Die militärische Eskalation des Krieges gegen den Iran wird kommen

Sie ist aus zwei Gründen unvermeidlich:

  1. Die Interessen Israels. Der Iran ist das einzige, was Groß-Israel noch im Wege steht. Die arabisch-nationalistischen Bewegungen sind restlos zerschlagen, der schiitische Halbmond ist zerschlagen, die Golfmonarchien haben Israel nichts entgegenzusetzen, sie werden sich jammernd und kampflos unterwerfen, sobald der Iran weg ist, sollte der Iran vernichtet werden. Sie horten zwar Waffen aus den USA in rauen Mengen, aber das ist nur Schaufensterdeko. Sie haben niemanden, der sie bedienen kann, die saudische Luftwaffe wird von amerikanischen Piloten geflogen.
  2. Die Interessen der USA. Der Iran ist notwendiger Bestandteil der Neuen Seidenstraße, die China zur Weltmacht Nummer 1 machen wird. In Washington geht man davon aus, dass die USA einzige Weltmacht bleiben können, wenn das Projekt Neue Seidenstraße scheitert.

Widerstand innerhalb des NATO-Territoriums wird es nicht geben

Reden wir hier von Deutschland. Auch Sahra Wagenknecht papageit die Sprüche vom, ich zitiere sie wörtlich, „tapferen Freiheitskampf des iranischen Volkes“ nach. Ihr Vokabular besteht aus den üblichen Schimpfwörtern, wie Mullah-Regime, Theokratie, Islamisten usw. Mullah-Regime ist, nebenbei bemerkt, eine Wortprägung der Monarchisten, um die Islamische Republik als illegitim zu verunglimpfen. Nun hat ja der Vorstand des BSW, wie es sich für eine deutsche Partei gehört, auch ihren Quotenperser in Gestalt eines dubiosen Unternehmers iranischer Herkunft. Michael Lüders ist in seinen Ausführungen auf Parteifunktionärs-Niveau abgesunken und nicht mehr weiter interessant oder nützlich, um in Deutschland zu helfen, die Geschehnisse im Nahen Osten, wie es eurozentristisch heißt, in Westasien, wie es wirklich heißt, begreifbar zu machen.

Kurz: Das BSW ist endgültig zu einem Die-Grünen 3.0 verkommen, so, wie die Partei Die Linke spätestens 2011 zu Die-Grünen 2.0 verkommen ist.

Das BSW kann endgültig als gescheiterter Versuch – von was eigentlich? – abgehackt werden.

Frau Wagenknecht agiert exakt, wie die Partei Die Linke in Kriegsfragen agiert.

Die Ziele der NATO seien ja richtig, man beglücke das Land mit dem Nihilismus des Goldenen Westens. Nur eben nicht in Gestalt eines US-amerikanischen Angriffskrieges. Obzwar der US-amerikanische Angriffskrieg die einzige Möglichkeit dazu ist.

Doch freilich würde es werden, wie in Afghanistan, die Lords of the Western World nachdem sie 20 Jahre lang Hochzeitsgesellschaften usw. bombardiert hatten, sich zurückziehen mussten, weil der Spaß zu teuer und ressourcenaufwändig wurde und die Taliban sich als die legitime politische Führung des Landes etablierten.

Der Unterschied: Der Iran ist nicht das kleine, ohnehin bereits kriegsgeschwächte Afghanistan.

Der Iran hat in etwa die selbe Bevölkerungsmenge wie die BRD, ist aber weit über viermal größer, Iran: ca. 1.648.195 km², Deutschland: ca. 357.022 km².

Der Iran hat eine gewaltige militärische Industrie und ein riesiges Militär.

Das Afghanistan der Taliban war alleine. Russland und China werden kaum passiv zusehen, wenn der Westen angreift.

Der Iran ist das Zentrum des Schia-Islam. Greifen die USA und ihre Satrapen den Iran an, greifen sie den Schia-Islam als Ganzes an. So, wie man die Katholiken dieser Welt als Ganzes angriffe, würde man den Vatikan bombardieren.

Die propagandistische Vorbereitung dieser Eskalation, die Gehirnwäsche der deutschen Hinterwäldler, die Islamische Republik Iran als Feindbild in den Köpfen zu verankern, ist lückenlos, vollkommen und flächendeckend gelungen.

Auf ein paar vereinzelte Figuren, bei denen das nicht verfangen konnte, wie etwa mich, aber noch andere mehr, kommt es nicht mehr an. Wir haben keinen Einfluss und nichts zu sagen; von den in Deutschland lebenden Schiiten ist kein Widerstand zu erwarten.

Der Hebel, im Westen die militärische Eskalation gegen den Iran zu verkaufen, ist die Frauenfrage

Eine ganz besonders perfide Taktik.

Natürlich unterstützt man in Deutschland die USA nicht, weil die USA Interessen militärisch durchdrückt. Man unterstützt die USA, weil sie befreit.

Erst jüngst befreite die USA die Chavistas von Maduro.

Befreien ist so wunderbar gutmenschlerisch, es macht süchtig, also befreit man nun die Iranerinnen vom Iran.

Formulierst du dich gegen die militärischen Überfälle des Westens und Israels, brandmarkt man dich als frauenfeindlich.

Islamophob ließe sich hier nicht anwenden.

In der Tat ist sogar die Nutzung von Islamophobie die Grundlage der Medienkampagnen gegen die Islamische Republik Iran!

Man versucht mittels des Begriffs „islamistisch“ darüber hinwegzutäuschen. Sahra Wagenknecht verwendet „islamistisch“.

Man differenziert islamistisch von islamisch, um diverse Terrororganisationen, Daesh, IS, Al-Nusra, al Kaida usw. von der Weltreligion Islam abzuspalten.

Die Differenzierung islamistisch – islamisch im Kontext mit der Islamischen Republik Iran, ist Ausdruck von westlichem Nihilismus.

Islamische Republik ist die gegenwärtige Stufe, den Schia-Islam staatlich zu organisieren. Denn Islam ist eine Staatslehre, deren Praxis vom Koran abgeleitet wird, zum Teil auch von den Hadith, deren einige allerdings umstritten sind.

Der westliche Nihilismus reduziert jede Religion, jede Lehre zu inhaltsfreier Folklore.

Daher haben wir ja die groteske Situation, dass das selbsternannte linke Spektrum mit dem Begriff „islamophob“ „gegen Rechts“ zetert, zugleich aber die Kampagnen gegen die Islamische Republik mitträgt und teilweise sogar Führungsanspruch erhebt, wie das auf einer Pressekonferenz der Die Linke besonders deutlich wurde:

Hier kommt nebenbei und ganz unversehens die gesamte Idiotie der Die Linke zum Ausdruck.

Die Linke hat alles in ihrer Macht Stehende dazu beigetragen, die Arabische Republik Syrien zu zerschlagen, und solche Gestalten wie den Kopfabschneider, der sich jetzt Al Sharaa nennt, in Damaskus an die Macht zu bringen. Ihre Begründungen: „Assad muss gehen“, „das schreckliche Assad-Regime“ usw.

Nun heulen sie herum, dass diese Gestalten genau das tun, wovon sie immer unbezweifelbar ließen, dass sie es unternehmen werden, wenn sie die Möglichkeiten dazu bekommen.

Weil es den Kurden an den Kragen geht, und die Kurden zu den linken Fetischen gehören.

Zahlreiche vernünftige Leute haben innerhalb der letzten 15 Jahre alles versucht, den Kurden klarzumachen, dass sie sich mit der Regierung Assad einigen sollen, denn von ihren amerikanischen Freunden werden sie fallen gelassen, sobald sie für diese nicht mehr von Nutzen sind.

Der al-Qaida-Terrorist (hihi, Änderung der Orthografie innerhalb eines Textes) Al Sharaa hat sich Trumps Zuneigung erworben.

Damit hat das linke Fetisch-Projekt Rojava, beworben mit Frauen in Uniform und Knarre, seinen Wert für das Imperium verloren.

Man kann heutigen deutschen Linken nicht die politische Intelligenz zutrauen, zu begreifen, dass einer ihrer Lieblingsfetische hier Opfer ihrer ureigensten Außenpolitik wurde, und Schlüsse draus zu ziehen.

Nicht nur Religionen, auch Marxismus, Sozialismus, Kommunismus, was auch immer, wird von dem Nihilismus des aktuellen linken Spektrums, zur billigen Folklore-Nummer eingestampft.

Die Kampagne „Befreit die Frauen im Iran“ wird seit Jahrzehnten multimedial durchgeführt.

Besondere Erwähnung verdient hier der israelische Spielfilm „Lolita lesen in Teheran“.

Erzählt wird eine Geschichte von einer tatsächlich existierenden, westlich orientierten iranischen Akademikerin namens Azar Nafisi.

Das soll diesem Film Glaubwürdigkeit verleihen.

Veit Harlans „Jud Süß“ schoss mir ziemlich bald durch den Kopf, als ich versucht hatte, diesen Film anzusehen.

Denn er bedient sich derselben Propagandamittel. Eingebettet in eine Geschichte, die beansprucht, wahr zu sein, bedient er jedes Klischee und Vorurteil, das gegen die Anzugreifenden gezüchtet wird.

Waren es bei Harlan die Klischees und Vorurteile des Antisemitismus, so ist es hier die gezüchtete Feindseligkeit gegen den Schia-Islam.

Harlans Film ist sublimer und künstlerisch unvergleichlich hochwertiger.

In diesem Film ist das Gut-Böse-Schema ausgesprochen plakativ, primitiv geradezu, jedoch ist die Ästhetik jene, transusige, heulsusige Problemfilm-Gestaltung, die westliches, akademisches Publikum so anspricht, dass es als „guter Film“ rezipiert werden kann. Der „mutigen Professorin“ als Hauptfigur wird noch ein männlicher Professor fortgeschrittenen Alters beigeordnet, um es realistischer wirken zu lassen, denn ein Alle-Männer-sind-böse-und-alle-Frauen-sind-Opfer-Film würde bei diesem Zielpublikum einen oberflächlichen Kritizismus provozieren.

Ich wollte diesen Film sehen, vor allem, weil ich mich gefragt habe: Warum Lolita?

Lolita ist ein in der ersten Person verfasster Roman, der von einem Akademiker Anfang 40 handelt, der sexuell besessen ist von der zwölfjährigen Tochter seiner Vermieterin. Mit anderen Worten: Es handelt sich um das Psychogramm eines Pädophilen.

Nun ist ja das Thema Pädophile vor allem durch die politische Rechte zum Modethema gemacht worden.

Pädophilie, Kinderpornografie, all diese Dinge sind aktuell allgegenwärtig. Der Fall Epstein bedrängt die Trump-Regierung.

Ich habe im Iran nachgefragt. Wladimir Nabokows Roman Lolita ist im Iran nicht verboten. Er war lange Zeit in Großbritannien, Frankreich und den USA verboten und ist in einigen amerikanischen Bundesstaaten heute noch indiziert, was bedeutet, dass er von Bibliotheken nicht verliehen werden darf und von Buchhändlern nicht verkauft werden darf.

Im Iran kann man ihn lesen, sofern man eine Fremdsprache gut genug versteht, eine Übersetzung in Farsi ist nicht bekannt. Nabokow schrieb die Erstfassung auf Englisch, übersetzte sie dann selbst ins Russische, aber es gibt noch Übersetzungen ins Italienische, Französische und sicherlich noch zahlreiche weitere Sprachen.

Der Film ist nach Buchtiteln in Teile unterteilt.

Teil 1: Gatsby.

Die in diesem Film dargebotene Rezeption von F. Scott Fitzgeralds Roman hat bestenfalls Gymnasiasten-Niveau.

Gatsby liebt Daisy, aber Daisy ist mittlerweile verheiratet.

In dem Seminar, das der Film zeigt, geht es dann um Adultery, Ehebruch, der nicht gottgefällig sei, darum wäre das Buch böse.

Dass Fitzgeralds Roman eine eisenharte Klassenanalyse der amerikanischen Gesellschaft künstlerisch gestaltet vorträgt, wird in dem Film ebenso verschwiegen wie in Gymnasien, die das Buch im Englischunterricht lesen.

Es ginge um „Gatsby loves Daisy und die Liebe fragt nicht nach blablabla“. Es wird im Film so benutzt, Iraner als Hinterwäldler darzustellen, die das nicht verstehen könnten.

Natürlich ist der Roman im Iran nicht verboten. Der Teil spielt 1980, ein Jahr nach der Vertreibung des Reza Pahlavi und der Monarchisten von der Macht.

Man kann sich leicht denken, dass ein Roman, der davon erzählt, wie der amerikanische Traum nicht die Klassenverhältnisse überwinden kann, die ihren Niederschlag noch in den intimsten Beziehungen zwischen Mann und Frau finden, im Iran, vor allem damals, nicht auf großes Interesse stößt.

Dann, Teil 2: Lolita.

Die Frage, warum Wladimir Nabokows Lolita, beantwortet sich schnell.

Lolita lesen sie dann in diesem Film 15 Jahre später. In einem heimlichen Zirkel, in der Wohnung der Professorin, und das sei ganz schlimm gefährlich, ein hohes Risiko, aber unsere Professorin liebt das Risiko, sie hat nur Gewissensbisse, ihre Studentinnen der Lebensgefahr auszusetzen.

Mit Lolita verhält es sich nämlich so: Die Islamische Republik, oder, wie Frau Wagenknecht, die ja selbst irgendwas mit Persisch ist, meint, das islamistische Mullah-Regime, ist der Pädophile, die Frauen des Iran sind das zwölfjährige Mädchen, das durch den pädophilen Akademiker bedrängt wird.

An dieser Stelle muss ich noch darauf hinweisen, dass Nabokov sein Thema wesentlich komplexer und tiefgreifender behandelt, als es in diesem Film dargestellt wird.

Jetzt begreife ich: Es geht um die Verknüpfung, um eine sexualisierte Form der Delegitimierung der Islamischen Republik.

Da waren wirklich kluge Propaganda-Schmieden am Werk. Das Ziel des Filmes, westliches akademisches Publikum auf eine militärische Auseinandersetzung mit dem Iran einzustimmen, mag gelungen sein.

Ich habe erfahren, was ich wissen wollte, und nicht mehr weitergeschaut. Ich empfinde den Film als langweilig, abstoßend und meine Zeit nicht wert. Was ich darüber wissen wollte, erfuhr ich.

Zusätzlich schockierend mag man finden, dass Veit Harlans gelehrigste Schüler israelische Filmemacher sind.

Was geschah seit Dezember 2025?

Zu den Quellen, über die ich mir ein Bild davon gemacht habe, gehören die israelischen Tageszeitungen Haaretz und Jerusalem Post.

Natürlich unsere vertrauenswürdigen alternativen Medienleute, wie Katie Halper, Pepe Escobar, einige mehr. Dass Nima Alkhorshid sich zufällig zu dieser Zeit im Iran aufhielt und als Augenzeuge auftreten kann, ist ein wahrer Glücksfall.

Es gehören selbstredend die Professoren Sayyed Mohammed Marandi, John Mearsheimer und Jeffrey Sachs dazu.

Es war der mit viel Geld und Arbeit ab 2022 in die Wege geleitete Versuch einer bewaffneten Übernahme des Iran durch die USA, Israel und das UK.

Dafür wurden in großer Anzahl Starlink-Terminals, in großen Mengen Waffen und Munition in den Iran gebracht und Söldner des Typs IS.

Es wurden militärisch handlungsfähige Strukturen aufgebaut.

Alles stand bereit. Nur ein günstiger Zeitpunkt musste abgewartet werden.

Der mittlerweile als 12-Tage-Krieg bekannte israelisch-amerikanische Bombenangriff im Juni 2025 hatte diese Situation, wahrscheinlich wider Erwarten, nicht erbracht.

Daran anschließende Maßnahmen des Wirtschafts- und Währungskrieges führten dazu, dass Basar-Händler im Dezember auf die Straße gingen, zunächst in Teheran, dann im ganzen Land, um gegen die, aus ihrer Sicht, inkompetente Wirtschaftspolitik zu protestieren.

Das waren soweit friedliche Proteste, die nicht darauf abzielten, die Regierung zu stürzen, sondern Maßnahmen und kompetente Arbeit im Umgang mit der Lage einforderten.

Das war der Moment, auf den die bewaffneten, organisierten Kommandos gewartet haben!

Sie hijackten diese berechtigten und von der Regierung auch anerkannten Proteste, um zuzuschlagen!

Sie schossen aus der Menge heraus mit Schusswaffen auf Sicherheitskräfte, damit die Antwort möglichst viele Kollateralschäden, wie das zynisch heißt, verursacht, sie überfielen, vor allem in kleineren Orten, Polizeistationen und köpften, nach IS-Manier, Polizisten, sie zündeten Moscheen und Krankenhäuser an und versuchten, sich Regierungsgebäude zu bemächtigen.

Einen kurzen Moment lang sah es so aus, als bräche ein echter Bürgerkrieg los.

Erst wurde das Internet abgeschaltet, um das Eindringen der westlichen Agitation zu unterbinden. Diese zeitigte groteske Blüten! Eine der skurrilsten: Die Co-Vorsitzende der deutschen Partei Die Linke und Donald Trump hielten in Teilen wörtlich dieselbe Rede! (Stichwort: … Schreibt die Namen auf … blablabla) Wir können davon ableiten, dass diese Rede vom Mossad ausgearbeitet und westlichen Politikern zum Vortrag übergeben wurde.

Der einzige Unterschied lag darin, dass Trump zusätzlich mit dem Einsatz der US-Army drohte, (Take over your institutions, help is on the way), während die deutschen Linken noch nicht einmal der Bundeswehr Befehle erteilen können oder auch nur einem Gebirgsjäger-Hund der Bundeswehr oder wenigstens einer Maus in einer Kaserne.

Da geschah das, womit Trump nicht gerechnet hatte. Es gelang den Iranern, Starlink zu blockieren! Der gesamte Versuch der bewaffneten Regierungsübernahme wurde via Starlink koordiniert und gelenkt.

Nur 12 Stunden, nachdem die Sicherheitskräfte im Iran Starlinke (freudscher Tippfehler) ausgeschaltet hatten, war der bewaffnete Angriff von innen vollständig kollabiert.

Was nun, Donnie Darko?

Jetzt sah Trump, wie so oft seit seinem neuerlichen Amtsantritt, wie ein großmäuliger Depp aus. Seine Armee war nicht auf einen verteidigungsfähigen Iran vorbereitet! Er musste den Schwanz einziehen. Um Gesicht zu wahren, schwafelt er irgendeinen Schwachsinn von wegen, er habe irgendwelche Hinrichtungen, über 700 oder so, verhindert, die natürlich nur in seiner Phantasie auftauchten und nie angesetzt gewesen waren. Den über 2000 Festgenommenen wird der Prozess gemacht werden. Jetzt Themenwechsel, Grönland, Davos … Ohne die USA hätten die meisten von euch abgefuckten Europs noch nicht einmal ein Land …

Der Krieg gegen den Iran geht in die nächste Phase

… und klein Fritzi ist dabei

Der Typ aus dem mittleren Management von Blackrock, welcher aktuell auf ausgesprochen fragwürdiger Basis Bundeskanzlerdarsteller ist, denn der Bundestag lehnt eine nötige Neuauszählung der Stimmen ab, wie alle wissen, ohne sich groß dafür zu interessieren, hat wieder eine neue Regierung entdeckt, die er für illegitim erklärt, die iranische. Die sei, seiner Ansicht nach, nicht gewählt.

Hab noch nie gehört, dass er die Regierung von Saudi-Arabien für illegitim hält, oder die aller Golf-Monarchien oder aller Monarchien, die es so gibt, aber das ist irrelevant.

Natürlich hat der Iran eine nach iranischem Gesetz gewählte Regierung.

Ob Deutschland eine nach deutschem Gesetz gewählte Regierung hat, steht unter berechtigtem Zweifel.

Der Kanzler von Blackrocks Gnaden ist schnell abgehandelt.

Sein Außenminister befindet sich aktuell in Washington.

Über seinen Außenminister erhält er Anweisungen, wie er sich zum Thema Iran zu verhalten hat.

Vorher war Netanjahu in Washington. Trump, der zu 100 % von seinen zionistischen Spendern abhängig ist, bekam den Startschuss, dass die Offensive gegen den Iran vorbereitet ist und beginnen kann.

Der „Aufstand“, der von langer Hand vorbereitet wurde, abgeführt vom Mossad, womit dieser sogar in der Jerusalem Post prahlt und was von Mike Pompeo, ehemaliger CIA-Chef und ehemaliger Secretary of State Trumps, bestätigt wird, und von der „People’s Mojahedin Organization“, gut als MEK bekannt, eine pseudomarxistische Terrororganisation, einst auf der Terrorliste der USA, nun in deren Diensten, wurde zeitgleich mit dem Überfall der USA auf Venezuela entfesselt.

Randbemerkung: Der Mann des Westens, Reza Pahlavi, ist im Iran ein vollendeter Niemand.

Während Netanjahus Besuch bei Trump. Sein neuester Gag, nicht mehr Atomanlagen, sondern die ballistische Raketentechnologie des Iran würde einen Krieg, Israel gemeinsam mit den USA, notwendig machen.

Maduro, der sich explizit für Palästina einsetzt und der wichtigste Partner des Iran auf dem Südkontinent ist, noch vor Brasilien, das gemeinsam mit dem Iran in den BRICS organisiert ist, wird gekidnappt.

Demonstrationen im Iran beginnen zeitgleich, gegen Inflation – ?

Aus denen heraus gut strukturierte bewaffnete Gruppen öffentliche Einrichtungen und Polizisten angreifen.

Zufälle gibts …

Der Imperator will Grönland. Damit sagt er seinen europäischen Partnern eigentlich nur „Wenn ihr nicht spurt, ficke ich euch den Arsch wund!“

Merz spurt, obzwar fraglich ist, ob er selber weiß, was er redet.

Der Krieg gegen Russland via Ukraine ist verloren, die NATO-Staaten müssen selber losmarschieren, wenn sie noch einen letzten Versuch wagen möchten, und sie wollen.

Auf einem Treffen in Paris wird beschlossen, Truppen in der Ukraine zu stationieren, die Bundeswehr nur bis Polen.

Dafür benötigen sie aber die Truppen der USA und die USA will nicht. Zahlt sich nicht aus für sie. In Zukunft einmal, vielleicht.

Dann redet er davon, in Grönland Bundeswehr zur Abwehr der USA zu stationieren.

OK. In der Ukraine will er die US-Armee gegen Russland einsetzen und in Grönland will er gegen die US-Armee kämpfen lassen. Letzteres ist freilich maximal für einen Stammtischwitz nach dem sechsten Bier gut. Wie viele Stunden wird die Bundeswehr wohl gegen die US-Army durchhalten? 3? 6? 9? Oder doch eine ganze Nachtschicht von 12?

Was auch immer. Ich habe es aufgegeben, zusammenhängendes, strukturiertes Denken bei unseren Politikern erkennen zu wollen. Oder überhaupt Denken.

Der-12 Tage-Krieg Mitte 2025 gegen die Islamische Republik Iran war der Versuch, die Islamische Republik zu zerschlagen, wie die arabisch-sozialistische Jamahirija in Libyen oder die Arabische Republik Syrien.

… und die Linken sind dabei

Die Linken-Chefin Schwerdtner hat es sich nicht nehmen lassen, sich darüber zu beschweren, dass Klein Fritzis Regierung nicht aggressiv genug gegen den Iran auftrete.

Zahlreiche Kommentatoren und Beobachter in anderen Ländern vertreten die Auffassung, dass es eine Linke in Deutschland gar nicht gibt. Die Gründung des BSW wurde wohlwollend als Versucht wahrgenommen, so etwas in die Wege zu leiten, und vergessen.

Dass eine Partei, die sehr oft den Eindruck erweckt, vom Mossad gesteuert zu sein, sich großspurig Die Linke nennt, ist ein maximal perfider Trick der Werbeagenturen.

Mit „die Linke“ benennt man für gewöhnlich eine Bewegung im politischen Spektrum, die sich aus zahlreichen Gruppierungen zusammensetzt. Auch mehrere Ideologien umfasst, Anarchisten, Sozialisten, Kommunisten, Sekten aller Art.

Indem man seine Partei Die Linke nennt, hijackt man das Spektrum. Diese Partei formuliert dadurch einen Alleinvertretungsanspruch, den ihr niemand gegeben hat und verdrängt alle andern aus der Debatte.

Die Partei Die Linke war von Anfang an eine Waffe zur endgültigen Vernichtung der Linken in Deutschland und sie war erfolgreich damit.

Die Positionen, die Schwerdtner auf ihrer Pressekonferenz am 12. 01. 26 vertritt, sind nichts Originelles, es sind 1:1 die Positionen, die die Fraktion um AOC in der Democratic Party in den USA vertritt.

Die Linke war in der Praxis bei keinem der NATO-Regime-Change-Kriege, mindestens der letzten 20 Jahre, eine Anti-Kriegs-Partei.

Sie machte mit im Krieg gegen Libyen, sie machte mit, Al Kaida in Damaskus an die Macht zu bringen, sie macht mit gegen Russland, sie macht mit gegen Iran.

Geändert hat sich nur, dass ihre Rhetorik ehrlicher wird.

Die Linke unterstützt offen, von van Akne verkündet, das Banderisten-Zelensky-Regime in Kiew und nun den israelisch-amerikanischen Krieg gegen den Iran.

Mehr Geld, mehr Waffen für Zelensky, mehr Geld für Aktivisten im Iran. Taktisch ist das konsequent. Mehr Geld für Aktivisten bedeutet mehr Geld für Terrorismus und Terrorismus war immer vitaler Bestandteil linker Politik.

Die Linke unterscheidet sich von den anderen in der Rhetorik, dass sie immer nur ein bisschen Krieg will. Wie der Volksmund sagt: Es gibt kein „ein bisschen schwanger“. Die Linke geht schwanger mit Krieg, hat aber zugleich die Aufgabe, das Anti-Kriegs-Potential in Deutschland zu neutralisieren. Das wird von Krieg zu Krieg schwieriger.

Man nennt das Aufgabenteilung. Die Rechten sind traditionell für die Kriegshetze zuständig. Tichys Einblick hat Mossad-Propaganda verbreitet, als das den Mainstream-Medien noch kaum eine Randnotiz wert war und Die Linke und Fritzi noch gar nicht wussten, dass man jetzt wieder auf den Iran losschlagen soll. Verständlich. In dem ganzen Ukraine-Maduro-Grönland-nochmal Ukraine-Kuba-Taiwan-wieder Ukraine-usw.-Gedöns kann der Iran schonmal unter den Tisch fallen. Aber es hat Klick gemacht. Etwas zu spät, der CIA-Mossad-Aufstand ist bereits unter Kontrolle. Die Linke erfüllt dennoch ihre Aufgabe, Deutschland als Flüchtlingslager anzubieten, denn dass Netanjahu nicht nachgibt und Trump also einen Angriff befehlen wird, hat höhere Wahrscheinlichkeit als eine Absage. (Trump macht mir den Eindruck, selbst nicht besonders erpicht auf einen Krieg mit dem Iran zu sein, wahrscheinlich weil er weiß, was das kostet.) Wo sich die Rechte nach Trumps Bombengeschwader sehnt, liefert Die Linke die humanitäre Maske des Krieges. Beide sind untrennbar wie siamesische Zwillinge.


Further listening for beginners

See Ya in Moskwa, Bro!

Buchstäblich mit Tränen der Freude in den Augen kann ich den Gipfel in Alaska mit den Worten zusammenfassen: Wenn wir nun den Donald Trump zurück haben, für den Ende vergangenen Jahres Millionen von Amerikanern gestimmt haben, dann ist der Ukrainekrieg sehr bald Geschichte.
Die Chancen stehen gut genug, dass es sich lohnen würde, Geld darauf zu wetten.
Die Pappnasen in den europäischen Hauptstädten wurden durch dieses Ereignis vorgeführt als das keifende alte Weib, welches am Straßenrand steht und den vorbeifahrenden Autos nach schimpft.
Den Anruf in Washington, auf den Fotzenfritze so mächtig stolz war, handelte Prof John Mearsheimer in dem Satz „Die stellen die immer gleichen, längst abgelehnten Forderungen. Das langweilt langsam.“ vollständig ab.
Trump hat noch das Problem, dass diese Europäer nur eine Unterformation einer Fraktion in Washington selber vorstellen.
Wäre dem nicht so, könnte er sie einfach ignorieren. Und ein „Übrigens nehme ich mir jetzt Grönland. Einwände bitte schriftlich an … Keine Ahnung wen, findet es selbst heraus, ich hab noch ein Match am fünften Loch mit Jack Nicklaus.“ nachlegen.

Das war es auch schon von mir, an dieser Stelle, en détail gibt es ja schon eine ganze Latte recht brauchbarer Einschätzungen.

Z.B.

 

Die Gläubigen der Kirche Trumps wollen von ihm reingelegt werden

Jetzt sind sie aber glücklich, unsere Trump-Fans. Ihr Idol postet auf Truth Social einen pathetischen tweet (ich nenne diese Art des Postings immer noch so und bleibe erst einmal dabei. Truth Social ist Trumps Twitter-Imitat, also bleibt es auch da so), in dem er die Behauptung aufstellt, er habe einen Frieden zwischen Israel und Iran ausgehandelt, ganz alleine, und alle jubeln, keiner hinterfragt.

Der Mann ist ein Phänomen, er hat sie im Griff.

Zwar hat der Mann einen Scheißdreck ausgehandelt, aber um Wahrheit geht es schon lange nicht mehr.

An dieser Stelle kann ich den Film aus 2024 empfehlen, „The Apprentice – The Trump Story“. Er konzentriert sich auf das Verhältnis, das Trump mit Roy Cohn gepflegt hatte.

Roy Cohn macht Trump. Und Roy Cohn bringt Trump bei: niemals eine Niederlage eingestehen, immer darauf bestehen, der winner zu sein, dann bleibt man auch der winner. Niederlagen eingestehen ist für loser. Denn wer die Niederlage eingestanden hat, hat die Sache beendet. Der winner aber findet Wege, die Neiderlage zu seinen eigenen Gunsten zu nutzen.

Das ist authentisch. Trump hat ein Buch veröffentlicht, „Never Give Up“, welches in dieselbe Richtung weist. (Gerüchte sind im Umlauf, Roger Stone sei der Ghostwriter gewesen.)

Und genau das ist es, was Trump auch hier tut.

Israel hatte bereits einen Tag vor der tollsten Militäraktion aller Zeiten, die ein paar Steine in iranischen Bergen pulverisiert hat, den Iran um einen Waffenstillstand angebettelt.

Einfach aus dem Grunde, weil Israel die Abfangraketen ausgehen.

Der Iran hatte es da allerdings abgelehnt.

Als Antwort auf diese tollste Militäraktion aller Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, beschoss der Iran die Basis der USA in Qatar mit leichten und leicht abfragbaren Raketen, nachdem er die Amerikaner vorher via Emir von Qatar informiert hatte.

Trump bedankte sich auf Truth Social sogar brav für die Vorwarnung.

Ein paar Stunden später kommt der Waffenstillstand.

Warum?

Trump ist irre, aber nicht blöd. Er kann Israel aktuell nicht mir Abwehrraketen beliefern. Das war in der Presse. Netanjahu hatte angefragt, Trump musste ablehnen, da keine zur Verfügung stehen, noch nicht einmal für Israel, sondern sie müssen erst nachproduziert werden.

Fakt ist allerdings, dass danach der Iran dem Waffenstillstand, um den Israel ersucht hatte, zustimmte.

Warum? Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich, weil der Iran auch schon sehr viel eingesteckt hat. Pepe Escobar zitierte in den letzten Tagen einen Chinesen, der Irans militärisches Potenzial folgendermaßen beschrieb: „Der Iran hat einen scharfen Speer, aber ein sehr schwaches Schild“.

Was freilich stimmt. Der Iran ist überraschend angreifbar. Er verfügt über nahezu keine Luftverteidigung. Das Angebot des Kreml, den Iran in Russlands Loftverteidigung einzubinden, hatte der Iran abgelehnt.

Nicht genug damit ist der Iran auf geheimdienstlicher Ebene erheblich angreifbar.

Trump hat allerdings begriffen, dass ihm das wenig nutzt.

Diese Angreifbarkeit reicht nicht aus für eine Regime-Change-Operation.

Der zionistische Sohn des Schah wurde ins Rennen geschickt. Der hält Ansprachen in Englisch, vor ausgewähltem Publikum, in exquisitem Interieur, an das iranische Volk.

Schlechte Wahl, denn es ist offensichtlich, dass die Bevölkerung des Iran gerade diese Familie nicht zurück haben will.

Auch sieht es danach aus, dass der Angriff Israels die Institutionen der Islamischen Republik eher gestärkt, als geschwächt hat.

Eine Regime-Change-Operation kann also nicht in Gestalt eines Blitzkrieges durchgeführt werden, wie es geplant war. Es bedarf einer lange anhaltenden Kampagne.

Aus dem Iran hört man jetzt, der Iran habe den kurzen Krieg mit Israel gewonnen.

Das sehe ich ganz und gar nicht so.

Israel hat gelernt, dass es im offenen Kampf dem Iran unterliegen würde, trotz der mehr als mangelhaften Verteidigung.

Allerdings hat der Mossad im Iran eine erstklassige Infrastruktur aufbauen können.

Es gibt die sogenannten Volksmudschaheddin, die Terroraktionen im Land durchführen können. Es gibt auch separatistische Kämpfe, zum Beispiel der Kurden, Aseri und andere.

Der Iran ist in sich stärker als seine Feinde dachten, die Islamische Republik als solche ist sichtlich etabliert, jedoch schwächer als seine Freunde dachten.

Der Iran hat als einziges erreicht, dass er nicht in einen Krieg mit den USA verwickelt ist.

Das ist kein Sieg. Ein Sieg wäre es dann, wenn der Iran erreicht hätte, den Völkermord in Gaza zu stoppen. Der geht unvermindert weiter.

Ich denke allerdings, dass zahlreiche Kräfte auf beide Seiten eingewirkt haben, die Eskalationsbewegung zu stoppen.

Wir wissen nicht, was alles im Unsichtbaren abgelaufen ist.

Der iranische Außenminister weilte in Moskau und hatte eine Audienz bei Wladimir Putin persönlich. Wir wissen nicht, was gesprochen wurde. Wir wissen aber, dass der Vertrag über die Nicht-Weiterverbreitung von Atomwaffen für Moskau essenziell ist. Der Krieg, den Netanjahu begonnen und Trump aufgegriffen hat, stellt genau diesen Vertrag infrage. Wie viele Regierungen denken nun endgültig darüber nach, dem Beispiel Nordkorea zu folgen?

Lustige Anekdote zwischen rein: die Amerikaner hatten mit Colonel Gaddafi vereinbart, dass er seine Massenvernichtungswaffen aufgibt, dafür ein Geschäftspartner der USA wird. Dieser ließ sich darauf ein. Der Regierung Nordkoreas nun schlugen sie vor: „Seht, wie gut sich das für Libyen gestaltet.“ Gäben sie ihr Atomprogramm auf, könnten sie dieselben Vorzüge genießen. Nordkorea antwortete, darüber nachzudenken.

Am Tage der Ermordung Gaddafis übergaben sie den USA eine Note des Inhalts: „Wir haben uns die Sache reiflich überlegt und sind zu dem Schluss gekommen, unser Atomprogramm fortzusetzen.“

Wir wissen nicht, was China im Hintergrund getan hat, aber sicherlich wird Peking nicht untätiger Beobachter gewesen sein. Der Iran ist Kernbestandteil der Neuen Seidenstraße. Öl und Gas kann Russland ersetzen. Die geografische Position des Iran nicht.

Das westliche Ausland ist im großen Ganzen eine Einheitsfront gegen den Iran.

Am dummdreistesten geriert sich, wie üblich, Deutschland.

Die SPD bringt ihren Jubelperser in Position. Wer das nicht mehr weiß: als Jubelperser wurden Iraner im Dienste des damaligen iranischen Geheimdienstes SAVAK bezeichnet, die an jenem berühmten 2. Juni 1967, als der Schah unter großem Gedöns, das die damalige Bundesregierung veranstaltete, Berlin besucht hatte, als Schlägertruppen gegen die protestierenden Studenten eingesetzt. Das war jener denkwürdige Tag, an dem der Student Benno Ohnesorg erschossen wurde und die deutsche Achtundsechtzigerbewegung geboren wurde. Wen also wundert es, dass die SPD einen Fuzzi, der dem Sohn dieses Schah huldigt, an den Start bringt.

Das Fernsehen kommt mit tiefweisen Damen. Tiefweise Damen mittleren Alters, die sich als „Expertinnen“ verdingen, sind ja aktuell der letzte Schrei. Wie schön, man kann gleich eine in Tel Aviv für den ÖRR tätige Quoteniranerin aus dem Hut zaubern! Die Aussage „Regime Change ist seit gestern immer mehr Thema unter Iranerinnen und Iranern“ ist zwar das, was Amerikaner a complete nothingburger nennen würden, denn wenn Netanjahu einen Krieg gegen den Iran anfängt und, um mich korrekt zu formulieren, die Iranerinnen und Iraner aufruft, die Regierung zu stürzen, wird das ja automatisch Gesprächsthema. Der Rest ist Suggestion für fernsehende Dumpfbacken.

Im sogenannten linken Spektrum Deutschlands geht das bis in das BSW hinein. So redet der EU-Abgeordnete Fabio De Masi generell vom „Mullah-Regime“, was ein imperialistisches Schimpfwort für den iranischen Staat ist und das Code-Wort für Regime Change im Iran. Wer dieses Wort verwendet, signalisiert seine Unterstützung für einen schmutzigen Krieg im Iran, der die Islamische Republik zum Kollaps bringen soll.

Und solche Figuren sind natürlich tatsächlich gefährlich. Ich kenne das mein Leben lang. Von Irak, von Libyen. Diese „Linken“ oder „Alternativen“ oder wie auch immer sie jetzt zu bezeichnen wären, ich bin da nicht auf dem Laufenden, sind genau die Figuren, die von innen heraus jede Antikriegsmobilisierung zersprengen, mit einem Vorwand „Aber das Regime“. Also im Irak war das „Aber Saddam“, in Libyen „Aber Gaddafi“, diesmal wird es „Aber das Mullah-Regime“.

Ich kann da nur, aus jahrzehntelanger Erfahrung, Menschen, die sich engagieren wollen, vorschlagen, solche Leute sofort, von Anfang an, zu neutralisieren. Wer so argumentiert, muss zurechtgewiesen werden, dass ihn die Außenpolitik Deutschlands etwas angeht, die Innenpolitik des Iran aber rein gar nichts. Ihm muss klargemacht werden, dass er, ein passendes aktuelles Modewort, die Drecksarbeit des imperialistischen Angriffes gegen den Iran macht.

Dieser schmutzige Krieg ist, es, der von nun an intensiv im Iran und von außen gegen den Iran geführt werden wird. Zeitigt er Erfolge, erfolgen neue, massive Angriffe aus Israel und USA. Da sollten sich die Iraner keinen Illusionen hingeben, das ist sicher, wie das Amen in der Kirche (- äh – sagen die überhaupt noch Amen? Diese Redewendung scheint mir veraltet). Das ist sicher, wie das al Fatiha im Freitagsgebet der Moslems.

Trump hat, um zum Kern des Artikels zurückzukehren, gar nichts vermittelt. Er hat Tempo gedrosselt, denn der Regime-Change-Zug drohte jeden Augenblick zu entgleisen und Israel würde zwar nicht verschwinden, aber so zerstört, dass es Jahrzehnte benötigte, sich zu regenerieren.

Der Krieg wurde nicht beendet, es wurde nur ein Gang heruntergeschaltet.

Sein Hauptproblem hier war allerdings innenpolitisch

Trump will vor seiner Kirche anerkannt sein, als der Halbgott, der fünfundsiebzig-Milliarden-D-Schach spielt. Alles auf dem Planeten muss so aussehen, als folge es seiner Planung.

Die Dems nutzen diesen Krieg für einen Generalangriff auf ihn. Auf jeden Fall können sie davon profitieren. Kim Iversen zum Beispiel tweetete, sie würde nun demonstrativ bei den midterms Democrats wählen. Ist zwar nicht schlau, die linke Arschbacke zu wählen, weil man sich von der rechten Arschbacke verarscht fühlt, aber sicherlich etwas, das in vielen Köpfen umgeht.

Seine Basis ist angesichts des Iran-Engagements zerfallen. Er hat viel Vertrauen verspielt. Einiges kann er so zurückgewinnen.

Trump spielt ja wirklich eine Art Schach.

Aber nicht jenes, welche seine Anhänger glauben.

Er spielt ein Schach gegen sie selbst! Er kennt alle Tricks, wie er sie sich jedes Mal aufs Neue gefügig machen kann.

Der Krieg, der hier begonnen hat, endet Europa, wie wir es kennen

Mittlerweile ist das allen offensichtlich geworden: Donald Trump ist endgültig jenseits der Grenzen der Zurechnungsfähigkeit angelangt.

Im Prinzip sieht die Verfassung der USA vor, den Präsidenten unter solchen Umständen aus dem Amt zu entfernen und dem Vizepräsidenten die Regierungsgeschäfte zu übergeben. Zusatzartikel 25, Sektion 4 sieht vor, im Falle mentaler Unfähigkeit den Präsidenten absetzen zu können.

Nun haben wir hier aber zwei Probleme.

Wir hören natürlich, am lautesten die demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez, AOC, und ihren Mentor Bernie Sanders, Geschrei nach Amtsenthebung. Die begründen das aber damit, dass Trump vor der Aktion den Kongress nicht gefragt habe.

Dies allerdings ist nur ein politischer Trick, der einzig und alleine zum Ziel hat, die Democrats für die Midterms besser zu positionieren.

Bernie und AOC sind fanatische Unterstützer des Zelensky-Regimes.

Der Krieg Russland-Ukraine und der Krieg Israel-Iran sind zwei Fronten ein und desselben Krieges.

Der Holocaust, den die Israelis in Gaza verüben, ist integraler Teil dieses Krieges. AOC und Bernie hatten zu Beginn Israels Vorgehen verteidigt. Erst, nachdem die Dems die Wahl gegen Trump so haushoch verloren haben, schwenkten sie um.

Das ist Problem Nummero uno: Die Dems sind Opposition gegen die Person Trump, verfolgen in der Praxis aber die gleiche Politik.

Problem Nummero due ist J.D. Vance!

Vance ist derselbe fraud wie Donald Trump.

Vance ist genau genommen schlimmer.

Trump war immer ein hoffnungsloser Narziss, hat sich im Laufe der Zeit zu einer erst unberechenbaren, dann völlig unzurechnungsfähigen Persönlichkeit entwickelt.

Er ist New Yorker Immobilienhai und betreibt Casinos, damit ist er zwangsläufig OG (original gangster). Ist man ehrlich mit sich selber, so war es immer russisches Roulette, Trump zu unterstützen, aber man tat es, denn es gab keine Alternative. Es war Trump oder Dems.

Als Trump sich dann anschickte, einen Julius Cäsar zu geben und Panama, Kanada und Grönland auf die Liste der zu erobernden Landen zu setzen, fand ich das witzig, weil es die Verachtung gegen die eigenen Verbündeten dokumentierte.

Nun wurde er kein Cäsar, er wurde ein Commodus. Das war immer in ihm angelegt, es passt auch viel besser in den Zustand des westlichen Imperiums.

Vance konnte sich glaubwürdig als Anti-Kriegs-Politiker positionieren, da er in seinem Buch alles genau beschrieben hatte, wie er durch seine Erfahrungen als im Irak eingesetzter Marine, nicht nur die Unrechtmäßigkeit, sondern auch die Sinnlosigkeit dieser forever wars erkannt hat! Er beschrieb die Vergeblichkeit der US-Kriege, selbst, wenn die Propaganda stimmen würde, mit welcher sie vermarktet werden. Aber freilich weiß er, dass all diese Kriege auf Lügen gebaut sind.

Vance äußert sich noch dummdreister und idiotischer als Trump selbst. Aber darum geht es gar nicht. Sein Buch, die Hillbilly Elegie ist der unwiderlegbare Beweis, dass er wissentlich, willentlich lügt.

Die US-Regierung bombardiert ohne Provokation, ohne gültigen Anlass.

Trump ist sichtlich geistesgestört. Vance nicht, aber er übernimmt die Argumentation, die für jeden normal denkfähigen Menschen Ausdruck geistiger Unzurechnungsfähigkeit ist.

Er sagt im NBC-Interview: “We’re not at war with Iran, we’re at war with Iran’s nuclear program.” Ein Mensch, der einen solchen Satz formuliert, ist von da an nicht mehr ernstnehmbar.

Vance lügt dreckig, wenn er behauptet: „We didn’t blow up the diplomacy. The diplomacy never was given a real chance by the Iranians“.

Israel hat zwei Nächte vor der nächsten Verhandlungsrunde den Iran angegriffen, Trump hat sich aufgeplustert und sich den Angriff Israels zu eigen gemacht.

Und vollständig zur Witzfigur macht er sich, als es genau darum ging, dass er ja immer vertrat, die Kriege in dem, was die Amis middle east nennen, beenden zu müssen.

Vance: I empathize with Americans who are exhausted after 25 years of foreign entanglements in the Middle East. I understand the concern, but the difference is that back then we had dumb presidents.

Das ist so grotesk, dass man es sich auf Video ansehen muss, um es überhaupt glauben zu können. Ich habe im ersten Moment gedacht, das sei wieder einer diese Snicklink-Gags. Aber nein. Es ist real.

Das ist sehr, sehr viel schlimmer als Trump, weil hier ein gesunder Mann, in den Jahren, die den Höhepunkt seiner geistigen und physischen Kräfte bilden, in vollem Ernst, eine Argumentation vorträgt, die so jenseits ist, dass sie sich schon außerhalb dessen bewegt, was überhaupt beurteilungsfähig ist.

Diese Person würde im Falle der Amtsenthebung Trump ersetzen. Dadurch gewinnen wir gar nichts.

Nachdem ich das gestern gesehen hatte, habe ich meine „Hillbilly Elegie“ entsorgt. Ein bisschen traurig, weil ich sie Jahre, ehe er politisch ins Gespräch kam, gelesen hatte und ein begeisterter Leser war.

Durch die Entwicklung, die J.D. Vance genommen hat, fühle ich mich auch persönlich verraten. Aber wahrscheinlicher ist, dass ich mich einfach nur habe reinlegen lassen. Wer so skrupellos ist, war das schon immer.

Auch Tulsi Gabbard hat ihr Ansehen endgültig verspielt. Ihre dem Kongress vorgetragene Einschätzung, der Iran arbeite nicht an einer Atombombe, sei ihr von den Medien in den Mund gelegt worden.

Welche Medien? Ich habe die Anhörung im Internet verfolgt. War das eine AI-generierte Liveshow?

Trump-Apologeten kommen, wie immer, aus ihren Löchern gekrochen und erklären der Welt, das sei nur eine einmalige Aktion gewesen, um die Hardliner im Senat und in seiner Partei ruhig zu stellen.

HALTET JETZT ENDLICH MAL EURE SCHEIß FRESSEN!

Wie oft wollt ihr denn noch jedes Verbrechen, dass dieser Kerl begeht, rechtfertigen?

Trump hat im Auftrag Israels die USA in den Krieg gegen den Iran gezogen.

Es ist nicht zu Ende.

Trump war sicherlich zu blöd, zu kapieren, dass es sich gar nicht um irgendein Atomprogramm dreht, sondern um dass es um Regime Chance geht, aber das hat Bibi ihm mittlerweile klargemacht.

Er twittert auch schon fröhlich darüber:

Die winselnden Hunde Europas

Merz, Macron und Starmer treffen sich mal wieder und herauskommt ein Statement, das in erster Linie belegt, dass es keinen Grund gibt, warum sie sich treffen.

Pressemitteilung 133
Sonntag, 22. Juni 2025
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

Wir haben heute über die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten beraten.

Wir bekräftigen unseren Einsatz für Frieden und Stabilität für alle Länder der Region sowie unsere Unterstützung für die Sicherheit Israels.

Wir haben beständig klar zum Ausdruck gebracht, dass sich der Iran niemals Nuklearwaffen verschaffen darf. Vom Iran darf keine Bedrohung mehr für die regionale Sicherheit ausgehen.

Die Vereinigten Staaten haben heute gezielte Militärschläge gegen die Nuklearanlagen in Fordo, Natanz und Isfahan durchgeführt. Unser Ziel bleibt zu verhindern, dass der Iran eine Nuklearwaffe erlangt.

Den Iran fordern wir auf, Verhandlungen über ein Abkommen aufzunehmen, das alle Bedenken zu seinem Atomprogramm ausräumt. Wir sind bereit, in Abstimmung mit allen Seiten zu diesem Ziel beizutragen.

Wir rufen den Iran dringend auf, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, die die Region destabilisieren könnten.

Unsere gemeinsamen diplomatischen Bemühungen werden wir fortsetzen, um Spannungen abzubauen und sicherzustellen, dass sich der Konflikt nicht verschärft und ausweitet.

Der Angegriffene wird aufgefordert, sich nicht zur Wehr zu setzen.

Was sie auch schon forderten, als Israel angegriffen hatte.

Sie drängen sich auf, mit einbezogen zu werden. Bekanntermaßen haben die Anführer Europas aus der Presse von Trumps toller Militäraktion erfahren.

Natürlich gibt es für den Iran keinen Grund, mit diesen Figuren zu reden, ebenso wie Russland nicht mehr mit ihnen redet.

Aber für Euch, die ihr von denen angeführt werdet, gibt es erst recht keinen Grund zu jubeln!

Diese Kreaturen sind der nach oben gespülte Bodensatz der Gesellschaft. Mehr gibt es über sie nicht zu sagen. Was auch immer geschieht, sie sind fein raus und lassen sich für die Katastrophen, die sie verursachen, auch noch fürstlich bezahlen, bzw. bezahlen sich selbst dafür mit eurem Geld.

Wenn ihr so blöd seid, mitzulaufen, schön, eure Entscheidung.

Aber es wird euch alles kosten, darüber müsst ihr euch klar werden.

Das iranische Parlament hat dem Sicherheitsrat einen Antrag vorgelegt, die Straße von Hormuz zu schließen.

Ihr bekommt keine Energieträger mehr aus Russland, weil eure Regierung das so beschlossen hat. Als Nächstes bekommt ihr keine Energieträger mehr aus Westasien, weil die Regierung, die ihr gewählt habt, als Anhängsel der USA einen Krieg gegen den Iran begonnen haben.

Starmer lehnte sich am weitesten zum Fenster hinaus, indem er dem Iran androhte, sollten Vergeltungsschläge gegen US-Besatzungstruppen in Irak und der Region erfolgen, er Artikel 5 des NATO-Pakts aktiviert.

Das ist zwar militärisch gesehen eher lächerlich, aber eine klare Kriegserklärung. Es beendet die Möglichkeit, mitzureden.

Kallas, von der Leyen, alle haben die gleiche Textvorlage erhalten, die sie vortragen. Keine dieser Kreaturen hat etwas sinnvoll beizutragen, man erwähnt sie, da sie in den Ämtern sitzen.

Ihr lasst es euch gefallen.

Das Ergebnis:

Erst werden eure Leben unbezahlbar.

Dann werden die Bomben auch in deutschen Städten einschlagen.

Auch wenn Zelensky hier nur verzweifelt versucht, sich in die Aufmerksamkeit zu drängeln, weil niemand mehr sich für die Ukraine interessiert und selbst der Welt-Korrespondent in Kiew zu Westasien befragt wird, so ist das, was er sagt, doch eine self-fullfilling prophecy.

Denn Politiker, die sich verhalten wie Merz, Kallas, von der Leyen, auch Pistorius, Wadephul und wie sie alle heißen, betteln geradezu darum, ihre Länder zu Angriffszielen zu machen.

Heult nicht. Ihr habt nichts unternommen, das zu verhindern.

The Mad King Goes Berserk

Ich bin nicht überrascht.

Sy Hersh hatte nur wenige Stunden, nachdem Mad King Trump sich eine zweiwöchige Bedenkzeit ausbedungen hatte, ob er das US-Militär anweist, für Israel in den Krieg zu ziehen, gewarnt, zahlreiche seiner Quellen – der Jude Seymour Hersh hat überall Quellen, im Pentagon, in der CIA und allen anderen amerikanischen Diensten, in der israelischen Armee, in den israelischen Geheimdiensten – haben ihm gesteckt, der Angriff der USA würde noch dieses Wochenende erfolgen.

Trump sagte ja auch nicht, in zwei Wochen würde er entscheiden, er sagte „within two weeks“, innerhalb von zwei Wochen.

Allerdings denke ich, den meisten, die mitdenken können, war auch ohne dem klar, dass Trump eher früher als später die Truppen seines Landes für Netanjahu aktiviert.

Die Idee zu Beginn, am Freitag den 13., war eine „Enthauptungsschlag“, mittels einer großangelegten terroristischen Aktion durchgeführt. Das war gescheitert. Es greift Clausewitz: „Auch der beste Angriffsplan wird in dem Augenblick obsolet, in dem der erste Schuss fällt.“

Ich will nicht spekulieren, wie lange Israel gegen die Antwort des Iran durchgehalten hätte. Aber das Israel von heute ist zum einen Teil eine reine Spaßgesellschaft, zum anderen von faschistischen Siedlern dominiert, die dort sind, weil sie nur Araber ermorden oder vertreiben müssen, um sich Besitztümer aneignen zu können, die sie in ihren Herkunftsländern erarbeiten müssten, was ihnen niemals gelänge. Da Israel mit Geldern aus USA, Deutschland und anderen geflutet wird, wie nochmal was, können sie in Israel von Sozialhilfe bestens leben, ohne je zu arbeiten.

Israelis haben sehr, sehr viel zu verlieren, das motiviert, aber sie sind keineswegs die „Krieger“, für die sie gehalten werden.

Israel bombt wie wild um sich, hat es aber vom 7. Oktober 2023 bis heute nicht geschafft, Hamas zu besiegen.

Trump und der in dieser Sachen hinter ihm stehende Westen, wissen nicht, was sie da angefangen haben.

Sie ziehen ihre übliche Propagandamasche ab, die in den USA und noch mehr Deutschland sicher in weiten Teilen der Bevölkerung immer noch greift.

Aus Saddam’s Weapons of Massdistruction wurde das iranische Atomprogramm.

Das „Mullahregime“ ist das böseste Regime, das es je gab, Ayatollah Chamenei ist der neue Hitler.

Die Pantoffelhelden bekommen irgendwas mit „Frauen“ und „Haar verdecken“, was ebenfalls, in der dargebotenen Form, frei erfundener Scheiß ist, und schon fühlen sie sich wie Lancelot, wenn weit weg Bomben fallen.

Warum Trumps Bomben erst der eigentliche Anfang dieses Krieges war, nicht sein Ende

Der Ayatollah Chamenei trägt den, in das Englische übersetzt, Titel Supreme Leader.

Allerdings ist das ein spiritueller Titel. Er hat im Shia-Islam eine Funktion, vergleichbar mit dem Papst im Katholizismus.

Jetzt funktioniert Islam anders als das Christentum.

Jesus Christus trennt explizit zwischen Staat und Religion.

„Gib dem Kaiser, was des Kaisers und Gott, was Gottes“

„Du kannst nicht Diener zweier Herren sein“

Dass die Kirchen das Christentum zur Staatsreligion gemacht haben, ist reine Korruption. Die Kirchen sind nicht das Christentum. Sie sind, in unterschiedlichen Graden, die Pervertierung des Christentums.

Im Islam ist das völlig anders. Der Islam ging aus Kämpfen auf der arabischen Halbinsel hervor. Von Anfang an ist der Islam Religion und Staatslehre zugleich.

Der Koran ist die ursprüngliche Rechtsquelle islamischer Staaten und die oberste Autorität in Rechtsfragen, mehr als das Grundgesetz der BRD oder die Verfassung der USA. Moslems unterscheiden zwischen Gesetzen, die von Menschen gemacht wurden und Gesetzen, die von Allah, Gott, gegeben wurden.

Der Supreme Leader hat insofern eine politische Funktion, als er politische Entscheidungen prüft, ob sie mit dem Koran im Einklang stehen oder nicht. Und freilich kann er in wichtigen Fragen selber Entscheidungen treffen.

Als Land ist der Iran eine Kulturnation, die in Kontinuität seit dem Perserreich existiert, was eine zusätzliche Kraft aus sich selbst heraus ist.

Was politische Koryphäen wie Trump, Merz und so fort, nicht begreifen, ist, dass sie Krieg, nicht nur gegen ein Land begonnen haben, sie haben Krieg gegen den gesamten Shia-Islam eingeleitet. Moslems, sofern sie tatsächlich gläubige Moslems sind, fürchten den Tod nicht.

Netanjahu weiß all das, da bin ich mir sicher. Aber der redet darüber nicht in seinen Ansprachen. Die Ansprachen richten sich an Gojim, die Nicht-Juden, Untermenschen aus Sicht der Talmudischen, die er für seine Zwecke instrumentalisieren kann. Es leiten ihn Texte, wie das Fünte Buch Mose, Deuteronomium:

16 Du wirst alle Völker vertilgen, die der HERR, dein Gott, dir geben wird. Du sollst sie nicht schonen und ihren Göttern nicht dienen; denn das würde dir zum Fallstrick werden. 17 Wirst du aber in deinem Herzen sagen: Diese Völker sind größer als ich; wie kann ich sie vertreiben?, 18 so fürchte dich nicht vor ihnen. Denke daran, was der HERR, dein Gott, dem Pharao und allen Ägyptern getan hat 19 durch große Machtproben, die du mit eigenen Augen gesehen hast, und durch Zeichen und Wunder, durch mächtige Hand und ausgereckten Arm, womit dich der HERR, dein Gott, herausführte. So wird der HERR, dein Gott, allen Völkern tun, vor denen du dich fürchtest. 20 Dazu wird der HERR, dein Gott, Hornissen unter sie senden, bis umgebracht sein wird, was übrig ist und sich verbirgt vor dir. 21 Lass dir nicht grauen vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, der große und schreckliche Gott. 22 Er, der HERR, dein Gott, wird diese Völker ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. Du kannst sie nicht auf einmal vertilgen, damit sich nicht die wilden Tiere wider dich vermehren. 23 Der HERR, dein Gott, wird sie vor dir dahingeben und wird eine große Verwirrung über sie bringen, bis sie vertilgt sind, 24 und wird ihre Könige in deine Hand geben, und du sollst ihren Namen auslöschen unter dem Himmel. Es wird dir niemand widerstehen, bis du sie vertilgt hast. 

Zitiert nach der Luther Übersetzung, revidiert 2017

Netanjahu weiß, dass er es in Gestalt von Trump mit einem narzisstischen Idioten zu tun hat, den man, sobald man weiß, wie er tickt, bespielen kann, wie eine Fiedel. Er weiß, dass Kreaturen wie Merz kleingeistige Karrieristen sind, für die er sich noch nicht einmal Mühe zu geben braucht, um sie vor seinen Karren zu spannen. Ein Satz: „Die Iraner sind Nazis und wer etwas anderes behauptet ist Antisemit“ reicht für solche frisch vom Baum gefallenen Affen allemal, aber soweit muss er noch nicht einmal gehen, die deutsche Bundesregierung ist auch ohne ein Rudel abgerichteter Hunde, die er über jedes Stöckchen springen lassen kann.

Freitag der 13. Der Tag, an dem Trumps Präsidentschaft starb

Ich muss meine letzte Überschrift korrigieren: it’s even worse!

Laut mehreren Medien, u.a. Axios, war Trump in alles eingeweiht.

Seine SM-Posts scheinen das zu bestätigen.

Und ausführlicher:

Trump hat also gemerkelt. Wie Merkel bei den Minsk-Abkommen, so hat Trump mit dem Iran nur verhandelt, damit Israel in aller Ruhe seinen Angriffskrieg vorbereiten kann.

Und, boy, die Vorbereitung ist interessant!

Sie erinnert deutlich an die Hollywood-Aktion der Ukrainer unlängst.

Heimlich – ok, klar heimlich, wie auch sonst – hatten Agenten des Mossad die Mordanschläge in Teheran vorbereitet und vieles mehr. Es soll acht Monate in der Mache gewesen sein.

Das ist natürlich schlimmer.

Im Nachhinein bestätigt es zusätzlich die Stimmen, die nie geglaubt hatten, Trump hätte von der Hollywood-Aktion gegen die russischen Atombomber nichts gewusst. Das gleiche Vorgehen macht dasselbe Vorgehen.

Teutonistan macht sich, wie gewohnt, lächerlich:

Deutschland verurteilt die Angegriffenen. Who would have guessed? Und macht sich dabei lächerlich, da der Iran noch nicht eine einzige Drohne auf Israel abgefeuert hat.

Stattdessen hat der Iran den UN-Sicherheitsrat angerufen. Was eigentlich Schwachsinn ist, da die Israelis sich von den UN nichts sagen lassen, sondern jede Kritik als Antisemitismus diffamieren, jedoch notwendig, um für einen Gegenschlag versichert zu sein, dass alles unternommen wurde, eine größere Eskalation abzuwenden.

Aber vergessen wir Deutschland, es ist ein Land, der Rede nicht wert. Bleiben wir in den USA.

Klar ist, keiner braucht Trump mehr und die MAGA-crowd sollte ihn loswerden.

Die USA sind kein Partner, mit dem es sich lohnt, Verträge abzuschließen.

Der Dritten Weltkrieg hat begonnen und Trump war an jenem verdammten Freitag der Präsident der Vereinigten Staaten.

The Istanbul-Freakshow

Kahvalti büfesi

Turkey – das englische Wort für Türkei, welches die Türken sich seit einigen Jahren verbitten, weil es identisch mit dem englischen Wort für Truthahn ist, und durch Türkiye ersetzt haben wollen, dies aber wiederum den Amerikanern Unmut bereitet, da sie diese Orthografie bescheuert finden, weshalb sie schlicht beim Truthahn bleiben, außer es handelt sich um ganz, ganz kreuzbrave Democrats, die studieren und stets mit bestem Beispiel vorangehen wollen – hat neben der geografischen, auch seine Funktion im Junkie-Slang.

Solche beschreiben damit den Zustand, in den sie geraten, wenn die Entzugserscheinungen eintreten.

Nun, unsere ukrainischen, und einige der europäischen, Führungsspitzen wirkten zwischen 15.05. und heute ein wenig wie Junkies auf nem Turkey.

Zelensky und sein Team entstiegen, am 15.05.2025, am Vormittag, breitbeinig, knallhart und mit zu Schlitzen zusammengekniffenen Augen, wie die Dalton Brothers, dem Flieger in – Ankara.

Unter zahlreichen Kommentatoren ging der Witz um, ob sie den Weg nach Istanbul nicht gefunden haben. Immerhin machten Joe Dalton aka Zelensky und seine vier apokalyptischen Reiter, Macron, Tusk, Merz und Starmer, seit Tagen einen gewaltigen Sturm im Wasserglas darum, Lord Putin den Entsetzlichen in Istanbul zum finalen Duell zu fordern.

Gäbe es keinen 30 Tage währenden, bedingungslosen Waffenstillstand, so motzte sich der deutsche Fritze mit dem Alien-Schädel auf, dann kriegen die Russen aber richtig fett Sanktionen vor den Latz geknallt! Und Waffenlieferungen gäbe es dann – hohoho – der Putin wird mit den Ohren schlackern!

In der Tat fand sich, zum ausgemachten Termin, 10:00h, am verabredeten Ort die Delegation der Russischen Föderation ein.

Joe Dalton aka Zelensky tobte – in Ankara – dass die Russen ihm nicht hochrangig genug seien. Die könnten ja überhaupt keine Entscheidungen treffen. Man hatte im Vorfeld vergessen, Zelensky darüber aufzuklären, dass die Türkei über Telefon und Internet verfügt, sodass diese jederzeit mit ihrer Regierung in Kontakt treten können und Rücksprache halten, was auch keine Schwierigkeiten beinhaltet, denn Istanbul und Moskau befinden sich in derselben Zeitzone.

Irgendwelchen Leuten, darunter Erdogan, war es dann wohl gelungen, Joe Dalton aka Zelensky, davon zu überzeugen, dass es völlig normal sei und ihn keineswegs herabsetzen würde, wenn Verhandlungen erst einmal von Delegierten eingeleitet würden.

Hin und her und her und hin, seine Majestät, Volodymyr der Allergrößte, Kaiser von Europa und dem gesamten Universum, erklärte sich also bereit, bis 16:00h ein Team zusammenzustellen und es in Istanbul zu haben; was ihn offensichtlich überforderte, so, dass er letztendlich sich herabließ, am nächsten Tag, um 10:00h, ein solches vor Ort haben zu können.

Tatsächlich fand sich dann auch eine Anhäufung dieser überfressenen Billardkugel-Schädel, die gewöhnlich die Ukraine unter seiner Majestät vertreten, am Ort ein, begleitet – oder unter Aufsicht, ich weiß es nicht – von Türken und Amerikanern, teilweise ganz nach Vorbild ihres großen Massas Zelensky in Camouflage, obzwar kein einziger von ihnen je in seinem Leben an einer Front gekämpft hat, wie ukrainische Journalisten berichten. Möglicherweise glaubten sie, das brächte ihnen gegenüber den Russen Vorteils in der heißen Schlacht am kalten Buffet, welches zu solchen Anlässen üblicherweise zur Mittagszeit angerichtet wird.

Inhaltlich ist die Sache schnell geklärt, auch wenn nichts offiziell veröffentlicht wurde.

Den Ukrainern war aufgetragen, über nichts anderes, als diesen 30-tägigen, bedingungslosen Waffenstillstand zu verhandeln, was ja sinnlos ist, da Moskau, seitdem diese Idee aufgebracht wurde, dieses ablehnt.

Russlands Position ist seit einem Jahr bekannt, der Begriff, der benutzt wird, lautet „Istanbul plus“, was bedeutet, die Ergebnisse der Istanbul-Verhandlungen von 2022, erweitert um die Ergebnisse auf dem Schlachtfeld.

Ein konkretes Ergebnis konnte dennoch erzielt werden. Auf einen Austausch von jeweils 1000 Kriegsgefangenen wurde sich geeinigt.

Es wurde festgehalten, sie abermals treffen zu wollen.

Auf der Airforce One wurde Donald Trump, der im Aufbruch Richtung nach Hause war, um ein neues Familienmitglied zu begrüßen, von Journalisten gefragt, ob er enttäuscht sei vom Ergebnis in Istanbul.

Nee, meinte der. Da wird sowieso erst etwas herauskommen, wenn er selbst mit Wladimir Putin die Ergebnisse aushandelt.

Was freilich eine korrekte Ansage ist. Die Ukraine führt einen Stellvertreterkrieg für die USA. Der Schalter ist in Washington installiert. Er wurde in Washington eingeschaltet. Er wird in Washington ausgeschaltet.

Trump lässt die Puppen noch etwas tanzen, in dem Gedanken, dass noch nicht alles, was er für die USA herausholen kann, ausgeschöpft ist.

Prärie Auster in Tirana

Ist das nur meine Wahrnehmung, oder ist die politische Oberklasse der EU eigentlich nur ein Wanderzirkus, der sich alle zwei Tage in einer anderen Stadt, oder in einem anderen Ressort trifft, um dort genau den gleichen Blödsinn zu besprechen, den sie zwei Tage vorher schon besprochen hatten und vier Tage vorher und sechs Tage vorher … Und den sie zwei Tage später wieder besprechen, vier Tage …

Oder was auch immer auf Kosten der Steuer- und Beitragszahler zu tun.

Jedenfalls sind die Verlautbarungen immer die gleichen.

Irgendetwas mit „Putin böse“, „Ukraine unterstützen bis zum Sieg“, „whatever it takes“, Sanktionspaket.

Mit der Durchzählung der Sanktionspakete kommen sie langsam durcheinander. Während von der Leyen vom 17. Sanktionspaket redet, ist Kaja Kallas bereits beim 18. In Tirana aktualisierte sich dann auch von der Leyen auf 18.

Allerdings beschlossen wird das 17. am Dienstag nächste Woche erst.

Von irgendwelchen Minister, die jetzt auch in Tirana anwesend sind, aber eben einen Grund brauchen, sich am Dienstag woanders treffen zu können.

Moskau macht nicht nur Witze darüber, Putin hat auf einem Treffen vor Wirtschaftsvertretern seine Zurückhaltung fallen lassen und gesagt: „Sie erlassen Sanktionen gegen uns, die ihnen selber mehr schaden als uns. Sie sind Idioten.“

Wie lächerlich diese Sanktionen sind und wie wenig ihnen einfällt, was sie überhaupt noch sanktionieren können, illustriert perfekt der Umstand, dass Brüssel sich nicht zu blöd ist, die beiden Blogger Thomas Röper und Alina Lipp auf die Sanktionsliste Numero 17 zu setzen.

Klar, Röper hat hohe Reichweite, neben seinem eigenen Blog Anti-Spiegel finden sich Artikel von ihm auf allen bekannten Alternativ-Media-Outlets, also Nachdenkseiten, Apolut, usw. wobei er auch einigen Leuten aufgrund seines selbstgefälligen Gehabes ziemlich auf die Nerven geht; Alina Lipp ist ein nettes Mädchen mit einem Telegram-Kanal https://t.me/neuesausrussland, der – Moment, lasst mich mal schnell nachsehen – 179786 subscribers hat. Oder man kann ihr auf X folgen https://x.com/Alina_Lipp_X.

Wie schwach muss die EU sein, wenn das ausreicht, ihnen das Fürchten zu lehren!

Und diese Schwäche führt sich in Tirana, geradezu Schmerz-verursachend anzusehen, anschaulich selber vor.

Die vier apokalyptischen Reiter mit Kaiser Wolodymyr geben ein fast identisches Bild dessen ab, welches sie vor ein paar Tagen in Kiew abgegeben hatten.

Es gibt kaum einen Unterschied. Nur, dass das Foto diesmal in einem Schulgebäude aufgenommen wurde. Ihre Fressen sehen aus, als verspäte sich der Drogenkurier aus Camp Bondsteel.

Die Sprüche sind gleich. Man habe mit Donald Trump telefoniert.

Hat man sicher auch.

Und allen Beobachtern, die zwei Füße auf der Erde haben, ist klar: Man braucht sich mit dieser Freakshow und ihren Wanderzirkus nicht länger ernstlich befassen.

Wenn Trump meint, jetzt ist der Zeitpunkt für ihn gekommen, wird Putin bereit sein.

Was Russland will, liegt seit über einem Jahr klar auf dem Tisch. Wer es wirklich wissen will, weiß es.

Was die USA im Gegenzuge bekommen, ist noch nicht geklärt. Das kann auch noch dauern.

Unterhändler tauschen sich aus und halten Rücksprachen. Trump redet zwar öffentlich eine unfassbare Menge Blödsinn, doch die reale Arbeit im Hintergrund geht in seinem Sinne voran. Sein Team zieht seinen Stiefel durch. Die Arabienreise, von welcher er Billionen mit nach Hause bringt und auf der er Netanjahu gedemütigt hat, belegt das zweifelsfrei.

Wenn alles spruchreif ist, werden die Präsidenten Trump und Putin unterzeichnen.

Jedoch reicht Trump nicht, was er von den Russen bekommen könnte.

Dass die EU-Europäer diesen Krieg unbedingt wollen, ohne die USA aber dastehen wie Idioten, gibt Trump die Möglichkeit, auch aus den EU-Europäern so viel, wie möglich, herauszuholen. Putin weiß das. Er lehnt sich zurück, ganz nach Napoleons Devise: „Mische dich niemals ein, wenn einer deiner Feinde einem anderen deiner Feinde in den Arm fällt“.

In seinem arroganten Tonfall und in seinem großmäuligen Vokabular wird Joachim-Friedrich Martin Josef Merz, nicht aus Winsen an der Luhe, auch nicht aus Bingen am Rhein, sondern aus Brilon am Rhein, verkünden, dass Deutschland im Ukrainekrieg alles erreicht hat, was es erreichen wollte und das allen demokratischen Kräften im Bundestag zu verdanken sei, ebenso wie allen Europäern, die in der Not zusammengehalten haben, wie die drei Musketiere mit dem Grafen d’Artagnan „Einer für alle, alle für einen“.

Er wird die Rechnung entgegennehmen und sie verschlagen grinsend den deutschen Steuer- und Beitragszahlern aufbürden.

Ist doch scheißegal, was das kostet. Solange Menschen in Deutschland arbeiten, fließt Geld in die Staatskasse. Das kann man dann für den „Wiederaufbau“ der Ukraine, von dem vor allem BlackRock profitiert, in die Tonne treten.

Freak Show ist genau genommen eine Scheußlichkeit aus der anglo-amerikanischen Unterhaltungsindustrie.

Früher wurden da Menschen mit körperlichen Alteritäten zur Belustigung zahlendem Publikums auf Jahrmärkten vorgeführt.

Viel geändert hat sich nicht. Die Freaks sind andere geworden. Menschen mit körperlichen Alteritäten heißen jetzt Menschen mit besonderen Bedürfnissen und werden entsprechend behandelt.

Die Freaks von heute findet man in Europas politischer Eliten westlich der Russischen Föderation. Sie bemerken es nicht, wie sie vorgeführt werden.

AMOK & KOMA in DC

Trump is a Fuck’n Loser

Niemand kann mir vorwerfen, ich hätte ihm keine Zeit gegeben. Er hat mehr als 100 Tage bekommen.

Das international Wichtigste, Ukrainekrieg. Er hätte diese Sache in kurzer Zeit beenden können. Alles, was zu tun gewesen wäre, war Waffenlieferungen und Geldzahlungen an das Zelensky-Regime einzustellen.

Aber ehe er sich entschließt, irgendeinen Schritt zu tun, wollte er soviel Profit herausschlagen wie möglich.

Das Fachwort ist Gier.

Es hat einen Grund, warum Gier zu einer der sieben Todsünden erklärt wurde.

Todsünde heißt Todsünde, weil sie denjenigen, der sie begeht, beherrscht und ihn, so er es nicht schafft, sie unter Kontrolle zu bekommen, vernichtet.

Die Gier hat Trumps Präsidentschaft jetzt schon nahezu vernichtet.

Dieser Krieg, der Obamas und Bidens Krieg war – nun ist er seiner.

Congrats, loser.

Merz behauptet in Kiew, die „Koalition der Willigen“ hätte Trump mit an Bord und stellt der Russischen Föderation ein Ultimatum, einem 30-tägigen, bedingungslosen Waffenstillstand zuzustimmen.

Dass Trump mit an Bord wäre, ist eine Behauptung von Merz. Eine Bestätigung aus Washington gibt es nicht.

Macron hat zwar bestätigt, dass mit Trump telefoniert wurde; aber welche Antwort aus Washington kam, taucht in seiner Mitteilung nicht auf.

Wenn man sich die Gesichter so ansieht, wirkt es eher, als habe Trump gesagt: „Wer hat euch Kinderfickern erlaubt, mich zu stören? Ich bin gerade am 7. Loch. Schiebt euch eure Ukraine in den Arsch!“ – und aufgelegt.

Putin hat schon geantwortet, morgens um 2:00h Ortszeit: Russland sei bereit, die Verhandlungen von Istanbul wieder aufzunehmen.

Der normale Hergang ist: erst beginnen Verhandlungen, zu deren Beginn die Bedingungen für eine Waffenruhe ausgehandelt werden.

Das ist in jedem Krieg so. Macht anders auch gar keinen Sinn. Es sei denn, man ist am Verlieren und will eine Waffenruhe, um nachrüsten zu können.

Was hat er noch so zustande gebracht?

Oh, yeah, er hat, vollkommen ohne Not, im Auftrag Israels einen Krieg gegen den Jemen begonnen.

Dabei hat er einen Haufen Zivilisten getötet, den alten Flughafen von Sanaa weggebombt – China hat schon zugesagt, einen neuen, modernen zu bauen – und drei Kampfflugzeuge verloren, von denen zwei einfach so ins Wasser geplumpst sind.

Beendet hat er das Abenteuer allerdings, als er feststellte, dass Bibi Netanjahu ihn hereingelegt hatte. Sein Sicherheitsberater, Mike Waltz, flog als israelischer Spion auf.

Vielleicht hätte Trump nicht unbedingt einen aus Dick Cheney’s altem Team nehmen sollen für den Job.

Besonders, weil die Cheneys Kamalas Wahlkampf unterstützt hatten.

Ich meine – hat der nichts daraus gelernt, dass er in seiner ersten Amtszeit ständig Leute rekrutierte, die auf ihn angesetzt worden waren, um ihn zu sabotieren?

Jetzt gehen Gerüchte um, er wolle Palästina als Staat anerkennen.

Wir werden sehen. Der gute Mann agiert ausschließlich impulsgesteuert, nicht rational.

Man muss sich nur den Eiertanz mit den Zöllen vergegenwärtigen. Nichts als Herumgetrolle.

Die Die-hard-fans geheimnissen immer noch 5-oder-weiß-der-Geier-wieviel-D-Schach in seine Amokläufe.

Alles Blödsinn.

Trump hat null Plan und null Strategie.


PS: Innenpolitische Themen der USA gehen mich nur peripher an, spielen darum an dieser Stelle keine Rolle.