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  • Anmerkungen zur Paris-Diskussion

    Nur sehr kurz, aber ein paar Sachen, die ich teilen möchte, weil sie zum Verständnis der aktuellen Lage beitragen und es ist wichtig, zu verstehen!

    Viele Leute glauben sichtlich noch an eine sogenannte false flag action, leiten das aus Widersprüchen in der Berichterstattung ab. Die Presse aber bekommt nur die Infos, die sie verbreiten soll. Es ist in diesem Falle völlig egal, was über die Medien an Ungereimtheiten auffällt, die erzählen natürlich eine Geschichte, die sich für sie daraus ergibt, man muss den Inhalt der Aktion und den politischen Kontext analysieren, in dem sie stattfindet und die unmittelbaren Reaktionen der politische Eliten.

    Wer kein an der Untersuchung beteiligter Forensiker ist und auf Presseberichte angewiesen, der wird immer unstimmige Details finden. Da kommt es darauf an, Pressedarstellungen werten zu können.

    Tut euch einen Gefallen und nehmt die Sache ernst!

    In einer Sache hat Hollande nämlich absolut recht: der Krieg ist in Europa angekommen, jener, der Afghanistan verwüstet hat, als die USA die Islamisten gegen die UdSSR aufgebaut haben, jener der Libyen vom Erdboden gefegt hat, als die NATO jene Kräfte, die in Paris zugeschlagen haben gegen Colonel Gaddafi aufgebaut haben, jener, der die Republik Syrien vernichten sollte.

    Das sind die Hotspots. Aber die, meinetwegen einigen wir uns auf den Begriff Dschihadisten, meinetwegen Islamisten, sind heute eine globale Macht.

    Sie sind in islamischen Ländern, in Afrika und Europa, den USA, sie sind in der Russischen Föderation, sie sind unter den Uiguren in China tätig.

    Der Westen hat sie benutzt, sie haben den Westen benutzt. Ohne amerikanische Unterstützung hätten sie niemals groß werden können. Weil sie keine ausreichenden Mittel zur Verfügung hätten, um erfolgreich sein zu können. Das ist heute anders. Jetzt sind sie stark.

    In Afghanistan haben die Mudschaheddin gegen den Kommunismus gekämpft. Die USA haben gegen den Kommunismus gekämpft. Man hatte den gleichen Feind. Man hat sich also von den Amerikanern geben lassen, was man braucht. EU und USA wollten Gaddafi loswerden. Man hat sich also von denen geben lassen, was man braucht. Und so in Syrien. Die USA und die EU wollen Assad loswerden. Man hat sich geben lassen, was man braucht.

    Das macht sie aber nicht zu willenlosen Klonkriegern. Sie kochen mit dem, was sie bekommen, auch die eigene Suppe!

    Bemerkt ihr es: sie haben panische Angst, unsere herrschenden Politiker! Weil sie nicht wissen, was los ist, weil es außerhalb ihrer Kontrolle liegt.

    Nach Charlie Hebdo hat alles noch gut funktioniert, man hatte alles unter Kontrolle.

    Man war ruhig, trat trotzig-selbstbewusst auf. Großmäulig. Man hat der Welt gesagt: uns schüchtert keiner ein!

    Heute sagen sie es sich nur noch gegenseitig.

    Die Amis, die weit weg sind, mobilisieren immer noch gegen Russland, sie manövern in der Ukraine herum und bauen eine ukrainische Armee auf, die mehr oder minder zu einer Söldnerarmee verkommt um weiter gegen die Volksrepubliken Donezk und Lugansk zu kämpfen und vor allem, um die gesamte Ukraine unter Kontrolle halten zu können, wenn die Leute dort nicht mehr mitspielen.

    Und natürlich um ein Aufmarschgebiet gegen Russland zu haben.

    Hollande, der sein Land um Milliarden gebracht hat mit dem Mistral-Rückzieher und die wirtschaftliche Reputation Frankreichs beschädigte um seinen Washingtoner Herren zu dienen lässt es sich nicht verbieten, mit Russland zu kooperieren.

    Denn die Russen wissen, worum es geht. Sie kennen es, nicht aus Afghanistan, das war etwas anderes, sie kennen es aus Tschetschenien! Und in geringerem Maße aud Aserbaidschan.

    Bleibt Hollande in der Sache treuer Knecht der Amerikaner, kann es gut sein, dass er sein Tschetschenien in Frankreich bekommt! Oder in Belgien, egal.

    Die Politiker Europas sind im Panik-Modus, weil sie überhaupt nicht einschätzen können, was da begonnen hat, am Freitag dem 13. 11.2015 in Paris. Sie sind es so gewohnt, ihre eigene Propaganda zu glauben, dass sie hilflos sind wie Säuglinge, weil sie jedenfalls erkennen, dass ihre Bilder nicht stimmen..

    Irgend ein antiker Römer hat es gesagt, ich habe vergessen welcher: "Ein Reich ist verloren, sobald Politiker beginnen, ihre eigenen Lügen für wahr zu achten!"

    Europa ist ein Monolith geworden.

    Früher einmal war es Aufgabe der Linken, ein Gegengewicht zu entwickeln.

    Das ist lange vorbei.

    Es gibt keinerlei, und zwar absolut keine, Alternative zum herrschenden System.

    Reden wir von Deutschland, das genügt, in anderen europäischen Ländern ist es das gleiche nur anders.

    Die sogenannte Linke ist ein integraler Bestandteil des Kapitalismus geworden und hat keinerlei Perspektive anzubieten.

    Im Gegenteil, man bekommt die Linken wohl mit, als ein Verein, der sich aus einer Bundestagspartei und kleineren Sekten zusammensetzt, aber nicht mehr ist als beispielsweise ein Star-Wars-Fanclub, nur unangenehmer, weil Star-Wars-Fans nicht übergriffig gegen andere Menschen werden.

    Die abgrundtiefste Scheußlichkeit, welche mir in den letzten Jahren an der Linken aufgefallen ist, war, die Begriffe "Prostituierte", "Nutte", Hure" etc durch "Sexarbeiterin" zu ersetzen.

    Linke, die das tun, glauben, die erstegenannten 3 Begriffe wären diskriminierend und "Sexarbeiterin" ist PC.

    Sie sind viel zu entfremdet (im marxistischen Sinne), viel zu dekadent und geistig viel zu minderbemittelt, um zu begreifen, dass die dadurch sprachlich legitimieren und hoffähig machen, Frauen zum Verkauf auf die Straße zu schicken und selbst sich dabei verraten, Sex als Wahre zu betrachten.

    In jeder wichtigen Frage sind sich die Linken mit ihrem angeblichem politischem Gegner einig, und sie haben ein weit erniedrigenerdes Verhältnis zu den Verlieren der Gesellschaft als Konservative.

    Konservative würden HARTZ4-Empfängern lieber eine Perspektive anbieten als sie im Sozialsystem zu halten, wenn es möglich wäre.

    Linke wollen den Bittsteller-Status von Hartzern verewigen.

    Man geht hausieren mit Begriffen wie "Flüchtlinge" und "sozial schwache", schwingt sich zum vermeintlichen Stellvertreter auf, aber eben immer im Bewusstsein der eigenen Überlegenheit, gewissermaßen würde man ohne diese "armen Hascherln, die nicht für sich selbst sorgen können" sich gar kein Überlegenheitsgefühl erzeugen können, und dieses Überlegenheitsgefühl ist das eigentliche Ziel der Bessermenschlerei, oder, wie es offiziell heißt, des Gutmenschentums.

    Linke fordern Wohltätigkeit gegenüber Flüchtlingen und denen, die sie als "sozial schwache" bezeichnen, aber nur Wohltätigkeit, die sie selber nichts kostet und hetzen gegen diejenigen, welche ihrer Meinung nach diese Wohltätigkeit bezahlen sollen. Sie wollen Wohltätigkeit, die deutsche ArbeitnehmerInnen erwirtschaften sollen.

    Was ich nicht ethnisch meine, sondern: wer auf den deutschen Arbeitsmarkt seine Haut trägt.

    Und klar, man formuliert es ; "die Reichen sollen bezahlen", aber das ist natürlich hirnlos. Es zahlen immer die, welche die Werte schaffen.

    Sie stellvertreten aus der Position der an der Herrschaft beteiligten.

    Das Wort "sozial schwache" ist Diskriminierung pur, denn es besagt: Ihr könnt bei uns nicht mithalten, ihr seid auf die Almosen angewiesen, die wir euch hinwerfen!

    Natürlich klopft man auch antikapitalistische Sprüche, weil das zum Linken gehört wie das Laserschwert zu Star-Wars-Fan, aber Sprüche sind heiße Luft, sie machen keinen satt, sie bauen keine Häuser, Straßen. Autos, was auch immer.

    Die heutige Linke ist recht genau das, was die klassische Klassenanalyse "renitentes Kleinbürgertum" genannt hat.

    Was ist das genau?

    Nun, die Gesellschaft ist eine hierarchische Pyramide.

    Nach oben zu gibt es zunehmend weniger Plätze zu vergeben, ab einer bestimmten Ebene der Gesellschaft gar keine mehr, dorthin kann man nicht aufsteigen, diese Plätze werden anderweitig vergeben.

    Der renitente Kleinbürger ist derjenige, welcher aufsteigen will, aber in den höheren Rängen keinen Platz abbekommt. Also tobt er, weil er sich übergangen fühlt und dieses Übergehen als Ungerechtigkeit empfindet.

    Der renitente Kleinbürger denkt wie ein Krimineller und tarnt sich politisch.

    Er kann das selbst nicht begreifen, er hält sich in der Tat für politisch, denn wie Nietzsche sagt: "In der Regel belügt man sich selbst. Andere zu belügen ist eher die Ausnahme!"

    Ein gutes Beispiel gefällig?

    Schön, hier ist es: viele Linke bezeichnen sich als Antiimperialisten, sind aber im Kriegsfall immer Imperialisten. So hieß es im Irakkrieg: "Bombardieren ist böse, aber Saddam  muss weg!", in Libyen hieß es "Bombardieren ist böse, aber Gaddafi muss weg!" und in Syrien heißt es "Einmarsch ist böse, aber Assad muss weg!"

    Sie bringen es fertig, von einem Land, über das sie kaum etwas wissen, zu glauben besser zu wissen, was für dieses Land gut oder schlecht ist, als die Bewohner dieses Landes.

    Sie begreifen den imperialen Herrschaftswillen, den sie damit zum Ausdruck bringen, nicht. Eigentlich übertreffen sie in Sachen imperialer Impetus fast Washington, denn sie finden, ausländische Staatsführer sollten auf ihren Befehl hin abtreten und die Bevölkerung sollte umsetzen, was die Linken im eigenen Land umzusetzen nicht im Stande sind. So, wie man "Hundi sitz!" gebietet.

    Was nun folgt, klingt wie eine Rechtfertigung.

    Ich rechtfertige nichts. Ich bin ein absoluter Gegner des militanten Islamismus, wie ich ihn in meinem letzten Artikel erklärt habe.

    Aber man sollte das wissen, damit man weiß womit man es zu tun hat, denn es wird täglich wichtiger, das zu wissen!

    Wir hören immer "die machen Anschläge, weil sie unsere freie Gesellschaft hassen!"

    Das ist der dümmste Satz, den es überhaupt gibt!

    Das Problem ist nämlich, wer in der Neoliberalen Gesellschaft von heute ein Verlierer ist, der ist hoffnungslos verloren.

    Für den gibt es auch keine Freiheit, denn Freiheit hat man nur so viel, wie man kaufen kann!

    Der Islamismus bietet im Kapitalismus verlorenen Moslems eine Perspektive, weil er genau nach dem gegenteiligen Prinzip funktioniert: er besagt nur ein Mensch, der nach den Geboten Allahs lebt ist frei!

    Er sagt. "Das westliche System verwickelt dich in eine Wirrnis aus Süchten, Zerstörungen, innerer Leere, Unreinheit, Verlorenheit, Getriebenheit. Er, der Westen, lockt dich mit den Versuchungen des Satans, aber jedesmal, wenn du dich ihnen hingibst, wirst du ein Stück unfreier und ein Stück abhängiger von denen, die dich damit versorgen können.

    Lebst du aber nach dem Koran, so wird Allah dich mit allem beschenken, was du wirklich brauchst.

    Er klärt deinen Geist, reinigt dein Herz und schenkt dir inneren Frieden."

    Ich schreibe das, wie gesagt, weil es wichtig ist, dass man das weiß, sucht man nach Lösungen für das Problem, das hier begonnen hat.

    Ich weiß im Moment keine Lösungen.

    Ich habe oft darauf hingewiesen, dass das Feuer, welches die andere Seite des Mittelmeeres verbrennt, auf die hiesige überspringen kann.

    Viele haben es.

    Aber wenn man nach Lösungen sucht, dann muss man wissen, worum es geht und aufhören, sich selbst zu belügen und seine eigenen Lügen für wahr zu halten.

    Damit beginnt es!

     

     

     

     

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  • Nutznieser des Todes

    Viele Menschen, die gute Absichten haben und sich ein Ende von Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung wünschen stellen sich die Weltpolitik leider immer als eine Art riesengroße Augsburger Puppenkiste vor, in der die Washingtoner Eliten die Puppet Masters sind.

    Das führt zu Fehleinschätzungen.

    Die Reaktion der amerikanischen Neocons "Hurrah, voll geil, jetzt marschieren wir in Syrien ein" und der NATO-Generalsekretär Stoltenberg mit seinem "Juppheidi, Juppheida, der Bündnisfall ist da!" bedeuten nicht, dass diese Leute hinter dem Angriff auf Paris stecken, sie bedeuten, dass diese Leute die Anschläge für sich nutzen wollen.

    In einem lesenswerten Artikel erwähnen die DWN einen Professor, der darauf hinweist, es würde möglicherweise nicht der IS, sondern Al Kaida als Drahtzieher in Frage kommen.

    Das ist aber völlig egal. Die Gruppen unterscheiden sich nur darin, wem ihre Kämpfer die Treue geschworen haben. Angenommen, Assad fällt und sie werden die Herrscher über Syrien, werden sie ihre Konkurrenzkämpfe hintanstellen.

    Das von der Presse verbreitete Bild von den durchgeknallten Psychokillern täuscht.

    Diese Gruppen interpretieren den Islam als Staatslehre.

    Sie streben eine Herrschaft an, die nach ihrer Auffassung gottgewollt ist und müssen dafür die Ungläubigen überwinden, die im Dienste des Shaitan dieses Reich Gottes verhindern wollen.

    Ihr Atem ist lang und sie haben, wie Paris wieder einmal zeigt, hervorragende Strategen und Taktiker in ihren Reihen.

    Hauptziel des Angriffes auf Paris war es nach meiner Erkenntnis, wie im letzten Artikel dargelegt, muslimische Minderheiten und Migranten und "ungläubige" Einheimische gegeneinander aufzuhetzen und so Europa zu destabilisieren.

    Sie rechnen damit, dass die Migranten, die nicht zu ihnen gehören, scheitern, unglücklich werden, und dann IS, Al Kaida usw als Hoffnung annehmen werden.

    Seit Russland mit der syrischen Armee und gemeinsam mit kurdischen Kämpfern die Offensive gegen den IS und Al Kaida/Al Nusra erfolgreich angetreten sind, haben sie dort nicht viel zu verlieren. Die Expansion nach Europa liegt auf der Hand, denn ihrer Vorstellung nach gibt es nur die Umma, es gibt nur Moslems oder Ungläubige, nationale Kulturen sind ihrer Ansicht nach Dekadenz.

    Die Blödheit der amerikanischen Kriegsgeiler, einen solchen Anschlag ausnutzen zu wollen und möglichereise in Syrien mit Russland zusammenzustoßen ist nahezu ein Naturgesetz, wie das Aufgehen der Sonne am Morgen und ihr Untergehen am Abend.

    Dieser Effekt wird mit eingerechnet, er nutzt ihnen gegen Assad und Russland.

    Man muss aber klar erkennen, dass sie nicht im Dienste Washingtons handeln sondern ungläubige Psychopathen für ihre Zwecke einsetzen.

    So gesehen sind IS un d Al Kaida dem Amis sogar überlegen, denn die sind blöd genug trotz der Misserfolge der vergangenen 2 Jahrzehnte im Umgang mit den islamistischen Terroristen sich auf ihren eingebildeten Exeptionalism weiterhin einen runter zu holen und zu meinen, sie könnten die Islamisten verwenden und am Ende ausbooten.

    Das aber ist unmöglich!

    Ein Amerikaner kämpft für Geld. Er will seinen Gewinn sofort und er will ihn verprassen.

    Ein Islamist kämpft für den Gottestaat. Und kommt der erst 5 Generationen nach ihm, so hat er doch seinen Teil dazu beigetragen.

    Wenn jetzt in Antalya der G20-Gipfel tagt, so sollten wir nicht auf die blöden Cowboys von jenseits des Atlantik achten.

    Es ist ein ganz anderer Spieler, dessen Stunde hier gekommen ist, der Muslimbruder Sultan Erdogan!

    Seine Ideologie und die der IS ua. sind ebenfalls identisch, nur ist er der intelligenteste Führer und der mit den besten Vorteilen!

    Sind die Führer von IS ua nur Isnoguds, die toben "Ich will Kalif sein an Stelle des Kalifen", so ist Erdogan der Kalif!

    iznogoud 20123

    Jetzt schon ist er es, der sich als Erfolgreichster darbieten kann, er hat das "ungläubige Weib" Merkel in der Tasche, über die er sich die EU-Mitgliedschaft greifbar machen konnte, und somit, historisch-symbolistisch gesprochen, das Tor nach Wien aufgestoßen, er hat die EU als Verbündeten gegen die Kurden, er hat die Möglichkeit, das historische Erbe des osmanischen Reiches aufleben lassen zu können, die Mutter der Umma.

    Damit werden alle Menschen in der Türkei, die nicht Erdogans Ideologie teilen, sehr bald schon Ungläubige oder Verräter, gegen die alles erlaubt ist. Sie werden alle Assad!

    Gelingt es Erdogan, in der Türkei einen Gottestaat in der Tradition des osmanischen Reiches zu etablieren und diesen international zu legitimieren, werden die anderen Islamistischen Verbände wie der IS sich ihm auf Dauer fügen.

    Sein Gepoltere gegen den Terrorismus ist nicht mehr als die Instrumentalisierung des vor Arroganz verblödeten Westens im Ringen darum, sich potentielle Konkurrenten um die Führung unterzuordnen.

     

     

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  • Das strategische Ziel von Paris

    wird deutlich durch den Pass.

    Die sind nicht blöd, die vom IS.

    Die verfolgen die Presse, die Stimmungen in den Bevölkerungen, sie haben Zugang zu Dokumenten. Sie werden versorgt über die Türkei, über Saudi Arabien, von den USA.

    Sie haben beste Geschäftskontakte, denn sie stecken im Ölgeschäft, sie haben Kontakte zu Geheimdiensten.

    Sie haben ihren eigenen Geheimdienst, und sie haben ihre Informanten auch in den europäischen Ländern, in denen sie rekrutieren.

    Sie sind fit im Internet.

    Also:

    Sie wissen von der Lächerlichkeit mit dem Pass im Fahrzeug während des Charlie-Hebdo-Hoax.

    Sie wissen von den Spannungen in den europäischen Bevölkerungen ob der Migrationsbewegung.

    Sie wissen, dass die Träume der Migranten zu erfüllen nicht möglich sein wird und sie wissen, dass das Unbehagen in den bevorzugten Zielstaaten über absehbare, zwangsläufig entstehende Probleme brutal und diffamatorisch unterdrückt wird.

    Sie wissen, dass Linksradikale und Rechtsradikale eifrig Profit aus der Situation schlagen wollen.

    Sie brauchen die Migrantenströme nur zu 5, höchstens 10% unterwandern, um genug Kämpfer einzuschleusen.

    Die Frage, die sich stellte, war: was soll ein Anschlag bewirken, der willkürlich Menschen ermordet und verletzt, die nicht anderes tun, als abends auszugehen, essen gehen, in das Konzert gehen, zur Sportveranstaltung. Nicht spektakuläres, ein gewöhnliches Leben Freitag Abend in Paris zerrissen von irrationaler Gewalt.

    Mit wenigen Selbstmordattentätern.

    Die Antwort liefert der Pass, der in Griechenland registriert wurde.

    Zufällig, da Pässe bei Attentaten neuerdings in Mode gekommen sind, findet sich doch noch einer auch diesmal.

    Und zufällig der eines über den Migrantenstrom eingereisten.

    Checkt ihr's?

    Die Aktion hat den IS nicht viele Leute gekostet.

    Sie hat überhaupt kaum etwas gekostet und war mit wenig Vorbereitung durchführbar.

    Alles, was man dafür benötigt sind Selbstmordbereite, für jeden einen Bombengürtel, ein paar Waffen und für jede Gruppe eine funktionierende Uhr. Also alles, was der IS zur Genüge hat und nur nach Paris geschafft werden muss, wofür der IS zweifellos die ausreichende Infrastruktur hat. Und einen im Zuge des Migrantenstromes registrierten Pass!

    Der Befehl lautet: "Und lasst noch ein, zwei registrierte syrische Pässe rumfliegen. Dann geraten alle Migranten unter Generalverdacht und mit ein bisschen Glück schlagen sich Einheimische und Migranten bald richtig dolle gegenseitig den Schädel ein!"

    Geschickt gemacht. Achtet darauf, dass es nicht geschickt genug ist, um die Rechnung aufgehen zu lassen!

     

    OLYMPUS DIGITAL CAMERAFriedhof Pere Lachaise

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  • Damaskus-Paris

    Das einst so wunderbare Frankreich, von dessen Sprache man sagt, sie klingt wie Musik, ist wahrlich nicht zu beneiden!

    Das Jahr 2015 begann mit einem Terroranschlag und es endet mit einem Terroranschlag.

    Öffnen Sie ihre Augen – dies ist, so brutal das klingen mag angesichts der Opfer und der verheerenden Situation, in welche die Pariser Menschen nun geraten sind, die beste Gelegenheit zu lernen, was ein echter und was ein gefaketer terroristischer Angriff ist!

    Erinnern Sie sich an die Charlie-Hebdo-Geschichte.

    Alles in der Folge lief nach Plan, wie nach einem gut trainierten Drehbuch, Action und Schwülstigkeit gaben sich die Hand wie man es von Roland Emmerich gewohnt ist, sollte man Zeit mit dessen Filmen verschwenden.

    Der Top-Act: die Politik des Westens feiert sich bei einem Fototermin vor dem Hintergrund eines Millionenmarsches!

    Heute: Verwirrung, Chaos, Hilflosigkeit!

    Kein Marsch entlang der Champs-Élysées, sondern Ausgangssperre, der nationale Notstand.

    "Mein Gott" steht in die überrumpelten Gesichter der politisch Verantwortlichen geschrieben, "davon wussten wir ja überhaupt nichts!"

    Pathetische Erbärmlichkeiten aus Washington, eine konfuse Presse.

    Keine Ausweise, keine sofortigen Fahndungsfotos um die zähnefletschende Rotte auf ein kleines Mädchen wie Hayat Boumeddiene hetzen zu können.

    Sie zittern. Sie haben Angst. Sie sind ratlos.

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  • Wenn es Tag wird in Paris

    Welches Maximum an geistiger Minderbemittlung ist nötig, um für seine freien Worte bezahlt zu werden?

    Da will uns die Presse tatsächlich verklickern, die beiden Attentäter von Paris hätten absichtlich in den Redaktionsräumen, die sie überfielen, einen Ausweis hinterlassen um eine Schnitzeljagd durch Paris, Wälder, Höhlen vor Paris und Dörfer zu beginnen, um sich irgendwann dann einmal, wenn sie gefunden werden, den endgültigen Showdown mit Kalaschnikow und Panzerfaust in der französischen Sierra Madre im Auge der Fernsehkameras und im mLive-Stream mit 88 000 französischen Polizisten zu liefern…

    Nachdem sie bis an die Zähne bewaffnet und vermummt zunächst beim Nachbarhaus angeklingelt hatten, höflich anfragten, ob denn da die Redaktion wohnhaft sei, die abzuschlachten man nach einem Tweet von einer Karikatur eines ISIS-Führers sich spontan entschlossen habe.

    "Nein Monsieur, hier ist Hausnummer 6. Die Leute, die Sie umbringen wollen residieren in Nummer 10. Sollten Sie den Weg nicht finden, können Sie ja den Schutzmann fragen, der für die Sicherheit Ihrer Anschlagsziele abgestellt ist, der weiß genau, welchen Eingang Sie nehmen müssen."

    "Vielen Dank schönes Kind für die freundliche Auskunft. Aber du weißt schon, dass du eigentlich eine Burka tragen solltest und nicht mit mir reden darfst, ich bin nämlich islamistischer Terrorist!"

    "Ach wirklich? Ist ja spannend! Und ich dachte, sie wären einer dieser tollen SWAT-Team-Typen, über die jetzt die neue Fernsehserie angelaufen ist. Mein Jüngster verpasst keine Folge! Muss wohl an der Vermummung liegen, da weiß man nie, wer dahinter sich verbirgt!"

    "Tzja, so kann's gehen, nichts für ungut. Aber ich muss jetzt wirklich weiter, Schätzchen, ich ab noch ne Menge Morde zu erledigen!"

    Gesagt, getan.

    FocNuss

    erklärt uns Focus den weiteren Verlauf der Story.

    In einem andern Kampfblatt für das freie Wort lässt irgendein frankophiler Käselutscher seiner Sentimentalität freien Lauf:

    HB

    ("Symphonie der Großstadt" ist überhaupt kein französischer Film, Arschloch, sondern Berlin 1927!

    "Wenn es Nacht wird in Paris" allerdings schon, das ist ein französischer Klassiker mit Jean Gabin.)

    Dass die beiden Brüder, von denen die Presse zu berichten weiß, dass sie, wenn sie nicht gerade im Jemen Terrorist studieren, vor der Glotze abhängen und kiffen wie die letzten Überlebenden von Woodstock, abgeknallt werden, daran braucht man keinen Zweifel haben.

    Und die, wie eine andere Presse zu vermelden weiß, auf der Terrorliste der Vereinigten Staaten standen und außer wenn sie gerade Anschläge vorbereiteten und Spezialeinheiten-Training absolvierten unter Beobachtung standen: Daher die Leidenschaft für Schnitzeljagd: ein Ausweischen hier, ein Fluchtautilein da, schwupps durch die Kanalisation wie man das beim "Predator II" lernen kann und rin in det Jehölze!

    Dann noch ne Geiselnahme zur Steigerung des Nervenkitzels, in Paris hat sich schließlich niemand gefunden, den man hätte kidnappen können und in den engen Straßen kann man auch nicht genug Kameras für die Reality-Show aufstellen.

    Auf der Flucht vor dem französischen Volk haben die beiden übrigens sich den Jux gegönnt, noch zwischendrin eine Tankstelle auszurauben.

    Das hat den besonderen Kick nehme ich an, eine Tanke plündern während alle vom Pantoffelheld in Ismaning bis zum Weißen Haus fiebernd vor der Glotze sitzen und zusehen, wie das Haberfeldtreiben so verläuft.

    Focus versorgt uns denn weiter im Live-Ticker wie es zur Terror-WM ja auch journalistisch sogfaltsverpflichtend ist:

    Fuckus

    Die beiden werden jedenfalls abgeknallt werden.

    "Tote schlafen fest" lautet die Übersetzung des Titels von Chandlers Roman "The big Sleep".

    Sind die Köpfe in den Korb geplumpst, kann das Jagdfieber des Mobs erlöschen und der Rest ist Schweigen.

     

     

     

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  • Wer solchen Führern folgt, der kann nicht überleben

    Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die alljährliche Vollversammlung der Vereinten Nationen wieder zu covern, etwas umfassender als das letzte Jahr, Tendenzen und Entwicklungen herauszufinden um daraus Schlüsse zu ziehen.

    Aber eigentlich muss man nur ein Video von Reuters gesehen haben, und man weiß bereits alles: nämlich wie ein fetter Gorilla des von den USA gestellten Sicherheitsdienstes die palästinensische Delegation tätlich angreift:

     

    Eine UN, in der so etwas geschehen kann, ist bereits liquidiert.

    Bleiben wir bei Amerikas Beitrag.

    Gwen Stefani hatte sich am selben Tag beschwert, dass sie von zu viel Lächeln für Kameras Kopfweh bekommt. Ich denke, das ist das Maximale an intellektueller Befähigung, was amerikanische Führungskräfte noch zustande bringen: machte Obama sich im letzten Jahr noch zum Idioten mit seiner Rede, die den amerikanischen Exzeptionalismus ausrief, und dachte der geneigte Zuhörer, das kann an Verblödung nicht mehr getoppt werden, so belehrte der "mächtigste Mann der Erde" sein Publikum eines Besseren: die geistige Umweltverschmutzung, die dies mal seinem Munde entwich, war einfach nur noch bizarr!

    Ich habe nach der Hälfte abgeschaltet, weil ich nicht mehr zuhören konnte aus dem Gefühl heraus: es existiert kein Grund, mit so einem Blödsinn meine Lebenszeit zu verschwenden!

    Aha, seine Oma bei Nairobi kann Internet surfen, und das macht unsere Zeit zur besten, die der Planet je gesehen hat.

    Na schön, amerikanische Technokraten-Pathetik, diese Sorte ungebildeten Müll erwarten wir von Amerikanern, übergehen sie mit peinlich berührter Betretenheit und wechseln das Thema.

    Leider, leider wird dieser Themenwechsel vom Redner vorgegeben, der die Welt heute als sicherer und friedvoller denn je zuvor deklariert…

    Ähhh…

    Und so kommt Obama zu dem Schluss, dass nur ISIS, Russland und Ebola noch die Welt davon trennen, eine "einzige Hippiekommune" zu sein.

    Ganz ehrlich? In dem Teil der Rede habe ich mit wirklich gedacht: "Alter, setz dich auf einen Baum und fress' Bananen, das ist das einzige wozu dein Maul taugt!"

    "Johannes," sagte mir eine innere Stimme, "du fängst ja an rassistisch zu denken!"

    Oups!

    Warum erwähne ich das hier: um zu dokumentieren, wozu derartiges einen denkfähigen Menschen treiben kann.

    Den ersten Tag der General Debate endete die Rede von Yatz dem Ukie-Fratz. Er erklärte vor leerem Saal, die Ukraine wäre das schönste, tollste, beste, wohlständigste und mächtigste Land der Erde, würde Russland es nicht daran hindern.

    Eingehen müssen wir darauf nicht. Ich frage mich immer nur: an wen halten die ihre Reden?

    Die Staatschefs und Minister, die sich treffen, wissen, dass sie sich gegenseitig anlügen und die Reden den Sauerstoff  nicht wert sind, der im Saal verbraucht wird.

    Außerhalb der UN gibt es nicht viele Leute, die, gleich mir, ihre Zeit mit dem Blödsinn vergeuden.

    Die Hirntoten, deren Weltsicht von Springer und TV gebildet wird, kann man auch mit Schlagzeilen und alten Bildern füttern, das genügt, die wenigen, die selber denken können, kann eine solche Show nicht beeindrucken.

    Wie auch immer, ich verfolge den Zirkus zu New York, möglicherweise schreibe ich nach dem Finale noch einmal eine Einschätzung.

    Immerhin haben wir noch Frau Fernandez de Kirchner, Evo Morales, etc die mir anzuhören ich noch nicht geschafft habe, und Lavrov wird auch noch reden. Vielleicht wird es noch etwas zu sagen geben.

    In diesem Sinne, schönen Tag in der besten aller möglichen Welten!

    babylon5RF

     

     

     

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  • Bashar Ja’afari (Syria) on Syria – (3 April 2014)

    Bashar Ja’afari (Syria) on Syria – (3 April 2014) from Johannes Loew on Vimeo.

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  • Worse than expected

    Ich muss mich offiziell revidieren:

    Hatte ich vorgestern noch geglaubt, es werde keine syrischen Verhältnisse in Ägypten geben, so entstehen sie bereits.

    Zig Videos, die im Internet herumgeistern, belegen, dass die Moslembrüder genau ein solches vom Zaun brechen, sie führen die gleichen Diversantentätigkeiten und Mordbubenstücke aus, wie zu Beginn in Syrien.

    Für nächsten Februar anberaumte Wahlen lehnen sie ab.

    Natürlich tun sie das.

    Wer sich einmal reinlegen lässt ist ein Opfer, beim zweiten Mal ist er ein Idiot, und die Ägypter sind keine Idioten. Via Wahl an die Macht zu kommen haben die Moslembrüder die Chance verspielt. Und sie wissen es.

    Wie konnte ich mich so irren?

    Ganz einfach, der brutale Zynismus und die Abwesenheit jeder normal menschlichen Alltagsvernunft in den aktuellen Machtkämpfen sprengen schlicht die Grenzen meiner Vorstellungskraft. Hatte ich wirklich angenommen, dass sie sich in Ägypten mit der zweiten Geige zufriedengeben? Na muss ich ja wohl. Vor allem deshalb, weil sie nie die Chance haben werden, sich mit Gewalt an der Macht zu halten.

    Die Mehrheit der urbanen Bevölkerung in Ägypten lehnte Mubaraks System ab, weil es zu israelfreundlich war, weil es zu abhängig vom Westen war und ihren Nationalstolz kränkte, vor allem aber, weil es keinerlei wirtschaftliche Perspektiven bot. Man hat von den Zeiten Nassers geträumt, nicht von klerikaler Sunni-Herrschaft.

    Das wissen diese Leute natürlich noch besser als ich. Nun beginnen sie, das Land in Blut und Chaos zu stürzen.

    Aller Wahrscheinlichkeit nach in Absprache mit dem US-Militär.

    Wenn Dempsey sagt: "In Syrien wir es wahrscheinlich noch 10 Jahre dauern, bis eine politische Lösung eintritt", dann ist das keine Einschätzung.

    Es ist eine Ankündigung.

    Dempsey hat begriffen, dass es keine Machtübernahmt der "Opposition" geben wird.

    Er rechnet damit, dass bei der gegenwärtigen Kriegslage das Land in 10 Jahren so zerstört und ausgeblutet sein wird, dass es zur leichten Beute gerät.

    Washington sind die Einfälle ausgegangen Ägypten dauerhaft zu halten. Man glaubt dort offensichtlich daran, zu bekommen was man will, wenn auch dieses Land restlos zerstört wird. Und das ist unvermeidlich, wenn die Moslembrüder mit Gewalt herrschen wollen, denn die anderen Menschen im Land werden sich das nicht gefallen lassen.

    Washington stellt die Militärhilfe nicht ein, weil das unweigerlich zu einer Übernahme der Militärführung durch patriotische Offiziere führen würde, und die Amis somit die Kontrolle über das Militär verlieren.

    Ach ja: und die Obergspasteln im ehemaligen Libyen "bitten" nun offiziell um eine Besetzung durch die NATO.

    Libyen existiert nicht mehr. In Mali sitzen die Franzosen. Tunesien wankt.

    Das libysche Staatsgebiet liegt zentral, es ist das perfekte Aufmarschgebiet.

    Die NATO kann sich darauf vorbereiten zuzuschlagen, wenn Ägypten außer Kontrolle gerät, in welche Richtung auch immer.

    Aber vorläufig setzt man wohl darauf, das Volk mittels Terror durch die Moslembrüder und das Militär mittels Dollars steuern zu können.

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  • Der Sultan läuft Amok/Koma

    Gibt sich ein Mann als Amerikaner in Deutschland zu erkennen, beginnen die deutschen Weibchen Balztänze und die deutschen Männchen buhlen um die Freundesgunst.

    Dabei ist es gleichgültig ob linke oder rechte Männchen/Weibchen und was der Ami im Hirn hat spielt auch keine Rolle.

    Anders wenn es um Türken geht: da landet ein Sarrazzineser schon mal nen Bestseller, wenn er die für genetisch minderwertig erklärt, Antideutsche jubeln Israel zu, wenn Türken auf Hilfsflotten ermordet werden und die Linkenvorsitzende Kipping Tzetung stimmt in den Chor mit ein, man sieht sie nur gerne als Billigfrisöre und Dönerverkäufer. Der Gerechtigkeit halber: es gibt auch Linke, die die Freundschaft ihrer türkischstämmigen Mitbürger suchen, aber derer sind wenig.

    In den meisten Fällen wird es richtig scheußlich, denn von den TürkInnen wird verlangt, ihre kulturellen Identitäten aufzugeben und sich der deutschen Unterwerfung unter die Bedürfnisse des Kapitals anzupassen, was dann Integration genannt wird.

    Trifft aber derdieselbe Deutschmann/frau auf den Ami, macht Deutschmannfrau unwillkürlich alles nach, was er/sie dem Fernsehen abgeguckt hat und outet sich als Mensch ohne kulturelle Identität.

    Mann/Frau liefert sich Konkurrenzkämpfe, wer kann das coolere Englisch.

    Der/Die Durchschnittsdeutsche mutiert in Gegenwart von Amis zum Hyperami!

    Und nun der Blick in die Türkei, das Attentat von Reyhanli.

    Sultan Erdogan versuchte den George Dabbeljuh in Pumphosen und Turban – und kaum ein Mensch in der Türkei ist so blöd, darauf reinzufallen!

    Da wird der Sultan böse, und brüllt mit den Fäusten sich die Brust trommelnd: „Die Kommunisten warns!“

    Ich wäre jetzt gerne im schönen Istanbul, und würde mir die Witze anhören, die in den Cafés über die Regierung gerissen werden.

    Was lernen wir daraus: der Durchschnittsami ist so gehirngewaschen von seiner Unterhaltungsindustrie, dass man ihm jeden Bären aufbinden kann.

    In der Türkei laufen die Fernseher zwar auch 24 Stunden am Tag, aber eben nur als Geräuschkulisse im Hintergrund.

    Die Leute haben noch Kultur. Und wer Kultur hat, ist nicht so einfach zu verarschen.

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  • Das Empire strauchelt und UN-Sonderagent Brahimi lässt die Hosen runter

    Auf diesem Blog kann nachgelesen werden, wie Präsident Assad die politische Lösung für Syrien sieht, ich muss das nicht selbst erklären.

    Seit dieser Rede sabbern unsere Propagandaschmierfinke in allen Zeitungen von „Nationaler Mobilmachung“, um den deutschen Hitler-Reflex auszulösen. Armselig immer mit diesem NAZI-Quatsch anzukommen.

    Assad sagt deutlich, die Armee tut ihre Pflicht und erfreut sich der Unterstützung durch die Bevölkerung.

    Er beklagt die Toten.

    Er spricht aus, womit Syrien konfrontiert ist: einer vollständigen ausländischen Aggression!

    Auch der Plan steht fest: eine aus Regierung und Oppositionsparteien gemeinsam gebildete Körperschaft unter Ausschluss der Terroristen und ausländischen Agenturen wie dem Doha-Gezücht bildet eine Übergangsregierung bis zur Durchführung freier Wahlen. Alle Beschlüsse dieser Übergangsregierung sind dem Volk zur Abstimmung vorzulegen.

    Reuters meldet nun über den Pferdeknecht Washingtons Brahimi:

    erst nennt er die Rede Assads sektierisch.

    Als einer, der damit salafitische Terroristen verteidigen will hat er sich wohl einiges hinter den Kulissen anhören müssen. Möglicherweise haben andere UN-Mitarbeiter ihm empfohlen, in Zukunft beim Kasperle-Theater auf den Jahrmärkten den Räuber Hotzenplotz zu mimen, da sein Talent besser als Kinderunterhalter eingesetzt ist denn als Diplomat.

    Reuters meldet: „Brahimi nannte die Rede Assads vor wenigen Tagen kompromisslos und ausgrenzend. Allerdings nahm er seine noch schärferen Äußerungen, Assads Rede sei sektiererisch, zurück. Er habe einen Fehler begangen, dies in einem BBC-Interview gesagt zu haben, sagte der Gesandte von Vereinten Nationen und Arabischer Liga. Es habe sich um einen verbalen Ausrutscher gehandelt, für den er sich entschuldige.“

    Nun, kompromisslos sollte die Rede ja wirken: den ausländischen Invasoren gegenüber!

    Ausgrenzend auch, jeder vernünftige Mensch erwartet, dass Regierungen salafitische Terroristen von der Macht ausschließen!

    Brahimi laut Reuters weiter: „Brahimi hatte zuvor in einem Interview erklärt, Assad solle dem Wunsch seines Volkes nach einem Wechsel nachkommen. „In Syrien sagen die Menschen, dass es zu lang ist, wenn eine Familie seit 40 Jahren herrscht“, erklärte er. „Daher muss es einen wirklichen Wandel geben.““

    Soso, sagen das die Menschen in Syrien. Nun, wenn die Menschen in Syrien das so sagen, dann werden sie das ja bei den kommenden Parlamentswahlen zum Ausdruck bringen, nehme ich an.

    Aber oh: unser ehrenwerter Gesandter der arabischen Liga, also unser Steigbügelhalter der Golfmonarchen für Syrien geht mit keinem Wort darauf ein, dass die Einstellungen der terroristischen Angriffe auf Syrien Voraussetzung sind, Wahlen durchführen zu können.

    Syrien hatte bereits letztes Jahr freie und allgemeine Wahlen durchgeführt, das scheint Brahimi in einer Opiumhöhle in der 5th Street New York verschlafen zu haben, und ist nun bereit, diese Wahlen zu wiederholen, ohne dass Wähler Angst haben müssen von Snipers ermordet zu werden oder von einer Autobombe zerfetzt.

    „Assad werde nicht Teil einer Übergangsregierung für Syrien sein, sagte Brahimi am Mittwochabend in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters in Kairo.“ so Reuters. Ach ja? Und seit wann entscheidet der über die Zukunft Syriens? Von Ludwig No.14, der sagte: „Ich bin der Staat“ konnte man wenigstens noch sagen, der Mann ist Franzose. Brahimi ist noch nicht einmal Syrer.

    Vom Doha-Abschaum heißt es, der begrüße Brahimis Bekenntnis zu einem der Ihren.

    Zeit, diesen Kerl loszuwerden. Er stinkt nach Verwesung.

     

    Media briefing by UN Joint Special Representative for Syria, Lakhdar Brahimi

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