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  • Zombiefizierung – the next level

    Hillary hat es vorgekräht, der deutsche Bundestag gackert es nach: "Fake News!"

    Unionsfritzen fordern, "fake news" müssten strafbar werden.

    Ironischerweise kann man sagen: "Au JA! Bitte lebenslänglich Haftstrafe, aber mindestens 30 Jahre!"

    Eine halbe Stunde nachdem das Gesetz dann in Kraft tritt, kann man die gesamte Bundesregierung, mindestens 80% des Bundestages und etwa 95% der deutschen MSM-Nachrichtenredaktionen für mindestens 30 Jahre im Knast versenken und allen ist gedient!

    Leider wird das nicht auf dieses hinauslaufen.

    Darum gehen wir es etwas realistischer an:

    Alle wissen es eigentlich, darum wollte ich auf das Thema nicht mehr wirklich eingehen, sondern meine spärliche Freizeit mal mit etwas anderem anfüllen. Wie beispielsweise: ich hab ein paar neue Filme, und die wollte ich mir angucken!

    Aber ich muss jetzt was dazu sagen!

    Die Politiker schaffen es nicht mehr, die öffentliche Diskussion in ihrem Sinne zu steuern, nicht genug wenigstens, also müssen sie mit staatlicher Gewalt die Möglichkeiten der öffentlichen Artikulation einschränken so gut sie können!

    Soweit ist das allen klar, denke ich.

    Die Mainstreammedien wollen unbedingt auch, in den USA wird es offen ausgesprochen von Tag 1 an: damit ihnen keine Konkurrenz auf dem Markt erwächst, bzw. sofern sie schon da ist, sie wieder entfernt wird!

    Etwas sagen muss ich aber deswegen:

    Die Linken setzen jetzt noch einen drauf!

    In einer Pressemitteilung vom 13.12.16 steht:

    " Ähnlich dem Pressekodex, dem sich in Deutschland private Medienunternehmen durch eine freiwillige Selbstkontrolle verpflichtet sehen, braucht es einen Kodex ethischer informationspolitischer Grundsätze für soziale Netzwerke, der garantiert dass Nutzerinnen und Nutzer vor gezielter Desinformation geschützt werden. Ein öffentliches Kontrollgremium muss sicherstellen, dass Verstöße gegen den Kodex geahndet werden und an das sich Bürgerinnen und Bürger wenden können."

    Verstanden?

    Das ist dann der Rat der Göttinnen und Götter, die allwissend sind, und genau unterscheiden können, was wahr und was falsch ist, und die dummen kleinen Tölpelchen, die im Internet irgend etwas lesen, das ihnen nicht gefällt, können sich dann bei den Göttinnen und Göttern beschweren.

    Oups, diese Göttinnen und Götter gibt's ja gar nicht, und wenn es sie gibt, dann haben sie sicher keine Lust, über das Internet zu wachen.

    Also ist es eine Bande staatlich finanzierter Bürokraten, die nach Gutdünken, bzw. nach Vorgabe des Bundestages, ein totalitäres Regime über die Kommunikation im Internet ausüben!

    Aber es kommt noch schlimmer:

    " Vor allem aber schlagen sie Kapital aus der Kommunikation der Menschen. ( Die "Fake-Newser") Die Ausbeutung der Kommunikation lässt sich nur verhindern, wenn umfassend über Manipulationstechniken und Datenmissbrauch informiert wird. Das ist auch Aufgabe der Politik. Es geht nicht um Zensur, sondern um Aufklärung. Bereits in der Schule sollten medienpädagogische Angebote die Medienkompetenz fördern, um einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Privatsphäre zu erlernen."

    Es wird Kapital geschlagen und ausgebeutet.

    Damit haben wir mal wieder 2 der insgesamt 5 Vokabeln, die Linke können und die nicht fehlen dürfen.

    Fehlen noch Sexismus, Antisemitismus und Rassismus, aber irgendwie haben sie es versäumt, die in dem Text unterzubringen. Aber das nur nebenbei.

    Der Staat soll nicht nur die Totalüberwachung der Kommunikation im Internet ausüben, er soll gleich den Nachwuchs im Sinne der Vorgaben des Bundestages auch in diesem Bereich heranzüchten! "Bereits in der Schule sollten medienpädagogische Angebote die Medienkompetenz fördern…". Die Bälger sollen ja lernen, wem sie nachplappern und auf gar keinen Fall einen selbstständigen Gedanken formulieren können!

    Tuts mal einer versehentlich, dann gibt's ne 6 für!

    Den 2. Halbsatz: "…um einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Privatsphäre zu erlernen." verstehe ich nicht. Irgendwie glauben die Linken, wir sind zu blöd, mit unserer Privatsphäre umzugehen.

    Glaubt, was ihr wollt, ihr anmaßenden Arschl…er und haltet das Maul!

     

     

     

     

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  • „Das Leben ist der Güter höchstes nicht!“

    lautet eine Zeile bei Friedrich Schiller. Die Freiheit des Individuums, und vor allem die Freiheit der Rede galten ihm "Güter", für die zu sterben sich lohne, da ohne sie das Leben nicht lebenswert sei.

    Er gilt als der Dichter des Deutschen schlechthin.

    Was sind wir froh, in einem Deutschland heute zu leben, das so frei in der Rede ist, dass es sich einen Geschichtsrevisionisten wie Gauck als Bundespräsident leistet und überall auf der Welt Menschen sterben lässt für die Freiheit des Westens sich den Planeten rücksichtslos zu unterjochen.

    Ob Schiller das so verstanden haben wollte mag ja von dem/der einen oder andern im stillen Kämmerlein bezweifelt werden.

    Als ich heute, am Sonntag nach dem 9.Mai 2015, auf Valentina Lisitsas personal homepage ging um zu gucken, was es bei der Lady neues gibt, war ich doch ein wenig überrascht über folgenden Anblick ihrer Startseite:

    Listitsa

    Hmm. Also eigentlich packt eine Pianistin das Video zu ihrem neuen Album auf ihre Webseite, um für ihr Album zu werben, was im Interesse der Plattenfirma ist und zweifellos nicht im Konflikt mit der GEMA.

    Leider hat sich bisher noch keine Alternative zu YouTube durchgesetzt.

    Es kommt ja nur sehr selten auf dem Erdenrund vor, dass die Inhaber der Urheberrechte ihre eigenen Urheberrechte verletzen. Das zu schaffen wäre schon ein Geniestreich für sich.

    Da erinnerte ich mich, dass die Karriere der Frau derzeit ziemlich ruppig zerstört wird.

    CBCradio vom 7.April 2015 hatte folgenden Eintrag:

     

     

    Valentina x

    Was so "beleidigend und verletzend" an Valentina Lisitsas Ansichten ist, kann in einem Interview nachgelesen werden, das die Deutschen Wirtschaftsnachrichten mit ihr gemacht haben. (Ich werde diese Interview hier weiter unten dokumentieren.)

    Anzumerken ist noch etwas zu den Ukrainern, die im Ausland leben und dort ihre "Euromaidan-Manieren" ausleben:

    Ihr habt doch jetzt eure Leute und euer System an der Macht: dann geht in die Ukraine und lebt dort! Was für Patrioten sind das, die sich im Ausland fett fressen, anstatt das eigene Land aufzubauen? Oder gilt die "Slava Ukraine-Gerojam slava"-Jauche nur für jene, die noch nicht einmal davon begeistert sind und denen man es mit Gewalt einprügeln muss?

    Rhetorisch.

    Noch nicht einmal dem Präsidenten Poroschenko ist die heutige Ukraine es wert, an dem von ihm selbst eingerichteten Feiertag "8.Mai, hurrahhh, wie im Westen" sich in der Ukraine aufzuhalten, er hält an diesem Tag lieber peinliche Reden in Warschau.

     

     

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    Ich spekuliere mal: einer wie Schiller würde sich schämen für den Affentanz, der um die Siegesfeierlichkeiten zum Ende des Faschismus in Deutschland abgezogen wird.

    Mein persönliches Highlight war ein Kampagnenansatz, der mittels einer Ian-Fleming-würdigen Räuberpistole darauf abzielte, im Vorfeld der Moskauer Parade Putin abzusprechen, er sei Russe, sondern er sei der verlorene Sohn einer Georgierin wie Stalin Georgier war.

    Das Ding mit "Lügenpresse" war echt ein klassisches Eigentor.

    Kaum ein Mensch hat von Lügenpresse geredet.

    Man haderte mit sich: wie soll ich's nennen? Mainstream Media, Systempresse…

    Then the Unwort-des-Jahres-Kommission came along, und ich dachte mir: ja genau. "Lügenpresse" ist cool!

    Sie haben uns den Tip selbst gegeben! Besten Dank auch.

    Aber einer wie Schiller würde heute ja auch von jedem deutschen Theater boykottiert werden.

     

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  • Der Propagandakrieg hyperventiliert

    Schlägt man auf Wikipedia den Namen Harold Harmsworth, 1.Viscount Rothermere nach, so beginnt der Eintrag heute am 30.07.2014 mit dem Absatz „Bedeutung“ folgenden Inhalts:

    Berühmtheit erlangte Harmsworth als Eigentümer zahlreicher bedeutender britischer Tages- und Wochenzeitungen, wie die Daily Mail und der Daily Mirror, die er in dem Konzern Associated Newspapers zusammenschloss. Gemeinsam mit dem Kanadier Max Aitken, 1. Baron Beaverbrook, sowie mit seinem Bruder Alfred Harmsworth, 1. Viscount Northcliffe, gilt Harold Harmsworth als der bedeutendste britische Zeitungseigentümer des 20. Jahrhunderts sowie als ein „Pionier“ des volkstümlichen Journalismus, der sich im Gegensatz zu den auf ein elitäres Publikum ausgerichteten traditionellen Nachrichtenorgane an „die Masse“ wendet.“

    Auf dem Campus der berühmten Oxford University findet sich das Oxford University’s Rothermere American Institute – America’s Home at Oxford, gegründet vom 3.Viscount Rothermere.

    Man mag daran nichts Ungewöhnliches feststellen, bis man auf einen Hergang aus der Zeit des 1.Weltkrieges stößt:

    Die britische Krone hatte ein Problem: die kinderreichen Bevölkerungen der ausgedehnten Industriebezirke der Insel zeigten keinen patriotischen Eifer und hatten kein Interesse daran, sich im Krieg gegen Deutschland zu engagieren. Sie fühlten sich auch in keiner Weise bedroht, der Krieg war eine Angelegenheit des Festlandes – es gab ja noch nicht diese Bombardierungsmöglichkeiten aus der Luft im großen Maßstab, die kümmerlichen Bömbchen, die man damals von Hand abwarf, galten den feindlichen Schützengräben.

    Schlechte Bezahlung für unsichere Arbeitsplätze, unhygienische Wohnverhältnisse, zunehmend Sägemehl statt Kornmehl im Brot und ähnliche Kleinigkeiten, die einem den Alltag vermiesen können, standen für diese Menschen weit höher auf der Liste der Unannehmlichkeiten.

    Ein ganz ähnliches Problem plagte den Vater des Federal Reserve Acts Präsident Woodrow Wilson in den Vereinigten Staaten: obzwar längst amerikanische U-Boote auf den Weltmeeren gegen die deutsche Marine im Einsatz waren, verbot die amerikanische Verfassung die Einmischung in fremde Konflikte und erlaubt militärisches Engagement lediglich zu dem Zweck, eine direkte Bedrohung des Territoriums der Vereinigten Staaten abzuwehren, die mit Sicherheit weder von Deutschland, noch vom Östereich noch vom Osmanischen Reich zu erwarten war und die Bevölkerung des Landes interessierte sich nicht im Mindesten für Schlachtengetümmel in Europa.

    Wie genau sich das abgespielt hatte vermag ich hier nicht darzulegen, nachweislich taten sich sowohl die durch den Federal Reseve Act begünstigten amerikanischen Banken und die City of London, das wirtschaftliche Herz des britischen Empires als auch die britische Königsfamilie und das Weiße Haus zusammen und suchten nach einer Lösung für das Problem der Kriegsunwilligkeit beider Völker.

    Die britische Krone beauftragte besagten Viscount Rothermere damit, eine Strategie zu finden, wie das Volk überzeugt werden kann, sich als Kanonenfutter zur Verfügung zu stellen, Wilson ordnete diesem den Erfinder des Berufes „PR-Berater“ und Urahn des Studienfaches „Kommunikationswissenschaften“ Edward Bernays bei.

    Gemeinsam betrieben diese nun Studien, welche zum Ergebnis hatten: ganze 87% der damaligen britischen Bevölkerung waren nicht befähigt, medial vertriebene Information kritisch zu beurteilen.

    Mirror 1Vielmehr saugen sie diese auf wie ein Schwamm und integrieren sie in das eigene Denksystem, wobei das Wichtigste ist, dass sie die dadurch hervorgerufene Vorstellung nicht als Ergebnis von Manipulation wahrnehmen, sondern für ihre eigene Meinung halten!

    „Daily Mail“ und „Daily Mirror“, letztere bis in das Design hinein Vorbild der Bildzeitung, konnten  nun eingesetzt werden, die britische Bevölkerung gezielt im Krieg einzusetzen.

    Konnte die britische Bevölkerung damals lediglich über Zeitungen und Magazine erreicht werden, angereichert durch Militärkapellen und Straßenumzügen, so ist das Arsenal des Propagandakrieges heute ebenso in den Möglichkeiten ausgewachsen wie das Waffenarsenal des Militärs.

    Man mag einwenden, dass die damalige Schulbildung der britischen Arbeiterklasse sich auf Lesen, Schreiben, Grundrechnungsarten und  Britische Geschichte beschränkte und die Unfähigkeit zu kritischem Denken darauf zurückzuführen sei.

    Ich zweifle das allerdings an, da meiner Erfahrung nach gerade akademisch gebildete Kreise besonders anfällig für Verhetzung gegen vermeintliche Feinde sind und Medienmitarbeiter in der Regel über eine akademische Ausbildung verfügen.

    Interessant festzustellen ist, dass diversesten Erhebungen zu Folge vor dem Crash der MH17 78% der Bevölkerung Deutschlands Sanktionen gegen Russland ablehnend gegenüberstanden, jüngsten Erhebungen zu Folge diese Zahl auf 56 geschrumpft sein soll.

    Was auch immer geschah, für den Propaganda-Krieg in Deutschland erfüllt der Absturz seinen Zweck!

    Die modernen Medien in Deutschland genießen kaum Glaubwürdigkeit.

    Das ist aber nicht das Entscheidende: die Bilder, Satzfetzen, Behauptungen nisten sich in die Köpfe der Menschen ein und in Westdeutschland zumindest treffen sie auf lange gepflegte Voreingenommenheiten gegen Russland, Vorurteile und Verzerrungen, kurz zusammengefasst in dem Wort vom „bösen Iwan“ wie sie in Zeiten des Kalten Krieges sogar im Schulunterricht „gelehrt“ wurden.

    Die amerikanische Unterhaltungsindustrie hat nie den Propagandakrieg gegen Slaven eingestellt.

    Im Gegenteil, der finstere Kommunist wurde durch dem besonders brutalen Russen-Mafioso ausgetauscht, das war alles. Nun ist der Russen-Mafioso natürlich die noch viel größere Gefahr: war der Kommunist noch auf seine Seite des eisernen Vorhanges aus der freien Welt verwiesen und war die freie Welt leicht zu verteidigen, weil nur der Eindringling hinter der Maske ausgemacht werden musste um den „Russen“ unschädlich zu machen, so lebt der Russen-Mafioso  mitten unter uns!

    Auch hier spielt die Schlacht um die Ukraine eine wichtige Rolle: der „Russ“ muss als Kultur, als Mensch diffamiert werden!

    Arme schutzlose Ukrainer bibbern vor der Übermacht der bösen Russen, die nichts besseres zu tun haben, als die armen schutzlosen Ukrainer zu drangsalieren. Weh uns, wehe, bald kommen die auch ins Baltikum und nach Polen… Und der Russ, das weiß doch jeder, will um jeden Preis das Ruhrgebiet…

    Die NATO/NAZI-Regierung in Kiew hat neuerdings beschlossen, russischsprachige Literatur aus dem Land zu drängen, russische Filme besonderer Zensur zu unterziehen, etc.

    Eine Maßnahme, die jedem normal denkenden Menschen eigentlich augenblicklich die Augen öffnen müsste, dass man es in Form der Kiewer Führung zweifelsfrei mit Geisteskranken zu tun hat!

    Ukrainisch verhält sich zu Russisch wie Schwyzerdütsch zu Hochdeutsch.

    In der Tat haben die ganz großen Klassiker der Literatur, die aus der Ukraine stammen, Gogol und Bulgakow seien hier beispielgebend genannt, russisch geschrieben. Lediglich im 19.Jahrhundert gab es im Zuge der Romantik eine literarische Bewegung, die sich der ukrainischen Mundart bediente, allen voran eine wenig originelle Autorin namens Lessia Ukrainka und der angesehenere Taras Schewtschenko, eine gewisse Verbreitung hatte auch der Verfasser von Volksstücken Ivan Petrovych Kotlyarevsky.

    Ein Bann der russischen Literatur wäre das selbe, als würde der Schweizer Nationalrat beschließen, es dürften nur mehr Bücher in Schwyzerdütsch verkauft werden – die Buchläden in der Ukraine werden wohl schlecht gefüllte Regale haben und nur noch langweiliges Zeug verkaufen dürfen, und jeder halbwegs gebildete Mensch sollte spätestens daran erkennen, was für eine Saubande barbarischer und geistig minderbemittelter Hinterwäldler der sozialdemokratische Faschistenversteher Steinmeier nebst seiner ukermärkischen Kanzlerin im Auftrag der USA hier an der Macht halten!

    Der Propagandaapparat Print als auch Rundfunk und Fernsehen besteht allerdings heute nur noch aus derart geistig minderbemittelten Kanaillen, dass diese skandalöse  Maßnahme der ukrainischen Faschisten noch nicht einmal groß aufzufallen scheint. Solange hochwertige Produkte von Qualitätsmedien wie „Big Brother“oder  „Spritzgebäck vom Fickolaus“, und Verherrlichungsschnulzen aus Hollywood für amerikanisches Militär, amerikanische Söldner und Geheimdienste nicht untersagt werden gibt es nichts zu beanstanden.

    Auch dies allerdings kann als Teil der Propagandamaschine beurteilt werden.

    Während die Auseinandersetzung mit den Klassikern die Geisteskraft und die Urteilsfähigkeit der Individuen stärkt und fördert, verursacht die Berieselung durch Produkte der Entertainment Industries nachweislich Verblödung und Abstumpfung.

    Diese Gesetzgebung erinnert mich gleichzeitig an Truffauts Bradbury-Verfilmung „Farenheit 451“ und an die Bücherverbrennungen, die das Göbbels-Ministerium veranstaltet hat.

    Den Schdudiadn, die unsere westliche Propaganda betreiben macht viel mehr Sorgen als das eine komplett idiotische Behauptung unseres ersten Afroamerikaners im Weißen Haus, Russland habe anno Dazumal vertragswidrig einen Raketentest durchgeführt.

    Natürlich wollen Obombas PR-Leute hiermit eine Verunsicherung streuen, die Russen würden sich nicht an Abmachungen halten, was schlicht und einfach gelogen ist, hingegen lässt sich nachweisen, dass die Amerikaner sich grundsätzlich an keine Verträge halten, und soweit ich mich erinnere dieser Raketentest sogar zwischen Washington und Moskau abgesprochen war.

    Bei Propaganda geht es aber genau darum, das Offensichtliche durch das Unterschwellige unsichtbar zu machen und den Argwohn zum bestimmenden Faktor über das Bewusstsein zu setzen: wer kennt es nicht, wie es Jago gelingt Venedigs Feldherren Othello zum Mord an seiner zweifelsfrei ihm liebend ergebenen Braut Desdemona aufzuhetzen!

    Man braucht Shakespeares Stück nicht als Liebestragödie lesen, man kann es als psychologische Studie auffassen, die uns genau erklärt, wie die Propaganda den Menschen zerfrisst und seiner Vernunft beraubt: ein Taschentuch, das wirkungsvoller ist als jede Beteuerung des Mädchens – –

    Jeder, der will konnte die Beweise sehen, dass ukrainisches Militär russisches Territorium beschossen hat, mit bereits tödlichem Effekt, aber wer spricht davon?

    Bild SaddamMan diskutiert mit Filzer vollgeschmierte, nichtssagende Satellitenfotos eines kommerziellen Anbieters, das ein US-Official auf Twitter gepostet hat!

    Und mag es alles noch so blödsinnig sein: die Message vom russischen Aggressor sickert in das Unterbewusstsein ein.

    Damit ist das Ziel erreicht, es kommt nicht darauf an, dass die Nachricht selbst als Unsinn entlarvt wird.

    Sie erfüllt ihren Zweck, eingebettet unter tausenden absolut irrelevanten Klatsch- und Tratsch-Geschichtchen über Promis und neueste Überfluss-Produkte, die irgendein Unternehmen verkaufen will; und unter der permanenten Beschallung aus Pop-Musik im Supermarkt, hirnaufweichenden Fernsehdarbietungen und endlosem Beschuss aus dem Handy mit Twitter, Facebook, SMS, MMS, was auch immer, Schlagzeilen an den Wänden der U-Bahn und im Waggon, im Bus, überall, und natürlich nicht zu vergessen: das Highlight des Tages, der neue Ego-Shooter!

    Darum ist es den Strategen des geplanten Krieges gegen Russland und die BRICS-Staaten auch völlig egal, bei jeder Lüge ertappt zu werden. Es kümmert sie gar nicht mehr, dass alle ihre veröffentlichten „Beweise“ in Sachen Ukraine spätestens nach 24 Stunden als Fälschungen entlarvt werden und keine Fragen beantwortet werden – niemand außer den Fragestellern selbst wartet auf die Antwort!

    Alle Anderen sind mit den Fragen ihres Alltags und ihres Berufes befasst, und, hier schließt sich der Kreis zum Eingang des Artikels, die zu transportierende Message von der russischen Bedrohung setzt sich in ihrem Unterbewusstsein und ihrem emotionalen Apparat fest, sie wird aufgesogen wie Bakterien im Wasser vom Schwamm!

    So gelangen wir auch zum Zweck der Sanktionen!

    Es ist völlig egal, was im Osten der Ukraine vor sich geht, es ist völlig egal, dass die Mütter und Ehefrauen der Soldaten überall im Land Kundgebungen abhalten und Militärtransporte blockieren, es ist völlig egal, welche Positionen Russland einnimmt und welche Handlungen Russland ausführt, um den Krieg im Osten der Ukraine einzudämmen, all das erfährt nur der, der danach sucht. Die schamlosen und kriminellen Machenschaften, Treffen und Sitzungen der EU-Granden und der Washingtoner Eliten beherrschen den Vordergrund!

    Und wenn sie Forellenfischer am Baikal-See sanktionieren, erfüllen die Sanktionen ihren Zweck! Ich bin davon abgekommen, Sanktionen der EU so einzuschätzen, dass sie Washington befrieden sollen aber den Beziehungen zu Russland nicht schaden.

    Dem Konsument der Propaganda wird es als Selbstverständlichkeit eingehämmert, dass die EU-USA alles Recht hätten, Wirtschaftskrieg gegen Russland zu führen. Mag der eine oder andere im ersten Augenblick noch stutzen – er gewöhnt sich dran. Er hinterfragt nicht mehr die Sache an sich, sondern stellt nur noch die erlaubte Frage: „Schadet das denn auch unserer Wirtschaft?“

    Dieser 3-Stufe-Plan ist strategisch und perfide.

    Jetzt ist das Volk daran gewöhnt und der Flugzeugabsturz bewerkstelligt, also kann man zur offenen Aggression übergehen.

    Und so wird Schritt für Schritt der Boden bestellt, auf dem die militärische Auseinandersetzung wächst.

     

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