In eigener Sache

Aufgrund einer Anzeige des ehemaligen weiblichen StaSi-Spitzels Anetta Kahane fand bei mir am selben Tag, als Ollie „Wirecard“ Scholz seine erste Regierungserklärung abgehalten hat – beziehungsweise hat er sie nur, sehr schlecht dazu, abgelesen – eine Hausdurchsuchung statt.

Mein Rechner wurde sichergestellt und ich wurde ED-behandelt.

OK, keine Klagen, einen ehrlicheren Anfang der rotgrüngelben Bundesregierung hätte es gart nicht geben können.

Allerdings werde ich erst einmal ein wenig leiser treten, ich kann es mir nämlich nicht leisten, dass die nun alle paar Wochen bei mir eingeritten kommen.

Dis benne,

haltet die Ohren steif,

Johannes aka Elynitthria

 

 

 

Die Eskalation rückt näher

Der unterschätzte Demokratiegipfel der Demokraten

Es gibt zahlreiche brauchbare Kommentare zum „Democracy Summit“ Washingtons, die alle mehr oder weniger die selben Schlüsse ziehen.

3 Beispiele:

Bidens Demokratie-Gipfel – der Gipfel der Verlogenheit

Das Offensichtliche ist: der über jeden Zweifel erhabene, freiheitliche und moralisch integre Westen und seine Freunde versus die autoritären Staaten, die nur Böses im Schilde führen.

Es wird aber ein ganz wichtiges Element übersehen: als Vertreterin Weißrusslands war die NATO-Agentin Tichanowskaja geladen!

Das ist eine de-Facto-Kriegserklärung an Minsk!

Des Bundestags aktuelles Stündlein-Schlagen

Der Bundestag berät über die Situation an der ukrainisch-russischen Grenze.

Zu dieser Sorte „Aktuelle Stunde“ gibt es folgendes zu sagen:

sie finden statt, wenn eine Eskalation bereits beschlossene Sache ist!

Da wird nichts debattiert, sondern für das Wahlvolk wird simuliert, es würde debattiert werden, indem jede Partei rituell die für ihr Klientel vorgesehenen Standpunkte vorträgt.

Das kann man bereits daran erkennen, dass ausnahmslos jede:r Abgeordnete: / weiß, dass das Minsker Abkommen eine Vereinbarung seit 2014 zwischen der Regierung in Kiew und den regionalen Führungen in Donezk und Lugansk unter der Schirmherrschaft von Deutschland, Frankreich und Russland ist.

Das gesamte Geblubber von wegen „Normandie-Format“ ist nur eine erbärmliche Show, da Kiew sich beharrlich verweigert, das Abkommen umzusetzen. Was im Bundestag alle wissen, keiner spricht die tatsächlichen Realitäten an, alle beten die Propagandavorgaben kritiklos nach.

Resümee

Ich hoffe ja, dass ich an dieser Stelle im Prognostizieren ebenso treffsicher bin wie Karl Lauterbach, der für seine Fehlerquote von 100% bekannt ist.

Aber alles deutet darauf hin, dass ich unseligerweise Recht habe!

Der Westen ist fest entschlossen, die Russische Föderation in Einzelteile zu zerschlagen, die dann von willfährigen Agenten wie dem Sträfling Nawalny geführt werden. Der Grund ist, sich der gewaltigen Mengen an Rohstoffen zu bemächtigen, die auf dem Territorium der Russischen Föderation lagern.

Hierfür sind 2 Eskalationspunkte vorgesehen:

  1. eine völkermörderischer Angriff der Uken-Nazis auf die Volksrepubliken Donezk und Lugansk, gegen den die Russische Föderation militärisch aktiv werden muss.
  2. Ein weiterer Angriff auf Weißrussland unter einem Vorwand Irgendwas-mit-Migranten, von wo aus ein nächster Regierungssturz versucht wird. Dafür spricht auch, dass Großbritannien Truppen an die weißrussische Grenze verlegt.

Menschenrechte sind eine Waffe des Imperialismus!

Heute, am Tag der Menschenrechte, beschließt ein britisches Gericht die Auslieferung des entrechteten Menschen Assange an die USA!

Ich bin in diesem Thema nicht drinne, ich befasse mich aktiv nur noch mit Fragen des Krieges und seiner Verhinderung, es gibt zahlreiche sehr kompetente Blogs, die das genau verfolgen, Nachdenkseiten, The Duran, Das dritte Jahrtausend, Apolut etc. In Mainstreammedien ist Tucker Carlson der einzige mir bekannte, der eine realistische Berichterstattung darüber macht.

Natürlich verfolge ich die Entwicklungen.

Assange ist ein Opfer des imperialistischen Krieges!

Menschenrechte, Pressefreiheit, das sind leere Worte, mit denen der Westen seine Kriegspropaganda bestückt. Demokratie ist ein leeres Wort, mit dem der Westen seine Kriegspropaganda bestückt.

Hier ein weiterer Beweis.

Ask Tucker

Wir haben hier also einen konservativen amerikanischen News-Show-Host, der in wenigen, einfachen Worten die Problematik USA-Russland-Ukraine fehlerfrei beschreibt!

Tucker Carlson beschreibt das Offensichtliche.

So schwierig ist das ja auch nicht, vorausgesetzt, man betrachtet die Realität, hört sich alle Seiten an, betrachtet die Bewegungen soweit möglich und verfolgt keine andersartigen Interessen.

Vergleichen Sie das mal mit dem Gequatsche des Oberlinken Herrn Rechtsanwalt Dr. Gysi, welches ich im vorigen Artikel verlinkt habe,, der uns erzählen will, die Russen sind halt einfach nur blöd und fühlen sich durch Atomraketen an ihrer Grenze, die Moskau in 2 Minuten erreichen können, bedroht, weil sie einfach nicht begreifen, dass ein militärischer NATO-Aufmarsch in der Ukraine plus die Einbindung der Ukraine in die NATO nur liebevolle Herzensgüte ausdrückt, die Ukrainer schützen will wie ein kleines Kindchen.

Meine Definition der deutschen Linken: die Bewegung des militanten Mitläufertums!

Sie haben aus der Trump-Zeit nichts gelernt, sie haben lediglich Propaganda der Democrats nachgeplappert und gehofft, das verschaffe ihnen Regierungsbeteiligung nach der Ära Merkel. Sie flogen mehr oder weniger aus dem Bundestag und lernten nichts. Ich gehe, by the way, davon aus, dass die Linke aus dem Bundestag geflogen ist und lediglich via Briefwahl a la Biden mit knappster Not noch einmal hineingemogelt wurde.

Die frische Bundesregierung muss davon abgehalten werden, uns in verheerende Kriegsabenteuer hineinzuziehen!

Die Gefahr ist immanent. Im Kernland des Imperiums USA wird jedenfalls kontrovers darüber gesprochen. Man erkennt die Gefahr!

Wir können aber nicht darauf bauen, dass die vernünftigen Leute in den USA die Soziopathen zurückpfeifen. Wir müssen klar von der Bundesregierung einfordern, Europa nicht auf die Schlachtbank zu führen!

Die neue Regierung ist da, ab jetzt wird es ernst!

Was Biden und Präsident Putin miteinander besprochen haben, wissen wir nicht.

Die Mitteilung des Kreml bleibt lakonisch:

Key points:
🔹 The intra-Ukrainian crisis and the lack of progress in implementing the 2015 Minsk agreements, which have no alternative for bringing about a peaceful resolution, topped the conversation’s agenda.
🔹 Vladimir Putin warned against shifting the responsibility on Russia, since it was NATO that was undertaking dangerous attempts to gain a foothold on Ukrainian territory, and building up its military capabilities along the Russian border.
🔹 The Presidents discussed the developments around the JCPOA. The Russian President noted the importance of ensuring it is fully implemented in its original version.
🔹 Russia proposed resetting all existing restrictions regarding the functioning of the diplomatic missions.
🔹 The Presidents recalled the fact that the two countries were allies during World War II.

Overall, the conversation took place in a sincere and business-like atmosphere.

„Business-like atmosphere“ in Diplomatensprache bedeutet, beide Seiten haben ihre Standpunkte erklärt ohne eine Annäherung zu erzielen.

Gleichzeitig haben die USA Weißrussland vom Dollar abgeschnitten. Die Reaktion Weißrusslands ist eine Währungsunion mit dem Russischen Rubel.

Deutschlands Pressegesox bläst zum Angriff.

Diese „zehntausende Soldaten“ die Russland „nahe der ukrainischen Grenze“ auffahren lasse, befinden sich in einer Garnison ca. 260 km von der Grenze weg, die nach den napoleonischen Kriegen eingerichtet worden war. *

Das ist schon eine militärische Aussage Richtung NATO, es bedeutet, man bereite sich generell auf einen Angriff seitens der NATO vor.

Von den Grünen Neuminister:innen wären Baerbock, Özdemir, Roth und Habeck zum Krieg bereit. Die anderen kenne ich nicht.

Die FDPler wären zum Krieg bereit.

In Russland hofft man bei Scholz auf Vernunft.

Möglicherweise wishful thinking.

Er hat eigentlich schon deutlich klar gestellt, dass er Deutschland als Subunternehmen der USA versteht.

Dass man die Linke komplett vergessen kann, lässt sich problemlos den Äußerungen des Herrn Rechtsanwalt Dr. Gysi entnehmen, der, wie immer, sich hinter die Kriegsziele der NATO stellt und lediglich irgendwie meint irgendwas ohne militärisch solle sie erreichen, „Wandel durch Annäherung“, was meint, der Westen brauche sich nicht wandeln, der ist ja schon der Gipfel der Menschheitsentwicklung, die anderen müssen sich wandeln, und indem er kritiklos die Propaganda, Russland wolle in die Ukraine einmarschieren, kolportiert.


* In einem Artikel auf den Nachdenkseiten gibt es eine sehr genaue geographische Angabe, wo die Garnison liegt, sogar noch weiter, als ich schrieb. Meine Entfernungsangabe entnahm ich der London Times und überprüfte sie nicht auf der Landkarte.

Das rot-grüne Verbrechersyndikat

hat die Anschaffung und den Einsatz bewaffneter Drohnen vereinbart.

Mehr muss man über das Gezücht, das über uns kommen wird, nicht wissen, um es einschätzen zu können.

Afghanistan – die Asylindustrie läuft heiß

Was immer an Nachrichten aus Afghanistan kommt, man sollte so wenig wie möglich spekulieren, aber sehr viel aussortieren.

Man sieht jetzt oft Bilder von Frauen in blauer Burka. Das hat mit Taliban nichts zu tun. Im Gegenteil, sie lehnen Burka aktiv ab, denn die Burka gehört nicht zum Islam. Der Koran verlangt das Verdecken der Haare, das Kleidungsstück hierfür heißt Hijab. Wenn man solche Kleinigkeiten weiß – diese kann man lernen, indem man einmal den Koran liest – hat man bereits ein Instrument in der Hand, eine Nachricht als falsch oder manipulativ zu erkennen.

Was es mit der blauen Burka historisch-kulturell auf sich hat, weiß ich persönlich gar nicht. Mir hatte mal ein Student aus Pakistan erzählt, diese sei für die Reise, als Schutz vor der Sonne, sandigen Stürmen und den Blicken der Wegelagerer. Ob es stimmt, weiß ich nicht.

Die Taliban jedenfalls sind Puristen und Puristen halten sich an die Schrift, von der sie glauben, Gott selbst habe den Inhalt vermittels eines Engels Mohammed übermittelt.

Wir haben die selben Probleme wie immer: eine Interessengruppen-gesteuerte Werbekampagne zur Manipulation der Bevölkerung.

Wenn das Chaos am Flughafen in Kabul überhaupt stattfindet wie berichtet, dann ist das geplant. Die NATO hatte etwa 1 Jahr Zeit, die Evakuierung vorzubereiten. So lange ist der Abzug der Besatzungskräfte bereits vertraglich beschlossene Sache innerhalb der erweiterten Troika in Doha. Ich habe schon mehrfach, am 16. und am 17., darauf hingewiesen: hier wird ein Tohuwabohu im Dienste der Asylindustrie aufgeführt!

Das Fußvolk der Asylindustrie veranstaltete am Wochenende zahlreiche Demos, immer mit dem Frauen-und-Mädchen-Vorwand. Sehr auffällig.

Gegen diesen Krieg der NATO verhielt man sich ruhig, nun finden Demos gegen den Abzug, und damit für die Fortsetzung des Krieges statt.

Und selbst die Osama-bin-Laden-Story, mit der dieser queer-feministische NATO-Krieg begonnen wurde, war eine Lüge.

Bush verlangte von den Taliban die Auslieferung von Osama bin Laden. Die Taliban antworteten darauf, sie würden ihn ausliefern, wenn die USA ihnen eindeutige Beweise seiner Schuld vorlegen würden. Denn ihre Gesetze der Gastfreundschaft gebieten ihnen, ihm so lange Schutz zu gewähren, solang er als unschuldig gilt.

Bush kam nicht mit Beweisen, Bush kam mit Bomben.

Der Krieg basierte auf der Lüge von der Beteiligung der Taliban an 9/11 und mündete in die Lüge von der NATO-Notwendigkeit im Dienste der queer-feministischen Weltrevolution.

Jetzt herrscht die Lüge von den „zu schützenden“, wie es im Duktus der Bundeswehr heißt, oder „Schutzsuchenden“, wie das Auswärtige Amt und die Bundestagsparteien es nennen, die gerettet werden müssten vor der Rache der Taliban.

Die Regierung Boris Johnson spricht von 22 000 Afghanen für die Insel.

Eine Rula Jebreal, die Autorin sei und irgend etwas mit der University of Miami zu tun haben will, jedenfalls mit der Demokratischen Partei in den USA zu tun hat, fordert gar:

„To thwart a metastasis of the crisis, a multicultural approach is crucial to save/settle 500k Afghan allies, to be distributed in 30 NATO states.“

„Um eine Metastasierung der Krise zu verhindern, ist ein multikultureller Ansatz von ausschlaggebender Bedeutung, mit dem 500 000 afghanische Verbündete gerettet bzw. umgesiedelt werden können, die auf 30 NATO-Staaten verteilt werden.“

Baerbock setzt sich in das Sommerinterview und fordert von Deutschland „weit über 50 000“ aufzunehmen.

Die deutsche Helfer-der-Menschheit-Industrie insgesamt kommt langsam in Engpässe. So macht der Staat das Geld nicht mehr so einfach dafür locker, reine Schmarotzer-Einrichtungen wie das BFW Bad Pyrmont zu pampern, ohne dass diese die Leistungen, die sie verkaufen, auch erbringen. Allerdings eröffnet massenhafter Asylantenzuzug dieser Sorte Verkäufer von teuren, minderwertigen Ausbildungen neue Geldquellen zum Anzapfen. Asylanten sind noch einfachere Beute, als arbeitslose Deutsche und die Weiterverwertung von Asylanten wird mit nur geringem Anspruch verbunden sein. Einzelne Mitarbeiter in Deutsch-für-Ausländer-Lehrkräfte umwidmen habe die kein Problem.

Von der Propagandamaschine der Asylindustrie habe ich bisher noch nichts gehört oder gelesen, dass die baltischen Staaten und Polen etwas falsch machten, wenn sie die Grenzen zu Weißrussland mit Stacheldrahtrollen und 2,5 Meter hohen Mauern gegen Migranten absichern. Dort sind Asylanten keine „zu Schützenden“ oder „Schutzsuchende“, auch nicht Afghanen, dort sind sie ein Mittel, gegen Weißrussland und Russland zu mobilisieren. Es ist ein anderer Frontabschnitt.

In Afghanistan geht es auch darum, mit Asylanten den Krieg gegen Afghanistan zu rechtfertigen. Man kann von Tatsachen damit ablenken. Nämlich der Tatsache, dass die NATO absolut gar nichts, womit sie den Krieg all die Jahre hindurch gerechtfertigt hatte, getan hat, nicht einmal Mädchenschulen eingerichtet, obzwar genau das das Aushängeschild par excellence der queer-feministischen akademischen Gesellschaft in den USA und Deutschland war.

Man dämonisiert die Taliban. Diese grüne Charaktermaske Baerbock erfindet irgend welche „Massaker“, die die Taliban angerichtet haben sollen.

Das ist definitiv frei erfunden.

Von 150 Indern war da mal die Rede, die von den Taliban „verschleppt“ worden seien, welche aber in Wirklichkeit nur im Land eingesammelt und der indischen Botschaft übergeben wurden.

Ahmad Massoud Junior ist sichtlich ein recht zwielichtige Figur. Er war im Iran zur Schule gegangen, verbrachte dann aber eine einjährige Offiziersschulung an der Royal Military Academy Sandhurst, gefolgt von War Studies at King’s College London, die er als Bachelor abschloss. Danach hatte er noch so ein Baerbock-artiges Ein-Jahres-Pseudo-Master-Studium mit dem Thema Politik in London aufgesetzt.

Wundert sich jemand, dass der Sohnemann eines CIA-Agenten und Drogenbarons zwielichtig ist?

Massoud Bubi scheint sich nicht entscheiden zu können.

Kurz nachdem er zugesichert hatte, mit der künftigen Regierung des Landes zusammenarbeiten zu wollen, setzte sein Mentor Henri-Bertrand – fix’luja, immer schreibe ich diese Vornamenkombination, die hat sich in meine Gehirnwindungen eingebrannt! Der Typ heißt Bernard-Henry – Levy folgenden tweet ab:

wobei das Foto alt ist oder nicht in Afghanistan aufgenommen.

Der französisch-israelische Linksintellektuelle Levy ist der ultimative Fachmann in Sachen Bürgerkriege-initiieren in islamisch dominierten Ländern.

Es kam dann am Sonntag zu Gefechten. Diese aus dem Boden gestampfte Nordallianz, die von dem Buben und dem als CIA-Agent bekannten Innenminister Ghanis, Amrullah Saleh, angeführt wird, hatte einen Ausfall aus dem Panjshir-Tal unternommen und 2 Städte angegriffen, wurde aber schnell wieder in das Tal zurück getrieben.

Inzwischen ist das Tal abgeschnitten.

Die Taliban haben derzeit den Abzug der ausländischen Besatzer bis zum festgesetzten Termin 31. August 2021 als oberste Priorität gesetzt.

Erst danach wird eine neue Regierung gebildet werden.

Bis dahin haben die Massoud-Leute Zeit, sich zu entscheiden.

Wir wissen, dass die Anrainerstaaten einen Bürgerkrieg in jedem Falle ablehnen und deswegen sicherlich diese sinistere Nordallianz nicht unterstützen werden. Russlands Regierung hat unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, die Nordallianz-Affäre als innerafghanische Angelegenheit zu behandeln.

Die NATO muss gehen. Ohne Unterstützung der NATO kein Bürgerkrieg.

Heute will Massoud verhandeln, morgen lässt er Angriffe durchführen… Der Junge muss begreifen, dass Levy nicht sein väterlicher Freund ist, sondern dass der ihn verheizt. Der rasante Sieg der Taliban ist vor allem anderen Ergebnis des Wunsches der Menschen in Afghanistan nach einem Ende des Krieges. Und sollte dafür die Vernichtung des Stammes von Massoud nötig sein, wird es niemanden geben, der die Taliban daran hindert.


Imperialistendämmerung

Feministinnen in Kabul

Nach und nach kehren die exilierten Taliban nach Afghanistan zurück. Am gestrigen Unabhängigkeitstag wurde geklärt, dass es das Islamische Emirat von Afghanistan in jedem Falle geben wird.

Aus Kabul kommen Nachrichten, dass die CIA irgendwelche Frauen aktiviert hat, die für „Arbeit und Bildung für Mädchen und Frauen“, gekleidet in Stoff aus Flaggen der NATO-Republik Afghanistan.

Woran erkennt man, dass da die genau gleichen Color-Revolution-Spezialisten hinter stecken, die überall aktiv sind, wo der Westen Interessen hat?

Hier daran:

Sie fordern ein Recht, bzw. Rechte ein, die sie sowieso haben.

Sie fordern genau das, worauf der Westen seine Propaganda aufbaut.

In 20 Jahren hat die NATO-Besatzungsmache – das hätte Besatzungsmacht heißen sollen, aber Besatzungsmache ist eigentlich viel besser – keinen Fingerschnipps für die Ausbildung von Frauen und Mädchen in Afghanistan getan. Der Beweis: ganz offiziell hat der Westen über

2 x 1000 x Eine Milliarde US-Dollar

ausgegeben. Ihre eigenen Körperschaften, hier die Auswertung, die das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen für das letzte Jahr veröffentlicht, zeigen die Resultate, was Ausbildung von Frauen und Mädchen betrifft:

In den 20 Jahren seit Beginn des Angriffskriegs der NATO ist also exakt gar nichts getan worden, die Daten sind schlechter als vor dem Krieg, nichts, außer blöde Fotos für Propaganda im Westen zu inszenieren, wie das hier:

Ebenso ist die Armut in dem Land größer als vor 20 Jahren.

Wo sind die mehr als 2×10^12 $ hingekommen?

Diese Frage hätten sich die Leute im Westen zu stellen. Denn sie haben dieses Geld erwirtschftet.

20 Jahre lang hätten Frauen Forderungen nach Ausbildung auf die Straße tragen können und taten es nicht. Jetzt, da die NATO abzieht und beispielsweise in Deutschland alle von FDP, Union bis Partei Die Linke die Vertreibung der Besatzungsmacht und ihrer Marionetten zur Katastrophe erklärten, plötzlich tauchen solche, umringt von Pressegewimmel, auf.

Die neue Nord-Allianz

In irgendwelchen alternativen Medien wird Ahmad Shah Massoud Senior als „legendär“ bezeichnet, der Sohn sei nun etwas shady, da er mit dem, ich zitiere „Zionisten Levy“ in Verbindung steht.

Kurz etwas, das jeder wissen kann, der in den 80ger Jahren die Politik verfolgt hat:

Die Nord-Allianz war eine von der CIA aufgebaute Proxy-Armee. Sie kämpfte schlagkräftig gegen die Rote Armee, hatte ja auch moderne Waffen aus den USA, einschließlich der berüchtigten Stinger, mit denen sie Hubschrauber abschießen konnten.

Sie finanzierten diese Waffen mit Anbau und Handel von Opium.

Wie ich schon schrieb, lernte Ahmad Shah Massoud während seiner Zeit als Student an der französischen Hochschule in Kabul Henri-Bertrand Levy kennen.

Am 09. 11. 2001, 2 Tage vor dem berühmt-berüchtigten 9/11, kam er gewaltsam zu Tode.

Der erste von der NATO eingesetzte Präsident Hamid Karsai erklärte ihn zur „Legende“.

Er war Führer der Nordallianz und damit einer der wichtigsten Anführer gegen die Rote Armee, er war CIA-Contractor und Drogenboss. Nebenbei war er noch der Stammeshäuptling der Tadschiken in Panjshir-Tal.

Das mit dem „Zionist“ ist der typische Quatsch aus Alternativen Medien, die zumeist von jungen Studenten betrieben werden.

Der Sohn ist ganz Sohn seines Vaters, wie es aussieht, und Levi war mit dem Vater verbunden, jetzt kümmert er sich um die Karriere des Sohnes.

(Das muss man diesen Kreaturen wie Levy lassen: im Gegensatz zu Linken kümmern die sich um ihre Leute!)

Was also im Panjshir-Tal derzeit geschieht, ist der Versuch des französischen Geheimdienstes, mit Sicherheit in Zusammenarbeit mit der CIA, das zu machen, was der Westen am liebsten tut: ethnische Konflikte schüren!

Man versucht jetzt die Tadschiken gegen die Paschtunen einzusetzen, welche die Hauptbasis der Taliban sind!

Es ist immer das genau gleiche Spiel, man nutzt eine ethnische Minderheit und wiegelt sie gegen die Mehrheit auf; zeigt es Erfolge, initiiert man bewaffnete Konflikte.

Jetzt ist eben der Sohn Stammeshäuptling, der zusammen mit dem NATO-eingesetzten Innenminister Ghanis, Amrullah Saleh, der sich neuerdings selbst zum Interimspräsidenten erklärt hat, im Dienste der NATO versucht einen Bürgerkrieg einzuleiten.

Wir wissen nicht, wie sich das noch entwickeln wird, aktuell sind sie nur auf dem eigenen Stammesgebiet erfolgreich. Von Tadschikistan erhalten sie keine Unterstützung, Tadschikistan will, dass der Krieg in seiner Nachbarschaft beendet wird und dort sind bereits starke Kontingente der Armee der Russischen Föderation stationiert, die die Grenzen bewachen sollen. Von Tadschikistan aus kann die NATO also keine Versorgung organisieren.

Das bedeutet, das Tal kann isoliert werden. Die NATO müsste ihre Insurgenten dann via Luftbrücke mit Waffen, Munition, ISIS-Söldnern usw. versorgen.

Oh, warte, die NATO organisiert gerade eine Luftbrücke, wie Zwerg Heiko prahlt…


Soweit an dieser Stelle, ich habe jetzt für heute keine Zeit für mehr. Für formale Fehle gilt das gleiche Blabla wie immer.

Die Konterrevolution hat begonnen

Aber zunächst: mittlerweile wurde gemeldet und von unterschiedlicher Seite bestätigt, dass Ashraf „the Almighty“ Ghani, von dem sich der Teutonen-Linken-Boss Herr Rechtsanwalt Dr. Ghysi – äh, Gysi meine ich natürlich – wünschte,

wie ich annehme, da Ghani an der Columbia-Universität in New York studiert hatte, ehe er für die NATO als Präsident nach Afghanistan ging und somit dem Milieu angehört, dem teutonische Linke gerne angehören würden, satte 169 Millionen US-Dollar aus der afghanischen Staatskasse gestohlen hat und nicht, wie zunächst angenommen, 5 Millionen $. Mit diesen 169 Mio setzte er sich am Sonntag in’s Ausland ab.

Die Familienzusammenführung mit seiner Tochter Mariam, die in New York als „Künstlerin und Filmemacherin“ (was sonst? Die Frau gehört zur New-Yorker Elite, da ist frau Filmemacherin) lebt, wird ein rauschendes Fest werden!

Dauert aber noch ein wenig. Im Moment hat er Unterschlupf in den VAE. Aus humanitären Gründen, versteht sich.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema!

Unter großem Presse-Tamtam hatte sich am Sonntag Abend Ahmad Massoud, Sohn des ehemaligen Führers der Nordallianz, in Szene gesetzt, er würde die Northern Alliance neu ausrufen und den Widerstand gegen die Taliban anführen.

Die Nordallianz war die von der CIA aufgebaute Truppe, die den Kampf gegen die UdSSR anführte und zugleich den überwiegenden Teil des Opiumanbaus in Afghanistan betrieb.

Ahmad Massoud ist Offizier der britischen Armee und hat an der selben Offiziersakademie in London studiert, an der traditionell die Söhne der Königlichen Familie, zuletzt Prinz William und Prinz Harry, ihren militärischen Schliff bekommen. Er gehört zur afghanischen Oberschicht, für die paschtunische Bauern weniger wert sind als die Hunde an ihrem Hof.

Zum Milieu, dem deutsche Linke nahe stehen, passt er aus zwei Gründen ganz gut: erstens kann man sich sicher sein, dass er, wenn er einen Yacht-Turn mit standesgemäßen Freunden, Top-Models und Kokain unternimmt, man sich auf dieser Yacht einig ist, dass in Afghanistan mehr für die LGBTQ+-Community getan werden muss. Das zweite ist: die Verehrung, die viele Angehörige der linken Szene für Heroinsüchtige hegen, wird dank Personen wie ihm erhalten werden können; sein Vater und dessen Umfeld wurden von den Taliban 1996 bis 2001 zwar um das Opiumgeschäft gebracht, aber ich geh davon aus, dass er und seine Familie am aktuellen Opiumgeschäft beteiligt sind, das noch um einiges größer ist, als es das vor dem Islamischen Emirat in Afghanistan war. Immerhin wurden die Schlafmohn-Felder jetzt unter der Aufsicht der ISAF höchstselbst wieder aufgebaut und danach von der Mission“Resolute Support“ beschützt.

Und da sind wir an dem unvermeidlichen Punkt angekommen: die Taliban haben gestern Abend offiziell bekannt gegeben, dass der Opiumanbau zerschlagen werden wird. Das Islamische Emirat in Afghanistan verfolgt eine Null-Drogen-Politik!

Wie ich das vorhergesehen hatte. Natürlich werden die Opiumkartelle Afghanistan nicht kampflos aufgeben!

Als interessantes Detail kommt hinzu, dass gar nicht in erster Linie Großbritannien hinter dem Versuch Ahmad Massouds stehen soll, zu versuchen eine Konterrevolution aufzubauen, sondern Emmanuel Macron!

Levy, Ahmad Massoud Jr. Macron

Der Opium-Lord Ahmad Shah Massoud, des heutigen Ahmads Vater, hatte an der französischen Hochschule in Kabul studiert und war seit 1980 eng mit dem – who would have guessed! – notorischen Kriegstreiber Bernard-Henri Levy verbandelt gewesen.

Bereits am Samstag, dem 14. August war im Le Journal des Dimanche ein offener Brief von Ahmad Massoud Junior an Levy erschienen, in dem er an Frankreich um Hilfe appellierte.

Im April diesen Jahres hatte Levy noch mit einem offiziellen Staatsakt Massoud Senior gehrt, bei dieser Gelegenheit den jungen Massoud Macron vorgestellt.

Ich glaube, diese Aktion war auf längere Sicht geplant; dieser Brief hätte eine Mediendebatte in Frankreich entfachen sollen, die der Vorbereitung offizieller staatliche Unterstützung durch Frankreich diente. Mit einem so schnellen Sieg der Taliban hatten die auch nie gerechnet.

Man muss ab jetzt sehr aufpassen, was die Nachrichtenlage betrifft.

Bisher war sie relativ einfach. Aus dem Grund, dass die NATO aus ihrer Arroganz der technokratischen und materiellen Übermacht die Taliban so unterschätzt hatte, dass sie ihr völlig überrascht unterlag. Auch die Propagandamaschine der NATO, wie sie hier vom Propaganda-Multiplier hübsch graphisch dargestellt wird,

ist viel zu schwerfällig, um schnell genug reagieren zu können. Sie setzten darauf, dass das Wort „Taliban“ reicht, dem deutschen Michel und seiner Mandy Meier vor der Glotze und hinter der BILD in Angst und Schrecken zu versetzen und schmücken ihre Stories nach Hollywood-Manier aus.

Auch muss man mit sogenannten alternativen Medien jetzt anfangen aufzupassen. Solche haben beispielsweise heute Morgen schon gemeldet, „10 000 Kämpfer“ dieser plötzlich neu gegründeten Nordallianz hätte in Panjshir völlig überraschte Taliban besiegt – das ist dann eben genau dieser Propaganda-Schwachsinn, mit dem man kleine Kinder füttert, die irgend einen Kanal auf Telegram haben oder ein twitter-account und die einfach alles kolportieren, was sie finden und das ihre Sensationslust nährt.

Aus Jalalabad melden lokale Journalisten, soll es zu Gerangel gekommen sein zwischen Anhängern des NATO-Staates, den die deutschen Linken „Republik Afghanistan“ nennen und Anhängern des Islamischen Emirats Afghanistan, wo es auch zu Schusswechseln gekommen sein soll. Hintergrund sei gewesen, dass eine Gruppe lokale Jugendlicher die Taliban-Fahne wieder mit der Flagge des NATO-Staates getauscht hat. Klingt nach typischer Agenten-Provokation.

Ebenso wie der unter anderem von RT bejubelte Auftritt von fünf oder sechs Frauen in Kabul vor Pressefotografen, die todesmutig „Bildung“ für Frauen forderten, was die Taliban nie in Frage gestellt hatten sondern lediglich die westliche Presse und die westlichen Parteien unterstellen, sie würden es in Frage stellen. Aber eben das genau sind diese Aktionen, die andeuten, dass der überrumpelte Apparat der NATO-Staaten schaut, wie er wieder Fuß fassen kann.

Das ist im Moment alles zu dem Thema Konterrevolution, das gesichert ist.

Zusammengefasst: noch ist nichts passiert, aber zwei Dinge sind sicher: die NATO wird diese Neiderlage nicht einfach so hinnehmen und das Opiumgeschäft löst sich nicht einfach in Luft auf wie die Armee Ghanis.

Wie immer, formale Fehler korrigiere ich im laufe der Zeit, so direkt nach dem Schreiben habe ich keine Lust.