Drei Fragezeiche

Die drei Fragezeichen??? und das Olympia Einkaufszentrum

1.Frage:

Geht es nur mir so, oder ist es mehr als merkwürdig, dass noch ehe irgendetwas öffentlich über Hintergründe einer Schießerei in München selbst in München überhaupt bekannt ist, der Obama sich in bester Shakerlaune dazu auslässt:

      twitter.com/white house

Weil Deutschland einer von Amerikas nächsten Alliierten sei, sendet er die Versicherung, die USA würden alle Hilfe zuteil werden lassen, die Deutschland in der Situation benötigt???

Ich meine, wieso ist das ein Politikum, zu dem sich der amerikanische Präsident der Presse gernüber äußert? Im Oly hätte es durchaus auch sein können, dass eine Gang Swarovski ausrauben wollte oder einen anderen Laden, der Exklusivitäten für zahlungskräftige Kunden anbietet!

Eine Schießerei in einem Einkaufszentrum irgendwo in Deutschland ist eine entsetzliche Sache, aber sie ist viel zu klein, um vom Weißen Haus ad hoc aufgegriffen zu werden!

 

2.Frage:

Die schlechten Videos. Nehmen wir mal an, es gibt Leute, die nichts besseres zu tun haben, als ständig ihr Handy in die Gegend zu halten und mehr oder weniger nichts zu filmen, in der Hoffnung, irgendwann vollzieht sich ein Ereignis, das des Filmens wert war.

Wieso fokussieren sie dann genau in diesem sehnlicht erhofften Moment nicht auf das Ereignis sondern den Asphalt und Betonmauern?

Na schön, das ersehnte Ereignis vollzieht sich hier in geistig minderbemitteltem Gebrüll zwischen 2 Prolls. Ich weiß nicht, was für Leute das sind, die sich dafür interessieren, was gebrüllt wird, wenn 2 Prolls sich gegenseitig anbrüllen.

Dieses Gebrüll besteht nun glücklicherweise genau aus jedem tagesaktuellen Klischee, welches die Medien seit Monaten breittreten, obwohl man derartiges außerhalb der Medien in  solchen Situationen in nie erlebt, der eine schimpft den anderen Kanaken, der angebrüllte empört sich "Ich nix Kanake ich Deutscher", ist so empört, dass er seine Knarre zieht, blind irgend wohin ballert, noch nicht einmal auf seinen sich-gegenseitig-anbrüll-Proll-Kumpel. (Mir ist, so lange ich in dieser Stadt hier schon lebe, noch nie aufgefallen, dass es normal ist, wenn die Leute mit Knarren herumspazieren.)

Unlängst erst las ich über eine Dunja Hayali vom Fernsehen, dass sie es sich nicht gefallen lassen möchte, wenn ihr "ihr Deutschsein" abgesprochen wird, sie dann schon auch mal, wir leben schließlich im Zeitalter der starken Frauen, todesmutig Strafanzeige stellt.

Ja, denkt sich mir dazu, wenn die Dunja keine größeren Probleme hat, dann freut mich das natürlich für die Dunja, aber wenn die Dunja andererseits nicht über so einer Kinderkacke stehen kann, tut die Dunja mir auch echt leid.

Weiter: der Typ soll der "Attentäter" sein, der erst vom leeren Parkdeck ballert, dann zu McDonalds rennt um dort weiter zu schießen, oder wie soll man sich das vorstellen?

Das Oly ist riesig, vom Parkdeck zu McDonalds braucht der wohl mehrere Minuten, die er mit der Knarre herumspaziert ohne auf Sicherheitskräfte zu stoßen, nachdem er vom Parkdeck aus auf Leute geschossen hat, um genau vor Macky nochmal zu schießen, dann sich einen Kilometer weit vom Oly zu entfernen und sich selbst zu erschießen…

Sorry, aber was für ein Bockmist ist das?

 

3.Frage:

Stunden nach der Schießerei, es heißt die Täter seien auf der Flucht und dem Radar der Polizei entwischt, wird die GSG9 eingeflogen. Zusammen mit einer neuen Wundereinheit der EU BFE+.

Ich erinnere mich, das letzte mal, dass die GSG9 offiziell in München eingesetzt wurde, war Sylvester!

Wir hörten dazu allen möglichen Blödsinn, aber nichts glaubwürdiges.

Der Hauptbahnhof wurde abgeriegelt, mit Maschinenpistolen bewaffnete Einheiten, keine sinnvolle Erklärung im Nachhinein.

Gestern die ganze Stadt bis 2.00h morgens lahmgelegt, am Freitag Abend, der öffentliche Verkehr wird eingestellt, der Hauptbahnhof evakuiert. München ist eine Stadt mit fast 1 1/2 Millionen Einwohnern, Geschäftszentrum, Industriezentrum, großen Universitäten etc. Freitag Abend sind überall Veranstaltungen. Die legt man zur besten Ausgehzeit still, wegen einer Schießerei in einem Einkaufszentrum?

Fazit um 2:00h: War nur 'n 18-jähriger Deutsch-Iraner, der es auf Jugendliche abgesehen hatte und sich danach selbst erschoß. Zwei andere setzten sich der Tatverdacht aus, weil sie ein bisserl zu schnell gefahren waren.

Gibt es jemanden, der bei klarem Verstand ist, und diese Räuberpistole kauft?

 

 

 

 

 

Share Button
PDF Creator    Sende Artikel als PDF   

Anti-Erdogan-Putsch inside-job? Ich glaube nicht!

Was mich stutzig macht: für gewöhnlich werden wir lächerlich gemacht, wenn wir false-flag-Aktionen vermuten. Unsere Begründungen werden als Verschwörungstheorien abgetan.

Betreffs des Putschversuches in der Türkei wird das plötzlich, natürlich nicht ohne sich vorher abzusichern, indem man darauf verweist, dass normalerweise nur Verschwörungstheoretiker so denken, der Inside-Job offizielle Mediendiskussion.

Meine erste Reaktion am Freitag war: die NATO will ihn wegputschen, weil er die Konfrontation mit Russland herunterfährt.

Dann hatte ich mir auch überlegt, ein wenig nach "Nacht der langen Messer 1934" schaut es schon aus.

Aber dass die gesamte Medienlandschaft des Westens das plötzlich auch so aufgreift, erzeugt in mir das Misstrauen: die NATO hat da etwas zu verbergen!

Ein Typ wie Erdogan, der Tobsuchtsanfälle kriegt, wenn jemand einen blöden Witz über ihn reißt, der reagiert auf einen Putsch wie Godzilla, das muss jedem klar gewesen sein, der auch nur erwogen hatte, sich an so etwas zu beteiligen.

Türkische Militärs wissen, dass sie all-in spielen, wenn sie sich mit Erdogan anlegen. Sie gehen nicht so, wie es ja auch allgemein in den Medien benannt wird, dilettantisch vor. Das türkische Militär ist sehr erfahren, auch im putschen.

Sie wissen: das bedeutet Sieg oder höchst langwieriger, schmerzhafter Tod, dazwischen liegt nichts.

Stünde Erdogan schlussendlich als Mastermind dahinter, er würde  wahrscheinlich eher den weisen Staatsmann und Versöhner geben. Sein Image polieren.

Ich glaube, die NATO wollte Erdogan loswerden, ist aber gescheitert. Die Putschisten handelten schlecht vorbereitet, weil sie sich zu sicher gefühlt hatten.

Aber wissen können wir noch nichts.

Erdozilla

 

 

Share Button
PDF erstellen    Sende Artikel als PDF   
lemony-snicket-raetselhafte-ereignisse-

Lemony Snicket’s Von Nizza nach Ankara

Die Ereignisse in der Türkei und in Frankreich sind in der Tat rätselhaft, und ich haben nicht mehr Informationen als alle anderen auch.

Mir ist an den Kommentaren aufgefallen, dass viele Leute mit einem Militärputsch gegen Erdogan sympathisieren würden.

Nun bin ich ja so ziemlich der erste in Deutschland gewesen, der gegen Erdogan polemisiert hat, zu einer Zeit, als dieser Mann allgemein ob seiner Erfolge in der Wirtschaftspolitik noch hohes Ansehen genoss, man kann mir also kaum unterstellen, ich würde diesen Mann verteidigen, wenn ich sage: die Nachricht von diesem Militärputsch ist eine schlechte und keine gute!

Es gibt Ausnahmen, aber ein Militärputsch ist in den seltensten Fällen eine gute Nachricht!

Ein Volksaufstand, und das Militär schlägt sich auf die Seite des Volkes.

Das wäre eine gute Nachricht gewesen.

Erdogans Erfolge beruhen aber darauf, dass er auf einen überdurchschnittlich hohen Rückhalt in der Bevölkerung bauen kann.

Ein Putsch gegen einen solchen Präsidenten ist ein Putsch gegen das Volk.

Colonel Gaddafi kam damals via Militärputsch an die Macht. Das war eine dieser Ausnahmen. Der Putsch war unblutig und alle waren froh, den Päderasten Idris los geworden zu sein. Einen Volksaufstand hätte es wegen der Lethargie der libyschen Bevölkerung nicht gegeben. Insofern wurde eigentlich nur einem unfähigen König die Nachricht überbracht, dass seine Dienste nicht länger erwünscht sind und nun bessere die Geschicke des Landes in die Hand nehmen.

So ungern das mache hören mögen: der Putsch gegen Erdogan erinnert viel mehr an den Putsch gegen Allende, auch wenn die Politiken der beiden Präsidenten nichts gemeinsam haben.

Ich gebe auch zu bedenken, dass dieser Putsch genau dann eintrat, als Erdogan die Forderungen, die Russland gestellt hatte, als Voraussetzung dafür, die Verhältnisse zwischen Ankara und Moskau zu normalisieren, vollständig erfüllt hatte und das türkisch-russische Pipeline-Projekt wieder diskutiert wird.

Es geschah, als Kerry in Moskau weilte.

Leute, da stinkt was ganz gewaltig!!!!!!!!!!!!

Gleicher Gestank kommt aus Nizza!

Um das nicht wiederholen zu müssen, verweise ich auf den Beitrag der Propagandaschau:

Terror oder Tragödie

Es gibt nicht das geringste Anzeichen für einen Terroranschlag!

Dass der Typ Tunesier war und scheinbar ein Schläger lässt keinen Rückschluss auf einen terroristischen Hintergrund zu!

Mir fiel als erstes die Geschichte vom "Manchurian Candidate" in der Version von 2004 ein.

Obwohl islamistischer Terror im Vorfeld der WM geradezu herbeigeredet wurde, es fanden keine Angriffe statt!

Hollande hätte sich schwer getan, eine Verlängerung des Ausnahmezustandes zu rechtfertigen.

Da kam diese Aktion doch tatsächlich wie vom Pizza-Boten!

Lemony Snicket' Rätselhafte Ereignisse

 

 

 

 

Share Button
PDF Converter    Sende Artikel als PDF   

Der Sonntag danach

Ältere Menschen wissen um die Schwierigkeiten, mit denen Jung-sein verbunden ist.

Haben Jugendliche eher problematische Teenagerjahre gehabt, in denen sie keine Orientierung finden konnten, werden sie leicht Opfer übelwollender Kräfte.

Wuchsen sie normal auf, ist ihr Kopf voll mit Blödsinn, der ihnen in der Schule und durch die von ihnen konsumierten Medien eingetrichtert wurde.

In jedem Falle sind sie leicht beeinflussbar, ohne die Beeinflußung selbst zu bemerken.

Vor einiger Zeit las ich einen Artikel, Martin Schulz sei in einer Heidelberger Hochschule gewesen, und habe den jungen Leuten erklärt, "Was die Migranten uns bringen, ist wertvoller als Gold", "Es ist der unbeirrbare Glaube an den Traum von Europa. Ein Traum, der uns irgendwann verloren gegangen ist."

Das ist schon deshalb kompletter Unsinn, da Migranten nach Europa kommen, weil sie glauben, Europa sei reich und wenn sie einmal dort sind, fällt von diesem Reichtum für sie ab.

Viele Berichte kursieren, dass es das Geschäftsmodell der Schlepperbanden ist, sich mit dieser Lüge Kundschaft zu rekrutieren.

Was den Schlepperbanden dabei hilft, ist vor allem das Geschwätz von Politikern aus dem neo-linken Spektrum, die beständig ihr "refugees welcome" durchziehen, und so tun, als würden die Migranten, sind sie erst einmal da, im Paradies auf Erden angelangt sein, mit dem einzigen Wermutstropfen: Rechtspopulisten gönnen ihnen ihr neues Glück nicht und verhalten sich fremdenfeindlich! Aber keine Sorge, leibe refugees, es gibt die Antifa, die diese "Hasser" und "Nationalisten" im Zaum hält, notfalls mit Gewalt.

Einen Teil der aktuellen europäischen Bevölkerung gibt es, so die Apologeten des "refugees welcome", dabei scheint es sich um den Untermenschen unserer Tage zu handeln, man nennt sie "wütende alte Männer", die halt nicht damit klar kommen, dass keiner sie mehr braucht, und die sich nun in die finstere Welt der Vor-EU zurückziehen und dort herrschen wollen, und die natürlich vor allem wütend darüber sind, den Zugriff auf blonde Frauen an Zuwanderer zu verlieren.

Eine unfassbar primitive Sicht der Dinge, jedoch darauf lassen sich die Argumentationen unserer "Weltoffenen" zusammenfassen.

Was dieser Schulz-Satz aber vor allem sehr gut illustriert, ist der quasi-religiöse Charakter heutiger Politik!

Der Glaube an irgendetwas, das irgendwann einmal eintritt, wenn man nur fest genug glaubt.

Sie nennen die EU ein "Friedensprojekt".

Man muss geistig schon mehr als unterernährt sein, und einen solchen Quark zu fressen.

Krieg im klassischen Sinne gibt es nur dass, wenn die Angegriffenen sich wehren. Jugoslawien, Irak, Libyen, Syrien, die NATO-Aktivitäten hätte ausbleiben können, alles was nötig gewesen wäre, war, sich widerstandslos den Befehlen zu unterwerfen.

Die EU ist die Unterwerfung und Vernichtung der europäischen Völker ganz ohne Waffengewalt, weil sie sich nicht gewehrt haben.

Sie haben sich nicht gewehrt, denn ihre Führer wurden eingekauft mit Krediten.

Kein Problem, denn die Kredite bezahlen müssen die unter ihnen.

Die unter ihnen kommen im ersten Moment auch in den Genuss des scheinbaren neuen Reichtums.

Scheinbar, denn was sie nicht wissen ist: der Kredit ist bald verbraucht, und danach ist man ärmer als vorher.

Alles, was danach kommt, ist das Bedienen des Kredits.

Wer den Kredit bedienen muss, ist in Abhängigkeiten, die ihm keinen Entscheidungsspielraum lassen. Sein Leben wird jetzt von anderen bestimmt.

Und wer ihn nicht bedienen kann, der verliert, was er mit dem Kredit begonnen hat.

Das ist die europäische Realität, die Schulzes Traum von Europa gegenüber steht.

Der Traum von Europa, der war eine Mischung aus ideologischer Indoktrination und kreditfinanzierten Illusionen.

Eine Fata Morgana. Die löst sich aber auf.

"Die Eliten sind gar nicht das Problem, das Problem sind die Bevölkerungen!" stellt Gauck fest.

Denn die Eliten halten die Oasen besetzt, die Bevölkerungen irren durch die Wüsten.

Kipping (und wie ich mit Enttäuschung feststellen musste, auch Wagenknecht) sagen mit anderen Worten exakt das nämliche wie Gauck und Schulz:

Sie alle haben einen gemeinsamen Feind, sie nennen diesen Feind "Rechtspopulisten", "Nationalisten", "Hassende", und sie bekämpfen ihn mit Verleumdungen und Unterstellungen.

Die Linken müssen andere Worte verwenden als Schulz und Gauck, denn die Schulz und Gauck wenden sich an diejenigen, die noch in Illusionen verharren können, die Linke soll diejenigen binden, welche sich diese Illusionen nicht mehr leisten können.

Es ist nur eine PR. Die PR für die EU.

Das Sozial-Gelaber geschenkt. Was davon zu halten ist, offenbart die Antwort "Man wird sehen".

Redet sie von Fördergeldern, die irgendwer in UK von der EU erhalten hat: sehr gerne, würde ich sagen, wäre ich Engländer, ihr bekommt eure Fördergelder zurück, wir unsere Einzahlungen. Die übersteigen nämlich die Fördergelder, die von der EU nach UK zurück geflossen sind um Vieles.

Das ist ja einer der typischen EU-Scherzartikel: die Länder zahlen ein, die EU entscheidet dann, was mit dem Geld gefördert und finanziert wird.

Gefördert und finanziert wird, was im Interesse der EU liegt.

Kipping hat in ihrem Leben noch nichts anderes getan als erst verhätschelte Tochter zu sein und dann Bundestagsabgeordnete.

Für sie bedeutet das Ende der EU das Ende eines Prinzessinnenlebens.

Zwar haben sich die Abgeordneten Gesetze geschrieben, die schon dafür sorgen, dass sie auch nach dem Ausscheiden aus dem Parlament für den Rest ihres Lebens gehoben versorgt sind, aber ein Ende der EU deutet auch darauf hin, dass diese Gesetzestexte und Verordnungen keine Ewigkeitsgarantie enthalten.

Kipping war die erste, von der ich gehört hatte, sinngemäß: "die Jungen waren für den Verbleib in der EU, es waren die Alten, die ihnen ein Ei gelegt haben".

Natürlich war es so. Die Jungen sind leicht manipulierbar. Sie wählen gemäß dem, was sie in Schule, Berufsschule und Universität eingetrichtert bekommen haben.

Sie haben keine praktische Lebenserfahrung, die ihnen Vergleichsmöglichkeiten böte.

Viele ältere können eher unterscheiden, wann sie belogen werden.

Sie wissen oft, dass man darüber nicht reden darf, sich nicht anmerken lassen darf, dass man erkennt, belogen worden zu sein, wenn sie negative Konsequenzen für ihre Artikulation vermeiden wollen, die in der Regel aus beruflichen und ökonomischen Schäden bestehen, aber in einer Volksabstimmung, in einem Referendum können sie sprechen.

Ein Zeitungsartikel zum  BREXIT, ich habe so viele darüber gelesen, ich weiß nicht mehr welcher, zitiert eine ausländische Studentin in England, die auf das Abstimmungsergebnis reagiert: "In so einem Land will ich nicht leben"; das ist der Kommentar einer Person, die einer Besatzungsmacht angehört. "Dann geh halt in eine anderes oder geh nach Hause!" möchte man ihr antworten.

Ich habe in meinem letzten Artikel darauf hingewiesen, dass der BREXIT mehr reaktionäre als fortschrittliche Elemente enthält, die Strategie der Front National mehr fortschrittliche als reaktionäre.

Der BREXIT zielt darauf ab, das UK aus der EU herauszulösen, aber er beinhaltet im Gegensatz zur FN nicht den Austritt des UK aus der NATO.

Das ist ein wesentlicher Unterschied!

In dieser Angelegenheit haben diverse BREXIT-Kritiker recht: den englischen Eliten geht es um eine Stärkung des britischen Imperialismus. Darum haben sie auch keine Wahlfälschung betrieben.

Die BREXIT-Politik enthält keine Vorschläge über den Status quo hinaus.

Darum ist der BREXIT vor allem eine Niederlage für den deutschen Imperialismus, er ist kein Störfaktor für die Globalisten, wie einige glauben.

Die Front National hingegen ist eine traditionell über 2 Generationen gewachsene politische Kraft.

Sie legt umfangreiche Konzepte vor, wie Frankreich umgebaut werden kann, um aus der eigenen Kraft aufgebaut zu werden und sie beinhaltet prinzipielle antiimperialistische Komponenten.

Die FN strebt nicht alleine den Austritt aus der EU an, sie strebt auch den Austritt aus der NATO an.

Ihr außenpolitisches Konzept sieht die Herauslösung Frankreichs nicht nur aus der deutschen, sondern auch aus der amerikanischen Hegemonie vor und strebt das Bündnis mit Russland auf egalitärer Basis an.

Das macht die FN zu einer tatsächlichen Gefahr für die Globalisten! Weil sie nicht wie Großbritannien nur mehr Unabhängigkeit innerhalb des westlichen Imperiums einfordert, sondern einen tatsächlichen Paradigmenwechsel bedeutet.

Durch den BREXIT har sie zusätzlichen Auftrieb gewonnen.

Ich nehme an, man wird jetzt in Frankreich sehr genau beobachten, wie sich die Verhältnisse zwischen Großbritannien und der EU weiter gestalten und vor allem, welche Folgen der BREXIT in Großbritannien zeitigt.

Kann Großbritannien Erfolge generieren und die wirtkschaftskriegerischen Attacken abwehren, wird das französische Volk mit den nächsten Präsidentschaftswahlen das Schicksal der EU endgültig besiegeln.

Hat Frankreich erst einmal die Seite gewechselt und schließt sich mit Russland zusammen, verfügt der Westen nicht mehr über die Macht, einen Krieg gegen Russland führen zu können.

Die Linken haben jetzt die Alternative: machen sie sich zur Schutzstaffel des Eurofaschismus oder stellen sie sich auf die Seite des Volkes?

Helfen sie, den NATO-Krieg gegen Russland vorzubereiten, oder helfen sie, ihn abzuwenden?

 

 

 

 

 

Share Button
PDF Drucker    Sende Artikel als PDF   

Und als nächstes tanzen wir Can Can!

 

Das Vokabular eines Menschen ist ein Mittel, seinen Gehirninhalt zu beschreiben.

Das Vokabular unserer Politiker und Medien ist ja sehr minimalistisch geworden (womit ich Philip Glass sicher nicht zu nahe treten will!)

Es besteht aus Füllworten zwischen den -obs:

homophob

islamophob

und den -istischs

sexistisch

rassistisch

nationalistisch

eine Ausnahme bildet das -itisch

antisemitisch.

Ich komm da ja nicht vor, weil ich keines davon bin.

Ich bin allerdings, stellte ich heute fest, nombristisch!

Ein Nombrist ist ein fieses Schwein, das felsenfest davon überzeugt ist, wenn die Kombination Politiker und Volker auftritt, dass es sich um ein Arschloch handeln muss.

Natürlich kann es auch Ausnahmen geben. Aber die kenne ich nicht.

Reden wir an dieser Stelle mal nicht von Fixer-Volker Beck, reden wir von Volker Kauder!

Volker Kauder wurde heute Nachmittag in den DWN zitiert, sinngemäß, die Briten werden ja hoffentlich wirtschaftlich spüren, dass aus der EU auszutreten nicht geduldet wird!

Original heißt es:

" 08.23 Uhr – Der Bundestag wird nach Angaben von CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder in der kommenden Woche zu einer Sondersitzung zur Brexit-Entscheidung zusammenkommen. Die Entscheidung sei bedauerlich, die Probleme in Europa würden größer, nicht kleiner. „Ich fürchte, die Bürger in Großbritannien werden das bald zu spüren bekommen“, sagt der CDU-Politiker. "

Der Satz ist nicht logisch. Wenn die Probleme in Europa größer werden sollen, warum sollten die Bürger in dem Land, ds aussteigt, es spüren?

Egal. Wer erwartet aus Berlin schon logische Sätze?

Es wird eine Menge über wirtschaftliche Probleme schwadroniert, die die Briten jetzt treffen werden!

Ich sag's mal so: wäre es die Tschechische Republik beispielsweise, sie würde ab morgen wirtschaftlich kollabieren, da alle, von welchen diese Republik abhängig ist,  ihre Investitionen abziehen.

Aber Großbritannien ist kein kleines Land, es ist eine alte imperialistische Großmacht!

Alle wirtschaftlichen Angriffe auf Großbritannien müssen in den kommenden Tagen wieder zurück gefahren werden, denn der Flashback gegen die EU wird gewaltiger sein als der Schaden, den Großbritannien erleidet!

Sie schaffen ja noch nicht einmal erfolgreich Wirtschaftskrieg gegen Russland, das wesentlich schlechter vernetzt war, als die Sanktionen begannen. The keyword is: war, denn dank dem Wirtschaftskrieg haben die Rußen den Arsch hoch gekriegt und sich erst einmal richtig gut vernetzt!

Sie, das sind die von der Berliner Luft Luft Luft berauschten.

Merkel schließt sich mit Hollande kurz, um einem "Zerfall Europas" entgegen zu wirken.

Hmm. Das heißt, sich mit Marine le Pen anlegen. Das bedeutet, sich mit der mächtigsten Anti-EU-Kraft, in Europa, der Front National, anlegen.

Um die FN zu verhindern hat Hollande sein Land bereits an den Rand des Bürgerkriegs gebracht.

Bis der Frexit kommt, ist nur eine Frage der Zeit. Und wie brutal diese Zeit wird, obliegt den EU-Freaks in Frankreich.

Dann haben 2 von 3 Großmächten die EU hinter sich gebracht.

Die 3., Deutschland, das weist Heiner Flassbeck ja immer sehr anschaulich nach, ist nur so lange Großmacht, solange die anderen EU-Staaten bei ihr verschuldet sind.

All das Gerede vom tollen Europa, und wie wichtig es doch ist, all diese Opfer für Europa zu bringen, wird nach und nach als heiße Luft enttarnt werden.

Es hat das unterste zu oberst gekehrt, es hat Länder verwüstet, es hat das Leben zur Hölle gemacht.

Merkel und ihre Bande japsen noch ein wenig von alternativlos.

Und alle werden es sehen können: dieses Europa, es hat nur Unglück gebracht!

Vor dieser EU war es besser, nachher wird es wieder besser werden.

Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Brexit und Frexit.

In der britischen Variante stecken mehr reaktionäre Elemente als fortschrittliche, in der französischen mehr fortschrittliche als reaktionäre.

Aber wie sagte nicht Mao: "Aus einem Funken kann ein Flächenbrand entstehen!"

Das britische Referendum war ein Funke!

 

 

 

Share Button
PDF    Sende Artikel als PDF   

Ahnung und Gegenwart

Das ist der Titel eines Romans von Joseph von Eichendorff.

Der Mann schrieb Gedichte der Art:

 

Treue

Wie dem Wanderer in Träumen,

Daß er still im Schlafe weint,

Zwischen goldnen Wolkensäumen

Seine Heimat wohl erscheint:

 

So durch dieses Frühlings Blühen

Über Berg' und Täler tief,

Sah ich oft dein Bild noch ziehen,

Als obs mich von hinnen rief;

 

Und mit wunderbaren Wellen

Wie im Traume, halbbewußt,

Gehen ewge Liederquellen

Mir verwirrend durch die Brust.

 

 

Oh mein Gott, Hilfe, der Mann verwendet die Worte "Treue" und Heimat"! Nationalist! Rechtsradikaler! Rechtspopulist! Der ist ein NAZI!

Er muss sofort aus der Gesellschaft eliminiert werden!

Was, der ist schon tot?

Schade. Verbannt seine Bücher aus Bibliotheken und Handel, der ist ein Wegbereiter Hitlers gewesen!

 

So hört sich das Gedöns an, welches moderne Linke heutzutage, in unserer aktuellen Gegenwart, veranstalten.

Anlass dieses Artikels ist ein, mal wieder, unsäglicher Hassbeitrag (Wort bewusst so gewählt) auf den "Nachdenkseiten gegen die Front National, ein Interview mit einem gewißen Sebastian Chwala.

Nun, ich bin ja nur ein bildungsferner Dummkopf, weil ich keine Sprecherlaubnis etwa irgendeines Herrn Professor Dr.Dr. Cox von der Lippe zu Karolsfeld der Universitöten (auch absichtlich so geschrieben) Dinkelscherben und Harvard habe, dennoch möchte ich mir erlauben, meinem Ärger über dieses Machwerk, den Beitrag der Nachdenkseiten, Ausdruck zu verleihen.

Front National und AfD sollen verglichen werden.

Der Autor erkennt zwar dass es Unterschiede gibt, er erkennt aber die Unterschiede nicht.

Unterschiede benennen die ja selber.

Beatrix von Storch war das glaube ich, sie benannte: "Die AfD ist patriotisch, die FN ist nationalistisch. Die FN ist sozialistisch, wir sind liberal!"

Letzteres benennt trefflich die unterschiedlichen Ansätze in der Wirtschaftspolitik.

Ersteres kann man eigentlich auch so stehen lassen, nur muss man es erklären.

Die AfDler beziehen sich ja immer auf den Satz von Weizäcker "Patriotismus heißt Liebe zu den seinen, Nationalismus Ablehnung gegen andere!" (aus dem Gedächtnis zitiert.)

Das mag auf den deutschen Nationalismus-Begriff zutreffen, in Frankreich existiert aber ein völlig anderer.

Dort leitet sich die Idee der Nation nämlich aus der ursprünglichen Verfassung der französischen Republik ab, vor allem von dem Satz, den Robespierre prägte: "Das Ziel jeder politischen Vereinigung ist ihrem Wesen nach die Nation!"

Das meint, eine politische Vereinigung hat die Aufgabe, die Lebensverhältnisse auf dem eignen Territorium zum Wohle der Allgemeinheit zu gestalten.

Dieses Territorium ist ein historisch gewachsener Kulturraum, und die Gestaltung ist der Staat, woran möglichst alle Bürger sich beteiligen sollten und den möglichst alle Bürger im Dienste ihrer Interessen beeinflußen dürfen sollten.

Territorium, Kultur, Staat und Bürger, sie gemeinsam bilden die Nation.

Der Autor der Nachdenkseiten wirft Mitgliedern und Anhängern der Front National Bigotterie vor, hat aber noch nicht einmal den Unterschied zwischen den Verständnissen von Nation, wie sie zwischen Deutschen und Franzosen bestehen, begriffen, sondern stülpt den Franzosen seinen deutschen über.

Der deutsche Nationalitäts-Begriff ist geprägt von 3.Reich, der französische von den Ereignissen 1789.

Möglicherweise sollte man unserem Autor als erstes nahelegen, über den eigenen Tellerrand des deutschen Linksakademikers hinauszublicken, ehe er Urteile fällt.

Das Wort klingt einigermaßen gleich, bezeichnet aber etwas anderes in so fern, als es völlig anders konnotiert ist.

Vor Wut geplatzt bin ich schon ganz am Anfang bei dem Satz: " Seine Wähler versucht der FN vor allen Dingen mit zwei Themen zu binden: mit einem offenen anti-muslimischen Rassismus und mit der Ablehnung der Europäischen Union."

Ich bin mir zwar sicher, dass man das Linken 10000 Jahre lang erklären kann und sie es immer noch nicht begreifen, aber man soll den letzten Funken Hoffnung nicht ersticken, und so sage ich es noch einmal: Islam ist keine Rasse! Islam ist eine Religion!

Ich merke das schon, der Autor hat diesen esoterischen Rassismusbegriff des amerikanisch-israelischen Ideologen und Harvard-Professors Daniel Goldhagen, der Rassismus quasi als eine Art angeborenen genetischen Defekt von hellhäutigen Nichtjuden definiert. Korrekter Weise muss man hier noch einfügen, Goldhagen spricht vor allem von Antisemitismus und Deutschen, die Erweiterung auf Rassismus kommt von seinen Anhängern und Inspirierten. Entsprechend sind es immer die "weißen Franzosen", gegen die unser Sebastian Chwala zu Felde zieht.

Darauf will ich jetzt aber nicht näher eingehen. Das ist mir zu absurd und esoterisch. Genauso gut kann man über Astrologie diskutieren.

Ich habe, nicht am Stück, aber insgesamt Jahre meines Lebens in islamischen Ländern verbracht wie Ägypten, Jordanien, Marokko, Malaysia, Indonesien etc. und dort sehr vieles gesehen und erlebt, was ich sehr hoch schätze. Ich habe mich in diesen Zeiten besonders mit den verschiedenen Ausprägungen des Islam befasst.

Dazu will ich folgendes sagen: der Islam unterscheidet sich nicht nur nach seinen verschiedenen theologischen Strömungen, er unterscheidet sich auch nach den Kulturen, auf die er aufpfropft.

Ein Sunni-Moslem aus Saudi Arabien unterscheidet sich grundlegend von einem Sunni-Moslem aus Malaysia.

Sie haben eine unterschiedliche Strenge. In Saudi Arabien wird ein Andersdenkender schlicht hingerichtet. In Malaysia sind die Moslems Andersdenkenden gegenüber mehr so drauf: "Solange du dich nicht in unsere Sachen einmischt mischen wir uns nicht in deine ein!"

Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass sie exakt ein und das selbe Weltbild teilen!

Und das hat auch schon in Malaysia zu den bekannten Problemen geführt.

Das ist kein Rassismus, keine Feindseligkeit, gar nichts dergleichen, es ist eine einfache Feststellung, die ich machen konnte: das Weltbild des Islam und westliche Weltbilder schließen sich an bestimmten Punkten gegeneinander aus!

Früher oder später führt das zwangsläufig in einen Machtkampf, der nur endet, wenn eine der beiden Kontrahenten sich unterwirft!

Das ist im Islam so angelegt! Das Wort "Islam" selbst heißt "Unterwerfung". Unter den Willen Gottes, den durchzusetzen die Aufgabe eines jeden Moslem ist.

Frankreich hat eine sehr starke historische, kulturelle und philosophische Tradition.

Schlussendlich verlangt der Islam, all das zu Gunsten des Islam aufzugeben.

Warum sollten bitte die Franzosen die letzten 500 Jahre und länger ihrer Geschichte, wir können bis in die Keltenzeit zurück gehen, aufgeben?

Als Beispiel nehme ich mal wieder Pierre Boulez.

Nur Frankreich konnte einen  Pierre Boulez hervor bringen.

Das artistische, rebellische Philosophieren Frankreichs seit Descartes, die mediterrane Lebendigkeit, die zarten, verspielten Traditionen der französischen Musik und gleichzeitig die Formstrenge des französischen Intellektualismus kulminieren einzigartig in der Musik von Pierre Boulez.

Sowohl Richard Wagner als auch die Klänge des Orients haben Einfluss, aber sie gehen quasi in der französischen Grundmasse auf, sie addieren dazu, bereichern, wie man heute sagen würde. Dennoch ist das Entscheidende die Grundmasse.

Die FN ist nicht gegen Moslems, sie will aber den Einfluss des Islam in Frankreich auf ein vernünftiges Maß eingrenzen.

Niemand regt sich darüber auf, dass islamische Länder den westlichen Einfluss eingrenzen, niemand wirft Moslems beispielsweise einen "offenen antichristlichen Rassismus" vor. Obwohl das Christentum in islamischen Ländern härter unterdrückt und eingehegt wird, als Moslems es in Frankreich je wurden.

Man kann über die Kolonialgeschichte diskutieren, aber Frankreich ist nicht Marokko wie Marokko nicht Frankreich ist.

Eine klassische antiimperialistische Position, die ich teile, ist, dass beide gleichermaßen Berechtigung haben.

Wollen Europäer in Marokko leben, müssen sie sich bis zu einem gewißen Grade Marokko anpassen, wollen Marokkaner in Europa leben, müssen sie sich bis zu einem gewißen Grade dem jeweiligen Land anpassen, in dem sie leben.

Anders funktioniert es nicht.

Soweit dazu.

Der Rest unseres Linksakademikers Chwala zum Thema FN ist entweder Unkenntnis der Realität oder schmutzig geloden.

Was davon kann ich nicht beurteilen.

Schon der Titel: "Die Abgrenzung nach unten ist ein ganz zentraler Punkt" ist primitivste Hetze im unterirdischsten Bildzeitungsstil!

Tatsächlich geht es bei der FN um die soziale Absicherung der Bürger Frankreichs durch die Schaffung gesicherter Arbeitsplätze.

Die FN hat auch hier eine vernunftorientierte Positionierung, die natürlich mit dem linken Mainstream nicht ganz zusammenpasst.

Nicht jeder beispielsweise hat ein Talent zum Quantenphysiker. Also kann nicht jeder Quantenphysiker werden.

Auf der anderen Seite gibt es viele sogenannte niedere Arbeiten, die auch gemacht werden müssen.

Aber auch die Leute, welche die "niederen Arbeiten" machen, haben ein Recht darauf, von dieser Arbeit sich ein anständiges Leben leisten zu können.

Auch das ist genau genommen der Auftrag der französischen Revolution, wie er damals formuliert wurde: "Soziale Unterschiede darf es nur aufgrund des Nutzens der Einzelnen für die Allgemeinheit geben."

Sie sagen, es gibt einen Unterscheid im Nutzen für die Allgemeinheit, aber jeder muss von seiner Arbeit leben können.

Tatsächlich sind es die heutigen Linken, die diese Verachtung nach unten haben.

Bei ihnen geht immer alles um "Aufstiegschancen" "Karriereförderung" etc. Linke scheinen nicht zu kapieren, dass alle verhungern, wenn es nur noch Zahnärzte, Bankdirektoren, Parlamentarier und Medienstars gibt.

Linke reden so gerne von "Bildung, Bildung", aber wenn man sich den Blödsinn durchliest, den viele Linke verzapfen scheint es mit ihrer Bildung nicht weit her zu sein. Aber sie haben einen "Hochschulabschluss". Das lässt drauf schließen, dass zwischen Hochschulabschluss und tatsächlicher Bildung kein Zusammenhang besteht, und diese Linkslinge formale Bildungsabschlüsse, was Berufsabschlüsse sind, mit Bildung verwechseln. Es sind also genau Linke wie Chwala, die leben, was sie der FN unterstellen: " Anhänger rechter Denkströmungen gehen von der Ungleichheit als legitimer Triebfeder gesellschaftlicher Prozesse aus. Demzufolge sind in ihren Augen die Verlierer der ständig zunehmenden Konkurrenzkämpfe um Arbeit und um eine gesicherte Existenz schlicht und ergreifend selbst schuld."

Die Front National postuliert solchen Blödsinn mit keinem Wort.

Weitgehend pauschal kann man sagen, und dieser Chwala bestätigt es, dass Linke heute eine elitäre Kaste für sich sind, die in erster Linie von Steuermitteln leben und keine Ahnung mehr vom Leben der arbeitenden Menschen haben.

In ihr Leben als Elite sind sie gekommen, indem sie die Geschichte der Arbeiterklasse ausbeuteten und immer junge Menschen, denen sie sich überlegen fühlen, zu Kämpfen aufgestachelt haben, die darin mündeten, dass diese Kämpfenden hinterher noch schlechter dastanden, die Führer aber zu einer gut abgesicherten Schickeria wurden.

Das stößt die Leute ab.

Es gibt eine Volksweisheit: "Wer sich einmal reinlegen lässt ist ein Opfer, wer sich zweimal von den selben reinlegen lässt ein Idiot!"

Linke Akademiker wie der Sebastian Chwala operieren nun mit allerlei Unterstellungen, Lügen und Diskriminierungen gegen die Leute, an die sie aufgrund genau dieser Volksweisheit nicht mehr herankommen.

Der Herr Chwala sollte ein paar Dinge lernen:  politische Texte, ich hoffe ja, er hat das Programm der Front National wenigstens gelesen, wenn auch nicht verstanden, in ihren historischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontext einordnen und nicht lediglich seine eigenen Phantasien darüber breittreten und das Wissenschaft nennen.

 

Postscriptum: damit meine ich nicht, man müsse die Positionen der FN alle teilen, aber wenn man dagegen argumentieren will, dann muss man schon gegen das argumentieren, was sie wollen und nicht dagegen, was man ihnen unterstellt!

 

Share Button
Fax Online    Sende Artikel als PDF   

Die Zeichen verdichten sich

Ich fange mal mit Bernie an.

Genosse Bernie, der Senator mit der political revolution.

Genosse Senator Bernie versucht nun seine Kampagne in die Unterfütterung von Hillarys Präsidentschaft zu führen.

 

 

 

 

Wenn seine Mobilisierten Hillary wählen, verspricht er ihnen, würde er auch ab und an mit der Dame ein Pläuschchen über Gerechtigkeit halten.

Bislang habe ich über Genosse Senator Sanders mich zurückgehalten, um nicht vorschnell zu urteilen, aber seine Kampagne mutete mich von Anfang an wie die gleiche bombastische Verarsche an, wie Obombas "Yes we can".

Inhaltlich spult er vermeintlich linke Gemeinplätze runter, die genau genommen jeder normale Mensch unterschreiben würde, wie "Minderheiten darf man nicht diskriminieren", "Single Mothers brauchen mehr Geld", "Rassismus ist böse", "Studentendarlehen sind zu teuer", mit denen er jungen Menschen in den Arsch kriechen kann, ohne sich auf Konkretes festzulegen.

Sein Kampagnenmotto, "A future to believe in" ist genau so ein nichtssagender Kalauer wie "Yes we can".

"Eine Zukunft, in die man glauben kann" klingt nach irgendetwas, aber damit kann man genauso gut auch die Landung von UFOs ankündigen.

Tatsächlich tut er im übertragenen Sinne das ja auch. Glaube daran, irgendwann in irgendeiner Zukunft wird irgendetwas geschehen.

Ein politischer Wandel braucht Zeit, und es ist die Jugend, die ihn  durchführen wird, denn die Jugend ist die Zukunft des Landes.

Ein Gemeinplatz. Natürlich wird die kommende Generation Sachen anders machen als die vor ihr.

Es soll den Leuten vermitteln, sie hätten Bedeutung.

Er wird sie vor Secretary Clinton vertreten, damit sie unter Clintons Führung ihre Bedeutung halluzinieren können.

Sanders nutzt die Methode, seine Kampagnenanhänger aufzuhetzen: wer bei mir mitmacht teilt (diese oben angerissenen) Gemeinplätze, wer bei Trump mitmacht diskriminiert Minderheiten, ist Rassist, will Single Mothers verhungern lassen, Studenten in Verschuldung darben lassen etc.

Genosse Senator Sanders schleimt sich auch damit ein, er sei gegen "die 1%, die die 99%" unterdrücken und ausbeuten.

Solche Aussagen gehören heute durchaus zum guten Ton.

Was er tatsächlich betreibt, ist seine Mobilisierten der Kandidatin dieser "1%" zuzuführen.

Aussagen des Typs "Wir müssen unsere Wasserversorgung schützen, indem wir Fracking verbieten" ist einfach nur Geschäftskonkurrenz. Die Demokraten haben viel Geld in neueren Technologien der Umweltindustrie, im Ölgeschäft steckt mehr Geld von Republikanern. Und natürlich ist der überwiegende Teil der Bevölkerung gegen Fracking, auch Republikaner, so eignet sich das Thema gut für Wählerfang.

Wählerfang für Hillary (wieso muss die sich eigentlich mit Doppel-L schreiben, während alle normalen Hilarys nur 1 L haben), die in solchen Forderungen leiser treten muss, um ihre Sponsoren nicht zu vergraulen.

Sanders weiß sehr genau, wer Clinton ist, und was von ihr zu erwarten ist.

Das macht ihn zu einem Prototypen des linken Betrügers!

Wäre Sanders auch nur einen Hauch ehrlich, müsste er vor Clinton warnen!

Denn Clinton, das weiß auch Bernie, bedeutet Krieg der NATO gegen Russland!

 

Der Weg der NATO in den Krieg gegen Russland wird zusehends aggressiver!

Die sogenannten Manöver "Saber Strike" und "Anaconda" sind keine Manöver, keine Übungen, sie sind strategische Positionierung von Streitkräften!

Nahezu auf jeder Ebene werden nunmehr Attacken und Provokationen gegen Russland gefahren!

Angriffe auf Russen bei der Fußball-WM gehören ebenso dazu, wie der Ausschluss russischer Sportler von den olympischen Spielen.

Man versucht Russland schlicht überall auszusperren und die Bewegungsfreiheit von Menschen aus Russland zunehmend einzuschränken.

Da Russland bisher besonnen auf all diese unverschämten Feindseligkeiten reagiert, kommt die NATO mit dem Trick "cyberwar".

Hackerangriffe zum "Bündnisfall" zu erklären eröffnet die Möglichkeit, jederzeit einen bewaffneten Angriff starten zu können, denn solche Dinge finden jeden Tag und ständig statt!

In der Regel weiß niemand Außenstehendes, wer wen angreift, aber es reicht ja die Behauptung "die Rußen warn's", genug Blöde gibt's, die das fressen.

Noch ein Puzzleteilchen ist, die Krim zu russisch besetztem, ukrainischem Territorium zu erklären, das "befreit" werden müsse.

Das ist eine lange vorbereitete Strategie, wir erleben die exponentielle Steigerung der Aggression.

Und Hillary Clinton ist die Galionsfigur.

Share Button
PDF Creator    Sende Artikel als PDF   

Spitzenidee! Macht Claudia Roth zur Bundespräsidentin!

Das hat, glaubt man einem Artikel auf Telepolis, der ehemalige KB-Student und spätere Oberfunktionär der GRÜNEN Jürgen Trittin vorgeschlagen.

Jürgen Trittin wird unter politisch Interessierten so schnell nicht in Vergessenheit geraten für seine 3 großen Erfolge als Regierungsmitglied:

Erstens hat er maßgeblich mitgeholfen, Deutschland in die NATO-Kriegsstrategien aktiv einzubinden.

Zweitens war er Vorreiter der Durchsetzung der Hartz-IV-Gesetze.

Drittens, sein ganz persönliches Verdienst, brachte er das "Dosenpfand-Gesetz" durch, wegen dem man jetzt nicht mehr einfach sein Leergut beim nächsten Einkauf im Laden abgeben kann, sondern bereits beim Einkauf des Getränkes sehr genau auf dessen Verpackung achten muss, will man nicht, um sein Leergut wieder los zu werden, 3 Läden nur deshalb abklappern.

Wir sehen, ein deutscher Linker, wie er im Buche steht!

Es ist ja international fast schon sprichwörtlich: die Deutschen sind unter allen Völkern eines der dämlichsten!

Man kann sie ausbeuten bis aufs Blut ohne für die Sicherung ihres Lebensunterhaltes sorgen zu müssen, und sie sagen "Danke!"

Man kann sie unentwegt erniedrigen und beleidigen, und sie sagen "Danke!"

Man ihnen alles wegnehmen, was ihnen wichtig ist, und sie sagen "Danke!"

Aber Deutsche sind auch Menschen. Ab und zu zweifelt man daran, aber es ist eine biologisch nachweisbare Tatsache.

Und weil das so ist, kann man vermuten, dass es irgendwo tief in ihrem Inneren eine Schmerzgrenze gibt, die zu überschreiten der berühmte Tropfen ist, der das Fass zum Überlaufen bringt!

Ein solcher Tropfen könnte sein, Claudia Roth zur Bundespräsidentin zu machen!

Ich kann mir fast bildlich vorstellen, wie das dazu führt, dass ein signifikanter Teil der Bevölkerung danach von diesem grün-sozialdemokratischem Feudalismus die Schnauze so dermaßen gestrichen voll hat, dass es dazu führen wird, dass sie deren Parteimitglieder auf der Straße mit Eisenstangen totschlagen und ihre Parteibüros niederbrennen!

Die Linken lässt man, sofern sie sich nicht einmischen, möglicherweise laufen, weil die eh keiner für voll nimmt.

Ich jedenfalls kaufe mir schon mal Schaukelstuhl, Strickjacke und Tabakspfeife, um das Spektakel in Ruhe als Zuschauer genießen zu können.

Ich glaube, einen Single-Malt werde ich mir auch noch gönnen, wenn es so weit ist!

Warriors_059Pyxurz

 

Share Button
PDF erstellen    Sende Artikel als PDF   

They’ll do it again and again and again

Die GRÜNEN wollen also, wie zu erwarten war, verhindern, dass Marokko, Tunesien und Algerien als sichere Herkunftsstaaten eingestuft werden.

Zunächst: es bestreitet ja niemand, dass es in diesen Ländern Probleme gibt.

Probleme gibt es allerdings überall.

Ich zitiere mal, was die Zeitung FAZ den zionistischen Fixer Volker Beck sagen lässt:

"In den veröffentlichten Antworten heiße es auch, so Beck weiter, dass es etwa in Algerien in Einzelfällen zu Benachteiligungen von Christen kommen könne, etwa wenn diese öffentliche Leistungen in Anspruch nehmen wollten. Außerdem sei in Algerien die Pressefreiheit eingeschränkt. In Marokko müssten Muslime, die zum Christentum konvertiert seien, mit starken Sanktionen im sozialen Leben rechnen."

Oh, sieh da!

Und was bestätigt das?

Die Ursache dieses Problemes hat einen Namen!

Und der lautet?

Des links-grünen allerliebstes Lieblingskind ist die Quelle einer solchen Problematik, in einem Wort:

Der Islam!

Einen Absatz vorher:

"Der religionspolitische Sprecher der Grünen, Volker Beck, betonte, die Menschenrechtslage in den Maghreb-Staaten sei alles andere als zufriedenstellend. Aus den Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfragen der Grünen zu der dortigen Situation gehe hervor, dass dort etwa Homosexuelle strafrechtlich verfolgt würden."

Meiner Beobachtung nach ist es so: in Tanger und in Marrakesch gibt es eine offen sichtbare Homosexuellen-Szene. Im streng konservativen Fez gibt es die nicht. Streng konservativ bedeutet: streng islamisch!

Die Homosexuellen-Szene in Marokko ist ein alter Hut. Die war schon in den 50ger Jahren bekannt. Man kann darüber in den Büchern von William S. Burroughs lesen.

1379015374246.cached

2011 wurde versucht, in Rabat Studentenproteste gegen das Königshaus zu entfachen.

Das klappte nicht. Die Globalisten hatte eine Schlappe erlitten, Marokko nicht in das Unheil stürzen zu können, welches sie in Nordafrika und im Nahen Osten mit Erfolg produzierten!

Der marokkanische König ist im Volk allgemein beliebt und respektiert.

Das liegt daran, dass die marokkanische Regierung ihr Land sehr gut kennt und darum zwischen den verschiedenen Strömungen und Stämmen eine gute Balance hinbekommt, so, dass das Land bis auf die Sahara im Wesentlichen seinen Bürgern ein friedliches Leben sichert, es seine Regionen relativ gleichmäßig ökonomisch entwickeln kann,  und für ein islamisches Land sehr viele Freiheiten garantieret werden.

Jetzt ist es einige Jahre später, und natürlich hat auch Marokko unter der Katastrophe, die Nordafrika nach dem Sturz Gaddafis ereilt hat, gelitten und wird noch lange darunter leiden.

Ich hoffe, niemand fällt auf die Ökofaschisten und ihren Wurmfortsatz in der Linken rein.

Das entspricht nämlich genau der Doppelstrategie, die die Globalisten fahren: einerseits betreiben sie eine politische Radikalisierung von Moslems, auf der anderen ziehen sie diese "Homosexuellen-Opfer-Tour" durch.

Besonders opferkultische Linke verfügen leider über die Realitätskenntnis nicht, den Zusammenhang zwischen Problemen von Homosexuellen und Islam in islamischen Ländern zu erkennen.

Ein Politiker wie der Fixer-Volker, der im Auftrag Israels unterwegs ist, kennt den nehme ich an schon. Es ist ja genau seine Aufgabe, anhand solcher Problematiken Unruhe zu stiften.

 

 

 

Share Button
PDF Converter    Sende Artikel als PDF   

valar morghulis

 

„Es ist schwer, sie zu lieben. Die Armen ekeln uns an, weil sie sind wie wir, nur unserer Illusionen beraubt. Sie zeigen uns, wie wir aussehen würden ohne unsere edle Kleidung, wie wir riechen würden ohne Parfum.“

(Game of Thrones 6.7, Der hohe Spatz)

I.

In Frankreich toben teils sehr militante Streiks und Demonstrationen gegen, wie es häufig gerne genannt wird, die „neoliberalen Reformen“.

Das mag abstrakt richtig ausgedrückt sein, benennt aber nicht den Kern, um den es geht.

Neoliberal braucht man genau genommen gar nicht mehr erwähnen, denn es bezeichnet lediglich eine Wirtschaftstheorie, und jedenfalls diesseits der russischen Grenze existiert schon lange keine andere mehr in der Praxis.

Man muss benennen, worum es konkret geht, bei diesen „Reformen“.

Exakt: die Umsetzung des wirtschaftsterroristischen Diktats der deutschen Bundesregierung in Frankreich!

Das Pariser Parlament hat sich lange Zeit geziert, Merkels und Schäubles Befehle getreu auszuführen. Frankreich ist nicht Griechenland, Frankreich ist eine traditionelle imperialistische Großmacht, die zweitstärkste Wirtschaft in der EU und die fünftstärkste Militärmacht auf Erden.

Natürlich ist Frankreich vieles mehr. Griechenland ist vieles. Aber wir reden von der EU, dem Berliner Diktat, da ist es völlig egal, was ein Land sonst noch ist. Für die EU zählen kein Mikis Theodorakis und kein Pierre Boulez, beziehungsweise zählen sie lediglich als verkaufbare Produkte, es dreht sich alles exakt diese 3 Eigenschaften und sonst nichts.

Das Pariser Parlament weiß: die Einführung dieser Arbeitsmarkt-Deregulierung ist eine Provokation gegen das Volk und das französische Volk wird sie nicht kampflos hinnehmen!

Bei Griechenland ist das egal, die haben keine Wahl, Frankreich hat eine!

Erlässt Hollande ein "Edikt" nach Artikel 49.3 der Verfassung, das anweist, diesen Umbau der Arbeitsgesetzgebung umzusetzen, so muss er sehr genau den Zeitpunkt wählen. Alle wissen, was passieren wird, und das will mit eingeplant sein. Wenn es schon unvermeidlich ist, dann muss es als Effekt nutzbar gemacht werden.

Es geht dabei nicht um, wie die Linken es gerne nennen, "Sozialabbau". Das ist eine dieser arroganten deutschen Kategorien. Ein Almosenverteiler-Gutmenschentum. Ein: "Ich bin was Besseres, ich kann dir Knochen zum Abnagen hinwerfen! (Das Fleisch behalte ich, versteht sich.)"

Es geht um Lebensbedingungen, die der Staat seinen Bürgern zur Verfügung stellt!

Rahmenbedingungen, innerhalb derer der Mensch sein Leben gestalten kann.

Wesentlich davon sind die Möglichkeiten und Umstände des Gelderwerbs.

Aktuell dreht sich die wesentliche Frage in Europa um EU oder Nationalstaaten.

Es gibt Dinge, die können nicht wegdiskutiert werden. Man kann sie nur so lange ausblenden, bis sie einen einholen.

Eines dieser Dinge ist: Deutschland heute ist ein Franchise-Unternehmen der USA, aber Deutschland ist der Diktator über Europa.

Auch wenn Ökonomen wie Heiner Flassbeck fachlich sicher erstklassig begründete Vorschläge machen, wie die EU auch anders gestaltet werden kann, wird die EU sich nicht reformieren.

Heiner Flassbeck verweist gerne auf die Erfolge der 50ger bis 70ger Jahre, das Bretton-Woods-System und den Keynsianismus.

Er vergisst dabei gänzlich die klassenpolitischen Faktoren: dass die westlichen Eliten den Bevölkerungen große Zugeständnisse machen mussten, damit sie nicht in das kommunistische Lager überlaufen!

Dieser Zwang besteht seit 1989 nicht mehr. Die oberen Ränge der Pyramide können schalten und walten wie sie lustig sind, sie suchen sich aus, wer aufsteigen und ihnen dienen darf und wer einflusslos bleibt, es geht so weit, dass sie entscheiden, wer essen darf und wer nicht.

Herrn Professor Flassbeck findet man sicher anregend, man lässt ihn reden, "macht Notizen", symbolisch gesprochen, aber Einfluss gibt man ihm nicht. Man lässt die "Notizen" in Notfallstrategien einfließen.

Auf Professor Flassbeck komme ich jetzt aber deshalb, weil er in seinen Vorträgen oft auf zwei sehr interessante Fakten hinweist: Erstens: das einzige Land, welches sich konsequent an die wirtschaftlichen Verträge der EURO-Zone gehalten hat, ist Frankreich! Zweitens: Frankreichs Produktionsvolumen entspricht dem der Bundesrepublik Deutschland!

Das kann man so übersetzen: ohne den EURO wäre die Republik Frankreich ein prosperierendes Land und ohne die EU könnte Frankreich über seine Ausgestaltung selbst bestimmen!

Dank EURO und EU wird Frankreich von Brüssel, vor allem aber von Berlin aus bestimmt.

EU und EURO sind die wesentlichen aktuellen Problemquellen Frankreichs!

Ein Umstand, vor dem die Front National bereits vor Beginn der EURO-Zone hingewiesen hatte, und an dieser Stelle wird ersichtlich, warum die Front National mit dem Etikett "rechtspopulistisch" und Geschwisterbegriffen etikettiert wird.

Die Linke hat sich in ihrem Mainstream auf die EU eingeschworen. Sie hat die EU zu ihrem Projekt gemacht und bekämpft radikal Gegenbestrebungen.

 

II.

Der Zeitpunkt, an welchem die französische Regierung ihre Provokation gegen das Volk, "Berliner" Arbeitsgesetze per Dekret einzuführen, vom Stapel lässt, wird davon bestimmt, wann ausufernde Proteste am nützlichsten sind.

Auch eine Anwendungsmöglichkeit für Dialektik. Die meisten führenden Sozialisten haben an französischen Universitäten studiert, dort wurde bis 1989 Dialektik groß geschrieben!

Die beiden Parteien, Sozialisten und Konservative, welche sich im Palais de l'Élysée die Türklinke in die Hand geben, haben abgewirtschaftet. Sie behaupten sich nur mehr aufgrund von jahrzehntelangem Nepotismus, gewachsenen Seilschaften, Zugehörigkeiten zu internationalen, vor allem transatlantischen Netzwerken und Verbindungen in die wirtschaftlichen Eliten, die von der EU ind dem EURO profitieren.

Sie sind riesige Apparate, die nach unten zu Abhängigkeiten ausbeuten können und Loyalitäten einfordern, darüber hinaus sind sie politisch bankrott.

Die Front National reitet auf der Erfolgswelle, weil sie die Situation, in die Frankreich geraten ist, von Anfang an vorhergesagt hatte und konkrete, nachvollziehbare Konzepte anbieten kann, wie Frankreich aus der Misere einigermaßen schnell wieder herauskommt.

Eine Propaganda des Typs: "Sie behaupten einfache Lösungen auf schwierige Fragen" verfängt nicht mehr, denn die schwierigen Antworten, welche die Herrschaftsparteien anbieten, beziehen sich alle samt auf die Rettung des EURO und des Neoliberalismus. Die Front National will das aber gar nicht retten, sie will Frankreich restaurieren und setzt auf Franc und tendenziellen Sozialismus.

Prozentual ist die KPF die Partei, welche am meisten Wähler an die FN verloren hat.

Der Trick der beiden Herrschaftsparteien ist ein simpler und perfider: schafft man es selber nicht mehr, sich gegen die Front National aufzustellen, erzeugt man eine Situation, aus der die linksextremistischen Gruppierungen und Parteien schöpfen können!

"Der Feind meines Feindes ist mein Freund" zitiert man gerne; die Herrschaftsparteien gehen davon aus, dass sie mit den Linken leicht fertig werden, mit der FN aber nicht mehr.

Die Linken sind EU-orientiert und fürchten ebenfalls um ihr politisches Überleben. Sie lechzen nach einer Gelegenheit, aus der sie Kapital schlagen können!

III.

Eine Schüler- und Studentenbewegung, Nuit debout, hatte den Anfang gemacht.

Manchen mag das jetzt schmerzen, aber es riecht alles nach dem üblichem Fake, Stichwort Color-Revolution, Stichwort Soros.

Eine Protestbewegung, die von allen üblichen Verdächtigen bejubelt wird, sollte man mit Vorsicht genießen, sie verheißt nichts Gutes!

Alleine der Gründungsmythos vom Journalisten, der irgendein Pamphlet in die Welt setzt und schwupps sammeln sich die Massen am Hauptplatz der Stadt ist zu 100% identisch mit dem Gründungsmythos der Majdan-Bewegung in Kiew!

Die rührende Heldenlegende von François Ruffin und den Kindern der Nacht liefert u.a. der Deutsche Journalisten Verband:

https://www.djv.de/startseite/service/news-kalender/detail/aktuelles/article/dokumentarfilmer-startet-bewegung-fuer-das-arbeitsrecht-und-prekaer-beschaeftigte.html

Die Faust ist die Faust, die wir von Otpor, vom arabischen Frühling, aus Georgien etc. her kennen. (siehe verlinkten Artikel)

Die Inhalte haben sich sehr schnell vom Thema Arbeitsrecht entfernt und bewegen sich im üblichen Nebel, Gendergerechtigkeit, Homosexualität, Liberalität, überhaupt Gerechtigkeit für alle und alles Gerechtigkeit und Gerechtigkeit.

Organisationsstrukturen werden abgelehnt. Das kann zwar der übliche jugendliche Quark sein, dass man sich von der Hierarchie der Schule und der des Elternhauses ein wenig erholen will und unter seinesgleichen was erleben, aber als politischer Ansatz ist es eine Absurdität; politische Bewegungen sind immer hierarchisch, und wenn die Hierarchien nicht bewusst aufgebaut werden wirken sie unsichtbar aus dem Hintergrund und steuern diese; im Falle einer Schüler- und Studentenbewegung kann das ganz leicht von der UNI aus bewerkstelligt werden.

Universitäten sind die Kaderschmieden, in denen die zukünftigen Führungskräfte der Gesellschaft herangezogen werden, an denen die Kontakte geknüpft und die Karrierewege vorgezeichnet werden.

Bei einer solchen Bewegung geht es auch darum, die kommende Generation Führungskräfte ideologisch einzuschwören!

Man muss sich nur mal ansehen, was die ganzen Führungskräfte der EU und der in EUropa herrschenden Parteien alles für Revoluzzer-Lampenpuzzer in ihren wild years gewesen sind, GRÜNE und Sozis in Deutschland, GRÜNE und Sozis in Frankreich, der Maoist Barroso und so weiter und so fort.

Die 68ger an der Macht haben wir erlebt und erleben wir, und sie sind von allen nahezu die schlimmsten!

Die Gewerkschaftsproteste sind parallel eskaliert.

Heute lese ich einen Artikel in der Jungen Welt, dass die KPF eine Einheitsfont, nein, nicht gegen die Regierung, nicht gegen die EU, nicht gegen die Kreigsmobilisierungen der NATO, nicht gegen den Neoliberalismus, nein, gegen die Front National aufstellen will!

"Lieber ein gemeinsamer Kandidat

Kommunisten wollen die französische Linke samt Sozialdemokraten und Grünen zusammentrommeln. Aber wer soll sie gegen die Rechte anführen?"

Ich habe den Artikel noch nicht nachrecherchiert, ich übernehme jetzt einfach mal die Infos, wiederhole sie hier nicht, also bitte den Artikel lesen, und dazu fällt mir folgendes ein:

Wenn überhaupt diskutiert wird, mit den Hollande-Sozialisten zusammenzuarbeiten, dann weiß man mit 99%ger Gewissheit, dass im Falle eines Wahlsieges das verbalradikale Aufgeplustere der „Linken“ platzt wie ein Luftballon und die "Merkelisierung" Frankreichs wie geplant weiterbetrieben wird. (Auch wenn Merkel das nächste Bilderbergertreffen wahrscheinlich nicht lange überdauern wird.)

Dem Volk erklärt man dann: „Wir haben die „Rechten“ verhindert, aber nun wird es Zeit erwachsen zu werden und zur Realität zurückzukehren.“ Was eben das ist, was Linke tun, wenn man sie ein bisschen an der Macht lecken lässt.

Eine solche Strategiedebatte lässt darauf schließen, dass es lediglich um das Erringen von Posten geht, und keinerlei politische Agenda für den Nutzen der Bevölkerung angestrebt wird.

Die Linke endlich als Instrument der Unterdrückung im Dienste des Kapitals und als Sturmgewehr gegen Russland!

Da fällt einem doch der Unterkiefer zwischen die Knie!

Sorry Lefties, aber wenn ihr Game of Thrones spielen wollt, ich reite mit Daenerys Sturmtochter, letzte vom Blut des alten Valyria, Mutter der Drachen und Zersprengerin der Ketten!

Ihr wißt schon, was ich meine!

game_of_thrones_daenerys_targaryen_emilia_clarke_jorah_mormont_iain_glen_dragons_94900_3840x2400

 

 

Share Button
PDF Drucker    Sende Artikel als PDF