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  • Sie sind Legion

     

    Es ist jetzt etwas kompliziert, die Gedanken knapp und übersichtlich darzustellen, also fange ich mal hier an:

    Die Pressekonferenz von Angela Merkel betreffs des Soros-Türkei-Merkel-Deals war selbst für ihre Verhältnisse, bei denen man ja die Messlatte schon niedrig ansetzt, erbärmlich:

    Ich kann das nur so interpretieren, dass die Frau an keinem Punkt der Ausarbeitung und Verhandlung beteiligt war, sondern lediglich gebrieft wurde, wie sie das verkaufen soll, und nicht einmal das bekommt sie hin.

     

    Jetzt wechsle ich kurz das Thema, dann führe ich die Dinge zusammen:

    Auf den Nachdenkseiten lese ich einen Artikel von Albrecht Müller, dem ich entnehme, dass Sahra Wagenknecht an diesem Türkei-Deal Kritik geübt hat und nun Ziel von Angriffen aus der Linkspartei ist.

    Ich habe mich in den Einzelfall nicht genauer hineingearbeitet, muss ich auch gar nicht, die Darstellung von A.Müller reicht aus.

    Ich kann Frau Wagenknecht nur eines empfehlen: aus der Partei und den politischen Funktionen aussteigen.

    Ihren Büchern konnte ich entnehmen, dass sie eine sachkompetente Ökonomin ist, ich kann feststellen, dass sie auch sonst einiges drauf hat, jetzt hat sie noch die Chance, aus der Politik auszusteigen und sich eine bürgerliche Existenz aufzubauen.

    In der Politik steht sie auf der Abschussliste ganz oben, ein Mensch sollte immer erkennen, wann etwas vorbei ist, und für Sahra Wagenknecht ist der Moment gekommen.

    Ihre Vernichtung wird durch die von Katja Kipping als Vorsitzende geführte Partei Die Linke exekutiert werden.

    Diese Sorte studentischer Linke, welche Frau Kipping heute repräsentiert, führt Highjacking und Säuberung der Linken seit Mitte der 90-ger Jahre durch.

    Geben tut es diese Leute schon seit den 80-gern, aber Macht haben sie seit den 90-gern.

    Sie haben geübt an kleinen Lichtchen wie mir, damals war das Vehikel "Antisemitismus", festgemacht an Israel-Kritik und Palästinasolidarität, bei mir noch konkret Eintreten gegen den Irakkrieg, mittlerweile sind sie in dieser Sache hochprofessionell.

    Hinter ihnen stehen israelische und amerikanische Netzwerke, die über Milliarden verfügen und überall Einfluss ausüben können.

    Frau Wagenknecht hat nicht genug Macht, um sich mit diesen Netzwerken anlegen zu können.

    Will Frau Wagenknecht weiterhin in der Partei Die Linke tätig sein muss sie sich dieser Linie anpassen und macht sich selber überflüssig, sogar schädlich.

    Das hat zur Folge: da diese Linke real am Staat beteiligt und sozusagen mainstreamtätig ist, wird sie früher oder später vom Volkszorn hinweggefegt werden.

    Das kann geschehen an der Wahlurne. Danach sieht es aber nicht aus. Sie haben Macht geleckt und sie haben sich am Topf der öffentlichen Gelder festgesogen. Sie werden jedes Mittel mobilisieren, auf das sie Zugriff erlangen können, um ihre Posten und den Mund am Zapfhahn des Steuerfasses zu verteidigen, ein Beispiel ist die Reaktion auf den Wahlerfolg der AfD in Gestalt eines sogenannten "Bündnisses gegen Rassismus".

    Unter anderem unter Führung der Völkermord-Braut und Fluchtursache Abgeordnete der Linken Buchholz.

    Früher oder später müssen sie wieder gehen. Der einfachen Bevölkerung entgeht nicht, dass sie lediglich Steuergeldschamrotzer sind, die im Dienste einer Fraktion des Kapitals handeln, der selben für die die Clintons tätig sind, aber der Bevölkerung keinerlei Nutzen bringen.

    Und ziehen sie sich nicht freiwillig zurück, werden sie auf ungemütlichere Arten aus dem Staat entfernt.

    Wenn es so weit ist, und Frau Wagenknecht ist noch für diese Linke tätig, wird es für sie heißen: "mitgehangen-mitgefangen".

    Das wäre schade um sie, denn sie gehört nicht zu dieser Brut!

    Eine Aufgabe dieser Brut war es von Anfang an, jede mögliche linke Perspektive zu zerschlagen.

    Eine weitere Aufgabe war es, linke Denk-Entwicklung ad absurdum zu führen und linkes Denken durch diese, für jeden normal empfindenden Menschen pervers anmutende, Ideologie, wie sie sich beispielsweise in den Antideutschen ausdrückt, zu ersetzen.

    Klassische Linke sind damit erledigt. Einerseits können sie in der Linken nichts mehr beeinflußen, andererseits werden ihre Aussagen nach Außen hin wirkungslos, da sie in der Wahrnehmung unter diese abartige Brut subsumiert werden.

     

    Nächster Szenenwechsel: Schauplatz US-Wahlkampf.

    Ich gehe davon aus, dass Hilary Clinton nächste amerikanische Präsidentin wird.

    Sie ist das globale Gesicht dessen, wovon die oben benannte Linke Teil ist, wovon Merkel Teil ist.

    Ideologie und Methoden kommen genau aus dieser Ecke, die durch Clinton repräsentiert wird, umgangssprachlich nennt man sie die Neocons.

    Hilary Clintons Präsidentschaft wird seit Jahrzehnten vorbereitet, es wurde viel zu viel in sie hinein investiert, um sie aufzugeben.

    Die Zielsetzungen, ihre Methoden und die ihr übergestülpte Ideologie sind seit sehr langer Zeit sehr gut ausgearbeitet, in Think Tanks und an Universitäten, sie sind bestens erprobt, hervorragend organisiert, politisch sowohl in den Staatsorganen, den Parteien, als auch durch die sogenannten NGOs.

    Aber in den USA vor allem noch in den Entertainment Industries.

    Ich will ein Beispiel geben: es ist überhaupt kein Zufall, dass Netflix eine neue Staffel von "Gilmore Girls" auflegt.

    Die Serie "Gilmore Girls" war von Anfang an Bestandteil der Kampagne, Hilary Clinton als Präsidentschaftskandidatin aufzubauen.

    "Gilmore Girls" ist, wie ich persönlich finde, vom rein künstlerischen, gestalterischen Standpunkt eine der besten Serien, die das amerikanische Fernsehen je hatte. Sie beinhaltet unglaublich viele liebevoll ausgearbeitete Details und zahlreiche Entwicklungen, die jeweils zusätzlich zur Hauptgeschichte bewusst gewählte Aspekte abdecken. Hier möchte ich als Beispiel auf die Entwicklung mit den Straßenmusikern verweisen, die über viele Episoden hin eingestreut wird.

    Inhaltlich zeichnet sie eine im wesentlichen heile Welt in der Nähe von New York, dem fiktiven Ort "Stars Hollow" und Umgebung, in der 3 Generationen Amerikanerinnen durch die Protagonistinnen dargestellt werden: die regelbewusste, britisch geprägt konservative Großmutter, die rebellische Tochter, der der American Dream gelungen ist, und die Genie-Enkelin, die den Weg in die Zukunft weist.

    Hier gibt es keine bösen Menschen, nur ein paar, die geringfügig in die Irre gehen, die ab und zu einen Stupser brauchen, oder denen man ein wenig Zeit geben muss, um auf den rechten Pfad zurück zu finden.

    Im Gegensatz zu den meisten modernen Serien findet die Bildfolge in relativ langsamen Schnitten statt, man bekommt also zu jedem Bild Gelegenheit, sich hinein zu vertiefen, das Ambiente aufzunehmen und die Figuren auf sich wirken zu lassen.

    Gegenteilig verhalten sich die Dialoge: die sind extrem schnell, perfekt formuliert und pointiert.

    Sie rauschen quasi durch das Gehirn hindurch wie ein Sturzbach.

    Und da ist der Knackpunkt versteckt: man muss auf die "hidden messages" achten!

    Da wird einem Hilary Clinton als Vorbild der amerikanischen Frau in das Gehirn sozusagen eingeträufelt!

    Und damit wird sie gleichzeitig mit diesem positiven, toleranten, liebevollen Amerika, das die Serie zu zeichnen versucht, konnotiert.

    Damals wurde Barak Obama zwischengeschoben, weshalb die ursprüngliche Serie damit endet, dass Rory in dessen Wahlkampagne landet. Das ändert aber nichts daran, dass über 7 Jahre auf Hilary zugearbeitet wurde, es mussten ja nur am Ende leichte Anpassungen an die damals aktuellen Bedürfnisse der Demokraten vorgenommen werden, Hilary wurde ja nur verschoben.

    "Gilmore Girls" ist ein Beispiel. Es benötigt sehr viel Zeit und Investition, eine Präsidentschaftskandidatin aufzubauen. Mit Mitteln wie die Serie "Gilmore Girls" imprägniert man sie. Tatsächlich weiß jeder und jede, dass Hilary Clinton eine widerliche Ausgeburt der Hölle ist. Das spielt damit wenig eine Rolle, sie ist im Unterbewusstsein als "Gute" verankert worden, sie wird nicht rational beurteilt.

    Das bildet einen guten Boden, sie im Wahlkampf mit den gleichen Methoden zu verteidigen, mit denen die aktuelle deutsche Linke agiert.

    Ein Beispiel, Chicago. Dort wurde eine Veranstaltung von Donald Trump brutal und gewalttätig überfallen.

    Die Angreifer traten im Namen von Bernie Sanders auf.

    Alex Jones, Christopher Greene und andere amerikanisch-konservative alternative-media-Leute konnten sehr schnell recherchieren, dass die NGO MoveOn aus dem Netzwerk des unvermeidlichen Mr.Soros Initiator der Angriffe war.

    Hilary profitiert davon in doppelter Hinsicht: sie und die offizielle Medienmaschinerie machen den Bock zum Gärtner und stempeln die Besucher von Trump als gewalttätig und Hass säend.

    Unter denen, bei welchen das nicht verfängt, bleibt: "Moment mal, Gewalt und Hass gingen doch eindeutig von Bernies Leuten aus!"

    Als Siegerin geht eine lächelnde, moderat und akademisch gebildet sprechende Hilary hervor!

    Trump mobilisiert. Er mobilisiert vor allem die anständigen, aufrichtigen und naiven Amerikaner, die ein Leben lang geschuftet haben und stets bemüht gewesen sind, sich nichts zu Schulden kommen zu lassen, und die nun die Verarschten der New World Order sind.

    In ihnen erweckt Trump die verlorenen Illusionen, er wärmt sie auf mit einem Traum aus den good ol' times. Einer, der auch die Niederungen des Daseins durchgemacht hat, aber dabei niemals das Ziel aus den Augen verloren hatte, der Law and Order zurückbringt. Für sie ist er Henry Fonda in "Warlock aka Der Mann mit den goldenen Colts". Er kommt aus der Praxis, er ist keiner aus der verlogenen Politikerkaste Washingtons. Und er hat als Unternehmer gezeigt, dass er es kann.

    In diesem Wahlkampf prallen 2 amerikanische Mythen aufeinander, der klassische American Way of Life in Gestalt Donald Trumps versus die Heiligenlegende von Demokratie, Freiheit und Menschenrechten in Gestalt Hilarys.

     

    Hilary ist die Frau der globalen Eliten.

    Deutschland ist der Frontstaat der globalen Eliten in Europa.

    Der Deal von Angela Merkel mit der Türkei ist ein Nebenschauplatz für die Interessen der globalen Eliten.

    Alle Parteien im Bundestag, Die Linke, die GRÜNEN, SPD, Union(en) buhlen darum, wer erster Ansprechpartner sein darf, wenn Clinton Präsidentin ist.

    Aus dem Türkei-Deal geht einzig und allein das islamofaschistische Erdogan-Regime gestärkt hervor. Es ist sunnitisch aber in der Funktion der sichtbaren Ordnungsmacht im Nahen Osten den Eliten lieber als das sektierische Saudi-Arabien. Dessen Herrscherhaus gehört zu diesen Eliten, Erdogan gehört das nicht, aber die Türkei lässt sich besser verkaufen. Ein weiterer Vorteil ist, anders als die saudischen Herrscher ist Erdogan abhängig vom Wohlwollen dieser Eliten.

    Sowohl für Europa als auch für die Migranten springt aus diesem Deal kein einziger Vorteil heraus.

    Man kann medial die Gemüter beschäftigen mit Nichts, während hinter den Kulissen die USA schon mal den Russen "Turkstream" abgejagt haben und in Ruhe "die Welt nach Abschluss von TTIP" vorbereitet wird.

    Trump wäre da ein Stein im Weg. Das lassen die Eliten nicht zu, es sei denn, etwas geschieht, dass sie Aufschub brauchen, aber danach sieht es momentan nicht aus.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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  • Ist Katja Kipping eine Einflussagentin des Soros-Imperiums?

    Krim,Yalta, Juli 2014
    Krim,Yalta, Juli 2014

    Der Schluss legte sich mir jedenfalls beim Lesen von Frau Kippings Veröffentlichung  „Wer flüchtet schon freiwillig“ nahe.

    I

    Im ersten Moment wirkt das Buch wie ein nicht enden wollender, blasiert formulierter Zeitungsartikel des aktuellen Mainstream.

    Sie klaubt in der ersten Hälfte massenhaft Medienberichte von tragischen Einzelschicksalen Migrierender zusammen und wedelt unentwegt mit dem erhobenen Zeigefinger. Sie schließt mit der Räudigkeit von Gegnern der Massenmigration und der übermenschlichen Güte diverser Refugees-Welcome-Aktivisten. In der 2. entwirft sie ihre Flüchtlings-Utopie.

    Was Frau Kipping uns hier vorführt ist ein primitiver Holzschnitt in Schwarz-Weiß, das reine Gute versus das reine Böse, das unschuldige Opfer versus den triebhaften Täter, sie kennt keinerlei Differenzierungen, keinerlei historische und kulturelle Zusammenhänge.

    In Frau Kippings Darstellung der Welt existiert keine Komplexität des Lebens.

    So scheint es zunächst. Aber man muss auf die Details dazwischen achten und die verborgene Ideologie ableiten, das Bild des Bösen zusammensetzen, welches Frau Kipping ausgemerzt wissen will und realistisch fertig denken, worauf ihr Politikansatz hinauslaufen würde.

    Wäre sie irgendeine Autorin, könnte man es sich sparen, es lohnte der Mühe nicht. Das Buch bringt niemanden weiter, sie geifert zwar nicht so unflätig wie Til Schweiger, hat aber kaum mehr Tiefgang in der Problemanalyse, und der Science Fiction Fan mag sich voll von Ironie an die unterschiedlichen Varianten der „Invasion der Körperfresser“ erinnert fühlen, welche das Böse aus der Welt schaffen, indem sie die beseelten Menschen durch seelenlose ersetzen.

    Aber sie ist eine Bundestagsabgeordnete und die Vorsitzende der Partei Die Linke, damit eine einflussnehmende Figur und in der Linken tonangebend.

    Gehen wir also auf einzelne Punkte genauer ein.

    Was mir sofort unangenehm aufgestoßen ist: Frau Kipping beschränkt sich nicht auf Deutschland; sie hat die Unart deutscher Bundestagsabgeordneter, allen europäischen Staaten vorschreiben zu wollen, was sie zu tun und zu lassen hätten, als bräuchten die gar keine Parlamente mehr, da sie ja ohnehin von Berlin aus regiert werden!

    Als Deutscher macht mich das wütend! Vor 20 Jahren konnte ich mich noch überall im europäischen Ausland aufhalten und war Gleicher unter Gleichen, heute wird man zuweilen schon wieder beargwöhnt als selbsternannter Herrenmensch, fühlt sich Rechtfertigungsposition: „Nein, ich lehne die Politik des Bundestages auch ab!“

    So plädiert Frau Kipping in ihrer Einleitung für ein „Europa der Einwanderung“, „Es geht dabei letztlich um nicht weniger als das Bild eines Europas, welches wieder die Hoffnung wecken kann, von der eine Demokratie lebt.“

    Aha. Bisher dachte ich, Demokratie sei ein Staatsmodell und von Hoffnung leben die Kirchen.

    Ihr Europa solle  „…zu einem positiven Beispiel mit weltweiter Ausstrahlung werden – zu einem Kontinent für alle.“

    Was soll das werden? Treten sich 7 Milliarden Menschen auf diesem Landzipfel auf die Füße während der Rest des Planeten verwildert? Vor meinem geistigen Auge mutiert die „Invasion der Körperfresser“ zu „Soylent Green“ (Wer’s nicht kennt, deutsche Version: „Jahr 2022, Menschen die überleben wollen“).

    Geduld. Was wir uns in Kippings Welt unter „alle“ vorzustellen haben, darauf komme ich gleich.

    Erst will ich auf Frau Kippings Sprachgebrauch eingehen.

    Sie verwendet ständig die Begriffe Imperialismus, Kapitalismus, Demokratie.

    Das sind fest definierte Termini. Aber in ihrem Text geistern sie nur herum wie Schlagworte.

    Wer lange mit linken Szeneleuten zu tun hatte, der kennt diese Verwendung des Wortes „Imperialismus“ (plus Ableitungen) schon, so wird er in den Konversationen diverser linker WG-Küchen und Szenekneipen verwendet als Schimpfwort für böswillige Herrschaft des „weißen Mannes“.

    Sie klagt ständig über den Kapitalismus und will ihn ersetzen durch – Kapitalismus!

    Möglicherweise merkt sie das aber selber gar nicht.

    Beispielsweise drückt der New Deal aus ihrer Sicht die Überlegenheit der amerikanischen Demokratie über die Diktatur aus. Dass der New Deal ein kapitalistisches Wirtschaftsprogramm ist, das unter jeder Staatsform möglich wäre, fällt ihr nicht auf. Oder sie meint eben Kapitalismus ist gleich Demokratie; dann wiederum ist es merkwürdig, dass sie Kapitalismus böse findet, Demokratie aber den Inbegriff allen Guten. Als bösen Kapitalismus identifiziert sie Neoliberalismus, den sie aber wiederum umgangssprachlich und außerhalb konkreter Konzepte einsetzt.

    Es wird nicht deutlich, was sie unter Demokratie versteht. Einerseits ist es etwas, das “alle” umfasst, aber das sind natürlich “alle außer…” und letztendlich bleiben dann nur noch Frau Kipping, die Flüchtlinge und die „Refugees-Welcome-Leute als “alle” übrig, die “außer” müssen sich gemäß Frau Kippings Vorgaben neu erfinden um in das “alle” zurückkehren zu dürfen.

    Demokratie, bzw. demokratisch gehören zwar zu Frau Kippings meistgebrauchten Worten, allerdings ist jeder Mensch aus ihr zu entfernen, der nicht bereit ist, alles, wofür Generationen gelebt, gearbeitet und gekämpft haben, aufzugeben zu Gunsten von Frau Kippings „Europa der Einwanderung“.

    Denkt man einzelne Punkte ihrer Utopie idealistisch fertig, erhält man ein vollständig deindustrialisiertes Europa vegan essender Menschen mit afrikanischen Tomatenbauern als geistige Avantgarde.

    Das betrifft aber nur Kippings Demokraten.

    Was  mit den nichtdemokratischen "Untermenschen" geschehen soll, bleibt unklar. Überspitzt: auftretende Versorgungsprobleme für die Demokraten kann man möglicherweise dadurch lösen, dass man den Ausschuss eliminiert. Frei nach Lenin: Wer nicht Einwanderungsdemokrat sein will soll auch nicht essen!

    Sie setzt „autoritär“ und „demokratisch“ gegeneinander.

    Erinnert man sich aber an den herkömmlichen Gebrauch des Wortes „Demokratie“ und versteht darunter, die politische Umsetzung der Interessen der Bevölkerungsmehrheit unter Berücksichtigung der Interessen der Minderheiten durch Abgeordnete, die in allgemeinen, gleichen, freien und geheimen Wahlen bestimmt werden, so wird bei einer Überprüfung ihrer formulierten Ansprüche durch die erfahrbare Realität klar, dass Frau Kipping von allen die autoritärste ist, da "die Europäer" sich nach ihrem Vorbild „neu erfinden“ müssen ohne darum gebeten zu haben.

    Wie vorbildlich und modern Frau Kipping ist, besiegelt sie durch häufigen Gebrauch des Gendersternchens. Damit wird das Buch sofort in den Kontext des „Gendermainstream“ gesetzt und wir erkennen sogleich, Frau Kipping hält uns für ein Produkt gesellschaftlich tradierter Indoktrination und deshalb sind wir reine Objekte, die Frau Kipping nun nach ihrem Gusto umzuerziehen berechtigt ist, ja, eigentlich ist sie sogar, da sie ja nun allen schon so weit voraus ist, verpflichtet, das uns anerzogene Böse auszutreiben.

    Jetzt mutiert „Soylent Green“ zu Aldous Huxleys „Brave New World“, ich liege im Kreissaal und aus den Lautsprechern tönt eine liebliche Frauenstimme „Was bin ich froh, ein Gamma-Mensch zu sein, ich darf den Alpha-Menschen dienen“.

    Hier enden wir mit dem Sprachgebrauch und kommen zu einzelnen Aussagen.

    Frau Kipping zählt Fluchtursachen auf und dazu gehört natürlich Krieg.

    In diesem Zusammenhang erweist sie sich als hinterlistige Heuchlerin, die ganz und gar Regime Changerin im Sinne von G. Soros ist.

    Seite 32:

    „Die juristische Hilfskonstruktion zur Legitimation völkerrechtswidriger Kriegseinsätze lautet dabei „ responsability to protect“: die Verantwortung zu schützen. Das ist heuchlerisch, auch wenn die Ziele dieser Interventionen oft blutrünstige Diktatoren wie Slobodan Milosevic in Serbien, Saddam Hussein im Irak, Muammar al Gaddafi in Libyen und die Taliban in Afghanistan waren. Zu m einen waren viele dieser Diktatoren selbst ehemalige Partner der NATO-Staaten und wurden von diesen erst aufwendig aufgerüstet. Zum anderen ist es nirgendwo gelungen, nach dem Krieg auch den Frieden zu gewinnen und demokratische Strukturen sowie eine nachhaltige Wirtschaft aufzubauen. Dieser Umgang mit dem Völkerrecht schaffte fatale Präzedenzfälle, die Nachahmer ermutigen, ebenfalls das Völkerrecht zu brechen. Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen: Der völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch das von Putin autoritär regierte Russland 2015 gingen der NATO-Angriff auf Serbien (…) und die Bombardierung Libyens voraus.“

    Wir stellen erst einmal fest, Putin ist autoritär und kein Demokrat, weil er zwar über 80% Zustimmung für seine Politik durch die russische Bevölkerung erfährt, diese aber eben noch nicht umerzogen ist. Ginge es nach Frau Kipping, hätten die Krimbewohner sich von den faschistischen Bataillonen Kolomojskjys nach ihrer Ansicht „völkerrechtskonform“ tyrannisieren zu lassen, zerbomben zu lassen wie der Donbass, die Gegenmaßnahme, ein Referendum durchzuführen und ergebnisgerecht die Krim Russland anzuschließen, ist für sie eine Nachahmung der NATO-Kriege gegen Jugoslawien, Irak und Libyen.

    Frau Kipping folgt der auch unter Juristen umstrittenen Argumentation der Bundesregierung und damit der des Weißen Hauses, denn andere Völkerrechtler sprechen von einer Sezession der Krim. Untersucht man ihre Argumentation, hat sie eigentlich an keinem Punkt inhaltlich unterschiedene Positionen zur Merkel-Politik, sie findet diese nur nicht nach den eigenen modernistischen Wünschen umgesetzt.

    Blättern wir jetzt zurück auf Seite 30:

    „Zudem ist Saudi Arabien nicht nur ein bevorzugter Handelspartner [Deutschlands], sondern seit Jahren ebenso Exportweltmeister eines fundamentalistischen Islam-Verständnisses, eine „Drehscheibe  religiöser Militanz (…“). Das hindert aber eines der europäischen Vorzeigeunternehmen, den Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus,  nicht daran, (…) auch noch Propagandasatelliten der Saudis ins All zu befördern, über die ganz offen Agitation der fundamentalistischen Terrororganisationen Hisbollah und Hamas verbreitet wird.“

    Frau Kipping ist völlig unfähig zu analysieren, Phänomene in historischem und kulturellem Zusammenhang zu sehen und zu bewerten, sie schert so ziemlich alles über einen Kamm und teilt die Menschheit ein in Bilderbuch-Gute, die sie Demokraten nennt, und Bilderbuch-Böse, die verschiedentlich bezeichnet werden. Die heißen dann natürlich Rassisten, Diktatoren, Terroristen, usw.

    Was als Anprangern des salafitischen Imperialismus Saudi Arabiens beginnt, den sie natürlich nicht als Imperialismus benennt, wahrscheinlich, weil sie nicht weiß, dass Saudi Arabien ein imperialistischer Staat ist, endet ziemlich eindeutig als Propaganda für die Interessen Israels: Hisbollah und Hamas würden diesen Satelliten nutzen.

    Frau Kipping rührt alles in einen Topf mit ISIS/al Nusra und nennt alles Terrororganisationen. Vor allem Hisbollah ist ja eine offiziell im Parlament des Libanon vertretene gewählte  Selbstverteidigungsorganisation gegen eben jenen Imperialismus, den Frau Kipping vorher im Text in Bezug auf Afrika böse findet.

    Man kann da sofort herauslesen, dass es ihr gar nicht um die Missstände geht, sondern ihre eigenen Interessen. Die Probleme armer wehrloser Afrikaner nutzen ihrer Selbstdarstellung und spielen ihrer Ideologie zu, eine selbstorganisierte Gegenwehr nennt sie dann Terrorismus, da eine gut Fee Kipping, die Einladungskarten nach Europa und Gelder, für die sie selber keinen Finger krümmen muss, verteilt, hier nicht vorgesehen ist.

    Frau Kipping kann zwischen der sunnitischen Sekte der Salafiten und der islamischen Ausrichtung der Schiiten nicht unterscheiden, sie tauchen in ihrer Erzählung als ein und das selbe auf, ebenso wie sie das nach Vorherrschaft strebende Königreich Saudi Arabien und eine auch diese Vorherrschaft zurückweisende Volksbewegung, Hisbollah, welche die Expansion Israels eindämmt, für ein und das selbe hält.

    Frau Kipping weiß sicherlich ganz genau, warum sie auch Hamas mit al Nusra auf eine Stufe stellt und unterschlägt, dass es Hamas überhaupt nicht geben würde, wenn Israel sich in Gestalt des Gaza Streifens nicht das weltgrößte KZ hielte, in dem es turnusmäßig Massaker bis zu mehreren tausend Toten anrichtet und welches es wirtschaftlich aushungert.

    Kräftige, selbstständige Menschen im “globalen Süden”, die wissen was sie wollen und dafür kämpfen, sind Frau Kipping ein Gräuel.

    Darum bejubelt sie auch die Auslöschung der arabisch-sozialistischen Jamahirija von Libyen und nennt Colonel Gaddafi einen “entsetzlichen Diktator”.

    An diesem Punkt lässt Frau Kipping tatsächlich die Katze aus dem Sack: Sie will Opferverwaltung, sie lehnt alles ab, was Afrikas Selbstbehauptung fördern könnte.

    Ein funktionierendes Afrika würde Frau Kipping das Menschenmaterial entziehen, welches sie stellvertreten kann und das als Migrationswaffe einsetzbar ist.

    Sich gegen Israels Völkermordpolitik wehrende Palästinenser rührt sie in einen Topf mit in Afrika marodierenden Söldnertruppen und  nennt sie als Teil des Problems, die sie aus "alle" demnach ausgrenzt.

    Überhaupt fällt auf: Frau Kipping malt uns eine Welt, in  der es von unschuldigen Opfern und bösen Tätern nur so wimmelt, aber die Staaten Israel und USA kommen nicht vor!

    Das lässt in diesem Zusammenhang vor allem deswegen tief blicken, weil genau diese beiden Staaten reine Siedlerstaaten sind, die ausschließlich dadurch existieren, dass sie die einheimischen Bevölkerungen entweder ausgerottet oder vertrieben haben und es immer noch tun.

    Frau Kipping geht nicht darauf ein, dass Massenmigration Siedlerkolonialismus ist und anhand dieser beiden Staaten die Auswirkungen von Siedlerkolonialismus exakt studiert werden können.

    Die Founding Fathers der Mayflower ebenso wie die Juden, die Israel gründeten, hatten auch gute Gründe zur Migration. Dennoch endet es im Machtkampf, den das Recht des Stärkeren entscheidet.

    Das mischt Karten neu, löst aber kein einziges Problem, das unter die Bezeichnung Fluchtursachen taugt.

    Dass das von den Soros-Leuten so gewollt ist, steht für mich außer Zweifel, denn Soros hat genug fähige Leute, die solche Entwicklungen analysieren können und er kann es sicher selber auch – die Arbeit des Analytikers gelangt nur dann zu annähernd korrekten Ergebnissen, wenn sie jenseits von Gut und Böse ausgeführt wird; welche Konsequenzen aus den Ergebnissen unter welchen Kriterien  gezogen werden, steht dann auf einem anderen Blatt.

    Die NGOs von Soros, das kann jeder leicht nachprüfen, nutzen ihre Analyseergebnisse zur Zersetzung der von ihnen ins Visier genommenen Gesellschaften und Staaten.

    Wie ist es um Frau Kipping bestellt? Sie moralisiert so viel und beschreibt so konsequent einseitig, dass sie Misstrauen erweckt. Addiert man hinzu, dass sie eigentlich zu jedem Thema schreibt wie eine Mitarbeiterin dieser NGOs, stellt sich automatisch die Frage, ob sie nicht als deren politischer Arm profilieren möchte.

    Seite 85 unten:

    „Auch die Befragung von rund 900 syrischen Geflüchteten in Deutschland Ende September 2015 bestätigen diesen Eindruck: Gerade einmal 8% planen, dauerhaft in Deutschland zu bleiben. Die überwiegende Zahl hofft auf ein Ende des Krieges und ein Ende des Assad-Regimes, damit sie wieder zurückkehren können.“

    Worauf sie sich bezieht ist eine von Universitäten  als wissenschaftlich unhaltbar beurteilte Befragung des Regime Change Vereins „Adopt a Revolution“, dessen Unterstützerin sie ist und welcher ursprünglich auf ein höchst dubioses Oppositionsbündnis aus Syrien zurückgeht, welches heute als solches nicht mehr tätig zu sein scheint, jedenfalls nicht mehr auftaucht, die „Allgemeine Kommission der Syrischen Revolution“. Diese Befragung wurde von allen deutschen Mainstream-Medien eingesetzt, um zu behaupten, dass Syrer nicht vor ISIS, sondern vor Assad flüchten würden.

    Wer nur minimal einen Begriff von der historischen und weltanschaulichen Lage in der Region hat, weiß, dass Syrien durch diese „Revolution“ eine von rivalisierenden Salafiten beherrschte türkische Kolonie würde, in dem das türkische Militär eine "armenische Lösung" für die Kurden versucht.

    Das will Frau Kipping natürlich auch nicht, weil die Salafiten sind ja antimodernistisch. Frau Kipping  will es schick und modern. Nun ist es so, dass Gendersternchendemokraten außerhalb der unibesuchenden Linken in neoliberalen Wohlstandszentren eigentlich nicht existieren. Sie sind genau genommen die linke akademische Flanke dessen, was Frau Kipping Neoliberalismus nennt. Neoliberalismus unterscheidet sich davon fundamental, denn die EU-Politik der Bankenrettung beispielsweise widerspricht der Chicagoer Schule: Steuergelder zur Rettung versagender Banken einzusetzen  wäre nach Milton Friedman eine Todsünde! Er würde sie eingehen lassen, damit die Marktanteile für fähigere Unternehmen frei werden.

    Friedman sieht durchaus in seiner Wirtschaftsordnung soziale Sicherungssysteme vor, denn ein Obdachloser zum Beispiel ist für ihn brachliegendes Humankapital, das er als tätiges Subjekt reaktivieren will.

    Die EU tut genau das, was Frau Kipping predigt: sie betreibt eine Art Staatssozialistischen Neoliberalismus. Sozialismus für die Reichen, Almosen für die Unterschicht, Neoliberalismus für alle dazwischen.

    Zwar redet sie, wie es sich für Linke gehört, über Umverteilung von "Superreich nach Arm", aber das wirkt auf mich rein formal, sie denkt über Geldbeschaffungsmaßnahmen für ihr Projekt Einwanderungseuropa nach.

    Ihr Begriff von Rassismus verhält sich analog zu Daniel Goldhagens Antisemitismusbegriff, vergleichbar einer Charaktereigenschaft Deutscher. Auch da bleibt sie widersorüchlich, weil ansonsten die Welt sich für sie nicht aus Völkern mit eigenständigen politischen, religiösen und klulturellen Entwicklungsgeschichten zusammensetzt, sondern aus Trägern moderner und Trägern reaktionärer Ideologien.

    Die Frage ob es recht oder unrecht ist, die politischen Geschicke eines Landes wie Syrien bestimmen zu wollen, ohne dessen Staatsbürgerin zu sein, kommt ihr gar nicht.

    Bleibt nur ein logischer Schluss: Frau Kipping will das Erreichen der Kriegsziele der amerikanischen Neocons, aber sie gibt nicht zu, dass das einen NATO-Eroberungskrieg voraussetzt.

    Sie will daneben stehen, wenn die NATO Krieg führt und moralisch meckern, nach getaner Drecksarbeit aber vom Kuchen abhaben. Was exakt dem Verhalten ihrer Partei im Libyenkrieg entspricht.

    Der einzige Unterschied zwischen ihr und denen, die sie „die Herrschenden“ nennt, besteht darin, dass sie ein paar mehr Almosen verteilen möchte.

    Man kann also klar festhalten, Frau Kipping ist selbst eine Fluchtursache!

    Sie befürwortet die Zerschlagung der sozialen Gefüge und die Interruption von außen der gesellschaftlichen Entwicklungen der Herkunftsländer wie der europäischen Staaten, sie beteiligt sich daran.

    Dabei schämt sie sich nicht, die Schleuserkriminalität zur Heldentat zu glorifizieren! Gerade an dieser Stelle sollten die Migranten gewarnt sein: Leute wie Kipping helfen mit, Menschen zur Migration nach Europa anzustacheln und unterstützen, hier von ihr offen zugegeben, deren Ausrauben durch die Schleusermafia. Sind die Leute aber erst einmal da, verfügt die Linke über nichts, was ihnen eine dauerhafte Existenzgrundlage ermöglicht. Das fordert sie von den bösen Anderen ein, durchaus mit einem “und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!”

    Eine Sache ist es, Aufnahmezentren zu schmeißen, eine andere die Verantwortung für das Leben danach. Das der Migranten wie das der Einheimischen.

    Wenn Deutsche für etwa bis in den hintersten Winkel der Welt bekannt sind,  dann ist das geordnete Prozesse ad hoc entwerfen und zügig systematisch umsetzen zu können! Darin sind sie sogar penetrant und klassischerweise wirft man ihnen einen Mangel an Spontanität und Improvisationsgeist vor.

    An diesem Punkt kann ich Frau Kipping beipflichten: realistisch beurteilt gibt es bis jetzt noch überhaupt keinen Grund zur Panik!

    Die bisherigen Zahlen sind überschaubar, und gerade für Deutsche wäre es überhaupt kein Problem, das leise und effizient zu behandeln.

    Wenn also trotzdem das auffällige Asylchaos ausgebrochen ist, dann nur aus einem Grund, auch darin hat Frau Kipping recht: es ist politisch gewollt!

    Warum deeskaliert Frau Kipping, wenn sie das schon weiß, nicht, warum kippt sie Öl ins Feuer und polarisiert?

    Auf mich wirkt sie damit als Teil dieser dahinter vermutbaren Strategie, als Institution, die darin eine Funktion ausübt!

    Frau Kipping profitiert von der Spaltung der Gesellschaft in Rechts und Links.

    Gegenpositionen zur Massenmigration, wie sie aktuell gehandhabt wird, lediglich moralisch zu veurteilen und zu psychologisieren, Argumente übehaupt nicht erst anzuhören, geschweige denn zu prüfen, verhärtet die Fronten.

    Das ist eben nicht nur von der Bundestagskonkurrenz gewollt, es ist auch von ihr gewollt!

    Die Bundespolitik zur Migration kritisiert sie lediglich taktisch. Was sie will, sind mehr Geld und mehr Planstellen für die Sozialindustrie.

    Eine einfache, kostengünstige Methode wäre beispielsweise, man prüft die aktuellen Fähigkeiten und Kenntnisse der Migranten,  die schon da sind, ermittelt wo welche Arbeitsplätze unbesetzt sind, wo welcher Wohnraum in der Nähe frei steht, man bringt die Leute dort hin und lernt sie ein, parallel erteilt man Sprachunterricht und unterweist sie in einer Art Sozialkunde darin, wie das Leben in Deutschland funktioniert, mit welchen Rechten und Pflichten sie umzugehen haben.

    Nein, es ist nicht die freigewählte Arbeit, nein es ist nicht der frei gewählte Wohnort, nein, es ist nicht der Tellerwäscher als Millionär, es ist sinnvolle Beschäftigung, Einkommen und ein Dach über dem Kopf.

    Es ist nicht ist sexy, aber es ist echte Integration von der alle profitieren, bei der die Migranten in ihre neue Realität hineinwachsen können und keine, von der nur arbeitslose Sozialstudierte und Kursanbieter, die ohne staatliche Finanzierung bankrott wären, profitieren.

    Das muss fürs erste reichen. Sartre hat es exakt auf den Punkt gebracht mit seiner Kontradiktion: "Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit!"

    In Frau Kippings Buch geht es viel um Gerechtigkeit. Aber gerecht ist Gott. Der Mensch gerät nur in immer neue Situationen, aus denen er das Beste machen muss.

    Ist es gerecht, dass Franz Schubert sein Leben lang ein armer Mann war, früh an Typhus verstarb aber ganze Zweige des Musikgeschäftes von seiner Hinterlassenschaft alleine seit fast 200 Jahren reich werden können?

     

    II

    Ziel muss es sein, dass es überhaupt  nicht zu den Fluchtbewegungen kommt.

    In allen 3 Ländern der letzten spektakulären Regime Changes, Libyen, Syrien und Ukraine, gab es Notwendigkeit des gesellschaftlichen Wandels, politische und wirtschaftliche Fragen, die durch die gesellschaftlichen Prozesse beantwortet hätten werden müssen. Das ist immer mit Härten verbunden.

    Die eingreifende Regime Change Politik des Westens hat diese Fragen missbraucht um die Länder und ihre Gesellschaften gezielt zu zerstören, woran, das ist heute kein Geheimnis mehr, besonders die in NGOs organisierten Helfer der Menschheit unverzichtbaren Anteil hatten, von denen wiederum die der Soros-Unternehmen sich besonders hervortaten.

    Man kann sogar festhalten, dass ohne Agitation und Subversion der NGOs die Länder heute noch intakt wären.

    Da in allen 3 Fällen die derzeitigen Probleme, nicht im Detail aber in der Tendenz, für mich vorher absehbar gewesen sind, waren sie es auch für die Analysten der westlichen Regierungen und Geheimdienste.

    Imperialismus funktioniert heute wie das guter Bulle-böser-Bulle-Spiel, auf beiden Ebenen gleichzeitig, einerseits durch rücksichtslose Ausplünderung und wirtschaftliche Abhängigkeit der Zielgebiete, andererseits durch die philanthropische Handreichung, die nichts anderes ist als eine Entmündigung derer, denen man vorgeblich hilft und eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Sozialindustrie der imperialistischen Zentren, deren globale Expansion sozusagen.

    Auf den Seiten 101ff schildert sie wie eine Pfadfinderin ihre aufregenden Erlebnisse mit der Freiwilligeninitiative „Moabit hilft“.

    In diesem Moment änderte sich alles.

    Herbert George Wells Roman Die Zeitmaschine trat vor mein geistiges Auge. Der Roman, nicht die Verfilmungen.

    Ist sie gar keine Soros-Agentin? Sie erscheint mir plötzlich als Eloy!

    Auf Seite 103 beschreibt sie eine Szene mit einem völlig verlorenen jungen Mann, Herkunft unbekannt, der sein Formular nicht versteht. Frau Kipping findet heraus, dass es seine gültige Registrierung ist, und er sich nun damit auf Wohnungssuche begeben soll.

    Wer allen Ernstes glaubt, einem Menschen, der kein Deutsch, kein Englisch kann, noch nicht einmal ein Formular entziffern kann, den hinauszuschicken, alleine, um sich in Berlin eine Wohnung und ein Auskommen zu suchen, etwa Gutes zu tun, diese Person schwebt scheinbar so weit außerhalb jeder Lebensrealität, dass sie gar nicht weiß wovon sie redet!

    Katja Kipping zeigt eine Welt des schauderhaft Bösen, in der aber das Leuchtfeuer der Hoffnung in Gestalt von Refugees Welcome Aktivisten leuchtet, die den Weg in ihre Vorstellung von einer heilen Welt pflastern.

    Solche, die sie NAZIS und Rassisten nennt, womit sie jeden meint, der ihre heile Welt nicht kommen sieht und gerne Bedenken äußern möchte bis hin zu echten NAZIS, sieht sie wie finstere Morlocks überall aus Löchern kriechen und Jagd auf Ausländer machen.

    Oder ist alles nur Show? Ihre Vorstellungen, die sie im letzten Drittel des Buches darstellt, wie ein Einwanderungskontinent gestaltet werden kann, unterscheiden sich kaum von den Vorstellungen, welche die Soros-Kampagne „Welcome to Europe“ W2EU vertritt.

    Letztendlich liest sich das Buch wie ein Propagandawerk der „Open Society Initiativ for Europe“ OSIfE, ein Segment der „Open Society Foundation“, die das explizite Ziel eines europäischen Einheitsstaates als Einwandererland verfolgt.

    Die Selbstdarstellung der OSIfE, interessanterweise von 2013, also weit vor der neuen Massenmigration, liest sich wie eine auf einen Satz reduzierte Version des Buches: „Established in January 2013 to build on three decades of the Open Society Foundations’ work in Europe, the Open Society Initiative for Europe aims to narrow the gulf between the promise of Europe as the prototype for an open society and reality. By taking both reactive and proactive approaches to policy reform, it supports efforts to defend civil liberties and human rights across Europe, address the challenges of migration, and fight discrimination—including Islamophobia and the structural discrimination against Roma.“

    „Europa als der Prototyp für eine offene Gesellschaft und Wirklichkeit“ – das ist nur eine andere Formulierung für Kippings „Kontinent für alle“.

    Und wie auf Bestellung widmet sie denn auch den Roma eine eigene Betrachtung.

    Unterm Strich ist sich Frau Kipping ein Herz und eine Seele mit der Parole der Euro-Kanzlerin, „wir schaffen das“, was auch immer es sein wird.

    Sicher, man schafft alles, Menschen schaffen es sogar in Baltimore zu leben, eine Hafenstadt mit etwa 600 000 Einwohnern, eine Stadt ohne Arbeit, eine Stadt der Korruption und des Präkariats mit einer höheren Kriminalitätsrate als die meisten Multimillionenstädte in der 3.Welt. Eine Zeit lang rangierte sie in UN-Statistiken auf Platz 2 hinter Mogadischu und auch in Mogadischu schaffen es Menschen zu leben.

    Zudem ist Baltimore eine Stadt, in der die verschiedensten Ethnien in gegeneinander Krieg führende Banden organisiert sind.

    Nicht, weil die Leute in Baltimore böser wäre als woanders, sondern weil die Stadt ein Schmelztiegel der Einwanderung in die USA war und was illegale Einwanderung betrifft immer noch ist, nur ihre Funktion als bedeutender Industriehafen und damit ihre wirtschaftliche Struktur lange verloren hat.

    Jenseits von Gut und Böse analysiert ist die Balitmoreisierung der europäischen Städte der reale Kontinent für alle, welchen Frau Kipping vorbereiten hilft.

    Entwurzelte Gestalten im Krieg aller gegen alle, deren einziger sozialer Bezugspunkt die Ethnie ihrer Herkunft ist.

    Da das nun schon ziemlich lange geworden ist, komme ich an dieser Stelle zum Fazit, nicht ohne den Hinweis, dass ein weiteres Anliegen des Herrn Soros, Fluchtursache Klima, natürlich von Frau Kipping als feststehende Tatsache beschrieben wird, obwohl die Wissenschaft sich auch in Sachen Klimawandel völlig uneins ist.

    Frau Kipping proagiert lediglich Phantasien, untermauert durch Leidensgeschichten, die dem Leser ein schlechtes Gewissen einimpfen sollen, nur weil er „das Glück hatte, in einem reichen Land geboren worden zu sein“.

    Alles in diesem Text ist Anklage und inkohärent. Das Wesentliche kommt nicht zur Sprache, nämlich: Leid und Elend, welche in den Regionen, die sie beschreibt, auftreten, sind die dunkle Seite der Moderne wie wir sie kennen! Sie sind nicht als individuelle Schuld anlastbar, sie sind systemische Auswirkungen.

    Es gab Ansätze, das umzubauen.

    Der Sowjet-Kommunismus war einer. Der wurde abgelehnt.

    Das Libyen Gaddafis war einer, wenn auch nur regional. Dessen Vernichtung bewertet Frau Kipping positiv.

    Für neue Vorschläge, die Probleme der modernen Welt zu lösen, sind sehr viele Menschen offen, auch viele derer, die meisten nehme ich an, welche Frau Kipping pauschal als „Rechtspopulist*innen“ beschimpft.

    Aber Probleme werden nicht gelöst, indem man neue hinzuaddiert. Darin ist sie konsistent, Regime Change Kampagnen und Massenmigration sind 2 Bestandteile einer Strategie, die sie beide propagiert. Den Rest dieser Strategie und ihre Rückwirkung auf die Lebensbedingeungen in Europa lässt sie vorsichtshalber weg.

    Frau Kipping drückt allen Verachtung aus, die anderen Konzepten folgen als ihrem linksstudentischen Hypermodernismus. Sie untersucht Phänomene und die Zusammenhänge, in welchen sie auftreten, nicht, prüft keine Argumente, sie betreibt ausschließlich Ideologie, zählt auf, was sie stützen kann und blendet aus, was sie in Frage stellen könnte.

    Ich halte Frau Kipping meine Auffassung entgegen, dass ein Europa aus prosperierenden, suveränen und gleichberechtigten Nationen sehr viel zur Behebung, wenigstens Linderung, der globalen Probleme beitragen kann, ein geschleiftes Europa aber niemandem nutzt.

    Da kommt mir noch ein weiterer Gedanke: Will Frau Kipping vielleicht die Partei Die Linke als deutsche Filiale der amerikanischen Präsidentschaftskandidatin Hilary Clinton positionieren? Ah ja, genau, Soros ist ja einer von Clintons sehr spendablen Wahlkampfsponsoren.

    Die sprachlichen Angriffe wie sie aus dem Bundstag auf Gegner der aktuellen Bundestagspolitik, so auch von Frau Kipping, geführt werden gleichen sich auf das Haar.

    So wirft Clinton Trump vor, Hassreden zu halten und das Land zu spalten:

    Es ist die selbe Rhetorik, die überall auftritt, wo diese westlichen NGOs aktiv sind, die selbst nur ein Mittel sind um Hass zu verursachen und Menschen gegeneinander zu verhetzen.

    In Indien, so erfuhr ich aus der Klatschpresse, wurde eine Kampagne gegen den Schauspieler Shah Rukh Khan vom Zaun gebrochen, weil er sich nicht gegen Hassreden positionieren würde.

    Es ist eine globale Kampagne, ebenso global wie die Color-Revolutions der Jahre seit dem Jugoslawienkrieg.

    Die Migrationswaffe ist eine der perfidesten, bösartigsten und zynischsten, die je erfunden wurde, denn wie kann man damit umgehen?

    Man kann die Leute nicht um Niemandsland verrecken lassen und man kann nicht das eigenen Land schleifen lassen.

    Die Visegrad-Staaten setzen auf Abschreckung und schreien laut in die Welt: "Wir nehmen keine Moslems!"

    Das ist nicht nett und es klingt für Oberflächliche diskriminierend.

    Aber in Wirklichkeit ist es viel menschenfreundlicher, als die deutsch-dominierte Politik.

    Jeder Migrant aus islamischen Ländern weiß damit, Polen, Tschechische Republik etc. kommen für ihn nicht in Frage und macht sich gar nicht erst Hoffnungen, die nicht erfüllt werden können.

    Und wer dort hin will, hat den Weg, den es immer gab, über die Beantragung eines Visums.

    Es herrschen klare Verhältnisse.

    Viel wird über Rechtsruck in der Gesellschaft geredet, hier wie jenseits des Atlantik.

    Ich sehe nicht, dass dieser Rechtsruck stattgefunden hat.

    Dieses Buch ist ein sehr gutes Beispiel für was ich sehe: die Linke ist für Arbeiter, Handwerker, Geringverdiener, Arbeitslose, unteren Mittlestand etc. keine Option mehr!

    Katja Kipping hat keinerlei Begriff von der Realität, weder der gesellschaftlichen noch der ökonomischen, sie weiß nicht wie das Leben von Menschen funktioniert, die nicht wie sie vom Steueraufkommen gepampert werden. 

    Sie kann nicht zuhören, sondern diskriminiert jeden, der ihre studentische Phantasie-Ideologie nicht teilt.

    Sie ist außenpolitisch untragbar, weil sie nicht nur den Menschen in Deutschland, nicht nur den Staaten der EU, sondern der gesamten Welt vorschreiben will, wie sie zu leben habe, mit Ausnahme von Israel und den USA. Dabei ist sie absolut inkonsequent in ihrer Argumentation, denn wenn es ihr passt, sind Staatsgrenzen wichtig, siehe den Vorwurf an Russland wegen der Krim, passt es ihr nicht, gelten für sie keine Staatsgrenzen.

    Sie weiß  nicht viel, sie kann nicht differenzieren, wie das Beispiel mit Hisbollah und saudisch-türkisch betriebenen Terrororganisationen belegt, die sie alle als Fundamentalisten und Terroristen beschreibt.

    Frau Kipping definiert die Clinton-Soros-Politik als das neue Links.

    Damit verschärft sie jedes Problem und hilft keiner Lösung.

     

    Katja Kipping: Wer flüchtet schon freiwillig

    Westend Verlag

    ISBN: 978-3-86489-133-5

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  • Der hässliche Amerikaner in Sotschi

    Es wird viel spekuliert, ob der Auftritt Kerry's in Sotschi eine neue Weichenstellung der US-Außenpolitik gegenüber Russland ist, Amerika einsieht, Russland nicht in die Knie zwingen zu können und nun die ausgestreckte Hand ergreift.

    Sorry Leute, hier scheint mir der Wunsch Vater des Gedankens.

    Ich war natürlich nicht hinter irgendwelchen Kulissen und bin auch nur auf öffentliche Quellen angewiesen, die ich lesen muss wie jene alten griechischen Wahrsager, die vor fundamentalen politischen und militärischen Ereignissen den Führern eines Stadtstaates oder eines Heeres aus den Eingeweiden erlegter Vögel lasen.

    Lange Gespräche, alles prima, verlautet es aus dem Kreml.

    Natürlich stellt die russische Regierung das Ereignis als Erfolg gegenüber der russischen Bevölkerung dar. Die Geduld Putins zahle sich langsam aus. Normale Politik. Vernachlässigbar.

    Mir scheint bei der freudigen Rezeption seitens der russlandfreundlichen Beobachter, und vor allem bei der Euphorie des Saker eine wesentliche Komponente schlicht übersehen zu werden: in den USA hat das Hickhack um die Nachfolge Obombas begonnen!

    2 Amtsperioden lang war McCain der Schattenpräsident und hat Obama wie seinen Haussklaven mit der Rute vor sich hergetrieben.

    Zwischen Hitlery Clinton und McCain gab es außenpolitisch keinerlei Differenzen.

    Wer für die Republikaner die Marionette McCains im Weißen Haus darzustellen auserkoren sein wird ist noch unklar, für die Demokraten scheint Hitlery festzustehen. Es wäre sehr üebrraschend, wenn wieder ein Obama auftauchte, der ihr den Platz als "erste Frau im Amt des mächtigsten Mannes der Welt" streitig machte; und es würde der "political correctness" widersprechen, aber "political correctness" ist die Masche der Demokraten. Den "ersten Afroamerikaner" konnte man dazwischenschieben. Der erste illegale Latino geht nicht. Die Zeit für die erste Frau ist gekommen. Zumal die Amerikaner da wirklich im Hintertreffen sind. Sogar Pakistan hatte Benazir Bhutto.

    Die Dame musste in die hinteren Reihen des Spielfeldes zurückgezogen werden um nicht verbrannt zu werden, nachdem sie sich mit ihren Julius-Cäsar-Gehabe in Libyen als lachende Völkermörderin vor den Augen der Welt präsentiert hatte. Darüber musste Gras wachsen um wählbar zu bleiben.

    Das hievte Kerry in das Amt, nennen wir ihn einen Läufer. Wir bewegen uns schließlich immernoch auf Brzezińskis Grand Chessboard.

    Ich glaube nicht an Zufall, wenn Poroschenko just zu jener Zeit, da Kerry sich in Sotschi mit Putin trifft, große Töne spuckt von wegen, man werde den Flughafen von Donezk zurückerobern und darüber hinaus ihn auch noch wieder aufbauen.

    Er macht sich mit der Aussage lächerlich. Kein Beobachter, der von der Materie etwas verstanden hat, traut der ukrainischen Armee zu, den Flughafen erobern zu können. Und aufbauen? – von welchem Geld? Die Ukraine hat keines! Was für ein Schwachsinn, nicht einmal die Ukermärklerin würde so viel springen lassen. Jeder weiß, dass alles Geld, das in die Ukraine gepumpt wird, die zugesagten 40 Milliarden für dieses Jahr, für immer verloren ist und keiner spült noch mehr Geld zum Klo runter um in einem Kriegsgebiet eine Baustelle zu erhalten.

    Wenn Kerry das auf der Pressekonferenz beantwortet mit "Think twice!", dann redet Kerry nicht mit dem kleinen ukrainischen Ganoven.

    Er redet mit dem Boss dahinter. Er redet mit McCain.

    Der kann den Krieg im Donbass eskalieren, was für die Demokraten sehr unangenehme Folgen im Wahlkampf hätte. Demokraten müssen bis die Wahl unter Dach und Fach ist Kreide fressen für ihr Wahlvolk.

    Nach Kerry's Abreise schwingt sich besagter McCain zum Präsidenten der Ukraine auf. Oder glaubt wirklich jemand, seine Berufung in Poroschenko's Beraterstab würde ihn zu dessen Untergebenen machen?

    Nicht der Zirkusaffe lässt den Clown tanzen, der Clown gebietet dem Affen!

    Noch einmal: McCain ist nun offiziell Präsident der Ukraine!

    Kerry hat sehr genau verstanden, dass Poroschenkos Aussage eine Provokation McCains gewesen ist.

    "Think twice!" "Überdenke es!"

    Und McCain dachte und antwortet.

    Lasst euch nicht einlullen!

    Nicht auf Beruhigung der Lage sollten wir uns einstellen, sondern auf eine Eskalation.

    Republikaner trumpfen bei ihrem Wahlvolk mit Cowboygehabe!

    Der amerikanische Wahlkampf wurde in den Donbass getragen!

    Ich würde mich gerne irren. Aber ich bin ganz gut im Lesen der Eingeweide.

     

     

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  • Ein bemerkenswertes Ereignis in Libyen

    Zuverlässiges aus Libyen ist kaum zu erhalten.

    Wir wissen, dort herrscht ein Krieg vieler gegen viele und dass es definitiv nicht ratsam ist, sich als nicht-Ortsunkundiger ohne gute Verbindungen dort auszuhalten.

    Unsere Medien sabbern ab und zu etwas von "Revolution", aber es gibt heute kaum einen noch inflationäreren Begriff als "Revolution".

    Als solche gilt unseren Medien und Politikern ja schon fast, wenn irgendwo eine alte Oma von 5 Straßenschlägern verprügelt und um ihre Handtasche gebracht wird, vorausgesetzt, die 5 Schläger hören dabei Gangstarap vom MP3-Player und verkörpern somit den ungebundenen Freiheitsdrang der Jugend und die Oma ist konservativ und verkörpert somit brutalste Unterdrückung.

    Nun, jedenfalls gibt es in Libyen so etwas wie ein Scheinparlament, das zwar nur eines der vielen x-beliebigen Konglomerate, die Kapital aus der Zerschlagung des Landes schlagen wollen, ist, aber einen Schleimscheißer in der UNO sitzen hat und somit die internationale Anerkennung geniest.

    Gegen diese hat diese Woche ein Putschversuch stattgefunden.

    Die Medien verbreiten Meldungen, ein ehemaliger hochrangiger Militär habe den ausgeführt, was nach einem Anhänger des Oberst Gaddafi klingt.

    Interessant wird die Meldung in dem Moment, wo der Name genannt wird: Kalifa Hifter!

    Kalifa Hifter war lange Jahre im libyschen Militär als CIA-Agent tätig, setzte sich irgendwann in den Tschad ab und baute dort mit amerikanischem Geld und amerikanischen Waffen die "Libyan Islamic Fighter Group" auf, eine später auf jeder Liste auftauchende islamistische Terrororganisation.

    Hifter selbst siedelte dann in die USA über, wo er 20 Fahrminuten von der CIA-Zentrale in Langley entfernt wohnte und 8 Jahre lang darauf getrimmt wurde, die Macht im Auftrage der USA an sich zu reißen, so Gaddafi einmal nicht mehr ist.

    Während der NATO-Bombardements wurde Hifter als Kommandant nach Benghazi geschickt.

    Er soll der Drahtzieher der Ermordung des Generals Abdel Fattah Junis gewesen sein.

    Wenn also ein Mann, der sein gesamtes Leben lang, erst als Agent und dann als Terrorist, ergebenster Diener der CIA war, putscht, dann sollten wir davon ausgehen, dass er im Auftrag gehandelt hat.

    Das fällt in einem Umfeld in den USA statt, in dem Hitlery Clinton noch einmal versuchen will, Präsidentin zu werden, von den Konservativen aber ob ihrer Rolle bei der Vertuschung der Tatsachen in der Ermordung der 4 amerikanischen "Botschaftsangehörigen" in Benghazi  vom 11.September 2012 heftig attackiert wird.

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  • Schach-Gardez in der wunderbaren Welt der Schwerkraft

    Russen sind dafür bekannt, dass sie gerne und gut Schachspielen, aber dass es einem Schachspieler gelingt, mit einem Läufer zugleich König und Dame zu bedrohen, kommt wohl selten vor.

    Langsam dürfte es den US-Eliten peinlich werden, was für einen Dümmling sie als Secretary of State sie Lavrov gegenüber gesetzt haben.

    Kerry hätte so gerne Schach gesagt, als er seine Propaganda gegen Präsident Assad um den Satz anreicherte, man könne ja darüber reden, von einem Angriff abzusehen, wenn Syrien seine Chemiewaffen abgibt, in der Hoffnung, dies mache er ohnehin nicht, weil kleine Staaten heutzutage ohne Massenvernichtungswaffen "sitting ducks" sind.

    Nun ist freilich zu hoffen, dass Lavrov seinen schwarzen Läufer gegen Kerry's weiße Dame mit seiner schwarzen Dame gesichert hat.

    Kerry wollte sich rausreden, indem er dachte, er könne weiterspielen, indem er ins Feld führt, das zwar gesagt, aber nicht gemeint zu haben.

    Die milliardenschwere Tochter eines Würzsoßenfabrikanten zu heiraten ist eben doch keine ausreichende Qualifikation für ein politisches Amt.

    Wer kann den einen Außenminister noch ernst nehmen, der eine diplomatische Niederlage damit rechtfertigt, das habe nicht in seinem Skript gestanden, er hätte nur spontan einen Satz gesagt!

    Vielleicht ist es für die AIPAxe besser, wenn sie Kerry's Redenschreiber ihre Texte selber vortragen lassen – schön, wir brauchen uns deren Kopf nicht zu zerbrechen, aber die Szene ist Monty-Python-reif vor allem dadurch, dass der Mann anführt, nur zu meinen, was ihm als Skript vorgelegt wird und nicht das, was er selber sagt.

    Und so bettelt Lizzardman Little Joe Kerry: "Bitte, bitte, nur ein klitzekleines Militärschläglein, so winzig, dass es gar nicht wirklich auffällt!"

    Aber so gute Komödie das auch ist: achten sie darauf: Satans Braut persönlich übernimmt: Hitlery Rodham Clinton is back!

    Und sie bedroht bereits Russland.

    Moskau hat hoffentlich die schwarze Dame gut positioniert. Und diese schwarze Dame heißt: Die Streitkräfte der Russischen Föderation!

    Und es liegt an Russland, sicherzustellen, dass nicht wieder unter der Maske des UN-Bessermenschen CIA-Agenten als Kontrolleure eingesetzt werden.

    Im Gegensatz zu Kerry, dessen Karriere den Zenit nun überschritten haben wird, weiß die Frau, die sich schon als erste Frau hinter dem Schreibtisch des Präsidenten sieht, wie man lügt!

     

     

     

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