Ukraine gerade noch einmal davon gekommen

Es gibt 6 Aspekte, welche die Ukraine für das transatlantische Bündnis EU-USA sehr wichtig machen:

1. Das Land quillt quasi über an Bodenschätzen, wovon traditionell nur Kohle abgebaut wird. Der Rest lagert wie hidden treashures. Zu Zeiten der UdSSR wurden sie belassen für kommende Zeiten und seit der Unabhängigkeit mangelt es an industriellen Anlagen, sie abzubauen.

2. Das Land ist riesig und fruchtbar. Nicht umsonst galt es in früheren Zeiten als die „Kornkammer Europas“.

3. ist die Krim Hafenstätte für die russische Schwarzmeerflotte.

4. bestehen Militärabkommen zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine.

5. sind die traditionellen Handelsbeziehungen, die sich seit über 1000 Jahren zwischen Ukraine und Russland entwickelt haben trotz Eigenstaatlichkeit in keiner Weise unterbrochen.

6. Ein mittelständisches Einkommen liegt in der Ukraine bei um die 300€, was die Ausbeute für zentraleuropäische und amerikanische Konzerne kostengünstig gestaltet.

Die USA wollen die Russen militärisch verdrängen und eigene Installationen aufbauen, wie sie es in Polen, Rumänien und den anderen östlichen Vasallen getan haben.

Für die EU bedeutet es, gnadenlos wirtschaftlich plündern zu können, um die eigenen Defizite abzumildern.

Gehört die Ukraine zur EU unterliegt sie auch dem Diktat Brüssels wie alle EU-Staaten, sie unterliegt dem Pakt von Lissabon.

Das bedeutet, Russland wird kalt vor die Türe gesetzt, weil natürlich alle wirtschaftlichen Beziehungen EU-Bestimmungen folgen werden.

Visa und Zollabkommen zwischen Moskau und Kiew werden ungültig, die Grenze Ukraine-Russland wird EU-Grenze und ein eiserner Vorhang zu Russland.

Natürlich lassen sich Leute einfangen mit der Aussicht, in Deutschland oder Frankreich ihr Geld machen zu können anstatt mühsam das Land aufzubauen. Das ist nachvollziehbar.

Wenn Merkel, Ashton und andere sich ereifern, die Ukraine solle die verurteilte Betrügerin und mutmaßliche Mörderin Timoschenko freilassen, die ukrainische Justiz sei nicht „menschenrechtlich“ genug u.a. kann man eigentlich schon absehen, mit welchem Herrenreiter-Gehabe Europa das Heft in die Hand nehmen wird.

Brüssel erpresst und wirft Russland Erpressung vor, das berechtigtermaßen auf die Konsequenzen hinweist, welche eine EUisierung der Ukraine für die bilateralen Beziehungen hätte, da politische Entscheidungen ja nun mal Folgen haben und die russische Regierung die Aufgabe hat, in erster Linie russische Interessen im Auge zu haben und nicht die der EU.

Was immer vergessen wird: die Naivität der ersten postsowjetischen Zeit wurde den Menschen bereits schmerzhaft von den Vertretern der „Dömogrodie und Freiheit“ ausgeprügelt.

Man lernt dort zaghaft Selbstbehauptung.

Das Land ist knapp am Abgrund vorbeigeschlittert.

Da helfen auch keine roten T-Shirts im Gefolge einer von der Konrad Adenauer Stiftung in den Ring geschickten Weichbirne.

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