• Tag Archives George Soros
  • Seit gestern gehört uns Kiew, ab morgen die ganze Welt!

    Remember?! Friedliche Proteste 18.Februar 2014 in Kiew, Mutti Merkels Freunde!

     

    Friedliche Proteste in Berkeley CA. 01.Februar 2017, Mutti Merkels Partner:

     

     

    Was haben beide gemeinsam?

    Mutti Merkels Boß:

    dessen offspring an der Uni Berkeley studiert:

     

    Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!

     

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  • Lovecraftian Stuff in Quebec

    Preisfrage: welches Muster erkennen wir?

    Hinweis für Doofies: Ähnliches hat man schon gesehen in den letzen Jahren in Libyen, Syrien, Ukraine…

    Trump setzt eine Executive Order in Kraft, welche die Einreise aus den 7 Ländern, in denen al Kaida und der IS besonders aktiv sind, erheblich erschwert!

    Gebrüll aus der Clinton-Soros-Ecke, Demos füllen Straßen, Michael "fat Jatz" Moore jubelt: Futter für seine "100 Days"- Kampagne gegen den POTUS!

    Ein "Muslim-Ban" wird erfunden!

    Eine von Obama eingesetzte hochrangige Justizbeamtin macht sich wichtig damit, den Befehl des Präsidenten zu ignorieren.

    (Die ist zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Beitrags schon gefeuert; Untergebene eines Präsidenten, die in der Presse damit kokettieren, den Präsidenten zu missachten, sind auf ihrem Posten fehl am Platz und spüren den Schuh im Steiß, das könnte eine Juristin wissen!)

    Aus seiner 10-Millionen-Dollar-Höhle japst Obomba, Trump könne eine solche Executive Order nicht machen! – so rasch nach dem Ende der Amtszeit schon Alzheimer? Da es doch exakt der Text ist, den er selbst hat ausarbeiten lassen!

    In Quebec Kanada wird noch in der Nacht, als die ersten Demos gegen den "Muslim-Ban" stattfinden, eine Moschee überfallen, die Rede ist von 6 Toten und etwa 20 Verletzten!

    Die erste Berichterstattung: 2 Männer stürmen die Moschee, schießen, rufen dabei "Allah hu akbar!", so berichten die Augenzeugen!

    Es seien 50 Betende in der Moschee gewesen, nun sind 6 davon tot, 20 verletzt und die restlichen waren Zeugen der Tat!

    Im Verdacht: 2 erst kürzlich aus Syrien eingereiste.

    Klingt verdammt nach IS-Aktion, wenn man mich fragt!

    Stunden später, 2.Berichterstattung: Es war nur 1 Schütze, der dann die Polizei selbst angerufen hat und sich zur Tat bekannte, er würde dort, wo er jetzt ist, warten bis sie vorbeikommt und ihn festnimmt!

    Warum er nicht gleich auf die Wache gegangen ist um sich zu stellen, sondern anruft, die Polizei möge ihn doch bitte abholen, erhellt mir zwar nicht, aber weiter!

    Er ist ein bisher unauffällig gewesener Student der nahen Hochschule.

    Die Polizei kommt, nimmt ihn fest, mit einem Marokkaner zusammen, der erst als tatverdächtig gilt, dann aber zum Zeugen mutiert! Dei Zeugen aus der Moschee sind mittlerweile still.

    Aus den mehrere Stunden dauernden Vernehmungen konnte die Polizei nichts über seine Motivation erfahren.

    Dass sich jemand wegen Massenmordes der Polizei stellt, der aber dann nicht sagen will, warum er das getan hat, geh bitte! Wie blöd muss jemand sein, der sich so einen Bähren aufbinden lässt!

    Ermittlungen ergaben aber, dass er auf Facebook Donald Trump und Marine le Pen geliked hat!

    Na also, da haben wir es doch!

    Fehlt nur noch Wladimir Putin! Den hat er wahrscheinlich nicht gefunden, weil er kein Kyrillisch entziffern kann!

    Oder ist Putin nicht auf Facebook, und der Student fand ihn nicht, da er V-Kontakte nicht kennt?

    Rätsel über Rätsel!

    Und  unsere Anti-Trump-Protestierer jubeln und singen und hüpfen und springen: Heißa Juhheee! Das ist besser als ein Orgasmus!

    Like Trump + like Marine le Pen = Rechtsradikaler!

    Ergo: ein Rechtsradikaler hat in einer Moschee Moslems getötet!

    Frage 1: wer außer mir findet es merkwürdig, dass, abgesehen von der Merkwürdigkeit der gesamten Geschichte, zur rechten Zeit am rechten Ort der rechte Anschlag verübt wird?

    Frage 2: Wer außer mir muss noch kotzen, dass die Anti-Trumper glücklich sind, genau den Anschlag serviert bekommen zu haben, auf den sie sehnlichst warteten!

     

     

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  • valar morghulis

     

    „Es ist schwer, sie zu lieben. Die Armen ekeln uns an, weil sie sind wie wir, nur unserer Illusionen beraubt. Sie zeigen uns, wie wir aussehen würden ohne unsere edle Kleidung, wie wir riechen würden ohne Parfum.“

    (Game of Thrones 6.7, Der hohe Spatz)

    I.

    In Frankreich toben teils sehr militante Streiks und Demonstrationen gegen, wie es häufig gerne genannt wird, die „neoliberalen Reformen“.

    Das mag abstrakt richtig ausgedrückt sein, benennt aber nicht den Kern, um den es geht.

    Neoliberal braucht man genau genommen gar nicht mehr erwähnen, denn es bezeichnet lediglich eine Wirtschaftstheorie, und jedenfalls diesseits der russischen Grenze existiert schon lange keine andere mehr in der Praxis.

    Man muss benennen, worum es konkret geht, bei diesen „Reformen“.

    Exakt: die Umsetzung des wirtschaftsterroristischen Diktats der deutschen Bundesregierung in Frankreich!

    Das Pariser Parlament hat sich lange Zeit geziert, Merkels und Schäubles Befehle getreu auszuführen. Frankreich ist nicht Griechenland, Frankreich ist eine traditionelle imperialistische Großmacht, die zweitstärkste Wirtschaft in der EU und die fünftstärkste Militärmacht auf Erden.

    Natürlich ist Frankreich vieles mehr. Griechenland ist vieles. Aber wir reden von der EU, dem Berliner Diktat, da ist es völlig egal, was ein Land sonst noch ist. Für die EU zählen kein Mikis Theodorakis und kein Pierre Boulez, beziehungsweise zählen sie lediglich als verkaufbare Produkte, es dreht sich alles exakt diese 3 Eigenschaften und sonst nichts.

    Das Pariser Parlament weiß: die Einführung dieser Arbeitsmarkt-Deregulierung ist eine Provokation gegen das Volk und das französische Volk wird sie nicht kampflos hinnehmen!

    Bei Griechenland ist das egal, die haben keine Wahl, Frankreich hat eine!

    Erlässt Hollande ein "Edikt" nach Artikel 49.3 der Verfassung, das anweist, diesen Umbau der Arbeitsgesetzgebung umzusetzen, so muss er sehr genau den Zeitpunkt wählen. Alle wissen, was passieren wird, und das will mit eingeplant sein. Wenn es schon unvermeidlich ist, dann muss es als Effekt nutzbar gemacht werden.

    Es geht dabei nicht um, wie die Linken es gerne nennen, "Sozialabbau". Das ist eine dieser arroganten deutschen Kategorien. Ein Almosenverteiler-Gutmenschentum. Ein: "Ich bin was Besseres, ich kann dir Knochen zum Abnagen hinwerfen! (Das Fleisch behalte ich, versteht sich.)"

    Es geht um Lebensbedingungen, die der Staat seinen Bürgern zur Verfügung stellt!

    Rahmenbedingungen, innerhalb derer der Mensch sein Leben gestalten kann.

    Wesentlich davon sind die Möglichkeiten und Umstände des Gelderwerbs.

    Aktuell dreht sich die wesentliche Frage in Europa um EU oder Nationalstaaten.

    Es gibt Dinge, die können nicht wegdiskutiert werden. Man kann sie nur so lange ausblenden, bis sie einen einholen.

    Eines dieser Dinge ist: Deutschland heute ist ein Franchise-Unternehmen der USA, aber Deutschland ist der Diktator über Europa.

    Auch wenn Ökonomen wie Heiner Flassbeck fachlich sicher erstklassig begründete Vorschläge machen, wie die EU auch anders gestaltet werden kann, wird die EU sich nicht reformieren.

    Heiner Flassbeck verweist gerne auf die Erfolge der 50ger bis 70ger Jahre, das Bretton-Woods-System und den Keynsianismus.

    Er vergisst dabei gänzlich die klassenpolitischen Faktoren: dass die westlichen Eliten den Bevölkerungen große Zugeständnisse machen mussten, damit sie nicht in das kommunistische Lager überlaufen!

    Dieser Zwang besteht seit 1989 nicht mehr. Die oberen Ränge der Pyramide können schalten und walten wie sie lustig sind, sie suchen sich aus, wer aufsteigen und ihnen dienen darf und wer einflusslos bleibt, es geht so weit, dass sie entscheiden, wer essen darf und wer nicht.

    Herrn Professor Flassbeck findet man sicher anregend, man lässt ihn reden, "macht Notizen", symbolisch gesprochen, aber Einfluss gibt man ihm nicht. Man lässt die "Notizen" in Notfallstrategien einfließen.

    Auf Professor Flassbeck komme ich jetzt aber deshalb, weil er in seinen Vorträgen oft auf zwei sehr interessante Fakten hinweist: Erstens: das einzige Land, welches sich konsequent an die wirtschaftlichen Verträge der EURO-Zone gehalten hat, ist Frankreich! Zweitens: Frankreichs Produktionsvolumen entspricht dem der Bundesrepublik Deutschland!

    Das kann man so übersetzen: ohne den EURO wäre die Republik Frankreich ein prosperierendes Land und ohne die EU könnte Frankreich über seine Ausgestaltung selbst bestimmen!

    Dank EURO und EU wird Frankreich von Brüssel, vor allem aber von Berlin aus bestimmt.

    EU und EURO sind die wesentlichen aktuellen Problemquellen Frankreichs!

    Ein Umstand, vor dem die Front National bereits vor Beginn der EURO-Zone hingewiesen hatte, und an dieser Stelle wird ersichtlich, warum die Front National mit dem Etikett "rechtspopulistisch" und Geschwisterbegriffen etikettiert wird.

    Die Linke hat sich in ihrem Mainstream auf die EU eingeschworen. Sie hat die EU zu ihrem Projekt gemacht und bekämpft radikal Gegenbestrebungen.

     

    II.

    Der Zeitpunkt, an welchem die französische Regierung ihre Provokation gegen das Volk, "Berliner" Arbeitsgesetze per Dekret einzuführen, vom Stapel lässt, wird davon bestimmt, wann ausufernde Proteste am nützlichsten sind.

    Auch eine Anwendungsmöglichkeit für Dialektik. Die meisten führenden Sozialisten haben an französischen Universitäten studiert, dort wurde bis 1989 Dialektik groß geschrieben!

    Die beiden Parteien, Sozialisten und Konservative, welche sich im Palais de l'Élysée die Türklinke in die Hand geben, haben abgewirtschaftet. Sie behaupten sich nur mehr aufgrund von jahrzehntelangem Nepotismus, gewachsenen Seilschaften, Zugehörigkeiten zu internationalen, vor allem transatlantischen Netzwerken und Verbindungen in die wirtschaftlichen Eliten, die von der EU ind dem EURO profitieren.

    Sie sind riesige Apparate, die nach unten zu Abhängigkeiten ausbeuten können und Loyalitäten einfordern, darüber hinaus sind sie politisch bankrott.

    Die Front National reitet auf der Erfolgswelle, weil sie die Situation, in die Frankreich geraten ist, von Anfang an vorhergesagt hatte und konkrete, nachvollziehbare Konzepte anbieten kann, wie Frankreich aus der Misere einigermaßen schnell wieder herauskommt.

    Eine Propaganda des Typs: "Sie behaupten einfache Lösungen auf schwierige Fragen" verfängt nicht mehr, denn die schwierigen Antworten, welche die Herrschaftsparteien anbieten, beziehen sich alle samt auf die Rettung des EURO und des Neoliberalismus. Die Front National will das aber gar nicht retten, sie will Frankreich restaurieren und setzt auf Franc und tendenziellen Sozialismus.

    Prozentual ist die KPF die Partei, welche am meisten Wähler an die FN verloren hat.

    Der Trick der beiden Herrschaftsparteien ist ein simpler und perfider: schafft man es selber nicht mehr, sich gegen die Front National aufzustellen, erzeugt man eine Situation, aus der die linksextremistischen Gruppierungen und Parteien schöpfen können!

    "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" zitiert man gerne; die Herrschaftsparteien gehen davon aus, dass sie mit den Linken leicht fertig werden, mit der FN aber nicht mehr.

    Die Linken sind EU-orientiert und fürchten ebenfalls um ihr politisches Überleben. Sie lechzen nach einer Gelegenheit, aus der sie Kapital schlagen können!

    III.

    Eine Schüler- und Studentenbewegung, Nuit debout, hatte den Anfang gemacht.

    Manchen mag das jetzt schmerzen, aber es riecht alles nach dem üblichem Fake, Stichwort Color-Revolution, Stichwort Soros.

    Eine Protestbewegung, die von allen üblichen Verdächtigen bejubelt wird, sollte man mit Vorsicht genießen, sie verheißt nichts Gutes!

    Alleine der Gründungsmythos vom Journalisten, der irgendein Pamphlet in die Welt setzt und schwupps sammeln sich die Massen am Hauptplatz der Stadt ist zu 100% identisch mit dem Gründungsmythos der Majdan-Bewegung in Kiew!

    Die rührende Heldenlegende von François Ruffin und den Kindern der Nacht liefert u.a. der Deutsche Journalisten Verband:

    https://www.djv.de/startseite/service/news-kalender/detail/aktuelles/article/dokumentarfilmer-startet-bewegung-fuer-das-arbeitsrecht-und-prekaer-beschaeftigte.html

    Die Faust ist die Faust, die wir von Otpor, vom arabischen Frühling, aus Georgien etc. her kennen. (siehe verlinkten Artikel)

    Die Inhalte haben sich sehr schnell vom Thema Arbeitsrecht entfernt und bewegen sich im üblichen Nebel, Gendergerechtigkeit, Homosexualität, Liberalität, überhaupt Gerechtigkeit für alle und alles Gerechtigkeit und Gerechtigkeit.

    Organisationsstrukturen werden abgelehnt. Das kann zwar der übliche jugendliche Quark sein, dass man sich von der Hierarchie der Schule und der des Elternhauses ein wenig erholen will und unter seinesgleichen was erleben, aber als politischer Ansatz ist es eine Absurdität; politische Bewegungen sind immer hierarchisch, und wenn die Hierarchien nicht bewusst aufgebaut werden wirken sie unsichtbar aus dem Hintergrund und steuern diese; im Falle einer Schüler- und Studentenbewegung kann das ganz leicht von der UNI aus bewerkstelligt werden.

    Universitäten sind die Kaderschmieden, in denen die zukünftigen Führungskräfte der Gesellschaft herangezogen werden, an denen die Kontakte geknüpft und die Karrierewege vorgezeichnet werden.

    Bei einer solchen Bewegung geht es auch darum, die kommende Generation Führungskräfte ideologisch einzuschwören!

    Man muss sich nur mal ansehen, was die ganzen Führungskräfte der EU und der in EUropa herrschenden Parteien alles für Revoluzzer-Lampenpuzzer in ihren wild years gewesen sind, GRÜNE und Sozis in Deutschland, GRÜNE und Sozis in Frankreich, der Maoist Barroso und so weiter und so fort.

    Die 68ger an der Macht haben wir erlebt und erleben wir, und sie sind von allen nahezu die schlimmsten!

    Die Gewerkschaftsproteste sind parallel eskaliert.

    Heute lese ich einen Artikel in der Jungen Welt, dass die KPF eine Einheitsfont, nein, nicht gegen die Regierung, nicht gegen die EU, nicht gegen die Kreigsmobilisierungen der NATO, nicht gegen den Neoliberalismus, nein, gegen die Front National aufstellen will!

    "Lieber ein gemeinsamer Kandidat

    Kommunisten wollen die französische Linke samt Sozialdemokraten und Grünen zusammentrommeln. Aber wer soll sie gegen die Rechte anführen?"

    Ich habe den Artikel noch nicht nachrecherchiert, ich übernehme jetzt einfach mal die Infos, wiederhole sie hier nicht, also bitte den Artikel lesen, und dazu fällt mir folgendes ein:

    Wenn überhaupt diskutiert wird, mit den Hollande-Sozialisten zusammenzuarbeiten, dann weiß man mit 99%ger Gewissheit, dass im Falle eines Wahlsieges das verbalradikale Aufgeplustere der „Linken“ platzt wie ein Luftballon und die "Merkelisierung" Frankreichs wie geplant weiterbetrieben wird. (Auch wenn Merkel das nächste Bilderbergertreffen wahrscheinlich nicht lange überdauern wird.)

    Dem Volk erklärt man dann: „Wir haben die „Rechten“ verhindert, aber nun wird es Zeit erwachsen zu werden und zur Realität zurückzukehren.“ Was eben das ist, was Linke tun, wenn man sie ein bisschen an der Macht lecken lässt.

    Eine solche Strategiedebatte lässt darauf schließen, dass es lediglich um das Erringen von Posten geht, und keinerlei politische Agenda für den Nutzen der Bevölkerung angestrebt wird.

    Die Linke endlich als Instrument der Unterdrückung im Dienste des Kapitals und als Sturmgewehr gegen Russland!

    Da fällt einem doch der Unterkiefer zwischen die Knie!

    Sorry Lefties, aber wenn ihr Game of Thrones spielen wollt, ich reite mit Daenerys Sturmtochter, letzte vom Blut des alten Valyria, Mutter der Drachen und Zersprengerin der Ketten!

    Ihr wißt schon, was ich meine!

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  • Oh wie schön ist Panama!

    Wir kennen ja alle den Beruf des Steuerberaters.

    Ein wesentlicher Grund, warum jemand einen Steuerberater aufsucht liegt darin, möglichst wenig Steuern zahlen zu wollen.Unter einem guten Steuerberater versteht man eine Person, die viele Möglichkeiten kennt, auf LEGALE Weise Steuerzahlungen gering zu halten.

    Das macht jeder und mir fällt dann auf, dass es irgendwie seltsam ist, wenn eine Kanzlei im Panama, die sogenannte Finanzdienstleistungen anbietet, welche den Zweck erfüllen, legal Steuern zu sparen, plötzlich Anlass zu einem gewaltigen Presseskandal wird.

    Man hat auch gleich nen schönen Krimi-Titel dafür gefunden, die "Panama-Papers", wie Charles Bronson, "Die Valachi-Papers".

    Klar, jemand, der geringe Umsätze hat, kann wenig sparen, weil er nicht mehr sparen kann als seine Umsätze hergeben, jemand der hohe Umsätze hat, kann viel sparen.

    Also haben wir keinen Skandal, sondern einen Vorgang, der gängige Praxis beschreibt.

    Man kann natürlich berechtigt sagen, es gibt gängige Praxis, die genau besehen skandalös ist.

    Wetten gegen Währungen, Wetten gegen Unternehmen, Hedge Fonds, all diese Möglichkeiten, durch wirtschaftlich sinnlose Aktivitäten, die großen Schaden anrichten, Milliardenbeträge einzunehmen, sind legal aber skandalös.

    Diese Dinge waren in Deutschland illegal, wurden aber von der linken Bundesregierung unter Schröder/Fischer legalisiert.

    Interessant ist, dass hinter der 400-Mann-Armee aus 80 Ländern von Suchworte-Eingebern-in-Suchmasken, die unter der Bezeichnung "investigative Journalisten" firmieren, Namen auftauchen, die in genau diesen Geschäften tätig sind, wie der des unvermeidlichen Mr.Soros oder Rockefeller.

    Auffällig ist, dass diese Armee offensichtlich ein Jahr lang versucht hat, etwas zu finden, womit sie die 2 derzeit gefährlichsten Gegner des westlichen Imperiums anschwärzen können, Wladimir Putin und Marine le Pen, und – exakt nichts gefunden haben!

    Irgend ein früherer Hausangestellter des alten Jean-Marie und 2 weitere Mitglieder der erfolgreichsten Partei Frankreichs.

    Ich bin ja kein Statistiker, aber bei der Größe der Partei FN ist die Wahrscheinlichkeit schon gegeben, dass es Parteimitglieder gibt, die irgendwie mit der panamaischen Kanzlei in Verbindung gebracht werden können, wenn man einbezieht, dass es sich bei Mossack Fonseca um ein großes und rege aktives Unternehmen handelt.

    Dann ein Cellist, der anscheinend ab und zu mit Wladimir Putin privat verkehrt.

    Die Zeitungen, die sich damit wichtig machen, schreiben selbst alle, es sei nichts illegales dabei.

    Jeder normale Mensch geht davon aus, was legal ist kann er tun und was illegal ist lässt er besser bleiben.

    Die Frage stellt sich: warum wurde diese Kanzlei gehackt, wenn ungezählte Kanzleien weltweit eine ähnliche oder gleiche Praxis anwenden?

    War es so, dass der Cellist und der Butler vorher als Kunden bekannt waren, und es genau umgekehrt ist?

    Man spionierte also Leute aus den Umfeldern des Kreml und der Front National aus und griff deshalb diese Kanzlei an, weil sie die Kundschaft hatte, die abgeschossen werden soll, fand aber nichts besseres?

    Worin besteht der Skandal?

    Für gewöhnlich geht man zum Steuerberater, hatten wir ja gerade, damit der einem Steuern spart. Je mehr er sparen kann, um so zufriedener der Kunde.

    In unserem Fall hier bot eine Kanzlei Leistungen an, die sich zwar nicht jeder leisten kann, von denen aber jeder gerne Gebrauch machte.

    Wie kamen unsere Pressehelden an die Daten?

    Indem die vertraulichen Dokumente einer Anwaltskanzlei, die sich keinerlei illegaler Aktivitäten schuldig gemacht hat, gestohlen und verkauft wurden.

    Ich bin ja kein Jurist, aber das stehlen und mit gestohlenem handeln nennt man Diebstahl und Hehlerei, was, soweit ich weiß Straftatbestände sind.

    Es wurde nicht bei Karstadt eine Tasche gestohlen, sondern vertrauliche Akten, womit sicher ein paar Paragraphen hinzukommen.

    Dann wurde das international beschützte Anwaltsgeheimnis geradezu vergewaltigt.

    Und alles spricht dafür, dass die Daten auf elektronischem Wege gestohlen wurden, also bewegen wir uns zusätzlich im Bereich der Cyberkriminalität.

    Mir fallen nur 2 Personengruppen ein, die zu so einem Coup in der Lage wären: entweder Geheimdienste oder erfahrene Profis aus der organisierten Kriminalität!

    Die Daten dann auslesen fällt sicherlich unter Spionage.

    Die Presse  selektiert, wem sie damit blöd kommen will, natürlich denjenigen, die ihren Auftraggebern im Weg sind und versichert denen, die anzuschwärzen gefährlich werden könnte, die Daten seien sicher.

    Man lasse es sich auf der Zunge zergehen: im Auftrag von amerikanischen Milliardären, Stichworte Soros und Rockefeller, spioniert die Presse die geschäftlichen Daten von Privatpersonen aus, um selbst damit Geschäfte zu machen.

    Das der Propagandaschleuderei. Das des Suhlens in der eigenen Eitelkeit.

    Man posiert als Wistleblower, Whistleblower sind in.

    Aber Whistleblower leaken Fakten, die von öffentlichem Interesse sind. Die legalen, privaten Geschäfte von Privatpersonen sind nicht von öffentlichem Interesse.

    Ein paar andere Ungustln werden in das Visier gerückt.

    Der König von Saudi Arabien; zu Saudi-Arabien fällt mir ja vieles ein, wo ich ansetzen kann, dass der König auch Kunde einer panamaischen Anwaltskanzlei ist, gehört nicht dazu.

    Poroschenko: die SZ schreibt:

    poro

    Hier halten wir gleich mal fest: Hromadske.TV ist nicht, wie die SZ behauptet, ein unabhängiger Sender! Sie ist unabhängig vom ukrainischen Staat.

    Hromadske.TV wurde im Vorfeld der Majdan-Geschichte von Soros gegründet und finanziert, um den Majdan medial zu pushen und Hetze gegen die Janukowitsch-Regierung zu betreiben.

    Geht eine Soros-Aktion via eines Soros-Mediums auf Poroschenko los, liegt es nahe, dass Poroschenko bei Soros in Ungnade gefallen ist.

    Oder, man munkelt es ja oft, die USA wünschen einen neuerlichen Regime-Change in der Ukraine, und Soros ist der Fachmann dafür.

    Poroschenko hat genug Feinde, sie alle wittern Morgenluft ob solcher Nachricht.

    Cameron wird angegriffen. Ach ja, das ist doch der mit dem "Brexit"-Referendum.

    In der EU ein Referendum über richtungsweisende Entscheidungen anzuleiern ist eigentlich von Hause aus politisch lebensgefährlich.

    Usw.

    Wir haben jetzt ein paar politische Gestalten durch, gegen die die Soros-Aktion läuft.

    Der BRD-Staat wirft ständig mit Milliardensummen um sich, die er nicht hat. Drei mal darf man raten, woher ein Staat Geld nimmt, das er nicht hat.

    Ich hoffe mal, alle Besucher von Steuerberatern und Anwaltskanzleien kennen den Unterschied zwischen dem Öffentlichmachen von Kriegsverbrechen, Geheimdienstaktionen sowie sonstigen schmutzigen Machenschaften von Staaten und der Geschäftstätigkeit von Finanzdienstleistern.

    Von der Pressebrut erwarte ich es nicht, der Leser aber sollte unterscheiden können zwischen dem Aufdecken relevanter Fakten und schäbigem Denunziantentum.

    Im eigenem Interesse, denn wenn eine Anwaltskanzlei, die legale Geschäfte macht, auf kriminelle Weise angegriffen werden kann, und das keine Konsequenzen für die Angreifer hat, dann ist jede und jeder einzelne von uns in Gefahr!

    Jetzt geht es um Steuern, und jeder sieht zu, wie er die Steuerlast, die auf ihn drückt, minimieren kann.

    Man tut so, als würde es gegen "Superreiche" gehen, aber das zielt nur auf Instinkte ab: diejenigen, die wenig haben freuen sich gerne über das Pech derer, die viel haben und sehen nicht, dass das selbe jederzeit auch sie treffen kann!

    Und genau so wichtig ist: kommen sie hiermit davon, womit kommen sie als nächstes durch?

    Seit Montag im Kino: Die Panama-Papers

    Ein phantastischer Scoop oder die Schmierenkomödie schmieriger kleiner WiXXXer, die man für 3 Groschen an jeder Straßenecke kaufen kann?

     

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  • Ist Katja Kipping eine Einflussagentin des Soros-Imperiums?

    Krim,Yalta, Juli 2014
    Krim,Yalta, Juli 2014

    Der Schluss legte sich mir jedenfalls beim Lesen von Frau Kippings Veröffentlichung  „Wer flüchtet schon freiwillig“ nahe.

    I

    Im ersten Moment wirkt das Buch wie ein nicht enden wollender, blasiert formulierter Zeitungsartikel des aktuellen Mainstream.

    Sie klaubt in der ersten Hälfte massenhaft Medienberichte von tragischen Einzelschicksalen Migrierender zusammen und wedelt unentwegt mit dem erhobenen Zeigefinger. Sie schließt mit der Räudigkeit von Gegnern der Massenmigration und der übermenschlichen Güte diverser Refugees-Welcome-Aktivisten. In der 2. entwirft sie ihre Flüchtlings-Utopie.

    Was Frau Kipping uns hier vorführt ist ein primitiver Holzschnitt in Schwarz-Weiß, das reine Gute versus das reine Böse, das unschuldige Opfer versus den triebhaften Täter, sie kennt keinerlei Differenzierungen, keinerlei historische und kulturelle Zusammenhänge.

    In Frau Kippings Darstellung der Welt existiert keine Komplexität des Lebens.

    So scheint es zunächst. Aber man muss auf die Details dazwischen achten und die verborgene Ideologie ableiten, das Bild des Bösen zusammensetzen, welches Frau Kipping ausgemerzt wissen will und realistisch fertig denken, worauf ihr Politikansatz hinauslaufen würde.

    Wäre sie irgendeine Autorin, könnte man es sich sparen, es lohnte der Mühe nicht. Das Buch bringt niemanden weiter, sie geifert zwar nicht so unflätig wie Til Schweiger, hat aber kaum mehr Tiefgang in der Problemanalyse, und der Science Fiction Fan mag sich voll von Ironie an die unterschiedlichen Varianten der „Invasion der Körperfresser“ erinnert fühlen, welche das Böse aus der Welt schaffen, indem sie die beseelten Menschen durch seelenlose ersetzen.

    Aber sie ist eine Bundestagsabgeordnete und die Vorsitzende der Partei Die Linke, damit eine einflussnehmende Figur und in der Linken tonangebend.

    Gehen wir also auf einzelne Punkte genauer ein.

    Was mir sofort unangenehm aufgestoßen ist: Frau Kipping beschränkt sich nicht auf Deutschland; sie hat die Unart deutscher Bundestagsabgeordneter, allen europäischen Staaten vorschreiben zu wollen, was sie zu tun und zu lassen hätten, als bräuchten die gar keine Parlamente mehr, da sie ja ohnehin von Berlin aus regiert werden!

    Als Deutscher macht mich das wütend! Vor 20 Jahren konnte ich mich noch überall im europäischen Ausland aufhalten und war Gleicher unter Gleichen, heute wird man zuweilen schon wieder beargwöhnt als selbsternannter Herrenmensch, fühlt sich Rechtfertigungsposition: „Nein, ich lehne die Politik des Bundestages auch ab!“

    So plädiert Frau Kipping in ihrer Einleitung für ein „Europa der Einwanderung“, „Es geht dabei letztlich um nicht weniger als das Bild eines Europas, welches wieder die Hoffnung wecken kann, von der eine Demokratie lebt.“

    Aha. Bisher dachte ich, Demokratie sei ein Staatsmodell und von Hoffnung leben die Kirchen.

    Ihr Europa solle  „…zu einem positiven Beispiel mit weltweiter Ausstrahlung werden – zu einem Kontinent für alle.“

    Was soll das werden? Treten sich 7 Milliarden Menschen auf diesem Landzipfel auf die Füße während der Rest des Planeten verwildert? Vor meinem geistigen Auge mutiert die „Invasion der Körperfresser“ zu „Soylent Green“ (Wer’s nicht kennt, deutsche Version: „Jahr 2022, Menschen die überleben wollen“).

    Geduld. Was wir uns in Kippings Welt unter „alle“ vorzustellen haben, darauf komme ich gleich.

    Erst will ich auf Frau Kippings Sprachgebrauch eingehen.

    Sie verwendet ständig die Begriffe Imperialismus, Kapitalismus, Demokratie.

    Das sind fest definierte Termini. Aber in ihrem Text geistern sie nur herum wie Schlagworte.

    Wer lange mit linken Szeneleuten zu tun hatte, der kennt diese Verwendung des Wortes „Imperialismus“ (plus Ableitungen) schon, so wird er in den Konversationen diverser linker WG-Küchen und Szenekneipen verwendet als Schimpfwort für böswillige Herrschaft des „weißen Mannes“.

    Sie klagt ständig über den Kapitalismus und will ihn ersetzen durch – Kapitalismus!

    Möglicherweise merkt sie das aber selber gar nicht.

    Beispielsweise drückt der New Deal aus ihrer Sicht die Überlegenheit der amerikanischen Demokratie über die Diktatur aus. Dass der New Deal ein kapitalistisches Wirtschaftsprogramm ist, das unter jeder Staatsform möglich wäre, fällt ihr nicht auf. Oder sie meint eben Kapitalismus ist gleich Demokratie; dann wiederum ist es merkwürdig, dass sie Kapitalismus böse findet, Demokratie aber den Inbegriff allen Guten. Als bösen Kapitalismus identifiziert sie Neoliberalismus, den sie aber wiederum umgangssprachlich und außerhalb konkreter Konzepte einsetzt.

    Es wird nicht deutlich, was sie unter Demokratie versteht. Einerseits ist es etwas, das “alle” umfasst, aber das sind natürlich “alle außer…” und letztendlich bleiben dann nur noch Frau Kipping, die Flüchtlinge und die „Refugees-Welcome-Leute als “alle” übrig, die “außer” müssen sich gemäß Frau Kippings Vorgaben neu erfinden um in das “alle” zurückkehren zu dürfen.

    Demokratie, bzw. demokratisch gehören zwar zu Frau Kippings meistgebrauchten Worten, allerdings ist jeder Mensch aus ihr zu entfernen, der nicht bereit ist, alles, wofür Generationen gelebt, gearbeitet und gekämpft haben, aufzugeben zu Gunsten von Frau Kippings „Europa der Einwanderung“.

    Denkt man einzelne Punkte ihrer Utopie idealistisch fertig, erhält man ein vollständig deindustrialisiertes Europa vegan essender Menschen mit afrikanischen Tomatenbauern als geistige Avantgarde.

    Das betrifft aber nur Kippings Demokraten.

    Was  mit den nichtdemokratischen "Untermenschen" geschehen soll, bleibt unklar. Überspitzt: auftretende Versorgungsprobleme für die Demokraten kann man möglicherweise dadurch lösen, dass man den Ausschuss eliminiert. Frei nach Lenin: Wer nicht Einwanderungsdemokrat sein will soll auch nicht essen!

    Sie setzt „autoritär“ und „demokratisch“ gegeneinander.

    Erinnert man sich aber an den herkömmlichen Gebrauch des Wortes „Demokratie“ und versteht darunter, die politische Umsetzung der Interessen der Bevölkerungsmehrheit unter Berücksichtigung der Interessen der Minderheiten durch Abgeordnete, die in allgemeinen, gleichen, freien und geheimen Wahlen bestimmt werden, so wird bei einer Überprüfung ihrer formulierten Ansprüche durch die erfahrbare Realität klar, dass Frau Kipping von allen die autoritärste ist, da "die Europäer" sich nach ihrem Vorbild „neu erfinden“ müssen ohne darum gebeten zu haben.

    Wie vorbildlich und modern Frau Kipping ist, besiegelt sie durch häufigen Gebrauch des Gendersternchens. Damit wird das Buch sofort in den Kontext des „Gendermainstream“ gesetzt und wir erkennen sogleich, Frau Kipping hält uns für ein Produkt gesellschaftlich tradierter Indoktrination und deshalb sind wir reine Objekte, die Frau Kipping nun nach ihrem Gusto umzuerziehen berechtigt ist, ja, eigentlich ist sie sogar, da sie ja nun allen schon so weit voraus ist, verpflichtet, das uns anerzogene Böse auszutreiben.

    Jetzt mutiert „Soylent Green“ zu Aldous Huxleys „Brave New World“, ich liege im Kreissaal und aus den Lautsprechern tönt eine liebliche Frauenstimme „Was bin ich froh, ein Gamma-Mensch zu sein, ich darf den Alpha-Menschen dienen“.

    Hier enden wir mit dem Sprachgebrauch und kommen zu einzelnen Aussagen.

    Frau Kipping zählt Fluchtursachen auf und dazu gehört natürlich Krieg.

    In diesem Zusammenhang erweist sie sich als hinterlistige Heuchlerin, die ganz und gar Regime Changerin im Sinne von G. Soros ist.

    Seite 32:

    „Die juristische Hilfskonstruktion zur Legitimation völkerrechtswidriger Kriegseinsätze lautet dabei „ responsability to protect“: die Verantwortung zu schützen. Das ist heuchlerisch, auch wenn die Ziele dieser Interventionen oft blutrünstige Diktatoren wie Slobodan Milosevic in Serbien, Saddam Hussein im Irak, Muammar al Gaddafi in Libyen und die Taliban in Afghanistan waren. Zu m einen waren viele dieser Diktatoren selbst ehemalige Partner der NATO-Staaten und wurden von diesen erst aufwendig aufgerüstet. Zum anderen ist es nirgendwo gelungen, nach dem Krieg auch den Frieden zu gewinnen und demokratische Strukturen sowie eine nachhaltige Wirtschaft aufzubauen. Dieser Umgang mit dem Völkerrecht schaffte fatale Präzedenzfälle, die Nachahmer ermutigen, ebenfalls das Völkerrecht zu brechen. Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen: Der völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch das von Putin autoritär regierte Russland 2015 gingen der NATO-Angriff auf Serbien (…) und die Bombardierung Libyens voraus.“

    Wir stellen erst einmal fest, Putin ist autoritär und kein Demokrat, weil er zwar über 80% Zustimmung für seine Politik durch die russische Bevölkerung erfährt, diese aber eben noch nicht umerzogen ist. Ginge es nach Frau Kipping, hätten die Krimbewohner sich von den faschistischen Bataillonen Kolomojskjys nach ihrer Ansicht „völkerrechtskonform“ tyrannisieren zu lassen, zerbomben zu lassen wie der Donbass, die Gegenmaßnahme, ein Referendum durchzuführen und ergebnisgerecht die Krim Russland anzuschließen, ist für sie eine Nachahmung der NATO-Kriege gegen Jugoslawien, Irak und Libyen.

    Frau Kipping folgt der auch unter Juristen umstrittenen Argumentation der Bundesregierung und damit der des Weißen Hauses, denn andere Völkerrechtler sprechen von einer Sezession der Krim. Untersucht man ihre Argumentation, hat sie eigentlich an keinem Punkt inhaltlich unterschiedene Positionen zur Merkel-Politik, sie findet diese nur nicht nach den eigenen modernistischen Wünschen umgesetzt.

    Blättern wir jetzt zurück auf Seite 30:

    „Zudem ist Saudi Arabien nicht nur ein bevorzugter Handelspartner [Deutschlands], sondern seit Jahren ebenso Exportweltmeister eines fundamentalistischen Islam-Verständnisses, eine „Drehscheibe  religiöser Militanz (…“). Das hindert aber eines der europäischen Vorzeigeunternehmen, den Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus,  nicht daran, (…) auch noch Propagandasatelliten der Saudis ins All zu befördern, über die ganz offen Agitation der fundamentalistischen Terrororganisationen Hisbollah und Hamas verbreitet wird.“

    Frau Kipping ist völlig unfähig zu analysieren, Phänomene in historischem und kulturellem Zusammenhang zu sehen und zu bewerten, sie schert so ziemlich alles über einen Kamm und teilt die Menschheit ein in Bilderbuch-Gute, die sie Demokraten nennt, und Bilderbuch-Böse, die verschiedentlich bezeichnet werden. Die heißen dann natürlich Rassisten, Diktatoren, Terroristen, usw.

    Was als Anprangern des salafitischen Imperialismus Saudi Arabiens beginnt, den sie natürlich nicht als Imperialismus benennt, wahrscheinlich, weil sie nicht weiß, dass Saudi Arabien ein imperialistischer Staat ist, endet ziemlich eindeutig als Propaganda für die Interessen Israels: Hisbollah und Hamas würden diesen Satelliten nutzen.

    Frau Kipping rührt alles in einen Topf mit ISIS/al Nusra und nennt alles Terrororganisationen. Vor allem Hisbollah ist ja eine offiziell im Parlament des Libanon vertretene gewählte  Selbstverteidigungsorganisation gegen eben jenen Imperialismus, den Frau Kipping vorher im Text in Bezug auf Afrika böse findet.

    Man kann da sofort herauslesen, dass es ihr gar nicht um die Missstände geht, sondern ihre eigenen Interessen. Die Probleme armer wehrloser Afrikaner nutzen ihrer Selbstdarstellung und spielen ihrer Ideologie zu, eine selbstorganisierte Gegenwehr nennt sie dann Terrorismus, da eine gut Fee Kipping, die Einladungskarten nach Europa und Gelder, für die sie selber keinen Finger krümmen muss, verteilt, hier nicht vorgesehen ist.

    Frau Kipping kann zwischen der sunnitischen Sekte der Salafiten und der islamischen Ausrichtung der Schiiten nicht unterscheiden, sie tauchen in ihrer Erzählung als ein und das selbe auf, ebenso wie sie das nach Vorherrschaft strebende Königreich Saudi Arabien und eine auch diese Vorherrschaft zurückweisende Volksbewegung, Hisbollah, welche die Expansion Israels eindämmt, für ein und das selbe hält.

    Frau Kipping weiß sicherlich ganz genau, warum sie auch Hamas mit al Nusra auf eine Stufe stellt und unterschlägt, dass es Hamas überhaupt nicht geben würde, wenn Israel sich in Gestalt des Gaza Streifens nicht das weltgrößte KZ hielte, in dem es turnusmäßig Massaker bis zu mehreren tausend Toten anrichtet und welches es wirtschaftlich aushungert.

    Kräftige, selbstständige Menschen im “globalen Süden”, die wissen was sie wollen und dafür kämpfen, sind Frau Kipping ein Gräuel.

    Darum bejubelt sie auch die Auslöschung der arabisch-sozialistischen Jamahirija von Libyen und nennt Colonel Gaddafi einen “entsetzlichen Diktator”.

    An diesem Punkt lässt Frau Kipping tatsächlich die Katze aus dem Sack: Sie will Opferverwaltung, sie lehnt alles ab, was Afrikas Selbstbehauptung fördern könnte.

    Ein funktionierendes Afrika würde Frau Kipping das Menschenmaterial entziehen, welches sie stellvertreten kann und das als Migrationswaffe einsetzbar ist.

    Sich gegen Israels Völkermordpolitik wehrende Palästinenser rührt sie in einen Topf mit in Afrika marodierenden Söldnertruppen und  nennt sie als Teil des Problems, die sie aus "alle" demnach ausgrenzt.

    Überhaupt fällt auf: Frau Kipping malt uns eine Welt, in  der es von unschuldigen Opfern und bösen Tätern nur so wimmelt, aber die Staaten Israel und USA kommen nicht vor!

    Das lässt in diesem Zusammenhang vor allem deswegen tief blicken, weil genau diese beiden Staaten reine Siedlerstaaten sind, die ausschließlich dadurch existieren, dass sie die einheimischen Bevölkerungen entweder ausgerottet oder vertrieben haben und es immer noch tun.

    Frau Kipping geht nicht darauf ein, dass Massenmigration Siedlerkolonialismus ist und anhand dieser beiden Staaten die Auswirkungen von Siedlerkolonialismus exakt studiert werden können.

    Die Founding Fathers der Mayflower ebenso wie die Juden, die Israel gründeten, hatten auch gute Gründe zur Migration. Dennoch endet es im Machtkampf, den das Recht des Stärkeren entscheidet.

    Das mischt Karten neu, löst aber kein einziges Problem, das unter die Bezeichnung Fluchtursachen taugt.

    Dass das von den Soros-Leuten so gewollt ist, steht für mich außer Zweifel, denn Soros hat genug fähige Leute, die solche Entwicklungen analysieren können und er kann es sicher selber auch – die Arbeit des Analytikers gelangt nur dann zu annähernd korrekten Ergebnissen, wenn sie jenseits von Gut und Böse ausgeführt wird; welche Konsequenzen aus den Ergebnissen unter welchen Kriterien  gezogen werden, steht dann auf einem anderen Blatt.

    Die NGOs von Soros, das kann jeder leicht nachprüfen, nutzen ihre Analyseergebnisse zur Zersetzung der von ihnen ins Visier genommenen Gesellschaften und Staaten.

    Wie ist es um Frau Kipping bestellt? Sie moralisiert so viel und beschreibt so konsequent einseitig, dass sie Misstrauen erweckt. Addiert man hinzu, dass sie eigentlich zu jedem Thema schreibt wie eine Mitarbeiterin dieser NGOs, stellt sich automatisch die Frage, ob sie nicht als deren politischer Arm profilieren möchte.

    Seite 85 unten:

    „Auch die Befragung von rund 900 syrischen Geflüchteten in Deutschland Ende September 2015 bestätigen diesen Eindruck: Gerade einmal 8% planen, dauerhaft in Deutschland zu bleiben. Die überwiegende Zahl hofft auf ein Ende des Krieges und ein Ende des Assad-Regimes, damit sie wieder zurückkehren können.“

    Worauf sie sich bezieht ist eine von Universitäten  als wissenschaftlich unhaltbar beurteilte Befragung des Regime Change Vereins „Adopt a Revolution“, dessen Unterstützerin sie ist und welcher ursprünglich auf ein höchst dubioses Oppositionsbündnis aus Syrien zurückgeht, welches heute als solches nicht mehr tätig zu sein scheint, jedenfalls nicht mehr auftaucht, die „Allgemeine Kommission der Syrischen Revolution“. Diese Befragung wurde von allen deutschen Mainstream-Medien eingesetzt, um zu behaupten, dass Syrer nicht vor ISIS, sondern vor Assad flüchten würden.

    Wer nur minimal einen Begriff von der historischen und weltanschaulichen Lage in der Region hat, weiß, dass Syrien durch diese „Revolution“ eine von rivalisierenden Salafiten beherrschte türkische Kolonie würde, in dem das türkische Militär eine "armenische Lösung" für die Kurden versucht.

    Das will Frau Kipping natürlich auch nicht, weil die Salafiten sind ja antimodernistisch. Frau Kipping  will es schick und modern. Nun ist es so, dass Gendersternchendemokraten außerhalb der unibesuchenden Linken in neoliberalen Wohlstandszentren eigentlich nicht existieren. Sie sind genau genommen die linke akademische Flanke dessen, was Frau Kipping Neoliberalismus nennt. Neoliberalismus unterscheidet sich davon fundamental, denn die EU-Politik der Bankenrettung beispielsweise widerspricht der Chicagoer Schule: Steuergelder zur Rettung versagender Banken einzusetzen  wäre nach Milton Friedman eine Todsünde! Er würde sie eingehen lassen, damit die Marktanteile für fähigere Unternehmen frei werden.

    Friedman sieht durchaus in seiner Wirtschaftsordnung soziale Sicherungssysteme vor, denn ein Obdachloser zum Beispiel ist für ihn brachliegendes Humankapital, das er als tätiges Subjekt reaktivieren will.

    Die EU tut genau das, was Frau Kipping predigt: sie betreibt eine Art Staatssozialistischen Neoliberalismus. Sozialismus für die Reichen, Almosen für die Unterschicht, Neoliberalismus für alle dazwischen.

    Zwar redet sie, wie es sich für Linke gehört, über Umverteilung von "Superreich nach Arm", aber das wirkt auf mich rein formal, sie denkt über Geldbeschaffungsmaßnahmen für ihr Projekt Einwanderungseuropa nach.

    Ihr Begriff von Rassismus verhält sich analog zu Daniel Goldhagens Antisemitismusbegriff, vergleichbar einer Charaktereigenschaft Deutscher. Auch da bleibt sie widersorüchlich, weil ansonsten die Welt sich für sie nicht aus Völkern mit eigenständigen politischen, religiösen und klulturellen Entwicklungsgeschichten zusammensetzt, sondern aus Trägern moderner und Trägern reaktionärer Ideologien.

    Die Frage ob es recht oder unrecht ist, die politischen Geschicke eines Landes wie Syrien bestimmen zu wollen, ohne dessen Staatsbürgerin zu sein, kommt ihr gar nicht.

    Bleibt nur ein logischer Schluss: Frau Kipping will das Erreichen der Kriegsziele der amerikanischen Neocons, aber sie gibt nicht zu, dass das einen NATO-Eroberungskrieg voraussetzt.

    Sie will daneben stehen, wenn die NATO Krieg führt und moralisch meckern, nach getaner Drecksarbeit aber vom Kuchen abhaben. Was exakt dem Verhalten ihrer Partei im Libyenkrieg entspricht.

    Der einzige Unterschied zwischen ihr und denen, die sie „die Herrschenden“ nennt, besteht darin, dass sie ein paar mehr Almosen verteilen möchte.

    Man kann also klar festhalten, Frau Kipping ist selbst eine Fluchtursache!

    Sie befürwortet die Zerschlagung der sozialen Gefüge und die Interruption von außen der gesellschaftlichen Entwicklungen der Herkunftsländer wie der europäischen Staaten, sie beteiligt sich daran.

    Dabei schämt sie sich nicht, die Schleuserkriminalität zur Heldentat zu glorifizieren! Gerade an dieser Stelle sollten die Migranten gewarnt sein: Leute wie Kipping helfen mit, Menschen zur Migration nach Europa anzustacheln und unterstützen, hier von ihr offen zugegeben, deren Ausrauben durch die Schleusermafia. Sind die Leute aber erst einmal da, verfügt die Linke über nichts, was ihnen eine dauerhafte Existenzgrundlage ermöglicht. Das fordert sie von den bösen Anderen ein, durchaus mit einem “und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!”

    Eine Sache ist es, Aufnahmezentren zu schmeißen, eine andere die Verantwortung für das Leben danach. Das der Migranten wie das der Einheimischen.

    Wenn Deutsche für etwa bis in den hintersten Winkel der Welt bekannt sind,  dann ist das geordnete Prozesse ad hoc entwerfen und zügig systematisch umsetzen zu können! Darin sind sie sogar penetrant und klassischerweise wirft man ihnen einen Mangel an Spontanität und Improvisationsgeist vor.

    An diesem Punkt kann ich Frau Kipping beipflichten: realistisch beurteilt gibt es bis jetzt noch überhaupt keinen Grund zur Panik!

    Die bisherigen Zahlen sind überschaubar, und gerade für Deutsche wäre es überhaupt kein Problem, das leise und effizient zu behandeln.

    Wenn also trotzdem das auffällige Asylchaos ausgebrochen ist, dann nur aus einem Grund, auch darin hat Frau Kipping recht: es ist politisch gewollt!

    Warum deeskaliert Frau Kipping, wenn sie das schon weiß, nicht, warum kippt sie Öl ins Feuer und polarisiert?

    Auf mich wirkt sie damit als Teil dieser dahinter vermutbaren Strategie, als Institution, die darin eine Funktion ausübt!

    Frau Kipping profitiert von der Spaltung der Gesellschaft in Rechts und Links.

    Gegenpositionen zur Massenmigration, wie sie aktuell gehandhabt wird, lediglich moralisch zu veurteilen und zu psychologisieren, Argumente übehaupt nicht erst anzuhören, geschweige denn zu prüfen, verhärtet die Fronten.

    Das ist eben nicht nur von der Bundestagskonkurrenz gewollt, es ist auch von ihr gewollt!

    Die Bundespolitik zur Migration kritisiert sie lediglich taktisch. Was sie will, sind mehr Geld und mehr Planstellen für die Sozialindustrie.

    Eine einfache, kostengünstige Methode wäre beispielsweise, man prüft die aktuellen Fähigkeiten und Kenntnisse der Migranten,  die schon da sind, ermittelt wo welche Arbeitsplätze unbesetzt sind, wo welcher Wohnraum in der Nähe frei steht, man bringt die Leute dort hin und lernt sie ein, parallel erteilt man Sprachunterricht und unterweist sie in einer Art Sozialkunde darin, wie das Leben in Deutschland funktioniert, mit welchen Rechten und Pflichten sie umzugehen haben.

    Nein, es ist nicht die freigewählte Arbeit, nein es ist nicht der frei gewählte Wohnort, nein, es ist nicht der Tellerwäscher als Millionär, es ist sinnvolle Beschäftigung, Einkommen und ein Dach über dem Kopf.

    Es ist nicht ist sexy, aber es ist echte Integration von der alle profitieren, bei der die Migranten in ihre neue Realität hineinwachsen können und keine, von der nur arbeitslose Sozialstudierte und Kursanbieter, die ohne staatliche Finanzierung bankrott wären, profitieren.

    Das muss fürs erste reichen. Sartre hat es exakt auf den Punkt gebracht mit seiner Kontradiktion: "Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit!"

    In Frau Kippings Buch geht es viel um Gerechtigkeit. Aber gerecht ist Gott. Der Mensch gerät nur in immer neue Situationen, aus denen er das Beste machen muss.

    Ist es gerecht, dass Franz Schubert sein Leben lang ein armer Mann war, früh an Typhus verstarb aber ganze Zweige des Musikgeschäftes von seiner Hinterlassenschaft alleine seit fast 200 Jahren reich werden können?

     

    II

    Ziel muss es sein, dass es überhaupt  nicht zu den Fluchtbewegungen kommt.

    In allen 3 Ländern der letzten spektakulären Regime Changes, Libyen, Syrien und Ukraine, gab es Notwendigkeit des gesellschaftlichen Wandels, politische und wirtschaftliche Fragen, die durch die gesellschaftlichen Prozesse beantwortet hätten werden müssen. Das ist immer mit Härten verbunden.

    Die eingreifende Regime Change Politik des Westens hat diese Fragen missbraucht um die Länder und ihre Gesellschaften gezielt zu zerstören, woran, das ist heute kein Geheimnis mehr, besonders die in NGOs organisierten Helfer der Menschheit unverzichtbaren Anteil hatten, von denen wiederum die der Soros-Unternehmen sich besonders hervortaten.

    Man kann sogar festhalten, dass ohne Agitation und Subversion der NGOs die Länder heute noch intakt wären.

    Da in allen 3 Fällen die derzeitigen Probleme, nicht im Detail aber in der Tendenz, für mich vorher absehbar gewesen sind, waren sie es auch für die Analysten der westlichen Regierungen und Geheimdienste.

    Imperialismus funktioniert heute wie das guter Bulle-böser-Bulle-Spiel, auf beiden Ebenen gleichzeitig, einerseits durch rücksichtslose Ausplünderung und wirtschaftliche Abhängigkeit der Zielgebiete, andererseits durch die philanthropische Handreichung, die nichts anderes ist als eine Entmündigung derer, denen man vorgeblich hilft und eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Sozialindustrie der imperialistischen Zentren, deren globale Expansion sozusagen.

    Auf den Seiten 101ff schildert sie wie eine Pfadfinderin ihre aufregenden Erlebnisse mit der Freiwilligeninitiative „Moabit hilft“.

    In diesem Moment änderte sich alles.

    Herbert George Wells Roman Die Zeitmaschine trat vor mein geistiges Auge. Der Roman, nicht die Verfilmungen.

    Ist sie gar keine Soros-Agentin? Sie erscheint mir plötzlich als Eloy!

    Auf Seite 103 beschreibt sie eine Szene mit einem völlig verlorenen jungen Mann, Herkunft unbekannt, der sein Formular nicht versteht. Frau Kipping findet heraus, dass es seine gültige Registrierung ist, und er sich nun damit auf Wohnungssuche begeben soll.

    Wer allen Ernstes glaubt, einem Menschen, der kein Deutsch, kein Englisch kann, noch nicht einmal ein Formular entziffern kann, den hinauszuschicken, alleine, um sich in Berlin eine Wohnung und ein Auskommen zu suchen, etwa Gutes zu tun, diese Person schwebt scheinbar so weit außerhalb jeder Lebensrealität, dass sie gar nicht weiß wovon sie redet!

    Katja Kipping zeigt eine Welt des schauderhaft Bösen, in der aber das Leuchtfeuer der Hoffnung in Gestalt von Refugees Welcome Aktivisten leuchtet, die den Weg in ihre Vorstellung von einer heilen Welt pflastern.

    Solche, die sie NAZIS und Rassisten nennt, womit sie jeden meint, der ihre heile Welt nicht kommen sieht und gerne Bedenken äußern möchte bis hin zu echten NAZIS, sieht sie wie finstere Morlocks überall aus Löchern kriechen und Jagd auf Ausländer machen.

    Oder ist alles nur Show? Ihre Vorstellungen, die sie im letzten Drittel des Buches darstellt, wie ein Einwanderungskontinent gestaltet werden kann, unterscheiden sich kaum von den Vorstellungen, welche die Soros-Kampagne „Welcome to Europe“ W2EU vertritt.

    Letztendlich liest sich das Buch wie ein Propagandawerk der „Open Society Initiativ for Europe“ OSIfE, ein Segment der „Open Society Foundation“, die das explizite Ziel eines europäischen Einheitsstaates als Einwandererland verfolgt.

    Die Selbstdarstellung der OSIfE, interessanterweise von 2013, also weit vor der neuen Massenmigration, liest sich wie eine auf einen Satz reduzierte Version des Buches: „Established in January 2013 to build on three decades of the Open Society Foundations’ work in Europe, the Open Society Initiative for Europe aims to narrow the gulf between the promise of Europe as the prototype for an open society and reality. By taking both reactive and proactive approaches to policy reform, it supports efforts to defend civil liberties and human rights across Europe, address the challenges of migration, and fight discrimination—including Islamophobia and the structural discrimination against Roma.“

    „Europa als der Prototyp für eine offene Gesellschaft und Wirklichkeit“ – das ist nur eine andere Formulierung für Kippings „Kontinent für alle“.

    Und wie auf Bestellung widmet sie denn auch den Roma eine eigene Betrachtung.

    Unterm Strich ist sich Frau Kipping ein Herz und eine Seele mit der Parole der Euro-Kanzlerin, „wir schaffen das“, was auch immer es sein wird.

    Sicher, man schafft alles, Menschen schaffen es sogar in Baltimore zu leben, eine Hafenstadt mit etwa 600 000 Einwohnern, eine Stadt ohne Arbeit, eine Stadt der Korruption und des Präkariats mit einer höheren Kriminalitätsrate als die meisten Multimillionenstädte in der 3.Welt. Eine Zeit lang rangierte sie in UN-Statistiken auf Platz 2 hinter Mogadischu und auch in Mogadischu schaffen es Menschen zu leben.

    Zudem ist Baltimore eine Stadt, in der die verschiedensten Ethnien in gegeneinander Krieg führende Banden organisiert sind.

    Nicht, weil die Leute in Baltimore böser wäre als woanders, sondern weil die Stadt ein Schmelztiegel der Einwanderung in die USA war und was illegale Einwanderung betrifft immer noch ist, nur ihre Funktion als bedeutender Industriehafen und damit ihre wirtschaftliche Struktur lange verloren hat.

    Jenseits von Gut und Böse analysiert ist die Balitmoreisierung der europäischen Städte der reale Kontinent für alle, welchen Frau Kipping vorbereiten hilft.

    Entwurzelte Gestalten im Krieg aller gegen alle, deren einziger sozialer Bezugspunkt die Ethnie ihrer Herkunft ist.

    Da das nun schon ziemlich lange geworden ist, komme ich an dieser Stelle zum Fazit, nicht ohne den Hinweis, dass ein weiteres Anliegen des Herrn Soros, Fluchtursache Klima, natürlich von Frau Kipping als feststehende Tatsache beschrieben wird, obwohl die Wissenschaft sich auch in Sachen Klimawandel völlig uneins ist.

    Frau Kipping proagiert lediglich Phantasien, untermauert durch Leidensgeschichten, die dem Leser ein schlechtes Gewissen einimpfen sollen, nur weil er „das Glück hatte, in einem reichen Land geboren worden zu sein“.

    Alles in diesem Text ist Anklage und inkohärent. Das Wesentliche kommt nicht zur Sprache, nämlich: Leid und Elend, welche in den Regionen, die sie beschreibt, auftreten, sind die dunkle Seite der Moderne wie wir sie kennen! Sie sind nicht als individuelle Schuld anlastbar, sie sind systemische Auswirkungen.

    Es gab Ansätze, das umzubauen.

    Der Sowjet-Kommunismus war einer. Der wurde abgelehnt.

    Das Libyen Gaddafis war einer, wenn auch nur regional. Dessen Vernichtung bewertet Frau Kipping positiv.

    Für neue Vorschläge, die Probleme der modernen Welt zu lösen, sind sehr viele Menschen offen, auch viele derer, die meisten nehme ich an, welche Frau Kipping pauschal als „Rechtspopulist*innen“ beschimpft.

    Aber Probleme werden nicht gelöst, indem man neue hinzuaddiert. Darin ist sie konsistent, Regime Change Kampagnen und Massenmigration sind 2 Bestandteile einer Strategie, die sie beide propagiert. Den Rest dieser Strategie und ihre Rückwirkung auf die Lebensbedingeungen in Europa lässt sie vorsichtshalber weg.

    Frau Kipping drückt allen Verachtung aus, die anderen Konzepten folgen als ihrem linksstudentischen Hypermodernismus. Sie untersucht Phänomene und die Zusammenhänge, in welchen sie auftreten, nicht, prüft keine Argumente, sie betreibt ausschließlich Ideologie, zählt auf, was sie stützen kann und blendet aus, was sie in Frage stellen könnte.

    Ich halte Frau Kipping meine Auffassung entgegen, dass ein Europa aus prosperierenden, suveränen und gleichberechtigten Nationen sehr viel zur Behebung, wenigstens Linderung, der globalen Probleme beitragen kann, ein geschleiftes Europa aber niemandem nutzt.

    Da kommt mir noch ein weiterer Gedanke: Will Frau Kipping vielleicht die Partei Die Linke als deutsche Filiale der amerikanischen Präsidentschaftskandidatin Hilary Clinton positionieren? Ah ja, genau, Soros ist ja einer von Clintons sehr spendablen Wahlkampfsponsoren.

    Die sprachlichen Angriffe wie sie aus dem Bundstag auf Gegner der aktuellen Bundestagspolitik, so auch von Frau Kipping, geführt werden gleichen sich auf das Haar.

    So wirft Clinton Trump vor, Hassreden zu halten und das Land zu spalten:

    Es ist die selbe Rhetorik, die überall auftritt, wo diese westlichen NGOs aktiv sind, die selbst nur ein Mittel sind um Hass zu verursachen und Menschen gegeneinander zu verhetzen.

    In Indien, so erfuhr ich aus der Klatschpresse, wurde eine Kampagne gegen den Schauspieler Shah Rukh Khan vom Zaun gebrochen, weil er sich nicht gegen Hassreden positionieren würde.

    Es ist eine globale Kampagne, ebenso global wie die Color-Revolutions der Jahre seit dem Jugoslawienkrieg.

    Die Migrationswaffe ist eine der perfidesten, bösartigsten und zynischsten, die je erfunden wurde, denn wie kann man damit umgehen?

    Man kann die Leute nicht um Niemandsland verrecken lassen und man kann nicht das eigenen Land schleifen lassen.

    Die Visegrad-Staaten setzen auf Abschreckung und schreien laut in die Welt: "Wir nehmen keine Moslems!"

    Das ist nicht nett und es klingt für Oberflächliche diskriminierend.

    Aber in Wirklichkeit ist es viel menschenfreundlicher, als die deutsch-dominierte Politik.

    Jeder Migrant aus islamischen Ländern weiß damit, Polen, Tschechische Republik etc. kommen für ihn nicht in Frage und macht sich gar nicht erst Hoffnungen, die nicht erfüllt werden können.

    Und wer dort hin will, hat den Weg, den es immer gab, über die Beantragung eines Visums.

    Es herrschen klare Verhältnisse.

    Viel wird über Rechtsruck in der Gesellschaft geredet, hier wie jenseits des Atlantik.

    Ich sehe nicht, dass dieser Rechtsruck stattgefunden hat.

    Dieses Buch ist ein sehr gutes Beispiel für was ich sehe: die Linke ist für Arbeiter, Handwerker, Geringverdiener, Arbeitslose, unteren Mittlestand etc. keine Option mehr!

    Katja Kipping hat keinerlei Begriff von der Realität, weder der gesellschaftlichen noch der ökonomischen, sie weiß nicht wie das Leben von Menschen funktioniert, die nicht wie sie vom Steueraufkommen gepampert werden. 

    Sie kann nicht zuhören, sondern diskriminiert jeden, der ihre studentische Phantasie-Ideologie nicht teilt.

    Sie ist außenpolitisch untragbar, weil sie nicht nur den Menschen in Deutschland, nicht nur den Staaten der EU, sondern der gesamten Welt vorschreiben will, wie sie zu leben habe, mit Ausnahme von Israel und den USA. Dabei ist sie absolut inkonsequent in ihrer Argumentation, denn wenn es ihr passt, sind Staatsgrenzen wichtig, siehe den Vorwurf an Russland wegen der Krim, passt es ihr nicht, gelten für sie keine Staatsgrenzen.

    Sie weiß  nicht viel, sie kann nicht differenzieren, wie das Beispiel mit Hisbollah und saudisch-türkisch betriebenen Terrororganisationen belegt, die sie alle als Fundamentalisten und Terroristen beschreibt.

    Frau Kipping definiert die Clinton-Soros-Politik als das neue Links.

    Damit verschärft sie jedes Problem und hilft keiner Lösung.

     

    Katja Kipping: Wer flüchtet schon freiwillig

    Westend Verlag

    ISBN: 978-3-86489-133-5

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