Wielange müssen wir den Sultan von Konstantinopel und seine Hofschrazen eigentlich noch ertragen?

Ich benötigte einige Zeit, mich zu beruhigen, um über den Autobombenanschlag an der türkisch-syrischen Grenze in dem Ort Reyhanli schreiben zu können.

Dieser Club der Planet-der-Affen-Gorillas, der in der Türkei herrscht, macht mich so wütend, dass ich aufpassen muss, nicht in Fäkalsprache zu entgleisen.

Viel gibt es dazu nicht zu sagen, aber gesagt werden sollte es dennoch:

Wer steht hinter dem Anschlag?

Ankara selbstredend!

Ob direkt oder indirekt kann ich natürlich nicht sagen, aber Ankara und niemand anderes!

Seit Wochen bettelt das Erdogan Washington an, Syrien zu bombardieren.

Damaskus ein „Überschreiten der Roten Linie“ unterzuschieben scheiterte unerwartet – an der UNO! In Gestalt der Signora del Ponte; im Gegenteil, die Freunde Syriens stehen unter Verdacht!

Die amerikanische Bevölkerung ist zum größten Teil für keinen weiteren Krieg zu haben und die Demokraten wollen ja ihren nächsten Kandidaten in das Weiße Haus bringen.

Washinton spielt auf Zeit, langsames Ausbluten, kein heftiger, gefährlicher Schlag.

Mit dem Geplärre von „ethnischen Säuberungen“, eine Lieblingsvokabel moderner Kriegstreiber, wars auch nix.

Und die Vöglein schweigen im Walde

Warte nur balde

hören wir aus Ankara die syrische Armee setzt Vergewaltigung als Waffe ein.

 

Die Türkei sackt wirtschaftlich ab, seit sie Krieg gegen Syrien führt und der größte Teil der türkischen Bevölkerung lehnt diese Politik auch ab.

Es gibt nur eine einzige Gruppierung auf der ganzen Welt, der dieser Anschlag nutzt: die türkische Regierung!

Ich habe gelesen, dass der Ort überwiegend von Alewiten bewohnt sei – na also, 2 Fliegen mit einer Klappe, Pogrome gegen Alewiten wurden schon wiederholt von Ankara aus inszeniert.

Washingtons Spiel auf Zeit schwächelt, die syrische Armee, so erfährt man, kommt gut voran.

Auch ein mit Terroristen geführter Krieg ist teuer – vor allem für die Türkei, denn je länger es dauert, umso mehr schadet dieses Land sich selbst!

War es eine übereifrige Todesschwadron Ankaras, die ohne Auftrag gehandelt hat, sondern nach Gefühl sozusagen, ein befreundeter Dienst, der zur Unterstützung eilte oder kam der Befehl direkt? Keine Ahnung, ist ja auch egal!

Syrien ist jedenfalls der Spieler am Tisch, der am allerwenigsten davon gehabt hätte; eigentlich gar nichts, wieso sich beim türkischen Volk unbeliebt machen? Oder wieso Alewiten töten? Militärstrategisch ist es essenziell für Syrien, dass die türkische Bevölkerung gegen Erdogans Kriegskurs ist.

Klar haben wir die 2 ½ Jahre Propaganda vom „Irren“ Assad.

Aber mal ehrlich, selbst wenn, was ich nicht tue, man davon ausgeht, Assad sei irre und wolle eine direkte militärische Konfrontation mit der Türkei: dann wären ein paar Raketen auf Ankara aber sinnvoller!

„Vize-Regierungschef Bülent Arinç drohte dem Regime in Damaskus: "Wenn bewiesen ist, dass Assad für den Anschlag verantwortlich ist, werden wir alles Nötige unternehmen", sagte er in Ankara. Am späten Samstagabend verhängte ein Gericht nach Angaben des türkischen TV-Senders NTV eine Nachrichtensperre über Reyhanli und die Umstände des Attentats. Grund seien "Staatsgeheimnisse", die geschützt werden müssten.“ Liest man im Spiegel.

UUUi, eine September-11-Argumentation!

Was für ein Gezücht!

Just in dieser Situation eröffnet Meister Westerwelle einen „deutsch-türkischen strategischen Dialog“. Der ist natürlich schon lange geplant. Im Vorfeld dieses Events ein solcher Anschlag – cui bono?

 

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