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  • Merkel uns Hollande gehen zum offenen Faschismus über

     

    Soweit es Hollande betrifft ist das unter Berücksichtigung geltender Gesetze freilich nur eine Lachnummer – ein Mann, der 4 Monate davon entfernt ist, mit einem gewaltigen Tritt in den Steiß aus dem Amt katapultiert zu werden!

    Aber Vorsicht, im Faschismus gilt kein Recht!

    In Deutschland sind wir die glücklichen Gewinner mit der Auswahl für 2017

    a: Merkel regiert weiter mit  den Grünen;

    b: wir bekommen das selbe in rot-rot-grün; hierbei wird die Gysi-Kipping-Meute alle kritischen Stimmen in der Linken neutralisieren, aber dafür verkauft man als Fortschritt Blödsinn wie Veganerfraß auf Staatsbanketts zu servieren und eine gruselige Gestalt des Typs Lamya Kaddor zur Bundespräsidentin zu machen.

    Hier muss man einschränken, dass im Krieg nicht gewählt wird, was uns weiterhin schwarz-rot unter Merkel beschert.

    Wie auch immer, für die Lebensrealität kann es uns eh egal sein.

    Wie komme ich darauf? Keine gemeinsame Pressekonferenz der "Normandie 4", keine gemeinsame Darlegung nach dem Syrien-Gespräch ohne Merkels Nazi-Pitbull Poroschenko.

    Das macht das Ende jeder Kompromissmöglichkeit sichtbar. So spricht man nicht als Diplomat, man raspelt immernoch irgendwie Süßholz, diese Tatsache an sich ist eine eindeutige Aussage!

    Merkels Beitrag auf ihrer Pressekonferenz ist eine gutmensch-sabbernde Kriegserklärung! Ein verlogener Dreck, mit dem der Angreifer sich als rechtmäßig tarnen will.

    Sie folgt auf den Fuß der ebensolchen feigen – feige, da diese heulsusige Selbstdarstellung eines Völkermörders, der im Begriff ist, einen Weltkrieg zu entfachen alleine ästhetisch so ekelerregend ist – Kriegserklärung Kerrys:

     

     

    Die von der ukermärkischen Kröte gewünschten Sanktionen beinhalten das Verbot russischer Medien in der EU.

    Das Verbot russischer Medien ist ein Vorbote zur Generalsäuberung gegen unabhängige, realitätsorientierte Medien, wie diesen Blog hier, um die totalitäre Einheitspropaganda der Konzernmedien unwidersprochen in die Köpfe der Menschen hämmern zu können!

    In den USA wird seit geraumer Zeit diskutiert, dass das Geschwätz um "russische Hackerangriffe auf die Wahlen" zur  Vorbereitung gehört, einen Wahlsieg Don Trumps zu verhindern, gewinnt er, warn's die Rußen und die Wahl ist ungültig, mit allen Mitteln ist Hillary zur Imperatorin zu krönen.

    Ähnliches ist von den nächsten Wahlen in Frankreich zu erwarten, sollte Marine LePen und die kulturkonservative aber wirtschaftlich sozialistische FN anders nicht verhindert werden können.

    Wenn es überhaupt noch zu Wahlen in Frankreich kommen wird.

    Der Brexit konnte noch rechtzeitig zur Show-Veranstaltung ohne Wert umgewendet werden,  meiner Ansicht nach, indem man den Eton-Schüler Boris Johnson als Agent platziert hatte. Vielleicht fällt dem einen oder anderen auf, dass Johnson der einzige Brexit-Politiker ist, dem das einen Karrierekick beschert hat.

    In Frankreich wird das nicht gehen, dort wendet man den "Alles Rechte"-Trick an, in diesem Sinne muss begriffen werden, dass die EU nun eine Medienkampagne gestartet hat, sogenannte Rechte Parteien seien von Russland unterwandert.

    Es ist so weit, Leute, die Spiele sind eröffnet und das notorisch opportunistische Deutschland steht mal wieder auf der falschen Seite!

    Andere EU-Länder schrecken noch davor zurück.

    Man muss jetzt aber täglich mit dem Schlimmsten rechnen!

     

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  • Straßenszenen von der Krim September 2014

    Da ich ja ein sogenannter professioneller Fotograf bin waren meine Bilder von der Krim eigentlich nicht zur Veröffentlichung bestimmt.

    Ich bin da einfach nur rumgelaufen und habe Schnappschüsse gemacht, ohne mich um Winkel, Ausschnitt, Perspektive etc zu kümmern, was für professionelle Fotografen durchaus verpflichtend ist.

    Auf german-foreign-policy.com habe ich jetzt aber einen Artikel gelesen, der folgenden Satz beinhaltet: " Zudem hätten die westlichen Staaten neue Sanktionen gegen Russland zu verhängen, weil Moskau die Krim in ein "Konzentrationslager" verwandelt habe." meint der größenwahnsinnige Poltergeist Poroschenko.

    Mit der Einschätzung Steinmeiers in dem Artikel bin ich inhaltlich nicht d'accord, aus dem einfachen Grunde, da ich es eher so sehe, dass Merkel und Steinmeier das bekannte "guter Bulle böser Bulle"-Spiel abziehen. Die ukrainische Regierung wäre viel zu schwach, Berlin zu spalten. Auf internationaler Ebene wissen ja alle, dass die nichts weiter als kleine Hinterhof-Gangster sind, welche alleine durch die EU und die USA gehalten werden. Sie sind sozusagen wie Patienten, die am Tropf hängen. Kein Mensch nimmt sie ernst, im Gegensatz zur durch die Presse "informierte" Bevölkerung wissen Diplomaten schon meistens, was tatsächlich gespielt wird, sie sind schließlich Beteiligte, und die Ukraine hätte man längst verhungern lassen, würde man sie nicht gegen Russland einsetzen können.

    Nuuu, wie dem auch sei, ich hab mich jetzt doch entschlossen, dann zeig ich halt mal ein paar mehr Bilder aus dem "Konzentrationslager"; 3 aus Bachtschyssaraj hatte ich ja schon in die letzten beiden Artikel gepackt, jetzt noch ein paar von anderen Orten. Wir werden in Zukunft sicherlich mit Märchenstunden von der "annektierten Krim" des Typs "Poroschenko" durch unsere kranke Presse belästigt werden.

    Alles Bullshit. Die Krim hat genau 2 Probleme: erstens die Subversions- und Diversantentätigkeiten Kiews. Zweitens die Aggressionspolitik des Westens, vor allem aber der EU, welche schlicht die Entscheidung der Leute auf der Krim, sich von der Ukraine zu lösen und Russland anzuschließen, nicht akzeptieren und die Leute ihrem Willen zwingen will.

    Das alles hat natürlich schädliche Auswirkungen auf den Alltag der Menschen.

    Poroschenko weiß das, der einer Administration, sollte man von so etwas in der Ukraine überhaupt reden können, vorsteht, die die Ukraine in ein Völkergefängnis verwandelt hat – das Wort KZ ist Blödsinn, wenn es um eine Territorium dieser Art geht. Und wenn jemand die Krim zum "KZ" gemacht hat, dann die Poroschenko-geführte Regierung, denn es ist die Ukraine, welche den Krimbewohnern die Wege abschneidet, zeitweilig die Energieversorgung, die Handelswege für Nahrung und andere notwendige Güter, es ist Russland, welches die Versorgung vom russischen Festland aus organisiert, einschließlich des Baus einer Brücke.

    Es ist die Ukraine, welche Terroristen auf die Krim schleust oder auf der Krim aktiviert, wie beispielsweise die Medschli.

    Poroschenko weiß das, Steinmeier weiß das auch.

    Und  die BILD-Zeitung weiß es, die kräftig sich ins Zeug legt, dafür zu sorgen, dass das Leben auf der Krim schlechter wird und die Fortschritte beim Wiederaufbau behindert werden.

    Es ist der Klassiker: man tränendrüst etwas von "Demokratie, Freiheit und Menschenrechten", die Freiheit, welche man meint, ist, für die geopolitischen Interessen des Westens zu sterben, die Demokratie, die man meint, die Agenten des Westens zu unterstützen, und die Menschenrechte, die man meint, das Recht, dem Westen zu dienen.

    Hier kommt noch ein weiterer Klassiker hinzu, ethnische und religiöse Konflikte zu schüren, die es ohne den Westen überhaupt nicht gäbe. Und auf der Krim nicht geben wird.

    Die Bilder sind genau 2 Jahre alt. in Zwischenzeit hat sich, was ich gehört habe, vieles weiter verbessert.

     

    Beginnen wir mit dem Nachteben in Sevastopol. Etwas wenig Strom, was daran liegt, dass die Krim damals noch von der Ukraine aus versorgt wurde, heute besser, da Russland eine Stromversorgung für die Krim gebaut hat!

    OK, wir sehen, in Sevastopol alles völlig normal, könnte auch Italien oder Spanien sein, ist aber die Krim.

     

    Number next Wenden wir uns dem Nachmittag in Yalta zu:

    So, diese Auswahl reicht jetzt erst einmal für das quod erat demonstrandum, dass das Leben auf der Krim seinen völlig normalen Gang nimmt, was der faschistische Drecksarsch Poroschenko von seinem Herrschaftsbereich, wo der Staat, oder was als solcher dort gilt, Krieg gegen die Bevölkerung des eigenen Landes führt, gedeckt, unterstützt und gesponsert von Berlin und der EU, definitiv nicht behaupten kann.

    Was mich dazu führt noch einmal zu warnen: lasst euch von dem sozialdemokratischen NAZI-Knecht Steinmeier nicht einlullen! Der weiß genau alles auch, was ich weiß, nur noch mehr, wollte er also tatsächlich etwas Gutes leisten, müsste er vehement gegen die Sanktionen und für die Separation der Krim eintreten!


    Er müsste öffentlich machen, wie er den Putsch in Kiew erlebt hat und aussprechen, was für mörderische Verbrecher dort an der Macht sind.

    Das Blut, das in der Ukraine fließt, klebt ebenso an Steinmeiers Händen wie er mitverantwortlich dafür ist, dass der Wiederaufbau der Krim permanent an von außen herangetragene Erschwernisse stößt!

     

    PS: es kann jeder gerne die Fotos für nicht-kommerzielle Zwecke unter Angabe der Quelle weiterverwenden.

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  • Wär’s nicht so traurig könnte man ja lachen…

    Odessa hat nun von Poroschenko Saakaschwili als Gebietsgouverneur vor die Nase gesetzt bekommen.

    Als erstes fällt langsam auf: die Ukraine, das Land, welches unter allen mir bekannten Ländern derzeit jenes ist, welches am, man vergebe mir die unflätige Ausdrucksweise, meisten nationalistischen Dünnschiß quirlt, ist mittlerweile auch das Land, in dem bald jede Führungsposition, von den einheimischen Mafiabossen abgesehen, von Ausländern besetzt ist.

    Ob als Müllhalde für ausgemusterte Canaillen wie eben jenen georgischen Traum oder als Zwischenlager für amerikanische Reichensöhnchen wie Biden's Hunter, sie alle werden den einheimischen bevorzugt mit Begründungen, die andeuten, zurückhaltend ausgedrückt, dass die Einheimischen entweder zu blöd oder zu korrupt wären, ihre Geschicke selber zu leiten.

    "Hurraaahhh!, wir haben den Euromaidan gerevoluzzt, jetzt fickt uns nach Strich und Faden wie ihr wollt!"

    (Und abermals entschuldige ich mich für den sprachlichen Unflat.)

    Der Spiegel tat sich besonders hervor mit seriöser Berichterstattung zum Thema:

    Spiegel Saka

    Ob der Spiegel auch schreibt "Am 11.September 2001 kamen in New York einige Menschen zu Tode, weil 3 Hochhäuser in Brand gerieten" werden wir gegen Ende des Jahres erfahren, die Medien werden uns sicherlich nicht verschonen mit mindestens einer Woche 24 Stunden täglich 'Gedenken an September eleven', und auch der Spiegel wird seinen Teil beitragen.

    Schätzen wir es politisch ein: es kann nichts anderes sein, als eine Provokation der Bürger von Odessa!

    Ich meine: ein Typ, der mit nem fetten Tritt in den Steiß aus dem eigenen Land rausgeflogen ist und sich dort nicht mehr blicken lassen braucht so er den Knast vermeiden will! Der wegen Korruptionsvorwürfen gesucht wird, was schlecht ausgedrückt ist, weil ja jeder weiß, wo er sich aufhält, nämlich nur wenige Kilometer von der georgischen Staatsgrenze entfernt, wird eingesetzt um die Korruption in Odessa zu bekämpfen, die vor allem darin besteht, dass die Verbrechen der Leute, die ihn einsetzen, nicht aufgeklärt werden.

    Irgendwie will man die Leute zur Weißglut bringen, damit der Krieg dort fortgesetzt werden kann, denn gegen die Volksrepubliken Donezk und Lugansk traut man sich nicht mehr.

    Dazu passen die Gerüchte, Poroschenko den Friedensnobelpreis verleihen zu wollen. Das Schlimme an dieser Nobelpreisgeschichte ist nicht dass sie auftaucht, das Schlimme ist, dass man sich vorstellen kann, er könne ihn tatsächlich verliehen bekommen!

    Lebende amerikanische Präsidenten gehen langsam aus, Clinton fehlt noch auf der Liste. Ich vermute, der hat ihn nur deswegen noch nicht, weil zu viele Demokraten und zu wenige Republikaner Nobelpreisträger sind und die Buschs mit der Auszeichnung zu beglücken würde dann doch sogar Akademiker damit überfordern, eine Begründung zusammen zu erfinden.

    Also muss Billie Blowjob leiden. Das Leben ist ungerecht.

    Es kann durchaus sein, dass Poroschenko ihn bekommt, denn der Nobelpreis wird ansonsten an willfährige Knechte des amerikanischen Imperiums verliehen, um deren Image auszuwerten.

    Voilà, Poroschenko tut Aufwertung not!

    Dann können die Ukrainer zwar immer noch nicht visafrei reisen, aber immerhin haben sie die Ehre, die ersten zu sein, die dem Nobelpreiskomitee einen offiziellen Mafiaboss als "and the winner is" zugeführt zu haben.

    Möglicherweise verbessert das die Chancen für al Capone postum ausgezeichnet zu werden für dessen Verdienste, den amerikanischen Traum popolär gemacht zu haben.

    "Populär" sagen Sie? Nein, vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich schreibe.

    Der ärmste, nämlich der amerikanische Traum, hat ja schon wieder am Fußball zu leiden.

    Ich erinnre mich noch, als die Fußballweltmeisterschaft in den USA ausgetragen wurde.

    Dort gab es zwar keine eingesessene Profiliga, aber dafür haben die Sportbosse von dort offiziell von der FIFA verlangt, die Tore ein paar Quadratmeter größer zu machen, weil das amerikanische Publikum sich bei so wenigen Toren, wie da fallen, langweile.

    Kein Witz!

    Aber eigentlich harmlos; Amis haben keine Kultur, sie haben nur Entertainment, da kommt so etwas schon mal vor.

    Und Unterhaltsames hatte der Angriff auf die FIFA: da will man dem Blatter an das Bein, Sie wissen schon was, (zu viele unflätige Worte sind auch nicht schön) um Fußball gegen Russland zu missbrauchen, da stellt sich heraus, dass es keine Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der WM an Russland gab, wohl aber an Katar, mit dem man sich eigentlich gut versteht, es diente hervorragend gegen Gaddafi, es dient hervorragend gegen Assad, es wird als Kandidat gehandelt, russisches Gas zu ersetzen – und nun schnellt der Angriff wie ein Boomerang zurück!

    Ich würde wirklich gerne lesen, was in 200 Jahren, sollte es dann noch Menschen geben, in den Geschichtsbüchern über unsere Zeit steht.

    Lange wird es so nicht weitergehen – oder doch?

    Fasst man alles zusammen, was in nur einer Woche an Idiotie und Lächerlichkeit auf der politischen Weltbühne abgezogen wird, dann wirkt es fast wie ein Wunder, dass überhaupt noch etwas funktioniert!

     "Ich halte es nicht für besonders klug, solche Einreiseverbote überhaupt auszusprechen." kommentiert Steinmeier die russischen Einreiseverbote gegen westliche Politiker.

    Auf der offiziellen Seite der Bundesregierung kann man finden:

    Steingeier

     

    Alleine die Behauptung aufzustellen, Russland habe die MH17 abgeschossen, berechtigte Russland zu Sanktionen auch gegen Steinmeier.

    Wie sagte Opa immer: "Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu!"

    Da sind sie aber ganz schön in ihrer gehirnamputierten Arroganz beleidigt, wenn sie plötzlich ihre eigene Medizin schmecken müssen!

    Kein Satiriker hätte ausreichend Phantasie, sich auszudenken, was in einer Woche Berichterstattung durch die Medien geht.

    Schon mal Christoph Martin Wieland's  "Geschichte der Abderiten" gelesen?

     

    "Indessen konnten gleichwohl Natur, Zufall und gutes Glück mit zusammen gesetzten Kräften einmal so viel zuwege bringen, daß ein geborner Abderit Menschenverstand bekam. Aber wenigstens muß man gestehen, wenn sich so etwas begab, so hatte Abdera nichts dabei geholfen. Denn ein Abderit war ordentlicher Weise nur in so fern klug als er kein Abderit war; – ein Umstand, der uns ohne Mühe begreifen läßt, warum die Abderiten immer von demjenigen unter ihren Mitbürgern, der ihnen in den Augen der Welt am meisten Ehre machte, am wenigsten hielten. Dies war keine ihrer gewöhnlichen Widersinnigkeiten. Sie hatten eine Ursache dazu, die so natürlich ist, daß es unbillig wäre, sie ihnen zum Vorwurf zu machen.

    Diese Ursache war nicht, (wie einige sich einbilden) weil sie z. B. den Naturforscher Demokrit – lange zuvor eh er ein großer Mann war – mit dem Kreisel spielen, oder auf einem Grasplatze Burzelbäume machen gesehen hatten –

    Auch nicht, weil sie aus Neid oder Eifersucht nicht leiden konnten, daß einer aus ihrem Mittel klüger sein sollte als sie. Denn – bei der untrüglichen Aufschrift der Pforte des Delphischen Tempels! – dies zu denken hatte kein einziger Abderit Weisheit genug, oder er würde von dem Augenblick an kein Abderit mehr gewesen sein.

    Der wahre Grund, meine Freunde, warum die Abderiten aus ihrem Mitbürger Demokrit nicht viel machten, war dieser: weil sie ihn für – keinen weisen Mann hielten.

    «Warum das nicht?»

    Weil sie nicht konnten.

    «Und warum konnten sie nicht?»

    Weil sie sich alsdann selbst für Dummköpfe hätten halten müssen. Und dies zu tun waren sie gleichwohl nicht widersinnig genug."

     

    Es wird ein Wieland sein müssen, den das Schicksal beruft, die "Geschichte der Europäischen Union und ihrer Politiker" zu schreiben. Keinem anderen kann man das zumuten.

     

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  • Kurze Replik in der Causa Poroschenko

    In der letzten Zeit taucht verstärkt in der Diskussion um Poroschenko auf, dass er als NAZI bezeichnet wird, zuletzt kursieren Artikel, die ihn zum Hintermann und Finanzier des Rechten Sektor erklären.

    Ich rate hier zur Vorsicht!

    Natürlich geht es mir nicht darum, ihn zu verteidigen, dass der Mann Dreck am Stecken bis zum Anschlag hat, darüber sind wir uns sicher alle einig und die Erfindungen von "guten Oligarchen" unserer Medien gehören in den Bereich Märchen. Aber ich denke, wir sollten hier vorsichtig sein, um den realistischen Blick auf die Situation nicht zu verlieren.

    Ganz ausschließen will ich es nicht, aber ich habe bislang keine Belege dafür gesehen, dass Poroschenko Hintermann der NAZIs ist und alles was ich weiß, spricht eher dagegen.

    Für mich stellt es sich so dar: Poroschenko war von Anfang an ein Initiator des Euromajdan und hat viel hineininvestiert.

    Dabei ging es ihm aber darum, die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU zu erzwingen.

    Sein Interesse bestand darin, mit seinen Konzernen, die moderner sind als die seiner ukrainischen Oligarchenkollegen, in die EU expandieren zu können.

    Seine Beteiligung am Majdan war schlicht eine geschäftliche Investition.

    Die "Machtübernahme" durch die Durchgeknallten kam ihm eher sehr ungelegen.

    Schon immer hat zu seinem Erfolg beigetragen, dass er sich mit jeder Macht arrangieren kann, und so hat er es auch diesmal wieder betrieben.

    Mit dem Unterschied, dass er diesmal kaum Herr der Lage ist.

    Es hat sich herausgestellt, dass er nicht über die Möglichkeiten verfügt, eigenständige Entscheidungen treffen zu können.

    Er tut, was Washington, Brüssel und Berlin ihm vorschreiben.

    Eine Einheit bilden Swoboda und Timoschenkos "Vaterland". Zwischen den Parteien wird Personal getauscht und Timoschenko hatte vom Knast aus genau den Faschisten den Rücken gestärkt, sie zog die Fäden über Yatz von ihrer Zelle aus, wo sie ständigen Besuch aus Europa, USA und von ihren Parteileuten hatte, und ihr erster Besuch nach der "Entlassung" galt den NAZIs, die sie als die Cremé der Nation zeichnete.

    Diese Parteien sind es auch, welche die de-Facto-Macht im Land halten.

    Poroschenko ist als Präsident nur eine Figur für die Optik.

    Ich denke, genau weil er unpolitisch ist und mit jedem zusammenarbeitet, der ihm nutzt, fiel die Wahl des Westens auf ihn.

    Meines Überblickes sind die NAZIs nicht seine Privatarmee, sondern die seiner Konkurrenten.

    Er ist einer der Wenigen, die von dem Abkommen mit der EU tatsächlich profitieren können, weil seine Betriebe auf die Zusammenarbeit mit der EU vorbereitet sind.

    Dabei kommen ihm die NAZIs eher in die Quere, was er durch die Übernahme der Präsidentschaft zunächst in den Griff zu bekommen gedachte, aber womit er falsch lag.

    Die Krim will er zurück, weil er dort Werke hat; eskaliert die Situation zwischen dem Westen und Russland sind diese Werke auf immer für ihn verloren.

    Sein Einfluss beschränkt sich darauf, der Verbindungsmann des Westens zu sein, wofür ich annehme, dass ihm zukünftige Leistungen zugesagt wurden, aber zu entscheiden hat er eben gar nichts.

     

     

     

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  • Masada

    Resolution der Kommunarden,  Bertolt Brecht (1934)

    1
    In Erwägung unsrer Schwäche machtet
    Ihr Gesetze, die uns knechten soll’n.
    Die Gesetze seien künftig nicht beachtet
    In Erwägung, daß wir nicht mehr Knecht sein woll’n.

    In Erwägung, daß ihr uns dann eben
    Mit Gewehren und Kanonen droht
    Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
    Mehr zu fürchten als den Tod.

    2
    In Erwägung, daß wir hungrig bleiben
    Wenn wir dulden, daß ihr uns bestehlt
    Wollen wir mal feststelln, daß nur Fensterscheiben
    Uns vom guten Brote trennen, das uns fehlt.

    In Erwägung, daß ihr uns dann eben
    Mit Gewehren und Kanonen droht
    Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
    Mehr zu fürchten als den Tod.

    3
    In Erwägung, daß da Häuser stehen
    Während ihr uns ohne Bleibe laßt
    Haben wir beschlossen, jetzt dort einzuziehen
    Weil es uns in unsern Löchern nicht mehr paßt.

    In Erwägung, daß ihr uns dann eben
    Mit Gewehren und Kanonen droht
    Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
    Mehr zu fürchten als den Tod.

    4
    In Erwägung: es gibt zuviel Kohlen
    Während es uns ohne Kohlen friert

    Haben wir beschlossen, sie uns jetzt zu holen
    In Erwägung, daß es uns dann warm sein wird.

    In Erwägung, daß ihr uns dann eben
    Mit Gewehren und Kanonen droht
    Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
    Mehr zu fürchten als den Tod.

    5
    In Erwägung: es will euch nicht glücken
    Uns zu schaffen einen guten Lohn
    Übernehmen wir jetzt selber die Fabriken
    In Erwägung: ohne euch reicht’s für uns schon.

    In Erwägung, daß ihr uns dann eben
    Mit Gewehren und Kanonen droht
    Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
    Mehr zu fürchten als den Tod.

    6
    In Erwägung, daß wir der Regierung
    Was sie immer auch verspricht, nicht traun
    Haben wir beschlossen, unter eigner Führung
    Uns nunmehr ein gutes Leben aufzubaun.

    In Erwägung: ihr hört auf Kanonen –
    Andre Sprache könnt ihr nicht verstehn –
    Müssen wir dann eben, ja, das wird sich lohnen
    Die Kanonen auf euch drehn!

     

    Der absehbar gewesene postelektorale Völkermord für westliche Werte im Osten der Ukraine hat begonnen! Ab wie vielen Toten werden EU und USA aufhören, die Bevölkerung des Landes dort zu massakrieren?

    Das ist nicht einschätzbar. Einschätzbar hingegen ist, dass nicht mehr zu gewinnen ist für die Champions der Demokratie und Freiheit, als im besten Falle eine Situation des Typs Türkei/Kurdistan.

    Aber das ist nur die halbe Geschichte.

    Der Aufstieg Poroschenkos zum Präsidenten hat natürlich Auswirkungen auf den Machtkampf der Oligarchengruppen untereinander.

    Das Team Timoschenko ist bekannt dafür, dass es keine Niederlage erduldet.

    Die gesamte Regierung besteht aus Vaterland und NAZIs, was im Prinzip das gleiche ist, mit dem Unterschied, dass die Rechter Sektor und Swoboda tatsächliche Bewunderer Banderas sind und Timoschenko den Bandera-Faschismus nur als Mittel zum Zweck einsetzt.

    Für Timoschenko geht es jetzt vor allem um eines: Poroschenko die Message rüberzulassen: "Mag ja sein, das Washington und Brüssel dich zum Präsidenten auserwählt haben; das Sagen habe aber ich allein!"

    Nicht unwahrscheinlich, dass sie mit Merkels Unterstützung rechnen darf.

    Auch wenn man davon ausgeht, ich tue das, dass Poroschenko die Sache Donbass jetzt lieber via Rückzugsgefechte und Verhandlungen zu einem Kompromiss geführt hätte: Timoschenko wäre endgültig abserviert und Achmetow einen Großteil seines Besitzes los und das wäre für beide undenkbar, und damit hat Poroschenko keine andere Wahl als mitzuspielen. Na gut, eine: zurückzutreten ehe er angetreten ist!

    Oder zwei: Timoschenko töten wäre ebenfalls eine Option (ich rufe dazu natürlich nicht auf, ich spiele das nur gedanklich durch).

    So lange Timoschenko lebt wird sie alles tun um der bestimmende Faktor in der Ukraine zu sein. Sobald sie ablebt, sind voraussichtlich 50% aller Probleme, die die Ukraine hat, in einem Handstreich gelöst. Ob ihre Tochter Jewgenija ihre Position einnehmen könnte ist fraglich, und ohne dass diese Position ausgefüllt ist stürzt ihr gesamtes Netzwerk schnell zusammen.

    Yatz, Parubij, Jarosch, Tjahnybok, Oleg Ljaschko, Taruta, Kolomojski, die Liste derer, die schon in den Startlöchern stehen um sie zu beerben lässt sich beliebig fortführen. Und da sich alle gegenseitig an die Gurgel gehen werden, bricht das Netzwerk zusammen.

    Halten sich die beiden Paten Don Krawtschuk und Don Kutschma raus, würde Poroschenko durchaus realistische Chancen haben, die Karten neu zu mischen.

    Achmetow ist keine Bedrohung für ihn, den kann er vom Donbass erledigen lassen, indem er die neuen Volksrepubliken als weitgehend autonome Regionen der Ukraine anerkennt.

    Aber wie gesagt, Gedankenspiele. Es wird nicht Knastjule sein, die stirbt, es werden Tausende Bewohner der östlichen und südlichen Oblaste sein, sind es aktuell ja schon, und viele Soldaten.

    Warum ich das schreibe?

    Mir fallen zu den Ereignissen die Debatten aus dem Umfeld des Admiral Canaris ein, der als Chef des deutschen Geheimdienstes durchaus gewusst hätte, wie mit Hitler zu verfahren sei um den Ausbruch des 2.Weltkrieges zu verhindern, und der das im Vorfeld des 2.Weltkrieges auch immer wieder erwogen hat, letztendlich aber nicht ausgeführt.

    Russland ist in einer Zwangslage.

    Russland könnte den Völkermord verhindern indem es Truppen schickt.

    Aber das würde der NATO den ersehnten Vorwand liefern, den 3.Weltkrieg zu beginnen…

     

     

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  • Wahltag: und Cut!

    Das Wahlergebnis Ukraine ist so offensichtlich wie auf Bestellung, dass man sich verhöhnt fühlen sollte.

    Poroschenkos Präsidentschaft alleine hätte man nötigenfalls noch verkaufen können.

    Aber zugleich mit Klitsch als Bürgermeister in Spe für Kiew, ein Mann, von dem allgemein die Ansicht gilt, er sei ein guter Boxer, aber gehirnlich leicht behindert, indiziert, dass dieses Ergebnis von langer Hand vorbereitet war.

    Gul Dukat 3

    – Wladimir schon eher, sagt man, aber nicht Vitaly, und weil Wladimir schon eher, ist der nicht so blöd, die heißen Nächte mit Hayden Panettiere unter der Sonne Kaliforniens für einen Polit-Poker aufs Spiel zu setzen, den er nur verlieren kann.

    klitschko-and-hayden-panettiere

    Wir sitzen nicht hinter den Kulissen sondern in den Zuschauerrängen, und da noch nicht einmal in der ersten Reihe, so können wir wenig belastbare Beweise liefern.

    Was wir können, ist uns das Umfeld des Ergebnisses ansehen und Rückschlüsse ziehen.

    Natalia P

    1.fällt ins Auge, dass der Kandidat der KP zwar längst zurückgetreten war, aber dennoch zur Abstimmung stand. Selbst wenn die Wahlzettel so früh gedruckt worden wären, dass sie nicht mehr geändert werden hätten können, wäre es niemandem, der eine KP wählt, entgangen, dass Symonenko nicht mehr zur Wahl steht und hätte keinesfalls für ihn gestimmt, da dieser zurückgetreten war und der Fake offensichtlich ist. Im Übrigen hätte es im Wahllokal vermerkt werden müssen.

    Es war also Teil des Plans, dass der Kandidat der KP zur Wahl steht, ob sie will oder nicht.

    Symonenko hatte es öffentlich ausführlich begründet, warum er nicht antritt, und KP-Wähler gehören zu den Personen, die zuhören, was ihre Kandidaten sagen, es ist ja nicht eben die Wahl zwischen GROKO-Merkel und GROKO-Stein…wieauchimmer, wo es Blutwurst ist, wo man sein Kreuzchen hinmacht.

    Ganz besonders im postsowjetischem Raum ist es eine bewusste und gezielte und lange durchdachte Entscheidung, seine Stimme der KP zu geben. Wenn die KP sagt, dass die Wahl lediglich ein Schauspiel ist, das dem Putsch ein legales Deckmäntelchen geben soll, wählen KP-Wähler nicht, aus.

    2.Steinmeier, Ischinger, Klitsch und Poroschenko, ein Team der Münchner SiKo.

    Steinmeier hatte auf der SiKo des NATO-Lobbyisten Ischinger so gründlich mit jedem Zweifel daran, dass er ein Mann der imperialen Aggression ist, aufgeräumt, dass eigentlich nur ein paar treudoofe SPD-ler es nicht bemerken konnten.

    Klitsch, der Mann aus dem Showbiz, zog die Bühnenshow zum Maidan ab, man erinnert sich wohl noch.

    Woran sich aber nur wenige erinnern werden ist, dass auch Poroschenko, einer der Finanziers des Maidan, auf der SiKo war.

    Im Gegensatz zu Klitsch ist Poroschenko ein Mann, der strategisch denken kann, seine geschäftlichen Erfolge belegen das ebenso wie die Tatsache, dass er sowohl an Knastjules Regierung beteiligt war wie an Janukowitschs.

    Poroschenko kann öffentliche Auftritte wohl dosieren und einsetzen.

    Poroschenko hatte genau einen öffentlichen Auftritt in München, und der war nicht wie Klitschs an alle Humanoiden des Universums von der Erde bis Cardassia Prime und Ferenginar gerichtet, sondern alleine an die ukrainische Öffentlichkeit: auf dem parallel zur SiKo eigens inszenierten "Minimaidan" am Sendlinger Tor ließ er sich von seinem eigenen Fernsehkanal interviewen; ich habe den Auftritt auch teilweise gefilmt:

    Die ganze Veranstaltung hatte eigentlich nur den Sinn, Poroschenko im internationalem Umfeld der ukrainischen Bevölkerung medial zu präsentieren – den Münchnern sicher nicht, denn außer mir kannten den hier vielleicht 10 Leute und irgendein Bimmelbammel am Sendlinger Tor interessiert nur, wenn es der Weihnachtsmarkt ist.

    Poroschenko blieb ansonsten auf der SiKo im Hintergrund – einer wie er knüpft Kontakte, zieht Strippen, trifft Absprachen, die große Show stört dabei nur.

    Sagt es uns etwas, dass ausgerechnet Ischinger und Steinmeier mit Einrichtung der Runden Tische der Oligarchie das Dream-Team geworden sind, welches den deutschen Einfluss gewährleistet?

    3.Presse: Klitschs persönlicher BILD-Wauwau PAUL RONZHEIMER schleckt einige Tage im Vorfeld der Wahl auch Poroschenkos Sandalen ab, nachdem Klitsch feierlich vor Publikum seine Präsidentschaftskandidatur an Poroschenko weitergab und sich zum kommenden Bürgermeister Kiews ausrief.

    Seit der SiKo hatte die Presse Poroschenko dem Publikum eingeführt.

    4. Am Morgen der Wahl wurde dann die militärische Drohkulisse medial hochgefahren.

    Erst werden der italienische Fotograf Andrea Rocchelli und der russiche Menschenrechtsaktivist Andrey Mironov von der Nationalgarde bei Slaviansk ermordet, von unseren Medien als zufällig "in Gefechten umgekommen" beschrieben wie weiland "auf der Flucht erschoßen",, dann zieht man altbekannte Propaganda aus der Schublade:

    FAZ SlaviANSK2505liest man in der FAZ beispielsweise, unschwer ist zu erkennen, dass die Mär von den "Separatisten", die die "Einwohner als menschliche Schutzschilde" verwenden wollen eingeleitet wird. Am Tag der Wahl kann man das noch nicht als eigentliche Propaganda einordnen, die die Leser indoktrinieren soll, es ist viel eher eine Drohung an Russland, dafür spricht auch, dass es gerade in der FAZ erscheint, wie der Propagandafeldzug weitergehen wird, sollte Russland mit dem "Wahlausgang" nicht einverstanden sein. Und freilich würde der Propagandafeldzug nicht im verbalen stehenbleiben, es zeigt die Linie an, mit welcher der geplante Völkermord medial vermittelt wird.

    5.Für die Sicherstellung, dass die Wahlbeobachter auch ja richtig wahlbeobachten ist ausgerechnet Clinton's Außenministerin Albright zuständig, die rein zufällig im Auftrag der Demokratie-Export-Stiftung der Demokratischen Partei NDI handelt.

    Den ganzen Tag über hören und lesen wir von exorbitanter Wahlbeteiligung, die SZ jubelt das Wort "sensationell", bekommen aber nur spärlich und unzuverlässig Zahlen.

    Um 15,00h lesen wir etwas von  "Wahlkommision meldet 40%", wobei 3 1/2 Mio. Wahlberechtigte da gar nicht mit einberechnet werden, namentlich die aus dem Donbass, die ihre Stimme nicht abgeben und von vorne herein die Wahl als für sie nicht gültig erklären.

    Ein Bericht sagt in der Überschrift "70 bis 80% Wahlbeteiligung", im Text stellt sich dann heraus, dass der Beicht über ein Dorf in der Nähe von Lwow erzählt und diese Beteiligung lediglich dort stattfand.

    Die OSZE gibt am Wahlabend keinen Bericht heraus sondern vertröstet auf Montag 14.00h (Ortszeit).

    Russische Wahlbeobachter sind nicht zugelassen.

    Der Bericht, welcher dann herauskommt, ist alles andere als ein Bericht, wie man ihn von einem unabhängigem Gremium erwarten darf, es ist vielmehr ein blödsinniger Propagandatext, der bestenfalls als Eigenlobhudelei einer politischen Partei durchginge.

    Ein paar Zitate:

    "“This election proved the democratic spirit of the people of Ukraine, who had the opportunity to genuinely express their will at the ballot box, and seized it in high numbers,” said João Soares, the Special Co-ordinator who led the short-term OSCE observer mission. “The electoral and security authorities of Ukraine should be commended for their efforts – under extraordinary circumstances – to facilitate an election that largely upheld democratic commitments.”"

    (…)

    "“The extraordinary quality of yesterday’s election provides the new president of Ukraine with the legitimacy to establish immediately an inclusive dialogue with all citizens in the eastern regions, to restore their trust and confidence, and to decentralize state power in order to preserve the unity of the country by respecting the diversity of Ukrainian society,” said Andreas Gross, Head of the PACE delegation. “There is no military solution to today’s crisis, and those who belong together can only come together through dialogue, mutual understanding, social reforms and greater fairness.”"

    (…)

    "“Unfortunately, many citizens were prevented from voting in Donetsk and Luhansk, as were nearly all in Crimea, due to the ongoing threats to Ukraine’s territorial integrity,” said Ilkka Kanerva, Head of the OSCE PA delegation. “However, the impressive turnout in the rest of the country offered a powerful rebuke to those who would challenge Ukraine’s unity and progress.”"

    (…)

    "“Before Sunday, everyone agreed that this was going to be an important, if difficult election, but few believed it would be successful. Our assessment is clear: the Ukrainian authorities and the Ukrainian people have made this election a success,” said Karl Lamers, Head of the NATO PA delegation. “Despite an exceptionally challenging environment, we have seen a good election process and election officials performing their duties with dedication and professionalism, sometimes in extremely difficult conditions. And we have seen the Ukrainian people expressing confidence in their country’s future by voting in large numbers, wherever they were able to do so.”"

    (…) undsoweiterundsofort.

    Keine Fakten, keine Zahlen, gar nichts. Nur ein geschraubtes "Voll subi, ey!"

    Herauslesen kann man, dass die Wahlbeobachter ausschließlich entweder EU oder USA vertreten oder die NATO. Kurz: die Wahlbeobachter sind ausschließlich Personal einer mit vitalen Interessen in der Ukraine tätigen Fraktion.

    Seit wann jetzt die NATO ein objektiver Body of Observation ist, ist mir sowieso entgangen.

    Der Bericht endet:

    "“Over the two months our mission has been present in Ukraine we have witnessed impressive efforts by the election administration to ensure citizens’ rights to vote,” said Tana de Zulueta, Head of the OSCE/ODIHR long-term election observation mission. “ODIHR deployed more than 1,000 observers, from 49 countries, to monitor the process on election day. Based on their reports, I can say with confidence that those voters who had the opportunity to cast ballots took part in a process that was largely in line with international commitments and respectful of fundamental freedoms.”"

    Die OSZE erwähnte seit dem Bestehen ihrer Mission in der Ukraine kein einziges Mal die Einschüchterungen gegen Oppositionelle zum Maidan, gewaltsame Übergriffe gegen oppositionelle Kandidaten, Angriffe gegen die KP uns anderes, womit die "fundamental freedoms" erklärt sind.

    Die OSZE unterstütz auch die militärischen Angriffe auf Städte im Osten und fand an Odessa kein anstößiges Vorgehen. Klar, die Toten sind zu betrauern, aber die Sache wird ja von der "Ukrainischen Regierung" "untersucht" – die zwar allgemein als Urheber der Aktion, euphemistisch ausgedrückt, in Verdacht steht, aber nicht für die OSZE.

    Dieses nur einige Punkte, die mir spontan aufgefallen sind, es finden sich sicherlich noch mehrere.

    Auf der anderen Seite kann die Auswahl Poroschenko durchaus als ein Versuch gegenüber Russland gewertet werden, ins Gespräch zurückzukehren.

    Ursächlich dafür kann angenommen werden, dass Obama damit gescheitert ist, China vom Gas-Deal mit Russland abzubringen und das Wirtschaftsforum in St.Petersburg ein durchschlagender Erfolg für die russische Führung wurde.

    Poroschenko ist ein realistischer Geschäftsmann, keine potentielle Klapskante wie Timoschenko.

    Die Ukraine hatte die letzten 22 Jahre überlebt, weil die Russische Föderation sie alimentiert hat. Poroschenko kann sehr gut rechnen, und wenn er die Gewinn & Verlust-Rechnung durchgeht, versteht er ganz schnell, dass mit der russophoben Politik hohe Verluste aber keine Gewinne verbunden sind. Poroschenko hat zwar nicht die Rettung seines Landes im Sinn, aber die Rettung der Herrschaft der Oligarchen in seinem Land und wird wohl absehen können, dass wenn nur Schaden für das Volk entsteht, er bald aus der ganzen Ukraine vertrieben wird wie er von der Krim vertrieben wurde.

    Man muss auch zugestehen, dass Poroschenko von allen Oligarchen das beste Image hat.

    Seine Schokoladenprodukte sind gut und beliebt, eine Menge Kids wohnen mehr in seinen Läden als zuhause, und die Arbeitsbedingungen in seinen stahlverarbeitenden Werken sind weit besser als die in Achmetows.

    Dieweilen Knastjule auf den Ruf der Abzockerin reduziert ist, geniest er den Ruf des Räuberhauptmanns mit Herz und Verstand.

    Als Politikerin ist Timoschenko völlig desavouiert, eine Person, die ihr Fähnlein in den Wind hängt und aktuell vor amerikanisierter Kulisse mit NAZI-Parolen um sich wirft.

    kNASTJULE eNG

    Poroschenko hingegen gilt als ideologisch unvorbelasteter Pragmatiker.

    Ich kann mir vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die ihm zutrauen, die NAZIs an die Leine legen zu können, und das ist für die meisten Menschen in der Ukraine heute neben der ökonomischen Situation doch das wichtigste!

     

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