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  • Veranstaltung mit Anastasia Popova in Leipzig

    "Wozu Geschichte machen, wenn man nicht aus ihr lernt?"

    Vir Cotto

    Diese VA fand am 5. Oktober statt. In Washington erklärte Obama Unsinn über iranische Atomwaffen, die innerhalb eines Jahres einsatzfähig wären. Government Shutdown wirkt prima, unser Sozialarbeiter im Weißen Haus ist weichgeklopft wie ein Perserteppich. Aber dieses Thema vertiefen wir jetzt heute hier nicht.

    Nur das Thema Weichklopfen bleibt uns einen Moment.

    Dem Compact-Magazin gelang es, die russische Fernsehjournalistin Anastasia Popova, die in den Auseinandersetzungen zu Syrien auch ganz realpolitisch zu einiger Bedeutung gelangt ist, indem sie als Zeugin im Zusammenhang mit dem Gebrauch von Chemiewaffen auch vor den Vereinten Nationen auftrat, für einen Abend zu gewinnen.

    Es war zu erfahren, dass im Vorfeld dieser Veranstaltung einige linke Radikaliskis versucht haben, den Veranstaltungsort anzugreifen.

    Ich erinnere mich zurück, als es mich noch im autonom-antiimperialistischen Spektrum umtrieb, da wären wir wohl die gewesen, die diese Veranstaltung geschützt hätten. Eine russische Journalistin – das ist etwas, da will man mehr wissen, das ist ein Durchbrechen der Mauer des Schweigens zwischen Ost und West, das ist Wasser auf die eigenen Mühlen!

    Nun, es war hier schon öfter Thema. dass ausgerechnet Teile der Partei Die Linke sich besonders als Frontorganisation gegen Russland zu profilieren versuchen.

    Ich vermute aber noch einen ganz anderen Hintergrund.

    Erinnern sie sch an irgendetwas Tragfähiges, das die deutschen Linken in den letzten, sagen wir 20 Jahren zuwege gebracht haben?

    Oder ist es nicht vielmehr so, dass die "Linke" alles zermalmt, was ihr in die Finger gelangt, und Menschen, die sich ihr angeschlossen hatten, erst dann dazu kommen, ihr Leben produktiv zu verwenden, wenn sie der Linken wieder entkommen sind?

    Linke fühlen sich durch das Compact-Magazin bedroht, weil Jürgen Elsässer ursprünglich aus ihre Reihen kommt und das Projekt nur erfolgreich werden konnte, weil er die Linke hinter sich gelassen hatte!

    Seit Jahrzehnten ist die einzige Perspektive, die Linke der Gesellschaft anbieten können, eine Erhöhung des Sozialhilfe-Geldes, was für alle, die nicht von Sozialhilfe leben wollen keine Attraktivität hat. Sie haben noch nicht einmal Angebote für die, welche in den Rachen des Molochs Sozialsystem gestürzt sind und verzweifelt versuchen, sich da heraus zu kämpfen.

    Die Linke kämpft ums Überleben, indem sie diejenigen angreift, die sie überwunden haben, weil sie durch jene gedemütigt wird und nichts Produktives dagegen halten kann.

    Die Linke hat sich nicht geschämt, sich an der Vernichtung der arabisch-sozialistischen Jamahirija zu Libyen zu beteiligen. Die Linke such krampfhaft Verbündete gegen Assad, die noch keine zahlungskräftigeren Partner haben.

    Einst war die Linke der Griff der Arbeiterklasse nach der Macht. Und eine andere Linke braucht keiner.

    Man kann den Linken mit noch ein Wenig Restwohlwollen anempfehlen, sich zu überlegen, wie sie sich nützlich machen können anstatt auch noch die Letzten dahin zu treiben, wenn sie sie sehen zu denken: "Auch die noch! Muss das denn wirklich sein?" Personen, die nur auf sich aufmerksam machen, indem sie beschädigen, was andere leisten, sind unbeliebt!

    Die VA war wichtig, weil sie Teil der Counterinformation ist.

    Die Bevölkerung Deutschlands hat sich in einer Phantasiewelt verloren. Sie lernt die Welt aus Medien, die die Menschen erziehen, sich an der Umsetzung einer politischen Agenda zu beteiligen. Die Aufgabe von Presse ist es aber, die Menschen mit Informationen zu versorgen, die es ihnen ermöglichen, sich in der Realität zu orientieren; eine Person, der es nicht gelingt, sich einen Begriff von der Realität zu machen, der sich ihr so genau wie möglich annähert, ist dazu verurteilt, zu scheitern.

    Mir wurde gestattet, einen Video aus der VA zu machen.

    Ich habe einen im Rahmen dessen was ich hier mache gestaltet, die VA wird es von Compact und Nuo Viso als DVD geben, und ich will da nicht reinpfuschen, die DVD soll sich verkaufen, denn wer nicht vom Sozialamt leben will muss Geld verdienen und da haben die Organisatoren des Events allemal das Vorrecht.

     

     

     

     

     

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  • Israel-Loop and Government Shutdown

    Es gibt Umgangsformen und Verhaltensweisen, von denen man sagt: Das gehört sich so.

    Teenager in der rebellischen Phase tun sich schwer damit, jeder kennt das von sich selbst, für sie sind diese Umgangsformen und Verhaltensweisen Heuchelei, also handeln sie ihnen absichtlich zuwider, Papa oder Mama schimpft, möglicherweise grinst sich ein anderer eins, keinen stört's wirklich, früher oder später gehört es zu den Zeichen der Erwachsenheit, selbst sich gemäß dieser meist ungeschriebenen Regeln entsprechend zu verhalten. Sie haben nämlich Sinn: ihre Aufgabe ist es, eine Form zu schaffen, innerhalb derer der respektvolle und gepflegte Umgang möglich ist, auch wenn Leute, die sich nicht mögen oder in einigen Dingen Gegner sind aufeinandertreffen und miteinander zu tun haben müssen. Es ist quasi das gesellschaftliche Pendant zu sportlichem Verhalten, etwa wie zwei Boxer, die im nächsten Moment mit aller ihnen zu Verfügung stehenden Gewalt aufeinander einschlagen, sich erst einmal voreinander verbeugen.

    Menschen, die sich nicht so verhalten können, erachtet man als ungebildet oder nennt sie ungezogen.

    Ein Teenager, der sich nicht ab und zu eine Ungezogenheit leistet, der tut einem schon fast leid und die heutige Jugend nennt solche "Opfer". Das ist ein gutes Wort dafür, denn Opfer sind sie: eines Zuchtverfahrens, das ihnen keine eigenständige Persönlichkeitsentwicklung zugesteht.

    Aber Benjamin Netanjahu ist kein Teenager. Und wenn er in seinem 2000$-Anzug auf die Rednertribüne tritt und nicht die minimalste erwartbare Höflichkeitsform einhält, dann drückt es nicht Rebellion aus, es drückt Verachtung und Arroganz aus.

    Man beginnt eine Rede vor der General Assembly indem man die Amtsträger grüßt und dem gewählten Präsidenten der Vollversammlung gratuliert. Das gehört sich so.

    Netanjahu übergeht das und beginnt seine Rede damit, wie phantastisch, alt und großartig doch die Juden seien. Er sagt damit: wir sind etwas Besseres als ihr, wir haben keinen Grund euch zu respektieren und ihr habt nach unserer Pfeife zu tanzen. Ich habe die Litanei, warum die Welt ihm in einen Krieg gegen den Iran folgen soll teilweise übersprungen. Man muss sich seine widerwärtigen verbalen Absonderungen anhören, um informiert zu sein; aber man muss sich nicht die gequirlte Kacke zur Gänze antun, sobald man festgestellt hat, dass sie eh nichts neues bringt.

    Man muss inhaltlich auch nicht darauf eingehen. Aber man muss sie einordnen.

    Und Teil der Ordnung, in die sie gehört, ist der sogenannte Government Shutdown der USA.

    Dass die Abgeordneten mehrere Hunderttausend Menschen vorläufig und möglicherweise dauerhaft aus Lohn und Brot werfen unter dem Vorwand, eine staatliche Krankenversicherung verhindern zu wollen ist pervers genug. Aber es steht mehr dahinter.

    Es geht darum, Obama aus dem Weißen Haus zu werfen. Ihn in seiner Hilflosigkeit und Handlungsunfähigkeit vorzuführen und allen Future Presidents zu zeigen, wer das Sagen hat, und dass das nicht sie sind.

    Obama war sichtlich nicht unglücklich darüber, den Angriff gegen Syrien vorläufig abblasen zu können und er ist auf das Gesprächsangebot Hassan Rouhanis eingegangen.

    Obama reagiert auf den KongreSS wie erwartet: er hat wie immer keinen Plan B. und schließt erst einmal alle Einrichtungen, die dem amerikanischen Volk zu Gute kommen und tastet Überwachungs- und Militärapparat, die ungleich teurer sind als ein paar Bürgerämter, Museen, Vergnügungsparks, Zoos etc. nicht an.

    Obama ist schwach, eitel und er hat keine Linie.

    Auch Bush war schwach, eitel und hatte keine Linie. Bush hatte einfach nur besser den eigentlichen Lords of the Western World gehorcht und mehr Gewinn daraus gezogen. Die Bushs sind im Ölgeschäft, Obama ist von Beruf Sozialarbeiter.

    Natürlich ging es genau darum, parallel zur UN-Vollversammlung, als die USA von 2/3 der Welt abgewatscht wurden, Obama auch in Domestic Affairs ein Bein zu stellen und wir irren uns sicher nicht, wenn wir die AIPAC dahinter vermuten.

    Es geht darum, das Volk gegen den Hollywood-Präsidenten Obama aufzubringen und ihn handlungsunfähig zu machen, und gegen einen Israel-gehorsameren zu ersetzen.

    Danach kann die Dollar-Druckerpresse wieder angeworfen werden.

    Der Government Shutdown ist keine gute Nachricht. Sie erinnerte mich spontan an eine Geschichte, die der Dirigent Otto Klemperer erzählte. Der war Ende der 20ger, Anfang der 30ger Jahre musikalischer und künstlerischer Leiter der Kroll-Oper zu Berlin. Diese wurde von Reichskanzler Brüning geschlossen. Klemperer machte ihm seine Aufwartung um dagegen zu protestieren. "Verehrter Herr Dr. Klemperer", erwiderte ihm Brüning, "Ich bin froh ein Opernhaus schließen zu können, denn wo soll ich denn sonst Geld herbekommen?"

    Dass die Einsparungen aus einem Opernhaus nur der Tropfen auf den heißen Stein war wissen wir, und wir wissen auch alle wie es weiterging.

     

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  • First we lose Damascus, then we lose New York

    Aber um den Stichwortgeber unserer Headline Leonard Cohen den Gefallen zu tun beginnen wir unsere Betrachtungen in Berlin.

    Für dort nämlich, so erzählt man sich, sei eine neue Regierung gewählt worden. Ich sage nicht für Deutschland, weil des Bewohnern dieses Landes kann dieser Vorgang herzlich egal sein. Dass die FDP rausfliegt war abgekartet, jedenfalls soweit ich das überblicken kann, seit Westerwelle sich im UN-Sicherheitsrat nicht den franzbritannikanischen Friedenstruppen mit lauthalsem Hurraahh angeschlossen hatte. ( Umso peinlicher wirkte allerdings sein Kotau gen Washington vor den UN und etwas schade, dass er seinen möglicherweise letzten wichtigen Auftritt als Politiker überhaupt somit für gar nichts nutzt .) Erinnert man sich an diverse grüne TV-Auftritte, so war es auch damals schon klar, dass die Grünen die Position der FDP absahnen wollen, und, hatte man die Presse der letzten Monate verfolgt, konnte man erahnen, dass die Union aber lieber mit der SPD macht. Sagen wir, das ist eine Geschmacksfrage, keine politische. Man empfindet Leute wie die Grünen in konservativen Kreisen eben als unästhetisch. Soweit es uns Verdammte dieser Erde, die wir in diesem Lande wohnen anbelangt, wird die Republik bleiben wie sie war, eine Heimat für Herren und Sklaven, und soweit ich eine persönliche Meinung dazu habe, freut es mich, keinen Dosenpfand-Jürgen und auch keine Müslidonnerstag-Spinatwachtel-Renate in der Regierung zu haben, zumal wir hier im katholischen Bayern eh seit Jahrhunderten Freitags einen fleischlosen Tag einlegen.

    Und so gelangen wir zum Wesentlichen: Der Diplomatensprache Kundige haben bei der diesjährigen Generalversammlung der Vereinten Nationen einiges zum Staunen!

    Auf 3 der Redebeiträge hatte ich in diesem Blog hier bereits verwiesen, aber das sind nur 3 Highlights, von denen ich finde dass der Verfolger des politischen Geschehens sie auf gar keinen Fall verpassen sollte, ein Glitzern auf der Spitze des Eisbergs, nun wollen wir uns des gesamten Eisbergs widmen!

    Geht man von einer astronomisch wie überhaupt physikalisch unkorrekten Ansicht der Natur des Universums aus, so kann man mit Fug und Recht behaupten, die Welt hat sich einen Millimeter weit gedreht und ein Millimeter ist angesichts ihrer Schwerfälligkeit eine immense Strecke!

    Ein Großteil der Redner aus Lateinamerika und Afrika haben, die einen sehr durch die Blume, andere in klaren Worten, der White-Supremacy-Lobby erklärt: Ohne euch sind wir besser dran!

    Nicht, dass das etwas wäre, was nicht jeder eh weiß, aber dass es auf einem so bedeutenden Gipfel der Diplomatie nicht nur von den üblichen Meckerziegen ausgedrückt wird, sondern quasi als einheitliche Position der sog. 3. Welt, kann gar nicht unterschätzt werden. Es ist nämlich nunmehr ausgesprochen, offen und nicht hinter der vorgehaltenen Hand, dass Washingtons New World Oder unerwünscht ist. Diplomatie ist ein Spielfeld, in dem der Spieler machtpolitische Konstellationen, ökonomische Verflechtungen und juristische Spitzfindigkeiten einbeziehen und beeinflußen muss, und je besser er das kann, umso handlungsfähiger ist er. Oft ist das beim Publikum beliebte klare Wort ein Strick, an dem man sich aufhängt, das vermeintliche Entgegenkommen die Stolperfalle des Gegners. Dieser Tage zeichnet sich ab, dass die Machttektonik zu Ungunsten des Imperiums sich verschiebt, man derzeit höflich aber bestimmt die USA dahingehend berät, sich auf den Platz zu setzen, der ihr zusteht und nicht das Lehrerpult zu okkupieren. Occupy-Wallstreet-Amerikaner ja, Occupy-the-World-Amerikaner Nein. Eine simple Haltung, ich möchte an dieser Stelle ein weiteres interessantes Beispiel einfügen, den Bericht des Präsidenten von Uganda Mr. Yoweri Kaguta Museveni:

     

     

    In einem anderen Zimmer des Gebeudes wurde eine UN-Resolution zu Syrien verabschiedet, auf die ich noch genauer zu sprechen kommen werde, die den spröde-devoten Südkoreaner Ban zu einem recht leidlichen britischen Witz verleitete: "This is not a Licece to kill with konventional Weapons"; bemerkenswert nicht nur, weil ich nicht erwartet hätte dass Ban Roger Moore guckt, (hätte jetzt auch sagen können James Bond, aber wer über 15 schaut schon Daniel Graig), bemerkenswert vor allem deshalb, weil es in Zusammenhang mit der Resolution eine klare Forderung an USA, Frankreich, UK, Saudi Arabien und Vasallen ist, die Ausstaffierung der Terroristen gegen Syrien einzustellen!

    Einige Kommentatoren kritisieren, da die Resolution Chapter 7 nicht explizit ausschließt, sei sie eine Einladung an das Imperium Syren anzugreifen.

    Beruhigt euch, Leute: ihr habt eure Infos am falschen Ort gesucht und nicht den Kontext mit einbezogen, den euch HE Bashar al Ja'afari hier erleutert:

     

    Hört man sich dann die Statements im Council an, fällt durchaus auf, dass die Frage um die syrischen Chemiewaffen ein Kampf sind, bei dem es vor allem darum geht, internationales Recht gegen des NATO-Sonderweg durchzusetzen und die Verwendung von Massenvernichtungswaffen überhaupt zurückzudrängen. Interessant festzustellen, dass gerade der Vertreter Südkoreas mit keinem Wort die Syrische Regierung verantwortlich macht und unterstreicht, dass es nicht alleine um Syriens Chemiewaffen geht, sondern die aller Staaten, welche solche besitzen, was Israel bestimmt nicht gerne hört; sagte es Nordkorea, wäre es egal, weil man nichts anderes erwarten würde, aber sagt es Südkorea, kann es nicht abgetan werden.

    Auch das ist alt-neu, alt, weil ursprünglich so vorgesehen, neu, weil über mehr als 2 Jahrzehnte von der NATO gewaltsam nach dem eigenen Gusto uminterpretiert – der Einsatz nach Chapter 7 ist keine Erlaubnis für die NATO Kriege zu führen, R2P ist keine völkerrechtliche Bestimmung, vielmehr ermöglicht Chapter 7 Angriffskriege durch militärisch überlegene Staaten durch den Sicherheitsrat zu stoppen, notfalls mit dem Einsatz militärischer Mittel, was bedeutet, dass auch gegen die US-Streitkräfte militärische Mittel eingesetzt werden können, sollten sie, wie in diesem Falle, Syrien angreifen. Im Besonderen ermöglicht dieser Passus aber auch, gegen die "Rebellen" vorzugehen, sofern diese, wie angekündigt, die Arbeit der OPWC behindern oder deren Inspekteure sogar angreifen. Unsere Dreckspresse heult jetzt mit den Dschihaddisten, allen voran der Spiegel, für den es ja nun sehr peinlich werden wird, wenn der Fall international korrekt aufgeklärt wird und die Schuldigen benannt.

    Ich wiederhole, was ich schon mal gesagt habe: Russland würde sich nie so weit aus dem Fenster lehnen, hätten sie nicht ausreichend Erkenntnisse in Moskau, die die Schuld der "Rebellen" an Gouta belegt. So gesehen liegt es diesmal sogar im Eigeninteresse der Presse, Aufklärung des Falles unter allen Umständen zu verhindern. Auf einer sehr verbreiteten Webseite wurde beklagt, dass die Russen ihre geheimdienstlichen Erkenntnisse nicht offenlegen. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Nachrichtendienstliche Erkenntnisse sind juristisch ungültig. Und wenn es darum geht, das Recht von 190 Staaten gegen den Anarchismus von 3 Staaten durchzusetzen, dann ist es kein guter Anfang, sich den Unarten dieser 3 Staaten, UK, USA, Frankreich, anzupassen, sondern es geht genau darum, die vertraglichen Vereinbarungen wirkungsvoll zu nutzen.

    Die Resolution sieht vor, dass diejenigen, welche die Chemiewaffeneinsätze zu verantworten haben, zur Verantwortung zu ziehen sind, diese Verantwortung zweifelsfrei nachgewiesen werden muss. Was eben auch dann gilt, wenn sie den Rebellen nachgewiesen wird.

    Unter diesen Aspekten stärkt Chapter 7 des syrischen Staat, und Versuche der Uminterpretation verwies Herr Ja'afari ja bereits in die Ecke des Surrealismus – auch nicht unwitzig, bedenkt man, dass er von den Franzosen spricht und dass der Surrealismus eine Bewegung ist, die in Paris ihren Ausgangspunkt hatte.

    Abschließend die Standpunkte Venezuelas, das die Nusra und andere als Obskuranten und die wahre Gefahr im Nahen/Mittleren Osten nebst Israels Tätigkeit benennt als auch Sanktionen gegen die USA auf der Basis gleiches Recht für alle und auch gleiche Pflichten, denn nur so sei Demokratie möglich, vorschlägt:

    Und natürlich darf Robert Mugabe nicht fehlen, der die Ungerechtigkeit benennt, dass im Sicherheitsrat über Angelegenheiten Afrikas geurteilt wird ohne Afrika zu beteiligen und Zimbabwes Entschlossenheit zum Ausdruck bringt, sich gegen die Rekolonialisierungsbestrebungen unter der Maske von Demokratie und Freiheit zu wehren, der den USA abspricht, Demokratie und Freiheit für die Welt definieren zu dürfen:

     

    Nach "Shame on the USA" verlässt die amerikanische Delegation den Raum.

    Damit genug für heute.

     

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  • Evo Morales vor der UN

    Ein Mann rechnet ab!

    Das ist nicht der Titel eines Bronson Movies, das ist, was Präsident Morales auf der Generalversammlung der UN mit dem US-Imperialismus tat, gipfelnd in der Forderung, der UN in ein Land zu verlegen, das alle Verträge der UN ratifiziert hat und sich auch dran hält, das nicht Menschen bedroht, die sich seiner Doktrin nicht unterwerfen. Er erklär die USA zur Plutokratie, die keinesfalls eine Demokratie ist und warnt Obama davor, eines Tages möglichereise einem Kriegsverbrecherprozess unterzogen zu werden, sollt er weiter andere Länder mit Intervention bedrohen.

    Evo Morales erinnert daran, dass Chemiewaffen eine Erfindung der USA sind.

    Einfach anhören, und sich jedes Wort auf der Zunge zergehen lassen.

     

    Die Pressekonferenz funktioniert nur auf Spanisch, das auch nur aufgrund mehrerer Beschwerden, unter anderem von mir, weil sie vorher überhaupt nicht abrufbar war. Ich verlinke sie, obwohl ich kein Spanisch spreche, und hoffe, die englische Version wird irgendwann funktionieren.

     

     

     

     

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  • Die ausgezeichneten Reden der liberianischen Präsidentin und des iranischen Präsidenten vor der UN.

    Obombas Auftritt war der eines kleinen Buben, den man gescholten hat und der trotzt: Ich hab aber Recht gehabt! – in seinem Falle mit: "America is exceptional!"

    Der Rest der Rede war noch unanhörbarer und klärte die Menschheit darüber auf, dass Amerika die friedlichste, menschenrechtlichste, hilfsbereiteste und selbstloseste Nation seit Anbeginn der Menschheit sei, man habe wohl Verständnis, dass manche Propaganda machen, es wäre nicht so, etwa wie ein Papa für das Gemecker seiner Kinder Verständnis aufbringen muss, aber früher oder später werden die Hinterwäldler schon begreifen, was sie an Leatherfaces Leadership haben. Nun, das wussten wir ja schon. Spannender wäre gewesen, er klärte uns über die Rezepturen von Ketchup auf, aber das ist ja das Fachgebiet seines Außenministers.

    LeatherFace

    Einige Satelliten der USA, Costa Rica etwa und Frankreich waren sehr aggressiv darin, und das ist politisch wichtig, darauf hinzuarbeiten, dass der Sicherheitsrat bedeutungslos wird, sobald Russland und China Veto einlegen. Besonders Hollande hat darauf bestanden, dass die Responsibility to Protect die Funktion des Sicherheitsrates ersetzen soll.

    Der verklemmte Bürokrat ist eine Zeitbombe! Der fiese Büroangestellte, der zu allen immer nett ist und nachts mit dem Messer auf Jagd geht.

    Liberia und Iran haben sich nicht einschüchtern lassen, und sehr deutlich klar gemacht, wo der Hammer hängt!

     

    Von der liberianischen Präsidentin H.E. Mrs. Ellen Johnson-Sirleaf ist noch kein Podcast verfügbar.

    Rouhani UN Rede

    H.E. Mrs. Ellen Johnson-Sirleaf, President UN

    Die Reden können als PDF hier heruntergeladen werden.

     

     

     

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  • Ein taktischer Rückzug bedeutet die Konsolidierung der Kräfte!

    Wer Barak Obamas Rede an die Nation richtig verstanden hat, dürfte wohl kaum beruhigt sein – im Gegenteil, er wird jedem Rest Hoffnung auf Entspannung und Vernunft entsagen!

    Obamas Rede war die skrupelloseste Deklaration eines Faschismus seit Adolf Hitler!

    Das macht ihn nicht zu einem Hitler, denn Obama ist nur eine Bauchrednerpuppe, kein Führer.

    Er ist eine Bauchrednerpuppe, die in den USA noch funktioniert.

    „This is what makes us exeptional!“

    Die Welt benötigt die Herrschaft der USA um zu gedeihen. Die USA dürfen an jedem Ort zu jeder Zeit zuschlagen, sie sind unfehlbar.

    70 Jahre lang hätten die USA für Stabilität in der Welt gesorgt, in Korea,  in Vietnam, Laos, Kambodscha, wo immer sie tätig waren, in Lateinamerika, Afrika, you name it, wo immer die USA zuschlugen taten sie es mit gutem Recht. Das implizieren seine Aussagen.

    Die USA verfügen über die überlegene Lebensweise. Dabei geht es um eine Lebensweise, die de Facto gar nicht existiert, sondern lediglich in TV-Shows und auf Kinoleinwänden vorphantasiert wird. Obama erklärt sich zum Führer der „ältesten Demokratie der Welt“, alle anderen, minderen Völker haben zu folgen.

    Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!

    Schon am Tag danach begann die CIA mit der Verteilung neuer Waffen in Syrien, unter anderem ballistische Waffen.

    Viele haben herausgehört, Obama habe dem diplomatischen Weg den Vorzug gegeben.

    Das Gegenteil war der Fall: Obama erklärte, dass nur die aggressive Haltung der USA Assad zum Einlenken in der Chemiewaffenfrage gedrängt habe.

    Damit wird das Androhen von militärischer Gewalt als Mittel zum Zweck Staatsdoktrin.

    Obama sagt: wir müssen, weil es die richtigen Resultate bringt!

    Ein Argument, das Liberale überzeugt. Ein Argument, das Regierungen in der Kolonie EU anwenden können, sobald der nächste Vorstoß beginnt.

    Die syrische Armee gibt ihre Massenvernichtungswaffen auf.

    Auch Putin darf nicht missverstanden werden: das gelänge nur, wenn die USA erklärtermaßen von militärischer Gewalt absehen!

    Putin weiß, dass der Angriff ein Setup durch die Islamisten war. Als KGB/FSB-Oberst ist er gut informiert, die militärische Überwachung Syriens ist ganz sicher lückenlos und der FSB hat genug Agenten und Informanten vor Ort um ihn zweifelsfrei informieren zu können; und als russischer Präsident würde er sich nie so weit aus dem Fenster lehnen, wie er es in der jüngeren Zeit tat, würde auch nur der geringste Zweifel an seinen Aussagen bestehen.

    Die Öffentlichkeit wird keine russischen Geheimdienstergebnisse zu Gesicht bekommen, aber um die UNO am Lügen zu hindern taugen sie alle Mal.

    Darum beinhaltet Obamas Rede auch klar, dass der Sicherheitsrat nichts mitzureden habe.

    Darum wendete Putin sich heute direkt an das amerikanische Volk.

    Im 20. Jahrhundert hatte Russland zwei Weltkriege zu Ende gebracht.

    Den ersten durch die Machtübernahme der Bolschewiki und den von Lenin geschlossenen Seperatfrieden mit Deutschland, was europaweit zur Beseitigung der Monarchie inspiriert und einigenorts geführt hatte.

    Viele kritisieren den Nichtangriffsvertrag, den Molotov mit Ribbentrop geschlossen hatte als Hitler-Stalin-Pakt und übersehen dabei, dass Russland so die Zeit gewonnen hatte, die nötig war, um die Metallverarbeitende Industrie aus der Ukraine, wo sie ganz sicher der Wehrmacht in die Hände gefallen wäre, abzubauen und zum Ural zu verlegen, wo sie sicher war und wo mit ihr die Waffen geschmiedet werden konnten, die die UdSSR benötigte, um militärisch zuschlagen zu können.

    Dieser Vertrag hat es somit ermöglicht, den NAZI-Faschismus zu zerschlagen. Die USA griffen erst in das Geschehen als „Alliierter“ ein, als klar war, dass Deutschland nicht mehr zu halten ist, um zu verhindern, dass es von Russland überrollt wird. Sie griffen ein, um die Ausbreitung des Kommunismus in Europa einzudämmen, nicht um die NAZIs zu bekämpfen.

    Der Bankier Prescott Bush, Vater des Präsidenten George und Großvater George Dabbeljuhs und Skull & Bones-Mann war selbst glühender NAZI, Industrielle wie Ford und Firmen wie IBM unterstützten den Hitlerfaschismus so gut sie konnten.

    Die Ambiguität der US-Eliten im Umgang mit dem Islamismus verhält sich analog zu ihrem Umgang mit dem Hitlerfaschismus.

    Die Symbioese zwischen dem US-Imperium und dem Wahabismus ist historisch erprobt, Saudi Arabien und die USA arbeiten seit Jahrzehnten einträchtig. Der Islamismus oder Wahabismus oder Salafismus, wie immer man es nennen will, sieht eine gottgewollte Verteilung von unermesslichem Reichtum weniger und Armut vieler vor. Er verpflicht die Reichen, dafür zu sorgen, dass die armen „Geschwister“ nicht verhungern. Er sieht vor, dass jede/r, der/die nicht nach der Sunna lebt, kein Lebensrecht hat es sei denn als Sklave.

    Das macht den Wahabismus zur perfekten Ideologie einer Kolonialverwaltung. Das bis in das kleinste Detail des Lebens totalitäre System der Sunna verbietet bei Todesstrafe jede Infragestellung der gottgewollten Ordnung. Länder wie Libyen, Syrien, Tunesien, Ägypten waren durch ihre bloße Existenz Infragestellung.

    Für die US-Imperialisten eine Wohltat, läuft man doch nicht Gefahr, wechselnde Vertragspartner zu haben, und man kann zuverlässige Tyrannen rekrutieren.

    Obama heuchelte Verständnis für die „Kriegsmüdigkeit“ der Amerikaner und ihrem Wunsch, die Regierung solle sich auf die Probleme im eigenen Haus, die Verbesserung der eigenen wirtschaftlichen Lage konzentrieren.

    Diese Verbesserung wird es ohne ein grundsätzliches Reset nicht geben.

    Aber auch nur ein Reset würde für weite Teile der US-Eliten Milliardenverluste bedeuten.

    Trotz immenser Zahlen auf Konten und in Depots sind die US-Eliten bankrott.

    Als die UdSSR kapituliert hat und mit ihr der Ostblock, war die Rede von einer friedlichen Revolution.

    Nun, die kommunistischen Führungen hatten schlicht kapituliert.

    Eine solche Kapitulation wird es von den US-Eliten nicht geben.

    Kommunistische Führer hatten Privilegien, verdienten aber auch nur einen Facharbeiterlohn.

    Sie hatten wirtschaftlich nichts zu verlieren und ein Gorbatschow konnte politische Macht gegen Reichtum eintauschen.

    Das wird mit den westlichen Führern nicht geschehen. Sie haben Milliardenwerte zu verlieren und die werden sie verteidigen bis zum letzten Hemd ihrer Untergebenen.

    Um revolutionäre Auseinandersetzungen in den Vereinigten Staaten zu verhindern, muss Kapital in den USA in Umlauf gebracht werden.

    Das gelingt nur, wenn die Konkurrenz auf dem Weltmarkt ausgeschaltet wird.

    Obama und seine strohdumme Bulldogge Kerry haben die aktuellen Möglichkeiten getestet. Noch wird Zeit benötigt, so lautet das Ergebnis des Tests.

    Indem Obama scheinbar eingelenkt hat, ist er tatsächlich einen Schritt weiter gegangen!

    Er sagt, die USA sei kein Weltpolizist, dafür gäbe es zu viele Probleme. Mit anderen Worten: Chaos und Elend, wie es durch die US-Politik erzeugt wird, muss hingenommen werden.

    Er sagt, wo es die Interessen der USA tangiert, müsse die USA aber die militärische Option haben, egal was sonst wer sagt.

    Damit stellt Washington sich einen militärischen Blankoscheck aus. Denn nur Washington entscheidet, was im Interesse der USA liegt.

    Wie einst Stalin und Molotov wussten, dass ein Vertag mit Deutschland das „Unternehmen Barbarossa“ aufschiebt, aber nicht aufhebt, so kann man sich sicher sein, dass Putin und Lavrov wissen, dass sie einen momentanen strategischen Vorteil errungen haben und diesen nutzen werden.  In diesem Kontext ist auch Putins Brief in der NYT zu verstehen.

    Was das für uns hier heißt?

    Nun, Deutschland ist eine Kolonie der USA wie Indien eine Kolonie der britischen Krone war.

    Was immer sie wählen werden, es wird daran nichts ändern.

    Jede wählbare Regierung wird bemüht sein, den US-amerikanischen Eliten so gut als möglich zu dienen.

    Das sollte keinen daran hindern, diese Dienstbeflissenheit so schwer und unangenehm wie möglich zu machen.

     

     

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  • Schach-Gardez in der wunderbaren Welt der Schwerkraft

    Russen sind dafür bekannt, dass sie gerne und gut Schachspielen, aber dass es einem Schachspieler gelingt, mit einem Läufer zugleich König und Dame zu bedrohen, kommt wohl selten vor.

    Langsam dürfte es den US-Eliten peinlich werden, was für einen Dümmling sie als Secretary of State sie Lavrov gegenüber gesetzt haben.

    Kerry hätte so gerne Schach gesagt, als er seine Propaganda gegen Präsident Assad um den Satz anreicherte, man könne ja darüber reden, von einem Angriff abzusehen, wenn Syrien seine Chemiewaffen abgibt, in der Hoffnung, dies mache er ohnehin nicht, weil kleine Staaten heutzutage ohne Massenvernichtungswaffen "sitting ducks" sind.

    Nun ist freilich zu hoffen, dass Lavrov seinen schwarzen Läufer gegen Kerry's weiße Dame mit seiner schwarzen Dame gesichert hat.

    Kerry wollte sich rausreden, indem er dachte, er könne weiterspielen, indem er ins Feld führt, das zwar gesagt, aber nicht gemeint zu haben.

    Die milliardenschwere Tochter eines Würzsoßenfabrikanten zu heiraten ist eben doch keine ausreichende Qualifikation für ein politisches Amt.

    Wer kann den einen Außenminister noch ernst nehmen, der eine diplomatische Niederlage damit rechtfertigt, das habe nicht in seinem Skript gestanden, er hätte nur spontan einen Satz gesagt!

    Vielleicht ist es für die AIPAxe besser, wenn sie Kerry's Redenschreiber ihre Texte selber vortragen lassen – schön, wir brauchen uns deren Kopf nicht zu zerbrechen, aber die Szene ist Monty-Python-reif vor allem dadurch, dass der Mann anführt, nur zu meinen, was ihm als Skript vorgelegt wird und nicht das, was er selber sagt.

    Und so bettelt Lizzardman Little Joe Kerry: "Bitte, bitte, nur ein klitzekleines Militärschläglein, so winzig, dass es gar nicht wirklich auffällt!"

    Aber so gute Komödie das auch ist: achten sie darauf: Satans Braut persönlich übernimmt: Hitlery Rodham Clinton is back!

    Und sie bedroht bereits Russland.

    Moskau hat hoffentlich die schwarze Dame gut positioniert. Und diese schwarze Dame heißt: Die Streitkräfte der Russischen Föderation!

    Und es liegt an Russland, sicherzustellen, dass nicht wieder unter der Maske des UN-Bessermenschen CIA-Agenten als Kontrolleure eingesetzt werden.

    Im Gegensatz zu Kerry, dessen Karriere den Zenit nun überschritten haben wird, weiß die Frau, die sich schon als erste Frau hinter dem Schreibtisch des Präsidenten sieht, wie man lügt!

     

     

     

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  • Die Koalition der Billigen

    Unvorhergesehenes aus der Celebrety-Ecke: die Gossip-Seiten sind begeistert: Alyssa Milano, deren schauspielerische Karriere seit "Charmed" nicht mehr so recht in die Gänge kommen wollte, agiert nun als Milf-Porno-Mieze und kokettiert mit einem "Sex-Tape", das für den Krieg wirbt, dieweilen ausgerechnet Madonna sich gegen den Angriff ausspricht. Etwas peinlich, wenn  abgetakelte B-List-Celebreties sich von Miley Cyrus' jüngster Selbsterniedrigung inspirieren lassen, um die Öffentlichkeit an ihre Existenz zu erinnern.

    Celebs vor den Karren von Regierungsprojekten zu spannen gehört natürlich zum Geschäft. Es ist Teil der Hollywood-Industrie, die Fans mitzunehmen.

    "Ja und, was interessiert das mich?" kommentieren sie das.

    Schon klar, ist unwichtig, aber gucken sie sich das "Kräfteverhältnis", welches darin verborgen liegt an, und sie erkennen: es entspricht der internationale Lage!

    Madonna ist eine echte Macht im Showbiz.

    Alyssa Milano muss permanent um ihren Beverly-Hills-Lebensstandard fürchten.

    Und nun sehen wir uns an, wen Secretary of State Kerry mit in's Boot holen konnte:

    Natürlich Sultan Erdogan, in den zukünftigen Büchern der Geschichte genannt "der Zweifachdumme". Er braucht diesen Krieg, um sich an die Macht zu klammern und begreift nicht, dass er so sein eigenes Grab schaufelt; davon ab, dass das Volk der Türkei ihm seine Kriegsgeilerei nicht danken wird, macht er sich von Washington derart abhängig, dass ihm in nichts mehr Handlungsfreiheit bleibt. Spätestens in Saddam Hussein sollte er ermessen können, wohin einen Mann das bringt. Aber ich sagte es schon oft: er hat den Charakter eines niederrangigen Drogenhändlers: die glauben auch immer genau derjenige zu sein, den es nicht erwischt.

    Dann sind da mal die beiden Anwärter auf Supermachtstatus Albanien und Lettland. Im Cartoon würde das beschrieben mit "ohne Worte".

    Als Staat wird genannt: das Kosovo. Was ist das Kosovo: die größte amerikanische Militärbasis auf europäischem Territorium, umgeben von einer Gebirgsregion, die beherrscht wird vom UCK, einer kriminellen Vereinigung, die bekannt ist für Menschenhandel, illegalem Organhandel, Organisieren von Zwangsprostitution und das Kosovo ist der zentrale Umschlagplatz für Opium aus Afghanistan für Europa.

    Frankreich natürlich. Das noch bankrotter ist als Griechenland, worum nur nicht so viel Wirbel gemacht wird, weil es größer ist und ein Zusammenbruch Frankreichs definitiv der Zusammenbruch des EURO wäre. Gehen wir davon aus, das Hollande ein paar Versprechungen eingeheimst hat.

    Griechenland wird sogleich auch genannt: ein Land, das keine Regierung hat, sondern von Goldman Sachs verwaltet wird. Mit Cypern, lol.

    Polen und Rumänien. Nun, von denen erwartet man sowieso, dass sie springen, sobald Washington mit dem Finger schnippt.

    Naja, und Dänemark. Wem fällt schon was zu Dänemark ein.

    Kroatien. Ebenfalls "Ohne Worte".

    Das Bild, das sich sonst zeichnet, ist: Amerika gegen den Rest der Welt! (Oups, haben wir doch ganz Australien und Kanada vergessen.)

    Und selbst das ist nicht korrekt, da nur 9% der Amerikaner, laut deren offiziellen Umfragen, für einen Einsatz zu gewinnen sind.

    Und so erklärt Samantha Power, es sei völlig egal, was die UN meint, weil die eh nichts zu sagen habe, sofern sie nicht als Feigenblatt der US-Eliten tätig wird.

    Erinnert ihr euch noch, wie alles begann: die erste "Chronistin" des "syrischen Aufstandes" "A Gay-Girl in Damaskus" diente der westlichen Presse als Inspiration und Hauptinformationsquelle. Etwas seltsam wurde es, als das Gay-Girl "Amina" dem "Guardian" ein  Foto von sich schickte. Das entpuppte sich nämlich als ein von Facebook gestohlenes Bild der Kroatin Jelena Lecic (nicht deren Schuld, die wusste davon nichts).

    Ein Schenkelklopfer wurde es, als die brutalen syrischen Sicherheitskräfte sie "inhaftierten" und "folterten".

    Einige Zehntausend Euro Spendengelder zu ihrer Unterstützung konnten gesammelt werden, Amerikanische Offizielle forderten ihre Freilassung – da stellte sich heraus, unser Gay-Girl ist ein um die 40jähriger Amerikaner Tom MacMaster, Student in Edinburgh, der mit einer Frau Britta Froelicher verheiratet ist, einer Frau, die sich als Pro-Palästina-Aktivistin ausgab, deren Organisation "American Friends Service Comettee" vielfach als der "US Secret Service Community", wie das heute gerne genannt wird, nahestehend beschrieben wird. Diese NGO wurde in der Vergangenheit unter anderem von Samantha Power unterstützt.

    Danach übernahm eine Londoner Dönerbude unter dem Namen "Syrian Observatory for Human Rights" die Pressebelieferung.

    Es muss nicht weiter ausgeführt werden, dass Froelicher ein U-Boot der "Community" in der Palästina-Solidaritätsbewegung war/ist. Dafür ist sie auch zu unwichtig.

    Wichtig hingegen ist Chuck Hagel, den viele alleine deshalb toll fanden, weil AIPAC gegen ihn polemisierte.

    In der Kunstwelt sagt man: um einen Künstler zu machen braucht man einen Skandal.

    Der Skandal, eine medial inszenierte negative Reaktion, die den Mann/die Frau in's Gespräch bringt und die die Eintrittskarte in die oberen Ränge liefert. In der Regel bedeutungslose Dinge, die irgend etwas mit Sexualverhalten zu tun haben. Der unter Akademikergattinnen so beliebte "Tabubruch".

    Analog dazu ist es in der "demokratischen" Politik eine beliebte und wirkungsvolle Strategie, einen Politiker als Gegenposition einzuführen, der dann rechtzeitig als "Sogar der sagt…"-Stimme-der-Vernunft in das Feld geführt werden kann.

    Und da steht er schon, der arme Tor: Chuck Hagel, der Republikaner mit der weißen Weste!

    Eine rasch abgestumpfte Waffe, entpuppte er sich doch als der noch dümmere Lügner denn John Kerry, was ihm wenigstens einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde verschaffen sollte.

    Obamas Mörderpuppe Chucky Hagel versuchte nun, Russlands Position auf dem G20 zu schwächen, indem er Russland als den Liferanten der Chemiewaffen Syriens in das Fernsehen bringt – besonders blöd deshalb, weil es bekannt ist, dass Holland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Deutschland und Spanien Chemiewaffen an Hafis al Assad verkauft hatten und von anderen Chemiewaffengeschäften nichts bekannt ist, wenn man von uralten Geschäften der UdSSR absieht, die Syrien mit Chemiewaffen ausgestattet hatte, nachdem Israels militärisches Atomprogramm bekannt wurde; die allerdings hatten ihr Haltbarkeitsdatum schon überschritten, als die UdSSR sich von der Weltbühne verabschiedete. Er führt also etwas in die Debatte ein, das zurückschnellt.

    Jede Lüge Washingtons war so undurchdacht, dass es nur Minuten brauchte, sie als solche zu entlarven.

    Mit dem entzückenden Töchterchen des Emirs von Kuwait (mit der wahrscheinlich kein Mensch auf der Welt tauschen wollte, sobald sie sich darüber bewusst wird, als 14järige die Haupt-Propagandawaffe gewesen zu sein, die einen Krieg mit bislang 1,5 Millionen Toten und Uranverseuchung verursacht hat, egal wie reich sie ist) und Powells Multimedia-Show vor der UNO hatte man ja wenigstens noch Propaganda gemacht, von der die "Koalition der Willigen" öffentlich sagen konnte, sie sei gelinkt worden.

    Was aber wollen Regierungen zu ihrer Verteidigung anführen, die sich offen und aggressiv für die Abschaffung des Völkerrechtes aussprechen, unter Zuhilfenahme von Lügen, die so dumm sind, dass man sie nicht einmal einem von der Zivilisation isolierten Tankwart in der Wüste von Arizona verkaufen kann?

    Amerikanische Offizielle berufen sich nun immer häufiger auf das "Genver Protokoll" von 1925 und lamentieren über den 1. Weltkrieg.

    Auch dieses Spiel ist allzu schlechte Komödie: bedenkt man, dass genau die USA die Macht ist, welche seither der größte und umfassendste Anwender von Massenvernichtungswaffen, auch chemischen, darstellt: Koreakrieg, Vietnam, Laos und Kambodscha, Irak, um nur die umfassend dokumentierten zu nennen.

    Ich kann diversen politischen Einflussträgern dieser Länder an dieser Stelle nur empfehlen, Kapital daraus zu schlagen und von den USA Kompensationen einzufordern, da diese bislang keine geleistet haben.

    Mit den Chemiewaffen haben die USA nunmehr so viel Lärm gemacht, dass sie von einem Militärschlag nicht mehr zurück treten können. Ein Militärschlag, ehe die UN-Inspekteure mit ihrer Arbeit fertig sind.

    Wenn substantiell bewiesen wird, dass die al Kaida-al Nusra/FSA-Opposition es war, die sie eingesetzt hat, so sind die USA selbst nicht nur indirekt, sondern ganz direkt als Verantwortliche des Chemiewaffenangriffes zu benennen!

    Es wurde gestern ein Pentagon-Papier declassified und an die großen Nachrichtensender lanciert, in dem vorgerechnet wird, dass die Sicherung der syrischen Chemiewaffen weit über 20000 US-Soldaten benötigte.

    Das Lancieren eines solchen Papieres zu einem solchen Zeitpunkt an große Sendeanstalten hat natürlich Methode: auf einen Militärschlag aus der Luft folgt die Invasion! Das Publikum soll bereits jetzt an den Gedanken gewöhnt werden.

    Dass man für eine Invasion die Werbetrommel nicht rühren kann, ist klar. Dass ein Wegbomben der Regierung Assad, die eine friedliche Koexistenz mit den USA geführt hatte, die den USA feindlich gesonnenen Islamisten an die Macht bringt, ist ebenso klar.

    Und ebenso klar ist, wenn es für Prinz Bandar auch egal ist, was aus Libyen wird, Hauptsache Gaddafi ist weg, das nicht auf Syrien angewendet werden kann, dort wird Saudi Arabien für Struktur sorgen wollen, was die USA noch abhängiger von den Ölprinzen macht.

    "Boots on the Ground" werden also alleine deshalb notwendig, um Saudi Arabien nicht den ganzen Benefit aus der Zerstörung Syriens zukommen zu lassen.

    Und auch wenn derzeit niemand vorhersehen kann, wie der Iran auf einen Angriff gegen Syrien reagieren wird, so kann doch klar gesagt werden, dass Syrien sich als Aufmarschgebiet gegen den Iran eignet; ganz abgesehen davon, dass es eine Expansion des Gebietes Israels ist – die werden ja wohl kaum den Saudis freiwillig den Vortritt lassen!

    Interessant zu bemerken sind Meldungen, denen zu Folge nicht mehr nur russische Streitkräfte im Mittelmeer zusammengezogen werden, sondern auch ein chinesisches Kriegsschiff Kurs durch den Suez-Kanal genommen hat.

    Russland kann und darf einen weiteren amerikanischen Vernichtungskrieg und der Zerstörung der internationalen Rechtsordnung durch die USA und ein paar Pimerles-Staaten nicht weiter zusehen; Afrika, Asien und Lateinamerika, was klassischerweise als der Trikont bezeichnet wurde, setzen zu große Erwartungen in Russland, als dass es klein beigeben könnte.

    Sich jetzt von den USA und ihrer Koalition der Billigen einschüchtern zu lassen würde das Ende der diplomatischen Existenz Russlands bedeuten!

    Dieser Krieg markiert einen historischen Wendepunkt!

    So oder so: wir alle werden bezahlen, wenn die US-Führung nicht im letzten Augenblick einsieht, dass ihre New World Order gescheitert ist!

    Ein Einsehen, auf das wir nicht bauen können!

    Zu den Argumenten, dass dieses Einsehen nicht kommen wird, zählt die offene Beteiligung von Skull & Bones an der Kriegstreiberei.

    Sie waren immer treibende Kraft, wenn es darum ging, die USA in einen großen Krieg zu führen: sie waren es, die den Eintritt der USA in den 2. Weltkrieg betrieben hatten, die den Koreakrieg vorantrieben, die den Vietnam-Krieg initiierten und die den Irak-Krieg direkt führten unter der Präsidentschaft der Skull & Bones-Präsidenten Bush Senior und Bush Junior.

    Machen wir uns nichts vor: was auf der Agenda diesen Netzwerkes steht, das wird getan.

    Die Frage ist nur noch: wie gehen wir mit den Auswirkungen um?

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  • Vorsicht vor trügerischer Hoffnung!

    Einige interpretieren Obombas Auftritt am 31. im Rosengarten als Sieg der Antikriegskoalition.

    Ich mag mich ja irren, aber das sehe ich nicht und ich verstehe tatsächlich nicht, wie man darauf kommt!

    Was er gesagt hatte, war:

    1. Der Angriff wird stattfinden, er hat nur noch nicht den Tag und die Stunde festgelegt.

    Wo ist da der "retreat"?

    Die Angreifer gegen Syrien haben das Problem, dass sie ihre Truppen nicht unter Kontrolle haben. Diese bestehen aus marodierenden Banden und lediglich Bandar bin Sultans Al Kaida hat militärische Schlagkraft.

    Nimmt man an, der Bericht von Dale Gavlak entspricht der Realität, dann erklärt sich das hühnerstallartige Treiben in Washington so: eine False Flag war geplant, möglicherweise als Startschuss für eine US-Invasion, aber die Inkompetenz der Handhabung führte zu einem Unfall, so, dass die Aktion zu früh stattfand und nicht wie vorgesehen.

    Nun muss die Einnahme von Damaskus improvisiert werden. Die Briten haben kalte Füße gekriegt und sind abgesprungen; die USA muss Zeit gewinnen, weil sie sich Boots on the Ground nicht leisten kann und für die Söldnertruppen lediglich als Luftwaffe dient.

    2. Obama spricht von "begrenztem Luftschlag".

    Genau. Die Luftwaffe schlägt zu und die FSA stürmt Damaskus. Die "Nationale Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte", von den NATO-Staaten Frankreich, UK und USA als auch dem Golf Kooperationsrat bereits seit Monaten zur ""einzigen legitime Vertretung Syriens" erklärt, wird als offizielle Regierung ausgerufen, während Damaskus in Schlachtengetümmel ertrinkt. Die können ja so lange in Istanbul bleiben, bis das Gemetzel sich gelegt hat.

    So oder so, die Zeit ist dafür nicht reif, weil die bewaffnete sogenannte Opposition militärisch gegen die syrische Armee chancenlos ist trotz neuerlicher Bewaffnung durch die USA.

    Um den Plan nicht aufgeben zu müssen, wird erst einmal der Kongress vorgeschoben.

    3. Obama hat die Option offen gelassen, auch zuzuschlagen, sollte der Kongress nicht zustimmen.

    4. Obama hat offensiv und frech erklärt, dass es für die USA egal ist, was der Sicherheitsrat sagen wird.

    5. Obama hat erklärt, dass es ihm egal ist, was UN-Inspekteure herausfinden oder behaupten oder feststellen.

    Egal ob Obama selbst irgendetwas meint oder ob er nur ein Würstchen ist, das für eine tatsächlich mächtige Gruppierung in den USA den Kopf hinhält, ein Zurückweichen ist hier nicht erkennbar.

    Zwei Dinge garantieren grundsätzlich und immer die Niederlage: sich selbst überschätzen und den Gegner unterschätzen.

    Diese beiden Fehler kennzeichnen seit Jahren die Politik der USA, ich möchte den Antiimperialisten und Kriegsgegnern ans Herz legen, sie nicht auch zu begehen!

    DIE USA WIRD VON SYRIEN NICHT ABLASSEN!

    Das muss man begreifen!

    Und noch einmal: die Entscheidung zum Angriff ist gefallen, es ist erklärtermaßen nur noch eine Frage der Zeit!

     

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  • Das BILD-Settimanale „Spiegel“ kanns nicht mehr erwarten und die USS Liberty

    Der Spiegel sagt uns nun, "die USA haben Beweise vorgelegt" die "Assads Schuld", na ja, beweisen eben.

    Der schlagende Beweis ist, dass Totenkopf-Jonny Kerry sagt, der Beweis sei auf dem Webauftritt des Weißen Hauses zu finden.

    Dort steht: der Geheimdienst sagt, dass es so wäre.

    Der Zirkelschluss ist: Kerry sagt, der Beweis ist, dass das Weiße Haus es sagt.

    Und solltet ihr Dorftrottel immernoch zweifeln, obwohl einer aus der  Regierung der USA beweisen kann,  dass es auch ein anderer aus der US-Regierung sagt, kann man euch nicht mehr helfen.

    In seiner Rede zum Thema sagt Secretarius Stateus Departementum: "We know, as does the world, that just 90  minutes later all hell boke loose in the social media."

    Stelle ich mir nun vor, mein Stadtviertel würde mit Giftgasraketen angegriffen: wie würde ich handeln? "Hei Leute, volle goil, das muss ich gleich auf Facebook posten!!!" – oder hätte ich Unwesentlicheres zu tun, wie etwa Nachbarn helfen etc?

    Später wird er Moralprediger, geh zurück bis zum ersten Weltkrieg und erklärt uns, es habe fast 100 Jahre gedauert, bis die Welt es geschafft hat, die schröklichsten Waffen zu bannen. Das sei, warum Verträge, wie der zur Unterdrückung von Chemiewaffen gezeichnet wurden – den vor allem aber die USA gar nicht unterzeichnet haben!!!

    Von Merkel heißt es, sie fände eine solche Argumentation plausibel. Sie wird zitiert: „Es ist sehr bedauerlich, dass sich Russland und China seit langer Zeit einer gemeinsamen Haltung im Syrien-Konflikt verweigern, das schwächt die Rolle der UN derzeit erheblich“. Die vollendete Untertanin als Bundeskanzlerin: während die Mehrheit der Bevölkerungen auf dem Planeten den Fortschritt darin erkennen, dass Gegenmächte zu den USA entstehen, bedauert Merkel, dass Russland und China verhindern, die UN zum bloßen Abnickverein des amerikanischen Imperialismus zu machen.

     

    Dafür dürfen US-Staaten jetzt Maruhana legalisieren, damit die Amis sich legal wegbeamen können. Wer blöd gekifft ist, den interessiert sonst nicht viel. Gute Boxen und nen riesen Flachbild dazu, "und der Tag ist ein Freund!" Slams und Wrestling haben es verdient HD delektiert zu werden und zwischen den Joints braucht man ja auch kulturelle Bildung. Man ist ja Bürger Roms.

    Aus diesem Anlass möchte ich eine Dokumentation der BBC und des WDR zeigen, die darstellt, wie in den 60ger Jahren der US-Geheimdienst mit der israelischen Armee ein amerikanisches Spionageschiff angegriffen hatten, um Handhabe zu bekommen, Kairo mit Atomwaffen anzugreifen.

    Kein Scheiß, das sage nicht ich, das belegt das Material.

     

     

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