• Der Sonntag danach

    Ältere Menschen wissen um die Schwierigkeiten, mit denen Jung-sein verbunden ist.

    Haben Jugendliche eher problematische Teenagerjahre gehabt, in denen sie keine Orientierung finden konnten, werden sie leicht Opfer übelwollender Kräfte.

    Wuchsen sie normal auf, ist ihr Kopf voll mit Blödsinn, der ihnen in der Schule und durch die von ihnen konsumierten Medien eingetrichtert wurde.

    In jedem Falle sind sie leicht beeinflussbar, ohne die Beeinflußung selbst zu bemerken.

    Vor einiger Zeit las ich einen Artikel, Martin Schulz sei in einer Heidelberger Hochschule gewesen, und habe den jungen Leuten erklärt, "Was die Migranten uns bringen, ist wertvoller als Gold", "Es ist der unbeirrbare Glaube an den Traum von Europa. Ein Traum, der uns irgendwann verloren gegangen ist."

    Das ist schon deshalb kompletter Unsinn, da Migranten nach Europa kommen, weil sie glauben, Europa sei reich und wenn sie einmal dort sind, fällt von diesem Reichtum für sie ab.

    Viele Berichte kursieren, dass es das Geschäftsmodell der Schlepperbanden ist, sich mit dieser Lüge Kundschaft zu rekrutieren.

    Was den Schlepperbanden dabei hilft, ist vor allem das Geschwätz von Politikern aus dem neo-linken Spektrum, die beständig ihr "refugees welcome" durchziehen, und so tun, als würden die Migranten, sind sie erst einmal da, im Paradies auf Erden angelangt sein, mit dem einzigen Wermutstropfen: Rechtspopulisten gönnen ihnen ihr neues Glück nicht und verhalten sich fremdenfeindlich! Aber keine Sorge, leibe refugees, es gibt die Antifa, die diese "Hasser" und "Nationalisten" im Zaum hält, notfalls mit Gewalt.

    Einen Teil der aktuellen europäischen Bevölkerung gibt es, so die Apologeten des "refugees welcome", dabei scheint es sich um den Untermenschen unserer Tage zu handeln, man nennt sie "wütende alte Männer", die halt nicht damit klar kommen, dass keiner sie mehr braucht, und die sich nun in die finstere Welt der Vor-EU zurückziehen und dort herrschen wollen, und die natürlich vor allem wütend darüber sind, den Zugriff auf blonde Frauen an Zuwanderer zu verlieren.

    Eine unfassbar primitive Sicht der Dinge, jedoch darauf lassen sich die Argumentationen unserer "Weltoffenen" zusammenfassen.

    Was dieser Schulz-Satz aber vor allem sehr gut illustriert, ist der quasi-religiöse Charakter heutiger Politik!

    Der Glaube an irgendetwas, das irgendwann einmal eintritt, wenn man nur fest genug glaubt.

    Sie nennen die EU ein "Friedensprojekt".

    Man muss geistig schon mehr als unterernährt sein, und einen solchen Quark zu fressen.

    Krieg im klassischen Sinne gibt es nur dass, wenn die Angegriffenen sich wehren. Jugoslawien, Irak, Libyen, Syrien, die NATO-Aktivitäten hätte ausbleiben können, alles was nötig gewesen wäre, war, sich widerstandslos den Befehlen zu unterwerfen.

    Die EU ist die Unterwerfung und Vernichtung der europäischen Völker ganz ohne Waffengewalt, weil sie sich nicht gewehrt haben.

    Sie haben sich nicht gewehrt, denn ihre Führer wurden eingekauft mit Krediten.

    Kein Problem, denn die Kredite bezahlen müssen die unter ihnen.

    Die unter ihnen kommen im ersten Moment auch in den Genuss des scheinbaren neuen Reichtums.

    Scheinbar, denn was sie nicht wissen ist: der Kredit ist bald verbraucht, und danach ist man ärmer als vorher.

    Alles, was danach kommt, ist das Bedienen des Kredits.

    Wer den Kredit bedienen muss, ist in Abhängigkeiten, die ihm keinen Entscheidungsspielraum lassen. Sein Leben wird jetzt von anderen bestimmt.

    Und wer ihn nicht bedienen kann, der verliert, was er mit dem Kredit begonnen hat.

    Das ist die europäische Realität, die Schulzes Traum von Europa gegenüber steht.

    Der Traum von Europa, der war eine Mischung aus ideologischer Indoktrination und kreditfinanzierten Illusionen.

    Eine Fata Morgana. Die löst sich aber auf.

    "Die Eliten sind gar nicht das Problem, das Problem sind die Bevölkerungen!" stellt Gauck fest.

    Denn die Eliten halten die Oasen besetzt, die Bevölkerungen irren durch die Wüsten.

    Kipping (und wie ich mit Enttäuschung feststellen musste, auch Wagenknecht) sagen mit anderen Worten exakt das nämliche wie Gauck und Schulz:

    Sie alle haben einen gemeinsamen Feind, sie nennen diesen Feind "Rechtspopulisten", "Nationalisten", "Hassende", und sie bekämpfen ihn mit Verleumdungen und Unterstellungen.

    Die Linken müssen andere Worte verwenden als Schulz und Gauck, denn die Schulz und Gauck wenden sich an diejenigen, die noch in Illusionen verharren können, die Linke soll diejenigen binden, welche sich diese Illusionen nicht mehr leisten können.

    Es ist nur eine PR. Die PR für die EU.

    Das Sozial-Gelaber geschenkt. Was davon zu halten ist, offenbart die Antwort "Man wird sehen".

    Redet sie von Fördergeldern, die irgendwer in UK von der EU erhalten hat: sehr gerne, würde ich sagen, wäre ich Engländer, ihr bekommt eure Fördergelder zurück, wir unsere Einzahlungen. Die übersteigen nämlich die Fördergelder, die von der EU nach UK zurück geflossen sind um Vieles.

    Das ist ja einer der typischen EU-Scherzartikel: die Länder zahlen ein, die EU entscheidet dann, was mit dem Geld gefördert und finanziert wird.

    Gefördert und finanziert wird, was im Interesse der EU liegt.

    Kipping hat in ihrem Leben noch nichts anderes getan als erst verhätschelte Tochter zu sein und dann Bundestagsabgeordnete.

    Für sie bedeutet das Ende der EU das Ende eines Prinzessinnenlebens.

    Zwar haben sich die Abgeordneten Gesetze geschrieben, die schon dafür sorgen, dass sie auch nach dem Ausscheiden aus dem Parlament für den Rest ihres Lebens gehoben versorgt sind, aber ein Ende der EU deutet auch darauf hin, dass diese Gesetzestexte und Verordnungen keine Ewigkeitsgarantie enthalten.

    Kipping war die erste, von der ich gehört hatte, sinngemäß: "die Jungen waren für den Verbleib in der EU, es waren die Alten, die ihnen ein Ei gelegt haben".

    Natürlich war es so. Die Jungen sind leicht manipulierbar. Sie wählen gemäß dem, was sie in Schule, Berufsschule und Universität eingetrichtert bekommen haben.

    Sie haben keine praktische Lebenserfahrung, die ihnen Vergleichsmöglichkeiten böte.

    Viele ältere können eher unterscheiden, wann sie belogen werden.

    Sie wissen oft, dass man darüber nicht reden darf, sich nicht anmerken lassen darf, dass man erkennt, belogen worden zu sein, wenn sie negative Konsequenzen für ihre Artikulation vermeiden wollen, die in der Regel aus beruflichen und ökonomischen Schäden bestehen, aber in einer Volksabstimmung, in einem Referendum können sie sprechen.

    Ein Zeitungsartikel zum  BREXIT, ich habe so viele darüber gelesen, ich weiß nicht mehr welcher, zitiert eine ausländische Studentin in England, die auf das Abstimmungsergebnis reagiert: "In so einem Land will ich nicht leben"; das ist der Kommentar einer Person, die einer Besatzungsmacht angehört. "Dann geh halt in eine anderes oder geh nach Hause!" möchte man ihr antworten.

    Ich habe in meinem letzten Artikel darauf hingewiesen, dass der BREXIT mehr reaktionäre als fortschrittliche Elemente enthält, die Strategie der Front National mehr fortschrittliche als reaktionäre.

    Der BREXIT zielt darauf ab, das UK aus der EU herauszulösen, aber er beinhaltet im Gegensatz zur FN nicht den Austritt des UK aus der NATO.

    Das ist ein wesentlicher Unterschied!

    In dieser Angelegenheit haben diverse BREXIT-Kritiker recht: den englischen Eliten geht es um eine Stärkung des britischen Imperialismus. Darum haben sie auch keine Wahlfälschung betrieben.

    Die BREXIT-Politik enthält keine Vorschläge über den Status quo hinaus.

    Darum ist der BREXIT vor allem eine Niederlage für den deutschen Imperialismus, er ist kein Störfaktor für die Globalisten, wie einige glauben.

    Die Front National hingegen ist eine traditionell über 2 Generationen gewachsene politische Kraft.

    Sie legt umfangreiche Konzepte vor, wie Frankreich umgebaut werden kann, um aus der eigenen Kraft aufgebaut zu werden und sie beinhaltet prinzipielle antiimperialistische Komponenten.

    Die FN strebt nicht alleine den Austritt aus der EU an, sie strebt auch den Austritt aus der NATO an.

    Ihr außenpolitisches Konzept sieht die Herauslösung Frankreichs nicht nur aus der deutschen, sondern auch aus der amerikanischen Hegemonie vor und strebt das Bündnis mit Russland auf egalitärer Basis an.

    Das macht die FN zu einer tatsächlichen Gefahr für die Globalisten! Weil sie nicht wie Großbritannien nur mehr Unabhängigkeit innerhalb des westlichen Imperiums einfordert, sondern einen tatsächlichen Paradigmenwechsel bedeutet.

    Durch den BREXIT har sie zusätzlichen Auftrieb gewonnen.

    Ich nehme an, man wird jetzt in Frankreich sehr genau beobachten, wie sich die Verhältnisse zwischen Großbritannien und der EU weiter gestalten und vor allem, welche Folgen der BREXIT in Großbritannien zeitigt.

    Kann Großbritannien Erfolge generieren und die wirtkschaftskriegerischen Attacken abwehren, wird das französische Volk mit den nächsten Präsidentschaftswahlen das Schicksal der EU endgültig besiegeln.

    Hat Frankreich erst einmal die Seite gewechselt und schließt sich mit Russland zusammen, verfügt der Westen nicht mehr über die Macht, einen Krieg gegen Russland führen zu können.

    Die Linken haben jetzt die Alternative: machen sie sich zur Schutzstaffel des Eurofaschismus oder stellen sie sich auf die Seite des Volkes?

    Helfen sie, den NATO-Krieg gegen Russland vorzubereiten, oder helfen sie, ihn abzuwenden?

     

     

     

     

     

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  • Und als nächstes tanzen wir Can Can!

     

    Das Vokabular eines Menschen ist ein Mittel, seinen Gehirninhalt zu beschreiben.

    Das Vokabular unserer Politiker und Medien ist ja sehr minimalistisch geworden (womit ich Philip Glass sicher nicht zu nahe treten will!)

    Es besteht aus Füllworten zwischen den -obs:

    homophob

    islamophob

    und den -istischs

    sexistisch

    rassistisch

    nationalistisch

    eine Ausnahme bildet das -itisch

    antisemitisch.

    Ich komm da ja nicht vor, weil ich keines davon bin.

    Ich bin allerdings, stellte ich heute fest, nombristisch!

    Ein Nombrist ist ein fieses Schwein, das felsenfest davon überzeugt ist, wenn die Kombination Politiker und Volker auftritt, dass es sich um ein Arschloch handeln muss.

    Natürlich kann es auch Ausnahmen geben. Aber die kenne ich nicht.

    Reden wir an dieser Stelle mal nicht von Fixer-Volker Beck, reden wir von Volker Kauder!

    Volker Kauder wurde heute Nachmittag in den DWN zitiert, sinngemäß, die Briten werden ja hoffentlich wirtschaftlich spüren, dass aus der EU auszutreten nicht geduldet wird!

    Original heißt es:

    " 08.23 Uhr – Der Bundestag wird nach Angaben von CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder in der kommenden Woche zu einer Sondersitzung zur Brexit-Entscheidung zusammenkommen. Die Entscheidung sei bedauerlich, die Probleme in Europa würden größer, nicht kleiner. „Ich fürchte, die Bürger in Großbritannien werden das bald zu spüren bekommen“, sagt der CDU-Politiker. "

    Der Satz ist nicht logisch. Wenn die Probleme in Europa größer werden sollen, warum sollten die Bürger in dem Land, ds aussteigt, es spüren?

    Egal. Wer erwartet aus Berlin schon logische Sätze?

    Es wird eine Menge über wirtschaftliche Probleme schwadroniert, die die Briten jetzt treffen werden!

    Ich sag's mal so: wäre es die Tschechische Republik beispielsweise, sie würde ab morgen wirtschaftlich kollabieren, da alle, von welchen diese Republik abhängig ist,  ihre Investitionen abziehen.

    Aber Großbritannien ist kein kleines Land, es ist eine alte imperialistische Großmacht!

    Alle wirtschaftlichen Angriffe auf Großbritannien müssen in den kommenden Tagen wieder zurück gefahren werden, denn der Flashback gegen die EU wird gewaltiger sein als der Schaden, den Großbritannien erleidet!

    Sie schaffen ja noch nicht einmal erfolgreich Wirtschaftskrieg gegen Russland, das wesentlich schlechter vernetzt war, als die Sanktionen begannen. The keyword is: war, denn dank dem Wirtschaftskrieg haben die Rußen den Arsch hoch gekriegt und sich erst einmal richtig gut vernetzt!

    Sie, das sind die von der Berliner Luft Luft Luft berauschten.

    Merkel schließt sich mit Hollande kurz, um einem "Zerfall Europas" entgegen zu wirken.

    Hmm. Das heißt, sich mit Marine le Pen anlegen. Das bedeutet, sich mit der mächtigsten Anti-EU-Kraft, in Europa, der Front National, anlegen.

    Um die FN zu verhindern hat Hollande sein Land bereits an den Rand des Bürgerkriegs gebracht.

    Bis der Frexit kommt, ist nur eine Frage der Zeit. Und wie brutal diese Zeit wird, obliegt den EU-Freaks in Frankreich.

    Dann haben 2 von 3 Großmächten die EU hinter sich gebracht.

    Die 3., Deutschland, das weist Heiner Flassbeck ja immer sehr anschaulich nach, ist nur so lange Großmacht, solange die anderen EU-Staaten bei ihr verschuldet sind.

    All das Gerede vom tollen Europa, und wie wichtig es doch ist, all diese Opfer für Europa zu bringen, wird nach und nach als heiße Luft enttarnt werden.

    Es hat das unterste zu oberst gekehrt, es hat Länder verwüstet, es hat das Leben zur Hölle gemacht.

    Merkel und ihre Bande japsen noch ein wenig von alternativlos.

    Und alle werden es sehen können: dieses Europa, es hat nur Unglück gebracht!

    Vor dieser EU war es besser, nachher wird es wieder besser werden.

    Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Brexit und Frexit.

    In der britischen Variante stecken mehr reaktionäre Elemente als fortschrittliche, in der französischen mehr fortschrittliche als reaktionäre.

    Aber wie sagte nicht Mao: "Aus einem Funken kann ein Flächenbrand entstehen!"

    Das britische Referendum war ein Funke!

     

     

     

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  • Ahnung und Gegenwart

    Das ist der Titel eines Romans von Joseph von Eichendorff.

    Der Mann schrieb Gedichte der Art:

     

    Treue

    Wie dem Wanderer in Träumen,

    Daß er still im Schlafe weint,

    Zwischen goldnen Wolkensäumen

    Seine Heimat wohl erscheint:

     

    So durch dieses Frühlings Blühen

    Über Berg' und Täler tief,

    Sah ich oft dein Bild noch ziehen,

    Als obs mich von hinnen rief;

     

    Und mit wunderbaren Wellen

    Wie im Traume, halbbewußt,

    Gehen ewge Liederquellen

    Mir verwirrend durch die Brust.

     

     

    Oh mein Gott, Hilfe, der Mann verwendet die Worte "Treue" und Heimat"! Nationalist! Rechtsradikaler! Rechtspopulist! Der ist ein NAZI!

    Er muss sofort aus der Gesellschaft eliminiert werden!

    Was, der ist schon tot?

    Schade. Verbannt seine Bücher aus Bibliotheken und Handel, der ist ein Wegbereiter Hitlers gewesen!

     

    So hört sich das Gedöns an, welches moderne Linke heutzutage, in unserer aktuellen Gegenwart, veranstalten.

    Anlass dieses Artikels ist ein, mal wieder, unsäglicher Hassbeitrag (Wort bewusst so gewählt) auf den "Nachdenkseiten gegen die Front National, ein Interview mit einem gewißen Sebastian Chwala.

    Nun, ich bin ja nur ein bildungsferner Dummkopf, weil ich keine Sprecherlaubnis etwa irgendeines Herrn Professor Dr.Dr. Cox von der Lippe zu Karolsfeld der Universitöten (auch absichtlich so geschrieben) Dinkelscherben und Harvard habe, dennoch möchte ich mir erlauben, meinem Ärger über dieses Machwerk, den Beitrag der Nachdenkseiten, Ausdruck zu verleihen.

    Front National und AfD sollen verglichen werden.

    Der Autor erkennt zwar dass es Unterschiede gibt, er erkennt aber die Unterschiede nicht.

    Unterschiede benennen die ja selber.

    Beatrix von Storch war das glaube ich, sie benannte: "Die AfD ist patriotisch, die FN ist nationalistisch. Die FN ist sozialistisch, wir sind liberal!"

    Letzteres benennt trefflich die unterschiedlichen Ansätze in der Wirtschaftspolitik.

    Ersteres kann man eigentlich auch so stehen lassen, nur muss man es erklären.

    Die AfDler beziehen sich ja immer auf den Satz von Weizäcker "Patriotismus heißt Liebe zu den seinen, Nationalismus Ablehnung gegen andere!" (aus dem Gedächtnis zitiert.)

    Das mag auf den deutschen Nationalismus-Begriff zutreffen, in Frankreich existiert aber ein völlig anderer.

    Dort leitet sich die Idee der Nation nämlich aus der ursprünglichen Verfassung der französischen Republik ab, vor allem von dem Satz, den Robespierre prägte: "Das Ziel jeder politischen Vereinigung ist ihrem Wesen nach die Nation!"

    Das meint, eine politische Vereinigung hat die Aufgabe, die Lebensverhältnisse auf dem eignen Territorium zum Wohle der Allgemeinheit zu gestalten.

    Dieses Territorium ist ein historisch gewachsener Kulturraum, und die Gestaltung ist der Staat, woran möglichst alle Bürger sich beteiligen sollten und den möglichst alle Bürger im Dienste ihrer Interessen beeinflußen dürfen sollten.

    Territorium, Kultur, Staat und Bürger, sie gemeinsam bilden die Nation.

    Der Autor der Nachdenkseiten wirft Mitgliedern und Anhängern der Front National Bigotterie vor, hat aber noch nicht einmal den Unterschied zwischen den Verständnissen von Nation, wie sie zwischen Deutschen und Franzosen bestehen, begriffen, sondern stülpt den Franzosen seinen deutschen über.

    Der deutsche Nationalitäts-Begriff ist geprägt von 3.Reich, der französische von den Ereignissen 1789.

    Möglicherweise sollte man unserem Autor als erstes nahelegen, über den eigenen Tellerrand des deutschen Linksakademikers hinauszublicken, ehe er Urteile fällt.

    Das Wort klingt einigermaßen gleich, bezeichnet aber etwas anderes in so fern, als es völlig anders konnotiert ist.

    Vor Wut geplatzt bin ich schon ganz am Anfang bei dem Satz: " Seine Wähler versucht der FN vor allen Dingen mit zwei Themen zu binden: mit einem offenen anti-muslimischen Rassismus und mit der Ablehnung der Europäischen Union."

    Ich bin mir zwar sicher, dass man das Linken 10000 Jahre lang erklären kann und sie es immer noch nicht begreifen, aber man soll den letzten Funken Hoffnung nicht ersticken, und so sage ich es noch einmal: Islam ist keine Rasse! Islam ist eine Religion!

    Ich merke das schon, der Autor hat diesen esoterischen Rassismusbegriff des amerikanisch-israelischen Ideologen und Harvard-Professors Daniel Goldhagen, der Rassismus quasi als eine Art angeborenen genetischen Defekt von hellhäutigen Nichtjuden definiert. Korrekter Weise muss man hier noch einfügen, Goldhagen spricht vor allem von Antisemitismus und Deutschen, die Erweiterung auf Rassismus kommt von seinen Anhängern und Inspirierten. Entsprechend sind es immer die "weißen Franzosen", gegen die unser Sebastian Chwala zu Felde zieht.

    Darauf will ich jetzt aber nicht näher eingehen. Das ist mir zu absurd und esoterisch. Genauso gut kann man über Astrologie diskutieren.

    Ich habe, nicht am Stück, aber insgesamt Jahre meines Lebens in islamischen Ländern verbracht wie Ägypten, Jordanien, Marokko, Malaysia, Indonesien etc. und dort sehr vieles gesehen und erlebt, was ich sehr hoch schätze. Ich habe mich in diesen Zeiten besonders mit den verschiedenen Ausprägungen des Islam befasst.

    Dazu will ich folgendes sagen: der Islam unterscheidet sich nicht nur nach seinen verschiedenen theologischen Strömungen, er unterscheidet sich auch nach den Kulturen, auf die er aufpfropft.

    Ein Sunni-Moslem aus Saudi Arabien unterscheidet sich grundlegend von einem Sunni-Moslem aus Malaysia.

    Sie haben eine unterschiedliche Strenge. In Saudi Arabien wird ein Andersdenkender schlicht hingerichtet. In Malaysia sind die Moslems Andersdenkenden gegenüber mehr so drauf: "Solange du dich nicht in unsere Sachen einmischt mischen wir uns nicht in deine ein!"

    Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass sie exakt ein und das selbe Weltbild teilen!

    Und das hat auch schon in Malaysia zu den bekannten Problemen geführt.

    Das ist kein Rassismus, keine Feindseligkeit, gar nichts dergleichen, es ist eine einfache Feststellung, die ich machen konnte: das Weltbild des Islam und westliche Weltbilder schließen sich an bestimmten Punkten gegeneinander aus!

    Früher oder später führt das zwangsläufig in einen Machtkampf, der nur endet, wenn eine der beiden Kontrahenten sich unterwirft!

    Das ist im Islam so angelegt! Das Wort "Islam" selbst heißt "Unterwerfung". Unter den Willen Gottes, den durchzusetzen die Aufgabe eines jeden Moslem ist.

    Frankreich hat eine sehr starke historische, kulturelle und philosophische Tradition.

    Schlussendlich verlangt der Islam, all das zu Gunsten des Islam aufzugeben.

    Warum sollten bitte die Franzosen die letzten 500 Jahre und länger ihrer Geschichte, wir können bis in die Keltenzeit zurück gehen, aufgeben?

    Als Beispiel nehme ich mal wieder Pierre Boulez.

    Nur Frankreich konnte einen  Pierre Boulez hervor bringen.

    Das artistische, rebellische Philosophieren Frankreichs seit Descartes, die mediterrane Lebendigkeit, die zarten, verspielten Traditionen der französischen Musik und gleichzeitig die Formstrenge des französischen Intellektualismus kulminieren einzigartig in der Musik von Pierre Boulez.

    Sowohl Richard Wagner als auch die Klänge des Orients haben Einfluss, aber sie gehen quasi in der französischen Grundmasse auf, sie addieren dazu, bereichern, wie man heute sagen würde. Dennoch ist das Entscheidende die Grundmasse.

    Die FN ist nicht gegen Moslems, sie will aber den Einfluss des Islam in Frankreich auf ein vernünftiges Maß eingrenzen.

    Niemand regt sich darüber auf, dass islamische Länder den westlichen Einfluss eingrenzen, niemand wirft Moslems beispielsweise einen "offenen antichristlichen Rassismus" vor. Obwohl das Christentum in islamischen Ländern härter unterdrückt und eingehegt wird, als Moslems es in Frankreich je wurden.

    Man kann über die Kolonialgeschichte diskutieren, aber Frankreich ist nicht Marokko wie Marokko nicht Frankreich ist.

    Eine klassische antiimperialistische Position, die ich teile, ist, dass beide gleichermaßen Berechtigung haben.

    Wollen Europäer in Marokko leben, müssen sie sich bis zu einem gewißen Grade Marokko anpassen, wollen Marokkaner in Europa leben, müssen sie sich bis zu einem gewißen Grade dem jeweiligen Land anpassen, in dem sie leben.

    Anders funktioniert es nicht.

    Soweit dazu.

    Der Rest unseres Linksakademikers Chwala zum Thema FN ist entweder Unkenntnis der Realität oder schmutzig geloden.

    Was davon kann ich nicht beurteilen.

    Schon der Titel: "Die Abgrenzung nach unten ist ein ganz zentraler Punkt" ist primitivste Hetze im unterirdischsten Bildzeitungsstil!

    Tatsächlich geht es bei der FN um die soziale Absicherung der Bürger Frankreichs durch die Schaffung gesicherter Arbeitsplätze.

    Die FN hat auch hier eine vernunftorientierte Positionierung, die natürlich mit dem linken Mainstream nicht ganz zusammenpasst.

    Nicht jeder beispielsweise hat ein Talent zum Quantenphysiker. Also kann nicht jeder Quantenphysiker werden.

    Auf der anderen Seite gibt es viele sogenannte niedere Arbeiten, die auch gemacht werden müssen.

    Aber auch die Leute, welche die "niederen Arbeiten" machen, haben ein Recht darauf, von dieser Arbeit sich ein anständiges Leben leisten zu können.

    Auch das ist genau genommen der Auftrag der französischen Revolution, wie er damals formuliert wurde: "Soziale Unterschiede darf es nur aufgrund des Nutzens der Einzelnen für die Allgemeinheit geben."

    Sie sagen, es gibt einen Unterscheid im Nutzen für die Allgemeinheit, aber jeder muss von seiner Arbeit leben können.

    Tatsächlich sind es die heutigen Linken, die diese Verachtung nach unten haben.

    Bei ihnen geht immer alles um "Aufstiegschancen" "Karriereförderung" etc. Linke scheinen nicht zu kapieren, dass alle verhungern, wenn es nur noch Zahnärzte, Bankdirektoren, Parlamentarier und Medienstars gibt.

    Linke reden so gerne von "Bildung, Bildung", aber wenn man sich den Blödsinn durchliest, den viele Linke verzapfen scheint es mit ihrer Bildung nicht weit her zu sein. Aber sie haben einen "Hochschulabschluss". Das lässt drauf schließen, dass zwischen Hochschulabschluss und tatsächlicher Bildung kein Zusammenhang besteht, und diese Linkslinge formale Bildungsabschlüsse, was Berufsabschlüsse sind, mit Bildung verwechseln. Es sind also genau Linke wie Chwala, die leben, was sie der FN unterstellen: " Anhänger rechter Denkströmungen gehen von der Ungleichheit als legitimer Triebfeder gesellschaftlicher Prozesse aus. Demzufolge sind in ihren Augen die Verlierer der ständig zunehmenden Konkurrenzkämpfe um Arbeit und um eine gesicherte Existenz schlicht und ergreifend selbst schuld."

    Die Front National postuliert solchen Blödsinn mit keinem Wort.

    Weitgehend pauschal kann man sagen, und dieser Chwala bestätigt es, dass Linke heute eine elitäre Kaste für sich sind, die in erster Linie von Steuermitteln leben und keine Ahnung mehr vom Leben der arbeitenden Menschen haben.

    In ihr Leben als Elite sind sie gekommen, indem sie die Geschichte der Arbeiterklasse ausbeuteten und immer junge Menschen, denen sie sich überlegen fühlen, zu Kämpfen aufgestachelt haben, die darin mündeten, dass diese Kämpfenden hinterher noch schlechter dastanden, die Führer aber zu einer gut abgesicherten Schickeria wurden.

    Das stößt die Leute ab.

    Es gibt eine Volksweisheit: "Wer sich einmal reinlegen lässt ist ein Opfer, wer sich zweimal von den selben reinlegen lässt ein Idiot!"

    Linke Akademiker wie der Sebastian Chwala operieren nun mit allerlei Unterstellungen, Lügen und Diskriminierungen gegen die Leute, an die sie aufgrund genau dieser Volksweisheit nicht mehr herankommen.

    Der Herr Chwala sollte ein paar Dinge lernen:  politische Texte, ich hoffe ja, er hat das Programm der Front National wenigstens gelesen, wenn auch nicht verstanden, in ihren historischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontext einordnen und nicht lediglich seine eigenen Phantasien darüber breittreten und das Wissenschaft nennen.

     

    Postscriptum: damit meine ich nicht, man müsse die Positionen der FN alle teilen, aber wenn man dagegen argumentieren will, dann muss man schon gegen das argumentieren, was sie wollen und nicht dagegen, was man ihnen unterstellt!

     

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  • Die Zeichen verdichten sich

    Ich fange mal mit Bernie an.

    Genosse Bernie, der Senator mit der political revolution.

    Genosse Senator Bernie versucht nun seine Kampagne in die Unterfütterung von Hillarys Präsidentschaft zu führen.

     

     

     

     

    Wenn seine Mobilisierten Hillary wählen, verspricht er ihnen, würde er auch ab und an mit der Dame ein Pläuschchen über Gerechtigkeit halten.

    Bislang habe ich über Genosse Senator Sanders mich zurückgehalten, um nicht vorschnell zu urteilen, aber seine Kampagne mutete mich von Anfang an wie die gleiche bombastische Verarsche an, wie Obombas "Yes we can".

    Inhaltlich spult er vermeintlich linke Gemeinplätze runter, die genau genommen jeder normale Mensch unterschreiben würde, wie "Minderheiten darf man nicht diskriminieren", "Single Mothers brauchen mehr Geld", "Rassismus ist böse", "Studentendarlehen sind zu teuer", mit denen er jungen Menschen in den Arsch kriechen kann, ohne sich auf Konkretes festzulegen.

    Sein Kampagnenmotto, "A future to believe in" ist genau so ein nichtssagender Kalauer wie "Yes we can".

    "Eine Zukunft, in die man glauben kann" klingt nach irgendetwas, aber damit kann man genauso gut auch die Landung von UFOs ankündigen.

    Tatsächlich tut er im übertragenen Sinne das ja auch. Glaube daran, irgendwann in irgendeiner Zukunft wird irgendetwas geschehen.

    Ein politischer Wandel braucht Zeit, und es ist die Jugend, die ihn  durchführen wird, denn die Jugend ist die Zukunft des Landes.

    Ein Gemeinplatz. Natürlich wird die kommende Generation Sachen anders machen als die vor ihr.

    Es soll den Leuten vermitteln, sie hätten Bedeutung.

    Er wird sie vor Secretary Clinton vertreten, damit sie unter Clintons Führung ihre Bedeutung halluzinieren können.

    Sanders nutzt die Methode, seine Kampagnenanhänger aufzuhetzen: wer bei mir mitmacht teilt (diese oben angerissenen) Gemeinplätze, wer bei Trump mitmacht diskriminiert Minderheiten, ist Rassist, will Single Mothers verhungern lassen, Studenten in Verschuldung darben lassen etc.

    Genosse Senator Sanders schleimt sich auch damit ein, er sei gegen "die 1%, die die 99%" unterdrücken und ausbeuten.

    Solche Aussagen gehören heute durchaus zum guten Ton.

    Was er tatsächlich betreibt, ist seine Mobilisierten der Kandidatin dieser "1%" zuzuführen.

    Aussagen des Typs "Wir müssen unsere Wasserversorgung schützen, indem wir Fracking verbieten" ist einfach nur Geschäftskonkurrenz. Die Demokraten haben viel Geld in neueren Technologien der Umweltindustrie, im Ölgeschäft steckt mehr Geld von Republikanern. Und natürlich ist der überwiegende Teil der Bevölkerung gegen Fracking, auch Republikaner, so eignet sich das Thema gut für Wählerfang.

    Wählerfang für Hillary (wieso muss die sich eigentlich mit Doppel-L schreiben, während alle normalen Hilarys nur 1 L haben), die in solchen Forderungen leiser treten muss, um ihre Sponsoren nicht zu vergraulen.

    Sanders weiß sehr genau, wer Clinton ist, und was von ihr zu erwarten ist.

    Das macht ihn zu einem Prototypen des linken Betrügers!

    Wäre Sanders auch nur einen Hauch ehrlich, müsste er vor Clinton warnen!

    Denn Clinton, das weiß auch Bernie, bedeutet Krieg der NATO gegen Russland!

     

    Der Weg der NATO in den Krieg gegen Russland wird zusehends aggressiver!

    Die sogenannten Manöver "Saber Strike" und "Anaconda" sind keine Manöver, keine Übungen, sie sind strategische Positionierung von Streitkräften!

    Nahezu auf jeder Ebene werden nunmehr Attacken und Provokationen gegen Russland gefahren!

    Angriffe auf Russen bei der Fußball-WM gehören ebenso dazu, wie der Ausschluss russischer Sportler von den olympischen Spielen.

    Man versucht Russland schlicht überall auszusperren und die Bewegungsfreiheit von Menschen aus Russland zunehmend einzuschränken.

    Da Russland bisher besonnen auf all diese unverschämten Feindseligkeiten reagiert, kommt die NATO mit dem Trick "cyberwar".

    Hackerangriffe zum "Bündnisfall" zu erklären eröffnet die Möglichkeit, jederzeit einen bewaffneten Angriff starten zu können, denn solche Dinge finden jeden Tag und ständig statt!

    In der Regel weiß niemand Außenstehendes, wer wen angreift, aber es reicht ja die Behauptung "die Rußen warn's", genug Blöde gibt's, die das fressen.

    Noch ein Puzzleteilchen ist, die Krim zu russisch besetztem, ukrainischem Territorium zu erklären, das "befreit" werden müsse.

    Das ist eine lange vorbereitete Strategie, wir erleben die exponentielle Steigerung der Aggression.

    Und Hillary Clinton ist die Galionsfigur.

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  • Spitzenidee! Macht Claudia Roth zur Bundespräsidentin!

    Das hat, glaubt man einem Artikel auf Telepolis, der ehemalige KB-Student und spätere Oberfunktionär der GRÜNEN Jürgen Trittin vorgeschlagen.

    Jürgen Trittin wird unter politisch Interessierten so schnell nicht in Vergessenheit geraten für seine 3 großen Erfolge als Regierungsmitglied:

    Erstens hat er maßgeblich mitgeholfen, Deutschland in die NATO-Kriegsstrategien aktiv einzubinden.

    Zweitens war er Vorreiter der Durchsetzung der Hartz-IV-Gesetze.

    Drittens, sein ganz persönliches Verdienst, brachte er das "Dosenpfand-Gesetz" durch, wegen dem man jetzt nicht mehr einfach sein Leergut beim nächsten Einkauf im Laden abgeben kann, sondern bereits beim Einkauf des Getränkes sehr genau auf dessen Verpackung achten muss, will man nicht, um sein Leergut wieder los zu werden, 3 Läden nur deshalb abklappern.

    Wir sehen, ein deutscher Linker, wie er im Buche steht!

    Es ist ja international fast schon sprichwörtlich: die Deutschen sind unter allen Völkern eines der dämlichsten!

    Man kann sie ausbeuten bis aufs Blut ohne für die Sicherung ihres Lebensunterhaltes sorgen zu müssen, und sie sagen "Danke!"

    Man kann sie unentwegt erniedrigen und beleidigen, und sie sagen "Danke!"

    Man ihnen alles wegnehmen, was ihnen wichtig ist, und sie sagen "Danke!"

    Aber Deutsche sind auch Menschen. Ab und zu zweifelt man daran, aber es ist eine biologisch nachweisbare Tatsache.

    Und weil das so ist, kann man vermuten, dass es irgendwo tief in ihrem Inneren eine Schmerzgrenze gibt, die zu überschreiten der berühmte Tropfen ist, der das Fass zum Überlaufen bringt!

    Ein solcher Tropfen könnte sein, Claudia Roth zur Bundespräsidentin zu machen!

    Ich kann mir fast bildlich vorstellen, wie das dazu führt, dass ein signifikanter Teil der Bevölkerung danach von diesem grün-sozialdemokratischem Feudalismus die Schnauze so dermaßen gestrichen voll hat, dass es dazu führen wird, dass sie deren Parteimitglieder auf der Straße mit Eisenstangen totschlagen und ihre Parteibüros niederbrennen!

    Die Linken lässt man, sofern sie sich nicht einmischen, möglicherweise laufen, weil die eh keiner für voll nimmt.

    Ich jedenfalls kaufe mir schon mal Schaukelstuhl, Strickjacke und Tabakspfeife, um das Spektakel in Ruhe als Zuschauer genießen zu können.

    Ich glaube, einen Single-Malt werde ich mir auch noch gönnen, wenn es so weit ist!

    Warriors_059Pyxurz

     

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  • They’ll do it again and again and again

    Die GRÜNEN wollen also, wie zu erwarten war, verhindern, dass Marokko, Tunesien und Algerien als sichere Herkunftsstaaten eingestuft werden.

    Zunächst: es bestreitet ja niemand, dass es in diesen Ländern Probleme gibt.

    Probleme gibt es allerdings überall.

    Ich zitiere mal, was die Zeitung FAZ den zionistischen Fixer Volker Beck sagen lässt:

    "In den veröffentlichten Antworten heiße es auch, so Beck weiter, dass es etwa in Algerien in Einzelfällen zu Benachteiligungen von Christen kommen könne, etwa wenn diese öffentliche Leistungen in Anspruch nehmen wollten. Außerdem sei in Algerien die Pressefreiheit eingeschränkt. In Marokko müssten Muslime, die zum Christentum konvertiert seien, mit starken Sanktionen im sozialen Leben rechnen."

    Oh, sieh da!

    Und was bestätigt das?

    Die Ursache dieses Problemes hat einen Namen!

    Und der lautet?

    Des links-grünen allerliebstes Lieblingskind ist die Quelle einer solchen Problematik, in einem Wort:

    Der Islam!

    Einen Absatz vorher:

    "Der religionspolitische Sprecher der Grünen, Volker Beck, betonte, die Menschenrechtslage in den Maghreb-Staaten sei alles andere als zufriedenstellend. Aus den Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfragen der Grünen zu der dortigen Situation gehe hervor, dass dort etwa Homosexuelle strafrechtlich verfolgt würden."

    Meiner Beobachtung nach ist es so: in Tanger und in Marrakesch gibt es eine offen sichtbare Homosexuellen-Szene. Im streng konservativen Fez gibt es die nicht. Streng konservativ bedeutet: streng islamisch!

    Die Homosexuellen-Szene in Marokko ist ein alter Hut. Die war schon in den 50ger Jahren bekannt. Man kann darüber in den Büchern von William S. Burroughs lesen.

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    2011 wurde versucht, in Rabat Studentenproteste gegen das Königshaus zu entfachen.

    Das klappte nicht. Die Globalisten hatte eine Schlappe erlitten, Marokko nicht in das Unheil stürzen zu können, welches sie in Nordafrika und im Nahen Osten mit Erfolg produzierten!

    Der marokkanische König ist im Volk allgemein beliebt und respektiert.

    Das liegt daran, dass die marokkanische Regierung ihr Land sehr gut kennt und darum zwischen den verschiedenen Strömungen und Stämmen eine gute Balance hinbekommt, so, dass das Land bis auf die Sahara im Wesentlichen seinen Bürgern ein friedliches Leben sichert, es seine Regionen relativ gleichmäßig ökonomisch entwickeln kann,  und für ein islamisches Land sehr viele Freiheiten garantieret werden.

    Jetzt ist es einige Jahre später, und natürlich hat auch Marokko unter der Katastrophe, die Nordafrika nach dem Sturz Gaddafis ereilt hat, gelitten und wird noch lange darunter leiden.

    Ich hoffe, niemand fällt auf die Ökofaschisten und ihren Wurmfortsatz in der Linken rein.

    Das entspricht nämlich genau der Doppelstrategie, die die Globalisten fahren: einerseits betreiben sie eine politische Radikalisierung von Moslems, auf der anderen ziehen sie diese "Homosexuellen-Opfer-Tour" durch.

    Besonders opferkultische Linke verfügen leider über die Realitätskenntnis nicht, den Zusammenhang zwischen Problemen von Homosexuellen und Islam in islamischen Ländern zu erkennen.

    Ein Politiker wie der Fixer-Volker, der im Auftrag Israels unterwegs ist, kennt den nehme ich an schon. Es ist ja genau seine Aufgabe, anhand solcher Problematiken Unruhe zu stiften.

     

     

     

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  • valar morghulis

     

    „Es ist schwer, sie zu lieben. Die Armen ekeln uns an, weil sie sind wie wir, nur unserer Illusionen beraubt. Sie zeigen uns, wie wir aussehen würden ohne unsere edle Kleidung, wie wir riechen würden ohne Parfum.“

    (Game of Thrones 6.7, Der hohe Spatz)

    I.

    In Frankreich toben teils sehr militante Streiks und Demonstrationen gegen, wie es häufig gerne genannt wird, die „neoliberalen Reformen“.

    Das mag abstrakt richtig ausgedrückt sein, benennt aber nicht den Kern, um den es geht.

    Neoliberal braucht man genau genommen gar nicht mehr erwähnen, denn es bezeichnet lediglich eine Wirtschaftstheorie, und jedenfalls diesseits der russischen Grenze existiert schon lange keine andere mehr in der Praxis.

    Man muss benennen, worum es konkret geht, bei diesen „Reformen“.

    Exakt: die Umsetzung des wirtschaftsterroristischen Diktats der deutschen Bundesregierung in Frankreich!

    Das Pariser Parlament hat sich lange Zeit geziert, Merkels und Schäubles Befehle getreu auszuführen. Frankreich ist nicht Griechenland, Frankreich ist eine traditionelle imperialistische Großmacht, die zweitstärkste Wirtschaft in der EU und die fünftstärkste Militärmacht auf Erden.

    Natürlich ist Frankreich vieles mehr. Griechenland ist vieles. Aber wir reden von der EU, dem Berliner Diktat, da ist es völlig egal, was ein Land sonst noch ist. Für die EU zählen kein Mikis Theodorakis und kein Pierre Boulez, beziehungsweise zählen sie lediglich als verkaufbare Produkte, es dreht sich alles exakt diese 3 Eigenschaften und sonst nichts.

    Das Pariser Parlament weiß: die Einführung dieser Arbeitsmarkt-Deregulierung ist eine Provokation gegen das Volk und das französische Volk wird sie nicht kampflos hinnehmen!

    Bei Griechenland ist das egal, die haben keine Wahl, Frankreich hat eine!

    Erlässt Hollande ein "Edikt" nach Artikel 49.3 der Verfassung, das anweist, diesen Umbau der Arbeitsgesetzgebung umzusetzen, so muss er sehr genau den Zeitpunkt wählen. Alle wissen, was passieren wird, und das will mit eingeplant sein. Wenn es schon unvermeidlich ist, dann muss es als Effekt nutzbar gemacht werden.

    Es geht dabei nicht um, wie die Linken es gerne nennen, "Sozialabbau". Das ist eine dieser arroganten deutschen Kategorien. Ein Almosenverteiler-Gutmenschentum. Ein: "Ich bin was Besseres, ich kann dir Knochen zum Abnagen hinwerfen! (Das Fleisch behalte ich, versteht sich.)"

    Es geht um Lebensbedingungen, die der Staat seinen Bürgern zur Verfügung stellt!

    Rahmenbedingungen, innerhalb derer der Mensch sein Leben gestalten kann.

    Wesentlich davon sind die Möglichkeiten und Umstände des Gelderwerbs.

    Aktuell dreht sich die wesentliche Frage in Europa um EU oder Nationalstaaten.

    Es gibt Dinge, die können nicht wegdiskutiert werden. Man kann sie nur so lange ausblenden, bis sie einen einholen.

    Eines dieser Dinge ist: Deutschland heute ist ein Franchise-Unternehmen der USA, aber Deutschland ist der Diktator über Europa.

    Auch wenn Ökonomen wie Heiner Flassbeck fachlich sicher erstklassig begründete Vorschläge machen, wie die EU auch anders gestaltet werden kann, wird die EU sich nicht reformieren.

    Heiner Flassbeck verweist gerne auf die Erfolge der 50ger bis 70ger Jahre, das Bretton-Woods-System und den Keynsianismus.

    Er vergisst dabei gänzlich die klassenpolitischen Faktoren: dass die westlichen Eliten den Bevölkerungen große Zugeständnisse machen mussten, damit sie nicht in das kommunistische Lager überlaufen!

    Dieser Zwang besteht seit 1989 nicht mehr. Die oberen Ränge der Pyramide können schalten und walten wie sie lustig sind, sie suchen sich aus, wer aufsteigen und ihnen dienen darf und wer einflusslos bleibt, es geht so weit, dass sie entscheiden, wer essen darf und wer nicht.

    Herrn Professor Flassbeck findet man sicher anregend, man lässt ihn reden, "macht Notizen", symbolisch gesprochen, aber Einfluss gibt man ihm nicht. Man lässt die "Notizen" in Notfallstrategien einfließen.

    Auf Professor Flassbeck komme ich jetzt aber deshalb, weil er in seinen Vorträgen oft auf zwei sehr interessante Fakten hinweist: Erstens: das einzige Land, welches sich konsequent an die wirtschaftlichen Verträge der EURO-Zone gehalten hat, ist Frankreich! Zweitens: Frankreichs Produktionsvolumen entspricht dem der Bundesrepublik Deutschland!

    Das kann man so übersetzen: ohne den EURO wäre die Republik Frankreich ein prosperierendes Land und ohne die EU könnte Frankreich über seine Ausgestaltung selbst bestimmen!

    Dank EURO und EU wird Frankreich von Brüssel, vor allem aber von Berlin aus bestimmt.

    EU und EURO sind die wesentlichen aktuellen Problemquellen Frankreichs!

    Ein Umstand, vor dem die Front National bereits vor Beginn der EURO-Zone hingewiesen hatte, und an dieser Stelle wird ersichtlich, warum die Front National mit dem Etikett "rechtspopulistisch" und Geschwisterbegriffen etikettiert wird.

    Die Linke hat sich in ihrem Mainstream auf die EU eingeschworen. Sie hat die EU zu ihrem Projekt gemacht und bekämpft radikal Gegenbestrebungen.

     

    II.

    Der Zeitpunkt, an welchem die französische Regierung ihre Provokation gegen das Volk, "Berliner" Arbeitsgesetze per Dekret einzuführen, vom Stapel lässt, wird davon bestimmt, wann ausufernde Proteste am nützlichsten sind.

    Auch eine Anwendungsmöglichkeit für Dialektik. Die meisten führenden Sozialisten haben an französischen Universitäten studiert, dort wurde bis 1989 Dialektik groß geschrieben!

    Die beiden Parteien, Sozialisten und Konservative, welche sich im Palais de l'Élysée die Türklinke in die Hand geben, haben abgewirtschaftet. Sie behaupten sich nur mehr aufgrund von jahrzehntelangem Nepotismus, gewachsenen Seilschaften, Zugehörigkeiten zu internationalen, vor allem transatlantischen Netzwerken und Verbindungen in die wirtschaftlichen Eliten, die von der EU ind dem EURO profitieren.

    Sie sind riesige Apparate, die nach unten zu Abhängigkeiten ausbeuten können und Loyalitäten einfordern, darüber hinaus sind sie politisch bankrott.

    Die Front National reitet auf der Erfolgswelle, weil sie die Situation, in die Frankreich geraten ist, von Anfang an vorhergesagt hatte und konkrete, nachvollziehbare Konzepte anbieten kann, wie Frankreich aus der Misere einigermaßen schnell wieder herauskommt.

    Eine Propaganda des Typs: "Sie behaupten einfache Lösungen auf schwierige Fragen" verfängt nicht mehr, denn die schwierigen Antworten, welche die Herrschaftsparteien anbieten, beziehen sich alle samt auf die Rettung des EURO und des Neoliberalismus. Die Front National will das aber gar nicht retten, sie will Frankreich restaurieren und setzt auf Franc und tendenziellen Sozialismus.

    Prozentual ist die KPF die Partei, welche am meisten Wähler an die FN verloren hat.

    Der Trick der beiden Herrschaftsparteien ist ein simpler und perfider: schafft man es selber nicht mehr, sich gegen die Front National aufzustellen, erzeugt man eine Situation, aus der die linksextremistischen Gruppierungen und Parteien schöpfen können!

    "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" zitiert man gerne; die Herrschaftsparteien gehen davon aus, dass sie mit den Linken leicht fertig werden, mit der FN aber nicht mehr.

    Die Linken sind EU-orientiert und fürchten ebenfalls um ihr politisches Überleben. Sie lechzen nach einer Gelegenheit, aus der sie Kapital schlagen können!

    III.

    Eine Schüler- und Studentenbewegung, Nuit debout, hatte den Anfang gemacht.

    Manchen mag das jetzt schmerzen, aber es riecht alles nach dem üblichem Fake, Stichwort Color-Revolution, Stichwort Soros.

    Eine Protestbewegung, die von allen üblichen Verdächtigen bejubelt wird, sollte man mit Vorsicht genießen, sie verheißt nichts Gutes!

    Alleine der Gründungsmythos vom Journalisten, der irgendein Pamphlet in die Welt setzt und schwupps sammeln sich die Massen am Hauptplatz der Stadt ist zu 100% identisch mit dem Gründungsmythos der Majdan-Bewegung in Kiew!

    Die rührende Heldenlegende von François Ruffin und den Kindern der Nacht liefert u.a. der Deutsche Journalisten Verband:

    https://www.djv.de/startseite/service/news-kalender/detail/aktuelles/article/dokumentarfilmer-startet-bewegung-fuer-das-arbeitsrecht-und-prekaer-beschaeftigte.html

    Die Faust ist die Faust, die wir von Otpor, vom arabischen Frühling, aus Georgien etc. her kennen. (siehe verlinkten Artikel)

    Die Inhalte haben sich sehr schnell vom Thema Arbeitsrecht entfernt und bewegen sich im üblichen Nebel, Gendergerechtigkeit, Homosexualität, Liberalität, überhaupt Gerechtigkeit für alle und alles Gerechtigkeit und Gerechtigkeit.

    Organisationsstrukturen werden abgelehnt. Das kann zwar der übliche jugendliche Quark sein, dass man sich von der Hierarchie der Schule und der des Elternhauses ein wenig erholen will und unter seinesgleichen was erleben, aber als politischer Ansatz ist es eine Absurdität; politische Bewegungen sind immer hierarchisch, und wenn die Hierarchien nicht bewusst aufgebaut werden wirken sie unsichtbar aus dem Hintergrund und steuern diese; im Falle einer Schüler- und Studentenbewegung kann das ganz leicht von der UNI aus bewerkstelligt werden.

    Universitäten sind die Kaderschmieden, in denen die zukünftigen Führungskräfte der Gesellschaft herangezogen werden, an denen die Kontakte geknüpft und die Karrierewege vorgezeichnet werden.

    Bei einer solchen Bewegung geht es auch darum, die kommende Generation Führungskräfte ideologisch einzuschwören!

    Man muss sich nur mal ansehen, was die ganzen Führungskräfte der EU und der in EUropa herrschenden Parteien alles für Revoluzzer-Lampenpuzzer in ihren wild years gewesen sind, GRÜNE und Sozis in Deutschland, GRÜNE und Sozis in Frankreich, der Maoist Barroso und so weiter und so fort.

    Die 68ger an der Macht haben wir erlebt und erleben wir, und sie sind von allen nahezu die schlimmsten!

    Die Gewerkschaftsproteste sind parallel eskaliert.

    Heute lese ich einen Artikel in der Jungen Welt, dass die KPF eine Einheitsfont, nein, nicht gegen die Regierung, nicht gegen die EU, nicht gegen die Kreigsmobilisierungen der NATO, nicht gegen den Neoliberalismus, nein, gegen die Front National aufstellen will!

    "Lieber ein gemeinsamer Kandidat

    Kommunisten wollen die französische Linke samt Sozialdemokraten und Grünen zusammentrommeln. Aber wer soll sie gegen die Rechte anführen?"

    Ich habe den Artikel noch nicht nachrecherchiert, ich übernehme jetzt einfach mal die Infos, wiederhole sie hier nicht, also bitte den Artikel lesen, und dazu fällt mir folgendes ein:

    Wenn überhaupt diskutiert wird, mit den Hollande-Sozialisten zusammenzuarbeiten, dann weiß man mit 99%ger Gewissheit, dass im Falle eines Wahlsieges das verbalradikale Aufgeplustere der „Linken“ platzt wie ein Luftballon und die "Merkelisierung" Frankreichs wie geplant weiterbetrieben wird. (Auch wenn Merkel das nächste Bilderbergertreffen wahrscheinlich nicht lange überdauern wird.)

    Dem Volk erklärt man dann: „Wir haben die „Rechten“ verhindert, aber nun wird es Zeit erwachsen zu werden und zur Realität zurückzukehren.“ Was eben das ist, was Linke tun, wenn man sie ein bisschen an der Macht lecken lässt.

    Eine solche Strategiedebatte lässt darauf schließen, dass es lediglich um das Erringen von Posten geht, und keinerlei politische Agenda für den Nutzen der Bevölkerung angestrebt wird.

    Die Linke endlich als Instrument der Unterdrückung im Dienste des Kapitals und als Sturmgewehr gegen Russland!

    Da fällt einem doch der Unterkiefer zwischen die Knie!

    Sorry Lefties, aber wenn ihr Game of Thrones spielen wollt, ich reite mit Daenerys Sturmtochter, letzte vom Blut des alten Valyria, Mutter der Drachen und Zersprengerin der Ketten!

    Ihr wißt schon, was ich meine!

    game_of_thrones_daenerys_targaryen_emilia_clarke_jorah_mormont_iain_glen_dragons_94900_3840x2400

     

     

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  • TTIP, EU und worum ging es noch mal…?

    I

    Ich fange mal an mit einer Ärgerlichkeit in der Sendung "Die Anstalt". Die ist ja sehr beliebt, und wer etwas auf sich hält guckt "Die Anstalt" und hält sich danach für politisch gebildet.

    Da ging es also um TTIP, darauf komme ich gleich, erst was mich geärgert hat, obwohl es natürlich ein Muß für die Macher war: natürlich durfte nicht fehlen, die Hälfte der Österreicher als NAZIS zu beschimpfen in dem blöden Satz, mit der Wahl Hofers hätten sie sich "für den Anschluss qualifiziert".

    Lacher, das Publikum von Fernsehwitzbolden ist traditionell links, und in einer Zeit in der Links sich ausschließlich davon ableitet, über Leute herzuziehen, die man rechts nennt, war dieser Lacher natürlich sicher.

    Natürlich, sagt man sich, das sind Fernsehwitzbolde, die stellen ein Konsumprodukt her, dessen Zweck es ist Lacher zu erzeugen, dass sie eine tatsächliche Analyse dessen haben, womit sie diese Lacher erzeugen kann nicht erwartet werden.

    Denn wenn der Mann wüsste, wovon er redet, hätte er den gegenteiligen Schluss ziehen müssen, van der Bellen ist der Präsident des Anschlusses, denn der Anschluss fand statt, exakt an dem Tag an welchem Österreich der EURO-Zone beigetreten ist!

    Positiv kann man bemerken, dass Österreich, wenigstens gesetzlich, noch nicht der NATO beigetreten ist!

    Die Sendung mokiert sich über die mangelnde Transparenz und das Fehlen des, wie man es heutzutage gerne formuliert, demokratischen Einflusses.

    Meinetwegen.

    Ich weise hier seit Jahren darauf hin, dass TTIP kommen wird. Und der "demokratische Einfluss" mag dazu führen können, dass der Name geändert wird, mehr bewirken kann er aber nicht.

    Wie die "Troika" für Griechenland Anfang 2015 in "Institutionen" umbenannt wurde und ein paar Monate später in Quadriga, aber immer genau das gleiche blieb und tat.

    Vielleicht fügt es noch den einen oder anderen Green-Washing-Standard ein.

    Es gehört zum Wesen von Verhandlungen, mit Maximalforderungen zu beginnen, und Kompromisse auszuhandeln. Ein paar "Umweltschutz-Regeln" könnten da von vorne herein eingeplant sein, Umweltschutz ist hip und ein relativ neuer Multimilliarden-Markt, von dem will jeder profitieren, demnach natürlich auch die Amis.

    Der Grund, warum TTIP unvermeidlich kommen wird, eine marxistische Bildung macht's möglich das abzusehen, ist ein ganz einfacher: es entspricht dem gegenwärtigen Stadium des Imperialismus und ist lediglich ein Vertragswerk, welches dieses Stadium rechtlich regelt! Mit anderen Worten, gesetzlich zementiert!

    TTIP wird seit vielen Jahren vorbereitet, jetzt hat es die Öffentlichkeit erreicht, worauf die Sendung am Ende auch hinweist, kann es zur "Besänftigung des Pöbels" auch CETA heißen oder noch mal ganz anders.

    An dieser Stelle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass Imperialismus nicht bedeutet, dass fette, böse, weiße Heteromänner hübsche, herzensgute, schwarze Lesbenfrauen verspeisen, sondern der Begriff besagt: die Akkumulation des Kapitals in internationalen Konzernen und Finanzkörperschaften!

    Wir sind heute in einem sehr hochentwickelten Stadium des Imperialismus und die zentrale Macht konzentriert sich in den Vereinigten Staaten von Amerika, was diese Vereinigten Staaten zum aktuellen imperialistischen Zentrum macht.

    Die europäischen Staaten sind in der Tat heute nur noch Kolonien dieser imperialistischen Zentralmacht.

    Was die politischen und wirtschaftlichen Führungskräfte Europas als einer Kompradoren-Bourgeoisie dieser Zentralmacht kennzeichnet.

    Damit ist der Imperialismus noch nicht vollendet. Die Vollendung des Imperialismus ist die völlige Loslösung der Konzerne und Finanzkörperschaften von jeder nationalen Anbindung.

    Die EU ist ein Herrschaftsapparat der Kompradoren-Bourgeoisie, der die Kontrolle über die europäischen Kolonien bündelt und eine einheitliche Verwaltung darüber schafft.

    Das macht es auch der amerikanischen Zentralmacht einfacher, denn es gibt eine zentralen Kommunikationspartner, der alles weitere für die Zentralmacht erledigt.

    Beide, TTIP und EU, sind Vertragswerke, deren Aufgabe darin besteht, die Autonomie der bürgerlichen Nationalstaats-Gebilde zu Gunsten der Konzerne und Finanzkörperschaften abzubauen.

    Das bedeutet nicht, dass man gegen TTIP nicht protestieren soll. Protest führt hier zu Bewusstseinsbildung und macht die Sache einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

    Anfang 2015 war es richtig von Syriza, im Rahmen der geltenden Verträge griechische Interessen auf Verhandlungsebene zu vertreten und es war richtig, Syriza so gut es ging in jedem europäischen Land dabei zu unterstützen!

    Aber selbst wenn sich eine europaweite Volksfront gebildet hätte, die Syriza in den Verhandlungen unterstützte, die Verhandlungen hätten mit der öffentlichen politischen Hinrichtung der griechischen Regierung geendet!

    Die Verhandlungen Syriza-Troika haben den Charakter der EU für alle sichtbar gemacht und bilden den Schlusspunkt paneuropäischer Bestrebungen.

    Lenin schrieb 1015:

    " Ist jedoch die Losung der republikanischen Vereinigten Staaten von Europa im Zusammenhang mit dem revolutionären Sturz der drei reaktionärsten Monarchien Europas, an ihrer Spitze der russischen, völlig unanfechtbar als politische Losung, so bleibt doch noch die sehr wichtige Frage nach dem ökonomischen Inhalt und Sinn dieser Losung. Vom Standpunkt der ökonomischen Bedingungen des Imperialismus, d.h. des Kapitalexports und der Aufteilung der Welt durch die "fortgeschrittenen" und "zivilisierten" Kolonialmächte, sind die Vereinigten Staaten von Europa unter kapitalistischen Verhältnissen entweder unmöglich oder reaktionär. Das Kapital ist international und monopolistisch geworden. Die Welt ist aufgeteilt unter ein Häuflein von Großmächten, d.h. von Staaten, die in der großangelegten Ausplünderung und Unterdrückung der Nationen die grössten Erfolge zu verzeichnen haben.

    (…)

    So ist in der Epoche der höchsten Entwicklung des Kapitalismus die Ausraubung von rund einer Milliarde Erdbewohnern durch ein Häuflein von großmächten organisiert. Und unter dem Kapitalismus ist jede andere Organisation unmöglich. Auf Kolonien, auf "Einflußsphären", auf Kapitalexport verzichten? Daran zu denken hiesse auf das Niveau des Pfäffleins herabsteigen, das jeden Sonntag den Reichen die Erhabenheit des Christentums predigt und ihnen rät, den Armen zu geben …nun, wenn nicht ein paar Milliarden, so wenigstens ein paar hundert Rubel im Jahr.

    Vereinigte Staaten von Europa sind unter kapitalistischen Verhältnissen gleichbedeutend mit Übereinkommen über die Teilung der Kolonien. Unter kapitalistischen Verhältnissen ist jedoch jede andere Basis, jedes andere Prinzip der Teilung als das der Macht unmöglich. Der Milliardär kann das "Nationaleinkommen" eines kapitalistischen Landes mit jemand anderem nur in einer bestimmten Proportion teilen: "entsprechend dem Kapital" (überdies noch mit einem Zuschlag, damit das grösste Kapital mehr bekommt als ihm zusteht). Kapitalismus bedeutet Privateigentum an den Produktionsmitteln und Anarchie der Produktion. Auf solcher Basis eine "gerechte" Verteilung des Einkommens zu predigen ist Proudhonismus, ist kleinbürgerlicher, philiströser Stumpfsinn.

    Es kann nicht anders geteilt werden als "entsprechend der Macht". Die Machtverhältnisse ändern sich aber mit dem Gang der ökonomischen Entwicklung. Nach 1871 erstarkte Deutschland etwa drei- bis viermal so rasch wie England und Frankreich, Japan annähernd zehnmal so rasch wie Rußland. Um die tatsächliche Macht eines kapitalistischen Staates zu prüfen, gibt es kein anderes Mittel und kann es kein anderes Mittel geben als den Krieg. Der Krieg steht in keinem Widerspruch zu den Grundlagen des Privateigentums, er stellt vielmehr eine direkte und unvermeidliche Entwicklung dieser Grundlagen dar. Unter dem Kapitalismus ist ein gleichmässiges Wachstum in der ökonomischen Entwicklung einzelner Wirtschaften und einzelner Staaten unmöglich. Unter dem Kapitalismus gibt es keine anderen Mittel, das gestörte Gleichgewicht von Zeit zu Zeit wieder herzustellen, als Krisen in der Industrie und Kriege in der Politik.

    Natürlich sind zeitweilige Abkommen zwischen den Kapitalisten und zwischen den Mächten möglich. In diesem Sinne sind auch die Vereinigten Staaten von Europa möglich als Abkommen der europäischen Kapitalisten … worüber? Lediglich darüber, wie man gemeinsam den Sozialismus in Europa unterdrücken, gemeinsam die geraubten Kolonien gegen Japan und Amerika verteidigen könnte, die durch die jetzige Aufteilung der Kolonien im höchsten Grade benachteiligt und die im letzten halben Jahrhundert unvergleichlich rascher erstarkt sind als das rückständige, monarchistische, von Altersfäule befallene Europa. Im Vergleich zu den Vereinigten Staaten von Amerika bedeutet Europa im ganzen genommen ökonomischen Stillstand. Auf der heutigen ökonomischen Basis, d.h. unter kapitalistischen Verhältnissen, würden die Vereinigten Staaten von Europa die Organisation der Reaktion zur Hemmung der rascheren Entwicklung Amerikas bedeuten. Die Zeiten, in denen die Sache der Demokratie und die Sache des Sozialismus nur mit Europa verknüpft war, sind unwiderruflich dahin.

    (…)"

    Wir sind jetzt genau 101 Jahre später, wir sind die Geschichte des 20.Jahrhunderts durchlaufen und gegenwärtiger Stand der Entwicklung ist, wie bereits gesagt, dass die kapitalistisch wesentlich vitaleren USA die europäischen Staaten und Japan sich unterworfen haben.

    Der stalinistisch geprägte Weg zum Sozialismus der UdSSR ist zusammengebrochen und die VR China ist zu einer imperialistischen Großmacht erwacht.

    Neben dem westlichen, US-geführten Imperialismus tritt neuerdings noch der saudisch und neo-osmanisch geprägte Sunni-Islam als aggressiv expandierende imperialistische Macht auf.

    Am 26. und 27. Mai fand im japanischen Ise-Shima der G7-Gipfel statt, das Treffen der politischen Repräsentanz der USA und ihrer europäischen Kompradoren, mit anderen Worten, die aktuelle politische Repräsentanz der kosmopolitischen imperialistischen Klasse.

    Zugleich traf sich in Magdeburg ein trauriges Häuflein um ein paar Bundestagsabgeordnete, das sich "Die Linke" nennt.

    Die Vorsitzenden Kipping und Riexinger traten mit einem Papier an, "Revolution für soziale Gerechtigkeit und Demokratie!".

    Ich frage mich, ob irgend jemand, der nicht jahrelang linke Rhetorik gewohnt ist, diesem Kauderwelsch überhaupt irgend einen logischen Sinn entnehmen kann.

    Von einem marxistischen Standpunkt aus ist es lediglich eine Ansammlung linker Kneipensprüche und Bezugnahmen auf presseprominente Jugendbewegungen und Namen der letzten Jahre.

    Es drückt völlige Ignoranz gegenüber der aktuellen Realität aus und die daraus folgende Unfähigkeit, die Fragen der Zeit zu beantworten.

    Diese Kneipensprüche fußen aber auf etwas. Ich komme noch dazu, was das ist.

    Ich schrieb meine 2 letzten Artikel dazu und wiederhole es hier und werde es noch oft wiederholen:

    Tagesordnungspunkt 1 aller politischen Handlung für die nächsten Monate muss sein:

    Die Zurückweisung der NATO-Kriegsmobilisierung gegen Russland!

    Die Beschlüsse zur Verlängerung der Russlandsanktionen in Ise-Shima sind ein weiterer Baustein dieser Kriegsmobilisierung!

    Hinzu kommt die gezielte Provokation gegenüber der VR China!

    (Einzelheiten bitte der Tagespresse entnehmen.)

    Sollte es zu dem von der NATO angestrebten militärischen Konflikt kommen, braucht man sich über sonst gar nichts mehr unterhalten, denn das maximale, was dann noch in Europa möglich sein wird, ist eine Welt des Typs "Mad Max"! Oder "Cyborg", suchen Sie es sich aus.

    So, und jetzt kommt ein Satz, den möglicherweise nur Leute verstehen, die gelernt haben dialektisch zu denken, was dem Großteil unserer Linken leider noch nicht gelungen ist, weshalb sie vielleicht "IHHH NAAAAZIIII!"-schreiend vom Stuhl hochhüpfen, wenn sie ihn lesen oder hören: der vom Mainstream promotete "Kampf gegen Rechts" ist ebenfalls Teil dieser Kriegsmobilisierung!

    Dialektisches Denken scheint mir von daher Voraussetzung, da ja sichtlich alle darauf reinfallen.

    Der linke Anti-Nationalismus ist die ideologische Speerspitze der Reaktion!

     

    II

    Ich versuche das noch einmal knapp und verständlich darzulegen.

    Gegenüber dem Imperialismus bedeutet Nation territorial abgegrenzte Autonomie und Selbstbestimmung. Natürlich nur relativ zum gesamten Kräfteverhältnis. Sie bedeutet eine Reduktion des Einflusses des Imperialismus.

    Das ist wichtig für viele verschiedene Einzelfragen.

    Unter der Führung der EU verkommt Europa, in manchen Regionen schneller, in manchen langsamer, nach und nach zu einer Art 3.Welt-Territorium.

    Bei einer Fortsetzung der aktuellen Politik und Ökonomie, was unwahrscheinlich ist, wird auch Deutschland in weniger als 10 Jahren ein 3.Welt-Land sein.

    Kipping wirft den Deutschen vor, "…in einem reichen Land geboren worden zu sein".

    Der Gedanke ist dumm wie Brot. Indien und Brasilien sind beispielsweise wesentlich reichere Länder als Deutschland. Der Reichtum ist nur anders verteilt, ihre Ordnung anarchischer und beide Länder sind historisch in weit stärkerem Maße abhängig von imperialistischen Zentren, da sie über Jahrhunderte Kolonial beherrscht waren, eine sehr eingeschränkte industrielle Entwicklung hatten, während Deutschland eine Geschichte der entwickelten imperialen Industrienationen hat.

    Der Putsch gegen Dilma Rousseff belegt, dass Brasilien sich nicht im ausreichenden Maße eine nationale Selbstbehauptung gegen über den USA aufbauen konnte. Dafür wäre eine Enteignung der Kompradoren-Bourgeoisie und mindestens die Entwicklung eines nationalen Bürgertums Voraussetzung gewesen.

    Mao hat das Wesen des Imperialismus auf den Punkt gebracht mit dem Satz: "Der Imperialismus ist ein Papiertieger!"

    Ausführlich formuliert bedeutet der Satz: der Imperialismus ist eine Ansammlung von internationalen oder bilateralen Verträgen und Gesetzestexten zum Nachteil der schwächeren Partner.

    Da das den politischen Führungen Chinas seit Mao immer bewusst war, konnten sie die nationale Konsolidierung Chinas durchführen und das Land aus der kolonisierten Situation herausführen.

    Das habe zu viele Opfer gekostet, sagen viele. In der Tat aber stellt sich erstens die Frage: wie viele Opfer hätte denn eine Kuo-Min-Dang-Regierung gekostet? Und zweitens hätte die Kuo Min Dang China zu einer US-Kolonie gemacht, was bedeutet, dass China keinerlei ökonomischen Fortschritt gemacht hätte. Das ist keine Spekulation, das kann man beurteilen, wenn man die politischen Ideen und Programme der Kuo Min Dang analysiert. Andere wenden dagegen ein: "Aber schau dir doch an, das tolle kapitalistische Hongkong und das tolle kapitalistische Singapur!" Das sind Städte, in die massiv Kapital gepumpt wurde, um sie genau als Schaufenster gegen die Volksrepublik auszubauen.

    Hongkong und Singapur sind ein gutes Beispiel, wie die kosmopolitische Organisation des Imperialismus funktioniert.

    Für das Kapital kann jederzeit und überall ein Standort errichtet werden. Dieser Standort entwickelt dann natürlich die Infrastruktur zur Befriedigung gehobener Ansprüche. Der Standort kann aber auch jederzeit und kurzfristig migrieren. Was einen sofortigen Verfall nach sich zieht.

    Hongkong ist deshalb nicht verfallen, weil der Abzug des Kapitals nach Singapur ausgeglichen wurde durch Kapital aus der Volksrepublik.

    Könnt ihr alles nachrecherchieren, ist aber immens viel Arbeit!

    In diesem Falle fand die Kapitalmigration aus politischen Gründen statt, um die Volksrepublik zu schwächen.

    Gewöhnlich findet die Migration des Kapitals, bzw. der Investitionen aus Profitinteressen statt.

    Ein nationales Bürgertum verhält sich dem gegenüber revolutionär, denn es ist an der Entwicklung der Nation interessiert, des angestammten Kulturraumes.

    Das macht beispielsweise den Erfolg der Präsidentschaftskampagne Donald Trumps aus. Der Mann ist durch und durch Amerikaner. Der Mann ist so amerikanisch, dass er sowohl Charakter eines Western-Movies sein könnte als auch die Hauptfigur eines Romans von F. Scott Fitzgerald. Das macht ihn authentisch und das macht ihn glaubwürdig.

    Wenn Trump sagt, die können gerne ihre Fabriken im Ausland errichten, aber dann zahlen sie auf jedes Stück, das sie in den USA verkaufen wollen 30% Zoll, dann meint er das auch so.

    Der linke Anti-Nationalismus ist genau die ideologische Komponente, die der Imperialismus in seiner gegenwärtigen Phase braucht.

    Weil er jede Widerstandskraft gegen die imperialistischen Projekte von unten her zersetzt und die verschiedenen Teile der Bevölkerung gegeneinander verhetzt.

    Im hoch entwickelten Imperialismus ist alles in Migration.

    Kapital, Produktion, Arbeitskraft.

    Das bedeutet natürlich auch, dass man jeden beliebigen Ort, an dem die Arbeitskraft zu teuer wird, mit billigen Arbeitskräften fluten kann.

    Wenn die G7 von "Jobs schaffen" reden, dann ist das ein schlechter Witz. Es ist natürlich Augenwischerei.

    In ihrem Pamphlet schreiben Kipping und Riexinger: " Der Aufstieg rechtspopulistischer Parteien in Europa ist nur vor dem Hintergrund der Ausbreitung unsicherer Arbeit- und Lebensverhältnisse und der Entfesselung von Konkurrenz im Alltag zu verstehen."

    Der Satz ist zwar so gesehen richtig, aber er ist eine nichtssagende Binsenweisheit.

    Auf dem Territorium der EU gibt es mehr als genug Bedarf an Arbeit. Tatsächlich werden der Osten und der Süden ausgeblutet, was zur Abwanderung der Bevölkerung führt, während der Norden durch Zuwanderung überlastet wird.

    "Die Rechten stoßen in die Lücke, die die Sozialdemokratie mit ihrem neoliberalen Kurs hinterlassen hat. In Deutschland hat sich die Verunsicherung bis in die Mittelschichten hinein über mehr als zwei Jahrzehnte aufgebaut." heißt es weiter.

    Das ist ja nun kompletter Blödsinn.

    Die "Rechtspopulistischen Parteien" sind ein Korrektiv, eine Gegenbewegung, die der Imperialismus erzeugt hat, zu dessen politischer linker Flanke sich die Linke gemacht hat. Wäre es ein Problem, das mit der Sozialdemokratie zu tun hat, hätte die Linke diese Lücke ja füllen können. Die Linke war immer da, auch wenn der Name wechselte. Offensichtlich haben die Leute damit keine positive Erfahrung gemacht.

    Was für Konsequenzen ziehen Kipping und Riexinger? "Es liegt an uns, ein Programm für eine sozial gerechte Einwanderungsgesellschaft zu erarbeiten, dass auf Teilhabe, Demokratie, Solidarität und sozialer Gerechtigkeit für alle beruht."

    OK. Irgend ein Wortgeklingel, das meint "Ach bitte habt uns doch lieb" und komplett an der gesamten Problematik vorbei geht.

    Abgesehen davon, dass es an dem üblichen krankt, an dem alle Kipping-Texte kranken, nämlich der Schlampigkeit der Worte.

    Es kann nämlich eine Einwanderungsgesellschaft schlicht nicht geben, wenn dann gibt es ein Einwanderungsland.

    Oder meinen sie s tatsächlich so?

    "Der Kulturkampf der AfD im Namen von Nation, Familie und Autorität greift auch die Errungenschaften der Frauenbewegung und der 1968er an: gegen die Gleichberechtigung der Frauen, gegen Rechte der Schwulen und Lesben, gegen eine Vervielfältigung der Geschlechterrollen und Familienformen."

    Aha. Was die Errungenschaften der 1968ger sein sollen kann ich nicht beurteilen, ich kann nur den Schaden beurteilen, den sie angerichtet haben, aber das lassen wir aus diesem Text raus; wo die AfD die Errungenschaften der Frauenbewegung angreift sehe ich nicht, wenn es die "Gleichberechtigung der Frauen" sein soll, greift die AfD sie nicht an, wo Rechte von Schwulen und Lesben in Gefahr sein sollen sehe ich auch nicht, die "Vervielfältigung der Geschlechterrollen und Familienformen" ist allerdings esoterischer Schwachsinn, den will aber die AfD, soweit ich das im Überblick habe gar nicht angreifen. Es gibt unterschiedliche Formen des Zusammenlebens. Familie ist ein definierter Begriff, der sich auf Blutsverwandtschaft bezieht. Kipping/Riexinger wollen hier im Sinne ihrer Gender-Ideologie die Sprache zersetzen. Das stößt auf Ablehnung, hoffentlich nicht nur in der AfD. Entsprechend kann ich ableiten, dass die "Geschlechterrollen" sich nicht auf die Arbeitsteilung in der Familie beziehen, die zu gestalten keine Partei etwas angeht, sondern Privatsache der beteiligten Personen ist, vielmehr die "Geschlechterrollen" sich auf irgendwelche zigtausende Phantasiegeschlechter beziehen, die in irgendwelchen Studentenseminaren erfunden werden.

    Dass die Linken damit nicht ankommen, hat nichts mit der AfD zu tun, es hat damit zu tun, dass kein normaler Mensch sich so einen Bockmist einreden lassen will, und die meisten Leute das geradezu als pervers empfinden.

    Jetzt wollen die Kipping/Riexingers in die Köpfe damit eindringen. "Ja merci, mir gangst!" sagt man in Bayern. Aus meinem Kopf bleibt ihr damit schön draußen, in dem seid ihr damit nämlich nicht willkommen!

    Danke, Linke, ihr habt mir gerade erklärt, dass ihr eine esoterische Sekte seid, die von Steuergeldern leben will. Den Gefallen, euch das zu ermöglichen, werden euch, das kann ich wohl mit Sicherheit sagen, in Zukunft immer weniger Leute tun.

    Persönlich habe ich  nichts dagegen, wenn sie sich mit ihrem Gendermainstream zu einer privaten Sekte zusammenschließen, wie es in den 70ger, Anfang der 80ger Jahre Mode unter bestimmten Personen war, sich der Sanyassin-Sekte des  Bhagwan Shree Rajneesh oder der Hare-KrishnaBewegung anzuschließen,  als politische Partei zu versuchen seine Sekten-Ideologie der Gesellschaft aufzuzwingen geht allerdings sehr viel zu weit!

    Der Gendermainstream ein US-Import.

    Er zielt auf die völlige Auflösung menschlicher Bindungen und des von Generationen auf die jeweiligen Nachfahren weitergegebenen menschlichen Selbstverständnisses. Sein Ergebnis ist die totale Isolation des Individuums. Das total isolierte Individuum ist wehrlos und die total verfügbare Arbeitskraft, deren gesamte Existenz vollständig von ihrer pekuniären Einkommensquelle abhängt, die natürlich nie mehr bezahlt, als zur Erhaltung der Existenz notwendig ist. Den ihrer übergeordneten Instanz gegenüber besonders loyalen Individuen wird natürlich ein je nach Nutzen höherer Lebensstandard ermöglicht, der ihm aber auch jederzeit wieder entzogen werden kann.

    Gendermainstream und Einwanderungsgesellschaft helfen sich gegenseitig. Beide berauben die Menschen ihrer Bezugspunkte und ihrer Orientierungsmöglichkeiten.

    Das Ziel: die einen Gesellschaften sind Auswanderungsgesellschaften, die anderen Gesellschaften sind Einwanderungsgesellschaften, die dann natürlich auch zu Auswanderungsgesellschaften werden etc., damit ist mittelfristig jede Sozialstruktur zerstört, die Menschen treiben wie Viehherden von den Regionen, aus welchen Kapital gerade abgezogen wird, in Regionen, wo gerade investiert wird, und wo Kapital abgezogen oder investiert wird entscheiden die internationalen Konzerne und Kapitalgesellschaften.

    Der Imperialismus kann zu seiner nächsten Phase übergehen.

     

    Also, back to tschi seven, zu den Jobs, die Obomba und seine 6 Zwerge mal wieder schaffen wollen. Ihnen ist das in den vergangenen Jahren nicht gelungen, warum sollte irgend jemand annehmen, es gelänge ihnen in Zukunft?

    Der Bedarf nach Arbeit ist da. Auf den Territorien der USA und der EU befindet sich schlicht alles im Niedergang, was von Bedeutung ist.

    Marode Infrastrukturen, zunehmend dysfunktionale Verteilungssysteme usw, der europäische Süden und der europäische Osten hätten besonderen Bedarf an Investitionen, zugleich wird aber jeder Gesellschaft das Kapital abgesaugt.

    Es gibt also überhaupt kein Interesse an "Jobs schaffen".

     

    III

    Mag es Zufall sein, dass die Neo-Lnken der Kipping/Riexinger sich zeitgleich mit den G7 getroffen haben, beide verfolgen das gleiche Ziel.

    Beide sind politische Körperschaften, die den Übergang des Imperialismus in seine nächste Phase vorbereiten.

    Klar grenzen sich Kipping und Riexinger gegen die anderen Parteien ab, indem sie "gegen die Superreichen" agitieren. Das ist der Werbeslogan, der von Linken erwartet wird. Es entspricht ihrer Funktion im Bundestag." „Es schockiert mich, dass auch Arme, Abgehängte und Arbeitnehmer die AfD wählen“ sagt Gysi. Die "Linke" soll dieses Potential wieder binden, dafür sitzt sie im Bundestag.

    Fordern sie ein "Lager der Solidarität", ist das nur eine moralische Phrase. "Solidarität" ist eine aktuelles Lieblingswort in der Politik, Merkel fordert ständig die gleiche Solidarität ein und gemeint ist damit immer der Zusammenschluss gegen die jeweils aktuell aufkommenden Widerstandspotentiale.

    Die Hauptmacht, die dem Imperialismus entgegensteht ist die sich national rekonsoloidierende Russische Föderation.

    Je länger sich die Russische Föderation behaupten kann, je erfolgreicher sie ihr Bündnis und ihre Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China entwickeln kann, umso schwächender wirkt sie sich auf den Imperialismus aus.

    Das bedeutet natürlich auch, dass die Vernichtung der Russischen Föderation das oberste Nahziel des westlichen Imperiums ist.

    Bricht die Republik Frankreich als Nation aus dem westlichen Imperium aus und schließt sich als gleichberechtigter Partner dem Russisch-Chinesischen Bündnis an, ist der Wendepunkt erreicht!

    Das imperialistische "Lager der Solidarität" erleidet damit eine so entscheidende Schwächung, dass wieder alle Perspektiven möglich werden!

    Sie wollen TTIP unbedingt noch dieses Jahr, denn durch dieses Vertragswerk wird das Ausbrechen der Republik Frankreich noch einmal ein Stück schwieriger.

    Begünstigt wird das antiimperialistische Lager durch die Entwicklung der Präsidentschaftsahlen in den USA, in welchen die TTIP-Kandidatin Hilary eine stark diskreditierte Person ist und ihr 2 TTIP-Gegner als Mitbewerber gegenüber stehen, der allem Anschein nach durchaus integre Kandidat Sanders und das amerikanische Urgestein Donald Trump!

    Wir werden sehen, wie sich das entwickelt, bis dahin werde ich es nicht müde werden zu betonen:

    HÜTET EUCH VOR DEN IDEN DES MÄRZ!

    DER BEWAFFNETE ANGRIFF AU RUSSLAND IST GEPLANT ZEITGLEICH ZU DEN FRANZÖSISCHEN PRÄSIDENTSCHAFTSWAHLEN!

    G77

    The good news is: Pläne kann man durchkreuzen!

     

     

     

     

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  • NATO-Opa kündigt Krieg gegen Russland an

    Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten vom Montag und RT Deutsch besprechen die Veröffentlichung eines ehemaligen britischen NATO-Generals, in welcher dieser den Übergang vom Wirtschafts- und Propagandakrieg gegen Russland in den militärischen Krieg ankündigt.

    Natürlich behauptet der General den Angriff Russlands, namentlich auf das Baltikum.

    Beide Rezensenten weisen darauf hin, dass ein Angriff auf das Baltikum eine recht absurde Phantasie vorstellt.

    Ich rate dennoch, das Erscheinen dieses Buches nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

    Natürlich wird es keinen Angriff Russlands auf das Baltikum geben, aber eine "Sender-Geleiwitz-Aktion" halte ich durchaus für möglich.

    Ich habe in meinem letztem Artikel darauf hingewiesen, dass die NATO im April/Mai nächsten Jahres zu 99%ger Sicherheit eine militärische Eskalation mit Russland vom Zaun brechen wird!

    Denn der Mai nächsten Jahres wird andernfalls mit vorhersehbarer Wahrscheinlichkeit das Ende der Herrschaft der paneuropäischen Kompradoren-Bourgeoise, bzw. deren Verwaltungsapparates, die EU, über die Völker Europas bedeuten!

    Warum? Ich schrieb es im letzten Artikel, im Mai des nächsten Jahres finden in Frankreich Präsidentschaftswahlen statt!

    Die Präsidentschaftswahlen in Österreich sind der unübersehbare Beweis, dass das Projekt EU, die Zerschlagung der europäischen Nationen und die Umerziehung der Menschen Europas zu isolierten, gänzlich identitätslosen und willenlosen Partikeln des Kapitalmarktes außerhalb Deutschlands gescheitert ist.

    Selbst wenn der Kandidat der EU van der Gekleffe vereidigt wurde, erlitt diese in Österreich eine kolossale Niederlage!

    Bedenkt man, dass die EU ihr gesamtes politisches Arsenal von KPÖ bis ÖVP einsetzte, dazu den gesamten Medienapparat als auch die politischen Führungen des europäische Auslandes sowie die  EU-Kommission wilde Drohungen ausstießen, war dies eine krachende Niederlage der europäischen Kompradoren-Bourgeoisie!

    Zur KPÖ muss noch angemerkt werden, dass diese nur "Kommunistische Partei" heißt, tatsächlich aber eine maximal aggressive antikommunistische Kraft antideutschen Typs ist. Ein Marxist kann das schon alleine daran erkennen, dass eine kommunistische Partei mit Selbstverständlichkeit zur Wahl Hofers aufgerufen hätte, da in Konfrontation zu einer kosmopolitischen  Kompradoren-Bourgeoisie das nationale Bürgertum immer antiimperialistischen Charakter trägt und somit die fortschrittlichen Kräfte verkörpert. "Fortschrittlichkeit" im marxistischen Sinne bezieht sich immer auf die Entfaltung der Produktivkräfte und die Versorgungssicherheit der Bevölkerung, nicht darauf, wer am tollsten Hollywood-Moden imitiert.

    Erstaunlich aber wahr: die Hacktivisten von Anonymus haben das begriffen gehabt, obwohl ich durchaus bezweifle, dass diese über eine marxistische Bildung verfügen. Ich schließe daraus, Marxismus hilft zur Einsicht in die Realität, da er diese methodisch zu rationalisieren versucht, eine natürliche Einsicht in die Realität tut's aber auch; Neo-Linke und Grüne sind hingegen die der Realität entfremdetsten Kreaturen! Man sollte solchen Linken per Gesetz verbieten, dass sie sich auf Karl Marx berufen! (OK, der letzte Satz ist Polemik.)

    Genau genommen ist die KPÖ überhaupt keine politische Partei, (Das ist jetzt keine Polemik mehr!) sondern nur ein miserabel wirtschaftender Konzern, der verprasst, was er aus dem kalten Krieg von der UdSSR geerbt hat, was aus immensem Immobilienbesitz, Beteiligungen am Erdölmarkt, Beteiligungen an Medien usw. bestand, der sich nur als Partei tarnt. Im Wesentlichen bestehen die politischen Aktivitäten der KPÖ in der Vertretung israelischer Interessen in Österreich.

    Wichtig ist das nicht, da sowieso niemand in Österreich diese Partei ernst nimmt. "Kummerln" heißen die Parteimitglieder auf österreichisch, was eine Mixtur aus dem Wort "Kommunist" und dem Gedanken "armer Tropf, ders nötig hat, in dieser Partei zu sein" ist.

    Das aber nur der Vollständigkeit halber,  jetzt geht es um die ganz reale, materielle Kriegsgefahr April/Mai 2017!

    Ich hatte geschrieben, dass die Krim als Angriffspunkt in Planung ist und die Krimtartaren das Vehikel, was sich vom ESC ableitet. Das darf man sich natürlich nicht so vorstellen, dass die Juroren in die Pläne eingeweiht sind, für die sie genutzt werden, im Gegenteil, solche Leute sind in der Regel besonders charakterschwach, sie dürfen es auf gar keinen Fall wissen! Das läuft gewöhnlich darüber, dass man ihre Eitelkeit ind ihren Karrierismus ausnutzt und sie in entsprechender Weise manipuliert.

    Die Krim als Ansatzpunkt/Angriffspunkt kann als ein Plan A angesehen werden. Diese Plan ist allerdings von daher nicht sehr erfolgversprechend, da die "Mejlis", wie jene Gruppierung, die mit Erdogans Türkei gegen Russland und von der Ukraine aus agiert heißt, unter den Tartaren auf der Krim sich keiner Beliebtheit erfreut und es mehr als fraglich ist, ob 1 Jahr Vorbereitungszeit ausreichen, sie so zu positionieren, dass sie über individuelle Terroraktionen hinauskommen.

    Ein auf individuellen Terror und Salafismus gebauter Angriff führt aller Wahrscheinlichkeit eher dazu, dass die Krimtartaren die Behörden bei der Ausschaltung der Angreifer unterstützen, geht also nach hinten los.

    Auch ist die Bevölkerungsmehrheit der Ukraine kaum für die Unterstützung eines Angriffs auf Russland zu gewinnen. Verhalten sie sich in der Donbass-Frage eher passiv, könnte ein solches Unterfangen zum Schulterschluss unter Geschwistern führen.

    Das Baltikum eignet sich für Plan B gut, weil es für jeden verzichtbar ist, aber Sympathien für Neonazistische Umtriebe weit verbreitet sind, bzw. eine Nazinostalgie dort sehr lebendig gehalten wird.

    Es wird auch noch die Pläne C und D geben, aber über das Buch des NATO-Opas und die Nazifolklore vieler Balten hinaus spricht auch das Manöververhalten der NATO und das Abhalten amerikanischer Militärparaden an der dortigen russischen Grenze dafür, dass die entscheidende Provokation vom Baltikum aus geführt werden wird.

    Ob es aufgeht, Russland zu einer militärischen Konfrontation zu provozieren, ist keineswegs abgemacht, die gescheiterten Versuche via Syrien Russland in eine Konfrontation mit der NATO hineinzuziehen, wie etwa der Giftgasanschlag in Al Ghouta August 2013 oder das Abschießen einer russischen Militärmaschine und eines Rettungshubschraubers durch die Türkei, sprechen eher dagegen.

    Zu den weitreichenden Folgen einer Präsidentschaft Marine le Pens und damit einer Regierung Frankreichs durch die Front National gehört nicht nur das Ende des EUROkratischen Molochs EU, sie würde auch Frankreich aus der Kontrolle der USA führen und eine stabile konstruktive Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation einleiten.

    Brièvement: eine Übernahme der politischen Verantwortung in Frankreich wäre definitiv der Anfang vom Ende der us-amerikanischen Universalherrschaft!

    Nebenbei würde es auch den Syrienkrieg beenden.

    Wer es noch nicht gesehen hat, sollte sich hier das aktuelle Interview ansehen, das RT mit Marine le Pen kürzlich geführt hat:

    'EU is in process of collapsing on itself' – Marine Le Pen to RT

    Die englische Version ist leider gekürzt, 'RT deutsch bringt es gar nicht, womöglich aus Angst vor militanten Antideutschen, hier geht's zum französischen Original:

     

     

    Diejenigen Deutschen, die sich insgeheim einbilden, dass ihnen zum echten Amerikaner eigentlich nur noch fehlt, die deutsche Sprache durch die englische zu ersetzen und das Land mit Moscheen zuzupflastern, haben jetzt ein Jahr Zeit zu lernen, dass einer kosmopolitischen Klasse jedes Volk exakt zu einhundert Prozent entbehrlich ist!

    Egal ob eine "Wäääh-alles-Rechtspopulisten-brüllbrüll"-geifende Gysi-Kipping-Linke, ökofaschistische GRÜNE, bürokratische SPDler oder Union, von einem Krieg der NATO gegen Russland haben sie nichts zu gewinnen!

    Unions-Führer verlieren natürlich am wenigsten, da sie die Parteien sind, in der sich das Kapital politisch organisiert, womit sie die besten Möglichkeiten haben, sich vor dem Ableben Europas noch in die USA abzusetzen.

    Jeder, der minimal Ahnung von den aktuellen militärischen Verhältnissen hat, weiß, dass im Falle eines Angriffes durch die NATO Russland als aller erstes radikal und ohne jegliches Mitgefühl Deutschland mit Stumpf und Stiel vernichten muss!

    Nicht, dass sie das wollen würden. Rußen haben eine völlig irrationale Zuneigung zu Deutschland.

    Alle Kommandozentralen sind hier stationiert und Deutschland ist die logistische und informelle Drehscheibe für die amerikanischen Geheimdienste und das amerikanische Militär, die NATO selbst, da sage ich niemandem etwas neues,  ist nichts als eine Erweiterung des amerikanischen Militärs.

    Ein russischer Befehlshaber, der im Ernstfall nicht sofort Deutschland von der Landkarte tilgt, wäre ein Idiot!

    Und ganz sicher: in der russischen Militärführung sitzen fähige Leute!

    Damit taugt ein solcher Schachzug auch dem Ziel des Parteienkartells im Bundestag, das Ausscheiden Frankreichs aus der EU und deren darauf unweigerlich folgende Beendigung zu verhindern, nicht, denn ein Deutschland, das nicht mehr existiert, hat auch nichts mehr von der EU.

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  • Erst kommt der schlechte Geschmack, dann der Krieg

    Ich habe den sogenannten "European Song Contest", das Festival des talentfreien Grölens, Japsens und Jaulens, nicht verfolgt. Ich habe für solchen Müll keine Zeit.

    Aber bitte, wem es Spaß macht, nur zu.

    Ich will ja gar nicht behaupten, diesen Abend sinnvoller verbracht zu haben.

    Erst hatte ich mir den letzten Godzilla-Film abgesehen, danach noch einen Film von Lucio Fulci, den hier:

    don't torture a duckling

    Auch schlechter Geschmack vielleicht, aber cooler schlechter Geschmack. In dem Film werden lauter kleine Buben ermordet, die Polizei jagt Außenseiter, das Dorf will die lynchen, am Ende stellt sich heraus, dass der Priester der Mörder ist, der die Buben umbringt, damit sie in den Himmel kommen und nicht sündige Erwachsene werden, die in der Hölle landen.

    Was soll ich sagen, ich werte nicht, was besser sei, den Abend mit minderwertigen Pseudo-Schlagern oder mit nuklear aufgeladenen Monstern und Kindermördern zu verbringen.

    Ob ich mir diesen Film angesehen habe, weil dies das Wochenende ist, Pfingsten, an dem die Christenheit eigentlich die Entstehung ihrer Kirche feiern soll, mag dahin gestellt sein.

    Gehen wir zu Nietzsches Geschichtsinterpretation zurück, so feiern die Christen eigentlich, dass sie das römische Reich zerstörten.

    Eine derzeit mitte-rechts populäre Interpretation des Unterganges Roms ist, dass die Einwanderung in das Reich den Untergang verursachte.

    Das halte ich allerdings für ziemlichen Blödsinn. Alleine, weil das Römische Reich aus hunderten von Stämmen und Völkern bestand und nur über komplizierte politische und militärische Organisation zusammengehalten werden konnte.

    Die Schulgeschichte, es wäre an Dekadenz und Intriganz zugrunde gegangen, halte ich für arg verkürzt.

    Nietzsche geht es von der Ideologie her an. Das wirkt auf mich am plausibelsten.

    Die Machtübernahme des Reiches durch die orientalische Religion des Christentums als primäre Ursache klingt für mich sehr logisch. Und wir können es in der Gegenwart erkennen.

    Die Produktivkraft war im römischen Reich frei und kreativ bis das Christentum sie erstickte.

    Europa wuchs zu neuer Blüte heran, als es begonnen hatte, das dogmatische Christentum zu überwinden. Sprich, die Zeit der italienischen Renaissance, in der die Europäischen Völker begannen sich abzuwenden von der Jenseits-Perspektive hin zu einer Diesseits-Perspektive war der Beginn dessen, was Marxisten eigentlich immer anstrebten ehe sie Linke wurden: die Befreiung der Produktivkraft!

    Wissenschaft, bildende Künste, Musik, Literatur, Handwerk und Architektur, alles wurde auf einmal von der bloßen Bedürfnisbefriedigung und der Furcht vor dem Tode frei gemacht und zur Gestaltung des aktuellen Lebens.

    Die Überwindung der Religion bedeutet nicht, das Jenseitige oder Gott leugnen zu müssen. Man kann auch an die Schöpfung durch den einen, allmächtigen Gott glauben. Aber warum sollte ein Gott eine Welt erschaffen und Menschen, die gebeugt von Schuld und zerknirscht durchs Leben gehen? Er gibt den Menschen eine Welt, die sie sich gestalten können. Die Religionen sind nur Ideologien, die ein jeweiliges Herrschaftssystem etablieren und absichern.

    Glaube es so, glaube es anders oder glaube es gar nicht, das war immer das Wesen der Religionsfreiheit.

    Der Glaube selbst wurde von der Kirche befreit, wodurch er eine inspirierende Kraft behielt; man kann das an der Kirchenmusik erkennen. Beispielsweise Bach oder Bruckner waren durchaus inspiriert von ihrer Gläubigkeit, ihre Musik jedoch diente den Zuhörern zum Genuss und zur Charakterbildung.

    Die Menschen Europas begannen zu sich selbst zurück zu kehren.

    Seine höchste Blüte erlebte Europa im 18. und 19. Jahrhundert. Dann kam der entsetzliche erste Weltkrieg und zerschlug diese machtvolle Selbstentfaltung der europäischen Völker.

    Danach begann der geistige Verfall Europas.

    Die Technologie schritt wohl voran, aber alles wurde dem Merkantilismus geopfert.

    Eine Ausnahme bildete die UdSSR, in der die christliche Religion orthodoxer Prägung in den Marxismus-Leninismus umgewandelt wurde, was nicht all zu lange funktionierte. Naja, 70 Jahre.

    Genug der Philosophie, ich sprach vom sogenannten ESC. Man drückt sich ja heute nur noch in Kürzeln aus.

    Die Show sah ich mir nicht an, aber einiges aus der Berichterstattung darüber las ich, denn da gab es bemerkenswertes.

    Es wurde also eine Krimtartarin, die für die Ukraine sang, ein Lied "1944", von einer Jury der Staatsfunkanstalten zur Siegerin gekürt.

    Das Publikum habe den Rußen bevorzugt.

    Zwei Sachen fielen besonders auf: der Ruße habe in der Ukraine vom Publikum volle Punktzahl zuerkannt bekommen. Das kann man so interpretieren: die ESC-konsumierende Bevölkerung der Ukraine leistete einen Akt des Widerstandes gegen die postmajdanische NAZI-Diktatur.

    Das ist wichtig zu bemerken, denn das ukrainische Volk ist heute wirklich das ärmste von allen. Die EUROkraten sind nicht mit dem ukrainischen Volk solidarisch, sie stärken die schlimmsten, die über die Ukrainer herrschen, seit es den Staat Ukraine gibt.

    Diejenigen, welche solidarisch mit dem Donbass sind, vergessen das ukrainische Volk in ihrem berechtigten Hass auf die Führung in Kiew und die westukrainischen NAZI-Banden.

    Eine solche Kleinigkeit, dem Rußen volle Punktzahl geben, obwohl antirussische Propaganda Alltag ist und sogar antirussische Gesetze erlassen werden, sie drückt viel aus!

    Das zweite, was gesehen werden sollte, ist, dass die Sache mit der Krimtartarin offensichtlich ein von Anfang an abgekartetes Spiel war!

    Die "Jury" kennt die Songs ja schon ein Jahr lang.

    Das Lied selbst ist ein Geschichtsrevisionismus. Die Krimtartaren wurden nicht aus Jux und Tollerei deportiert.

    Völlig unabhängig davon, wie man die Maßnahme moralisch beurteilen mag: es war eine rein militärische!

    Die Krimtartaren stellten eine organisierte Kraft dar, die mit der deutschen Wehrmacht kollaborierte. Sie stellten eine Terroristenarmee im sowjetischen Hinterland.

    Bei der Deportation ging es ausschließlich darum, sie als militärische Einheit des Hitlerfaschismus zu neutralisieren!

    Im Kontext des 2.Weltkrieges und des "Unternehmen Barbarossa", von dem sie Teil gewesen sind, ist es eine völlig gerechtfertigte Maßnahme gewesen.

    Die Personen, zu deren Leiblingsphrasen "aus der Geschichte lernen" gehört, wenn es darum geht, Deutsche zu diffamieren, schienen offenbar wie immer diejenigen zu sein, die genau nichts lernen.

    Sie lernen so wenig, dass sie die Welt ein Stück näher an den 3.Weltkrieg rücken. Denn die Polterei der ukrainischen Führung, den nächsten SC auf der "ukrainischen Krim" veranstalten zu wollen, ist natürlich auch im Vorhinein abgemacht worden. Nur deshalb wurde die Tante mit der NAZI-Oma gekürt, um einen Vorwand zu schaffen, den Griff Kiews nach der Krim militärisch eskalieren zu können, denn das wäre ja die einzige Möglichkeit für Kiew, das Vorhaben umzusetzen.

    Natürlich kann eine so lächerliche Armee wie die ukrainische das nicht leisten. Entweder macht das die NATO für sie oder – Sie erraten es – die Tartaren sind Moslems und Moslems richtet man zu Terroristen ab, die dann für die NATO die Drecksarbeit der Eskalation erledigen.

    Bisher sind die Versuche, die zeitgleich mit dem Majdan einsetzten, die Tartaren zu Islamo-Terroristen auf der Krim zu machen, gescheitert. Die, mit denen ich gesprochen hatte, waren alle froh, dass sie nicht in das ukrainische Chaos hineingestürzt sind, sondern in der russischen Föderation sich ein normales Leben aufbauen können.

    Unter Erdogans Schirmherrschaft wurde vor knapp über einem Jahr, das genaue Datum habe ich nicht im Kopf, ein Kongress in der Türkei abgehalten, der die Krimtartaren angeblich repräsentierte. Ergebnis war eine Gruppierung, geführt von dem Rada-Abgeordneten Mustafa Dzhemilev, die Sabotageakte gemeinsam mit türkischen Militärs und ukrainischen Nazis gegen die Stromversorgung und die Verkehrsverbindung zur Krim unternahmen. Diese Gruppierung wurde von Natalja Poklonskaja im Januar diesen Jahres als terroristische Vereinigung eingestuft und ihre Repräsentanz und Aktivitäten auf der Krim verboten.

    Ich weise mit Nachdruck darauf hin, dass am 27.April nächsten Jahres in Frankreich Präsidentschaftswahlen stattfinden werden und die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass Marine le Pen als Siegerin hervorgehen wird.

    Gleichermaßen wahrscheinlich ist, dass sie am darauf folgenden 7.Mai zur Stichwahl gegen den zweitplazierten Kandidaten antreten wird müssen.

    Marine le Pen unterhält sehr gute Verbindungen zum Kreml und wird Frankreich aus der EU und aus der NATO hinausführen.

    Eine Präsidentin le Pen bedeutet das Ende dieses grauenhaften Experimentes EU.

    Die EUROkraten, allen voran das Berliner Parteienkartell, werden alles versuchen dagegen vorzugehen.

    Der ESC fällt ziemlich genau in diese Zeit! Geplant ist der 16. bis 20.Mai 2017. Passt ja, das Fanal einen Monat vorher blutig werden zu lassen.

    Die Fakten sprechen für sich.

    Es liegt sehr nahe, dass für diese Zeit eine Eskalation geplant ist – halt, es liegt nicht nahe, es ist sicher wie das Amen in der Kirche! – und die Krim dafür genutzt werden wird!

     

     

     

     

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