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  • Bashar Ja’afari (Syria) on Syria – (3 April 2014)

    Bashar Ja’afari (Syria) on Syria – (3 April 2014) from Johannes Loew on Vimeo.

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  • Guter Bulle Böser Bulle befrieden Gefangenenaufstand im Völkergefängnis Ägypten

    An einer Sache kann es gar keinen Zweifel geben: das ägyptische Volk hat die Regierung Mursi gefeuert, und wir gönnen natürlich den Leuten auf der Straße ihr rauschendes Fest!

    Aber wir sind Realisten.

    Die Massenproteste haben den Strategen des Imperiums eines gesagt: ihr Mann in Kairo ist nicht zu halten.

    Aber diese Massen sind sozusagen politisch nackt.

    Sie haben ein bisserl Gewerkschaft, ein bisserl dies, ein bisserl jenes, aber sie verfügen über keine Organisatorische Struktur, über kein Programm, über keine eigenständige Infrastruktur und sie haben keinerlei Kapital.

    Das Militär ist seit Jahrzehnten eine Unterabteilung des US-Militärs. Das Militär ist die bestorganisierte Struktur im Land.

    Natürlich sorgen jetzt die Generäle dafür, dass alles Kommende nach dem Willen Washingtons verläuft.

    Auch die Brotherhood ist eine wohlorganisierte international handlungsfähige Struktur.

    Sie besteht aus 3 Elementen: dem klerikalem, dem politisch-sozialem und dem militärischem.

    Sie sind eine Untergrundorganisation gewesen und sie hatten in den 90gern bereits zahlreiche Terroranschläge in Ägypten verübt.

    In Syrien können wir täglich beobachten, wie weit zu gehen sie bereit sind.

    Und sie haben in Ägypten an der Macht geleckt.

    Sie werden jetzt nicht einfach sagen: „Ohh, ihr wollt uns nicht. Schade. Also tschüüß dann.!“

    Ihre Kleriker halten sich für die einzigen Hüter des wahren göttlichen Willens.

    Sie sind die Macht hinter der Macht.

    Die Politiker, die Kämpfer, sie tun, was jene sie heißen!

    Man wird mit den Amis eine Machtaufteilung aushandeln, vorübergehend, und man wir versuchen Schritt für Schritt die Macht wieder zu übernehmen.

    Washington segnet ab, was Washington dient.

    Was Washington dient, schadet den Ägyptern.

    Ich habe eine Zeit lang in Ägypten, in Kairo,  gelebt, und die Menschen dort als modern und aufgeschlossen mit vielen guten Ideen, was sie aus ihrem Leben machen wollen, erlebt.

    Was sie an der Umsetzung der Ideen gehindert hat, war: es hat fast keiner genug Geld, ausreichend Nahrung für den Tag zu kaufen, geschweige denn, irgendetwas anders zu tun, wofür man Geld braucht. Klar, das Café, den Barber-Shop, die Tourismusunterhaltung, irgendetwas zum Geldaufstellen geht, aber nichts, was mit einem selber zu tun hat, nichts Reales.

    Dabei wird es bleiben, solange Washington die Herrschaft hat, und es ist Washington egal, ob sie durch das Militär, Großbürger wie el Baradei oder die Brotherhood herrschen.

    Die Zeit, dass das ägyptische Volk sich wie Idioten abspeisen lässt ist vorbei.

    Washington will den Suez-Kanal, einen ruhigen Hinterhof für Israel und Öl.

    Die Brotherhood will ihr Kalifat. Die Herrschaft über Ägypten ist wichtig für die Brotherhood, denn Ägypten ist ziemlich das einflussreichste Land im arabischen Raum.

    Gelingt es der Brotherhood in der heutigen Situation nicht, das Land zu halten, laufen die Speckklöpse in Saudi-Arabien und den Golfmonarchien ebenfalls Gefahr, zu stürzen.

    Einige, die diese Zusammenhänge erkennen, befürchten ein syrisches Szenario für Ägypten: nun, das sehe ich eigentlich nicht kommen: die Ägypter haben keinen Assad und das Militär – ich sagte es schon, Militär und Brotherhood werden einen Modus finden, der Washington befriedigt.

    Man wird, im Gegenteil, Ägypten als Versuchslabor verwenden, welches Szenario nach Assad in Syrien installiert werden könnte: denn die Machtverteilung entspricht in Etwa dem, was die sauberen „Freunde Syriens“ in Sachen Al Nusra-FSA zu organisieren versuchen, der gute und der böse Bulle und ein machtloses Volk ihnen ausgeliefert.

    Das bedeutet noch nicht, die Rechnung ginge auf, aber es bedeutet, dass ein Sieg des syrischen Staates über seine Angreifer an Wichtigkeit immens zugenommen hat: durch ihn würde Bashar al Assad zum neuen Nasser!

    Für das Imperium eine nicht auszudenkende Katastrophe: Afrika spürt bereits, was es am letzten, der den Weg Nassers folgte, an Gaddafi verloren hat ohne etwas dafür zu erhalten: Assad hat bewiesen, dass das Imperium ihn nicht in die Knie zwingen kann, wohin wird es führen, wenn er noch zeigt, dass er es besiegen kann?

     

     

                                                                                                                                                          

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  • Infowars: What’s Really Happening in Syria with Syrian Girl

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  • Wichtige Mitteilung von Dr. Tarpley über den Kopf der neuen antisyrischen Terrorbande des Imperiums

    He (Khatib) is of course a secret member of the Muslim Brotherhood controlled by Saudi Arabia, and he’s somebody who was a big admirer of bin Laden in the early 90s. He got into trouble for supporting bin Laden against [former Syrian President] Hafez Assad back 20 years ago,” he said.

     

    “In reality, al-Khatib is an executive for Shell Oil. He’s a lobbyist for Shell Oil. Not just Shell Oil but specifically the headquarters branch of Royal Dutch Shell which is a British-Dutch corporation,” Tarpley pointed out.

    “Now we have got the Syrian National Coalition which is much more radical at the bottom, much more ‘al-Qaeda’ at the bottom, but it’s got this figurehead at the top,” the analyst noted.

     

    „Er ist natürlich ein geheimes Mitglied der Saudi-Arabien-kontrollierten Muslimbruderschaft und er war ein großer Bewunderer Bin Ladens in den frühen 90gern. Er bekam Ärger für Bin-Laden-Unterstützung gegen Hafis al Assad vor 20 Jahren“ sagt er.

    „Tatsächlich ist er ein Vorstand von Shell Oil. Er ist ein Lobbyist für Shell Oil. Nicht nur Shell Oil sondern speziell für das Hauptquartier der Niederlassung Royal Dutch Shell welche eine britisch-holländische Kooperative ist“, betont Tarpley.

    „Nun haben wir die Syrian National Coalition, welche sehr viel radikaler in der Basis ist, sehr viel mehr Al Kaida in der Basis, die aber ihre Führungsfigur an der Spitze hat.“

     

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  • Nadja und die Saudis

    Das klingt jetzt so, als habe es nichts miteinander zu tun.

    Hat es ja auch nicht – es sei denn, man liest Springers Welt.

    Eine Beschäftigung, die höchst unerquicklich ist, aber unvermeidbar, da diese Zeitung die Blaupause für die allgemeine Propagandapresse ist.

    Was heute in BILD oder Welt steht, steht morgen in allen anderen Zeitungen, Man muss wissen, was die Propaganda sagt, denn leider spiegelt sie in Deutschland die Meinung der Bevölkerungsmehrheit, oder besser formuliert, die Propaganda ist der Rattenfänger und die Bevölkerungsmehrheit sind die Kinder, die seinem Geflöte in den Abgrund folgen.

    Wir hatten ein Haberfeldtreiben gegen ein junges Mädchen aus Mecklenburg-Vorpommern, gar nicht wegen etwas, das sie selbst getan hätte, sondern weil sie mit einem Typen etwas hat, der nicht ganz PC ist.

    Er bewegte sich in rechtsradikalen Kreisen, was er jetzt nicht mehr tut.

    Man wirft also auch ihm etwas vor, was einmal war und nun gar nicht mehr ist! Könnte man als Erfolg im Kampf gegen NAZI-Faschismus betrachten, aber der Pogrom-Mob will Blut sehen, das Ziel ist nicht, nationalsozialistisches Gedankengut wirkungslos zu machen, das Ziel ist die Menschenjagd!

    Und haben wir gestern noch befriedigt festgestellt: OK, man hätte dem Mädchen eine Menge Leid ersparen können, aber jetzt kehrt sie ja in die Rudermannschaft, in ihrem Falle Frauschaft, zurück, so stellen wir heute fest: Springers Welt tarockt nach!

    Es ist nämlich so:

    Ich zitiere:

    „Mit am Tisch saß bei dem klärenden Gespräch auch ein Mann, der als Vertrauter der jungen Ruderin bezeichnet werden kann: Hans Sennewald (52), Vorsitzender des Landesruderverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LRV), Vize-Chef von Drygallas Heimatverein ORC Rostock und Vater von Drygallas Ruderpartnerin Ulrike (23). In der kontroversen öffentlichen Debatte über Drygallas Freund und ihre Eignung für weitere Auswahlnominierungen redete Sennewald stets Transparenz das Wort. Er erweckte den Eindruck, den DRV schon vor Olympia über die brisante Beziehung unterrichtet zu haben.

    Über ein wesentliches Detail in seiner eigenen Vita hingegen mag der LRV-Vorsitzende nicht reden: Rund fünf Jahre lang führte das Ministerium für Staatssicherheit ihn unter dem IM-Decknamen „Alexander“. Laut Akte berichtete er bis 1989 als Mitglied der DDR-Nationalmannschaft fleißig und „ehrlich über das Verhalten der Sportreisekader“.“

    Dieses ganze „Da Schdosi, da Schdosi–„Gesabber nervt sowieso und ist auch noch lächerlich.

    Eine derart lückenlose und vollständige Überwachung und Durchleuchtung aller Lebensbereiche, wie sie in der BRD gepflegt wird, dagegen ist „da Schdosi“ ja nun wirklich infantil.

    Nicht nur, die tausenden Daten, die über jeden Bewohner des Landes gesammelt werden, die zahllosen VS- und MAD-Spitzel, die überall unterwegs sind.

    Das permanente Durchforsten auch noch der privatesten Dinge, nicht nur durch Staatsschutzbehörden, sondern durch jede Behörde. Beispielsweise das Schnüfflergezücht der Hartz-Behörden, die im Privatleben der Hartz-Delinquenten rumschnüffeln  und von sich keinesfalles  in Zweifel ziehen, sie seien noch vollwertige Menschen.

    Lückenloser, überprüfbarer Lebenslauf, wenn man auch nur einen geringfügigen Zuverdienstjob sucht.

    Auskunftsbereitschaft gegenüber Behörden und Überwachungsapparat von Ausbildern, Arbeitgebern etc. hinter dem Rücken des Lehrlings, Angestellten etc.

    Und so weiter. Die ganze Geschichte um Nadja stinkt zum Himmel auch genau deswegen, weil es eine gnadenlose Ausspioniererei und Rufmordkampagne gegen ein Individuum ist.

    Wer heute noch über Schdosi redet, der ist echt dumm wie Brot.

    Oder liegt das Böse darin, dass da Schdosi zur Verteidigung der DDR tätig war, und da ist alles böse, die Totalüberwachung in der BRD ist aber zur Verteidigung der Demokratie und da ist alles gut?

    In den USA ist das endgültige Verschwindenlassen von Menschen, auch amerikanischen Staatsbürgern, ohne Gerichtsverhandlung aufgrund eines oberflächlichen Verdachtes zur Verteidigung der Demokratie bereits etabliert oder das Wegbomben 16jähriger Buben zur Verteidigung der Demokratie und was in den USA üblich ist, wird kurze Zeit später auch in der BRD Usus.

    Aber das ist es eigentlich noch gar nicht, worum es hier geht: es setzt die Geschichte mit dem bösen NAZI-Freund, der kein NAZI mehr ist fort: nämlich nicht Nadja Drygalla war IM des Ministeriums für Staatssicherheit, das konnte sie ja schlecht, immerhin ist sie ja erst am 31.03.1989 geboren worden und sogar Springer-Presse kann einem einen Monat alten Säugling nicht unterstellen, für einen Geheimdienst gearbeitet zu haben, es geht schon wieder darum, dass Nadja Drygalla böse sein soll, diesmal weil der Vorsitzende des Ruderverbandes böse sein soll!

    Und jetzt nicht mehr NAZI, jetzt wegen Tätigkeit zur Verteidigung eines dem Antifaschismus und Kommunismus verschriebenen Staates.

     

    Und hier kommen die Saudis ins Spiel.

    Die gleiche Ausgabe von Springers Welt stellt nämlich folgende These auf:

    „Viele Muslime fordern Respekt gegenüber ihrem Propheten Mohammed. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie diesen auch anderen Religionen erweisen. Über das Messen mit zweierlei Maß.“

    Und sie begründet diese These mit folgendem:

    1. „Doch was der Großmufti von Saudi-Arabien [Scheich Abdul Asis bin Abdullah] da am 12. März in einem religiösen Gutachten forderte, konnte den studierten Theologen nicht kalt lassen: Auf Anfrage einer Delegation aus dem Emirat Kuwait hatte Scheich Abdul Asis bin Abdullah erklärt, es sei notwendig, alle christlichen Kirchen auf der arabischen Halbinsel abzureißen.

    Warum Moslems jetzt böse und doppelmoralisch sein sollen wird dargelegt anhand des herzallerliebsten Verbündeten des Westens im Krieg gegen alle Moslems, die das saudische Sektierertum ablehnen!

    2. „Ein Kämpfer der „Freien Syrischen Armee“ posiert da vor einem Auto, in der Rechten hält er ein Sturmgewehr, in der Linken ein offensichtlich aus einer Kirche gestohlenes Kreuz, um den Hals hat er sich das Priestergewand gehängt. Kurz zuvor hatten Rebellenkämpfer die armenische Kirche und christliche Schule geplündert.“

    Also: um zu begründen, dass die Moslems böse sind und der Schmähfilm freie Meinungsäußerung, werden genau jene Kreaturen ins Feld geführt, die von der Springerpresse gegen die betont toleranten Staaten Libyen und Syrien zu Kämpfern für Demokratie und Freiheit erklärt werden und täglich von der gesamten deutschen Mainstreampresse bejubelt! – vor welchen alle denkenden Menschen, angefangen mit kleinen Bloggern wie mir bis hin zur russischen Regierung permanent genau auch aus diesem Grunde ständig warnen!

     

    Mir fällt nichts mehr ein!

    Wer unter multipler Persönlichkeitsstörung leidet, gehört in die Psychiatrie!

    Unsere bezahlte Journaille leidet darunter!

     

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  • Kein Weg zurück nach dem Blutfreitag!

    Das Wort referiert an den berühmten Blutsonntag, 09.Januar 1905.

    Damals führte der Organisator der Petersburger Arbeitervereine, der Pope Gapon, die Petersburger Arbeiter vor den Winterpalast, um dem Zaren eine Petition zu überreichen mit einfachen Forderungen, die darauf abgestimmt waren, schlicht das nackte Überleben der Arbeiter in den Petersburger Betrieben zu gewährleisten.

    Aber das war, wie man heute sagt, ein Set Up. Der Pope Gapon war ein Agent der Ochrana, der zaristischen Geheimpolizei, und als die Arbeiterkolonnen sich auf dem Platz vor dem Winterpalast vereinten, eröffnete das stationierte Militär Feuer aus Maschinengewehren.

    Das Entscheidende diesen Tages waren nicht die vielen Toten und noch mehr Verwundeten.

    Das Entscheidende war, dass das russische Volk bis zu diesem Sonntag des 9. Januar 1905 niemals angezweifelt hatte, dass der Zar ihr aller Väterchen ist.

    Sie glaubten, er wisse von ihrem Elend nichts, und überbrächten sie ihm die Petition, würden ihm augenblicklich die Augen geöffnet und er wird sich für ihr Wohl einsetzen.

    Mit diesem Tage hatte der Zarismus sein Ende besiegelt. Das blinde Vertrauen war für immer dahin.

     

    Natürlich wiederholt Geschichte sich nicht 1:1 analog.

    Aber sie funktioniert nach immer gleichen Mechanismen.

    Fast 2 Jahre nun lenken die USA als Bannerträgern von Freiheit und Demokratie ihren arabischen Frühling.

    Fast 2 Jahre nun simulieren sie Revolutionen, die nichts als Elend und Unglück über die Menschen dort bringen.

    Die Menschen haben vertraut, und wurden enttäuscht, und haben vertraut, und wurden enttäuscht. Sie haben gesehen, was mit Libyen geschieht, das, im Gegensatz zur Propaganda, ein sehr angesehenes Land war, sie sehen was in Syrien geschieht und sie sehen was in Saudi Arabien und Bahrain geschieht.

    Die Verhältnisse in Ägypten haben sich verschlechtert.

    Irak, Afghanistan, Palästina bleiben eitrige Wunden.

    Ich denke, es kann kaum Zweifel daran geben, dass die Ereignisse um den 11. September 2012 von den üblichen Verdächtigen in Washington und Langley geplant und in die Wege geleitet wurden.

    Amerikanischer Mainstreampresse zufolge waren die Botschaften in Kairo und Khartoum Tage vor dem 11. September geräumt worden.

    Und ebenfalls offizielle Quellen in den USA berichten, dass die 4 getöteten Amerikaner in Benghazi eigentlich schon in Sicherheit waren, dann aber verraten wurden.

    Die Herstellung des Filmes ist mehr als obskur.

    Sieht man sich den angeblichen Vertreiber Steve Klein im Interview an, dann erkennt man an dieser biersaufenden Kreatur eigentlich sofort, dass das ein Alkoholiker im Endstadium ist, der zu keiner kontinuierlichen Arbeit befähigt sein kann.

    Der gerichtsbekannte Kleingangster Nakoula Basseley Nakoula soll jetzt doch Produzent sein, nachdem ein israelischer Jude, der Produzent, Regisseur und Drehbuchautor gewesen sein soll plötzlich gar nicht mehr existiert, noch nicht einmal als Immobilienhändler.

    Allerdings haben die Klatsch-Journalisten in LA mittlerweile ans Tageslicht gebracht, dass der Regisseur des Filmes ein Porno-Regisseur namens Alan Roberts ist und auch die Darsteller teilweise aus der Pornoscene in LA rekrutiert wurden, der Film aber später nachsynchronisiert wurde, und vertrauen sie mir, die bringen alles ans Tageslicht, was in Hollywood los ist, und solche Sachen kann man denen ruhig glauben. Diese Klatschreporter in LA sind harmlose Leute, die an Politik nicht das mindeste Interesse haben, aber wenn‘s Skandale und Skandälchen ans Licht zu bringen gibt Schuhplattler tanzen und wer als erster die richtigen News hat ist der Held. Just part of the Entertainment. There's no business like show business! Wie sagte nicht Don Vito Corleone zu den Drogendealern: „Wir machen unser Geld mit Glückspiel. Ein harmloses Laster. Ihr tötet Menschen und zerstört Familien!“

    Und nur ein 3 Mausklicks weiter meldet der beliebte  LA Weekley, DASS ES IN LA BEKANNT WAR, DASS DIESER FILM ÄRGER BEDEUTET:

    „THE L.A CITY COUNCIL MEETING VIDEO SHOWS THAT JOHN WALSH FORMALLY REPRESENTING THE ANTI-RACIST WEBSITE HOLLYWOODHIGHLANDS.ORG APPEARED UNDER PUBLIC COMMENT ON A FRIDAY TO WARN THE L.A. CITY COUNCIL OF VIOLENCE IF "INNOCENCE OF MOSLEMS" WAS SHOWN THE NEXT DAY (SATURDAY) AS SCHEDULED AT THE VINE THEATER ON HOLLYWOOD BLVD.OUR WARNING FELL UPON AUDITORY-CHALLENGED EARS AT CITY HALL!”

    Sehen wir uns nun Nakoula und Klein an, dann fällt doch sofort ein Muster auf: Hochstapler, verkrachte Existenzen, den Hass auf das eigene Versagen gegen den aktuellen Feind der Nation gelenkt – klingelts? – die perfekten und allzutypischen Strohpuppen für DEA/FBI/CIA/NSA-set-ups!

    Wir haben Libyen, Kairo, Khartoum als Hotspots.

    Wir wissen, dass in Kairo Al Kaida die Leute zur Botschaft geführt hat: ein einfacher Blick auf ein  Foto genügt – die Dschihad-Fahne und die saudische Fahne wehen:

     

     

     

    Wir hören Jo Biden Gift und Galle gegen Khartoum spritzen, man habe dort für die Sicherheit der Botschaft zu sorgen – nachdem bereits in den Auseinandersetzungen um die – ebenfalls im Vorfeld des 11. September bereits  geräumten! – deutsche und die britische Botschaften Tote gemeldet wurden! – und Washington sendet Marines zur Sicherung der leeren Residenz.

    Wir wissen, dass die NATO seit Jahren scharf darauf ist, in den Sudan einzumarschieren!

    Alle Fakten verdichte sich zu einem Szenario, welches am Gedenktag der Twin Towers den Boden für den Einmarsch der NATO in Nordafrika bereiten sollte.

    Aber es kam anders: Auch wenn Al Kaida mitmischt, die Ägypter lassen sich von denen nicht führen. Der Nationalheld heißt immernoch Kamal Abdel Nasser und alles andere ist die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub, das wissen die Leute dort genau!

    Wie der Pope Gapon die Russische Arbeiterschaft in ein Massaker geführt hatte, welches ihnen ein für alle Mal das Rückgrad brechen sollte, so wurde im Gegenteil erreicht, dass der Zarismus den ersten Spatenstich zu seinem eigenen Grabe führte.

    Und die Flammen flackern auf von Kairo bis Jakarta, von Riyadh bis Islamabad! Sogar im australischen Sidney knallt’s.

    Keine Stadt, kein Land der Umma, wo nicht das Schwert den gordischen Knoten schlägt!

    Da nutzt es gar nichts mehr, dass Obomba butterbeschmierte Freundschaftsreden hält, wie lieb er doch die Moslems hat und wie gerne die USA den armen Menschen hilft Freiheit zu erlangen.

    Ab jetzt wird seine Freiheit abgelehnt. Sie ist erkannt und gerichtet!

    Man ahnt es auch in Washington (der Psycho selber freilich nicht, aber sein Stuff) – und hat keinen Plan B. Man greift auf ausgelutschte Schmähs zurück wie: Bombendrohung am Campus da und dort, Drohnen hier, Marines dort…

    Inwieweit man es in Washington, Berlin, London und Paris begriffen hat, dass dieser Freitag einen Wendepunkt der Geschichte markiert kann ich nicht einschätzen. Unsere Politiker gehören in der Regel zu den Letzten, die begreifen was in der Welt geschieht. Das kommt daher, dass sie sich für die Führer der Welt halten und in Wirklichkeit immer nur hinterherrennen.

    Die Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, stellen die Weichen für die kommenden Jahrzehnte!

    Und Leute, eins noch: zieht euch warm an! Diese gesamte Aggression gegen die muslimisch dominierten Länder ist essenzieller Bestandteil der „Krisenlösungsstrategie“ unserer Finanzprobleme.

    Klappt das eine nicht, klappt das andere auch nicht.

    Die Zeche zahlen wir, die normale Durchschnittsbevölkerung. Und machen wir uns nichts vor, wir werden bezahlen. Wir haben keine organisierte Kraft, die hier ansetzen und Alternativen aufzeigen könnte.

    Auch die Vorschläge der LINKEN spekulieren auf den Sieg des Imperiums in der Rekolonialisierung.

    Der kommt aber nicht mehr. Das weis ich seit Freitag, dem 14. September, den ich den Blutfreitag nenne. Wir müssen jetzt schön langsam endlich lernen, auf eigenen Füssen zu stehen.

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  • Escobar: US could drone Libya to death

     

     

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  • Update 2 zu den Angriffen auf die Botschaften der USA in Benghazi und Kairo

    Inzwischen hat es sich verdichtet, dass der US-Botschafter selbst und 3 weitere Angehörige der US-Botschaft ermordet wurden.

    Menschlich gesehen ist es natürlich egal, ob der Botschafter oder sonst wer gekillt wird.

    Politisch macht es einen Unterschied: Die Ermordung eines Botschafters ist eine klassische Form der Kriegserklärung seit Jahrtausenden.

    Reuters vermeldet: „Ein libyscher Regierungsvertreter sagte am Mittwoch, die vier seien am Dienstagabend im Auto des Botschafters mit Raketen beschossen worden, nachdem sie aus dem bereits zuvor angegriffenen US-Konsulat geflohen seien.“

    Damit steht die Tötungsabsicht ja wohl außer Zweifel und es kann keine Rede davon sein, die Diplomaten seien im Rahmen der Tumulte zu Tode gekommen.

    Tötet man den Verantwortlichen Vertreter eines Landes, so richtet man damit symbolisch dessen Staatsoberhaupt hin!

    Das steht so natürlich nicht in den Diplomatenhandbüchern, aber es ist eine historisch gewachsene Gepflogenheit, die sogar in der altgriechischen und römischen Literatur nachgelesen werde kann.

    Ich denke, das amerikanisch-israelische Komplott gegen die Kopten ist hier in einer Art und Weise eskaliert, wie es nicht geplant war. Ein Film, der, was auf die Schnelle zu erfahren ist, in etwa das Niveau von Pussy Riot hat, hätte Pogrome gegen Kopten ergeben sollen, so wie die Pogrome gegen Christen in Homs. Jeder, der die Ereignisse im „nahen Osten“ verfolgt weiß mittlerweile, dass die Salafiten in Syrien und Libyen teilweise personalidentisch sind. Ich denke, es ging darum, die Terroristen am 11. September vorzuführen, darauf hinzuweisen, dass Assad den Schutz der Zivilisten nicht gewährleisten kann und somit für die UNO eine „Responsibility to Protect“-Argumentation in den Wittig-geführten Sicherheitsrat einzubringen.

    Die Reaktion der deutschen Bundesregierung ist an Dürftigkeit und Hilflosigkeit nicht zu überbieten:

    „Berlin (dapd). Die Bundesregierung hat die Angriffe auf diplomatische Vertretungen der USA in Libyen und Ägypten „in aller Schärfe“ verurteilt. Es sei „tragisch und schwer erträglich“, dass in Benghazi vier Menschen (…), Opfer religiösen Fanatismus geworden seien, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin.

    „Solche Gewalt gegen diplomatische Einrichtungen kann und darf nie Mittel der politischen Auseinandersetzung, des politischen Handelns sein“, fügte er hinzu. Den Familien der Getöteten sprach Seibert im Namen der Bundesregierung das Beileid aus.

    Die Bundesregierung rief zu Besonnenheit auf. Der Weg beider Staaten in Richtung Freiheit und Demokratie verlange auch, „dass Sicherheit und sozialer Friede gewährleistet werden, dass die Einrichtung ausländischer Staaten respektiert und dass die Sicherheit ausländischer Vertreter gewährleistet ist“.

    Das blutrünstige Monster Clinton flötet als habe sie eine Tonne Kreide gefressen: „“Die USA verurteilen jede gezielte Bemühung, andere religiöse Glaubensrichtungen zu verunglimpfen. Aber um es ganz deutlich zu machen: Das ist niemals eine Rechtfertigung für gewaltsame Akte dieser Art.““

    Möglicherweise entpuppt sich damit die Aktion als Schuss nach hinten: wie sollen die Terrorpaten in Washington dem amerikanischen Volk verklickern, dass die USA sich in ein Kriegsabenteuer stürzen sollen um das selbe Gezücht auch noch in Syrien an die Macht zu bringen?

     
    Ah, noch was: sogar in diesem Statement lügt Hitlery, da sie persönlich die Verunglimpferinnen der russisch orthodoxen Konfession zu Freiheitsheldinnen erklärt hat ebenso, wie sie die Schächter ihres Botschaftspersonals zu Helden glorifiziert hatte.

    Appendix: Auch Afriaynergy hat einen weiteren Kommentar hierzu:

     

     

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  • Benghazische Hunde beißen die Waden ihrer Herren

    Wäre das ein Hollywood-Film, könnte ich an dieser Stelle einen Schluck aus der Kaffeetasse nehmen und ein klassisch-bayrisches: "Ja mei, sowas kommt von sowas!" murmeln.

    Aber leider ist es das nicht und Schadenfreude mehr als unangebracht!

    Ich hatte in einem ältere Artikel über die U-Vollversammlung analysiert, dass sich dort 3 Fraktionen herausgebildet haben: die USA-EU-geführte des Imperiums, die eines sich zaghaft herausbildenden Blockes, Russland, China, Indien, UNASUR und weiterer Staaten, die sich gegen jenes Imperium langsam organisieren, und der Saudiarabien geführte Salafi-Block.

    Leider habe ich die ältere Version meines Blogs versehentlich zerschossen beim Experimentieren mit technisch um-und aufrüsten (oups, ertappt) so dass der Inhalt nicht mehr zur Verfügung steht.

    Im Wesentlichen ging es mir darum, dass der Salafi-Block in der Diskussion zu stark als Vasall der USA angesehen wird. Er ist ein eigener Player, der natürlich von den USA abhängig ist, aber mit zunehmendem US-gesponsertem Einfluss sich verselbstständigt.

    Ein wesentliches Element dessen, was die Propaganda "Arabischer Frühling" nennt, ist die Vertreibung der Christen.

    Dass ein Film Koptischer Christen {absichtlich seitens Medien zur Falschinformation verkürzt, siehe UPDATE], die ihren zentralen Lebensraum eben genau in Ägypten und in jener von Benghazi dominierten Provinz Libyens haben, zu einer so eklatanten Ausschreitung durch die Salafiten führt, in Kairo, und in Benghazi sie sogar so weit gehen, amerikanisches Botschaftspersonal zu töten, das ist keine zufällige und spontane Sache!

    Lasst euch nicht einreden, dass es dabei um eine Beleidigung Mohammeds ginge!

    Es geht darum, unter den Kopten Angst und Schrecken zu verbreiten!

    Und es geht darum, auszutesten, wieweit die Amis bereit sind, den Kopten zu Hilfe zu eilen oder eben genau das nicht tun!

    Diese Aktion leitet eine neue Stufe der Gefährdung von Christenmenschen in Nordafrika ein!!!!

     

     

     

     

    UPDATE: Ein interessanterer Artikel dazu findet sich auf RP.online.

    Folgende Zitate daraus:

    1.

    "In Kairo stürmten Demonstranten auf das Botschaftsgelände, rissen die US-Flagge herunter und hissten eine schwarze Fahne mit einer islamischen Inschrift."

    Was in dem Artikel nicht steht, ist, dass die besagte schwarze Fahne die Fahne von Al Kaida ist!

    2.

    "US-Außenministerin Hillary Clinton bestätigte den Tod eines Mitarbeiters in Bengasi. Sie verurteilte den Angriff und erklärte, sie habe mit dem libyschen Präsidenten Mohammed el Megarif telefoniert, um den Schutz von Amerikanern in Libyen zu koordinieren. Clinton zeigte sich besorgt, dass die Proteste sich auf andere Länder ausweiten könnten. Die USA arbeiteten mit Partnern in der ganzen Welt zusammen, "um unsere Mitarbeiter, unsere Missionen und amerikanische Bürger weltweit zu schützen"."

    Das ist ein Witz oder? Erinnern sie sich noch, als zu Beginn des Krieges gegen Libyen Demonstranten Steine auf die britische und die amerikanische Botschaft geworfen hatten? Obama persönlich sagte damals, das würde Konsequenzen haben , wörtlich:"Ihr habt euch mit den falschen angelegt! Niemand greift unsere Einrichtungen an" und Ashton forderte umgehende militärische Antwort.

    3.

    "Hinter den Angriffen auf US-Vertretungen steht ein obskurer Amateurfilm, der sich in beleidigender Weise über den muslimischen Propheten Mohammed lustig macht. Produziert hat den Streifen ein US-Bürger mit israelischen Wurzeln. Sam Bacile, ein 52-jähriger Entwickler von Immobilienprojekten aus Kalifornien, bezeichnete den Islam im "Wall Street Journal" am Dienstagabend als "Krebs".(…) "Bacile sagte dem "Wall Street Journal", er habe den zweistündigen Film im vergangenen Jahr in Kalifornien gedreht. … Um die Produktion zu finanzieren, habe er fünf Millionen Dollar von rund einhundert jüdischen Spendern eingesammelt. "Der Film ist ein politischer Film. Es ist kein religiöser Film", sagte er der Zeitung." (…) "Im Zusammenhang mit dem Video taucht ein weiterer Name auf, der mit islamfeindlichen Tendenzen in den USA in Verbindung gebracht wird: Pastor Terry Jones aus Florida. Jones hatte im Frühjahr 2011 mit der Verbrennung des Korans blutige Proteste in der islamischen Welt ausgelöst. Der evangelikale Pastor erklärte laut US-Medien, Ausschnitte des Films in seiner Kirche zeigen zu wollen. Der Film zeige "in satirischer Weise" das Leben Mohammeds und mache die "destruktive Ideologie des Islam" deutlich." (…) "Sam Bacile, der Amerikaner, der nach eigenen Angaben das Drehbuch für den zweistündigen Film schrieb, ihn produzierte und auch Regie führte, sagte, er habe mit solch einer Reaktion nicht gerechnet. "Es tut mir leid für die Botschaft", erklärte er . "Ich bin wütend." Er sei Jude und kenne die Region."

     

    Ok, so blöd und naiv ist kein Mensch auf der Welt, dass er so einen hirnlosen Müll ernsthaft sagen könnte. Die Koranverbrennungen des "Pastors" aus Florida haben zu weltweiten Ausschreitungen geführt, wir erinnern uns an die dänischen Mohammed-Karrikaruren und an die Ermordung Theo van Goghs.

    Wir sehen wer den Film gemacht und bezahlt hat.

    4.

    "Der "New York Times" zufolge erhielt der Trailer wenig Aufmerksamkeit, bis in der vergangenen Woche eine auf Arabisch übersetzte Version auftauchte. Ein koptischer Christ aus Ägypten, der in den USA lebt und im Internet mit verbalen Breitseiten gegen Muslime aufgefallen sei, habe das Video auf seinem Blog veröffentlicht. Schließlich griffen Zeitungen und das Fernsehen in Ägypten das Thema auf. Zunächst hieß es dabei fälschlicherweise, der Film sei von Kopten aus den USA produziert worden."

     

    Und nun die Kooperation der ägyptischen Medien. (Nebenbei: seit wann haben Blogger das Geld, einen ganzen Spielfilm synchronisieren zu können?)

    Schritt 1: Israelis produzieren einen Film in den USA, der wohl auf reichlich primitive Weise über den Islam herzieht.

    Schritt 2: via eines Typen, der (angeblich) koptischen Ursprunges ist, wird der Film in den arabischsprachigen Raum lanciert.

    Schritt 3: die ägyptischen Medien schieben ihn den Kopten unter.

     

    Wir sehen hier so deutlich wie selten ein israelisch-amerikanisches Komplott, das gemeinsam mit der neuen ägyptischen Führung umgesetzt wird.

    Und wir sehen im zeitlichen Umfeld des 11. September einen Angriff auf US-Botschaften durch Al Kaida!

    Schlüsse daraus: die Salafiten werden gegen die Christen mobilisiert. Bedrohung von US-Einrischtungen werden an einem Tag iszeniert, an dem Bedrohung der USA durch "Islamisten" Medienspektakel No.1 ist. Die Kriegslust des amerikanischen Volkes befindet sich auf einem Tiefpunkt, Angriffe auf Syrien und Iran lassen sich derzeit nicht verkaufen. Man tastet sich vor…

     

     

    Appendix: Ergänzend hierzu der gerade veröffentlichte Video von Afrisynergy:

     

     

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  • Kurze Mitteilung aus meinem heutigen Nachrichtencheck:

    PressTV meldet nun auch Demonstrationen aus der heiligen Stadt von Mecca!

    Das ist bemerkenswert. Die bisherigen Proteste, die bekannt geworden sind, fanden vor allem in den schiitischen Gegenden statt und forderten nichts weiter als das Ende der Diskriminierung. Könnte man bezeichnen als grundlegendes Menschenrecht. Tut sich etwas in Mecca, dann ist das ein deutliches Zeichen, dass sich der Protest weiterentwickelt hat und über die passive "Wir sind auch Menschen"-Ebene hinauswächst.

    Man muss den grundlegenden Unterschied zwischen der Unterdrückung von Schiiten im Irak und in Saudi Arabien begreifen:

    Die Regierung Saddam hatte erst im Krieg gegen Iran angefangen, Schiiten repressiv zu behandeln, weil Schiiten der natürliche Verbündete des Iran sind, also von zweifelhafter Loyalität einer Regierung gegenüber, die gegen den Iran Krieg führt. Der Ayatollah Khomeini hatte sie oft genug zum Aufstand gegen Saddam aufgerufen. Ich will da nichts rechtfertigen, aber das ist eine Entwicklung, die der Logik des Krieges folgt.

    Anders in Saudi Arabien. Dort sind Schiiten Menschen 4. Klasse. Kein Scheiß, es gibt in Saudi Arabien 5 Klassen von Menschen, die unterste, 5. sind Ausländer aus andern islamischen Ländern, die als Gastarbeiter im Land sind. Aber die 4. Klasse hat es schlechter als die 5. Die Ausländer können theoretisch auch nach Hause gehen (vorausgesetzt, sie wurden nicht von Sklavenhändlern entführt). Schiiten und Beduinen, die in Saudi Arabien geboren sind, können das nicht, sie sind schon zu Hause, wo sie als Untermenschen behandelt werden und staatlich als solche kategorisiert.

    Jetzt erinnern wir uns daran, dass die Befreiung der Schiiten im Irak ein wesentliches Argument der US-Führung war, über den Irak herzufallen.

    Damit wurden die amerikanischen Soldaten mobilisiert: Seid gute Jungs, befreit die armen Schiiten vom blutrünstigen Tyrannen! Die haben das geglaubt und sind guten Gewissens in den Kampf gezogen. Mit Saudi Arabien als Hinterland. Was für eine Ironie!

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