Wer verlässt nochmal als erstes das sinkende Schiff?

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Da die Entwicklung meiner politisch-analytischen Denkfähigkeit ihren Ursprung in den 80ger Jahren hat, würde ich behaupten, vorangegangene Ereignisse nur passiv wahrgenommen und nicht bewusst reflektiert zu haben.

Ich erinnere mich demnach an keine derart massive,  militaristische und platte Hetzpropaganda gegen Russland, solche je persönlich erlebt zu haben, wie in diesen Wochen, die UdSSR war der anerkannte "Feind", aber es galt auch immer, mit diesem Feind irgendwie klar zu kommen.

Die Propaganda wirkt!

Man kann durchaus beobachten, wie ganze Bevölkerungsteile hasserfüllt gegen Russland aufgebracht werden, entsetzt sind über die "unvorstellbare Menschenverachtung" des Feindes im Osten, auf der Basis von – NICHTS!

Oder besser: verbalen Dreckschleudereien unserer Medien, um eine euphemistische Formulierung zu verwenden, die aggressiv und in wilden Beschimpfungen Substanzlosigkeit verbergen.

Und es zeigt sich auch in Gesprächen: die schlimmen Russen warn es, die mörderischen Terroristen, weil… – keine Ahnung, hab ich im Fernsehen gesehen; in der Zeitung gelesen.

Die gesamte mediale Konfrontation dampft sich auf einen Beitrag auf CNN zusammen, wo man beobachten kann, wie ein einziger Satz Peter Lavelles ausreicht, den dynamischen College Boy Chris Cuomo in eine brüllende Karikatur zu verwandeln, die verzweifelt ringt, irgendetwas zu finden, womit sie argumentieren könnte, der aber nur Entgleisungen auf dem Niveau von YouTube-Hatern einfallen, allerdings sichtlich noch nicht einmal ihr selber, sondern dem Flüsterer im Dunkeln (man beachte, wie er sich ständig am Ohr rumfummelt):

Welche Fakten sind außerhalb des Gebietes und der Inner Circles gesichert?

Am 17.07.14 stürzt die Maschine ab.

Freitag 25.07., über eine Woche nach dem Crash, wurde immer noch keine internationale Untersuchung begonnen, obwohl Samstag schon "Spezialisten" in Kiew angekommen waren.

Sowohl OSZE als auch Journalisten konnten täglich die Absturzstelle besichtigen.

Eine Delegation aus Malaysia wurde über 24 Stunden in Kiew festgehalten, ehe sie in den Donbass aufbrechen konnte, Angriffe der Armee haben sie unterwegs mehrfach aufgehalten.

Die Leichen wurden auf Kühlzüge verladen, sollten nach Donezk, der Bahnhof von Donezk wurde aber vom Militär genau an diesem Tag angegriffen.

Die Flugschreiber wurden in korrektem Zustand an Malaysia übergeben, sobald dies möglich war.

3 malayische Ermittler und 3 nicht näher spezifizierte Australier sind an der Absturzstelle geblieben.

Russland hat belastbares Material aus der zivilen Luftraumüberwachung der Öffentlichkeit vorgestellt und der malayischen wie der niederländischen Regierung übergeben.

Russland hat der chinesischen Regierung Einblick in die militärische Luftraumüberwachung ermöglicht.

Die Kiewer Junta hat sofort nach dem Absturz die Aufzeichnungen der zivilen Luftraumüberwachung der Ukraine beschlagnahmt und einen Einmarsch der NATO in der Ostukraine verlangt.

Die Kiewer Junta hat Russland beschuldigt, die Maschine abgeschossen zu haben, aber nur gefälschtes Material vorgelegt, das zu unterfüttern.

Die NATO in Gestalt der USA hatten für die gleiche Beschuldigung auf das gleiche Material verwiesen, von Satanisten-Kerry angekündigte "Berge an Beweisen" wurden weder der Öffentlichkeit noch den betroffenen Regierungen vorgelegt.

Behauptungen der Kiewer Junta über "Plünderungen der Absturzstelle" sowie "Behinderungen durch die Rebellen" werden von der OSZE widerlegt.

Im Laufe dieser Woche eskalieren die Kämpfe in der Ostukraine besonders.

Die Fraktion der KP wird Donnerstag den 24.07. Vormittags zwangsaufgelöst, ein Verfbotsverfahren begonnen.

Am Donnerstag Abend den 24.07. beginnt die Scheinform der Junta in Kiew zusammenzubrechen.

Erst treten die artifizielle Partei UDAR und die nationalsozialistische SWOBODA aus der "Regierungskoalition" aus, dann verkündet Nulands Yatz seinen Rücktritt.

Die Regierung wird für aufgelöst erklärt, obzwar die Minister bis auf Yatz "kommissarisch" im Amt bleiben.

Wir können sicher sein: hätten die USA diese "Berge von Beweisen", welche Kerry anspricht, könnten wir uns gar nicht mehr davor retten, medial mit ihnen bombardiert zu werden.

Peter Lavelle spricht oben die 100 Milliarden Dollars an, welche von den USA jährlich in International Surveillance investiert werden.

Der russische Generalstab wies darauf hin, dass sich ein Beobachtungssatellit der USA  exakt zu dem Zeitpunkt des Absturzes über dem Gebiet befand.

Es ist kaum wahrscheinlich, dass die USA nicht genau wüssten, was geschehen war.

Mir legt sich der Schluss nahe, dass Yatz von seinen Auftraggebern overseas angewiesen wurde, sich aus der Schusslinie zu begeben.

Wir haben im Falle der MH17 bessere Chancen als sonst, dass die Tatsachen auf den Tisch kommen werden.

Die malayische Regierung gehört zwar zu den eher zurückhaltenden auf dieser Welt, aber sie gehört auch zu den entschlossensten.

Nicht nur, dass für Malaysia der Abschuss einer ihrer zivilen Maschinen als Akt des Krieges gegen die malayische Nation aufgefasst würde, der Ruf ihrer Fluggesellschaft nimmt gewaltigen Schaden, wenn innerhalb von 4 Monaten 2 ihrer Flugzeuge in tödliche Probleme verwickelt sind.

Dies ist auch ein Anschlag auf die wirtschaftliche Selbstbehauptung des Landes.

Die niederländische Regierung kann sich kaum leisten, hier wesentliche Dinge unter den Teppich zu kehren, sie sitzt schwach im Sattel, und die Niederländer wollen Antworten.

Wurde die Maschine abgeschossen, dann hat irgendjemand hier viel zu hoch gepokert!

Hat Militär in ukrainischen Uniformen das Verbrechen begangen, ist die Junta geliefert!

Konnte man im Falle des Giftgasanschlages am 21.August letzten Jahres in al Ghouta es salopp übergehen, dass sich die Beweise verdichtet hatten, die die Rebellen mit saudischem Giftgas und türkischem Training als Täter eingrenzten, nach dem Motto "warn ja eh bloß Syrer", so funktioniert das mit über 100 toten Niederländern, vielen davon Kindern, nicht.

Ein weiterer Aspekt spielt eine Rolle: in dieser Woche hätten von der Rada die Gesetze verabschiedet werden sollen, die im Dienste des IWF der ukrainischen Bevölkerung ökonomisch das Wasser abgraben.

Das bedeutet das Ende jeder politischen Karriere der daran beteiligten.

Es bietet sich an, die Schuld einer kommissarischen Regierung unter Poroschenko unterzujubeln und sich im Wahlkampf um Parlamentssitze als Retter in der Not zu präsentieren.

Vergessen wir auch  nicht: Yatz ist nicht nur Nulands Mann, er ist auch Tymoschenkos Mann.

Öffentlich ist es still geworden um die gedemütigte Mafiabraut. Kein Julebildchen ist in Kiew mehr zu sehen.

Aber glaube keiner, sie würde nicht auf ein Comeback sinnen!

Und habe keiner Zweifel, dass sie es nicht persönlich nimmt, dem Präsidentenamt zu Gunsten Poroschenkos für dieses Mal entsagt haben zu müssen! "Fürchtet die Rachsucht dieser Frau!" möchte man den Ukrainern zurufen!

Ich wiederhole es hier: ich rechne ab November mit einem allgemeinen Volksaufstand in der Ukraine.

Der Winter ist in diesem Lande hart und der kommende Winter wird viele Opfer fordern auch ohne Krieg im Donbass. Die Menschen werden nicht wissen, wie sie über die kalten Monate kommen sollen.

Und gibt ihnen niemand, was sie brauchen, werden sie sich es nehmen!

Naheliegend, dass Jule die Gelegenheit nutzen wird, nach Poroschenkos Amt zu greifen.

Im übrigen wirft die Agenda um das Verabschieden der Austeritätsgesetze die Frage auf: sollte der Absturz der MH17 einen Skandal hervorrufen, der das politische Tagesgeschehen überlärmt?

Hypothetisch, aber eine berechtigte Frage.

 

 

 

 

 

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