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  • Odessa oder Russlands September Eleven

    Odessa ist eine alte russische Hafenstadt.

    Dass Odessa heute auf ukrainischem Staatsgebiet liegt hat mit der Politik der KPdSU zu tun. Soweit ich weiß geht die Festlegung, die Provinzen Neurussland und Kleinrussland der Ukrainischen Sozialistischen Volksrepublik zuzuschlagen auf Trotzki zurück, nicht wie man häufiger liest auf Lenin und hatte etwas mit dem Endstadium des Bürgerkrieges zu tun.

    Zur Zarenzeit befanden sich dort eine Handelsflotte und eine Kriegsflotte, es war immer eine beliebte Sommerfrische, wie das damals genannt wurde, ein Urlaubsort wie man heute sagen würde und als solches wurde es in der UdSSR behandelt, und es erhielt besondere Kulturförderung.

    Zwar wohnen dort viele Leute, aber, beschreiben wir es so: wer urbane Stadtäktschn ala LA, New York oder meinetwegen nur Berlin sucht, würde es als verschlafenes Nest empfinden.

    Im Gegensatz zum Rest des Ostens, der eher Arbeiterregion ist, kann Odessa klassenmäßig als überwiegend keinbürgerlich, bzw. mittelständisch, wie man das in der heutigen Sprache nennt, zugeordnet werden, wobei mittelständisch irreführt, verarmter Mittelstand trifft es eher.

    Dabei gab es in der Zeit des ukrainischen Staates, also der letzten 22 Jahre, durchaus dunkle Punkte.

    Auch in dieser Zeit war Odessa neben seinen Archiven und künstlerischen Sammlungen ein Urlaubsort mit ausgedehnten Strandbädern, allerdings war es da auch der Umschlagplatz für Frauenhandel.

    Der Handel mit ukrainischen Frauen im Rahmen illegaler Prostitution ist ja bekannt. Junge Frauen werden mit der Aussicht ihrer prekären ökonomischen Situation durch eine gute Partie zu entkommen gelockt von "Heiratsvermittlern", in das, vor allem westliche, Ausland gebracht und dort unter menschenunwürdigen Bedingungen als Prostituierte vermarktet.

    Ein Fall, der berühmt wurde, war der des Fernsehmoderators Michel Friedmann, der sich ukrainische Sexsklavinnen auf seine Koks-Parties bestellt hatte.

    Odessa hat für Russland eine symbolische Bedeutung und war zusammen mit dem 9. Januar, dem Blutsonntag in St.Petersburg, durch die Ereignisse um die Meuterei auf dem Panzerkreuzer Potemkin, die eine Hunterrevolte in der ganzen Stadt zur Folge hatte, Auslöser der Revolution von 1905.

    Die Autonomie-Bewegung im Osten der Ukraine hat vor allem ökonomische Ursachen.

    Das Gerede von "prorussisch", "Seperatisten", wie auch immer, dient der Verschleierung.

    Dabei unterstelle ich unserer Presse nicht, dass sie bewusst verschleiert, unsere Journalisten sind viel zu ungebildet in der Sache um eine Einschätzung treffen zu können, sie greifen Schlagworte auf, recherchieren selektiv und so, dass die Rechercheergebnisse ihre Vorurteile bestätigen, und sie legen sich die Vorurteile zurecht, die ihnen erlauben Phantasiegebilde zu erzeugen, in denen sie selbst als der Hort der Humanität, Fortschrittlichkeit, Freiheit und Menschenrechte erscheinen.

    Die Verschleierung kommt aus dem politischen Konglomerat.

    2 Jahrzehnte haben die Arbeiterfamilien des Ostens das gesamte Gebilde Ukraine durch ihre Arbeit finanziert.

    An der Politik beteiligten sie sich, indem sie die Partei der Regionen gewählt hatten, von der sie sich versprachen, dass sie das Ruder für ihre zunehmend sich verschlechternde Lebenssituation in Richtung einer Verbesserung heumreißen würde.

    Die Industrieanlagen und Bergwerke gehören diversen Oligarchen, die sich um nichts kümmern außer die Gewinne, die sich damit erzielen lassen, und das ist vor allem der Russlandhandel. Dennoch gingen die Menschen ihrer Arbeit nach und wählten im guten Glauben an die versprochene Demokratie.

    Sie wussten um den Herrenmenschendünkel im Westen des Landes, aber der ist weit weg.

    Sie ließen sich viel Diskriminierung gefallen. Das Herumgezerre um die Sprachgesetze in Kiew geht ja nun auch schon über Jahre.

    Bereits, das war vor 2 oder 3 Jahren, soweit ich mich erinnere, als das aus der Juschtschenko-Zeit stammende Sprachgesetz wieder geändert wurde und andere Sprachen neben Ukrainisch als Amtssprache zugelassen wurden, war es unsere Politik und unsere Presse, die die faschistischen Demonstrationen dagegen unterstützt hatten, ich erinnere mich an Artikel in der Süddeutschen, der Zeit und der Welt, die hier heftig Propaganda machten, obwohl es sie eigentlich über die Berichterstattung, dass es diese Demos gibt hinaus, überhaupt nichts angeht.

    Wir erkennen hier, dass die Unterstützung der NATONALSOZIALISTISCHEN Bewegung in der Ukraine durch die akademische deutsche Presse kein Novum ist, sondern Geschichte hat, wenn auch nicht die NS-Ideologie der Banderistas zu stärken Ziel der Unterstützung war, sondern das Schüren ethnischer Konflikte, aber es liegt in der Natur der Sache, dass die ungebildeten und/oder eher primitiven Charaktere für diese Art der Propaganda empfänglich sind, die intellektuell nicht befähigt sind, sie zu hinterfragen, aber alles persönliches Unglück auf einen imaginären Feind projizieren können.

    Auch die Mythologie des sogenannten Holodomor ist eigentlich NAZI-Propaganda.

    Tatsächlich handelte es sich um fatale Fehlentscheidungen der KPdSU – ungünstige Witterungsentwicklungen führten zu einer Missernte und die KPdSU zog es vor, Handelsverträge mit dem Ausland einzuhalten als die Ernährung der eigenen Bevölkerung sicherzustellen.

    Alle waren davon betroffen, nicht nur die Ukrainer, aber es eignet sich propagandistisch, sich einen Opferstatus zu geben.

    Blödsinnig ist es vor allem auch deswegen, weil die Ukrainer genauso maßgeblich an den Entscheidungen der KPdSU beteiligt waren wie die Russen.

    Aber ich schweife ab.

    Der Putsch in Kiew hat die Menschen im Osten aufgeweckt! Nach und nach wurden sie aktiv mit Ausbleiben der Arbeitsvergütungen.

    Waren es in Kiew Caféhaus-Stundenten und Mittelständler, die zunächst rebellierten um eine Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens zu erzwingen, weil sie sich von der EU Versprechungen machen, welche diese gar nicht erfüllen kann, so hat man im Osten abgewartet und gearbeitet, hoffend, dass die Oligarchenmacht Schaden nimmt.

    Wir wissen ja, dass es sehr schnell gegangen ist, dass der mittelständische Protest von NAZIs verdrängt wurde, darauf brauche ich jetzt nicht eingehen.

    Der Putsch war eine Stabilisierung der Oligarchenmacht.

    Gleichzeitig werden seit Februar keine Löhne und Gehälter mehr bezahlt.

    Die darauf folgende Erhebung, die in die Ausrufungen von Volksrepubliken mündete, ist ein Arbeiteraufstand gegen die Oligarchen.

    Ebenso, wie es in Kiew nicht von ungefähr kam, das Gewerkschaftshaus durch unproduktive faschistische Raudis aus Lviv zu okkupieren und zuletzt auszubrennen, war es auch hier nicht zufällig.

    Das Inbesitznehmen und Niederbrennen von Gewerkschaftseigentum ist eine Ansage an die Arbeiterbewegung.

    So nimmt es nicht Wunder, dass die skrupelloseste Oligarchin den Massenmord in Odessa begrüßt, da Arbeiteraufstände ihr an den Geldsäckel gehen:

    Aber halten wir uns nicht länger mit dieser Drecksau auf und kommen endlich zum Punkt:

    Faktisch gibt es keinen Unterschied zwischen den Ereignissen September 11 in New York und Odessa!

    Quantitativ mag New York spektakulärer sein, aber man wird ja wohl nicht die Frage stellen wollen, ab wie vielen getöteten Menschen der Anschlag zählt.

    Die Ausführung in New York mag spektakulärer sein und so schön geheimnisvoll: niemand, außer den Beteiligten selbst, weiß, was wirklich geschehen war, in Odessa können es alle sehen.

     

    De Facto gibt es nur einen einzigen reale Unterschied: der Umgang von Presse und Politikern damit!

    Während New York die Forderung in diesen beiden Plantschbecken lauthalses Geschrei zum Krieg gegen den Islam zur Folge hatte und die gesamte Welt verpflichtet wurde sich mit der Bush-Administration und ihren Nachfolgern zu solidarisieren, werben Presse und Politik nun, wenn auch mancher nur latent, um Verständnis für die ausführenden NAZIs und man wird aufgerufen, die Putschisten umso mehr zu unterstützen.

    Dreckige Volksverhetzer zeichnen Abenteuergeschichtchen, die den Krieg gegen das Volk rechtfertigen sollen, etwa wie hier N-TV:

    ntv prop

    Kaum verhaltener als Knastjule bläst die westliche "Wertegemeinschaft" in das gleiche Horn.

    Danach: ein Übergehen zu anderen Vorgängen als gäbe es keinen Zusammenhang.

    Über Odessa und die Folgen kann gesagt werden: Terrorismus der Putschisten wird zum Antiterroreinsatz umgewertet.

    Aufgebrachtheit zu grundlosem Randalieren verzerrt.

    Gegenwehr gegen die potentiell völkermörderische Aggression der Kiewer Junta und ihrer Wehrsportgruppen zur Täterschaft uminterpretiert.

    Das wie immer inkonsistente und konfuse Verhalten der Juntaführer erst von irgendwelchen russischen Provokationen zu reden einschließlich russische Staatsbürger hinzuzuerfinden, dann die Opfer zu Tätern zu erklären und zuletzt der Polizei die Schuld zu geben zeugt davon, dass ihr Kalkül war, ein Fanal der Einschüchterung zu setzen, sie sich nun aber damit konfrontiert sehen, dass die Menschen in den Regionen es verstehen als das was es ist: eine Kriegserklärung!

    Der sozialdemokratische NAZI-Freund Steinmeier, der maßgeblich für das Funktionieren der nationalsozialistischen Machtübernahme in der Ukraine gesorgt hat und ihre Herrschaft aufrecht zu erhalten bemüht ist, relativiert: beide Seiten seien ja irgendwie außer Rand und Band, als handle es sich um Kloppereien unter Fußballfans, als was es zunächst auch getarnt werden sollte, warum sonst haben sich die Bandera-Mordbrenner unter Fußballfans gemischt?

    Die Frage, in wie weit das deutsche Außenministerium strategisch an diesem Angriff beteiligt war, ist auf Grund von Steinmeiers Reaktion berechtigt!

    Die Regierung gibt die Linie vor, wie die Ereignisse politisch zu vermarkten sind und die Presse betreibt es unisono gemäß der Linie, sowohl in Sachen New York als auch in Sachen Odessa und Osten der Ukraine.

    Betreffs New York wird die Version der Regierung Bush propagiert, betreffs Odessa ist es halt irgendwie passiert.

    Ich unterstelle der Presse nicht, devot Befehlen der Politik zu gehorchen. Es ist schlimmer: die Presse betreibt ihr Geschäft als Kriegstreiber und Schreibtischtäter aus eigenem Antrieb!

    Will die Presse die Politik zu etwas drängen, tut sie das, ein blödes aber anschauliches Beispiel haben wir in der Kampagne gegen Wulff und für Gauck.

    Sie sind den Lemberger Horden Brüder und Schwestern!

    Odessa reißt ihnen allen die Maske von der Fratze!

    Das Kleinreden, das Einordnen als zufällige Entgleisung, wie immer man den Umgang von Presse und Politik benennen mag, spült ihre ganze Rhetorik von wegen Menschenrechten und solchem Scheiß das Klo runter und macht sie zu Komplizen!

     

    Minusmann Seibert, das ekelerregende Symbol der braunen Brühe aus Presse und Politik in Deutschland zu Odessa:

     

    Update:

    unter diesem Link finden sich Fotos aus dem Gewerkschaftshaus:

    http://infoodessa.com/index.php/entry/eto-nado-chtoby-videli-vse-eto-to-o-chem-molchit-kievskaya-khunta.html

     

     

     

     

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  • Und die Vöglein schweigen im Walde, warte nur balde ruhest du auch

    Was haben wir geschimpft unter Helmut Kohl; Worte fielen wie "Schweinesystem" etc., dann kam Rot/GRÜN.

    Das Leben wurde nicht besser durch sie, es wurde spürbar schlechter.

    Unter deutscher Beteiligung fielen Bomben auf Belgrad.

    Man hätte es wissen können, aber getraute es sich nicht zu denken, was wir heute täglich sehen und hören: es sind vor allem SPD und GRÜNE, denen einer in der Hose abgeht bei dem Gedanken, das Unternehmen Barbarossa doch noch zu einem erfolgreichen Ende führen zu können.

    Nicht, dass das Merkel-Geferkel besser wäre. Ist es nicht.

    Was Schröders Mops Gabriel sich geleistet hatte, indem er Russland zum Verursacher eines kommenden 3. Weltkrieges erklärt, wenn Russland nicht vor der Aggression der NATO in der Ukraine kapituliert, verschlägt einem dann doch noch einmal die Sprache.

    Die NATO installiert ein NAZI-Regime in Kiew. Glauben die wirklich, das würde so Sang- und Klanglos hingenommen werden?

    Knastjule kotzt in die Welt, alle Russen mit Nuklearwaffen ausrotten zu wollen.

    Glauben ihre Spießgesellen in Berlin und Washington denn wirklich, das würde nicht beantwortet von denen, die mit Ausrottung bedroht werden?

    Der Reichstags-Einheitspartei Schwarogrün Doppelmoral vorzuwerfen, wenn sie Janukowitsch als Diktator, der sein eigenes Volk abschlachtet, beschimpft, weil er ein Demo-Gesetz durchgepaukt hatte, das dem der BRD entspricht, aber mitmarschiert, wenn die Kiewer Putschisten mit Waffengewalt und einer "geheimen Sicherheitsverordnung", also einem Beschluss unter Beteiligung von NAZIs, dessen Inhalt der Bevölkerung noch nicht einmal bekannt ist, gegen die vorgeht, welche sich gegen die Faschisierung des Landes wehren, wäre falsch: es ist genau ihre Moral!

    Wer es nicht begreift und dem deutschen Politiker- und Journaille-Abschaum folgt, der ist nicht einfach zu blöd.

    Der gehört dazu. Der will glauben, was er glaubt, denn es ist wahrlich kein Genie nötig, zu sehen, was abgeht.

    "We will never ever forget.

    We will never ever forgive."

     

     

     

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  • Europas Justizapparate schaffen in schweigender Eintracht die bürgerliche Rechtsordnung ab

    Hätte man es bei Politikern mit normalen Menschen zu tun, dann würde das Treffen in Vilnius überhaupt nicht stattfinden. Es gibt nichts zu diskutieren! Die USA erklären, sie wollen einen Angriffskrieg führen und es ist ihnen egal, was die UNO dazu sagt. Das bedeutet: sie planen ein Verbrechen und geltendes Recht schert sie nicht. OK, keinen Verbrecher schert geltendes Recht, sonst wäre er ja kein Verbrecher. Vilnius heißt: Die US-Führer sind Verbrecher auf der Suche nach Komplizen. Alleine sich dort mit Kerry zu treffen bedeutet die Verabredung zu einer Straftat! Was selbst strafbar ist. So einfach ist das. Das hat noch nicht einmal etwas mit Politik zu tun.

    Jeder, der dabei erwischt wird, sich zu einer Straftat zu verabreden, ist erst einmal in U-Haft zu nehmen, ganz gleich, ob es um einen Tankstellenraub oder einen Angriffskrieg geht.

    Die Schwere der Schuld ist dann im Einzelfall zu klären, wozu eine Gerichtsverhandlung abzuhalten ist.

    Das sage nicht ich. Das ist überall in Europa geltendes Recht.

    Wo sind sie also, unsere sauberen Halbgötter in Robe, unsere ehrenwerten Bürger, die es sich anmassen über andere urteilen zu dürfen, die Richter und Staatsanwälte, die so selbstgefällig auftreten, wenn sie etwa 16jährige aus Vorstadtvierteln vor dem Kadi haben?

    Sie werden sich rausreden, es würde ja eine Erklärung verabschiedet, die das Ergebnis der UN-Inspekteure abwartet. Ja und?

    Vor den Augen der Öffentlichkeit wird das schwerste Verbrechen geplant und vorbereitet, welches die bürgerliche Rechtsordnung kennt und man plappert über den Termin, wann der Coup ausgeführt werden soll!

    Einzig akzeptabel wäre eine klare und unmissverständlich formulierte Absage an die USA, ihr Komplize zu sein/werden!

    Ein Beispiel: sie treffen sich mit einem Zuhälter, der behauptet, eine von seinen „Hühnern“ habe ihm Geld unterschlagen und er prügelt jetzt „zur Strafe die Scheiße aus ihr raus“, sie sollen der weilen Schmiere stehen.

    Quatschen sie ihn dann auch voll: „Warte doch erst einmal ab, lieber Freund, vielleicht hat sie das Geld ja in der Hosentasche. Und wenn nicht, prügle sie dann.“

    Nein, entweder sie hindern ihn daran, oder sie sind mitschuldig. Aus. Wer von einer geplanten Straftat weiß und sie geschehen lässt ist Beteiligter, Schluss!

    Es gibt auch kein Gewohnheitsrecht, die Straftat geschehen zu lassen, nur weil sie wissen, dass ein Zuhälter ohnehin ein notorischer Krimineller ist.

    Sie tun nichts, weil sie feige sind und sich fürchten, er könnte ihnen auch eine verpassen? Na geh’n sie doch wenigstens zur Polizei, Feigheit ist auch keine Ausrede, die gilt!

    Das ist bürgerliches Recht, und wenn es auch dem einen oder anderen nicht gefällt, ein anderes haben wir nicht. Es ist, zum tausendsten Mal, das geltende Recht.

    Und es gilt für Politiker, für Justizangehörige, etc. gleichermassen wie für Vorstadtjugendliche.

    Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich!

    Wir werden in einen Krieg gestürzt, von dem niemand erahnen kann, was er bewirken wird, wie er sich zutragen wird, weil es mit einem solchen Krieg keine Erfahrung gibt.

    Wir wissen, unsere Biografien werden zerrissen, unsere wirtschaftlichen Lebensgrundlagen zerstört, unsere Pläne für das eigene Leben zerschlagen; ihr habt das noch nicht so geschluckt, dass ihr es selber glaubt? Tut es besser!

    Das ist aber nur der Anfang, wie er auf jeden Krieg zutrifft.

    Dieser Krieg, der da kommen wird, ist nicht einschätzbar, er wird mit Waffen und Mitteln ausgefochten, für die in einem solchen Ausmaß keine Erfahrungswerte gibt.

    Die Amis denken, ihnen kann es egal sein, sie sind jenseits des Atlantik und sicher und auf Europa sei geschißen.

    Wollt ihr wirklich vollgeschissen werden, nur um eure Herren von der Wallstreet etc. zu pleasen?

    Es ist absolut unvorhersehbar, was am Ende herauskommen wird!

    Diese ganze Dampfplauderei über 3 Tage, harten Schlag, 3 Wochen, blablabla: Geht Bier saufen, ihr Stammtischgeneräle! Ihr habt das Thema nicht begriffen!

    Das Thema ist: Die USA wollen einen Angriffskrieg führen, und die von den USA bedrohten Nationen können diesmal endgültig nicht mehr zulassen, dass sie damit davonkommen!

    GREIFEN DIE USA SYRIEN AN, IST ES DIE PFLICHT JEDER NATION, ZU IHRER PRÄVENTIVEN NOTWEHR DIE USA ANZUGREIFEN!!!! Wenn auch nicht das „Homeland“, so doch die über die Welt verteilten militärischen Einrichtungen.

    (Was kein Aufruf sein soll, das zu tun, sondern eine Feststellung ist, mit welchen Reaktionen die USA zu rechnen haben.)

    Denn das Toben der USA ist völlig willkürlich und außer Kontrolle! Es kann jeden treffen, zu jeder Zeit!

    Stoppt man diese Psychos nicht jetzt, ist der Planet bald nur mehr ein Schrotthaufen. Haben das die deutschen Amiknechte auch nicht erfasst, die Mehrheit der Weltbevölkerung weiß es schon.

     

     

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  • Atom-Obombas rituelle Selbstinszenierung

    Also sollten sie es verpasst haben, einen der zahllosen Live-Ticker über den Obomba-Besuch verfolgt zu haben, sind sie wirklich arm dran: jetzt wissen sie gar nicht, wo die Töchterlein des Präsidenten shoppen gegangen sind, was auf den diversen Speisekarten stand oder wie die Temperaturen in den Ü-Wagen am Brandenburger Tor sind.

    Man möchte beim Lesen meinen, Diederich Heßling  (das ist die Hauptfigur in Heinrich Mann’s „Der Untertan“) hat sich multipliziert und ist Journalist in allen Medien geworden und hat den Kaiser flugs durch den US-Präsidenten vertauscht. Man wird ja moderner, da ist ein deutscher Kaiser eben out, aber es gibt Obomba! Und american style ist in.

    Unsere Diederich Heßlings überschlagen sich mit Lobreden über irgendeinen Satz, der irgendetwas von atomarer Abrüstung faselt.

    Ein Drittel der strategischen Kernwaffen solle abgebaut werden.

    Strategische Kernwaffen verschlingen Unsummen Geld und können eh nicht eingesetzt werden.

    Sie müssen turnusmäßig erneuert werden, das kann sich Amiland nicht mehr leisten.

    Obomba hat seine Vorstellung vor einigen Jahren bereits deutlich gemacht: sinngemäß sagte er: „Wir sind keine Träumer. Die USA können erst ihre Atomwaffen vollständig abbauen, wenn ALLE Andern ihre verschrottet haben!“

    Damit ist klar, dass Obama nur einen rhetorischen Witz macht!

    Wieso sollen alle, die noch nie Atomwaffen eingesetzt haben, auf ihre verzichten zu Gunsten der einzigen Macht, die sie einsetzt?

    Darüber hinaus sieht die aktuelle amerikanische Nukleardoktrin, wie Michel Chossudovsky dokumentegestützt ausführt, ohnehin in erster Linie den Einsatz sogenannter Mininukes vor, die unter Obombas Rede nicht fallen, weil sie gar nicht als Atomwaffen deklariert sind.

    Wenn Westerwelle den Präsidenten mit aller Kraft unterstützen will, dann kann die Bundesregierung ja damit anfangen die in Deutschland gelagerten Atomwaffen zu verschrotten.

    Aber dazu reicht die Kraft wohl eher nicht aus.

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  • Deutscher Pussy Riot-Werbemob verklagt die abtrünnigen Söhne Mannheims wegen Pfui Böse

    Wenn es darum geht zu stänkern und anderen Leuten das Leben schwer zu machen, sind sie die Lautesten.

    Wenn es darum geht konstruktive Beiträge zu leisten, etwas aufzubauen, tauchen sie entweder gar nicht auf oder zerreden mit sinnlosem Zeug oder hüllen sich in verdutztes Schweigen.

    Wer kann das sein?

    Richtig: die Linken!

    Über Pussy Riot habe ich schon mehr geschrieben, als diese Dumpfbacken… öh, solly, Dumpfbackinnen wert sind.

    Kipping Tze Tung persönlich warf sich ins Zeug der Meinungsfreiheit um den finsteren Russen die Leviten zu lesen: an ihren Auftritt mit Swoboda-bemalten Händen und sauertöpfischem Blick vor der russischen Botschaft sei erinnert.

    Nicht eine Religionsgemeinschaft hat Anspruch darauf, frei von Angst ihrem Glauben auszuüben, exaltierte Psychopatinnen haben Anspruch darauf, sich zu jeder Zeit an jedem Ort in Szene zu setzen!

    Auf ihrem neuen Album „Xavas – Gespaltene Persönlichkeit“ haben Xavier Naidoo und Kool Savas einen Track (15. Lied vom Leben, hidden Track), der sich ganz offensichtlich gegen Satanismus wehrt.

    Und wer schreit nach dem Richter? – natürlich, der Nachwuchs der Moralinsäure-Inquisition!

    linksjugend solid erlässt Direktive:

    „Strafrechtlich sehen wir einen Anfangsverdacht wegen eines Aufrufs zur schweren Körperverletzung und zum Totschlag und wegen Volksverhetzung gegen Xavier Naidoo und Kool Savas, mit bürgerlichem Namen Savaş Yurderi, als gegeben an. Aus diesem Grunde haben wir heute Strafanzeige bei den Staatsanwaltschaften Berlin, Mannheim und Hannover erstattet. Die Anzeige richtet sich darüber hinaus gegen die Verantwortlichen der Vertriebsfirma Tonpool Medien GmbH sowie der Plattenlabels Naidoo Records und Essah Entertainment.

    Unabhängig von einem möglichen Ermittlungsverfahren gegen die beiden Musiker, müssen sie sich öffentlich von diesem Lied distanzieren und es von dem Album entfernen. Wir rufen zu Aktionen an den Auftrittsorten von Naidoo und Savas auf und fordern die Betreiber von Veranstaltungsorten dazu auf, Konzerte abzusagen, solange eine Aufführung des Liedes nicht ausgeschlossen ist.  Keine Bühne für Homophobie!“

    Der Versuch auf Juristendeutsch zu sprechen,  „Anfangsverdacht“, sollte die Staatsanwaltschaft eher amüsieren. Oder man empfehle Papa Gysi, den Kindern die Begrifflichkeit zu erklären, der sollte sie kennen.

    Selten bekommt man so schöne Beispiele auf dem Silbertablett serviert, was für ein heuchlerisches Drecksgezücht unsere Linken doch sind!

    Ich sage es nocheinmal aus einer rechtsstaatlichen Perspektive: bei Pussy Riot ging es niemals darum, was sie sagen. In Konzertsälen, in Bars, bei Konzerten auf öffentlichen Plätzen können sie singen was sie wollen. Oups, nein, können sie nicht, weil sie ja nur so tun, als wären sie eine Band. Also gut: könnten sie, wenn sie eine Band wären, die Lieder hat.

    Die Abwägung im Pussy Riot-Prozess ging darum, ob der Anspruch einer Religionsgemeinschaft auf angemessenen Schutz ihrer Einrichtungen durch den Staat höher zu bewerten sei als der Anspruch ungezogener Gören, nach Lust und Laune herumzutoben wo und wann sie wollen. Wie dem auch sei, Linke würden das noch nicht einmal kapieren, wenn man es ihnen aufmalt.

    Xavas tun das, was Popstars tun: sie drücken eine Meinung in einem Lied aus, welches sie auf einem Album publizieren und möglicherweise auch im Konzerten aufführen werden, denn im Gegensatz zu Pussy Riot können die das, denn sie haben schließlich Lieder. Sogar eine Menge, wenn ich ihre Diskographien durchgehe.

    Hier wird Zensur verlangt, und sollte die Justiz der Forderung nicht nachkommen, zu den SA-typischen Angriffen aufgerufen und Isolation im beruflichen Umfeld gefordert, sollten die Bösewichter sich nicht dem Diktat der Linken unterwerfen.

    Bekanntermaßen veranstalten die Linken eine solche Hexenjagd gegen die sich links verstehende Band „die Bandbreite“ schon seit längerem.

    Im Gegensatz zu Pussy Riot zwingen Naidoo und Kool Savas überhaupt niemanden zu etwas: jeder kann sich frei entscheiden, ob er das Album kauft oder ein Konzert besucht!

    Aber keine Sorge, das Gelinkse kann uns erklären, warum die Zensur geboten ist: „Dass ein bundesweit bekannter Musiker, der auch regelmäßig in verschiedenen Fernseh-Shows vor einem Millionenpublikum auftritt, dieses Gedankengut versteckt und unbehelligt an seine Fans weitergeben können soll, können und wollen wir nicht akzeptieren.“

    Aha, das ist es: Xavier Naidoo ist beliebt und hat ein breites Publikum, wenn Linke auftauchen kriegen alle das Kotzen.

    Witzigerweise hat man in der selben Passage auch gleich ein Beispiel inhaltlicher Art, warum Kotzen angesagt ist: der Sänger soll nämlich „dieses Gedankengut versteckt und unbehelligt an seine Fans weitergeben“. Also wie jetzt: eigentlich machen die Linken doch gerade deshalb eine Affäre aus der Sache, weil Xavas eben genau nicht verstecken was sie meinen sondern ausdrücken, und das Ausdrücken soll ja verboten werden!!!!

    Wir lernen: es sind unsere Linken sogar zu blöd, eine der einfachsten binären Logik entsprechende Presseerklärung zu verfassen.

    Die Mystiker unter uns seien noch auf einen besonderen Aspekt hingewiesen:

    Linke verteidigen die explizit satanistische Aktion von Pussy Riot in einer orthodoxen Kirche.

    Linke rufen nach Zensur, wenn es um ein Lied geht, das explizit in drastischen Worten gegen Satanismus auftritt.

    Ziehe jeder seinen Schluss.

     

    PS.: siehe auch Linke: Zwei Dinge sind unendlich …

     

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  • Nadja und die Saudis

    Das klingt jetzt so, als habe es nichts miteinander zu tun.

    Hat es ja auch nicht – es sei denn, man liest Springers Welt.

    Eine Beschäftigung, die höchst unerquicklich ist, aber unvermeidbar, da diese Zeitung die Blaupause für die allgemeine Propagandapresse ist.

    Was heute in BILD oder Welt steht, steht morgen in allen anderen Zeitungen, Man muss wissen, was die Propaganda sagt, denn leider spiegelt sie in Deutschland die Meinung der Bevölkerungsmehrheit, oder besser formuliert, die Propaganda ist der Rattenfänger und die Bevölkerungsmehrheit sind die Kinder, die seinem Geflöte in den Abgrund folgen.

    Wir hatten ein Haberfeldtreiben gegen ein junges Mädchen aus Mecklenburg-Vorpommern, gar nicht wegen etwas, das sie selbst getan hätte, sondern weil sie mit einem Typen etwas hat, der nicht ganz PC ist.

    Er bewegte sich in rechtsradikalen Kreisen, was er jetzt nicht mehr tut.

    Man wirft also auch ihm etwas vor, was einmal war und nun gar nicht mehr ist! Könnte man als Erfolg im Kampf gegen NAZI-Faschismus betrachten, aber der Pogrom-Mob will Blut sehen, das Ziel ist nicht, nationalsozialistisches Gedankengut wirkungslos zu machen, das Ziel ist die Menschenjagd!

    Und haben wir gestern noch befriedigt festgestellt: OK, man hätte dem Mädchen eine Menge Leid ersparen können, aber jetzt kehrt sie ja in die Rudermannschaft, in ihrem Falle Frauschaft, zurück, so stellen wir heute fest: Springers Welt tarockt nach!

    Es ist nämlich so:

    Ich zitiere:

    „Mit am Tisch saß bei dem klärenden Gespräch auch ein Mann, der als Vertrauter der jungen Ruderin bezeichnet werden kann: Hans Sennewald (52), Vorsitzender des Landesruderverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LRV), Vize-Chef von Drygallas Heimatverein ORC Rostock und Vater von Drygallas Ruderpartnerin Ulrike (23). In der kontroversen öffentlichen Debatte über Drygallas Freund und ihre Eignung für weitere Auswahlnominierungen redete Sennewald stets Transparenz das Wort. Er erweckte den Eindruck, den DRV schon vor Olympia über die brisante Beziehung unterrichtet zu haben.

    Über ein wesentliches Detail in seiner eigenen Vita hingegen mag der LRV-Vorsitzende nicht reden: Rund fünf Jahre lang führte das Ministerium für Staatssicherheit ihn unter dem IM-Decknamen „Alexander“. Laut Akte berichtete er bis 1989 als Mitglied der DDR-Nationalmannschaft fleißig und „ehrlich über das Verhalten der Sportreisekader“.“

    Dieses ganze „Da Schdosi, da Schdosi–„Gesabber nervt sowieso und ist auch noch lächerlich.

    Eine derart lückenlose und vollständige Überwachung und Durchleuchtung aller Lebensbereiche, wie sie in der BRD gepflegt wird, dagegen ist „da Schdosi“ ja nun wirklich infantil.

    Nicht nur, die tausenden Daten, die über jeden Bewohner des Landes gesammelt werden, die zahllosen VS- und MAD-Spitzel, die überall unterwegs sind.

    Das permanente Durchforsten auch noch der privatesten Dinge, nicht nur durch Staatsschutzbehörden, sondern durch jede Behörde. Beispielsweise das Schnüfflergezücht der Hartz-Behörden, die im Privatleben der Hartz-Delinquenten rumschnüffeln  und von sich keinesfalles  in Zweifel ziehen, sie seien noch vollwertige Menschen.

    Lückenloser, überprüfbarer Lebenslauf, wenn man auch nur einen geringfügigen Zuverdienstjob sucht.

    Auskunftsbereitschaft gegenüber Behörden und Überwachungsapparat von Ausbildern, Arbeitgebern etc. hinter dem Rücken des Lehrlings, Angestellten etc.

    Und so weiter. Die ganze Geschichte um Nadja stinkt zum Himmel auch genau deswegen, weil es eine gnadenlose Ausspioniererei und Rufmordkampagne gegen ein Individuum ist.

    Wer heute noch über Schdosi redet, der ist echt dumm wie Brot.

    Oder liegt das Böse darin, dass da Schdosi zur Verteidigung der DDR tätig war, und da ist alles böse, die Totalüberwachung in der BRD ist aber zur Verteidigung der Demokratie und da ist alles gut?

    In den USA ist das endgültige Verschwindenlassen von Menschen, auch amerikanischen Staatsbürgern, ohne Gerichtsverhandlung aufgrund eines oberflächlichen Verdachtes zur Verteidigung der Demokratie bereits etabliert oder das Wegbomben 16jähriger Buben zur Verteidigung der Demokratie und was in den USA üblich ist, wird kurze Zeit später auch in der BRD Usus.

    Aber das ist es eigentlich noch gar nicht, worum es hier geht: es setzt die Geschichte mit dem bösen NAZI-Freund, der kein NAZI mehr ist fort: nämlich nicht Nadja Drygalla war IM des Ministeriums für Staatssicherheit, das konnte sie ja schlecht, immerhin ist sie ja erst am 31.03.1989 geboren worden und sogar Springer-Presse kann einem einen Monat alten Säugling nicht unterstellen, für einen Geheimdienst gearbeitet zu haben, es geht schon wieder darum, dass Nadja Drygalla böse sein soll, diesmal weil der Vorsitzende des Ruderverbandes böse sein soll!

    Und jetzt nicht mehr NAZI, jetzt wegen Tätigkeit zur Verteidigung eines dem Antifaschismus und Kommunismus verschriebenen Staates.

     

    Und hier kommen die Saudis ins Spiel.

    Die gleiche Ausgabe von Springers Welt stellt nämlich folgende These auf:

    „Viele Muslime fordern Respekt gegenüber ihrem Propheten Mohammed. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie diesen auch anderen Religionen erweisen. Über das Messen mit zweierlei Maß.“

    Und sie begründet diese These mit folgendem:

    1. „Doch was der Großmufti von Saudi-Arabien [Scheich Abdul Asis bin Abdullah] da am 12. März in einem religiösen Gutachten forderte, konnte den studierten Theologen nicht kalt lassen: Auf Anfrage einer Delegation aus dem Emirat Kuwait hatte Scheich Abdul Asis bin Abdullah erklärt, es sei notwendig, alle christlichen Kirchen auf der arabischen Halbinsel abzureißen.

    Warum Moslems jetzt böse und doppelmoralisch sein sollen wird dargelegt anhand des herzallerliebsten Verbündeten des Westens im Krieg gegen alle Moslems, die das saudische Sektierertum ablehnen!

    2. „Ein Kämpfer der „Freien Syrischen Armee“ posiert da vor einem Auto, in der Rechten hält er ein Sturmgewehr, in der Linken ein offensichtlich aus einer Kirche gestohlenes Kreuz, um den Hals hat er sich das Priestergewand gehängt. Kurz zuvor hatten Rebellenkämpfer die armenische Kirche und christliche Schule geplündert.“

    Also: um zu begründen, dass die Moslems böse sind und der Schmähfilm freie Meinungsäußerung, werden genau jene Kreaturen ins Feld geführt, die von der Springerpresse gegen die betont toleranten Staaten Libyen und Syrien zu Kämpfern für Demokratie und Freiheit erklärt werden und täglich von der gesamten deutschen Mainstreampresse bejubelt! – vor welchen alle denkenden Menschen, angefangen mit kleinen Bloggern wie mir bis hin zur russischen Regierung permanent genau auch aus diesem Grunde ständig warnen!

     

    Mir fällt nichts mehr ein!

    Wer unter multipler Persönlichkeitsstörung leidet, gehört in die Psychiatrie!

    Unsere bezahlte Journaille leidet darunter!

     

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  • Der Herdentrieb schlägt zu!

    "Es ist schon wahr: nichts wirkt so rasch wie Gift!
    Der Mensch, und sei er noch so minderjährig,
    ist, was die Laster dieser Welt betrifft,
    früh bei der Hand und unerhört gelehrig."

    (Erich Kästner,

    anklicken des Textes leitet

    zum Chanson vertont und gesungen von

    Holger Münzer weiter)

     

    So haben jetzt also ein paar sichtlich einfallslose russische Gören es geschafft, mit einer unflätigen Entgleisung so berühmt zu werden wie Madonna.

    Die Regierungen der westlichen Hemisphäre werfen sich für sie ins Zeug, ein greiser Beatle höchstpersönlich wacht aus seiner Altersdemenz auf und klagt über das böse Russland. "Back in the USSR"-Revival.

    Das können natürlich Passportholder des Landes für Freiheitskampf und Demokratie nicht auf sich sitzen lassen.

    Also wird sich flugs in Fetisch-Porn-Klamotten geworfen und der Beweis darüber geführt, was jedEr schon immer wissen wollte und sich nur nicht getraut hatte danach zu fragen:

    Auch deutsche Kirchgänger und Würdenträger dieser Einrichtung reagieren verärgert, wenn man solcherart in ihren Gottesdienst platzt und Psychoterror veranstaltet.

    Im Kölner Dom betrieben also 4, ich nehme an "anarchistische" Studenten mit antideutscher Ideologie, nehme ich wie gesagt aber nur an, weil das die einzigen sind, die ich für so gnadenlos blöd halte, das dann auch tatsächlich zu tun, ein Pussy Riot Imitat und wurden, quod erat demonstrandum, postwendend aus dem Hause hinausbefördert.

    Man kann die jämmerliche "Kommandoerklärung" im Internet finden und niemand Geringeres als RT zeigt den dazugehörigen Video. Ich verlinke das nicht, wills wer konsumieren: selber suchen.

    Weil ich aber auch selbst ein fieser Knochen bin kann ich mich der Schadenfreude nicht erwehren, dass die deutschen Behörden sich jetzt mit dem Quatsch rumschlagen müssen, frei aus der Rubrik: "Die Geister, die ich rief!"

    Das Köllsche Gericht ist nun mit der Aufgabe konfrontiert zu entscheiden, ob es "unsere Freiheit und Demokratie" erfordert, jedes noch so despektierliche Verhalten des jeweils Vorlautesten gegenüber Andersdenkenden zu schützen, oder ob nicht eine Religionsgemeinschaft Anrecht auf angemessenen Schutz genießt, unbelästigt der Ausübung ihrer Religion nachzugehen.

    Ich empfehle an dieser Stelle eines:

    Willst du ein Freiheitskämpfer sein und den Pussy Riot tanzen, machs nicht 1:1 nach. Lass dir was einfallen, was mehr dem Leben in Deutschland abgeleitetes.

    Geh zum Chef aufs Büro, platz unangemeldet hinein, hopse auf seinem Schreibtisch herum und schreie bis ihm der Kragen platzt so etwas Geistreiches wie:

    "Du bist n dreckiges Ausbeuterschwein

    und eine alte NAZI-Sau dazu

    Deine Frau ist ne Hure, die lässt jeden rein

    und bläst ihm einen Juhuuuh"

    und ähnliche geschmackreiche Verschen freier Meinungsäußerung. Möglicherweise zeigt er dich ja gar nicht an, sondern feuert dich nur und sorgt dafür, dass du, jedenfalls in der Stadt, in der du wohnen, keinen Job mehr kriegst.

    Ach so, du studierst und arbeitest gar nicht. Lebst möglicherweise von BAföG.

    Ja dann. Geh zum Rektor deiner Uni oder so.

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  • Double Standard existiert nicht

    Befassen wir uns mit dem Wort „Double Standard“, oder Doppelmoral, um den deutschen Begriff zu verwenden.

    Überprüfbar ist folgendes:

    In Südafrika wird seit dem 10 August gestreikt.

    Einer der Streikorte ist eine Platinum-Mine eines britischen multinationalen Konzerns 100km nordwestlich von Johannesburg.

    Am 16. August überfiel die südafrikanische Polizei die Arbeitersiedlung der Miners und tötete dabei 9 Minenarbeiter.

    Bei anschließenden Straßenschlachten kamen 2 Polizisten ums Leben.

    Zuletzt schoss die Polizei die versammelten Streikenden mit scharfer Munition zusammen, wobei mindestens 30 Menschen getötet wurden, die Zahl der Verletzten ist unklar.

     

    Am 18.08. veröffentlicht Springers Welt einen Artikel unter der Überschrift:

    In Südafrika schlägt die Stunde der Populisten

    Ein paar Zitate daraus:

    „…Die sozialen Gegensätze im Land zeigen, dass die Versprechen der schwarzen Revolution nicht gehalten wurden“

    „34 Menschen starben am Donnerstag innerhalb weniger Sekunden in der Nähe der Platinmine des an der Londoner Börse notierten Lonmin-Konzerns.

    78 wurden verletzt, 259 verhaftet – die mit Abstand schlimmste Eskalation von Gewalt bei Arbeiterprotesten in der demokratischen Geschichte des Landes. Die Meute hatte die Polizeikräfte angegriffen, das legen Videoaufnahmen nahe, auch wenn einige Minenarbeiter angaben, es habe sich um eine Flucht vor Tränengas gehandelt.“

    „…Seit dem Beginn des Streiks vor neun Tagen hatten die Protestierenden extreme Gewaltbereitschaft gezeigt. Schon vor den Schüssen vom Donnerstag waren zwei Polizisten brutal erschlagen worden…“

    Das meiste in dem Artikel sind Behauptungen, die sich derzeit nicht überprüfen lassen.

    Was die Autoren unter „demokratischer Geschichte des Landes“ meinen, ist unklar. SA war immer eine Demokratie, es war immer nur die Frage, WER zum Demos (Volk) gehört.

    Die „schwarze Revolution“ war die Aufhebung der Apartheid-Gesetze, sonst hat sich nichts geändert.

    Die Miners arbeiten unter der brennenden Sonne Afrikas für britische und sonstige Konzerne ohne jede rechtliche Absicherung oder Sozialleistung und erhalten nicht genug Lohn um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

    Es gibt kein funktionierendes allgemeines Bildungswesen. Die meisten Arbeiter sind mehr oder weniger Analphabeten.

    Analphabeten, die nicht ausreichend zu essen haben obwohl sie einen Knochenjob machen, interessieren sich kaum für so intellektuelle Fragen wie welche nun die optimale Verwaltungsstruktur des Staates sei.

    Klar kann man ihnen sagen, „Wenn ihr Demokratie habt, könnt ihr die wählen, die euch mehr Geld geben“, aber wir befassen uns ja gerade mit einem Beispiel, das deutlich macht, dass es genau nicht so ist.

    Die Schwarzen gehören jetzt auch zum Demos dazu, sie dürfen auch Wahlzettel ankreuzeln, aber die Macht über ihr Leben haben trotzdem die Konzerne.

    Und wenn sie ökonomische Rechte einfordern, dann setzt der Staat die Interessen der Konzerne gegen sie durch.

    Eine Regierung, die sich mit den Konzernen anlegt und ihre Macht einschränkt steht nicht zur Wahl.

    Der Artikel bringt zum Ausdruck, dass es völlig rechtens war, die Arbeiter zusammenzuschießen, schließlich habe die Polizei sich bedroht gefühlt, und die „Meute“ sei von „extremer Gewaltbereitschaft“.

    Nun, ich denke jeder Dorfbewohner wäre gewaltbereit, wenn die Polizei sein Dorf überfällt und dabei 9 Menschen tötet.

    Die Verfasser behaupten nicht, dass die Arbeiter die Polizei angegriffen haben, sie sagen, die Videoaufnahmen legten dieses nahe.

    Mir legen sie das nicht nahe, eine Tränengasgranate wird abgefeuert, daraufhin fangen die Leute an zu rennen, daraufhin wird scharf geschossen:

     

     

     

     

    In der gleichen Zeitung wird nun unter dem Titel: „Deutsches Spionageschiff hilft syrischen Rebellen“ die illegale Beteiligung Deutschlands am illegalen Krieg gegen Syrien als heldenhafter Vorgang präsentiert.

    Ich zitiere: „"Kein westlicher Geheimdienst hat so gute Quellen in Syrien wie der BND", sagte ein US-Geheimdienstler dem Blatt. Laut "BamS" wird innerhalb des BND und der Bundesregierung die Rolle des Dienstes bei der internationalen Zusammenarbeit als große Auszeichnung wahrgenommen. "Wir können stolz darauf sein, welchen wichtigen Beitrag wir zum Sturz des Assad-Regimes leisten", erklärte ein BND-Mitarbeiter der "Bild am Sonntag".“

    Die Gewalt der Terroristen gegen Syrien brauche ich nicht näher beschreiben. Postangestellte werden vom Dach des Postamtes unter „allahuakbar“-Rufen geschmissen, Kleinkinder gehängt, nachdem sie der Abschlachtung ihrer Familie zusehen mussten, Kindersoldaten werden rekrutiert usw, alles bekannt.

    Double Standard? – Nein!

    Das gewaltsame Vorgehen gegen die Streikenden in Südafrika und der Terrorismus gegen Syrien dienen ein und dem selben Ziel.

    Eine Doppelmoral existiert nicht, es existiert nur die Moral der Konzerne und ihrer Profite.

    Und die Journaille geht genau nach dieser Moral vor in der Berichterstattung und in der Wertsetzung durch die Sprache:

    Gut ist, was die Interessen der westlichen Konzerne durchsetzt, notfalls mit jeder zur Verfügung stehenden Gewalt.

    Böse ist, was den Interessen dieser Konzerne im Wege steht. Und das Böse darf man ausrotten.

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