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  • Ukraine gerade noch einmal davon gekommen

    Es gibt 6 Aspekte, welche die Ukraine für das transatlantische Bündnis EU-USA sehr wichtig machen:

    1. Das Land quillt quasi über an Bodenschätzen, wovon traditionell nur Kohle abgebaut wird. Der Rest lagert wie hidden treashures. Zu Zeiten der UdSSR wurden sie belassen für kommende Zeiten und seit der Unabhängigkeit mangelt es an industriellen Anlagen, sie abzubauen.

    2. Das Land ist riesig und fruchtbar. Nicht umsonst galt es in früheren Zeiten als die „Kornkammer Europas“.

    3. ist die Krim Hafenstätte für die russische Schwarzmeerflotte.

    4. bestehen Militärabkommen zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine.

    5. sind die traditionellen Handelsbeziehungen, die sich seit über 1000 Jahren zwischen Ukraine und Russland entwickelt haben trotz Eigenstaatlichkeit in keiner Weise unterbrochen.

    6. Ein mittelständisches Einkommen liegt in der Ukraine bei um die 300€, was die Ausbeute für zentraleuropäische und amerikanische Konzerne kostengünstig gestaltet.

    Die USA wollen die Russen militärisch verdrängen und eigene Installationen aufbauen, wie sie es in Polen, Rumänien und den anderen östlichen Vasallen getan haben.

    Für die EU bedeutet es, gnadenlos wirtschaftlich plündern zu können, um die eigenen Defizite abzumildern.

    Gehört die Ukraine zur EU unterliegt sie auch dem Diktat Brüssels wie alle EU-Staaten, sie unterliegt dem Pakt von Lissabon.

    Das bedeutet, Russland wird kalt vor die Türe gesetzt, weil natürlich alle wirtschaftlichen Beziehungen EU-Bestimmungen folgen werden.

    Visa und Zollabkommen zwischen Moskau und Kiew werden ungültig, die Grenze Ukraine-Russland wird EU-Grenze und ein eiserner Vorhang zu Russland.

    Natürlich lassen sich Leute einfangen mit der Aussicht, in Deutschland oder Frankreich ihr Geld machen zu können anstatt mühsam das Land aufzubauen. Das ist nachvollziehbar.

    Wenn Merkel, Ashton und andere sich ereifern, die Ukraine solle die verurteilte Betrügerin und mutmaßliche Mörderin Timoschenko freilassen, die ukrainische Justiz sei nicht „menschenrechtlich“ genug u.a. kann man eigentlich schon absehen, mit welchem Herrenreiter-Gehabe Europa das Heft in die Hand nehmen wird.

    Brüssel erpresst und wirft Russland Erpressung vor, das berechtigtermaßen auf die Konsequenzen hinweist, welche eine EUisierung der Ukraine für die bilateralen Beziehungen hätte, da politische Entscheidungen ja nun mal Folgen haben und die russische Regierung die Aufgabe hat, in erster Linie russische Interessen im Auge zu haben und nicht die der EU.

    Was immer vergessen wird: die Naivität der ersten postsowjetischen Zeit wurde den Menschen bereits schmerzhaft von den Vertretern der „Dömogrodie und Freiheit“ ausgeprügelt.

    Man lernt dort zaghaft Selbstbehauptung.

    Das Land ist knapp am Abgrund vorbeigeschlittert.

    Da helfen auch keine roten T-Shirts im Gefolge einer von der Konrad Adenauer Stiftung in den Ring geschickten Weichbirne.

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  • Annäherungen der Ukraine an BRICS zeichnen sich ab

    Der Sprecher des ukrainischen Parlamentes drückt seinen Willen aus, mit dem neu gewählten Parlament eine strategische Partnerschaft mit Russland weiterzuentwickeln.

    Mit Brasilien, so teilt die Ärzte-Zeitung mit, wurden auf pharmazeutischem Gebiet weitere Abkommen getroffen.

    Das ist gut so und sinnvoll.

    Vor allem die Konrad Adenauer Stiftung betreibt weitere Einbindung der Ukraine in die EU.

    Schwer zu hoffen, dass die Ukrainer darauf nicht reinfallen.

    Die EU ist ein stürzender Zyklop. Ein Block der sich nicht aus eigener Kraft halten kann.

    Man sollte sich niemals mit Mächten einlassen, die sich aus eigener Kraft nicht halten können.

    Die Interessen der EU an der Ukraine sind offensichtlich: plündern ihrer Reichtümer und eine Schwächung der Position Russlands.

    Mit den BRICS kann die Ukraine als gleichberechtigter Partner agieren, auf Augenhöhe.

    Dass die EU die Ukraine von oben herab behandelt sollte Warnung genug sein.

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  • Herr Vitali Klitschko steckt bis zum Hals im Sumpf

    Eine kurze Pressemeldung sollte keinesfalles unbedacht übergangen werden:

    Klitschko hatte sich mit Guido Westerwelle in Berlin getroffen: AZ und andere melden, er habe den bundesdeutschen Außenminister gebeten, zur Tat zu schreiten und gegen die Ukraine vorzugehen, und jetzt das Wichtigste: Vertreter des ukrainischen Staates mit Sanktionen zu belegen!

    Nun ist es ja kein Geheimnis, dass Herr Klitschko kein eigenes politisches Denken hat sondern bei Westerwelle war, um vom deutschen Außenministerium gebrieft zu werden, wie er sich weiter zu verhalten hätte, und Westerwelle hat in Wirklichkeit Klitschko gesagt, was Klitschko dann vor der Presse vertritt.

    Mit diesem Auftritt unseres Celebs geht er aber über die Rolle des naiven Handlangers hinaus: Er wird, indem er sich in eine solche Offensive einbinden lässt, zum ausländischen Agenten!

    Wir bewegen uns auf eine Situation zu, die es immer schwerer macht, diesen Mann nachsichtig zu bewerten.

    Er sinkt auf das Niveau der unappetitlichen Gangsterbraut Timoschenko und deren London-Paris-New York-Tochter herab, welche die dazugehörige Karte spielen und vor der „Janukowitsch-Diktatur“ „warnen“.

    Damit zeichnet sich das Muster ab, wie es sich jedesmal ergibt, wenn EUUSA ein Land ins Fadenkreuz nehmen.

    Oberflächlich betrachtet mag es weit hergeholt klingen, sich zu fragen: „Und, wann wird das „Ukrainian National Council“ ins Leben gerufen?“ In der Tat aber ist die Frage naheliegend!

    Und wir müssen sie uns zur Schande unseres Boxweltmeisters stellen!

    Dafür gibt es mehrere Gründe:

    1. Zu einer O-Saft-Revolution reloaded werden nicht ausreichend Menschen in der Ukraine mobilisierbar sein. Diese Option fällt flach. Wer sich einmal reinlegen lässt ist ein Opfer, wer sich zweimal reinlegen lässt ein Idiot, und die Ukrainer sind keine Idioten.

    Da setzt die klassische Form der Low Intensity Warfare ein: Subversion, zunächst sporadischer Terror etc. politische Instabilität und handlungseingeschränkte Institutionen.

    Die Abkommen zwischen EU und Ukraine werden nicht ratifiziert: das bedeutet Handelsnachteile für die Ukraine, Verteuerung der Waren aus der EU und in diesem Falle vor allem: eine restriktive Visa-Politik.

    Wird offen in der Presse über Sanktionen gesprochen, können wir davon ableiten, dass die Sanktionen beschlossene Sache sind. Sie müssen nur noch verkauft werden, und der Zuschlag für diese Aufgabe ging an Vitali Klitschko! Sanktionen sind der erste erklärte Angriff.

    2. Auch wenn der Focus derzeit auf Libanon-Syrien-Iran liegt, der Weg nach Moskau führt über Kiew! Nicht vergessen, die Russische Schwarzmeerflotte hat ihren Heimathafen in der Ukraine. Russlands Position die Aggression des Imperiums in mittleren Osten eindämmen zu können ist schwach genug, entsprechend große Probleme mit der Ukraine könnten hier geradezu eine Achilles-Ferse werden. Im NATO-Osterweiterungskonzept, das die gesamte Fläche Aserbaidschan, Armenien, Georgien, Moldawien, Weißrussland und Ukraine umfasst, ist die Ukraine der bedeutendste Faktor. Weißrussland fällt aus und Armenien derzeit auch. Georgien hat die NATO mehr oder weniger in der Tasche, aber es ist nur ein Stützpunkt. Die Ukraine ohne einen einzigen Schuss zu erobern verpasst dem gesamten antiimperialistischen Widerstand einen kaum wettzumachenden Schlag.

    Man nimmt sich mit Syrien noch etwas Zeit. Der Franzose Hollande tritt erstaunlich leise und hat den Ball erstmal London zugespielt, London tippelt unbeholfen. Ich meine, Assad geradezu auf den Knien anzuflehen, dem Imperium doch bitte den Gefallen zu tun und sein Land aufgeben, damit steckte Cameron sich ja geradezu die rote Clownsnase ins Gesicht. Andere Verlautbarungen aus der Themsenstadt, der Einsatz britischer Truppen sei in wenigen Monaten organisierbar sagt in dem Zusammenhang eher aus „Hilfäää, wir sind noch nicht soweit…!“

    3. Leider ist das mit dem Reinlegen in Deutschland ein Kinderspiel – die deutschen Schafe blöken mit dem Hammel! Der Taschenspielertrick, einen Präsidenten oft genug Diktator nennen, ein bis zwei Identifikationsfiguren als Oppositionsführer ausrufen, das Bild vom bösen Staat und dem armen unterdrückten Völkchen zeichnen funktioniert jedesmal. Es gibt zwar immer mehr Skeptiker, aber unterm Strich bewegt sich das immer noch im Bereich verschwindend kleiner Minderheit. Dem Deutschen die Butter vom Brot zu nehmen reicht nicht, man kann ihm verklickern, das sein zu seinem eigenen Besten. Erst wenn das Brot auch weg ist, fängt er an sich zu wundern, warum es zu seinem eigenen Besten sein soll, dass er nichts zu essen hat. Und dann können immernoch Presse, Politiker und Wissenschaftler ihm weis machen, dass er viel zu fett ist und sein Vorteil darin besteht, endlich Diät zu machen.

    Mit Timoschenko hat man zwar eine ideale Partnerin, um das Land von Brüssel und Berlin aus regieren zu können: eine Verbrecherin, die am seidenen Faden hängt kann gar nicht erst auf die Idee kommen, auch mal eine eigene Entscheidung zu treffen, gar eine, die ihren Herren missfällt, man hat sie vollständig in der Hand und wenn man sie fallen lassen will, ist das nur eine Frage von ein paar Telefonaten. Man braucht aber jetzt noch den Tribun, der Massen ziehen kann. Ein international geachteter Sportler und Medienstar ist da ein ebenfalls perfektes 2. Pferd im Stall. Was die Ukrainer wovon halten, interessiert das Imperium nicht, der eigene Plebs muss ruhig gehalten werden.

    Die Ukraine wäre ein Land, das wirklich Möglichkeiten hat in vergleichsweise kurzer Zeit sich Wohlstand aufzubauen. Ein breites Spektrum an Bodenschätzen, unerschöpfliche landwirtschaftliche Möglichkeiten, Natur- und Kulturschätze und eine – noch – gut gebildete Bevölkerung.

    Es wäre ein Jammer, fiele sie der EU in die Hände.

    EU-Politik sollte nunmehr bekannt sein: Sie lockt mit billigen Bonbons; die sind lecker, aber leider wohldosiert mit Heroin vergiftet.

    Hat das Heroin die Beschenkten süchtig gemacht, werden sie ganz plötzlich verdammt teuer. Der Süchtige aber brauch jetzt immer mehr davon und er zahlt, bis er nichts mehr hat und vergiftet sich dabei langsam aber unweigerlich zu Tode.

    Klitschko ist zum Promotion-Angestellten für die Billigbonbons geworden.

    Und macht sich die NATO dort erst einmal breit, dann ist die Kacke wirklich fett am Dampfen!

     

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  • Im Osten nichts Neues

    Wenn auch an unbedeutenderer Stelle als Seite 1, so geht das Gezeter über Wahlfälschungen in der Ukraine Runde um Runde weiter, um die Boxersprache zu bemühen.

    Die NZZ zitiert indirekt aus der politischen Suppenküche Vitali Klitschkos: „Der Profiboxer und Udar-Chef Vitali Klitschko kritisierte die von der Partei der Regionen relativ kurz vor den Wahlen durchgesetzte Änderung des Wahlgesetzes, die nicht mehr allein auf den Parteienproporz abstellt, sondern für die Hälfte der Sitze die früher abgeschafften Einerwahlkreise wieder einführte. Klitschko sagte, das Gesetz begünstige in den Einzelwahlkreisen Manipulation, weil es auf breiter Basis die Anfechtung von Resultaten ermögliche.“

    Hierzu sind 3 Anmerkungen zu machen.

    Die erste: Ich glaube kaum, dass Herr Klitschko sich diesen Blödsinn selbst ausgedacht hat, sondern von seinen CDU-Auftraggebern diese Aussagen eingeflüstert bekommen hat. CDU-Auftraggeber sei zu hart ausgedrückt? Dann lesen sie es selbst auf der offiziellen Webseite des CDU-Abgeordneten Jostmeier, wo es wörtlich heißt: „Klitschko wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung damit beauftragt, in der Ukraine eine christlich-konservative Partei unterstützend mit auf die Beine zu stellen und zu etablieren. Seine Aufgabe als Parteichef der „Ukrainischen demokratischen Allianz für Reformen“, UDAR (Ukrajinskyj demokratytschnyj aljans sa reformy) nimmt er dabei sehr ernst. Auf dem Weg zu einem politischen Schwergewicht wünschte Jostmeier ihm weiterhin viel Erfolg.“

    Schockierend ist die Selbstverständlichkeit und Dreistigkeit, mit welcher unsere EURO-Bürokraten sich einbilden, die Geschicke anderer Länder diktieren zu können. Da lobt man sich die Gesetze der Volksrepublik China, wo Leute für ein solches Verhalten im Knast landen.

    Ein  wenig mehr Selbstbewusstsein, Українці, es ist euer Land und wenn es weg ist, bekommt ihr kein neues mehr!

    Natürlich wünsche ich Herrn Klitschko keinen Knastaufenthalt, sondern es geht darum, dass Parteien aus der Mitte des Volkes gegründet werden sollten und orientiert an den Interessen der Bewohner des Landes und nicht im Dienste der Herrschaftsinteressen ausländischer Mächte.

    Oder sollte ich lieber sagen, man lobt sich die Gesetze der USA, wo man für solch ein Verhalten im Knast landen würde? Vorausgesetzt, man wird nicht als ausländischer Agent postwendend und ohne Verhandlung hingerichtet, was ein häufiger Umgang der US-Behörden mit Personen ist, die im Dienste ausländischer Mächte gegen die nationalen Interessen der USA verstoßen.

    Vitali Klitschko ist bisher nicht mit besonderem Verständnis in politischer Theorie auffällig geworden und diese Aussagen propagieren schlicht die Vorstellungen deutscher Bundestagsparteien, denen zu Folge das Volk zu entmündigen ist und die Auswahl von Abgeordneten und Regierung Aufgabe der Parteien sei.

    Bringt mich zu Anmerkung 2: Die Partei der Regionen arbeitete jahrelang daran, die Gesetze rückgängig zu machen, welche die direkte Wahl von Abgeordneten abgeschafft hatten. Dass es erst wenige Monate vor den Parlamentswahlen gelungen ist liegt daran, dass die Opposition ständig mit Randale und ähnliche Mitteln effektive politische Arbeit im Parlament behindert.

    Natürlich ist es demokratischer, wenn die Bevölkerung selbst bestimmen kann, wer sie im Parlament vertritt. Das muss nicht erklärt werden.

    Das würde Manipulationen begünstigen? Das ist ja wohl der totale Witz! Betrachten wir uns nur Deutschland: die Auswahl der Abgeordneten ist nichts als Manipulation! Eine Bundestagspartei in Deutschland ist eine Karriereapparatur, sonst nichts. In einer solchen Partei macht derjenige Karriere, der am wenigsten eine eigene Meinung hat und am überzeugendsten ihm vorgeschriebene Meinungen vertreten kann. Und wer die Karriere gemacht hat, wird dem Volk als Vertreter vorgesetzt. Verlieren kann er dabei nicht, denn sobald er untragbar wird, zieht er sich aus der Politik zurück und sammelt die Belobigungen von der Wirtschaft ein.

    Und so vertritt denn auch Herr Klitschko keine eigene Meinung, sondern die, zu welcher er in der Konrad Adenauer Stiftung gecoacht wird.

    Dritte Anmerkung: dass „in den Einzelwahlkreisen Manipulation“ begünstigt seien, „weil es auf breiter Basis die Anfechtung von Resultaten ermögliche“ ist eine Aussage, die sich nun wirklich jeder Logik entzieht.

    Es ist sogar grotesk, wenn man in Betracht zieht, dass die Timoschenko-Klitschko-Swoboda-Opposition jedesmal, wenn sie eine Wahl verliert, Rabatz macht um die Wahlergebnisse zu sabotieren.

    Wie es Wahlbeobachtern ergeht, die sich nicht an dem vorbereiteten Geschrei über Wahlfälschung beteiligen, kann man in einem, wie immer hervorragend recherchierten, Artikel von Alexandra Bader auf Ceiber-Weiber nachlesen: „Das BZÖ und die Wahl in der Ukraine“.

    Unterziehen wir das Wahlergebnis der Betrachtung durch die Logik:

    Bei Auszählung von 99,98% der Stimmen haben wir folgende Ergebnisse:

    Partei der Regionen: 30,00%

    Kommunistische Partei: 13,18%

    Das ist das Regierungsbündnis, macht zusammen: 43,18%.

    Dann:

    Batkiwschtschyna (Timoschenkos Bündnis): 25,54%

    UDAR (CDU-Klitschko): 13,96%

    Swoboda (Faschisten): 10,44%

    Macht zusammen: 49, 94%

    Wer auf der gesamten Welt wäre so bescheuert, eine Wahl zu fälschen ohne sich dabei eine komfortable Parlamentsmehrheit zu verschaffen?

    Insbesondere in der Ukraine, wo man genau weis, dass die Oppos EUUSA-gesponserten Ärger machen werden, wenn sie eine Wahl verlieren.

    Herr Klitschko, Herr Klitschko, falsches Spiel war bisher nicht ihr Ding: steigen sie aus, bevor es zu spät ist!

    Wer einem Gegner im Boxring gewachsen ist, der ist noch lange keinem „Freund“ in der Politik gewachsen! Sie tun sich keinen Gefallen, sie tun ihren Landsleuten keinen Gefallen, und der Union einen Gefallen zu tun wird sich nicht lohnen. Sie sollten die preußische Regel lernen: „Ist die Zitrone ausgepresst,wirft man die Schalen weg!“ Nicht um sie anzuwenden, sondern um zu begreifen, in was sie hineingeraten sind.

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  • NATO-Rasmussen mischt sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine ein

    und unsere Presse tut so, als sei es völlig normal, dass der Generalsekretär eines Militärbündnisses Wahlen eines Landes beschimpft, das gar nicht im Bündnis ist.

    Im NATO-Oberkommando, den USA, werden 3 von 5 Präsidentschaftskandidaten von den offiziellen Presseorganen mit nicht einem einzigen Wort erwähnt, eine Präsidentschaftskandidatin im Wahlkampf 2 mal inhaftiert und noch am Wahltag Wahlmaschinen, die einer Firma der Familie eines der Kandidaten, Mitt Romneys, gehören, umgerüstet auf eine neue, bisher ungetestete Software, aber das ist eben westliche Demokratie. Na gut, egal: es wäre für die Menschheit auch kein Unterschied, würde eine Mastsau in den USA Präsident, nur unsere Presse jubelte, wie wertvoll  den USA Tierrechte sind, und wie klasse fortschrittlich es dort sei, dass man noch nicht einmal mehr Mensch sein müsse, um Präsident der USA werden zu können.

    Natürlich hat das Schweiz-Magazin recht, wenn es die US-Wahl als die unwichtigste der Welt bezeichnet.

    Es geht nur mal wieder um die Hetztätigkeit unserer Presse, und die Anzeichen, die erkennen lassen, worauf wir gefasst sein müssen.

    Der Spiegel halluziniert bereits von einer neuen O-Revolution, in den feuchten LSD-Träumen seines Autors marschieren Zehntausend durch Kiew und Klitschko hält Reden, denen zu Folge er Neuwahlen Janukowitschs Rücktritt fordert. Der Artikel kommt aber zu früh, so weit sind sie noch nicht.

    Eine Sprecherin Klitschkos hatte bereits westliche Pressemeldungen, Klitschko fordere Neuwahlen, als falsch zurückgewiesen.

    Aus allen verfügbaren Quellen ergibt sich, dass ca. 200 (ukrainische Quellen) bis 2000 (deutsche Presse) Anhänger des Timoschenko-Bündnisses vor dem Gebäude der Wahlkommission und in Kiews Straßen herumgröhlen. Lasst es ruhig 2000 sein, es zeigt immernoch , dass die Oppos kein Mobilisierungspotential haben.

    Euronews meint, sie faselten etwas von „gestohlenen Wahlen“. Oh ja, die Redewendung kennen wir. Die kam in London auf, als der Westen mit dem Ausgang der Wahlen im Iran unzufrieden war.

    Aus irgendwelchen Gründen gab es Schwierigkeiten mit 1 1/2 Prozent der Stimmen, die aus 5 Wahlkreisen stammen und die Wahlkommission ordnete für diese 5 Wahlkreise Neuwahlen an.

    Unsere Presse will das als „erste Erfolge der Opposition“ verkaufen. Warum die Wahlkommission auf das Gekreische von schlechten Verlierern hören sollte leuchtet allerdings gar nicht ein. Solche Entscheidungen zu treffen gehört zu ihren Aufgaben.

    Der Oberrabauke der Partei „Vaterland“ fordert überhaupt, dass die Wahl annulliert würden und das Wahlgesetz dahingehend geändert, dass es keine Direktmandate mehr gibt, sondern nur noch Parteien gewählt werden könnten.

    Die Zeichen sind jedenfalls so, dass die Ukrainer sich auf unruhige Zeiten einstellen sollten.

    Es ist nicht auszuschließen, dass die EU die faschistische „Swoboda“ bewaffnet und die Ukraine mit Terroranschlägen überzieht.

    Ich kann mir vorstellen, dass Vitali Klitschko sich langsam unwohl in seiner Haut fühlt und bemerkt, dass er sich zum Bauern auf dem Schachbrett hat degradieren lassen. Ich hoffe jedenfalls, dass er das registriert.

    Wenn das Generalsekretariat der NATO sich einmischt, dann sollte man wirklich mit allem rechnen!

     

     

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  • Der Kampf des Imperiums gegen das Volk der Ukraine verschärft sich

    Will man ein Ungeheuer bekämpfen, muss man selbst Ungeheuer werden, stellt Nietzsche fest.

    Wer moralischen Maßstäben und Regeln des menschlichen Anstandes folgt, der tappt dem Ungeheuer in die Falle, weil er schlicht nicht mit der ganzen Hinterhältigkeit und Bosheit rechnet, die ihn konfrontiert. Er kann die Winkelzüge nicht durchschauen und stößt an Grenzen des leben und leben lassens, weicht zurück, sobald er im Vorteil ist und entblösst sich dem Feind, der überraschend in dem Moment zum Tiefschlag ausholt, in dem man ihm die Hand zum Frieden reicht.

    Vergesst das bisschen NAZIZeit! Das grauenhafteste Ungeheuer, welches die Welt je heimgesucht hat, ist das heutige euro-amerikanische Imperium.

    Die NAZIS waren den heutigen Lords of the Western World moralisch weit überlegen: sie haben nie einen Hehl gemacht aus ihren Zielen und Vorstellungen. Sie haben gesagt was sie wollen, und sie haben getan was sie sagten. Man wusste genau, mit wem man es zu tun hat und woran man ist.

    Sicher, sie waren Ungeheuer, sie haben sich hinterhältiger Mittel bedient: die Inszenierung um den Sender Gleiwitz um den Überfall auf Polen zu rechtfertigen sei hier erwähnt, aber, oups! – das nämliche machen die Amis, Briten und Franzosen auch jedes Mal, wenn sie einen Krieg anfangen wollen, folglich macht das die NAZIs nicht schlimmer.

    Zweifellos haben die NAZIS ihren Feinden stets offen und männlich die Stirn geboten. Der große Georgi Konstantinowitsch Schukow, Marshall der Sowjetunion und Generalstabschef der Roten Armee selbst bescheinigte der deutschen Wehrmacht mutiges und würdevolles Soldatentum. Man unterschied in Russland zwischen SS + Gestapo einerseits und Wehrmacht andererseits.

    In der Propaganda des 3. Reiches werden die Sowjetbürger als wütende Bestien dargestellt. Das ist so im Krieg, man dämonisiert den Feind um eine Bedrohtheit und Hass zu schüren.

    Lesen wir die deutsche Presse über die Wahlen in der Ukraine, so stellen wir fest: sie gebärdet sich nicht anders als der „Völkische Beobachter“ – noch nicht einmal die Sprache ist viel feiner. (Sie können das im Zeitungsarchiv einer gut sortierten Bibliothek wie etwa dem „Gasteig“ in München überprüfen.)

    In Friedenszeiten interessiert man sich für die Alteritäten anderer Nationen und respektiert ihre kulturellen Identitäten und Sitten. Man mischt sich nicht ein in ihre Angelegenheiten.

    Lesen wir also die Presse lernen wir vor allem eines zuerst: die EU führt bereits Krieg gegen Russland und gegen die Ukraine!

    In der FAZ lesen wir folgenden Satz: „Viktor Fjodorowitsch Janukowitsch: Als Halbstarker hat er wegen Raubs und vorsätzlicher Körperverletzung im Gefängnis gesessen, 2004 hat er zum ersten Mal versucht, durch eine gefälschte Wahl Präsident zu werden.“

    Die Tatsachen: 1969 und 1970 wurde Janukowitsch zu zwei Haftstrafen verurteilt im Zusammenhang mit einer Kneipenschlägerei und verbrachte 2 Jahre im GULAG. 1978 wurden die Urteile von der gleichen Kammer, dem Donetzker Oblast-Gericht, was unserem Bezirksgericht entspricht, revidiert, aufgehoben und Janukowitsch für die Haftzeit entschädigt. Das Gericht erkannte an, dass es zu Fehlurteilen gekommen war und er lediglich zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen ist.

    Vergegenwärtigen sie sich einmal, was es bedeutet, wenn ein Bezirksgericht der UdSSR ein Urteil als Fehlurteil zurückzieht! Das kam ganz sicher nicht alle Tage vor!

    Die beeindruckende akademische Karriere Jarnukowitschs habe ich bereits erwähnt; Magister in Maschinenbau, Doktor der Juristerei im Internationalen Recht und ordentlicher Professor an der Kiewer Wirtschaftsuniversität.

    Wer in der UdSSR eine akademische Laufbahn gemacht hat, der hat sich wirklich akademisch ausgezeichnet. Das ist nicht wie Mitt Romney, der zwar einen Harvard-Abschluss hat, aber noch nicht einmal den Iran auf der Landkarte findet.

    Auch Janukowitsch war Sportler. Er war Rennfahrer und vertrat die UdSSR bei internationalen Ralleys und er war bis 2005 Vorsitzender des Nationalen Olympischen Komitees der Ukraine.

    Er gewann knapp die Präsidentschaftswahl 2004, wurde aber durch die Otpor-geführte Soros-Revolution, die „Orangene“ genannt, sofort weggeputscht.

    Was wir immerhin unserer Presse bescheinigen können ist Leistungsfähigkeit: die FAZ schafft es, in einem einzigen Satz zwei Hergänge von riesigem Ausmaß umzudrehen ohne sich zu schämen.

    Am Wahltag selbst war unsere Presse noch nicht so aggressiv. Das mag der Tatsache zu schulden sein, dass die Hintermänner wissen, dass die Gangsterbraut Timoschenko in der Ukraine ausgespielt hat.

    In Personam Vitali Klitschko hat die EU dem Präsidenten einen ohne jeden Zweifel ehrbaren Mann entgegengestellt, der auch noch eine Rocky-Version des amerikanischen Traums verkörpert. (Der hat auch, wie es sich für einen anständigen Menschen gehört, die Wahl sofort anerkannt.)

    Dennoch hat es nicht gereicht, die Loyalitäten zu brechen.

    Das ukrainische Volk hat falsch gewählt. Ein für den Westen unverzeihlicher Fehler. Man wählt nicht, was man für richtig hält, man hat Westen zu wählen. Die Kriege der EUUSA sind schlimmer als die Kriege der Nazis, weil sie feige und verlogen geführt werden, beachten sie dabei, dass wir erst am Anfang der Eskalation stehen.

    Die Frage ist nun, ob Klitschko sich für eine Orangene „Revolution“ reloaded hergeben wird.

    Das wäre traurig. Der Mann würde sich einen unfehlbaren, redlich erworbenen internationalen Ruf ruinieren.

    Wir wissen: die Herrscher des Westens nehmen den Menschen alles: erst ihre Kultur, dann ihre Seele, und wenn sie zu willenlosen Sklaven des Geldes geworden sind graben sie ihnen die Existenzgrundlage ab.

    Sie lassen Karrieremöglichkeiten offen auf der Grundlage:

    Dein Kollege ist dein Konkurrent!

    Der Schaden deines Konkurrenten ist dein Nutzen, der Nutzen deines Konkurrenten ist dein Schaden!

    Klitschko ist Boxer. Ein Boxer kämpft nach Regeln. Wer einen Tiefschlag setzt wird disqualifiziert. Vor dem Kampf wird Show gemacht. Nach dem Kampf gehen die Kontrahenten gemeinsam einen trinken.

    Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Vitali Klitschko gegen Janukowitsch Wahlkampf macht. Solange er als Politiker so kämpft wie als Boxer.

     

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  • Nachtrag zur Wahl in der Ukraine

    Für niemanden, der sich schon ein bisschen länger für dieses Land interessiert,  gab es eine Überraschung:

    Das Bündnis aus der „Partei der Regionen“ des Präsidenten und der „Kommunistischen Partei der Ukraine“ kann seinee Politik fortsetzen.

    Die Interessensvertreter der EU versuchen krampfhaft irgendwelche Fehler bei der Wahl zu erfinden. Wie in Russland ist das einzige, was sie finden können, dass die Regierung im Fernsehen mehr präsent war als die Opposition. Dass eine Regierung außer durch Wahlkampf auch durch Regierungsarbeit im Fernsehen vertreten ist sollte zwar sogar dummdreisten deutschen Ökofaschistinnen von den GRÜNEN wie Viola von Cramon, die als Wahlbeobachterin für die EU-Frontorganisation OSZE dort war, klar sein und ist es natürlich auch, aber man geift hat, weil sie es schließlich ist, die verloren hat.

    Außer Hardcore-Imperialistinnen, wie z.B. unsere GRÜNE, hatte eigentlich auch niemand etwas zu beanstanden.

    Niemand?

    Oh ja, da gibts natürlich noch die Knastjule, die demnächst aller Wahrscheinlichkeit wegen Mordes verurteilt werden wird und die deshalb allen Grund hat, sich als politische Gefangene zu inszenieren und die mal wieder einen auf Hungerstreik macht.

    Jede Bank, jeder multinationale Konzern gibt Morde in Auftrag. Aber Tymoschenko ist so blöd, sich damit erwischen zu lassen.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass die EU bis zur nächsten Parlamentswahl von ihr abrückt und sie durch Klitschko ersetzt.

    Er ist sauber, hat sich seine Prominenz im Sportbusiness verdient, was ihn irgendwie als faire Person erscheinen lässt und er hat die klassische Celebrity-Strohdummheit, alles zu tun, was man von ihm will, wenn man nur seine Eitelkeit genug pflegt, ohne zu begreifen, was er eigentlich tut. Er muss nicht denken können, er muss Massen mobilisieren können; das Denken übernehmen die EU-Lobbies und die Konrad-Adenauer-Stiftung für ihn.

    Laut Interview in Springers Welt ist sein wichtigstes politisches Ziel, dass eine Straße in Kiew nach ihm benannt wird. Na das wenn mal kein echter revolutionärer Inhalt ist!

    So koaliert denn Klitschko auch mit jedem der ihm geheißen wird und koaliert mit keinem, der ihm verboten wird.

    Die Strategen der EU wissen auch, dass mit Knastjule kein Staat mehr zu machen ist. Im Westen eignet sie sich noch als Pressenarrativ. In der Ukraine ist sie zu nichts mehr zu gebrauchen.

    Bemerkenswert ist eine Kritik der OSZE und vor allem der GRÜNlinge am ukrainischen Wahlrecht: denen passt nämlich nicht, dass die Hälfte der Abgeordneten direkt gewählt werden und nur eine Hälfte via Parteien ins Parlament einziehen.

    Die OSZE findet es nämlich undemokratisch, wenn Abgeordnete direkt gewählt werden und nicht von Parteien bestimmt!

    Sie kommt da mit Argumenten wie: das begünstige den Stimmenkauf. Oder geht es darum, dass es bald mal auffliegen könnte, dass eine totalitäre Parteiendiktatur, wie wir sie haben, das Volk von der Demokratie ausschließt?!

    Wie peinlich, wenn Leute plötzlich anfangen zu reden, in der Ukraine können die Menschen wenigstens die Hälfte der Abgeordneten und den Regierungschef selber wählen…

     

     

    Ach ja, Nachtrag zum Nachtrag: aus der Demokratie-Karikatur-XXL, den USA, kömmt freilich Zeter- und Mordiogeschrei, wie ria.novosti berichtet:

    USA kritisieren Parlamentswahlen in der Ukraine

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  • Wahlen in der Ukraine

    Die Partei von Präsident Janukowitsch „Partei der Regionen“ bleibt stärkste Kraft, obwohl EU und USA alles in ihrer Macht stehende getan haben, ihre Entmachtung zu betreiben.

    Nun, noch ist nicht aller Tage Abend, die übliche Propaganda von der Wahlfälschung ist schon aus der Schublade geholt und man hat es sich viel kosten lassen, Anhängselparteien westlicher Lobbies zu positionieren.

    Der amerikanische Showstar ukrainischer Herkunft Vitali Klitschko hat es nun endlich nach Jahren mit der tatkräftigen Unterstützung der Konrad Adenauer Stiftung geschafft, 3. stärkste Kraft zu werden. Inhaltlich hat dieser Verein nichts zu bieten außer: wir wollen so schnell wie möglich in die EU.

    Es ist kaum anzunehmen, dass eine solche Position in der Ukraine besonders beliebt ist. Kulturell und mental sowieso nicht, der Mythos von der wirtschaftlichen Überlegenheit der EU schwindet auch nach und nach, wobei die Hoffnung auf wirtschaftliche Verbesserung immer noch ein zugkräftiges Argument ist. Wenn der Anschluss der Ukraine einmal vollzogen ist und stattdessen griechische Verhältnisse ausbrechen, das wissen wir nicht erst seit gestern, dann wird es auf einmal zur Demokratie, der Polizei zu befehlen Demonstrationen zusammenzuprügeln.

    Janukowitsch Position, die Ukraine als eigenständiger Staat, der sowohl zur Russischen Föderation als auch zur EU freundschaftliche Beziehungen pflegt ist eine durchaus vernünftige und auch eine mehrheitsfähige.

    Nun gibt es aber das beständige Problem der Diversanten. Wir haben die mit den Timoschenko-Leuten verbündeten Faschisten mit ihrer Partei „Swoboda“. Die Ukraine ist ein Mehrvölkerstaat. Sie war das immer, seit dem Mittelalter sind unterschiedliche Volksstämme dort angesiedelt. Die Swoboda-Leute sind nun Menschen, die glauben einen alleinigen Besitzanspruch auf die Ukraine zu haben weil sie dem Volksstamm angehören, der Ukrainer heißt. Der Westen fördert so etwas immer gerne, weil es Unfrieden stiftet und das Land schwächt. Janukowitsch vertritt eine Position, die historisch vernünftig ist und der Lebenssituation der Ukraine angemessen, indem er alle alteingesessenen Volksstämme gleichberechtig behandelt.

    Wir erinnern uns, wie die Timoschenko-Leute im Parlament unter Anfeuerung der westlichen Presse randaliert haben, um ein selbstverständliches Gesetz über den amtlichen Umgang mit der russischen Sprache zu verhindern. Nazidemonstrationen wurden zu Freiheitskundgebungen umgedichtet in unserer Presse – wenn es darum geht, in Ländern, die man unterwerfen will, Öl ins Feuer  zu gießen, ist unseren selbsternannten Großmeistern der Political Correctness kein Mittel zu schmutzig. Es macht auch noch einen weiteren Sinn: ukrainische Nazis verprügeln Homos. Man kann sie also gleich auf zweierlei Art nutzen: einerseits um Unfrieden zwischen den Volksstämmen zu schaffen und arme unterdrückte ukrainische Freiheitskämpfer vorzuführen, andererseits um die Ukraine schlecht aussehen zu lassen als Land, in dem Homos verprügelt werden. Man muss nur verschweigen, dass es sich dabei um die gleichen Leute handelt.

    Man muss Janukowitsch nicht zum Helden erklären, aber wenn man vergleicht, was für Alternativen zur Verfügung stehen, ist er mit großem Abstand beste Wahl.

    Dass er eine vergleichsweise gute Wahl ist stört die EU als auch die USA. Er hat Potential, erfolgreich Aufbauarbeit für sein Land zu leisten und das macht es unanfälliger für westliche Interventionen.

    Der Westen bringt lächerliche Diskreditierungen gegen ihn vor. Er sei ungebildet und habe Probleme im Umgang mit Fremdworten.

    Janukowitsch hat ein Studium im Maschinenbau erfolgreich abgeschlossen, er hat ein juristisches Studium an der Akademie für internationales Recht mit einem Doktortitel beendet und hatte ehe er Präsident wurde eine Professur an der renommiertesten Wirtschaftsuniversität des Landes. Wer über solche Qualifikationen verfügt, der hat keine Probleme im Umgang mit Fremdworten. Wir sehen mal wieder unsere widerlichen Pressehuren am Gerüchte kochen, die auch noch brunzdumm sind, weil alleine durch ein paar oberflächliche Details im Lebenslauf widerlegbar.

    Vergleicht man Präsident Janukowitsch mit anderen Führern ehemaliger Sowjetrepubliken  und jetzt von der Russischen Föderation unabhängigen Staaten, die beste Freunde der EU und der USA sind, so sticht er ebenfalls durch Vernunft, Weitsicht und Willen zum Nutzen der Allgemeinheit hervor.

    Aber, machen wir uns darauf gefasst, eine Wiederwahl Janukowitschs treibt unseren EU-Demokratieverbreitern die Zornesröte ins Gesicht und unsere Pressefatzken haben schon Schaum vor dem Mund.

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