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  • Die Frontlinie wurde gezeichnet

     

    Irgendwie ist es ja auch süß, wenn ein Chiwawa an der Leine eie Dogge oder einen Rottweiler ankläfft, weil er sich sicher fühlt in dem Glauben, das andere Tier könne gegen sein Frauchen ohnehin nichts ausrichten.

    Nicht mehr so süß ist es, wenn diese Chiwawas auf 2 Beinen gehen und sich einbilden, nur weil sie von Frauchen Merkel nach Washington Gassi geführt werden, sie seinen Journalisten und darum könnten sie im Press Room des Weißen Hauses einfach irgendwo hin pinkeln.

    Soweit es die Beteiligung der sogenannten Journalisten in Merkels Gefolge anbelangt, ist leider genau das passiert.

    Das kennt man von Linken, sie lamentieren etwas daher, was sie unbedingt sagen wollen und tarnen das als Frage.

    Sie wollen nichts wissen, sie wollen ablassen.

    Trump kennt das auch, somit konnte er ihnen auch nicht mehr antworten, als dass sie Fake News verbreiten, die sie in irgendwelchen Zeitungen lesen.

    Im Tagesspiegel sieht das dann zwar so aus:

    aber das liegt eben daran, dass das bebrillte Chiwawa-Weibchen Dunz eben tat, wie auf dem Flug nach Washington besprochen.

    Sie erfüllte brav ihre Aufgabe als kleines Kläfferchen der Führerin.

    Lob von, ach nee, CNN, New York Times, LA Times, eben den gesamten Fake-News-Schleudern, welchen die deutsche Presse nachpapageit. Wer oder was aus Sicht des Tagsspiegel das Netz sein soll weiß ich nicht; die unter Anetta Kahane und Heiko Maas auf das Internet übertragene Reichsschrifttumskammer hat es zu Jubelchören noch nicht geschafft.

     

    Merkel war nicht als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland in Washington.

    Sie war als die Führerin der EU zu Berlin und Galionsfigur der Globalisten bei Trump.

    Es scheint, dass Merkel und ihr Gefolge keinen Zweifel aufkommen ließen, dass mit ihnen nicht zu reden ist. Dass sie Washington als Speerspitze des Globalismus ablösen wollen.

    Nicht übersehen werden konnte, dass das Treffen mit Merkel für Donald Trump ungefähr so angenehm war, wie eine Wurzelbehandlung ohne Narkose bei einem besoffenen Zahnarzt.

    Kürzt man das formale Blabla weg, so fand Trump wohl nur eine einzige Gemeinsamkeit mit der EU-Führerin, nämlich dass beide abgehört wurden und werden.

    Damit aber hat es sich schon bewendet, Trump unternimmt etwas gegen diese Praktiken, Merkel fügt sich ihnen.

    Trump eröffnet sein Statement betont damit, das Weiße Haus als "the Peoples House" zu bezeichnen.

    "It is a great honor, to welcome you to the peoples house!"

    Das ist bemerkenswert in dem Zusammenhang, als Merken offensichtlich den Auftrag hatte, das Thema TTIP aufzuwärmen.

    Darum auch die "Wirtschaftsdelegation".

    Man kann die Pressekonferenz übersetzen, anhand dieser beiden Punkte, "The Peoples House" versus TTIP-Kanzlerin, es gab unter der Sonne nichts neues: "Das Volk versus Globalisten!".

    Die deutsche Regierung hat Deutschland als Frontstaat positioniert, daran wird keine irgendwie geartete Farbenkombination in Berlin mehr etwas ändern.

    Stellen wir uns jetzt den französischen Polizisten im folgenden Video als Frau vor, der nicht Louis sondern Marine heißt, beschreibt symbolisch gesehen die letzte Szene aus "Casablanca", wie es zunächst einmal weitergeht:

     

     

     

     

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  • Neues vom Tage

    Kurz zusammengefasst beschreibt Karl Marx den Kapitalismus als einen Prozess, der alle Belange des Lebens nach und nach aushöhlt und in einem reinen Geldwert übersetzt.

    Die Banken, Industriekonzerne, Kartelle, oft mit dem englischen Wort Trusts benannt, führen einen Konkurrenzkampf gegeneinander innerhalb dem sie der Gesellschaft und den Staat sämtliches Kapital entziehen, es sozusagen aufsaugen, es in ihren Besitz monopolisieren, dabei die Menschheit nach und nach von sich abhängig machen, und, da ja außer dem Geldwert keiner mehr übrig ist, sie sich auf diese Art versklaven, bis der Planet ein einziges Arbeitslager im Dienste dieser Trusts ist.

    Ist die Welt aufgeteilt zwischen nur noch wenigen solcher Trusts und das Leben der Menschen sinnlos und unerträglich geworden erhebt sich die Menschheit und stürzt sie.

    Das ist wie gesagt die Ultrakurzfassung.

    Interessant finde ich, dass heute, am 9.November, dem Jahrestag der Anti-Juden-Pogrome und dem Jahrestag des deutsch-deutschen Mauersturzes Paul Craig Roberts, ein Mitarbeiter der Reagan-Administration, einen Artikel veröffentlicht, in dem er aufgrund von TTIP und seines pazifischen Pendants, zu den genau gleichen Schlüssen kommt wie Karl Marx.

     

    "Die Neuversklavung der Völker des Westens

    Paul Craig Roberts

     

    Die Neuversklavung der Völker des Westens findet auf verschiedenen Ebenen statt. Eine, über die ich über ein Jahrzehnt lang geschrieben habe, kommt aus der Auslagerung von Arbeitsplätzen. Zum Beispiel haben die Amerikaner einen immer geringer werdenden Anteil an der Produktion von Gütern und Dienstleistungen, die ihnen vermarktet werden.

    Auf einer anderen Ebene erleben wir die Finanzialisierung der westlichen Wirtschaft, für die Michael Hudson (>LINK zu Interview mit Michael Hudson) der führende Experte ist. Finanzialisierung ist der Prozess der Entferung jedes öffentlichen Anteils an der Wirtschaft und die Umwandlung des wirtschaftlichen Ertrags in Zinszahlungen an den finanziellen Sektor.

    Diese beiden Entwicklungen berauben Menschen ihrer wirtschaftlichen Zukunftsaussichten. Eine dritte Entwicklung beraubt sie ihrer politischen Rechte. Die Trans-Pazifischen und Trans-Atlantischen Partnerschaften eliminieren die politische Souveränität und übertragen die Regierungsgewalt an die globalen Konzerne. 

    Diese sogenannten „Handelspartnerschaften” haben mit Handel nichts zu tun. Diese geheim ausgehandelten Abkommen garantieren Konzernen Immunität gegenüber den Gesetzen von Ländern, in denen sie Geschäfte betreiben. Das wird dadurch erreicht, dass jede Beeinträchtigung von Konzerngewinnen durch bestehende und absehbare Gesetze als Behinderung des Handels gesehen wird, gegen die Konzerne „souveräne“ Regierungen klagen und Strafzahlungen kassieren können. Zum Beispiel würde das Verbot von gentechnischen Produkten in Frankreich und anderen Ländern von der Trans-Atlantischen Partnerschaft verhandelt werden. Die Demokratie wird einfach ersetzt durch Herrschaft der Konzerne.

    Ich habe darüber schon jede Menge geschrieben. Wie auch immer, auch andere wie zum Beispiel Chris Hedges erklären sehr gut die Machtergreifung, die repräsentative Regierungen ausschaltet. (> LINK, leider nur in englischer Sprache)

    Die Konzerne kaufen die Macht billig. Sie kauften das gesamte Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten von Amerika um nicht ganz $200 Millionen. Das zahlten die Konzerne dem Kongress, um „Fast Track“ zu beschließen, das dem Agenten der Konzerne, dem Handelsrepräsentanten der Vereinigten Staaten von Amerika erlaubt, ohne Beteiligung oder Aufsicht des Kongresses zu verhandeln. (> LINK, leider nur in englischer Sprache)

    Anders gesagt, ein Vertreter der Konzerne der Vereinigten Staaten von Amerika verhandelt mit Konzernvertretern in den Ländern, mit denen eine „Partnerschaft” besteht, und diese Handvoll gut geschmierter Leute arbeitet eine Vereinbarung aus, die das Gesetz durch die Interessen der Konzerne ersetzt. Keiner von denen, die die Partnerschaft verhandeln, vertritt die Interessen der Menschen oder der Öffentlichkeit. Die Regierungen der Länder der Partnerschaft bekommen dann die Vereinbarung zur Zustimmung oder Ablehnung vorgelegt, und sie werden gut dafür bezahlt werden, um für das Abkommenzu stimmen. 

    Sobald diese Partnerschaften gelten, ist die Regierung selbst privatisiert. Es braucht keine Gesetzgebungen, Präsidenten, Premierminister, Richter mehr. Tribunale der Konzerne entscheiden über Recht und Gerichtsurteile.

    Wahrscheinlich werden diese „Partnerschaften” unbeabsichtigte Konsequenzen haben. Zum Beispiel sind Russland und China nicht an den Vereinbarungen beteiligt, auch nicht der Iran, Brasilien, Indien und Südafrika, obwohl es scheint, dass die indische Regierung vom amerikanischen Agrargeschäft gekauft wurde und dabei ist, Indiens System der eigenständigen Nahrungsmittelproduktion zu zerstören. In diesen Ländern werden sich nationale Souveränität und öffentliche Kontrolle halten, während Freiheit und Demokratie im Westen und unter den westasiatischen Vasallen des Westens ausgerottet werden.

    Gewalttätige Revolution im gesamten Westen und die komplette Beseitigung des Einen Prozents ist eine weitere mögliche Folge. Sobald zum Beispiel die Franzosen draufkommen, dass sie alle Kontrolle über ihr Essen an Monsanto und an das amerikanische Agribusiness verloren haben, werden die Mitglieder der französischen Regierung, die Frankreich in die Gebundenheit an toxische Nahrungsmittel ausgeliefert haben, wahrscheinlich auf den Straßen umgebracht werden.

    Ereignisse dieser Art sind möglich im gesamten Westen, wenn die Menschen draufkommen, dass sie die gesamte Kontrolle über alle Bereiche ihres Lebens verloren haben, und dass sie nur mehr zwischen Revolution und Tod wählen können."

     

    zitiert nach http://www.antikrieg.com

     

    Ach ja, genau, interessant ist auch, dass in seinem Artikel die beiden ehemaligen Hochburgen des Marxismus, Russland und China, als Gegenbewegung auftauchen.

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