g7-Terminals

Ich weiß ja nicht, ob diese G7-Idioten mit ihren „Kommunikationswissenschaftlern“ besprechen, wie sie promotet werden.

Aber der Größenwahn beängstigt dann doch, auch wenn Boris Johnson aussieht, als hab er die Nacht durchgesoffen und sich seither nicht gewaschen..

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Wenn die Rötte auf die Gurke trifft

Tichanowskaja, ein Gurkenleben

Man kann für Tichanowskaja sicherlich Verständnis aufbringen.

Sie war nie etwas anderes, als eine unscheinbare Hausfrau in Minsk, darüber hinaus arbeitslos, die klassische Graue Maus. Sie ist nicht die hübscheste, der größere Teil der Weißrussinnen ist hübscher als sie. Das klingt jetzt natürlich sexistisch, so meine ich das aber gar nicht, ich erwähne es deshalb, weil es im Leben einer Frau Bedeutung hat. Frauen können gar nicht wirklich etwas dafür, aber hübschere bekommen mehr Aufmerksamkeit als weniger hübsche. Nicht nur von Männern, auch von Frauen. Frauen können das gut einschätzen, die wirkt auf Männer anziehender als ich, die weniger. Darauf gründen sie ihre Rangordnung.

Da landet ihr Gatte im Gefängnis. Und plötzlich ändert sich alles. Ein paar Wochen später steht sie im Rampenlicht. Dann die Wahl. Die Niederlage, die Flucht ins Ausland, wo schon alles für sie vorbereitet ist. Plötzlich wird sie Galionsfigur eines geopolitischen Großprojektes, das eine dreistellige Millionensumme schwer ist und im Erfolgsfall werden noch 3 Milliarden draufgelegt.

Trotz Corona jetsettet sie zu Fototerminen von Hauptstadt zu Hauptstadt.

Natürlich genießt die Graue Maus Aufmerksamkeit und Luxus.

Nie wieder will sie zurück in ihr altes, tröges Leben.

Sie braucht Erfolg um jeden Preis. Denn Scheitern bedeutet für sie den Fall in das Bodenlose. Weit unter ihr altes Leben. Ehefrau eines Knastbruders, die noch nicht einmal mehr nach Hause kann, weil sie sich dort vor Gericht für Hochverrat verantworten müsste. Das ist keine Besonderheit Weißrusslands. Eine Person, die im Dienste ausländischer Mächte, finanziert von ausländischem Geld, Verfassung und Regierung zu stürzen versucht, wird in jedem Lande des Hochverrats angeklagt. Sie kann froh sein, keine Amerikanerin zu sein. Eine Amerikanerin, die so handeln würde, täten die Amis einfach mit einer Kampfdrohne umpusten. Ein Luxusleben in Litauen aufrecht erhalten, wird sie auch nicht können. Sie hat nichts gelernt, zu dem sie zurückkehren könnte und sie kann nichts, das benötigt wird, um die Existenz eines Privatiers zu schaffen. Sie ist eine Neureiche und Neureiche ihrer Art verlieren schnell wieder alles, weil sie nicht wissen, wie Vermögen zusammengehalten wird. Bis an ihr Lebensende von Steuergeldern ausgehalten zu werden, so lieb hat die EU sie auch wieder nicht. Eine erfolglose Agentin lässt man irgendwann fallen. Sie wird zur Belastung. Ballast wirft man ab.

Gurke geht in die große Stadt

Dieser Tag nun führt unsere Bouletten-Prinzessin nach Berlin.

Sie hat mächtig was vor:

Jedenfalls soll es so klingen.

Betroffenheits-Claudia. Gurke ist die einzige Frau auf der Welt von heute, die noch glaubt, mit Claudia Roth könne man prahlen.

Noch nicht einmal ihr eigener klandestiner Dienstherr Heiko Maas hat Zeit für sie, für die SPD steht ein Herr Roth zur Verfügung, von dem nur hartgesottene Sozen genaueres wissen, Europaminister, ich denke, die meisten wissen gar nicht, dass es so etwas überhaupt auf ihre Kosten gibt.

Interessant ist dabei nur, dass das Sozen-geführte AA mit dem „Aktionsplan für Belarus“ hausieren geht!

Nicht nur eine unfassbare Anmaßung: das fügt sich tatsächlich nahtlos in die Außenpolitik NAZI-Deutschlands ein!

Und auch das Unions-Treffen fällt ein paar Nummern kleiner aus:

Der Video zum Thema, das alles aussagt (zum Abspielen empfiehlt es sich, auf Vollbild zu klicken):

Plump und unbeholfen trifft sie auf ein paar zufällig anwesende, ältere Herren, die Gastgeber Röttgen gerade noch im Konrad Adenauer Haus zusammentrommeln konnte. Gezwungene Atmosphäre. Diese Agentin, das weiß man bereits, hat versagt. Sie ist verbraucht. Jedoch: the show must go on, jedenfalls bis zur Bundestagswahl.

Sie, die keinen einzigen Gedanken selbständig formulieren kann, weil sie ihn gar nicht denken kann, wirbt mit Diskussionen über NATO, G7 und – steht das hier wirklich? – dem Biden-Putin-Gipfeltreffen? Man möchte es mitleiderregend finden, aber nein! Es ist nicht traurig, es ist beschämend! Diese Frau tritt als Werbepuppe für einen Angriff gegen ihr Land auf, der vorsieht, die Bevölkerung auszuhungern und die Infrastruktur zu zerstören. Das wird nicht geschehen. Ab sie gibt sich ihren Puppet-Masters dafür her. Diese Frau ist nicht mitleiderregend, diese Frau ist eine Verbrecherin der schlimmsten Sorte!

Passend zu ihrer tatsächlichen Bedeutung war auch das rege Interesse der Hauptstadtjournalisten, die sie ja immer gerne zur Lichtgestalt hochjubeln in ihren Kanälen und Gazetten::

Man bedenke, das alles ist ihr eigener twitter-feet, also wirklich das für sie optimalste, was gefunden werden kann!

Upate zwischen Mitternacht und Morgen

Da hat sich dann später doch noch der Faschingsprinz gefunden, um auf dem selben Korridor, auf dem sie schon Röttgen und seine alten weißen Männer traf, ein par Fotos zu machen, mit und ohne FFP2-Maske.

Ob sie vom Faschingsprinz wirklich „gefordert“ habe, es müsse sich „mutiger zu sein“ und sich mehr für Belarus in ihrem Sinne einzusetzen, lasse ich mal dahingestellt. Satirischer kann es dann wirklich nicht mehr werden!

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Neues aus der Eurasien-Phalanx

OK, das Wort Phalanx, hier symbolisch genutzt, mag damit semantisch gesehen sehr überdehnt werden, da es eigentlich nur zwei parallel marschierende Reihen Soldaten beschreibt.

Ich meine damit den Versuch, gleichzeitig Belarus und in Myanmar zur Explosion zu bringen, in Europa und Asien gleichzeitig.

Minsk

Es deutet sich immer mehr an, dass die von Thomas Röper im deutschsprachigen und Donbass Insider im englischsprachigen Raum aufgeworfene These zutrifft, dass es sich bei der Ryanair-Affäre um ein Komplott westlicher oder mit dem Westen verbundener Geheimdienste handelt. Donbass Insider vermutet vor allem den ukrainischen Geheimdient dahinter. Sie begründen das vor allem damit, dass der Email-Provider namens ProtonMail, welcher die Bombendrohungen AN MEHRERE FLUGHÄFEN verschickte, in Russland geblockt ist und vor allem in der Ukraine genutzt wir und bei Ermittlungsbehörden bekannt dafür ist, zum Versenden falscher Bombendrohungen genutzt zu werden. Der Absender saß in der Schweiz, was aber auch durch VPN simuliert werden kann, allerdings muss man bedenken, dass dort auch der berüchtigte, von der russischen Justiz als Mafiaboss aus dem Verkehr gezogene, aber vom Westen, ganz besonders Deutschland, hofierte Chodorkowskij residiert.

Moon of Alabama erinnerte an den Vorfall mit den Wagner-Söldnern, die vor den Wahlen 2020 in Minsk inhaftiert wurden, was zu Unstimmigkeiten zwischen Moskau und Minsk führte und ein Komplott des SBU war, um vor den Wahlen einen Keil zwischen beide zu treiben. Donbass Insider hält es auch von daher naheliegend, dass es sich auch diesmal um den SBU handle, wogegen meines Erachtens wiederum spricht, dass Minsk wahrscheinlich besondere Aufmerksamkeit in diese Richtung walten lässt. Der SBU selber taugt nichts, aber im SBU-Sitz in Kiew hat die CIA eine ganze Etage, die Uken nicht betreten dürfen; der Uken-Geheimdienst hat dort mehr die Aufgabe des Zuarbeiters, der zeitraubende, niedere Tätigkeiten, die aber unerlässlich sind, verrichtet. Und für die CIA nehme ich an, ist so etwas leicht zu bewerkstelligen.

Wie dem auch sei, in der westlichen Berichterstattung begnügt man sich damit, mit Behauptungen um sich zu werfen, während Minsk und Lukaschenko persönlich Material veröffentlichen. Und da wird es schon sichtbar, dass die Propagandafront im Westen gewohnheitsmäßig davon ausgeht, sein Publikum ist blöd genug, sich mit unbegründeten Behauptungen zufrieden zu geben. Das ist gegen Lukaschenko daueraufgehetzt, dem muss man nur ab und zu einen Hundeknochen hinwerfen, um die Stimmung zu erhalten.

Natürlich muss man davon ausgehen, dass der KGB wusste, dass der als NEONAZI-Aktivist bekannte, als Journalist getarnte Protasevich in Griechenland an dem Delphi-Forum teilnahm, denn es ist unwahrscheinlich, dass der einen so wichtigen Aktivisten nicht beobachtet, – (ich meine, der Verfassungsschutz hatte innerhalb von mindestens 40 Jahren mich auf seiner Beobachtungsliste, einen völlig unwichtigen, durchgeknallten linken Loser) – wodurch der KGB auch wissen musste, dass dieser im Flieger sitzt.

Protasevich mit gelber Sandbrille Mitte hinten; der mit Brille im Vordergrund zu ihm ist ebenfalls ein bekannter weißrussischer Neonazi, dessen Name mir entfallen ist; er sitzt aktuell in Belarus eine Haftstrafe ab.

Dennoch ist eindeutig belegt und von der westlichen Propaganda nicht widerlegt, dass die Entscheidung, in Minsk zu landen vom Piloten getroffen wurde. Alle anderen Flughäfen hätten ihm keine Landeerlaubnis gegeben. Klingt plausibel: erst faked eine NATO-Geheimdienst eine Bombendrohung der Hamas. Die nimmt jeder ernst. Dann wird der Maschine Minsk als einzige Landungsmöglichkeit offen gelassen, was auch plausibel klingt, da alle anderen Flughäfen auf EU-Territorium liegen.

Einen weiteren Erklärungsvorschag trägt Moon of Alabama vor: „Bei früheren Vorfällen mit Bomben in zivilen Flugzeugen wurden diese entweder durch einen Timer oder durch ein Barometer (Luftdruck = Höhe über Grund) ausgelöst. Dass der Erpresser einen bestimmten Ort für die Bombenexplosion nannte, kann nur bedeuten, dass die Bombe durch ein GPS-Gerät ausgelöst werden sollte. Dies erklärt, warum sich die Piloten entschieden, nach Minsk umzuleiten, anstatt die viel kürzere Strecke nach Vilnius zu beenden.“

Es ist leicht nachweisbar, dass der weißrussische Kampfflieger erst 16 Minuten nach Abdrehen der Passagiermaschine aufgestiegen war. Es ist absolut üblich, in solchen Notfällen, Kampfflugzeuge als Geleit zu schicken. Das kann man sogar in jedem Hollywood-Streifen sehen, in dem Flug-Pipapo mit Terroristen vorkommt. Nur ein einziges mal in der Geschichte haben die Amis völlig vergessen, Kampfflugzeuge aufsteigen zu lassen, als ein Akt von Luftfahrt-Terrorismus stattfand, das war am 11. September 2001.

Es fiel also ineinander, das Flugzeug musste in Minsk landen und dass der Neonazi-Aktivist an Bord sein wird, war den Behörden bekannt. Und keine Sicherheitsbehörde lässt einen per Haftbefehl gesuchten Verbrecher laufen, wenn er ihr auf dem Silbertablett serviert wird. Dazu kommt, dass die EU jetzt schon Vorbereitungen triff, die Parlamentswahlen in Russland Herbst diesen Jahres zu sabotieren; Protasevich und seine russische Dulcinea kommen da als Informationsquelle, was geplant sein mag, deutlich in Betracht.

Vielleicht ist das Verbot von 3 deutschen Sabotage-U-Booten in Russland, darunter das berüchtigte, eigens für die Expansion nach Osten geschaffene Zentrum Liberale Moderne der GRÜNEN-Funktionäre Marieluise Beck und Ralf Fücks, eine erste Folge davon.

Das Europaparlament hat unlängst erst bekanntgegeben, die russischen Parlamentswahlen nicht anzuerkennen und ihre Durchführung so gut es geht stören zu wollen.

Dass die GRÜNEN das kriegstreiberischte Dreckspack sind, das wir gegenwärtig in der organisierten Politik haben, ist nicht neu und wurde durch den Ukrainebesuch mit Stahlhelm-Einlage des Old MacDonald Robert Habeck unterstrichen. Habeck dient sich den Transatlantikern in der Hoffnung an, möglicherweise doch noch kanzlern zu dürfen, weil Annalenas Stern am Sinken ist, kaum dass er aufgegangen war und nach 16 Jahren Merkel ist Annalenas Schutzwall „Männer wollen nicht, dass eine starke Frau Bundeskanzlerin wird“, nun ja, formulieren wir es mal so, für sich selber sprechend.

Es fällt auch auf, dass Deutschlands moderne „Antifaschisten“, vor allem bei den Grünen, weder in der Ukraine, noch in der weißrussischen Opposition, Neonazis erkennen können. Ob das bewusstes Unterschlagen ist, oder ob diese Leute so damit beschäftigt sind, alles vom Blumenkohl bis zum Kopfsteinpflaster als „voll nazi“ identifizieren zu müssen und darum eben nicht wissen, wie man Nazis erkennt, stelle ich dahin. Ich habe mich allerdings auch schon gefragt, ob da nicht Absicht dahinter steckt. Denn wenn alles und jede*r Nazi ist, ist niemand mehr Nazi. Das existiert dann nicht mehr. Es löst sich in der Masse auf und die Erwähnung nervt jeden nur noch bis zum Abwinken.

Egal ob es ein Geheimdienst-Coup des Westens war oder ob die Maschine umgeleitet wurde, um den Neonazi festzunehmen, es macht genau genommen nur in Nuancen einen Unterschied. Argumente gibt es für beide Varianten. Eine Einschätzung, Lukaschenko sei reingelegt worden, geht in beiden Fällen fehl. Im ersten Fall hätte die Maschine keine andere Möglichkeit gehabt, als in Minsk zu landen, es war unabwendbar, im zweiten Fall hätte Luka weniger schicksalsgetrieben gehandelt.

Der Bruch zwischen EU, vor allem Deutschland, und Weißrussland ist nicht mehr zu kitten. Dieser kurze Ausschnitt aus Lukaschenkos Rede, in der er explizit den Westen für die Affäre verantwortlich macht, wird deutlich genug, dass Belarus sich nichts mehr gefallen lässt und alle „Privilegien“ Europas liquidiert.

Der kleinwüchsige Saarländer mit Napoleonkomplex mach sich nur lächerlich, wenn er von „Druck erhöhen“ spricht. „Als erstes Signal“ meint er wohl eine Antwort Weißrusslands auf sein Gehabe. Grammatik war noch nie seine Stärke. Ich weiß von 256 Gefangenen, jetzt sind 2, Protasevich nebst Damenbegleitung, hinzugekommen. Aber genaue Zahlen gibt es da eh nicht. Fakt ist, dass Heikos Großmannssucht lediglich bewirkt, dass keiner dieser Gefangenen vorzeitig aus der Haft entlassen werden wird, weil gerade in Weißrussland, wo die Hitler-Besatzungsmacht ein ganzes Viertel der Zivilbevölkerung ermordet hat und in Gestalt des Minsker Gettos ein riesiges Freiluft-KZ betrieb, lässt man sich ganz sicher von einem teutonischen Größenwahnsinnigen mit Goebbels-Statur nicht in die Justiz eingreifen und zu Gunsten von Neonazis schon gleich gar nicht!

Heiko, da kann es keinen Zweifel geben, ist ein Fall für Dave Dunning und Justin Kruger.

Er bildet siche ernsthaft ein, er können Russladn gegen Weißrussland ausspielen:

Das einzige, was mich immer noch in Betracht ziehen lässt, das Luka das selber in die Wege geleitet hat, ist die Hektik, Hilflosigkeit und Konfusion, mit der die EU den Fall behandelt.

Myanmar

Dort hat sich seit meinem letzten Artikel wenig getan.

Es kursieren verstärkt teilweise uralte Agitations-Filmchen, die oft auch in Thailand von amerikanischen Filmstudenten mit Statisten hergestellt wurden, welche sich alle an westliches Publikum richten.

Hier ein Bild aus einem solchen, der die Arakan-Army zeigt:

Diese Filme nutzen oft den Einsatz von Frauen als psychologischen Propagandatrick. Das war in den 80-ger Jahren schon so, dass es vor allem revoluzzerisch traumtänzelde Studenten besonders scharf macht und ihre weiblichen Kommilitoninnen stark agitiert, wenn die Rolle der Aufständischen von jungen Frauen in Uniform mit Knarre ausgefüllt wird.

In der Tat liest man auch wieder häufiger von Gefechten zwischen Minderheitsgruppierungen und der Zentralmacht. Reuters schreibt ab und zu etwas, dass solche Gruppierungen sich verbünden. Von Überfällen auf Polizeistationen ist die Rede. Achten Sie darauf: in der Regel kommen diese Meldungen von Reuters. Unlängst hatte RT-Deutsch so eine Meldung, das war aber nur die Reuters-Meldung eingeRTdeutscht.

Das kommt alles vor, es ist aber nicht neu und nicht spezifisch. Es kam immer vor. Hintergrund ist auch nicht die queer-feministische Weltrevolution, Hintergrund sind Machtkämpfe regionaler Warlords.

Es liegt sehr nahe, dass das nun wieder verstärkt passiert. Man nennt das die Britische Methode. Dabei geht es darum, regionalen Machthabern Vorteile zu versprechen, wenn sie sich für das „Empire“ engagieren und helfen, den Staat zu destabilisieren, die Zentralmacht zu schwächen oder gar zu stürzen.

Das gesamte britische Empire wurde auf diese Weise aufgebaut. Großbritannien kämpft nicht selber, es lässt regionale Strukturen bis zur Erschöpfung gegeneinander kämpfen und unterwirft sich dann beide.

Und im Shan-Staat liegt man nie falsch, wenn man die Hintergründe im Kontext mit dem internationalen Drogenhandel sucht!

Das muss auch nicht die Shan-Armee selber sein, das können auch Unterformationen kleinerer Stämme sein, die im Shan-Staat leben. In Myanmar spricht man da normalerweise nicht von „Stamm“, sondern von „Volk“. (In der Übersetzung. Da ich die regionalen Sprachen nicht kann, weiß ich auch nicht, wie deren Wortschatz ist. Korrekt wäre also zu sagen, man übersetzt es in der Regel mit „Volk“ und nicht mit „Stamm“, auch wenn es sich nur im 1 – 2000 Leute dreht.)

Das ganz große Ereignis dann letzte Woche, war Aung San Suu Kyis erster Gerichtstermin.

Im Vorfeld hatten diverse Medien eine Geschichte von drei Deserteuren erzählt, die behauptet haben sollen, sie „wollen nicht mehr auf das eigene Volk schießen“, garniert mir allerlei Greuelgeschichten. Was da vorgetragen wird, sind so billige Hollywood-Klischees, dass ich die Sache nur überflogen und gleich wieder vergessen habe.

Der Gerichtstermin. In guter Gesundheit und stolz hielt sie eine politische Rede, der zufolge ihre Partei die wahre politische Kraft Myanmars sei und das in alle Ewigkeit.

Die NLD hielt zeitgleich in mehreren Städten kleinere Kundgebungen ab, bei einigen scheint es zu Zusammenstöße mit der Polizei gekommen zu sein. Getröte irgendeines als Experte getaggten XY in der Westpresse, Myanmar stünde kurz vor dem Bürgerkrieg, sind zweifellos stark übertrieben. Im Gegenteil, die Beteiligung an den Kundgebungen fiel wohl wesentlich geringer aus, als erwartet, auch von den Sicherheitskräften erwartet.

Und jetzt ein besonders wichtiger Fakt: zum ersten Mal seit dem 1. Februar testen im englischsprachigen Raum die Medien diese Woche, wie die Stimmung bezüglich einer Militärintervention des Westens ankäme:

Man muss das ganz klar im Kopf haben: Foreign Policy ist das zuständige Organ, solche Debatten einzuleiten.

Eingeleitet werden sie, wenn der Weg über Color Revolution nicht fruchtet, das Ziel aber bestimmten herrschenden Kreisen des anglo-amerikanischen Imperiums so wichtig ist, dass sie zu allem bereit sind!

Jetzt binden wir das ganze ein in den Kontext zu einer Meldung von Pepe Escobar von heute, 27.05.2021:

Gestern wurde es endlich bestätigt – direkt aus den Eingeweiden von Stupidistan!

Kurt Campbell – notorisches Obama-Biden 1.0 und 2.0 Aktivum – ist jetzt der Leiter der Indo-Pazifik-Angelegenheiten im National Security Council unter Obama-Biden 3.0.

Er ist der Kerl, der tatsächlich die „pivot to Asia“ erfand, als er im State Dept war. Die Meriten dafür wurden sofort von Hillary Clinton beansprucht.

Bei einem Auftritt, der gestern an der Stanford University stattfand, sagte Campbell: „Die Periode, die allgemein als Engagement [mit China] beschrieben wurde, ist zu einem Ende gekommen.“

Natürlich: der „pivot to Asia“ ist nie wirklich gestorben. Es hat ein klares Trump-Crash-Test-Dummy-Kontinuum gegeben.

(Anmerkung des Übersetzers, also von mir, denn für einen so kurzen Text kann ich mir die Zeit nehmen: Crash-Test-Dummy ist Pepes Wort für Joseph Robinette Biden Jr.)

Campbell vernebelte die ganze Sache, indem er von einem „neuen Satz strategischer Parameter“ sprach und der Notwendigkeit, China durch die Zusammenarbeit mit „Verbündeten, Partnern und Freunden“ zu konfrontieren.

Bullshit. Hier geht es um die MILITARISIERUNG DES INDO-PAZIFIKUMS.

Erinnern Sie sich immer daran, was die Handlanger von Crash Test Dummy während seiner ersten Ansprache vor dem US-Kongress in seinen Ohrhörer geflüstert haben!

Er sagte, die USA stünden im Wettbewerb mit China, um „das 21. Jahrhundert zu gewinnen“ (Gerede beschissener Verlierer).

Und er sagte, er habe Xi gesagt – das ist wahrscheinlich eine Lüge, denn Xi würde ihn mitten im Telefonat auslachen – dass die USA den INDO-Pazifik militärisch aufrüsten werden, „so wie wir es mit der NATO in Europa tun.“

Was in all dem noch verblüffender ist, dass Crash Test Dummy zu Xi „gesagt“ haben könnte, was die gesamte chinesische Führung bereits selber weiß: dass die USA nur darum ihre Pudel und Chihuahuas kontrollieren, weil sie Europa militarisiert haben.

Sie bemerken es sicherlich selber: die Phalanx, in Europa gegen Weißrussland und in Asien gegen Myanmar aufzufahren, entpuppt sich von Woche zu Woche offensichtlicher als eine koordinierte Klammeraktion!

Beide Länder versucht man zur Explosion zu bringen, das eine als Einfallstor nach Russland, das andere als Einfallstor nach China! Unruhen gelingen schon, aber keine, die die Staatsmacht nicht unter Kontrolle halten kann.

Da darf man sich nicht täuschen lassen und sagen: „Aber in Myanmar haben sie doch geputscht!“ In sogenannten Entwicklungsländern ist es eben sehr leicht, hinter der Kulisse Wahlen zu missbrauchen, die Souveränität des Landes dem anglo-amerikanischen Imperium unterzuordnen. Wie geht man dann damit um?

Unterm Strich rennt man (noch?) in beiden Ländern mit dem Kopf gegen eine Betonwand!

Und zusätzlich in diesen Kontext gehört:

Sicherlich haben Sie bemerkt, dass in der Corona-Hysterie plötzlich die Propaganda gegen China losbrach: Toni Fauci, Dr.Doom, wie er von konservativen Amerikanern in Anlehnung an den Marvel-Schurken genannt wird, der oberste Corona-Stratege der USA, der über 1 Jahr lang auf Trump schimpfte, wenn der von „China-Virus“ sprach, machte plötzlich, vergangenes Wochenende, eine 180°-Wende und beschuldigt nun selber China, den Zombie-Virus im Labor hergestellt und verloren zu haben.

Soweit für heute. Jetzt muss ich mich noch um ein paar Dinge kümmern, die mich in der Lage halten sollen, Rechnungen bezahlen zu können.

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Luka lässt die Puppen tanzen

3 geopolitische Sozialfälle

Das Baltikum ist schon ziemlich lästig, finde ich.

Drei Pimperles-Staaten, die ausschließlich dadurch lebensfähig sind, dass jährlich Milliarden aus der EU-Kasse dorthin fließen und die in dem Moment aufhören würden zu existieren, in dem die Zahlungen ausfallen.

Jede Person, die ein Ticket kaufen kann, würde sich auf den Weg nach Westen machen.

Die baltischen Staaten existieren aus einem einzigen Grunde: als NATO-Aufmarschgebiet gegen Russland!

Nebenbei ist das Baltikum noch ein Abenteuerspielplatz für halbverwestes SS-Veteranen-Gesindel und andere Zombies aus der hitleristischen Ecke, gegen die unsere Berliner und Brüsseler Polit-Bonzen verbal etwas haben, aber die sie mütterlich pflegen, weil sie helfen, den Revanchismus gegen Russland warmzuhalten.

Das war von Anfang an der Grund, für den man sich NAZIs gezüchtet hat: einen Rammbock gegen Russland bauen!

Früher bin ich auf die Schulgeschichte reingefallen und glaubte, die Förderung der NSDAP und Nazideutschlands war gegen den „Bolschewismus“ gerichtet gewesen.

Nun, der starb spätestens 1989 und 1991 endete die UdSSR.

Die Aggressivität, mit der der NATO-Westen gegen die Russische Föderation tobt, entspricht aber völlig der Hitlers.

Und wir aufmerksamen Beobachter lernen.

Es ging nie um Ideologie. Es ging immer nur um das Rohstofflager Russland!

Darum hält man die 3 Sozialhilfeempfänger Litauen, Lettland und Estland für eine gute Investition, darum füttert man sie. Selber können sie zwar zur Wirtschaft der EU nichts beitragen, aber man ist nahe an Moskau und Peterburg.

„Der Weg nach Moskau führt über Minsk“, das konnte ich als Kind oft hören und, ich bin 56, die Münder, aus denen es kam, hatten den Fall des Hitler-Reiches miterlebt.

In Moskau weiß man das. Und endlich hat man in Moskau aufgehört, auf die Werte-blabla-Propaganda des NATO-Westens hereinzufallen.

Im Baltikum kann die NATO in der Luft und zu Wasser aufmarschieren, von Polen aus zu Land.

Die Uken hat man schon unterworfen, aber zwischen Litauen und Ukraine liegt eben noch Weißrussland. Und dort herrscht der – um mich an einer Formulierung von Pepe Escobar anzulehnen – Polit-Punk Alexandr „Jonny-Rotten“ Lukaschenko.

Die  letzte Präsidentschaftswahl wolle der NATO-Westen nutzen, ihn Maidan-mäßig aus dem Amt zu mobben – allerdings hat man aus den Ereignissen von Kiew 2014 gelernt. Diesmal wurde die Farbrevolution mit eiserner Faust zerschmettert.

Die Wahlverliererin Tichanowskaja flüchtete noch am Wahlabend nach Litauen, inszenierte einen hochdramatischen, verheulten Auftritt – wo war das, Instagram? Hab’s vergessen! – der so manchem männlichen Zuschauer an die Eier griff, nur um am nächsten Tag schon in Designerklamotten mit litauischen Regierungsleuten Fototermine abzuklappern. Irren Sie sich nicht: die Bouletten-Prinzessin ist vollkommen unwichtig. Sie ist ein Püppchen, das man vor Kameras platziert, um der „Demokratie“ ein weibliches Gesicht zu geben, weil das jetzt Mode ist. Die wichtige Figur ist ihre graue Eminenz Franak Viačorka!

Der Agent

Eine notwendige Rolle in dieser Farbrevolution spielte ein gewisser Roman Protasevich. Der, dessen Freiheit heute lauthals von SPD-Heiko Maas, Ursula von der Leyen, Kanzlerin Merkel und allem, was Rang und Namen in Berlin und Brüssel hat, gefordert wird, gilt seit vielen Jahren als aktiver Neonazi. Einen aktuellen biographischen Abriss findet man hier:

https://www.foiaresearch.net/person/roman-protasevich

Diesen Jungen zu unterstützen ist dasselbe, wie Gottfried Küssel zu unterstützen. Es gibt nur einen einzigen Unterschied: Küssel ist in Österreich und Deutschland unterwegs, Protasevich in Weißrussland!

Sein seit März 2020 von Warschau aus agierender Telegram-Kanal NEXTA steuerte diese Unruhen gegen die weißrussische Regierung.

Das war eine geradezu mitleiderregende „Revolution“. NEXTA schickte die Leute wirklich wie dummes Schafsvieh durch die Straßen von Minsk – jetzt geht dahin, jetzt geht dorthin, tut jetzt dieses, tut jetzt jenes – allerdings war auch eine bewaffnete Gruppierung dabei, die analog zu Kiew, Februar 2014, im Zuge der Ereignisse einen bewaffneten Sturm auf den Präsidentschaftspalast versuchte.

Nun ist Lukaschenko kein Janukowitsch, Luka trat ihnen mit der Waffe in der Hand entgegen.

Es ist eine alte Weisheit: Politiker sollten niemals auf die eigene Propaganda hereinfallen!

Die NATO-westlichen Sponsoren und Vorbereiter dieser Revolution hatten mal wieder tatsächlich geglaubt, Lukaschenko habe die Wahl gefälscht & könnte sich nicht halten.

Erreicht hat man, dass der durchaus EU-freundliche Lukaschenko aufgewacht ist und EU-feindlich wurde.

Auf diese Rolle war der junge Rechtsradikale Roman Protasevich offensichtlich von langer Hand vorbereitet worden. Er war am Maidan in Kiew mit dabei und er konnte im NAZI-Regiment Asow im Donbass Erfahrungen sammeln.

Er agierte lange Zeit getarnt als Journalist des traditionsreichen amerikanischen Propagandasenders Radio Free Europe und stieß später zu der aus Polen agierenden Agitationsplattform Belsat, die im Zuge des Post-Maidan eigens dafür geschaffen wurde, die Revolution nach Minsk zu tragen.

Weiße Rosen aus Athen

Ob dieser junge demokratische Blogger und Journalist mit Neonazi-Flair etwas mit dem im Vorfeld aufgeflogenen Putschversuch im letzten Monat zu tun hatte, lässt sich im Moment nicht ermitteln für mich.

Allerdings ist es interessant, dass er, als diese Flugzeug-Geschichte mit Festnahme stattfand, auf dem Rückweg von einer Veranstaltung namens Delphi Forum war, an der er mit Tichanowskaja teilgenommen hatte. Diese Veranstaltung gilt als griechischer Zwergableger des Weltwirtschaftsforums in Davos des Professors Klaus Schwab, der ja mittlerweile in aller Munde ist mit seinem „Great Reset“, den die Massenmedien immer noch eine Verschwörungstheorie nennen, obwohl der große Meister selbst diese Bezeichnung geprägt hat und alle Inhalte in einem Buch dieses Titels dargelegt.

Maidan Dezember 2013

Hauptfigur dieses Delphi Forums war Geoffrey Pyatt, der heute Botschafter der USA in Griechenland ist.

Hier schließt sich ein Kreis!

Geoffrey Pyatt war der Botschafter der USA in Kiew 2013/2014 und maßgeblicher Drahtzieher der Maidan-Revolution! Man kann sagen: Victoria „Fuck the EU“ Nuland war der Kopf, Pyatt die Muskeln.

Ich war nicht dabei, aber Pyatt und Protasevich tanzten in Delphi nicht zum ersten Mal auf derselben Hochzeit und Protasevich ist nicht irgendein Trottel, der auf revolutionäre Sprüche reingefallen ist, sondern arbeitete bereits auch offiziell in bezahlten Diensten der USA. Wie heißt es doch: Zufälle sind Zusammenhänge, die man nicht erkennt.

In einem sind sich Nuland und Luka einig: Fuck the EU!

Setzen wir nun fort mit dem Statement fort, das Russlands Außenminister Sergej Lavrov bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem griechischen Amtskollegen vortrug und mit dem Gesichtsausdruck eines Genießers, der gerade sein Mövenpick-Bourbon-Vanilleeis mit frischen heißen Himbeeren und einem Hauch von Zimt auf der Terrasse eines mediterranen Strand Cafés löffelt.

Wir drängen darauf, diese Situation nicht so eilig zu bewerten, sondern sich auf die verfügbaren Informationen, die wir besitzen, zu verlassen. Darüber hinaus gab der Vertreter des belarussischen Außenministeriums eine ausführliche Erklärung ab und betonte die Bereitschaft der belarussischen Behörden, transparent zu handeln, sowie alle internationalen Regeln zu befolgen und volle Transparenz zu garantieren, einschließlich der Zulassung internationaler Experten, falls erforderlich. Ich denke, das ist ein absolut vernünftiger Ansatz. Es wurde auch betont, dass Belarus bereit ist, alle notwendigen Materialien zur Verfügung zu stellen, die bestätigen, dass die Luftfahrtbehörden im Rahmen der internationalen Regeln gehandelt haben. Und da Sie einen belarussischen Staatsbürger [Roman Protasevich] erwähnt haben, wissen wir, dass seine Freundin, eine russische Staatsbürgerin, bei ihm in Minsk bleiben musste. Wir haben bereits ihren Vater kontaktiert, unsere Botschaft hat auch das belarussische Außenministerium gebeten, die Informationen über unseren Bürger zu geben und ihr den konsularischen Zugang zu gewähren. Da dieser Vorfall jetzt in aller Munde ist, haben Ihre Kollegen bereits eine Reihe von Artikeln vorbereitet, die sich auf ähnliche Fälle beziehen, die sich in der Vergangenheit ereignet haben. Der wohl berühmteste Vorfall ereignete sich 2013, als Österreich das Flugzeug des bolivianischen Präsidenten [Evo Morales] auf Drängen der Vereinigten Staaten zur Landung zwang, ohne sich anschließend zu entschuldigen. Ein weiterer ähnlicher Fall ereignete sich 2016, als ein Flugzeug der Belarusian Airlines zur Landung in Kiew gezwungen wurde, weil sich der Sicherheitsdienst der Ukraine für einen armenischen Staatsbürger interessierte, der an Bord war. Dieser Bürger wurde aus dem Flugzeug entfernt, und das Flugzeug setzte seinen Weg fort, so dass niemand den Passagieren eine besondere Entschuldigung zukommen ließ. Deshalb möchte ich noch einmal betonen, dass es wichtig ist, diese Situation mit klarem Verstand zu bewerten, zumal die belarussischen Behörden bereit sind, alle notwendigen Informationen zu liefern.

Ob das Downing by Numbers des Ryanair-Flugs #FR4978 von Griechenland nach Litauen zwischen Minsk und Moskau abgesprochen war oder nicht, das wissen wir nicht und werden es auch nicht erfahren.

Unübersehbar aber ist, dass Lukaschenko genau wusste, was er tat und exakt, welche Reaktion im Westen es hervorruft!

Diese Reaktion war eingeplant!

Die Aktion ist spektakulär und führt genau den Westen vor wie einen Bankräuber, auf den beim Safe Knacken die Scheinwerfer fallen!

Das Vorführen ist aber nicht das Entscheidende. Täglich geschehen dutzende Dinge, die den Westen vorführen, seine Fans stört das nicht und seine Gegner brauchen es nicht, um den Westen zu durchschauen.

Das ist es nicht, weshalb in Berlin und Brüssel ein Treiben losbrach, als seien es Hühnerställe, in die ein Lausbub einen Stein warf.

Mittlerweile rund um den Globus zündeln die Agenturen des Westens und provozieren Unruhen.

Geradezu täglich steigert der NATO-Westen seine Respektlosigkeit, Provokanz und Zudringlichkeit.

NATO-Aufmärsche an Russlands Grenzen, Gekreische aus dem Europaparlament, man müsse Russland aus dem Swift-System entfernen, Forderungen, Nord Stream II zu beenden usw. usw.

Die Affäre Ryanair FR4978 war eine unmissverständliche Message.

Wladimir Putin hatte sie bereits ausgesprochen, während Lavrov mit Blinken in der Arktis sprach:

Lukaschenko hat nachgelegt.

Seine Aussage ist: EU-USA vorsichtig! Wir können auf jedem Niveau zurückschlagen und wir sind dazu bereit!

Glaubt Ursel von der Leyen wirklich, nachdem die EU-USA mit einer Farbrevolution und einem Putsch gescheitert sind, sie könne Weißrussland für das Trinkgeld von 3 Milliarden € kaufen?

Der deutsche Staatssender Phoenix bedient sich schon ganz der Sprache von Studentenflugblättern, als er Sassolis leeres Geschwätz ankündigt:

Sassoli steht ja mit der Bouletten-Prinzessin auf sehr gutem Fuß, wie wir erfahren konnten, als er auf Vovan und Lexus reifiel:

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Zwei Juden sprechen über Gaza

Aaron Maté ist ja schon sehr bekannt im Netz heute, in jedem Falle ist er Lesern meines Blogs bekannt, er hat früher 10 Jahre lang bei Democracy Now gearbeitet, ist jetzt bei The Grayzone und tritt regelmäßig in der Jimmy Dore Show auf.

Norman Finkelstein ist jüngeren Leuten, nehme ich an, nicht mehr so geläufig, wie er es in den 80ger und 90ger Jahren war.

Seine Eltern kamen aus dem Warschauer Getto, nach der Niederschlagung des Aufstandes dort wurde seine Mutter nach Majdanek deportiert, sein Vater nach Auschwitz, sie überlebten und gingen nach New York, er selbst wurde in New York geboren.

Zunächst eine vielversprechende akademische Laufbahn einschlagend, erlebte er seinen ersten Karriereknick, als er 1982 den Angriff Israels auf den Libanon öffentlich mit den Nazis verglich.

Dieses wichtige Interview von einem Tag vor dem Waffenstillstand am 21.05.2021 sollte man sich anhören.

Norman Finkelsteins positive Meinung zu Biden und Bernie Sanders teile ich explizit nicht, aber natürlich kann jeder sich die Meinung bilden, die ihm die Wirklichkeit abzubilden scheint.

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Die BRD im Konflikt Israel-Palästina

Intro

Erst wollte ich nichts zu den aktuellen Ereignissen in Palästina schreiben, weil es fast nichts gibt, das nicht schon tausendmal wiedergekäut worden wäre.

Nun aber doch. Etwas neues gibt es nämlich schon.

Voraus schicke ich 2 Dinge.

01. Judaismus/Judentum ist eine antike Religion, die über die Jahrhunderte wie alle anderen antiken Religionen in Ritus und Textauslegung immer wieder den aktuellen Gegebenheiten angepasst wurde. Wer sie pflegen mag, soll das tun, ist mir egal.

02. Ich bin 56 Jahre alt, beginnend mit meinem 17. Lebenswahr war ich knapp über 30 Jahre Linker und mein Leben ist am Arsch. Wer mitdenken kann, weiß davon abzuleiten, was das über Linke in Deutschland aussagt.

Deutschland im aktuellen Palästinakonflikt

Jedes Mal, wenn die Situation in Palästina eskaliert, berichtet die Teutonenpresse nur in Versatzstücken und trommelt die Werbetrommel für Israel. Oder rührt die Werbetrommel? „Hey, Mr. Tambourine man…“

Politiker und Journaille brechen eine Debatte um den sogenannten Antisemitismus vom Zaun.

Israel ist nicht der „Staat der Juden“.

Ein Staat der Juden existiert nicht.

Israel ist eine klerikalfaschistische Entität, mittels derer Europäer, einschließlich Russen, Landraub in Nahost betreiben, so, wie sie Landraub auf den amerikanischen Kontinenten betrieben haben, in Australien und Neuseeland.

Russland spielt hier sogar eine ziemlich unrühmliche Rolle, denn Russland könnte auf die Situation alleine schon deshalb Einfluss nehmen, weil Russland einen großem Teil der Renten in Israel bezahlt.

Und natürlich gehört die Bundesrepublik Deutschland zu Israels Hauptsponsoren. Wahrscheinlich der größte neben den USA.

Was ist aktuell in der Region geschehen?

Am Ende des heiligsten Monats der Moslems, am heiligsten Tag des heiligsten Monats, bricht eine bis an die Zähne bewaffnete Horde Israelis in die Al Aqsa Moschee während des Gebets ein, schießt herum, wirft Gasgranaten usw.

Dieses ist Teil eines Raubzugs in Ostjerusalem, bei dem Israelis Boden und Immobilien stehlen.

In ganz Palästina regt sich Widerstand.

Währenddessen in Deutschland

Irgend ein Typ, ich glaub der Obermaxel selbst, von der deutschen Israel-Lobby verbreitet via Massenmedien ein Video aus Gelsenkirchen.

Dieser kärgliche Haufen:

brüllt judenfeindliche Parolen.

Das wird seither zum Hauptthema gemacht.

Alle Bundestagsparteien, von Die Linke bis AfD, sind sich einig und werfen sich gen Israel in den Stobe. Dann werden die Medienkonsumenten natürlich mit der leidigen Migrationsdebatte belästigt, die 2015 in den Vordergrund geschoben wurde und die sich seit 2015 kein Jota bewegt hat aber die jeden Tag, wie man das in Deutschland gerne formuliert, als Sau durch das Dorf getrieben wird.

Der Migrations-Zug ist abgefahren, das Thema ist durch. Aber es ist halt immer wieder ein Thema, das man hochkochen kann, um die Leute beschäftigt zu halten, damit sie nicht weiterdenken.

Einer der geistig minderbemitteltsten Beiträge kommt, wie immer, von Deutschlands Bundesaußenbestmensch Heiko Maas:

Ich bin kein Experte, aber scheinbar gibt es bunte Antisemitismen und der von Zuwanderern scheint andersfarbig zu sein als nicht-„importierter“.

Also, wer hier geboren ist und wer hier est seit kurzem bei Heikos „uns“ lebt, wird zu einem „klaren Bekenntnis zum Existenzrecht Israels“ verpflichtet – was dem Rest der Menschheit herzlich egal sein kann.

Das ist natürlich, wie alles was der Depp von sich gibt, großmäuliges Getöse. Heiko kann nicht Menschen zu einem Bekenntnis zu einem „Existenzrecht Israels“ verpflichten, nur weil sie auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland geboren worden sind. Aber vielleicht kann er das, wenn sie gar nicht geboren worden sind, sondern nur geboren sind – was allerdings etwas ist, das einzig im Gehirn des Bundesaußen-Heiko vorkommt. Möglicherweise gibt aber es im Zusammenhang mit Geburt nur keine Gutmenschenparole, die man auswendig lernen kann, und so war Heiko gezwungen, einen eigenständigen Satz zu formulieren, was ihn offenbar überfordert.

Kurz: alle, die auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland geboren worden sind, können zu Israel jeden beliebigen Standpunkt einnehmen, der ihnen gefällt. Und dabei ist es egal, ob sie Deutsche, Araber, Türken, Chinesen, Peruaner, was auch immer sind, und es ist egal ob sie männlich, weiblich oder divers sind. Das selbe gilt für alle, die in einem anderen Land geboren wurden und sich dauerhaft oder vorübergehend in Deutschland aufhalten. Auf der ganzen Welt existiert gar nichts, womit Heiko Menschen zu einem „Bekenntnis zum Existenzrecht Israels“ verpflichten kann.

Unterscheidet die Aktualität sich?

Möglicherweise unterscheidet sich aber der aktuelle Widerstand gegen die israelischen Übergriffigkeiten gegenüber der letzten Jahre.

Der Israel-Palästina-Konflikt ist Ausdruck des Widerspruchs zwischen dem Euro-amerikanischen Imperium – vertreten durch Israel – und dem Rest der Welt – vertreten durch die Palästinenser. Der Krieg, den Israel gegen die Palästinenser führt ist der Krieg, den die USA und die EU gegen den Rest der Welt führen. (Das ist zwei mal der gleiche Satz, nur anders formuliert, aber ich bleibe dabei!)

Dieses Imperium hat in Afghanistan soeben zugeben müssen, dass es den Taliban nicht gewachsen ist. Das Imperium kann in Afghanistan noch dutzende Jahrzehnte dutzende Millionen Afghanen töten und vertreiben, siegen kann es nicht.

Das kann sich natürlich sehr agitierend auf die Palästinenser auswirken. Es ist das gleiche. Nur eben in Afghanistan agiert die NATO, in Palästina heißt es Israel. In Afghanistan agiert das Imperium als Militär, in Israel funktioniert das über Siedlerkolonalismus.

Hinzukommt, dass dieses Imperium Syrien zwar im Laufe des vergangenen Jahrzehnts zerstören, aber nicht besiegen konnte.

Wir werden also sehen, wie sich das entwickelt.

Der Antisemitismus-Vorwurf jedenfalls ist nur mehr abgegriffen und leer.

Davon sollte man sich gar nicht mehr einschüchtern lassen.

Ach ja, das wichtigste hätte ich fast völlig vergessen zu erwähnen: das Zentralorgan der Kommunistischen Partei Chinas, also nicht irgend ein Blatt, sondern das Organ, welches die offiziellen Positionen der Partei veröffentlicht, hat unlängst einen Satz gehabt, der unscheinbar in der Zeitung stand, von keinem Politiker im Volkskongress ausgesprochen, aber doch bemerkenswert ist: „Eine Allianz zwischen Russland und China heute ist um ein vielfaches mächtiger, als es der UdSSR-geführte Warschauer Vertrag je war!“

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Go woke, go Army & go tf to Hell!

Leider kein Witz:

Wir hatten nun also die CIA sich outen als die Avantgarde linker Identitätspolitik. Was kein Wunder ist. Identitätspolitik ist eine Marotte für Studenten und Jungakademiker, vorzugsweise sogenannte Geisteswissenschaftler, und Geheimdienste gehen an Unis rekrutieren.

Oft kann man es gar nicht differenzieren, wieweit ein Inhalt vom Geheimdienst aus an die Uni gebracht wurde oder dieser aus den Instituten aufgegriffen hat. Auf Dauer vermischt sich das.

Identitätspolitik zielt darauf ab, gesellschaftliche Segmente gegenseitig aufeinander zu hetzen und ihre Träger behaupten natürlich immer, es wären die anderen, die hetzen.

Seit einer Woche nun rekrutiert die US Army mit animierten Filmchen via YouTube.

Alles hübsch die aktuelle linksistische Welle reitend.

Die Geschichte eines Patriot-bedienenden Cali-Girls begann

Usw. Wie man den Daumen rauf und runter entnehmen kann, freut sich die campaign zum Glück keiner besonderen Beliebtheit.

Jennifer gibt es sogar auch auf Spanisch. How progressive. Ein wesentlicher Bestandteil der Biden-Harris-Kampagne gegen Trump war es, in Lateinamerika aufzurufen, massenhaft Richtung USA aufzubrechen und Trumps Grenzpolitik zu durchbrechen. Menschen aus Lateinamerika sitzen nun zu zehntausenden an der Südgrenze der USA fest.

The Cylons follow a plan.

Man braucht Kanonenfutter, wenn man sich mit Russland und China anlegen will.

FFF<->666

Linke Identitätspolitikaster sind laut und die Massenmedien sind ihre Megaphone. Wir werden ja noch sehen, wie gesellschaftlich relevant die Identitätspolitiker wirklich sind.

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X ·10¹³

Das kennen alle aus der Schule, aber die meisten haben es vergessen. Die klassischen Zehnerpotenzen, die man mit irgend etwas mal nimmt. |0,5| ; |1,7| Die Hochzahl gibt an, wie viele Stellen man schreiben müsste.

In der Biologie steht das x für Zelle.

Ein Mensch besteht aus 10 hoch 13 Zellen. Jetzt nicht abergläubisch sein, denn 13 ist die Unglückszahl!

Tatsächlich besteht ein Mensch aber auch aus 10 hoch 14 Viren!

Der menschliche Körper hat um eine Potenz, ein mal mehr mit sich selbst multipliziert, mehr Viren als Zellen!

Und wenn Sie jetzt denken: „Oh nein, jetzt kommt auch noch der mit einem Corona-Artikel!“ – dann kann ich Sie beruhigen, von dem Thema selbst habe ich keine Ahnung, ich wiederhole hier nur, was in jedem Schulbuch Biologie steht.

Aber zu denken geben kann es doch.

Jedes Jahr erkranken/sterben mehr Menschen an Zellwucherungen als an Corona-Viren. Der umgangssprachliche Begriff für Zellwucherung ist Krebs. Von den Menschen, die „an Corona“ sterben, litt ein großer Teil bereits an Zellwucherungen. Man kann es also interpretieren, „krebskranke Menschen laufen Gefahr an Corona zu sterben“ oder „damit der Krebs die Erkrankten nicht tötet, sollten sie nicht den seit Anfang 2020 im Gespräch befindlichen Corona-Viren ausgesetzt werden“.

Jeder weiß, dass Zigarettenrauchen zu Zellwucherungen in den Lungen führen kann. Jeder weiß, dass Zigarettenrauchen auf eine sehr scheußliche Art abhängig macht. Und es weiß auch jeder, dass Zigaretten absolut keinerlei positiven Effekt haben.

In Deutschland werden Zigaretten aus genau dem Grund unglaublich teuer verkauft, weil sie so stark süchtig machen; man kann ständig die Steuern auf Zigaretten erhöhen, die Leute kaufen sie. Ein starker Raucher gibt noch seine letzten 5 € für Zigaretten aus, selbst wenn er nicht weiß, was er am nächsten Tag oder sogar die nächsten Tage essen soll.

Also selbst wenn Politik und Medien den ganzen Corona-Hype veranstalten würden, um der goetheschen Maxime

Edel sei der Mensch

hülfreich und

gut

gerecht zu werden, würde man sich wohl geeignetere Maßnahmen überlegen. Man würde auch die Steuereinnahmen nicht aufpeppen mit einer Droge, von der man ganz sicher weiß, dass sie schädlich allemal ist, aber so schädlich ist, dass sie Zellwucherungen verursacht.

Also, ich baue die gesamte Corona-Maßnahmen-Politik in das Feld ein, auf dem ich mich auskenne:

Jetzt wieder schwarz unterlegtes Neon:

Die Corona-Maßnahmen dienen der Kriegsvorbereitung! Es wird getestet und ausgewertet, was es braucht, die Bevölkerung im Krieg zu steuern, zu kontrollieren und Widerstand zu zerschlagen!

Ich behaupte ausdrücklich nicht, dass das das einzige ist, was dahinter steht. Ich behaupte noch nicht einmal, dass es von Anfang an die Absicht gewesen wäre. Aber ich behaupte, dass es das ist, was sich hinter den aktuellen Maßnahmen verbirgt. Merkels Notbremse.

Auf dem eigenen Territorium war Deutschland lange nicht von den Kriegen betroffen gewesen, an denen es sich beteiligt – oder sagen wir kaum, denn die Terroranschläge, die ab und zu vorkommen, gehören in den Kontext dieser Kriege ebenso wie Flüchtlingsbewegungen.

Kaum jemand schließt eine Eskalation in der Ukraine mehr aus. Und wenn das geschieht, ist Deutschland auf eigenem Territorium unmittelbar betroffen. Das beginnt mit der Energieversorgung, die Ukraine wird als Gas-Transitland ausfallen, die USA werden der deutschen Regierung befehlen, weder über Nord-Stream-II noch sonst einen Weg russisches Gas zu beziehen, die Folge wird sein, dass die Bevölkerung in Deutschland, die jetzt schon die weltweit höchsten Strompreise bezahlt, noch mehr geschröpft werden wird. Und das wird erst der Anfang sein.

Nun haben wir April, bis zum meiner Ansicht nach geplanten Krieg sind es noch 8 bis 12 Monate.

Klappern wir dessen eingedenk ein paar Themen ab.

Rückblick

Ich springe zeitlich zurück in die Jahre 2010/2011.

Von General Wesley Clarke wussten wir seit 2004, dass beide Länder, Libyen und Syrien, auf der Abschussliste der USA stehen. Die Bush-Regierung hatte 7 Länder in 5 Jahren vor. Die geplante Reihenfolge war: Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und als Top-Act Iran. Wesley Clarke war kein Heiliger, er führte als Oberbefehlshaber der NATO den Krieg gegen Jugoslawien an und hätte schon damals fast einen Krieg mit Russland vom Zaun gebrochen. Aber er wollte für die Republikaner Präsident werden und baute seine Wahlkampagne darauf auf, die USA aus Kriegsabenteuern herauszuführen. Die Republikaner wiederum hatten dank Bushs Reaktion auf 9/11 den schlechten Ruf bei Wählern, sinnlos american lifes zu opfern. Also plauderte er ein bisschen aus dem Nähkästchen, um sich von Bush abzugrenzen und sich als Person glaubwürdig zu machen, die Frieden auf Erden wünscht.

Ein Versuch Dezember 2010 – Januar 2011 in Syrien im Rahmen der CIA-Aktion „Arabischer Frühling“ Unruhen zu erzeugen, stieß ziemlich schnell an Grenzen. Es klappte gar nicht.

Also arbeitete man parallel. Libyen liegt zwischen Ägypten und Tunesien, zwei Länder, in denen die Regierung durch die Farbrevolutionen am kollabieren war. Man machte also eine Schwenk und konzentrierte sich ab Februar 2011 darauf, von Benghazi aus Libyen mittels Dschihadisten zu destabilisieren, vernachlässige aber Syrien nicht ganz, man zündelte auch dort weiter. Von Jordanien aus entfachte man im März in der grenznahen Stadt Deraa einen Aufstand, der aber zunächst lokales Ereignis blieb. Dieser Aufstand ging auf eine lange geplante Strategie des damaligen Leiters des saudischen Geheimdienstes Bandar bin Sultan und einen damaligen Stellvertreter Hillary Clintons, Jeffrey Feltman, zurück. Man kann aber vermuten, dass das seine Ursprünge schon in der Bush-Ära hatte. 2004 bis 2008 war Jeffrey Feltman Botschafter der USA im Libanon gewesen und Bandar war für den alten Bush, der auch mal CIA-Direktor gewesen war, wie ein Ziehkind gewesen und damit für George W. so etwas wie ein Halbbruder. Wie dem auch gewesen sein mag, es hatte sich für Feltman persönlich gelohnt, die USA platzierten ihn 2012 als stellvertretenden UN-Generalsekretär.

Libyen war das auch, nur Libyen war ein Land mit 5,5 Millionen Einwohnern, also 5,5·10^6.

In Washington war Barak Obama Präsident und Hillary Clinton Secretary of State, also Außenministerin. Der DNC hatte Hillary gezwungen, von ihrem als sicher nach dem Bush-Desaster in Erfüllung gehenden Wunschtraum, erste amerikanische Präsidentin zu werden, zunächst abzurücken und einem ersten afroamerikanischen Präsidenten den Platz zu räumen. Die Libyen-Frage machte es Obama schwierig, einen Angriff der US-Armee zu befehlen, denn es kommt möglicherweise nicht gut an, wenn der erste Afroamerikanische Präsident gleich mal einen Angriffskrieg gegen ein nordafrikanisches Land befiehlt. Er zögerte, Hillary trieb Krieg. Der Machtkampf zwischen Präsident und Clinton-Clan trat offen zu Tage.

Wir wissen bis heute nicht, ob Sarkozy rein aus eigenem Antrieb oder hinter verschlossenen Türen angestachelt von Hillary agierte, jedenfalls ehe Washington eine klare Linie finden konnte, befahl der damalige französische Präsident am 19.März 2011, im Namen der NATO Bombenangriffe auf Libyen zu fliegen. Für den libyschen Anführer Gaddafi ein um so schockierenderer Umstand, hatte er doch Sarkozys Wahlkampf bezahlt gehabt.

Man notiere hier, dass das sich relativ zeitgleich zu den Ereignissen von Deraa bewegt.

Obwohl Libyen nur ein Land mit 5,5 Mio. Einwohnern und 10 000 Berufssoldaten, deren Ausrüstung noch aus Sowjet-Zeiten stammte, war, benötigte die NATO 8 Monate und mehr Bomben, als während des gesamten 2.Weltkrieges von allen Kriegsparteien zusammen eingesetzt worden waren, um Libyen zu besiegen.

Die verhinderte first female president of the USA kam sich angesichts der Ermordung Gaddafis durch in Argentinien angeworbene Söldner vor, wie eine echte Juliusine Cäsar.

Anbei: mit der Vernichtung der Staatlichkeit Libyens Oktober/November 2011 begann die bis heute anhaltende bekannte Flüchtlingssituation im Mittelmeer. Alle, die seither zwischen Nordafrika und Italien ertranken, sind direkte Folgeopfer dieser Ereignisse, die Hillary so aufgeilen.

Gehen wir davon aus, dass auf subversiver Ebene in der Zwischenzeit in Syrien viel geschehen war. Die Türkei wurde Partei gegen Syrien und zum Durchreiseland für Dschihadisten aller Art, im weiteren Verlauf organisierte der Erdogan-Clan persönlich, dass Waffen aus den Beständen des libyschen Staates nach Syrien gebracht werden, um Dschihadisten gegen die syrische Regierung auszurüsten.

In einem am Samstag, 17.04.2021 veröffentlichten Interview fasst Karin Leukefeld, die zweifelsfrei kompetenteste Person in Sachen Syrien im deutschen Sprachraum, einmal sehr klar zusammen, was sich überbaulich in den Jahren 2011 bis 2021 in Syrien verändert hat.

Man kann sich die Arbeit machen, alles, was Karin Leukefeld sagt, in anderssprachigem Material überprüfen.

Ahnung und Gegenwart

Warum ich das erzähle.

Ganz einfach.

Die Herangehensweise wird wiederholt. Man springt zwischen Fronten, die angelegt werden, und erhitzt die, welche erfolgversprechender scheint, zuerst.

Gegenwärtig baut die NATO 3 Fronten auf.

  1. Syrien.
  2. Ukraine-Weißrussland-Moskau
  3. Myanmar-China-Taiwan-Hongkong.

Zu 1 ist im thematischen Zusammenhang dieses Artikels ausreichend gesagt. Ich fange bei 3 an.

Front Asien

Ein Grund für den Rückzug der USA/NATO aus Afghanistan besteht sicherlich darin, dass die Taliban die engsten Verbündeten der radikal-islamischen Uiguren sind. Ein Rückzug der USA gibt den organisierten islamistischen Uiguren und den Taliban freie Hand.

Dem deutschen Medienkonsumenten kann man das locker verkaufen, einerseits Krieg tausende Kilometer entfernt gegen die Taliban zu führen, andererseits China anzuklagen, die den selben Krieg gegen die selbe Ideologie auf eigenem Territorium in der Provinz Xinjiang führt. Der durchschnittliche deutsche Medienkonsument ist ein in der Sache völlig ungebildeter Trottel, der alles glaubt, was das Fernsehen ihm erzählt. Vor Ort, kann man annehmen, existiert eine andere Dynamik.

Ich weise noch einmal darauf hin, dass es interessant sein wird, wie die globale Drogenmafia mit den Veränderungen umgehen wird. In Afghanistan bleiben können sie nicht.

Nach Gründung der VR China 1949 organisierte die Kuomintang den Opiumanbau im Shan-Staat in Myanmar und errichtete zugleich eine Diktatur in Taiwan.

Niemand Außenstehendes weiß, was hinter den Kulissen in Nay Pyi Taw abgelaufen ist, das zur Entmachtung der NLD-Regierung durch die Tatmadaw am 01.Februar führte.

Aber wir müssen beachten, dass wenn wir etwas erfahren, Ereignisse stattfinden, dies bereits einen langen Vorlauf hatte, den wir nicht gesehen haben. Besonders in Asien. Dort hat man nicht dieses Gequatsche von wegen Transparenz etc. Man weiß, dass es Dummheit ist, sich bei Machtkämpfen in die Karten schauen zu lassen, also tut man gar nicht erst so, als gäbe es in der Politik, die ausschließlich Machtkampf ist, so etwas wie Transparenz. Man spart sich sozusagen die Zeit und das Geld, eine Show abzuziehen, von der eh jeder weiß, dass es eine Show ist. Dennoch bekommt man auf Dauer ein einigermaßenes Bild hin, wenn man die Puzzlesteine, die man findet, auf den Tisch legt und guckt, wo sie passen.

Donald Trump hatte bereits 2020 nach langen Verhandlungen seiner Leute mit den Taliban eine Vertrag mit diesen geschlossen. Dieser Vertrag wurde zwar von anderen Stellen sabotiert, die Biden-Harris-Leute haben ihn annulliert, für die Taliban allerdings galt er weiter.

Wen es interessiert, Jimmy Dore und Aaron Maté haben die Sabotage hervorragend aufgearbeitet.

Was auch immer kommen mag, die Drug-Lords müssen an die Zukunft denken. Afghanistan ist ihnen nicht mehr sicher. Auch wenn die Zeiten völlig andere geworden sind, mag es gut sein, dass sie sich wieder nach Myanmar umsehen.

Das ist dort nicht die Hauptsache, aber ein Faktor.

Hauptsache ist, dass die USA über die NLD sich der Union von Myanmar bemächtigen wollten.

Passt auch zusammen. Die USA in Kabul als Schutzmacht der Opiummafia, man zieht gemeinsam um und schafft der VR China eine Ukraine vor der Haustüre.

Es ist gescheitert. Die Tatmadaw hat die Regierung abgesetzt, die Auseinandersetzungen bleiben zwischen Polizei und NLD. Sie sind so schwach, dass das Militär selber noch nicht aktiv wurde. Und was auch immer Sie lesen: würde das Militär die Proteste niederschlagen, wären sie nach 24 Stunden spätestens Geschichte!

Hongkong bleibt eine regional begrenzte Querele zwischen studierenden Kindern aus reichen Familien und der Stadtverwaltung. Das kann gar nicht auf die Volksrepublik als Ganzes übergreifen.

Ein Beispiel: da gibt es doch außer diesem zwischen allen EU-USA-Regierungen und NGOs herumgereichten Joshua Wong, der sogar die Ehre hat, von der Endgültigen-Expertin-für-ausnahmslos-alles Greta Thunberg und Luisa Neubauer mit Solidaritätskundgebungen gepflegt zu werden, noch so ein Mädchen namens Agnes Chow. Von der BBC zur „real Mulan“ ausgerufen. 26 Jahre alt, genießt sie die persönliche Unterstützung von Madame Speaker Nancy Pelosi. Und das passt sehr gut. Diese Agnes Chow führt sich auf Demos gerne mal so auf, dass sie einfährt. Soweit so gut. Allerdings hat sie die Spezialität, dass so lange sie auf der Wache festgehalten wird, ihr schwarzer SUV mit Chauffeur vor der Türe auf sie wartet, bis sie entlassen wird. Damit weiß man alles über diese Honkong-Protestierer, was man wissen muss. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Agnes Chow persönlich, aber irgend etwas sagt mir, dass die mehreren hunderttausend Chinesen, deren Familien die Kommunistische Partei aus Jahrtausende währender Armut befreit hat, sie nicht so begeisternd finden, dass sie sie der KP bevorzugen würden.

Joshua Wong: “China führt Krieg gegen demokratische Werte!”

Luisa Neubauer:  “Wir müssen alles tun, um dich und euren Kampf zu unterstützen in eurer extrem schwierigen Lage!”

In China denkt man praktisch. Die KP hat im Vergleich zum Kaiserreich nicht sehr viele demokratische Freiheiten gebracht. Strukturell wurde der chinesische Beamtenstaat erhalten, nur modernisiert und ausgebaut, die Aristokratie durch die Kommunistische Partei ersetzt. Was auch Freiheit vermehrt, denn die Hierarchie ist damit durchlässig, sie beruht nicht auf Blutsverwandtschaft, man kann aufsteigen. Das Chinesische Kaiserreich im Geiste Konfuzius kannte so etwas wie individualistische Freiheiten seit dem 5. Jahrhundert vor der christlichen Zeitrechnung gar nicht. Das von der „Allianz der Acht Staaten“, UK, USA, Deutsches Reich, Österreich,, Italien, Frankreich, Russland und Japan besetzte China kannte nur Entrechtung, Demütigung, Zwangsarbeit, Plünderung und Opium, das japanisch-faschistisch besetzte China kannte nur Tod und Elend und Opium – historisch gesehen, hat die KP erstmals seit der Antike, die in China noch länger her ist als in Europa, ein gesellschaftliches Konzept von Entfaltung des Individuums realisiert und persönliche Freiheiten ermöglicht. Aber wie gesagt, man denkt vor allem praktisch. Die KP Chinas ist das exakte Gegenteil von deutschen Linken! Wenn die KP Chinas sagt: „Bis dann und dann hat die Volksrepublik China das und das erreicht!“, dann hat die Volksrepublik China bis dann und dann das und das erreicht. Punkt. Und solange das so bleibt, gibt es keine Konkurrenz für sie. Ein sich jährlich spürbar verbesserndes Leben tauscht man nicht aus gegen dummes Geschwätz.

Fotos aus der Wikipedia

Die neue Hauptstadt Myanmars, Nay Pyi Taw, wurde geschaffen als Symbol der asiatischen Wiedergeburt! Sie ist die Auferstehung aus dem untergegangenen Bagan und schon jetzt von Legenden umwittert.

Sie ist auch das Gegenstück zu Beijing auf der neuen Seidenstraße.

Sie ist der Beginn des Anschlusses Myanmars an den neuen Wohlstand, der kommen wird, ihr Bau war der Auftakt, aus der eigenen Kraft es dem großen Nachbarn gleich zu tun.

Verwestlichung bedeutet Abhängigkeit. Es bedeutet Unterdrückung. Westliche locken mit einem vergifteten Geschenk, das sie „Entwicklungshilfe“ nennen. Ein virtuelles Gefängnis. Sie zielt darauf ab, dass die „Geberländer“ das Land in alle Ewigkeit sich als Entwicklungsland halten. Entwicklungshilfe ist ein Geschäftsmodell, von dem die Helfer profitieren, die sich die „Hilfe-Empfangenden“ als irgendetwas zwischen Haustier und Mensch halten. Darüber ist Myanmar hinausgewachsen. Unter großen Opfern. Die Geschichte der Union seit dem Abzug der Briten war hart. Ein Teil der Härte kam aus dem Krieg gegen die globale Opium-Mafia. Sie wird dort keine Heimat mehr finden. Niemand hört kurz vor dem Ziel auf. Die USA ist besser beraten, nicht damit zu liebäugeln, aus Afghanistan abzuziehen und in Myanmar ihr Glück zu versuchen. In den NATO-Staaten macht man sich keine Vorstellung davon, mit welcher Entschlossenheit, erfüllt mit welcher Energie, Myanmar Angreifer zurückschlagen wird. Ich wage zu behaupten, im Vergleich zu dem, was die NATO dort erwarten würde, war Afghanistan Urlaub!

Weder die anti-chinesische Front, noch die „Ukrainisierung“ Myanmars haben Perspektive.

Die USA kann mit Kriegsschiffen im südchinesischen Meer provozieren. Das war’s. Mehr ist nicht drin.

Front Osteuropa

Wolodymyr Selenskyj hätte niemals Präsident werden dürfen. Niemals sollte ein Schauspieler Präsident eines Landes werden. Ein Schauspieler hat das unauflösbare Problem, dass er niemals wirklich weiß, wer er in letzter Konsequenz selber ist. Und wenn man ihn in das Präsidentenamt hievt, spielt er seine Vorstellung von einem Präsidenten. Aber er wird kein Präsident.

Vertrauen Sie mir hier, ich weiß wovon ich rede, ich bin selbst Schauspieler.

Wladimir Putin ist ein Präsident. Er weiß, wie man Faktoren erkennt und auswertet, er weiß, wie man Entscheidungen trifft und umsetzt, er hat den Überblick, die Auswirkungen der Entscheidungen einzuschätzen. Er weiß, welche Grenzen man einhält und welche man, wenn es nötig wird, sprengt. Er kann Zeitpunkte bestimmen.

Alexander Lukaschenko ist ein Präsident.

Selenskyj ist ein armes Würstchen, das sich längst in einem klebrigen Spinnennetz aus Forderungen, die an ihn gestellt werden, verfangen hat. Er ist eine Rolle, die einen Autor sucht. Manche Szenen schreiben die Uken-Nazis, manche Washington, manche Berlin und manche Stoltenberg. Sogar Erdogan schreibt ihm Szenen.

Ganz ehrlich: ich halte Selenskyj überhaupt nicht für ein Arschloch und es liegt mir fern, ihn zu verurteilen. Ich fühle mit ihm. In seiner Situation würde es mir ganz genauso gehen. Ich wäre nur nicht in diese Situation geraten. Ich kenne Leute wie ihn. Er hatte den Unterschied nicht begriffen zwischen seiner Rolle im Fernsehen und dem Amt. Er hat es so viel gespielt, dass er glaubte, er könne es in der Wirklichkeit. Und als dieser Unterschied ihn einholte, blendete er die Realität aus seinem Bewusstsein aus. Mir ist der Mechanismus bewusst, darum wäre es mir nicht passiert.

Wahrscheinlich hatte er Ronald Reagan als Vorbild. Aus Sicht konservativer Amerikaner war Reagan ein guter Präsident. Die träumen heute noch von ihm.

Das beweist aber nur, dass es in der Perspektive eines speziellen Menschenschlags klappen kann, wenn ein Western-Darsteller einen amerikanischen Präsidenten spielt.

Selenskyjs Aufgabe ist ungleich schwerer. Er hätte das Ruder in einem auf den endgültigen Kollaps zusteuernden Land, das die NATO als Aufmarschgebiet gegen Russland will, herumreißen müssen und das Land auf den Weg aus der Krise führen. Etwas, das Alexander Lukaschenko in Weißrussland gelungen war.

Die Ukraine ist nicht mehr haltbar. Ich sehe 3 Optionen. Der Wahrscheinlichkeit von geringer nach hoch geordnet: eine Möglichkeit ist, dass über das Land verteilt zahlreiche Fronten entstehen, die einander bekämpfen. Eine zweite ist, dass die Bandera-Nazis eine von der EU und der USA gestützte mörderische Diktatur errichten. Die dritte ist, was man beim Pokern ein All-in nennt. Der full-fledged war gegen die Donbass-Volksrepubliken und die Krim, um Russland zum Eingreifen zu zwingen.

Die dritte ist die, auf die die NATO hinarbeitet. Die deutsche politische Führung und die deutschen Staatsmedien treiben hier gefährlich mit an.

Juppheidi-juppheida, Annalena Charlotte Alma ist da

Nun haben die Grünen also Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin gekürt. Ich räume ihr gute Chancen ein, auch Kanzlerin zu werden. Sie ist die vollendete Zeitgeistkandidatin!

Hätten sie Habeck genommen, der könnte sich, meiner Beobachtung nach, nicht gegen einen Mann aus der Union durchsetzen. Für einen an Kuhnippeln saugenden Sonnyboy als Kanzler findet man nicht genug Wähler.

Eine optisch durchaus ansprechende, recht junge, sich mit allen Modethemen verknüpfende Frau hingegen, ist genau das, was in Deutschland mehrheitsfähig ist. Die Grünen sind die Partei der Studenten und Jungakademiker. Heute wählen studierte Eltern, was ihre Abiturienten-Kinder wollen.

Den Aufbruch in ein besseres Morgen gestalten

Und nicht den Status Quo verwalten

reimt Annalena. Für FFF-erst- oder Zweitwähler reicht jung, weiblich und ein „unite behind the science“ auf den Lippen.

Kleine Patzer, wie die Kobolde in chinesischen Batterien, fallen da eher unter die Rubrik „wir haben alle unsere Anfangsschwierigkeiten. Gebt ihr doch erst einmal eine Chance“.

Von Beginn an war es der Zweck der Grünen, linke Themen aufzugreifen und im Sinne spezifischer Eliten zu neutralisieren.

Der sogenannte Kampf gegen die WAA Wackersdorf war die Bewährungsprobe der Partei. Sie hat bestanden.

Ich habe sehr lange gebraucht, um zu begreifen, dass das damals nur so eine Art Farbrevolution gewesen ist, um die Strauß-Kohl-Politik zu unterminieren.

Tatsächlich begriffen hatte ich es erst, als ich mich zu Reportage-Zwecken Januar 2014 am Maidan in Kiew aufhielt.

Wie die Bilder sich glichen!

Maidan Januar 2014

Dass in Wackersdorf 1985ff und Kiew 2013/2014 deutsche Grüne von der Bühne herunter Reden hielten, das war kein Zufall, keine Fehlentwicklung, das war die logische, zwangsläufige Entwicklung!

Einen Unterschied gibt es. Für abhängige Länder gilt:

Farbrevolutionen greifen Konflikte auf, die tatsächlich regional oder lokal vorhanden sind, zielen aber bewusst darauf ab, keine Lösungen für diese Konflikte zu suchen, sondern sie in die Unlösbarkeit hinein zu verschärfen!

Innerhalb imperialistischer Länder dienen sie dem Machtkampf zwischen Fraktionen der wirtschaftlichen und politischen Eliten.

In Deutschland wählen die Wähler*innen nicht die Kanzler*in, sie wählen die Partei. Aber Kanzlerkandidat*in ist das Zugpferd.

Annalena Charlotte Alma Baerbock ist kein so Kotzbrocken wie Hillary Clinton. Aber sie steht nicht minder für die Konfrontation gegen Osten.

Als typisch deutsche Absolventin eines künstlichen, praktisch völlig überflüssigen Studiums, in ihrem Falle zunächst „Politikwissenschaft“, steht sie für Kulturimperialismus und westlichen Herrschaftsanspruch, ohne es selber zu bemerken. Viele dieser Leute halten die Klischees und Vorurteile, die ihrem Handeln zugrunde liegen, für Wissenschaft. Und vor allem haben diese Leute es verpasst, den Wendepunkt wahrzunehmen. Die Zeit der westlichen Hegemonialherrschaft ist vorbei! Mögen USA und EU auch in jedem Land ihre Nawalnys haben, diese Nawalnys werden zunehmend in ihrer Heimat isoliert.

Eine Kanzlerin Annalena wird Deutschland in jeden Krieg führen, egal an welcher Front, und sich dabei progressiv und antirassistisch fühlen. Egal. Es gibt keine Alternative, die Deutschland aus den geplanten Kriegen raushalten würde oder könnte.

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Go Woke Go War

Da hat dann, was sich in den USA als the left sieht oder the progressives, keine hundert Tage das Weiße Haus und die Dominanz im Kongress inne, schon ist es keine Frage mehr, ob es zum Krieg zwischen, nennen wir es der Kürze halber der NATO und jenen Ländern, die sich dem Diktat der NATO nicht beugen, dem Gürtel Iran, Belarus, Russland, China, Nordkorea und neuerdings auch Myanmar, kommt, sondern nur noch die Frage, wann.

Dafür regiert ein lebendes Nina-Hagen-Zitat:

Ich glotz‘ von Ost nach West, 2, 5, 4

Ich kann mich gar nicht entscheiden,

Ist alles so schön bunt hier!

Ich glotz‘ TV (Sie glotzt TV)

Irgendwie fehlt auf dem Bild die Non-binary-Gesundheits-Transgender-Rachel Levine…

Die USA können sich voll und ganz auf ihre deutschen Kettenhunde verlassen, die Kriegs-Rhetorik, die sie bellen, unterscheidet sich in gar nichts mehr von der NSDAP:

Gahler baut vor. In Kiew wird zum Angriff auf Donbass und Krim geblasen, Russland muss reagieren, wenn das eskaliert.

Das Manöver Defender Europe 2021 ist im Gange.

lesen wir in der Army Times.

Zu einem Manöver wie Defender Europe 2021 gehören natürlich nicht nur militärische Übungen. Auch an der Propagandafront wird trainiert. Sprüche, wie sie das Großmaul Gahler von sich gibt, gehören da ebenso dazu, wie die (Des)Informationsstrategie der Presse. Die Einheit von Politik und Presse bildet ein Kriegs-notwendiges Ganzes. Wenn Sie dem außenpolitischen Sprecher der Linken Gysi zuhören, werde Sie feststellen, dass auch der immer die Position der NATO vertritt und dem anzugreifenden, in diesem Falle Russland, die Schuld zuschiebt, das lediglich in die hübschere, als Peacenik maskierte Rhetorik verpackt. Bei Gysi gilt immer: der Westen ist gut, der Osten ist schlecht, nur in der Wahl der Mittel, wie mit dem bösen Osten umzugehen sei, macht er andere Vorschläge, um das Bild der „demokratischen Vielfalt“ aufrecht zu erhalten.

So wichtig wie die Front an der Kampflinie, ist auch die Heimatfront.

Trainieren, wie manipulierbar die Bevölkerungsmehrheit in Deutschland ist. Welche Informationspolitik möglich ist, wie stark das Interesse ist, sich über den Mainstream von Fernsehen und Systempresse hinaus zu informieren. Beispiel: entgegen der Realität stellen Presse und Politiker Russland als Aggressor im Donbass dar, wo taucht wie welcher Widerspruch auf, wie breit lässt diese Unwahrheit sich verankern.

Ermitteln, wieviel „Feind im eigenen Land“ Deutschland hat.

Last, but not least fällt das mit den Spielereien um Ausnahmezustand, Ausgangssperren etc. zusammen.

Cave Idus Martias

Ob Schwarz-Grün, Grün-Gelb-Lila-Blassblau, R2G (Rot-Rot-Grün) wie R2P (Responsibility to Protect), sobald die neue Bundesregierung vereidigt sein wird, wird das kein Manöver mehr sein.

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