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  • D.O.A.- A Right of Passage

    Einem Bankräuber, der 1,5 Millionen D-Mark erbeutet hatte und nachdem er diese irgendwo versteckt hatte geschnappt worden war, machte der Richter nach 2 1/2 Jahren das Angebot: wenn er sagt, wo die Beute ist, würde er nach Verbüßung der Hälfte seiner Haftzeit auf Bewährung entlassen. "Wissen sie Herr Richter," antwortete der Bankräuber, "auch wenn ich 6 Jahre sitze, mache ich verglichen mit dem, was ich in dieser Zeit durch Arbeit verdienen könnte, immernoch ein gutes Geschäft."

    Sagen wir, der Bankräuber ist ein Realist und ein Leben in Deutschland ohne ausreichend Geld unterscheidet sich für ihn nicht vom Knast.

    Die Geschichte ist nicht erfunden, sie trug sich tatsächlich zu. Er war eigentlich ein ehrlicher Kerl. Aber er gilt als Verbrecher. Er hat ja auch ein Verbrechen begangen, so zynisch das klingt, ein gerades Verbrechen, ein männliches, wenn man so will.

    Mehr als schmutzig wird es, wenn die Gschäftlmacher sich politisch inszenieren. Weil man auf diese Weise sich nicht nur aus Egoismus einfach anderer Leute Eigentum widerrechtlich aneignet; man zieht fremde Menschen in etwas hinein, wovon diese keinen Nutzen haben, im Zweifelsfalle sogar Schaden, um abzusahnen.

    Im Falle Pussy Riot ist es besonders verwerflich. Sie geben sich skrupellos zum Schaden ihres ganzen Landes her und womit dieses in Zusammenhang steht, und sie beuten dafür die Erinnerung an eine Bewegung aus, für deren Gegenteil sie stehen.

    Das Geschäftskonzept "Pussy Riot" fängt an sich auszuzahlen: der Name ist eine angemeldete Trade Mark und der amerikanische Markt wird mit PR-bedruckten Produkten geflutet. Die westlichen Medien investieren in die Inszenierung eines künstlichen Hypes, der darauf abzielt, Russlands Ruf in der amerikanischen Bevölkerung schlecht zu halten. Sie sind Teil des imperialistischen Krieges, obwohl ich hier einräume, dass sie mit Sicherheit zu blöd sind, letzteres zu begreifen. Die Pfeife Medwedew japst etwas von wegen: "Wenn ich Richter wäre, dann würde ich PR frei lassen". Tzja, ist er aber nicht, und es steht zwar einer Privatperson schon, aber einem führenden Politiker nicht zu, eine Entscheidung der Justiz seines Landes öffentlich zu rügen. Es ist sogar gefährlich, weil er als politischer Repräsentant der Nation Misstrauen in die Justiz seines Landes schürt. Die Anwälte können beim Präsidenten eine Begnadigung erbitten.

    Zeit, die gute alte Dokumentation von 1981 des polnisch-amerikanischen Filmemachers Lech Kowalski über die letzte USA-Tour der Sex Pistols vor dem Hintergrund der Punk-Bewegung Ende der 70ger Jahre mal wieder unter die Leute zu bringen.

    VHS Rip, wodurch die technische Qualität der Datei mager ist. Andererseits passt das sehr gut zum Inhalt des Films.

    Mit Auftritten (Musik) von:

    The Sex Pistols, The Dead Boys, Generation X (with Billy Idol), The Rich Kids, X-Ray Spex, Sham 69, The Clash, Iggy Pop, Terry and Augustus Pablo.

    Nutzer in Deutschland und USA benötigen Firefox mit dem Add-On:

    http://www.unblocker.yt/

    um den Video auf YT zu sehen.

    Er kann heruntergeladen werden hier: http://thepiratebay.se/torrent/7791412

     

     

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  • Die Kultur der Westlichen Herrenmenschen bahnt sich ihren Weg

    Weltweit entfaltet sich die Kultur, deren künstlerische Avantgarde Pussy Riot ist:

     

    Neuestes Kunstwerk der Kämpfer für Freiheit und Demokratie: NATO-Rebellen bulldozen zwei Sufi-Schreine in Tripolis nieder am 25. August 2012!

     

     

     

     

    Vielleicht sieht ja jemand Parallelen zu "politischer Kunst" unter der Parole "Free Pussy Riot" der "feministischen" Miet-Aktivistinnen  Femen in Kiew:

     

     

     

    Dann können wir uns noch den Bericht aus Syrien zu Gemüte führen:

    Armed groups target Syrian culture & history

     

    Am meisten sagt es natürlich über das Deutsche Bildungswesen aus, dass man unter denen, die es durchlaufen haben, mit so etwas hausieren gehen kann.

    "Unsere Demokratie!" – die Lieblingsphrase der Rattenfänger und ihrer Nachtrottler.

     

    !!!!!!!ICH HABE MIT EURER DEMOKRATIE NICHTS GEMEINSAM!!!!!!

    !!!!!UND ICH ERKLÄRE MEINEN AUSTRITT AUS DEM DEMOS!!!!!

     

     

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  • Solschenizyn und die Porno-Pussies

    Das ist es, was man eigentlich Faschismus nennt: die Machtmittel des Staates zu nutzen, um die Interessen und Strategien des Kapitals gegen das Wohl der  Bevölkerung zu sichern.

    Und: Gratuliere, das ist das, was das bundesdeutsche Parlament betreibt und 95% der Bevölkerung halten es für Demokratie! Und sind der Meinung der russische Staat, der daran arbeitet, das Kapital zu regulieren zum Nutzen der Allgemeinheit sei Diktatur.

    Manche Leute berufen sich ja auf die Arbeiterbewegung und meinen PR sei Kunst und müsse als „Freiheit der Kunst“ verteidigt werden.

    Wissen sie, da nehme ich mir die Freiheit der Kunst und sage: denen hat man das Gehirn abgesaugt und stattdessen Dünnschiß zwischen die Schädelwände gepumpt.

    Für Aktionen wie PR sie in der Erlöserkathedrale veranstaltet haben war in Deutschland bis Juni 1934 die SA zuständig.

    Naja, das Verhalten der Antideutschen und das Verhalten der „4 Millionen Rabauken“ Röhms unterscheidet sich eigentlich eh nur in der Kleiderordnung.

    Das ist dann wie eine Infektion: es dauert nie lange, bis die Mehrheit der  Restlinken sich den Vorlautesten angepasst hat.

    Der intellektuelle Unterschied zwischen Röhm und den Pussy Riot UnterstüzerInnen ist, dass Röhm unterscheiden konnte zwischen dem, was Kunst ist, und dem, dass seine SAler sich aufführen wie tollwütige Tiere.


    PR hat doch tatsächlich die Dreistigkeit, den christlich-konservativen Schriftsteller Alexander Solschenizyn für sich zu vereinnahmen!

    Die Toten schweigen eisern.

    Ich habe eine gänzlich andere Geschichtsinterpretation als Alexander Solschenizyn, jedenfalls soweit sie mir bekannt ist, weil die 4 veröffentlichten Bände von „Das rote Rad“ habe ich nicht gelesen.

    Ich vertrete andere Ideen.

    Ich halte ihn für einen aufrechten und verantwortungsbewussten Menschen, der seine Weltsicht entwickelt hatte, sich niemals korrumpieren ließ und durch niemanden vereinnahmen.

    Seine Romane „Der erste Kreis der Hölle“ und „Krebsstation“ halte ich für genial.

    Ich habe hier eine Auswahl von Zitaten zusammengestellt, die ohne jeden Zweifel verdeutlichen, dass PR sich in keiner Weise auf Alexander Solschenizyn berufen können:

     

    «Die Verwirklichung der Freiheiten darf nicht so weit gehen, dass sie die Existenz des Gemeinwesens bedroht oder die religiösen und nationalen Gefühle beleidigt.» (Interview der Moskauer Tageszeitung «Moskowskije Nowosti», April 2006)

     

    «Wenn wir in den uns bevorstehenden Jahrzehnten weiterhin mehr und mehr von unserer Bevölkerung, von den Territorien und schließlich sogar unsere Staatlichkeit verlieren sollten – dann wird uns nur noch das eine Unvergängliche bleiben: der orthodoxe Glaube . . .» (Russland im Absturz)

     

    «Wir dürfen nicht zulassen, dass die Russen als Nation aussterben. Unser Abstieg währte mehr als 70 Jahre unter den Kommunisten und auch die 10 Jahre danach. Der Aufstieg ist immer schwieriger, er wird mindestens 100 Jahre in Anspruch nehmen.» («Spiegel»-Gespräch, März 2000)

     

    „SPIEGEL: Als Sie vor 13 Jahren aus dem Exil zurückkehrten, waren Sie von der Entwicklung im neuen Russland enttäuscht. Sie lehnten den Staatspreis ab, den Michail Gorbatschow Ihnen angeboten hatte, genauso wie den Orden, mit dem Boris Jelzin Sie ehren wollte. Jetzt aber haben Sie den russischen Staatspreis akzeptiert, den Vladimir Putin Ihnen antrug – ein ehemaliger Chef jenes Geheimdienstes, der den Schriftsteller Solschenizyn so brutal verfolgte und drangsalierte. Wie passt das zusammen?

    Solschenizyn: Ein Preis für den „Archipel Gulag“ wurde mir 1990 in der Tat angeboten.

    Allerdings nicht von Gorbatschow, sondern vom Ministerrat der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik, damals ein Bestandteil der Sowjetunion. Ich habe abgelehnt. Ich konnte keine persönliche Ehrenbekundung akzeptieren für ein Buch, das mit dem Blut von Millionen Menschen geschrieben worden war. 1998, am Tiefpunkt des nationalen Elends, erschien mein Buch „Russland im Absturz“. Damals ordnete Jelzin persönlich an, mich mit dem höchsten Staatsorden auszuzeichnen. Ich habe geantwortet, dass ich keine Auszeichnung von einer Staatsmacht annehmen könne, die Russland an den Rand des Ruins getrieben hat.

    Der mir jüngst verliehene Staatspreis aber wird nicht persönlich vom Präsidenten vergeben, sondern von einer angesehenen Expertengruppe, der russische Forscher und Kulturschaffende von tadellosem Ruf angehören, Menschen, die in ihren Bereichen absoluten Respekt genießen. Der Präsident als erste Person im Staat händigt diesen Preis am Nationalfeiertag aus. Als ich die Auszeichnung entgegennahm, äußerte ich die Hoffnung, dass die bitteren Erfahrungen Russlands, deren Studium und Wertung ich mein ganzes Leben gewidmet habe, uns vor neuen unheilvollen Abstürzen schützen mögen.

    Ja, Wladimir Putin war ein Geheimdienstoffizier, da haben Sie recht, er war jedoch kein KGB-Ermittler und kein Lagervorsteher im Gulag. Die Nachrichtendienste, die für Auslandsaktivitäten zuständig sind, werden in keinem Land niedergemacht, in manchen werden sie sogar gefeiert. Niemand ist auf die Idee gekommen, George Bush senior dessen frühere Tätigkeit an der CIA-Spitze vorzuwerfen.

    (…)

    Solschenizyn: Am Führungsstil von Gorbatschow überraschen die politische Naivität, mangelnde Erfahrung und Verantwortungslosigkeit gegenüber seinem Land. Das war keine Machtausübung, sondern ein sinnloser Verzicht auf Macht. Durch die Begeisterung des Westens fühlte er sich in dieser Verhaltensweise bestätigt. Allerdings muss man einräumen, dass es Gorbatschow war und nicht Jelzin – wie allerorts behauptet wird -, der unseren Bürgern zum ersten Mal die Meinungs- und Bewegungsfreiheit gab.

    Die Verantwortungslosigkeit Jelzins gegenüber unserem Volk war um keinen Deut geringer, nur erstreckte sie sich auf andere Bereiche. Er war bestrebt, staatliches Eigentum möglichst rasch in private Hand zu geben, und er hat Russlands Reichtümer zum hemmungslosen Raub freigegeben, wobei es um Milliardenbeträge ging. Um sich die Unterstützung der Regionalfürsten zu sichern, forderte er sie direkt zum Separatismus auf, ließ Beschlüsse verabschieden, die den russischen Staat in Stücke zerreißen sollten. Damit wurde Russland seiner wohlverdienten historischen Rolle und seiner Stellung auf dem internationalen Parkett beraubt. Was vom Westen mit lautstarkem Applaus quittiert wurde.

    SPIEGEL: Und Putin?

    Solschenizyn: Putin übernahm ein Land, das ausgeplündert und völlig aus dem Gleichgewicht gebracht worden war, mit einer großenteils entmutigten und verarmten Bevölkerung. Er schickte sich an, das zu tun, was möglich war – und möglich war eben ein langsamer, schrittweiser Wiederaufbau. Diese Bemühungen wurden nicht gleich bemerkt und erst recht nicht gewürdigt. Können Sie überhaupt Beispiele aus der Geschichte nennen, wo Bemühungen um die Wiederherstellung einer starken Staatsführung von außen wohlwollend registriert wurden?

    (…)

    Solschenizyn: Für mich gehört der Glaube zu den Grundlagen und Grundfesten des Lebens eines Menschen.““

    SPIEGEL 23.07.2007

     

    Es gibt viele Interviewer westlicher Presse, die, wie im zitierten Spiegel-Interview, jedes Mittel nutzen, um von S. eine Stellungnahme gegen Putin zu erhalten, und an der Intelligenz des Mannes scheitern.

    Und raten sie mal, was geschah, nachdem sie endlich kapiert hatten, dass sie es nicht schaffen werden, was sie begonnen hatten, dem alten Herren vorzuwerfen?

    Richtig geraten, kluges Kind: er wurde zum Antisemiten erklärt!

     

    Appendix: Weitere Werke der im Westen so hochangesehenen „Künstler“:

     

     

    Sie sehen richtig, es handelt sich hier um Verhalten von Menschen und nicht um das Getier im Viehstall.

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  • Der Herdentrieb schlägt zu!

    "Es ist schon wahr: nichts wirkt so rasch wie Gift!
    Der Mensch, und sei er noch so minderjährig,
    ist, was die Laster dieser Welt betrifft,
    früh bei der Hand und unerhört gelehrig."

    (Erich Kästner,

    anklicken des Textes leitet

    zum Chanson vertont und gesungen von

    Holger Münzer weiter)

     

    So haben jetzt also ein paar sichtlich einfallslose russische Gören es geschafft, mit einer unflätigen Entgleisung so berühmt zu werden wie Madonna.

    Die Regierungen der westlichen Hemisphäre werfen sich für sie ins Zeug, ein greiser Beatle höchstpersönlich wacht aus seiner Altersdemenz auf und klagt über das böse Russland. "Back in the USSR"-Revival.

    Das können natürlich Passportholder des Landes für Freiheitskampf und Demokratie nicht auf sich sitzen lassen.

    Also wird sich flugs in Fetisch-Porn-Klamotten geworfen und der Beweis darüber geführt, was jedEr schon immer wissen wollte und sich nur nicht getraut hatte danach zu fragen:

    Auch deutsche Kirchgänger und Würdenträger dieser Einrichtung reagieren verärgert, wenn man solcherart in ihren Gottesdienst platzt und Psychoterror veranstaltet.

    Im Kölner Dom betrieben also 4, ich nehme an "anarchistische" Studenten mit antideutscher Ideologie, nehme ich wie gesagt aber nur an, weil das die einzigen sind, die ich für so gnadenlos blöd halte, das dann auch tatsächlich zu tun, ein Pussy Riot Imitat und wurden, quod erat demonstrandum, postwendend aus dem Hause hinausbefördert.

    Man kann die jämmerliche "Kommandoerklärung" im Internet finden und niemand Geringeres als RT zeigt den dazugehörigen Video. Ich verlinke das nicht, wills wer konsumieren: selber suchen.

    Weil ich aber auch selbst ein fieser Knochen bin kann ich mich der Schadenfreude nicht erwehren, dass die deutschen Behörden sich jetzt mit dem Quatsch rumschlagen müssen, frei aus der Rubrik: "Die Geister, die ich rief!"

    Das Köllsche Gericht ist nun mit der Aufgabe konfrontiert zu entscheiden, ob es "unsere Freiheit und Demokratie" erfordert, jedes noch so despektierliche Verhalten des jeweils Vorlautesten gegenüber Andersdenkenden zu schützen, oder ob nicht eine Religionsgemeinschaft Anrecht auf angemessenen Schutz genießt, unbelästigt der Ausübung ihrer Religion nachzugehen.

    Ich empfehle an dieser Stelle eines:

    Willst du ein Freiheitskämpfer sein und den Pussy Riot tanzen, machs nicht 1:1 nach. Lass dir was einfallen, was mehr dem Leben in Deutschland abgeleitetes.

    Geh zum Chef aufs Büro, platz unangemeldet hinein, hopse auf seinem Schreibtisch herum und schreie bis ihm der Kragen platzt so etwas Geistreiches wie:

    "Du bist n dreckiges Ausbeuterschwein

    und eine alte NAZI-Sau dazu

    Deine Frau ist ne Hure, die lässt jeden rein

    und bläst ihm einen Juhuuuh"

    und ähnliche geschmackreiche Verschen freier Meinungsäußerung. Möglicherweise zeigt er dich ja gar nicht an, sondern feuert dich nur und sorgt dafür, dass du, jedenfalls in der Stadt, in der du wohnen, keinen Job mehr kriegst.

    Ach so, du studierst und arbeitest gar nicht. Lebst möglicherweise von BAföG.

    Ja dann. Geh zum Rektor deiner Uni oder so.

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  • Und noch einmal PRPR

    Angeregt durch die äusserst empfehlenswerten Artikel auf CeiberWeiber zu Pussy Riot bringe ich jetzt noch einmal einen Artikel zu dem Thema, denn es gibt noch einiges dazu zu sagen.

    Die Diskussion im Netz bringt nun viele Artikel hervor, vergleicht mit Assange und beklagt mal wieder zweierlei Maß, die berühmte Doppelmoral, den fiesen Double Standard, was wohl ein Appell an unsere Politikerkaste sein soll, sich im Falle Assange ebenso zu engagieren.

    Ich frage mich ganz ehrlich, was müssen Leute im Kopf haben, die es für freie Meinungsäußerung halten, wenn 4 Personen hässlich zurechtgemacht in Pornomasken am Altar der Hauptkirche einer Religionsgemeinschaft herumtoben und deren Kirchenoberhaupt als Hund und Hure beschimpfen, ihm unterstellen, er wäre gar kein Gläubiger, die ganze Religion mit Fäkalbegriffen bewerfen und gleichzeitig eine Ikone dieser Religion, die Jungfrau Maria in diesem Falle, wahlweise für sich beanspruchen als auch imaginär sie aufrufen zum "Feminismus" einzuschwenken.

    Was müssen Leute im Kopf haben, wie Amnesty International, die eine Reaktion, die darauf abzielt eine absehbare Wiederholung des Vorganges zu unterbinden, als Verletzung der Menschenrechte anprangern und diese Personen als politische Gefangene ritterschlagen?!

    Was müssen Leute im Kopf haben, die das als modernes urbanes Rebellentum glorifizieren?

    Meiner Meinung nach haben diese Leute gar nichts im Kopf. Eine Pressekampagne jubelt diesen schmutzigen Auftritt zum letzten Schrei hoch und weil diese Leute koste es was es wolle immer die Modernsten und Freiheitlichsten sein wollen, assimilieren sie es. Besser: lassen sich davon assimilieren, es heißt in der Realität nicht: "We are Borg. We assimilate you. Resistance futile!" – es heißt: "We are Mainstream. We assimilate you. Resistance futile!"

    Sie laufen den jeweils trendy Hype hinterher wie der Hund im Cartoon, den man eine Gerte auf den Rücken gebunden hat und an das Ende der Gerte vor seiner Schnauze ein Würstchen. Der rennt, bis er vor Erschöpfung zusammenbricht ohne je das Würstchen zu erschnappen.

    Was diese Pussies getan haben ist schlicht menschenverachtend. Es ist nicht aufmüpfig, es ist erniedrigend.

    Und erniedrigend wie selbsterniedrigend ist alles, was sie tun.

    RT berichtet von zwei weiteren ihrer Aktionen, die politisch sein sollen: Gruppensex vor der Kamera in einem Museum. Masturbieren vor der Kamera mit einem Tiefkühlhähnchen in einem Supermarkt.

    Das sind noch nicht einmal Aktionen. Das ist einfach nur widerlich. Geben sie bei Google "Sex in Public xxx" ein, sie erhalten Tonnen solcher Videos. Und wenn sie noch nicht völlig abgestumpft sind, wird ihnen von diesen Videos schlecht. In diesen Videos werden die Frauen häufig auch als Pussies bezeichnet. Ist das moderner Feminismus?

    Musikerinnen. Sorry, aber ein bisschen mehr als blödsinnig in einer Kirche herumschreien und dazu rumhampeln braucht es doch noch, um etwas als Musik definieren zu können.

    Punkband. Bisher war es so, dass man erst einmal ein paar Lieder vortragen musste, um sich als Band bezeichnen zu können. Wenn ein paar 5jährige mit Kochlöffeln auf Töpfen herumschlagen hat das mehr mit Musik zu tun, als das was PR machen, aber es ist immer noch keine Band.

    Verkaufen PR sich als Punkband, ist das entweder Hochstapelei, weil sie eine Leistung vortäuschen, das sie nicht erbringen, oder es ist die ultimative Aufweichung der Sprache, in der Worte keinen Inhalt mehr bezeichnen, kein Phänomen benennen sondern in willkürliche Artikulation verdampfen.

    In diesem Falle kann man die Sprache als Kommunikationsmittel abschaffen.

    Man kann das Wort Punk im Rahmen dessen was er als Bewegung war, definieren:

    Die aus dem offiziellen Körper der Gesellschaft Ausgegrenzten artikulieren sich.

    Das war Punk in beiden realen Wellen der Bewegung.

    Der Louisiana-Punk, die ersten Welle, in dem die Jugend aus dem weißen Südstaatenmittelstand, also der ehemaligen Sklavenhalterklasse, sich mit dem schwarzen, sagen wir hier mal Unterstand, der ehemaligen Sklavenklasse verbündeten und sich somit quasi von ihrem eigenen determinierten Kontext ausgrenzten.

    Die zweite Welle, ausgelöst durch einen dissidenten britischen Aristokraten, die bis hin zum obdachlosen Jugendlichen durch alle Schichten der europäischen und amerikanischen Gesellschaft die dissidenten Individuen aus ihrer jeweiligen Schicht herauslöste und zu einer Bewegung formte.

    Die Menschen, die von sich sahen, dass sie in dieser kapitalistisch-imperialistischen Gesellschaftsstruktur keine Zukunft haben, sagten: Ich bin! Ich bin was wert! Ich bin ein Individuum! Ich kann was, auch wenn ihr das nicht haben wollt.

    Es gab auch andere Strömungen, da die Punkbewegung in sich heterogen war, aber der größte Teil war immer mit der Frauenbewegung solidarisch.

    Das liegt in der Natur beider Bewegungen. Denn beide Bewegungen konsistiern wesentlich darin, dass Menschen, die als Individuen nicht wahrgenommen werden um ihre Sichtbarkeit kämpfen.

    Die Ursachen unterscheiden sich. Bei den Punks gab es die unterschiedlichsten Gründe. Bei den Feministinnen ist es die Rebellion dagegen zur Fleischware der sexuellen Lust des Mannes und Trägerin seiner Nachkommen, Erben, Stammhalter reduziert zu werden.

    Es gab direkte Überschneidungen in Gestalt feministischer Punkerinnen.

    Pussy Riot sind von beidem nichts.

    Feministinnen machen keinen Porno. Pornos sind Wixvorlagen. Man holt sich einen runter ohne die Frau als Person wahrnehmen zu müssen. Im Porno wird die Frau zur absoluten Ware. Als Arbeitskraft wird sie dafür bezahlt, sich als solche zur Verfügung zu stellen.

    Auch wenn ich es als "Kunst" oder als "Politische Aktion" bezeichne bleibt eine Sex in Public Performance Porno. Ich nenne es nur anders. Und wenn es eine politische Aktion ist, dann ist es eine Aktion, die die Verdinglichung der Sexualtität zur Ware propagiert, und damit ist sie das Gegenteil von Punk, der gegen eine gesellschaftliche Ideologie aubegehrt, die den Menschen anhand seines Besitzes definiert, Leben auf Besitzstreben reduziert und die produktive Tätigkeit in den Dienst des Kapitals stellt anstatt Gestaltung von Leben und Umwelt zu sein.

    Assange hat sich mit PR verglichen. Das macht ihn zu einem Idioten, der sich als Person outet, die das was sie tut gar nicht überreißt sondern ihrer Eitelkeit unterordnet. An dieser Stelle verweise ich auf die Einschätzung, die Dr. Tarpley vor Monaten über ihn formuliert hatte auf meinem YouTube-Kanal.

    Und ich beende diesen Artikel mit einem Film von Abel Ferrara, den ich auf meinen YouTube-Kanal hochgeladen habe.

    Ich weiß nicht, ob er bleibt: Ferrara würde es wahrscheinlich eher freuen, dass ich es getan habe, aber vielleicht hat ja die Vertreiberfirma etwas dagegen. Dieser Film ist aber im Handel nicht verfügbar. Also beeilen, wer ihn will.

    "Die Frau mit der 45er Magnum"

    Dieser Film von 1981 ist die Essenz des Punk als Spielfilm.

    Und er war damals bei den Feministinnen beliebt, jedenfalls bei denen, die ich kannte.

     

     

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  • Missbrauch des Punk als Vorbereitung des Angriffs auf Russland

    Ein Aufschrei geht durch die Welt: ein breites Bündnis von US-State Department, deutschem Bundestag über Presseapparate und Musikindustrie bis hin zu Linken und Anarchos protestiert gegen ein Gerichtsurteil: 2 Jahre für die armen Pussies!

    Nette, kleine Punkerinnen, die nix wollten außer ein kleines Liedchen trällern werden wie Schwerstkriminelle behandelt, „dieses süße Mädchen“ nannte eine Schweizer Tageszeitung  unlängst eine der Damen, namentlich die, welche von Playboy Ukraine ein Centerfold-Angebot erhalten hatte.

    Die von mir eigentlich geschätzte Webseite CeiberWeiber bezeichnet die Deliquentinnen als Musikerinnen, zitiert den ganzen Text und fordert eine internationale Solidaritätskampagne.

    Von einem stalinistischen Schauprozess ist allenorts die Rede und hinter allem steckt der böse Putin mit seiner Kirche.

    Mission  accomplished.


    „Die Angeklagten waren sich des beleidigenden Charakters ihrer Handlungen und ihres Äußeren bewusst. Sie hatten die Absicht, ihre Aktion publik zu machen und damit eine gesellschaftliche Resonanz hervorzurufen“ wird das Urteil von RIA-Novosti zitiert. „Jede einzelne Etappe sei vorbereitet worden. Für die Ausführung ihrer rechtswidrigen Handlungen sei eine Gruppe gebildet worden.“

    Und das ist des Pudels Kern. Kein fahrender Scholastikus zwar, aber eine internationale Organisation, finanziert aus den Hedgefonds von George Soros, in der Yale- und Harwardstudierte Strategen punktgenau die Destabilisierung von Ländern über sozialen Protest planen.

    Das Besondere an dieser Organisation, unter Anderem als Otpor bekannt, ist, dass sie Begrifflichkeiten und Aktionsformen einsetzt, die aus dem undogmatischen Linken Spektrum der 70ger und 80ger Jahre bekannt sind.

    Es ist aber wie mit allen Plagiaten, es ist immer etwas dabei, das stutzig macht, etwas das nicht stimmen kann.

    Hier fängt es eigentlich schon beim Namen an.

    Hip Hop, der sich vielfach der Ghetto-Sprache bedient, der Zuhältersprache und der Pornosprache verwendet das Wort Pussy. Hollywood-Mainstream-Pop, ein Geschäft, das eng mit der Pornoindustrie finanziell verwoben ist, benutzt es möglicherweise.

    Hätte in den 80ger Jahren eine Punkband das Wort Pussy verwendet, wäre sie wegen frauenverachtender Sprache von der Bühne gedrängt worden. Das Wort Pussy drückt genau aus, was die feministische Sprachkritik angreift: es reduziert die Frau auf ein zum sexuellen Konsum nutzbares Geschlechtsorgan. Aufgrund der patriarchalen Traditionen der letzten Jahrhunderte geht es nicht, die Begrifflichkeit von "Never mind the Bollocks", also der Bezeichnung des männlichen Geschlechttsorganes, durch das weibliche auszutauschen. Hier hat es nie Unklarheiten gegeben.

    Das zweite, was nicht stimmen kann, ist der Ort.

    Der Satz von Rosa Luxemburg: “Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“ war stets linkes Dogma.

    Man kann die Kirche beschimpfen, man kann den Klerus beschimpfen, aber man tut es nicht dort, wo sich die Gläubigen versammeln, und man tut es schon gar nicht an einem so sensiblen Ort, wie dem Altar der Erlöserkathedrale.

    Geschieht es, so ist die erste, spontane Reaktion des erfahrenen Aktivisten „Aha: Agent Provokateur!“

    Ein normaler Mensch hat eine natürliche Abscheu dagegen, Orte der Religionsausübung anzugreifen, auch wenn er selbst nicht gläubig ist. Man respektiert die Religiosität von Menschen.

    Heiligtümer anzugreifen ist immer ein Akt des brutalsten, erniedrigendsten Imperialismus. Man zerstört die heiligen Stätten der zu unterwerfenden Völker, man demonstriert ihnen so seine Macht und ihre Minderwertigkeit.

    In der Anfangszeit der UdSSR wurden Kirchen zu Kornspeichern gemacht. Auch die Erlöserkathedrale.

    In den Augen kommunistischer Führer war die orthodoxe Kirche der ideologische Apparat des Zarismus. Die Kirche wurde zerschlagen und die kommunistische Partei demonstrierte ihre Macht. Das trug wesentlich zum Scheitern der UdSSR bei.

    Es ist unvermeidlich, wenn heute das bedeutendste Gotteshaus der orthodoxen Kirche angegriffen wird, dass das eine heftige Reaktion verursacht. Und nur um diese Reaktion zu verursachen fand diese Aktion statt.

    Otpor ist eine Waffe der Open Society Foundations, die linke, antiautoritäre etc. Kräfte in die Vorbereitung der Übernahme von Staaten durch das euro-amerikanische Imperium einspannen soll.

    Otpor ist der Organisationspool der Color-Revolutions.

    Die Color-Revolutions haben eine Linie: antiautoritär, feministisch, pro-homosexuell, nach Freiheit rufend und die Behörden provozierend mit Aktionen, die sie nicht tolerieren können.

    Diese Aktionen sind keine Sponti-Aktionen. Sie werden von eiskalten und erstklassig ausgebildeten Analysten geplant, die ein Land kulturell genau studiert haben, um zu wissen, wo sie emotionalen Sprengstoff zünden können.

    Es ist Diversantentätigkeit, die als mittelständischer Protest getarnt wird.

    Eine PRPR (= Public Relations Pussy Riot)-Aktion vor dem Kreml haben die russischen Behörden toleriert. Es ist eigentlich auch logisch, dass man, um gegen einen Staatschef zu demonstrieren,  vor dessen Amtssitz geht. Das bedeutet für Otpor, dass diese Aktion nicht funktioniert hatte.

    Also setzt man eins drauf und erzeugt religiöse Spannung, die mit der klassischen politischen Forderung kombiniert wird, die Otpor einsetzt: die Missstände im Land personalisieren in Gestalt des Präsidenten, der sich westlichem Diktat nicht beugt oder auch nur punktuell eigenständig agiert.

    Hat irgendwer schon einmal irgendetwas mitbekommen, dass Exponenten des politischen Establishments sich für – PUNKS – einsetzen?

    Es gab Punk-Songs, die Klerus und Politik verknüpft haben.

    Hier als Beispiel der Song: "Hass allein genügt nicht mehr" der deutschen Punk-Band HASS:

     

     

     

    Der Text geht:

    "Ich hab Hass

    Hass auf Papst und Polizei

    Ich hab Hass

    auf die ganze Tyrannei

    Ich hab Hass

    Hass auf was ihr uns erzählt

    Ich hab Hass

    Hass auf alles was mich quält

    Ich hab Hass

    Auf Maloche und aufs Geld

    Ich hab Hass

    Hass auf eure Plastikwelt

    Ich hab Hass

    Hass auf Krieg und Schießerei

    Ich hab Hass

    auf die ganze Schweinerei

    Ich hab Hass…"

     

    Wie unschwer zu erkennen ist, benennt hier ein junger Mann deutlich und sehr konkret, was sein jugendliches Rebellentum verursacht. Es ist subjektiv, persönlich,nachvollziehbar. Die Musik fängt langsam und ruhig an und wird immer extatischer, wobei sie einem moderaten, aber stark akzentuierten Rhythmus folgt.

     

    Jetzt vergleichen wir es mit dem, was als Punkgebet von Pussy Riot verkauft wird. (Ich hoffe, die CyberWeiber werden es mir nicht verübeln, dass ich hier ihre Textversion  übernehme.)

    "Mutter Gottes, Du Jungfrau, vertreibe Putin!

    Vertreibe Putin, vertreibe Putin!

    Schwarzer Priesterrock, goldene Schulterklappen – Alle Pfarrkinder kriechen zur Verbeugung.

    Das Gespenst der Freiheit im Himmel.

    Homosexuelle werden in Ketten nach Sibirien geschickt.

    Der KGB-Chef ist Euer oberster Heiliger, er steckt die Demonstranten ins Gefängnis.

    Um den Heiligsten nicht zu betrüben müssen Frauen gebären und lieben.

    Göttlicher Dreck, Dreck, Dreck! Göttlicher Dreck, Dreck, Dreck!

    Mutter Gottes, Du Jungfrau, werde Feministin, werde Feministin, werde Feministin!

    Kirchlicher Lobgesang für die verfaulten Führer – Kreuzzug aus schwarzen Limousinen.

    In die Schule kommt der Pfarrer, Geh' zum Unterricht – bring ihm Geld.

    Der Patriarch glaubt an Putin.

    Besser sollte er, der Hund, an Gott glauben.

    Der Gürtel der Seligen Jungfrau ersetzt keine Demonstrationen – Die Jungfrau Maria ist bei den Protesten mit uns!

    Mutter Gottes, Du Jungfrau, vertreibe Putin!

    Vertreibe Putin, vertreibe Putin!"

    Dieser Text ist nicht schlechter Punk, es ist überhaupt kein Punk. Er ist eindeutig von Leuten, die von Punk nie etwas verstanden haben. Es ist eine in sich unlogische Schimpftirade und Aneinanderreihung künstlicher Parolen aus der Werkstatt der Anti-Putin-Denkfabriken. Nichts ist persönlich, alles ist kalt, beliebig und Klischee.

    "Das Gespenst der Freiheit" Heute mal nicht das Gespenst des Kommunismus, aber dafür kennt der/die/das Autor Luis Bunuel.

    "Homosexuelle werden in Ketten nach Sibirien geschickt". Homosexualität ist in Russland völlig legal. Zur Eindämmung der Kinderprostitution, die ein Problem in Russland ist, wie im ganzen ehemaligen Ostblock, hat Petersburg ein Gesetz erlassen, dass die PROPAGAGDA für Homosexualität mit einer Geldstrafe belegt. Wohl kaum vergleichbar mit "Ketten" und "Sibirien", aber wir bewegen uns hier auf der Linie, wie die westliche Propaganda die Regelungen bezüglich Homosexualität in Russland diffamiert. Und natürlich unsere Grünen Ultra-PCs, die Bilderberger Lieblingspartei.

    Putin, der KGB-Chef. Genau darum fürchten ihn die Oligarchen. Er hat eine Lobby, vor der sie Angst haben. Abgesehen davon war er im Rang eines Oberst. Dass er der "Chef" gewesen sei ist ebenfalls nur eine westliche Presseente. Nach seiner Tätigkeit im Feld war er Hochschullehrer für internationale Fragen. Der "Chef" ist der administrative Oberkommandierende und im Rang eines Generals. Ein echter von Russen gemachter, und nicht von Werbetextern zusammenmontierter Text, würde das berücksichtigen.

    "…er steckt Demonstranten ins Gefängnis" – der klassische Otpor-Vorwurf. Demonstranten werden in Russland aber gar nicht ins Gefängnis gesteckt fürs Demonstrieren. Der Yale-Student Navalny oder der Provokateur Udalzov erhielten Ordnungshaft von ein paar Tagen, weil sie zum gezielten Bruch der Demonstrationsauflagen aufriefen und somit absichtlich Auseinandersetzungen mit der Polizei herbeiführten, deren Aufgabe es ist, für die Einhaltung der Auflagen zu sorgen.

    Der Rest ist einfach billiger, pseudofeministischer Schund, der keine Aussage trifft, außer dass er aggressiv beleidigt und offensiv wirkt.

    Möglicherweise kannten die Verfasser des Textes das Lied der feministischen Frauenpunkband Hans-A-Plast "Sacco di Roma" und haben sich daran orientiert:

     

     

     

    Will man ein Pseudopunk-Stück fabrizieren, betreibt man vorher Materialstudien und so viele feministische Punkbands gibt es nicht, das Material ist überschaubar.

    Ich hab jetzt keine Lust mehr, vergleichende Textanalyse anzustellen, und ich denke, dass man mich auch nicht braucht, um die gravierenden Unterschiede zwischen einem klerikal-kritischen feministischen Punk-Song und den scheußlichen Ausfälligkeiten des PRPR-Textes zu bemerken.

    Pussy Riot ist tatsächlich sogar ein Angriff auf den Punk, weil das nur die Bestätigung der primitivsten Vorurteile gegen Punk ist. Man kann davon ableiten, dass die Produzenten von Pussy Riot mit Punk nie etwas zu tun hatten, sondern nur die Vorurteile gegen Punk umsetzen.

     

    Lange Rede kurzer Sinn:

    Ja, es war ein Schauprozess. Otpor hat einen  Prozess inszeniert, um Russland als Diktatur vorzuführen. Das Gericht hat sich nicht beirren lassen.

    Das Urteil ist eine deutliche Warnung an die Soros-Revolutions-Marketing-Strategen:

    NICHT MIT UNS! You wanna mess with Russia? You are no match!

     

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  • 2 Jahre Regelvollzug für die PR-Pussies!

    They got what they were asking for.

    Sollte noch irgendwer auf den Gedanken kommen, da handle es sich um harmlose „feministische“ “Punk””künstlerinnen”, die nur aus Versehen den einzigen Ort in ganz Moskau ausgesucht hatten, um ihren Zinober abzuziehen, an dem es unter Garantie verboten ist, dann soll diese Person sich fragen, warum die Dame links zur Urteilsverkündung das Logo von Otpor auf ihrem T-Shirt trägt.

     

    Jertzt dauert's noch ein bisschen, bis sie das Angebot von Playboy wahrnehmen kann, selbiges vor der Kamera abzustreifen.

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  • Punx & Pussies

     

     

    I

    Nach einer weit verbreiteten Ansicht hat der Punk in Form der britischen Band The Sex Pistols das Licht der Welt erblickt.

    Das ist nicht ganz richtig so.

    Der Punk hatte seinen Ursprung in dem amerikanischen Bundesstaat Louisiana.

    Ich weiß nicht, wie es heute ist: aber bis zur Großen Flut, die New Orleans verwüstet hat, war Louisiana mit Sicherheit einer der spannendsten Flecken Erde der westlichen Welt.

    In Louisiana lebten zu knapp über die Hälfte eine extrem reaktionäre weiße Schicht aus heruntergekommenen ehemaligen Sklavenhalterfamilien und einigermaßen funktionierendem Mittelstand.

    Die andere Hälfte waren Schwarze ehemalige Sklaven, Indianer und Spanier, die der spanisch-amerikanische Krieg dort vergessen hatte.

    Vieles von dort ist weltberühmt.

    Die Afroamerikaner haben New Orleans zu so etwas wie einer ihrer Kulturmetropolen gemacht. Wenn man an New Orleans denkt, dann denkt man an Jazz und Blues, man denkt an Voodoo, ausgelassene Feste und kleine Gauner. Man denkt an Indianer, die in sumpfigen Wäldern leben und ihren archaischen Riten folgen. Man denkt an kleine, vollgestopfte Läden und skurrile Charaktere. Louis Armstrong und Fats Domino sind große Namen, die mit diesem Ort verbunden sind. Die Architektur ist stark französisch beeinflusst. Die Korruption von Politik und Justiz sind legendär. Der Ku Klux Klan trieb auch in Louisiana sein völkermörderisches Unwesen.

    Hier in Louisiana, wo die schwarze Musik gekocht hat und ihre Impulse in die ganze Welt aussandte, die in Paris einen Boris Vian inspirierten, es in Moskau bis in die Sinfonik eines Dmitrij Schostakowitsch schafften und in Berlin die Tonsprache eines Paul Hindemith mit prägten, in Tokio Jazzclubs aus dem Boden sprießen liesen wie Pilze, hatte ein guter Teil der weißen mittelständischen Jugend Anfang der 70ger Jahre die Schnauze voll vom reaktionären Mief ihrer Eltern. Sie schielten neidisch durch die gardinenverhangenen Fenster ihrer Eigenheime auf das bunte Treiben der von der Generation ihrer Eltern verachteten dunkelhäutigen Habenichtse. Noch waren die Rassen getrennt. Noch wurde kaum ein Wort gewechselt zwischen Schwarz und Weiß. Aber diese weißen Kids verschafften sich Musikinstrumente. Sie versammelten sich in den Garagen ihrer Elterhäuser. Und sie spielten einfach drauf los. Ihre schwarzen Brüder und Schwestern waren die Vorbilder und sie standen dazu.

    DAS WAR DIE GEBURT DES PUNK!

    Wenn man lange sucht und noch Vinyl hat und ein wenig Glück, dann kann man alte Scheiben finden von Bands, deren Namen keiner kennt und die mit einem schepperigen Kassettenrekorder aufgenommen wurden. Manchmal steht auf dem Cover drauf: Louisiana Punk.

    II

    Dem musikinteressierten britischen Aristokratensohn Malcolm Mac Laren sind solche Aufnahmen wohl zu Ohren gekommen.

    Malcolm verstand eine verdammte Menge von Musik. Er war einer, der, wie man so sagt, die Spreu vom Weizen trennen konnte. Ihm wird nachgesagt, dass schlechte Musik ihn geradezu physisch  schmerzte. Und er wurde geradezu zugeschissen mit schlechter Musik. Talentlose Popsternchen und einfallslose Möchtegernrocker grölen Tag für Tag aus den Radios. Je durchschnittlicher je besser und Manager und Entertainment Industries ziehen Millionen bis Milliardenprofite aus dem ganzen Müll. Malcolm hatte den Charakter eines Lord Byron, aber leider nur das Talent des Erkennen Könnens. Und nicht das des Schaffens. Er hatte sprudelnde Fantasie, aber nicht die Gestaltungkraft sie in ewige Kunstwerke zu übersetzen. Er wurde in den Adelsnestern gegrüßt von Angehörigen der königlichen Familie und erwiderte den Gruss mit der Bitternis des britischen schwarzen Humors, was man possierlich fand. Und das machte ihn wütend. Habe ich schon erwähnt, dass er ein fleißiger Leser der Werke Friedrich Nietzsches war? Die Wut reifte in ihm. Das Empire nervte ihn. Das Musikbusiness ekelte ihn. Die Umwertung aller Werte wurde ihm zum Bedürfnis Und diese Wut in ihm wuchs zu einem überreifen Granatapfel – der plötzlich platzte: sammle dir ein  paar talentlose Junkies von der Straße ein, die unfähigsten, die du finden kannst, die erkläre zur Band und mach zu Superstars. Führe das Musikbusiness wie eine Kuh am Nasenring durch die Arena! Die Methode: piß alles an, beleidige alles, was dem Empire heilig ist. Mach Skandal um Skandal, nur das zählt, spuck ihnen ins Gesicht, und lass dich dafür auch noch bezahlen!

    Der Rest ist Geschichte: The Great Rock’n’Roll Swindle!

    “God save the Queen

    The fascist regime!”

    III

    Eigentlich war das gar nicht beabsichtigt gewesen: In den Arbeitslosenbezirken, in der Drogenszene, in den Alkoholikerabsteigen, überall, wo die Verlierer des Empire ein hoffnungsloses Dasein fristeten schlug der blöde Witz des frustrierten Adeligen wie eine Bombe ein! Dieses schrille, unmusikalische Nachspielen von 50ger bis 70ger Jahre Hits, das die Sex Pistols betrieben pflanzte einen Keim von Hoffnung. Irgendwie hat das Leuten Lebensmut zurückgegeben. Denkende, kreative Individuen, die von unten kamen, die etwas ändern wollten und nicht wussten wie brachte das Geschehen auf neue Ideen. Die Leute aus der sogenannten 68ger-Bewegung hatten langsam fertigstudiert und ihren Platz im System gefunden. Die Alle-sollen-sich-lieb-haben-Ideologie der Hippies hatte ausgedient und die politische Linke tat im Wesentlichen das, was sie immer tut: die redete sich auf wichtigen Sitzungen ein, die Besten der Welt zu sein, es musste nur noch ausgestritten werden, wer von den Besten der Allerbeste sein darf.

    Bands, die auf den Spuren des großen Idols Bob Dylan sich gefunden hatten, jetzt zu einem eigenständigen Stiel gelangt sind, für den es noch keinen Begriff gab, wie die Ramones oder The Clash, Die bekamen jetzt eben das Label Punk. Und die von den Pistols erzeugte Bewegung hörte ihnen zu. Andere Länder Europas zogen nach, Deutschland, Österreich, Italien, Spanien…

    Das, was sich als Punk zusammenfasste, wurde zum inspirierenden Jugendkulturstiel der 80ger Jahre in den imperialistischen Zentren.

    Suffpunks, Politpunks, New Wave, Autonome, alles war irgendwie daheraus hervorgegangen. Aus dem schwarzen Humor eines britischen Aristokraten. Da sag mir noch einer, die Welt ist nicht grotesk.

    Und irgendwann, so Mitte – Ende der 80ger Jahre, da war der Punk auch wieder verschwunden. Ich meine, als Bewegung. Die Musik kam noch aus den Lautsprechern. Einige trugen auch noch die Klamotten. Nachwuchs entstand, der die Klamotten trug. Aber die Hoffnung, die Inspiration – der göttliche Funke, wie ein antiker Grieche es formulieren würde, der war erloschen. Übrig blieb eine Menge verwertbares Material für die Konsumindustrie. Es lässt sich gar nicht genau zeitlich festlegen. Es war ein schleichender Tod gewesen. Man saß wieder alleine vor seinem Bier. Die Verlorensten hingen an der Nadel. Die Autonomen hatten fertigstudiert und ihren Platz im System gefunden. Auf jeden Fall war es einiges vor 89 gewesen.

    IV

    Pussy Riot wird als Punk verkauft.

    Leute, Pussy Riot ist die Verarschung des Punks durch Kommunikationswissenschaftler, besser bekannt als Werbefachleute.

    Sich irgendwie hässlich gestalten, rein gar nichts können und dennoch laut auftreten wird hier zum Punk erklärt. Eine Provokation dort bringen, wo es irgendjemanden weh tut.

    Das sind die zusammengeklauten Attribute eines bstimmten historischen Momentes im Punk. Und in der Geschichte des euro-amerikanischen Imperiums.  Jenes erste In-Erscheinung-Treten der Sex Pistols. Der Auftritt an der Themse zum Jubiläum der Königin. Malcolm Mac Larens Tobsuchtsanfall am Flughafen in New York: „I am Antiamerican!” Sidney mit dem Hackenkreuz-T-Shirt in Paris. Zusammengerührt. Ein Produkt im 2. Aufguss für Moskau ohne begriffen zu haben, dass die Stiche des Original zielgerichtet waren.

    Viele ehemals linke Studenten verdienen heute gutes Geld in der Werbeindustrie. Viele ehemals linke Studenten machen NGO. 1+1=nicht 5.

    Dass Punk ein Synonym für Nix Können aber laut sein ist, das ist sogar nur ein billiges Vorurteil von Kleinbürgern. Jetzt, über ein  viertel Jahrhundert nach der Punkbewegung, kann man mit so etwas hausieren gehen.

    Jeder Stil kennt gute und schlechte Bands. Aber jede Band hat das Bemühen, etwas Unverwechselbares, Eigenständiges zu schaffen. Oder es ist eben ein Industrieprodukt zur reinen Vermarktung seiner selbst oder eines anderen Zwecks.

    Nehmen wir die San Francisco-Punk-Band Dead Kennedys. Was da an Können drinsteckt,angefangen bei der rein virtuos-technischen Fertigkeit der Musiker, dann weiter an spannungsgeladener, differenzierter Komposition der Songs bis zu Intelligenz und Sprachwitz der Texte, das war der Punk, als Punk noch gelebt hat.

     

    DK: "Kill The Poor"

    Efficiency and progress is ours once more
    Now that we have the Neutron bomb
    It's nice and quick and clean and gets things done
    Away with excess enemy
    But no less value to property
    No sense in war but perfect sense at home:

    The sun beams down on a brand new day
    No more welfare tax to pay
    Unsightly slums gone up in flashing light
    Jobless millions whisked away
    At last we have more room to play
    All systems go to kill the poor tonight

    Gonna
    Kill kill kill kill Kill the poor:Tonight

    Behold the sparkle of champagne
    The crime rate's gone
    Feel free again
    O' life's a dream with you, Miss Lily White
    Jane Fonda on the screen today
    Convinced the liberals it's okay
    So let's get dressed and dance away the night

    While they:
    Kill kill kill kill Kill the poor:Tonight

     

     

     

    Der echte Punk war antikapitalistisch und antiimperialistisch. Die wahren Punks hätten Putin eher gemocht. Denn Punks konnten sehr gut erkennen, wie man früher sagte: „wo die Schweine sitzen.“

    • Aber Sting findet die Pussies doch toll. Der war doch auch mal Punkrocker.
    • Äh – meinen sie den Sting, der gegen den Atomkrieg anweint mit explizit rassistisch-russenfeindlichen Sätzen wie: “I hope the Russians love their children too!“-?

    Im heutigen Gib-mir-meine-täglichen-Pussies-RT-Bericht wird ein besonders geistricher Auftritt erwähnt, der daraus besteht, dass eine der Pussies in einem Supermarkt mit einem Tiefkühlhänchen öffentlich mastrubiert.

    Selbst bei der anzunehmenden maximalen Anspruchslosigkeit eines Zeitalters, in dem ein H.M.Broder ein diskutierter Schriftsteller und Dieter Bohlen ein erfolgreicher Entertainer ist, sollte der Begriff darüber, was Kunst sei, nicht ins absolut Beliebige dehnbar sein. Und Punk, ich betone es noch einmal, ist nicht der virtuelle Mülleimer, der herhält um vor Pressekameras  Scheißebauen zur Stilrichtung erklären zu können.

    Dead Kennedys

    Ach so, ihr wollt feministische Frauenpunks und nicht immer bloß die Typen?

    Sagts doch gleich:

    X-Ray Spex: Warrior in Woolworths

     

     

    Noch ein Post Punk Remake eines Clash-Songs Nouvelle Vague: Guns of Brixton

     

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  • Putin und der Votzenaufstand

    Die kaum verkappte Antideutsche Kipping, der für die NATO-Untereinheit tätige Pirat Schlömer und der Spiegelauswurf Augstein, Chef der deutschen Guardian-Niederlassung Der Freitag haben sich kollektiv inszeniert.

    Auf einer Veranstaltung mit dem Titel: "Update oder neues Betriebssystem".Richtig moderner Titel.

    Modern ging es gleich los. Mit betretenem Bessermenschenblick führt Augstein ein, die VA hätte der Top Act der neuen Ausgabe werden sollen, man habe sich aber dann doch für Pussy Riot, zu deutsch: Votzenaufstand, entschieden. Applaus aus dem Publikum.

    Ich habe dann den Artikel gegoogelt. Wie ein James Bond schleicht sich da ein Vertreter von Der Freitag durch Moskau, um die nicht einsitzenden Mitglieder von Pussy Riot an einem konspirativen Ort zu treffen. Eigentlich hätten sie das auch in einer Wohnung von einer der Pussies haben können, aber vielleicht sind die ja obdachlos. Der Feitag glorifiziert sie zu den Heldinnen der Heldinnen, die Putin stürzen werden.

    Sie haben alle Tags, die man braucht, um deutsche Linke zu beglücken: feministisch, KünsterInnenkollektiv, bunt, anrchistisch, antiklerikal.

    Schaut man sich deren Videos an, dann sieht man dümmlich in der Gegend herumschreiende Hampelfrauen mit unkoordinierten Bewegungen, gekleidet in Pornomasken aus der SM Ecke des Beate Uhse Shops. Alles in Allem eine ausgesprochen unästhetische Peinlichkeit. Man fühlt sich an Klischeebilder von Psychiatriepatienten erinnert.

    Obzwar die internationale Presse einschließlich russischer Medien wie RT täglich bemüht ist, die berühmt zu machen, interessiert sich in Russland eigentlich niemand für die. Eine auf RT dokumentierte Solidaritätsveranstaltung bestand aus 3 übergewichtigen Männern mit Bart, die auf ein Gerüst geklettert waren und irgendetwas schrieen, und etwa 30 Kameraleuten und Fotografen, die die Presseaufmerksamkeit organisierten.

    Dafür begeistern sie umso mehr deutsche Linke. Bei einem Großteil der deutschen Linken kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass sie strukturelle Analphabeten sind. Personen, die zwar Lesen und Schreiben können, aber keine komplexeren Texte als BILD-Artikel zu erfassen in der Lage sind.

    Darum können 85% der Linken auch keine Inhalte erfassen, sondern beziehen ihre Ideologie aus Tags. Pussy Riot hat die richtigen. Im Englischen gibt es eine Formulierung um auszudrücken, dass man weiß, wie man jemanden für etwas gewinnen kann: "I know how to push the right buttons", Ich weiß, wie ich die richtigen Knöpfe drücke. Die NGO, die Pussy Riot geschaffen hat, kennt die Knöpfe, die gedrückt werden müssen, um spezielle Linke zu mobilisieren. Die Formulierung des Englischen ist perfekt, um den Vorgang zu beschreiben: mit den entsprechenden Tags die Linken zu aktivieren ist wie einen Apparat per Knopfdruck an und abzuschalten. Pussy Riot sind ein Werbegag, um Linke gegen Putin zu mobilisieren. Dafür ist es egal, ob sich in Russland tatsächlich jemand für sie interessiert. Es geht darum, die politischen Fraktionen des Imperiums gegen Russland zu vereinen.

    Wladimir Wladimirowitsch Putin ist die einzige Einzelperson, die dem Imperium wirklich gefährlich ist. Jelzin war ein vodkasaufender Niemand. Medwedjew eine Schießbudenfigur, die Freunde in der Oligarchie hat.

    Putin ist ein Stratege, politisch patriotisch und konservativ, der sich auf den Geheimdienst und das Militär verlassen kann. Diese respektieren ihn. Den Oligarchen hat er zu verstehen gegeben, dass sie ihn nicht einschüchtern können.

    Natürlich wurde im Fall Michail Chodorkowski ein Exempel statuiert.

    Er war der skrupelloseste und der selbstgefälligste Mafiaboss, der durch Jelzins Nicht-Politik groß geworden ist. Putin hat durch ihn klar gemacht, dass ab jetzt wieder das Gesetz in Russland herrscht und nicht mehr nur das Geld. Chodorkowski, Freund von Bush und Bandar bin Sultan, das trojanische Pferd der NWO in Russland, wurde gestoppt.

    Der Westen hat verstanden. Und Putin macht ihm Angst.

    Westliche Politiker sind für Putin keine Gegner. Sie sind ungebildet, dekadent und verweichlicht. Und sie wisse es. Sie ziehen eine Show ab und wissen oftmals gar nicht wovon sie eigentlich reden.

    Putin hat eine umfassende Bildung genossen. Er verfügt über eiserne Disziplin. Er hat die Welt als Field Agent des KGB kennengelernt.

    Und wenn eines der westlichen Großmäuler ihm zu nahe kommt, reicht für Putin wahrscheinlich ein Telefonat, um dessen schmutzige kleine Geheimnisse auffliegen zu lassen. Wie kam nochmal das Foto von Billie Clinton und den Pornomiezen in die Zeitung? Ganz sicher hat der KGB noch bessere. Sie kam, sie sah, er poppte. Eine kleine Gemeinheit, die große Drohung ausspricht.

    Der Westen dichtet gerne seinen Gegnern etwas an ohne etwas in der Hand zu haben.

    Litwienko sei auf Befehl Putins hin ermordet worden.

    Befassen wir uns mit ihm: Litwienko war KGB Agent gewesen und dann für den FSB in London. Dort wurde er zum Doppelagenten indem er sich auch für den MI5 anheuern lies. Er erpresste russische Geschäftsleute in London, die mit dem organisierten Verbrechen zu tun hatten. Cm’on, der braucht wirklich keinen Putin, um eine kurze Lebenserwartung zu haben.

    Die UdSSR hatte Kremel-Kritiker. Alexander Solschenizyn und Andrej Sacharow etwa.

    Und Russlands Kremel-Kritiker? Ein Ganove und eine Hand voll drogensüchtiger Mädchen. Entsprechend lässt der Kremel-Kritisierte, von der Presse im Ausland auf die Pussies angesprochen, den Gönner raushängen und empfielt eine nicht zu harte Bestrafung. Nicht ohne den Hinweis, dass, hätten sie das, wofür sie angeklagt sind, in einer Moschee gemacht, die Sicheheitskräfte nicht genug Zeit gehabt hätten, ihnen das Leben zu retten.

    Putin hat nicht die Tags, die deutsche Linke extatisch werden lassen. Er hat die Tags, die einer braucht, der sich dem Imperium in den Weg stellt.

     

     

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