• Tag Archives Faschismus
  • Die Tage werden täglich trüber…

    Als sie Akif Pirinçci platt gemacht haben, dachte ich mir: so sieht Klassenkampf von oben aus.

    Man hält sich einen katzenbücher-schreibenden Türken mit Hauptschulabschluss als Haustier, das Haustier gehorcht aber nicht, also wird es in die Wildnis gejagt.

    Dann lese ich, dass an der wittener Uni Dr.Daniele Ganser nicht auftreten dürfe, der sei ein Verschwörungstheoretiker.

    Hä? In seinem Gladio-Buch steht nichts drinne, was nicht jedem bekannt war, der den Prozess gegen Giulio Andreotti damals verfolgt hatte. Ansonsten fordert er sein Publikum auf, Presse kritisch aufzunehmen und sich von ihr nicht manipulieren zu lassen.

    "Daher also weht der Wind", dachte ich mir, "die Journaille bangt um Knete und ein seriöser Wissenschaftler, der im Internet beliebt ist, kostet sie."

    Bei Matthias Matussek war ich dann langsam verwirrt. "Hä? das ist doch einer der ihren? Und er war doch immer ihre treue Bulldogge?"

    Jetzt ist Xavier Naidoo mal wieder an der Reihe.

    Das verbreitete Zitat des italienischen sozialistischen Schriftstellers Ignazio Silone kommt mir in den Sinn:

    "Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus."

    In dem Land, in dem ich wohne, wehen die Fahnen hoch. Und die Reihen sind fest geschlossen!

     

     

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  • Die Flüchtlingsfrage

    Die politische Debatte trennt Flüchtlinge und Wirtschaftsflüchtlinge von einander ab, der eine ein hehrer, selbstloser politischer Kämpfer, dessen Leben schützenswert ist, der andere ein schnöder, gemeiner Gierschlund, der einfach mehr Kohle haben will. für die er nix tun braucht.

    Begründet wurde die Einführung des bundesdeutschen Asylrechts mit den Erfahrungen der deutschen Exils 1933 bis 1945.

    Man darf nicht übersehen, dass 10% der Deutschen damals vor den NAZIs in das Ausland geflüchtet sind, darunter der größte Teil der kulturellen Elite.

    Das Argument ist schön, aber eine Lüge.

    Das bundesdeutsche Asylrecht war eine politische Waffe gegen den Ostblock, man wollte Überläufer aus den sozialistischen System erzeugen.

    Das hat lange Zeit nicht wirklich geklappt.

    Wer in den ersten Jahren nach Kriegsende aus der UdSSR und ihrem Einflussgebiet in den Westen flüchtete war politisch verfolgt – weil er mit den NAZIs kollaboriert hatte!

    Später ist so gut wie keiner wegen politischer oder religiöser Überzeugung vor den Kommunisten geflüchtet, wer kam, und das waren verschwindend wenige, ging nicht zur Freiheit und Demokratie, er kam zum scharfen BMW.

    Solschenizyn beispielsweise, der als konservativer Russe und orthodoxer Christ tatsächlich politisch und religiös verfolgt war, flüchtete nicht. Er hatte kein Interesse daran, außerhalb Russlands zu leben.

    Er wurde hinausgeworfen! Ausgebürgert.

    Putin versucht eine Politik, die umsetzt, wofür Solschenizyn eingestanden war, woran wir die Perfidie erkennen können: als Einsamer in den Wäldern Finnlands ist die Positionierung recht, weil sie gegen die Kommunisten verwendet werden kann, als Politik des Kreml ist es das Böse auf Erden.

    Was Jugoslawien anbelangt: von dort kamen Gastarbeiter, die nie vor hatten, hier zu bleiben! Sie arbeiteten in der deutschen Industrie mit der Perspektive, sich mit dem verdienten Geld zuhause etwas aufzubauen.

    Ostblock und Jugoslawien sind zerschlagen.

    Die Kommunisten sind weg, das Asylrecht blieb.

    Jeder kann den Fakt beobachten, dass von überall her, wo der Westen Demokratie und Freiheit hin exportiert, die Menschen flüchten.

    Die glorreichen Revolutionen, die überall irgendwelche Regierungen, die von unserer Presse als "autoritär" beschrieben werden, stürzen, führen nur zu einem: sie entziehen den Menschen die Existenzgrundlage und etablieren politische Regime, die den Menschen jede Perspektive nehmen, sich in überschaubarer Zeit eine Existenzgrundlage zu schaffen.

    Selbstredend versuchen sie in die Länder überzusiedeln, die sich als Hüter der Freiheit und Demokratie mit übermächtiger Wirtschaft präsentieren.

    Ich hatte, als das los ging mit der Flüchtlingswelle aus dem Kosowa, die Frage gestellt: was ist dort los, dass plötzlich eine solche Bewegung entstand?

    Die verspätete Antwort lautet: Mazedonien!

    Aber machen wir es uns einfacher.

    Der Gipfel "Östliche Partnerschaft" zu Riga hat den Menschen in der Ukraine keine Visafreiheit gebracht.

    Als ich letztes Jahr im Januar und im Juli in Kiew war und mit vielen Menschen geredet hatte, was sie sich von dem berüchtigten Assoziierungsabkommen mit der EU versprechen, erfuhr ich: Jede einzelne Person, mit der ich sprach, war völlig überzeugt, dieses Abkommen sei der Beitritt zur EU!

    Meine Versuche. ihnen zu erklären, dass das in keiner Weise so sei, führte lediglich dazu, dass sie mir erklären wollten, ich würde auf russische Propaganda reinfallen.

    Übrigens hatte mir nie jemand unterstellt, ich würde russische Propaganda machen, man hielt mich einfach für ein Opfer russischer Propaganda und versuchte mich zu überzeugen.

    Man erzählte mir, dass seit über 10 Jahren Vertreter der EU Veranstaltungen in der Ukraine machen, welche für die EU werben und den Menschen dort genau das suggerieren!

    Während der ganzen Maidan-Geschichte gaben sich Vertreter der EU in Kiew die Klinke in die Hand und peitschten das Volk auf – kein einziger von ihnen hatte auch nur im Ansatz etwas unternommen, diesen Irrtum aufzuklären!

    Im Gegenteil, er wurde vertieft und manifestiert!

    Junge Leute mit leuchtenden Augen hielten mich gar für einen Spielverderber, der ihnen den Beitritt zur EU missgönnt.

    Heute ist die Ukraine ein Land ohne jede Perspektive.

    Der wirtschaftliche Kollaps wird durch zusammengestöpselte Kredite hinausgezögert, aber 30% Arbeitslosigkeit, halbierte Einkommen und verdreifachte Lebenserhaltungskosten gegenüber dem Monat Mai ein Jahr zuvor sprechen eine unmissverständliche Sprache.

    Politisch unter der Knute von Mafiabanden und NAZIs, die die irrwitzigsten Gesetze erlassen und sich an den Krediten bereichern, schwinden nicht mehr Perspektiven, es schwinden die Illusionen von Perspektiven.

    Der Krieg im Donbass muss aufrechterhalten werden um propagandistisch den Leuten vormachen zu können: ja wenn das nicht wäre, dann stünde sich ja alles zum Besten!

    Eine Sache, die bei urbanen Stundenten funktioniert.

    Die Arbeiter im Stadtteil Dnipro, mit denen ich kommunizieren konnte, lassen sich mit so einer billigen Propaganda nicht abspeisen.

    Ein Ergebnis dessen, dass sie nicht täglich mit abstrusen Theorien vollgestopft werden sondern ihre Tage damit zubringen, sich das Überleben zu organisieren.

    Wie dem auch sei, man braucht kein Hellseher zu sein um vorherzusagen: die EU-Fans aus der Ukraine werden früher oder später in Scharen in die EU streben. Die Ukraine ist kaputtbefreit, aber die Menschen werden versuchen sich zu holen was ihnen versprochen wurde, und kommt es nicht zu ihnen, gehen sie an die Quelle!

    Das sind dann Wirtschaftsflüchtlinge, gemäß des herrschenden Duktus, aber freilich flüchten sie vor den wirtschaftlichen Folgen der Politik, denn real existiert der Unterschied von Wirtschaft und Politik nicht.

    Die wirtschaftlichen Interessen bestimmen die Politik und die Politik schafft die Rahmenbedingungen für die Umsetzung der wirtschaftlichen Interessen.

    Und das meint nicht die wirtschaftlichen Interessen der einfachen Bevölkerung.

    Riga gab keine Visafreiheit, weil alle versammelten Führungskräfte der EU wissen, dass ein Massen-Exodus aus der Ukraine einsetzt, sobald diese Hürde gefallen ist.

    Man setzt auf ein Konzept, die Leute in der Ukraine einzusperren und gegen Russland aufzuhetzen. Man investiert in das Militär, um den Menschen in der Ukraine den Beitritt zu militärischen Einrichtungen als einzige wirtschaftliche Perspektive zu ermöglichen.

    Die Strategie ist alt wie die Staaten selbst. Sie ist üblich. Hätte man beispielsweise das ganze Geld, das in den Afghanistankrieg gepumpt wurde, die ganzen hunderte Milliarden pro Jahr, in den Aufbau der afghanischen Wirtschaft investiert, das Land wäre heute Boomtown (und ja, ich weiß, Afghanistan ist ein Land und keine Stadt, aber klingt doch viel lässiger so, irgendwie wie ne alte Punkband ohne Ratten) und von Taliban würde kein Mensch mehr etwas hören wollen dort.

    Lieber hat man mit Blut und Eisen Deutschlands Freiheit am Hindukusch verteidigt, denn ein wirtschaftlich wachsendes Afghanistan wäre auch ein neuer Spieler am Pokertisch, und jetzt verteidigt man Deutschlands Freiheit am Dnjepr mit Blut und Eisen.

    Genau genommen passiert genau, womit das Asylrecht begründet wurde: die 10% der Deutschen, die Deutschland verlassen hatten, flüchteten, weil sie nur die Wahl hatten, entweder bei den NAZIs mitzumachen oder in Deutschland zu Grunde zu gehen oder sich wo anders etwas zu suchen.

    Und so ist es dort: ein Mensch kann bei NAZIs und Gangstern mitmachen, kann eingehen oder kann flüchten.

    Oh, ich vergaß: es gibt ja gar keine NAZIs in der Ukraine. Das sind ja alles freiheitlich-demokratische Menschenrechtler mit ökobio-Monsanto!

     

     

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  • Der hässliche Amerikaner in Sotschi

    Es wird viel spekuliert, ob der Auftritt Kerry's in Sotschi eine neue Weichenstellung der US-Außenpolitik gegenüber Russland ist, Amerika einsieht, Russland nicht in die Knie zwingen zu können und nun die ausgestreckte Hand ergreift.

    Sorry Leute, hier scheint mir der Wunsch Vater des Gedankens.

    Ich war natürlich nicht hinter irgendwelchen Kulissen und bin auch nur auf öffentliche Quellen angewiesen, die ich lesen muss wie jene alten griechischen Wahrsager, die vor fundamentalen politischen und militärischen Ereignissen den Führern eines Stadtstaates oder eines Heeres aus den Eingeweiden erlegter Vögel lasen.

    Lange Gespräche, alles prima, verlautet es aus dem Kreml.

    Natürlich stellt die russische Regierung das Ereignis als Erfolg gegenüber der russischen Bevölkerung dar. Die Geduld Putins zahle sich langsam aus. Normale Politik. Vernachlässigbar.

    Mir scheint bei der freudigen Rezeption seitens der russlandfreundlichen Beobachter, und vor allem bei der Euphorie des Saker eine wesentliche Komponente schlicht übersehen zu werden: in den USA hat das Hickhack um die Nachfolge Obombas begonnen!

    2 Amtsperioden lang war McCain der Schattenpräsident und hat Obama wie seinen Haussklaven mit der Rute vor sich hergetrieben.

    Zwischen Hitlery Clinton und McCain gab es außenpolitisch keinerlei Differenzen.

    Wer für die Republikaner die Marionette McCains im Weißen Haus darzustellen auserkoren sein wird ist noch unklar, für die Demokraten scheint Hitlery festzustehen. Es wäre sehr üebrraschend, wenn wieder ein Obama auftauchte, der ihr den Platz als "erste Frau im Amt des mächtigsten Mannes der Welt" streitig machte; und es würde der "political correctness" widersprechen, aber "political correctness" ist die Masche der Demokraten. Den "ersten Afroamerikaner" konnte man dazwischenschieben. Der erste illegale Latino geht nicht. Die Zeit für die erste Frau ist gekommen. Zumal die Amerikaner da wirklich im Hintertreffen sind. Sogar Pakistan hatte Benazir Bhutto.

    Die Dame musste in die hinteren Reihen des Spielfeldes zurückgezogen werden um nicht verbrannt zu werden, nachdem sie sich mit ihren Julius-Cäsar-Gehabe in Libyen als lachende Völkermörderin vor den Augen der Welt präsentiert hatte. Darüber musste Gras wachsen um wählbar zu bleiben.

    Das hievte Kerry in das Amt, nennen wir ihn einen Läufer. Wir bewegen uns schließlich immernoch auf Brzezińskis Grand Chessboard.

    Ich glaube nicht an Zufall, wenn Poroschenko just zu jener Zeit, da Kerry sich in Sotschi mit Putin trifft, große Töne spuckt von wegen, man werde den Flughafen von Donezk zurückerobern und darüber hinaus ihn auch noch wieder aufbauen.

    Er macht sich mit der Aussage lächerlich. Kein Beobachter, der von der Materie etwas verstanden hat, traut der ukrainischen Armee zu, den Flughafen erobern zu können. Und aufbauen? – von welchem Geld? Die Ukraine hat keines! Was für ein Schwachsinn, nicht einmal die Ukermärklerin würde so viel springen lassen. Jeder weiß, dass alles Geld, das in die Ukraine gepumpt wird, die zugesagten 40 Milliarden für dieses Jahr, für immer verloren ist und keiner spült noch mehr Geld zum Klo runter um in einem Kriegsgebiet eine Baustelle zu erhalten.

    Wenn Kerry das auf der Pressekonferenz beantwortet mit "Think twice!", dann redet Kerry nicht mit dem kleinen ukrainischen Ganoven.

    Er redet mit dem Boss dahinter. Er redet mit McCain.

    Der kann den Krieg im Donbass eskalieren, was für die Demokraten sehr unangenehme Folgen im Wahlkampf hätte. Demokraten müssen bis die Wahl unter Dach und Fach ist Kreide fressen für ihr Wahlvolk.

    Nach Kerry's Abreise schwingt sich besagter McCain zum Präsidenten der Ukraine auf. Oder glaubt wirklich jemand, seine Berufung in Poroschenko's Beraterstab würde ihn zu dessen Untergebenen machen?

    Nicht der Zirkusaffe lässt den Clown tanzen, der Clown gebietet dem Affen!

    Noch einmal: McCain ist nun offiziell Präsident der Ukraine!

    Kerry hat sehr genau verstanden, dass Poroschenkos Aussage eine Provokation McCains gewesen ist.

    "Think twice!" "Überdenke es!"

    Und McCain dachte und antwortet.

    Lasst euch nicht einlullen!

    Nicht auf Beruhigung der Lage sollten wir uns einstellen, sondern auf eine Eskalation.

    Republikaner trumpfen bei ihrem Wahlvolk mit Cowboygehabe!

    Der amerikanische Wahlkampf wurde in den Donbass getragen!

    Ich würde mich gerne irren. Aber ich bin ganz gut im Lesen der Eingeweide.

     

     

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  • „Das Leben ist der Güter höchstes nicht!“

    lautet eine Zeile bei Friedrich Schiller. Die Freiheit des Individuums, und vor allem die Freiheit der Rede galten ihm "Güter", für die zu sterben sich lohne, da ohne sie das Leben nicht lebenswert sei.

    Er gilt als der Dichter des Deutschen schlechthin.

    Was sind wir froh, in einem Deutschland heute zu leben, das so frei in der Rede ist, dass es sich einen Geschichtsrevisionisten wie Gauck als Bundespräsident leistet und überall auf der Welt Menschen sterben lässt für die Freiheit des Westens sich den Planeten rücksichtslos zu unterjochen.

    Ob Schiller das so verstanden haben wollte mag ja von dem/der einen oder andern im stillen Kämmerlein bezweifelt werden.

    Als ich heute, am Sonntag nach dem 9.Mai 2015, auf Valentina Lisitsas personal homepage ging um zu gucken, was es bei der Lady neues gibt, war ich doch ein wenig überrascht über folgenden Anblick ihrer Startseite:

    Listitsa

    Hmm. Also eigentlich packt eine Pianistin das Video zu ihrem neuen Album auf ihre Webseite, um für ihr Album zu werben, was im Interesse der Plattenfirma ist und zweifellos nicht im Konflikt mit der GEMA.

    Leider hat sich bisher noch keine Alternative zu YouTube durchgesetzt.

    Es kommt ja nur sehr selten auf dem Erdenrund vor, dass die Inhaber der Urheberrechte ihre eigenen Urheberrechte verletzen. Das zu schaffen wäre schon ein Geniestreich für sich.

    Da erinnerte ich mich, dass die Karriere der Frau derzeit ziemlich ruppig zerstört wird.

    CBCradio vom 7.April 2015 hatte folgenden Eintrag:

     

     

    Valentina x

    Was so "beleidigend und verletzend" an Valentina Lisitsas Ansichten ist, kann in einem Interview nachgelesen werden, das die Deutschen Wirtschaftsnachrichten mit ihr gemacht haben. (Ich werde diese Interview hier weiter unten dokumentieren.)

    Anzumerken ist noch etwas zu den Ukrainern, die im Ausland leben und dort ihre "Euromaidan-Manieren" ausleben:

    Ihr habt doch jetzt eure Leute und euer System an der Macht: dann geht in die Ukraine und lebt dort! Was für Patrioten sind das, die sich im Ausland fett fressen, anstatt das eigene Land aufzubauen? Oder gilt die "Slava Ukraine-Gerojam slava"-Jauche nur für jene, die noch nicht einmal davon begeistert sind und denen man es mit Gewalt einprügeln muss?

    Rhetorisch.

    Noch nicht einmal dem Präsidenten Poroschenko ist die heutige Ukraine es wert, an dem von ihm selbst eingerichteten Feiertag "8.Mai, hurrahhh, wie im Westen" sich in der Ukraine aufzuhalten, er hält an diesem Tag lieber peinliche Reden in Warschau.

     

     

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    Ich spekuliere mal: einer wie Schiller würde sich schämen für den Affentanz, der um die Siegesfeierlichkeiten zum Ende des Faschismus in Deutschland abgezogen wird.

    Mein persönliches Highlight war ein Kampagnenansatz, der mittels einer Ian-Fleming-würdigen Räuberpistole darauf abzielte, im Vorfeld der Moskauer Parade Putin abzusprechen, er sei Russe, sondern er sei der verlorene Sohn einer Georgierin wie Stalin Georgier war.

    Das Ding mit "Lügenpresse" war echt ein klassisches Eigentor.

    Kaum ein Mensch hat von Lügenpresse geredet.

    Man haderte mit sich: wie soll ich's nennen? Mainstream Media, Systempresse…

    Then the Unwort-des-Jahres-Kommission came along, und ich dachte mir: ja genau. "Lügenpresse" ist cool!

    Sie haben uns den Tip selbst gegeben! Besten Dank auch.

    Aber einer wie Schiller würde heute ja auch von jedem deutschen Theater boykottiert werden.

     

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  • Ukraine auf dem Weg zur Müllhalde Europas

    Was dem Deutschen die Abwrackprämie sind dem Briten die Rüstungsausgaben der Ukraine: man liefert nun sein ausgemustertes Kriegsgerät dort hin und Poroschenko bekommt, wie DWN meldet,  gleich einen Sonderberater für Waffenlieferungen aus den USA in Gestalt des Michail-"Ich-hab-meine-Krawatten-zum-Fressen-gern"-Saakaschwili beigeordert.

    Letzteres sei um Russland zu provozieren, schreibt das Magazin.

    Naja, das provoziert in Moskau, denke ich, bestenfalls Lacher beim Faschingsball.

    Erinnert irgendwie an Edgar Allan Poe's "Dr.Tarr and Professor Fether".

    Das ist auch genau die Methode der USA und des UK: man bringt die Leute an die Macht, von denen man weiß, dass sie nichts sinnvolles zu Stande bringen werden und lässt die Arbeit eigene Graue Eminenzen ausführen, welche die für das Land vorgesehene Agenda umsetzen. Im Land selber verursacht man Chaos: analog zu Syrien, wo es die jetzige ISIS und Al Kaida gewesen sind, unterstützt man in der Ukraine die Bandera-Faschisten als Truppe fürs Grobe, für den Terror gegen die Bevölkerung, für das Verbreiten der Angst und um jede mögliche Regelung zum Scheitern zu bringen.

    Die ukrainische Armee rüstet man mit Schrottwaffen aus, die genügen, um Kanonenfutter in den Donbass zu schicken aber militärisch nicht nutzbar sind, Krieg zu führen. Im Falle des Sturzes der Yatz-und-Fratz-Clique durch eine wütende Bevölkerung könnten die Donbass-Milizen Avantgardefunktion übernehmen, dann wären gute Waffen deren Beute.

    Die russische Führung hat das ja zum Glück durchschaut: eine Resolution im Sicherheitsrat einzubringen, deren Ziel es ist, dass die vertretenen Mächte sich auf völkerrechtlich höchster Ebene zur Umsetzung des Minsker Abkommens verpflichten, jedenfalls eines Waffenstillstandes, zwingt die Briten und Amerikaner, Farbe zu bekennen, deren Praxis zeigt, dass sie glauben, ein Abkommen sei ohnehin torpedierbar indem die Ukrainischen Verantwortlichen und NAZIs keine Vereinbarung einhalten und somit auf ewig Russland für alles angegriffen werden kann!

    Not so fast, Junior!

    Amerikaner haben keine Strategie, sie benötigen keine, weil sie tun und lassen können, was sie wollen, ihre Büttel folgen ihnen und die westliche Presse versucht es dem Volk zu verkaufen, sie haben nur die oben beschriebene Methode. Man nennt das "Die Arroganz der Macht".

    Russland hingegen schaff es zunehmend, immer neue Kaninchen aus dem Hut zu zaubern! Die Amerikaner haben aus der Niederlage, den Giftgasanschlag von Al Ghouta für eine Invasion in Syrien nutzen zu wollen und tatsächlich die Komponenten für Chemische Waffen Syriens entsorgen zu müssen nichts gelernt. Amerikaner brauchen nichts zu lernen, sie haben das teuerste Militär der Welt und dieses Militär ist obendrein eine Geldmaschine.

    Das macht es intelligenten Politikern leicht, die Amis in die eigene Bärenfalle laufen zu lassen.

    Amerikanische Verantwortungsträger sind bauernschlau und hinterhältig, aber sie sind genau genommen dumm.

    Möglicherweise habe ich die russischen Hintergedanken von Minsk unterschätzt und das Abkommen könnte sich zum nächsten Al Ghouta entwickeln! Wer weiß? Morgen abend wissen wir jedenfalls schon mehr!

     

     

     

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  • Minsk bleibt Minsk wie es singt und lacht

    Genaugenommen kann ich sagen, dass beim Gipfel zu Minsk schlicht gar nichts herausgekommen ist.

    Nichts praktisches jedenfalls.

    Möglicherweise hat es ein paar sinnvolle Gedankenaustausche unter den Staatsführern gegeben.

    Möglicherweise geschah etwas hinter den Kulissen.

    Wie die Vereinbarung mit Janukowitsch vor einem Jahr ist auch diese Vereinbarung kein Papier wert.

    Die USA wollen den Krieg eskalieren.

    Die NAZI-Bande in der Führung Kiews müssen den Krieg eskalieren, sonst sind ihre Tage gezählt.

    Der Klimblim-Klimkim-Außenminister Kiews spuckt größenwahnsinnige Töne, das Yatz wird so lange Krieg wollen, bis kein Geld und keine Waffen und keine Militärs und keine Geheimdienstler aus den USA mehr in der Ukraine sind.

    Das kann passieren! Der Krieg ist erst im Anfangsstadium.

    Die "Nachdenkseiten" werfen zu Recht die Frage auf, ob Merkels Absichten, sich als Freidenstäubchen zu engagieren lauter sind oder nicht ein abgekartetes Spiel zwischen Berlin und Washington.

    Vorstellbar.

    Vorstellbar ist aber auch, dass Merkel Druck von der deutschen Wirtschaft gemacht bekommt, deren politischer Arm sie ist, sich etwas sinnvoller zu gebärden denn bisher, da der Schaden, den der Konflikt anrichtet, wächst.

    Vernünftige Menschen können die Gefahr sehen, die aus dem Konflikt entstanden ist und können die Entwicklung einer Eskalation absehen. Europäische Wirtschaftskapitäne können sich zwar im Kriegsfall mit ihren Familien in die USA  absetzen, aber sie machen keine Gewinne mehr aus einer vernichteten europäischen Wirtschaft.

    Solange der Krieg nur auf der jenseitigen Seite des Mittelmeeres tobt, können sie umdisponieren. Breitet er sich auf der hiesigen aus, haben sie ausgespielt.

    So gesehen war Minsk möglicherweise von Hollande und Merkel schon ernst gemeint. Aber nur Naivlinge können annehmen, dass es etwas gebracht hat.

     

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  • Die ganze offizielle Russland-Diskussion ist völlig falsch

    Der Satiriker in mir sagt: die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika symbolisiert die Befreiung des nordamerikanischen Kontinents von der Jahrtausende langen Besatzungsmacht der Indianer!

    Der Historiker in mir sagt: die Ausrottung der nordamerikanischen Urbevölkerung war ein langes Spiel aus Kriegen und Intrigen.

    Mal verbündete man sich mit einem Volk um ein anderes zu vernichten, dann vernichtete man mit einem anderen Bundsgenossen die, mit welchen man noch eben verbündet war, man täuschte, man schwächte mit Alkohol und Drogen, man kaufte Freunde, die man dann tötete, usw. Man säte Unfrieden durch Handelsverträge, die aber schon im nächsten Moment das Papier nicht mehr wert waren, auf dem sie geschrieben standen, oder man setzte Juristen ein, gegen die die Indianer keine Chance hatten, weil sie das entsprechende Gesetzeswesen nicht kannten, man vereinbarte Reservate, die, sobald sie wirtschaftlich interessant wurden wieder geändert wurden, was auch immer.

    Die Art und Weise, wie die Vereinigten Staaten gebaut wurden ist die Art und Weise, wie nun die amerikanische Herrschaft globalisiert wird.

    Jetzt geht es um die Vernichtung und Plünderung des eurasischen Kontinentes, und zu diesem Behufe hetzt man EU und Russland aufeinander.

    Sind diese beiden erledigt, kommt Asien dran. China auf der einen, die restlichen asiatischen Länder auf der anderen Seite.

    Ob den Amis letzteres gelingen wird bin ich mir nicht sicher.

    Ersteres ist schon halb geschafft.

    Es gäbe wohl die Möglichkeit, das zu stoppen, jetzt und sofort!

    Man muss nur sagen: "Schluss mit der Einmischung der USA in die Angelegenheiten anderer Länder!!!"

    "In eurem Land könnt ihr machen, was ihr wollt, hier habt ihr nichts zu melden!"

    Allein, ich sehe es nicht.

    Unsere Herrschenden tanzen nach ihrer Pfeife und sie verfügen über ausreichend Anhänger unter den Völkern, um ihr Ziel zu erreichen!

    Die Post-Linke marschiert bereits unter ihrer Flagge.

    Die Regierungen lassen unter ihrer Flagge aufmarschieren.

    Die Presse drischt ihre Propaganda.

    Und alle sind superstolz darauf. Man feiert Halloween und Valentine.

    Man misst Qualität daran, ob etwas in den USA verkaufbar ist.

    Man importiert amerikanische Gesetze und imitiert amerikanische Verträge.

    Man macht nach, was man im Fernsehen sieht und beurteilt seine Umwelt nach dem Fernsehprogramm.

    Es wird keinen Frieden in der Ukraine geben, weil der Krieg in der Ukraine der Sprengsatz ist, der Europa vernichten soll!

    Russland kann rein gar nichts machen, das zu verhindern.

    Kein Ukrainer könnte etwas dagegen tun, keine Ukrainerin.

    Die EU könnte, aber die EU will nicht.

    Es ist absolut gleichgültig, was irgendein Europäer sagt, solange Europa den Kriegskurs der USA decken, unterstützen, geil drauf sind wie die führenden Polen und Gauck, oder wie Merkel und Hollande bejainen.

    Ein europäisch-asiatisches NEIN ist der einzige Weg!

    Ein Nein wird nicht kommen.

    Die EU will ihrem Massa dienen bis zum Tod!

    Kyiv151

     

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  • Keine Atempause, Geschichte wird gmacht – es geht voran!

    Der Pudel Schulz wurde in Athen mit Retsina begossen und kehrte dümmlich grinsend heim.

    Man habe gute Gespräche geführt, einige Fragen seien offen geblieben – zu deutsch: das mit dem "dene red ich Tacheles" war deutsche Herrenreiter-Großmäuligkeit, Schulz rannte in Athen Türen ein, wie Hong Kong Phooey im Intro – mit Kungfu-Gestik rauschte er durch's Fenster und plumpste auf die Straße!

    Man hörte ihm wohl zu, das war alles.

    Der Herr Sozialdemokrat hatte keinen Bock auf ideologische Debatten. Im Fernseher labert er irgendeinen Stuss von wegen "gelenkter Demokratie" und "transnationaler Demokratie". Letzteres haben wir, erfuhr ich. Da ich nicht weiß, was das ist, googelte ich es. Hat scheint's irgend etwas mit Habermas zu tun. Oder soll was mit dem zu tun haben. Da soll es auch eine Studentendebatte drüber geben. Jedenfalls ist es rein ideologischer Quatsch, den Schulz nicht mit der griechischen Regierung besprechen will, dann bitte möge er auch uns damit verschonen.

    Das Wort "ideologisch" wird jetzt immer öfter gebraucht, wenn jemand etwas sagt, das den Altenativlosen widerspricht. Ich denke, es wird bald der Serie Antisemitismus-Hitler/Rechtsradikal-Verschwörungstheoretiker beigefügt. Schade, wieder ein Wort, das man so ablutscht, dass es nutzlos und inhaltsfrei wird.

    Die Stärke der EU war doch immer ihre Einstimmigkeit, die untergräben die bösen Griechen nun, hört man jammern.

    Sehen wir uns kurz an, was der Duden zu Ideologie zu sagen hat:

     

    Duden Ideologie

    Wir stellen fest, das die  Punkte A.+B.+C. unter "Bedeutungen" vollständig beschreiben, was die EU-Fanatiker betreiben.

    Man könnte sagen, im Dienste einer spezifischen Kaste wurde ein Konstrukt über einen Kontinent, oder Teil-Kontinent genauer gesagt, gestülpt und alles Leben auf diesem Kontinent unterliegt einem totalitären Diktat, sich diesem Konstrukt unterzuordnen.

    Dies verleitet viele Kritiker von EUdSSR zu sprechen, das ist aber falsch.

    Die UdSSR erstreckte sich lediglich über das Territorium des russischen Zarenreiches, wie es mehr oder weniger in den 1.Weltkrieg ging, nach dem 2.Weltkrieg kamen Galizien und das Baltikum dazu, was mit den Funktionen Galiziens und des Baltikums im 3.Reich zusammenhängt, kurz: Stalin wollte diese NAZI-Hochburgen nicht einfach dem Westen überlassen, sondern selbst die Hand drauf halten.

    Das russische Zarenreich entstand in seiner bekannten Form nach der Mongolenherrschaft, im Laufe der Jahrhunderte kamen Territorien dazu, andere brachen weg, es war immer ein Vielvölkerstaat, wohingegen Europa aus dem Zerfall des Römischen Reiches entstand und Nationalstaaten herausbildete.

    Die UdSSR war tatsächlich der erste Ansatz, den unterschiedlichen Völkern des Zarenreiches eine eigenständige politisch-staatliche Organisation zu ermöglichen, indem das Zarenreich in territorial eigenständige Sowjetrepubliken aufgeteilt wurde.

    Jede Sowjetrepublik hatte das verfassungsmäßige Recht, aus der Union auszutreten. Das war unter der KPdSU zwar rein formal, kam aber in den 90-ger Jahren des 20.Jahrhunderts zum Tragen.

    Und es hat Bedeutung, das gesamte Gezeter um die Ukraine hängt damit zusammen.

    Betrachtet man die Ereignisse im historischen Fluss, zeigt sich der genau umgekehrte Prozess: die UdSSR bedeutete die Aufteilung des russischen Zarenreiches, die EU die Auflösung der Nationalstaaten.

    Der zweite Unterschied sind die Staatsziele!

    Die militärische Doktrin der UdSSR war eine rein defensive, die Aufgabe der Roten Armee bestand ausschließlich in der Verteidigung des Territoriums der UdSSR.

    Die wirtschaftliche Doktrin der UdSSR hatte als oberste Priorität die notwendigen wirtschaftlichen Bedürfnisse der Gesamtbevölkerung zu decken und nur wenn das gewährleistet ist, Luxusgüter für den Konsum zu produzieren, wobei nach der Definition der UdSSR die Pflege von Bildung und Kultur zu den Notwendigkeiten zählte.

    Ich betone hier noch einmal: es geht nicht darum, ob das und wie es dann auch tatsächlich umgesetzt wurde!

    Auch an diesen beiden Punkten ist die EU das reine Gegenteil: die militärische Doktrin ist seit Jahren erklärtermaßen offensiv! Kein EU-Boss, der nicht permanent Militäreinsätze jenseits der eigenen Grenzen fordert, Gauck ist zum leidigen Hauptredner militärischer Aggression geworden.

    Die wirtschaftliche Doktrin der EU hat vor allem die sogenannte Wettbewerbsfähigkeit europäischer Konzerne im Auge und die Bevölkerungen dienen als Reservoir an absolut verfügbarer Arbeitskraft.

    Die einzige Gemeinsamkeit, die zwischen EU und UdSSR besteht, ist die vollkommene Unterordnung des Territoriums und seiner Menschen unter eine totalitäre Ideologie!

    Na ja, oder doch noch eine zweite: Die jeweiligen Vertreter der Ideologien behaupten von sich selbst, die absolute Vollendung der Menschheitsgeschichte zu sein, was ihnen erlaubt, Menschen, welche ihre Auffassung nicht teilen als minderwertig anzusehen und sanktionieren zu dürfen.

    Nun schreiten wir im Duden-Eintrag weiter zu den Synonymen.

    Greifen wir "Weltanschauung" heraus.

    Die Weltanschauung der KKE ist eine andere als die in der EU gängigen.

    Beide Regierungsparteien Griechenlands teilen die Weltanschauung der EU.

    Die einzige Frage, die besteht, ist also eine danach, wie diese Weltanschauung gelebt wird, beziehungsweise, welcher Spielraum in der Umsetzung der Weltanschauung vorhanden ist.

    Die Weltanschauung der UdSSR war Sozialismus/Kommunismus, die der EU firmiert unter dem Label "Demokratie und Freiheit".

    Die UdSSR war daran zu messen, wieweit es ihr gelingt, das Zarenreich in den Kommunismus zu führen.

    Die EU ist daran zu messen, wieweit sie "Freiheit und Demokratie" umsetzt.

    Demnach ist das Verhalten der EU zu Griechenland der erste reale Gradmesser, auf den die EU trifft: innerhalb der eigenen Reihen hat sich ein Volk die Freiheit genommen, demokratisch Kräfte an die Macht zu wählen, die andere Antworten haben, als von den Mächtigsten in der EU gewünscht.

    Die erste Reaktion darauf legt uns nahe, dass Freiheit die Freiheit derjenigen ist, welche die stärksten Mittel zur Durchsetzung ihrer eigenen Interessen zur Verfügung haben.

    Deutschlands Staatssender DW findet treffliche Worte:

    ZEIT DW

    Demokratie heißt: der Herrenkaste widerspruchslos zustimmen, Freiheit heißt: freiwillige Unterwerfung unter Diktate der Macht.

    Geht es nach dem Willen von Frau Wesel.

    Hier übrigens ein Jugendbildnis der Dame, das mir ihr Freund Charlie hat zukommen lassen:

    tarantula036

     

    (Billiger Witz, find ich auch, aber hey: Satire darf alles!)

    Ich bin kein Demokrat, ich bin Kommunist. Ich lebe in einem demokratischen Land und hätte mich folglich an die Gepflogenheiten des Landes zu halten.

    Aber wie wollt ihr mich denn überzeugen, dass ich mich an die Gepflogenheiten des Landes halten soll, wenn ihr euch selbst nicht daran haltet?

    Hoffen wir, Frau Wesel fürchtet sich zu Recht und es gelingt der griechischen Regierung, die verkrusteten Machtstrukturen in der EU aufzubrechen.

    Man kann hier ja kaum mehr atmen!

    Ansonsten wird die EU wohl eine 3.Gemeinsamkeit mit der UdSSR bekommen – und den Orkus hinabschwimmen!

     

     

     

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  • Faschismus und Gegenwart

    Die DKP verbreitet einen Text, "Deutsche Zitronen. Wie PEGIDA den Abendland-Fundamentalismus auf den Punkt bringt" der doch angesichts dessen, dass er von einer alteingesessenen kommunistischen Partei verbreitet wird und nicht von einer Schülergruppe aus 15- bis 17-jährigen, etwas befremdet.

    Seine Vorschläge PEGIDA zu begegnen formuliert er folgendermaßen:

    "Wo PEGIDA aufzutreten versucht, sollten wir das aktiv verhindern, wie es sich in den vergangenen Jahren erfolgreich zum Standard gegen Nazis entwickelt hat: in Formen des zivilen Ungehorsams, mit den Mitteln von Platzbesetzungen, Straßenblockaden, der Verhinderung oder mindestens unübersehbaren Störung von Veranstaltungen in Sälen oder unter freiem Himmel. Denn der antiislamische Rassismus hat sich als mörderische Ideologie und Praxis erwiesen. Für ihn darf nirgendwo „Verständnis“ geäußert oder gar mit seinen Vertreter_innen verhandelt werden."

    Das ist genau die Falle, in die man hineinrennen soll, und der Zweck, zu dem PEGIDA kreiert wurde! Eine sich als Antifaschismus selbstdarstellende East Coast – West – Coast – Hip Hop – Prügelei, oder klassischer: Wannabe-Streetgangs spielen Politik, man kraftmeiert auf der Straße anhand eines künstlich geschaffenen Konfliktes ohne irgendein Problem auch nur im entferntesten zu berühren.

    "Für ihn darf nirgendwo „Verständnis“ geäußert oder gar mit seinen Vertreter_innen verhandelt werden." zuletzt ist eigentlich nur großmäulige, verbalradikale  Auftrumpferei, die alleine dadurch lächerlich wirkt, da PEGIDA-Vertreter mit absoluter Sicherheit kein Interesse an "Verhandlungen" mit pöbelnden Linken haben und Vertreter der etablierten Politik sich von Linken nichts vorschreiben lassen.

    (Der Vollständigkeit halber: der Elsässer macht einen auf reach out to the left, was aber wahrscheinlich eher der Erschließung neuer Absatzmärkte für seine Produkte dient; davon ab: nach dem Ende von Lutz Flachmann ist ein Posten als Führer frei geworden, Bewerbungen werden noch angenommen.)

    Das ist umso ärgerlicher und gefährlicher angesichts der unübersehbaren exponentiell ansteigenden Faschisierung europäischer Staaten.

    Faschismus kommt sehr gut ohne Hitler und Antisemitismus aus, ja, kann in der aktuellen politischen Situation beide sogar für sich instrumentalisieren, wie Yatzenjuks Auftritt in der ARD gemeinsam mit den psychopatisch anmutenden Ausfälligkeiten des polnischen Außenministers Grzegorz Schetyna im Zusammenhang mit der Befreiung von Auschwitz auf erschreckende Weise belegen. Glaube niemand, das sei nicht konzertiert!

    PEGIDA ist ein Bestandteil dieser Faschisierung Europas, aber es ist nur ein untergeordnetes Segment, eine Provokation, die auf die in der durch den Verfasser des zitierten Papieres Art und Weise hereinzufallen erst richtig an Kraft gewinnt.

    Geheimdienste befassen sich mit der Analyse der verschiedenen Milieus und wissen sehr genau, wie sie diese links-aktionistischen Knallköpfe in Fahrt bringen können.

    Verwunderlich, dass dem Verfasser das nicht auffällt, da er doch völlig richtig erkennt, dass PEGIDA durch die Medienpräsenz, und wie ich hinzufügen möchte,  Schaumschlägerei der Behörden und Politiker, überproportional hochgekocht wird.

    Dem vom sozialen Abstieg betroffenen oder bedrohten Kleinbürger wirft man den "Islamisten" als Knochen hin und dem unausgegorenen Linkssektierer den realen oder vermeintlichen NAZI.

    PEGIDA ist menschenfeindlich, diskriminierend, erniedrigend und beleidigend! Wenn PEGIDA von "abendländischer Kultur" redet, dann ist das fast Satire, denn PEGIDA ist Ausdruck kultureller Verrohung!

    Hinzu kommt die Frage, welche abendländische Kultur das denn sein soll – die des 30-jährigen Krieges oder die der französischen, britischen, portugiesischen und spanischen Kolonialreiche, die der K&K-Monarchie, die des Russischen Zarenreiches…???? Liste beliebig fortsetzbar, wir sehen, ein homogenes Abendland existierte nie, bestenfalls als romantische Idee in einem Essay von Novalis aus einer Zeit, in der das Wort Essay noch nicht gebraucht wurde.

    Aber wir brauchen gar nicht geschichtsgebildet werden, die EU selbst ist ein perfektes Beispiel, handelt es sich hierbei doch um einen brodelnden Kochtopf, auf den Mutti Merkel mit aller Kraft den Deckel presst.

    In diesem Zusammenhang kann von einer Umwandlung der Faschismen nationaler Prägung in einen Euro-Faschismus gesprochen werden, und schafft es die Linke in dieser Situation nicht, endlich erwachsen zu werden, wird sie als marginales Kolorit darin verschwinden.

    Erwachsen werden bedeutet: das Entwickeln einer politischen und ökonomischen Perspektive, die vermittelbar und realisierbar ist!

    Das setzt aber eine zuverlässige inhaltliche Ausrichtung, ideologische Abwehrfähigkeit und eine Strukturierung voraus.

    In den 35 Jahren, die ich eine deutsche Linke kenne, und bei der ich 18 Jahre davon versucht hatte, mich praktisch einzubringen, war sie gänzlich unfähig, diese notwendigen Grundvoraussetzungen zu erfüllen.

    Sie war gekennzeichnet durch eitle Selbstinszenierung, Überheblichkeit, fassungslos machender Verantwortungslosigkeit und Abenteurertum.

    Fragen, welche hier besonders wichtig werden:

    Warum ist es unmöglich, tragfähige, ausbaufähige politische Arbeit aufzubauen?

    Warum ist es immer so, dass jeder Ansatz, in dem Augenblick, in dem er das Potential erreicht hat, Funktionsfähigkeit entwickeln zu können, durch relativ primitive und durchschaubare Sabotage wieder zunichte gemacht wird?

    Warum kann die Linke keine Akzente setzen sondern läuft immer den neuesten, fremdbestimmten Vorgaben mit überlautem Geschrei hinterher?

    Dass PEGIDA in Ostdeutschland wirksames Potential entfaltet, hat Gründe:

    erstens: die Erwartungen, die mit der Auflösung der DDR und den Anschluss an die BRD verbunden waren, wurden nicht erfüllt und konnten das auch gar nicht;

    zweitens: die Diskreditierung des Sozialismus und seine Gleichsetzung mit der NS-Diktatur ersticken die Fehleranalyse und die Suche nach alternativen Wirtschaftsmodellen jenseits des Kapitalismus bereits im Keim.

    Klassischer Bestandteil des Faschismus ist es, ein in-Frage-stellen des Wirtschaftssystems zu unterbinden, indem eine virtuelle Volksgemeinschaft beschworen wird, die, ist sie nur erst einmal verwirklicht, alle Probleme löst.

    PEGIDA auf primitive Ausländerfeindlichkeit zu reduzieren ist falsch, das ist sogar eher sekundär, primär ist die positive Ausrichtung, die sich in Elsässers ständig wiederholten de Gaulle-Zitat vom "Europa der Vaterländer" hervorragend ausdrückt.

    Nehmen wir als Richtwert, seit wann ein "Europa der Vaterländer" die Arena der Geschichte betreten hat, so setzte ich hier Karl den Großen. Das mag historisch-wissenschaftlich zweifelhaft sein, da ein "Europa der Vaterländer" Ergebnis des Zerfalls des römischen Reiches war, aber man kann es als Richtwert darum setzen, da durch Karl dem Großen eine Art Neuordnung des Territoriums eingeleitet wurde.

    Nun hat dieses Europa der Vaterländer uns genau dort hin gebracht, wo wir heute sind, da ja die Gegenwart immer das Gesamtergebnis der Vergangenheit ist, und wir erkennen: eine romantische Rückbesinnung auf irgendeinen Zeitpunkt der Vergangenheit mag als private Marotte ja angehen, als politisches Konzept ist sie eine Geistesverwirrung. Sie ist noch kein Faschismus, beinhaltet aber die Gefahr des Faschismus, sie ist noch nicht gewalttätig, beinhaltet aber zwangsläufig die gewaltsame Umgestaltung der Gesellschaft anhand einer Phantasie, die keiner Realität standhalten kann.

    In der Ukraine kann ein derartiger Prozess derzeit praktisch beobachtet werden. Und ebenso kann anhand der Ukraine praktisch erkannt werden, dass keine Lösung irgendeines Problems darin enthalten ist: man friert, hungert, ängstigt sich, fällt im Krieg, arbeitsemigriert eben als Ukrainer, das war's.

    Das Beschwören der Volksgemeinschaft auf dem Majdan und das Beschwören der Volksgemeinschaft durch PEGIDA sind ein und die selbe Sache, angepasst an die jeweiligen nationalen Unterschiede, und haben beide ein virtuelles Europa als gemeinsames Abgrenzungsmoment gegen den Rest der Welt.

    In der Ukraine bezieht das "Ukrainertum" seine Definition aus der Abgrenzung zum "bösen Russen", das "Deutschtum" aus der Abgrenzung zum "bösen Moslem", ein linker Gegenreflex, wie er durch das Papier, welches Anlass dieses Artikels hier ist, zum Ausdruck kommt, verwirklicht aber exakt den gleichen Mechanismus: hier ist es eben keine Religion oder Nationalität, über das die eigene Gemeinschaft konstituiert wird, hier ist es eine vermeintliche eigene, "linke" "moralische Überlegenheit" über den moralisch minderwertigen Rassisten, beschränkt sich auf die Verteufelung, erkennt keinerlei Ursachen und Determinanten und hat letztendlich keinerlei Lösung außer eine brutale, gewalttätige Repression anzubieten.

    Man/frau rechtfertigt die Sucht, Repression auszuüben, aus Parolen wie "Kein Fußbreit den Faschisten" und "Keine Toleranz gegenüber der Intoleranz", und schwindet PEGIDA dahin, findet man einen neuen Feind, der taugt, seine Reflexe wiederzubeleben, entwickelt aber kein Konzept, das über den Appell an die herrschende Klasse, doch bitte netter zu herrschen, hinausgeht.

    Nun ist es aber so, dass die herrschende Klasse, selbst wenn man unterstellt, sie beinhalte eine Anzahl Individuen, die von sich aus eh lieber netter herrschen würden, der Realität nur folgen, aber sie nicht zwingen kann, weil der Kapitalismus das strukturell gar nicht zulässt.

    Kapitalismus produziert nicht Krieg, er ist Krieg!

    Ein wunderbares Beispiel liefert uns derzeit China!

    Jeder Marktanteil, den China erobert, ist ein Marktanteil, den der Westen verliert. Jeder Gewinn, den China einfährt, bedeutet für den Westen Verlust.

    Im Kapitalismus bedeutet de Nutzen des einen den Schaden des anderen und umgekehrt, und da sich jeder selbst der Nächste ist können Probleme innerhalb des Kapitalismus nicht überwunden, im besten Falle nur verwaltet, werden.

    Für die Bevölkerung bedeutet das: jeder chinesische Arbeiter, dem es besser geht, ist ein westlicher Arbeiter, dem es schlechter geht oder umgekehrt!

    Westlicher Wohlstand ist das Ergebnis gnadenloser Unterdrückung, Aufrechterhaltung des Elends und Ausplünderung in den imperial beherrschten Teilen der Welt.

    Globalisierung ist ein Imperialismuskonzept, das beinhaltet, sich diese Elenden und Unterdrückten als Absatzmärkte für die westlichen Konzerne zu erschließen.

    Da der "freie Markt" nicht verhindern kann, dass die Wirtschaftseinheiten dieser Länder selbst als Konkurrenten in die Arena steigen,  müssen marktfremde Hebel angesetzt werden. Der Sanktionskrieg gegen Russland ist so ein marktfremder Hebel, der sich aber vor allem in einer Schwächung Europas und einer Stärkung Chinas auf dem Markt ausgewirkt hat.

    Da es dem Westen zum ersten Mal seit 1945 nicht gelungen ist, den Gegner durch solche marktfremden Hebel einzuschüchtern, ist eine neue Situation entstanden, eine Verschiebung der Machtverhältnisse im Wirtschaftskrieg, welche die Vorherrschaft der westlichen Konzerne ernsthaft bedroht.

    Da Kapital entweder monopolisiert oder zerfällt, werden die Bandagen des Vorherrschaftskampfes zunehmend härter, bis sie die härteste Form, den Versuch der gnadenlosen militärischen Vernichtung des Gegners, erreichen.

    Faschismus ist das Zusammenschweißen der eigenen Bevölkerung hinter der eigenen Frontlinie und das Aussondern der Gegenkräfte bis hin zur Ausmerzung der Gegenkräfte. (Kein Widerspruch zu Georgi Dimitroff, sondern eine spezifizierende, zusätzliche Formulierung.)

    Gegenwärtig befindet sich der Euro-Faschismus in der Experimentierphase. In dieser ist PEGIDA ein Laborversuch.

    Die Kampagne 2013, die Bevölkerung gegen den "bösen Russki" zu mobilisieren, scheiterte kläglich. Das Ergebnis war eigentlich eher, Sympathie für den angezielten Feind zu erzeugen.

    Der Schuss gegen Russland hatte sogar einen fatalen Rückstoß: nicht Moskau wurde als Feind gebrandmarkt, sondern die FED!

    Nun greift das natürlich bei weitem zu kurz, die FED ist ein Projekt innerhalb der imperialistischen Struktur, das nötigenfalls auch ausgetauscht werden kann, aber es weist in die richtige Richtung.

    Dass eine Umstrukturierung mit erheblichem Aufwand verbunden ist erkenne ich daran, dass die FED mit der Propaganda beschützt wird: "Kritik an der FED ist Antisemitismus".

    ISIS – PEGIDA – Paris ist ein Strategiewechsel, der es ermöglicht, die Aggression gegen Russland und China fortzusetzen, aber die Verwirrung der Bevölkerung in eine andere Richtung zu lenken. Die Leute werden, anfällig gemacht durch langjährige Hetzkampagnen via Fernsehen, Radio und Printmedien, wie Hunde vor den Schlitten gespannt!

    Dass die Aggression gegen Russland und China zunehmen wird hat Obama in seiner letzten State on Union-Rede unterstrichen: sein Jubel über den Schaden, den der Westen in Russland anrichten konnte ebenso wie die Ankündigung, China wolle die Regeln für Asien schreiben, aber es sollen die USA sein, die es tun werden, ist klare Kriegsrhetorik!

    Viele Analysten sagen, man solle jetzt nicht zu schwarz malen, einen heißen Krieg gegen Russland und China wird der Westen nicht führen, die Dinge bewegen sich in Richtung einer multipolaren Welt.

    Euer Wort in Gottes Ohr, aber nein: sie gehen so weit! Die berühmten 1% werden kein Einsehen haben, dass sie Machteinbußen verkraften müssen! Sie behalten es sich als letzte Option vor, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, als "Ultima Ratio", wie der Bundesgaukler es nennt, sobald ihnen andere Ideen ausgehen, tun sie es! Und natürlich hoffen sie darauf, einen Angriff des Gegners provozieren zu können um die Hände in Unschuld zu waschen, denn wie heißt es sinngemäß in dem alten SF-Klassiker "Der Tag an dem die Erde unterging": "Die sind bereit, die Welt in die Luft zu sprengen, wenn es nur möglichst profitabel ist!"

    Das Eskalationspotential, welches die Stellvertreterkriege in Syrien und Ukraine beinhalten übersteigt erheblich, was wir aus der Zeit des sogenannten Ost-West-Konfliktes kennen. Russland kämpft nach der Kutusow-Methode (kann in Tolstois "Krieg und Frieden" studiert werden, ich empfehle die Neuübersetzung von Barbara Conrad) und noch ist genug Zeit, Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

    Im Umgang mit PEGIDA ist es also essentiell, etwas mehr Gehirn zu investieren, als es für Cowboy&Indianer-spielen nötig ist! Ich sagte es schon, sich ihnen gegenüber als selbsternannter Bessermensch aufzuführen und auch noch übergriffig zu werden, macht einen zum Ochsen, der von den Strategen des Imperiums am Nasenring durch die Arena geführt wird.

    Aktuell, soweit ich den Überblick habe, verfügt die deutsche Linke weder über Kapazitäten Gegenmacht auszuüben, die imperiale Aggression auszubremsen, noch über Konzepte, dem wirtschaftlichen Niedergang weiter Teile der Bevölkerung entgegenzuwirken.

    Diese beiden Dinge sind aber die einzige Medizin, die sinnvoll wirken kann!

    Die glorreiche "friedliche Revolution" Deutsche Wiedervereinigung, das war nur ein Taschenspielertrick: den Bürgern der wirtschaftlich schwächelnden DDR den Anschluss an die wirtschaftlich omnipotente BRD versprechen nennt man heute Geopolitik.

    Den Menschen eine Perspektive aufzuzeigen, die sie als realistisch wahrnehmen und aufgreifen können, das ist die wahre Kunst des Revolutionärs!

    Im Prinzip eine Aufgabe, der sich die DKP annehmen könnte, wenn sie es nicht zufrieden ist als Museumsstück linker Geschichte unherzuspazieren.

    Die Linke sollte anstatt ein Punks&Skins-divided-Revival zu versuchen nach Gründen forschen, warum es ihr nicht gelingt, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen!

    Und sich "Winters Bone" angucken. Echt geil, der Film!

     

     

     

     

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  • Mutti soll es richten

    Der seit langem angekündigte Generalangriff auf den Donbass hat begonnen.

    Da Arsenj Yatz der Fratz Yatzenjuk erst vor kurzem in Berlin war und über das deutsche Fernsehen dem deutschen Publikum seine nationalsozialistischen Ansichten unkommentiert in das Wohnzimmer speiben durfte und er 1 1/2 Milliarden € an Zusagen erhalten hatte gehe ich davon aus, dass es mit Teilen der Regierung Merkel so besprochen war.

    Ich gehe davon aus, dass Die Linke aus derartigen Gesprächen und Entscheidungen ausgegrenzt wird – auch wenn festzustellen ist, dass Die Linke nur mehr eine Mischung aus antideutscher Ideologie und Sozialdemokratismus ist, ich denke das wäre dann doch ein Schritt inhaltlicher Korruption zu weit für den Platz an Merkels Tafelrunde, mittelfristig halte ich es allerdings nicht für ausgeschlossen, bedenkt man, dass vor allem die GÜNEN Deutschlands Russenschlächter No.1 sind und die Etablierung der Faschisten in Kiew stark der Unterstützung durch die GRÜNEN zu verdanken ist; es GRÜN ist, die NAZIs auf dem Territorium der ehemaligen UdSSR als bürgerbewegte Demokraten darzustellen und den Atlantik-Brücken-Propagandist Andreas Umland als Anstreicher für Wissenschaftlichen Touch zu nutzen – und Die Linke sich den GRÜNEN mit Vorliebe anbiedern.

    NAZIs und Anstreicher haben in der wissenschaftlichen Verklärung ideologischer Gesichtspunkte Tradition, bedenkt man dass die nationalsozialistische Rassentheorie an der Ludwig-Maximilians-Universität zu München bedeutendes Forschungsthema war und man dort zufällig stets zu "wissenschaftlichen Ergebnissen" gelangte, warum die Juden Untermenschen und die Theorien des Estländers Alfred Rosenberg unumstößliche Wahrheiten seien.

    Es gibt leider zu viele Trottel auf der Welt, denen man mit dem Wort "Wissenschaft" zu jedem Thema ein "oh" und ah" entlocken kann.

    Auffällig ist der Zeitpunkt der Kiewer Völkermordinitiative!

    Erst die Betteltour des NAZIs Yazenjuk.

    Dann Poroschenkos Ankündigung der "Endlösung der Donbassfrage" noch 2015.

    Deutsche Konzernmedien haben sich besonders mit dem Einpeitschen der deutschen Bevölkerung zu Gunsten der NAZIs in der Ukraine unbeliebt gemacht.

     

    Plötzlich tauchte ziemlich genau ein Jahr nach dem Beginn der Putschkampagne in der Ukraine in Deutschland diese merkwürdige PEGIDA-Bewegung auf.

    Aus heiterem Himmel  wird  Paris von 2 Anschlägen heimgesucht, die militärisch sinnlos, propagandistisch ausschließlich für die Interessen des Westens nutzbar sind, die Angst und Schrecken unter der Bevölkerung erzeugen aber politisch und militärisch Verantwortliche des Westens zur Gänze ungeschoren lassen, und last but not least  derart Wasser auf die Mühlen von PEGIDA spülen, als seien sie extra dafür bestellt worden.

    Die Bestellung kam natürlich nicht von PEGIDA. Dieser sonderbare Verein selbst ist nur eine Massen-Verwirrung.

    Aber beide, PEGIDA und Paris, standen sichtlich auf dem selben Bestellzettel.

    Dass PEGIDA keine spontan aus dem Volke heraus entstandene Bürgerbewegung ist, machte der gestrige Montag 20.Janunar deutlich.

    Auf einmal steigt Koks-Lutz Bachmann zum Anschlagsziel auf. Ja glaubt denn wirklich jemand, Organisationen, die im Krieg zwischen USA und Russland stehen, würden sich für so einen kleinen Windelpupser interessieren?

    Wie Charlie Hebdo zum Theaterdonner einer Selbstinszenierung der Presse und der Politiker als Kämpfer für das "freie Wort" gelang, so nutzt man dieses nun für den Posaunenchor der "Demonstrationsfreiheit", die so heilig wäre, dass sie unbedingt mit Bundespolizei ind möglicherweise auch Bundeswehr abgesichert werden müsse.

    Und dieweilen Straßen in ganz Deutschland zu Hühnerställen werden, auf denen sich PEGIDA und AntiPEGIDA tummeln, startet die Offensive zur Endlösung der Donbassfrage.

    Bedenkt man, dass diese PEGIDA angeblich gegen die Regierungspolitik gerichtet sei und taube Ohren von Politikern öffnen soll, kann man sich über deren Forderungskatalog eigentlich nur verwundert die Haare raufen!

    (zu finden auf YouTube als:

    Pegida-Absage: Pressekonferenz Teil 1 – Statements von Bachmann und Oertel am 19.01.2015

     

    Der klingt ja 1:1 wie von Otto Schily, Hans-Peter Friedrich und Thomas de Maizière während eines Saufabends in Steinmeiers Villa verfasst!

    Wo ist denn da bitte ein einziges Komma, das nicht längst in höchsten Regierungskreise Thema ist?

    BESTE VERFASSUNGSSCHUTZSCHULE! Das ist das einzige, was mir dazu einfällt!

    Was diese Leute als Forderungen von unten simulieren sind nichts anderes als Forderungen, die seit geraumer Zeit vom Innenministerium erhoben werden, angereichert mit einer Positionierung zu Russland, wie sie den Wünschen der deutschen Wirtschaft entspricht!

    An dieser Stelle kann ich nicht anders, als vor meinem Feind, dem Verfassungsschutz, anerkennend den Hut zu ziehen: Das hinzubekommen, die Ziele des Innenministeriums als Forderung von unten an die Regierung auf die Straße zu bringen, da sagt mir der blanke Sportsgeist: Alter, das verdient wirklich Applaus ob der technischen Raffinesse ebenso wie der Befähigung, den Coup umzusetzen!

    Pflicht und Kür: volle Punktzahl!

    Dann hört man noch Geheule, dass zu wenig deutsche Kultur übrig sein würde.

    Ja Leute, wie blöd seid Ihr?

    WENN DIE HERR(FRAU)SCHAFTEN DEUTSCHE KULTUR HABEN WOLLEN, DANN MÜSSEN DIE HEER(FRAU)SCHAFTEN DEUTSCHE KULTUR EBEN LEBEN UND NICHT ZU MAMI MERKEL UNTER DEN ROCK KRIECHEN UND HOFFEN SIE SCH…ST DEUTSCHE KULTUR DORT AUS!

     

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