Uncle Tom ver(schiefer)gast Europa

Euronews, das eigentlich Aminews heißen müsste, jubelt dem amerikanischen Präsidenten, der eigentlichkein Staatsmann ist sondern ein Staubsaugervertreter nur mit anderen Produkten, zu, wie er sich doch wieder toll in das Rennen im eigenen Land gebracht hat.

Überhört man die Tendenziösität der Berichterstattung, so enttarnt er doch des Pudels Kern:

 

Wir sagten es zwar schon, es geht darum, den Europäern amerikanisches Müllgas zu verkaufen und Produkte der einzigen Industrie, die ihnen verblieben ist, Waffen.

Einher gehen wird das natürlich mit Verladeterminals made in USA, Tankschiffen made in USA, einem Pipeline-Netz made in USA.

Als ich jung war, wurde mir die Stationierung amerikanischer Atomraketen in Deutschland damit erklärt, dass da Russ 'as Ruhrgebiet haben will und unsere Kohle nur so verteidigt werden kann.

In den letzten Woche lesen wir, er will – was? Das Baltikum, Finnland?

Ja was zur Hölle sollte Russland denn damit anfangen können?

Aber umgekehrt wird natürlich ein Schuh draus: das Volk wird in eine Stimmung versetzt, in der es sich unter Bedrohung fühlt: Hilfe, da Russ verkauft uns zu viel Gas!

Hilfe, wir sind abhängig von den Geschäften mit unserem Nachbarn, also brechen wir die Geschäfte ab und stationieren Angriffswaffen auf dem Baltikum, wirtschaftlich ist es eh zu nichts nutze, macht also nichts, wenn es im Falle eines Krieges platt gemacht wird. Und das würde Russland tun müssen, da es die Waffen dort ja neutralisieren wird müssen.

Die NATO rückt in die Ukraine ein, und nennt die dort stationierten Kampfverbände Trainingseinheiten.

Aber dass Russland seine Grenzen sichert baut man als Bedrohung auf.

Ich bin allerdings durchaus immer wieder erstaunt, wie viele Leute genau so blöd sind, wofür die Politiker sie halten.

Unlängst wirft mir doch glatt einer vor, ich würde nur nachplappern, was die russische Staatszeitung verbreitet. "Die russische Staatszeitung?"; "Ja, die Pravda!"

Wo will man anfangen, mit jemanden zu diskutieren, der mehr oder weniger noch nicht einmal mitbekommen hat, dass die UdSSR 1991 aufgelöst wurde?

Für den die Ukrainer raus aus der UdSSR und rein in die EU wollen, weil es dort keine Freiheit gibt, hier aber alles ganz dolle frei ist.

Der Mann ist kein Einzelfall!

Geht man von dem aus, was Euronews in dem obigen Bericht darstellt, dann fügt das Puzzle sich zusammen:

Man erzeugt eine künstliche Krise in der Ukraine, die das Land zerstört, obwohl es im Januar durchaus noch Perspektive hatte, um einen Konflikt zwischen benachbarten Partnern, vor allem Deutschland und Russland, zu erzeugen, um dann die Reaktion des tatsächlich angegriffenen Partners, Russland, als Vorwand einzusetzen, die EU, allen voran Deutschland, zur Unterschrift unter ein Abkommen, Transatlantic Trade and Investment Partnership, das nur den USA nutzt, zu zwingen.

Wobei der Begriff "zwingen" nicht ganz korrekt ist, eher, man schafft ein Umfeld, in dem die Führungskräfte unterschreiben können ohne der Bevölkerung gegenüber in Rechtfertigungsdruck zu geraten.

Ich persönlich bin eigentlich kein Freund von "Boykott USA", weil ich kein Interesse daran habe, dass Joe und Nancy Miller aus Lawrence/Kansas auch noch ihr Häuschen verlieren und im Trailerpark des Grauens hausen, ebenso, wie ich Wirtschaftssanktionen gegen Russland ablehne.

Mein Problem ist, dass wir eine politische Führung haben, die keinerlei Skrupel hat, der eigenen Bevölkerung zu schaden wie der Bevölkerung unserer Nachbarn für Zwecke, die nur einer Elite von Übersee nutzen.

Auf Bevölkerungsebene kann sowieso jeder mit jedem, USA, Russland, Frankreich, Italien, Deutschland, China, Marokko, wo immer Leute zusammenkommen und etwas miteinander ausmachen, funktioniert es in der Regel.

Genau dieses Funktionieren wird aber von den Regierungen unterbunden.

Nimmt es Wunder, dass die erste Sanktion, die von der EU und Berlin beschlossen wurde, das Aussetzen der Verhandlungen über Visa-Freiheit mit Russland war?

Natürlich nicht!

Visa-Freiheit ermöglicht den Menschen auf Bevölkerungsebene, die Realität des jeweils anderen kennen zu lernen, direkte Kommunikation zu etablieren, Erfahrungen zu machen.

Wer schon mal in Russland war und Augen und Ohren offen hatte, der kann über den Mist, den Zeitungen und Rundfunk verbreiten nur lachen und sich denken: "Was für ein Haufen ignoranter Dummbratzn!"

Die medial vermarkteten "Experten" erweisen sich vor Menschen, die wissen wovon die Rede ist, so gut wie immer als abgehobene Dummschwätzer.

Die Regierungen der EU-Staaten sähen Zwietracht zwischen den Bevölkerungen auf dem eigenen Kontinent!

Die Bundesregierung als Vorreiter.

Die Medien sind noch schlimmer, sie sind durchsetzt von den übelsten Charakteren, die das Land zu bieten hat.

Der Staat ist so aufgebaut, dass wir nie eine Wahl haben.

KleiKo Rot/Grün, KleiKo Schwarz/Gelb, GroKo wenn's für KleiKo nicht reicht, oder jede beliebige Variante, die garantiert, dass die gemeinsamen Interessen der Bevölkerungen auf dem eurasischen Kontinent durchkreuzt werden.

Solange das nicht begriffen wird, wird es auch keine politische Kraft geben, die diesem Mechanismus ein Ende setzt.

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