• Tag Archives Syrien
  • Sex and Drugs and nasty secrets

    Der Post wird scheußlich, aber das Thema ist relevant.

    Die Angriffe der Geheimdienste gegen Don Trump haben einen neuen Tiefpunkt erreicht, der nicht absehbar war, weil er die Latte so niedrig hängt, dass ein normaler Mensch nicht darauf kommt, es könne eintreten.

    Die "russian-hacking"-Kampagne endete vorläufig als Lachnummer.

    Ich stelle die Frage: was sagt das über die Urheber und ihre Follower, wie etwa deutsche Politiker und Medien, aus?

    Rusische Medien, vor allem RT hätten den Wahlausgang beeinflusst, weil sie über Hillary nicht in den westlich vorgeschriebenen Jubeltönen berichteten?

    Glaubt denn wirklich jemand, russische Medien hätten in den USA einen stärkeren Einfluss auf die Meinungsbildung als amerikanische?

    Das sind ja in den USA nicht nur die Nachrichten und Zeitungen. Die sind eher zweitrangig.

    Die Demokratische Partei hat eine ganze Latte Celebrities aufgeboten, was relevanter ist.

    Die Schmuddelecke:

    Madonna, stellte mit ihrem "Blowjob"-Spruch einmal mehr unter Beweis, dass sie geistig nie über ihre Existenz als Dirne in New York hinausgewachsen ist.

    Miley Cyrus, die nach ihrem außerordentlichen Erfolg als Teenie-Star in "Hanna Montana" sich nur noch mit Porno für Verklemmte im Gespräch halten kann.

    http://thevine.com.au/entertainment/celebrity/terry-richardson-releases-miley-cyrus-photos-havent-seen-enough-nsfw/

    Aber propagiert Clinton.

    Katy Perry verspricht Nackt-Posings.

    Der etwas seriösere Nachwuchs:

    Chloé Grace Moretz macht sich auf dem Parteikongress zum Affen, und zwar richtig:

    https://www.youtube.com/watch?v=Zkh7nJdg-tg

    Es wirkt nämlich nicht wenig peinlich, wenn die Tochter einer Multimillionärin, deren eigenes Konto als sie 11 Jahre alt war bereits mehrere Millionen Dollar aufwies, einen auf "armes Töchterchen einer Single Mom" macht und die Zeit beschreibt als "It wasn't easy!"

    Rumor has it, dass sie 70 000$ für diesen Auftritt erhalten hat. Katy Perry 150 000.

    Die "erste Garnitur":

    Robert de Niro verwechselt sich mit einer seiner Rollen als Mafia-Schläger und poltert herum, er würde Trump "in die Fresse hauen!"

    Beyoncé Knowles, Obombas Leib-Singer und obligatorischer Gast auf dessen Parties, darf nicht fehlen, sie wurde für eine Gage von mehreren Millionen engagiert um als Top-Act der Siegesfeier aufzutreten, die – oups – nicht stattfinden konnte.

    Die Liste kann fortgesetzt werden.

    Die Dems bezahlen diese Personen so teuer, weil sie davon ausgehen, dass jede einzelne angesichts der Celebritie-Hysterie vieler Amerikaner mehrere Millionen Wählerstimmen aus der Zielgruppe, auf die sie ausgelegt sind, einbringt. Das war sicher auch so, aber es reichte nicht aus, wie allgemein bekannt.

    Die Schmuddelecke ist nun der Ort, von dem aus die Geheimdienste sich retten wollen, da das armselige Papierchen zum russian hacking, man kann den Rotz hier einsehen: https://www.dni.gov/files/documents/ICA_2017_01.pdf, nur eine einzige Gruppe von Menschen überzeugen konnte, deutsche Journalisten und Politiker, der Welt dümmste und minderwertigste ihrer Zünfte!

    Sie begeben sich auf die Ebene von Hollywoods Multimilliarden-Pornoindustrie:

    2017/01/Trump-Intelligence-Allegations.pdf

    Endlich haben die kleinen Wixxxer aus den deutschen Redaktionsstuben einen Text, der ihrem Niveau entspricht! Ihnen empfehle ich: Solltet ihr die oben verlinkten Bilder von Miley Cyrus noch nicht kennen, legt sie euch unter die Matratze für die Nächte, in denen eure Frauen fremdgehen!

    Angeekeltes Kopfschütteln in Moskau. Putin: Völliger Unsinn, wir haben kein kompromittierendes Material zu Trump!

    DWN berichtet, dieser "Bericht" sei bereits während des Wahlkampfes mehreren Zeitungen, darunter die New York Times, angeboten worden, die hätten dankend abgelehnt.

    CNN, ohnehin der diskreditierteste Sender in den USA, gab sich nun dafür her. Viel scheinen die nicht mehr zu verlieren zu haben.

    Tatsächlich ist es für mich beruhigend, dass die CIA nun so tief in den Limbo gegangen ist.

    Es beweist etwas wichtiges!

    Dieses Papier sagt über Trump aus, dass er niemals in eine Sexfalle getreten ist! Es sagt aus, dass weder westliche Dienste noch Geschäftskonkurrenten derartiges gegen ihn einsetzen konnten! Hätten sie etwas, sie hätten was sie hier taten, nicht nötig! Und ging er denen nicht auf den Leim, dann ist er es auch nicht, wie hier behauptet, Russen!

    Die Sexfalle, das klingt wie schlechtes Hollywood, ist aber leider eine Tatsache, ist eines der am häufigsten eingesetzten Mittel!

    Am leichtesten geht das mit disziplinlosen Reichen, gegen die man Nutten einsetzen kann, die den Mann zu Dingen anreizen, durch welche er erpressbar wird.

    Funktioniert das nicht, nutzt man die Möglichkeit einer Geliebten.

    Dafür gibt es einen einfachen Grund: das ist der einzige wirklich zuverlässige Weg, einen Mann sowohl auszuhorchen als auch zu manipulieren! Man muss den Mann dazu bringen, Vertrauen zu entwickeln, weil er es aus sich heraus will,  und er muss freiwillig seine Kontrollmechanismen außer Kraft setzen. Das geht am ehesten, am kostengünstigsten und verdeckt auf diese Weise zu erreichen!

    So mancher "Sozialrevolutionär" der 80ger und 90ger Jahre würde sich die Augen reiben, wenn er in Erfahrung brächte, welche seiner Dulcineas niemals ein persönliches Interesse an ihm hatte, sondern von den zuständigen Behörden buchstäblich ihm ins Bett gelegt wurde! Aber, hey Alter, sieh's positiv: das beantwortet dir wenigstens alle offen gebliebenen Fragen, warum die  Beziehung so unvermittelt oder schäbig den Orkus hinab ging! Sie hat sich zwar nie für dich interessiert, aber sie hat dich auch nicht verlassen, weil sie dich plötzlich scheiße fand!

    Das nur als "Bonmont", damit man sich eine klarere Vorstellung machen kann, in welchem Ausmaß diese Dinge betrieben werden.

    "Ausmaß" ist auch das Schlüsselwort, warum die Soros-Clinton-Linke Trump unter allen Umständen zu verhindern versucht, oder wenn das nicht funktionieren sollte, so in die Ecke zu treiben versucht, dass er seine Politik nicht umsetzen kann!

    Erstens: Trump bietet reale Alternativen an! Ganz egal, ob man die im einzelnen befürwortet oder nicht, sie ergeben ein Gesamtkonzept, welches aller Voraussicht nach besser funktionieren wird als der gegenwärtige Kurs in Wirtschaft und Politik des Westens. Damit ist die gesamte euro-amerikanische Herrschaftsclique der letzten 2 Jahrzehnte bloßgestellt! Zur Erinnerung, unsere Alternativlos-Kanzlerin. Was sagt sie dann noch? Ihre Alternativlosigkeit ist nicht von ihr erfunden, das hätte sie garnicht im Kreuz, sie folgt den Anweisungen aus Washington.

    Zweitens: die Folgen der außenpolitischen Abenteuer der Obama-Administration, Clinton und Bush davor.

    Beispiel Syrien: was für Langzeitfolgen kann das haben? Sie alle haben mitgemacht. Bei einem Verbrechen, das seinesgleiche sucht! Der Angriffskrieg via Dschihadis from all over the world, unter Begleitung der Marschtrommeln der westlichen Presse und Politiker! Einschließlich der Linken, beachtet man das Agieren der Kipping-Bande, Verweis auf "Adopt a Revolution".

    Gegenwärtig, über 100 Jahre später, fordern die Herero Entschädigung für die deutsche Besatzung. Früher oder später muss Syrien Reparationen fordern, das Land ist so zerstört, es kommt aus eigener Kraft nicht mehr auf die Füße, alleine deswegen sind unsere westlichen Gutmenschen an der Spitze  so scharf darauf, diesen Krieg unbedingt mit einem Sieg der Dschihadis abschließen zu können, denn was sie angerichtet haben, wird auf sie zurückfallen. Sicher, sie werden den Schaden vergesellschaften und der arbeitenden Bevölkerung aufbürden, indem sie Steuergelder dafür aufwenden, und auch dann wird es die linken Propagandaschreihälse geben, die diese Perfidie rechtfertigen mit irgendeiner deutschen Erbschuld. In der Tat müssten die zur Kasse gebeten werden, welche den Krieg unterstützt haben, und da wäre die Kipping eine davon.

    Im ersten Moment habe ich gestutzt, dass die Verfasser des CIA-Papieres "russian hacking" auf die Idee kommen, eine russisch-amerikanische Gemeinschaftsanstrengung zur Vernichtung von ISIS als negative Perspektive anzusprechen, wo sie doch immer behaupten, ISIS bekämpfen zu wollen. Wieso verraten sie sich so plump? Naja, genau darum. Diese Koalition wäre das Ende von ISIS.

    Wie dem auch sei, das ist nur ein Beispiel dessen, was sie angerichtet haben in den letzen 20 Jahren, das im Grunde nie wieder gut gemacht werden kann.

    Ein grundlegender Kurswechsel der amerikanischen Außenpolitik und damit der westlichen Außenpolitik offenbart alle Fehler, die getan wurden.

    Diese genannten Dinge betreffen Deutschland direkt mit. Es gibt noch vieles, das die USA intern anbelangt. Stichwort "drain the swamp!"

    Die Presse hat ein Interesse daran, dass Trump scheitert, denn sie würden gnadenlos der Lüge überführt. Selbst der treudoofste TV-Glotzer käme nicht umhin, sich betrogen zu fühlen.

    Zuletzt noch die Pressekonferenz von heute. Man merkt Trump an, dass er jetzt schon verbrauchter ist, als noch vor 2 Wochen. Das Dauerfeuer wirkt. Das Niveau der Angriffe ist so gering geworden, der Geschmack so schlecht, offenbar ist ihnen alles egal geworden, sie haben zu viel zu verlieren. Sie werden nicht aufhören weiter zu feuern.

     

     

    Share This:

       Sende Artikel als PDF   

  • Der Alfred und der Oscar und ihr Preis

    Als man der 11jährigen Anna Paquin den Oscar verliehen hatte mag der eine gesagt haben: „Hat ihn auch wirklich verdient“, andere mögen gesagt haben: „Also wissen se, nee!“

    Egal, die Oskar-Verleihung ist eine Show im Rahmen der Unterhaltungsindustrie und dient der Unterhaltung. Hollywood-Fans freuen sich drüber, man sieht dutzende Veteranen wie Liz Taylor, Aktuelle und Newcomer auf einem Haufen, für Spannung wer was kriegt ist gesorgt und dazwischen Show-Einlagen, die man so anderswo nicht zu sehen bekommt, etwa die kleine Vanessa Hudgens als Live-Tänzerin oder Hugh Jackman in der Rolle des Conferencier im Stile Berlins der 20ger Jahre, wie Hollywood es sieht und seit dem Film „Cabaret“ alle Welt so kennt, Modedesigner freuen sich, weil sie ihre neuen Luxuscollektionen vorstellen können und alle hinsehen und Zeitschriften können noch Wochen lang darüber schwafeln, Harpers Bazar über besagte Klamotten, Perez Hilton über die Hergänge auf den Afterparties, kurz: es ist eine harmlose Sache, aber die Karriere der 11jährigen Anna Paquin, als Mädchen, von dem man sagt, dass es Geschichte gemacht hat, weil sie die zweitjüngste Oscarpreisträgerin des bisherigen Weltgeschehens ist, wird nun unaufhaltsam ihren Lauf nehmen, und wir gönnen’s ihr von Herzen – und apropos Herzilein: Jahre später: in „Rogue“ in X-Men 1 hatte ich mich sogar für die Dauer des Kinobesuchs bis über beide Ohren verknallt, das war echt süß und zugleich herzzerreißend! – der Beweis, dass man Kindern durchaus den Oscar verleihen darf, solche Anerkennung kann zukünftige Performances nur verbessern und alle die Filme gucken haben was davon.

    Etwas anderes ist es mit dem Nobelpreis: man ist von Kindheit an darauf erzogen, diesem Preis besondere Ehre zuzusprechen. Er gilt als ernste, als würdige Angelegenheit. Auch dieser Preis krönt Karrieren mit Weltruf. Den schalen Geschmack, der ihm beigemischt ist, hatte Jean Paul Sartre einst denunziert, es war ein Skandal, der Verleihungen übertönte. Wissenschaftliche Nobelpreise haben wenig Einfluss auf das verehrte Publico, wer hat schon so viel Ahnung von Physik oder Chemie etc. um dabei mitreden zu können, für die Massen hat man Literaturnobelpreis und Friedensnobelpreis.

    Diese haben den schalen Geschmack.

    Der Literaturnobelpreis soll literarisch überragende Leistungen belohnen. Tatsächlich wird er meistens an Autoren verliehen, die zwar stinklangweiliges Zeug schreiben, aber dabei die Überlegenheit der westlichen Lebensart über alle anderen lobpreisen, und das scheint manchem bereits als überragende literarische Leistung auszureichen. Sagen wir, der Literaturnobelpreis ist so eine Art überbewerteter Oscar für Schreibende, ehrfurchtgebietend, weil das literarische Werk ein höheres Ansehen genießt als der Film, und da das öde Gesülze etwa einer Herta Müller eh keiner liest, fällt es nicht wirklich auf. Man mag als Lesender sich ärgern: was hat die in einer Reihe mit einem Boris Pasternak, einem Michail Scholochow, einem Thomas Mann, einem Pablo Neruda usw. all derer, die den Ruf des Preises begründen, verloren – aber was soll‘s, Angelina Jolie, eine Frau, die gerade mal 5 Fratzen schneiden kann hat auch ’nen Oscar gekriegt, sei ihr’s gegönnt, es tut ja keinem weh und heizt einmal im Jahr den Buchverkauf an.

    Der Friedensnobelpreis allerdings, der ist des Aufbegehrens wert: denn der hat wirklich Autorität als Mittel der politischen Manipulation.

    Dass man nur amerikanischer Präsident oder im Falle Al Gores Präsidentschaftskandidat gewesen sein muss, um den zu erhalten, bürgerte sich eine gewisse Zeit lang ein, und es begann aufzufallen, dass dieser Preis zu dem Zweck verkommen ist, dass der Westen sich selber ob seiner Überlegenheit lobhudelt. Inmitten der Eurokrise diesen Preis der EU zu verleihen war sogar manchem tief autoritätsgläubigem nur noch einen Schenkelklopfer wert.

    Stets modern und hot on the wire wurde er dieses Jahr dem Thema des Tages verleihen.

    Tatsächlich hätte es schlimmer kommen können, nämlich wenn es nach der Presse gegangen wäre.

    Es fiel schon auf, dass im Kontext der Preisträgerauswahl eine globale Pressekampagne für ein 16jähriges pakistanisches Mädchen gemacht wurde.

    Natürlich ist es eine brutale und tragische Angelegenheit, wenn einem Mädchen, nur weil sie die Schulbank drücken will, von religiösen Fanatikern in den Schädel geschossen wird.

    Nun, es ist eine Kandidatin, bei der man davon ausgehen kann, dass niemand sich etwas herumkritteln trauen würde, herzlos wer es wagte, so traumatisierende Leiden einer Teenagerin nicht durch ein Happy End aufwiegen zu wollen, und welch Reife spricht aus ihr: sie will sich dafür einsetzen, dass alle Mädchen ohne Unterschiede der Stände, Klassen und Rassen gleiche Bildungschance erhalten. Welch Jean d’Arc! Innerlich wirft sich mir die Frage auf, wie vielen libyschen oder syrischen Kindern es in den letzten 3 Jahren so ergangen ist, ohne dass sie nach UK zur Operation ausgeflogen wurden – allerdings mit Kugeln, die zumindest indirekt das UK geliefert hat.

    Sie wird von Fernsehshow zu Fernsehshow durchgereicht, mal mit mal ohne Paps.

    Tageszeitungen berichten über die Fernsehsendungen und dichten ihr unendlichen Mut und Weisheit an.

    Sie, die standhafte 16jährige denkt darüber nach, Ärztin zu werden. Hmm. Ich habe keine Zahlen zur Hand, wie viele 16jährige Mädchen Ärztin werden wollen, aber ich erinnere mich, dass es mehr noch sind als solche, die Hollywoodstar oder Supermodel werden wollen.

    Man erfährt dann: noch viel lieber als Ärztin würde sie Premierministerin werden! Als solche nämlich könnte sie ihr ganzes Land retten!

    Soweit es das Girl anbelangt mag das ja rührend naiv sein. Jugendorganisationen aller Parteien quellen über mit 16jährigen, die davon träumen, mal offen, mal heimlich, Regierungschef/in zu werden und alles viel, viel besser zu machen als alle anderen vor ihnen und all diese 16jährigen sind ehrlichen Herzens von ihrem Idealismus erfüllt. Was macht Malala also so besonders, dass ihre 16jährigen-Normal-Träume aus ihr eine globale Presseattraktion machen?

    Von Friedensaktivistin geht die Rede.

    OK. Sehen wir uns ein normales Gymnasium an, stellen wir fest, jede 2. Sechzehnjährige ist Friedensaktivistin auf ihre Art. Nur wird die nicht in den Medien herumgereicht, der wird gesagt, sie habe „Flausen im Kopp“.

    Der Preis ward verliehen, Malala ging leer aus.

    Etwas, das man ja eigentlich mit erleichtertem Schweigen übergehen sollte. Die Infantilisierung der Institutionen hat eben doch noch Grenzen.

    Bis die Kunde geht: Malala besucht das Weiße Haus und bietet Obama todesmutig die Stirn, indem sie ihm sagt, was sowieso alle seit langem sagen: das mit den Drohnenmorden in Pakistan ist vielleicht doch nicht so supertoll wie er glaubt.(Naja, er wird ihr schon nicht gleich ’ne Predator in’s Washintoner Hotelzimmer schicken.)

    Was die Presse anbelangt wirkt es etwas unentschieden, ist es doch dieselbe Presse, die die Drohnenangriffe stets bejubelt und darin den überlegenen Fortschritt der chirurgisch präzisen Terrorbekämpfung propagiert. Es heißt, Malala beklage die getöteten Zivilisten, die sonst von selbiger Presse als vernachlässigbare Kollateralschäden abgetan werden. Die pakistanische Regierung beschwert sich darüber aber schon seit Jahren!

    Und nun fällt bei mir der Groschen: der Westen züchtet sich eine zukünftige pakistanische Premierministerin. Du musst die Leute formen, wenn sie jung und leichter beeinflussbar sind. Keine, die noch so etwas wie einen eigenen Willen hat wie Benazir Bhutto, aber eine Frau an der Spitze des Staates macht sich gut, das hat man heute so.

    Ein Nobelpreis, das wäre ein perfekter Start geworden.

    Auf dem Mädchen will ich nicht herumhacken. Aber die Kampagne ist doch ganz besonders scheußlich.

    Davon muss ich mich erholen. Ich werde mich jetzt zurücklehnen, und mir mal wieder ansehen, wie die kleine Rogue die Welt vor dem fiesen Magneto rettet. Das ist echt cool: am Schluss mit Wolverine auf der Freiheitsstatue – – ganz großes Kino!

    X-Men-2000-Anna-Paquin-Rogue

     

     

     

     

    Share This:

       Sende Artikel als PDF   

  • Kriegsgrund Betriebswirtschaft

    Ich will kurz einen Aspekt in die Debatte einbringen, die meines Dafürhaltens die Analyse bereichert.

    Jedem, der sich an ernstnehmbaren Lehreinrichtungen Schulungen in Unternehmensführung unterzieht, wird man früher oder später mit aller Kraft eines versuchen einzutrichtern:

    Essentiell ist die dreiphasige Unternehmensplanung!

    1. Langfristige Planung, die auf 15-20 Jahre geht.

    2. Mittelfristige Planung auf 5-10 Jahre.

    3. Kurzfristige Planung 1-3 Jahre.

    Unterschiedliche Modelle unterscheiden sich in Details, aber im Kern ist es bei allen gleich. Leuchtet ja auch ein.

    In diese Planungen werden möglichst alle absehbaren Faktoren mit einbezogen und sie bestehen aus unterschiedlichen Komponenten.

    Egal, ob man einen kleinen Ein-Mann-Betrieb oder ein globales Multimilliarden-Unternehmen führt: diese 3 Planungsphasen entscheiden wesentlich darüber, ob ein Unternehmen marktfähig ist und sich halten kann, oder ob es untergeht.

    Dass dazu Bedürfnisanalyse der Absatzmärkte, Demographie, Analyse der Rohstoffmärkte, Produktentwicklung, wie auch immer, eben alles was mit Produktion und Handel zu tun hat gehört ist ja klar.

    Eine dieser Komponenten ist aber auch das Durchspielen möglicher politischer Szenarien und die Einflussnahme auf politische Entwicklungen, da die Politik die Rahmenbedingungen des wirtschaftlichen Handelns bestimmt.

    In diesem Zusammenhang darf man es nicht müde werden, darauf hinzuweisen, dass, wenn die Rede ist von „Die und die Planungsstäbe (von multinationalen Konzernen etwa, aber auch den Superreichen, wie die, die man heute gerne als ‚die Bilderberger‘ bezeichnet) haben das langfristig vorgeplant“ es eben keine Verschwörungstheorie ist, sondern simple Betriebswirtschaft, wenn auch auf höchster Ebene und most sophisticated.

    Kurzfristige Planung ist natürlich konkrete Planung, langfristige ist strategische Planung.

    Und das Kriegs-Problem, das wir jetzt haben, hat wesentlich mit eklatanten Fehlplanungen dieser Planungsstäbe in den letzten über 20 Jahren zu tun.

    Diese Fehlplanungen haben groteske Ursachen: die erste ist, dass die Apologeten des Kapitalismus Opfer ihrer eigenen Euphorie geworden sind.

    Sie haben an die Unfehlbarkeit ihrer eigenen Wirtschaftsstrategien nach dem Ende der Sozialistischen Planwirtschaft, wie sie von der UdSSR betrieben wurde, tatsächlich selber geglaubt und sich in ihre Allmachtsphantasien verrannt.

    Und das führt zum 2., der systematischen Volksverdummung durch unser Bildungswesen.

    Ich kann jetzt hier nicht von Universitäten reden, ich habe keine Wirtschaftsuniversität besucht, ich kann nur von der Betriebswirtschaft reden, wie sie etwa von der Handwerkskammer betrieben wird.

    Hier gehören die Nachteile der Planwirtschaft und die Vorteile der Marktwirtschaft zum Unterrichtsstoff.

    Ich selbst habe mich viele Jahre mit der sozialistischer Planwirtschaft der UdSSR beschäftigt, autodidaktisch, weil sie im Westen ja nicht gelehrt wurde.

    Wenn man also weiß, wovon die Rede ist und sitzt dann im Unterricht oder sieht sich ein Lehrbuch durch, dann kann man sich nur erstaunt und mit heruntergefallener Kinnlade wundern: es hat nämlich nicht das Geringste mit der Realität zu tun. Man wird mit politischen Parolen abgefüllt, die man auswendig lernen muss. Die Leute glauben dann, sie würden Gott weiß was alles wissen, weil sie in der Klausur, in welcher die Parolen abgefragt werden, gute Noten hatten.

    Nicht viel anders ist es mit Methoden der Betriebsführung, die gelehrt werden. Das im Einzelnen führt zu weit, aber man kann sagen: diesen unhinterfragt zu folgen ist zu 70% die Garantie, sehenden Auges in den Bankrott zu eilen! Denn auch da geht es mehr oder weniger um weltfremde Dogmen oder künstliche, an irgendwelchen Instituten theoretisch erdachte Modelle. Diese werden denn auch, aufgrund ihrer Erfolglosigkeit, immer wieder ausgetauscht und die Updates in Form sogenannter Weiterbildung weitergereicht. Die kann man dann auch wieder ausprobieren, man kann wieder scheitern und man kann kurz vor der Insolvenz die nächste Weiterbildung machen. Da solche Weiterbildungen den Absolventen Geld kosten, ist es eine recht erträgliche Einnahmequelle für die Kammer. Freilich kann der kleine Handwerker mit seinen bescheidenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen den immer rasanter von Statten gehenden Veränderungen des strukturellen Wirtschaftslebens kaum folgen. Er läuft ihnen quasi immer hinterher und verläuft sich wie in einem Labyrinth, insofern sind all diese Schulungen und Weiterbildungen auch so etwas wie eine Akkuaufladung, deren Vergeblichkeit zu durchschauen das Prinzip Hoffnung ihn behindert.

    Auf der Ebene Planungsstäbe multinationaler Konzerne ist das natürlich professioneller.

    Trotzdem ist das eine Ursache: da man im Westen keine Ahnung von sozialistischer Wirtschaft hat, ist man immer davon ausgegangen, im Osten habe man keine Ahnung von kapitalistischer Wirtschaft.

    Man hat damit gerechnet, nachdem man in der Jelzin-Zeit die russische Wirtschaft gnadenlos vernichtet hatte, würde Russland als Absatzmarkt funktionieren aber nicht mehr selbst handlungsfähig werden. Russland kauft westliche Produkte und bezahlt mit russischen Rohstoffen.

    Das war aber dumm: denn an russischen Wirtschaftsinstituten wurde durchaus eine realistische kapitalistische Wirtschaftslehre vermittelt. Man musste diese nur quasi entpolitisieren. Die eigenen wirtschaftlichen Erfahrungen waren von großem Nutzen und das Studium der politischen Ökonomie ist wertfrei, sobald man den Glaubenssatz von der Überlegenheit des Sozialismus beiseiteschiebt.

    Die ganzen Länder, die vom russischen Bildungswesen ausgebildet wurden, nicht nur wirtschaftlich, auch technisch und sonst wie, sind Länder, die bereit sind, sich einen beträchtlichen Anteil des Weltmarktes zu erobern und die eigene Tragfähigkeit zu organisieren, sofern sie nicht westliche Kolonien wurden.

    Russland selbst konnte sich sehr schnell erholen, weil es sich sehr schnell eine neue Schicht handlungsfähiger Wirtschafter und Techniker heranziehen konnte.

    Alle Planung der Multis beinhaltete, es würde immer so weitergehen wie unter Jelzin.

    Die Langzeitplanung wurde nicht anhand der Realität revidiert, wie es Lehre wäre; denn dazu gibt es die mittelfristige Planung: die in ihr vorgesehenen Betriebsziele mit den betriebswirtschaftlichen Ergebnissen zu vergleichen und die langfristige Planung daran auszurichten.

    Was mit dem „arabischen Frühling“ begonnen hatte, war der Versuch der gewaltsamen Angleichung der Realität an die langfristige Planung aus den 90ger Jahren.

    Das kann nicht gut gehen.

    Share This:

       Sende Artikel als PDF   

  • Guter Bulle Böser Bulle befrieden Gefangenenaufstand im Völkergefängnis Ägypten

    An einer Sache kann es gar keinen Zweifel geben: das ägyptische Volk hat die Regierung Mursi gefeuert, und wir gönnen natürlich den Leuten auf der Straße ihr rauschendes Fest!

    Aber wir sind Realisten.

    Die Massenproteste haben den Strategen des Imperiums eines gesagt: ihr Mann in Kairo ist nicht zu halten.

    Aber diese Massen sind sozusagen politisch nackt.

    Sie haben ein bisserl Gewerkschaft, ein bisserl dies, ein bisserl jenes, aber sie verfügen über keine Organisatorische Struktur, über kein Programm, über keine eigenständige Infrastruktur und sie haben keinerlei Kapital.

    Das Militär ist seit Jahrzehnten eine Unterabteilung des US-Militärs. Das Militär ist die bestorganisierte Struktur im Land.

    Natürlich sorgen jetzt die Generäle dafür, dass alles Kommende nach dem Willen Washingtons verläuft.

    Auch die Brotherhood ist eine wohlorganisierte international handlungsfähige Struktur.

    Sie besteht aus 3 Elementen: dem klerikalem, dem politisch-sozialem und dem militärischem.

    Sie sind eine Untergrundorganisation gewesen und sie hatten in den 90gern bereits zahlreiche Terroranschläge in Ägypten verübt.

    In Syrien können wir täglich beobachten, wie weit zu gehen sie bereit sind.

    Und sie haben in Ägypten an der Macht geleckt.

    Sie werden jetzt nicht einfach sagen: „Ohh, ihr wollt uns nicht. Schade. Also tschüüß dann.!“

    Ihre Kleriker halten sich für die einzigen Hüter des wahren göttlichen Willens.

    Sie sind die Macht hinter der Macht.

    Die Politiker, die Kämpfer, sie tun, was jene sie heißen!

    Man wird mit den Amis eine Machtaufteilung aushandeln, vorübergehend, und man wir versuchen Schritt für Schritt die Macht wieder zu übernehmen.

    Washington segnet ab, was Washington dient.

    Was Washington dient, schadet den Ägyptern.

    Ich habe eine Zeit lang in Ägypten, in Kairo,  gelebt, und die Menschen dort als modern und aufgeschlossen mit vielen guten Ideen, was sie aus ihrem Leben machen wollen, erlebt.

    Was sie an der Umsetzung der Ideen gehindert hat, war: es hat fast keiner genug Geld, ausreichend Nahrung für den Tag zu kaufen, geschweige denn, irgendetwas anders zu tun, wofür man Geld braucht. Klar, das Café, den Barber-Shop, die Tourismusunterhaltung, irgendetwas zum Geldaufstellen geht, aber nichts, was mit einem selber zu tun hat, nichts Reales.

    Dabei wird es bleiben, solange Washington die Herrschaft hat, und es ist Washington egal, ob sie durch das Militär, Großbürger wie el Baradei oder die Brotherhood herrschen.

    Die Zeit, dass das ägyptische Volk sich wie Idioten abspeisen lässt ist vorbei.

    Washington will den Suez-Kanal, einen ruhigen Hinterhof für Israel und Öl.

    Die Brotherhood will ihr Kalifat. Die Herrschaft über Ägypten ist wichtig für die Brotherhood, denn Ägypten ist ziemlich das einflussreichste Land im arabischen Raum.

    Gelingt es der Brotherhood in der heutigen Situation nicht, das Land zu halten, laufen die Speckklöpse in Saudi-Arabien und den Golfmonarchien ebenfalls Gefahr, zu stürzen.

    Einige, die diese Zusammenhänge erkennen, befürchten ein syrisches Szenario für Ägypten: nun, das sehe ich eigentlich nicht kommen: die Ägypter haben keinen Assad und das Militär – ich sagte es schon, Militär und Brotherhood werden einen Modus finden, der Washington befriedigt.

    Man wird, im Gegenteil, Ägypten als Versuchslabor verwenden, welches Szenario nach Assad in Syrien installiert werden könnte: denn die Machtverteilung entspricht in Etwa dem, was die sauberen „Freunde Syriens“ in Sachen Al Nusra-FSA zu organisieren versuchen, der gute und der böse Bulle und ein machtloses Volk ihnen ausgeliefert.

    Das bedeutet noch nicht, die Rechnung ginge auf, aber es bedeutet, dass ein Sieg des syrischen Staates über seine Angreifer an Wichtigkeit immens zugenommen hat: durch ihn würde Bashar al Assad zum neuen Nasser!

    Für das Imperium eine nicht auszudenkende Katastrophe: Afrika spürt bereits, was es am letzten, der den Weg Nassers folgte, an Gaddafi verloren hat ohne etwas dafür zu erhalten: Assad hat bewiesen, dass das Imperium ihn nicht in die Knie zwingen kann, wohin wird es führen, wenn er noch zeigt, dass er es besiegen kann?

     

     

                                                                                                                                                          

    Share This:

       Sende Artikel als PDF   

  • Nach einem Konzert von Hilary Hahn

    dachte ich mir "Long time no see" und schreibe ein kurzes Lebenszeichen.

    Ich bin, sozusagen, beruflich befasst und komme nicht zum Bloggen.

    Möglicherweise wird das noch verstärkt durch eine leichte Blogging-Sinn-Krise.

    Wir schreiben das Internet voll und hoffen, es möge eine Wirkung haben.

    Sehen wir uns den heutigen Abend an: Hilary spielte das Konzert von Erich Wolfgang Korngold von 1945.

    Es ist kein Krieg in diesem Konzert enthalten. Schon gar nicht wenn sie spielt.

    Dennoch markiert es irgendwie das Ende des 2. Weltkrieges.

    Es markiert aber auch viel mehr.

    Er gehört einer Typographie des Künstlers an, die mit seiner Generation ausgestorben ist.

    Die der 2. Weltkrieg hinweggespült hat.

    Der Künstler, der mit einem Jenseitigen korrespondiert und nicht Konsumgüter produziert, sondern die innere, sozusagen seelische Architektur der Welt, des Universums, wie auch immer, in seinem Werk spürbar werden lässt. Oder es versucht. "Der Künstler wird selten erreicht" sagt Nietzsche.

    Und er reicht bereits in die neue Generation hinein, ich erinnere, dass er einen Oskar für die Filmmusik zu "Robin Hood" mit Errol Flynn erhielt.

    Auch Hilary ist ein bisschen etwas von beidem. Das macht sie in der gegenwärtigen Kulturwelt so wertvoll.

    Mein letzter Eintrag davor war ein Link zum (nord)-koreanischen Fernsehen.

    Inzwischen kocht die Presse die Auseinandersetzungen zwischen Nordkorea und den USA hoch, ich weiß, die Nordkoreaner sind nicht blöd genug, USler anzugreifen und die USA ist zu pleite Nordkorea anzugreifen. Viel Lärm um Nichts.

    Der Sozialist an der Spitze Frankreichs eskaliert in einem Größenwahn, der Carla Bruni's Dackel noch übertrifft und wünscht nun einen 2-Fronten-Krieg in Mali und in Syrien.

    Die Syrer verteidigen ihre Nation wacker gegen die saudischen Killersöldnerbanden, aber das Land gehr vor die Hunde.

    Wir bloggen dagegen an, seit Jahren kommt mir vor, aber dringen nicht in die Köpfe der Bevölkerung.

    Die Bundesregierung verbleibt im Merkelstiel, ein wenig auf allen Hochzeiten tanzen. Tun, was gut fürs Geschäft ist.

    Wie schon gesagt, mir immer noch lieber, als seien die GRÜNkohls an der Macht, die humanitär morden wollen und sich dabei zu Pazifisten erklären.

    Ich checke die Nachrichten, füge aber derzeit keine hinzu.

    Der Blogger hat nicht die Mittel einer Zeitung, eigenständig ausreichend gesicherte Information beschaffen zu können, welche die Wahrheit umreißt um täglich aktuell zu sein. Die Zeitungen haben sie aber verschwenden sie.

    Sinnkrise im Blogging. Hilary, eine deutsch-amerikanische Frau,  spielt ein Konzert vom Ende des Krieges inmitten des Krieges. In der Münchener Philharmonie die wie ein friedlicher Ort wirkt, weit weg allen Geschehens.

    Ich halte mich derzeit hauptsächlich in Berlin auf, ein heruntergekommener Ort verglichen mit München.

    München ist irgendwie das deutsche Singapur.

    Die Finanzkrise dümpelt ebenfalls vor sich hin. Keine Lösung und die Butter ist schon wieder teurer geworden, seit ich den letzten Eintrag gemacht hatte.

    Und… Hat sich sonst irgendetwas Bemerkenswertes ereignet, das dem Lauf der Welt eine Änderung gegeben hätte????

    Sie ist die Gleiche wie vor ein paar Wochen.

    Hilary war ein Highlight.

     

     

    Share This:

       Sende Artikel als PDF   

  • Sophie Shevardnadze, die Enkelin des letzten Außenministers der UdSSR interviewt den Außenminister der Russischen Föderation

    Share This:

       Sende Artikel als PDF   

  • Voll entsetzlich: Assads Schergen massakrieren Kinder in Connecticut!

    „Das erweitert sozusagen unseren Ausschnitt“, sagte der Oberstleutnant Hamid al Hamsa dem Blatt. „Neben männlichen Personen in militärischem Alter halten wir auch nach Kindern mit potentiell feindlichen Absichten Ausschau.“

    zitiert nach Spiegel Online

    Share This:

       Sende Artikel als PDF   

  • Palästina oder der der ewige Schlachthof der Politik

    Nehmen wir zwei vernunftbegabte Menschen, Mann und Frau, sie verlieben sich ineinander, heiraten, gründen eine Familie. Nun hat unsere Familie zwei Kinder, zwei Berufe und ein gemeinsames Heim. Das war ein über viele Jahre für anstrebenswert geachteter Durchschnitt in Deutschland und es scheint mir auch ein vernünftiger Plan.

    Tritt jetzt der Fall ein, dass die beiden Elternteile warum auch immer nicht mehr miteinander klar kommen werden sie sich früher oder später trennen wollen.

    Das kann sowohl ruhig abgehen, seltener, es können aber auch sauber die Fetzen fliegen. Das wäre normal, trotz allem Hass entsteht Trennungsschmerz, alle Verletzungen, die zwangsläufig auch passieren, wenn man sehr nah zusammen ist, brechen hervor und wollen noch einmal ausgedrückt werden usw. aber man einigt sich irgendwann.

    In jedem Falle bleiben die gemeinsamen Kinder als gemeinsames Interesse und so wird man früher oder später sich einigen müssen, im Laufe des weiteren Lebens sich austauschen müssen, verhandeln müssen, auch mal Zeit gemeinsam verbringen und sich vertragen müssen.

    So trifft es auf jeden Konflikt zu.

    Bleibt also der Konflikt um Israel-Palästina über Generationen ungelöst, dann weil er ungelöst bleiben soll!

    Israel hält sich in Gaza das größte KZ, das die Welt je gesehen hat und alle wissen es.

    Ägypten hilft, dieses KZ abzudichten, indem es ein Grenzregime unterhält und die "Weltgemeinschaft" hilft, dieses KZ zu erhalten, indem Diplomaten in der UN ab und zu Noten darüber austauschen, ein paar ihrer Retter-der-Menschheit-Unterorganisationen liefern zu viel zum Sterben und zu Wenig zum Leben in das Lager, damit die eingeschlossene Bevölkerung notdürftig am Existieren gehalten wird.

    Nennt man das Kind beim Namen, "Gaza ist ein KZ" stoßen alle Wohlwoller der Welt das Wort "Antisemit"gegen einen aus, tut man es gar als Deutscher, verortet man eigenen Blutrunst und Bösartigkeit in seine armen Juden-Opfer. Das ist der ideologische Stacheldrahtzaun dieses KZs.

    "Ach, wären doch die Palästinenser so vernünftig und würden nicht ständig Raketen auf Israel abfeuern!" meinen die Wohlgesonneneren.

    "Israel hat ein Recht auf Selbstverteidigung!" kommentieren die Mächtigeren, wenn die Armee des Judenstaates mal wieder von Flugzeugen aus ein Massaker anrichtet das angeblich auf ein paar Feuerwerkskörper reagiert.

    Alles bekannt, alles sich ständig wiederholende Rituale.

    Jeder normal denkenden Person ist klar, dass Menschen, die auf einem Stück Wüste eingepfercht sind, kaum das Nötigste zum Leben haben und jede Sekunde ihres Lebens damit rechnen müssen, von den Waffen einer hochgerüsteten Militärmaschine zerfetzt zu werden, irgendetwas tun, das in ihren Möglichkeiten steht, ihre Situation zu verändern, und wenn es nur symbolisch ist oder alleine der Aufrechterhaltung der Hoffnung dient.

    Alleine im SF-Genre gibt es dutzende Serien und noch mehr Spielfilme, die von Menschen handeln welche unter der Herrschaft böser Außerirdischer siechen bis ein oder mehrere Helden und Heldinnen aus ihrer Mitte sie befreien, der Zuschauer fiebert mit den Kämpfenden und leidet mit fallenden Sympathieträgern.

    Diese Serien und Filme schildern verkitscht den Alltag der Palästinenser, also warum dürfen Palästinenser nicht, was Leinwandhelden Fans macht?

    Betreffs ein paar Meter weiter, betreffs Syrien, wird die Öffentlichkeit auf das Gegenteil gezüchtet: ein Aufstand habe stattgefunden, der unterdrückt worden ist und somit kein Wahl hatte, als sich zu bewaffnen. Im Gegensatz zu Israel ist der Teil der syrischen Bevölkerung, gegen den sich der Aufstand gerichtete hatte, auf die Insurgenten zugegangen und erfüllte ihre Forderungen nach Verfassungsänderung und freien Wahlen, was ja angeblich angestrebt war und erntete nur, dass die Insurgenten noch offensiver, noch brutaler, noch mörderischer und noch zerstörerischer wurden und noch stärker finanziert und ausgerüstet, die Rede von armen unterdrückten Demokraten geht weiter.

    Unsere "Weltgemeinschaft", die den Völkermord an den Palästinensern betreibt und ihnen jedes Recht auf Widerstand abspricht spricht auch Syrien ab, sich gegen die Bewaffneten verteidigen zu dürfen.

    Wir stellen fest, dass es eine Front ist.

    Denn es ist diese sich unentwegt selbst lobpreisende und besingende "Weltgemeinschaft", welche diesen Völkermord betreibt indem sie den Israelis über Jahrzehnte freie Hand gibt und Israel ausrüstet.

    Nach Jahrzehnten ohne Lösung kann man eines objektiv feststellen: die "Weltgemeinschaft" hält sich diesen Konflikt wie manch Kind sich einen Hamster hält! Jede Diplomatie, die von Lösung spricht ist Scheindiplomatie, die nach keiner Lösung verlangt.

    Unsere Medienkonsumenten, die hier mitspielen, können leicht überprüfen, indem sie einen dieser SFs ansehen, dass sie jeden für feige und nutzlos hielten, der sich dem israelischen Terror sang- und klanglos ergibt, wären sie in der selben Lage.

    Je länger es dauert, desto klarer wird, dass dieses Problem auch nur so beseitigt werden kann, wie unsere Science Fiction Filme enden.

    Share This:

       Sende Artikel als PDF   

  • Herr Vitali Klitschko steckt bis zum Hals im Sumpf

    Eine kurze Pressemeldung sollte keinesfalles unbedacht übergangen werden:

    Klitschko hatte sich mit Guido Westerwelle in Berlin getroffen: AZ und andere melden, er habe den bundesdeutschen Außenminister gebeten, zur Tat zu schreiten und gegen die Ukraine vorzugehen, und jetzt das Wichtigste: Vertreter des ukrainischen Staates mit Sanktionen zu belegen!

    Nun ist es ja kein Geheimnis, dass Herr Klitschko kein eigenes politisches Denken hat sondern bei Westerwelle war, um vom deutschen Außenministerium gebrieft zu werden, wie er sich weiter zu verhalten hätte, und Westerwelle hat in Wirklichkeit Klitschko gesagt, was Klitschko dann vor der Presse vertritt.

    Mit diesem Auftritt unseres Celebs geht er aber über die Rolle des naiven Handlangers hinaus: Er wird, indem er sich in eine solche Offensive einbinden lässt, zum ausländischen Agenten!

    Wir bewegen uns auf eine Situation zu, die es immer schwerer macht, diesen Mann nachsichtig zu bewerten.

    Er sinkt auf das Niveau der unappetitlichen Gangsterbraut Timoschenko und deren London-Paris-New York-Tochter herab, welche die dazugehörige Karte spielen und vor der „Janukowitsch-Diktatur“ „warnen“.

    Damit zeichnet sich das Muster ab, wie es sich jedesmal ergibt, wenn EUUSA ein Land ins Fadenkreuz nehmen.

    Oberflächlich betrachtet mag es weit hergeholt klingen, sich zu fragen: „Und, wann wird das „Ukrainian National Council“ ins Leben gerufen?“ In der Tat aber ist die Frage naheliegend!

    Und wir müssen sie uns zur Schande unseres Boxweltmeisters stellen!

    Dafür gibt es mehrere Gründe:

    1. Zu einer O-Saft-Revolution reloaded werden nicht ausreichend Menschen in der Ukraine mobilisierbar sein. Diese Option fällt flach. Wer sich einmal reinlegen lässt ist ein Opfer, wer sich zweimal reinlegen lässt ein Idiot, und die Ukrainer sind keine Idioten.

    Da setzt die klassische Form der Low Intensity Warfare ein: Subversion, zunächst sporadischer Terror etc. politische Instabilität und handlungseingeschränkte Institutionen.

    Die Abkommen zwischen EU und Ukraine werden nicht ratifiziert: das bedeutet Handelsnachteile für die Ukraine, Verteuerung der Waren aus der EU und in diesem Falle vor allem: eine restriktive Visa-Politik.

    Wird offen in der Presse über Sanktionen gesprochen, können wir davon ableiten, dass die Sanktionen beschlossene Sache sind. Sie müssen nur noch verkauft werden, und der Zuschlag für diese Aufgabe ging an Vitali Klitschko! Sanktionen sind der erste erklärte Angriff.

    2. Auch wenn der Focus derzeit auf Libanon-Syrien-Iran liegt, der Weg nach Moskau führt über Kiew! Nicht vergessen, die Russische Schwarzmeerflotte hat ihren Heimathafen in der Ukraine. Russlands Position die Aggression des Imperiums in mittleren Osten eindämmen zu können ist schwach genug, entsprechend große Probleme mit der Ukraine könnten hier geradezu eine Achilles-Ferse werden. Im NATO-Osterweiterungskonzept, das die gesamte Fläche Aserbaidschan, Armenien, Georgien, Moldawien, Weißrussland und Ukraine umfasst, ist die Ukraine der bedeutendste Faktor. Weißrussland fällt aus und Armenien derzeit auch. Georgien hat die NATO mehr oder weniger in der Tasche, aber es ist nur ein Stützpunkt. Die Ukraine ohne einen einzigen Schuss zu erobern verpasst dem gesamten antiimperialistischen Widerstand einen kaum wettzumachenden Schlag.

    Man nimmt sich mit Syrien noch etwas Zeit. Der Franzose Hollande tritt erstaunlich leise und hat den Ball erstmal London zugespielt, London tippelt unbeholfen. Ich meine, Assad geradezu auf den Knien anzuflehen, dem Imperium doch bitte den Gefallen zu tun und sein Land aufgeben, damit steckte Cameron sich ja geradezu die rote Clownsnase ins Gesicht. Andere Verlautbarungen aus der Themsenstadt, der Einsatz britischer Truppen sei in wenigen Monaten organisierbar sagt in dem Zusammenhang eher aus „Hilfäää, wir sind noch nicht soweit…!“

    3. Leider ist das mit dem Reinlegen in Deutschland ein Kinderspiel – die deutschen Schafe blöken mit dem Hammel! Der Taschenspielertrick, einen Präsidenten oft genug Diktator nennen, ein bis zwei Identifikationsfiguren als Oppositionsführer ausrufen, das Bild vom bösen Staat und dem armen unterdrückten Völkchen zeichnen funktioniert jedesmal. Es gibt zwar immer mehr Skeptiker, aber unterm Strich bewegt sich das immer noch im Bereich verschwindend kleiner Minderheit. Dem Deutschen die Butter vom Brot zu nehmen reicht nicht, man kann ihm verklickern, das sein zu seinem eigenen Besten. Erst wenn das Brot auch weg ist, fängt er an sich zu wundern, warum es zu seinem eigenen Besten sein soll, dass er nichts zu essen hat. Und dann können immernoch Presse, Politiker und Wissenschaftler ihm weis machen, dass er viel zu fett ist und sein Vorteil darin besteht, endlich Diät zu machen.

    Mit Timoschenko hat man zwar eine ideale Partnerin, um das Land von Brüssel und Berlin aus regieren zu können: eine Verbrecherin, die am seidenen Faden hängt kann gar nicht erst auf die Idee kommen, auch mal eine eigene Entscheidung zu treffen, gar eine, die ihren Herren missfällt, man hat sie vollständig in der Hand und wenn man sie fallen lassen will, ist das nur eine Frage von ein paar Telefonaten. Man braucht aber jetzt noch den Tribun, der Massen ziehen kann. Ein international geachteter Sportler und Medienstar ist da ein ebenfalls perfektes 2. Pferd im Stall. Was die Ukrainer wovon halten, interessiert das Imperium nicht, der eigene Plebs muss ruhig gehalten werden.

    Die Ukraine wäre ein Land, das wirklich Möglichkeiten hat in vergleichsweise kurzer Zeit sich Wohlstand aufzubauen. Ein breites Spektrum an Bodenschätzen, unerschöpfliche landwirtschaftliche Möglichkeiten, Natur- und Kulturschätze und eine – noch – gut gebildete Bevölkerung.

    Es wäre ein Jammer, fiele sie der EU in die Hände.

    EU-Politik sollte nunmehr bekannt sein: Sie lockt mit billigen Bonbons; die sind lecker, aber leider wohldosiert mit Heroin vergiftet.

    Hat das Heroin die Beschenkten süchtig gemacht, werden sie ganz plötzlich verdammt teuer. Der Süchtige aber brauch jetzt immer mehr davon und er zahlt, bis er nichts mehr hat und vergiftet sich dabei langsam aber unweigerlich zu Tode.

    Klitschko ist zum Promotion-Angestellten für die Billigbonbons geworden.

    Und macht sich die NATO dort erst einmal breit, dann ist die Kacke wirklich fett am Dampfen!

     

    Share This:

       Sende Artikel als PDF   

  • Hitlery Clinton entlässt Kolonialverwaltung in spe für Syrien

    Das hat nicht Volker Pispers gemeldet sondern RT.

    Sie hat nämlich plötzlich festgestellt, dass die gar nicht in Syrien sind und will jetzt ihre Söldnertruppen stattdessen zur "einzigen legitimen Vertretung des syrischen Volkes", wie sie das nunmehr geschasste Syrien National Council seit Monaten nannte, erklären.

    Möglicherweise hat man ja der US-Regierung einen Crashkurs in Landkartenlesen verpasst, und sie hat dabei überrascht festgestellt, dass Paris gar nicht in Syrien liegt.

    Share This:

       Sende Artikel als PDF