Update 2 zu den Angriffen auf die Botschaften der USA in Benghazi und Kairo

Inzwischen hat es sich verdichtet, dass der US-Botschafter selbst und 3 weitere Angehörige der US-Botschaft ermordet wurden.

Menschlich gesehen ist es natürlich egal, ob der Botschafter oder sonst wer gekillt wird.

Politisch macht es einen Unterschied: Die Ermordung eines Botschafters ist eine klassische Form der Kriegserklärung seit Jahrtausenden.

Reuters vermeldet: „Ein libyscher Regierungsvertreter sagte am Mittwoch, die vier seien am Dienstagabend im Auto des Botschafters mit Raketen beschossen worden, nachdem sie aus dem bereits zuvor angegriffenen US-Konsulat geflohen seien.“

Damit steht die Tötungsabsicht ja wohl außer Zweifel und es kann keine Rede davon sein, die Diplomaten seien im Rahmen der Tumulte zu Tode gekommen.

Tötet man den Verantwortlichen Vertreter eines Landes, so richtet man damit symbolisch dessen Staatsoberhaupt hin!

Das steht so natürlich nicht in den Diplomatenhandbüchern, aber es ist eine historisch gewachsene Gepflogenheit, die sogar in der altgriechischen und römischen Literatur nachgelesen werde kann.

Ich denke, das amerikanisch-israelische Komplott gegen die Kopten ist hier in einer Art und Weise eskaliert, wie es nicht geplant war. Ein Film, der, was auf die Schnelle zu erfahren ist, in etwa das Niveau von Pussy Riot hat, hätte Pogrome gegen Kopten ergeben sollen, so wie die Pogrome gegen Christen in Homs. Jeder, der die Ereignisse im „nahen Osten“ verfolgt weiß mittlerweile, dass die Salafiten in Syrien und Libyen teilweise personalidentisch sind. Ich denke, es ging darum, die Terroristen am 11. September vorzuführen, darauf hinzuweisen, dass Assad den Schutz der Zivilisten nicht gewährleisten kann und somit für die UNO eine „Responsibility to Protect“-Argumentation in den Wittig-geführten Sicherheitsrat einzubringen.

Die Reaktion der deutschen Bundesregierung ist an Dürftigkeit und Hilflosigkeit nicht zu überbieten:

„Berlin (dapd). Die Bundesregierung hat die Angriffe auf diplomatische Vertretungen der USA in Libyen und Ägypten „in aller Schärfe“ verurteilt. Es sei „tragisch und schwer erträglich“, dass in Benghazi vier Menschen (…), Opfer religiösen Fanatismus geworden seien, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin.

„Solche Gewalt gegen diplomatische Einrichtungen kann und darf nie Mittel der politischen Auseinandersetzung, des politischen Handelns sein“, fügte er hinzu. Den Familien der Getöteten sprach Seibert im Namen der Bundesregierung das Beileid aus.

Die Bundesregierung rief zu Besonnenheit auf. Der Weg beider Staaten in Richtung Freiheit und Demokratie verlange auch, „dass Sicherheit und sozialer Friede gewährleistet werden, dass die Einrichtung ausländischer Staaten respektiert und dass die Sicherheit ausländischer Vertreter gewährleistet ist“.

Das blutrünstige Monster Clinton flötet als habe sie eine Tonne Kreide gefressen: „“Die USA verurteilen jede gezielte Bemühung, andere religiöse Glaubensrichtungen zu verunglimpfen. Aber um es ganz deutlich zu machen: Das ist niemals eine Rechtfertigung für gewaltsame Akte dieser Art.““

Möglicherweise entpuppt sich damit die Aktion als Schuss nach hinten: wie sollen die Terrorpaten in Washington dem amerikanischen Volk verklickern, dass die USA sich in ein Kriegsabenteuer stürzen sollen um das selbe Gezücht auch noch in Syrien an die Macht zu bringen?

 
Ah, noch was: sogar in diesem Statement lügt Hitlery, da sie persönlich die Verunglimpferinnen der russisch orthodoxen Konfession zu Freiheitsheldinnen erklärt hat ebenso, wie sie die Schächter ihres Botschaftspersonals zu Helden glorifiziert hatte.

Appendix: Auch Afriaynergy hat einen weiteren Kommentar hierzu:

 

 

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