• Tag Archives Dritter Weltkrieg
  • Ein paar weitere Berichte zu Beni Walid

    Da ja die libyschen Demokraten niemanden zulassen, der unabhängig berichten könnte, die Amis seit Stevens die Unterhosen in Dünnpfiff eingeweicht haben und Russen sofort terrorisiert werden, wenn sie libysches Territorium betreten kann man derzeit kaum mehr Info finden. Xinhua hat einen Korrespondenten in Tripolis, allerdings sind die Berichte in englischer Sprache nur sehr knapp und bieten derzeit keine zusätzliche Information.

     

     

     

     

     

    Es entspricht nicht der Wahrheit, dass die Videos von den Nutzern entfernt wurden, wie YouTube angibt!

    Den RT-Video verlinke ich jetzt mal mit RT direkt:

     

     

     

    Es ist bemerkenswert, dass YouTube diese Berichterstattung sperrt!

     

    Und noch von telesur:

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  • Demokratie westlicher Prägung heißt: schlachte jeden, der nicht den Lords of the Western World dient!

    Von Beni Walid hören wir, dass die Stadt nach 3 Wochen Belagerung und Beschuss, bei dem auch von chemischen Waffen die Rede ist, den Widerstand aufgegeben hat.

    Das ist ein weiteres Beispiel für was ich schon oft gesagt hatte: lernen sie daraus, dass was unsere Politiker und Medien zukünftigen zu bekriegenden Staaten vorwerfen genau das ist, was die NATO-Allianzen in diesen kommenden Kriegen tun werden!

     

     

    Ein paar Definitionen, wie sie Minister Farrakhan auf seiner Oct. 21 Ansprache ausführt:

     

     

    Wir brauchen aber gar nicht so weit weg gehen. Louis Farrakhan spricht zu den Bürgern der USA und benennt deshalb den Niederschlag des Problems in den USA.

    Wir leben in Europa. Also benennen wir es hier. Korporatokratie ist das Schlüsselwort.

    Wir erleben, wie die südlichen Kulturen Europas ausgelöscht werden, ihre Völker den nordischen unterworfen. Deutschland ist wieder im Zentrum der Kritik, die Griechen begrüßen Merkel als Erbin des Nazifaschismus.

    Und es macht den Anschein, man kann es ihnen nicht verdenken: alle Politiker von LINKE bis FDP plustern sich auf als die Herren und Herrinnen der Welt, links ein bisschen freundlicher – "Man muss den armen Krüppeln helfen, investieren" – in Kreisen um Merkel ein bisschen ehrlicher: "Hungert für unsere Neue Weltordnung!".

    Stolz präsentiert man sich als Wegweiser der Völker und die deutsche Presse feuert an in einem Unisono, gegen das die Presselandschaft der ehemaligen UdSSR wie Meinungsvielfalt aussieht.

    Aus sonstiger linker Ecke – und mit Links meine ich nicht Leute, die das Instrumentarium des Marxismus gelernt haben und anwenden können, die gehören längst zu den neuen Konservativen – wird die Karte vom bösen Deutschen gespielt.

    Sicher, auf diesem Schachbrett ist Deutschland die Dame und Griechenland der Läufer, der strategisch geopfert wird.

    Aber sie sind eben beide Figuren auf dem Schachbrett und keiner ist ein Spieler.

    Es ist auch nicht so, dass die griechische Kultur einer deutschen Kultur weichen solle – Deutschland hat längst nur mehr Rudimente von Kultur.

    Das deutsche Bildungswesen ist seit Jahrzehnten ein Schlachthaus der Kultur und eine Zuchtanstalt für funktionierende Sklaven korporativer Interessen.

    Der Deutsche hat bewiesen, dass er in seinen Anlagen die perfekte Kreatur ist, eine korporativen Interessen unterworfenen Welt zu schaffen.

    Hitler war die Rache Deutschlands für die Versailler Verträge. (übrigens war Lenin einer der schärfsten Kritiker der Versailler Verträge, aber der war ja Bolschewik und hatte somit nichts mitzureden).

    In nur wenigen Jahren hatte Hitler aus einem darniederliegendem, siechendem und verzweifeltem Haufen eine Maschinerie geformt, die Weltreiche zu Fall brachte und ein Territorium eroberte und verwaltete, welches dem antiken Rom spottete, das im Laufe von Jahrhunderten erobert wurde.

    3 Dinge waren dazu nötig: unbedingter Gehorsam, Pflichtbewusstsein bis zur Selbstverleugnung, Mobilisierung der individuellen Leistungsfähigkeit bis ins Grenzenlose.

    Natürlich kam das 3. Reich in der selben Zeitraffer zu Fall wie der Untergang des römischen Reiches Jahrhunderte gedauert hatte. Die Relation von Aufstieg und Fall des römischen und des deutschen Reiches gleichen sich.

    Man erkannte wohl in den Kreisen der Schachspieler, der Deutsche ist nützlich, aber er muss geformt werden, und auch das war klar zu sehen, er ist gut formbar.

    Die wichtigste Voraussetzung: man muss ihm das Selbstbewusstsein auspressen! Und das ist der eigentliche Sinn des permanenten Holocaust- und Antisemitismusbeschusses durch die Medien: die Anerziehung des schlechten Gewissens. Ein schlechtes Gewissen schwächt den Charakter aber treibt den Diensteifer an.

    Man kann sagen: die Bundesrepublik Deutschland war das perfekte Versuchslabor der Umerziehung im Nazionsweitem Ausmaß.

    Als ich noch Kind war, sind es 2 Millionen Juden gewesen, die in KZs vernichtet wurden, dann wurden es 3 Millionen, heute sind es 6 Millionen, Zahlen, die wachsen und gedeihen.

    Ich habe nie einen Menschen kennengelernt, der etwas gegen Juden hat, dennoch höre ich seit 30 Jahren und länger von einem ständig wachsendem Antisemitismus, dem es entgegenzutreten gelte.

    Will man die Deutschen wider ihre eigenen Interessen zum Krieg gegen den Iran aufstacheln, so erklärt man den iranischen Präsidenten zum "Holocaustleugner".

    Ganz ehrlich:  ich leugne den Holocaust nicht, er ist mir schlicht Scheißegal! Er war spätestens 20 Jahre vor meiner Geburt beendet. Genausogut könnte man den Italienern permanent die Gräuel, welche die Armeen und Besatzungsverwaltungen Julius Cäsars, von denen die antiken Autoren berichten, vorwerfen. "Oh mein Gott!", schreien die Heuchler auf, "Das ist ja ein Schlag ins Gesicht der Opfer des NAZIFaschismus!" Und? Haben die Opfer des römischen Reiches nicht gelitten? Ist es nach dieser Logik kein Schlag ins Gesicht seiner Opfer, ihn im Lateinunterricht und sonstwo zum Helden zu verklären?

    Oder ist es nicht vielmehr ein Schlag in die Gesichter, ständig den Holocaust und Antisemitismus als Waffe zur Durchsetzung von Herrschaftsinteressen einzusetzen?

    Das eine ist ein paar Jahrzehnte her, das andere ein paar Jahrhunderte, für die Menschen der Gegenwart von geschichtlicher Bedeutung aber von dieser Gegenwart lange überholt.

    Die kleine Stadt Beni Walid läuft Gefahr ausgelöscht zu werden wie die kleine Stadt Tawerga ausgelöscht wurde, weil sie sich die Demokratie und Freiheit nimmt, weiterhin nach Grundsätzen der Jamahirija zu leben. Der zaghafte Versuch Russlands, die "Weltgemeinschaft" aufzurufen, verbal dagegen zu protestieren und eine friedliche Lösung anzumahnen wurde von der Avantgard für Demokratie und Freiheit untergebuttert.

    Am gleichen Tag bombardiert Israel Fabriken im Sudan.

    Am gleichen Tag spielen Terroristen in Syrien mit Stingerraketen.

    Am gleichen Tag begehen irgendwo in Europa Menschen Selbstmord, weil ihnen das Leben unter EU-Bedingungen nicht mehr lebenswert scheint.

    Es ist ja Demokratie. Wer seinen Wahlzettel in die Urne geworfen hat, hat unterschrieben, dass die Herrschenden tun und lassen können was sie wollen. Was demokratische Parteien beschließen ist Volkes Wille. Wer anders will ist Untermensch.

     

     

     

     

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  • Das in Südkorea niedergegangene Ding aus einer anderen Welt Ban Ki Moon fordert nicht etwa die Türkei auf, den Angriffskrieg gegen Syrien einzustellen, sondern fordert Syrien auf, sich zusammenschießen zu lassen

    Der 3. Weltkrieg steht bevor, ich warne seit Monaten, richten sie sich darauf ein!

    Es wird keine Möglichkeit geben ihn zu verhindern aber vielleicht gibt es Möglichkeiten ihn zu überleben.

    Manch einer mag sich ja ganz toll vorkommen, wenn es nicht im November eskaliert, was der nächste mögliche Termin ist, nicht 2013, was der übernächste mögliche Termin ist, nach dem Motto: "Hohohohhahahahihihi, Ich hab recht gehabt hähä".

    Es geht hier nicht um Rechthaberei. Seien sie froh, wenn es erst in 4 Jahren so weit ist und nutzen sie die Zeit ihr Überleben zu sichern.

    Mehr ist aufgrund des aktuellen Bewusstseinszustandes der Gesellschaft nicht drin!

    Versuchen sie ein paar Dinge beiseite zu schaffen, die ihnen beim Wiederaufbau danach nutzen können und eignen sie sich Know How an, das sie brauchen werden.

    Dieser Krieg ist das notwendige Ergebnis der Annihilierung des COMECON, also des von der UdSSR aufgebauten wirtschaftlichen Netzwerks.

    Die Ressourcen des Planeten sind begrenzt. Die westlichen Eliten haben viel zu verlieren.

    Sie verlieren es alleine dadurch, dass die Länder außerhalb der NATO-Zone sich unter globalen kapitalistischen Voraussetzungen sich ein menschenwürdiges wirtschaftliches Auskommen schaffen.

    Darum muss dieser Krieg sein: je eigenständiger und wohlständiger diese Länder werden, um so mehr verliert der Westen.

    Der Wahlsieg Hugo Chavez in Venezuela ist ein Meilenstein fortschreitenden wirtschaftlichen und sozialen Fortschrittes für Lateinamerika.

    Das Atomprogramm Irans kennzeichnet fortschreitende technologische Unabhängigkeit vom Westen.

    Das sind nur Signifikanten.

    Der Westen versucht mit der Vernichtung des Nationalstaates entgegen zu wirken.

    Eine kosmopolitische herrschende Klasse gegenüber lokal festsitzenden verelendenden Massen, egal ob in Indien, Brasilien, Europa, USA oder sonstwo.

    Die Sicherheitsorgane der Staaten als Schutzwall zwischen den beiden verbliebenen Klassen.

    Das alte, ehrwürdige Griechenland ist heute das Schaufenster zu der Hölle, in die auch wir stürzen werden, machen sie sich keine Illusionen!

    Die Dummköpfe der westlichen Welt haben gejubelt: Hurrah, Hurrah, wir haben die UdSSR zerschlagen, wir haben den Kommunismus besiegt, Demokratie über Diktatur!

    Es war schon damals absehbar, dass es genau jene Diktatur war, die auch dem Westen den Wohlstand gesichert hatte.

    Hättet ihr Schwachköpfe, und zu denen gehört auch Willi Brandt, Chruschtschows Kompromissvorschlag von der friedlichen Koexistenz angenommen, ihr könntet heute noch sorgenfrei leben.

    Das klassische Problem des Sophismus, oder wie Schopenhauer es nennt, der erristischen Dialektik: egal ob richtig oder falsch, Sinn oder Unsinn, Hauptsache ich habe recht und meine Eitelkeit wird gestreichelt.

    Und dieser kurze Moment des Eitelkeitsorgasmus war leider leider der Strick, den ihr euch selbst um den Hals gelegt hattet.

    Aber wozu in der Vergangenheit wühlen, es ist zu spät.

    Ich nehme an, der Südkoreaner Ban treibt sein eigenes Spiel, weil er den Norden zerschlagen wissen will. Anders lässt sich seine geradezu psychotische Knechtschaft gegenüber der Aggressionspolitik des Westens nicht erklären. Aber das ist eigentlich nur Spekulation.

    Sehen sie den Tatsachen ins Auge. Bereiten sie sich auf den Krieg vor oder gehen sie zu Grunde!

    Eine andere Wahl haben sie nicht mehr.

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  • Bashar Ja’afari (Syrian Arab Republic) on Syria-Turkey Tensions – Security Council Media Stakeout (4 October, 2012)

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  • Syria Does Not Want a War With Turkey – Ziad Fadel

     

     

     

     


    Hier noch ein Bericht eines türkischen Bloggers vom 30.09.2012 über die Situation an der syrisch-türkischen Grenze.

     

     

    Und hier noch der Kommentar von Syriangirl:

     

     

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  • Es gehört zum Charakter eines Verbrechers, das Opfer zu beschuldigen

    Die Türkei führt seit Monaten Krieg gegen Syrien. Sie wurde auf der UN-Blabla-Versammlung auch wiederholt genannt als einer der Staaten, die sich in Syriens innere Angelegenheiten einmischen.

    Sie stellt den Terroristen sich als Hinterland zur Verfügung.

    Aus mehreren Gründen ist es ausgeschlossen, dass die syrische Armee beabsichtigt eine Granate auf türkisches Territorium abgefeuert hat:

    Erstens wäre der Zeitpunkt reichlich spät. Sie hätten seit Monaten Terrorlager in der Türkei angreifen können.

    Zweitens: hätte Syrien angegriffen, hätten sie eben ein solches Terrorlager anvisiert und nicht irgend ein Dorf.

    Drittens: in den Tagen vorher haben sich mehrere lateinamerikanische, asiatische und afrikanische Staaten und Russland stark gemacht für die Einstellung der Unterstützung für die Terroristen durch Saudis, Türkei, Katar USA und Staaten Europas. Warum sollte Syrien seine Freunde brüskieren mittels eines militärisch völlig wertlosen Angriffs?

    Es besteht bei schweren Waffen immer die Möglichkeit eines Querschlägers, einer verirrten Granate etc. Man kann jetzt noch nicht ausschließen, dass dies ein solcher war.

    Sehr viel wahrscheinlicher aber ist eine False Flag Operation durch die Terroristen.

    Sie haben in dieser Woche Autobomben gezündet, sie haben den Markt von Aleppo niedergebrannt.

    Der UN-Summit lief nicht besonders gut für die NATO. Pipi Netanjahu wurde weltweit ausgelacht, sogar amerikanische Fernsehkomödianten haben sich über ihn lustig gemacht. Die USA konnten sich mit nichts durchsetzen, es wurde offen darüber gesprochen, dass die wirtschaftliche Krise der USA ein weltweites Problem ist und sie als Führungsmacht der Welt nicht taugt und nicht erwünscht ist.

    Dass etwas geschehen wird war absehbar.

    Von Erdogan ist bekannt, dass er ein Kleingangster ist. Sein Bruder ist in kriminelle Machenschaften verwickelt und Erdogan hat Geld für ihn gewaschen. Das ist was man weis – was mag es noch geben, das man nicht weis?

    Erdogan ist in Sachen Souveränität anderer Länder missachten und militärischer Aggression kein Weisenknabe: regelmäßig fliegt die Türkei Angriffe auf den Irak trotz des Protestes der irakischen Regierung. Syrien war aufgrund internationaler Vereinbahrungen im Libanon engagiert und hat nie ein Nachbarland angegriffen.

    Was die Yanks dazu sagen, können wir getrost in den Bereich „Nachrichten aus Absurdistan“ verweisen, die tatsächliche Zahl der Länder, die sie alleine durch ihre täglichen Drohnenmorde terrorisieren, ist unbekannt.

    Eine interessante Mitteilung steht in der österreichischen Zeitung „Die Presse“: „Die türkischen Behörden hatten bereits vor dem Zwischenfall die Bewohner des Gebiets aufgefordert, sich von der syrischen Grenze fernzuhalten. Mehr als hundert türkische Schulen sind wegen der Kämpfe in der Region seit zwei Wochen geschlossen.“ – aaaah, Nachtigall ick hör dir trabsen! – zufällig vor dem UN-Summit werden Warnungen ausgegeben und die Schulen geschlossen, und zufällig am Ende des Events knallt es!

    Eine Regierung, die Orte in Nachbarländern bombardieren lässt und die ihr unterstellten Behörden betrügt wie ein Drogenkartell, denn wenn ich von Erdogans Machenschaften weis, dann können seine Regierungskumpels mir nicht sagen sie wüssten von nichts,  spielt die Empörten. Mir ekelt.

    Das entscheidende Problem ist, dass der NATO-Bluthund Türkei nicht aufhören wird, bis Syrien keine andere Wahl mehr hat als zurück zu schlagen.

     

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  • Nadja und die Saudis

    Das klingt jetzt so, als habe es nichts miteinander zu tun.

    Hat es ja auch nicht – es sei denn, man liest Springers Welt.

    Eine Beschäftigung, die höchst unerquicklich ist, aber unvermeidbar, da diese Zeitung die Blaupause für die allgemeine Propagandapresse ist.

    Was heute in BILD oder Welt steht, steht morgen in allen anderen Zeitungen, Man muss wissen, was die Propaganda sagt, denn leider spiegelt sie in Deutschland die Meinung der Bevölkerungsmehrheit, oder besser formuliert, die Propaganda ist der Rattenfänger und die Bevölkerungsmehrheit sind die Kinder, die seinem Geflöte in den Abgrund folgen.

    Wir hatten ein Haberfeldtreiben gegen ein junges Mädchen aus Mecklenburg-Vorpommern, gar nicht wegen etwas, das sie selbst getan hätte, sondern weil sie mit einem Typen etwas hat, der nicht ganz PC ist.

    Er bewegte sich in rechtsradikalen Kreisen, was er jetzt nicht mehr tut.

    Man wirft also auch ihm etwas vor, was einmal war und nun gar nicht mehr ist! Könnte man als Erfolg im Kampf gegen NAZI-Faschismus betrachten, aber der Pogrom-Mob will Blut sehen, das Ziel ist nicht, nationalsozialistisches Gedankengut wirkungslos zu machen, das Ziel ist die Menschenjagd!

    Und haben wir gestern noch befriedigt festgestellt: OK, man hätte dem Mädchen eine Menge Leid ersparen können, aber jetzt kehrt sie ja in die Rudermannschaft, in ihrem Falle Frauschaft, zurück, so stellen wir heute fest: Springers Welt tarockt nach!

    Es ist nämlich so:

    Ich zitiere:

    „Mit am Tisch saß bei dem klärenden Gespräch auch ein Mann, der als Vertrauter der jungen Ruderin bezeichnet werden kann: Hans Sennewald (52), Vorsitzender des Landesruderverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LRV), Vize-Chef von Drygallas Heimatverein ORC Rostock und Vater von Drygallas Ruderpartnerin Ulrike (23). In der kontroversen öffentlichen Debatte über Drygallas Freund und ihre Eignung für weitere Auswahlnominierungen redete Sennewald stets Transparenz das Wort. Er erweckte den Eindruck, den DRV schon vor Olympia über die brisante Beziehung unterrichtet zu haben.

    Über ein wesentliches Detail in seiner eigenen Vita hingegen mag der LRV-Vorsitzende nicht reden: Rund fünf Jahre lang führte das Ministerium für Staatssicherheit ihn unter dem IM-Decknamen „Alexander“. Laut Akte berichtete er bis 1989 als Mitglied der DDR-Nationalmannschaft fleißig und „ehrlich über das Verhalten der Sportreisekader“.“

    Dieses ganze „Da Schdosi, da Schdosi–„Gesabber nervt sowieso und ist auch noch lächerlich.

    Eine derart lückenlose und vollständige Überwachung und Durchleuchtung aller Lebensbereiche, wie sie in der BRD gepflegt wird, dagegen ist „da Schdosi“ ja nun wirklich infantil.

    Nicht nur, die tausenden Daten, die über jeden Bewohner des Landes gesammelt werden, die zahllosen VS- und MAD-Spitzel, die überall unterwegs sind.

    Das permanente Durchforsten auch noch der privatesten Dinge, nicht nur durch Staatsschutzbehörden, sondern durch jede Behörde. Beispielsweise das Schnüfflergezücht der Hartz-Behörden, die im Privatleben der Hartz-Delinquenten rumschnüffeln  und von sich keinesfalles  in Zweifel ziehen, sie seien noch vollwertige Menschen.

    Lückenloser, überprüfbarer Lebenslauf, wenn man auch nur einen geringfügigen Zuverdienstjob sucht.

    Auskunftsbereitschaft gegenüber Behörden und Überwachungsapparat von Ausbildern, Arbeitgebern etc. hinter dem Rücken des Lehrlings, Angestellten etc.

    Und so weiter. Die ganze Geschichte um Nadja stinkt zum Himmel auch genau deswegen, weil es eine gnadenlose Ausspioniererei und Rufmordkampagne gegen ein Individuum ist.

    Wer heute noch über Schdosi redet, der ist echt dumm wie Brot.

    Oder liegt das Böse darin, dass da Schdosi zur Verteidigung der DDR tätig war, und da ist alles böse, die Totalüberwachung in der BRD ist aber zur Verteidigung der Demokratie und da ist alles gut?

    In den USA ist das endgültige Verschwindenlassen von Menschen, auch amerikanischen Staatsbürgern, ohne Gerichtsverhandlung aufgrund eines oberflächlichen Verdachtes zur Verteidigung der Demokratie bereits etabliert oder das Wegbomben 16jähriger Buben zur Verteidigung der Demokratie und was in den USA üblich ist, wird kurze Zeit später auch in der BRD Usus.

    Aber das ist es eigentlich noch gar nicht, worum es hier geht: es setzt die Geschichte mit dem bösen NAZI-Freund, der kein NAZI mehr ist fort: nämlich nicht Nadja Drygalla war IM des Ministeriums für Staatssicherheit, das konnte sie ja schlecht, immerhin ist sie ja erst am 31.03.1989 geboren worden und sogar Springer-Presse kann einem einen Monat alten Säugling nicht unterstellen, für einen Geheimdienst gearbeitet zu haben, es geht schon wieder darum, dass Nadja Drygalla böse sein soll, diesmal weil der Vorsitzende des Ruderverbandes böse sein soll!

    Und jetzt nicht mehr NAZI, jetzt wegen Tätigkeit zur Verteidigung eines dem Antifaschismus und Kommunismus verschriebenen Staates.

     

    Und hier kommen die Saudis ins Spiel.

    Die gleiche Ausgabe von Springers Welt stellt nämlich folgende These auf:

    „Viele Muslime fordern Respekt gegenüber ihrem Propheten Mohammed. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie diesen auch anderen Religionen erweisen. Über das Messen mit zweierlei Maß.“

    Und sie begründet diese These mit folgendem:

    1. „Doch was der Großmufti von Saudi-Arabien [Scheich Abdul Asis bin Abdullah] da am 12. März in einem religiösen Gutachten forderte, konnte den studierten Theologen nicht kalt lassen: Auf Anfrage einer Delegation aus dem Emirat Kuwait hatte Scheich Abdul Asis bin Abdullah erklärt, es sei notwendig, alle christlichen Kirchen auf der arabischen Halbinsel abzureißen.

    Warum Moslems jetzt böse und doppelmoralisch sein sollen wird dargelegt anhand des herzallerliebsten Verbündeten des Westens im Krieg gegen alle Moslems, die das saudische Sektierertum ablehnen!

    2. „Ein Kämpfer der „Freien Syrischen Armee“ posiert da vor einem Auto, in der Rechten hält er ein Sturmgewehr, in der Linken ein offensichtlich aus einer Kirche gestohlenes Kreuz, um den Hals hat er sich das Priestergewand gehängt. Kurz zuvor hatten Rebellenkämpfer die armenische Kirche und christliche Schule geplündert.“

    Also: um zu begründen, dass die Moslems böse sind und der Schmähfilm freie Meinungsäußerung, werden genau jene Kreaturen ins Feld geführt, die von der Springerpresse gegen die betont toleranten Staaten Libyen und Syrien zu Kämpfern für Demokratie und Freiheit erklärt werden und täglich von der gesamten deutschen Mainstreampresse bejubelt! – vor welchen alle denkenden Menschen, angefangen mit kleinen Bloggern wie mir bis hin zur russischen Regierung permanent genau auch aus diesem Grunde ständig warnen!

     

    Mir fällt nichts mehr ein!

    Wer unter multipler Persönlichkeitsstörung leidet, gehört in die Psychiatrie!

    Unsere bezahlte Journaille leidet darunter!

     

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  • Marcel Cartier: Hands off Syria

    Ich lese öfter, dass es Unstimmigkeiten zwischen USA und Frankreich gäbe, dass die USA einen militärischen Überfall auf Syrien ablehnten.

    Ich persönlich rate davon ab, das so einzuschätzen.

    Bis zur Wahl im November werden die Amis in der Sache wohl nicht aktiv, aber generell ist das nur Show. Hollande repräsentiert offiziell die Linie, welche gültig ist. Washington hat das Problem, den Krieg dem amerikanischen Volk nicht schmackhaft machen zu können. Aber wenn Frankreich eine Initiative ergreift, kann man ja notgedrungen nicht abseits bleiben.

    Inzwischen haben sie auch Angst, dass die Salafiten zu übermächtig werden. Daher kritisiert man jetzt beide Seiten. Und nutzt gleich beide Seiten, einen Angriff zurechtfertigen.

     

    Ich habe heute diesen kleinen Video aus einem Song von Marcel Cartier gemacht und einer Reportage von Yara Saleh. Die junge Lady ist schon wieder an vorderster Front im Einsatz:

     

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  • Der 3. Weltkrieg als notwendiges Ergebnis des westlichen Freiheitsbegriffes

    Ein wesentliches Problem der Kommunikation, das die Erkenntnistheorie nur feststellen kann aber für das es keine Lösungsansätze gibt, ist, dass man eine Erkenntnis aus dem Zustand der Realität nur einer Person vermitteln kann, welche die Erkenntnis bereits selber gemacht hat und sie nur noch nicht symbolisch umsetzen kann.

    Mit Symbol meine ich hier durchaus Sprache, Bild, Ton.

    Sprache, füge ich hier der Ergänzung an, besteht auch nur aus geordneten Symbolen. Ein Wort ist ein Symbol, eine Grammatik eine Ordnung.

    Ein Musikstück besteht aus akustischen Symbolen, ein Motiv, ein Thema, eine Melodie oder die Instrumentation wirken dadurch, dass sie Assoziation hervorrufen, mit etwas, das dem Hörer dadurch symbolisiert wird. Weshalb ja Musik, die nicht auf der dur/moll-Tonalität basiert nur einen sehr begrenzen Kreis Hörer erreicht, wohingegen rein industriegefertigte Schlager, die gar nicht musikalisch gebaut sind sondern auf psychologische Reflexe spekulieren No 1 Hits werden können.

    Und auf gleiche Weise wirkt das Bild als optisches Symbol. Wir alle kennen das Bild vom ausgemergelten Mann hinter Gezäun aus Bosnien, welches zur Kriegsvorbereitung gegen Jugoslawien eingesetzt wurde. Tatsächlich war es nur ein dünner Mann in einem Zeltlager der am Zaun steht, der Betrachter wurde aber sofort an Menschenvernichtung in KZs erinnert.

    Kommunikation ist der Austausch von Symbolen wage ich jetzt mal zu behaupten. Was denn eine der häufigsten Ursachen vieler Kommunikationsprobleme erzeugt: die Beteiligten an der Kommunikation verknüpfen die Symbole unterschiedlich.

    Der Prozess der Verknüpfung ist unbewusst und findet in blitzartigen Zeiträumen statt.

    Es gib weit mehr Ursachen für Kommunikationsstörung, aber die gehören jetzt nicht hierher.

    Und das ist das Problem, das wir haben, wenn wir gegen Propaganda anreden. Ein Mensch muss der Propaganda bereits misstrauen, wenn er an die Realität, welche durch die Propaganda verfälscht wird, herangeführt werden soll/will.

    Symbole funktionieren danach, wie sie auf Gewohnheiten beruhen.

    Als Beispiel wieder das Bild des bosnischen Mannes:

     

     

    Würden wir nicht täglich in irgendeiner Weise mit der gängigen Vorstellung über die NAZIzeit konfrontiert, wäre dieses Bild als Instrument der Kriegsvorbereitung nicht in entsprechender Weise wirkungsvoll.

    Wer von NAZIzeit gar nichts weiß, könnte schlicht einen ausgemergelten Mann am Zaun sehen. Wer in einem äthiopischen Flüchtlingslager aufgewachsen ist, sieht einen unterernährten Menschen in einem Lager.

    In einem Artikel, der auf „Arbeiterfotografie“ zu finden ist, beschreibt  Thomas Deichmann den Hintergrund des Bildes folgendermaßen:

    “Im mehrstündigen Filmmaterial, das aufgenommen und tags darauf in Budapest bearbeitet, nach London gesendet und abends ausgestrahlt wurde, fanden sich auch Aufnahmen von Gesprächen der Journalisten durch den Stacheldrahtzaun hindurch mit Muslimen, darunter Fikret Alic. Diese Aufnahmen, die den Eindruck erweckten, das Lager sei von Stacheldraht umgeben, kamen zustande, indem Marshall und ihr Kameramann Irvin von einer Strassengabelung von Süden her das mit Stacheldrahtzaun umzäunte Grundstück betraten. Dort gab es vor dem Krieg Agrargüter zu kaufen, und auch Baugeräte wurden dort früher untergebracht. Um das Material vor Diebstahl zu schützen, wurde lange vor dem Krieg ein Stacheldrahtzaun errichtet. Die Journalisten passierten zunächst das Trafohäuschen und die Scheune und näherten sich dann dem Stacheldrahtzaun an der Nordseite, wo sich rasch Neugierige versammelten. Vom Innenbereich dieses Grundstücks wurden die berühmten Aufnahmen gemacht.“

     

    Die beiden Begriffe, mit welchen heutzutage schlicht alles begründet wird, sind Demokratie und Freiheit.

    Damit das hier nicht zu lange wird, beschränke ich mich auf den Begriff der Freiheit. Sie wollen ja heute auch noch etwas anderes lesen, und nicht nur die Exegesen des Herrn Johannes Löw.

    Für sich genommen ist dieser Begriff so sinnfrei, dass er mit jedem beliebigen Inhalt gefüllt werden kann.

    Freiheit an sich meint nur die Abwesenheit von Begrenzungen oder Zwängen.

    Damit drückt die Tatsache des Wortes bereits eine Unfreiheit aus, weil es zwingend nach einem Kontext verlangt: die Freiheit wovon und die Freiheit wofür.

    Als erstes unterliegt der Mensch dem Zwang zu essen und zu trinken.

    Wird der menschliche Körper schlecht genährt, leidet er Schaden, wird er gar nicht genährt, geht er ein. Damit ist dem Menschen von Natur aus ein Zwang gesetzt.

    Weitere Zwänge sind etwa, dass der menschliche Körper nur unter bestimmten Temperaturen funktionieren  kann und folglich nur bestimmte Umgebungen verträgt. Er verträgt nur eine gewiße Elememtardichte, so beschädigt es ihn, zu lange im Wasser zu sein und allzulange zerstört ihn.

    Wir sind daran gewöhnt, Westen hieß Freiheit und Demokratie, Osten hieß Unfreiheit und Diktatur.

    Tatsächlich galt in der UdSSR nur ein anderer Begriff von Freiheit:

    Als erste Pflicht hatte der Staat für die gesamte Bevölkerung Ernährung, angemessene Kleidung und Wohnraum sowie medizinische Versorgung zu gewährleisten.

    Als zweite Pflicht hatte der Staat nach seinen Möglichkeiten den Individuen eine Bildung zu ermöglichen/vermitteln, durch die sie ihre Fähigkeiten optimal entwickeln können.

    Durch die Sicherung dieser beiden Grundlagen der menschlichen Existenz waren aus sowjetischer Sicht wesentlichen Grundlagen erfüllt, die eine „Glückliche“ Gesellschaft ermöglichen. Was diese beiden Grundlagen angreift musste durch die Sicherheitsorgane abgewehrt werden.

    Der Gewährleistung dieser beiden Freiheiten war das gesamte Wirtschaftssystem untergeordnet.

    Was darüber hinaus an Wünschen und Bedürfnissen auftaucht galt als zweitrangig und konnte angegangen werden solange die erstrangigen Punkte gesichert sind.

     

    Die westliche Idee von Freiheit ist dagegen recht simpel: Du kannst alles tun oder konsumieren, was du dir leisten kannst. Der Schwerpunkt liegt aber nicht auf „alles tun und konsumieren“, er liegt auf „sich leisten können“.

    Damit wird das gesamte Leben konsumiert vom Streben nach „sich leisten können“.

    Und zwar buchstäblich das gesamte Leben: Lebenszeit, Energie, Beziehungen, Interessen, Wünsche, Umwelt etc. Sie kennen das: sie kaufen sich etwas, was sie schon immer wollten, sagen wir ein Musikinstrument das sie lernen wollen. Sie haben aber gar nicht die Möglichkeit es zu nutzen, weil ihnen Zeit, Konzentration, Energie usw fehlt, da sie arbeiten. Sind sie arbeitslos haben sie das Geld nicht, es sich zu kaufen, Unterricht zu bezahlen etc.

    Wohingegen die UdSSR auf einem Verteilungssystem beruhte, beruht der Westen auf Verteilungskämpfen.

    Ein weiterer Effekt ist, dass dadurch die gesellschaftliche Ideologie dominiert wird von jenen, die das Streben nach „sich leisten können“ am erfolgreichsten bewerkstelligen.

    Leistung bedeutet in diesem Zusammenhang: erfolgreich Verteilungskampf führen. Sie können andere Maximen haben, die nutzen aber nichts, weil sie der Realität nicht standhalten.

    Und die Erfolgreichsten können sich den Staat leisten. Sie müssen sich sogar den Staat kaufen, denn das ist Bestandteil der Absicherung ihres Erfolges.

    Die Verteidigung des Erfolges ist zwangsläufige Notwendigkeit, da ja eigener Besitz und eigene Macht auf relativer Besitz- und Machtlosigkeit der Anderen beruhen.

    Anders ist es gar nicht bewerkstelligbar, da Ressourcen und Territorien begrenzt sind und somit eine neuerliche Unfreiheit manifestieren.

    Somit sind moralische Appelle, man möge doch bitte nicht so gierig sein, kompletter Unsinn, da die Aufgabe des permanenten Erweiterns und Verteidigens des Besitzes und der Machtposition den eigenen Untergang generiert – die anderen Verteilungskämpfer nehmen mir was mein ist, sobald ich irgendwo stehenbleibe.

    Logischerweise wird denen zuerst genommen, deren Machtmittel am geringsten sind, also welche sich nur die jeweils schwächeren Verteidigungsmittel leisten können.

    Dadurch entsteht die Auslöschung des Individuums, da es gezwungen ist, sich dem anzupassen, was im Verteilungskampf wirksam ist.

    Die Individuen werden selbst Besitz, welcher von denen, die sie besitzen können nach Bedarf verwendet oder abgestoßen werden, verliehen, verkauft oder ganz weggeworfen, es sei denn, es gelingt ihnen ihren Besitzer zu übertrumpfen, bzw. zu übertölpeln, egal wie ihn zu stürzen und sich selbst untertan zu machen.

    Daheraus erhellt auch der Satz des Sokrates: „Keine gute Tat bleibt ungestraft!“ – die „Gute Tat“ ist per se selbstlos und stärkt dem potentiellen Feind im Verteilungskampf, bzw. hilft ihm aus einer Notlage. Im Verteilungskampf gilt: „Was fällt, das soll man auch noch treten!“

    Man darf organisierte Wohltätigkeit (Charity) nicht mit guten Taten verwechseln; organisierte Wohltätigkeit ist Investition in die Verwirklichung eigener Interessen.

    So gesehen hatte das System der UdSSR größere Freiheit garantiert: der Mensch war Teil eines Organismuses: der Nation, ihrer Wirtschaft und ihres Staates, aber als Individuum war er frei. In diesem System ist es egal ob einer Müllabfuhr macht oder Universitätsprofessor, Klemptner oder Komponist, jeder leistet zeitlich begrenzt seinen Beitrag zum Funktionieren des Organismus und kann seine Freizeit nach den vorhandenen Möglichkeiten gestalten.

    Tatsächlich ist der Mensch immer Teil eines Organismuses, und wenn es nur der Planet ist, welcher ein Organismus ist, der Teil eines noch größeren Organismuses, dem Universum ist, usw.

    Aber das Sowjetsystem hatte schlicht den Privatbesitz am Menschen ausgeschaltet.

    Anbei bemerkt: ob die UdSSR als Sozialismus zu bezeichnen sei oder was auch immer oder auch nicht ist mir ziemlich egal; das ist eine Studentendebatte auf die es in der Realität in keiner Weise ankommt.

    Solange es den Ostblock unter der Führung der UdSSR gab und den Westblock unter der Führung der USA war den Verteilungskämpfen eine Grenze gesetzt.

    Auch in den den jeweils anderen Block betrefflichen Doktrinen war die Prinzipielle Definition des Systemes ausgedrückt: der Kalte Krieg war die Doktrin des Westens. Die Friedliche Koexistenz seit Chruschtschow die Doktrin des Ostens. Man kann auf die Idee kommen, dass Stalins Klassenkampfrhetorik hier im Grunde mehr Weitsicht verrät, in der Hinsicht, dass er sich dessen bewusst war, dass die UdSSR und ihr Einflussgebiet selbst Akteur des Verteilungskampfes ist und sobald sie aufhört um die Vorherrschaft zu ringen von den Gegnern niedergerungen wird.

    Der Krieg wurde heiß, indem die Einflusssphäre Moskaus dem System der Verteilungskämpfe untergeordnet wurde. Weil es ja klar ist, dass die neuen Mitspieler im Verteilungskampf sich nicht tatenlos unterwerfen und plündern lassen, sondern selbst sich den Bedingungen anpassen werden. Die Menschen des ehemaligen Ostblocks haben keinen Nutzen daraus, die Einschränkungen des Sowjetsystemes abzuschütteln um willenlose Sklaven des Wesens zu werden.

    Wie sagt Darvin: „Nicht die Art wird überleben, die am Stärksten oder am Intelligentesten ist, sonder diejenige, welche sich Veränderungen am schnellsten anpassen kann.“

    Die Eskalation dieser Verteilungskämpfe in einem Weltbrand ist seither nur mehr eine Frage der Zeit.

     

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  • Manufacturing Dissent: The truth about Syria


    Produced by journalists Lizzie Phelan and Mostafa Afzalzadeh.

    Edited by Lizzie Phelan.

    http://www.manufacturing-dissent.com/

     

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