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  • Mutti soll es richten

    Der seit langem angekündigte Generalangriff auf den Donbass hat begonnen.

    Da Arsenj Yatz der Fratz Yatzenjuk erst vor kurzem in Berlin war und über das deutsche Fernsehen dem deutschen Publikum seine nationalsozialistischen Ansichten unkommentiert in das Wohnzimmer speiben durfte und er 1 1/2 Milliarden € an Zusagen erhalten hatte gehe ich davon aus, dass es mit Teilen der Regierung Merkel so besprochen war.

    Ich gehe davon aus, dass Die Linke aus derartigen Gesprächen und Entscheidungen ausgegrenzt wird – auch wenn festzustellen ist, dass Die Linke nur mehr eine Mischung aus antideutscher Ideologie und Sozialdemokratismus ist, ich denke das wäre dann doch ein Schritt inhaltlicher Korruption zu weit für den Platz an Merkels Tafelrunde, mittelfristig halte ich es allerdings nicht für ausgeschlossen, bedenkt man, dass vor allem die GÜNEN Deutschlands Russenschlächter No.1 sind und die Etablierung der Faschisten in Kiew stark der Unterstützung durch die GRÜNEN zu verdanken ist; es GRÜN ist, die NAZIs auf dem Territorium der ehemaligen UdSSR als bürgerbewegte Demokraten darzustellen und den Atlantik-Brücken-Propagandist Andreas Umland als Anstreicher für Wissenschaftlichen Touch zu nutzen – und Die Linke sich den GRÜNEN mit Vorliebe anbiedern.

    NAZIs und Anstreicher haben in der wissenschaftlichen Verklärung ideologischer Gesichtspunkte Tradition, bedenkt man dass die nationalsozialistische Rassentheorie an der Ludwig-Maximilians-Universität zu München bedeutendes Forschungsthema war und man dort zufällig stets zu "wissenschaftlichen Ergebnissen" gelangte, warum die Juden Untermenschen und die Theorien des Estländers Alfred Rosenberg unumstößliche Wahrheiten seien.

    Es gibt leider zu viele Trottel auf der Welt, denen man mit dem Wort "Wissenschaft" zu jedem Thema ein "oh" und ah" entlocken kann.

    Auffällig ist der Zeitpunkt der Kiewer Völkermordinitiative!

    Erst die Betteltour des NAZIs Yazenjuk.

    Dann Poroschenkos Ankündigung der "Endlösung der Donbassfrage" noch 2015.

    Deutsche Konzernmedien haben sich besonders mit dem Einpeitschen der deutschen Bevölkerung zu Gunsten der NAZIs in der Ukraine unbeliebt gemacht.

     

    Plötzlich tauchte ziemlich genau ein Jahr nach dem Beginn der Putschkampagne in der Ukraine in Deutschland diese merkwürdige PEGIDA-Bewegung auf.

    Aus heiterem Himmel  wird  Paris von 2 Anschlägen heimgesucht, die militärisch sinnlos, propagandistisch ausschließlich für die Interessen des Westens nutzbar sind, die Angst und Schrecken unter der Bevölkerung erzeugen aber politisch und militärisch Verantwortliche des Westens zur Gänze ungeschoren lassen, und last but not least  derart Wasser auf die Mühlen von PEGIDA spülen, als seien sie extra dafür bestellt worden.

    Die Bestellung kam natürlich nicht von PEGIDA. Dieser sonderbare Verein selbst ist nur eine Massen-Verwirrung.

    Aber beide, PEGIDA und Paris, standen sichtlich auf dem selben Bestellzettel.

    Dass PEGIDA keine spontan aus dem Volke heraus entstandene Bürgerbewegung ist, machte der gestrige Montag 20.Janunar deutlich.

    Auf einmal steigt Koks-Lutz Bachmann zum Anschlagsziel auf. Ja glaubt denn wirklich jemand, Organisationen, die im Krieg zwischen USA und Russland stehen, würden sich für so einen kleinen Windelpupser interessieren?

    Wie Charlie Hebdo zum Theaterdonner einer Selbstinszenierung der Presse und der Politiker als Kämpfer für das "freie Wort" gelang, so nutzt man dieses nun für den Posaunenchor der "Demonstrationsfreiheit", die so heilig wäre, dass sie unbedingt mit Bundespolizei ind möglicherweise auch Bundeswehr abgesichert werden müsse.

    Und dieweilen Straßen in ganz Deutschland zu Hühnerställen werden, auf denen sich PEGIDA und AntiPEGIDA tummeln, startet die Offensive zur Endlösung der Donbassfrage.

    Bedenkt man, dass diese PEGIDA angeblich gegen die Regierungspolitik gerichtet sei und taube Ohren von Politikern öffnen soll, kann man sich über deren Forderungskatalog eigentlich nur verwundert die Haare raufen!

    (zu finden auf YouTube als:

    Pegida-Absage: Pressekonferenz Teil 1 – Statements von Bachmann und Oertel am 19.01.2015

     

    Der klingt ja 1:1 wie von Otto Schily, Hans-Peter Friedrich und Thomas de Maizière während eines Saufabends in Steinmeiers Villa verfasst!

    Wo ist denn da bitte ein einziges Komma, das nicht längst in höchsten Regierungskreise Thema ist?

    BESTE VERFASSUNGSSCHUTZSCHULE! Das ist das einzige, was mir dazu einfällt!

    Was diese Leute als Forderungen von unten simulieren sind nichts anderes als Forderungen, die seit geraumer Zeit vom Innenministerium erhoben werden, angereichert mit einer Positionierung zu Russland, wie sie den Wünschen der deutschen Wirtschaft entspricht!

    An dieser Stelle kann ich nicht anders, als vor meinem Feind, dem Verfassungsschutz, anerkennend den Hut zu ziehen: Das hinzubekommen, die Ziele des Innenministeriums als Forderung von unten an die Regierung auf die Straße zu bringen, da sagt mir der blanke Sportsgeist: Alter, das verdient wirklich Applaus ob der technischen Raffinesse ebenso wie der Befähigung, den Coup umzusetzen!

    Pflicht und Kür: volle Punktzahl!

    Dann hört man noch Geheule, dass zu wenig deutsche Kultur übrig sein würde.

    Ja Leute, wie blöd seid Ihr?

    WENN DIE HERR(FRAU)SCHAFTEN DEUTSCHE KULTUR HABEN WOLLEN, DANN MÜSSEN DIE HEER(FRAU)SCHAFTEN DEUTSCHE KULTUR EBEN LEBEN UND NICHT ZU MAMI MERKEL UNTER DEN ROCK KRIECHEN UND HOFFEN SIE SCH…ST DEUTSCHE KULTUR DORT AUS!

     

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  • Galle und Lügenpresse

    Auferstanden aus Ruinen

     

    Nur 25 Jahre nach dem Ende der UdSSR beginnt die, um mich an eine Formulierung Schopenhauers anzulehnen, die schlimmste aller möglichen Welten Substanz anzunehmen!

     

    Diese vollkommen aus der Luft gegriffene Menschenjagd nach

    Hayat Boumeddiene

    Der Gischt vor dem Maul der Pöbelpresse ist noch nicht trocken, aber der Schrei “Verbrennt die Hexe!“ wird leiser.

    Hayat Boumeddiene ist seit Jahresbeginn in Syrien, behauptet der türkische Geheimdienst gegenüber der Öffentlichkeit.

    Die Beweisführung, sie sei eine Terroristin beschränkt sich darauf, dass sie mit einem der Getöteten verheiratet war und mit der Frau eines anderen 500 mal im Laufe eines Jahres telefoniert hat.

    Ich kannte schon Mädchen, die durchschnittlich 10 mal am Tag mit der gleichen Freundin telefonieren. Wäre jede der ihren Terroristin gnade uns Gott!

     Sicher ist, da jede Tageszeitung, jedes Magazin, jeder Fernsehsender von hier bis Seattle zum Schlachtfest ruft, bleibt dem Mädchen überhaupt keine andere Wahl, als sich in ein Gebiet von Al Kaida, ISIS, sonst wem aus dieser Kategorie zu flüchten oder Selbstmord zu begehen.

    Die Message jedenfalls ist im Bewusstsein er Bevölkerungen verankert: Jede Muslima könnte genau so eine Killerin sein wie jeder Muslim!

    Ja, die Masse der Muslime ist friedlich, aber bedenke: jede und jeder ist auch eine tickende Zeitbombe!

    Vom Bikini-Girl zur Terror-Mieze, du siehst es ja, niemand ist vor denen sicher:

    JF Hayat

    Inzwischen entdeckt auch die sonst leicht verknöcherte JW ihre Liebe zur Karikatur einhellig mit der restlichen Presse und verweist auf eine Facebookseite "Karikaturisten gegen PEGIDA":

    KARIKATUR AUFRUF

    Was als erstes auffällt: ganz oben der Mitarbeiter von Charlie, der zu spät zur Redaktionssitzung gekommen sein will und ein Zeichner von „Le Monde“.

    Bei Charlie läuft die Registrierkasse heiß: man steigert die Auflage nunmehr doch nicht auf eine Million, man erhöht auf 3 Millionen! Die Menschen wollen es so, man will sie nicht enttäuschen, aber keinefalls Geld damit machen, das ist nur ein zufälliger Nebeneffekt!

    Le Monde, ein Kampfblatt der französischen Rüstungsindustrie, Kriegstreiber gegen Libyen, Syrien, Russland. Maßgeblich mitverantwortlich für die Erzeugung von ISIS; Herrengazette des französischen Kolonialismus.

    Nein, sie würden niemals Kapital aus dem Anschlag ziehen.

    Das europäische Überwachungssystem würde niemals Kapital daraus ziehen.

    Netanjahu würde niemals Kapital daraus ziehen.

    NATO würde niemals Kapital daraus ziehen.

    Die Regierungen der Eurozone würden niemals Kapital daraus ziehen.

    Man darf Moslems nicht pauschal verurteilen nur verdächtigen, aber vorsichtshalber verurteilt man PEGIDA pauschal als NAZIs.

    Ich glaube kaum, dass auch nur einer von diesen Schmierfinken je mit einem Ostdeutschen geredet hat, der nicht für die Presse oder eine Bundestagspartei arbeitet.

    Schmierfinken meine ich inhaltlich: Beleidigungen ausstoßen macht noch keine Satire! – wie ästhetisch: in beliebten Urlaubsorten kann man sich an jeder Straßenecke gekonnter zeichnen lassen!

    Im Zuge des ganzen wird „Lügenpresse“ zum Unwort des Jahres gekürt.

    Und das Wort "Lügenpresse" gleich mit "NAZI" konnotiert (Focus):

    Unwort Focus

    Von Leuten, die bis heute leugnen, dass in Kiew ein nationalsozialistischer Putsch stattgefunden hat!

    Weinerlich beklagt man sich über die Schmäher der freien Presse (FR):

    FR Unwort

    Sachliche Kritik wie:

    Gaddafi bombardiert sein eigenes Volk

    In Libyen sind nach Gaddafis Tod Demokratie und Freiheit eingekehrt

    Assad wendet Giftgas gegen sein eigenes Volk an

    ISIS hat gar nichts mit FSA zu tun

    Putin ist in der Ukraine einmarschiert

    Putin hat MH17 abgeschossen

    Putin ist Hitler

    Die Serben töten albanische Zivilisten

    Im Kosowo hat ein Referendum stattgefunden

    Russland hat die Krim annektiert

    Russland bedroht die Freiheit und die Wertegemeinschaft der Welt

    In der Ukraine muss die Demokratie gegen Terroristen aus dem Donbass verteidigt werden

    Weltweite Stationierung von amerikanischen Kriegs-Stützpunkten dienen dem Frieden

    Die Osterweiterung der NATO ist nicht gegen Russland gerichtet

    Wer gegen die Artikel der "freien Presse" kritisch postet ist ein vom Kreml bezahlter Toll

    Soll ich weitermachen?

    Ach ja der noch: siehe Bild oben: das Mädchen tötete eine Polizistin und ist auf der Flucht – wow, ist das ne Kryptonierin, die schießt von Syrien aus mit der Zwille eine Polizistin in Paris tot!

    Ich sage es laut und deutlich:

    !!!!!!SO SCHLÄGT DIE LÜGENPRESSE KAPITAL AUS DEN MORDEN VON PARIS!!!!!!

     

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  • Wer solchen Führern folgt, der kann nicht überleben

    Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die alljährliche Vollversammlung der Vereinten Nationen wieder zu covern, etwas umfassender als das letzte Jahr, Tendenzen und Entwicklungen herauszufinden um daraus Schlüsse zu ziehen.

    Aber eigentlich muss man nur ein Video von Reuters gesehen haben, und man weiß bereits alles: nämlich wie ein fetter Gorilla des von den USA gestellten Sicherheitsdienstes die palästinensische Delegation tätlich angreift:

     

    Eine UN, in der so etwas geschehen kann, ist bereits liquidiert.

    Bleiben wir bei Amerikas Beitrag.

    Gwen Stefani hatte sich am selben Tag beschwert, dass sie von zu viel Lächeln für Kameras Kopfweh bekommt. Ich denke, das ist das Maximale an intellektueller Befähigung, was amerikanische Führungskräfte noch zustande bringen: machte Obama sich im letzten Jahr noch zum Idioten mit seiner Rede, die den amerikanischen Exzeptionalismus ausrief, und dachte der geneigte Zuhörer, das kann an Verblödung nicht mehr getoppt werden, so belehrte der "mächtigste Mann der Erde" sein Publikum eines Besseren: die geistige Umweltverschmutzung, die dies mal seinem Munde entwich, war einfach nur noch bizarr!

    Ich habe nach der Hälfte abgeschaltet, weil ich nicht mehr zuhören konnte aus dem Gefühl heraus: es existiert kein Grund, mit so einem Blödsinn meine Lebenszeit zu verschwenden!

    Aha, seine Oma bei Nairobi kann Internet surfen, und das macht unsere Zeit zur besten, die der Planet je gesehen hat.

    Na schön, amerikanische Technokraten-Pathetik, diese Sorte ungebildeten Müll erwarten wir von Amerikanern, übergehen sie mit peinlich berührter Betretenheit und wechseln das Thema.

    Leider, leider wird dieser Themenwechsel vom Redner vorgegeben, der die Welt heute als sicherer und friedvoller denn je zuvor deklariert…

    Ähhh…

    Und so kommt Obama zu dem Schluss, dass nur ISIS, Russland und Ebola noch die Welt davon trennen, eine "einzige Hippiekommune" zu sein.

    Ganz ehrlich? In dem Teil der Rede habe ich mit wirklich gedacht: "Alter, setz dich auf einen Baum und fress' Bananen, das ist das einzige wozu dein Maul taugt!"

    "Johannes," sagte mir eine innere Stimme, "du fängst ja an rassistisch zu denken!"

    Oups!

    Warum erwähne ich das hier: um zu dokumentieren, wozu derartiges einen denkfähigen Menschen treiben kann.

    Den ersten Tag der General Debate endete die Rede von Yatz dem Ukie-Fratz. Er erklärte vor leerem Saal, die Ukraine wäre das schönste, tollste, beste, wohlständigste und mächtigste Land der Erde, würde Russland es nicht daran hindern.

    Eingehen müssen wir darauf nicht. Ich frage mich immer nur: an wen halten die ihre Reden?

    Die Staatschefs und Minister, die sich treffen, wissen, dass sie sich gegenseitig anlügen und die Reden den Sauerstoff  nicht wert sind, der im Saal verbraucht wird.

    Außerhalb der UN gibt es nicht viele Leute, die, gleich mir, ihre Zeit mit dem Blödsinn vergeuden.

    Die Hirntoten, deren Weltsicht von Springer und TV gebildet wird, kann man auch mit Schlagzeilen und alten Bildern füttern, das genügt, die wenigen, die selber denken können, kann eine solche Show nicht beeindrucken.

    Wie auch immer, ich verfolge den Zirkus zu New York, möglicherweise schreibe ich nach dem Finale noch einmal eine Einschätzung.

    Immerhin haben wir noch Frau Fernandez de Kirchner, Evo Morales, etc die mir anzuhören ich noch nicht geschafft habe, und Lavrov wird auch noch reden. Vielleicht wird es noch etwas zu sagen geben.

    In diesem Sinne, schönen Tag in der besten aller möglichen Welten!

    babylon5RF

     

     

     

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  • Wie man Ukie wird und niemand mehr einen respektiert

    Also, da hat doch der Huurah-Ich-bin-Boss-aller-Ukrainer-Poroschenko irgendetwas unterzeichnet.

    Nee, halt vorher schon, da hatte doch Yatz der Gollum ein politisches Abkommen unterzeichnet mit der EU und am 27. Juni 2014 bei einem EU-Gipfel hat der Pornoschenkel seine Unterschrift unter das wirtschaftliche Freihandelszonen-Dingselbumsel gesetzt.

    Ich also heute, ich geh zur Bank, genauer gesagt Western Union, um meine paar hundert Griwna umzuwechseln, die ich noch hab, und da sagt der Typ am Schalter mir doch glatt: ukrainisches Geld wird derzeit nicht gehandelt!

    Ich erkläre das kurz für die, die das nicht wissen: wenn Western Union es nicht handelt, dann handelt es niemand!

    Alles verstanden?! Ukrainisches Geld existiert außerhalb der Ukraine überhaupt nicht mehr!

    Ich merke an, zu Janukowitschs Zeiten hat man für 120 Griwna ca.10,00€ bekommen, am gleichen Schalter!

    Jetzt, wo wir so geschwisterlich vereint sind, das Abkommen mit den Ukies haben, für welches bereits ganze Städte vernichtet wurden und Tausende ihr Leben ließen oder Millionen flüchten mussten – und der Freihandel floriert, ist ukrainisches Geld außerhalb der Ukraine exakt 0,00€ wert!

    Und das sind dann eben so diese Kleinigkeiten des Alltags, die das tun, wozu Presse und Politiker keinen Mumm haben, sie sagen einem die Wahrheit!

    Wenn also Ukrainer vorhaben, zu ihren neuen besten Freunden in der EU zu fahren, müssen sie in der Ukraine $ oder € kaufen, um das Land verlassen zu können. Und somit exportieren sie die Devisen dorthin, wo sie hergekommen sind, was, aufgrund des Freihandelsabkommens, den Wert der einheimischen Wirtschaft weiter schwächt.

    Irgendwann muss man sagen: es ist ukrainisches Militär, das gegen ukrainische Bürger zuschlägt, es sind Ukrainer, die sich gegen ihre einzigen Freunde, die Russen, aufwiegeln lassen – dass sie, wenn das nicht bald sich radikal ändert, jede Würde verloren haben!

    Irgendwann muss man Konsequenzen daraus ziehen, dass die tollen neuen Partner aus dem goldenen Westen einem täglich vor Augen führen, dass man schlicht Schlachtvieh für sie ist!

    Und, Ukies, merkt ihr das denn nicht -?-: je weiter ihr den Vorgaben des Westens gehorcht, desto mehr verliert ihr!

    Sergei Wiktorowitsch Lawrow hat es gestern endlich ausgesprochen: "Der Westen wird doch hoffentlich keine libysches oder irakisches Szenario für die Ukraine planen!"

    Doch tut er, genau das!

    Ein unter den verschiedenen Neu-Bojaren, Oligarchen, wie man zu sagen pflegt, aufgeteilter Flecken Erde, auf dem sich die jeweiligen Herrscher Vorherrschaftskämpfe liefern, die von bewaffneten Milizen ausgetragen werden, die mit Waffen aus der EU und den USA gegen Devisen gespeist werden. Israel nicht zu vergessen. Der nette Herr Ihor Kolomojskyj steht natürlich für Israel.

    Dass Kolomojskyj als der brutalste und rücksichtsloseste gilt, von denen, die persönliche Erfahrung mit ihm machen durften oft als "evil itself" beschrieben wird, hat natürlich gar keine Aussagekraft.

    Dass er als Jude antisemitische Banden finanziert und ausrüstet hat auf gar keinen Fall den Zweck, den Juden das Leben in ihrer ukrainischen Heimat so zu vermiesen, dass sie nach Israel auswandern, wo sie dann in die IDF eintreten können oder verhungern und zum Lohn für ihre Dienste Land und Wohnraum in den besetzten Gebieten erhalten werden.

    Glaubt ja nicht, dass das so wäre, das sind nur wieder strukturelle Antisömiten, die so etwas behaupten!

    Wie pflegte nicht schon Marc Antonius zu sagen: "Doch Kolomojykyj ist ein ehrenwerter Mann!"

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  • Frank Walter von Ribbentrop lässt die Balgen biegen

    "Wenn die Oberen von Frieden reden, wissen die Unteren, es gibt Krieg!" (Brecht)

    1.

    Manche reden noch davon, in der Ukraine bestünde die Gefahr eines Bürgerkrieges.

    Sie sind zu langsam.

    Ihr Geist ist nicht bereit, die Realität in ihrem gegenwärtigem Zustand anzuerkennen.

    Was in der Ukraine geschieht hat mit Bürgerkrieg nichts zu tun.

    Es ist Krieg.

    Der Krieg der NATO-Mächte gegen Russland und China.

    Das Schlachtfeld: ein Fleck auf der Landkarte, der Ukraine benannt ist.

    Der Osten des Ukraine benannten Gebildes die militärische Kampfzone.

    Ich kenne keine Worte in der deutschen Sprache, welche die Niederträchtigkeit des Frank Walter Steinmeier, wie er sich in der Bundestagssitzung vom 08.05.2014 gebärdet hat, ausdrücken.

    Ich nenne ihn den Sohn Ribbentrops, im Amt dessen wahrer Nachfolger. Das beschreibt die Linie, auf der er sich bewegt.

    In einen Satz zusammengefasst:

    Die NATO-Staaten nutzen nun alle Mittel, die ihnen zur Verfügung stehen, Russland im Wirtschaftskrieg zur Kapitulation zu zwingen, und wenn das nicht reicht, werden sie militärisch angreifen.

    Wir konnten seit November letzten Jahres hautnah beobachten, wie die Ukraine durch EU und USA Schritt für Schritt in eine ausweglose Situation gebracht wurde, wie eine faschistische Machtübernahme durchgeführt wurde, und wie danach militärischer Terror gegen die aktiv den Putschisten ungehorsamen Teile der Bevölkerung organisiert wurde.

    Dass ein Land Ukraine, das in der Weltgeschichte 22 Jahre lang existiert hatte, heute nicht mehr existiert, sondern nur noch ein Token ist, den die NATO-Staaten gegen Russland einsetzen, dürfte unübersehbar sein, es sei denn, man will es nicht sehen.

    Anfangs mag es ja noch darum gegangen sein, die Ukraine nach Art Lateinamerikas im Relation zu den USA in einen skrupellos plünderbaren Hinterhof zu verwandeln.

    Dieses Konzept ist überholt.

    Ein Land, das mit militärischer Gewalt zusammengehalten werden muss, ist kein Land.

    Bürgerkrieg könnte entstehen, wenn die Menschen im Land wüssten, wofür sie kämpfen sollen.

    Aber in der Ukraine gibt es nichts mehr, wofür zu kämpfen sich lohnt.

    Je weiter die Kampfzonen sich ausweiten, je intensiver die Kämpfe zwischen Putschisten-Militär und Bevölkerung werden, desto mehr Tote wird es geben, desto mehr Verkrüppelte und desto mehr Zerstörung.

    Aber es existiert keine Perspektive, die dem Altenativen entgegensetzen könnte.

    Das Bild von der Bevölkerung ist geprägt von Passivität.

    Man organisiert sein Überleben oder sein Entkommen.

    Das war's. Mehr hat die Ukraine ihren Bewohnern nicht zu bieten und sie wissen es.

    Die NAZIs und ihre verbündeten NATO-Agenten konsolidieren ihre Terrorherrschaft und ihre Günstlingswirtschaft, die Menschen werden mehr und mehr Grund für Hass und Rache bekommen.

    Ein paar Kredite, die der Westen überweist, haben alleine den Zweck, den Herrschaftsapparat gewinnbringend für den Westen zu finanzieren, rückzahlbar mit allem, was aus der Bevölkerung herausgepresst werden kann.

    Noch fließt kein Geld, und es fließt aus 2 Gründen nicht: einer, da die Junta in Kiew rein formal-rechtlich ihre Verbindlichkeiten gegenüber Russland damit begleichen müsste, der 2. ist: eventuelle Geldgeber haben genug Erfahrung um einschätzen zu können, dass dieses Konzept nicht realistisch ist, die Ukraine nicht in die Lage kommen wird, zurückzuzahlen und nach und nach erkennen sie wohl auch, dass es nicht gelingen wird, die Reichtümer des Landes zur Kompensation auszubeuten.

    Vertraglich zusichernde Verpflichtungen kann die NAZI/NATO-Regierung in Kiew nicht gewährleisten. Sie hat praktisch nur ihre Nationalgarde als zuverlässiges Instrument und die schreckt nur so lange, solange Menschen noch glauben, sie hätten noch etwas zu verlieren.

    Die werden schnell wenig.

    Zu Beginn der Jelzinzeit, als die UdSSR dem Westen zum Plündern freigegeben wurde, war es möglich, den Menschen in der Ukraine Geschichten zu erzählen, die Nationale Unabhängigkeit würde ihr Land in eine Art Schweiz verwandeln.

    Jetzt, 23 Jahre später, rollen die Panzer gegen die Bevölkerung.

    Damit sind die letzten Illusionen verbraucht.

     

     

    2.

    Die Lage ist ernst, sehr ernst.

    Die UdSSR hatte vor dem Wesen kapituliert, in der Russischen Föderation weiß man, was auf die Menschen zukommen würde, kapitulierten sie erneut.

    Es wird also nicht passieren.

    An der Entschlossenheit des Westens, Russland in die Knie zwingen zu wollen besteht kein Zweifel.

    Die Presse, durch die Bank durch, hat das Niveau des "Völkischen Beobachter" erreicht.

    Die Union/SPD/GRÜNE Einheitspartei arbeitet auf Hochtouren am Vorstoß gen Osten.

    DIE LINKE ist ein konfuser Haufen, der zum größten Teil aus Personen besteht, die irgendwie mitspielen wollen.

    Von einer Partei, die eine Frau wie die Dresdener Schickeria-Tusse Kipping zur Vorsitzenden hat, braucht kein Mensch etwas erwarten.

    Ihr neuester Versuch in die Geschichte einzugehen mittels eines Vorschlages, den Tag der Arbeit in den " Tag der Gerechtigkeit" umzubenennen sagt alles über diese Person aus, was man wissen muss.

    "Gerechtigkeit" ist doch so ein schönes Lieblingswort des Berliner Politkindergartens, der es nie schaffen wird, erwachsen zu werden, eine bürgerliche Idee, mit der sich jeder identifizieren kann und die keinerlei Entsprechung in der Wirklichkeit hat.

    Und so ist der Aufruf der Parteiführung zum Thema Ukraine, man blendet alles aus, was wesentlich ist und verteilt gerecht Schuld und appelliert gerecht verteilt an Russland und USA, wie weiland wenn Susi und Robbie 4 Bonbons zur Verfügung haben, eines der beiden Kinderlein sich aber 3 nimmt und nur eines dem anderen übrig lässt, Mami ermahnt, doch unterneinander gerecht 2+2 zu teilen.

    kiprixPapa Obama und Papa Putin müssen dafür sorgen, dass die Bonbons gerecht verteilt werden. Unter dem Dach der UNO natürlich, die sich regelmäßig so toll bewährt und so neutral ist wie ein FC Bayern-Fan am Spieltag.

    Tag der Bonbon-Ausgabe 25.Mai.

    Indem man Leute wie Gehrcke und Gysi das Wort "Faschisten" in den Mund nehmen lässt tut man, oder, sorry Kipping-Tzetung, frau nur was unvermeidlich ist: jeder Mensch, der/die es wissen will, weiß, dass NAZIs in Kiew die Macht haben, da ist Die Linke verpflichtet, sich von der Union/SPD/GRÜNEN Einheitspartei abzuheben und es auszusprechen,  sonst  fängt man kein Stimmvieh am 25.Mai.

    Der Appell tut so, als könnten Wahlen die Situation der Ukraine beeinflußen.

    Ein "Waffenstillstand" eröffne einen "Zeitkorridor" – wofür?

    Ah ja, irgend was muss. Bei den LINKEN muss immer mal dies und mal jenes und muss immer jetzt.

    Und diesmal muss irgendein Verhandlungspartner für irgend etwas geschaffen werden auf einem Konstrukt das "Nationale Einheit" heißt.

    Ich weiß nicht, ob die Parteiführer/innen der LINKEN zu blöd sind zu erkennen, dass faschistische Horden die Herrschaft der Oligarchen absichern sollen und den zaghaften Widerstand dagegen militärisch unterdrücken oder ob sie bewusst die Funktion erfüllen, diese Tatsache zu verschleiern.

    Das ist auch egal, entscheidend ist, dass sie ihre Anhänger über die Realität hinwegtäuschen.

    Entscheidend ist, dass sie einlullen, als ginge es irgendwie darum, wer in Kiew Präsident spielen darf.

    Als gäbe es überhaupt eine Wahl… ach ja, genau, man kann ja: zwischen dem Oligarchen Poroschenko und der Oligarchin Timoschenko, und ich nehme an, Kipping wird ganz häppie wenn es Timoschenko wird, weil die Männer angeblich böse gucken, wenn ihnen eine Frau befehlen darf und das ist gaaanz klass!

    Egal, Timoschenko hat ja sowieso schon angekündigt, dass sie nur ein Wahlergebnis anerkennen wird, das Madame zur Präsidentin macht, anderfalls eine "3. Welle der Revolution" wünscht.

    Oberflächlich betrachtet wirkt das Verhalten der Partei Die Linke den Menschen gegenüber wohlwollend. Sie sollen keiner Gefahr, gewaltsam vernichtet zu werden ausgesetzt werden.

    Tatsächlich ist es aber nur eine weitere Variante zu Merkels und Hollands Vorstoß, wie die Ukraine mittels internationaler Vereinbarungen für die Ziele des Westens befriedet werden kann.

    Den Menschen, die im Osten aufstehen und heute Referenden abhalten geht es nicht um einen Anschluss an Russland.

    Es geht darum, sich der Kiewer NAZI/NATO-Bande und den Oligarchen zu entziehen, sich für sich selbst eine Perspektive zu schaffen!

    Die Partei Die Linke betreibt hier das selbe, was sie in Bezug auf Libyen und auf Syrien betrieben hatte: sie versucht einen Imperialismus der weichen Hand zu betreiben!

    Es geht aber darum, überhaupt keinen Imperialismus zu betreiben!

    Viele glauben, vom Imperialismus zu profitieren.

    Man lebt im Westen.

    Der Westen schluckt die Rohstoffe und Güter dieser Welt auf und kontrolliert die Preise, damit kann er die westlichen Märkte mit allen denkbaren Waren überfluten, wertvolle für die Reichen, billigen Abklatsch davon für die unteren Schichten.

    Kipping will dem Tag der Arbeit abschaffen, weil sie der Meinung ist, das Konzept Arbeiterklasse etc. sei überholt.

    Viele halten es für überholt, weil der Westen kaum noch produktiv arbeite, sondern auf Dienstleistungen etc. basiere.

    Das macht Kipping zu einer besonders zynischen Imperialistin, zu einer realen Sklavenhalterin.

    Irgendwo werden die Güter ja produziert, die die Westbewohner täglich verschleißen.

    Selbst wenn Kipping in ihre "Gerechtigkeit" gerechte Löhne für diese Arbeiter und Arbeiterinnen, die beispielsweise ihre Schicki-Klamotten herstellen, mit einbezöge, änderte das an ihrem Zynismus nichts, es verschlimmert ihn sogar.

    Nur die Arbeitsbedingungen, unter denen in dem, was man heute the greater South nennt, machen es möglich, den Westen mit Waren zu überfluten, die dann günstig angeboten werden können. Nur das Niedrighalten der Rohstoffpreise mittels militärischer Drohung macht die westlichen Länder zu Wirtschaftsmächten.

    Was im Osten der Ukraine geschieht, ist eben nun genau ein antiimperialistischer Arbeiteraufstand.

    Die Linke verschweigt das wie die anderen Parteien und die Presse.

    Weil die Linke ebenso an der Niederschlagung dessen interessiert ist, nur mit anderen Methoden!

    Und darum geht auch der Krieg gegen Russland: das Entstehen von Gegenmacht zum Imperialismus bewirkt eine Umwandlung der Ökonomie insgesamt.

    Sollen die ärmeren Länder selbst an den Reichtümern, die sie schaffen, partizipieren, bricht das westliche Wirtschaftsmodell zusammen.

    Erhebt Russland sich aus der Unterdrückung durch den Westen und bricht China aus der Abhängigkeit vom Westen aus, bauen Russland und China den eigenen Wohlstand auf, werden sich andere aus der euro-amerikanischen Sklaverei befreien.

    Unter Führung Putins hat Russland bewiesen, über das notwendige Potential zu verfügen.

    Es hat nicht lange gedauert, das Land aus der Katastrophe der Jelzin-Zeit heraus auf den Pfad des Erfolges zu führen.

    Die Entfaltung dieses Erfolges zu verhindern ist das Ziel dieses Krieges.

    Das Schlachtfeld der Osten der Ukraine.

    Es kann sehr schnell größer werden!

     

     

     

     

     

     

     

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  • Steinmeier kriecht in die nächsten Hinterteile

    Deutschlands Bundesaußensozialdemokrat ist entsetzt und schickt schleimige Twittermeldungen in die Welt.

    Da hat man doch extra die "Präsidentschaftswahl" in der Ukraine auf den gleichen Tag gelegt wie die Europawahl, damit die erst hinterher loslegen, da schlachten Steinmeiers NAZIfreunde völlig undiszipliniert jetzt schon los! Echt keine gute Voraussetzung, Stimmvieh in den Stall der SPD zu treiben, wo Schulzens Karriere doch gefördert werden soll!

    Merkel, die deutsche Kammerzofe des braunen Amerikapräsidenten singt mit ihrem Herren im Chor und der UN-Sicherheitsrat stimmt ein, während ihre Busenfreundin, die Mafiabraut Timoschenko, die Massaker feiert.

    Da wissen wir wo wir dran sind, und was uns im Zweifelsfalle blühen wird, wenn diese Ratten an der Macht bleiben und Widerstand sich regt.

    Steinmeier kann zwitschern wie er will: ich hoffe, keiner fällt auf seinen Schleim rein, den er auf diesem blöden Modemedium in die Welt kotzt.

    Ich hoffe keiner vergisst seine Rolle, die er gespielt hat, die Putschisten an die Macht zu bringen.

    Zeitgleich mit Odessa traf er sich mit seiner lieben Katie und bastelte an der Strategie gegen Russland. Hipp wie es sich für einen Sozi gehört denglischt er daher:

    Hartnäckig nennt er seine Spione OSZE-Beobachter, treu dem Grundsatz des Dr. Göbbels: "Wenn du eine Lüge nur oft genug wiederholst, wird sie zur Wahrheit!"

    Was wollten Steinmeiers Männer fürs Grobe mit Sprengstoff im Wagen?

    Warum trugen sie nicht, wie vom Wiener Dokument 2011, welches zu ihrer Tarnung genannt wird, vorgeschrieben Uniform und Rangabzeichen?

    Von der sozialdemokratischen NAZIhure werden wir diese Fragen jedenfalls nicht beantwortet bekommen.

    Man muss kein Einstein sein, um Steinmeier zu durchschauen.

    Der Militäreinsatz gegen Slavjansk sollte bezwecken, Russland dazu zu bewegen zum Schutz der Ostukraine militärisch einzugreifen.

    Man fährt Sprengstoff nicht zum Spaß in Kriegsgebieten durch die Gegend.

    Das Verbrennen von Menschen samt Gewerkschaftshaus in Odessa kann als Teil einer Strategie interpretiert werden.

    Es ist völlig absurd, dass das ausgerechnet in dem ruhigen Odessa geschehen ist.

    Wir wissen mittlerweile, dass die Mordbrenner extra dafür von Außerhalb angekarrt wurden.

    Es ist unerheblich, ob Steinmeier in Details eingeweiht ist.

    Den Boss teilt man oft absichtlich keine schmutzigen Kleinigkeiten mit, um sein Auftreten nicht zu kompromittieren.

    Der ehemalige Geheimdienstkoordinator Steinmeier hat ganz sicherlich viel Erfahrung darin, alleine, weil er bereits im Jugoslawienkrieg Erfahrung in der Kriegsführung und ihrer propagandistischen Verwertung und Absicherung sammeln konnte und der BND im Irakkrieg zur Unterstützung der USA eingesetzt war.

    Beides verknüpft sich mit dem sauberen Sozialdemokraten Genosse Frack-Walter.

    Ebenso wie seine Arschkriecherei bei den Ablehnern der Aggression gegen Russland machen ihn seine Krokodilstränen nur noch widerlicher!

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  • Brüssel erklärt nationalsozialitische Putschisten zur „einzigen legitimen“ Führung

    der Ukraine.

    Dass europäische Politiker keine moralischen Schamgrenzen haben, das sind wir gewohnt.

    Ich frage mich nur, wer den Steinmeier noch ernst nehmen soll, nachdem er stolz wie Oskar der Presse seinen "Kompromiss" präsentiert, der aus Punkten bestand, die die Janukowitsch-Regierung wochenlang angeboten hatte, um 2 Stunden später Faschisten den Hintern zu putzen.

    Hier ein Bild von Steinmeier bei dem Versuch ein Buch von Astrid Lindgren zu lesen:

    hong_kong_phooey_008_49968

    Zumindest eine Erklärung unseres außenministerlichen Honkong Phooei um das Gesicht zu wahren hätte man doch erwarten dürfen.

    Wir haben hier kaum Vorstellung vom wahren Ausmaß des NAZI-Treibens in der Ukraine, einen Geschmack davon bietet der folgende Video aus Odessa, auf dem Aktivisten für Freiheit und Demokratie vom Rechten Sektor Stadträte überfallen:

     

    Man darf jetzt einzelne Äußerungen einzelner dieser Dumpfbacken nicht auf die Goldwaage legen.

    Fußvolk sagt immer dies und jenes, aber funktioniert im "Interesse der Sache".

    Ein Erlebnis, das ich auf dem Maidan hatte, kann das verdeutlichen.

    Es trug sich genau an der Barrikade zu, die auf dem nachfolgenden Foto teilweise zu sehen ist. Im Hintergrund sieht man den Eingang zum Hotel Ukraina, an dessen Eingang 2 "Soldaten der Nationalen Revolution" postiert sind (Kann man erkennen, wenn man das Bild vergrößert):

    DSC_0282

    Ich setzte an, darüber zu klettern, um den Platz zu verlassen. Ein Uniformierter hielt mich auf und bedeutete mir, ich solle außen herum gehen.

    "Why, I am just a tourist!" sprach ich ihn an, er sagte etwas von wegen "… Barrikadu…" Ich erklärte weiter auf Englisch, dass mir das egal ist, ich bin Tourist.

    Von hinter ihm kam dann ein schwarzgekleideter, wesentlich manierlicher Mensch und sagte etwas zu ihm, woraufhin er mir bedeutete, ich könne drüberklettern und weitergehen.

    Diese Anekdote soll verdeutlichen, dass eine durchaus respektierte und funktionsfähige Kommandostruktur unter den Platzbesetzern vorherrscht.

    Wir müssen uns vor Augen halten, dass dies die Leute sind, welche von den sogenannten Volksvertretern der europäischen Regierungen gestärkt werden und für die gerade die EU und die USA auf Fundraising-Tour unterwegs sind, um ihre Herrschaft finanziell absichern zu können.

    Sollte das so bleiben, kann man davon ausgehen, dass zumindest ein Krimkrieg unmittelbar bevorsteht, denn kein vernünftiger Mensch wird es auf Dauer dulden, von einer solchen pestverseuchten Brut beherrscht zu werden!

    Für die von dem Ukrainer an der Spitze der KPdSU der Ukraine zugeschlagene Krim ist ein Referendum über den Verbleib der Krim im Staatsgebiet der Ukraine geplant.

    Sowohl Rasmussen als auch von der Leyen rühren die Kriegstrommeln!

    Völlig unbeeindruckt von dem Terror, der der ukrainischen Bevölkerung bevorsteht durch die NAZIs und die Art und Weise, wie der Putsch betrieben wurde, äußert die von Kipping tze Tung mit glücklichen Schmunzeln im Amt begrüßte, der Bundeswehr vorgesetzte Kriegsbraut von der Leyen sich deeply cocerned darüber, dass die Krimbevölkerung sich eine NAZI-Herrschaft nicht gefallen lassen will.

    Rasmussen droht Russland.

    Das kann schon nicht mehr als kalter Krieg bezeichnet werden, das ist Krieg!

    Nur, weil man NAZIs gegen Zivilbevölkerung einsetzt und (noch) keine eigenen Truppen, bedeutet nicht, dass kein Krieg ist.

    Die NATO spekuliert darauf, dass Russland es dulden wird, sie in das NAZI-beherrschte Land ihre Truppen einmarschieren zu lassen, ohne einen Schuss abfeuern zu müssen.

    So ist es auch zu verstehen, dass Steinmeier, Fabius und Sikorski sich wie Hosenpisser verdrücken, die EU die Putschistenregierung für legitim erklärt und die NATO mit dem Säbel rasselt!

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  • Merkel zeigt Klitschzenjuk die kalte Schulter

    Was interessant ist.

    Inmitten der Edathy-Affäre trifft sich die Buka mit Klitschko und Jazenjuk; klar versucht die springergesteuerte Presse da etwas hoch zu kochen, aber ein Ergebnis: Vielleicht 610 Millionen und ein freundlicher Schulterklopfer – das ist die diplomatisch-höfliche Version eines Tritts in den Hintern.

    Da kann man jetzt ruminterpretieren, was das sagen will.

    Denkt Mutti sich: "4 mal in 3 Monaten einen Putsch dumm vermasseln ist schlimm genug – aber ihn 4 mal hintereinander saudumm vermasseln, da steig ich besser aus!"-?

    Oder es wird einfach zu teuer gegen Russland zu bieten.

    Ich meine, die Ukraine hat gerade einmal 60 Milliarden Schulden.

    Das ist natürlich viel Geld für die Ukraine, aber nichts, womit ein Land dieser Größe und Qualität nicht klar kommen könnte.

    Spanien hat weit über 900 Milliarden! und nicht annähernd die Gegenwerte, die der Ukraine potenziell zu Verfügung stehen!

    Und was hat Griechenland? laut statistischen Bundesamt 329,38 Milliarden minus – und rein wirtschaftlich gesehen ist das ganze Land nicht einmal wert, was alleine die Halbinsel Krim zu bieten hat!

    Klar, die Ukraine hat Probleme, aber lösbare im Vergleich zu dem, was halb Europa hat.

    Diese Woche noch wird Russland die nächsten 2 Milliarden überweisen.

    Ich weiß natürlich nicht, was hinter den Kulissen läuft, aber der Eindruck, den ich von Merkel habe sieht schwer danach aus, dass sie dieses Abenteuer satt hat und den beiden den Rat mit auf den Heimweg gegeben hat, sich in Wahlen zu beweisen.

    Ein Blick auf das dpa-Foto sagt genug:

    Merkel Klitschko Jatz

    Sicher hat Klitschko sein professionelles Hollywood-Grinsen aus seiner Showbiz-Zeit nicht verlernt, aber Jazenjuk würgt schon schwer an seiner Kröte.

    Damit schrumpft die Lobby der Oppos auf die neue APO BILD und die GRÜNEN zusammen. Die Partei Die Linke ist zu schwach vernetzt, um Bedeutung in der Sache zu haben.

    Ein Treffen mit Steinmeier steht noch aus, aber der wird kaum in Zeiten wie diesen Mutti Angie in den Rücken fallen.

    Mit bösem Grinsen schließe ich: scheint besser gelaufen zu sein, als ich dachte!

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  • Kiew auf dem Weg nach Damaskus, Lviv auf dem Weg nach Benghazi

    Um bei der Beurteilung der Ereignisse in der Ukraine den klaren Blick zu behalten, darf man 2 Faktoren nicht aus den Augen verlieren:

    Der erste Faktor ist: Die Kampagne begann mit der Lüge, Präsident Janukowitsch habe im letzten Moment auf Druck Moskaus das Assoziierungsabkommen mit der EU abgeblasen.

    Was tatsächlich geschehen ist, war:

    Der Präsident hatte als Mitglied der Akademie für Wirtschaftswissenschaften das Abkommen und seine Rahmenbedingungen von seinem Institut prüfen und durchrechnen lassen und das Ergebnis beurteilt, woraufhin er NACHVERHANDLNGEN angesetzt hatte, da die Nachteile für die Ukraine ungleich schwerer wiegen als die Vorteile.

    Janukowitschs Wirtschaftsdenken ist am Keynesianismus orientiert und verhält sich somit konträr zum Wirtschaftsdenken, das die EU praktiziert, die dogmatisch an Milton Friedman orientiert ist.

    Das ist keineswegs eine rein theoretische Debatte, aber ich gehe in diesem Artikel jetzt auch nicht genauer darauf ein, erwähne es nur zur Ergänzung, um den Überbau zu benennen, denn das würde sehr weit vom Gegenstand, um den es hier gehen soll abweichen. Es ist für den Leser ein leichtes, sich über beide Wirtschaftstheorien zu informieren, wenn er/sie nicht eh schon bescheid weiß.

    Die Zusammenarbeit von Partei der Regionen und Kommunistischer Partei arbeiten jedenfalls daran, die Ukraine nach keynesianischen Regeln aufzubauen.

    Im Gegensatz zu ihnen haben die Oppos um Jazenjuk und Klitschko überhaupt keine Wirtschaftstheorie, keine Prinzipien, an denen sich orientieren, sondern handeln nach dem Konzept: übergebe die Ukraine der EU, Brüssel wird's schon richten.

    Stark verkürzt gesagt sieht Friedmans Lehre eine vollkommene Wirtschaftsanarchie vor.

    Gemäß der Friedmanschen Glaubenslehre verspricht die EU der Ukraine auch, dass zunächst eine Verschlimmerung der wirtschaftlichen Situation eintritt, die dann aber zu Wohlstand führt, da Tatkraft und Unternehmertum automatisch das Paradies auf Erden schaffen.

    Das klingt jetzt ironisch formuliert, tatsächlich ist es das aber gar nicht, das kommt daher, dass es in sich absurd ist: denn natürlich läuft es darauf hinaus, dass der Große Fisch den Kleinen Fisch frisst und dann der Große Fisch die totalitäre Kontrolle über das Leben der Menschen gewinnt.

    Die Regierung der Ukraine hat deutlich erkannt, dass es unter diesen Bedingungen unmöglich sein wird, einen unabhängigen Staat Ukraine aufzubauen, sondern die Ukraine, um bei dem Wort automatisch zu bleiben, automatisch eine Kolonie der EU würde.

    Die Kolonialisierung durch die EU würde sehr schnell von Statten gehen, maximal innerhalb von 6 Monaten, und der Prozess wäre irreversibel, es sei denn, die Ukraine führt einen Befreiungskrieg.

    Kurzum, eine Unterzeichnung des Abkommens unter gegenwärtigen Bedingungen und zum gegenwärtigem Zeitpunkt wäre das Ende der Ukraine nach nur 22 Jahren Eigenstaatlichkeit.

    Die Eigenstaatlichkeit kann man im Prinzip verteidigen, solange das nach dem ursprünglichen Prinzip erfolgt, die Ukraine als neutralen Staat, der in Frieden und Zusammenarbeit mit all seinen Nachbarn lebt.

    Es kann durchaus sowohl für Russland als auch für die Ukraine eine Erleichterung des Lebens bedeuten, wenn die Verwaltung auf 2 Einheiten aufgeteilt wird und nicht wie in den letzten Jahrhunderten zentral gesteuert ist, nur läuft eben alles nicht Friede-Freude-Eierkuchen, sondern es treten eben genau die Probleme auf, mit denen wir uns aktuell konfrontiert sehen.

    Was den wirtschaftlichen Bereich anbelangt, hatte die EU-Seite sich versprochen, es sei ein Leichtes, die ukrainische Regierung reinzulegen, die verstünden die Zusammenhänge ohnehin nicht, aber die Granden der EU haben sich schlicht geschnitten – die Akademie für Wirtschaftswissenschaften in Kiew ist nicht die Deutsche Handwerkskammer, man versteht sich dort auf seinen Job sehr gut!

    Dass die EU die Ukrainer reinlegen wollte kann man ganz leicht an der Tatsache erkennen, dass der ganze Aufstand nur das Ziel verfolgt, Nachverhandlungen zu unterbinden!

    Darum auch die Forderung nach vorgezogenen Neuwahlen, beziehungsweise neuerdings nach einer gewaltsam durchgesetzten Gegenregierung, die dann als einzige anerkannt würde: so sollen die Unterschriften unter Dach und Fach gebracht werden um das ukrainische Volk vor vollendete Tatsachen stellen zu können!

    Gelang es der EU nicht, die Regierung und die Fachleute über den Tisch zu ziehen, so zieht man eben genug Menschen, die von der Materie nichts verstehen, über den Tisch mittels politischer Agitation!

    Hätte die EU lautere Absichten, warum dann lügen?

    Natürlich kann ein solcher Aufstand wirken wenn er die gesamten Mittel der EU und der USA zu seiner Unterfütterung hat.

    Dafür ist er sogar ausgesprochen schwach geraten.

    Die Annahme der ukrainischen Führung allerdings, sie könne dennoch Nachverhandlungen durchsetzen, ist natürlich denkbar naiv.

    In gewisser Weise kann durchaus von einem Krieg der Ideologien gesprochen werden. Gut 20 Jahre ist die westliche Hemisphäre nach der friedmanschen Irrlehre gestaltet worden. Das hat nur halt nicht dazu geführt, dass lauter solariumgebräunte Helden und fitnessstudiogestählte toughe Frauen in übersprudelnder Tatkraft the world of tomorrow bauen, sich just doing my job tagsüber gegenseitig reinreiten und abends beim Whiskey herzlich darüber lachen und wilden Sex haben, sondern es hat schlicht in genau die volkswirtschaftliche Katastrophe geführt, die von vorne herein absehbar war.
    Ein Zurück würde bedeuten: erhebliche Verluste, wir sprechen hier von hunderten Milliarden, wenn nicht mehreren Billionen, für die herrschenden Eliten und Bankrotte noch und nöcher aller, die sich von Hedgefonds etc. abhängig gemacht haben.

    Ein Zurück würde bedeuten, die gesamten Wirtschaftslehrpläne unserer Bildungseinrichtungen umschreiben und die Institute neu ausrichten.

    Und was noch alles. Das Problem einer Wirtschaft, die auf komplett falschen Annahmen beruht, ist, dass sie nicht funktionsfähig ist, und genau darum haben wir ja das Problem in der EU, dass ständig neue Rettungsschirme und was nicht alles Löcher stopfen sollen, während eine Volkswirtschaft nach der anderen einbricht.

    Der Westen hat sich in eine Sackgasse manövriert, und um seine Dominanz zu erhalten bleibt ihm nichts als Konkurrenz im Keim zu ersticken und deren Güter zu verzehren.

    Da die Ukraine als eigenständige Volkswirtschaft gerade erst anfängt, sind ihre Strukturen nicht gefestigt und ihre Weichen nicht gestellt.

    Die Vernunft besagt, nach keyesianischen Regeln kann die Ukraine aus ihrer gegenwärtigen prekären Lage befreit werden.

    Darum gilt es: jetzt zugreifen!

    Ist die Ukraine erst einmal auf dem Weg wirtschaftlicher Konsolidierung, ist sie auch für den Westen als Kolonie verloren.

    Es ist geradezu lächerlich, wenn die Regierung Janukowitsch von westlichen Medien und Politikern tituliert wird mit "auf dem Weg zur Diktatur", "Protest wird illegalisiert", und was man so alles liest, weil sie Gesetze einführt, die westliche Parlamente überhaupt erst erfunden haben und die in jedem westlichen Staat geltendes Recht sind.

    Fragen Sie sich, wenn Sie alleine folgende Szene betrachten, wo organisierte Kampfgruppen mit Schlagwaffen, Helm und Schild, teilweise in Tarnanzügen, versuchen in das Dynamo-Stadium einzudringen, nachdem sie nunmehr über 2 Tage lang den Platz davor verwüstet hatten, das Pflaster aufgerissen, Feuer gelegt usw. ob Sie nicht wollen würden, dass die Behörden dagegen vorgehen!

     

    Das ausgeführt von militanten Rechtsradikalen und deren Anhang. Ein Sammelbecken aus unterschiedlichen Wehrsportgruppen, NeoNAZI-Organisationen, Grüppchen die sich auf was auch immer berufen, Bandera, Petljura, verbunden mit der Partei Swoboda.

    Auch diese Fraktion hat kein Konzept für eine volkswirtschaftliche Ordnung, aber sie ist eben das Rudel Kampfhunde, das man von der Leine lassen kann, nachdem 2 Monate dilettantisches Herumgeputsche kläglich in die Hosen gegangen sind und keine Aussicht auf etwas anderes mehr haben.

    Durch Gewalt in den Straßen meinen die Klitschkos und Jazenjuks nun das entscheidende Druckmittel in der Hand zu haben, die Regierung doch noch zum Einlenken bewegen zu können.

    Nicht unzufällig findet das im Vorfeld der Münchener Sicherheitskonferenz statt, zu der die Ukraine eingeladen ist.

    Steinmeier hat schon angekündigt, man werde dort auf die Vertreter der Ukraine einwirken.

    Das bringt uns nun allerdings zum 2. Faktor, der im Auge behalten werden muss, und der mit Russland zu tun hat, die NATO-Osterweiterung.

    Der wirtschaftliche Teil hat auch mit Russland zu tun: es ist völlig selbstverständlich, dass die geltenden Verträge mit der Ukraine außer Kraft treten, wenn die Ukraine Freihandelszone mit der EU wird, und automatisch zwischen Russland und Ukraine die selben Abmachungen gelten wie zwischen EU und Russland, da ja die Ukraine sonst Umschlagplatz für die EU wird um sich auch den russischen Markt unter den Nagel zu reißen.

    EU-Konzerne, später auch die USA, können dann quasi in der Ukraine Scheinfirmen gründen und durch diese nach Russland eindringen unter Umgehung der gültigen Verträge zwischen Russland und EU oder USA.

    So wird auch schnell klar, dass es reine Propaganda ist, von einem Druck Russlands zu sprechen.

    Was Russland betrifft ist das aber nur ein sekundärer Aspekt: hier geht es primär um die militärische Einkreisung der russisch-chinesischen Landmasse und die Vertreibung der Schwarzmeerflotte, um die Zerschlagung russisch-ukrainischer militärischer Zusammenarbeit und die Installation der NATO in der Ukraine, was ja schon sehr lange allgemein bekannt ist.

    Hat man diese beiden Faktoren im Auge, dann hat man sozusagen die Determinanten, unter welchen die Ereignisse in der Ukraine stattfinden und die Kriterien, unter welchen die Entwicklung in ihre Gesamtheit zu betrachten ist.

    Von politischer Seite, Bundesregierung, Hague, Bildt, hören wir selbstredend, dass es nur "friedliche", "politische" Lösungen der Krise geben kann und Vaterland und UDAR werden weiterhin oberste Ansprechpartner bleiben.

    Man poliert ihr Image auf, indem man sie die Verhandlungen führen lässt, während in den Straßen die die Drecksarbeit machen, die man in Zweifelsfalle abservieren kann weil sie zu sonst eh nichts taugen.

    Sie lassen sich besser kontrollieren und nötigenfalles wieder entsorgen, weil sie eine Subkultur sind und nicht wie die Salafiten ganze Ölmonarchien hinter sich haben.

    Als Druckmittel bleiben sie aber auch für den Fall nützlich, dass die Oppos an die Macht geputscht werden, denn manchesmal vergisst jemand ja, dass er nur regiert, weil Washington, Berlin, London und Paris es ihm erlauben.

    Das würde vor allem dann wichtig, wenn die Oppos mit großem Trara die aktuelle Regierung weggeputscht hätten und nach und nach begreifen die Menschen, dass all die Versprechungen, die die EU gemacht hatte, den Platz auf der Festplatte nicht wert sind, den das Assoziierungsabkommen einnimmt.

    Ich guck mal schnell in meine Kristallkugel, und darin sehe ich die Oppos in naher Zukunft als Regierung dem Volk erklären, dass man sich in einer Revolution viele schöne Hoffnungen macht, jetzt aber die Zeit gekommen ist, realistisch zu sein undsoweiteretceterapepe.

    Wir hören derzeit, die Demonstranten seien enttäuscht, weil nach 2 Monaten die Regierung immernoch nicht einlenke usw.

    Ja natürlich, das würde bedeuten, ein Wirtschaftsregime einzuführen, von dem mittlerweile bekannt ist, dass es nicht funktioniert und das Land dabei in eine Schuldenfalle zu jagen, aus der es nicht mehr herauskommt und die es mit dem, was es an Unabhängigkeit hat bezahlen müsste.

    Es ist ja nicht so, dass das rein theoretische Prognosen wären, das ist global zu beobachten gewesen im Laufe der letzten 20 Jahre.

    Davor, wenn man dagegen argumentiert hatte, war man ja selber auf Hilfsmittel angewiesen wie die marxistische Politische Ökonomie, und die ganze Argumentation von der Konzentration des Kapitals auf spezifische Eliten und der daraus resultierenden Massenverelendung lies sich mit Hinweis auf das Scheitern der UdSSR und des COMECON wegwischen, Friedmann konnte verteidigt werden mit den Selbst-Regulierungskräften des Marktes, und was es nicht alles gab – alleine, diese Selbst-Regulierung existiert eben nicht.

    Weil die Kapitalstärksten den Markt bestimmen und je kapitalschwächer man ist, desto stärker befindet man sich zu ihnen in Abhängigkeit, es sei denn, der Staat sorgt für Regulative, die die Starken zügeln und den Schwachen Spielraum schaffen.

    Optimalerweise ergänzt dadurch, dass der Staat bestimmte Dinge als Allgemeingut verwaltet und nicht der privaten Kontrolle überlässt. In der Ukraine fallen mir dazu vor allem die stark Devisen einfahrenden Bodenschätze wie Seltene Erden, Gold, Uran etc. ein; und natürlich der Energiesektor, den sich ja die Gasprinzessin Tymoschenko unter den Nagel gerissen hat.

    Das ist schlicht das Resümee von 20 Jahren (24 genauer gesagt, aber Übergangsphase von der bipolaren Welt veranschlagen wir mal auf 4 Jahre) Friedmanschen Wirtschaftens.

    Was hat das alles mit dem Titel des Beitrags zu tun?

    Ja genau: die von Lviv/Lemberg gesteuerten rechtsradikalen Horden sind von ihrer "Nationalen Revolution" überzeugt und sie sind jetzt in's Rennen geschickt worden.

    Ihr Ziel ist die Zerschlagung des gegenwärtigen Staates. Das Potential dafür findet sich in Lviv und Umgebung, der Rest der ukrainischen Bevölkerung ist dafür nicht mobilisierbar.

    Konstruktive Ziele haben sie nicht anzubieten, denn die Einheit von Nation, Religion und Rasse ist erstens kein Konzept und zweitens in einem Vielvölkerstaat, wie es die Ukraine seit jeher war, noch gar nicht mal über einen eingrenzbaren Kreis vermittelbar.

    Wenn sich Tymoschenko aus dem Knast heraus mit den Rechtsradikalen solidarisiert und sie ermutigt, liegt das zwar nur daran, dass sie einen Hoffnungsschimmer erkennt, nicht den Rest ihres Lebens im Knast verbringen zu müssen, politisch weist sie ihre Partei aber damit an, die Militanten zu unterstützen – politisch ist das Humbuck, fällt Jazenjuk in den Rücken und läuft bestenfalls auf eine Spaltung der Partei hinaus.

    In der Tat geben sich zur Zeit die verschiedenen Kirchen die Klinke in die Hand um in diesem Pool zu fischen, was ich 1390306821-4394mit äußerstem Missfallen wahrnehme.

    Ein jugoslawisches Szenario ist aus historischen Gründen nicht übertragbar.

    Möglicherweise reicht es aber, um aus der Ukraine einen Failed State zu machen, der dann Beute dessen wird, der die effizienteren Mittel hat.

    Soweit zu Benghazi.

    Ökonomisch gesehen kann die Ukraine auf Galizien leicht verzichten, es kostet Geld und bringt kein Einkommen.

    In Lviv gibt es viele Kneipen und Medien, die gegen die Regierung aufwiegeln, zumeist mit unhaltbaren Gerüchten, mal sehe sich nur ein paar Ausgaben der Ukrainska Pravda durch.

    Im Umgang mit der EU wird die Regierung sich früher oder später entscheiden müssen, ob sie sich dem Diktat des Westens unterwirft oder nicht.

    Eine Alternative, wie sie anstrebt, wird Brüssel nicht zulassen. Aus Gründen, die ich hoffe in diesem Beitrag verständlich habe machen können.

    Unterwirft sie sich nicht, wird sie wohl oder übel in eine ähnliche  Lage kommen, wie die syrische Regierung sie erfahren musste.

    Die EU hat es sichtlich eilig und glaubt nicht an einen Wahlsieg der Opposition unter ehrlichen Bedingungen.

    Sonst hätte man ja nur abwarten brauchen und den Wahlkampf der präferierten Parteien entsprechend mit Mitteln ausstatten können, denn ohne die Euromaidan-Geschichte hätte die Regierung ein solches Sponsoring nicht verboten.

    Gesetze werden nicht auf gut Glück erlassen, sondern sind Reaktionen auf Ereignisse.

    Diese Möglichkeit hat die EU sich nun selbst verbaut. Ich denke, auch wenn sie es nicht abgesehen haben, dass die ukrainische Regierung so konsequent auf die westliche Intervention reagiert, bisher hatte sie es ja auch nicht getan, haben die interessierten Kräfte in den westlichen Apparaten kein besonderes Vertrauen in einen "Sieg" unter Einhaltung geltender Regeln.

    Es wäre außerdem für jeden sichtbar geworden, dass nicht Janukowitsch plötzlich und vollkommen sprunghaft eine Kehrtwende gemacht hatte, sondern dass die EU keine Verhandlungen führen sondern diktieren will.

    So ist ein Klima geschaffen, in dem man für 2015 jederzeit Wahlen stören und anfechten kann.

    Aktuell wird die Show ausgeweitet: in Brüssel hat man ein paar Jubelperser zusammengetrommelt, die als "Ukrainische Diaspora" für die Oppos demonstrieren; in London hat man Schreihälse vor dem Anwesen von Rinat Achmetov postiert.

    In Kiew fand eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates mit der Opposition statt, auf der Klitschko wie ein kleiner Bub rumgetobt hat, er verhandle nur mit Janukowitsch persönlich, da dieser aber  in einer Koferenz zur sozioökonomischen Entwicklung der Ukraine 2014 war wo der Einsatz des Staatsbudgets für die Förderung der regionalen Infrastrukturen besprochen wurde,  und nur die Justizministerin, der Leiter des Sicherheitsrates und ein Berater des Präsidenten die Regierung vertreten haben, hat Klitschko den Raum verlassen.

    Der Mann kapiert irgendwie nicht, dass es Wichtigeres gibt, als irgendwelche Bastarde, die in der Innenstadt randalieren und beschwert sich: "Der Präsident ist nur ein paar Blocks weiter als würde das alles hier gar nicht geschehen!"

    Möglicherweise betreibt Klitschko aber nur Imagepflege und will ablenken davon, dass er auf dem Hrushevskoho Boulevard gar keinen Einfluss hat.

    Der Leiter des Sicherheitsrates Andrij Kljujew erlärte vor Journalisten, dass an Gerüchte, die Regierung wolle den Ausnahmezustand ausrufen, nichts dran sei.

    Er rief die Oppositionsführer dazu auf, dafür zu sorgen, dass die Straßenkämpfer sich zurückziehen und die Randalen einstellen.

    Diese haben mittlerweile den gesamten Platz vor dem Dynamostadion als auch dessen Eingangsbereich völlig zerstört.

    Der Direktor des Stadions hat bereits die Frage aufgeworfen, wer eigentlich den Schaden bezahlen soll.

     

     

     

     

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  • Diese Woche in Kiew

    Zuerst: Am Donnerstag den 16.01. hat das ukrainische Parlament den Haushalt 2014 per verkürztem Verfahren, also per Abstimmung ohne Parlamentsdebatte beschlossen.

    Das wurde aus folgenden Gründen notwendig: ohne den Haushalt verabschiedet zu haben kann der Staat ab Februar keine Gehälter, Renten, Pensionen und Sozialleistungen mehr auszahlen.

    Da Menschen, die von staatlichen Zahlungen in der Ukraine abhängig sind nicht eben auf dicke Aktienpakete in Hedgefonds oder lange gepflegte Sparguthaben zurückgreifen können, kann man sich leicht vorstellen, welche Probleme das verursacht hätte.

    Die Oppositionsparteien wurden im Dezember und auch im Januar ständig dazu aufgerufen, Vorschläge einzubringen. Das taten sie nicht. Das berühmte Treffen am Runden Tisch wurde von den 3 Matadoren der Opposition blockiert mit der Forderung nach Rücktritt der gewählten Regierung.

    Einer Parlamentsdebatte, die auf 2 Tage angelegt gewesen wäre und diese Woche hätte geführt werden sollen, haben sich die Oppos schlicht verweigert.

    Erst hatten sie die parlamentarische Arbeit gänzlich lahmgelegt, indem sie den Rednerpult besetzten, dann sind sie überhaupt nicht zu den Sitzungen erschienen.

    Als es um die Abstimmung ging, fingen die wenigen Oppositionsabgeordneten, die anwesend waren, eine Schlägerei an.

    Anstatt sich konstruktiv an der Arbeit am Haushalt zu beteiligen treiben sich Jazenjuk und Klitschko mit dem Faschistenführer Tjanibok auf dem Maidan herum und verbreiteten Lügen.

    So behauptet Jazenjuk, der Haushalt sehe Erhöhungen der Ausgaben für die Sicherheitskräfte von gut 20% vor.

    Tatsache ist aber, dass der Posten für die Sicherheitskräfte ca. 3% weniger beträgt als im Vorjahr.

    Dann wurde ein Gesetzespaket ebenfalls in vereinfachter Form verabschiedet, zu dem sich ihre allergnädigste Hoheit, die Baroness Ashton folgendermaßen äussert:

    “ „Ich bin tief über Ereignisse in Kiew besorgt. Eine Reihe von Gesetzen, die die Grundrechte der ukrainischen Bürger verletzten, wurde hastig ohne Einhaltung der parlamentarischen Prozedere und demokratischen Prinzipien verabschiedet.““ Hmm. „deeply cocerned“ zu sein ist ja eigentlich der Job von Ban Ki Moon.

    Psy Visits UN Secretary General Ban Ki-moon

     

    Wirkt sehr abgesprochen, denn wie soll denn die Regierung parlamentarische Prozedere einhalten können, wenn die Oppos nur zum Schlägern ins Parlament kommen?

    Ebenso hat sich ihrer königlich-schwedischen Hoheit Außenminister Bildt pikiert gezeigt, es twitterte der Hofschranz: „The alarming developments in Ukraine must be discussed by EU FMs in Brussels on Monday. There can be no business as usual with Kyiv,“ und der EU-Kommissar für Osterweiterung Fule twitterte fröhlich vor sich hin, dass die bösen Ukrainer die Erwartungen des höstdemokratischen Europa bitter enttäuschten mit den neuen Gesetzen.

    Recht praktisch, die Politik auf Getwittere zu verlegen, da erspart man sich lästige Arbeit zwischen den Champagnerparties.

    Unser sozialdemokratischer EU-Obermaxel Martin Schulz beschwert sich über Disrespekt gegenüber Euromaidan-Demonstranten und moniert, dass die Gesetze den Weg der Ukraine in die europäische Integration gefährden würden.

    Nun sehen wir uns ein paar von den Gesetzen an.

    Das wichtigste ist eines, durch welches die Tätigkeit ausländischer NGOs eingeschränkt werden kann, wenn sie Proteste finanzieren bzw ausländische Gelder einsetzen, um die Arbeit der Regierung zu unterminieren, was so weit gehen kann, dass sie als ausländische Agenten behandelt werden können.

    Natürlich hat sich dagegen besonders Freedom House ins Zeug gelegt; deren Executive Director David J. Kramer, ehemals stellvertretender Staatssekretär für Arbeit und Menschenrechte in der US-Regierung, facebookt ganz besorgt um die Freiheitsrechte der Ukrainer, dass die gewählte Führung des Landes sich zur Diktatur entwickle. Was logisch ist, da Freedom House eine der Haupttriebkräfte und einer der Hauptsponsoren der Euromaidan-Proteste ist und, oups, nichts anderes ist als eine aus den Soros-Milliarden gesponserte Tarnorganisation des amerikanischen Außenministeriums.

    Freedom House beklagt sich da wohl in eigener Sache, da die Gesetze es ermöglichen, deren Agenten aus dem Lande zu werfen, was längst überfällig ist, wenn der nationale Friede erhalten bleiben soll.

    Dass diese Gesetze lediglich dem amerikanischen Recht nachempfunden sind führt natürlich nicht dazu, dass Freedom House sich um die Freiheitsrechte der Amerikaner besorgt, weil die Amerikaner sind ja trotz gleicher Gesetze so frei, dass die Gesetze in den USA nicht weiter stören.

    Hellhörig werden sollte man, dass Jen Psaki auf der Webseite des US-Außenministeriums eine Erklärung veröffentlicht, die beklagt: „Einige von diesen Maßnahmen werden das Recht auf friedliche Demonstrationen und Meinungsfreiheit beschränken, unabhängige Medien und die Tätigkeit der Nichtregierungsorganisationen bremsen““

    Psaki ist die erste Sprecherin des Außenministeriums, wenn die den Mund aufmacht, bedeutet das eine Steigerung der Aggressivität gegen das betreffliche Land.

    Syrien muss ja nun langsam etwas in den Hintergrund rücken, bedenkt man den Flop, welchen amerikanische Militärpolitik dort zu landen im Begriff ist, da scheint die Ukraine als der nächste Anwärter auf „Diktator schlachtet das eigene Volk ab“ ins das Visier zu rücken, Typus: „Weltgemeinschaft entsetzt: Janukowitsch bombardiert Maidan mit Konfettibomben!“

    OK, witzig ist es eigentlich nicht, denn wenn Psaki redet, muss man davon ausgehen, dass es gefährlich wird!

    Die Gesetzte, von welchen gesagt wird, dass sie die Meinungs- und Pressefreiheit einschränken, verbieten, dass Lügen über die Arbeit der Regierung verbreitet werden dürften.

    Naja gut, ein solches Gesetz mag tatsächlich sehr dehnbar sein, ist aber in der gegenwärtigen Situation leicht nachvollziehbar: wie ich in vorherigen Artikeln schon ausführlich dargelegt habe, beruht der ganze Maidan-Aufstand auf einer Lügenkampagne und auch über den Haushalt wird wieder dreist und frech gelogen!

    Mit diesem Gesetz sollen die Oppos gezwungen werden, sich in ihren Behauptungen an die Wahrheit zu halten – was sie dann vermutlich vor das Problem stellt: womit sollen sie denn noch argumentieren können, wenn sie nicht lügen dürfen?

    Ein weiteres Gesetz soll es erleichtern, die Immunität von Abgeordneten aufheben zu können, die sich an Straftaten beteiligen oder sie überhaupt begehen.

    Das soll vor allem die Gefahr abwehren, die von militanten Faschisten ausgeht, macht aber überhaupt Sinn für die Ukraine, da es aus der Anfangszeit staatlicher Unabhängigkeit bis zur Tymoschenko-Zeit übliche Praxis für sehr erfolgreiche Kriminelle war, sich Abgeordneten-Status zu verschaffen um sich der Strafverfolgung zu entziehen.

    Noch ein Gesetz verbessert den Schutz von Justizpersonal und Gerichten, was auf die Ereignisse am Freitag dem 10.01. reagiert.

    Noch ein Gesetz untersagt die „Automaidan“ genannten Hupkonvois, die seit einiger Zeit veranstaltet werden und über die laufend Beschwerden von belästigten Bürgern bei den Behörden eingehen.

    Ferner wurde gesetzlich geregelt, dass und wie die Blockade und Besetzung von Amtsgebäuden unter Strafe gestellt wird.

    Das Errichten von Bühnen und Industriezelten auf öffentlichen Plätzen wird in Zukunft genehmigungspflichtig – ich kenne kein europäisches Land, wo das nicht so ist, als auch ist es in den USA genehmugungspflichtig.

    Sicherlich kann das Gesetzespaket so beurteilt werden, dass es einen rechtlichen Rahmen schafft, dem Gedöns auf dem Maidan jetzt langsam mal  Einhalt zu gebieten.

    Auf einem Treffen am heutigen Freitag mit dem US-amerikanischen Botschafter Geoffrey Pyatt und dem Leiter der EU-Delegation Jan Tombinski verbat sich der ukrainische Außenminister Leonid Kozhara angesichts der hier in Auswahl zitierten Reaktionen aus EU und USA Einmischungen in die inneren Angelegenheiten des Landes.

     

    Scherzhaftes zum Schluß: Steinmeier hat sich inzwischen auch ausgelassen und warnt, dass „Repression keine Antwort auf eine kontroverse politische Debatte sein kann“.

    Seibert ließ verlauten, dass Merkel Konsequenzen androhe, spezifizierte das aber nicht konkret.

     

     

     

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