• Teutsches Miserere

    Das Assoziierungsabkommen EU-Ukraine wurde denn durch den Bundestag gewunken.

    Milliardenkredite des Westens wurden zugesagt.

    Geht man davon aus, dass eine deutsche, und soviel ich weiß ist das in der ganzen EU und den USA gleich, Bank nur 6% der Kreditsumme gedeckt haben muss, kann man vermuten, dass die schönen, großen Kredite, die da so hübsch generös Poroschenko und Yatz zugeschustert werden, in erster Linie eine Kapital-Schöpfungsmaßnahme sind.

    Es haftet das Volk der Ukraine, ausgegeben wird das Geld, unter Abzug der Schmiergelder und sonstiger notwendiger Auslagen, für den Einkauf von Waffen aus der EU und den USA, die dort für das Recycling ausgemustert wurden.

    Eine Win-lose-Situation.

    Da fürderhin der Existenzgrund des Staates Ukraine darin bestehen soll, allen Bedarf in der EU zu decken, mit Ausnahme "tödlicher Waffen", die von den USA geliefert werden, die Ukraine selbst aber nur viele Bewohner aber kein Geld hat und eine zusammenbrechende Wirtschaft, macht das durchaus Sinn.

    Poroschenko und Kolomoiski lassen ihre Wiseguys aufeinander los – na und?

    Die Rechnung bleibt sich gleich – Geld wird generiert, 94% davon existieren nur als Zahlen in Form von Rechnereinträgen, eignen sich aber, die Menschen in der Ukraine, welche nicht den Schutz eines der beiden Paten genießen, bis auf die Unterhose auszuplündern, unter dem Vorwand, Schulden müssten zurück bezahlt werden.

    Das von Goldman Sachs entwickelte Griechische Modell, kommt einem in den Sinn.

    Im Bundestag leiert der Bundesaußen-Sozialdemokrat Steinmeier ohne Rot zu werden das Narrativ herunter, welches seine Behörde in Schriftform bereits unter die Gemeinde gebracht hat. Und ohne sich lächerlich vorzukommen, denn eigentlich weiß er ja sicher, dass keiner ihm das abnimmt, der ein wenig in die Thematik eingearbeitet ist.

    Ironischerweise muss man sagen, McCain hatte Recht, als er Steinmeier der Unglaubwürdigkeit geziehen hatte, ein Mann, der, wie im Februar letzten Jahres, für einen Vertrag die Schirmherrschaft übernimmt und am nächsten Morgen das vergessen hat, ist unglaubwürdig.

    Umso mehr ärgert man sich über den Strolch, wenn er es tatsächlich fertig bringt, den Krieg im Donbass als Folge einer "Annexion" der Krim zu beschreiben.

    Der Krieg ist eine unmittelbare Folge von Steinmeiers Feigheit, Heuchelei und Verlogenheit. Freilich nicht nur, aber auch.

    Jedoch, das will ich auch betonen, einem McCain steht es nicht zu, das zu sagen.

    Jedenfalls, lange Rede kurzer Sinn, vorübergehend rentiert es sich, die Ukraine mit 40 Milliarden und mehr an Krediten zu versorgen, die, wie gesagt unter Abzug des üblichen Obolus an die Korruption, für den Einkaufsbummel im Westen gedacht sind und die dann in Form von Arbeitskraft und Naturalien des Typs Land, Bodenschätze, Immobilien etc. zurückgezahlt werden müssen.

    Vorübergehend, denn die Rechnung ist ohne den Wirt gemacht, und ich halte es nicht für wahrscheinlich, dass eine auf Waffengewalt begründete Herrschaft der jetzigen Führung lange aufrecht erhalten werden kann, besonders, da die freiheitlich-demokratischen Menschenrechtler sich immer häufiger gegenseitig an die Gurgel gehen, wie der Zickenkrieg Poroschenko-Kolomoiski zeigt.

    Im Jemen haben wir tatsächlich einen vom Volk vertriebenen Präsidenten, der sogar schon zurückgetreten war, und den will nun Saudi Arabien mit einem Angriffskrieg wieder einsetzen.

    dpa hat diesen Fall in einem Satz auf den Punkt gebracht:

    jemen

    War nicht der Sozi-Siggi erst in Saudiland um dort eine Menge Waffen hin zu verkaufen?

    Na wenn ein so zahlungskräftiger Kunde der deutschen Rüstungsschmieden einen Angriffskrieg führt, dann kann das ja nur legitim sein!

    Man gibt so viel Geld nicht für Waffen aus, um die dann in der Wüste verstauben zu lassen!

    Und werden die Waffen benutzt, steigt die Auftragslage!

    Kenner der Region gehen davon aus, dass sie sehr lange benutzt werden, denn nur eine saudische Besatzungsmacht kann den geschassten Präsidenten an der Macht halten.

    Die Saudis benötigen dafür Nachschub an Kohle, also muss der Ölpreis wieder steigen.

    Ist also auch rentabel, dieser Krieg.

    Kenner der Region spekulieren aber schon, dass dieser Krieg möglicherweise bis zum Sturz des Hauses Saud führen kann – und bedenkt man, dass innerhalb Saudi Arabiens die Schiiten auch keine fröhlichen Menschen sind, kann es womöglich sogar dazu kommen, dass die sich lieber mit den Huthi zusammentun als mit ihren Unterdrückern in Riad. Die Waffenbrüder Saudi Arabiens Al Chalifa sind auch nicht beliebt im eigenen Land, das mehrheitlich von Schiiten bewohnt wird.

    Berlin scheint in beiden Fällen eine Menge westlicher Werte, sprich: steigende Zahlen auf Bankkonten, einzuholen.

    Eine innere Stimme sagt mir, dass Berlin keinen Plan B hat. Berlin hatte noch nie einen Plan B. Was Berlin angeht, ist alternativlos.

    Und das könnte dieses Abenteurertum auf Dauer sehr teuer werden lassen.

     

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  • Steigerung des Irrsinns – anlässlich des Todes von Ivana Hofmann

    I.

    Am 7.März diesen Jahres, so heißt es, ist Ivana Hofmann, eine Teenagerin aus Duisburg mit togolesischem Vater und deutscher Mutter, so heißt es, im Krieg der USA und ihrer verbündeten Golfmonarchien gegen Syrien  und Russland gefallen.
    Ich beginne sofort damit, worum es in diesem Artikel wesentlich gehen wird, und wem das nicht passt, der braucht gar nicht erst weiterlesen:
    Was soll das werden? Sammelt sich jetzt jede Winz-Clique, die um einen Schnipsel vom Kuchen der politischen Macht ringt, ihre Söldner im Ausland zusammen und wirft sie in's Feuer, bis von der Region nichts mehr übrig ist oder Uncle Sam seinen erhofften Krieg zwischen EU und der Russischen Föderation bekommt?
    Wikipedia sülzt einen schmalzigen, (vorwiegend im Konjunktiv verfassten, was gelinde gesagt, eine Karikatur auf lexikalische Einträge ist) Artikel heraus, der sie zur "ersten Frau aus Deutschland", die für Kurdistan im Kampf gegen ISIS gefallen sei, hochjubelt und die DKP brüllt ein sprachlich-ästetisch nur schwer ertragbares Heldenlied in's Internet, telepolis schwadroniert studentisch-links.
    Oder sage ich besser: Heldinnenlied?
    Die feministische Ideologie eskaliert als Einheitsfront von radikaler Linker bis zu Uschi von der Leichen: modern und aufgeklärt sein heißt: werft die Frauen in den Krieg!
    Oder haben die einfach zu viel ferngesehen?
    An der Front werden die nämlich schnell darüber belehrt werden, dass Buffy und Lara Croft keine Realitätsbeschreibungen sind und mit wenigen Ausnahmen Frauen gegen militärisch trainierte Männer körperlich keine Chance haben!
    Ich weiß, das ist entgegen aller modernen Glaubensbekenntnisse, sich dergestalt zu äussern, aber es muss gesagt werden um Leben zu retten: WIE PERVERS MUSS MAN SEIN, JETZT AUCH NOCH DIE FRAUEN IM KRIEG ZU VERHEITZEN!?!
    Krieg ist kein sportlicher Wettkampf, der nach Regeln funktioniert und es ist auch kein zufälliger Streit, wo einigermassen erzogene Männer angehalten sind, sich Frauen gegenüber rücksichtsvoller zu verhalten als unter Geschlechtsgenossen, im Krieg geht es darum, dass ein Gegner den anderen vernichtet!
    Gelaber von Kriegsverbrechen etc. sind Dinge, über die man in warmen Stuben diskutiert, im Feld geht es alleine um: entweder du oder ich…
    Natürlich hätte das 19-jährige Mädchen in Duisburg einen Beitrag leisten können, meinetwegen auch ihrer Clique an die Macht zu verhelfen, sie als Söldnerin in den Krieg gegen entschlossene Islamisten zu schicken war Mord!
    Es kursierten Fotos von Gaddafis vergewaltigten und zerstückelten Leibgardistinnen und ihre Schänder prahlten mit ihren Untaten, unterstützt von SZ, FAZ und Springerpresse.
    Wenn diese trainierten Frauen keine Chance hatten – kann wirklich jemand so blöd sein, zu glauben, eine Schülerin aus Duisburg richtet etwas aus?
    Eine Teenagerin ist durch die, zu welchen sie aufschaut, leicht beeinflussbar. Junge Menschen wollen sich beweisen, ihre Kraft erproben und sich Ansehen derer erwerben, die sie bewundern. Sie suchen ihren Platz im Leben. Sie sind leichte Beute!

    II.
    Lassen wir den pathetischen, revolutionsromantischen Rotz beiseite. Ein junger Mensch fühlt Unbehagen an der Welt in die er hineinwächst und neigt zum Idealismus. Diese Menschen wollen sich engagieren, etwas bewegen. Alle Menschen diesen Schlages stellen bald fest, dass ihr Engagement Rennen im Hamsterrad ist.
    Gibt eine Gruppierung ihnen die Möglichkeit, das "echte"zu tun, fallen sie darauf rein. Ihnen fehlt der Überblick und die Lebenserfahrung, einschätzen zu können, worauf sie sich einlassen!
    Man erzählt ihnen von der revolutionären Zukunft, von der neuen Welt, die sie bauen können und sie haben ihr Leben noch vor sich, sie träumen eine Welt, in der sie leben wollen, und durch solche politischen Gruppierungen, die irgendwo in der Fremde Krieg führen, bildet sich die Illusion, diese Welt sei zum Greifen nahe.
    Natürlich fühlt es sich intensiv an, die Gemeinschaft der SchicksalsgenossInnen und die tägliche Gefahr.
    Egal ob die demokratische Peschmergakumpanei des Reichstages, Juden und Jüdinnen, die für Israel sterben würden, ein Kalifat für Moslems, irgendwelche MLs für solche, welche eher zum Sozialismus neigen oder neuerdings eine Christliche Miliz – für jeden Geschmack existiert irgendein Bataillon oder ein "befreites Gebiet" im Schmelztiegel der Hölle, wo einst die Staaten Syrien und Irak gewesen sind.
    Was diese Leute nicht wissen, ist, dass ihre erträumten Zukunftswelten gar nicht auf dem Programm stehen. Kein Kalifat, kein Gelobtes Land, kein Kommunismus, keine Demokratie.
    Der Tag wird kommen, an dem die Führer der stärksten der politischen Gruppierungen sich in einem Festsaal in New York oder einer anderen Metropole zusammensetzen und die Pfründe untereinander verteilen.
    Oder so ein Tag kommt nie und der Krieg dauert ewig, wie im Falle Israel/Palästina.
    Klar, fallen die eingesammelten SöldnerInnen, singen die "Brüder und Schwestern" ihnen beim Begräbnis Ständchen und halten hochtrabende Reden.
    Das zielt auch auf einen Rekrutierungseffekt ab.
    An Jahrestagen wird der Gefallenen gedacht.
    Diejenigen, welche den Krieg überleben werden nach dem Tag der Einigung ihr blaues Wunder erleben.
    Sie sind nämlich überflüssig geworden und haben nichts gelernt, das für irgendetwas gut ist.
    Man wirft sie weg wie Müll.
    Ganz davon abgesehen, dass Menschen, die aus dem Krieg heimkommen, in der Regel derart einen in der Klatsche haben, dass sie das soziale Leben stören.
    Was glaubt ihr: warum sind die Hälfte der amerikanischen Obdachlosen ehemalige Angehörige der Streitkräfte?
    In Istanbul arbeiten ehemalige Soldaten als Schuhputzer.
    Ivana Hofmann schrieb irgendetwas von Hoffnung auf ein befreites Kurdistan. Das einzige befreite Kurdistan, das realistisch möglich ist, ist ein befreites Kurdistan von Washingtons Gnaden in Absprache mit Israel und Ankara.
    Eine fanatisierte Linksradikale aus dem Pott ist da nicht eben die Wunschgenossin.
    Wie verantwortungslos kann man sein, wenn man eine Jugendliche einfängt für einen Krieg, der nicht ihrer ist?
    Wenn ein Mädchen in den Kampf ziehen will, oder ein Junge, und die Kontaktleute sagen nicht: "Halte dich da raus! Du kannst agitieren oder Spenden sammeln, um die Leute vor Ort zu unterstützen, aber das Land ist nicht dein Land und der Krieg ist nicht dein Krieg;" dann wißt ihr, diese Leute meinen es nicht gut mit euch, sie benutzen euch!

    III.
    Linksradikale, Anarchos wie Kommunisten, schwadronieren gerne in Phantasien vom Spanischen Bürgerkrieg.
    Sie reden über Durruti und Orwell, der übrigens als Agent des britischen Geheimdienstes dort war, und manchmal hört man die LP von Ernst Busch.
    Wenn ihr eine Darstellung haben wollt, die ganz ohne politische Voreingenommenheit die Realität beschreibt, dann lest Heminways "For whome the Bell tolls". Lest den Roman, schaut nicht den Film. Der Film ist Hollywood. Der Roman schildert wie und warum die Front der 2.Republik zusammengebrochen ist.
    Nichts am Spanischen Bürgerkrieg war spannend, feierlich, heldenhaft, es war schmutzig, brutal und deprimierend. Viele sind nach Spanien gegangen, weil sie die letzte Hoffnung darin suchten, die Faschisierung Europas aufhalten zu können.
    Sie konnten es nicht.

    IV.
    Einen gewißen Unterschied macht es, wenn aus der Armee entlassene Soldaten in einen Krieg ziehen, der sie nichts angeht.
    Sie können den Menschen, die sich vor Ort gegen Angreifer verteidigen müssen im Handwerk des Todes unterrichten. Und allemal besser, als verdingten sie sich für Söldneragenturen des Typs Blackwater.
    Ebenfalls ist es etwas anderes, wenn Menschen aus der Russischen Föderation den Gegnern der Kiewer Junta zu Hilfe kommen.
    Die Grenze zwischen Russland und Ukraine ist eine künstliche, im Dienste politischer und wirtschaftlicher Eliten gezogene.
    Sie existiert seit 22 Jahren und hat davor während der gesamten Menschheitsgeschichte nicht existiert.
    Sie durchschneidet Familienzusammenhänge, sie durchschneidet was in Jahrtausenden an gemeinsamer Geschichte, Kultur und Wirtschaft gewachsen ist.
    Die 22 Jahre ukrainischer Staat haben den Menschen in der Ukraine nur Elend und Unglück gebracht.
    Gelaber von "Völkerrecht" und "staatlicher Integrität" ist Hirnmasturbation für Akademiker und was übrig bleibt sind nichts weiter als Pokerkarten auf dem geostrategischen Schlachtfeld.
    In der Ukraine selber wird der Krieg sich ausdehnen, das ist unvermeidlich.
    Ein Beispiel?
    Monsanto wird sich das Areal unter den Nagel reißen, welches von den Nachfahren der Machnotschnina bewohnt wird.
    Deren Vorfahren hatten es sich erkämpft unter der Parole: "Das Land denen, die es bebauen!"
    Es ist das Erbe der Menschen, die dort leben und es ist das Vermächtnis für ihre Kinder und Kindeskinder.
    Aus freiheitlich demokratischer Menschenrechtssicht des Westens ist es eine simple Privatisierung in einem Nachfolgestaat der UdSSR.
    Es ist den Menschen dort aber herzlich egal, welche Wirtschaftstheorie oder politische Ideologie an westlichen Universitäten gerade up to date ist.
    Kommt Monsanto, werden sie als Invasoren empfangen, die das Land rauben wollen.
    Das Witzparlament Rada kann beschließen, was es will, gefällt den Leuten nicht, was beschlossen wird, erkennen sie die Autorität nicht an.
    Natürlich werden die Schergen der westlichen Konzerne es mit Waffengewalt durchsetzen wollen.
    Aber das sind keine Indios in den Anden oder am Amazonas, die man einfach so wegballern kann und verscharren, wenn sie nicht spuren.
    Sie werden wie der Donbass die Heimat verteidigen, und sie haben eine Lobby, die Russland heißt!
    Unsere Aufgabe hier in Deutschland ist es nicht, dort hin zu gehen und mit Knarren herumzufuchteln!
    Als Sani hingehen, Hilfslieferungen organisieren, auch als Berichterstatter um der Lügenpresse dokumentarisches entgegensetzen zu können macht Sinn.
    Am wichtigsten aber ist es, zu begreifen, dass dies ein Krieg ist, den die USA forcieren um Europa und Russland aufeinander zu hetzen, damit sie einsammeln können, was übrig bleibt.
    Alles tun, damit der Krieg in der Ukraine beendet wird, damit die Rechnung Washingtons nicht aufgeht, die Bevölkerungen in den EU-Ländern aufgeklärt werden und die Regierungen der EU uns, und mit uns meine ich EU-Bürger, Bürger der Ukraine und Russen, nicht in dieses Feuer werfen.
    Hetzt die Presse zum Krieg auf, kündigt die Abos und spuckt ihnen in das Gesicht!
    Zahlt keine GEZ!
    Kommen Befehle und Verordnungen, die hier antreiben, verweigert den Gehorsam!
    Erhöht den Druck auf die Regierungen, zur Vernunft zurückzukehren!
    Lasst euch nicht verhetzen von Kotzbrocken wie den Becks und Harms!
    Und lasst euch nicht in einen Krieg hineinziehen, egal mit welcher Propaganda, keiner GRÜNEN, keiner faschistischen, keiner demokratischen, keiner linken!
    Aus der Antike ist überliefert, dass der Diktator von Syrakus, Dionysos, einen Gesangswettbewerb veranstaltete, auf welchem Gesänge aus der "Ilias" des Homer mit Gesängen aus "Tage und Taten" von Hesiod wetteiferten.
    Der Diktator, für den Plato das Gesetzbuch schrieb und den Schüler aus Schillers "Bürgschaft" kennen, krönte den Hesiod zum größten Dichter Griechenlands, denn Homer, so befand er, jubelt nur dem Sterben in der Schlacht zu, der Hesiod jedoch feiert die wahren Helden einer Nation, die Bauern, welche in täglicher Mühsal den Kampf gegen sengende Hitze und quälendes Eis aufnehmen, um die Menschen am Leben zu erhalten.

    Hemingway

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  • Die Russen können’s einfach nicht lassen uns zu ärgern!

    Und abermals geben die Russen uns ein Beispiel, wie hinterhältig und bösartig sie sind: da werden doch glatt 5 Tatverdächtige im Fall Nemzow lebend festgenommen, anstatt, wie die westliche Wertegemeinschaft es demokratisch vormacht, auf der Flucht erschossen!
    Der Iwan hat echt überhaupt keinen Schimmer, was sich gehört!
    Wo doch Springers Welt extra eine smirnow-vernebelte Korrespondentin hat, die das deutsche Publikum unterrichtet, dass früher oder später alle sterben werden!

    Smirnowa

    Nun ja, dass früher oder später alle sterben werden war so seit Anbeginn der Zeiten, selbst der legendäre Greis Methusalem segnete irgendwann das Zeitliche.
    Schwein Putin, der den Tod in die DNA der Menschen gepflanzt hat!
    Man flennt und tobt in deutschen Redaktionsstuben – hat man doch so einen schönen Mord auf dem Silberteller serviert bekommen, und sogleich soll der Jux vorbei sein? Wirklich bloß eine Woche soll man so einen geilen Braten nutzen dürfen um zum Krieg gegen Russland auf zu hetzen?
    Zum Glück ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Verdächtigen aus eigenem Antrieb gehandelt hatten gering, die Hintermänner gilt es noch ausfindig zu machen.
    Was, wenn daraus die nächste Peinlichkeit erwächst?
    Erinnern wir uns daran, dass Nemzow in seiner Zeit als Führungskraft im Kreml derart korrupt war, dass sogar die Jelzin-Administration ihn hat fallen lassen müssen, um nicht über ihn zu stolpern!

    Zu meinem Erstaunen hat Hans-Ulrich Jörges einen recht vernünftigen Kommentar zum Thema abgegeben, den ich nicht unterschlagen will:

     

     

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  • Wrong Turn X

    Gerade ist "Wrong Turn VI" erschienen.

    Also, ich wil ja wirklich niemandem empfehlen, sich diesen Film anzusehen.

    Er ist widerlich, wie alle Teile der Reihe, aber setzt durch eine Verquickung von Sex und Kannibalismus den Vorgängern noch eines drauf, bleibt dabei penetrant unoriginell, Kenner des Genres haben so gut wie jede Szene schon mehr als einmal gesehen.

    Warum ich ihn dennoch abgesehen habe?

    Nun, jeder hat sein völlig sinnloses Hobby, das der Entspannung dient, meines sind Horrorfilme.

    Damit bin ich übrigens grober Durchschnitt. Horrorfilme sind in, sonst würden  nicht so viele produziert werden.

    Die ersten 3 Teile hatten auch durchaus einige Seitenhiebe, die den Streifen einen Sinn gegeben haben, die letzten 3 Teile waren Aufwärmen abgetakelter Ideen.

    Jedenfalls hatte ich nicht nur "Wrong Turn VI" geguckt, ich habe mir eine "late night double feature picture show" gegönnt. Als Snack gab es Leberknödelsuppe, kein Popkorn.

    Im Anschluss an "Wrong Turn" habe ich mir die Bundestags-Spezialeinlage zu Boris Nemzow  gegeben.

    Beide Shows waren qualitativ bemessen circa gleichwertig.

    Irgendetwas abgelutschtes wird wiedergekäut mit aktuellem Bindeglied.

    Was bei Wrong Turn die inzest-verseuchten Hinterwäldler ist im Bundestag die abgestandene Berliner Politschikeria.

    .Sogar den Jung hat man aus dem Hut gezaubert. Ich wusste gar nicht, dass der noch im Reichstag sitzt. Hat wohl keinen Job in der Wirtschaft bekommen.

    Jung wirft der russischen Justiz vor, den Fall Litwinenko nicht aufgeklärt zu haben. War Jung nicht mal Justizminister? Nee, der war Kriegsminister. Ach sooo! Ich wusste nämlich gar nicht, dass die Russische Justiz in London zuständig ist. Ein Justizminister sollte zwischen russischer und britischer Exekutive unterscheiden können, von einem Kriegsminister kann das unmöglich erwartet werden.

    Oh Marieluise Beck suppte irgendetwas mit süßlichem Dauergrinsen in den Raum, hab schon wieder vergessen was, aber dieses Dauergrinsen unterstich, dass sie wohl mal irgendetwas mit Theologie angefangen hatte zu studieren und die GRÜNEN Haschisch legalisieren wollen.

    Erler als Russlandbeauftragter tanzte die besonders schöne Pirouette, Putin sei für den Mord verantwortlich, aber Spekulieren habe keinen Sinn.

    Man fragt sich heutzutage so oft bei Journalisten und Politikern, ob die überhaupt noch selber wissen, was sie sagen!

    Über Boris Nemzow erfuhren wir in dieser Sitzung, dass er kurz vor der Apotheose stand, im Alleingang Russland und den Weltfrieden gerettet hätte.

    Denn ein Alleingang muss es ja bei einem Politiker, der noch outer als Franz Joseph Jung war, sein.

    Ich glaube mich zu erinnern, das mit den Beweisen, Russisches Militär sei in der Ukraine tätig, die Nemzow gesammelt haben soll, was Poroschenko eingeführt hatte, kam auch irgendwann zur Sprache.

    Blöd, dass der Boris diese Beweise so heimlich für sich behalten hatte, das er sie mit in das Grab nahm.

    Teufel auch, wieder nix!

    Jetzt hat es einen einzigen Menschen auf der Welt gegeben, der beweisen konnte, dass Russland in die Ukraine einmarschiert ist, und der hat vergessen, die Beweise für den Fall seines Ablebens zu sichern!

    Manchmal ist aber auch wirklich der Wurm drin…

     

     

     

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  • Nur der Vollständigkeit halber

    Einen einst prominenten Mann nachts auf der Straße in den Rücken schießen ist zweierlei: erstens feige, zweitens aufsehenerregend.

    Nemzow, ein abgehalfterter Politiker der Jelzin-Ära, hat das so wenig verdient wie irgendeiner.

    Wer hätte ein Interesse daran, einen Politiker zu töten, dessen Wirkungskreis  trotz massiver Unterstützung durch die Botschaft der USA und McCain persönlich kaum noch in Promille quantifizierbar ist?

    Kai Diekmann vielleicht, der für seine BILD einen neuen Anti-Russland -Märtyrer erschaffen kann.

    Nemzow selber, der wenigstens durch seinen Tod noch einmal Aufsehen erregen kann.

    Beide fallen freilich ebenso aus wie die russische Regierung.

    Westliche Politiker und Medien reagieren wie auf Knopfdruck mit dem Unisono, das für jeden Schwachsinnigen absehbar auf diese Tat folgen würde.

    Was wir wissen ist: die Feuerpause von Minsk II ist die Ruhe vor dem Sturm!

    Die ukrainische Armee und die NAZI-Banden werden ausgerüstet zur großen Offensive, die propagandistisch vorbereitet werden muss, und Nemzow war Teil dieser propagandistischen Vorbereitung.

    Die Neurussen bereiten sich auf den vernichtenden Gegenschlag vor.

    Der Beitrag des lebenden Nemzow zu dieser Propagandastrategie wäre ein Sandkörnchen am Strand gewesen.

    Der gewaltsam sterbende Nemzow ist ein Multiplikator!

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  • Was geschieht im Kosovo?

    Jugoslawien unter Tito war ein hervorragend funktionierender Bundesstaat, hoch angesehen in der Welt, führendes Land der Bewegung der Blockfreien, dessen Zerschlagung ein nicht ausreichend erforschtes Kapitel der Geschichte ist.

    Die Teilstaaten, welche heute übrig sind, funktionieren nicht.

    Zuletzt wurde der Kosovo mittels eines Krieges der NATO gegen Serbien zu einem künstlichen Staat erklärt, von dem jeder, welcher ein wenig Ahnung von der Region hat, wusste, dass er nicht lebensfähig ist.

    Die Regierung, das UCK, ist, wie die Bandera-Faschisten in der Ukraine, in seiner Tradition eine Nachfolgeorganisation der mit den Hitler-Faschisten im 2. Weltkrieg verbündeten albanischen faschistischen Armee Balli Kombetar. Faktisch ist das aber nur eine aufgesetzte Imagepolitur, in Realta ist das UCK eine reine Verbrecherbande, die von Drogenhandel, Frauenhandel, Prostitution, Organhandel und Autodiebstahl lebt.

    Das ist der eine Wirtschaftszweig des Kosovo.

    Der zweite ist: im Kosovo ist der größte Stützpunkt der amerikanischen Streitkräfte in Europa stationiert.

    Einige Quellen berichten davon, dass das afghanisches Heroin aus Afghanistan mit Hilfe der US-Armee in den Kosovo transportiert wird und von dort aus über Europa verteilt.

    Was derzeit geschieht wirft Fragen auf: das Kosovo, nominell von der NATO befreit, wird der Krim, die von Russland "annektiert" worden sein soll, gegenübergestellt.

    In der Tat kann man sagen, die annektierten Krimbewohner freuen sich, von Russland annektiert worden zu sein, während die Kosovo-Albaner durch ihre Befreiung kaum am Ziel irgendwelcher Wünsche angelangt sind.

    Einen Befreiungskampf des Kosovo hat es im Vorfeld der NATO-Angriffe nicht gegeben. Es gab eine regelrechten Krieg zwischen der jugoslawischen Polizei und dem UCK, das ist wahr, aber der bestand darin, dass die jugoslawische Polizei gegen die organisierte Kriminalität vorgegangen ist, was gewöhnliche Menschen von ihr erwarten.

    Die Kosovo-Albaner führten nach der "Befreiung" eine Art ethnische Säuberung gegen die Serben, die dort lebten, durch.

    Unterstützt auch von der deutschen Bundeswehr!

    Es fließt viel Geld der EU in den Kosovo, das für den wirtschaftlichen Aufbau der "Republik" bestimmt ist.

    Wo landet das Geld?

    Zieht man diese Hintergründe in Betracht, wirkt die momentane "Flüchtlingswelle" aus dem Kosovo sehr merkwürdig!

    Denn was stattfindet ist, bemessen an der Zahl und Konzentration, eine Umsiedlung der kosovarischen Bevölkerung nach Deutschland und Österreich!

    Es ist ein irrwitzig großer Aufwand an Vorbereitung, Logistik und Geld nötig, um ein Projekt wie dieses zu starten!

    Das geht nicht spontan aus dem Boden zu stampfen!

    Mir stellt sich nicht die Frage Wirtschaftsflüchtlinge oder politisches Asyl, mir stellt sich die Frage:

    Wer hat das wie und zu welchem Ziel in die Wege geleitet und organisiert?

    Der Zeitpunkt scheint auch wie gewählt, setzt man die PEGIDA-und-AntiPEGIDA-Hysterie der letzten Monate in Zusammenhang.

     

     

     

     

     

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  • Ukraine auf dem Weg zur Müllhalde Europas

    Was dem Deutschen die Abwrackprämie sind dem Briten die Rüstungsausgaben der Ukraine: man liefert nun sein ausgemustertes Kriegsgerät dort hin und Poroschenko bekommt, wie DWN meldet,  gleich einen Sonderberater für Waffenlieferungen aus den USA in Gestalt des Michail-"Ich-hab-meine-Krawatten-zum-Fressen-gern"-Saakaschwili beigeordert.

    Letzteres sei um Russland zu provozieren, schreibt das Magazin.

    Naja, das provoziert in Moskau, denke ich, bestenfalls Lacher beim Faschingsball.

    Erinnert irgendwie an Edgar Allan Poe's "Dr.Tarr and Professor Fether".

    Das ist auch genau die Methode der USA und des UK: man bringt die Leute an die Macht, von denen man weiß, dass sie nichts sinnvolles zu Stande bringen werden und lässt die Arbeit eigene Graue Eminenzen ausführen, welche die für das Land vorgesehene Agenda umsetzen. Im Land selber verursacht man Chaos: analog zu Syrien, wo es die jetzige ISIS und Al Kaida gewesen sind, unterstützt man in der Ukraine die Bandera-Faschisten als Truppe fürs Grobe, für den Terror gegen die Bevölkerung, für das Verbreiten der Angst und um jede mögliche Regelung zum Scheitern zu bringen.

    Die ukrainische Armee rüstet man mit Schrottwaffen aus, die genügen, um Kanonenfutter in den Donbass zu schicken aber militärisch nicht nutzbar sind, Krieg zu führen. Im Falle des Sturzes der Yatz-und-Fratz-Clique durch eine wütende Bevölkerung könnten die Donbass-Milizen Avantgardefunktion übernehmen, dann wären gute Waffen deren Beute.

    Die russische Führung hat das ja zum Glück durchschaut: eine Resolution im Sicherheitsrat einzubringen, deren Ziel es ist, dass die vertretenen Mächte sich auf völkerrechtlich höchster Ebene zur Umsetzung des Minsker Abkommens verpflichten, jedenfalls eines Waffenstillstandes, zwingt die Briten und Amerikaner, Farbe zu bekennen, deren Praxis zeigt, dass sie glauben, ein Abkommen sei ohnehin torpedierbar indem die Ukrainischen Verantwortlichen und NAZIs keine Vereinbarung einhalten und somit auf ewig Russland für alles angegriffen werden kann!

    Not so fast, Junior!

    Amerikaner haben keine Strategie, sie benötigen keine, weil sie tun und lassen können, was sie wollen, ihre Büttel folgen ihnen und die westliche Presse versucht es dem Volk zu verkaufen, sie haben nur die oben beschriebene Methode. Man nennt das "Die Arroganz der Macht".

    Russland hingegen schaff es zunehmend, immer neue Kaninchen aus dem Hut zu zaubern! Die Amerikaner haben aus der Niederlage, den Giftgasanschlag von Al Ghouta für eine Invasion in Syrien nutzen zu wollen und tatsächlich die Komponenten für Chemische Waffen Syriens entsorgen zu müssen nichts gelernt. Amerikaner brauchen nichts zu lernen, sie haben das teuerste Militär der Welt und dieses Militär ist obendrein eine Geldmaschine.

    Das macht es intelligenten Politikern leicht, die Amis in die eigene Bärenfalle laufen zu lassen.

    Amerikanische Verantwortungsträger sind bauernschlau und hinterhältig, aber sie sind genau genommen dumm.

    Möglicherweise habe ich die russischen Hintergedanken von Minsk unterschätzt und das Abkommen könnte sich zum nächsten Al Ghouta entwickeln! Wer weiß? Morgen abend wissen wir jedenfalls schon mehr!

     

     

     

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  • Minsk bleibt Minsk wie es singt und lacht

    Genaugenommen kann ich sagen, dass beim Gipfel zu Minsk schlicht gar nichts herausgekommen ist.

    Nichts praktisches jedenfalls.

    Möglicherweise hat es ein paar sinnvolle Gedankenaustausche unter den Staatsführern gegeben.

    Möglicherweise geschah etwas hinter den Kulissen.

    Wie die Vereinbarung mit Janukowitsch vor einem Jahr ist auch diese Vereinbarung kein Papier wert.

    Die USA wollen den Krieg eskalieren.

    Die NAZI-Bande in der Führung Kiews müssen den Krieg eskalieren, sonst sind ihre Tage gezählt.

    Der Klimblim-Klimkim-Außenminister Kiews spuckt größenwahnsinnige Töne, das Yatz wird so lange Krieg wollen, bis kein Geld und keine Waffen und keine Militärs und keine Geheimdienstler aus den USA mehr in der Ukraine sind.

    Das kann passieren! Der Krieg ist erst im Anfangsstadium.

    Die "Nachdenkseiten" werfen zu Recht die Frage auf, ob Merkels Absichten, sich als Freidenstäubchen zu engagieren lauter sind oder nicht ein abgekartetes Spiel zwischen Berlin und Washington.

    Vorstellbar.

    Vorstellbar ist aber auch, dass Merkel Druck von der deutschen Wirtschaft gemacht bekommt, deren politischer Arm sie ist, sich etwas sinnvoller zu gebärden denn bisher, da der Schaden, den der Konflikt anrichtet, wächst.

    Vernünftige Menschen können die Gefahr sehen, die aus dem Konflikt entstanden ist und können die Entwicklung einer Eskalation absehen. Europäische Wirtschaftskapitäne können sich zwar im Kriegsfall mit ihren Familien in die USA  absetzen, aber sie machen keine Gewinne mehr aus einer vernichteten europäischen Wirtschaft.

    Solange der Krieg nur auf der jenseitigen Seite des Mittelmeeres tobt, können sie umdisponieren. Breitet er sich auf der hiesigen aus, haben sie ausgespielt.

    So gesehen war Minsk möglicherweise von Hollande und Merkel schon ernst gemeint. Aber nur Naivlinge können annehmen, dass es etwas gebracht hat.

     

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  • Grau in Grau ist das neue Bunt

    Beim Autofahren lasse ich in der Regel einen Sender laufen, der mit "Der beste Mix aus Oldies und Hits" wirbt.

    Die 4. Schostakowitsch etwa nachts bei Regen auf der Autobahn hören geht nicht, da bekomme ich Angst.

    Physisch betrachtet ist Musik organisiertes Geräusch.

    Der "Mix" liefert also altbekannte Geräusch-Gebäude angereichert durch unbekanntere oder gar neue, was wenig Aufmerksamkeit vom Verkehr abzieht aber vor Müdigkeit schützt.

    Dazwischen Nachrichten und Geschwätz von Moderatoren. Wochenlang Gelaber über irgendwelches Zeug im Dschungelcamp, dass Dschungelcamp dieses Jahr aber langweiliger sei als sonst, und ich entnahm den Beteuerungen "also bei uns in der Redaktion ist Dschungelcamp ja Dauerthema", dass die Mitarbeiter des Radiosenders dennoch kein besseres Thema haben, worüber sie sich unterhalten könnten.

    So habe ich erfahren: Dschungel-Camp ist over now, denn ich besitze keinen Fernsehapparat um  sich selbst überzeugen zu können.

    Jetzt geht es permanent um "50 Shades of Grey".

    Das sei der Renner im weiblichen Teil der Bevölkerung. Ein Top-Bestseller! Alle sind schon ganz aufgeregt: "Hurraahhh, endlich die Verfilmung!"

    Inhaltsabgabe: eine junge, sexuell wenig erfahrene Studentin interviewt den erfolgreichen Unternehmer Grey, den sie nach anfänglichen Bedenken voll scharf findet und lässt sich auf eine Sado-Maso-Geschichte mit ihm ein, was sie scheint's total aufgeilt und die Leserinnen dazu. Demnächst die Kino-Besucherinnen.

    Keine wirkliche Neuerung im Softporno.

    Als ich Teenager war, hieß die Storyline "Geschichte der O".

    Später hieß sie "9 1/2 Wochen".

    Jetzt heißt sie "50 Shades of Grey".

    Die Autorin wird sich wohl doch besonders schlau vorgekommen sein. Hihi, kein Schwarz-Weiß, alles Graubereiche, 50 Graustufen (wie das im Fachjargon eines Fotografen heißt) und, "wow! bin ich originell, ham Sie's bemerkt, voll cool ey, der Mann im Buch heißt Grey! Also, der Mann heißt Grau, und der Sex findet in Graubereichen statt: versteh'n se?!"

    Was sich geändert hat? Als ich Teenie war, fanden die Mädchen solches Zeug abstossend. Ich nebenbei auch.

    Wäre ein Junge einem Mädchen mit "Geschichte der O" gekommen, hätte sie sich angewidert von ihm abgewandt und des Rest ihres Lebens mit ihm kein Wort mehr geredet.

    Sie hätte sich bedroht gefühlt und andererseits auf den Status konsumierbaren Fleisches reduziert.

    Was sagt es über unsere feministisch erzogene Frauengeneration aus, wenn genau diese Phantasie anturnt?

    In der Dschungekcampzeit, also letzte Woche, kam in den Nachrichten, dass München einen neuen Umweltreferenten genau einen Tag hatte. Der Mann war danach ausgewählt worden, der fachlich am besten geeignete Bewerber gewesen zu sein.

    Dann stellte sich aber heraus, dass er als Teenager in einem Verein war, der sich gegen Abtreibung richtet.

    Also wurde er nach einem Tag gefeuert!

    Man braucht also im heutigen katholischen Bayern kein Kommunist mehr sein, um von einem kalten Berufsverbot betroffen zu sein, es reicht, gegen Abtreibung zu sein oder in seinem Leben damit einmal auffällig geworden zu sein!

    Sein-sein-sein.

    Am besten redet man über gar nichts mehr, prahlt aber mit sexueller Abartigkeit.

    Und ist man dann noch rücksichtslos in der Beschaffung von Privateigentum: Alter, dann geniest Mann noch Anarchie und die "weiblichen Exemplare" der Menschheit unterwerfen sich lustvoll…

    "Mach mich zum Fleisch! Eventuelle Föten kann man ja abtreiben und der Wissenschaft zur Verfügung stellen!" Oder einfach absaugen wie mit dem Staubsauger – ich bin voll kinky, hey, meet you at the upper floor!

    Ansonsten macht der Nachrichtenteil des Senders natürlich kräftig Propaganda für die Auslöschung des Donbass.

    Wir aufgeklärten, weltoffenen Bürger der Sub-USA wollen schließlich in der Aneignung von Privatbesitz nicht eingeschränkt werden, schon gar nicht von so ein paar doofen russischen Bergarbeitern!

     

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  • Die ganze offizielle Russland-Diskussion ist völlig falsch

    Der Satiriker in mir sagt: die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika symbolisiert die Befreiung des nordamerikanischen Kontinents von der Jahrtausende langen Besatzungsmacht der Indianer!

    Der Historiker in mir sagt: die Ausrottung der nordamerikanischen Urbevölkerung war ein langes Spiel aus Kriegen und Intrigen.

    Mal verbündete man sich mit einem Volk um ein anderes zu vernichten, dann vernichtete man mit einem anderen Bundsgenossen die, mit welchen man noch eben verbündet war, man täuschte, man schwächte mit Alkohol und Drogen, man kaufte Freunde, die man dann tötete, usw. Man säte Unfrieden durch Handelsverträge, die aber schon im nächsten Moment das Papier nicht mehr wert waren, auf dem sie geschrieben standen, oder man setzte Juristen ein, gegen die die Indianer keine Chance hatten, weil sie das entsprechende Gesetzeswesen nicht kannten, man vereinbarte Reservate, die, sobald sie wirtschaftlich interessant wurden wieder geändert wurden, was auch immer.

    Die Art und Weise, wie die Vereinigten Staaten gebaut wurden ist die Art und Weise, wie nun die amerikanische Herrschaft globalisiert wird.

    Jetzt geht es um die Vernichtung und Plünderung des eurasischen Kontinentes, und zu diesem Behufe hetzt man EU und Russland aufeinander.

    Sind diese beiden erledigt, kommt Asien dran. China auf der einen, die restlichen asiatischen Länder auf der anderen Seite.

    Ob den Amis letzteres gelingen wird bin ich mir nicht sicher.

    Ersteres ist schon halb geschafft.

    Es gäbe wohl die Möglichkeit, das zu stoppen, jetzt und sofort!

    Man muss nur sagen: "Schluss mit der Einmischung der USA in die Angelegenheiten anderer Länder!!!"

    "In eurem Land könnt ihr machen, was ihr wollt, hier habt ihr nichts zu melden!"

    Allein, ich sehe es nicht.

    Unsere Herrschenden tanzen nach ihrer Pfeife und sie verfügen über ausreichend Anhänger unter den Völkern, um ihr Ziel zu erreichen!

    Die Post-Linke marschiert bereits unter ihrer Flagge.

    Die Regierungen lassen unter ihrer Flagge aufmarschieren.

    Die Presse drischt ihre Propaganda.

    Und alle sind superstolz darauf. Man feiert Halloween und Valentine.

    Man misst Qualität daran, ob etwas in den USA verkaufbar ist.

    Man importiert amerikanische Gesetze und imitiert amerikanische Verträge.

    Man macht nach, was man im Fernsehen sieht und beurteilt seine Umwelt nach dem Fernsehprogramm.

    Es wird keinen Frieden in der Ukraine geben, weil der Krieg in der Ukraine der Sprengsatz ist, der Europa vernichten soll!

    Russland kann rein gar nichts machen, das zu verhindern.

    Kein Ukrainer könnte etwas dagegen tun, keine Ukrainerin.

    Die EU könnte, aber die EU will nicht.

    Es ist absolut gleichgültig, was irgendein Europäer sagt, solange Europa den Kriegskurs der USA decken, unterstützen, geil drauf sind wie die führenden Polen und Gauck, oder wie Merkel und Hollande bejainen.

    Ein europäisch-asiatisches NEIN ist der einzige Weg!

    Ein Nein wird nicht kommen.

    Die EU will ihrem Massa dienen bis zum Tod!

    Kyiv151

     

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