Worte, nichts als Worte. Und Gesten

Worte bestimmen die Wahrnehmung zu einem sehr erheblichen Teil.

Wie man die Welt wahrnimmt. Aber es geht sehr tief, sogar, wie man sich selber wahrnimmt hängt nicht unerheblich von Worten ab.

Auf Sky-News hörte ich heute (29.06.21) in einem Bericht über die Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Chinas einen Satz, der die Außenpolitik der NATO perfekt beschreibt:

„It is getting harder and harder for democracies to compete with China!“

Man kann den Satz umformulieren in „Es wird für die Nationen, die das letzte halbe Jahrtausend Imperialismus betrieben haben und skrupellos die Welt plünderten zunehmend schwieriger, so weiter zu machen da auch ihre Führungsmacht USA der Volksrepublik China nicht gewachsen ist.“

Aber man bezeichnet sich nicht als Imperialist, man bezeichnet sich als „Demokratie“ und schon hat man jedes Recht zu allem, wovon man im Grunde weiß, dass es Unrecht ist.

Mali, die Bundeswehrsoldaten, die angegriffen wurden, sind ein weiteres perfektes Beispiel.

Die Deutsche Welle bezeichnet Mali als „Krisenstaat“.

Mali war ein normales, friedliches Land, das über das übliche Maß hinaus, wie es in allen Ländern der Fall ist, keine Probleme hatte.

2011 bildet die Elite der NATO sich ein, sie müssten Libyen zerstören. Im Zusammenhang damit fluteten sie Nordafrika mit ihren islamistischen Söldnern. Beide Aktionen zerstörten die politisch-gesellschaftliche Tektonik der Region.

Und diese Entwicklung griff auf Mali über und riss das Land in den Sog der Nachwirkungen des NATO-Angriffes auf Libyen hinein.

Deutsche Medienkonsument*innen glauben im Zusammenhang mit Mali: „Ach ja, Afrika, dort ist ja alles so schlimm!“

Unter dem Vorwand, Terrorismus zu bekämpfen, invadieren französische und deutsche Truppen nach Mali. Die selben Medienkonsument*innen fühlen sich wohl. Man hilft den armen, die sich ja nicht selber helfen können.

Dahinter steht jedoch nur: die französische Atomindustrie ist von Uran aus Mali abhängig. Die Folgen des NATO-Krieges gegen Libyen bringen die Versorgung mit billigen Uran in Gefahr, darum etablieren Deutschland und Frankreich eine Besatzungsmacht, um die Lieferketten sicher zu stellen.

Lieferketten, eines der aktuellen Lieblingsworte von Politik und Medien. Lieferketten sichern, Terrorismus bekämpfen, Demokratie bringen. Dafür dürfen „wir“ alles.

A. Krampf-Knarrenbauer lamentiert: „Wenn wir nicht dort sind, wer sorgt denn dann überhaupt noch für Stabilität?“

Die Verursacher des Problems treten als Lösung auf.

Letzte Woche hat die britische Regierung eine Provokation gegen Russland im Schwarzen Meer angeordnet und begründet das damit, dass Ihrer Majestät Nation die Rückkehr der Krim in die Russische Föderation nicht anerkennt und angekündigt, auch zukünftig derlei Provokationen zu planen.

Großbritannien spielte auch damals, im Krimkrieg des 19. Jahrhunderts, eine sehr üble Rolle.

Es wird provoziert, dann werden Rückzieher gemacht, dann kommt der nächste Nadelstich usw. Es werden seitens der NATO überdimensionierte Truppenübungen im Schwarzen Meer durchgeführt. Da die NATO im Schwarzen Meer nichts zu verteidigen hat, sind das ganz klar Angriffsübungen.

Ich halte die Wahrscheinlichkeit immer noch für sehr hoch, dass hier Provokationen niedrigerer und höherer Intensität Spannungen aufrecht erhalten sollen, bis Anfang nächsten Jahres die eigentliche Eskalation folgt!

Das Volk unterhält man zugleich mit Regenbogenfahnen, künstlichen Konflikten mit Ungarn, man solidarisiert sich in Gestalt einer im Voraus angekündigten wohlfeilen Geste auf dem Fußballfeld mit England, um eine „Zeichen gegen Rassismus“ zu setzen?

Schön, es ist Mode, „Zeichen gegen Rassismus zu setzen“, „Haltung zu zeigen“ und Regenbogenfähnchen und -binden zu tragen.

Es bedeutet aber gar nichts, solange die NATO überall Kriege führt, Regime-Change-Subversionen betreibt und Entwicklungen behindert.

Es is eine leere Geste, um seinen Marktwert zu unterstützen.

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Das BFW Bad Pyrmont, die GRUENEN und der Tod Teil 5

Er war einer von denen, die die „Alle sollen mich lieb haben, ich bin so ein netter Kerl“-Show abziehen.

Tatsächlich war er intrigant, hinterlistig, feige und sehr einfallsreich in der Erfindung von Fiesheiten. Was verbale Übergriffigkeiten anbelangte, konnte er wirklich überdurchschnittlich einfallsreich sein. Er schaffte es häufiger, mich sprachlos zu machen. Dann hatte er immer so ein Grinsen in der Fresse, als habe er eine pompfatzionöse Leistung vollbracht. Meine Sprachlosigkeit rührte zunächst daher, dass ich vor dem BFW nicht damit gerechnet hatte, auf solche Figuren zu treffen, dann, weil ich nicht wusste, wie man mit solchen dummdreist-primitiven Kreaturen umgeht. Denn es handelte sich in der Tat um systematische Diskriminierung und Diffamierung.

Manchem möchte der biblische Begriff Wolf im Schafspelz einfallen.

Meine Definition dieses Mannes: kleines Arschloch, großes Maul, nichts dahinter.

Da war kein Wolf. Bestenfalls eine Ratte im Schafspelz.

Seine Kultiviertheit entsprach in etwa der eines Stallknechts. In meiner Einordnung war er ein Stallknecht aus der Umgebung, dem sie irgendwann einmal eine Kamera und die Teile des Meisterbriefs in die Hand gedrückt haben und gesagt: „So, du wirst in Zukunft Arbeitsamtler zu Fotografengesellen umschulen!“

Erfahrung Bunzel 1: Das Gesicht aus Obst

Von Tag 1 an hatte der Bernhard Bunzel ausgetestet, wie er mir blöd kommen kann. Das war auch vorher bereits klar, denn er wird mit Sicherheit von Leitz und Ruhländer instruiert worden sein.

Dann kam der Übungsauftrag, ein Bild aus Obst und Bonbons zu gestalten.

In der Malerei nennt man das ein Stillleben. Ich wollte aber nicht den Obstkorb abfotografieren, sondern mit schon etwas interessanteres einfallen lassen.

Ursprünglich war das für mich schon von daher eine brauchbare Übung, als ich ohnehin vorhatte, in meiner Fotografentätigkeit diverse interessante Gemälde aus der Kunstgeschichte fotografisch nachzustellen.

Ich sah mir also zur Anregung an, was diverse klassische Maler hier gemacht haben. In der Renaissance wird man da ziemlich fündig.

Ergebnis war dann dieses Gesicht (das ist von einem eines älteren Druck abfotografiert, die Originaldatei ist leider mit einer kaputt gegangenen Festplatte den Orkus hinabgeschwommen):

Augenscheinlich hat das Fehler. Die Tiefenschärfe ist nicht optimal, die Erdbeeren verlieren zum Teil völlig Struktur, Spitzlichter.

Von einem Fotografenausbilder, der den Steuerzahler monatlich mehrere tausend € kostet, wäre entsprechend zu erwarten gewesen, dass er das Bild handwerklich analysiert und Vorschläge macht, wie es ohne diese Fehler ausgearbeitet werden kann, bzw. er übergeordnet die Ursachen der Fehler benennt.

Nicht im BFW Bad Pyrmont! Meister Bunzel hatte sich das Bid gar nicht erst angesehen. Der hat einfach laut in den Raum geschrien: „Der hat das Bild nur aus dem Interner nachgemacht, wo es haufenweise solche Bilder gibt“ und sonstige Diffamierungen.

Da war unmissverständlich klar geworden: der Drecksack ist sowieso kein Ausbilder! Das ist ein Stallknecht, hier hier Viehzucht mit Menschen betreibt!

Der will seine Viehherde im Stall halten und kann gar keine Analyse anstellen!

Geklärt war auch, dass ich überhaupt nichts mehr ausarbeiten brauche und seinem Urteil unterziehen lassen. Der rotzt sowieso blos darauf ohne kompetent urteilen zu können.

Erfahrung Bunzel 2: Das Mädchen mit den Sommersprossen

Bunzel war extrem kreativ darin, sich jeden Tag Dreckschleudereien gegen mich einfallen zu lassen. Ich bin auch in seinen Unterricht nicht mehr gegangen. Ich meine, was soll das?

Manchmal hatte man auch etwas unabhängig vom BFW zu tun. Die Freundin einer Rehabilitandin aus einem anderen Kurs wollte Portraitfotos.

Für mich eine gute Übung, also mache ich sie.

Als ich die Bilder zuschneide, ruft Bunzel hinter mir: „Die hat ja so viele Pickel, ich würde dir das Bild um die Ohren schlagen, wenn ich die Kundin wär'“, geht in den anderen Raum, wo die Klasse versammelt ist und hält Volksreden – ich will es hier gar nicht wiederholen!

Das hier ist besagtes Bild:

Die hatte Sommersprossen. Es war Sommer und viele Menschen haben Sommersprossen, daran gibt es überhaupt nichts auszusetzen! Weder an der Frau noch an dem Bild gibt es irgend etwas auszusetzen! Was erlaubt der sich?

Ein den Steuerzahler monatlich mehrere tausend € kostender Fotografenausbilder kann Sommersprossen von Pickeln nicht unterscheiden?!!!

Man reagiert auch emotional. Manchmal hat es mir regelrecht den Magen umgedreht.

Der Hintergrund hierfür war gewesen, dass der Stallknecht Bunzel nach etwa 8 Monaten Übung so weit an die Digitalisierung herangekommen war, dass er es schaffe, ein Video2Brain zum Thema Hautretusche im Photoshop nach zu machen. Dafür braucht man zwar kein Fotografenmeister zu sein, das können alle interessierten 14-jährigen Mädchen, aber der wollte halt sein Maul aufreißen und seine Schäfchen auf meine Kosten belustigen.

Und so ein erbärmliche Pappnase will mir, siehe die Erfahrung mit dem Stillleben, kreative Un-Eigenständigkeit unterstellen! Wie sagt man gleich? Manchmal kann ich gar nicht ich so viel essen, wie ich kotzen möchte.

Mein Problem mit der BFW-Ausbildung beschränkte sich aber nicht darauf, dass die überhaupt kein Wissen vermitteln und keine Fähigkeiten trainieren konnten, die unter aktuellen Marktbedingungen berufstauglich gemacht hätten, sie hinderten mich auch aktiv daran, mir diese selber praktisch autodidaktisch anzueignen!

Nutzlosigkeit des BFW Bad Pyrmont

Sie hatten keinerlei Kenntnis des Marktes!

Der WiSo-Lehrer erzählte zwar irgend wann etwas von Sinus-Milieus, was für Fotografengesellen allerdings ein völlig irrelevantes Instrument der Marktforschung ist. Wobei ich hier anmerken muss, dass es nicht das Verschulden des BFW alleine ist, dass es keinen angemessenen WiSo-Unterricht für Erwachsenenbildung gibt. Ich meine, da sitzen 30 bis 50-jährige rum und lernen, wie viele Gewerkschafts-Jugendvertreter ihnen zugestanden hätten, wenn sie als 16-jährige in einem Betrieb dieser und jener Größe Azubis gewesen wären.

Ich hatte einmal versucht, das zu thematisieren. Dann kam gleich Geschrei der verehrten Mitrehabilitanden, ich solle den Mund halten, das wäre ja alles sooo interessant.

Ich hatte mir dann auch den WiSo-Unterricht gespart. Es gab dort nichts zu lernen und in einer HWK-Prüfung für Jugendliche werde ich in dem Fach schon nicht durchfallen, dachte ich bei mir.

Kulturell gesehen, war der Bunzel ein Stallknecht. Aber er war damals über 20 Jahre im BFW Fotografenausbilder gewesen. So dumm, dass er nicht weiß was er tut, und welche Auswirkungen absehbarerweise das auf den weiteren Verlauf meines Lebens nimmt, kann der gar nicht gewesen sein. Er hat also zusätzlich zu dem politischen Umerziehungs-Mobbing absichtlich und gezielt mein Leben beschädigt, um zu verschleiern, dass er mit einer Tätigkeit sein Geld verdient, die seine Kompetenz weit übersteigt.

Da er den Job über 20 Jahre gemacht hat, wird er im Analogen schon in der Lage gewesen sein, Fotografen auszubilden. Aber er hat sich nicht in die Digitalisierung weitergebildet. Nun war er, vergleicht man es mit öffentlichen Personenverkehr, ein Stallknecht, der sich um die Droschkenpferde kümmern kann, aber Automechaniker ausbilden will, da die Pferde durch Motoren ersetzt wurden.

Soweit war das Verschwendung meiner Lebenszeit und einer Summe von 100 000 € öffentlicher Gelder, aber als ich mit Gesellenbrief ging, setzte zunächst ein Stockholm-Syndrom-Effekt ein, ich war froh, den Laden hinter mir zu haben und in diesem Leben nie wieder sehen zu müssen, Schwamm drüber. Ich verabschiedete mich freundlich.

Bis ich feststellen musste, dass die an meinem Leben kleben bleiben, wie nasser Hundekot am Schuh! Dazu gehört, dass die mich gegenüber der ARGE anschwärzten.

Der Hintergrund ist, dass das BFW die Ausbildungen der ARGE verkauft, ich nur der Nutznießer bin. Nun müssen die natürlich der ARGE gegenüber das Bild aufrecht erhalten, das Produkt, für das sie zahlt, auch zu liefern. Sie diffamieren mich, um sich weiterhin an öffentlichen Kassen schadlos halten zu können! Die ARGE wiederum ist auf die Verlässlichkeit der Informationen, die sie vom BFW erhält, angewiesen.

Meiner Ansicht nach, sind die Mitarbeiter des BFW Bad Pyrmont schon das minderwertigste an Menschen, was es gibt. Unterhalb gewöhnlicher Verbrecher. Die übelsten Verbrecher sind die, die ihre Verbrechen im Schutze des Gesetzes begehen!

Aber sogar da gibt es Abstufungen. Diese Leute lassen sich als Helfer der Menschheit bezahlen, agieren dann absichtlich schädigend!

Sie gehen davon aus, dass Rehabilitanden, die in einem BFW landen, so weit unten in der gesellschaftlichen Hierarchie Deutschlands gefangen sind, dass sie keine Möglichkeiten haben, sich zu wehren und man folglich alles mit ihnen veranstalten kann. Weit unten ist eine absichtlich gewählte Formulierung, wie: weit weg von eigener Bestimmung über Optionen und tief unten.

Und die lokalen Obergrünen sind mit von der Partie.

Das ist wichtig im Auge zu behalten: was immer Grüne plappern, um Wähler einzufangen: es kommt nie darauf an, was jemand sagt. Es kommt auf die Handlungen an. Hier sind Grüne direkt beteiligt!

Im nächsten Beitrag werde ich dann von der Obergrünen Gröger sprechen.

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Das BFW Bad Pyrmont, die GRUENEN und der Tod Teil 4

Die Hierarchie im Ablauf war: ganz ober ein Psychiater namens Leitz, dann zwei Psychologen, Ruhländer und ein weiterer, mit dem ich allerdings nur einmal gesprochen hatte und über den ich keine Aussage treffen kann, dann die Ausbilder und Dozenten, Sozpaed. Der Klaus Muchow war für die Akquise zuständig, seine weiteren Funktionen blieben für mich im Dunkel. Er hatte Einfluss.

Betreffs Kommunikation war das BFW eine überdurchschnittlich extreme Erfahrung. In diesem BFW hatte ich mit keiner einzigen Person auch nur ansatzweise eine Basis für sinnvolle Kommunikation. Null. Man soll meinen, so etwas sei überhaupt nicht möglich. Ist es. Mir wurde dort offensiv die Kommunikation verweigert! Tatsächlich verweigert! Jedes Gespräch mit Mitarbeitern endete an dem Punkt, dass mir zu verstehen gegeben wurde: von mir wird die hundertprozentige, absolute Unterwerfung verlangt! Kompromisse sind ausgeschlossen! Eine Betonwand war ein brauchbarerer Gesprächspartner verglichen mit den Personen, die im BFW umherliefen. Rehabilitanden, mit denen ich in ein Gespräch eintrat, stellten sich nach kurzer Zeit als eine Art IM, also Inoffizielle Mitarbeiter im Sinne der StaSi, heraus, nur eben nicht der StaSi, sondern des BFW-Personals. Auf Dauer verselbständigen sich Dinge auch.

Später konnte ich in Erfahrung bringen, dass die angewendeten Methoden der Persönlichkeitszersetzung der Richtlinie 1/76 des Ministeriums für Staatssicherheit entsprechen, indem ich sie beim Lesen darin wiedererkannte.

Ich zitiere auszugsweise und streiche in meinem Falle konkrete, einschlägige Punkte der Übereinstimmungen rot an.

(…)

Als Anleitung verwenden sie, denke ich, nicht dieses Dokument. Aktive Dokumente, die in der BRD genutzt werden, kenne ich keine. Das ist auch so ein Problem für Nicht-Akademiker. Als Akademiker bekommt man zu so etwas sehr viel einfacher Zugang, zumal die „Strategen“, Psychiater, Psychologen ua. an Universitäten und Instituten ausgebildet werden. Auf dieses Dokument bin ich Jahre nach der BFW-Erfahrung im Rahmen einer Recherche im Zusammenhang mit der DDR gestoßen. Es ist aber auch klar, dass alle Staaten Vergleichbares entwickeln und einsetzen; auf die einschlägigen Dokumente aus der DDR können wir zugreifen, da die DDR nicht mehr existiert.

Wie viel davon auf den Psychiater Leitz zurückführbar war und wie der Anteil des Psychologen Ruhländer und dessen Frau gewesen war, kann ich nicht beurteilen, da ich ja in den „Planungsstab“ keinen Einblick hatte. Ebenso wenig weiß ich, wer noch an den Planungen und Auswertungen beteiligt war. Mit der Durchführung bzw. Realisierung waren vor allem Bernhard Bunzel und Renate Gröger betraut. Soweit konnte ich das aus ihrem Verhalten rückschließen. Der Lehrer für WiSo war wohl eingeweiht, aber zu deppert, um darin eine Rolle spielen zu können. Kaus Muchow wusste sichtlich bescheid, aber der Kontakt mit mir war zu sporadisch, als dass er hätte direkt aktiv wirksam werden können.

Darüber hinaus ist es feststellbar dass, aber in der Substanz schwer einschätzbar wie, die Mitarbeiter des BFW im weiten Verlauf und über das BFW hinaus ihre Diffamierungskampagnen betreiben. Das findet schließlich auch hinter verschlossenen Türen statt. Das betrifft vor allem die Agentur für Arbeit, bzw. ARGE, denn die sind ja darauf angewiesen, Informationen, die sie vom BFW erhalten, vertrauen zu können.

Ein Beispiel Ruhländer

Ich hatte mit Ruhländer von Anfang an einen schlechten Start. Dennoch blieb ich zunächst offen, da ich davon ausgehen musste, dass dieser Mann für den therapeutischen Teil zuständig ist. Ich gab ihm den Kredit, dass Kommunikation Zeit benötigt, aber zu einer Klärung führen kann.

Dafür müsste sie allerdings naturgemäß von beiden Seiten gewollt sein.

Er fragt nach Drogenerfahrungen. Ich erzählte ihm, dass ich als junger Typ sporadisch gekifft hätte und auch später gelegentlich. Beispielsweise in Holland und in Kambodscha, wo das legal und üblich ist. Ich kiffte aber schon viele Jahre endgültig nicht mehr. Ich war auch nie aktiv darin, ich hatte mitgeraucht, wenn andere geraucht haben. Als 20-jähriger (oder 21? Egal) wurde ich dann auch mal mit Haschisch erwischt, hatte meinen Prozess, seither habe ich in Deutschland im Prinzip nicht mehr gekifft.

Und es stand noch im Zusammenhang mit einem weiteren Problem. Ich hatte mit 12 Zigaretten rauchen angefangen. Das habe ich mühselig einige Zeit, ehe ich in das BFW kam, aufgehört. Im Laufe meines Lebens hatte ich mehrere Menschen getroffen, die wegen Kiffen wieder mit dem Zigarettenrauchen angefangen haben. Alleine das wollte ich unbedingt vermeiden. Zigaretten rauchen ist eine scheußliche Angewohnheit und es loswerden war mir wirklich schwer gefallen.

Die Legalisierung von Cannabis vertrat ich als politische Forderung, hatte darüber hinaus aber eine ziemlich strenge Vorstellung von Anti-Drogen-Politik. Insbesondere was Opiumprodukte anbelangt. In Asien hatte ich das sehr gut ermitteln können, dass Opium, dessen Derivate und verwandte Drogen eine Kriegswaffe der USA gegen den Globalen Süden sind. Daran hat sich seit den Opiumkriegen gegen China im 19. Jh. bis heute nichts geändert. Ich habe schon öfter darauf hingewiesen: seltsam, kaum reitet die NATO in Afghanistan ein, wird das Land Opiumanbaugebiet No.1 der Welt -sogar ein Präsidentenbruder, der Hamid Karsais, macht ein Vermögen damit – was davor Myanmar gewesen ist; kaum zieht die NATO aus Afghanistan ab und die Taliban, vor denen Drogenbarone rennen müssen, kehrt zurück, eskaliert die Lage in Myanmar. Glauben Sie niemals an Zufälle, suchen Sie die Zusammenhänge!

Und auch innerhalb der Staaten des Westens selber wurden harte Drogen zur Zersetzung von Widerstand eingesetzt. Ein kompromissloser Feind harter Drogen war ich auch damals gewesen, als ich mir vor dem einen oder anderen Konzert einen Joint in die Birne gepfiffen hatte. Gleich 2 Frauen, die im Laufe meines Lebens eine Bedeutung für mich hatten, verstarben am Konsum von Heroin, die eine an einer Überdosis, die andere an einer AIDS-verseuchten Nadel, plus eine ältere Halbschwester, Tochter meines Vaters aus erster Ehe, war am Heroin eingegangen, wovon ich nie die nähere Umstände erfuhr. Kurz: in meinem Leben gibt es eine Geschichte mit Heroin, aber ganz sicherlich nicht als Konsument, sondern als Erwahrungswerte, die deutlich belegen, warum der Handel mit Heroin gnadenlos bekämpft werden muss! Jedoch macht es das trotzdem zu einem Thema, das mit einem Therapeuten zu besprechen sinnvoll sein kann.

Dass ich mit Ruhländer offen geredet hatte, war ein Entgegenkommen meinerseits. Mein Fehler. Ich hatte bereits Erfahrung mit diesem parfümierten Spritzer Nazisperma gemacht. Es sollte sich herausstellen, dass alles, was ich mit diesen Kreaturen rede, Leitz, Ruhländer, Bunzel u.a., ihnen anvertraue, wenn man so will, von ihnen zu meinem Schaden genutzt wird!

Dieses Gespräch nutzte der Mann, einen Drogentest bei mir anzuordnen!

Was eine unbotmäßige Übergriffigkeit ist!

Auch die Polizei kann nicht einfach zu jemandem kommen und einen Drogentest verlangen. Soweit ich weiß, geht des noch nicht einmal im Gefängnis. Immer benötigt so etwas einen richterlichen Beschluss und ein Richter beschließt das nur, wenn er wirklich mindestens eine sehr dichte Indizienkette hat.

Diese ☠️☠️☠️ vom BFW leisten sich das. Sie dünken sich im Besitz der Machtmittel. Masturbation eines schmutzigen Charakters. Natürlich ist der Zwang virtuell. Ich kann es verweigern und gehen. Aber wenn ich bleiben will, muss ich mich unterwerfen. Dieser Ruhländer zwingt mich dazu, denn es ist eine Möglichkeit für ihn, mich zu erniedrigen. Mir zu verdeutlichen, dass ich seiner Willkür ausgesetzt bin, wenn ich die Ausbildung durchführen will. Und allen anderen gegenüber soll es aussehen, als sei ich drogensüchtig.

Ruhländer ordnete den Drogentest an. Ich habe das zunächst verweigert. Der Leitz meinte dann, ich solle es einmal machen, dann wären sie zufrieden.

Ich habe es das eine mal gemacht.

Für Ruhländer hatte ich später nur noch die Bezeichnung: das Insekt!

Ein Drogentest, einfach nur so. Um mich erniedrigen zu können. Um mir zeigen zu können: Artikel 1 GG sind Buchstaben auf Papier! Du bist ein mir überlassenes Stück Fleisch, deine Menschenwürde liegt in meiner Hand!


Du denkst: Wie bitte? Ich bin hier, weil ich eine Ausbildung machen will und die behandeln mich wie einen Strafgefangenen? Nein. Du bist darunter. Einen Strafgefangenen behandelt man in Deutschland besser, respektiert man mehr.

Das ganze Verhalten dieser Kreaturen hat aber noch eine tiefere Bedeutung. Nämlich dir die Möglichkeit der Artikulation zu rauben. DAs war immer ihr wichtigstes Ziel im Umgang mit mir.
Sie wollten verhindern, dass ich mit irgend jemandem sinnvoll kommunizieren kann.
Die Lehre kann jeder hieraus ziehen: wenn du die Zeichen siehst, reagiere!
Wenn du es mit Menschen zu tun hast, die dich so gering achten, dass sie täglich auf deine Menschenwürde urinieren und feist dabei grinsen, dann musst du, komme was wolle, abbrechen und gehen!
Wieviel schlimmer können die Konsequenzen des Abbrechens denn sein?
Das Amt zahlt dir wahrscheinlich eine andere Schule, da du eine Eingliederungsvereinbarung unterzeichnet hast, die ein rechtsgültiger Vertrag ist und du wirst vertragsbrüchig.
OK. Dann bist du in der selben Lage wie vorher, und musst weiter kreativ sein, Wege aus der Lage zu finden oder Wege, dich den Zielen, die du verfolgst, zu nähern.
Wenn du das mit dir machen lässt, was die mit mir gemach haben, ist der Abschluss, den du dort machtest, sowieso nichts wert, weil die, bei denen du ihn gemacht hast, weiterhin auf dein Leben Zugriff haben. Sie bleiben an deinem Leben haften wie Ungezieferbefall.
Brichst du ab, bleibt dein Leben, wie es war, aber du bist wenigstens kein Stück Fleisch, von dem sie runterfressen können.
Bleibst du dort, wird es schlechter. Denn du hast ihnen erlaubt, dir deine Menschenwürde zu nehmen. Sie wissen, du bist bereit für den Brotkrumen von Berufsabschluss, den sie anbieten, erniedrigen zu lassen. Du hast ihnen erlaubt, dich als Untermensch zu betrachten und zu behandeln.
Und das geben sie weiter. An die, die nach ihnen über dich bestimmen können.
Und so war dein schlechtes Leben – denn nur Menschen, dessen Leben schlecht ist, kommen in ein BFW – vorher immer noch besser, als dein Leben nach dem BFW.

Du kannst nichts tun, was dir deine Menschenwürde zurück gibt. Sie tun das, um dir einen Platz zuzuweisen, und du hast den Platz angenommen.

Natürlich behandeln sie nicht alle gleich als Untermenschen. Teile und herrsche.

Das ist ganz ähnlich dem, was Malcolm X in seiner beliebtesten Rede beschreibt, der über den house negro und den field negro:

https://odysee.com/@pjbtoo:9/malcolm-x-house-negro-field-negro:3

Im Grunde funktionierte das BFW Bad Pyrmont ähnlich einer Sklavenplantage:

DIE EINEN MACHEN SIE ZUM HAUSNEGER; DIE ANDERN ZUM FELDNEGER.


Nur das quantitative Mischungsverhältnis ist umgekehrt. Die meisten sind Hausneger. Feldneger werden wenige gebraucht und sie haben eine bestimmte Funktion.
Das BFW arbeitete damit, unter den Hausnegern eine Gruppenzusammengehörigkeisgefühl zu erzeugen, indem man den Feldneger als eine Art Gegensatz zu ihnen züchtet und definiert. Die Hierarchie der Unterschicht: die Gruppenmitglieder sind froh, sie sind Hausneger, der Massa, also das Personal, streichelt sie, sie sind schon etwas besseres. Wenn ein Hausneger als IM eingesetzt wird, empfindet er das als eine Art Vertrauensposition, mit der er geadelt wird.

Ich war an einem Ort, wo man mir täglich klar gemacht hat, dass ich als Untermensch angesehen werde und Artikel 1 GG für Untermenschen nicht gilt!
Ich habe mir zwar eingeredet, das ist vorübergehend, wenn ich das BFW hinter mir habe, ist es vorbei.
Aber das ist nur ein Bild, das du für dich aufrecht erhältst.

Wenn du an einem Ort bist, wo du als wertloser Müll behandelt wirst, musst du gehen, sobald du das begriffen hast.
Denn sie gewöhnen sich daran.
Dahinter gibt es kein Zurück mehr!
Etwas stirbt in dir, wenn dir so etwas widerfährt!

Geh, wenn die Zeichen sich verdichten. Ich bin das beste Beispiel, dass es keinen Sinn hat, trotzdem weiter zu machen.

Lassen wir es für heute so stehen. Das ist nur eine Erfahrung mit dem Psychologen, aber für einen Beitrag ausreichend. Ich werde andere Erfahrungen in einem weiteren Teil beschreiben.

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Das BFW Bad Pyrmont, die GRUENEN und der Tod Teil 3

An Politik ist immer etwas fragwürdig.

Generell galt über Jahrhunderte: ein Mensch erachtet bestimmte Dinge für richtig, andere für falsch.

Die er richtig findet, versucht er nach Möglichkeit in seinem Leben umzusetzen, die er für falsch erachtet zu meiden.

Westliches Politikverständnis hat das auf merkwürdige Art verändert. Die „politischen“ erstreben jetzt ständig, den Staat als Apparat zu nutzen, ihre eigenen Vorstellungen der gesamten Gesellschaft via Gesetzgebung aufzuzwingen. Selbst leben sie ihre Maximen aber überhaupt nicht.

Was eine extreme Steigerung in der Politik der „westlichen Wertegemeinschaft“ erfährt, die sämtliche Mittel von Staat, Wirtschaft und Militär nutzt, Vorstellungen kleiner Gruppen in den einflussreichen westlichen Staaten der gesamten Welt aufzuzwingen.

Der Buddhismus kennt ein Axiom, das Voraussetzung für alles andere ist.

Verlange nie von einem andern Menschen, was du nicht selbst zu verwirklichen oder zu leisten bereit bist.

Der Westen heute lebt das genaue Gegenteil davon. Er verlangt, er fordert, er erwartet. Aber immer nur von andern. Für ihn selber gilt es nie.

Die GRUENEN sind die Essenz dieser westlichen Unkultur.

Umerziehung

Ich war nie ein Freund der Grünen gewesen, ich begann als Teil der Friedensbewegung und hatte die Grünen immer im Verdacht, diese für andere Zwecke zu missbrauchen. Dieser Verdacht leitete sich von zahlreichen Erfahrungen ab, die man mit GRÜNEN in politischen Aktionen und Diskussionen machen konnte. Aber zu Beginn war nicht ausgemacht, wer oder was sich in dieser Partei durchsetzt. Immerhin hatten sie auch Führungskräfte wie Christian Ströbele, mit dem man nicht immer einer Meinung zu sein brauchte, aber der ein respektabler und authentischer linker Politiker war. Fast ihm alleine hatten die Grünen es zu verdanken, dass sie lange als Antikriegs-Partei galten und sich Kriegsgegner als Basis halten konnten, obwohl sie längst in eine andere Richtung marschierten.

Ich persönlich war ganz und gar nicht von Fischers schmutzigem Auftritt überrascht, mit dem er die Partei auf Kriegskurs gegen Jugoslawien einschwor und ich war von Jürgen TrittIhn’s Auftritt nicht überrascht, mit dem er die Partei auf HARTZ4-Kurs einschwor.

Als ich 2009 in das BFW Bad Pyrmont kam, gab es durchaus noch einiges in meiner Lebenspraxis, das mit Grünen übereinstimmte, egal ob Altlinke wie Ströbele oder Latte-Macchiato-Schickeria.

Ich war damals Vegetarier aus Tierschutzgründen.

Ich war der Auffassung, dass es wichtig sei, den privaten Automobilverkehr auf ein notwendiges Minimum zu beschränken, aus Umweltschutzgründen. Das ist nichts, was Greta und ihre 3 Fs erfunden haben. Im Gegenteil. Mit ihrer zur Wissenschaft erklärten „Hilfe, wir müssen alle verbrennen!“-Esoterik sind die eher die Karikatur auf diese Art Umweltschutz. 2009 existierte dieser Schwachsinn jedoch sowieso noch nicht. Meine Meinung ist ja, dass das ein Ergebnis von Aufwachsen mit Hollywood-Filmen ist.

Nein, ich und viele andere in den 80ger Jahren, wir waren der Auffassung, klar, auf dem Land geht es nicht anders, aber in den Städten kann der Personentransport problemlos vorwiegend öffentlich – U-Bahn, Straßenbahn, Busse, Taxi – und mit Fahrrädern gestaltet werden. Die Reinheit der Atemluft, Lärmreduktion und das Verstauben des Lebensraums waren entscheidende Gründe. Für mich kam noch etwas persönliches hinzu. Ich war immer einer jeder Deutschen gewesen, die eine besondere Affinität zu Italien haben. Das ganze architektonische und bildhauerische Erbe der italienischen Städte wird durch Autoabgase bis zur Vernichtung angegriffen. Venedig ist in Gefahr zu versinken. Aber auch Verona, Firenze, Roma, Genova, Bari und so weiter, sie alle steuerten auf ihr unweigerliches Ende zu. Dem galt es entgegenzuwirken. Kurz: wir hatten unsere Vorstellungen von Umweltschutz-Politik von der erfahrbaren Realität abgeleitet.

Dezentralisierung der Stromerzeugung, Förderung von Solarenergie, all das befürwortete ich auch.

In deisem Zusammenhang gibt es sogar einen, ich nenne es Muchow-Witz:

Eine Zeitungsmeldung, von der wir ableiten können, dass dieser Kerl sich in der Stadt mit Werbung für Solarenergie wichtig macht. Aber gegen mich intrigiert er, weil man im BFW der Meinung ist, ich sei „Linker“.

Nun hatte ich mich damals noch links verortet.

Ich war natürlich für Mindestlohn. Wer ist dagegen? Nur Personen, die einen auf dicke Hose machen wollen, aber sich Arbeitskraft nicht leisten können. Ist ganz einfach: wer sich einen Lamborghini nicht leisten kann, kann auch keinen fahren. Das sieht jeder ein. Wer sich Arbeitskraft nicht leisten kann, kann kein Unternehmer sein. End of story.

Und, da ich ja damals Linker war, hatte die „Frauenbefreiung“ für mich eine große Rolle gespielt ebenso wie „Antirassismus“. Zwei Hauptthemen, mit denen Grüne hausieren gehen.

Die gesamte Zeit und auch danach haben diese Kreaturen meine politische Umerziehung betrieben. Die Hauptprotagonisten der Praxis waren der Psychologe Ruhländer nebst Gattin, der Fotografenausbilder Bernhard Bunzel und die als Techniklehrerin bezahlte Grüne Renate Gröger.

Man möchte meinen, das sei nach dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland verboten. Ist es. Aber niemand interessiert sich dafür, was in einem BFW vor sich geht.

Eine Frage, die sich hier anschließt: von wo nach wo wollen die mich eigentlich umerziehen?

Diese Frage beantwortet sich leicht: mit Inhalten hatte das gar nichts zu tun. Das Zeil war einzig und alleine submission! Das Zertrümmern der eigenständigen Persönlichkeit und meine Entmenschung zu einem willenlosem Stück Fleisch.

Alle 4 waren Personen, mit denen man locker ein KZ im Sinne der NS-Zeit betreiben könnte. Es geht nicht, weil die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland es nicht zulassen. Aber diese Gesetze, wie schnell können die sich ändern? Die Ukraine war die am meisten privilegiert Sowjetrepublik in den Zeiten der UdSSR. Die Ukrainische SFSR, nicht die Russische SFSR! Heute ist sie eine Nazi-Kloake. Und heulen der Welt die Ohren voll, was für arme unterdrückte Hascherln sie doch gewesen wären.

Stelle ich mir die Figuren im 3.Reich vor, so ist meine Charakterisierung folgende: als KZ-Personal wäre Ruhländer der Intellektuelle, der leitet und befiehlt, den Gashahn aufzudrehen. Sollte er sich hinterher einem Entnazifizierungsprozess stellen müssen, redet er sich darauf raus, für die Insassen immer nur das unter den Umständen beste herausgeholt zu haben, ohne ihn wäre alles schlimmer gewesen. Seine Frau würde einwerfen: „Das waren Kommunisten, die muss man doch ausrotten!“ Bernhard Bunzel ist der, der den Gashahn aufdreht. Er würde sich im Prozess damit verteidigen, dass wenn er nicht mitgemacht hätte, wäre es ihm selbst an den Kragen gegangen. Dann die GRÜNE Renate Gröger. Sie ist die Ilsa des Quattrovirats, die Sadistin, die sich an den Möglichkeiten, die die Position ihr verleiht, aufgeilt. Und natürlich würde sie zu ihrer Verteidigung vortragen, dass sie doch selbst nur ein Opfer sei…

Die Existenzberechtigung des BFW Bad Pyrmont liegt drin, Menschen in einem Beruf so auszubilden, dass sie hinterher diesen Beruf ausüben können. Listet das BFW das nicht, hat es keine Existenzberechtigung.

Aber es wollte etwas kommen, das unüberbrückbare Widersprüche sichtbar machte!

Der Krieg gegen Nordafrika

Plötzlich wurde aus heiterem Himmel Muammar al Gaddafi zum neuen Hitler erklärt, den die NATO unbedingt stoppen müsse.

Ich weiß nicht, wer sich noch daran erinnert, wie allen voran die GRÜNEN zum Krieg mobilisierten. Vor meinem Innern Auge sah ich sie schon durch die Straßen marschieren,

Mit Gloria Victoria
Zieh'n wir in den Krieg

singend.

Im BFW Bad Pyrmont war ich der einzige mir bekannte, der nicht von Kriegsbegeisterung erfasst war.

Im Haus gab es eine Kneipe, dort schmiedeten die Stammtischgeneräle Pläne, wie die NATO den Diktator zu Fall bringen müsse.

Ich war der einzige, der sich gegen die Machenschaften der NATO formulierte.

Das hat die Kriegsgeiler nur angeheizt!

Und weil ich mich dagegen formulierte, waren sich einige Dozenten nicht zu schmutzig, in den Klassenzimmern Kriegspropaganda zu betreiben.

Es war extrem gruselig, das zu erleben.

Man muss Krieg nur zum humanitären Akt erklären. Schon sind sie dabei. Die Herrschenden sind nicht so dämlich, dass sie an den Müll, den sie verzapfen, von wegen „unseregemeinsamenWerte“-blabla, selber glauben. Aber dass ihr Fußvolk so dämlich ist, darauf verlassen sie sich.

Hier wurde sichtbar, dass ich und die anderen sich gegenseitig ausschließen!

Zu den Dingen, die ich im BFW tatsächlich begriffen habe, gehört, wie leicht es ist, eine Menschenmenge so zu formen, dass zuletzt eine Reichs-Pogrom-Nacht daraus wird und die Pogrom-Geiler sich im Recht fühlen. Es hat nichts mit Nation, Juden oder was auch immer zu tun. Die Vorwände sind absolut beliebig austauschbar. Es ist rein massenpsychologische Steuerung seitens anerkannter Autoritäten. Und die Anerkennung entsteht durch den formalen Posten.

Interessant ist, dass genau dieser Krieg einen Wendepunkt darstellte. Mehr Menschen als in den Kriegen davor haben begriffen:

Der Westen verursacht, auf geheimdienstlichem Wege, mit NGOs und so weiter, in einer Region Probleme und bietet sich dann als Löser der Probleme an. Er verhindert mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln eigenständige Lösungen und eskaliert die Situation.

Eine Miniaturversion dieser Methode war auch das BFW. Immerhin rechtfertigen die ihre horrenden Geldforderungen damit, neben Ausbildung auch Hilfe bei Problemlösungen zu verkaufen. Was ein Witz ist. Probleme, die ich tatsächlich hatte, konnte ich nicht einmal ansprechen. Stattdessen haben die einfach Probleme erfunden und versucht mir ihre Phantasieprobleme aufzuzwingen.

Beiden Fällen liegt die selbe Struktur zu Grunde: eine impertinente Ignoranz dem andren gegenüber bei gleichzeitiger geradezu pathologisch anmutender Selbstüberhöhung.

Was mir an Pepe Escobars Texten besonders gefällt ist, dass er eine sehr präzise Sprache für die Wahrnehmung der westlichen Wertegemeinschaft durch den Globalen Süden entworfen hat. Pepe Escobars Wort für den Wertewesten ist Stupidistan. Narzissmus ist erst in den letzten 3 Jahrzehnten wirklich stark thematisiert worden. Er war immer ein Thema, heute ist er aber ein zentrales Thema. Kein Wunder, denn er wurde zu einem herausragenden Charakterzug zahlreicher westlicher Menschen. Er fängt in marginalen Entitäten wie dem BFW Bad Pyrmont an. Er gerät außer Kontrolle, wo er globale Politik wird.

Erinnert sich jemand an die Szene in Deep Space 9, als zum ersten mal die Formwandlerin aus dem Dominion auf die Raumstation kommt; ihre Worte?

„Ihr habt keine Ahnung, was hier angefangen hat!“

Im Westen sollte man sehr schnell begreifen, dass der heutige Westen das Dominion in dieser Geschichte ist. Das Dominion stürzt den Alpha-Quadranten in ein unübersichtliches Chaos von Kriegen, die seine Herrschaft über ihn sichern sollen, um zuletzt für immer selber unterzugehen.

Der Westen hat nichts übrig, wofür zu kämpfen sich lohnt. Und er hat immer weniger, wofür zu leben sich lohnt.

Das BFW Bad Pyrmont war ein exzellentes Beispiel. Offiziell eine Kulisse, die der Welt mitteilt: „Seht her, was für ein tolles Sozialsystem wird hier haben!“ In Wirklichkeit eine Erfahrung, von der Nietzsche gesagt hätte: „Was mich nicht umbringt, macht mich härter!“

Ich werde noch einen weiteren Teil schreiben, der das bisher dargestellte mit Beschreibungen einzelner ausgewählter Erfahrungen unterfüttert.

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Das BFW Bad Pyrmont, die GRUENEN und der Tod Teil 2

Aus der Vorgeschichte

Ich hatte die Schule nach der mittleren Reife verlassen. Zu studieren hatte ich nicht vor, meine Schulzeit bestand nicht gerade aus den Abenteuern an der Riverdale High, sondern aus häufigen Wechseln, Internat, Heim usw. Ich war froh, als es vorbei war. Damals waren die wilden 80ger Jahre. Rebellion of strangers, das Leben ein Experiment, ich folgte dem Satz Arthur Schopenhauers (sinngemäß zitiert): „Wer wirklich die Welt erfassen will, der suche sich seine Nahrung in der Wildnis!“

Meine Neigungen galten in jenen Jahren der Musik, der Poesie und er Philosophie, kurz: ich war ein geborener Taugenichts, wie Eichendorff ihn vorstellt.

Ich jobbte so rum. Welchen Beruf ich ergreifen sollte, tzja, da fiel mir gar nichts ein. Das hatte aber auch eng mit dem schwierigen Verhältnis zwischen mir und meinem Vater zu tun. Der Mann war Facharzt für Orthopädie und was ich so gehört habe in seinem Beruf gut. Er hatte allerdings erhebliche persönliche Probleme. So war er einer der Heimatvertriebenen aus Böhmen. Und ein schwieriger Charakter. Eine Sache war, dass er auch Alkoholiker war. Keiner der physisch gewalttätigen Sorte, ein Spiegeltrinker. Und er reproduzierte ein Ensemble an Verhaltensmustern, die man heute unter dem Begriff Narzisstische Persönlichkeitsstörung zusammenfasst. Jeden Versuch, den ich gemacht habe, mit ihm über eine berufliche Laufbahn zu sprechen, hat der benutzt, mich nieder zu machen. Jeden Beruf, den ich vorschlug, als minderwertig gekennzeichnet. Meine Mutter war früh an Leukämie gestorben und ich hatte dann nur noch ihn als Elternteil, aber es ist sehr schwer mit narzisstischen Elternteilen umzugehen, vor allem wenn es gleichgeschlechtlich ist, also Vater-Sohn, Mutter-Tochter. Es wird vereinfacht, wenn man die Persönlichkeitsstruktur als Krankheitsbild kennt und die Verhaltensweisen klassifizieren kann, aber das tat ich nicht. Es ist, glaube ich, auch erst in den letzten Jahrzehnten gut erforscht worden.

Später kam noch eine vergleichsweise frühe Alzheimer-Erkrankung hinzu.

Ich war Jahre im Ausland und hatte alle meine Dokumente bei ihm gelagert. Diese hatte er in dieser Zeit vernichtet. Warum er das tat, habe ich eine Vorstellung, aber das ist Spekulation. Mag sich jeder selbst seine Schlüsse daraus ziehen oder nicht.

Die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren

Überschrift des Höllentors in Dantes Divina Commédia

Schon kurz nach Beginn des sogenannten Reha-Vorbereitungs-Modul 1 hätte ich packen und das BFW Bad Pyrmont verlassen sollen.

Die setzen mir so einen Dreikäsehoch, Student der Universität Heidelberg im 2.Semester, der hier irgend ein Praktikum macht, mit einem Fragebogen vor die Nase. Er stellt die Fragen, ich antworte, er kreuzelt an.

Wie groß kann das Interesse der BFW-Mitarbeiter an den Rehabilitanden sein, wenn die so ein „Aufnahmeritual“ einem Praktikanten, der fast noch frisch von der Schule kommt, anvertrauen. Denn man würde ja schon erwarten, ich zumindest, eine so teure Einrichtung, 100 000 € für mich, nutzt so einen Vorgang, sich ein Bild von der Person zu machen, um die es geht und Ziele abzustecken. Immerhin handelt es sich um eine Struktur, die Einfluss auf das weitere biografische und berufliche Leben eines Menschen, vieler Menschen nimmt.

Ich sitze also vor dem kleinen Jungen und der fragt natürlich auch nach meinem Schulabschluss. Ich stand vor dem Problem: zwar hatte ich den Mittelschulabschluss gemacht, aber das Zeugnis nicht mehr. An den Schulen werden Abschlusszeugnisse nur 20 Jahre archiviert und dann vernichtet. Ich hatte es nicht mehr beschaffen können. Zu sagen, ich habe Mittlere Reife, kann aber das Zeugnis nicht beibringen, mache ich mich lächerlich. Was aber archiviert wird, ist die Zeit des Schulbesuchs. Ich kann also nachwiesen, dass ich die 10. Klasse Realschule gemäß Schuljahr besucht hatte.

Hast du die 10. Realschule gemacht, hat du automatisch Hauptschulabschluss. Ich wollte nicht Quantenphysik studieren, ich wollte nicht Bundeskanzler werden, ich wollte eine Fotografenausbildung mit Abschluss Geselle machen. Dafür ist ein Hauptschulabschluss formal vorausgesetzt. Voila, Problem gelöst.

Die Beratung des Arbeitsamtes ist auch nicht sehr hilfreich gewesen, denn dort sagt dir auch jeder „Welchen Schulabschluss Sie als Teenager gemacht haben, danach fragt in ihrem Alter niemand mehr!“

Das BFW Bad Pyrmont überzeugte mich eines besseren. Oder schlechteren, wie immer man das formulieren will.

Ich hatte durch das BFW Bad Pyrmont etwas begriffen: das dreigeteilte Schulsystem der BRD hat einen Grund, wie Aldous Huxley ihn in Brave New World beschreibt.

Abitur = Alpha-Mensch

Mittlere Reife = Beta-Mensch

Hauptschulabschluss = Gamma-Mensch

Ich erhielt fortan den Stempel Gamma-Mensch. Das hat Auswirkungen.

Vor allem kam hinzu, dass ich wahrscheinlich der erste Rehabilitand war, den das BFW-Bad Pyrmont je hatte, der eine eigenständige politische Meinung vertrat. Und zu allem Überfluss diese auch noch formuliert.

Gamma-Menschen haben aber kein Recht auf eigene Ansichten. Sie haben die Meinungen der Alpha-Menschen nachzubeten.

Man hatte mich als Linker identifiziert. Eine politische Ansicht links von der BILD-Zeitung war im BFW Bad Pyrmont jedoch verboten. Jedenfalls für Gamma-Menschen. Jedenfalls für mich.

Heute bin ich normal stabil. Damals war ich noch sehr angreifbar. Das nutzten die weidlich aus. Sie taten alles in ihrer Macht stehende, ein paar Sachen davon werde ich in einem anderen Teil beschreiben, um zu sabotieren, dass ich den Abschluss schaffe!

Was für ein dreckiger Parasitenhaufen! Kassieren von der Stadt München 100 000 €, um mich zum Fotografen auszubilden, betreiben aber in der Realität das genaue Gegenteil. 100 000 €, die begleitende Therapie beinhaltet und nutzen das aus, um meine Persönlichkeit zu vernichten.

Und nicht vergessen: der Obergrüne des Ortes, Klaus Muchow war dort tätig und eine Obergrüne Renate Gröger.

Dieses Vorgehen ist also lebensreal mit der Partei Die Grünen vereinbar.

Oder ist es sogar Teil grüner Politik?

Der Obergrüne Muchow und die obergrüne Gröger haben sich am Ende regelrecht in den Hintern gebissen, dass ich den Gesellenbrief geschafft habe, obwohl sie definitiv alles aufgefahren haben, was sie hatten, genau das zu verhindern.

Grottenschlecht, aber angesichts der Umstände ging es nicht besser.

Der Witz an der Prüfung war, dass ich mir in Wirklichkeit die BFW-Jahre sowieso hätte ersparen können, um dieses Ergebnis zu erzielen. Ich hatte die ganze Prüfung nur mit Wissen und Können gemacht, welche ich in die Ausbildung mitgebracht hatte. Ich habe im BFW so gut wie gar nichts gelernt. Überhaupt nichts sogar. Ein bisschen etwas habe ich in der Zeit hinzugelernt, weil ich nebenbei in einem Fotostudio gejobbt hatte.

Ich hatte nach der Prüfung gedacht, fein, ich habe es hinter mir, das Ziel Abschluss war soweit erreicht.

Dann kam der nächste Schock: man wird das BFW nicht mehr los!

Auch wenn du dort nicht mehr bist, versuchen die, ihre Herrschaft über dein Leben zu behalten.

Der Berufsabschluss macht überhaupt keinen Sinn. Du musst trotzdem hinterher dort anfangen, wo du vor dem BFW aufgehört hast. Denn du wirst das BFW nur wieder los, wenn du in dem Beruf nicht mehr weiter machst.

Als Gamma-Mensch zumindest, nehme ich an. Jedenfalls war das meine Erfahrung.

Wenn ich sowieso noch einmal nach dem Berufsabschluss mit dem Erwerb des Mittelschulzeugnisses anfangen muss, dann ist das BFW endgültig überflüssig. So schlage ich das ohnehin mittlerweile jedem vor, der Fotograf werden will: erwirb, wenn nicht schon geschehen, zumindest die Fachhochschulreife und gehe an eine FH. Damit bist du auf der sicheren Seite. Vergiss die Handwerkskammer. Das ist ein System von Abhängigkeiten und Ausbeutung.

Mein Leben als Benjamin Button.

Das Datum habe ich mir erlaubt zu schwärzen, weil ich finde, dass das wirklich nur einen Arbeitgeber angeht, hier dokumentiere ich mein Zeugnis, um klar zu stellen, dass ich kein leereres Geschwätz von mir gebe.

Ohne dieses Drecks-BFW hätte ich das halt gleich gemacht. Das ist nicht sooo aufwändig. Das meiste musste ich auffrischen und mittelschul-kompatibel strukturieren. Englisch war über viele Jahre meine Alltagssprache. Es ist aber ein Unterschied, ob man eine Sprache zur Kommunikation benutzt oder in der Schule. Biologie, klar, ich hatte früher im Altenheim gearbeitet und auch mal eine Ausbildung zum Sanitäter gemacht. Sehr lange her, aber Auffrischen tut es, weil man das ja schon einmal gelernt hat. Oder zwei mal, in der Schule und im Leben danach. Geschichte – ja, hmm, womit befasse ich mich wohl, wenn ich Zeit hab? Mal im Blog nachsehen, vielleicht gibt der Aufschluss. Da ich keine 16 mehr bin, haben sich die eine oder andere Info in meinem Gehirn abgelagert. Zugegeben: Mathe musste ich noch einmal ganz neu lernen um eine Prüfung antreten zu können. Als 16jähriger hatte ich, soweit ich mich erinnern kann, Deutsch 2, Englisch 3 Mathe 4. Oh Wunder der Natur: ich habe seither dazu gelernt!

Im BFW war das völlig egal. Diese Leute hatten es darauf abgesehen, mir jeden Tag zu verstehen zu geben – und mit jeden Tag meine ich buchstäblich jeden Tag! – dass ich anerkennen soll, ein Untermensch zu sein, dafür kam es ihnen gelegen, den Mangel an einem Mittelschulzeugnis als Waffe gegen mich einsetzen zu können!

Ich meine, so oder so, auch wenn ich nur Hauptschüler gewesen wäre: wer gibt diesem Gezücht das Recht, einen Menschen damit zu diskriminieren?

Die Diskriminierung war nur ein willkommenes Mittel, nicht das Ziel. Ziel war es, mich politisch auf Bild-Zeitungs-Ideologie einzustampfen.

Was diese Leute vor allem andern zu erreichen versuchten, war mir die Möglichkeit, mich artikulieren zu können wegzunehmen!

Im Rahmen einer Fotografenausbildung, die den Steuerzahler 100 000 € kostet!

Sie hätten sagen können: „Ach nee, wissen Sie, Herr Löw, das hier ist ein Pensionat für Töchter aus gutem Hause. Grattler, wie Sie, sind hier nicht willkommen!“ – alles wäre gut gewesen. Das klappt hier nicht, ich muss mich weiter orientieren. Aber dann wäre ihnen das Geld durch die Lappen gegangen. Die Mitarbeiter des BFW Bad Pyrmont waren Monster, die sich an den Gelegenheiten, die das Sozialsystem bietet, bereicherten.

Ich könnte jeden Tag beschreiben und jeder Tag war ein weiterer Tag in der Hölle auf Erden.

Und lokale Obergrüne, Klaus Muchow und Renate Gröger, waren mit von der Partie.

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Das BFW Bad Pyrmont, die GRUENEN und der Tod Teil 1

Diesen Beitrag zu schreiben fällt mir schwer. Aber er muss sein, denn er ist eine Warnung!

Ich bin nicht wie Tennessee Williams, dessen nahezu gesamtes theatralisches Schaffen ein einziger Seelenstriptease war. Ich meine, ich bewundere seinen Mut das zu tun und Werke wie, ich nenne die Titel der deutschen Übersetzungen, Die Glasmenagerie, Endstation Sehnsucht, Die Nacht des Leguan, werden noch Jahrhunderte gelesen und gespielt werden, denn auch wenn die Situationen und Ausprägungen der Charaktere mit den Generationen sich verändern, so bleiben die beschriebenen psychologischen Vorgänge die nämlichen, solange es Menschen gibt.

Ich schreibe lieber über die Herrscher der Welt und ihre Kämpfe um Macht. Oder deren Knechte. Oder über Comics. Oder deren Verfilmungen.

Das ist ein Moment, in dem all das ineinander fällt!

Comic war immer auch eine Erzählgattung, die über Dinge spricht, die für andere Ausdrucksformen zu abgedreht, zu grausam, zu untergründig, was auch immer, sind. Wer zum Beispiel Marvel’s Cloak & Dagger aus den 80ger Jahren, besonders solange Bill Mantlo der Creator war, kennt, oder Nyx und frühe X-23, weiß, was ich meine. Sollte sich jetzt jemand mit schwachen Nerven animiert fühlen, Nyx und die ersten X-23 lesen wollen – seid gewarnt, es ist seelisch grausam! Auch in diesem Beitrag hier geht es um seelische Grausamkeit, aber nicht Comic-Book-Format-grausam.

Wäre ich Dramatiker, ich schriebe normalerweise wohl eher in der Tradition von Shakespeares Königsdramen.

Das hier wird kein Königdrama. Das hier wird nur ein Bericht über die Abgefucktheit der Auswirkungen von Königsdramen auf die unteren Ebenen in der Gesellschaftspyramide. Und eigentlich nur einem einzelnen abgefuckten Loser darin, mich.

Es fällt mir noch aus einem anderen Grund schwer.

Ich kann darüber nicht schreiben, ohne dass der Hass aus mir hervorbricht, wie die Lava eines ausbrechenden Vulkans!

Der Naomi-Osaka-Effekt

Sie haben es vielleicht mitbekommen. Naomi Osaka ist Weltranglisten-Zweite im Tennis. Sie hat eine psychische Erkrankung. Darum ist es wichtig für sie, Menschen, die schädlich für sie sind, von sich fern zu halten. Sie brach unlängst die French Open ab. Sie wollte der Presse kein Interview geben, denn Presseleute wirken sich schädlich auf ihre Psyche aus, man wollte sie dazu zwingen, also brach sie ab.

Wen wundert es, dass deutsches Journaille-Gezücht sich vor den Kopf gestoßen fühlt? Ich denke, Menschen, die Lebenszeit aufwenden meinen Blog zu lesen, nicht.

Die Reaktion auf Naomi zeigt auch, dass es eben keinen Sinn macht, mit Kreti und Pleti über so ein Thema zu reden. Ich fühle mich jetzt durch sie ermutigt, das Thema doch anzusprechen. Man stößt auf Vorurteile, das wars, aber wenn eine Weltrang-Tennisspielerin das Problem auch hat, dann wird es „normaler“. Also, thanks, Naomi, you helped a lot more than most of the therapists I met in my lifetime! Ich habe nämlich eine ganz ähnliche psychische Störung wie sie, die Ärzte nennen es eine schizo-affektive Persönlichkeitsstörung.

Hat man das richtige persönlich-private Umfeld, ist es leicht damit umzugehen. Man kann, wie Naomi für die gesamte Welt sichtbar zeigt, alles tun, was man will und man kann es gut machen.

Das Schlüsselwort ist „affektiv“. Für Menschen, die eine solche Störung haben, ist es die wichtigste und beste Medizin, Menschen, die sich auf die eigenen Psyche schädigend auswirken, von sich fern zu halten. Ansonsten tritt ein Effekt ein, der sich anfühlt wie das, was David Cronenberg in seinem Film Scanners beschreibt. Vielleicht hat ja David Cronenberg auch diese Störung, denn er findet wirklich überzeugende Szenen und Bilder, in denen man sich “ als Insider“ wiederfinden kann.

Das lässt sich natürlich nur begrenzt verwirklichen. In der Schule, am Arbeitsplatz, in der Politik, wo immer man unter Fremden ist, hat man auch mit Menschen zu tun, die schädlich für einen sind.

Nun, das ist die Geschichte meines Lebens. Ich fange etwas an, breche ab, fange etwas anders an, breche ab… Der wesentliche Grund ist immer, dass ich die Menschen nicht aushalte, mit denen ich zu tun bekomme. Nicht alle, aber zu viele davon.

Prozeduren

X-23, Laura – Originalskizze

Ich habe mich est spät, erst, nachdem ich komplett dysfunktional wurde, in Therapie begeben. Aber das überspringen wir jetzt, weil das hier irrelevant ist.

In dieser psycho-sozialen Struktur erfuhr ich davon, dass es in der Bundesrepublik Deutschland etwas gibt, das Berufsförderungswerke heißt. Das wird damit beworben, dass dort eine Kombination aus Therapie und Berufsausbildung stattfände. Das nennt sich Reha.

Das klingt ja zunächst mal so, als sei es wie geschaffen für Personen, die Probleme haben wie ich.

Es kommt noch besser – scheinbar, denn wie meistens im Kapitalismus, ist das nur Werbung, die als Köder ausgelegt wird und mit dem Produkt nichts zu tun hat, bzw. eben nur scheinbar! – es wird nach diesem Konzept eine Ausbildung zum Berufsfotografen in einem BFW Bad Pyrmont angeboten.

Ich hatte in Malaysia und in den USA Anfangserfolge als Fotograf. Dort benötigt man dafür keine Zeugnisse. Das ist ja etwas, was an den USA vielen gefällt: Zeugnisse brauchst du nur, wenn du ein College oder eine Uni besuchen willst. Für alles andere musst du das, wofür du Geld willst, können und in angemessener Zeit die Arbeitsergebnisse liefern, die erwartet werden, end of story. Aber ich lebte wieder in Deutschland. Hier steht und fällt alles mit Zeugnissen. Und ich war in einem Alter angekommen, in dem es letzte Gelegenheit ist, noch einen Beruf wirklich bis zum Abschluss anzugehen!

Ich sah also eine Möglichkeit, meine fotografischen Ambitionen in die Realität umzusetzen.

Natürlich kann sich kein Mensch ein BFW leisten. Für so eine Reha kassieren die in Bad Pyrmont über 100 000 €! Also durchläuft man – durchlaufe ich das gesamte Prozedere des Arbeitsamtes, das dafür vorgesehen ist, wenn Leute wollen, dass die öffentliche Hand ihnen das bezahlt. Alleine schon damit ist man über 1 Jahr befasst!

Nun, letztendlich genehmigte die Stadt München mir eine Reha im BFW Bad Pyrmont mit den Ziel Fotografengeselle!

Wenn du nicht genau weißt, wer der Feind ist, musst du ziemlich genau aufpassen!

Eine Weisheit aus den 80ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Ich hatte leider aufgehört, sie zu berücksichtigen.

Was soll ich sagen. There is a price to pay for everything. Noch so ein alter Spruch. Diesmal ein amerikanischer. Ich mag alte Sprüche, die sich gehalten haben. Sie stimmen immer.

Von Anfang an gab es zahlreiche Signale, die mir sagten: „Breche ab! Das hier ist kein Neuanfang, das hier ist eine Endstation!“

Aber ich war so gierig danach, diesen Berufsabschluss zu machen, dass ich immer jedem richtigen ersten Impuls zuwider weiterhin blieb!

Denn zunächst sind es Zeichen. Dann steigern sie. Zuletzt war es eine zweieinhalb Jahre währende psychische Vergewaltigung. Mit diesen Leuten ist es wie mit allen gewöhnlichen Verbrechern. Lässt du ihnen eine Tat durchgehen, steigern sie sich auf das nächste Level.

Sicher, die Sache hatte Vorlauf. Niemand landet grundlos in einem BFW, sondern weil das Leben bereits an einem Punkt angekommen war, von dem aus es nicht mehr weiterging. Das wissen die. Das ist ihr Geschäft. Leuten aus der Situation heraushelfen, ist die Werbung, die Politiker erfunden haben – Notlagen ausnutzen, sich zu bereichern, die Realität!

Heute hat sich das das BFW Bad Pyrmont mit einem anderen BFW zusammengeschlossen zu einem Verein, der sich INN-tegrativ gGmbH nennt. Wie die Modeworte „Integration“, „Inklusion“, welche Gutmenschen so gerne um sich werfen. Wie man sich im Duktus der linksgrünen Schickeria verkauft, das wissen sie. Oder besser ausgedrückt, das wissen die Werbefirmen, die sie beauftragen.

Ich produziere im Laufe der kommenden Wochen eine Ansammlung von Fragmenten, von denen ich hoffe, dass Leser sie in ihrem Gehirn zu einem logischen Ganzen bauen können. Die Methode Nietzsche. Ich bin immer noch emotional zu sehr involviert, um es in einen strukturierten Text fassen zu können.

Das hier werden nur ein paar Fragmente zu meinen „Aufzeichnungen aus einem Totenhause“. Ich bin noch lange nicht damit fertig, das aufgearbeitet zu haben. Ich schreibe es hier zusammen, weil die Bundestagswahl ansteht und ich möglicherweise damit helfen kann, Entscheidungen zu treffen. Man muss Informationen sammeln, um Entscheidungen treffen zu können. Ich spreche von Erfahrungen, die man mit Gutmenschen hinter verschlossenen Türen macht. Denn in dieser Klitsche gehören zu denen, die den Ton angeben, GRÜNE.

In dieser Bundestagswahl besteht die reale Gefahr, dass die Grünen stärkste Partei werden. Das sind die GRÜNEN jenseits abstrakter Debatten im Internet. Das ist die GRÜNEN im wahren Leben.

Es hat einen Grund, warum zum Beispiel die Dankrede von Annalena Baerbock eine 40 minütige einschläfernde Aneinanderreihung nichtssagender Plattitüden war, in die jede*r hineinphantasieren kann, was er/sie/es will. Außer natürlich wenn sie konkret wird, und das Dax-Unternehmen preist, das den vollständig recycelbaren Schuh herstellt.

Es gibt einen Grund, warum die Massenmedien in Rundfunk und Print als Propagandaapparate der Grünen fungiren.

Davon kann man immer ableiten, was die entscheidenden, führenden Eliten in der Wirtschaft anstreben und hier ist es, die GRÜNEN als führende politische Partei in Deutschland einsetzen zu wollen.

Grüne sind wohlfeil. Grüne haben keine Inhalte. Politische Vorschläge oder Inhalte sind für sie nur Spielkarten, die sie im Ringen um Herrschaftspositionen einsetzen wie beim Skat. Denn sie streben nur eines an: sich Herrschaft über die Leben andere Menschen anzueignen!

Lasst es nicht zu!

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g7-Terminals

Ich weiß ja nicht, ob diese G7-Idioten mit ihren „Kommunikationswissenschaftlern“ besprechen, wie sie promotet werden.

Aber der Größenwahn beängstigt dann doch, auch wenn Boris Johnson aussieht, als hab er die Nacht durchgesoffen und sich seither nicht gewaschen..

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Wenn die Rötte auf die Gurke trifft

Tichanowskaja, ein Gurkenleben

Man kann für Tichanowskaja sicherlich Verständnis aufbringen.

Sie war nie etwas anderes, als eine unscheinbare Hausfrau in Minsk, darüber hinaus arbeitslos, die klassische Graue Maus. Sie ist nicht die hübscheste, der größere Teil der Weißrussinnen ist hübscher als sie. Das klingt jetzt natürlich sexistisch, so meine ich das aber gar nicht, ich erwähne es deshalb, weil es im Leben einer Frau Bedeutung hat. Frauen können gar nicht wirklich etwas dafür, aber hübschere bekommen mehr Aufmerksamkeit als weniger hübsche. Nicht nur von Männern, auch von Frauen. Frauen können das gut einschätzen, die wirkt auf Männer anziehender als ich, die weniger. Darauf gründen sie ihre Rangordnung.

Da landet ihr Gatte im Gefängnis. Und plötzlich ändert sich alles. Ein paar Wochen später steht sie im Rampenlicht. Dann die Wahl. Die Niederlage, die Flucht ins Ausland, wo schon alles für sie vorbereitet ist. Plötzlich wird sie Galionsfigur eines geopolitischen Großprojektes, das eine dreistellige Millionensumme schwer ist und im Erfolgsfall werden noch 3 Milliarden draufgelegt.

Trotz Corona jetsettet sie zu Fototerminen von Hauptstadt zu Hauptstadt.

Natürlich genießt die Graue Maus Aufmerksamkeit und Luxus.

Nie wieder will sie zurück in ihr altes, tröges Leben.

Sie braucht Erfolg um jeden Preis. Denn Scheitern bedeutet für sie den Fall in das Bodenlose. Weit unter ihr altes Leben. Ehefrau eines Knastbruders, die noch nicht einmal mehr nach Hause kann, weil sie sich dort vor Gericht für Hochverrat verantworten müsste. Das ist keine Besonderheit Weißrusslands. Eine Person, die im Dienste ausländischer Mächte, finanziert von ausländischem Geld, Verfassung und Regierung zu stürzen versucht, wird in jedem Lande des Hochverrats angeklagt. Sie kann froh sein, keine Amerikanerin zu sein. Eine Amerikanerin, die so handeln würde, täten die Amis einfach mit einer Kampfdrohne umpusten. Ein Luxusleben in Litauen aufrecht erhalten, wird sie auch nicht können. Sie hat nichts gelernt, zu dem sie zurückkehren könnte und sie kann nichts, das benötigt wird, um die Existenz eines Privatiers zu schaffen. Sie ist eine Neureiche und Neureiche ihrer Art verlieren schnell wieder alles, weil sie nicht wissen, wie Vermögen zusammengehalten wird. Bis an ihr Lebensende von Steuergeldern ausgehalten zu werden, so lieb hat die EU sie auch wieder nicht. Eine erfolglose Agentin lässt man irgendwann fallen. Sie wird zur Belastung. Ballast wirft man ab.

Gurke geht in die große Stadt

Dieser Tag nun führt unsere Bouletten-Prinzessin nach Berlin.

Sie hat mächtig was vor:

Jedenfalls soll es so klingen.

Betroffenheits-Claudia. Gurke ist die einzige Frau auf der Welt von heute, die noch glaubt, mit Claudia Roth könne man prahlen.

Noch nicht einmal ihr eigener klandestiner Dienstherr Heiko Maas hat Zeit für sie, für die SPD steht ein Herr Roth zur Verfügung, von dem nur hartgesottene Sozen genaueres wissen, Europaminister, ich denke, die meisten wissen gar nicht, dass es so etwas überhaupt auf ihre Kosten gibt.

Interessant ist dabei nur, dass das Sozen-geführte AA mit dem „Aktionsplan für Belarus“ hausieren geht!

Nicht nur eine unfassbare Anmaßung: das fügt sich tatsächlich nahtlos in die Außenpolitik NAZI-Deutschlands ein!

Und auch das Unions-Treffen fällt ein paar Nummern kleiner aus:

Der Video zum Thema, das alles aussagt (zum Abspielen empfiehlt es sich, auf Vollbild zu klicken):

Plump und unbeholfen trifft sie auf ein paar zufällig anwesende, ältere Herren, die Gastgeber Röttgen gerade noch im Konrad Adenauer Haus zusammentrommeln konnte. Gezwungene Atmosphäre. Diese Agentin, das weiß man bereits, hat versagt. Sie ist verbraucht. Jedoch: the show must go on, jedenfalls bis zur Bundestagswahl.

Sie, die keinen einzigen Gedanken selbständig formulieren kann, weil sie ihn gar nicht denken kann, wirbt mit Diskussionen über NATO, G7 und – steht das hier wirklich? – dem Biden-Putin-Gipfeltreffen? Man möchte es mitleiderregend finden, aber nein! Es ist nicht traurig, es ist beschämend! Diese Frau tritt als Werbepuppe für einen Angriff gegen ihr Land auf, der vorsieht, die Bevölkerung auszuhungern und die Infrastruktur zu zerstören. Das wird nicht geschehen. Ab sie gibt sich ihren Puppet-Masters dafür her. Diese Frau ist nicht mitleiderregend, diese Frau ist eine Verbrecherin der schlimmsten Sorte!

Passend zu ihrer tatsächlichen Bedeutung war auch das rege Interesse der Hauptstadtjournalisten, die sie ja immer gerne zur Lichtgestalt hochjubeln in ihren Kanälen und Gazetten::

Man bedenke, das alles ist ihr eigener twitter-feet, also wirklich das für sie optimalste, was gefunden werden kann!

Upate zwischen Mitternacht und Morgen

Da hat sich dann später doch noch der Faschingsprinz gefunden, um auf dem selben Korridor, auf dem sie schon Röttgen und seine alten weißen Männer traf, ein par Fotos zu machen, mit und ohne FFP2-Maske.

Ob sie vom Faschingsprinz wirklich „gefordert“ habe, es müsse sich „mutiger zu sein“ und sich mehr für Belarus in ihrem Sinne einzusetzen, lasse ich mal dahingestellt. Satirischer kann es dann wirklich nicht mehr werden!

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Neues aus der Eurasien-Phalanx

OK, das Wort Phalanx, hier symbolisch genutzt, mag damit semantisch gesehen sehr überdehnt werden, da es eigentlich nur zwei parallel marschierende Reihen Soldaten beschreibt.

Ich meine damit den Versuch, gleichzeitig Belarus und in Myanmar zur Explosion zu bringen, in Europa und Asien gleichzeitig.

Minsk

Es deutet sich immer mehr an, dass die von Thomas Röper im deutschsprachigen und Donbass Insider im englischsprachigen Raum aufgeworfene These zutrifft, dass es sich bei der Ryanair-Affäre um ein Komplott westlicher oder mit dem Westen verbundener Geheimdienste handelt. Donbass Insider vermutet vor allem den ukrainischen Geheimdient dahinter. Sie begründen das vor allem damit, dass der Email-Provider namens ProtonMail, welcher die Bombendrohungen AN MEHRERE FLUGHÄFEN verschickte, in Russland geblockt ist und vor allem in der Ukraine genutzt wir und bei Ermittlungsbehörden bekannt dafür ist, zum Versenden falscher Bombendrohungen genutzt zu werden. Der Absender saß in der Schweiz, was aber auch durch VPN simuliert werden kann, allerdings muss man bedenken, dass dort auch der berüchtigte, von der russischen Justiz als Mafiaboss aus dem Verkehr gezogene, aber vom Westen, ganz besonders Deutschland, hofierte Chodorkowskij residiert.

Moon of Alabama erinnerte an den Vorfall mit den Wagner-Söldnern, die vor den Wahlen 2020 in Minsk inhaftiert wurden, was zu Unstimmigkeiten zwischen Moskau und Minsk führte und ein Komplott des SBU war, um vor den Wahlen einen Keil zwischen beide zu treiben. Donbass Insider hält es auch von daher naheliegend, dass es sich auch diesmal um den SBU handle, wogegen meines Erachtens wiederum spricht, dass Minsk wahrscheinlich besondere Aufmerksamkeit in diese Richtung walten lässt. Der SBU selber taugt nichts, aber im SBU-Sitz in Kiew hat die CIA eine ganze Etage, die Uken nicht betreten dürfen; der Uken-Geheimdienst hat dort mehr die Aufgabe des Zuarbeiters, der zeitraubende, niedere Tätigkeiten, die aber unerlässlich sind, verrichtet. Und für die CIA nehme ich an, ist so etwas leicht zu bewerkstelligen.

Wie dem auch sei, in der westlichen Berichterstattung begnügt man sich damit, mit Behauptungen um sich zu werfen, während Minsk und Lukaschenko persönlich Material veröffentlichen. Und da wird es schon sichtbar, dass die Propagandafront im Westen gewohnheitsmäßig davon ausgeht, sein Publikum ist blöd genug, sich mit unbegründeten Behauptungen zufrieden zu geben. Das ist gegen Lukaschenko daueraufgehetzt, dem muss man nur ab und zu einen Hundeknochen hinwerfen, um die Stimmung zu erhalten.

Natürlich muss man davon ausgehen, dass der KGB wusste, dass der als NEONAZI-Aktivist bekannte, als Journalist getarnte Protasevich in Griechenland an dem Delphi-Forum teilnahm, denn es ist unwahrscheinlich, dass der einen so wichtigen Aktivisten nicht beobachtet, – (ich meine, der Verfassungsschutz hatte innerhalb von mindestens 40 Jahren mich auf seiner Beobachtungsliste, einen völlig unwichtigen, durchgeknallten linken Loser) – wodurch der KGB auch wissen musste, dass dieser im Flieger sitzt.

Protasevich mit gelber Sandbrille Mitte hinten; der mit Brille im Vordergrund zu ihm ist ebenfalls ein bekannter weißrussischer Neonazi, dessen Name mir entfallen ist; er sitzt aktuell in Belarus eine Haftstrafe ab.

Dennoch ist eindeutig belegt und von der westlichen Propaganda nicht widerlegt, dass die Entscheidung, in Minsk zu landen vom Piloten getroffen wurde. Alle anderen Flughäfen hätten ihm keine Landeerlaubnis gegeben. Klingt plausibel: erst faked eine NATO-Geheimdienst eine Bombendrohung der Hamas. Die nimmt jeder ernst. Dann wird der Maschine Minsk als einzige Landungsmöglichkeit offen gelassen, was auch plausibel klingt, da alle anderen Flughäfen auf EU-Territorium liegen.

Einen weiteren Erklärungsvorschag trägt Moon of Alabama vor: „Bei früheren Vorfällen mit Bomben in zivilen Flugzeugen wurden diese entweder durch einen Timer oder durch ein Barometer (Luftdruck = Höhe über Grund) ausgelöst. Dass der Erpresser einen bestimmten Ort für die Bombenexplosion nannte, kann nur bedeuten, dass die Bombe durch ein GPS-Gerät ausgelöst werden sollte. Dies erklärt, warum sich die Piloten entschieden, nach Minsk umzuleiten, anstatt die viel kürzere Strecke nach Vilnius zu beenden.“

Es ist leicht nachweisbar, dass der weißrussische Kampfflieger erst 16 Minuten nach Abdrehen der Passagiermaschine aufgestiegen war. Es ist absolut üblich, in solchen Notfällen, Kampfflugzeuge als Geleit zu schicken. Das kann man sogar in jedem Hollywood-Streifen sehen, in dem Flug-Pipapo mit Terroristen vorkommt. Nur ein einziges mal in der Geschichte haben die Amis völlig vergessen, Kampfflugzeuge aufsteigen zu lassen, als ein Akt von Luftfahrt-Terrorismus stattfand, das war am 11. September 2001.

Es fiel also ineinander, das Flugzeug musste in Minsk landen und dass der Neonazi-Aktivist an Bord sein wird, war den Behörden bekannt. Und keine Sicherheitsbehörde lässt einen per Haftbefehl gesuchten Verbrecher laufen, wenn er ihr auf dem Silbertablett serviert wird. Dazu kommt, dass die EU jetzt schon Vorbereitungen triff, die Parlamentswahlen in Russland Herbst diesen Jahres zu sabotieren; Protasevich und seine russische Dulcinea kommen da als Informationsquelle, was geplant sein mag, deutlich in Betracht.

Vielleicht ist das Verbot von 3 deutschen Sabotage-U-Booten in Russland, darunter das berüchtigte, eigens für die Expansion nach Osten geschaffene Zentrum Liberale Moderne der GRÜNEN-Funktionäre Marieluise Beck und Ralf Fücks, eine erste Folge davon.

Das Europaparlament hat unlängst erst bekanntgegeben, die russischen Parlamentswahlen nicht anzuerkennen und ihre Durchführung so gut es geht stören zu wollen.

Dass die GRÜNEN das kriegstreiberischte Dreckspack sind, das wir gegenwärtig in der organisierten Politik haben, ist nicht neu und wurde durch den Ukrainebesuch mit Stahlhelm-Einlage des Old MacDonald Robert Habeck unterstrichen. Habeck dient sich den Transatlantikern in der Hoffnung an, möglicherweise doch noch kanzlern zu dürfen, weil Annalenas Stern am Sinken ist, kaum dass er aufgegangen war und nach 16 Jahren Merkel ist Annalenas Schutzwall „Männer wollen nicht, dass eine starke Frau Bundeskanzlerin wird“, nun ja, formulieren wir es mal so, für sich selber sprechend.

Es fällt auch auf, dass Deutschlands moderne „Antifaschisten“, vor allem bei den Grünen, weder in der Ukraine, noch in der weißrussischen Opposition, Neonazis erkennen können. Ob das bewusstes Unterschlagen ist, oder ob diese Leute so damit beschäftigt sind, alles vom Blumenkohl bis zum Kopfsteinpflaster als „voll nazi“ identifizieren zu müssen und darum eben nicht wissen, wie man Nazis erkennt, stelle ich dahin. Ich habe mich allerdings auch schon gefragt, ob da nicht Absicht dahinter steckt. Denn wenn alles und jede*r Nazi ist, ist niemand mehr Nazi. Das existiert dann nicht mehr. Es löst sich in der Masse auf und die Erwähnung nervt jeden nur noch bis zum Abwinken.

Egal ob es ein Geheimdienst-Coup des Westens war oder ob die Maschine umgeleitet wurde, um den Neonazi festzunehmen, es macht genau genommen nur in Nuancen einen Unterschied. Argumente gibt es für beide Varianten. Eine Einschätzung, Lukaschenko sei reingelegt worden, geht in beiden Fällen fehl. Im ersten Fall hätte die Maschine keine andere Möglichkeit gehabt, als in Minsk zu landen, es war unabwendbar, im zweiten Fall hätte Luka weniger schicksalsgetrieben gehandelt.

Der Bruch zwischen EU, vor allem Deutschland, und Weißrussland ist nicht mehr zu kitten. Dieser kurze Ausschnitt aus Lukaschenkos Rede, in der er explizit den Westen für die Affäre verantwortlich macht, wird deutlich genug, dass Belarus sich nichts mehr gefallen lässt und alle „Privilegien“ Europas liquidiert.

Der kleinwüchsige Saarländer mit Napoleonkomplex mach sich nur lächerlich, wenn er von „Druck erhöhen“ spricht. „Als erstes Signal“ meint er wohl eine Antwort Weißrusslands auf sein Gehabe. Grammatik war noch nie seine Stärke. Ich weiß von 256 Gefangenen, jetzt sind 2, Protasevich nebst Damenbegleitung, hinzugekommen. Aber genaue Zahlen gibt es da eh nicht. Fakt ist, dass Heikos Großmannssucht lediglich bewirkt, dass keiner dieser Gefangenen vorzeitig aus der Haft entlassen werden wird, weil gerade in Weißrussland, wo die Hitler-Besatzungsmacht ein ganzes Viertel der Zivilbevölkerung ermordet hat und in Gestalt des Minsker Gettos ein riesiges Freiluft-KZ betrieb, lässt man sich ganz sicher von einem teutonischen Größenwahnsinnigen mit Goebbels-Statur nicht in die Justiz eingreifen und zu Gunsten von Neonazis schon gleich gar nicht!

Heiko, da kann es keinen Zweifel geben, ist ein Fall für Dave Dunning und Justin Kruger.

Er bildet siche ernsthaft ein, er können Russladn gegen Weißrussland ausspielen:

Das einzige, was mich immer noch in Betracht ziehen lässt, das Luka das selber in die Wege geleitet hat, ist die Hektik, Hilflosigkeit und Konfusion, mit der die EU den Fall behandelt.

Myanmar

Dort hat sich seit meinem letzten Artikel wenig getan.

Es kursieren verstärkt teilweise uralte Agitations-Filmchen, die oft auch in Thailand von amerikanischen Filmstudenten mit Statisten hergestellt wurden, welche sich alle an westliches Publikum richten.

Hier ein Bild aus einem solchen, der die Arakan-Army zeigt:

Diese Filme nutzen oft den Einsatz von Frauen als psychologischen Propagandatrick. Das war in den 80-ger Jahren schon so, dass es vor allem revoluzzerisch traumtänzelde Studenten besonders scharf macht und ihre weiblichen Kommilitoninnen stark agitiert, wenn die Rolle der Aufständischen von jungen Frauen in Uniform mit Knarre ausgefüllt wird.

In der Tat liest man auch wieder häufiger von Gefechten zwischen Minderheitsgruppierungen und der Zentralmacht. Reuters schreibt ab und zu etwas, dass solche Gruppierungen sich verbünden. Von Überfällen auf Polizeistationen ist die Rede. Achten Sie darauf: in der Regel kommen diese Meldungen von Reuters. Unlängst hatte RT-Deutsch so eine Meldung, das war aber nur die Reuters-Meldung eingeRTdeutscht.

Das kommt alles vor, es ist aber nicht neu und nicht spezifisch. Es kam immer vor. Hintergrund ist auch nicht die queer-feministische Weltrevolution, Hintergrund sind Machtkämpfe regionaler Warlords.

Es liegt sehr nahe, dass das nun wieder verstärkt passiert. Man nennt das die Britische Methode. Dabei geht es darum, regionalen Machthabern Vorteile zu versprechen, wenn sie sich für das „Empire“ engagieren und helfen, den Staat zu destabilisieren, die Zentralmacht zu schwächen oder gar zu stürzen.

Das gesamte britische Empire wurde auf diese Weise aufgebaut. Großbritannien kämpft nicht selber, es lässt regionale Strukturen bis zur Erschöpfung gegeneinander kämpfen und unterwirft sich dann beide.

Und im Shan-Staat liegt man nie falsch, wenn man die Hintergründe im Kontext mit dem internationalen Drogenhandel sucht!

Das muss auch nicht die Shan-Armee selber sein, das können auch Unterformationen kleinerer Stämme sein, die im Shan-Staat leben. In Myanmar spricht man da normalerweise nicht von „Stamm“, sondern von „Volk“. (In der Übersetzung. Da ich die regionalen Sprachen nicht kann, weiß ich auch nicht, wie deren Wortschatz ist. Korrekt wäre also zu sagen, man übersetzt es in der Regel mit „Volk“ und nicht mit „Stamm“, auch wenn es sich nur im 1 – 2000 Leute dreht.)

Das ganz große Ereignis dann letzte Woche, war Aung San Suu Kyis erster Gerichtstermin.

Im Vorfeld hatten diverse Medien eine Geschichte von drei Deserteuren erzählt, die behauptet haben sollen, sie „wollen nicht mehr auf das eigene Volk schießen“, garniert mir allerlei Greuelgeschichten. Was da vorgetragen wird, sind so billige Hollywood-Klischees, dass ich die Sache nur überflogen und gleich wieder vergessen habe.

Der Gerichtstermin. In guter Gesundheit und stolz hielt sie eine politische Rede, der zufolge ihre Partei die wahre politische Kraft Myanmars sei und das in alle Ewigkeit.

Die NLD hielt zeitgleich in mehreren Städten kleinere Kundgebungen ab, bei einigen scheint es zu Zusammenstöße mit der Polizei gekommen zu sein. Getröte irgendeines als Experte getaggten XY in der Westpresse, Myanmar stünde kurz vor dem Bürgerkrieg, sind zweifellos stark übertrieben. Im Gegenteil, die Beteiligung an den Kundgebungen fiel wohl wesentlich geringer aus, als erwartet, auch von den Sicherheitskräften erwartet.

Und jetzt ein besonders wichtiger Fakt: zum ersten Mal seit dem 1. Februar testen im englischsprachigen Raum die Medien diese Woche, wie die Stimmung bezüglich einer Militärintervention des Westens ankäme:

Man muss das ganz klar im Kopf haben: Foreign Policy ist das zuständige Organ, solche Debatten einzuleiten.

Eingeleitet werden sie, wenn der Weg über Color Revolution nicht fruchtet, das Ziel aber bestimmten herrschenden Kreisen des anglo-amerikanischen Imperiums so wichtig ist, dass sie zu allem bereit sind!

Jetzt binden wir das ganze ein in den Kontext zu einer Meldung von Pepe Escobar von heute, 27.05.2021:

Gestern wurde es endlich bestätigt – direkt aus den Eingeweiden von Stupidistan!

Kurt Campbell – notorisches Obama-Biden 1.0 und 2.0 Aktivum – ist jetzt der Leiter der Indo-Pazifik-Angelegenheiten im National Security Council unter Obama-Biden 3.0.

Er ist der Kerl, der tatsächlich die „pivot to Asia“ erfand, als er im State Dept war. Die Meriten dafür wurden sofort von Hillary Clinton beansprucht.

Bei einem Auftritt, der gestern an der Stanford University stattfand, sagte Campbell: „Die Periode, die allgemein als Engagement [mit China] beschrieben wurde, ist zu einem Ende gekommen.“

Natürlich: der „pivot to Asia“ ist nie wirklich gestorben. Es hat ein klares Trump-Crash-Test-Dummy-Kontinuum gegeben.

(Anmerkung des Übersetzers, also von mir, denn für einen so kurzen Text kann ich mir die Zeit nehmen: Crash-Test-Dummy ist Pepes Wort für Joseph Robinette Biden Jr.)

Campbell vernebelte die ganze Sache, indem er von einem „neuen Satz strategischer Parameter“ sprach und der Notwendigkeit, China durch die Zusammenarbeit mit „Verbündeten, Partnern und Freunden“ zu konfrontieren.

Bullshit. Hier geht es um die MILITARISIERUNG DES INDO-PAZIFIKUMS.

Erinnern Sie sich immer daran, was die Handlanger von Crash Test Dummy während seiner ersten Ansprache vor dem US-Kongress in seinen Ohrhörer geflüstert haben!

Er sagte, die USA stünden im Wettbewerb mit China, um „das 21. Jahrhundert zu gewinnen“ (Gerede beschissener Verlierer).

Und er sagte, er habe Xi gesagt – das ist wahrscheinlich eine Lüge, denn Xi würde ihn mitten im Telefonat auslachen – dass die USA den INDO-Pazifik militärisch aufrüsten werden, „so wie wir es mit der NATO in Europa tun.“

Was in all dem noch verblüffender ist, dass Crash Test Dummy zu Xi „gesagt“ haben könnte, was die gesamte chinesische Führung bereits selber weiß: dass die USA nur darum ihre Pudel und Chihuahuas kontrollieren, weil sie Europa militarisiert haben.

Sie bemerken es sicherlich selber: die Phalanx, in Europa gegen Weißrussland und in Asien gegen Myanmar aufzufahren, entpuppt sich von Woche zu Woche offensichtlicher als eine koordinierte Klammeraktion!

Beide Länder versucht man zur Explosion zu bringen, das eine als Einfallstor nach Russland, das andere als Einfallstor nach China! Unruhen gelingen schon, aber keine, die die Staatsmacht nicht unter Kontrolle halten kann.

Da darf man sich nicht täuschen lassen und sagen: „Aber in Myanmar haben sie doch geputscht!“ In sogenannten Entwicklungsländern ist es eben sehr leicht, hinter der Kulisse Wahlen zu missbrauchen, die Souveränität des Landes dem anglo-amerikanischen Imperium unterzuordnen. Wie geht man dann damit um?

Unterm Strich rennt man (noch?) in beiden Ländern mit dem Kopf gegen eine Betonwand!

Und zusätzlich in diesen Kontext gehört:

Sicherlich haben Sie bemerkt, dass in der Corona-Hysterie plötzlich die Propaganda gegen China losbrach: Toni Fauci, Dr.Doom, wie er von konservativen Amerikanern in Anlehnung an den Marvel-Schurken genannt wird, der oberste Corona-Stratege der USA, der über 1 Jahr lang auf Trump schimpfte, wenn der von „China-Virus“ sprach, machte plötzlich, vergangenes Wochenende, eine 180°-Wende und beschuldigt nun selber China, den Zombie-Virus im Labor hergestellt und verloren zu haben.

Soweit für heute. Jetzt muss ich mich noch um ein paar Dinge kümmern, die mich in der Lage halten sollen, Rechnungen bezahlen zu können.

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Luka lässt die Puppen tanzen

3 geopolitische Sozialfälle

Das Baltikum ist schon ziemlich lästig, finde ich.

Drei Pimperles-Staaten, die ausschließlich dadurch lebensfähig sind, dass jährlich Milliarden aus der EU-Kasse dorthin fließen und die in dem Moment aufhören würden zu existieren, in dem die Zahlungen ausfallen.

Jede Person, die ein Ticket kaufen kann, würde sich auf den Weg nach Westen machen.

Die baltischen Staaten existieren aus einem einzigen Grunde: als NATO-Aufmarschgebiet gegen Russland!

Nebenbei ist das Baltikum noch ein Abenteuerspielplatz für halbverwestes SS-Veteranen-Gesindel und andere Zombies aus der hitleristischen Ecke, gegen die unsere Berliner und Brüsseler Polit-Bonzen verbal etwas haben, aber die sie mütterlich pflegen, weil sie helfen, den Revanchismus gegen Russland warmzuhalten.

Das war von Anfang an der Grund, für den man sich NAZIs gezüchtet hat: einen Rammbock gegen Russland bauen!

Früher bin ich auf die Schulgeschichte reingefallen und glaubte, die Förderung der NSDAP und Nazideutschlands war gegen den „Bolschewismus“ gerichtet gewesen.

Nun, der starb spätestens 1989 und 1991 endete die UdSSR.

Die Aggressivität, mit der der NATO-Westen gegen die Russische Föderation tobt, entspricht aber völlig der Hitlers.

Und wir aufmerksamen Beobachter lernen.

Es ging nie um Ideologie. Es ging immer nur um das Rohstofflager Russland!

Darum hält man die 3 Sozialhilfeempfänger Litauen, Lettland und Estland für eine gute Investition, darum füttert man sie. Selber können sie zwar zur Wirtschaft der EU nichts beitragen, aber man ist nahe an Moskau und Peterburg.

„Der Weg nach Moskau führt über Minsk“, das konnte ich als Kind oft hören und, ich bin 56, die Münder, aus denen es kam, hatten den Fall des Hitler-Reiches miterlebt.

In Moskau weiß man das. Und endlich hat man in Moskau aufgehört, auf die Werte-blabla-Propaganda des NATO-Westens hereinzufallen.

Im Baltikum kann die NATO in der Luft und zu Wasser aufmarschieren, von Polen aus zu Land.

Die Uken hat man schon unterworfen, aber zwischen Litauen und Ukraine liegt eben noch Weißrussland. Und dort herrscht der – um mich an einer Formulierung von Pepe Escobar anzulehnen – Polit-Punk Alexandr „Jonny-Rotten“ Lukaschenko.

Die  letzte Präsidentschaftswahl wolle der NATO-Westen nutzen, ihn Maidan-mäßig aus dem Amt zu mobben – allerdings hat man aus den Ereignissen von Kiew 2014 gelernt. Diesmal wurde die Farbrevolution mit eiserner Faust zerschmettert.

Die Wahlverliererin Tichanowskaja flüchtete noch am Wahlabend nach Litauen, inszenierte einen hochdramatischen, verheulten Auftritt – wo war das, Instagram? Hab’s vergessen! – der so manchem männlichen Zuschauer an die Eier griff, nur um am nächsten Tag schon in Designerklamotten mit litauischen Regierungsleuten Fototermine abzuklappern. Irren Sie sich nicht: die Bouletten-Prinzessin ist vollkommen unwichtig. Sie ist ein Püppchen, das man vor Kameras platziert, um der „Demokratie“ ein weibliches Gesicht zu geben, weil das jetzt Mode ist. Die wichtige Figur ist ihre graue Eminenz Franak Viačorka!

Der Agent

Eine notwendige Rolle in dieser Farbrevolution spielte ein gewisser Roman Protasevich. Der, dessen Freiheit heute lauthals von SPD-Heiko Maas, Ursula von der Leyen, Kanzlerin Merkel und allem, was Rang und Namen in Berlin und Brüssel hat, gefordert wird, gilt seit vielen Jahren als aktiver Neonazi. Einen aktuellen biographischen Abriss findet man hier:

https://www.foiaresearch.net/person/roman-protasevich

Diesen Jungen zu unterstützen ist dasselbe, wie Gottfried Küssel zu unterstützen. Es gibt nur einen einzigen Unterschied: Küssel ist in Österreich und Deutschland unterwegs, Protasevich in Weißrussland!

Sein seit März 2020 von Warschau aus agierender Telegram-Kanal NEXTA steuerte diese Unruhen gegen die weißrussische Regierung.

Das war eine geradezu mitleiderregende „Revolution“. NEXTA schickte die Leute wirklich wie dummes Schafsvieh durch die Straßen von Minsk – jetzt geht dahin, jetzt geht dorthin, tut jetzt dieses, tut jetzt jenes – allerdings war auch eine bewaffnete Gruppierung dabei, die analog zu Kiew, Februar 2014, im Zuge der Ereignisse einen bewaffneten Sturm auf den Präsidentschaftspalast versuchte.

Nun ist Lukaschenko kein Janukowitsch, Luka trat ihnen mit der Waffe in der Hand entgegen.

Es ist eine alte Weisheit: Politiker sollten niemals auf die eigene Propaganda hereinfallen!

Die NATO-westlichen Sponsoren und Vorbereiter dieser Revolution hatten mal wieder tatsächlich geglaubt, Lukaschenko habe die Wahl gefälscht & könnte sich nicht halten.

Erreicht hat man, dass der durchaus EU-freundliche Lukaschenko aufgewacht ist und EU-feindlich wurde.

Auf diese Rolle war der junge Rechtsradikale Roman Protasevich offensichtlich von langer Hand vorbereitet worden. Er war am Maidan in Kiew mit dabei und er konnte im NAZI-Regiment Asow im Donbass Erfahrungen sammeln.

Er agierte lange Zeit getarnt als Journalist des traditionsreichen amerikanischen Propagandasenders Radio Free Europe und stieß später zu der aus Polen agierenden Agitationsplattform Belsat, die im Zuge des Post-Maidan eigens dafür geschaffen wurde, die Revolution nach Minsk zu tragen.

Weiße Rosen aus Athen

Ob dieser junge demokratische Blogger und Journalist mit Neonazi-Flair etwas mit dem im Vorfeld aufgeflogenen Putschversuch im letzten Monat zu tun hatte, lässt sich im Moment nicht ermitteln für mich.

Allerdings ist es interessant, dass er, als diese Flugzeug-Geschichte mit Festnahme stattfand, auf dem Rückweg von einer Veranstaltung namens Delphi Forum war, an der er mit Tichanowskaja teilgenommen hatte. Diese Veranstaltung gilt als griechischer Zwergableger des Weltwirtschaftsforums in Davos des Professors Klaus Schwab, der ja mittlerweile in aller Munde ist mit seinem „Great Reset“, den die Massenmedien immer noch eine Verschwörungstheorie nennen, obwohl der große Meister selbst diese Bezeichnung geprägt hat und alle Inhalte in einem Buch dieses Titels dargelegt.

Maidan Dezember 2013

Hauptfigur dieses Delphi Forums war Geoffrey Pyatt, der heute Botschafter der USA in Griechenland ist.

Hier schließt sich ein Kreis!

Geoffrey Pyatt war der Botschafter der USA in Kiew 2013/2014 und maßgeblicher Drahtzieher der Maidan-Revolution! Man kann sagen: Victoria „Fuck the EU“ Nuland war der Kopf, Pyatt die Muskeln.

Ich war nicht dabei, aber Pyatt und Protasevich tanzten in Delphi nicht zum ersten Mal auf derselben Hochzeit und Protasevich ist nicht irgendein Trottel, der auf revolutionäre Sprüche reingefallen ist, sondern arbeitete bereits auch offiziell in bezahlten Diensten der USA. Wie heißt es doch: Zufälle sind Zusammenhänge, die man nicht erkennt.

In einem sind sich Nuland und Luka einig: Fuck the EU!

Setzen wir nun fort mit dem Statement fort, das Russlands Außenminister Sergej Lavrov bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem griechischen Amtskollegen vortrug und mit dem Gesichtsausdruck eines Genießers, der gerade sein Mövenpick-Bourbon-Vanilleeis mit frischen heißen Himbeeren und einem Hauch von Zimt auf der Terrasse eines mediterranen Strand Cafés löffelt.

Wir drängen darauf, diese Situation nicht so eilig zu bewerten, sondern sich auf die verfügbaren Informationen, die wir besitzen, zu verlassen. Darüber hinaus gab der Vertreter des belarussischen Außenministeriums eine ausführliche Erklärung ab und betonte die Bereitschaft der belarussischen Behörden, transparent zu handeln, sowie alle internationalen Regeln zu befolgen und volle Transparenz zu garantieren, einschließlich der Zulassung internationaler Experten, falls erforderlich. Ich denke, das ist ein absolut vernünftiger Ansatz. Es wurde auch betont, dass Belarus bereit ist, alle notwendigen Materialien zur Verfügung zu stellen, die bestätigen, dass die Luftfahrtbehörden im Rahmen der internationalen Regeln gehandelt haben. Und da Sie einen belarussischen Staatsbürger [Roman Protasevich] erwähnt haben, wissen wir, dass seine Freundin, eine russische Staatsbürgerin, bei ihm in Minsk bleiben musste. Wir haben bereits ihren Vater kontaktiert, unsere Botschaft hat auch das belarussische Außenministerium gebeten, die Informationen über unseren Bürger zu geben und ihr den konsularischen Zugang zu gewähren. Da dieser Vorfall jetzt in aller Munde ist, haben Ihre Kollegen bereits eine Reihe von Artikeln vorbereitet, die sich auf ähnliche Fälle beziehen, die sich in der Vergangenheit ereignet haben. Der wohl berühmteste Vorfall ereignete sich 2013, als Österreich das Flugzeug des bolivianischen Präsidenten [Evo Morales] auf Drängen der Vereinigten Staaten zur Landung zwang, ohne sich anschließend zu entschuldigen. Ein weiterer ähnlicher Fall ereignete sich 2016, als ein Flugzeug der Belarusian Airlines zur Landung in Kiew gezwungen wurde, weil sich der Sicherheitsdienst der Ukraine für einen armenischen Staatsbürger interessierte, der an Bord war. Dieser Bürger wurde aus dem Flugzeug entfernt, und das Flugzeug setzte seinen Weg fort, so dass niemand den Passagieren eine besondere Entschuldigung zukommen ließ. Deshalb möchte ich noch einmal betonen, dass es wichtig ist, diese Situation mit klarem Verstand zu bewerten, zumal die belarussischen Behörden bereit sind, alle notwendigen Informationen zu liefern.

Ob das Downing by Numbers des Ryanair-Flugs #FR4978 von Griechenland nach Litauen zwischen Minsk und Moskau abgesprochen war oder nicht, das wissen wir nicht und werden es auch nicht erfahren.

Unübersehbar aber ist, dass Lukaschenko genau wusste, was er tat und exakt, welche Reaktion im Westen es hervorruft!

Diese Reaktion war eingeplant!

Die Aktion ist spektakulär und führt genau den Westen vor wie einen Bankräuber, auf den beim Safe Knacken die Scheinwerfer fallen!

Das Vorführen ist aber nicht das Entscheidende. Täglich geschehen dutzende Dinge, die den Westen vorführen, seine Fans stört das nicht und seine Gegner brauchen es nicht, um den Westen zu durchschauen.

Das ist es nicht, weshalb in Berlin und Brüssel ein Treiben losbrach, als seien es Hühnerställe, in die ein Lausbub einen Stein warf.

Mittlerweile rund um den Globus zündeln die Agenturen des Westens und provozieren Unruhen.

Geradezu täglich steigert der NATO-Westen seine Respektlosigkeit, Provokanz und Zudringlichkeit.

NATO-Aufmärsche an Russlands Grenzen, Gekreische aus dem Europaparlament, man müsse Russland aus dem Swift-System entfernen, Forderungen, Nord Stream II zu beenden usw. usw.

Die Affäre Ryanair FR4978 war eine unmissverständliche Message.

Wladimir Putin hatte sie bereits ausgesprochen, während Lavrov mit Blinken in der Arktis sprach:

Lukaschenko hat nachgelegt.

Seine Aussage ist: EU-USA vorsichtig! Wir können auf jedem Niveau zurückschlagen und wir sind dazu bereit!

Glaubt Ursel von der Leyen wirklich, nachdem die EU-USA mit einer Farbrevolution und einem Putsch gescheitert sind, sie könne Weißrussland für das Trinkgeld von 3 Milliarden € kaufen?

Der deutsche Staatssender Phoenix bedient sich schon ganz der Sprache von Studentenflugblättern, als er Sassolis leeres Geschwätz ankündigt:

Sassoli steht ja mit der Bouletten-Prinzessin auf sehr gutem Fuß, wie wir erfahren konnten, als er auf Vovan und Lexus reifiel:

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