Schwiegersohn, seine Enkel und alle weiteren Nachfolger wurden ermordet ermordet jeweils von Herrschern die Ihre Legitimation vom Islam ableiteten…

    Der Wahhabismus kann dabei durchaus als erfundene Religion bezeichnet werden.  Heute haben wir es zudem mit den Muslimbrüdern zu tun, die mit den Wahhabiten/Salafisten eine finstere Allianz geschlossen haben.

    Die Geheimgesellschaft der Muslimbrüder schöpft auch aus der Nazi-Ideologie bzw. ist mit dieser kompatibel. Der Großmufti von Jerusalem Amin al-Husseini  befand sich seit 1941 im deutschen Reich  und unterstützte dem Aufbau muslimischer SS-Divisionen. Noch im Mai 1945 konnte er mit einen Flugzeug aus dem zerstörten Berlin in die Schweiz ausfliegen. Von da aus gelangte er nach Ägypten, dem Ursprungsland der Muslimbrüder, zu denen al-Husseini weitgehende Beziehungen hatte.

    Die Muslimbrüder wurden 1954 in Ägypten verboten, wichtige Persönlichkeiten fanden Zuflucht in Saudi-Arabien.  Muslimbrüder und Wahhabiten sind nicht dasselbe, aber derzeit scheint es eine Allianz zu geben. Beide Strömungen unterstützten den Kampf gegen die libysche und syrische Regierung und die von Ihnen bezahlten Söldner treten in faschistischer Form auf.

    D.h. die Bevölkerung wird terrorisiert, Andersdenkende werden massakriert und der von ihnen propagierte Staat hat Züge die mit der NS-Zeit durchaus verglichen werden konnten. Vielleicht nicht von ungefähr, viele deutsche Nazis fanden ab 1945 bei der Muslimbrüderschaft und in Saudi-Arabien Zuflucht.

    In Syrien wird u.a. gefordert, „Christen nach Beirut, Alawiten ins Grab“, syrische Frauen dürfen nach in Saudi-Arabien ansässigen Predigern geraubt und vergewaltigt werden, Gefangene werden öffentlich enthauptet, Moscheen und Kirchen in Brand gesetzt  usw. usw.

    Auch in Libyen hat sich die faschistische Praxis deutlich gezeigt, christliche Friedhöfe werden zerstört, wichtige Stätten nicht-wahhabitischer Muslime werden mit Baggern plattgemacht, verstorbene Angehörige von Gaddafi werden aus den Gräbern geholt, die schwarze Bevölkerung Libyens mußte fliehen oder in Lagern leben. In Tunesien kam ein Prediger auf die Idee, daß jüdische Frauen sterilisiert werden sollten.

    Die führenden Muslimbrüder sind von Stellung her meist wohlhabende Geschäftsleute, gehören auf jeden Fall zur wirtschaftlichen und politischen Elite. Dazu haben sie beste Verbindungen zum internationalen Kapital. Die wahhabitischen Kämpfer  sind im Gegensatz dazu Menschen aus der Unterschicht, Irregeleitete mit Hilfe des Islam wahabitischer Lesart.

    Die USA lassen gerne Kriege führen, die scheidende US-Außenministerin Clinton sprach offen aus: „We created Al Kaida“. So sind die Wahhabiten, denen im Krieg gegen „Ungläubige“, und dazu zählen auch Muslime mit anderer Ansicht faktisch, alles erlaubt ist.

    Das hat nichts mit Islamophobie zu tun, im Gegenteil,  auch viele Muslime sehen die Wahhabiten, Salafisten und Muslimbrüder als faschistisch/faschistoid an. Auch sogenannte Christen und sogenannte Juden griffen und greifen in der Geschichte ja auch gerne zu menschenverachtenden Mitteln. Seien es Christen die im Mittelalter den „heiligen Krieg“ erfanden und ihn bei der Eroberung Jerusalems 1099 auch praktizierten und in drei Tagen mindestens 20.000 Einwohner töteten. Oder der Staat Israel, der im Namen des Judentums in Palästina ein Apartheidregime aufgebaut hat.

    Es gibt ein einzigartiges Dokument das kurz und Bündig aufzeigt daß der Islam so wie er von Prophet Mohammed verkündet wurde und von seinen legitimierten Nachfolgern (nicht den selbsternannten Kalifen) praktiziert wurde nichts mit dem Terrorwahn zu tun hat, ein Dokument aus dem 7. Jahrhundert:

    Vor der Schlacht von Siffin (657) gab Imam Ali , der Schwiegersohn von Prophet Mahammedim Kampf u.a. folgende Anweisungen:
    – Beginnt niemals selbst einen Krieg . Gott liebt nicht das Blutvergießen. Kämpft nur in der Verteidigung.
    – Greift niemals den Feind zuerst an; schlagt seine Angriffe zurück, aber dies kräftig, tapfer und mutig.
    – Verfolgt und tötet niemals jene, die aus dem Schlachtfeld oder aus dem Treffen fliehen. Das Leben ist Ihnen teuer. Laßt sie leben, solange der Tod ihnen zu leben erlaubt.
    – Tötet niemals einen Verwundeten, der sich nicht selbst verteidigen kann.
    – Entblößt niemals einen Verwundeten oder Toten, um seinen Panzer oder sein Gewand zu erhalten.
    – Verstümmelt niemals einen Toten, um ihn zu demütigen.
    – Plündert oder brandschatzt niemals.
    – Belästigt und schändet niemals die Sittsamkeit einer Frau.
    – Verletzt niemals eine Frau, auch wenn sie Euch verflucht oder verletzt.
    – Verletzt niemals ein Kind.
    – Verletzt niemals eine alte oder behinderte Person.

    Auch Prophet Mohammed sah zu Lebzeiten voraus daß der Islam sich in sein Gegenteil verkehren wird. Imam Ali sagt voraus daß sich Menschen den Islams wie ein Kleid benutzen werden.

    Das ist was heute geschieht.

    Dessen ungeachtet bleibt der spirituelle Kern des Islam davon unberührt.

    Diesen können die Terroristen und Ihre Hintermänner nicht zerstören. Letztendlich wird der wahre Islam zusammen mit allen fortschrittlichen Menschen den Sieg davontragen gegen die Barbarei.

     

    Ein paar weiterführende Links:

    http://www.eslam.de/manuskripte/buecher/nahdsch-ul-balagha/nahdsch-ul-balagha_inhalt.htm

    (überlieferte Ansprachen von Imam Ali)

    http://pdfbooksfree.pk/the-voice-of-human-justice-pdf-free-download/

    (da geht es hauptsächlich um das Wirken Imam Ali nach dem Tod von Prophet Mohammed)

    Und dieses Buch zeigt deutlich wie schnell nach dem Tode von Prophet Mohammed der Islam mißbraucht wurde:

    http://www.eslamica.de/buecher-nach-themen/schia-und-sunna/150/die-kalifen-und-die-gefaehrten-eine-kritische-analyse?c=101

     

     

     

    Update 2.August:

    https://urs1798.wordpress.com/2016/08/02/abartige-szenen-am-absturzort-eines-russischen-helikopters-welche-die-tagesschau-verschweigt-update-fake-chloringas-aleppo-idlib-ruaf-jihadijulian-warcrimes/

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  • TTIP, EU und worum ging es noch mal…?

    I

    Ich fange mal an mit einer Ärgerlichkeit in der Sendung "Die Anstalt". Die ist ja sehr beliebt, und wer etwas auf sich hält guckt "Die Anstalt" und hält sich danach für politisch gebildet.

    Da ging es also um TTIP, darauf komme ich gleich, erst was mich geärgert hat, obwohl es natürlich ein Muß für die Macher war: natürlich durfte nicht fehlen, die Hälfte der Österreicher als NAZIS zu beschimpfen in dem blöden Satz, mit der Wahl Hofers hätten sie sich "für den Anschluss qualifiziert".

    Lacher, das Publikum von Fernsehwitzbolden ist traditionell links, und in einer Zeit in der Links sich ausschließlich davon ableitet, über Leute herzuziehen, die man rechts nennt, war dieser Lacher natürlich sicher.

    Natürlich, sagt man sich, das sind Fernsehwitzbolde, die stellen ein Konsumprodukt her, dessen Zweck es ist Lacher zu erzeugen, dass sie eine tatsächliche Analyse dessen haben, womit sie diese Lacher erzeugen kann nicht erwartet werden.

    Denn wenn der Mann wüsste, wovon er redet, hätte er den gegenteiligen Schluss ziehen müssen, van der Bellen ist der Präsident des Anschlusses, denn der Anschluss fand statt, exakt an dem Tag an welchem Österreich der EURO-Zone beigetreten ist!

    Positiv kann man bemerken, dass Österreich, wenigstens gesetzlich, noch nicht der NATO beigetreten ist!

    Die Sendung mokiert sich über die mangelnde Transparenz und das Fehlen des, wie man es heutzutage gerne formuliert, demokratischen Einflusses.

    Meinetwegen.

    Ich weise hier seit Jahren darauf hin, dass TTIP kommen wird. Und der "demokratische Einfluss" mag dazu führen können, dass der Name geändert wird, mehr bewirken kann er aber nicht.

    Wie die "Troika" für Griechenland Anfang 2015 in "Institutionen" umbenannt wurde und ein paar Monate später in Quadriga, aber immer genau das gleiche blieb und tat.

    Vielleicht fügt es noch den einen oder anderen Green-Washing-Standard ein.

    Es gehört zum Wesen von Verhandlungen, mit Maximalforderungen zu beginnen, und Kompromisse auszuhandeln. Ein paar "Umweltschutz-Regeln" könnten da von vorne herein eingeplant sein, Umweltschutz ist hip und ein relativ neuer Multimilliarden-Markt, von dem will jeder profitieren, demnach natürlich auch die Amis.

    Der Grund, warum TTIP unvermeidlich kommen wird, eine marxistische Bildung macht's möglich das abzusehen, ist ein ganz einfacher: es entspricht dem gegenwärtigen Stadium des Imperialismus und ist lediglich ein Vertragswerk, welches dieses Stadium rechtlich regelt! Mit anderen Worten, gesetzlich zementiert!

    TTIP wird seit vielen Jahren vorbereitet, jetzt hat es die Öffentlichkeit erreicht, worauf die Sendung am Ende auch hinweist, kann es zur "Besänftigung des Pöbels" auch CETA heißen oder noch mal ganz anders.

    An dieser Stelle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass Imperialismus nicht bedeutet, dass fette, böse, weiße Heteromänner hübsche, herzensgute, schwarze Lesbenfrauen verspeisen, sondern der Begriff besagt: die Akkumulation des Kapitals in internationalen Konzernen und Finanzkörperschaften!

    Wir sind heute in einem sehr hochentwickelten Stadium des Imperialismus und die zentrale Macht konzentriert sich in den Vereinigten Staaten von Amerika, was diese Vereinigten Staaten zum aktuellen imperialistischen Zentrum macht.

    Die europäischen Staaten sind in der Tat heute nur noch Kolonien dieser imperialistischen Zentralmacht.

    Was die politischen und wirtschaftlichen Führungskräfte Europas als einer Kompradoren-Bourgeoisie dieser Zentralmacht kennzeichnet.

    Damit ist der Imperialismus noch nicht vollendet. Die Vollendung des Imperialismus ist die völlige Loslösung der Konzerne und Finanzkörperschaften von jeder nationalen Anbindung.

    Die EU ist ein Herrschaftsapparat der Kompradoren-Bourgeoisie, der die Kontrolle über die europäischen Kolonien bündelt und eine einheitliche Verwaltung darüber schafft.

    Das macht es auch der amerikanischen Zentralmacht einfacher, denn es gibt eine zentralen Kommunikationspartner, der alles weitere für die Zentralmacht erledigt.

    Beide, TTIP und EU, sind Vertragswerke, deren Aufgabe darin besteht, die Autonomie der bürgerlichen Nationalstaats-Gebilde zu Gunsten der Konzerne und Finanzkörperschaften abzubauen.

    Das bedeutet nicht, dass man gegen TTIP nicht protestieren soll. Protest führt hier zu Bewusstseinsbildung und macht die Sache einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

    Anfang 2015 war es richtig von Syriza, im Rahmen der geltenden Verträge griechische Interessen auf Verhandlungsebene zu vertreten und es war richtig, Syriza so gut es ging in jedem europäischen Land dabei zu unterstützen!

    Aber selbst wenn sich eine europaweite Volksfront gebildet hätte, die Syriza in den Verhandlungen unterstützte, die Verhandlungen hätten mit der öffentlichen politischen Hinrichtung der griechischen Regierung geendet!

    Die Verhandlungen Syriza-Troika haben den Charakter der EU für alle sichtbar gemacht und bilden den Schlusspunkt paneuropäischer Bestrebungen.

    Lenin schrieb 1015:

    " Ist jedoch die Losung der republikanischen Vereinigten Staaten von Europa im Zusammenhang mit dem revolutionären Sturz der drei reaktionärsten Monarchien Europas, an ihrer Spitze der russischen, völlig unanfechtbar als politische Losung, so bleibt doch noch die sehr wichtige Frage nach dem ökonomischen Inhalt und Sinn dieser Losung. Vom Standpunkt der ökonomischen Bedingungen des Imperialismus, d.h. des Kapitalexports und der Aufteilung der Welt durch die "fortgeschrittenen" und "zivilisierten" Kolonialmächte, sind die Vereinigten Staaten von Europa unter kapitalistischen Verhältnissen entweder unmöglich oder reaktionär. Das Kapital ist international und monopolistisch geworden. Die Welt ist aufgeteilt unter ein Häuflein von Großmächten, d.h. von Staaten, die in der großangelegten Ausplünderung und Unterdrückung der Nationen die grössten Erfolge zu verzeichnen haben.

    (…)

    So ist in der Epoche der höchsten Entwicklung des Kapitalismus die Ausraubung von rund einer Milliarde Erdbewohnern durch ein Häuflein von großmächten organisiert. Und unter dem Kapitalismus ist jede andere Organisation unmöglich. Auf Kolonien, auf "Einflußsphären", auf Kapitalexport verzichten? Daran zu denken hiesse auf das Niveau des Pfäffleins herabsteigen, das jeden Sonntag den Reichen die Erhabenheit des Christentums predigt und ihnen rät, den Armen zu geben …nun, wenn nicht ein paar Milliarden, so wenigstens ein paar hundert Rubel im Jahr.

    Vereinigte Staaten von Europa sind unter kapitalistischen Verhältnissen gleichbedeutend mit Übereinkommen über die Teilung der Kolonien. Unter kapitalistischen Verhältnissen ist jedoch jede andere Basis, jedes andere Prinzip der Teilung als das der Macht unmöglich. Der Milliardär kann das "Nationaleinkommen" eines kapitalistischen Landes mit jemand anderem nur in einer bestimmten Proportion teilen: "entsprechend dem Kapital" (überdies noch mit einem Zuschlag, damit das grösste Kapital mehr bekommt als ihm zusteht). Kapitalismus bedeutet Privateigentum an den Produktionsmitteln und Anarchie der Produktion. Auf solcher Basis eine "gerechte" Verteilung des Einkommens zu predigen ist Proudhonismus, ist kleinbürgerlicher, philiströser Stumpfsinn.

    Es kann nicht anders geteilt werden als "entsprechend der Macht". Die Machtverhältnisse ändern sich aber mit dem Gang der ökonomischen Entwicklung. Nach 1871 erstarkte Deutschland etwa drei- bis viermal so rasch wie England und Frankreich, Japan annähernd zehnmal so rasch wie Rußland. Um die tatsächliche Macht eines kapitalistischen Staates zu prüfen, gibt es kein anderes Mittel und kann es kein anderes Mittel geben als den Krieg. Der Krieg steht in keinem Widerspruch zu den Grundlagen des Privateigentums, er stellt vielmehr eine direkte und unvermeidliche Entwicklung dieser Grundlagen dar. Unter dem Kapitalismus ist ein gleichmässiges Wachstum in der ökonomischen Entwicklung einzelner Wirtschaften und einzelner Staaten unmöglich. Unter dem Kapitalismus gibt es keine anderen Mittel, das gestörte Gleichgewicht von Zeit zu Zeit wieder herzustellen, als Krisen in der Industrie und Kriege in der Politik.

    Natürlich sind zeitweilige Abkommen zwischen den Kapitalisten und zwischen den Mächten möglich. In diesem Sinne sind auch die Vereinigten Staaten von Europa möglich als Abkommen der europäischen Kapitalisten … worüber? Lediglich darüber, wie man gemeinsam den Sozialismus in Europa unterdrücken, gemeinsam die geraubten Kolonien gegen Japan und Amerika verteidigen könnte, die durch die jetzige Aufteilung der Kolonien im höchsten Grade benachteiligt und die im letzten halben Jahrhundert unvergleichlich rascher erstarkt sind als das rückständige, monarchistische, von Altersfäule befallene Europa. Im Vergleich zu den Vereinigten Staaten von Amerika bedeutet Europa im ganzen genommen ökonomischen Stillstand. Auf der heutigen ökonomischen Basis, d.h. unter kapitalistischen Verhältnissen, würden die Vereinigten Staaten von Europa die Organisation der Reaktion zur Hemmung der rascheren Entwicklung Amerikas bedeuten. Die Zeiten, in denen die Sache der Demokratie und die Sache des Sozialismus nur mit Europa verknüpft war, sind unwiderruflich dahin.

    (…)"

    Wir sind jetzt genau 101 Jahre später, wir sind die Geschichte des 20.Jahrhunderts durchlaufen und gegenwärtiger Stand der Entwicklung ist, wie bereits gesagt, dass die kapitalistisch wesentlich vitaleren USA die europäischen Staaten und Japan sich unterworfen haben.

    Der stalinistisch geprägte Weg zum Sozialismus der UdSSR ist zusammengebrochen und die VR China ist zu einer imperialistischen Großmacht erwacht.

    Neben dem westlichen, US-geführten Imperialismus tritt neuerdings noch der saudisch und neo-osmanisch geprägte Sunni-Islam als aggressiv expandierende imperialistische Macht auf.

    Am 26. und 27. Mai fand im japanischen Ise-Shima der G7-Gipfel statt, das Treffen der politischen Repräsentanz der USA und ihrer europäischen Kompradoren, mit anderen Worten, die aktuelle politische Repräsentanz der kosmopolitischen imperialistischen Klasse.

    Zugleich traf sich in Magdeburg ein trauriges Häuflein um ein paar Bundestagsabgeordnete, das sich "Die Linke" nennt.

    Die Vorsitzenden Kipping und Riexinger traten mit einem Papier an, "Revolution für soziale Gerechtigkeit und Demokratie!".

    Ich frage mich, ob irgend jemand, der nicht jahrelang linke Rhetorik gewohnt ist, diesem Kauderwelsch überhaupt irgend einen logischen Sinn entnehmen kann.

    Von einem marxistischen Standpunkt aus ist es lediglich eine Ansammlung linker Kneipensprüche und Bezugnahmen auf presseprominente Jugendbewegungen und Namen der letzten Jahre.

    Es drückt völlige Ignoranz gegenüber der aktuellen Realität aus und die daraus folgende Unfähigkeit, die Fragen der Zeit zu beantworten.

    Diese Kneipensprüche fußen aber auf etwas. Ich komme noch dazu, was das ist.

    Ich schrieb meine 2 letzten Artikel dazu und wiederhole es hier und werde es noch oft wiederholen:

    Tagesordnungspunkt 1 aller politischen Handlung für die nächsten Monate muss sein:

    Die Zurückweisung der NATO-Kriegsmobilisierung gegen Russland!

    Die Beschlüsse zur Verlängerung der Russlandsanktionen in Ise-Shima sind ein weiterer Baustein dieser Kriegsmobilisierung!

    Hinzu kommt die gezielte Provokation gegenüber der VR China!

    (Einzelheiten bitte der Tagespresse entnehmen.)

    Sollte es zu dem von der NATO angestrebten militärischen Konflikt kommen, braucht man sich über sonst gar nichts mehr unterhalten, denn das maximale, was dann noch in Europa möglich sein wird, ist eine Welt des Typs "Mad Max"! Oder "Cyborg", suchen Sie es sich aus.

    So, und jetzt kommt ein Satz, den möglicherweise nur Leute verstehen, die gelernt haben dialektisch zu denken, was dem Großteil unserer Linken leider noch nicht gelungen ist, weshalb sie vielleicht "IHHH NAAAAZIIII!"-schreiend vom Stuhl hochhüpfen, wenn sie ihn lesen oder hören: der vom Mainstream promotete "Kampf gegen Rechts" ist ebenfalls Teil dieser Kriegsmobilisierung!

    Dialektisches Denken scheint mir von daher Voraussetzung, da ja sichtlich alle darauf reinfallen.

    Der linke Anti-Nationalismus ist die ideologische Speerspitze der Reaktion!

     

    II

    Ich versuche das noch einmal knapp und verständlich darzulegen.

    Gegenüber dem Imperialismus bedeutet Nation territorial abgegrenzte Autonomie und Selbstbestimmung. Natürlich nur relativ zum gesamten Kräfteverhältnis. Sie bedeutet eine Reduktion des Einflusses des Imperialismus.

    Das ist wichtig für viele verschiedene Einzelfragen.

    Unter der Führung der EU verkommt Europa, in manchen Regionen schneller, in manchen langsamer, nach und nach zu einer Art 3.Welt-Territorium.

    Bei einer Fortsetzung der aktuellen Politik und Ökonomie, was unwahrscheinlich ist, wird auch Deutschland in weniger als 10 Jahren ein 3.Welt-Land sein.

    Kipping wirft den Deutschen vor, "…in einem reichen Land geboren worden zu sein".

    Der Gedanke ist dumm wie Brot. Indien und Brasilien sind beispielsweise wesentlich reichere Länder als Deutschland. Der Reichtum ist nur anders verteilt, ihre Ordnung anarchischer und beide Länder sind historisch in weit stärkerem Maße abhängig von imperialistischen Zentren, da sie über Jahrhunderte Kolonial beherrscht waren, eine sehr eingeschränkte industrielle Entwicklung hatten, während Deutschland eine Geschichte der entwickelten imperialen Industrienationen hat.

    Der Putsch gegen Dilma Rousseff belegt, dass Brasilien sich nicht im ausreichenden Maße eine nationale Selbstbehauptung gegen über den USA aufbauen konnte. Dafür wäre eine Enteignung der Kompradoren-Bourgeoisie und mindestens die Entwicklung eines nationalen Bürgertums Voraussetzung gewesen.

    Mao hat das Wesen des Imperialismus auf den Punkt gebracht mit dem Satz: "Der Imperialismus ist ein Papiertieger!"

    Ausführlich formuliert bedeutet der Satz: der Imperialismus ist eine Ansammlung von internationalen oder bilateralen Verträgen und Gesetzestexten zum Nachteil der schwächeren Partner.

    Da das den politischen Führungen Chinas seit Mao immer bewusst war, konnten sie die nationale Konsolidierung Chinas durchführen und das Land aus der kolonisierten Situation herausführen.

    Das habe zu viele Opfer gekostet, sagen viele. In der Tat aber stellt sich erstens die Frage: wie viele Opfer hätte denn eine Kuo-Min-Dang-Regierung gekostet? Und zweitens hätte die Kuo Min Dang China zu einer US-Kolonie gemacht, was bedeutet, dass China keinerlei ökonomischen Fortschritt gemacht hätte. Das ist keine Spekulation, das kann man beurteilen, wenn man die politischen Ideen und Programme der Kuo Min Dang analysiert. Andere wenden dagegen ein: "Aber schau dir doch an, das tolle kapitalistische Hongkong und das tolle kapitalistische Singapur!" Das sind Städte, in die massiv Kapital gepumpt wurde, um sie genau als Schaufenster gegen die Volksrepublik auszubauen.

    Hongkong und Singapur sind ein gutes Beispiel, wie die kosmopolitische Organisation des Imperialismus funktioniert.

    Für das Kapital kann jederzeit und überall ein Standort errichtet werden. Dieser Standort entwickelt dann natürlich die Infrastruktur zur Befriedigung gehobener Ansprüche. Der Standort kann aber auch jederzeit und kurzfristig migrieren. Was einen sofortigen Verfall nach sich zieht.

    Hongkong ist deshalb nicht verfallen, weil der Abzug des Kapitals nach Singapur ausgeglichen wurde durch Kapital aus der Volksrepublik.

    Könnt ihr alles nachrecherchieren, ist aber immens viel Arbeit!

    In diesem Falle fand die Kapitalmigration aus politischen Gründen statt, um die Volksrepublik zu schwächen.

    Gewöhnlich findet die Migration des Kapitals, bzw. der Investitionen aus Profitinteressen statt.

    Ein nationales Bürgertum verhält sich dem gegenüber revolutionär, denn es ist an der Entwicklung der Nation interessiert, des angestammten Kulturraumes.

    Das macht beispielsweise den Erfolg der Präsidentschaftskampagne Donald Trumps aus. Der Mann ist durch und durch Amerikaner. Der Mann ist so amerikanisch, dass er sowohl Charakter eines Western-Movies sein könnte als auch die Hauptfigur eines Romans von F. Scott Fitzgerald. Das macht ihn authentisch und das macht ihn glaubwürdig.

    Wenn Trump sagt, die können gerne ihre Fabriken im Ausland errichten, aber dann zahlen sie auf jedes Stück, das sie in den USA verkaufen wollen 30% Zoll, dann meint er das auch so.

    Der linke Anti-Nationalismus ist genau die ideologische Komponente, die der Imperialismus in seiner gegenwärtigen Phase braucht.

    Weil er jede Widerstandskraft gegen die imperialistischen Projekte von unten her zersetzt und die verschiedenen Teile der Bevölkerung gegeneinander verhetzt.

    Im hoch entwickelten Imperialismus ist alles in Migration.

    Kapital, Produktion, Arbeitskraft.

    Das bedeutet natürlich auch, dass man jeden beliebigen Ort, an dem die Arbeitskraft zu teuer wird, mit billigen Arbeitskräften fluten kann.

    Wenn die G7 von "Jobs schaffen" reden, dann ist das ein schlechter Witz. Es ist natürlich Augenwischerei.

    In ihrem Pamphlet schreiben Kipping und Riexinger: " Der Aufstieg rechtspopulistischer Parteien in Europa ist nur vor dem Hintergrund der Ausbreitung unsicherer Arbeit- und Lebensverhältnisse und der Entfesselung von Konkurrenz im Alltag zu verstehen."

    Der Satz ist zwar so gesehen richtig, aber er ist eine nichtssagende Binsenweisheit.

    Auf dem Territorium der EU gibt es mehr als genug Bedarf an Arbeit. Tatsächlich werden der Osten und der Süden ausgeblutet, was zur Abwanderung der Bevölkerung führt, während der Norden durch Zuwanderung überlastet wird.

    "Die Rechten stoßen in die Lücke, die die Sozialdemokratie mit ihrem neoliberalen Kurs hinterlassen hat. In Deutschland hat sich die Verunsicherung bis in die Mittelschichten hinein über mehr als zwei Jahrzehnte aufgebaut." heißt es weiter.

    Das ist ja nun kompletter Blödsinn.

    Die "Rechtspopulistischen Parteien" sind ein Korrektiv, eine Gegenbewegung, die der Imperialismus erzeugt hat, zu dessen politischer linker Flanke sich die Linke gemacht hat. Wäre es ein Problem, das mit der Sozialdemokratie zu tun hat, hätte die Linke diese Lücke ja füllen können. Die Linke war immer da, auch wenn der Name wechselte. Offensichtlich haben die Leute damit keine positive Erfahrung gemacht.

    Was für Konsequenzen ziehen Kipping und Riexinger? "Es liegt an uns, ein Programm für eine sozial gerechte Einwanderungsgesellschaft zu erarbeiten, dass auf Teilhabe, Demokratie, Solidarität und sozialer Gerechtigkeit für alle beruht."

    OK. Irgend ein Wortgeklingel, das meint "Ach bitte habt uns doch lieb" und komplett an der gesamten Problematik vorbei geht.

    Abgesehen davon, dass es an dem üblichen krankt, an dem alle Kipping-Texte kranken, nämlich der Schlampigkeit der Worte.

    Es kann nämlich eine Einwanderungsgesellschaft schlicht nicht geben, wenn dann gibt es ein Einwanderungsland.

    Oder meinen sie s tatsächlich so?

    "Der Kulturkampf der AfD im Namen von Nation, Familie und Autorität greift auch die Errungenschaften der Frauenbewegung und der 1968er an: gegen die Gleichberechtigung der Frauen, gegen Rechte der Schwulen und Lesben, gegen eine Vervielfältigung der Geschlechterrollen und Familienformen."

    Aha. Was die Errungenschaften der 1968ger sein sollen kann ich nicht beurteilen, ich kann nur den Schaden beurteilen, den sie angerichtet haben, aber das lassen wir aus diesem Text raus; wo die AfD die Errungenschaften der Frauenbewegung angreift sehe ich nicht, wenn es die "Gleichberechtigung der Frauen" sein soll, greift die AfD sie nicht an, wo Rechte von Schwulen und Lesben in Gefahr sein sollen sehe ich auch nicht, die "Vervielfältigung der Geschlechterrollen und Familienformen" ist allerdings esoterischer Schwachsinn, den will aber die AfD, soweit ich das im Überblick habe gar nicht angreifen. Es gibt unterschiedliche Formen des Zusammenlebens. Familie ist ein definierter Begriff, der sich auf Blutsverwandtschaft bezieht. Kipping/Riexinger wollen hier im Sinne ihrer Gender-Ideologie die Sprache zersetzen. Das stößt auf Ablehnung, hoffentlich nicht nur in der AfD. Entsprechend kann ich ableiten, dass die "Geschlechterrollen" sich nicht auf die Arbeitsteilung in der Familie beziehen, die zu gestalten keine Partei etwas angeht, sondern Privatsache der beteiligten Personen ist, vielmehr die "Geschlechterrollen" sich auf irgendwelche zigtausende Phantasiegeschlechter beziehen, die in irgendwelchen Studentenseminaren erfunden werden.

    Dass die Linken damit nicht ankommen, hat nichts mit der AfD zu tun, es hat damit zu tun, dass kein normaler Mensch sich so einen Bockmist einreden lassen will, und die meisten Leute das geradezu als pervers empfinden.

    Jetzt wollen die Kipping/Riexingers in die Köpfe damit eindringen. "Ja merci, mir gangst!" sagt man in Bayern. Aus meinem Kopf bleibt ihr damit schön draußen, in dem seid ihr damit nämlich nicht willkommen!

    Danke, Linke, ihr habt mir gerade erklärt, dass ihr eine esoterische Sekte seid, die von Steuergeldern leben will. Den Gefallen, euch das zu ermöglichen, werden euch, das kann ich wohl mit Sicherheit sagen, in Zukunft immer weniger Leute tun.

    Persönlich habe ich  nichts dagegen, wenn sie sich mit ihrem Gendermainstream zu einer privaten Sekte zusammenschließen, wie es in den 70ger, Anfang der 80ger Jahre Mode unter bestimmten Personen war, sich der Sanyassin-Sekte des  Bhagwan Shree Rajneesh oder der Hare-KrishnaBewegung anzuschließen,  als politische Partei zu versuchen seine Sekten-Ideologie der Gesellschaft aufzuzwingen geht allerdings sehr viel zu weit!

    Der Gendermainstream ein US-Import.

    Er zielt auf die völlige Auflösung menschlicher Bindungen und des von Generationen auf die jeweiligen Nachfahren weitergegebenen menschlichen Selbstverständnisses. Sein Ergebnis ist die totale Isolation des Individuums. Das total isolierte Individuum ist wehrlos und die total verfügbare Arbeitskraft, deren gesamte Existenz vollständig von ihrer pekuniären Einkommensquelle abhängt, die natürlich nie mehr bezahlt, als zur Erhaltung der Existenz notwendig ist. Den ihrer übergeordneten Instanz gegenüber besonders loyalen Individuen wird natürlich ein je nach Nutzen höherer Lebensstandard ermöglicht, der ihm aber auch jederzeit wieder entzogen werden kann.

    Gendermainstream und Einwanderungsgesellschaft helfen sich gegenseitig. Beide berauben die Menschen ihrer Bezugspunkte und ihrer Orientierungsmöglichkeiten.

    Das Ziel: die einen Gesellschaften sind Auswanderungsgesellschaften, die anderen Gesellschaften sind Einwanderungsgesellschaften, die dann natürlich auch zu Auswanderungsgesellschaften werden etc., damit ist mittelfristig jede Sozialstruktur zerstört, die Menschen treiben wie Viehherden von den Regionen, aus welchen Kapital gerade abgezogen wird, in Regionen, wo gerade investiert wird, und wo Kapital abgezogen oder investiert wird entscheiden die internationalen Konzerne und Kapitalgesellschaften.

    Der Imperialismus kann zu seiner nächsten Phase übergehen.

     

    Also, back to tschi seven, zu den Jobs, die Obomba und seine 6 Zwerge mal wieder schaffen wollen. Ihnen ist das in den vergangenen Jahren nicht gelungen, warum sollte irgend jemand annehmen, es gelänge ihnen in Zukunft?

    Der Bedarf nach Arbeit ist da. Auf den Territorien der USA und der EU befindet sich schlicht alles im Niedergang, was von Bedeutung ist.

    Marode Infrastrukturen, zunehmend dysfunktionale Verteilungssysteme usw, der europäische Süden und der europäische Osten hätten besonderen Bedarf an Investitionen, zugleich wird aber jeder Gesellschaft das Kapital abgesaugt.

    Es gibt also überhaupt kein Interesse an "Jobs schaffen".

     

    III

    Mag es Zufall sein, dass die Neo-Lnken der Kipping/Riexinger sich zeitgleich mit den G7 getroffen haben, beide verfolgen das gleiche Ziel.

    Beide sind politische Körperschaften, die den Übergang des Imperialismus in seine nächste Phase vorbereiten.

    Klar grenzen sich Kipping und Riexinger gegen die anderen Parteien ab, indem sie "gegen die Superreichen" agitieren. Das ist der Werbeslogan, der von Linken erwartet wird. Es entspricht ihrer Funktion im Bundestag." „Es schockiert mich, dass auch Arme, Abgehängte und Arbeitnehmer die AfD wählen“ sagt Gysi. Die "Linke" soll dieses Potential wieder binden, dafür sitzt sie im Bundestag.

    Fordern sie ein "Lager der Solidarität", ist das nur eine moralische Phrase. "Solidarität" ist eine aktuelles Lieblingswort in der Politik, Merkel fordert ständig die gleiche Solidarität ein und gemeint ist damit immer der Zusammenschluss gegen die jeweils aktuell aufkommenden Widerstandspotentiale.

    Die Hauptmacht, die dem Imperialismus entgegensteht ist die sich national rekonsoloidierende Russische Föderation.

    Je länger sich die Russische Föderation behaupten kann, je erfolgreicher sie ihr Bündnis und ihre Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China entwickeln kann, umso schwächender wirkt sie sich auf den Imperialismus aus.

    Das bedeutet natürlich auch, dass die Vernichtung der Russischen Föderation das oberste Nahziel des westlichen Imperiums ist.

    Bricht die Republik Frankreich als Nation aus dem westlichen Imperium aus und schließt sich als gleichberechtigter Partner dem Russisch-Chinesischen Bündnis an, ist der Wendepunkt erreicht!

    Das imperialistische "Lager der Solidarität" erleidet damit eine so entscheidende Schwächung, dass wieder alle Perspektiven möglich werden!

    Sie wollen TTIP unbedingt noch dieses Jahr, denn durch dieses Vertragswerk wird das Ausbrechen der Republik Frankreich noch einmal ein Stück schwieriger.

    Begünstigt wird das antiimperialistische Lager durch die Entwicklung der Präsidentschaftsahlen in den USA, in welchen die TTIP-Kandidatin Hilary eine stark diskreditierte Person ist und ihr 2 TTIP-Gegner als Mitbewerber gegenüber stehen, der allem Anschein nach durchaus integre Kandidat Sanders und das amerikanische Urgestein Donald Trump!

    Wir werden sehen, wie sich das entwickelt, bis dahin werde ich es nicht müde werden zu betonen:

    HÜTET EUCH VOR DEN IDEN DES MÄRZ!

    DER BEWAFFNETE ANGRIFF AU RUSSLAND IST GEPLANT ZEITGLEICH ZU DEN FRANZÖSISCHEN PRÄSIDENTSCHAFTSWAHLEN!

    G77

    The good news is: Pläne kann man durchkreuzen!

     

     

     

     

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  • Die Scheindebatte um den Islam und die AfD

     

    I

    Den Linken werden Rechte zu wenig verfolgt, den Rechten werden Linke zu wenig verfolgt. Man könnte sagen, Rechte und Linke leiden an Verfolgungswahn, nur eben nicht in dem Sinne, wie der Volksmund das Wort gebraucht, sondern sie leiden unter dem Wahn, die vermeintlich andere Seite verfolgen zu müssen.
    Wer oder was die andere Seite ist, was sie repräsentiert und anstrebt hat hierbei keinerlei Bedeutung. Die eigene Seite weiß, die andere Seite sind Schurken, die Übles wollen.
    Ich will damit nicht in Abrede stellen, dass sich auf beiden Seiten üble Schurken finden lassen.
    Religionen gehen in der Regel davon aus, dass grundsätzlich alle Menschen Schurken sind.
    Ohne die Schurkenhaftigkeit der menschlichen Seele, die gereinigt und geläutert werden müsse, könnte keine Religion existieren.
    Kinder finden alle lieb. Das unschuldige Kindchen, es wird zu einem schurkischen Erwachsenen herangezüchtet um durch die Vertreter der Religion von seiner Schurkenhaftigkeit befreit werden zu können.

    Die westliche Wertegemeinschaft verbindet ein Problem: sie ist nihilistisch!

    Sie erlebt nicht mehr den cartesianischen Aufschrei gegen Gott, sie rebelliert nicht gegen den Schöpfer, sie zieht nicht das Schwert gegen den Allmächtigen und ruft ihm zu: "Ich bin dir ebenbürtig!" – denn dies setzt den Glauben an diesen Gott voraus!

    Der westlich wertegemeinschaftliche Mensch ist nicht der Manfred des Lord Byron, der sich der schwarzen Magie ergibt, nicht um eines Vorteils willen, sondern nur um den allmächtigen Schöpfer herauszufordern.

    Der westliche wertegemeinschaftliche Mensch unterscheidet sich dem Prinzip seiner Existenz nach nur wenig vom Vieh auf der Weide.

    Das Vieh frisst Gras und geniest die Sonne, bespringt sich zwischendurch, der westliche wertegemeinschaftliche Mensch arbeitet um am Gelde teilhaftig zu werden, das sein Gras ist, welches er wieder ausgibt, was seine Sonne ist, und bespringt sich zwischendurch.

    Es wirkt more sophisticated, aber ich sprach ja vom Prinzip. Sie kennen es ja, die alte Geschichte von Schein und Sein.

    Nun, ein Unbehagen bleibt ihm: er will tiefgründig wirken, sich bedeutsam wissen. Die Religion gibt dem Individuum Bedeutsamkeit als Echo aus der Ewigkeit. Ohne Religion findet sich diese Bedeutsamkeit schwieriger. Und so wird man links oder rechts. Man findet die eigene Bedeutsamkeit in der politischen Verortung.

    Die AfD feierte ihre Walpurgisnacht, indem sie die Leitlinien ihres Parteiprogramms verabschiedete.

    Um diese Walpurgisnacht herum tobte eine geradezu groteske Debatte der Religionslosen um die Positionierung der AfD zum Islam.

    Das im Bundestag vertretene Parteienkartell war sich einig: hier wird das Grundgesetz gebrochen!

    Keine Minarette? Kein Ruf des Muezzin? Hilf Gott, die Religionsfreiheit steht auf dem Spiel!

    Herr Rechtsanwalt Dr.Gysi, der prominenteste Rentner der Linken, sieht schon auf die Straßen von Pfaffenhofen an der Ilm Beiruter Verhältnisse der 70ger und 80ger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zukommen!

    Lassen wir die Polemik: Gysi ist kein bisschen blöd, Gysi ist ein in sich selbst verliebter Opportunist! Er weiß, wann er Unsinn redet, glaubt aber Leute manipulieren zu können.

    Eiligst hetzt der Boss der evangelischen Kirchen herbei und – beschwört das Grundgesetz. Kein Zweifel, auch hier geht es alleine um Manipulation!

    Der Glotzenmufti Mazyek erhält Fernseh-Verstärkung von einem Vertreter der Erdogan-Agentur Ditib, Murat Kayman, welcher ebenfalls fleißig (und arrogant) von "seinem" "unserem" GG sprach, welches hier gebrochen würde.

    Alle scheinen sich einig, ohne Minarette ist Deutschlands Zukunft verloren!

    Ist das so? Einig sind sie sich vor allem in einer Sache: Konkurrenz schadet ihren Geschäften!

    So heftig Lärm um Nicht gemacht, und das über Wochen, fängt nach einer gewißen Zeit immer an, wie fauliger Fisch zu stinken! (Poetisch, was?! Erst überreizte Ohren, dann überreizte Nase!)

    Die Moslemführer machen ihren Job, aber seit wann schwingen Gottlose das Flammenschwert für Gebetshäuser?

    Irgend etwas muss die AfD richtig machen, wenn sich die gesamte aktuelle Politelite aufführt wie Tippi Hedren in Alfred Hitchcocks "Vögel"!

    II

    Eine Islam-Diskussion hat Berechtigung.

    Erdogan will, ich schreibe seit Jahren darüber und sichtlich hat sich das mittlerweile eigentlich bis in den Mainstream herumgesprochen, das Osmanische Reich wieder errichten, noch größer und mächtiger als vor dem 1.Weltkrieg, expandierend nach Europa.

    Militärisch ist er dazu kaum in der Lage.

    Aber er hat den Islam als Waffe!

    Wie der Westen seit Jahren versucht, die Welt mit NGOs zu erobern, so kann Erdogan Moscheen und islamische Verbände einsetzen und tut das auch.

    Ich empfehle wirklich es im Kopf zu behalten, dass die Zeit sehr wahrscheinlich kommen wird, dass Moslemverbände die Mittel der Farbenrevolutionen einsetzen werden!

    Man darf nicht vergessen, dass diese Mittel in vielen islamischen Ländern eingesetzt wurden und Erdogans Apparate sie genau lernen konnten!

    Er hat dabei die Unterstützung der Soros-Clinton-Linken!

    In Griechenland und Mazedonien kann man den Einsatz der Mittel durch die "Flüchtlings-Unterstützer" bereits erkennen.

    Diese Flugblatt-Aktionen beispielsweise, welche die in Griechenland gestrandeten auffordern, in Massen die mazedonische Grenze zu stürmen, tragen alle Anzeichen!

    Die Menschen, die in Idomeni gestrandet sind, haben das berechtigte Anliegen nach besseren Bedingungen.

    Die griechischen Behörden sind von der Situation überfordert.

    Die Gestrandeten werden mittels anonymer Flugblätter aufgerufen, zu einem bestimmten Zeitpunkt sich als Masse zusammenzufinden, die einen Akt des zivilen Ungehorsams begeht – illegal nach Mazedonien einwandern – der die Behörden entweder in die Defensive drängt oder nur durch den Einsatz von Gewalt beendet werden kann.

    Vereinzelte "Helfer" betätigen sich als Koordinatoren.

    NGOs, Pro Asyl in diesem Falle, treten auf den Plan und beschuldigen die Behörden der Unmenschlichkeit.

    Wir sehen das komplette Muster, wie es von Kairo bis Kiew erfolgreich war.

    Die Migranten spielen dabei als Menschen keine Rolle, sie sind das einsetzbare Fußvolk, wendet man den Begriff "Migrationswaffe" an, sind sie das Kanonenfutter!

     

    Jetzt hat man viele dieser Leute mit Anreizen "auf ein besseres Leben" zur Migration bewegt. Das entspricht den Agitationen zum Umsturz wie in Libyen, Syrien, Ukraine etc. mit völlig irrealen Phantasien von einer "besseren Zukunft", die einträten, wenn nur der Regime Change erst einmal geglückt ist.

    Und für die Mehrheit dieser Migranten gibt es kein Zurück mehr, wie es nach den Umstürzen in den von Farbenrevolutionen heimgesuchten Staaten keines mehr gab und die Leute sich gezwungenermaßen den neuen Bedingungen unterordnen mussten, obwohl diese nun weit schlechter sind als vorher.

    Wir haben jetzt haufenweise Migranten aus islamischen Ländern in Europa gestrandet, und ich erinnere an die Ausführungen von Karl Marx aus der "Kritik der hegelschen Rechtsphilosophie":

    "Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.

    Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.“

    Radikaler ausgedrückt von Lenin:

    „Die Ohnmacht der ausgebeuteten Klassen im Kampf gegen die Ausbeuter erzeugt ebenso unvermeidlich den Glauben an ein besseres Leben im Jenseits, wie die Ohnmacht des Wilden im Kampf mit der Natur den Glauben an Götter, Teufel, Wunder usw. erzeugt. Denjenigen, der sein Leben lang arbeitet und Not leidet, lehrt die Religion Demut und Langmut hienieden und vertröstet ihn mit der Hoffnung auf himmlischen Lohn. Diejenigen aber, die von fremder Arbeit leben, lehrt die Religion Wohltätigkeit hienieden, womit sie ihnen eine recht billige Rechtfertigung ihres ganzen Ausbeuterdaseins anbietet und Eintrittskarten für die himmlische Seligkeit zu erschwinglichen Preisen verkauft. Die Religion ist das Opium des Volks. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz und ihre Ansprüche auf ein halbwegs menschenwürdiges Leben ersäufen.“

    Und wenn wir diese beiden Zitate haben, erkennen wir Erdogans Plan, den Migranten, welche keine Verbesserung ihres Lebens erfahren werden, sondern irgendwo in Europa gestrandet sind, in Erstaufnahmeeinrichtungen, irgendwelchen Sozialhilfe-Strukturen ohne Perspektive, oder als Lohn-Dumping-Masse im Konkurrenzkampf mit Einheimischen, in kriminelle Strukturen eingebunden, wie auch immer, den Islam als Retter in der Not anzubieten!

    An dieser Stelle kann man auch plötzlich den eigentlichen Grund erkennen, warum Religionskritik zu Rassismus umdefiniert wird.

    Denn die Religionskritik wird auf diese Weise mundtot gemacht!

    Auch das folgt dem bekannten Muster, mit dem die Antideutschen die Linke zertrümmert haben, oder dem jämmerlichen Rest, der von der Linken übrig war, den Todesstoß versetzt hatten: aus "Kritisierst du Israel, bist du Antisemit" wurde "Kritisierst du den Islam bist du Rassist".

    Sehen wir uns die GRÜNEN an wie die Führung der Die Linke, lesen wir beispielsweise das idiotische Gelalle der Kipping oder hören die bösatigen Manipulationsversuche des Ra.Dr.Gysi, kommen wir nicht umhin, festzustellen, dass das, was sich als Linke anbietet, unter vollständiger Kontrolle der Antideutschen steht und antideutsch auch in dem Sinne ist, als es die Zielsetzung verfolgt, das deutsche Volk strukturell zu zerschlagen, zu marginalisieren, zu entrechten und im Dienste amerikanischer Interessen endgültig zu versklaven.

    Erdogan weiß gut, wie er diese Situation für seine eigenen Zwecke nutzen kann.

    Die AfD setzt dem eine konservative bürgerliche Romantik entgegen.

    Es ist aber nicht die Schuld der AfD, die einzige handlungsfähige Kraft in Deutschland zu sein, die dem etwas entgegensetzt!

     

     

     

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  • Erdogans Zweitfrau verliest die Neujahrs-Fatwa und in München geschieht merkwürdiges

    Die Presse überschlägt sich mit Lobeshymnen, eine Kolumnistin von Springers Welt kann sich die tatsächliche Welt ohne Angela Merkel schon gar nicht mehr vorstellen!

    Keine knackigen Zitate, die man an die Wand des Bundestages meißeln könnte, wie unsere Autorin es von amerikanischen Präsidenteen gewohnt ist, nein, das sanfte Stimmchen einer Mutti, gar "mit den Waffen einer Frau" kämpfte sie.

    Es ist ja schon etwas merkwürdig, dass die gesamte "Berichterstattung" über die Neujahrsansprache, ich sag mal: betrieben wurde, ehe sie ausgestrahlt war. Mit Trailer und allem Pipapo.

    Genau genommen frage ich mich, ob Mutti Merdogan überhaupt selber weiß, was sie da abliest: auf eine etwas windelweiche Art, möglicherweise bereits-benutzte-Windel-weich, mahnt sie mütterlich, doch einander zuzuhören und warnt vor Spaltung.

    Dann spaltet sie gleich mal, und zwar heftig: folgt nicht denen, die etwas anders meinen als Mutti Merdogan gebietet, die seien fremdenfeindlich und trügen Hass im Herzen.

    Sie warnt vor denen, welche ihr "Deutschsein nur für sich reklamieren…"

    Damit sind wir sprachlich ungefähr an dem Punkt, wo man seinem Faxgerät vorwerfen kann, es möge doch bitte sein Faxgertätsein nicht bloß für sich reklamieren sondern dieses Faxgerätsein mit dem Amecke-Eisensaft im Kühlschrank teilen.

    Die Frau spinnt völlig, aber natürlich ist das nur ein Versuch, Leute zu manipulieren.

    Was bezeichnet Deutsch? Deutsch bezeichnet die Zugehörigkeit zu einer spezifischen Volksgruppe auf diesem Planeten, so wie Faxgerät ein spezifisches Kommunikationsinstrument bezeichnet.

    Will ein Nigerianer sich gerne als Deutscher bezeichnen, so mag er das gerne tun. Ich persönlich wäre wahrscheinlich auch lieber Ruße oder Franzose, der deutsche Schriftsteller Heinrich Mann sprach Deutsch mit französischem Akzent, deutsch heute bezeichnet eine völlig charakterlose, identitätslose Masse, deren einziger gemeinsamer Bezugspunkt über die Sprache hinaus eine erhebliche Wirtschaftsleistung ist.

    Aber ich bin eben kein Franzose oder Russe, ich bin Deutscher, weil das in dem Kommunikationsinstrument Sprache so festgelebt ist.

    Die Volksgruppe, der ich entstamme, nennt man die "Deutschen". Wie die Russen Russen, die Franzosen Franzosen, die Schotten Schotten, die Japaner Japaner…

    Im Gegensatz zu den hier aufgelisteten und auch den nicht-aufgelisteten, kennzeichnet sich der Deutsche dadurch aus, dass er nicht sein will was er ist! Seine einzige kulturelle Charakteristik besteht darin, Deutsch als einen Makel zu begreifen, mit dem Schizo, dass der Deutsche stolz auf seine Wirtschaftsleistung ist.

    Und das ist das einzige: der Deutsche hat Wirtschaft, und sonst hat er nichts. Er ist recht eigentlich der Homo economicus. Vielleicht noch Autos, man mag stolz auf BMW, Mercedes und Porsche sein, aber auch das sind nur wirtschaftliche Artikel.

    Und das ist es ja auch eigentlich, was Merkel uns sagen möchte: nicht das Deutschsein soll man teilen, weil das wäre eine absurde Aussage, den Ertrag der Wirtschaftsleistung soll man teilen!

    Sie sagt, Integration kostet Anstrengung und Geld, und meint damit, die Leute sollen mehr arbeiten für weniger und werden höhere Steuern zahlen! Und sie meint, weniger Arbeitnehmerrechte, obwohl von denen heute sowieso kaum noch Gebrauch gemacht wird. Sie hat die Gewerkschaften auf ihrer Seite, die eine höhere Staatsverschuldung anmahnen, welche dann von den deutschen Arbeitnehmern erwirtschaftet werden muss.

    Die deutschen Gewerkschaften von heute sind keine Selbstorganisation der Arbeitnehmerschaft, sie sind ein Herrschaftsinstrument des Bundestages und der wirtschaftlichen Eliten.

    Die Deutschen von heute haben keine kulturelle Identität, sie sind nur Erzeuger von Wirtschaftsleistung, und das macht sie gefährlich!

    Sie haben dadurch keine eigenen Bezugspunkte, keine Charakteristika und nichts, worin sie sich erkennen können und woraus sie moralische Stabilität gewinnen können.

    Im Inneren solcher Menschen schlummert mörderische Rachsucht.

    Ein Beispiel, wie sie diese ausleben ist diese idiotische Parole diverser Linker, "in Syrien unterdrücken die Aleviten die Sunniten, und darum muss Assad weg!"

    Sie unterstützen damit den entsetzlichen Krieg gegen Syrien, ohne zu begreifen, worum es dabei geht.

    Ein anderes Beispiel ist, dass sie alle Menschen anderer Länder, die haben, woran es den Deutschen mangelt, Faschismus unterstellen und verlangen, ihre kulturelle Identität aufzugeben.

    Mit 2 Fernsehsendungen kann man sie zum Krieg gegen Russland verhetzen, oder gegen Frankreich, sollte die Front National ausreichend politische Macht gewinnen.

    Die Deutschen maskieren sich mit einer künstlichen Güte, quer durch die Gesellschaft, propagiert von DKP über Anarchisten bis in den Bundestag jauchzt man Merkels Parole: "Wir schaffen das!"

    Ja wie denn? Womit denn?

    Also ich schaff's nicht, ich leiste jetzt schon 10 bis 11 Stunden Lohnarbeit am Tag ab und kann kaum meine Rechnungen zahlen!

    Dann arbeite ich an meinem Blog, was ja nicht nur aus Schreiben besteht, sondern aus Recherche, Auseinandersetzung mit Texten, Dokumenten, Ideologien, dazu gehört technisch auf dem Laufenden bleiben usw,  und schlafen muss ich auch noch zwischendrin. Für anderes bleibt da keine Zeit.

    Und außer dieser Sorte Linksradikaler, die von Transferleistungen lebt, selbst kaum einen Beitrag zu etwas leistet, aber denen, die die Beiträge leisten vorschreiben will, wie sie was zu tun hätten, Politikern, die von Steuergeldern leben und Gelder ausgeben, die andere erwirtschaften müssen, und ähnlichen Kanaillen, wird wohl den meisten Leuten mulmig bei dem Gedanken, noch mehr Lohnarbeit leisten für noch geringere Einnahmen, noch höhere Steuern, damit die Politiker unter Merkel jauchzen können: "Wir schaffen das!"

    Und das führt mich zu dem seltsamen Geschehen am Münchener Hauptbahnhof und Pasing in der Sylvesternacht.

    Ich sage vorweg: den einzelnen Polizisten und Polizistinnen, die Dienst schieben mussten, während alle anderen feiern und saufen und knallern und sich von den Anstrengungen des Jahres erholen, denen unterstelle ich nichts Böses, im Gegenteil, tut mir echt leid, dass ihr das mußtet!

    Ganz ehrlich, ich bin mir sicher, ihr habt das getan in dem Bewusstsein, ihr schützt uns vor Terroristen und dafür danke ich!

    Ich rede von den Hintermännern/frauen!

    Wenn ich annehme, eine Zelle des Typs Paris, Freitag der 13.November 2015 will einen Anschlag in München verüben mit dem Ziel, so viele Zivilisten wie möglich zu töten oder zu verletzen: was soll da der Bahnhof?

    Überall sind Parties, an allen neuralgischen Punkten der Innenstadt und einiger anderer Stadtteile treffen sich Menschenmassen, die Straßen sind frei, man kommt mit dem Auto überall schnell und ungehindert hin und wieder weg. Dann auch noch Selbstmordattentäter, Leute, die nur zum Tatort hin müssen und nicht mehr weg, was sollen die denn am Hauptbahnhof oder am Pasinger Bahnhof, wir sind doch hier nicht bei "12 Monkeys"!!!?!

    Theoretisch ist natürlich ein Anschlag auf Zivilisten in München denkbar.

    Der Sunni-Islam ist nicht, wie beispielsweise ein Autor der Nachdenkseiten vermutet, die Religion der Schwachen.

    Der Sunni-Islam ist die Herrschaftsideologie des Osmanischen Reiches, das eines der ganz großen Weltreiche war zusammen mit England, Frankreich, Österreich und Russland.

    Er ist kein Antiimperialismus, er ist imperialistische Konkurrenz, und als solche sehr gefährlich, weil hier Politik und Religion identisch sind.

    Natürlich gibt es auch viele Sunni-Moslems, sicherlich die Mehrheit, die so Moslems sind wie Bayern Katholiken, aber die verüben keine Anschläge!

    Wir reden jetzt davon, dass Erdogan das Osmanische Reich wiedererrichten will und die dafür nötigen Mittel nutzt.

    Ein Anschlag auf München wäre da völlig kontraproduktiv!

    Die deutsche Bundesregierung und ihr Parlament sind Erdogans bestes Instrument in der westlichen Politik auf seinem Weg zum Ziel.

    Sie besteht aus dekadenten Wichtigtuern, deren Rückgrad aus Götterspeise besteht und die den Islam schon quasi zur parallelen Staatsreligion erhoben haben neben dem Christentum.

    Würde der IS einen solchen Anschlag vorhaben, würde der türkische Geheimdienst davon wissen und es verhindern.

    Erdogan ist übel, aber er ist kein Idiot! Im Gegenteil, Erdogan und Davutoğlu sind gefährlich, weil sie ganz genau wissen, was sie tun und langfristig denken können!

    Ein Angriff auf Frankreich macht Sinn, denn Frankreich ist Konkurrenz, ein Angriff auf die USA macht Sinn, denn die USA sind Konkurrenz, ein Angriff auf Russland mach sowieso Sinn, da Russland aktiver Gegner ist, ein Angriff auf Deutschland führt zu einem Rückschlag!

    Was also war wirklich geschehen an Sylvester in München?

    War es eine Übung zur Aufstandsbekämpfung, falls die deutschen Arbeitnehmer die Faxen dicke haben?

    Oder war etwas geschehen, durchgeführt worden, wie auch immer, wovon die Öffentlichkeit nichts wissen darf?

    Etwa: haben die Amerikaner besondere Waffen transportiert?

    Wir können es nicht wissen, aber bleibt wachsam!

     

     

     

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  • Anmerkungen zur Paris-Diskussion

    Nur sehr kurz, aber ein paar Sachen, die ich teilen möchte, weil sie zum Verständnis der aktuellen Lage beitragen und es ist wichtig, zu verstehen!

    Viele Leute glauben sichtlich noch an eine sogenannte false flag action, leiten das aus Widersprüchen in der Berichterstattung ab. Die Presse aber bekommt nur die Infos, die sie verbreiten soll. Es ist in diesem Falle völlig egal, was über die Medien an Ungereimtheiten auffällt, die erzählen natürlich eine Geschichte, die sich für sie daraus ergibt, man muss den Inhalt der Aktion und den politischen Kontext analysieren, in dem sie stattfindet und die unmittelbaren Reaktionen der politische Eliten.

    Wer kein an der Untersuchung beteiligter Forensiker ist und auf Presseberichte angewiesen, der wird immer unstimmige Details finden. Da kommt es darauf an, Pressedarstellungen werten zu können.

    Tut euch einen Gefallen und nehmt die Sache ernst!

    In einer Sache hat Hollande nämlich absolut recht: der Krieg ist in Europa angekommen, jener, der Afghanistan verwüstet hat, als die USA die Islamisten gegen die UdSSR aufgebaut haben, jener der Libyen vom Erdboden gefegt hat, als die NATO jene Kräfte, die in Paris zugeschlagen haben gegen Colonel Gaddafi aufgebaut haben, jener, der die Republik Syrien vernichten sollte.

    Das sind die Hotspots. Aber die, meinetwegen einigen wir uns auf den Begriff Dschihadisten, meinetwegen Islamisten, sind heute eine globale Macht.

    Sie sind in islamischen Ländern, in Afrika und Europa, den USA, sie sind in der Russischen Föderation, sie sind unter den Uiguren in China tätig.

    Der Westen hat sie benutzt, sie haben den Westen benutzt. Ohne amerikanische Unterstützung hätten sie niemals groß werden können. Weil sie keine ausreichenden Mittel zur Verfügung hätten, um erfolgreich sein zu können. Das ist heute anders. Jetzt sind sie stark.

    In Afghanistan haben die Mudschaheddin gegen den Kommunismus gekämpft. Die USA haben gegen den Kommunismus gekämpft. Man hatte den gleichen Feind. Man hat sich also von den Amerikanern geben lassen, was man braucht. EU und USA wollten Gaddafi loswerden. Man hat sich also von denen geben lassen, was man braucht. Und so in Syrien. Die USA und die EU wollen Assad loswerden. Man hat sich geben lassen, was man braucht.

    Das macht sie aber nicht zu willenlosen Klonkriegern. Sie kochen mit dem, was sie bekommen, auch die eigene Suppe!

    Bemerkt ihr es: sie haben panische Angst, unsere herrschenden Politiker! Weil sie nicht wissen, was los ist, weil es außerhalb ihrer Kontrolle liegt.

    Nach Charlie Hebdo hat alles noch gut funktioniert, man hatte alles unter Kontrolle.

    Man war ruhig, trat trotzig-selbstbewusst auf. Großmäulig. Man hat der Welt gesagt: uns schüchtert keiner ein!

    Heute sagen sie es sich nur noch gegenseitig.

    Die Amis, die weit weg sind, mobilisieren immer noch gegen Russland, sie manövern in der Ukraine herum und bauen eine ukrainische Armee auf, die mehr oder minder zu einer Söldnerarmee verkommt um weiter gegen die Volksrepubliken Donezk und Lugansk zu kämpfen und vor allem, um die gesamte Ukraine unter Kontrolle halten zu können, wenn die Leute dort nicht mehr mitspielen.

    Und natürlich um ein Aufmarschgebiet gegen Russland zu haben.

    Hollande, der sein Land um Milliarden gebracht hat mit dem Mistral-Rückzieher und die wirtschaftliche Reputation Frankreichs beschädigte um seinen Washingtoner Herren zu dienen lässt es sich nicht verbieten, mit Russland zu kooperieren.

    Denn die Russen wissen, worum es geht. Sie kennen es, nicht aus Afghanistan, das war etwas anderes, sie kennen es aus Tschetschenien! Und in geringerem Maße aud Aserbaidschan.

    Bleibt Hollande in der Sache treuer Knecht der Amerikaner, kann es gut sein, dass er sein Tschetschenien in Frankreich bekommt! Oder in Belgien, egal.

    Die Politiker Europas sind im Panik-Modus, weil sie überhaupt nicht einschätzen können, was da begonnen hat, am Freitag dem 13. 11.2015 in Paris. Sie sind es so gewohnt, ihre eigene Propaganda zu glauben, dass sie hilflos sind wie Säuglinge, weil sie jedenfalls erkennen, dass ihre Bilder nicht stimmen..

    Irgend ein antiker Römer hat es gesagt, ich habe vergessen welcher: "Ein Reich ist verloren, sobald Politiker beginnen, ihre eigenen Lügen für wahr zu achten!"

    Europa ist ein Monolith geworden.

    Früher einmal war es Aufgabe der Linken, ein Gegengewicht zu entwickeln.

    Das ist lange vorbei.

    Es gibt keinerlei, und zwar absolut keine, Alternative zum herrschenden System.

    Reden wir von Deutschland, das genügt, in anderen europäischen Ländern ist es das gleiche nur anders.

    Die sogenannte Linke ist ein integraler Bestandteil des Kapitalismus geworden und hat keinerlei Perspektive anzubieten.

    Im Gegenteil, man bekommt die Linken wohl mit, als ein Verein, der sich aus einer Bundestagspartei und kleineren Sekten zusammensetzt, aber nicht mehr ist als beispielsweise ein Star-Wars-Fanclub, nur unangenehmer, weil Star-Wars-Fans nicht übergriffig gegen andere Menschen werden.

    Die abgrundtiefste Scheußlichkeit, welche mir in den letzten Jahren an der Linken aufgefallen ist, war, die Begriffe "Prostituierte", "Nutte", Hure" etc durch "Sexarbeiterin" zu ersetzen.

    Linke, die das tun, glauben, die erstegenannten 3 Begriffe wären diskriminierend und "Sexarbeiterin" ist PC.

    Sie sind viel zu entfremdet (im marxistischen Sinne), viel zu dekadent und geistig viel zu minderbemittelt, um zu begreifen, dass die dadurch sprachlich legitimieren und hoffähig machen, Frauen zum Verkauf auf die Straße zu schicken und selbst sich dabei verraten, Sex als Wahre zu betrachten.

    In jeder wichtigen Frage sind sich die Linken mit ihrem angeblichem politischem Gegner einig, und sie haben ein weit erniedrigenerdes Verhältnis zu den Verlieren der Gesellschaft als Konservative.

    Konservative würden HARTZ4-Empfängern lieber eine Perspektive anbieten als sie im Sozialsystem zu halten, wenn es möglich wäre.

    Linke wollen den Bittsteller-Status von Hartzern verewigen.

    Man geht hausieren mit Begriffen wie "Flüchtlinge" und "sozial schwache", schwingt sich zum vermeintlichen Stellvertreter auf, aber eben immer im Bewusstsein der eigenen Überlegenheit, gewissermaßen würde man ohne diese "armen Hascherln, die nicht für sich selbst sorgen können" sich gar kein Überlegenheitsgefühl erzeugen können, und dieses Überlegenheitsgefühl ist das eigentliche Ziel der Bessermenschlerei, oder, wie es offiziell heißt, des Gutmenschentums.

    Linke fordern Wohltätigkeit gegenüber Flüchtlingen und denen, die sie als "sozial schwache" bezeichnen, aber nur Wohltätigkeit, die sie selber nichts kostet und hetzen gegen diejenigen, welche ihrer Meinung nach diese Wohltätigkeit bezahlen sollen. Sie wollen Wohltätigkeit, die deutsche ArbeitnehmerInnen erwirtschaften sollen.

    Was ich nicht ethnisch meine, sondern: wer auf den deutschen Arbeitsmarkt seine Haut trägt.

    Und klar, man formuliert es ; "die Reichen sollen bezahlen", aber das ist natürlich hirnlos. Es zahlen immer die, welche die Werte schaffen.

    Sie stellvertreten aus der Position der an der Herrschaft beteiligten.

    Das Wort "sozial schwache" ist Diskriminierung pur, denn es besagt: Ihr könnt bei uns nicht mithalten, ihr seid auf die Almosen angewiesen, die wir euch hinwerfen!

    Natürlich klopft man auch antikapitalistische Sprüche, weil das zum Linken gehört wie das Laserschwert zu Star-Wars-Fan, aber Sprüche sind heiße Luft, sie machen keinen satt, sie bauen keine Häuser, Straßen. Autos, was auch immer.

    Die heutige Linke ist recht genau das, was die klassische Klassenanalyse "renitentes Kleinbürgertum" genannt hat.

    Was ist das genau?

    Nun, die Gesellschaft ist eine hierarchische Pyramide.

    Nach oben zu gibt es zunehmend weniger Plätze zu vergeben, ab einer bestimmten Ebene der Gesellschaft gar keine mehr, dorthin kann man nicht aufsteigen, diese Plätze werden anderweitig vergeben.

    Der renitente Kleinbürger ist derjenige, welcher aufsteigen will, aber in den höheren Rängen keinen Platz abbekommt. Also tobt er, weil er sich übergangen fühlt und dieses Übergehen als Ungerechtigkeit empfindet.

    Der renitente Kleinbürger denkt wie ein Krimineller und tarnt sich politisch.

    Er kann das selbst nicht begreifen, er hält sich in der Tat für politisch, denn wie Nietzsche sagt: "In der Regel belügt man sich selbst. Andere zu belügen ist eher die Ausnahme!"

    Ein gutes Beispiel gefällig?

    Schön, hier ist es: viele Linke bezeichnen sich als Antiimperialisten, sind aber im Kriegsfall immer Imperialisten. So hieß es im Irakkrieg: "Bombardieren ist böse, aber Saddam  muss weg!", in Libyen hieß es "Bombardieren ist böse, aber Gaddafi muss weg!" und in Syrien heißt es "Einmarsch ist böse, aber Assad muss weg!"

    Sie bringen es fertig, von einem Land, über das sie kaum etwas wissen, zu glauben besser zu wissen, was für dieses Land gut oder schlecht ist, als die Bewohner dieses Landes.

    Sie begreifen den imperialen Herrschaftswillen, den sie damit zum Ausdruck bringen, nicht. Eigentlich übertreffen sie in Sachen imperialer Impetus fast Washington, denn sie finden, ausländische Staatsführer sollten auf ihren Befehl hin abtreten und die Bevölkerung sollte umsetzen, was die Linken im eigenen Land umzusetzen nicht im Stande sind. So, wie man "Hundi sitz!" gebietet.

    Was nun folgt, klingt wie eine Rechtfertigung.

    Ich rechtfertige nichts. Ich bin ein absoluter Gegner des militanten Islamismus, wie ich ihn in meinem letzten Artikel erklärt habe.

    Aber man sollte das wissen, damit man weiß womit man es zu tun hat, denn es wird täglich wichtiger, das zu wissen!

    Wir hören immer "die machen Anschläge, weil sie unsere freie Gesellschaft hassen!"

    Das ist der dümmste Satz, den es überhaupt gibt!

    Das Problem ist nämlich, wer in der Neoliberalen Gesellschaft von heute ein Verlierer ist, der ist hoffnungslos verloren.

    Für den gibt es auch keine Freiheit, denn Freiheit hat man nur so viel, wie man kaufen kann!

    Der Islamismus bietet im Kapitalismus verlorenen Moslems eine Perspektive, weil er genau nach dem gegenteiligen Prinzip funktioniert: er besagt nur ein Mensch, der nach den Geboten Allahs lebt ist frei!

    Er sagt. "Das westliche System verwickelt dich in eine Wirrnis aus Süchten, Zerstörungen, innerer Leere, Unreinheit, Verlorenheit, Getriebenheit. Er, der Westen, lockt dich mit den Versuchungen des Satans, aber jedesmal, wenn du dich ihnen hingibst, wirst du ein Stück unfreier und ein Stück abhängiger von denen, die dich damit versorgen können.

    Lebst du aber nach dem Koran, so wird Allah dich mit allem beschenken, was du wirklich brauchst.

    Er klärt deinen Geist, reinigt dein Herz und schenkt dir inneren Frieden."

    Ich schreibe das, wie gesagt, weil es wichtig ist, dass man das weiß, sucht man nach Lösungen für das Problem, das hier begonnen hat.

    Ich weiß im Moment keine Lösungen.

    Ich habe oft darauf hingewiesen, dass das Feuer, welches die andere Seite des Mittelmeeres verbrennt, auf die hiesige überspringen kann.

    Viele haben es.

    Aber wenn man nach Lösungen sucht, dann muss man wissen, worum es geht und aufhören, sich selbst zu belügen und seine eigenen Lügen für wahr zu halten.

    Damit beginnt es!

     

     

     

     

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  • Game changer

    Um diese Zeit an dieser Stelle müsste sich eigentlich eine Artikelserie finden, welche die jährliche UN-Vollversammlung abdeckt und interpretiert.

    Leider habe ich dieses Jahr nicht die Zeit dafür, sehr ärgerlich, da ich diese Arbeit von mal zu mal verbessern konnte, aber noch weit davon entfernt bin, sie gemäß meiner Ansprüche auszuüben.

    Schwierig ist diese Aufgabe vor allem deshalb, da die Redebeiträge nicht wörtlich zu nehmen sind, sondern aus der Diplomatensprache decodiert werden müssen.

    Davon leitet sich ab, mit welchen Allianzen gerechnet werden kann und welche weltpolitischen Tendenzen sich abzeichnen.

    Eine Sache kann definitiv festgehalten werden: Wladimir Wladimirowitsch Putin kam nach New York, umriss in einer Rede die kommende russische Außenpolitik, klärte sich hinter den Kulissen ab und schlug in Syrien zu!

    Damit ist die Aufteilung Syriens zwischen Israel und der Türkei vom Tisch!

    Damit ist eine zweite Sache endgültig dingfest: der NATO wurde praktisch vor Augen geführt, dass sie, sollte sie ihre geostrategischen, genozitären Machtspiele weiter betreiben wollen, sie sich mit russischer Militärmacht konfrontiert sehen wird!

    Soweit ich das beurteilen kann beruhen russische Kriegsstrategien seit den napoleonischen Kriegen weitgehend auf Kutusow.

    Diese Strategien sind optimal für die Verteidigung Russlands, wenn es, auch von einer militärischen Übermacht, angegriffen wird, sie haben Hitler vernichtet, sie würden eine angreifende USA zurückschlagen können, für Angriffe seitens Russlands sind sie ungeeignet.

    Afghanistan hat für die ganze Welt sichtbar gemacht, dass russische Militärstrategien nicht für Offensivpläne geeignet sind. Das tat schon der russisch-japanische Krieg, aber der fand vor dem 3.Reich statt und geriet wohl deshalb weitgehend wie fast alles, was vor 1933 geschah, für breitere Schichten der westlichen Hemisphäre in Vergessenheit.

    Die Strategie der USA/NATO ist auf Offensive getrimmt, eignet sich aber nur gegen quantitativ, industriell und technisch weit unterlegene Gegner.

    Sie besteht darin: Insurgenten aufbauen und organisieren, die einen Bürgerkrieg provozieren, dann das Land mittels Bombenteppichen pulverisieren, dann Bodentruppen schicken, welche die verbleibende Bevölkerung tyrannisieren.

    Das von dem ehemaligen KGB-Mann Putin geführte Russland, so nehme ich an, hat davon gelernt.

    Afghanistan wird sich nicht in Syrien wiederholen!

    Russland agiert als Verstärkung der einheimischen Institutionen.

    Schon tauchen Berichte auf, die andeuten, dass die USA, Russland und die Einfluss nehmenden Regionalmächte ein Format zur Lösung der Syrienfrage schaffen wollen unter Ausschluss der EU.

    Man konsumiere den Mainzelmännchen-Auftritt des SPD-Steinmeiers in der Vollversammlung. (zu finden hier: UN-Webcast, Suchbegriff "Steinmeier" eingeben.)

    Jeder geschulte und erfahrene Diplomat weiß danach sofort: der hockt nur als Stimmvieh für Washington mit am Tisch und hat nichts eigenes einzubringen.

    Die russische Offensive in Syrien ist natürlich kein, wie Sozi-Frankie-Walter behauptet, Alleingang.

    Russland hätte es nicht gemacht, wenn es keine breite, zumindest Duldung, hinter den Kulissen dafür gäbe.

    Russland hat sich auch mit Israel rückversichert. Wir müssen bedenken, dass ein großer Teil der israelischen Bevölkerung ehemalige Sowjet-Bürger sind.

    Erinnert sich noch jemand an die russophob-rassistische Hetze der Tagesthemen:

    tagesthemenhunde

    Nöö, Schatzi, du weißt ja, wer zuletzt lacht…

     

     

     

     

     

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  • Die Flüchtlingsfrage

    Die politische Debatte trennt Flüchtlinge und Wirtschaftsflüchtlinge von einander ab, der eine ein hehrer, selbstloser politischer Kämpfer, dessen Leben schützenswert ist, der andere ein schnöder, gemeiner Gierschlund, der einfach mehr Kohle haben will. für die er nix tun braucht.

    Begründet wurde die Einführung des bundesdeutschen Asylrechts mit den Erfahrungen der deutschen Exils 1933 bis 1945.

    Man darf nicht übersehen, dass 10% der Deutschen damals vor den NAZIs in das Ausland geflüchtet sind, darunter der größte Teil der kulturellen Elite.

    Das Argument ist schön, aber eine Lüge.

    Das bundesdeutsche Asylrecht war eine politische Waffe gegen den Ostblock, man wollte Überläufer aus den sozialistischen System erzeugen.

    Das hat lange Zeit nicht wirklich geklappt.

    Wer in den ersten Jahren nach Kriegsende aus der UdSSR und ihrem Einflussgebiet in den Westen flüchtete war politisch verfolgt – weil er mit den NAZIs kollaboriert hatte!

    Später ist so gut wie keiner wegen politischer oder religiöser Überzeugung vor den Kommunisten geflüchtet, wer kam, und das waren verschwindend wenige, ging nicht zur Freiheit und Demokratie, er kam zum scharfen BMW.

    Solschenizyn beispielsweise, der als konservativer Russe und orthodoxer Christ tatsächlich politisch und religiös verfolgt war, flüchtete nicht. Er hatte kein Interesse daran, außerhalb Russlands zu leben.

    Er wurde hinausgeworfen! Ausgebürgert.

    Putin versucht eine Politik, die umsetzt, wofür Solschenizyn eingestanden war, woran wir die Perfidie erkennen können: als Einsamer in den Wäldern Finnlands ist die Positionierung recht, weil sie gegen die Kommunisten verwendet werden kann, als Politik des Kreml ist es das Böse auf Erden.

    Was Jugoslawien anbelangt: von dort kamen Gastarbeiter, die nie vor hatten, hier zu bleiben! Sie arbeiteten in der deutschen Industrie mit der Perspektive, sich mit dem verdienten Geld zuhause etwas aufzubauen.

    Ostblock und Jugoslawien sind zerschlagen.

    Die Kommunisten sind weg, das Asylrecht blieb.

    Jeder kann den Fakt beobachten, dass von überall her, wo der Westen Demokratie und Freiheit hin exportiert, die Menschen flüchten.

    Die glorreichen Revolutionen, die überall irgendwelche Regierungen, die von unserer Presse als "autoritär" beschrieben werden, stürzen, führen nur zu einem: sie entziehen den Menschen die Existenzgrundlage und etablieren politische Regime, die den Menschen jede Perspektive nehmen, sich in überschaubarer Zeit eine Existenzgrundlage zu schaffen.

    Selbstredend versuchen sie in die Länder überzusiedeln, die sich als Hüter der Freiheit und Demokratie mit übermächtiger Wirtschaft präsentieren.

    Ich hatte, als das los ging mit der Flüchtlingswelle aus dem Kosowa, die Frage gestellt: was ist dort los, dass plötzlich eine solche Bewegung entstand?

    Die verspätete Antwort lautet: Mazedonien!

    Aber machen wir es uns einfacher.

    Der Gipfel "Östliche Partnerschaft" zu Riga hat den Menschen in der Ukraine keine Visafreiheit gebracht.

    Als ich letztes Jahr im Januar und im Juli in Kiew war und mit vielen Menschen geredet hatte, was sie sich von dem berüchtigten Assoziierungsabkommen mit der EU versprechen, erfuhr ich: Jede einzelne Person, mit der ich sprach, war völlig überzeugt, dieses Abkommen sei der Beitritt zur EU!

    Meine Versuche. ihnen zu erklären, dass das in keiner Weise so sei, führte lediglich dazu, dass sie mir erklären wollten, ich würde auf russische Propaganda reinfallen.

    Übrigens hatte mir nie jemand unterstellt, ich würde russische Propaganda machen, man hielt mich einfach für ein Opfer russischer Propaganda und versuchte mich zu überzeugen.

    Man erzählte mir, dass seit über 10 Jahren Vertreter der EU Veranstaltungen in der Ukraine machen, welche für die EU werben und den Menschen dort genau das suggerieren!

    Während der ganzen Maidan-Geschichte gaben sich Vertreter der EU in Kiew die Klinke in die Hand und peitschten das Volk auf – kein einziger von ihnen hatte auch nur im Ansatz etwas unternommen, diesen Irrtum aufzuklären!

    Im Gegenteil, er wurde vertieft und manifestiert!

    Junge Leute mit leuchtenden Augen hielten mich gar für einen Spielverderber, der ihnen den Beitritt zur EU missgönnt.

    Heute ist die Ukraine ein Land ohne jede Perspektive.

    Der wirtschaftliche Kollaps wird durch zusammengestöpselte Kredite hinausgezögert, aber 30% Arbeitslosigkeit, halbierte Einkommen und verdreifachte Lebenserhaltungskosten gegenüber dem Monat Mai ein Jahr zuvor sprechen eine unmissverständliche Sprache.

    Politisch unter der Knute von Mafiabanden und NAZIs, die die irrwitzigsten Gesetze erlassen und sich an den Krediten bereichern, schwinden nicht mehr Perspektiven, es schwinden die Illusionen von Perspektiven.

    Der Krieg im Donbass muss aufrechterhalten werden um propagandistisch den Leuten vormachen zu können: ja wenn das nicht wäre, dann stünde sich ja alles zum Besten!

    Eine Sache, die bei urbanen Stundenten funktioniert.

    Die Arbeiter im Stadtteil Dnipro, mit denen ich kommunizieren konnte, lassen sich mit so einer billigen Propaganda nicht abspeisen.

    Ein Ergebnis dessen, dass sie nicht täglich mit abstrusen Theorien vollgestopft werden sondern ihre Tage damit zubringen, sich das Überleben zu organisieren.

    Wie dem auch sei, man braucht kein Hellseher zu sein um vorherzusagen: die EU-Fans aus der Ukraine werden früher oder später in Scharen in die EU streben. Die Ukraine ist kaputtbefreit, aber die Menschen werden versuchen sich zu holen was ihnen versprochen wurde, und kommt es nicht zu ihnen, gehen sie an die Quelle!

    Das sind dann Wirtschaftsflüchtlinge, gemäß des herrschenden Duktus, aber freilich flüchten sie vor den wirtschaftlichen Folgen der Politik, denn real existiert der Unterschied von Wirtschaft und Politik nicht.

    Die wirtschaftlichen Interessen bestimmen die Politik und die Politik schafft die Rahmenbedingungen für die Umsetzung der wirtschaftlichen Interessen.

    Und das meint nicht die wirtschaftlichen Interessen der einfachen Bevölkerung.

    Riga gab keine Visafreiheit, weil alle versammelten Führungskräfte der EU wissen, dass ein Massen-Exodus aus der Ukraine einsetzt, sobald diese Hürde gefallen ist.

    Man setzt auf ein Konzept, die Leute in der Ukraine einzusperren und gegen Russland aufzuhetzen. Man investiert in das Militär, um den Menschen in der Ukraine den Beitritt zu militärischen Einrichtungen als einzige wirtschaftliche Perspektive zu ermöglichen.

    Die Strategie ist alt wie die Staaten selbst. Sie ist üblich. Hätte man beispielsweise das ganze Geld, das in den Afghanistankrieg gepumpt wurde, die ganzen hunderte Milliarden pro Jahr, in den Aufbau der afghanischen Wirtschaft investiert, das Land wäre heute Boomtown (und ja, ich weiß, Afghanistan ist ein Land und keine Stadt, aber klingt doch viel lässiger so, irgendwie wie ne alte Punkband ohne Ratten) und von Taliban würde kein Mensch mehr etwas hören wollen dort.

    Lieber hat man mit Blut und Eisen Deutschlands Freiheit am Hindukusch verteidigt, denn ein wirtschaftlich wachsendes Afghanistan wäre auch ein neuer Spieler am Pokertisch, und jetzt verteidigt man Deutschlands Freiheit am Dnjepr mit Blut und Eisen.

    Genau genommen passiert genau, womit das Asylrecht begründet wurde: die 10% der Deutschen, die Deutschland verlassen hatten, flüchteten, weil sie nur die Wahl hatten, entweder bei den NAZIs mitzumachen oder in Deutschland zu Grunde zu gehen oder sich wo anders etwas zu suchen.

    Und so ist es dort: ein Mensch kann bei NAZIs und Gangstern mitmachen, kann eingehen oder kann flüchten.

    Oh, ich vergaß: es gibt ja gar keine NAZIs in der Ukraine. Das sind ja alles freiheitlich-demokratische Menschenrechtler mit ökobio-Monsanto!

     

     

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  • Der hässliche Amerikaner in Sotschi

    Es wird viel spekuliert, ob der Auftritt Kerry's in Sotschi eine neue Weichenstellung der US-Außenpolitik gegenüber Russland ist, Amerika einsieht, Russland nicht in die Knie zwingen zu können und nun die ausgestreckte Hand ergreift.

    Sorry Leute, hier scheint mir der Wunsch Vater des Gedankens.

    Ich war natürlich nicht hinter irgendwelchen Kulissen und bin auch nur auf öffentliche Quellen angewiesen, die ich lesen muss wie jene alten griechischen Wahrsager, die vor fundamentalen politischen und militärischen Ereignissen den Führern eines Stadtstaates oder eines Heeres aus den Eingeweiden erlegter Vögel lasen.

    Lange Gespräche, alles prima, verlautet es aus dem Kreml.

    Natürlich stellt die russische Regierung das Ereignis als Erfolg gegenüber der russischen Bevölkerung dar. Die Geduld Putins zahle sich langsam aus. Normale Politik. Vernachlässigbar.

    Mir scheint bei der freudigen Rezeption seitens der russlandfreundlichen Beobachter, und vor allem bei der Euphorie des Saker eine wesentliche Komponente schlicht übersehen zu werden: in den USA hat das Hickhack um die Nachfolge Obombas begonnen!

    2 Amtsperioden lang war McCain der Schattenpräsident und hat Obama wie seinen Haussklaven mit der Rute vor sich hergetrieben.

    Zwischen Hitlery Clinton und McCain gab es außenpolitisch keinerlei Differenzen.

    Wer für die Republikaner die Marionette McCains im Weißen Haus darzustellen auserkoren sein wird ist noch unklar, für die Demokraten scheint Hitlery festzustehen. Es wäre sehr üebrraschend, wenn wieder ein Obama auftauchte, der ihr den Platz als "erste Frau im Amt des mächtigsten Mannes der Welt" streitig machte; und es würde der "political correctness" widersprechen, aber "political correctness" ist die Masche der Demokraten. Den "ersten Afroamerikaner" konnte man dazwischenschieben. Der erste illegale Latino geht nicht. Die Zeit für die erste Frau ist gekommen. Zumal die Amerikaner da wirklich im Hintertreffen sind. Sogar Pakistan hatte Benazir Bhutto.

    Die Dame musste in die hinteren Reihen des Spielfeldes zurückgezogen werden um nicht verbrannt zu werden, nachdem sie sich mit ihren Julius-Cäsar-Gehabe in Libyen als lachende Völkermörderin vor den Augen der Welt präsentiert hatte. Darüber musste Gras wachsen um wählbar zu bleiben.

    Das hievte Kerry in das Amt, nennen wir ihn einen Läufer. Wir bewegen uns schließlich immernoch auf Brzezińskis Grand Chessboard.

    Ich glaube nicht an Zufall, wenn Poroschenko just zu jener Zeit, da Kerry sich in Sotschi mit Putin trifft, große Töne spuckt von wegen, man werde den Flughafen von Donezk zurückerobern und darüber hinaus ihn auch noch wieder aufbauen.

    Er macht sich mit der Aussage lächerlich. Kein Beobachter, der von der Materie etwas verstanden hat, traut der ukrainischen Armee zu, den Flughafen erobern zu können. Und aufbauen? – von welchem Geld? Die Ukraine hat keines! Was für ein Schwachsinn, nicht einmal die Ukermärklerin würde so viel springen lassen. Jeder weiß, dass alles Geld, das in die Ukraine gepumpt wird, die zugesagten 40 Milliarden für dieses Jahr, für immer verloren ist und keiner spült noch mehr Geld zum Klo runter um in einem Kriegsgebiet eine Baustelle zu erhalten.

    Wenn Kerry das auf der Pressekonferenz beantwortet mit "Think twice!", dann redet Kerry nicht mit dem kleinen ukrainischen Ganoven.

    Er redet mit dem Boss dahinter. Er redet mit McCain.

    Der kann den Krieg im Donbass eskalieren, was für die Demokraten sehr unangenehme Folgen im Wahlkampf hätte. Demokraten müssen bis die Wahl unter Dach und Fach ist Kreide fressen für ihr Wahlvolk.

    Nach Kerry's Abreise schwingt sich besagter McCain zum Präsidenten der Ukraine auf. Oder glaubt wirklich jemand, seine Berufung in Poroschenko's Beraterstab würde ihn zu dessen Untergebenen machen?

    Nicht der Zirkusaffe lässt den Clown tanzen, der Clown gebietet dem Affen!

    Noch einmal: McCain ist nun offiziell Präsident der Ukraine!

    Kerry hat sehr genau verstanden, dass Poroschenkos Aussage eine Provokation McCains gewesen ist.

    "Think twice!" "Überdenke es!"

    Und McCain dachte und antwortet.

    Lasst euch nicht einlullen!

    Nicht auf Beruhigung der Lage sollten wir uns einstellen, sondern auf eine Eskalation.

    Republikaner trumpfen bei ihrem Wahlvolk mit Cowboygehabe!

    Der amerikanische Wahlkampf wurde in den Donbass getragen!

    Ich würde mich gerne irren. Aber ich bin ganz gut im Lesen der Eingeweide.

     

     

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