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  • Anti-Erdogan-Putsch inside-job? Ich glaube nicht!

    Was mich stutzig macht: für gewöhnlich werden wir lächerlich gemacht, wenn wir false-flag-Aktionen vermuten. Unsere Begründungen werden als Verschwörungstheorien abgetan.

    Betreffs des Putschversuches in der Türkei wird das plötzlich, natürlich nicht ohne sich vorher abzusichern, indem man darauf verweist, dass normalerweise nur Verschwörungstheoretiker so denken, der Inside-Job offizielle Mediendiskussion.

    Meine erste Reaktion am Freitag war: die NATO will ihn wegputschen, weil er die Konfrontation mit Russland herunterfährt.

    Dann hatte ich mir auch überlegt, ein wenig nach "Nacht der langen Messer 1934" schaut es schon aus.

    Aber dass die gesamte Medienlandschaft des Westens das plötzlich auch so aufgreift, erzeugt in mir das Misstrauen: die NATO hat da etwas zu verbergen!

    Ein Typ wie Erdogan, der Tobsuchtsanfälle kriegt, wenn jemand einen blöden Witz über ihn reißt, der reagiert auf einen Putsch wie Godzilla, das muss jedem klar gewesen sein, der auch nur erwogen hatte, sich an so etwas zu beteiligen.

    Türkische Militärs wissen, dass sie all-in spielen, wenn sie sich mit Erdogan anlegen. Sie gehen nicht so, wie es ja auch allgemein in den Medien benannt wird, dilettantisch vor. Das türkische Militär ist sehr erfahren, auch im putschen.

    Sie wissen: das bedeutet Sieg oder höchst langwieriger, schmerzhafter Tod, dazwischen liegt nichts.

    Stünde Erdogan schlussendlich als Mastermind dahinter, er würde  wahrscheinlich eher den weisen Staatsmann und Versöhner geben. Sein Image polieren.

    Ich glaube, die NATO wollte Erdogan loswerden, ist aber gescheitert. Die Putschisten handelten schlecht vorbereitet, weil sie sich zu sicher gefühlt hatten.

    Aber wissen können wir noch nichts.

    Erdozilla

     

     

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  • NATO-Opa kündigt Krieg gegen Russland an

    Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten vom Montag und RT Deutsch besprechen die Veröffentlichung eines ehemaligen britischen NATO-Generals, in welcher dieser den Übergang vom Wirtschafts- und Propagandakrieg gegen Russland in den militärischen Krieg ankündigt.

    Natürlich behauptet der General den Angriff Russlands, namentlich auf das Baltikum.

    Beide Rezensenten weisen darauf hin, dass ein Angriff auf das Baltikum eine recht absurde Phantasie vorstellt.

    Ich rate dennoch, das Erscheinen dieses Buches nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

    Natürlich wird es keinen Angriff Russlands auf das Baltikum geben, aber eine "Sender-Geleiwitz-Aktion" halte ich durchaus für möglich.

    Ich habe in meinem letztem Artikel darauf hingewiesen, dass die NATO im April/Mai nächsten Jahres zu 99%ger Sicherheit eine militärische Eskalation mit Russland vom Zaun brechen wird!

    Denn der Mai nächsten Jahres wird andernfalls mit vorhersehbarer Wahrscheinlichkeit das Ende der Herrschaft der paneuropäischen Kompradoren-Bourgeoise, bzw. deren Verwaltungsapparates, die EU, über die Völker Europas bedeuten!

    Warum? Ich schrieb es im letzten Artikel, im Mai des nächsten Jahres finden in Frankreich Präsidentschaftswahlen statt!

    Die Präsidentschaftswahlen in Österreich sind der unübersehbare Beweis, dass das Projekt EU, die Zerschlagung der europäischen Nationen und die Umerziehung der Menschen Europas zu isolierten, gänzlich identitätslosen und willenlosen Partikeln des Kapitalmarktes außerhalb Deutschlands gescheitert ist.

    Selbst wenn der Kandidat der EU van der Gekleffe vereidigt wurde, erlitt diese in Österreich eine kolossale Niederlage!

    Bedenkt man, dass die EU ihr gesamtes politisches Arsenal von KPÖ bis ÖVP einsetzte, dazu den gesamten Medienapparat als auch die politischen Führungen des europäische Auslandes sowie die  EU-Kommission wilde Drohungen ausstießen, war dies eine krachende Niederlage der europäischen Kompradoren-Bourgeoisie!

    Zur KPÖ muss noch angemerkt werden, dass diese nur "Kommunistische Partei" heißt, tatsächlich aber eine maximal aggressive antikommunistische Kraft antideutschen Typs ist. Ein Marxist kann das schon alleine daran erkennen, dass eine kommunistische Partei mit Selbstverständlichkeit zur Wahl Hofers aufgerufen hätte, da in Konfrontation zu einer kosmopolitischen  Kompradoren-Bourgeoisie das nationale Bürgertum immer antiimperialistischen Charakter trägt und somit die fortschrittlichen Kräfte verkörpert. "Fortschrittlichkeit" im marxistischen Sinne bezieht sich immer auf die Entfaltung der Produktivkräfte und die Versorgungssicherheit der Bevölkerung, nicht darauf, wer am tollsten Hollywood-Moden imitiert.

    Erstaunlich aber wahr: die Hacktivisten von Anonymus haben das begriffen gehabt, obwohl ich durchaus bezweifle, dass diese über eine marxistische Bildung verfügen. Ich schließe daraus, Marxismus hilft zur Einsicht in die Realität, da er diese methodisch zu rationalisieren versucht, eine natürliche Einsicht in die Realität tut's aber auch; Neo-Linke und Grüne sind hingegen die der Realität entfremdetsten Kreaturen! Man sollte solchen Linken per Gesetz verbieten, dass sie sich auf Karl Marx berufen! (OK, der letzte Satz ist Polemik.)

    Genau genommen ist die KPÖ überhaupt keine politische Partei, (Das ist jetzt keine Polemik mehr!) sondern nur ein miserabel wirtschaftender Konzern, der verprasst, was er aus dem kalten Krieg von der UdSSR geerbt hat, was aus immensem Immobilienbesitz, Beteiligungen am Erdölmarkt, Beteiligungen an Medien usw. bestand, der sich nur als Partei tarnt. Im Wesentlichen bestehen die politischen Aktivitäten der KPÖ in der Vertretung israelischer Interessen in Österreich.

    Wichtig ist das nicht, da sowieso niemand in Österreich diese Partei ernst nimmt. "Kummerln" heißen die Parteimitglieder auf österreichisch, was eine Mixtur aus dem Wort "Kommunist" und dem Gedanken "armer Tropf, ders nötig hat, in dieser Partei zu sein" ist.

    Das aber nur der Vollständigkeit halber,  jetzt geht es um die ganz reale, materielle Kriegsgefahr April/Mai 2017!

    Ich hatte geschrieben, dass die Krim als Angriffspunkt in Planung ist und die Krimtartaren das Vehikel, was sich vom ESC ableitet. Das darf man sich natürlich nicht so vorstellen, dass die Juroren in die Pläne eingeweiht sind, für die sie genutzt werden, im Gegenteil, solche Leute sind in der Regel besonders charakterschwach, sie dürfen es auf gar keinen Fall wissen! Das läuft gewöhnlich darüber, dass man ihre Eitelkeit ind ihren Karrierismus ausnutzt und sie in entsprechender Weise manipuliert.

    Die Krim als Ansatzpunkt/Angriffspunkt kann als ein Plan A angesehen werden. Diese Plan ist allerdings von daher nicht sehr erfolgversprechend, da die "Mejlis", wie jene Gruppierung, die mit Erdogans Türkei gegen Russland und von der Ukraine aus agiert heißt, unter den Tartaren auf der Krim sich keiner Beliebtheit erfreut und es mehr als fraglich ist, ob 1 Jahr Vorbereitungszeit ausreichen, sie so zu positionieren, dass sie über individuelle Terroraktionen hinauskommen.

    Ein auf individuellen Terror und Salafismus gebauter Angriff führt aller Wahrscheinlichkeit eher dazu, dass die Krimtartaren die Behörden bei der Ausschaltung der Angreifer unterstützen, geht also nach hinten los.

    Auch ist die Bevölkerungsmehrheit der Ukraine kaum für die Unterstützung eines Angriffs auf Russland zu gewinnen. Verhalten sie sich in der Donbass-Frage eher passiv, könnte ein solches Unterfangen zum Schulterschluss unter Geschwistern führen.

    Das Baltikum eignet sich für Plan B gut, weil es für jeden verzichtbar ist, aber Sympathien für Neonazistische Umtriebe weit verbreitet sind, bzw. eine Nazinostalgie dort sehr lebendig gehalten wird.

    Es wird auch noch die Pläne C und D geben, aber über das Buch des NATO-Opas und die Nazifolklore vieler Balten hinaus spricht auch das Manöververhalten der NATO und das Abhalten amerikanischer Militärparaden an der dortigen russischen Grenze dafür, dass die entscheidende Provokation vom Baltikum aus geführt werden wird.

    Ob es aufgeht, Russland zu einer militärischen Konfrontation zu provozieren, ist keineswegs abgemacht, die gescheiterten Versuche via Syrien Russland in eine Konfrontation mit der NATO hineinzuziehen, wie etwa der Giftgasanschlag in Al Ghouta August 2013 oder das Abschießen einer russischen Militärmaschine und eines Rettungshubschraubers durch die Türkei, sprechen eher dagegen.

    Zu den weitreichenden Folgen einer Präsidentschaft Marine le Pens und damit einer Regierung Frankreichs durch die Front National gehört nicht nur das Ende des EUROkratischen Molochs EU, sie würde auch Frankreich aus der Kontrolle der USA führen und eine stabile konstruktive Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation einleiten.

    Brièvement: eine Übernahme der politischen Verantwortung in Frankreich wäre definitiv der Anfang vom Ende der us-amerikanischen Universalherrschaft!

    Nebenbei würde es auch den Syrienkrieg beenden.

    Wer es noch nicht gesehen hat, sollte sich hier das aktuelle Interview ansehen, das RT mit Marine le Pen kürzlich geführt hat:

    'EU is in process of collapsing on itself' – Marine Le Pen to RT

    Die englische Version ist leider gekürzt, 'RT deutsch bringt es gar nicht, womöglich aus Angst vor militanten Antideutschen, hier geht's zum französischen Original:

     

     

    Diejenigen Deutschen, die sich insgeheim einbilden, dass ihnen zum echten Amerikaner eigentlich nur noch fehlt, die deutsche Sprache durch die englische zu ersetzen und das Land mit Moscheen zuzupflastern, haben jetzt ein Jahr Zeit zu lernen, dass einer kosmopolitischen Klasse jedes Volk exakt zu einhundert Prozent entbehrlich ist!

    Egal ob eine "Wäääh-alles-Rechtspopulisten-brüllbrüll"-geifende Gysi-Kipping-Linke, ökofaschistische GRÜNE, bürokratische SPDler oder Union, von einem Krieg der NATO gegen Russland haben sie nichts zu gewinnen!

    Unions-Führer verlieren natürlich am wenigsten, da sie die Parteien sind, in der sich das Kapital politisch organisiert, womit sie die besten Möglichkeiten haben, sich vor dem Ableben Europas noch in die USA abzusetzen.

    Jeder, der minimal Ahnung von den aktuellen militärischen Verhältnissen hat, weiß, dass im Falle eines Angriffes durch die NATO Russland als aller erstes radikal und ohne jegliches Mitgefühl Deutschland mit Stumpf und Stiel vernichten muss!

    Nicht, dass sie das wollen würden. Rußen haben eine völlig irrationale Zuneigung zu Deutschland.

    Alle Kommandozentralen sind hier stationiert und Deutschland ist die logistische und informelle Drehscheibe für die amerikanischen Geheimdienste und das amerikanische Militär, die NATO selbst, da sage ich niemandem etwas neues,  ist nichts als eine Erweiterung des amerikanischen Militärs.

    Ein russischer Befehlshaber, der im Ernstfall nicht sofort Deutschland von der Landkarte tilgt, wäre ein Idiot!

    Und ganz sicher: in der russischen Militärführung sitzen fähige Leute!

    Damit taugt ein solcher Schachzug auch dem Ziel des Parteienkartells im Bundestag, das Ausscheiden Frankreichs aus der EU und deren darauf unweigerlich folgende Beendigung zu verhindern, nicht, denn ein Deutschland, das nicht mehr existiert, hat auch nichts mehr von der EU.

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  • Maikäfer flieg, die Michaela ist im Krieg…

    Jürgen Todenhöfer meint, dass der Bundeswehreinsatz gegen den IS logisch nicht zu begründen sei.

    Und tatsächlich reibt man sich die Augen: eine Fregatte zum Schutz des französischen Flugzeugträgers?

    Vor was denn bitte? Den gewaltigen Seestreitkräften des IS?

    So ferne man also der Argumentation der Regierung folgt, wirkt dieser "größte Bundeswehreinsatz" so, als hätte sich die erste Frau an der Spitze der deutschen Streitkräfte einen Scherz im Stile des Pere Ubu erlaubt. "Hurrah, ich darf Soldaten befehlen, die Kipping ist schon ganz blass vor Neid, hihi, und sie darf's noch nicht mal zugeben, solange es die Linke nicht zu einer rot-rot-grünen Postenverteilung, äh, Bundesregierung meine ich, gebracht hat, da mach ich das mal!"

    Für die surveillance des IS macht es eigentlich auch keinen Sinn, Satellit und Tornados über und in der Türkei zu stationieren, da mindestens die französische, amerikanische und russische Aufklärung damit befasst sind und von der deutschen Hobby-Armee kaum nützliche Zusatzerkenntnisse erwartbar sind.

    Folgt der Schluss: um ein Bekämpfen des IS kann es dabei schlechterdings nicht gehen.

    Addieren wir nun die Durchsetzung des weniger als halb so viele Einwohner wie München zählenden Staates Mazedonien gegen den erklärten Willen dieser Bevölkerung zum NATO-Protektorat um eine geografisch-strategische Lücke zu schließen, so ist dieser Einsatz völlig logisch begründet, nur eben nicht so, wie das Parlament der Bundesrepublik Deutschland sichtlich einhellig behauptet, sondern es geht um die strategische Positionierung von NATO-Truppen.

    Die kriegstreibenden Kreise haben bis jetzt benötigt, eine halbausgegorene Strategie zusammenzupfuschen um ein Bollwerk gegen den erfolgreichen Vormarsch der syrischen Regierungstruppen unter russischer Unterstützung auszuhecken, und, was ein Glück! – der IS hat in Paris Zivilisten massakriert, gerade so als hätte eine Marketing-Firma sich mit denen kurzgeschlossen, sie möchten doch den Werbegag für den Militäreinsatz liefern!

    In short: es ist kein Einsatz gegen den IS, es ist ein Einsatz, um die Eroberung Syriens vorzubereiten!

    Der Vollständigkeit halber: natürlich gehe ich bei Herrn Todenhöfer von guten Absichten aus, er ist ein klassischer Konservativer, die korrupte Durchschmutztheit der Neokonservativen überfordert seine Vorstellungskraft!

    Man hat wirklich aus dem Irak-Desaster gelernt: die völlige Zerschlagung aller staatlichen Strukturen erzeugt unkontrollierbare Ergebnisse, folglich kehrt man zum römischen Klassiker zurück und versucht, die staatlichen Strukturen zu übernehmen, um sie für die eigene Herrschaft nutzbar zu machen.

    Vielleicht sind die Linken ja tatsächlich zu blind, das zu erkennen, kann ich nicht beurteilen, Tatsache ist aber, dass ihr Gemecker, "militärisch kann man Terrorismus nicht besiegen" die selbe Komplizenschaft mit den NATO-Invasoren bedeutet, die wir sie im Krieg gegen die arabisch-sozialistische Jamahirija hatten, da sie so von den wahren Absichten hinter dem Einsatz ablenken.

    Wir brauchen keine linke Flanke des Imperialismus, wir brauchen Antiimperialismus!

    Immerhin hat Frau Dr.Wagenknecht ja eine Zusammenarbeit mit Russland und dem Präsident Assad begrüßt.

    Katrin Göring-Eckardt, die transgendrierte Version vom Herrmann, ist ein bisschen dümmer als die Bundesregierung, da ihr die expliziten Eroberungspläne und das Vertreiben Russlands im Mandatstext fehlen, sie hat noch nicht einmal kapiert, dass die oberflächlich betrachtet absurde Vorschlag, mit den syrischen Regierungstruppen zusammen zu arbeiten, aber ohne deren Oberbefehlshaber Assad, eine reine Spaltungsabsicht zu Gunsten der NATO verfolgt, sie fragt "Was ist mit Assad, was ist mit Putin?"

    Kann ich ihr beantworten: Wird die NATO der Russischen Föderation jede Option, ihre berechtigten Interessen zu verteidigen, weiterhin sabotieren, und es bleiben nur mehr militärische, sollte sie sich nicht darauf verlassen, dass die RF davon keinen Gebrauch macht!

     

     

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  • Game changer

    Um diese Zeit an dieser Stelle müsste sich eigentlich eine Artikelserie finden, welche die jährliche UN-Vollversammlung abdeckt und interpretiert.

    Leider habe ich dieses Jahr nicht die Zeit dafür, sehr ärgerlich, da ich diese Arbeit von mal zu mal verbessern konnte, aber noch weit davon entfernt bin, sie gemäß meiner Ansprüche auszuüben.

    Schwierig ist diese Aufgabe vor allem deshalb, da die Redebeiträge nicht wörtlich zu nehmen sind, sondern aus der Diplomatensprache decodiert werden müssen.

    Davon leitet sich ab, mit welchen Allianzen gerechnet werden kann und welche weltpolitischen Tendenzen sich abzeichnen.

    Eine Sache kann definitiv festgehalten werden: Wladimir Wladimirowitsch Putin kam nach New York, umriss in einer Rede die kommende russische Außenpolitik, klärte sich hinter den Kulissen ab und schlug in Syrien zu!

    Damit ist die Aufteilung Syriens zwischen Israel und der Türkei vom Tisch!

    Damit ist eine zweite Sache endgültig dingfest: der NATO wurde praktisch vor Augen geführt, dass sie, sollte sie ihre geostrategischen, genozitären Machtspiele weiter betreiben wollen, sie sich mit russischer Militärmacht konfrontiert sehen wird!

    Soweit ich das beurteilen kann beruhen russische Kriegsstrategien seit den napoleonischen Kriegen weitgehend auf Kutusow.

    Diese Strategien sind optimal für die Verteidigung Russlands, wenn es, auch von einer militärischen Übermacht, angegriffen wird, sie haben Hitler vernichtet, sie würden eine angreifende USA zurückschlagen können, für Angriffe seitens Russlands sind sie ungeeignet.

    Afghanistan hat für die ganze Welt sichtbar gemacht, dass russische Militärstrategien nicht für Offensivpläne geeignet sind. Das tat schon der russisch-japanische Krieg, aber der fand vor dem 3.Reich statt und geriet wohl deshalb weitgehend wie fast alles, was vor 1933 geschah, für breitere Schichten der westlichen Hemisphäre in Vergessenheit.

    Die Strategie der USA/NATO ist auf Offensive getrimmt, eignet sich aber nur gegen quantitativ, industriell und technisch weit unterlegene Gegner.

    Sie besteht darin: Insurgenten aufbauen und organisieren, die einen Bürgerkrieg provozieren, dann das Land mittels Bombenteppichen pulverisieren, dann Bodentruppen schicken, welche die verbleibende Bevölkerung tyrannisieren.

    Das von dem ehemaligen KGB-Mann Putin geführte Russland, so nehme ich an, hat davon gelernt.

    Afghanistan wird sich nicht in Syrien wiederholen!

    Russland agiert als Verstärkung der einheimischen Institutionen.

    Schon tauchen Berichte auf, die andeuten, dass die USA, Russland und die Einfluss nehmenden Regionalmächte ein Format zur Lösung der Syrienfrage schaffen wollen unter Ausschluss der EU.

    Man konsumiere den Mainzelmännchen-Auftritt des SPD-Steinmeiers in der Vollversammlung. (zu finden hier: UN-Webcast, Suchbegriff "Steinmeier" eingeben.)

    Jeder geschulte und erfahrene Diplomat weiß danach sofort: der hockt nur als Stimmvieh für Washington mit am Tisch und hat nichts eigenes einzubringen.

    Die russische Offensive in Syrien ist natürlich kein, wie Sozi-Frankie-Walter behauptet, Alleingang.

    Russland hätte es nicht gemacht, wenn es keine breite, zumindest Duldung, hinter den Kulissen dafür gäbe.

    Russland hat sich auch mit Israel rückversichert. Wir müssen bedenken, dass ein großer Teil der israelischen Bevölkerung ehemalige Sowjet-Bürger sind.

    Erinnert sich noch jemand an die russophob-rassistische Hetze der Tagesthemen:

    tagesthemenhunde

    Nöö, Schatzi, du weißt ja, wer zuletzt lacht…

     

     

     

     

     

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  • Was geschieht im Kosovo?

    Jugoslawien unter Tito war ein hervorragend funktionierender Bundesstaat, hoch angesehen in der Welt, führendes Land der Bewegung der Blockfreien, dessen Zerschlagung ein nicht ausreichend erforschtes Kapitel der Geschichte ist.

    Die Teilstaaten, welche heute übrig sind, funktionieren nicht.

    Zuletzt wurde der Kosovo mittels eines Krieges der NATO gegen Serbien zu einem künstlichen Staat erklärt, von dem jeder, welcher ein wenig Ahnung von der Region hat, wusste, dass er nicht lebensfähig ist.

    Die Regierung, das UCK, ist, wie die Bandera-Faschisten in der Ukraine, in seiner Tradition eine Nachfolgeorganisation der mit den Hitler-Faschisten im 2. Weltkrieg verbündeten albanischen faschistischen Armee Balli Kombetar. Faktisch ist das aber nur eine aufgesetzte Imagepolitur, in Realta ist das UCK eine reine Verbrecherbande, die von Drogenhandel, Frauenhandel, Prostitution, Organhandel und Autodiebstahl lebt.

    Das ist der eine Wirtschaftszweig des Kosovo.

    Der zweite ist: im Kosovo ist der größte Stützpunkt der amerikanischen Streitkräfte in Europa stationiert.

    Einige Quellen berichten davon, dass das afghanisches Heroin aus Afghanistan mit Hilfe der US-Armee in den Kosovo transportiert wird und von dort aus über Europa verteilt.

    Was derzeit geschieht wirft Fragen auf: das Kosovo, nominell von der NATO befreit, wird der Krim, die von Russland "annektiert" worden sein soll, gegenübergestellt.

    In der Tat kann man sagen, die annektierten Krimbewohner freuen sich, von Russland annektiert worden zu sein, während die Kosovo-Albaner durch ihre Befreiung kaum am Ziel irgendwelcher Wünsche angelangt sind.

    Einen Befreiungskampf des Kosovo hat es im Vorfeld der NATO-Angriffe nicht gegeben. Es gab eine regelrechten Krieg zwischen der jugoslawischen Polizei und dem UCK, das ist wahr, aber der bestand darin, dass die jugoslawische Polizei gegen die organisierte Kriminalität vorgegangen ist, was gewöhnliche Menschen von ihr erwarten.

    Die Kosovo-Albaner führten nach der "Befreiung" eine Art ethnische Säuberung gegen die Serben, die dort lebten, durch.

    Unterstützt auch von der deutschen Bundeswehr!

    Es fließt viel Geld der EU in den Kosovo, das für den wirtschaftlichen Aufbau der "Republik" bestimmt ist.

    Wo landet das Geld?

    Zieht man diese Hintergründe in Betracht, wirkt die momentane "Flüchtlingswelle" aus dem Kosovo sehr merkwürdig!

    Denn was stattfindet ist, bemessen an der Zahl und Konzentration, eine Umsiedlung der kosovarischen Bevölkerung nach Deutschland und Österreich!

    Es ist ein irrwitzig großer Aufwand an Vorbereitung, Logistik und Geld nötig, um ein Projekt wie dieses zu starten!

    Das geht nicht spontan aus dem Boden zu stampfen!

    Mir stellt sich nicht die Frage Wirtschaftsflüchtlinge oder politisches Asyl, mir stellt sich die Frage:

    Wer hat das wie und zu welchem Ziel in die Wege geleitet und organisiert?

    Der Zeitpunkt scheint auch wie gewählt, setzt man die PEGIDA-und-AntiPEGIDA-Hysterie der letzten Monate in Zusammenhang.

     

     

     

     

     

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  • Ukraine auf dem Weg zur Müllhalde Europas

    Was dem Deutschen die Abwrackprämie sind dem Briten die Rüstungsausgaben der Ukraine: man liefert nun sein ausgemustertes Kriegsgerät dort hin und Poroschenko bekommt, wie DWN meldet,  gleich einen Sonderberater für Waffenlieferungen aus den USA in Gestalt des Michail-"Ich-hab-meine-Krawatten-zum-Fressen-gern"-Saakaschwili beigeordert.

    Letzteres sei um Russland zu provozieren, schreibt das Magazin.

    Naja, das provoziert in Moskau, denke ich, bestenfalls Lacher beim Faschingsball.

    Erinnert irgendwie an Edgar Allan Poe's "Dr.Tarr and Professor Fether".

    Das ist auch genau die Methode der USA und des UK: man bringt die Leute an die Macht, von denen man weiß, dass sie nichts sinnvolles zu Stande bringen werden und lässt die Arbeit eigene Graue Eminenzen ausführen, welche die für das Land vorgesehene Agenda umsetzen. Im Land selber verursacht man Chaos: analog zu Syrien, wo es die jetzige ISIS und Al Kaida gewesen sind, unterstützt man in der Ukraine die Bandera-Faschisten als Truppe fürs Grobe, für den Terror gegen die Bevölkerung, für das Verbreiten der Angst und um jede mögliche Regelung zum Scheitern zu bringen.

    Die ukrainische Armee rüstet man mit Schrottwaffen aus, die genügen, um Kanonenfutter in den Donbass zu schicken aber militärisch nicht nutzbar sind, Krieg zu führen. Im Falle des Sturzes der Yatz-und-Fratz-Clique durch eine wütende Bevölkerung könnten die Donbass-Milizen Avantgardefunktion übernehmen, dann wären gute Waffen deren Beute.

    Die russische Führung hat das ja zum Glück durchschaut: eine Resolution im Sicherheitsrat einzubringen, deren Ziel es ist, dass die vertretenen Mächte sich auf völkerrechtlich höchster Ebene zur Umsetzung des Minsker Abkommens verpflichten, jedenfalls eines Waffenstillstandes, zwingt die Briten und Amerikaner, Farbe zu bekennen, deren Praxis zeigt, dass sie glauben, ein Abkommen sei ohnehin torpedierbar indem die Ukrainischen Verantwortlichen und NAZIs keine Vereinbarung einhalten und somit auf ewig Russland für alles angegriffen werden kann!

    Not so fast, Junior!

    Amerikaner haben keine Strategie, sie benötigen keine, weil sie tun und lassen können, was sie wollen, ihre Büttel folgen ihnen und die westliche Presse versucht es dem Volk zu verkaufen, sie haben nur die oben beschriebene Methode. Man nennt das "Die Arroganz der Macht".

    Russland hingegen schaff es zunehmend, immer neue Kaninchen aus dem Hut zu zaubern! Die Amerikaner haben aus der Niederlage, den Giftgasanschlag von Al Ghouta für eine Invasion in Syrien nutzen zu wollen und tatsächlich die Komponenten für Chemische Waffen Syriens entsorgen zu müssen nichts gelernt. Amerikaner brauchen nichts zu lernen, sie haben das teuerste Militär der Welt und dieses Militär ist obendrein eine Geldmaschine.

    Das macht es intelligenten Politikern leicht, die Amis in die eigene Bärenfalle laufen zu lassen.

    Amerikanische Verantwortungsträger sind bauernschlau und hinterhältig, aber sie sind genau genommen dumm.

    Möglicherweise habe ich die russischen Hintergedanken von Minsk unterschätzt und das Abkommen könnte sich zum nächsten Al Ghouta entwickeln! Wer weiß? Morgen abend wissen wir jedenfalls schon mehr!

     

     

     

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  • Minsk bleibt Minsk wie es singt und lacht

    Genaugenommen kann ich sagen, dass beim Gipfel zu Minsk schlicht gar nichts herausgekommen ist.

    Nichts praktisches jedenfalls.

    Möglicherweise hat es ein paar sinnvolle Gedankenaustausche unter den Staatsführern gegeben.

    Möglicherweise geschah etwas hinter den Kulissen.

    Wie die Vereinbarung mit Janukowitsch vor einem Jahr ist auch diese Vereinbarung kein Papier wert.

    Die USA wollen den Krieg eskalieren.

    Die NAZI-Bande in der Führung Kiews müssen den Krieg eskalieren, sonst sind ihre Tage gezählt.

    Der Klimblim-Klimkim-Außenminister Kiews spuckt größenwahnsinnige Töne, das Yatz wird so lange Krieg wollen, bis kein Geld und keine Waffen und keine Militärs und keine Geheimdienstler aus den USA mehr in der Ukraine sind.

    Das kann passieren! Der Krieg ist erst im Anfangsstadium.

    Die "Nachdenkseiten" werfen zu Recht die Frage auf, ob Merkels Absichten, sich als Freidenstäubchen zu engagieren lauter sind oder nicht ein abgekartetes Spiel zwischen Berlin und Washington.

    Vorstellbar.

    Vorstellbar ist aber auch, dass Merkel Druck von der deutschen Wirtschaft gemacht bekommt, deren politischer Arm sie ist, sich etwas sinnvoller zu gebärden denn bisher, da der Schaden, den der Konflikt anrichtet, wächst.

    Vernünftige Menschen können die Gefahr sehen, die aus dem Konflikt entstanden ist und können die Entwicklung einer Eskalation absehen. Europäische Wirtschaftskapitäne können sich zwar im Kriegsfall mit ihren Familien in die USA  absetzen, aber sie machen keine Gewinne mehr aus einer vernichteten europäischen Wirtschaft.

    Solange der Krieg nur auf der jenseitigen Seite des Mittelmeeres tobt, können sie umdisponieren. Breitet er sich auf der hiesigen aus, haben sie ausgespielt.

    So gesehen war Minsk möglicherweise von Hollande und Merkel schon ernst gemeint. Aber nur Naivlinge können annehmen, dass es etwas gebracht hat.

     

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  • Die ganze offizielle Russland-Diskussion ist völlig falsch

    Der Satiriker in mir sagt: die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika symbolisiert die Befreiung des nordamerikanischen Kontinents von der Jahrtausende langen Besatzungsmacht der Indianer!

    Der Historiker in mir sagt: die Ausrottung der nordamerikanischen Urbevölkerung war ein langes Spiel aus Kriegen und Intrigen.

    Mal verbündete man sich mit einem Volk um ein anderes zu vernichten, dann vernichtete man mit einem anderen Bundsgenossen die, mit welchen man noch eben verbündet war, man täuschte, man schwächte mit Alkohol und Drogen, man kaufte Freunde, die man dann tötete, usw. Man säte Unfrieden durch Handelsverträge, die aber schon im nächsten Moment das Papier nicht mehr wert waren, auf dem sie geschrieben standen, oder man setzte Juristen ein, gegen die die Indianer keine Chance hatten, weil sie das entsprechende Gesetzeswesen nicht kannten, man vereinbarte Reservate, die, sobald sie wirtschaftlich interessant wurden wieder geändert wurden, was auch immer.

    Die Art und Weise, wie die Vereinigten Staaten gebaut wurden ist die Art und Weise, wie nun die amerikanische Herrschaft globalisiert wird.

    Jetzt geht es um die Vernichtung und Plünderung des eurasischen Kontinentes, und zu diesem Behufe hetzt man EU und Russland aufeinander.

    Sind diese beiden erledigt, kommt Asien dran. China auf der einen, die restlichen asiatischen Länder auf der anderen Seite.

    Ob den Amis letzteres gelingen wird bin ich mir nicht sicher.

    Ersteres ist schon halb geschafft.

    Es gäbe wohl die Möglichkeit, das zu stoppen, jetzt und sofort!

    Man muss nur sagen: "Schluss mit der Einmischung der USA in die Angelegenheiten anderer Länder!!!"

    "In eurem Land könnt ihr machen, was ihr wollt, hier habt ihr nichts zu melden!"

    Allein, ich sehe es nicht.

    Unsere Herrschenden tanzen nach ihrer Pfeife und sie verfügen über ausreichend Anhänger unter den Völkern, um ihr Ziel zu erreichen!

    Die Post-Linke marschiert bereits unter ihrer Flagge.

    Die Regierungen lassen unter ihrer Flagge aufmarschieren.

    Die Presse drischt ihre Propaganda.

    Und alle sind superstolz darauf. Man feiert Halloween und Valentine.

    Man misst Qualität daran, ob etwas in den USA verkaufbar ist.

    Man importiert amerikanische Gesetze und imitiert amerikanische Verträge.

    Man macht nach, was man im Fernsehen sieht und beurteilt seine Umwelt nach dem Fernsehprogramm.

    Es wird keinen Frieden in der Ukraine geben, weil der Krieg in der Ukraine der Sprengsatz ist, der Europa vernichten soll!

    Russland kann rein gar nichts machen, das zu verhindern.

    Kein Ukrainer könnte etwas dagegen tun, keine Ukrainerin.

    Die EU könnte, aber die EU will nicht.

    Es ist absolut gleichgültig, was irgendein Europäer sagt, solange Europa den Kriegskurs der USA decken, unterstützen, geil drauf sind wie die führenden Polen und Gauck, oder wie Merkel und Hollande bejainen.

    Ein europäisch-asiatisches NEIN ist der einzige Weg!

    Ein Nein wird nicht kommen.

    Die EU will ihrem Massa dienen bis zum Tod!

    Kyiv151

     

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  • Uschi macht den Barras attraktiver!

    Endlich: das Attraktivitätssteigerungsgesetz für die Bundeswehr ist da!

     

    Uschis Gesetze

     

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  • Keine Atempause, Geschichte wird gmacht – es geht voran!

    Der Pudel Schulz wurde in Athen mit Retsina begossen und kehrte dümmlich grinsend heim.

    Man habe gute Gespräche geführt, einige Fragen seien offen geblieben – zu deutsch: das mit dem "dene red ich Tacheles" war deutsche Herrenreiter-Großmäuligkeit, Schulz rannte in Athen Türen ein, wie Hong Kong Phooey im Intro – mit Kungfu-Gestik rauschte er durch's Fenster und plumpste auf die Straße!

    Man hörte ihm wohl zu, das war alles.

    Der Herr Sozialdemokrat hatte keinen Bock auf ideologische Debatten. Im Fernseher labert er irgendeinen Stuss von wegen "gelenkter Demokratie" und "transnationaler Demokratie". Letzteres haben wir, erfuhr ich. Da ich nicht weiß, was das ist, googelte ich es. Hat scheint's irgend etwas mit Habermas zu tun. Oder soll was mit dem zu tun haben. Da soll es auch eine Studentendebatte drüber geben. Jedenfalls ist es rein ideologischer Quatsch, den Schulz nicht mit der griechischen Regierung besprechen will, dann bitte möge er auch uns damit verschonen.

    Das Wort "ideologisch" wird jetzt immer öfter gebraucht, wenn jemand etwas sagt, das den Altenativlosen widerspricht. Ich denke, es wird bald der Serie Antisemitismus-Hitler/Rechtsradikal-Verschwörungstheoretiker beigefügt. Schade, wieder ein Wort, das man so ablutscht, dass es nutzlos und inhaltsfrei wird.

    Die Stärke der EU war doch immer ihre Einstimmigkeit, die untergräben die bösen Griechen nun, hört man jammern.

    Sehen wir uns kurz an, was der Duden zu Ideologie zu sagen hat:

     

    Duden Ideologie

    Wir stellen fest, das die  Punkte A.+B.+C. unter "Bedeutungen" vollständig beschreiben, was die EU-Fanatiker betreiben.

    Man könnte sagen, im Dienste einer spezifischen Kaste wurde ein Konstrukt über einen Kontinent, oder Teil-Kontinent genauer gesagt, gestülpt und alles Leben auf diesem Kontinent unterliegt einem totalitären Diktat, sich diesem Konstrukt unterzuordnen.

    Dies verleitet viele Kritiker von EUdSSR zu sprechen, das ist aber falsch.

    Die UdSSR erstreckte sich lediglich über das Territorium des russischen Zarenreiches, wie es mehr oder weniger in den 1.Weltkrieg ging, nach dem 2.Weltkrieg kamen Galizien und das Baltikum dazu, was mit den Funktionen Galiziens und des Baltikums im 3.Reich zusammenhängt, kurz: Stalin wollte diese NAZI-Hochburgen nicht einfach dem Westen überlassen, sondern selbst die Hand drauf halten.

    Das russische Zarenreich entstand in seiner bekannten Form nach der Mongolenherrschaft, im Laufe der Jahrhunderte kamen Territorien dazu, andere brachen weg, es war immer ein Vielvölkerstaat, wohingegen Europa aus dem Zerfall des Römischen Reiches entstand und Nationalstaaten herausbildete.

    Die UdSSR war tatsächlich der erste Ansatz, den unterschiedlichen Völkern des Zarenreiches eine eigenständige politisch-staatliche Organisation zu ermöglichen, indem das Zarenreich in territorial eigenständige Sowjetrepubliken aufgeteilt wurde.

    Jede Sowjetrepublik hatte das verfassungsmäßige Recht, aus der Union auszutreten. Das war unter der KPdSU zwar rein formal, kam aber in den 90-ger Jahren des 20.Jahrhunderts zum Tragen.

    Und es hat Bedeutung, das gesamte Gezeter um die Ukraine hängt damit zusammen.

    Betrachtet man die Ereignisse im historischen Fluss, zeigt sich der genau umgekehrte Prozess: die UdSSR bedeutete die Aufteilung des russischen Zarenreiches, die EU die Auflösung der Nationalstaaten.

    Der zweite Unterschied sind die Staatsziele!

    Die militärische Doktrin der UdSSR war eine rein defensive, die Aufgabe der Roten Armee bestand ausschließlich in der Verteidigung des Territoriums der UdSSR.

    Die wirtschaftliche Doktrin der UdSSR hatte als oberste Priorität die notwendigen wirtschaftlichen Bedürfnisse der Gesamtbevölkerung zu decken und nur wenn das gewährleistet ist, Luxusgüter für den Konsum zu produzieren, wobei nach der Definition der UdSSR die Pflege von Bildung und Kultur zu den Notwendigkeiten zählte.

    Ich betone hier noch einmal: es geht nicht darum, ob das und wie es dann auch tatsächlich umgesetzt wurde!

    Auch an diesen beiden Punkten ist die EU das reine Gegenteil: die militärische Doktrin ist seit Jahren erklärtermaßen offensiv! Kein EU-Boss, der nicht permanent Militäreinsätze jenseits der eigenen Grenzen fordert, Gauck ist zum leidigen Hauptredner militärischer Aggression geworden.

    Die wirtschaftliche Doktrin der EU hat vor allem die sogenannte Wettbewerbsfähigkeit europäischer Konzerne im Auge und die Bevölkerungen dienen als Reservoir an absolut verfügbarer Arbeitskraft.

    Die einzige Gemeinsamkeit, die zwischen EU und UdSSR besteht, ist die vollkommene Unterordnung des Territoriums und seiner Menschen unter eine totalitäre Ideologie!

    Na ja, oder doch noch eine zweite: Die jeweiligen Vertreter der Ideologien behaupten von sich selbst, die absolute Vollendung der Menschheitsgeschichte zu sein, was ihnen erlaubt, Menschen, welche ihre Auffassung nicht teilen als minderwertig anzusehen und sanktionieren zu dürfen.

    Nun schreiten wir im Duden-Eintrag weiter zu den Synonymen.

    Greifen wir "Weltanschauung" heraus.

    Die Weltanschauung der KKE ist eine andere als die in der EU gängigen.

    Beide Regierungsparteien Griechenlands teilen die Weltanschauung der EU.

    Die einzige Frage, die besteht, ist also eine danach, wie diese Weltanschauung gelebt wird, beziehungsweise, welcher Spielraum in der Umsetzung der Weltanschauung vorhanden ist.

    Die Weltanschauung der UdSSR war Sozialismus/Kommunismus, die der EU firmiert unter dem Label "Demokratie und Freiheit".

    Die UdSSR war daran zu messen, wieweit es ihr gelingt, das Zarenreich in den Kommunismus zu führen.

    Die EU ist daran zu messen, wieweit sie "Freiheit und Demokratie" umsetzt.

    Demnach ist das Verhalten der EU zu Griechenland der erste reale Gradmesser, auf den die EU trifft: innerhalb der eigenen Reihen hat sich ein Volk die Freiheit genommen, demokratisch Kräfte an die Macht zu wählen, die andere Antworten haben, als von den Mächtigsten in der EU gewünscht.

    Die erste Reaktion darauf legt uns nahe, dass Freiheit die Freiheit derjenigen ist, welche die stärksten Mittel zur Durchsetzung ihrer eigenen Interessen zur Verfügung haben.

    Deutschlands Staatssender DW findet treffliche Worte:

    ZEIT DW

    Demokratie heißt: der Herrenkaste widerspruchslos zustimmen, Freiheit heißt: freiwillige Unterwerfung unter Diktate der Macht.

    Geht es nach dem Willen von Frau Wesel.

    Hier übrigens ein Jugendbildnis der Dame, das mir ihr Freund Charlie hat zukommen lassen:

    tarantula036

     

    (Billiger Witz, find ich auch, aber hey: Satire darf alles!)

    Ich bin kein Demokrat, ich bin Kommunist. Ich lebe in einem demokratischen Land und hätte mich folglich an die Gepflogenheiten des Landes zu halten.

    Aber wie wollt ihr mich denn überzeugen, dass ich mich an die Gepflogenheiten des Landes halten soll, wenn ihr euch selbst nicht daran haltet?

    Hoffen wir, Frau Wesel fürchtet sich zu Recht und es gelingt der griechischen Regierung, die verkrusteten Machtstrukturen in der EU aufzubrechen.

    Man kann hier ja kaum mehr atmen!

    Ansonsten wird die EU wohl eine 3.Gemeinsamkeit mit der UdSSR bekommen – und den Orkus hinabschwimmen!

     

     

     

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