Parerga et Paralipomena

Hihi, diesen Titel wollte ich Schopenhauer mein Leben lang klauen, nun habe ich eine Gelegenheit dafür!

Denn alles Wesentliche habe ich in diesem Blog seit dem 06. Januar 2020 aufgeschrieben, man muss nur den Reiter „Politik“ anklicken und die Texte von untern nach oben durchlesen. Es fehlt, dass die EU und USA auch noch in der Kosovo/Serbien-Affäre zündeln, aber das ist ein Detail. In dieser Affäre geht es darum, den Serben das Leben schwerer zu machen, weil sie mit Russland befreundet sind.

Es ist Zeit, ein paar mehr Details der jüngeren Zeit zusammenzufassen und Schlüsse daraus zu ziehen.

Asien

Die NATO arbeitet auf einen 2-Fronten-Krieg hin, einen über die Ukraine gegen Russland und einen gegen China, das ist das Wesentliche. Sie werden nicht aufhören, das muss allen klar sein! Der Versuch über die Republik der Union von Myanmar anzugreifen ist komplett gescheitert, das hat nur dazu geführt, dass die Tatmadaw einmal mehr klar gemacht haben, dass sie eine Kriegerkaste sind, mit der man sich besser nicht anlegt, also haben die Amis versucht, die Taiwan-Bombe zu zünden.

Siegheil-Geschrei tönte aus dem Maul der kranken Frau im deutschen Außenamt, als die greise Madame Speaker zum Zwecke der Provokation Taipei anflog. Was der Welt abermals vorführte, dass diese Person Baerbock nicht ernst genommen werden braucht. Denn ich bin mir sicher, dass sie die einzige Person in einem diplomatischen Korp ist, die nicht weiß, dass Taiwan keine eigenständiges Land ist, nie war, sondern eine chinesische Insel, deren Besonderheit darin liegt, dass sie seit 1949 von einer anderen Partei regiert wurde, der Kuomintang, als das chinesische Festland. Aber eben sowohl von Peking als auch von Taipei als China gesehen wird. Sowohl Mao als auch Tschan Kai Tschek sahen sich als die Erben des Dr. Sun Yat-Sen an, der erfolgreich den antiimperialistischen Widerstandskampf organisiert hatte und Gründer der ersten Chinesischen Republik war. Der Rest ist Politik.

Natürlich ist es den Amis zuletzt gelungen, eine Separatisten-Partei zu züchten, die ihnen gehorcht und die momentan regiert. Das Muster wurde von der britischen Kolonialmacht erfunden: „Schwäche die, die du unterwerfen willst, indem du ethnische Konflikte schürst!“ und von den Amis vollendet. So zerschlugen sie Jugoslawien und damit blähten sie die Ukrainer auf. Aber in Taiwan lebt keine andere Ethnie, (Minderheiten aus aller Welt gibt es natürlich dort wie überall) es sind vorwiegend Han, wie die Leute heißen, die wir als Chinesen kennen.

Madripoor

Eine Marginalie nebenbei: Taiwan ist das Vorbild für die sagenhafte Pirateninsel Madripoor in den Marvel-Comics.

Taiwan hat für China einen besonders hohen ideellen Wert und ideelle Werte haben in China zentrale Bedeutung. Aber es gibt auch einen militärischen Grund! Die Herrschaft des japanischen Faschismus über China wäre nicht möglich gewesen, wenn die Japaner die Insel, die damals Formosa hieß, nicht als unsinkbaren Flugzeugträger hätten nutzen können! Analog dazu werden die Chinesen nicht erlauben, dass die Amis Taiwan als unsinkbaren Flugzeugträger nutzen, was freilich deren eigentliches Ziel ist!

Die Hoffnung der kranken Frau im Außenamt, Pelosi gelänge eine unmittelbare militärische Reaktion der Chinesen, verpuffte als heiße Luft aus ihrem Maul. Jooo, Annalehnchen, klar, ein großer Staat greift einen kleinen an, gaaanz phöööse!

Zu dem zeitgleichen Drohnenmord der Amis in Kabul und dem Zusammenhang hier hat sich Meister Escobar ausführlich geäußert, ich will hier nur noch ergänzen, dass die Taliban feststellten, dass die Amis irgend einen alten Mann auf einem Balkon in Kabul ermordeten und keineswegs einen gesuchten Al Kaida-Führer! Das macht auch Sinn, denn die Taliban betrachten Al Kaida als fremde Söldner und Besatzer und würden mit Sicherheit keinen ihrer Anführer unbehelligt in Kabul leben und wirken lassen!

Der senile Greis in Washington brüstet sich mit diesem Drohnenmord – der nichts weiter gewesen ist, als der Mord an einem x-beliebigen alten Mann in einem Land auf der anderen Seite der Erdkugel, um ein paar Wählerstimmen für die Democrats in den Midterms einzufangen.

Wenn die chinesische Führung von Konsequenzen redet, muss man immer im Auge haben, dass man in Chinas Führung in Zeiträumen von 100 Jahren denkt. Das bedeutet, die Antwort auf Pelosis Besuch wird keine spektakuläre aber sinnlose sein, es wird eine fundamentale, unumkehrbare sein! Die im ersten Augenblich vielleicht noch nicht einmal auffällt…

Nicht China reagiert alleine. Asien reagiert. Auf die Arroganz und Ignoranz der Langnasen.

Wir erinnern uns, dass unsere westlichen Anführer der Welt vorschreiben wollten, sich keinesfalls mit Sergej Lawrow fotografieren zu lassen? Hier möchte ich noch einschieben, dass Pelosi nach Taipei weiter nach Seoul geflogen kam, wo sich definitiv kein einziges Regierungsmitglied mit ihr treffen, geschweige denn ablichten lassen wollte!

Pelosi hat die chinesische Regierung gedemütigt. Aber auf die Art, die allen anderen gezeigt hat, dass sie der Feind aller ist und mit ihr die USA, welche sie repräsentiert! Und make no mistake here: sie hat damit ihren Rassismus gezeigt!

Alleine in der ersten August-Woche unmittelbar nach Taipei:

Mit Min Aung Hlaing von Myanmar:

mit dem Außenminister von Myanmar:

mit Hun Sen von Cambodia, der seine politische Karriere als in Moskau geschulter und mit der UdSSR verbündeter Kommunist begonnen hatte:

mit seinem Amtskollegen Saleumxay Kommasith von Laos, ein kleines, armes Land, das das Kunststück fertig gebracht hatte, nach dem Vietnam-Krieg sowohl mit Moskau als auch mit Peking gute Beziehungen zu führen:

und freilich das Familienfoto des Russland-ASEAN-Außenministertreffens:

Es gibt natürlich Fotos von Lawrow mit allen Beteiligten, meine Auswahl hat einen Grund: denn es hat sicherlich einen signifikanten Hintergrund, wenn Lawrow über Myanmar fliegt, wo er vom Jefe persönlich empfangen wird ->

Das ist eine klare Ansage an die Welt! Russland bekennt sich offen zu Myanmar, wo die Agenten des Westens gerade ein wenig unsanft an der Machtübernahme gehindert wurden!

-> ehe er mit dem Außenminister von dort nach Cambodia gemeinsam reist, wo er, ehe das Außenministertreffen beginnt, einen guten, jahrzehntelangen Freund und Partner Moskaus, in Gestalt des Ministerpräsidenten Hun Sen trifft!

Die Beziehungen waren in der Jelzin-Zeit abgekühlt. Jetzt leben sie wieder auf, selbiges gilt für Laos!

Bemerkt ihr es? Nach dem Kollaps der UdSSR zerbrachen die Freundschaften und jeder schaute auf sich. Die osteuropäischen Länder wurden „Westen“. Man ist weiß und gehört dazu. Aber im Rest der Welt, dort beginnt man, die alten Bande neu zu knüpfen. Bereichert durch die Erfahrungen, die es vor 1989 gab, das gute davon wie das schlechte, und die seither, das gute davon wie das schlechte.

Die zukünftige Westgrenze der Welt wird der Fluss Dnjepr sein! (Ihr versteht meine Poesie?!)

Zelenskyy oder Selenskyj oder Elendskyy, oder wie auch immer, ist erledigt!

Das kann mit Sicherheit festgestellt werden.

Weshalb ich mir so sicher bin?

Nun, Amnesty International hat der von ihm geführten Armee Kriegsverbrechen vorgeworfen, besonders das Verwenden von Zivilisten als menschliche Schutzschilder, was zwar seit Tag 1 dieser Special Military Operation bekannt ist, aber von der West-Propaganda-Maschine immer als russische Propaganda beschimpft wurde.

Ich weiß nicht seit wann, solche Prozesse entwickeln sich langsam im Hintergrund, aber spätestens seit dem Ausrottungskrieg der NATO-Staaten gegen die arabisch-sozialistische Jamahirija von Libyen, gehört AI zur Clinton-Blase. Ihre Aufgabe – nicht nur, aber seither im besonderen Maße – besteht darin, Führungspolitiker öffentlich zu markieren, die aus dem Weg geräumt werden sollen.

Elendskyy wurde mit dieser pressewirksamen Aktion markiert.

Warum? Nun, ich denke, weil die Mär, die von westlichen Politikern und der Staatspresse erzählt wird, nun in nicht mehr sehr ferner Zukunft von der Realität eingeholt werden wird und sie den Absprung schaffen müssen. Das gelingt am flüssigsten, indem man die Verantwortung für alles, was schief läuft, nach und nach der drogensüchtigen Sprechpuppe in die Schuhe schiebt.

Der hat jetzt die Wahl: entweder er fügt sich und kann seinen Lebensabend in seiner 35-Millionen-$-Villa in Florida verbringen, wo er die mindestens 400 Millionen $ auf den Putz haut, die er den Ukrainern gestohlen hat, gemeinsam mit zahlreichen anderen Handlangern des US-Regimes, die in Florida residieren, seit sie unhaltbar geworden waren, oder er wird, sollte er vor lauter Koks tatsächlich glauben, er sei echter Präsident, gemärtyrert.

Gerade die aktuelle Regierung Deutschlands hat besonders viel zu verlieren, bedenkt man, dass Frank-Walter Steinmeier und die deutschen Grünen zu den hauptsächlichen Verursachern der Misere gehören, indem sie besonders engagiert den Putsch 2014 unterstützt haben.

Der heimische Herd

Immer mehr Leuten fällt endlich auf, dass die Rot-Grün-Gelbe Bundesregierung sich eine totalitäre Herrschaft ausbaut. Beispielsweise die Redeverbote mehren sich auffällig. Sie baut den Verfassungsschutz zu einer neuen GeStaPo (vorläufig noch light) aus.

Für mich kommt das nicht verwunderlich, diese Regierung ist die logische und zwangsläufige Konsequenz aus der westdeutschen sogenannten Linken der 80ger und 90ger Jahre. Vor allem Die Grünen sind genau das, was passiert, wenn man dieser Art Leute Macht gibt! Die anderen sind ihre Mitläufer.

Nur eine Regierung, die aus der studentischen Linken der 80ger und 90ger Jahre hervorgegangen ist, konnte einführen, dass Ablehnung ihrer Politik zu Delegitimierung der Demokratie umgedeutet wird, die zu kriminalisieren sei.

Sei hatten nie originäre Inhalte, sie greifen auf, was in spezifischen akademischen Kreisen als progressiv gilt, immer nach Bedarf wechselnde Dogmen und waren immer totalitär.

Sie sind vom Charakter her Sklavenhalter:innen.

An der Spitze des Staates angekommen, wird das Land, das sie nun regieren, zu ihrer Plantage, seine Bewohner zu ihren Sklaven.

Davor zu warnen scheiterte, da die meisten Menschen sie nicht so kennen gelernt haben, wie ich es habe.

Sie sind bereit, für ihre individuelle Selbstverwirklichung, nicht nur Deutschland, nicht nur Europa, nein, das Wohl der gesamten Menschheit zu opfern!

Dass es nie um einen Inhalt, sondern immer nur um die eigene Selbstverwirklichung geht, kann man leicht erkennen.

Aktuelles Paradebeispiel: ausnahmslos alles auf diesem Planeten, muss dem einen, als notwendig propagierten Ziel untergeordnet werden, dem Eintreten gegen den Klimawandel, dem Reduzieren von CO2 – bis es ihrem Tagesgeschäft im Wege ist! Das ging ratzfatz, es war das neue Dogma, Russland in die Knie zwingen zu wollen!

Und auch hier zeigt es sich deutlich: Elendskyy ist nur ein Drogensüchtiger, der Präsident spielt, aber was in der Ukraine des Post-Maidan herrscht, an den Schulen gelehrt wird etc. ist Ethno-Nationalismus, die scheußlichste und brutalste Form des Nationalismus. Die Ukrainer erklären sich zur Herrenrasse, alle anderen sind ihnen untergeordnet. Im Donbass wollten sie die Bevölkerung über die Grenze nach Russland treiben oder töten, denn da deren Land innerhalb der ukrainischen Staatsgrenzen liegt, sind diese Kreaturen der Auffassung, es gehöre ihnen. Der Fachbegriff für solches Vorgehen ist: ethnische Säuberung!

All das tun sie mit propagandistischer Unterstützung, Finanzierung und Bewaffnung durch Deutschlands Grüne und Rote (und Schwarze und Gelbe, aber um die geht es in dieser Ausführung sekundär).

Sie müssen gestoppt werden!

Unser Dilemma: wer kann übernehmen?

Denn realistischerweise sieht es so aus, dass wenn nicht mehr die SPD unter den Grünen mitregiert, die Merz-geführte Union sie ersetzt. Nun werden die Schwarzen und Gelben doch primär…

Das ist keine Verbesserung.

Nichtwähler mit eingerechnet, sind die Grünen eine 7%-Partei.

Wie wird das Spitzenpersonal ausgewählt?

Habeck: professioneller Märchenerzähler, hat in wirtschaftlichen Angelegenheit soviel Verstand, dass er noch nicht einmal die Pendlerpauschale kapiert: perfekt, wird Wirtschaftsminister!

Baerbock: mit etwas Glück findet sie, wenn man ihr 3 Stunden Zeit lässt, Russland auf einer Landkarte. Hat nie was zu sagen, ist aber hinterhältig, schnippisch und frech. Perfekt, Außenministerin!

Claudia Roth: war Backstage-Girl einer vielversprechenden Band, ist dann über Parteienzeug in den Bundestag gepurzelt, wo sie sich seither rumtreibt und niemals etwas zu Stande gebracht hat, das außer ihr selbst irgend jemandem genutzt hätte: die geborene Kultusministerin!

Özdemir: eitel, arrogant, korrupt, seine Erfahrungen in Landwirtschaft erstrecken sich auf das Ziehen einer Haschischpflanze auf seinem Balkon zu Berlin. Wer könnte zum Landwirtschaftsminister geeigneter sein?

Es ist genau diese Kombination aus Selbstherrlichkeit und Inkompetenz, um die sie eingesetzt werden. Mit der haben sie keine selbständige Urteilskraft. Sie sind auf die Anleitung durch graue Eminenzen angewiesen.

Sie sind die handverlesenen Monster derer, die wirklich etwas zu sagen haben.

Aber es gibt Hoffnung, denn sie sind auch schwach und feige. Ihre Herrschaft stützt sich auf die Autoritätshörigkeit der deutschen Beamtenseele! Ohne diese, schrumpfen sie zu erbärmlichen Würmchen ein.

Die alte Frau von Bechtolsheim war damals, schon über 80, als sie mir 13 bis 14-jährigen Schachspielen beibrachte, worin ich immer schlecht geblieben bin, und den Wert deutscher Lyrik, vor allem Goethe, Hölderlin und Rilke.

Aber sie hatte mir noch eine besonders wichtige Lehre mit auf den Lebensweg gegeben!

Denn in der Zeit des Dritten Reiches war sie Deutschlehrerin in einer Schule in Dachau gewesen.

Und sie erklärte mir folgendes:

„Glaube niemals denen, die sagen, sie hätten von allem nichts gewusst! Wir haben alle gewusst, was im KZ vor sich geht! Das konnte man gar nicht verheimlichen! Und man konnte es riechen, wenn die Leichen verbrannt wurden! Wir haben nur weggesehen und nicht darüber geredet, weil wir nicht auch dort enden wollten!“

Mit den Grünen schickt sich Deutschland ein drittes mal an, sich die Welt zu unterjochen!

Die Sprüche sind diesmal antideutsch. Auch die Nazis haben nicht dem Volk, nicht der Nation gedient, das waren nur die Sprüche mit denen man damals punkten konnte. Das kam nach der Niederlage im 1. Weltkrieg gut an.

Heute punktet man mit antideutschen Sprüchen.

Wie es die Nazis getan hatten, so benutzten die Grünen die Möglichkeiten, die das Potenzial Deutschlands eröffnet, um nach der Weltherrschaft zu greifen!

Deutschland ist das Mittel zum Zweck der persönlichen Macht-Erweiterung. Als Nation entbehrlich im Globalismus. Aber die Arbeitskraft unendlich ausbeutbar.

Sie rechnen damit, dass die Deutschen arbeiten bis zum Umfallen. Und gehorsam in den Tod gehen.

Unter dem Licht der Lehre, die die Frau von Bechtolsheim mir mitgab, betrachtet, wird deutlich, warum die Bundesregierung so ungustöse Vereine wie die Amadeu-Antonio-Stiftung, Volksverpetzer, Zentrum für politische Schönheit und wie sie alle heißen, bezahlt: sie sollen das Klima der Angst schaffen, die die Menschen dazu bringt, wegzusehen und nicht mehr zu reden.

Und wer sich nicht abschrecken lässt – –

Die aus dem linken Spektrum hervorgegangene Regierung und ihre Untergliederungen bringen es fertig, das KZ in Dachau als Museum weiterzuführen, während sie im Nachbarort Karlsfeld ein neues bauen und nutzen, das dann nicht KZ heißt, sondern so etwas schickes, modernes wie „Diversity Trainings Camp“, aber das hinter den Mauern ziemlich genau das selbe ist. Moderner eben. Mit studierten Sozialarbeitern als Personal für das fine tuning.

Man hat gelernt. Gewaltherrschaft alleine führt zur Eskalation. Indem man das ganze mit dem Touch des Sozialen kombiniert und die Möglichkeiten der psychischen Menschen-Vernichtung hinzufügt, herrscht man stabiler.

Noch ist Zeit, diese Entwicklung zu verhindern! Der Zenit ihrer Machtentfaltung liegt noch vor uns. Lasst nicht zu, dass sie alles vernichten, woran seit 1945 Milliarden von Menschen so hart gearbeitet haben!

Pancho Villa reitet wieder!

Im übertragenen Sinne.

Die Taliban haben ihre neue Regierung vorgeschlagen.

Sie ist der erhobene Mittelfinger zum erhobenen Zeigefinger der westlichen Retter der Menschheit!

Alleine der Innenminister ist ein Mann, auf den die USA 5 Millionen Dollar Kopfgeld ausgesetzt haben.

Der von den Democrats gegen seinen Willen als Homosexueller geoutete Senator Lindsey Graham – plötzlich fällt einem auf, dass er einen überwiegend für Frauen genutzten Vornamen hat – brüllt schon rum, dass man wider einmarschieren soll.

Die Grundidee des Islam ist basisbanal.

Die Menschheit ist von Gott abgefallen und es ist die Aufgabe der Moslems, sie zu Gott zurück zu führen. Wie das geht, beschreibt der Koran.

Ende.

Späte Taoisten haben gesagt, man solle sich vor jeder Handlung, die man vorhat, ganz genau überlegen, ob sie NOTWENDIG ist! Denn lässt man nur eine Stecknadel fallen, so löst das schone eine Kettenreaktion im gesamten Universum aus! Bis zu einem gewissen Punkt kann man die Auswirkungen überblicken, jedoch nur einem sehr nahen, einem, der sich noch innerhalb des eigenen Horizontes befindet.

Wie werden dann erst die Auswirkungen eines Krieges sein?

Ende der 70ger Jahre des vergangenen Jahrhunderts haben Sozialisten und Kommunisten versucht, Afghanistan nach ihren Vorstellungen umzubauen.

Die USA und ihre Vasallen rüsteten dagegen die konservativen Moslems auf. Mit dieser Hilfe gelang den konservativen Moslems der Sieg.

Und jetzt gut aufpassen, welche Kräfte am Spiel sind!

Sozialisten, Kommunisten und Moslems!

Der Westen war immer außen vor! Er war nie gefragt!

Niemand in Afghanistan, außer den Drug-lords, hat je für von sich aus die westliche Lebensweise gekämpft! Auch die Leute, die mit der abrückenden Kolonialmacht mit wollen, um in den Ländern der Fremdherrscher ein neues Leben anzufangen, kämpfen dafür nicht, sondern wollen einfach mit. Es gibt auch gar nichts, wofür man da kämpfen könnte. Westen besteht aus Aneignung und/oder Verlust von Besitz. Entweder du hast genug Geld, die Phantasie des Westens leben zu können, oder nicht. Kein Gott, dessen Werk zu vollenden man sich verpflichtet, kein Volk, das sich kollektiv eine Прекрасное будущее, eine wundervolle Zukunft jenseits der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, aufbaut.

Die einzigen Verbündeten, die der Westen in Afghanistan hat, sind die Drogenmafia. (tricky Grammatikfrage: oder schriebe man hier besser „Die einzigen Verbündeten … ist die Drogenmafia“?)

Die Taliban haben mit der Ernennung der Übergangsregierung abgewartet, bis die Verhandlungen mit der neuen Nord-Allianz ein Ergebnis erzielten oder sie militärisch die Kontrolle über ganz Afghanistan erhalten.

Man hatte dem kleinen Massoud Gelegenheit gegeben, sich am neuen Afghanistan zu beteiligen. Der sagte mal ja, dann wieder nein, dann wieder ja, dann wieder…

Er stellte lächerlich hohe Forderungen, wie eine Beteiligung an der Regierung von 40%.

Amrullah Saleh, der Juan Guaidó Afghanistans, wollte als Präsident anerkannt werden, zu dem er sich selber ernannt hatte.

It’s over! Die Taliban haben die Massoud-Residenz eingenommen.

Saleh war irgendwann in den letzten Tagen nach Taschkent geflüchtet, der Verbleib des kleinen Massoud ist unbekannt, er existiert nur noch als Facebooker, was in Afghanistan bedeutungslos ist und nur für Medien im Westen eine „National Resistance Front of Afghanistan“ simuliert.

Und nun?

Der Westen ist weg. Die Amerikaner sind weg. Den Flughafen von Kabul haben sie hinterlassen, als habe dort eine Horde Mastschweine getobt. Es heißt, man steht mit Qatar kurz vor Vertragsabschluss für dessen Wiederaufbau.

Heiko Maas war noch auf Tournee geflogen, um die Nachbarländer Afghanistans in Flüchtlingslager umzuwandeln, was er als „Deutschland lässt euch nicht im Stich!“ zu verkaufen versuchte, die winkten dankend ab. Man durchschaut die bellizistischen Ambitionen des deutschen Hinterhof-Napoleons und hat kein Interesse an seinen Angeboten.

Die Anschläge von ISIS-K zielten offenbar darauf ab, Rechtfertigung für eine Erneuerung der Militärpräsenz der NATO zu liefern. Vergebens, wie es scheint.

Afghanistan hat 5 internationale Flughäfen, wovon 4 funktionierten, darum wäre es in Frage gekommen, den Abzug zu dezentralisieren.

Ein Flughafen davon wurde in der Zeit genutzt, eine Aufstandsarmee im Panjshir-Tal auszurüsten. Der französisch-israelische Linksintellektuelle Bernard-Henri Levi nutzte ihn für eine persönliche Visite. Das Atlantic Council kam vorbei, um die internationale Vermarktung zu organisieren.

Jetzt hat der kleine Massoud seine eigenen Kolumne in der New York Times.

Gespräche zwischen Taliban und dieser „Nord-Allianz“ scheiterten.

Das war angesichts der Emsigkeit, mit der diese Aufstands-Entität aus dem Boden gestampft wurde, und der prominenten Besuche absehbar.

Diese „Nord-Allianz“ hat genau eine Aufgabe: sie soll so viel Unruhe wie möglich stiften, um die sinnvolle Einbindung Afghanistans in die eurasischen Projekte sabotieren.

Dafür ist es nicht nötig, dass sie Chancen haben. Dafür ist wichtig, dass sie gewalttätige Auseinandersetzungen im Land aufrecht erhalten und den wirtschaftlichen Aufbau behindern, indem sie ein unsicheres Klima erzeugen und Flüchtlingsströme verursachen.

Und das Wichtigste ist, dass das Opium-Geschäft auch weiterhin floriert. Das sind Milliardenbeträge, auf die die wirtschaftlichen Eliten der freien Welt nicht einfach so verzichten können.

Das ist das wesentliche Projekt jetzt, ein Plan, der die Verluste für NATO-Staaten minimiert und den Gewinn optimiert. Ein Bürgerkrieg ist ein Absatzmarkt für Waffen und Munition. Waffen gegen Opiumerlöse bedeutet Gewinn.

Ein Bürgerkrieg in Zentralasien ist ein Unruheherd im Zentrum des eurasischen Raumes, der dessen Entwicklung behindert. Also die Konkurrenz schwächt.

Andere sprechen vom Ende der US-Amerikanischen Vorherrschaft.

Mal sehen, wie das wird. Bleiben wir am… äh… Seil.


Afghanistan – die Asylindustrie läuft heiß

Was immer an Nachrichten aus Afghanistan kommt, man sollte so wenig wie möglich spekulieren, aber sehr viel aussortieren.

Man sieht jetzt oft Bilder von Frauen in blauer Burka. Das hat mit Taliban nichts zu tun. Im Gegenteil, sie lehnen Burka aktiv ab, denn die Burka gehört nicht zum Islam. Der Koran verlangt das Verdecken der Haare, das Kleidungsstück hierfür heißt Hijab. Wenn man solche Kleinigkeiten weiß – diese kann man lernen, indem man einmal den Koran liest – hat man bereits ein Instrument in der Hand, eine Nachricht als falsch oder manipulativ zu erkennen.

Was es mit der blauen Burka historisch-kulturell auf sich hat, weiß ich persönlich gar nicht. Mir hatte mal ein Student aus Pakistan erzählt, diese sei für die Reise, als Schutz vor der Sonne, sandigen Stürmen und den Blicken der Wegelagerer. Ob es stimmt, weiß ich nicht.

Die Taliban jedenfalls sind Puristen und Puristen halten sich an die Schrift, von der sie glauben, Gott selbst habe den Inhalt vermittels eines Engels Mohammed übermittelt.

Wir haben die selben Probleme wie immer: eine Interessengruppen-gesteuerte Werbekampagne zur Manipulation der Bevölkerung.

Wenn das Chaos am Flughafen in Kabul überhaupt stattfindet wie berichtet, dann ist das geplant. Die NATO hatte etwa 1 Jahr Zeit, die Evakuierung vorzubereiten. So lange ist der Abzug der Besatzungskräfte bereits vertraglich beschlossene Sache innerhalb der erweiterten Troika in Doha. Ich habe schon mehrfach, am 16. und am 17., darauf hingewiesen: hier wird ein Tohuwabohu im Dienste der Asylindustrie aufgeführt!

Das Fußvolk der Asylindustrie veranstaltete am Wochenende zahlreiche Demos, immer mit dem Frauen-und-Mädchen-Vorwand. Sehr auffällig.

Gegen diesen Krieg der NATO verhielt man sich ruhig, nun finden Demos gegen den Abzug, und damit für die Fortsetzung des Krieges statt.

Und selbst die Osama-bin-Laden-Story, mit der dieser queer-feministische NATO-Krieg begonnen wurde, war eine Lüge.

Bush verlangte von den Taliban die Auslieferung von Osama bin Laden. Die Taliban antworteten darauf, sie würden ihn ausliefern, wenn die USA ihnen eindeutige Beweise seiner Schuld vorlegen würden. Denn ihre Gesetze der Gastfreundschaft gebieten ihnen, ihm so lange Schutz zu gewähren, solang er als unschuldig gilt.

Bush kam nicht mit Beweisen, Bush kam mit Bomben.

Der Krieg basierte auf der Lüge von der Beteiligung der Taliban an 9/11 und mündete in die Lüge von der NATO-Notwendigkeit im Dienste der queer-feministischen Weltrevolution.

Jetzt herrscht die Lüge von den „zu schützenden“, wie es im Duktus der Bundeswehr heißt, oder „Schutzsuchenden“, wie das Auswärtige Amt und die Bundestagsparteien es nennen, die gerettet werden müssten vor der Rache der Taliban.

Die Regierung Boris Johnson spricht von 22 000 Afghanen für die Insel.

Eine Rula Jebreal, die Autorin sei und irgend etwas mit der University of Miami zu tun haben will, jedenfalls mit der Demokratischen Partei in den USA zu tun hat, fordert gar:

„To thwart a metastasis of the crisis, a multicultural approach is crucial to save/settle 500k Afghan allies, to be distributed in 30 NATO states.“

„Um eine Metastasierung der Krise zu verhindern, ist ein multikultureller Ansatz von ausschlaggebender Bedeutung, mit dem 500 000 afghanische Verbündete gerettet bzw. umgesiedelt werden können, die auf 30 NATO-Staaten verteilt werden.“

Baerbock setzt sich in das Sommerinterview und fordert von Deutschland „weit über 50 000“ aufzunehmen.

Die deutsche Helfer-der-Menschheit-Industrie insgesamt kommt langsam in Engpässe. So macht der Staat das Geld nicht mehr so einfach dafür locker, reine Schmarotzer-Einrichtungen wie das BFW Bad Pyrmont zu pampern, ohne dass diese die Leistungen, die sie verkaufen, auch erbringen. Allerdings eröffnet massenhafter Asylantenzuzug dieser Sorte Verkäufer von teuren, minderwertigen Ausbildungen neue Geldquellen zum Anzapfen. Asylanten sind noch einfachere Beute, als arbeitslose Deutsche und die Weiterverwertung von Asylanten wird mit nur geringem Anspruch verbunden sein. Einzelne Mitarbeiter in Deutsch-für-Ausländer-Lehrkräfte umwidmen habe die kein Problem.

Von der Propagandamaschine der Asylindustrie habe ich bisher noch nichts gehört oder gelesen, dass die baltischen Staaten und Polen etwas falsch machten, wenn sie die Grenzen zu Weißrussland mit Stacheldrahtrollen und 2,5 Meter hohen Mauern gegen Migranten absichern. Dort sind Asylanten keine „zu Schützenden“ oder „Schutzsuchende“, auch nicht Afghanen, dort sind sie ein Mittel, gegen Weißrussland und Russland zu mobilisieren. Es ist ein anderer Frontabschnitt.

In Afghanistan geht es auch darum, mit Asylanten den Krieg gegen Afghanistan zu rechtfertigen. Man kann von Tatsachen damit ablenken. Nämlich der Tatsache, dass die NATO absolut gar nichts, womit sie den Krieg all die Jahre hindurch gerechtfertigt hatte, getan hat, nicht einmal Mädchenschulen eingerichtet, obzwar genau das das Aushängeschild par excellence der queer-feministischen akademischen Gesellschaft in den USA und Deutschland war.

Man dämonisiert die Taliban. Diese grüne Charaktermaske Baerbock erfindet irgend welche „Massaker“, die die Taliban angerichtet haben sollen.

Das ist definitiv frei erfunden.

Von 150 Indern war da mal die Rede, die von den Taliban „verschleppt“ worden seien, welche aber in Wirklichkeit nur im Land eingesammelt und der indischen Botschaft übergeben wurden.

Ahmad Massoud Junior ist sichtlich ein recht zwielichtige Figur. Er war im Iran zur Schule gegangen, verbrachte dann aber eine einjährige Offiziersschulung an der Royal Military Academy Sandhurst, gefolgt von War Studies at King’s College London, die er als Bachelor abschloss. Danach hatte er noch so ein Baerbock-artiges Ein-Jahres-Pseudo-Master-Studium mit dem Thema Politik in London aufgesetzt.

Wundert sich jemand, dass der Sohnemann eines CIA-Agenten und Drogenbarons zwielichtig ist?

Massoud Bubi scheint sich nicht entscheiden zu können.

Kurz nachdem er zugesichert hatte, mit der künftigen Regierung des Landes zusammenarbeiten zu wollen, setzte sein Mentor Henri-Bertrand – fix’luja, immer schreibe ich diese Vornamenkombination, die hat sich in meine Gehirnwindungen eingebrannt! Der Typ heißt Bernard-Henry – Levy folgenden tweet ab:

wobei das Foto alt ist oder nicht in Afghanistan aufgenommen.

Der französisch-israelische Linksintellektuelle Levy ist der ultimative Fachmann in Sachen Bürgerkriege-initiieren in islamisch dominierten Ländern.

Es kam dann am Sonntag zu Gefechten. Diese aus dem Boden gestampfte Nordallianz, die von dem Buben und dem als CIA-Agent bekannten Innenminister Ghanis, Amrullah Saleh, angeführt wird, hatte einen Ausfall aus dem Panjshir-Tal unternommen und 2 Städte angegriffen, wurde aber schnell wieder in das Tal zurück getrieben.

Inzwischen ist das Tal abgeschnitten.

Die Taliban haben derzeit den Abzug der ausländischen Besatzer bis zum festgesetzten Termin 31. August 2021 als oberste Priorität gesetzt.

Erst danach wird eine neue Regierung gebildet werden.

Bis dahin haben die Massoud-Leute Zeit, sich zu entscheiden.

Wir wissen, dass die Anrainerstaaten einen Bürgerkrieg in jedem Falle ablehnen und deswegen sicherlich diese sinistere Nordallianz nicht unterstützen werden. Russlands Regierung hat unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, die Nordallianz-Affäre als innerafghanische Angelegenheit zu behandeln.

Die NATO muss gehen. Ohne Unterstützung der NATO kein Bürgerkrieg.

Heute will Massoud verhandeln, morgen lässt er Angriffe durchführen… Der Junge muss begreifen, dass Levy nicht sein väterlicher Freund ist, sondern dass der ihn verheizt. Der rasante Sieg der Taliban ist vor allem anderen Ergebnis des Wunsches der Menschen in Afghanistan nach einem Ende des Krieges. Und sollte dafür die Vernichtung des Stammes von Massoud nötig sein, wird es niemanden geben, der die Taliban daran hindert.


Konterrevolution schon vorbei

Der junge Ahmad Massoud hat der zukünftigen Regierung Afghanistans unter Führung der Taliban seine konstruktive Mitarbeit zugesagt!

Kein Gerücht, wir haben diese Nachricht aus erster Hand, der hochrangige Taliban Khalil Haqqani sagt es auf einem dieser Treffen, die gerade in Kabul stattfinden und sicherlich noch eine längere Zeit stattfinden werden, auf welchen die kommende Politik Afghanistans besprochen wird:

Ich nehme an, der Junge hatte einfach nur ein bisschen in der Gegend herumgeballert und Reden gehalten um klar zu stellen: ‚ich bin auch da, ich bin wichtig und ich will mitzureden haben!‘

Man hat eine Verhandlungsdelegation geschickt und besprochen, was beiden Seiten Vorteile bringt.

End of Story.

Ich sage es immer wieder: Leute, das Land ist weit weg, hoch komplex und hat eine mit uns hier völlig unvergleichbare Kultur!

Seht es so: Afghanistan ist für uns hier Arrakis, der Wüstenplanet!

Als alternative Medien haben wir eine zentrale Aufgabe in unserem Land: Wir müssen, so gut wie wir das können, das Narrativ der Staatsmedien durchbrechen.

Ganz klar macht man dabei auch Fehler, aber das Fehler-machen kann man begrenzen, indem man nicht einfach jede Info wiederholt, die man irgendwo aufschnappt. Die kann stimmen, die kann falsch sein. Wir können sie oft nur unzureichend überprüfen. Die Staatsmedien haben Milliarden, wir haben nichts und müssen dennoch besser sein!

Die optimale Arbeitsweise ist es, langsam und sorgfältig zu arbeiten, die größeren Zusammenhänge erkennen und das beschreiben.

Und damit: genießt die Sonne! Schönes Wochenende!

Imperialistendämmerung

Feministinnen in Kabul

Nach und nach kehren die exilierten Taliban nach Afghanistan zurück. Am gestrigen Unabhängigkeitstag wurde geklärt, dass es das Islamische Emirat von Afghanistan in jedem Falle geben wird.

Aus Kabul kommen Nachrichten, dass die CIA irgendwelche Frauen aktiviert hat, die für „Arbeit und Bildung für Mädchen und Frauen“, gekleidet in Stoff aus Flaggen der NATO-Republik Afghanistan.

Woran erkennt man, dass da die genau gleichen Color-Revolution-Spezialisten hinter stecken, die überall aktiv sind, wo der Westen Interessen hat?

Hier daran:

Sie fordern ein Recht, bzw. Rechte ein, die sie sowieso haben.

Sie fordern genau das, worauf der Westen seine Propaganda aufbaut.

In 20 Jahren hat die NATO-Besatzungsmache – das hätte Besatzungsmacht heißen sollen, aber Besatzungsmache ist eigentlich viel besser – keinen Fingerschnipps für die Ausbildung von Frauen und Mädchen in Afghanistan getan. Der Beweis: ganz offiziell hat der Westen über

2 x 1000 x Eine Milliarde US-Dollar

ausgegeben. Ihre eigenen Körperschaften, hier die Auswertung, die das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen für das letzte Jahr veröffentlicht, zeigen die Resultate, was Ausbildung von Frauen und Mädchen betrifft:

In den 20 Jahren seit Beginn des Angriffskriegs der NATO ist also exakt gar nichts getan worden, die Daten sind schlechter als vor dem Krieg, nichts, außer blöde Fotos für Propaganda im Westen zu inszenieren, wie das hier:

Ebenso ist die Armut in dem Land größer als vor 20 Jahren.

Wo sind die mehr als 2×10^12 $ hingekommen?

Diese Frage hätten sich die Leute im Westen zu stellen. Denn sie haben dieses Geld erwirtschftet.

20 Jahre lang hätten Frauen Forderungen nach Ausbildung auf die Straße tragen können und taten es nicht. Jetzt, da die NATO abzieht und beispielsweise in Deutschland alle von FDP, Union bis Partei Die Linke die Vertreibung der Besatzungsmacht und ihrer Marionetten zur Katastrophe erklärten, plötzlich tauchen solche, umringt von Pressegewimmel, auf.

Die neue Nord-Allianz

In irgendwelchen alternativen Medien wird Ahmad Shah Massoud Senior als „legendär“ bezeichnet, der Sohn sei nun etwas shady, da er mit dem, ich zitiere „Zionisten Levy“ in Verbindung steht.

Kurz etwas, das jeder wissen kann, der in den 80ger Jahren die Politik verfolgt hat:

Die Nord-Allianz war eine von der CIA aufgebaute Proxy-Armee. Sie kämpfte schlagkräftig gegen die Rote Armee, hatte ja auch moderne Waffen aus den USA, einschließlich der berüchtigten Stinger, mit denen sie Hubschrauber abschießen konnten.

Sie finanzierten diese Waffen mit Anbau und Handel von Opium.

Wie ich schon schrieb, lernte Ahmad Shah Massoud während seiner Zeit als Student an der französischen Hochschule in Kabul Henri-Bertrand Levy kennen.

Am 09. 11. 2001, 2 Tage vor dem berühmt-berüchtigten 9/11, kam er gewaltsam zu Tode.

Der erste von der NATO eingesetzte Präsident Hamid Karsai erklärte ihn zur „Legende“.

Er war Führer der Nordallianz und damit einer der wichtigsten Anführer gegen die Rote Armee, er war CIA-Contractor und Drogenboss. Nebenbei war er noch der Stammeshäuptling der Tadschiken in Panjshir-Tal.

Das mit dem „Zionist“ ist der typische Quatsch aus Alternativen Medien, die zumeist von jungen Studenten betrieben werden.

Der Sohn ist ganz Sohn seines Vaters, wie es aussieht, und Levi war mit dem Vater verbunden, jetzt kümmert er sich um die Karriere des Sohnes.

(Das muss man diesen Kreaturen wie Levy lassen: im Gegensatz zu Linken kümmern die sich um ihre Leute!)

Was also im Panjshir-Tal derzeit geschieht, ist der Versuch des französischen Geheimdienstes, mit Sicherheit in Zusammenarbeit mit der CIA, das zu machen, was der Westen am liebsten tut: ethnische Konflikte schüren!

Man versucht jetzt die Tadschiken gegen die Paschtunen einzusetzen, welche die Hauptbasis der Taliban sind!

Es ist immer das genau gleiche Spiel, man nutzt eine ethnische Minderheit und wiegelt sie gegen die Mehrheit auf; zeigt es Erfolge, initiiert man bewaffnete Konflikte.

Jetzt ist eben der Sohn Stammeshäuptling, der zusammen mit dem NATO-eingesetzten Innenminister Ghanis, Amrullah Saleh, der sich neuerdings selbst zum Interimspräsidenten erklärt hat, im Dienste der NATO versucht einen Bürgerkrieg einzuleiten.

Wir wissen nicht, wie sich das noch entwickeln wird, aktuell sind sie nur auf dem eigenen Stammesgebiet erfolgreich. Von Tadschikistan erhalten sie keine Unterstützung, Tadschikistan will, dass der Krieg in seiner Nachbarschaft beendet wird und dort sind bereits starke Kontingente der Armee der Russischen Föderation stationiert, die die Grenzen bewachen sollen. Von Tadschikistan aus kann die NATO also keine Versorgung organisieren.

Das bedeutet, das Tal kann isoliert werden. Die NATO müsste ihre Insurgenten dann via Luftbrücke mit Waffen, Munition, ISIS-Söldnern usw. versorgen.

Oh, warte, die NATO organisiert gerade eine Luftbrücke, wie Zwerg Heiko prahlt…


Soweit an dieser Stelle, ich habe jetzt für heute keine Zeit für mehr. Für formale Fehle gilt das gleiche Blabla wie immer.

Die Konterrevolution hat begonnen

Aber zunächst: mittlerweile wurde gemeldet und von unterschiedlicher Seite bestätigt, dass Ashraf „the Almighty“ Ghani, von dem sich der Teutonen-Linken-Boss Herr Rechtsanwalt Dr. Ghysi – äh, Gysi meine ich natürlich – wünschte,

wie ich annehme, da Ghani an der Columbia-Universität in New York studiert hatte, ehe er für die NATO als Präsident nach Afghanistan ging und somit dem Milieu angehört, dem teutonische Linke gerne angehören würden, satte 169 Millionen US-Dollar aus der afghanischen Staatskasse gestohlen hat und nicht, wie zunächst angenommen, 5 Millionen $. Mit diesen 169 Mio setzte er sich am Sonntag in’s Ausland ab.

Die Familienzusammenführung mit seiner Tochter Mariam, die in New York als „Künstlerin und Filmemacherin“ (was sonst? Die Frau gehört zur New-Yorker Elite, da ist frau Filmemacherin) lebt, wird ein rauschendes Fest werden!

Dauert aber noch ein wenig. Im Moment hat er Unterschlupf in den VAE. Aus humanitären Gründen, versteht sich.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema!

Unter großem Presse-Tamtam hatte sich am Sonntag Abend Ahmad Massoud, Sohn des ehemaligen Führers der Nordallianz, in Szene gesetzt, er würde die Northern Alliance neu ausrufen und den Widerstand gegen die Taliban anführen.

Die Nordallianz war die von der CIA aufgebaute Truppe, die den Kampf gegen die UdSSR anführte und zugleich den überwiegenden Teil des Opiumanbaus in Afghanistan betrieb.

Ahmad Massoud ist Offizier der britischen Armee und hat an der selben Offiziersakademie in London studiert, an der traditionell die Söhne der Königlichen Familie, zuletzt Prinz William und Prinz Harry, ihren militärischen Schliff bekommen. Er gehört zur afghanischen Oberschicht, für die paschtunische Bauern weniger wert sind als die Hunde an ihrem Hof.

Zum Milieu, dem deutsche Linke nahe stehen, passt er aus zwei Gründen ganz gut: erstens kann man sich sicher sein, dass er, wenn er einen Yacht-Turn mit standesgemäßen Freunden, Top-Models und Kokain unternimmt, man sich auf dieser Yacht einig ist, dass in Afghanistan mehr für die LGBTQ+-Community getan werden muss. Das zweite ist: die Verehrung, die viele Angehörige der linken Szene für Heroinsüchtige hegen, wird dank Personen wie ihm erhalten werden können; sein Vater und dessen Umfeld wurden von den Taliban 1996 bis 2001 zwar um das Opiumgeschäft gebracht, aber ich geh davon aus, dass er und seine Familie am aktuellen Opiumgeschäft beteiligt sind, das noch um einiges größer ist, als es das vor dem Islamischen Emirat in Afghanistan war. Immerhin wurden die Schlafmohn-Felder jetzt unter der Aufsicht der ISAF höchstselbst wieder aufgebaut und danach von der Mission“Resolute Support“ beschützt.

Und da sind wir an dem unvermeidlichen Punkt angekommen: die Taliban haben gestern Abend offiziell bekannt gegeben, dass der Opiumanbau zerschlagen werden wird. Das Islamische Emirat in Afghanistan verfolgt eine Null-Drogen-Politik!

Wie ich das vorhergesehen hatte. Natürlich werden die Opiumkartelle Afghanistan nicht kampflos aufgeben!

Als interessantes Detail kommt hinzu, dass gar nicht in erster Linie Großbritannien hinter dem Versuch Ahmad Massouds stehen soll, zu versuchen eine Konterrevolution aufzubauen, sondern Emmanuel Macron!

Levy, Ahmad Massoud Jr. Macron

Der Opium-Lord Ahmad Shah Massoud, des heutigen Ahmads Vater, hatte an der französischen Hochschule in Kabul studiert und war seit 1980 eng mit dem – who would have guessed! – notorischen Kriegstreiber Bernard-Henri Levy verbandelt gewesen.

Bereits am Samstag, dem 14. August war im Le Journal des Dimanche ein offener Brief von Ahmad Massoud Junior an Levy erschienen, in dem er an Frankreich um Hilfe appellierte.

Im April diesen Jahres hatte Levy noch mit einem offiziellen Staatsakt Massoud Senior gehrt, bei dieser Gelegenheit den jungen Massoud Macron vorgestellt.

Ich glaube, diese Aktion war auf längere Sicht geplant; dieser Brief hätte eine Mediendebatte in Frankreich entfachen sollen, die der Vorbereitung offizieller staatliche Unterstützung durch Frankreich diente. Mit einem so schnellen Sieg der Taliban hatten die auch nie gerechnet.

Man muss ab jetzt sehr aufpassen, was die Nachrichtenlage betrifft.

Bisher war sie relativ einfach. Aus dem Grund, dass die NATO aus ihrer Arroganz der technokratischen und materiellen Übermacht die Taliban so unterschätzt hatte, dass sie ihr völlig überrascht unterlag. Auch die Propagandamaschine der NATO, wie sie hier vom Propaganda-Multiplier hübsch graphisch dargestellt wird,

ist viel zu schwerfällig, um schnell genug reagieren zu können. Sie setzten darauf, dass das Wort „Taliban“ reicht, dem deutschen Michel und seiner Mandy Meier vor der Glotze und hinter der BILD in Angst und Schrecken zu versetzen und schmücken ihre Stories nach Hollywood-Manier aus.

Auch muss man mit sogenannten alternativen Medien jetzt anfangen aufzupassen. Solche haben beispielsweise heute Morgen schon gemeldet, „10 000 Kämpfer“ dieser plötzlich neu gegründeten Nordallianz hätte in Panjshir völlig überraschte Taliban besiegt – das ist dann eben genau dieser Propaganda-Schwachsinn, mit dem man kleine Kinder füttert, die irgend einen Kanal auf Telegram haben oder ein twitter-account und die einfach alles kolportieren, was sie finden und das ihre Sensationslust nährt.

Aus Jalalabad melden lokale Journalisten, soll es zu Gerangel gekommen sein zwischen Anhängern des NATO-Staates, den die deutschen Linken „Republik Afghanistan“ nennen und Anhängern des Islamischen Emirats Afghanistan, wo es auch zu Schusswechseln gekommen sein soll. Hintergrund sei gewesen, dass eine Gruppe lokale Jugendlicher die Taliban-Fahne wieder mit der Flagge des NATO-Staates getauscht hat. Klingt nach typischer Agenten-Provokation.

Ebenso wie der unter anderem von RT bejubelte Auftritt von fünf oder sechs Frauen in Kabul vor Pressefotografen, die todesmutig „Bildung“ für Frauen forderten, was die Taliban nie in Frage gestellt hatten sondern lediglich die westliche Presse und die westlichen Parteien unterstellen, sie würden es in Frage stellen. Aber eben das genau sind diese Aktionen, die andeuten, dass der überrumpelte Apparat der NATO-Staaten schaut, wie er wieder Fuß fassen kann.

Das ist im Moment alles zu dem Thema Konterrevolution, das gesichert ist.

Zusammengefasst: noch ist nichts passiert, aber zwei Dinge sind sicher: die NATO wird diese Neiderlage nicht einfach so hinnehmen und das Opiumgeschäft löst sich nicht einfach in Luft auf wie die Armee Ghanis.

Wie immer, formale Fehler korrigiere ich im laufe der Zeit, so direkt nach dem Schreiben habe ich keine Lust.

Jenseits der Parallel-Welt des teutonischen Gutmenschentums

Wo kein Westen ist, lebt es sich ruhig

Ohne eine tödlichen Schuss haben die Taliban Kabul genommen und die Ghani-Regierung abgesetzt.

In der gesamten Zeit seit Beginn der Offensive der Taliban am Freitag bis jetzt,15:06h MEZ, sind in Kabul 13 Menschen erschossen worden.

Alle 13 waren Jubelperser der US-Amerikaner, die noch unbedingt mit den Kolonialisten mit wollten und die von US-Marines erschossen wurden, um das zu verhindern! 3 Jubelperser der US-Amerikaner stürzten vom Flugzeug aus, das einfach startete, obwohl die Piloten sehen mussten, dass sie sich auf der Tragfläche festhalten, in den Tod.

Inzwischen haben die Taliban es übernommen, den Strom der Ausreisewilligen zu regeln. Wer gehen möchte, soll gehen. Keiner hält sie auf.

Ihnen wurde Amnestie zugesagt, sie können davon Gebrauch machen und bleiben oder nicht.

Der Schulbetrieb geht ganz normal weiter, für Mädchen wie für Jungen. Dieses Bild ist von heute Vormittag:

Gesichtsmaske im Unterricht ist natürlich Quälerei, aber das ist nicht nur unter Taliban-Rule Pflicht.

In ihrer Sendung auf TOLoNews, das ist so etwas wie das afghanische N-TV, begrüßt Beheshta Arghand in ihrer Sendung einen Sprecher der Medienabteilung der Taliban, Mawlawi Abdulhaq Hemad, und interviewt ihn über die aktuellen Vorgänge in der Stadt.

Was sind diese Taliban doch für entsetzliche Monster!

Jetzt nehmen sie den Tugendwächtern des Universums, Teutonias Gutmenschen, auch noch das letzte weg, woraus sie ihre Selbstwahrnehmung als Krone der Schöpfungsgeschichte herleiten können, Frauen und Mädchen!

Obwohl – eine Hoffnung bleibt den humanitären Deutsch*innen wahrscheinlich! Frauen mit Pimmel und menstruierende Männer werden wohl in absehbarer Zeit kein Thema in Afghanistan werden!

Die tatsächliche Schande ist der Imperialismus

So gut ich kann, erspare ich es mir, den (im übertragenen Sinne) Gestank aus den Güllegruben geistiger Blähungen, offiziell Soziale Medien (oder soziale Medien? Gute Frage, ist es ein feststehender Begriff oder Adjektiv plus Substantiv?) genannt, in mein Gehirn dringen zu lassen.

Twitter kann man nutzen wie ein Inhaltsverzeichnis, darum halte ich das noch einigermaßen aus.

Schlagen wir auf das Kapitel #DieGruenen, die Teutonistans Beteiligung am Krieg gegen Afghanistan überhaupt erst mit verursacht haben und greifen etwas aus diesem exemplarisch heraus:

Es geht hier nur um eine einzige Sache! Deutsch*innenland hat 20 Jahre lang einen Krieg gemeinsam mit der großen Schwester US-Amerikanin gegen Menschen geführt, die so arm sind, dass sie teilweise noch nicht einmal Schuhe besitzen, und verloren! Wie nutzt man das für den Wahlkampf?

Denn alle übertrumpfen sich nun gegenseitig im Gutgemenschel, einschließlich des AfD-Professors Meuthen.

Die Geschichte wird sehr schnell allen vor Augen führen, dass die Vertreibung der NATO-Kräfte das beste ist, was diesem Land in 50 Jahren widerfuhr!

Bald schon werden jene, die am Aufbau beteiligt sein werden, sich einiges mehr leisten können, als ein paar Paare Schuhe!

Die Linken beweisen einmal mehr, dass sie nichts sind, als eine Fraktion des Imperialismus.

Ein Beispiel:

„Das totale Fiasko“? Es ist die Vertreibung der Besatzungsmächte unter amerikanischer und deutscher Führung, die hier als Fiasko bezeichnet wird!

Hier wird geradezu materiell deutlich, dass der deutsche Linksismus nichts ist, als eine kaum anders als pathologisch zu nennende kognitive Dissonanz!

Wir haben hier Personen, die keine Gelegenheit auslassen, alle, die in Deutschland Religionskritik am Islam betreiben, in ein und die selbe rechte Ecke zu stellen mit Rechtsradikalen, sie als „islamophob“ zu beschimpfen, wenn nicht schlimmeres. Obwohl Religionskritik in Zentraleuropa seit René Descartes Usus ist.

Und die immer, wenn es darauf ankommt, in das selbe Horn der imperialistischen Propaganda blasen, wie alle anderen Fraktionen des Imperialismus auch.

Und so haben sie die Frechheit, Moslems vorzuwerfen, in ihrem eigenen Land, wo ihre Familien leben, seit es Menschen gibt, nach den Vorstellungen des Islam leben zu wollen!

[sic]

Die Depp*innen haben bei Menschenrechtsaktivistinnen das * vergessen. Soweit kann es mit denen auch nicht her sein, wenn die mit der NATO, der weltweit als sagenhaft korrupt berühmten Regierung in Kabul und Menschenschlächtern-für-den-meistbietenden wie Rashid Dostum zusammengearbeitet haben.

Die „afghanische Republik“ – die es nie gegeben hat, sondern die eine Kolonie der NATO gewesen ist, beherrscht von den korruptesten Handlangen der Imperialisten die man sich nur vorstellen kann – Ghani wollte sich sogar noch mit 5 Millionen Dollar Staatsgeld aus dem Staub machen, bzw. er hat diese 5 Millionen gestohlen, lediglich einen Teil davon unterwegs verloren – und perversen Opportunisten wie Dostum, der so eine Art usbekischer Westentaschen-Pinochet ist, der sich immer denen anpasst, die gerade die Macht haben; er hätte sich 1996 auch den Taliban angepasst, aber die wollten ihn nicht; tatsächlich sind es Typen wie Dostum, gegen die die Taliban überhaupt erst entstanden sind!

Die Menschen in Afghanistan begreifen ihr Land als eine Nation, aber intern ist es eine dezentrale Struktur aus unterschiedlichen Völkern und Stämmen. Auf der unmittelbarsten, direktesten, zwischenmenschlichen Ebene gelten die Stammesregeln, die sich von Gruppe zu Gruppe unterscheiden können, und über allem, als umschließendes Band, wenn man so will, gilt die Religion. Und die ist der Islam.

Zu Mädchen und Frauen habe ich mich oben geäußert, das muss ich jetzt nicht wiederholen.

Deutsche Linke ändern sich, im Gegensatz zu den Taliban, nie! Ob es das Zeichnen von Kaiser Wilhelms Kriegsanleihen ist oder das jetzt hier – …

Diese Linken halten sich für progressiv, sind intellektuell aber nicht minder rückständig als die AfD! Sie repräsentieren nur ein anderes Milljöh.

Wer nicht in dieses spezifische Milieu (Ätsch Nase, ich weiß doch, wie man das schreibt!) gehört, kann sich bei deutschen Linken einzig und alleine darauf verlassen, dass er – sie natürlich auch – verlassen ist wen er/sie sich auf diese Linken verlässt!

Und von einem Segment aus diesem Milieu wollen wir nun sprechen.

Zwei Seiten, eine Medaille

Von Gorbatschow geht die Sage, er habe gesagt, er tue den Amerikanern das schlimmste an, was man ihnen überhaupt antun kann, er nimmt ihnen ein Feindbild weg!
Alles spricht dafür, dass das die Taliban in Afghanistan heute auch machen!

Langsam komme ich dahinter: Afghanistan war ebenso wie für die Rüstungsindustrie auch für die Asylindustrie ein sicher geglaubtes Bombengeschäft!
Die Asylindustrie ist die Rückseite der Medaille deren Vorderseite die Rüstungsindustrie ist.
Jährlich spucken FHs und Universitäten tausende Studienabgänger in den Arbeitsmarkt, die sich nun Akademiker wähnen und ein Akademikergehalt fordern, letztendlich aber nur das sind, was Leo Trotzki nicht sehr nett „nutzlose Fresser“ nannte!

Soziologie, Sozialpädagogik, Gender-Studies, Women-Studies…

Die Asylindustrie wächst und gedeiht mit wachsendem Nachschub an Menschenmaterial. Sie bietet solchen Studienabgängern Arbeitsplätze.
Wenn diese Afghanen plötzlich anfangen, sich gemeinsam mit ihren Nachbarn ein gut funktionierendes, friedliches Land aufzubauen – versiegt der Asylindustrie eine sicher geglaubte Einnahmequelle!
Teutonistans Helfer der Menschheit müssen hilflos erleben, wie die Taliban vor ihren Augen eine Gans schlachten, die ihnen treu 2 Jahrzehnte lang goldene Eier gelegt hat!

Ich will denen, die in der Industrie tätig sind, im Einzelnen gar nicht unterstellen, dass sie etwas persönlich böse meinen. Aber den Funktionären! Die schaffen sich hier eine Multi-Milliarden-Industrie für ihren eigenen Profit!

Prinz Heiko der Maaslose „gesteht“, dass das Außenministerium die Lage falsch eingeschätzt habe.

Es ist schon recht erstaunlich, wenn Bundeswehr, die ja auch Universitäten hat, an welchen Leute studieren, um so etwas einschätzen zu können, Geheimdienste und was es sonst noch alles gibt, was ein Auswärtiges Amt beraten kann, inklusive Berufsdiplomaten, you name ist, falsch einschätzen, was ein abgefuckter alter Traveller wie ich, der 2 mal Mittlere Reife gemacht hat und sonst im Wesentlichen Autodidakt ist, richtig einschätzt!

Die haben einfach ihre eigene Propaganda geglaubt. Und jetzt betreiben sie wieder Propaganda!

Diese Einheimischen, wie böse! Die können doch nicht einfach ihr eigenes Land nach ihrem eigenen Gusto gestalten!

Die müssen doch so leben wollen, wie wir es tun!

Darum geht diese Angelegenheit am Kabuler Flughafen, der Hamid-Karsai-Flughafen heißt und bei dem jetzt Wetten angenommen werden, wie lange noch.

Man könnte fast unterstellen, dass das Chaos geplant war, um genau solche Bilder zu bekommen!

Taliban jedenfalls erklären, dass der Abzug schon seit Monaten hätte organisiert sein können.

PS: Tipp- und Rechtschreibfehler korrigiere ich im Laufe der Zeit, hahb darauf gerade keine Bock!

Pepe Escobars Zwischenergebnis

Pepe Escobar hat ein vorläufiges Resümee der afghanischen Ereignisse gezogen, das ich in guter Tradition übersetze.

Das Islamische Emirat Afghanistan meldet sich mit voller Wucht zurück

Der „Verlust“ der USA in Afghanistan ist eine Neupositionierung und die neue Mission ist kein „Krieg gegen den Terror“, sondern gegen Russland und China

Wait until the war is over
And we’re both a little older
The unknown soldier
Breakfast where the news is read
Television children fed
Unborn living, living, dead
Bullet strikes the helmet’s head
And it’s all over
For the unknown soldier

The Doors, “The Unknown Soldier”

Das Saigon-Moment kam schneller, als jeder westliche Geheimdienst-„Experte“ erwartet hatte. Dies ist ein Fall für die Annalen: vier hektische Tage, die den erstaunlichsten Guerilla-Blitzkrieg der jüngsten Zeit beendeten. Nach afghanischer Art: viel Überzeugungsarbeit, viele Stammesabsprachen, null Panzerkolonnen, minimales Blutvergießen.

Der 12. August schuf mit der fast gleichzeitigen Einnahme von Ghazni, Kandahar und Herat die Voraussetzung dafür. Am 13. August waren die Taliban nur noch 50 Kilometer von Kabul entfernt. Der 14. August begann mit der Belagerung von Maidan Shahr, dem Tor zu Kabul.

Ismail Khan, der legendäre alte Löwe von Herat, schloss einen Deal zur Selbsterhaltung ab und wurde von den Taliban als hochkarätiger Botschafter nach Kabul geschickt: Präsident Ashraf Ghani soll zurücktreten, anderenfalls…

Noch am Samstag nahmen die Taliban Jalalabad ein – und isolierten Kabul nach Osten hin, bis zur afghanisch-pakistanischen Grenze in Torkham, dem Tor zum Khyber-Pass. In der Nacht zum Samstag floh Marschall Dostum mit einer Gruppe von Militärs über die Freundschaftsbrücke in Termez nach Usbekistan; nur wenige wurden durchgelassen. Die Taliban bemächtigten sich des im Tony-Montana-Stil gehaltenen Palastes von Dostum.

Am frühen Morgen des 15. August waren von der Verwaltung in Kabul nur noch das Panjshir-Tal – eine hoch in den Bergen gelegene, von Natur aus geschützte Festung – und verstreute Hazaras übrig: In diesen wunderschönen zentralen Landstrichen gibt es nichts außer Bamiyan.

Vor genau 20 Jahren war ich in Bazarak, um den Löwen des Panjshir, Kommandant Masoud, zu interviewen, der eine Gegenoffensive gegen … die Taliban vorbereitete. Wiederholung der Geschichte, mit einer Wendung. Diesmal wurde mir ein visueller Beweis dafür geliefert, dass die Taliban – nach dem klassischen Guerilla-Schlafzellen-Drehbuch bereits im Panjshir waren.

Und dann, am Sonntagmorgen, kam es zu einer atemberaubenden visuellen Wiederholung des Saigon-Moments, die die ganze Welt sehen konnte: ein Chinook-Hubschrauber schwebte über dem Dach der amerikanischen Botschaft in Kabul!

A US military helicopter flying above the US embassy in Kabul on August 15, 2021. Photo: AFP / Wakil Kohsar

„The war is over“

Noch am Sonntag verkündete der Taliban-Sprecher Mohammad Naeem: „Der Krieg in Afghanistan ist vorbei“, und fügte hinzu, dass die Form der neuen Regierung bald bekannt gegeben werde.

Die Tatsachen vor Ort sind wesentlich verworrener. Seit Sonntagnachmittag laufen fieberhafte Verhandlungen. Die Taliban waren bereit, die offizielle Etablierung des Islamischen Emirats Afghanistan in seiner Version 2.0 (1.0 war von 1996 bis 2001) auszurufen. Die offizielle Ankündigung sollte aus dem Präsidentenpalast heraus erfolgen.

Doch das, was vom Team Ghani übrig geblieben ist, weigerte sich, die Macht an einen Koordinierungsrat zu übertragen, der de facto den Übergang einleiten würde. Was die Taliban wollen, ist ein nahtloser Übergang: Sie sind jetzt das Islamische Emirat von Afghanistan. Fall abgeschlossen!

Am Montag signalisierte der Taliban-Sprecher Suhail Shaheen einen Kompromiss. Die neue Regierung wird auch Nicht-Taliban-Beamte einbeziehen. Er bezog sich dabei auf eine künftige „Übergangsverwaltung“, die wahrscheinlich von Mullah Baradar, dem politischen Führer der Taliban, und Ali Ahmad Jalali, einem ehemaligen Innenminister, der in der Vergangenheit auch Mitarbeiter von Voice of America war, gemeinsam geleitet wird.

Am Ende gab es keine Schlacht um Kabul. Tausende von Taliban befanden sich bereits innerhalb Kabuls – wieder einmal das klassische Schläferzellen-Drehbuch. Der Großteil ihrer Streitkräfte blieb in den Außenbezirken. In einer offiziellen Erklärung der Taliban wurde ihnen befohlen, nicht in die Stadt einzudringen, die kampflos eingenommen werden sollte, um zivile Opfer zu vermeiden.

Die Taliban rückten zwar von Westen her vor, aber „vorrücken“ bedeutete in diesem Zusammenhang, dass sie sich mit den Schläferzellen in Kabul zusammenschlossen, die zu diesem Zeitpunkt bereits voll aktiv waren. Taktisch gesehen war Kabul in einer „Anakonda“-Bewegung eingekreist, wie ein Taliban-Kommandeur es beschrieben hatte: von Norden, Süden und Westen eingezwängt und mit der Einnahme von Jalalabad vom Osten abgeschnitten.

Zu einem bestimmten Zeitpunkt in der vergangenen Woche muss ein hochrangiger Geheimdienst dem Taliban-Kommando zugeflüstert haben, dass die Amerikaner eine “ Evakuierung “ beabsichtigen. Es könnte der pakistanische Geheimdienst oder auch der türkische Geheimdienst gewesen sein, wobei Erdogan sein charakteristisches NATO-Doppelspiel treibt.

Die amerikanische Rettungskavallerie kam nicht nur zu spät, sondern befand sich auch in einer Zwickmühle, da sie unmöglich ihre eigenen Einrichtungen in Kabul bombardieren konnte. Das entsetzliche Timing wurde noch verschlimmert, als der Militärstützpunkt Bagram – seit fast 20 Jahren die Walhalla der NATO in Afghanistan – endlich von den Taliban erobert wurde.

Dies führte dazu, dass die USA und die NATO die Taliban buchstäblich anbettelten, dass sie alles, was sich in Reichweite von Kabul befindet, evakuieren durften – auf dem Luftweg, in aller Eile, ausgeliefert der Gnade der Taliban. Eine geopolitische Entwicklung, die einem die Sprache verschlägt.

Ghani versus Baradar

Ghanis überstürzte Flucht ist der Stoff, aus dem “ ein Geschichtchen, erzählt von einem Idioten, das nichts bedeutet“ ist – ohne das Shakespeare’sche Pathos. Der Kern der ganzen Angelegenheit war ein Treffen in letzter Minute am Sonntagmorgen zwischen dem ehemaligen Präsidenten Hamid Karzai und Ghanis ewigem Rivalen Abdullah Abdullah.

Sie erörterten ausführlich, wen sie zu den Verhandlungen mit den Taliban entsenden würden, die zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig auf eine mögliche Schlacht um Kabul vorbereitet waren, sondern auch schon vor Wochen ihre unverrückbare rote Linie verkündet hatten: Sie bestehen auf dem Aus der gegenwärtigen NATO-Regierung!

Ghani erkannte schließlich die Zeichen der Zeit und verschwand aus dem Präsidentenpalast, ohne die potenziellen Unterhändler auch nur zu kontaktieren. Mit seiner Frau, seinem Stabschef und seinem nationalen Sicherheitsberater flüchtete er nach Taschkent, der usbekischen Hauptstadt. Wenige Stunden später drangen die Taliban in den Präsidentenpalast ein, und die überwältigenden Bilder wurden gebührend aufgenommen.

Mit Blick auf Ghanis Flucht nahm Abdullah Abdullah kein Blatt vor den Mund: „Gott wird ihn zur Rechenschaft ziehen.“ Ghani, ein Anthropologe mit einem Doktortitel von der Columbia University, ist einer dieser klassischen Fälle von Exilanten aus dem Globalen Süden, die im Westen alles „vergessen“ haben, worauf es in ihrer ursprünglichen Heimat ankommt.

Ghani ist ein Paschtune, der sich wie ein arroganter New Yorker benahm. Oder schlimmer noch, ein titulierter Paschtune, wie er oft die Taliban dämonisiert hat, die überwiegend Paschtunen sind, abgesehen von Tadschiken, Usbeken und Hazaras, einschließlich ihrer Stammesältesten.

Es ist, als hätten Ghani und sein verwestlichtes Team nie von hervorragenden Anthropologen wie dem verstorbenen norwegischen Sozialanthropologen Fredrik Barth erfahren (hier finden Sie eine Stichprobe seiner Paschtunischen-Studien).

Geopolitisch gesehen geht es jetzt darum, dass die Taliban ein ganz neues Skript geschrieben haben, das den Ländern des Islam wie auch dem globalen Süden vorführt, wie man das rein selbst-referenzielle, scheinbar unbesiegbare US/NATO-Imperium bezwingen kann.

Die Taliban haben es geschafft, mit islamischem Glauben, unendlicher Geduld und Willenskraft ungefähr 78.000 Kämpfer – 60.000 davon aktiv – zusammenzubringen, von denen viele nur eine minimale militärische Ausbildung hatten und von keinem Staat unterstützt wurden – im Gegensatz zu Vietnam, das China und die UdSSR hatte -, keine Hunderte von Milliarden Dollar von der NATO, keine ausgebildete Armee, keine Luftwaffe und keine aktuell moderne Technologie.

Sie stützten sich nur auf Kalaschnikows, Panzerfäuste und Toyota-Pick-ups – bevor sie in diesen letzten Tagen amerikanische Ausrüstung erbeuteten, darunter Drohnen und Hubschrauber.

Taliban-Führer Mullah Baradar hat sich äußerst zurückhaltend gezeigt. Am Montag sagte er: „Es ist zu früh, um zu sagen, wie wir die Regierungsgeschäfte übernehmen werden.“ Zunächst einmal wollen die Taliban “ den Abzug der ausländischen Truppen sehen, bevor die Umstrukturierung beginnt“.

Abdul Ghani Baradar ist ein ausgesprochen interessanter Charakter. Er ist in Kandahar geboren und aufgewachsen. Dort war es, wo die Taliban 1994 ihren Anfang nahmen, indem sie die Stadt fast kampflos an sich rissen und dann, ausgerüstet mit Panzern, schweren Waffen und viel Geld zur Bestechung lokaler Kommandeure, vor fast 25 Jahren, am 27. September 1996, Kabul eroberten.

Zuvor hatte Mullah Baradar in den 1980er Jahren im Dschihad gegen die UdSSR gekämpft, möglicherweise – was nicht bestätigt ist – Seite an Seite mit Mullah Omar, mit welchem gemeinsam er die Taliban gründete.

After the American bombing and occupation post-9/11, Mullah Baradar and a small group of Taliban sent a proposal to then-President Hamid Karzai on a potential deal that would allow the Taliban to recognize the new regime. Karzai, under Washington pressure, rejected it.

Nach den amerikanischen Bombenangriffen und der post-9/11-Besetzung des Landes übermittelten Mullah Baradar und eine kleine Gruppe von Taliban dem damaligen Präsidenten Hamid Karsai einen Vorschlag für ein mögliches Abkommen, das den Taliban die Anerkennung des neuen Regimes ermöglichen würde. Unter dem Druck Washingtons lehnte Karsai diesen Vorschlag ab.

Baradar wurde tatsächlich 2010 in Pakistan verhaftet – und in Haft gehalten. Ob Sie es glauben oder nicht, eine amerikanische Intervention führte zu seiner Freiheit im Jahr 2018. Danach übersiedelte er nach Katar. Dort wurde er zum Leiter des politischen Büros der Taliban ernannt und betreute im vergangenen Jahr die Unterzeichnung des amerikanischen Abzugsabkommens.

Baradar wird der neue Herrscher in Kabul sein – aber es ist wichtig zu wissen, dass er dem seit 2016 amtierenden Obersten Führer der Taliban, Haibatullah Akhundzada, unterstellt ist. Es ist der Oberste Führer – eigentlich ein spiritueller Wegweiser – der über die neue Inkarnation des Islamischen Emirats von Afghanistan gebieten wird.

Hüte dich vor einer Bauern-Guerilla-Armee!

Der Zusammenbruch der Afghanischen Nationalen Armee (ANA) war unvermeidlich. Sie wurde nach amerikanischer Militärmanier „ausgebildet“: massive Technologie, massive Luftstreitkräfte, so gut wie keinerlei Kenntnisse vor Ort.

Bei die Taliban geht es vor allem um den Umgang mit Stammesältesten und ausgedehnten Familienbeziehungen – und um einen bäuerlichen Guerilla-Ansatz, analog zu den Kommunisten in Vietnam. Sie haben jahrelang auf den richtigen Zeitpunkt hingearbeitet und nur Verbindungen aufgebaut – und diese Schläferzellen!

Die afghanischen Truppen, die seit Monaten keinen Sold mehr erhalten hatten, wurden bezahlt, um nicht gegen sie zu kämpfen. Und die Tatsache, dass sie seit Februar 2020 keine amerikanischen Truppen mehr angegriffen haben, hat ihnen zusätzlichen Respekt eingebracht: eine Frage der Ehre, essentiell im Paschtunwali-Kodex.

Es ist unmöglich, die Taliban – und vor allem das paschtunische Universum – zu verstehen, ohne Paschtunwali zu kennen. Neben den Konzepten der Ehre, der Gastfreundschaft und der unvermeidlichen Rache für jegliches Fehlverhalten impliziert das Konzept der Freiheit, dass kein Paschtune geneigt ist, sich von einer zentralen staatlichen Autorität – in diesem Fall Kabul – befehlen zu lassen. Und unter keinen Umständen werden sie jemals ihre Gewehre aus der Hand geben.

Auf den Punkt gebracht, ist das das „Geheimnis“ des ultraschnellen Blitzkriegs mit minimalem Blutverlust, eingebaut in das übergreifende geopolitische Erdbeben. Nach Vietnam ist dies der zweite Protagonist des Globalen Südens, der der ganzen Welt zeigt, wie ein Imperium durch eine Bauern-Guerilla-Armee besiegt werden kann.

All das mit einem Budget, das 1,5 Milliarden Dollar pro Jahr nicht überschreiten darf – bestehend aus lokalen Steuern, Gewinnen aus Opiumexporten (keine interne Verteilung erlaubt) und Immobilienspekulationen. In weiten Teilen Afghanistans waren die Taliban bereits de facto für die lokale Sicherheit, die lokalen Gerichtsbarkeit und sogar die Lebensmittelverteilung zuständig.

Taliban 2021 sind ein völlig anderes Tier als Taliban 2001. Sie sind nicht nur kampfgestählt, sondern hatten auch reichlich Zeit, ihr diplomatisches Geschick zu perfektionieren, was kürzlich in Doha und bei hochrangigen Besuchen in Teheran, Moskau und Tianjin mehr als offensichtlich war.

Sie wissen sehr sehr genau, dass jede Verbindung mit Überbleibseln von Al-Qaida, ISIS/Daesh, ISIS-Khorasan und ETIM kontraproduktiv ist – was ihre Gesprächspartner bei der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit unmissverständlich klargestellt haben.

Interne Einigkeit wird ohnehin nur sehr schwer zu erreichen sein. Das afghanische Stammeslabyrinth ist ein Puzzlespiel, das nahezu unmöglich zu knacken geht. Was die Taliban realistischerweise erreichen können, ist eine lose Konföderation von Stämmen und ethnischen Gruppen unter einem Taliban-Emir, gekoppelt mit einer sehr sorgfältigen Verwaltung der öffentlichen Angelegenheiten.

Erste Eindrücke deuten auf eine gewachsene Reife hin. Die Taliban gewähren den Mitarbeitern der NATO-Besatzung Amnestie und werden sich nicht in unternehmerische Aktivitäten einmischen. Es wird keinen Rachefeldzug geben. Kabul hat den Betrieb wieder aufgenommen. In der Hauptstadt gibt es mutmaßlich keine Massenhysterie: Das war die ausschließliche Domäne der anglo-amerikanischen Mainstream-Medien. Die russische und die chinesische Botschaft sind weiterhin im normalen Betrieb.

Zamir Kabulov, der Sonderbeauftragte des Kremls für Afghanistan, hat bestätigt, dass die Lage in Kabul zur Überraschung aller „absolut ruhig“ ist – auch wenn er wiederholte: “ Wir haben keine Eile, was die Anerkennung der Taliban betrifft: „Wir werden abwarten und beobachten, wie sich das Regime verhalten wird.“

Die neue Axe des Bösen

Tony Blinken mag brabbeln, dass „wir in Afghanistan aus einem einzigen Grund waren – um mit den Leuten fertig zu werden, die uns am 11.9. angegriffen haben“.

Jeder ernsthafte Analytiker weiß, dass der „vorrangige“ geopolitische Zweck der Bombardierung und Besetzung Afghanistans vor fast 20 Jahren darin bestand, ein zentrales Imperium von Stützpunkten im strategischen Knotenpunkt von Zentral- und Südasien zu errichten, das später mit der Besetzung des Irak in Südwestasien verknüpft werden sollte.

Jetzt sollte der „Verlust“ Afghanistans als eine Neuausrichtung interpretiert werden. Er passt in die neue geopolitische Konfiguration, in der die wichtigste Aufgabe des Pentagons nicht mehr der „Krieg gegen den Terror“ ist, sondern der Versuch, Russland zu isolieren und zugleich China mit allen Mitteln beim Ausbau der Neuen Seidenstraßen zu schädigen.

Kleinere Länder besetzen, hat keine Priorität mehr. Das Imperium des Chaos kann jederzeit Chaos anrichten und diverse Bombenangriffe beaufsichtigen – von seinem CENTCOM-Stützpunkt in Katar aus!

Der Iran steht kurz davor, der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit als Vollmitglied beizutreten – eine weitere Neuorientierung. Schon vor der Wiedererrichtung des Islamischen Emirats haben die Taliban sorgfältig gute Beziehungen zu den wichtigsten Akteuren Eurasiens – Russland, China, Pakistan, Iran und den zentralasiatischen Stans – gepflegt. Die Stans stehen unter dem uneingeschränkten Schutz Russlands. Beijing plant bereits mit den Taliban saftige Geschäfte mit seltenen Erden.

An der atlantischen Front wird das Schauspiel der ununterbrochenen Selbstbezichtigung den Beltway für eine Ewigkeit verzehren. Zwei Jahrzehnte, 2 Billionen Dollar, ein ewiges Kriegsdebakel mit Chaos, Tod und Zerstörung, ein immer noch zerrüttetes Afghanistan, ein Abzug buchstäblich mitten in der Nacht – wofür? Die einzigen „Gewinner“ waren die Herrscher über die Rüstungsgeschäfte.

Doch jeder amerikanische Handlungsstrang braucht einen Sündenbock. Die NATO wurde soeben auf dem Friedhof der Imperien von einem Haufen Ziegenhirten kosmisch gedemütigt – und nicht etwa durch Begegnungen mit Herrn Khinzal! Was bleibt jetzt noch? Propaganda.

Lernen Sie also den neuen Sündenbock kennen: die neue Achse des Bösen! Diese Achse heißt Taliban-Pakistan-China. Das neue große Spiel in Eurasien wurde gerade eben frisch geladen!

The Day After

Flüchtlings-Situationen

Sehr viele Leute haben sich reingekniet, diese Meldung zu überprüfen:

Zuletzt bezweifelte sie niemand mehr, als die Bestätigung vom Wall Street Journal kam:

Die DW berichtet:

Wer sind sie, die „ein Gedränge bilden, um den Taliban zu entkommen“?

„Ortskräfte“ werden sie von Politikern und Presse genannt.

Gemeint sind: deren Personal, ihre Putzfrauen, Diener, Köche, Fahrer, Laufburschen… Ein paar sind natürlich auch die vielerwähnten „Übersetzer“.

Denen die Amerikaner versprochen haben, sie würden bald leben wie im Hollywood-Film. „Bei uns in murica hat sogar der Busfahrer seine Villa am Strand, wenn er sich nur entsprechend anstrengt!“

Das ist nicht erfunden. Ich habe etwa 8 Monate in Albanien gelebt. Mitte der 90ger Jahre, als die Amerikaner dort waren und den Albanern den Kapitalismus beibrachten. So klangen die Sprüche, mit welchen die Heilsbringer von Übersee die sie mit staunenden, weit aufgerissenen Augen anstarrenden Einheimischen rekrutierten.

Ich gehe jetzt schlicht davon aus, dass die in Afghanistan auf die selbe Weise agitiert haben.

Jetzt will das Personal freilich mit. Also schießt man auf sie.

„Verzweifelte Masse“ nennt sie die Deutsche Welle. Ein Teil wird es schaffen. Die kommen dann in Albanien, im Kosovo, in Mazedonien in Flüchtlingslager. So meldet es die Presse. Beim ORF liest es sich so:

Die Wahl ist keineswegs zufällig!

Im Kosovo befindet sich Camp Bondsteel, die größte US-amerikanische Militärbasis in Europa. In der Tat wurde der Kosovo nur aus diesem Grunde als Staat anerkannt, serbische Justiz und Politik auszusperren. Der Staat Kosovo ist sozusagen das Gliazellen-Gewebe, in welches die US-Army-Strukturen als die Neuronen eingebettet sind.

Und jetzt kommt der Oberhammer:

Kosovo ist der zentrale Hub der Heroinroute für Europa!

Das UÇK, Nachfolgeorganisation der mit der im 2.Weltkrieg Deutschen Wehrmacht und der SS zusammenarbeitenden Entität Balli Kombëtar, deren Aufgabe die Bekämpfung der albanischen Kommunisten und der Tito-Partisanen war, wurde von der NATO als politische Partei aufgebaut. In der Tat war das aber immer nur eine Mafiaorganisation.

Als ich in Albanien gelebt hatte, waren die dort überall tätig. Auch in Tirana und vor allem im Hafen von Durrës, der der wichtigste Hafen Albaniens ist.

Von Durrës aus wurde alles in den Kosovo geschmuggelt, vom Benzin bis zum Heroin, und die Transporte wurden von der albanischen Armee gesichert. Ein Wiseguy des UÇK in Tirana hatte sich große Mühe gegeben, zu versuchen mich für die Aufgabe zu rekrutieren, in Italien gestohlene Fahrzeuge mit der Fähre nach Albanien zu überführen. Albaner würden sehr streng kontrolliert, Deutsch nicht, war die Begründung.

Die kosovo-albanische Mafia operierte völlig offen in Tirana und Durrës. Es gab nichts, wovor sie hätte Angst haben müssen. Der Sold für albanische Soldaten damals reichte nicht im entferntesten zum Lebensunterhalt. Die konnten gar nicht anders, als ein zweites, steuerfreies Gehalt als Sicherheitsdienst der Mafia anzunehmen. Und die albanische Polizei tat einen Teufel, sich mit dem Militär anzulegen.

In den letzten 15 Jahren bin ich sehr viel Material durchgegangen und habe viele Berichte gelesen, Sachen, die eindeutig nahelegen, dass das für hier bestimmte afghanische Heroin in den Kosovo gebracht wird und von dort aus über Europa verteilt.

Kurz und gut: es hat einen Hintergrund, warum genau dieser Flecken Erde als Zwischenlager für afghanisches Personal genutzt wird.

Ein Sondergesetzt der Biden-Regierung sieht vor, dass die USA bis 100 Millionen $ für „Ortskräfte“ der NATO bereitstellt.

teilte das Weiße Haus mit.

Allerdings hat die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, das noch einmal konkretisiert. Afghanen, die von dieser Großzügigkeit Gebrauch machen wollen, können keinen Asylantrag von Afghanistan aus stellen, sondern müssen das von einem Drittstaat aus. Die Bearbeitung des Antrags dauert ein Jahr.

So wird das freilich nicht kommuniziert, aber ich gehe davon aus, dass die die mit Heroin-raffinieren, verpacken und weiterleiten und auch mit vertraulicheren Jobs im Business befassten Ortskräfte aussieben wollen, die sich natürlich auch unter den „Flüchtlingen“ vor den Taliban befinden.

Man bringt also die „Ortskräfte“ in eigens für sie aus dem Boden gestampfte Internierungslager in Albanien und im Kosovo. Normalem Hauspersonal erfüllt man dann, wenn es ein Jahr demütig und friedlich ausharrt, den Traum vom Auswandern in die USA, die aussortierten bleiben in Europa.

Und wer ist noch unter den „Ortskräften“, die jetzt ganz schnell und dringend mit wollen?

Na – fällts euch ein?

Absolut richtig, die Typen aus der Menge der 350 000 Mann starken afghanischen Armee, die Schmutzarbeit für die NATO geleistet haben, von der kein normaler Mensch genauere Details wissen will. Sowie die Spitzel und Denunzianten und sonstigen Zuträger der Besatzer. Gelegenheit-Agenten, die den einen oder andern Anschlag auftragsgemäß ausführten. Zuhälter, die NATO-Soldaten mit Frauen und Knaben versorgt haben.

Drei von ihnen hielten sich noch fest, nachdem dei Maschine abgehoben hatte. Sie stürzten herab und zerschellten. Wer es sehen will, die Aufnahmen findet man auf dem Telegram-Kanal intel slava oder bei Press.TV, ich persönlich will keine snuff-videos auf meinem Blog.

Wer Freunde wie die US-Amerikaner hat, braucht keine Feinde mehr!

Downtown

Die Taliban haben den Krieg offiziell für beendet erklärt.

Da die Ghani-Administration binnen weniger Stunden zusammengebrochen ist, marschierten die vor der Stadt wartenden Taliban-Verbände ein und übernahmen die Aufgaben der Polizei.

Das Islamische Emirat von Afghanistan ist noch nicht offiziell ausgerufen, allerdings wäre das einzige auf diesem Planeten, was das noch verhindern könnte, der Einsatz von Atombomben. Man kann sich also Zeit lassen, etwas, worin die Taliban geübt sind.

Der Yale-Fellow Ghani wurde Berichten zu Folge nach Usbekistan gebracht; er soll einen großen Koffer Bargeld dabei gehabt haben, der ihm vor Abflug abgenommen worden war.

Update: Russische Medien melden mittlerweile, die Russische Botschaft in Kabul spricht von 4 Fahrzeugen voller Geld.

Der amerikanische Akademiker Ghani hatte am Sonntag Mittag noch Töne gespuckt, wie seine Armee die Taliban aufmischen werden.

Abends, aus Usbekistan, kamen andere Worte, jedoch wie er es dreht und wendet, er ist immer der Held der Geschichten, die er erzählt…

Besonders belustigend finde ich einen Artikel, verfasst von diesem Präsidenten für die LA-Times 1989, den Pepe Escobar ausgegraben hat.

Immerhin hat die Regierung von Mohammed Nadschibullāh sich noch bis 1992 halten können und kollabierte erst, nachdem der selbsternannte Marschall Abdul Raschid Dostum mit seinen 40 000 Soldaten übergelaufen war.

Dostum und Ghani hatten es jetzt sehr eilig, nach Usbekistan zu kommen, welches damals zur UdSSR gehörte.