Knecht Heiko macht Aufwartung bei seinem Herren und andere Kleinigkeiten

Ich beginne jedoch mit zwei Kleinigkeiten, die für das Gesamtbild wichtig sind.

Washingtons Hitmen on the Road again

Am 16. Juli verkündeten die USA eine neu ins Leben gerufene Vierer-Runde, Quad, bestehend aus den USA, Pakistan, Usbekistan und der Regierung ohne Land in Kabul, die sich mit dem „Freidesprozess und der Nachregelungen“ in Afghanistan befassen soll. Viel ist darüber nicht bekannt, kaum jemand ist so dumm, nicht zu erkennen, dass es sich um eine Initiative der USA handelt, vor allem die Einbindung Afghanistans in die Belt- and Road Initiative zu sabotieren.

Die Ankündigung des US-State Department ist bemerkenswert kurz:

Vertreter der Vereinigten Staaten, Afghanistans, Pakistans und Usbekistans haben sich grundsätzlich darauf geeinigt, eine neue quadrilaterale diplomatische Plattform einzurichten, die sich auf die Verbesserung der regionalen Konnektivität konzentriert. Die Parteien betrachten langfristigen Frieden und Stabilität in Afghanistan als entscheidend für die regionale Konnektivität und sind sich einig, dass Frieden und regionale Konnektivität sich gegenseitig verstärken. In Anbetracht der historischen Chance, florierende interregionale Handelsrouten zu eröffnen, beabsichtigen die Parteien, zusammenzuarbeiten, um den Handel auszuweiten, Transitverbindungen aufzubauen und Geschäftsbeziehungen zu stärken. Die Parteien kamen überein, sich in den kommenden Monaten zu treffen, um die Modalitäten dieser Zusammenarbeit im gegenseitigen Konsens festzulegen.

Das ist eine Ankündigung, die nur ausdrückt, dass die Botschafter der USA den Regierungen der SCO, außer Russland und China, die Türen eingerannt haben, um Unterstützung für eine Marionettenregierung der USA in Kabul zu erhalten, aber nur in Pakistan und Usbekistan ein vages „Jaja, kann man ja in den kommenden Monaten mal drüber reden“ zur Antwort bekamen.

Bei „historic opportunity“,“historische Chance“, die sich nun auftäte, bin ich vor Lachen fast vom Stuhl gefallen, wenn man bedenkt, dass die historische Chance, die sich in der Region gerade ergibt, genau darin besteht, dass die NATO, sprich die Kriegsmaschine der USA, abzieht und die Länder der Region davon ungestört eine Nachkriegsordnung in Angriff nehmen können, die ihren Interessen dient und nicht alleine den Interessen der USA und der EU!

Vor Ort entwickelt sich alles wie gehabt. Während des Eid al-Adha-Gebetes am 20. Juli gab es einen Raketenangriff auf Kabul zu dem sich er Islamische Staat bekannte. Da der IS eine Söldnertruppe der NATO ist, die mit Religion, nebenbei bemerkt, nicht viel am Hut habt, sonst würden sie nämlich zu diesem Zeitpunkt gebetet haben und keine Raketen auf Betende verschießen, kann man das als Terror gegen die Bevölkerung in der Absicht, Bürgerkrieg anzuheizen, interpretieren.

Meanwhile in Damascus

Von diesen beiden Vorgängen eingerahmt am 18.Juli unterstrichen gleich zwei Ereignisse in Damaskus das Schwächer-werden der westlichen Hegemonie.

Die Vereidigung des fulminant wiedergewählten syrischen Präsidenten Baschar al Assad

und die unmittelbar darauf folgenden Gespräche zwischen dem Präsidenten Syriens und dem Außenminister der Volksrepublik China, die in die Unterzeichnung wichtiger Verträge mündeten, welche Syrien in die Belt- and Road Initiative einbinden.

Es ist sehr lange her, sich syrische und chinesische Politiker auf hochrangiger Ebene zu wichtigen Gesprächen zusammentrafen.

Die Sachlage ist: mit Afghanistan und Syrien werden zwei fehlende Teile der klassischen Seidenstraße der neuen Seidenstraße hinzuaddiert. Zugleich wird der NATO-Aggressor von beiden Territorien verdrängt.

In den vergangenen Tagen griffen israelische Bomber Syrien an. Das kann in die selbe Kategorie eingefügt werden, unter die sich der IS-Angriff auf Kabul subsummiert, ein primitiver Terrorangriff, mit ausgefuchsterer Technologie, als sie dem IS zur Verfügung steht, um eine friedliche, wirtschaftlich prosperierende, vom Imperium USA-Israel-EU unabhängige Entwicklung zu sabotieren. Westlicher staatlicher Terrorismus, der das Unabänderliche jedoch nur stört, wie Moskitostiche in lauen Sommernächten, nervt, ein unvermeidliches Übel, das die eine oder andere Sache verzögert, aber keinen bedeutenden Faktor darstellt.

In Syrien wird es darauf hinauslaufen, dass die Russische Föderation die militärische Absicherung übernimmt, während China die wirtschaftliche Aufbauarbeit maßgeblich garantiert.

Das Imperium ist in sich marode. Seine Konzepte bestehen einzig aus Erpressung, Betrug, Einschüchterung und Gewalt, physischer wie struktureller.

in eine solche Herrschaftsform ist das unvermeidliche Verfallsdatum eingebaut. Die so beherrschten müssen zwar aufpassen und zunächst mitspielen, wenn ihnen ihr Leben lieb ist, aber ihr Bemühen zielt von Anfang an darauf ab, die Herrscher abzuschütteln, sobald das möglich wird.

Trollparade in DC

Ich glaube nicht an Zufall, wenn die von deutschen Steuergeldern in Saus und Braus lebende weißrussische Bouletten-Prinzessin sich relativ zeitgleich mit Heiko Maas einen Trip in die Welthauptstadt der Demokratie gönnt.

Ich halt es auch nicht für von Ungefähr, wenn sie Josef „Joschka“ Fischers Übermutti Madelaine Albright vorgestellt wird,

von der man immer im Hinterkopf haben muss, dass sie zum engsten Kreis der Clintons gehört und den Tod von 500 000 Kindern im Irak – alleine aufgrund des Embargos, die Kriegstoten sind da noch nicht eingerechnet – einen geringen Preis fand, für den Sturz Saddam Husseins zu zahlen.

Die Bouletten-Prinzessin ist permanent auf Tournee, um das Aushungern Weißrusslands zu bewerben. In Albright hat sie eine perfekte Fürsprecherin.

Der Plan, die GRÜNEN als politische Führungskraft Deutschlands einzusetzen, ist erst einmal vom Tisch, nehme ich an, da die auserkorene Galionsfigur Baerbock ein Griff ins Klo war. Für mich sieht es so aus, dass man daraus gelernt hat und beim Etablieren einer zukünftigen Spitzenkandidatin Luisa Neubauer sorgsamer arbeitet.

Für Heiko bietet sich da Gelegenheit, in die Presche zu springen! Das, was heute unter dem Namen Deutsche auf dem Planeten lebt, sind nur Amerikaner 2. Klasse, das Land Deutschland ein untergeordneter Außenposten der USA. Wenn Heiko Außenminister bleiben will und die Position der SPD gegen die Konkurrenz der GRÜNEN verteidigen, ist die Meinung Washingtons wichtiger, als die Meinung der Wähler in Deutschland. Wenn Washington es so will, kann die SPD auch mit einstelligem Wahlergebnis Juniorpartner in der Regierung bleiben und Ministerien besetzen.

Keine andere Herleitung dieses gestrigen Papiers „Gemeinsame Erklärung der USA und Deutschlands zur Unterstützung der Ukraine, der europäischen Energie­sicherheit und unserer Klimaziele“ hat für mich Plausibilität.

Da sind mehrere Punkte, die ausschließlich den Zweck haben, sich Washington anzudienen.

Heiko kann nicht, wie Annalena Baerbock und Robert Habeck versprachen, Nord Stream 2 einfach canceln und die Kosten dafür, sowohl die Strafzahlungen für Vertragsbrüchigkeit als auch die teurere Energiegewinnung, dem deutschen Steuerzahler und Stromzahler aufbürden, da die deutschen Wirtschaftsführer und die sie vertretende Kanzlerin Merkel es nicht erlauben und Heiko ihrem Kabinett angehört.

Stattdessen mach Heiko Washington Geldgeschenke und sagt deutsche Investitionen in die ukrainische Energie-Infrastruktur zu.

Blödsinn ist, zu behaupten, der Transit von Russischem Gas durch die Ukraine sei damit auf das nächste Jahrzehnt gesichert.

Das kann er schon deshalb nicht zusagen, weil die Anlagen der Ukraine gehören und die Ukraine für die Wartung der Anlagen verantwortlich ist. Es wird übereinstimmend berichtet, dass die Ukraine dieser Verantwortung nicht nachkommt.

Dass Russland Gas durch die Ukraine leitet ist eine Art Sozialleistung, die Russland der Ukraine gewährt. Denn die Gasprom zahlt Transitgebühren. Darüber hinaus existiert kein einziger Grund, die Ukraine als Transitland zu nutzen, im Gegenteil, das Gas würde auch für die Endverbraucher bei Umgehung der Ukraine günstiger, da natürlich die Gebühren in den Verkaufspreis eingerechnet werden müssen. Heiko macht also mal wieder das, was er am besten kann, genauer gesagt, er macht das tatsächlich einzige, was er wirklich kann, er geht zur Beförderung seiner eigenen, persönlichen Karriere generös mit dem Geld anderer Leute um!

In der Erklärung taucht der seltene Begriff „Drei-Meere-Initiative“ auf.

Hier handelt es sich eigentlich um ein Projekt, das direkt im Anschluss an die Auflösung des Warschauer Vertrages 1991 von den USA initiiert worden war, um die Staaten Osteuropas und das aus der UdSSR ausgetretene Baltikum in das westliche Imperium zu integrieren. Die Beantwortung der Frage, warum Österreich dabei ist, obwohl Österreich weder als mit den Angloamerikanern konkurrierende Seemacht auffällt, noch zu Osteuropa gehört, habe ich mir nie ernsthaft zu beantworten versucht, auch wenn der Name „Österreich „sich etymologisch von „östliches Reich“ ableitet, da diese Initiative bisher ein ganz und gar stiefmütterliches Dasein führte. Sie war nur als Surrogat angeleiert worden, weil die NATO der UdSSR in die Hand versprochen hatte, keine Osterweiterung zu betreiben und man auf diese Weise doch in das Territorium des ehemaligen Warschauer Vertrag hinein expandieren konnte. Da sowohl die NATO-Osterweiterung stattgefunden hatte, als auch die betrefflichen Staaten in die EU integriert wurden, erübrigte sich eigentlich diese komische Drei-Meere-Initiative. Ich war jetzt tatsächlich etwas erstaunt, hier auf den Begriff zu treffen, um nicht zu sagen, war ich erstaunt, dass diese Initiative überhaupt noch existiert.

Ich hatte also kurz nach Vorgängen in diesem Zusammenhang aus der jüngeren Zeit gegoogelt und stieß tatsächlich auf ein Papier der Stiftung Wissenschaft und Politik vom Februar diesen Jahres: Die Drei-Meere-Initiative: wirtschaftliche Zusammenarbeit in geostrategischem Kontext.

Ob das in der Tat irgend eine Bedeutung hat, oder ob man einfach nur einen alten Schuh aus der Kommode gezogen hat, um etwas verbal aufzubauschen, vermag ich derzeit nicht einzuschätzen.

Mir fiel nur die Wortwahl in dem Satz auf,

Die Vereinigten Staaten und Deutschland bringen ihre nachdrückliche Unterstützung der Drei-Meere-Initiative und ihrer Bemühungen zur Stärkung der Konnektivität von Infrastrukturen und der Energiesicherheit in Mittel- und Osteuropa zum Ausdruck!

sprich, die Verwendung der Begrifflichkeit „Konnektivität“, die auch in der absehbar scheiternden, eingangs erwähnten Initiative der USA zur Nachkriegsordnung rund um Afghanistan gleich 3 mal auftaucht.

Selbst, wenn man in die Waagschale wirft, was dieser Doktor Sowieso von der SWP betont,

Leitmotiv des amerikanischen Verhaltens in und gegenüber Ostmittel- und Südost­europa ist die Funktion der Region im glo­balen Wettbewerb mit Russland und China. Jenseits des asiatischen Raums ist der öst­liche Teil Europas der Hauptschauplatz, auf dem Washington dem wirtschaftlichen und politischen Einfluss der beiden Großmacht­rivalen entgegentreten möchte.

fällt mir nichts ein, welche Funktion ein bisher vorwiegend auf dem Papier alleine existierendes gesondertes Forum aus untergeordneten Staatsbeamten, die sich ab und zu treffen, haben oder annehmen können soll, welches ausschließlich aus Staaten der EU und, von Österreich abgesehen, Mitglieder der NATO besteht.

Sagen wir, es war den USA erfolgreich gelungen, zu verhindern, dass eine Pipeline für Russisches Gas in den Drei-Meere-Initiative-Staat Bulgarien führt, wodurch der EU-Netto-Zahlungs-Empfänger Bulgarien hätte Gewinne generieren können, weshalb diese Pipeline jetzt Turk Stream heißt und die Gewinne an die Türkei gehen und Bulgarien das Gas nun aus der Türkei bezieht.

Man könnte demnach sogar festhalten, dass sich diese von Heiko Maas und der SWP gerühmte Drei-Meere-Initiative für die betroffene Region eher nachteilig ausgewirkt hat, wohingegen sie als feindseliges Bollwerk gegen die Russische Föderation und die Volksrepublik China über EU und NATO hinaus nichts bewirkt; wirtschaftlich ist die EU bereits ein Binnenmarkt und militärisch die NATO Block. Einen Binnenmarkt im Binnenmarkt kann es nicht geben, weil ein Binnenmarkt schon ein Binnenmarkt ist und ein militärischer Block in einem militärischen Block wäre eine Spaltung.

Kurz und schmerzlos lässt sich zusammenfassen: in diesem gesamten deutsch-amerikanischen Pamphlet ist rein gar nichts enthalten, das dem Leser einen Erkenntnisgewinn böte. Heiko versichert in einem verbalem Kotau den USA der unverbrüchlichen Loyalität der Bundesrepublik Deutschland im Kampf gegen die Russische Föderation und die Volksrepublik China solange er mitreden kann und sichert zu, auch weiterhin in der EU mit zu helfen, dass diese unter deutscher Führung den USA untergeordnet bleibt.

Das kommt nicht wirklich überraschend. Allerdings ist es kurzsichtig. Denn die Integration Afghanistans und Syriens in die Belt and Road Initiativ zeigt einmal mehr, dass hier ein moderner, digitalisierter Wirtschafts- und Kulturraum entsteht, derzeit noch von Weißrussland bis Nordkorea, von dem alle Beteiligten profitieren, der mittelfristig das morsche Imperium USA-Israel-EU unaufhaltsam überholen wird. Afrika und Lateinamerika schließen sich langsam an, noch die USA fürchtend, jedoch in exponentieller Entwicklung.

Das alte Europa ist eingeladen, mitzumachen. Man lebt auf einem gemeinsamen Kontinent! Das alte Europa sagt: unsere Grenze ist eure Grenze und wir dienen den USA!

Das alte Europa ist eingeladen, jedoch solche Einladungen stehen nicht ewig! Sie gelten so lange, wie sie von gegenseitigem Nutzen sein können. Danach wird es Europa ergehen wie Kafkas Mann vor dem Gesetz.

Orson Welles-Franz Kafka: Der Prozess, Intro

   Send article as PDF   

Der Tag wird möglicherweise kommen…

… dass die eine oder andere Person in Afghanistan sagt: „Das war ja sehr nett von ihnen, Herr Winfried Maria Nachtwei, dass Sie uns Mädchenschulen bringen wollten, aber von den 180 Verwandten von mir, die Sie auf meiner Hochzeit umgebracht haben – also nicht eigenhändig, sondern mittels Soldaten –  wovon übrigens 45 Mädchen unter 12 Jahren gewesen sind, bringt mir das keinen zurück und die Häuser, die Sie nebenbei zerbombt haben, bauen sich auch nicht von selbst wieder auf! Lassen Sie uns doch mal über Reparationen reden!“

Und es wird nicht der „Afghanistanexperte“ von Bündnis 90/Die Grünen sein, der zur Kasse gebeten wird, obwohl er den Einsatz mit befohlen hat, es werden auch nicht die Heiko Maas‘ sein und wie es sonst noch heißt, das ganze verfluchte Mörderpack, es werden wieder diejenigen sein, die ihre Arbeitskraft in Deutschland verkaufen, die zahlen!

Wir lesen von Kerlen wie Nachtwei, sie befürchten Bürgerkrieg. Make no mistake here: das ist deren Wunschdenken!

Ein Bürgerkrieg kann herhalten, sie sauberer dastehen zu lassen. Er kann ein klein wenig das Blut, mit welchem sie besudelt sind, überdecken. NATO-Geheimdienste werden tun, was sie können, diesen Bürgerkrieg zu schüren.

Die Taliban haben der Regierung in Kabul einen 3-monatigen Waffenstillstand und Verhandlungen angeboten im Austausch für 7000 Gefangene der NATO, die jetzt Gefangene der Regierung ohne Land werden. Pakistan hatte angeboten, Friedensgespräche zwischen den in Kabul Ämter besetzenden und den Taliban auszurichten. Beides hat die Regierung ohne Land in Kabul abgelehnt. Aber es sind nicht die Taliban, die den Waffenstillstand brauchen!

Die Hindu-Regierung in Indien ist ja bekanntermaßen nicht sehr Moslem-freundlich und hatte zunächst ihre Präsenz in Kandahar verstärkt. Im Vorfeld der beiden wichtigen Gipfel, an denen sie auch beteiligt ist, in Duschanbe und danach dem Asiatisch-Pazifischen Gipfel in Taschkent, zog Indien vollständig aus Kandahar ab. Eine Geste des guten Willens, sagte Delhi.

Und ganz spannend wird es, wenn wir in der pakistanischen Tageszeitung The Express Tribune lesen, dass der Botschafter der Russischen Föderation für Indien die Taliban mit der Hezbollah vergleicht! Er rät der indischen Regierung zu Gesprächen mit den Taliban.

Man scheint zu fürchten, dass Indien den USA in die Falle tapsen und sich in einen Stellvertreterkrieg gegen Afghanistan hetzen lassen, sobald die Amis weg sind. Das wäre der Super Gau. Mit einiger Vernunft kann Indien es schaffen, in 15 bis 20 Jahren dort anzukommen, wo die Volksrepublik China heute ist. Fällt Indien aber auf die Betrügereien der USA rein, gefährden sie auch das bisher erreichte.

Russland und China arbeiten derzeit auf Hochtouren, die Gefahren, die noch nicht gebannt sind und es noch lange nicht sein werden, einzudämmen und das Fundament einer vorwiegend friedlichen Nachkriegsordnung zu bauen.

Die Taliban werden nicht müde, ihre Kooperationsbereitschaft zu verdeutlichen.

Die offizielle Rhetorik ist noch vorsichtig, nachdem es in Dushanbe eher locker zuging war man in Taschkent zugeknöpfter, dort reden auch das erzreaktionäre Australien und das liberale Neuseeland mit, aber es zeichnet sich deutlich ab, dass hinter den Kulissen schon eine Menge steht und die Regierung ohne Land in Kabul in Zugzwang geraten wird.

   Send article as PDF   

Doppelleben

Aus meiner Sicht ist es egal, ob Armin Laschet, Olaf Scholz oder Annalena Baerbock.

Alle drei sind Befehlsempfänger, die bewiesen haben, dass sie sich im Vorherrschaftskampf gegen ihr persönliches Umfeld durchsetzen können und darüber hinaus wurden sie vom Kreisen, denen sie Rede und Antwort zu stehen haben, genau ob ihrer Belanglosigkeit ausgewählt und nicht ob herausragender Fähigkeiten oder nur eventueller Eignungen, das Amt zu füllen.

Sind Laschet und Scholz keinen Deut besser, warum hacken alle auf Annalena rum?

Stern und Spiegel kündigten sie gleich nach Bekanntgabe der Kandidatur als Heilsbringerin der Nation und Zukunftsweiserin Europas an. Man kann annehmen, als Young Global Leader des WWF wurde Annalena bereits lange im Hintergrund zur Kanzlerkandidatin aufgebaut. Die Heldin, die aus dem Schatten tritt, den die Männerwelt wirft. Wahrscheinlich hätte es ein Rennen zwischen der Frau Annalena und dem LBGQT+ Jens Spahn, der ebenfalls Young Global Leader ist, werden sollen. Nun kann man der alteingesessenen Partei des Großkapitals CSU nicht so einfach einen Kandidaten diktieren wie den zu lange schon nach der Macht hungrigen Grünen.

Dann kam alles anders. Unstimmigkeiten in ihrer Selbstdarstellung poppen reichlich auf, das Bild wird löchrig. Neuigkeiten, was alles an Fehlern angekreidet werden kann, türmen sich, in auf Papier gedruckten Meldungen ausgedrückt.

Jedoch ist alles, was Annalena zum Vorwurf gemacht wird, nur bedingt auch Annalenas Schuld.

Es ist vielmehr die Schuld des Teams, das die kommende Kanzlerin Baerbock entworfen hat.

Annalena war eine Kunstfigur, ein Bild, das die Wunschvorstellungen der aktuellen akademischen Ideologie des liberalen Westen zusammenfassen sollte: für den Posten noch junge Frau, Hochleistungssportlerin, Völkerrechtlerin, Mutter!

Das weibliche Kraftpaket!

Körperlich und geistig Elite, im Privatleben die Matriarchin, die es beruflich zu höherem gebracht hat, als ihr Gatte.

Und dieses Kraftpacket führt jetzt die Partei der moralisch Überlegenen an die Spitze der politischen Gestaltungsmöglichkeiten, von wo aus es erst richtig losgeht und sie Deutschland endlich zu seiner Bestimmung als Nation der Menschheits- und Weltrettung führen wird! (Dass die Deutschen auf die Idee kommen, es einfach mal bleiben zu lassen, die Welt nach ihrem Ebenbilde formen zu wollen, scheint eher nicht im Rahmen der Möglichkeiten zu liegen.)

Nur eine Hollywood-Phantasie. Die Show „Annalena erkämpft sich das Bundeskanzleramt“ ist das exakt selbe wie Black Widow als erste ins Kino nach dem Lockdown.

Bilder, über die Wirklichkeit gelegt.

Es ist schwer und kapitalaufwändig, ein Blockbuster-Movie machen zu können und diesen an prominenter Stelle weltweit in die Kinos zu bringen. Der Film muss von solchen, die wirklich Macht haben, gewollt werden, das Produkt muss gegen viel Konkurrenz durchgesetzt werden. Es muss die Inhalte transportieren, welche die Netzwerke, denen auch Regierungen wie die Deutschlands Rede und Antwort stehen müssen, in die Köpfe der Menschen tragen wollen. Schwer und Kapitalaufwändig ist es, die genau richtige Figur in das Bundeskanzleramt zu bringen.

Annalenas Fehler besteht zunächst darin, dass sie genau wusste, sie ist nicht dieses Kraftpaket, sie steht nur zur Verfügung, es zu spielen, wie Scarlett Johansson zur Verfügung stand, Black Widow zu spielen. Sie ist es nicht, aber sie verlässt sich auf das Team, sie als solches in der Öffentlichkeit zeichnen zu können. Apologeten Annalenas werfen mit Blick auf ihre Stolpersteine manchmal Worte wie „Ungenauigkeit“, „Schlampigkeit“, Nachlässigkeiten, an denen sie arbeiten kann, in das Gespräch. Ich vermute, das Team war sich zu siegessicher. Was möglicherweise daran liegen kann, dass viele heut ihr ganzes Wissen über die Welt aus den sogenannten sozialen Medien beziehen. Die bilden aber nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit ab; und selbst dieser Ausschnitt ist von Bots und Troll-Armeen manipuliert. Die Cartoon-Idee vom youngster, der die Straße entlang geht und auf sein Smartphone schauend gegen den Laternenpfahl rennt, fällt mir ein.

Annalena ist nur ein durchschnittlicher Wohlstandszombie einer zweitklassigen imperialistischen Nation. Sie ist noch nicht einmal fleißig. Sie liefert ab, was verlangt wird, nichts darüber hinaus. Ein bisschen Blabla-Studium in Hamburg, dann der wohlklingende London-Aufenthalt, dessen hauptsächlicher Zweck sich auch darauf beschränkt, wohlklingend zu sein. Wie oft habe ich in den letzten Jahren stolze Eltern den Satz sagen hören: „Meine Tochter studiert in England!“ oder „Meine Tochter studiert in London!“ Im Lebenslauf „Studium von bis dieses jenes in London“ stehen haben, ist ein Prestigeobjekt für moderne Töchter, die urbanes Flair atmen wollen. Nicht nur „höhere Töchter“. Auch die Tochter des Taxifahrers, die Tochter der verkrachten Geisteswissenschaftlerin „studiert in England“, wobei England nicht England meint, das kann auch Glasgow, Edinburgh, Cardiff sein, was studiert wird ist ebenfalls egal. Das Papier einer Hochschule von der Britischen Insel ist der Tochter das, was in der Generation meiner Eltern der BMW war. Er hob sie ab von den Fahrern schnöder Audis oder gar prolliger VWs und Opels. Aber auch unter BMWs gibt es noch Abstufungen je nach Modell und so gibt es Abstufungen zwischen irgendwo auf der Britischen Insel und der Luxusklasse London.

Annalena ist um nichts besser als andere Töchter ihrer Zeit und wie Annalena um nichts besser ist, so ist Annalena auch um nichts schlechter als andere Töchter ihrer Zeit.

So, wie sie gerade mal abliefert, was nötig ist, nimmt sie mit, was sie greifen kann. Hier ein Weihnachtsgeld, dessen Höhe sie selber bestimmen kann, dort eine Vergütung für Parteiarbeit, die sie sich selber ermöglichen kann und eben auch ein Stipendium der Parteistiftung für eine Promotion, die, wie es aussieht, nie ernsthaft verfolgt wurde. Warum einen Vorteil überspringen, der sich bietet.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wenn Annalena im Gegenwind, den sie unerwarteterweise erfährt, das brutale, Frauen verhindernde und ausbeutende Patriarchat am Wirken sieht, sie das auch selber glaubt!

Annalena hat nicht die intellektuelle Möglichkeit, in dem, was ihr plötzlich widerfährt, den eigenen Beitrag zu erkennen, sie wurde von klein auf, in Schule und an der Universität, darauf getrimmt, darin die Unbilden zu erkennen, mit welchen eine Frau zu kämpfen hat, die höheres anstrebt – dafür gibt es sogar einen Fachbegriff: the glass ceiling – die Ungerechtigkeiten zu fühlen, mit denen a man’s world Frauen ins Abseits drängt; die Gemeinheiten zu erleiden, die Frauen von Führungspositionen fernhalten sollen.

Sie glaubt es aller Wahrscheinlichkeit selber, ungeachtet der Tatsache, dass sie en gros mit seltener Nachsicht behandelt wird, die Grünen ganze Troll Farmen zur Verfügung stellen, sie im Internet abzuschirmen, sie Staatspresse hat, die sich wie ein schützender Schild vor sie stellen.

Und genau das lässt sie nunmehr nicht mehr als Kraftpaket erscheinen, sondern schwach; eine Tochter aus gutem Hause, die vor Wut überschäumt, wenn im gemachten Bette nur das Kissen falsch liegt.

Der Sexismus-Vorwurf ist das Aufstampfen mit dem Fuß der Zicke, die sagt: „Ich will aber!“ Dass sie keine andere Erklärung findet, rührt daher, dass sie letztendlich Produkt einer an Universitäten erfunden Ideologie ist, Produkt einer Generation. Wie viele Mädchen meiner Generation und der nach uns kommenden, wurde sie erzogen, die Herrschaft zu übernehmen. Das Zuchtprodukt eines Feminismus, der ihr als Person gar nicht genug Raum lässt, sondern sie zur politischen Funktion qua Geschlecht macht.

Freisprechen will ich sie damit nicht. Schon vergessen? – „Now you can make your own choices!“ Sie leistet ihren eigenen, persönlichen Beitrag in Form der unerträglichen Herrenmenschen-Arroganz hochrangiger grüner Funktionäre.

Letztendlich wird das Bild vom Kraftpaket bereits dadurch zur Anmaßung, dass sie sich mit ein bisschen Trampolinspringen zur Hochleistungssportlerin erklärt. Da ist es wie mit dem Völkerrecht. Sie stellt sich mit unzulänglicher eigener Leistung einer Elite gleich, die sich, was sie ist, erarbeitet hat.

Eine Hochleistungssportlerin in dieser Art von Performance, die sieht dann doch eher so aus:

Da stecken 6 Stunden Training pro Tag zusätzlich zum homeschooling von ganz klein auf drin.

Annalena glaubte, sie müsse nur mitmachen, ihre Rolle fein ausfüllen, ihre handler werden schon machen.

Es macht mich fast wütend, und in mir schreit es auf: „Wie kann ein faules Stück wie Annalena Baerbock es wagen, sich mit solchen Mädchen auf eine Stufe zu stellen!“ Und damit nicht genug, strebt Annalena ein Amt an, das es ihr ermöglicht, denen sie das Wasser nicht reichen kann, in das Handwerk zu pfuschen.

Auch Frechheit siegt nur dann, wenn man sich Mühe gibt!

Und so musste das Bild vom Kraftpacket Annalena dem Bilde vom verwöhnten Riesenbaby weichen.

Es ist die Überheblichkeit gepaart mit zur Schau gestelltem Opferstatus, was sie zur Zielscheibe macht.

   Send article as PDF   

Das BFW Bad Pyrmont, die GRUENEN und der Tod Teil 6

Klaus Muchow und Renate Gröger

Dann kommen wir zum letzten Teil der Serie über das BFW Bad Pyrmont, zur grünen Ilsa Renate Gröger und nur ein Beispiel, das so signifikant ist, dass man das weitere quasi blind davon ableiten kann.

Sie hielt den Technologie-Unterricht. Im Laufe dieses Unterrichts müssen die Schüler*innen ein Referat halten.

Eine Kollegin in meinem Alter stellt Objektivtypen vor.

Im wesentlichen bestand ihr Referat darin, 3 oder 4 aus dem Internet ausgedruckte Skizzen von Objektiven an die Tafel zu heften und sie zu kommentieren: „Das ist ein Teleobjektiv, das nimmt man um Gegenstände zu vergrößern, das ist ein…“

Ich hatte nichts dagegen. Sie hat halt die Aufgabe pflichtgemäß mit dem geringst möglichen Aufwand gelöst. Sie bekam eine gute Note dafür. Warum nicht, ich gönnte ihr das.

In diesem Unterricht saßen Personen, die hatten nicht die geringste Ahnung davon, wie ihr Rechner funktioniert.

2 Beispiele:

  1. Einer hatte sich 2 Gigabyte Datenvolumen Internet gekauft. Er sieht sich Musikvideos an und wundert sich, wie schnell er keinen Datenverkehr mehr hat. Weil er dachte, das funktioniert wie Fernsehen, wenn er die Videos nur ansieht, aber nicht herunterlädt und abspeichert. Er wusste nicht, dass die Daten ja dennoch temporär auf den Rechner geladen werden müssen.
  2. Eine Frau bestand partout darauf, dass man Fotos nicht als GIF speichern kann. Sie hatte einmal gelernt, GIF sei für Illustrator, und da kein*e Lehrer*in ihr gesagt hat, dass es völlig egal ist, ob sie Vektorgraphik oder Pixelgraphik damit abspeichert, ging es aus ihrer Sicht nicht. Weil sie gar nicht wusste, was das ist, sie stellte sich das insgesamt physisch-analog vor. Das eine war für sie eine Zeichnung, das andere eine Fotografie.

Da ich ungern irgend etwas sinnlos mache, nur weil es eben etwas ist, das von mir verlangt wird, entschloss ich mich, ein Referat zu halten, von dem alle etwas haben können und wählte, darzustellen, wie ihr Rechner überhaupt funktioniert und Daten so verarbeitet, dass „Zeichnungen“ und „Fotos“ auf dem Monitor abgebildet werden und ausgedruckt werden können. Das ist etwas, das Fotografen, die professionell mit digitalem Material arbeiten wollen, wissen müssen.

Ich setzte mich in den Weihnachtsferien 2 Tage in die Bibliothek und arbeitete mein Referat unter Benutzung eines Lehrbuches zum Thema für Studenten im 1. Semester Informatik aus.

Nun, ok, die Zeitvorgabe war 10-15 Minuten und ich habe über eine Halbe Stunde gebraucht,da das Thema sehr umfassend ist und bei der Demonstration einer bestimmten, nicht sehr wichtigen, Sache hatte ich vergessen, dass ich da ein Null vorher tippen muss, also klappte diese eine Demonstration von mehreren, die klappten, nicht.

Erst einmal erklärt sie danach der Klasse, dass alles, was ich gesagt hatte, völliger Blödsinn sei.

Mit anderen Worten: sie erklärte ihrer Klasse, dass alles, was Informatikstudenten weltweit im 1. Semester lernen, Blödsinn sei.

GRÜNE haben scheinbar eine andere Technologie als der Rest der Menschheit. Wenn Özdemir meint, Putin und Erdogan würden sicherlich nicht grün wählen, dann kann man darauf nur antworten: wären sie GRÜNE, gäbe es in der Türkei und in Russland noch nicht einmal Rechner!

Es ist auch ziemlich zweifelhaft, um mich euphemistisch auszudrücken, einer Schulklasse zu sagen, dass richtige Informationen falsch seien, weil man die Person, die die Informationen vorträgt, diffamieren und diskriminieren will.

Denn dann haben die schlicht fehlerhafte Inhalte.

Fehlerhafte Inhalte waren im BFW gängig. Ein anderer Dozent, nicht sie, wusste nicht, dass Treiber eine Bezeichnung für funktionale Betriebssystems-Erweiterungen zum Betreiben von Software, Komponenten oder externer Hardware ist und erklärte, man müsse sich einen Treiber tatsächlich vorstellen wie einen Viehtreiber, der die Daten wie ein Viehtreiber durch die Kabel treibt.

Später eröffnete sie mir mit hochnäsiger Miene und geradezu gönnerhaftem Tonfall: „Naja, also etwas besseres als eine 4 kann ich dafür aber nicht geben!“

Wie bei Meister Bunzel, dem etwas anderes als Müll vor die Nase zu knallen Perlen vor die Säue werfen war, so war es auch bei ihr völlig verfehlt, irgend etwas über das unvermeidliche Minimum hinaus zu tun.

Das Unfassbare an der gesamte Geschichte ist, dass diese Leute 100 000 € dafür bekommen haben, mich auf die Ausübung eines Berufes vorzubereiten und in voller Absicht das exakte Gegenteil dieses Auftrages umsetzten!

Was das Ganze noch erheblich steigert ist: ich hatte zu einem bestimmten Punkt die AREG angeschrieben, dass ich dort weg will. Woraufhin die ARGE auch Rücksprache mit em BFW genommen hatte. Die wiederum haben die ARGE augenscheinlich überzeugt, dass ich weiterhin dort bleiben soll.

Sie haben also absichtlich dafür gesorgt, dass ich bleiben muss, wenn ich nicht vertragsbrüchig werden will, um mich weiterhin politisch umerziehen und mobben zu können. Und das viele schöne Geld einstreichen.

Die BFW-Erfahrung, die ich gemacht habe, ist ein ungeheuerlicher Vorgang, von dem sich kein normaler Mensch vorstellen kann, dass es den überhaupt gibt!

Und genau deshalb kommen die mit so etwas durch! Diese Leute haben das, was die Worte „Verantwortungslosigkeit“ und „Skrupellosigkeit“ ausdrücken, durch ihr Handeln neu definiert! Es sind Menschen, ohne das geringste Unrechtsbewusstsein!

Diese Leute betrieben ein System aus Willkürherrschaft und Günstlingswirtschaft. So etwas ist Selbstzweck. Denn ein produktives Ziel kann man auf diese Weise überhaupt nicht verfolgen.

   Send article as PDF   

Das BFW Bad Pyrmont, die GRUENEN und der Tod Teil 5

Er war einer von denen, die die „Alle sollen mich lieb haben, ich bin so ein netter Kerl“-Show abziehen.

Tatsächlich war er intrigant, hinterlistig, feige und sehr einfallsreich in der Erfindung von Fiesheiten. Was verbale Übergriffigkeiten anbelangte, konnte er wirklich überdurchschnittlich einfallsreich sein. Er schaffte es häufiger, mich sprachlos zu machen. Dann hatte er immer so ein Grinsen in der Fresse, als habe er eine pompfatzionöse Leistung vollbracht. Meine Sprachlosigkeit rührte zunächst daher, dass ich vor dem BFW nicht damit gerechnet hatte, auf solche Figuren zu treffen, dann, weil ich nicht wusste, wie man mit solchen dummdreist-primitiven Kreaturen umgeht. Denn es handelte sich in der Tat um systematische Diskriminierung und Diffamierung.

Manchem möchte der biblische Begriff Wolf im Schafspelz einfallen.

Meine Definition dieses Mannes: kleines Arschloch, großes Maul, nichts dahinter.

Da war kein Wolf. Bestenfalls eine Ratte im Schafspelz.

Seine Kultiviertheit entsprach in etwa der eines Stallknechts. In meiner Einordnung war er ein Stallknecht aus der Umgebung, dem sie irgendwann einmal eine Kamera und die Teile des Meisterbriefs in die Hand gedrückt haben und gesagt: „So, du wirst in Zukunft Arbeitsamtler zu Fotografengesellen umschulen!“

Erfahrung Bunzel 1: Das Gesicht aus Obst

Von Tag 1 an hatte der Bernhard Bunzel ausgetestet, wie er mir blöd kommen kann. Das war auch vorher bereits klar, denn er wird mit Sicherheit von Leitz und Ruhländer instruiert worden sein.

Dann kam der Übungsauftrag, ein Bild aus Obst und Bonbons zu gestalten.

In der Malerei nennt man das ein Stillleben. Ich wollte aber nicht den Obstkorb abfotografieren, sondern mit schon etwas interessanteres einfallen lassen.

Ursprünglich war das für mich schon von daher eine brauchbare Übung, als ich ohnehin vorhatte, in meiner Fotografentätigkeit diverse interessante Gemälde aus der Kunstgeschichte fotografisch nachzustellen.

Ich sah mir also zur Anregung an, was diverse klassische Maler hier gemacht haben. In der Renaissance wird man da ziemlich fündig.

Ergebnis war dann dieses Gesicht (das ist von einem eines älteren Druck abfotografiert, die Originaldatei ist leider mit einer kaputt gegangenen Festplatte den Orkus hinabgeschwommen):

Augenscheinlich hat das Fehler. Die Tiefenschärfe ist nicht optimal, die Erdbeeren verlieren zum Teil völlig Struktur, Spitzlichter.

Von einem Fotografenausbilder, der den Steuerzahler monatlich mehrere tausend € kostet, wäre entsprechend zu erwarten gewesen, dass er das Bild handwerklich analysiert und Vorschläge macht, wie es ohne diese Fehler ausgearbeitet werden kann, bzw. er übergeordnet die Ursachen der Fehler benennt.

Nicht im BFW Bad Pyrmont! Meister Bunzel hatte sich das Bid gar nicht erst angesehen. Der hat einfach laut in den Raum geschrien: „Der hat das Bild nur aus dem Interner nachgemacht, wo es haufenweise solche Bilder gibt“ und sonstige Diffamierungen.

Da war unmissverständlich klar geworden: der Drecksack ist sowieso kein Ausbilder! Das ist ein Stallknecht, hier hier Viehzucht mit Menschen betreibt!

Der will seine Viehherde im Stall halten und kann gar keine Analyse anstellen!

Geklärt war auch, dass ich überhaupt nichts mehr ausarbeiten brauche und seinem Urteil unterziehen lassen. Der rotzt sowieso blos darauf ohne kompetent urteilen zu können.

Erfahrung Bunzel 2: Das Mädchen mit den Sommersprossen

Bunzel war extrem kreativ darin, sich jeden Tag Dreckschleudereien gegen mich einfallen zu lassen. Ich bin auch in seinen Unterricht nicht mehr gegangen. Ich meine, was soll das?

Manchmal hatte man auch etwas unabhängig vom BFW zu tun. Die Freundin einer Rehabilitandin aus einem anderen Kurs wollte Portraitfotos.

Für mich eine gute Übung, also mache ich sie.

Als ich die Bilder zuschneide, ruft Bunzel hinter mir: „Die hat ja so viele Pickel, ich würde dir das Bild um die Ohren schlagen, wenn ich die Kundin wär'“, geht in den anderen Raum, wo die Klasse versammelt ist und hält Volksreden – ich will es hier gar nicht wiederholen!

Das hier ist besagtes Bild:

Die hatte Sommersprossen. Es war Sommer und viele Menschen haben Sommersprossen, daran gibt es überhaupt nichts auszusetzen! Weder an der Frau noch an dem Bild gibt es irgend etwas auszusetzen! Was erlaubt der sich?

Ein den Steuerzahler monatlich mehrere tausend € kostender Fotografenausbilder kann Sommersprossen von Pickeln nicht unterscheiden?!!!

Man reagiert auch emotional. Manchmal hat es mir regelrecht den Magen umgedreht.

Der Hintergrund hierfür war gewesen, dass der Stallknecht Bunzel nach etwa 8 Monaten Übung so weit an die Digitalisierung herangekommen war, dass er es schaffe, ein Video2Brain zum Thema Hautretusche im Photoshop nach zu machen. Dafür braucht man zwar kein Fotografenmeister zu sein, das können alle interessierten 14-jährigen Mädchen, aber der wollte halt sein Maul aufreißen und seine Schäfchen auf meine Kosten belustigen.

Und so ein erbärmliche Pappnase will mir, siehe die Erfahrung mit dem Stillleben, kreative Un-Eigenständigkeit unterstellen! Wie sagt man gleich? Manchmal kann ich gar nicht ich so viel essen, wie ich kotzen möchte.

Mein Problem mit der BFW-Ausbildung beschränkte sich aber nicht darauf, dass die überhaupt kein Wissen vermitteln und keine Fähigkeiten trainieren konnten, die unter aktuellen Marktbedingungen berufstauglich gemacht hätten, sie hinderten mich auch aktiv daran, mir diese selber praktisch autodidaktisch anzueignen!

Nutzlosigkeit des BFW Bad Pyrmont

Sie hatten keinerlei Kenntnis des Marktes!

Der WiSo-Lehrer erzählte zwar irgend wann etwas von Sinus-Milieus, was für Fotografengesellen allerdings ein völlig irrelevantes Instrument der Marktforschung ist. Wobei ich hier anmerken muss, dass es nicht das Verschulden des BFW alleine ist, dass es keinen angemessenen WiSo-Unterricht für Erwachsenenbildung gibt. Ich meine, da sitzen 30 bis 50-jährige rum und lernen, wie viele Gewerkschafts-Jugendvertreter ihnen zugestanden hätten, wenn sie als 16-jährige in einem Betrieb dieser und jener Größe Azubis gewesen wären.

Ich hatte einmal versucht, das zu thematisieren. Dann kam gleich Geschrei der verehrten Mitrehabilitanden, ich solle den Mund halten, das wäre ja alles sooo interessant.

Ich hatte mir dann auch den WiSo-Unterricht gespart. Es gab dort nichts zu lernen und in einer HWK-Prüfung für Jugendliche werde ich in dem Fach schon nicht durchfallen, dachte ich bei mir.

Kulturell gesehen, war der Bunzel ein Stallknecht. Aber er war damals über 20 Jahre im BFW Fotografenausbilder gewesen. So dumm, dass er nicht weiß was er tut, und welche Auswirkungen absehbarerweise das auf den weiteren Verlauf meines Lebens nimmt, kann der gar nicht gewesen sein. Er hat also zusätzlich zu dem politischen Umerziehungs-Mobbing absichtlich und gezielt mein Leben beschädigt, um zu verschleiern, dass er mit einer Tätigkeit sein Geld verdient, die seine Kompetenz weit übersteigt.

Da er den Job über 20 Jahre gemacht hat, wird er im Analogen schon in der Lage gewesen sein, Fotografen auszubilden. Aber er hat sich nicht in die Digitalisierung weitergebildet. Nun war er, vergleicht man es mit öffentlichen Personenverkehr, ein Stallknecht, der sich um die Droschkenpferde kümmern kann, aber Automechaniker ausbilden will, da die Pferde durch Motoren ersetzt wurden.

Soweit war das Verschwendung meiner Lebenszeit und einer Summe von 100 000 € öffentlicher Gelder, aber als ich mit Gesellenbrief ging, setzte zunächst ein Stockholm-Syndrom-Effekt ein, ich war froh, den Laden hinter mir zu haben und in diesem Leben nie wieder sehen zu müssen, Schwamm drüber. Ich verabschiedete mich freundlich.

Bis ich feststellen musste, dass die an meinem Leben kleben bleiben, wie nasser Hundekot am Schuh! Dazu gehört, dass die mich gegenüber der ARGE anschwärzten.

Der Hintergrund ist, dass das BFW die Ausbildungen der ARGE verkauft, ich nur der Nutznießer bin. Nun müssen die natürlich der ARGE gegenüber das Bild aufrecht erhalten, das Produkt, für das sie zahlt, auch zu liefern. Sie diffamieren mich, um sich weiterhin an öffentlichen Kassen schadlos halten zu können! Die ARGE wiederum ist auf die Verlässlichkeit der Informationen, die sie vom BFW erhält, angewiesen.

Meiner Ansicht nach, sind die Mitarbeiter des BFW Bad Pyrmont schon das minderwertigste an Menschen, was es gibt. Unterhalb gewöhnlicher Verbrecher. Die übelsten Verbrecher sind die, die ihre Verbrechen im Schutze des Gesetzes begehen!

Aber sogar da gibt es Abstufungen. Diese Leute lassen sich als Helfer der Menschheit bezahlen, agieren dann absichtlich schädigend!

Sie gehen davon aus, dass Rehabilitanden, die in einem BFW landen, so weit unten in der gesellschaftlichen Hierarchie Deutschlands gefangen sind, dass sie keine Möglichkeiten haben, sich zu wehren und man folglich alles mit ihnen veranstalten kann. Weit unten ist eine absichtlich gewählte Formulierung, wie: weit weg von eigener Bestimmung über Optionen und tief unten.

Und die lokalen Obergrünen sind mit von der Partie.

Das ist wichtig im Auge zu behalten: was immer Grüne plappern, um Wähler einzufangen: es kommt nie darauf an, was jemand sagt. Es kommt auf die Handlungen an. Hier sind Grüne direkt beteiligt!

Im nächsten Beitrag werde ich dann von der Obergrünen Gröger sprechen.

   Send article as PDF   

Das BFW Bad Pyrmont, die GRUENEN und der Tod Teil 4

Die Hierarchie im Ablauf war: ganz ober ein Psychiater namens Leitz, dann zwei Psychologen, Ruhländer und ein weiterer, mit dem ich allerdings nur einmal gesprochen hatte und über den ich keine Aussage treffen kann, dann die Ausbilder und Dozenten, Sozpaed. Der Klaus Muchow war für die Akquise zuständig, seine weiteren Funktionen blieben für mich im Dunkel. Er hatte Einfluss.

Betreffs Kommunikation war das BFW eine überdurchschnittlich extreme Erfahrung. In diesem BFW hatte ich mit keiner einzigen Person auch nur ansatzweise eine Basis für sinnvolle Kommunikation. Null. Man soll meinen, so etwas sei überhaupt nicht möglich. Ist es. Mir wurde dort offensiv die Kommunikation verweigert! Tatsächlich verweigert! Jedes Gespräch mit Mitarbeitern endete an dem Punkt, dass mir zu verstehen gegeben wurde: von mir wird die hundertprozentige, absolute Unterwerfung verlangt! Kompromisse sind ausgeschlossen! Eine Betonwand war ein brauchbarerer Gesprächspartner verglichen mit den Personen, die im BFW umherliefen. Rehabilitanden, mit denen ich in ein Gespräch eintrat, stellten sich nach kurzer Zeit als eine Art IM, also Inoffizielle Mitarbeiter im Sinne der StaSi, heraus, nur eben nicht der StaSi, sondern des BFW-Personals. Auf Dauer verselbständigen sich Dinge auch.

Später konnte ich in Erfahrung bringen, dass die angewendeten Methoden der Persönlichkeitszersetzung der Richtlinie 1/76 des Ministeriums für Staatssicherheit entsprechen, indem ich sie beim Lesen darin wiedererkannte.

Ich zitiere auszugsweise und streiche in meinem Falle konkrete, einschlägige Punkte der Übereinstimmungen rot an.

(…)

Als Anleitung verwenden sie, denke ich, nicht dieses Dokument. Aktive Dokumente, die in der BRD genutzt werden, kenne ich keine. Das ist auch so ein Problem für Nicht-Akademiker. Als Akademiker bekommt man zu so etwas sehr viel einfacher Zugang, zumal die „Strategen“, Psychiater, Psychologen ua. an Universitäten und Instituten ausgebildet werden. Auf dieses Dokument bin ich Jahre nach der BFW-Erfahrung im Rahmen einer Recherche im Zusammenhang mit der DDR gestoßen. Es ist aber auch klar, dass alle Staaten Vergleichbares entwickeln und einsetzen; auf die einschlägigen Dokumente aus der DDR können wir zugreifen, da die DDR nicht mehr existiert.

Wie viel davon auf den Psychiater Leitz zurückführbar war und wie der Anteil des Psychologen Ruhländer und dessen Frau gewesen war, kann ich nicht beurteilen, da ich ja in den „Planungsstab“ keinen Einblick hatte. Ebenso wenig weiß ich, wer noch an den Planungen und Auswertungen beteiligt war. Mit der Durchführung bzw. Realisierung waren vor allem Bernhard Bunzel und Renate Gröger betraut. Soweit konnte ich das aus ihrem Verhalten rückschließen. Der Lehrer für WiSo war wohl eingeweiht, aber zu deppert, um darin eine Rolle spielen zu können. Kaus Muchow wusste sichtlich bescheid, aber der Kontakt mit mir war zu sporadisch, als dass er hätte direkt aktiv wirksam werden können.

Darüber hinaus ist es feststellbar dass, aber in der Substanz schwer einschätzbar wie, die Mitarbeiter des BFW im weiten Verlauf und über das BFW hinaus ihre Diffamierungskampagnen betreiben. Das findet schließlich auch hinter verschlossenen Türen statt. Das betrifft vor allem die Agentur für Arbeit, bzw. ARGE, denn die sind ja darauf angewiesen, Informationen, die sie vom BFW erhalten, vertrauen zu können.

Ein Beispiel Ruhländer

Ich hatte mit Ruhländer von Anfang an einen schlechten Start. Dennoch blieb ich zunächst offen, da ich davon ausgehen musste, dass dieser Mann für den therapeutischen Teil zuständig ist. Ich gab ihm den Kredit, dass Kommunikation Zeit benötigt, aber zu einer Klärung führen kann.

Dafür müsste sie allerdings naturgemäß von beiden Seiten gewollt sein.

Er fragt nach Drogenerfahrungen. Ich erzählte ihm, dass ich als junger Typ sporadisch gekifft hätte und auch später gelegentlich. Beispielsweise in Holland und in Kambodscha, wo das legal und üblich ist. Ich kiffte aber schon viele Jahre endgültig nicht mehr. Ich war auch nie aktiv darin, ich hatte mitgeraucht, wenn andere geraucht haben. Als 20-jähriger (oder 21? Egal) wurde ich dann auch mal mit Haschisch erwischt, hatte meinen Prozess, seither habe ich in Deutschland im Prinzip nicht mehr gekifft.

Und es stand noch im Zusammenhang mit einem weiteren Problem. Ich hatte mit 12 Zigaretten rauchen angefangen. Das habe ich mühselig einige Zeit, ehe ich in das BFW kam, aufgehört. Im Laufe meines Lebens hatte ich mehrere Menschen getroffen, die wegen Kiffen wieder mit dem Zigarettenrauchen angefangen haben. Alleine das wollte ich unbedingt vermeiden. Zigaretten rauchen ist eine scheußliche Angewohnheit und es loswerden war mir wirklich schwer gefallen.

Die Legalisierung von Cannabis vertrat ich als politische Forderung, hatte darüber hinaus aber eine ziemlich strenge Vorstellung von Anti-Drogen-Politik. Insbesondere was Opiumprodukte anbelangt. In Asien hatte ich das sehr gut ermitteln können, dass Opium, dessen Derivate und verwandte Drogen eine Kriegswaffe der USA gegen den Globalen Süden sind. Daran hat sich seit den Opiumkriegen gegen China im 19. Jh. bis heute nichts geändert. Ich habe schon öfter darauf hingewiesen: seltsam, kaum reitet die NATO in Afghanistan ein, wird das Land Opiumanbaugebiet No.1 der Welt -sogar ein Präsidentenbruder, der Hamid Karsais, macht ein Vermögen damit – was davor Myanmar gewesen ist; kaum zieht die NATO aus Afghanistan ab und die Taliban, vor denen Drogenbarone rennen müssen, kehrt zurück, eskaliert die Lage in Myanmar. Glauben Sie niemals an Zufälle, suchen Sie die Zusammenhänge!

Und auch innerhalb der Staaten des Westens selber wurden harte Drogen zur Zersetzung von Widerstand eingesetzt. Ein kompromissloser Feind harter Drogen war ich auch damals gewesen, als ich mir vor dem einen oder anderen Konzert einen Joint in die Birne gepfiffen hatte. Gleich 2 Frauen, die im Laufe meines Lebens eine Bedeutung für mich hatten, verstarben am Konsum von Heroin, die eine an einer Überdosis, die andere an einer AIDS-verseuchten Nadel, plus eine ältere Halbschwester, Tochter meines Vaters aus erster Ehe, war am Heroin eingegangen, wovon ich nie die nähere Umstände erfuhr. Kurz: in meinem Leben gibt es eine Geschichte mit Heroin, aber ganz sicherlich nicht als Konsument, sondern als Erwahrungswerte, die deutlich belegen, warum der Handel mit Heroin gnadenlos bekämpft werden muss! Jedoch macht es das trotzdem zu einem Thema, das mit einem Therapeuten zu besprechen sinnvoll sein kann.

Dass ich mit Ruhländer offen geredet hatte, war ein Entgegenkommen meinerseits. Mein Fehler. Ich hatte bereits Erfahrung mit diesem parfümierten Spritzer Nazisperma gemacht. Es sollte sich herausstellen, dass alles, was ich mit diesen Kreaturen rede, Leitz, Ruhländer, Bunzel u.a., ihnen anvertraue, wenn man so will, von ihnen zu meinem Schaden genutzt wird!

Dieses Gespräch nutzte der Mann, einen Drogentest bei mir anzuordnen!

Was eine unbotmäßige Übergriffigkeit ist!

Auch die Polizei kann nicht einfach zu jemandem kommen und einen Drogentest verlangen. Soweit ich weiß, geht des noch nicht einmal im Gefängnis. Immer benötigt so etwas einen richterlichen Beschluss und ein Richter beschließt das nur, wenn er wirklich mindestens eine sehr dichte Indizienkette hat.

Diese ☠️☠️☠️ vom BFW leisten sich das. Sie dünken sich im Besitz der Machtmittel. Masturbation eines schmutzigen Charakters. Natürlich ist der Zwang virtuell. Ich kann es verweigern und gehen. Aber wenn ich bleiben will, muss ich mich unterwerfen. Dieser Ruhländer zwingt mich dazu, denn es ist eine Möglichkeit für ihn, mich zu erniedrigen. Mir zu verdeutlichen, dass ich seiner Willkür ausgesetzt bin, wenn ich die Ausbildung durchführen will. Und allen anderen gegenüber soll es aussehen, als sei ich drogensüchtig.

Ruhländer ordnete den Drogentest an. Ich habe das zunächst verweigert. Der Leitz meinte dann, ich solle es einmal machen, dann wären sie zufrieden.

Ich habe es das eine mal gemacht.

Für Ruhländer hatte ich später nur noch die Bezeichnung: das Insekt!

Ein Drogentest, einfach nur so. Um mich erniedrigen zu können. Um mir zeigen zu können: Artikel 1 GG sind Buchstaben auf Papier! Du bist ein mir überlassenes Stück Fleisch, deine Menschenwürde liegt in meiner Hand!


Du denkst: Wie bitte? Ich bin hier, weil ich eine Ausbildung machen will und die behandeln mich wie einen Strafgefangenen? Nein. Du bist darunter. Einen Strafgefangenen behandelt man in Deutschland besser, respektiert man mehr.

Das ganze Verhalten dieser Kreaturen hat aber noch eine tiefere Bedeutung. Nämlich dir die Möglichkeit der Artikulation zu rauben. DAs war immer ihr wichtigstes Ziel im Umgang mit mir.
Sie wollten verhindern, dass ich mit irgend jemandem sinnvoll kommunizieren kann.
Die Lehre kann jeder hieraus ziehen: wenn du die Zeichen siehst, reagiere!
Wenn du es mit Menschen zu tun hast, die dich so gering achten, dass sie täglich auf deine Menschenwürde urinieren und feist dabei grinsen, dann musst du, komme was wolle, abbrechen und gehen!
Wieviel schlimmer können die Konsequenzen des Abbrechens denn sein?
Das Amt zahlt dir wahrscheinlich eine andere Schule, da du eine Eingliederungsvereinbarung unterzeichnet hast, die ein rechtsgültiger Vertrag ist und du wirst vertragsbrüchig.
OK. Dann bist du in der selben Lage wie vorher, und musst weiter kreativ sein, Wege aus der Lage zu finden oder Wege, dich den Zielen, die du verfolgst, zu nähern.
Wenn du das mit dir machen lässt, was die mit mir gemach haben, ist der Abschluss, den du dort machtest, sowieso nichts wert, weil die, bei denen du ihn gemacht hast, weiterhin auf dein Leben Zugriff haben. Sie bleiben an deinem Leben haften wie Ungezieferbefall.
Brichst du ab, bleibt dein Leben, wie es war, aber du bist wenigstens kein Stück Fleisch, von dem sie runterfressen können.
Bleibst du dort, wird es schlechter. Denn du hast ihnen erlaubt, dir deine Menschenwürde zu nehmen. Sie wissen, du bist bereit für den Brotkrumen von Berufsabschluss, den sie anbieten, erniedrigen zu lassen. Du hast ihnen erlaubt, dich als Untermensch zu betrachten und zu behandeln.
Und das geben sie weiter. An die, die nach ihnen über dich bestimmen können.
Und so war dein schlechtes Leben – denn nur Menschen, dessen Leben schlecht ist, kommen in ein BFW – vorher immer noch besser, als dein Leben nach dem BFW.

Du kannst nichts tun, was dir deine Menschenwürde zurück gibt. Sie tun das, um dir einen Platz zuzuweisen, und du hast den Platz angenommen.

Natürlich behandeln sie nicht alle gleich als Untermenschen. Teile und herrsche.

Das ist ganz ähnlich dem, was Malcolm X in seiner beliebtesten Rede beschreibt, der über den house negro und den field negro:

https://odysee.com/@pjbtoo:9/malcolm-x-house-negro-field-negro:3

Im Grunde funktionierte das BFW Bad Pyrmont ähnlich einer Sklavenplantage:

DIE EINEN MACHEN SIE ZUM HAUSNEGER; DIE ANDERN ZUM FELDNEGER.


Nur das quantitative Mischungsverhältnis ist umgekehrt. Die meisten sind Hausneger. Feldneger werden wenige gebraucht und sie haben eine bestimmte Funktion.
Das BFW arbeitete damit, unter den Hausnegern eine Gruppenzusammengehörigkeisgefühl zu erzeugen, indem man den Feldneger als eine Art Gegensatz zu ihnen züchtet und definiert. Die Hierarchie der Unterschicht: die Gruppenmitglieder sind froh, sie sind Hausneger, der Massa, also das Personal, streichelt sie, sie sind schon etwas besseres. Wenn ein Hausneger als IM eingesetzt wird, empfindet er das als eine Art Vertrauensposition, mit der er geadelt wird.

Ich war an einem Ort, wo man mir täglich klar gemacht hat, dass ich als Untermensch angesehen werde und Artikel 1 GG für Untermenschen nicht gilt!
Ich habe mir zwar eingeredet, das ist vorübergehend, wenn ich das BFW hinter mir habe, ist es vorbei.
Aber das ist nur ein Bild, das du für dich aufrecht erhältst.

Wenn du an einem Ort bist, wo du als wertloser Müll behandelt wirst, musst du gehen, sobald du das begriffen hast.
Denn sie gewöhnen sich daran.
Dahinter gibt es kein Zurück mehr!
Etwas stirbt in dir, wenn dir so etwas widerfährt!

Geh, wenn die Zeichen sich verdichten. Ich bin das beste Beispiel, dass es keinen Sinn hat, trotzdem weiter zu machen.

Lassen wir es für heute so stehen. Das ist nur eine Erfahrung mit dem Psychologen, aber für einen Beitrag ausreichend. Ich werde andere Erfahrungen in einem weiteren Teil beschreiben.

   Send article as PDF   

Das BFW Bad Pyrmont, die GRUENEN und der Tod Teil 3

An Politik ist immer etwas fragwürdig.

Generell galt über Jahrhunderte: ein Mensch erachtet bestimmte Dinge für richtig, andere für falsch.

Die er richtig findet, versucht er nach Möglichkeit in seinem Leben umzusetzen, die er für falsch erachtet zu meiden.

Westliches Politikverständnis hat das auf merkwürdige Art verändert. Die „politischen“ erstreben jetzt ständig, den Staat als Apparat zu nutzen, ihre eigenen Vorstellungen der gesamten Gesellschaft via Gesetzgebung aufzuzwingen. Selbst leben sie ihre Maximen aber überhaupt nicht.

Was eine extreme Steigerung in der Politik der „westlichen Wertegemeinschaft“ erfährt, die sämtliche Mittel von Staat, Wirtschaft und Militär nutzt, Vorstellungen kleiner Gruppen in den einflussreichen westlichen Staaten der gesamten Welt aufzuzwingen.

Der Buddhismus kennt ein Axiom, das Voraussetzung für alles andere ist.

Verlange nie von einem andern Menschen, was du nicht selbst zu verwirklichen oder zu leisten bereit bist.

Der Westen heute lebt das genaue Gegenteil davon. Er verlangt, er fordert, er erwartet. Aber immer nur von andern. Für ihn selber gilt es nie.

Die GRUENEN sind die Essenz dieser westlichen Unkultur.

Umerziehung

Ich war nie ein Freund der Grünen gewesen, ich begann als Teil der Friedensbewegung und hatte die Grünen immer im Verdacht, diese für andere Zwecke zu missbrauchen. Dieser Verdacht leitete sich von zahlreichen Erfahrungen ab, die man mit GRÜNEN in politischen Aktionen und Diskussionen machen konnte. Aber zu Beginn war nicht ausgemacht, wer oder was sich in dieser Partei durchsetzt. Immerhin hatten sie auch Führungskräfte wie Christian Ströbele, mit dem man nicht immer einer Meinung zu sein brauchte, aber der ein respektabler und authentischer linker Politiker war. Fast ihm alleine hatten die Grünen es zu verdanken, dass sie lange als Antikriegs-Partei galten und sich Kriegsgegner als Basis halten konnten, obwohl sie längst in eine andere Richtung marschierten.

Ich persönlich war ganz und gar nicht von Fischers schmutzigem Auftritt überrascht, mit dem er die Partei auf Kriegskurs gegen Jugoslawien einschwor und ich war von Jürgen TrittIhn’s Auftritt nicht überrascht, mit dem er die Partei auf HARTZ4-Kurs einschwor.

Als ich 2009 in das BFW Bad Pyrmont kam, gab es durchaus noch einiges in meiner Lebenspraxis, das mit Grünen übereinstimmte, egal ob Altlinke wie Ströbele oder Latte-Macchiato-Schickeria.

Ich war damals Vegetarier aus Tierschutzgründen.

Ich war der Auffassung, dass es wichtig sei, den privaten Automobilverkehr auf ein notwendiges Minimum zu beschränken, aus Umweltschutzgründen. Das ist nichts, was Greta und ihre 3 Fs erfunden haben. Im Gegenteil. Mit ihrer zur Wissenschaft erklärten „Hilfe, wir müssen alle verbrennen!“-Esoterik sind die eher die Karikatur auf diese Art Umweltschutz. 2009 existierte dieser Schwachsinn jedoch sowieso noch nicht. Meine Meinung ist ja, dass das ein Ergebnis von Aufwachsen mit Hollywood-Filmen ist.

Nein, ich und viele andere in den 80ger Jahren, wir waren der Auffassung, klar, auf dem Land geht es nicht anders, aber in den Städten kann der Personentransport problemlos vorwiegend öffentlich – U-Bahn, Straßenbahn, Busse, Taxi – und mit Fahrrädern gestaltet werden. Die Reinheit der Atemluft, Lärmreduktion und das Verstauben des Lebensraums waren entscheidende Gründe. Für mich kam noch etwas persönliches hinzu. Ich war immer einer jeder Deutschen gewesen, die eine besondere Affinität zu Italien haben. Das ganze architektonische und bildhauerische Erbe der italienischen Städte wird durch Autoabgase bis zur Vernichtung angegriffen. Venedig ist in Gefahr zu versinken. Aber auch Verona, Firenze, Roma, Genova, Bari und so weiter, sie alle steuerten auf ihr unweigerliches Ende zu. Dem galt es entgegenzuwirken. Kurz: wir hatten unsere Vorstellungen von Umweltschutz-Politik von der erfahrbaren Realität abgeleitet.

Dezentralisierung der Stromerzeugung, Förderung von Solarenergie, all das befürwortete ich auch.

In deisem Zusammenhang gibt es sogar einen, ich nenne es Muchow-Witz:

Eine Zeitungsmeldung, von der wir ableiten können, dass dieser Kerl sich in der Stadt mit Werbung für Solarenergie wichtig macht. Aber gegen mich intrigiert er, weil man im BFW der Meinung ist, ich sei „Linker“.

Nun hatte ich mich damals noch links verortet.

Ich war natürlich für Mindestlohn. Wer ist dagegen? Nur Personen, die einen auf dicke Hose machen wollen, aber sich Arbeitskraft nicht leisten können. Ist ganz einfach: wer sich einen Lamborghini nicht leisten kann, kann auch keinen fahren. Das sieht jeder ein. Wer sich Arbeitskraft nicht leisten kann, kann kein Unternehmer sein. End of story.

Und, da ich ja damals Linker war, hatte die „Frauenbefreiung“ für mich eine große Rolle gespielt ebenso wie „Antirassismus“. Zwei Hauptthemen, mit denen Grüne hausieren gehen.

Die gesamte Zeit und auch danach haben diese Kreaturen meine politische Umerziehung betrieben. Die Hauptprotagonisten der Praxis waren der Psychologe Ruhländer nebst Gattin, der Fotografenausbilder Bernhard Bunzel und die als Techniklehrerin bezahlte Grüne Renate Gröger.

Man möchte meinen, das sei nach dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland verboten. Ist es. Aber niemand interessiert sich dafür, was in einem BFW vor sich geht.

Eine Frage, die sich hier anschließt: von wo nach wo wollen die mich eigentlich umerziehen?

Diese Frage beantwortet sich leicht: mit Inhalten hatte das gar nichts zu tun. Das Zeil war einzig und alleine submission! Das Zertrümmern der eigenständigen Persönlichkeit und meine Entmenschung zu einem willenlosem Stück Fleisch.

Alle 4 waren Personen, mit denen man locker ein KZ im Sinne der NS-Zeit betreiben könnte. Es geht nicht, weil die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland es nicht zulassen. Aber diese Gesetze, wie schnell können die sich ändern? Die Ukraine war die am meisten privilegiert Sowjetrepublik in den Zeiten der UdSSR. Die Ukrainische SFSR, nicht die Russische SFSR! Heute ist sie eine Nazi-Kloake. Und heulen der Welt die Ohren voll, was für arme unterdrückte Hascherln sie doch gewesen wären.

Stelle ich mir die Figuren im 3.Reich vor, so ist meine Charakterisierung folgende: als KZ-Personal wäre Ruhländer der Intellektuelle, der leitet und befiehlt, den Gashahn aufzudrehen. Sollte er sich hinterher einem Entnazifizierungsprozess stellen müssen, redet er sich darauf raus, für die Insassen immer nur das unter den Umständen beste herausgeholt zu haben, ohne ihn wäre alles schlimmer gewesen. Seine Frau würde einwerfen: „Das waren Kommunisten, die muss man doch ausrotten!“ Bernhard Bunzel ist der, der den Gashahn aufdreht. Er würde sich im Prozess damit verteidigen, dass wenn er nicht mitgemacht hätte, wäre es ihm selbst an den Kragen gegangen. Dann die GRÜNE Renate Gröger. Sie ist die Ilsa des Quattrovirats, die Sadistin, die sich an den Möglichkeiten, die die Position ihr verleiht, aufgeilt. Und natürlich würde sie zu ihrer Verteidigung vortragen, dass sie doch selbst nur ein Opfer sei…

Die Existenzberechtigung des BFW Bad Pyrmont liegt drin, Menschen in einem Beruf so auszubilden, dass sie hinterher diesen Beruf ausüben können. Listet das BFW das nicht, hat es keine Existenzberechtigung.

Aber es wollte etwas kommen, das unüberbrückbare Widersprüche sichtbar machte!

Der Krieg gegen Nordafrika

Plötzlich wurde aus heiterem Himmel Muammar al Gaddafi zum neuen Hitler erklärt, den die NATO unbedingt stoppen müsse.

Ich weiß nicht, wer sich noch daran erinnert, wie allen voran die GRÜNEN zum Krieg mobilisierten. Vor meinem Innern Auge sah ich sie schon durch die Straßen marschieren,

Mit Gloria Victoria
Zieh'n wir in den Krieg

singend.

Im BFW Bad Pyrmont war ich der einzige mir bekannte, der nicht von Kriegsbegeisterung erfasst war.

Im Haus gab es eine Kneipe, dort schmiedeten die Stammtischgeneräle Pläne, wie die NATO den Diktator zu Fall bringen müsse.

Ich war der einzige, der sich gegen die Machenschaften der NATO formulierte.

Das hat die Kriegsgeiler nur angeheizt!

Und weil ich mich dagegen formulierte, waren sich einige Dozenten nicht zu schmutzig, in den Klassenzimmern Kriegspropaganda zu betreiben.

Es war extrem gruselig, das zu erleben.

Man muss Krieg nur zum humanitären Akt erklären. Schon sind sie dabei. Die Herrschenden sind nicht so dämlich, dass sie an den Müll, den sie verzapfen, von wegen „unseregemeinsamenWerte“-blabla, selber glauben. Aber dass ihr Fußvolk so dämlich ist, darauf verlassen sie sich.

Hier wurde sichtbar, dass ich und die anderen sich gegenseitig ausschließen!

Zu den Dingen, die ich im BFW tatsächlich begriffen habe, gehört, wie leicht es ist, eine Menschenmenge so zu formen, dass zuletzt eine Reichs-Pogrom-Nacht daraus wird und die Pogrom-Geiler sich im Recht fühlen. Es hat nichts mit Nation, Juden oder was auch immer zu tun. Die Vorwände sind absolut beliebig austauschbar. Es ist rein massenpsychologische Steuerung seitens anerkannter Autoritäten. Und die Anerkennung entsteht durch den formalen Posten.

Interessant ist, dass genau dieser Krieg einen Wendepunkt darstellte. Mehr Menschen als in den Kriegen davor haben begriffen:

Der Westen verursacht, auf geheimdienstlichem Wege, mit NGOs und so weiter, in einer Region Probleme und bietet sich dann als Löser der Probleme an. Er verhindert mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln eigenständige Lösungen und eskaliert die Situation.

Eine Miniaturversion dieser Methode war auch das BFW. Immerhin rechtfertigen die ihre horrenden Geldforderungen damit, neben Ausbildung auch Hilfe bei Problemlösungen zu verkaufen. Was ein Witz ist. Probleme, die ich tatsächlich hatte, konnte ich nicht einmal ansprechen. Stattdessen haben die einfach Probleme erfunden und versucht mir ihre Phantasieprobleme aufzuzwingen.

Beiden Fällen liegt die selbe Struktur zu Grunde: eine impertinente Ignoranz dem andren gegenüber bei gleichzeitiger geradezu pathologisch anmutender Selbstüberhöhung.

Was mir an Pepe Escobars Texten besonders gefällt ist, dass er eine sehr präzise Sprache für die Wahrnehmung der westlichen Wertegemeinschaft durch den Globalen Süden entworfen hat. Pepe Escobars Wort für den Wertewesten ist Stupidistan. Narzissmus ist erst in den letzten 3 Jahrzehnten wirklich stark thematisiert worden. Er war immer ein Thema, heute ist er aber ein zentrales Thema. Kein Wunder, denn er wurde zu einem herausragenden Charakterzug zahlreicher westlicher Menschen. Er fängt in marginalen Entitäten wie dem BFW Bad Pyrmont an. Er gerät außer Kontrolle, wo er globale Politik wird.

Erinnert sich jemand an die Szene in Deep Space 9, als zum ersten mal die Formwandlerin aus dem Dominion auf die Raumstation kommt; ihre Worte?

„Ihr habt keine Ahnung, was hier angefangen hat!“

Im Westen sollte man sehr schnell begreifen, dass der heutige Westen das Dominion in dieser Geschichte ist. Das Dominion stürzt den Alpha-Quadranten in ein unübersichtliches Chaos von Kriegen, die seine Herrschaft über ihn sichern sollen, um zuletzt für immer selber unterzugehen.

Der Westen hat nichts übrig, wofür zu kämpfen sich lohnt. Und er hat immer weniger, wofür zu leben sich lohnt.

Das BFW Bad Pyrmont war ein exzellentes Beispiel. Offiziell eine Kulisse, die der Welt mitteilt: „Seht her, was für ein tolles Sozialsystem wird hier haben!“ In Wirklichkeit eine Erfahrung, von der Nietzsche gesagt hätte: „Was mich nicht umbringt, macht mich härter!“

Ich werde noch einen weiteren Teil schreiben, der das bisher dargestellte mit Beschreibungen einzelner ausgewählter Erfahrungen unterfüttert.

   Send article as PDF   

Das BFW Bad Pyrmont, die GRUENEN und der Tod Teil 2

Aus der Vorgeschichte

Ich hatte die Schule nach der mittleren Reife verlassen. Zu studieren hatte ich nicht vor, meine Schulzeit bestand nicht gerade aus den Abenteuern an der Riverdale High, sondern aus häufigen Wechseln, Internat, Heim usw. Ich war froh, als es vorbei war. Damals waren die wilden 80ger Jahre. Rebellion of strangers, das Leben ein Experiment, ich folgte dem Satz Arthur Schopenhauers (sinngemäß zitiert): „Wer wirklich die Welt erfassen will, der suche sich seine Nahrung in der Wildnis!“

Meine Neigungen galten in jenen Jahren der Musik, der Poesie und er Philosophie, kurz: ich war ein geborener Taugenichts, wie Eichendorff ihn vorstellt.

Ich jobbte so rum. Welchen Beruf ich ergreifen sollte, tzja, da fiel mir gar nichts ein. Das hatte aber auch eng mit dem schwierigen Verhältnis zwischen mir und meinem Vater zu tun. Der Mann war Facharzt für Orthopädie und was ich so gehört habe in seinem Beruf gut. Er hatte allerdings erhebliche persönliche Probleme. So war er einer der Heimatvertriebenen aus Böhmen. Und ein schwieriger Charakter. Eine Sache war, dass er auch Alkoholiker war. Keiner der physisch gewalttätigen Sorte, ein Spiegeltrinker. Und er reproduzierte ein Ensemble an Verhaltensmustern, die man heute unter dem Begriff Narzisstische Persönlichkeitsstörung zusammenfasst. Jeden Versuch, den ich gemacht habe, mit ihm über eine berufliche Laufbahn zu sprechen, hat der benutzt, mich nieder zu machen. Jeden Beruf, den ich vorschlug, als minderwertig gekennzeichnet. Meine Mutter war früh an Leukämie gestorben und ich hatte dann nur noch ihn als Elternteil, aber es ist sehr schwer mit narzisstischen Elternteilen umzugehen, vor allem wenn es gleichgeschlechtlich ist, also Vater-Sohn, Mutter-Tochter. Es wird vereinfacht, wenn man die Persönlichkeitsstruktur als Krankheitsbild kennt und die Verhaltensweisen klassifizieren kann, aber das tat ich nicht. Es ist, glaube ich, auch erst in den letzten Jahrzehnten gut erforscht worden.

Später kam noch eine vergleichsweise frühe Alzheimer-Erkrankung hinzu.

Ich war Jahre im Ausland und hatte alle meine Dokumente bei ihm gelagert. Diese hatte er in dieser Zeit vernichtet. Warum er das tat, habe ich eine Vorstellung, aber das ist Spekulation. Mag sich jeder selbst seine Schlüsse daraus ziehen oder nicht.

Die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren

Überschrift des Höllentors in Dantes Divina Commédia

Schon kurz nach Beginn des sogenannten Reha-Vorbereitungs-Modul 1 hätte ich packen und das BFW Bad Pyrmont verlassen sollen.

Die setzen mir so einen Dreikäsehoch, Student der Universität Heidelberg im 2.Semester, der hier irgend ein Praktikum macht, mit einem Fragebogen vor die Nase. Er stellt die Fragen, ich antworte, er kreuzelt an.

Wie groß kann das Interesse der BFW-Mitarbeiter an den Rehabilitanden sein, wenn die so ein „Aufnahmeritual“ einem Praktikanten, der fast noch frisch von der Schule kommt, anvertrauen. Denn man würde ja schon erwarten, ich zumindest, eine so teure Einrichtung, 100 000 € für mich, nutzt so einen Vorgang, sich ein Bild von der Person zu machen, um die es geht und Ziele abzustecken. Immerhin handelt es sich um eine Struktur, die Einfluss auf das weitere biografische und berufliche Leben eines Menschen, vieler Menschen nimmt.

Ich sitze also vor dem kleinen Jungen und der fragt natürlich auch nach meinem Schulabschluss. Ich stand vor dem Problem: zwar hatte ich den Mittelschulabschluss gemacht, aber das Zeugnis nicht mehr. An den Schulen werden Abschlusszeugnisse nur 20 Jahre archiviert und dann vernichtet. Ich hatte es nicht mehr beschaffen können. Zu sagen, ich habe Mittlere Reife, kann aber das Zeugnis nicht beibringen, mache ich mich lächerlich. Was aber archiviert wird, ist die Zeit des Schulbesuchs. Ich kann also nachwiesen, dass ich die 10. Klasse Realschule gemäß Schuljahr besucht hatte.

Hast du die 10. Realschule gemacht, hat du automatisch Hauptschulabschluss. Ich wollte nicht Quantenphysik studieren, ich wollte nicht Bundeskanzler werden, ich wollte eine Fotografenausbildung mit Abschluss Geselle machen. Dafür ist ein Hauptschulabschluss formal vorausgesetzt. Voila, Problem gelöst.

Die Beratung des Arbeitsamtes ist auch nicht sehr hilfreich gewesen, denn dort sagt dir auch jeder „Welchen Schulabschluss Sie als Teenager gemacht haben, danach fragt in ihrem Alter niemand mehr!“

Das BFW Bad Pyrmont überzeugte mich eines besseren. Oder schlechteren, wie immer man das formulieren will.

Ich hatte durch das BFW Bad Pyrmont etwas begriffen: das dreigeteilte Schulsystem der BRD hat einen Grund, wie Aldous Huxley ihn in Brave New World beschreibt.

Abitur = Alpha-Mensch

Mittlere Reife = Beta-Mensch

Hauptschulabschluss = Gamma-Mensch

Ich erhielt fortan den Stempel Gamma-Mensch. Das hat Auswirkungen.

Vor allem kam hinzu, dass ich wahrscheinlich der erste Rehabilitand war, den das BFW-Bad Pyrmont je hatte, der eine eigenständige politische Meinung vertrat. Und zu allem Überfluss diese auch noch formuliert.

Gamma-Menschen haben aber kein Recht auf eigene Ansichten. Sie haben die Meinungen der Alpha-Menschen nachzubeten.

Man hatte mich als Linker identifiziert. Eine politische Ansicht links von der BILD-Zeitung war im BFW Bad Pyrmont jedoch verboten. Jedenfalls für Gamma-Menschen. Jedenfalls für mich.

Heute bin ich normal stabil. Damals war ich noch sehr angreifbar. Das nutzten die weidlich aus. Sie taten alles in ihrer Macht stehende, ein paar Sachen davon werde ich in einem anderen Teil beschreiben, um zu sabotieren, dass ich den Abschluss schaffe!

Was für ein dreckiger Parasitenhaufen! Kassieren von der Stadt München 100 000 €, um mich zum Fotografen auszubilden, betreiben aber in der Realität das genaue Gegenteil. 100 000 €, die begleitende Therapie beinhaltet und nutzen das aus, um meine Persönlichkeit zu vernichten.

Und nicht vergessen: der Obergrüne des Ortes, Klaus Muchow war dort tätig und eine Obergrüne Renate Gröger.

Dieses Vorgehen ist also lebensreal mit der Partei Die Grünen vereinbar.

Oder ist es sogar Teil grüner Politik?

Der Obergrüne Muchow und die obergrüne Gröger haben sich am Ende regelrecht in den Hintern gebissen, dass ich den Gesellenbrief geschafft habe, obwohl sie definitiv alles aufgefahren haben, was sie hatten, genau das zu verhindern.

Grottenschlecht, aber angesichts der Umstände ging es nicht besser.

Der Witz an der Prüfung war, dass ich mir in Wirklichkeit die BFW-Jahre sowieso hätte ersparen können, um dieses Ergebnis zu erzielen. Ich hatte die ganze Prüfung nur mit Wissen und Können gemacht, welche ich in die Ausbildung mitgebracht hatte. Ich habe im BFW so gut wie gar nichts gelernt. Überhaupt nichts sogar. Ein bisschen etwas habe ich in der Zeit hinzugelernt, weil ich nebenbei in einem Fotostudio gejobbt hatte.

Ich hatte nach der Prüfung gedacht, fein, ich habe es hinter mir, das Ziel Abschluss war soweit erreicht.

Dann kam der nächste Schock: man wird das BFW nicht mehr los!

Auch wenn du dort nicht mehr bist, versuchen die, ihre Herrschaft über dein Leben zu behalten.

Der Berufsabschluss macht überhaupt keinen Sinn. Du musst trotzdem hinterher dort anfangen, wo du vor dem BFW aufgehört hast. Denn du wirst das BFW nur wieder los, wenn du in dem Beruf nicht mehr weiter machst.

Als Gamma-Mensch zumindest, nehme ich an. Jedenfalls war das meine Erfahrung.

Wenn ich sowieso noch einmal nach dem Berufsabschluss mit dem Erwerb des Mittelschulzeugnisses anfangen muss, dann ist das BFW endgültig überflüssig. So schlage ich das ohnehin mittlerweile jedem vor, der Fotograf werden will: erwirb, wenn nicht schon geschehen, zumindest die Fachhochschulreife und gehe an eine FH. Damit bist du auf der sicheren Seite. Vergiss die Handwerkskammer. Das ist ein System von Abhängigkeiten und Ausbeutung.

Mein Leben als Benjamin Button.

Das Datum habe ich mir erlaubt zu schwärzen, weil ich finde, dass das wirklich nur einen Arbeitgeber angeht, hier dokumentiere ich mein Zeugnis, um klar zu stellen, dass ich kein leereres Geschwätz von mir gebe.

Ohne dieses Drecks-BFW hätte ich das halt gleich gemacht. Das ist nicht sooo aufwändig. Das meiste musste ich auffrischen und mittelschul-kompatibel strukturieren. Englisch war über viele Jahre meine Alltagssprache. Es ist aber ein Unterschied, ob man eine Sprache zur Kommunikation benutzt oder in der Schule. Biologie, klar, ich hatte früher im Altenheim gearbeitet und auch mal eine Ausbildung zum Sanitäter gemacht. Sehr lange her, aber Auffrischen tut es, weil man das ja schon einmal gelernt hat. Oder zwei mal, in der Schule und im Leben danach. Geschichte – ja, hmm, womit befasse ich mich wohl, wenn ich Zeit hab? Mal im Blog nachsehen, vielleicht gibt der Aufschluss. Da ich keine 16 mehr bin, haben sich die eine oder andere Info in meinem Gehirn abgelagert. Zugegeben: Mathe musste ich noch einmal ganz neu lernen um eine Prüfung antreten zu können. Als 16jähriger hatte ich, soweit ich mich erinnern kann, Deutsch 2, Englisch 3 Mathe 4. Oh Wunder der Natur: ich habe seither dazu gelernt!

Im BFW war das völlig egal. Diese Leute hatten es darauf abgesehen, mir jeden Tag zu verstehen zu geben – und mit jeden Tag meine ich buchstäblich jeden Tag! – dass ich anerkennen soll, ein Untermensch zu sein, dafür kam es ihnen gelegen, den Mangel an einem Mittelschulzeugnis als Waffe gegen mich einsetzen zu können!

Ich meine, so oder so, auch wenn ich nur Hauptschüler gewesen wäre: wer gibt diesem Gezücht das Recht, einen Menschen damit zu diskriminieren?

Die Diskriminierung war nur ein willkommenes Mittel, nicht das Ziel. Ziel war es, mich politisch auf Bild-Zeitungs-Ideologie einzustampfen.

Was diese Leute vor allem andern zu erreichen versuchten, war mir die Möglichkeit, mich artikulieren zu können wegzunehmen!

Im Rahmen einer Fotografenausbildung, die den Steuerzahler 100 000 € kostet!

Sie hätten sagen können: „Ach nee, wissen Sie, Herr Löw, das hier ist ein Pensionat für Töchter aus gutem Hause. Grattler, wie Sie, sind hier nicht willkommen!“ – alles wäre gut gewesen. Das klappt hier nicht, ich muss mich weiter orientieren. Aber dann wäre ihnen das Geld durch die Lappen gegangen. Die Mitarbeiter des BFW Bad Pyrmont waren Monster, die sich an den Gelegenheiten, die das Sozialsystem bietet, bereicherten.

Ich könnte jeden Tag beschreiben und jeder Tag war ein weiterer Tag in der Hölle auf Erden.

Und lokale Obergrüne, Klaus Muchow und Renate Gröger, waren mit von der Partie.

   Send article as PDF   

Das BFW Bad Pyrmont, die GRUENEN und der Tod Teil 1

Diesen Beitrag zu schreiben fällt mir schwer. Aber er muss sein, denn er ist eine Warnung!

Ich bin nicht wie Tennessee Williams, dessen nahezu gesamtes theatralisches Schaffen ein einziger Seelenstriptease war. Ich meine, ich bewundere seinen Mut das zu tun und Werke wie, ich nenne die Titel der deutschen Übersetzungen, Die Glasmenagerie, Endstation Sehnsucht, Die Nacht des Leguan, werden noch Jahrhunderte gelesen und gespielt werden, denn auch wenn die Situationen und Ausprägungen der Charaktere mit den Generationen sich verändern, so bleiben die beschriebenen psychologischen Vorgänge die nämlichen, solange es Menschen gibt.

Ich schreibe lieber über die Herrscher der Welt und ihre Kämpfe um Macht. Oder deren Knechte. Oder über Comics. Oder deren Verfilmungen.

Das ist ein Moment, in dem all das ineinander fällt!

Comic war immer auch eine Erzählgattung, die über Dinge spricht, die für andere Ausdrucksformen zu abgedreht, zu grausam, zu untergründig, was auch immer, sind. Wer zum Beispiel Marvel’s Cloak & Dagger aus den 80ger Jahren, besonders solange Bill Mantlo der Creator war, kennt, oder Nyx und frühe X-23, weiß, was ich meine. Sollte sich jetzt jemand mit schwachen Nerven animiert fühlen, Nyx und die ersten X-23 lesen wollen – seid gewarnt, es ist seelisch grausam! Auch in diesem Beitrag hier geht es um seelische Grausamkeit, aber nicht Comic-Book-Format-grausam.

Wäre ich Dramatiker, ich schriebe normalerweise wohl eher in der Tradition von Shakespeares Königsdramen.

Das hier wird kein Königdrama. Das hier wird nur ein Bericht über die Abgefucktheit der Auswirkungen von Königsdramen auf die unteren Ebenen in der Gesellschaftspyramide. Und eigentlich nur einem einzelnen abgefuckten Loser darin, mich.

Es fällt mir noch aus einem anderen Grund schwer.

Ich kann darüber nicht schreiben, ohne dass der Hass aus mir hervorbricht, wie die Lava eines ausbrechenden Vulkans!

Der Naomi-Osaka-Effekt

Sie haben es vielleicht mitbekommen. Naomi Osaka ist Weltranglisten-Zweite im Tennis. Sie hat eine psychische Erkrankung. Darum ist es wichtig für sie, Menschen, die schädlich für sie sind, von sich fern zu halten. Sie brach unlängst die French Open ab. Sie wollte der Presse kein Interview geben, denn Presseleute wirken sich schädlich auf ihre Psyche aus, man wollte sie dazu zwingen, also brach sie ab.

Wen wundert es, dass deutsches Journaille-Gezücht sich vor den Kopf gestoßen fühlt? Ich denke, Menschen, die Lebenszeit aufwenden meinen Blog zu lesen, nicht.

Die Reaktion auf Naomi zeigt auch, dass es eben keinen Sinn macht, mit Kreti und Pleti über so ein Thema zu reden. Ich fühle mich jetzt durch sie ermutigt, das Thema doch anzusprechen. Man stößt auf Vorurteile, das wars, aber wenn eine Weltrang-Tennisspielerin das Problem auch hat, dann wird es „normaler“. Also, thanks, Naomi, you helped a lot more than most of the therapists I met in my lifetime! Ich habe nämlich eine ganz ähnliche psychische Störung wie sie, die Ärzte nennen es eine schizo-affektive Persönlichkeitsstörung.

Hat man das richtige persönlich-private Umfeld, ist es leicht damit umzugehen. Man kann, wie Naomi für die gesamte Welt sichtbar zeigt, alles tun, was man will und man kann es gut machen.

Das Schlüsselwort ist „affektiv“. Für Menschen, die eine solche Störung haben, ist es die wichtigste und beste Medizin, Menschen, die sich auf die eigenen Psyche schädigend auswirken, von sich fern zu halten. Ansonsten tritt ein Effekt ein, der sich anfühlt wie das, was David Cronenberg in seinem Film Scanners beschreibt. Vielleicht hat ja David Cronenberg auch diese Störung, denn er findet wirklich überzeugende Szenen und Bilder, in denen man sich “ als Insider“ wiederfinden kann.

Das lässt sich natürlich nur begrenzt verwirklichen. In der Schule, am Arbeitsplatz, in der Politik, wo immer man unter Fremden ist, hat man auch mit Menschen zu tun, die schädlich für einen sind.

Nun, das ist die Geschichte meines Lebens. Ich fange etwas an, breche ab, fange etwas anders an, breche ab… Der wesentliche Grund ist immer, dass ich die Menschen nicht aushalte, mit denen ich zu tun bekomme. Nicht alle, aber zu viele davon.

Prozeduren

X-23, Laura – Originalskizze

Ich habe mich est spät, erst, nachdem ich komplett dysfunktional wurde, in Therapie begeben. Aber das überspringen wir jetzt, weil das hier irrelevant ist.

In dieser psycho-sozialen Struktur erfuhr ich davon, dass es in der Bundesrepublik Deutschland etwas gibt, das Berufsförderungswerke heißt. Das wird damit beworben, dass dort eine Kombination aus Therapie und Berufsausbildung stattfände. Das nennt sich Reha.

Das klingt ja zunächst mal so, als sei es wie geschaffen für Personen, die Probleme haben wie ich.

Es kommt noch besser – scheinbar, denn wie meistens im Kapitalismus, ist das nur Werbung, die als Köder ausgelegt wird und mit dem Produkt nichts zu tun hat, bzw. eben nur scheinbar! – es wird nach diesem Konzept eine Ausbildung zum Berufsfotografen in einem BFW Bad Pyrmont angeboten.

Ich hatte in Malaysia und in den USA Anfangserfolge als Fotograf. Dort benötigt man dafür keine Zeugnisse. Das ist ja etwas, was an den USA vielen gefällt: Zeugnisse brauchst du nur, wenn du ein College oder eine Uni besuchen willst. Für alles andere musst du das, wofür du Geld willst, können und in angemessener Zeit die Arbeitsergebnisse liefern, die erwartet werden, end of story. Aber ich lebte wieder in Deutschland. Hier steht und fällt alles mit Zeugnissen. Und ich war in einem Alter angekommen, in dem es letzte Gelegenheit ist, noch einen Beruf wirklich bis zum Abschluss anzugehen!

Ich sah also eine Möglichkeit, meine fotografischen Ambitionen in die Realität umzusetzen.

Natürlich kann sich kein Mensch ein BFW leisten. Für so eine Reha kassieren die in Bad Pyrmont über 100 000 €! Also durchläuft man – durchlaufe ich das gesamte Prozedere des Arbeitsamtes, das dafür vorgesehen ist, wenn Leute wollen, dass die öffentliche Hand ihnen das bezahlt. Alleine schon damit ist man über 1 Jahr befasst!

Nun, letztendlich genehmigte die Stadt München mir eine Reha im BFW Bad Pyrmont mit den Ziel Fotografengeselle!

Wenn du nicht genau weißt, wer der Feind ist, musst du ziemlich genau aufpassen!

Eine Weisheit aus den 80ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Ich hatte leider aufgehört, sie zu berücksichtigen.

Was soll ich sagen. There is a price to pay for everything. Noch so ein alter Spruch. Diesmal ein amerikanischer. Ich mag alte Sprüche, die sich gehalten haben. Sie stimmen immer.

Von Anfang an gab es zahlreiche Signale, die mir sagten: „Breche ab! Das hier ist kein Neuanfang, das hier ist eine Endstation!“

Aber ich war so gierig danach, diesen Berufsabschluss zu machen, dass ich immer jedem richtigen ersten Impuls zuwider weiterhin blieb!

Denn zunächst sind es Zeichen. Dann steigern sie. Zuletzt war es eine zweieinhalb Jahre währende psychische Vergewaltigung. Mit diesen Leuten ist es wie mit allen gewöhnlichen Verbrechern. Lässt du ihnen eine Tat durchgehen, steigern sie sich auf das nächste Level.

Sicher, die Sache hatte Vorlauf. Niemand landet grundlos in einem BFW, sondern weil das Leben bereits an einem Punkt angekommen war, von dem aus es nicht mehr weiterging. Das wissen die. Das ist ihr Geschäft. Leuten aus der Situation heraushelfen, ist die Werbung, die Politiker erfunden haben – Notlagen ausnutzen, sich zu bereichern, die Realität!

Heute hat sich das das BFW Bad Pyrmont mit einem anderen BFW zusammengeschlossen zu einem Verein, der sich INN-tegrativ gGmbH nennt. Wie die Modeworte „Integration“, „Inklusion“, welche Gutmenschen so gerne um sich werfen. Wie man sich im Duktus der linksgrünen Schickeria verkauft, das wissen sie. Oder besser ausgedrückt, das wissen die Werbefirmen, die sie beauftragen.

Ich produziere im Laufe der kommenden Wochen eine Ansammlung von Fragmenten, von denen ich hoffe, dass Leser sie in ihrem Gehirn zu einem logischen Ganzen bauen können. Die Methode Nietzsche. Ich bin immer noch emotional zu sehr involviert, um es in einen strukturierten Text fassen zu können.

Das hier werden nur ein paar Fragmente zu meinen „Aufzeichnungen aus einem Totenhause“. Ich bin noch lange nicht damit fertig, das aufgearbeitet zu haben. Ich schreibe es hier zusammen, weil die Bundestagswahl ansteht und ich möglicherweise damit helfen kann, Entscheidungen zu treffen. Man muss Informationen sammeln, um Entscheidungen treffen zu können. Ich spreche von Erfahrungen, die man mit Gutmenschen hinter verschlossenen Türen macht. Denn in dieser Klitsche gehören zu denen, die den Ton angeben, GRÜNE.

In dieser Bundestagswahl besteht die reale Gefahr, dass die Grünen stärkste Partei werden. Das sind die GRÜNEN jenseits abstrakter Debatten im Internet. Das ist die GRÜNEN im wahren Leben.

Es hat einen Grund, warum zum Beispiel die Dankrede von Annalena Baerbock eine 40 minütige einschläfernde Aneinanderreihung nichtssagender Plattitüden war, in die jede*r hineinphantasieren kann, was er/sie/es will. Außer natürlich wenn sie konkret wird, und das Dax-Unternehmen preist, das den vollständig recycelbaren Schuh herstellt.

Es gibt einen Grund, warum die Massenmedien in Rundfunk und Print als Propagandaapparate der Grünen fungiren.

Davon kann man immer ableiten, was die entscheidenden, führenden Eliten in der Wirtschaft anstreben und hier ist es, die GRÜNEN als führende politische Partei in Deutschland einsetzen zu wollen.

Grüne sind wohlfeil. Grüne haben keine Inhalte. Politische Vorschläge oder Inhalte sind für sie nur Spielkarten, die sie im Ringen um Herrschaftspositionen einsetzen wie beim Skat. Denn sie streben nur eines an: sich Herrschaft über die Leben andere Menschen anzueignen!

Lasst es nicht zu!

   Send article as PDF