• Tag Archives Donezk
  • Es geht durch die Welt ein Geflüster…

     

    Manchmal scheint es sich ja richtig zu lohnen in der Schule aufzupassen!

    Jedenfalls hatte jeder Sowjetbürger und jede Sowjetbürgerin eines mit Hammer und Meisel in das Gehirn gehämmert bekommen: die Niederlage der Pariser Kommune führte Marx darauf zurück, dass die Jungs und Mädels nicht die Französische Nationalbank eingenommen haben.

    Ob das heute, da es ja keine Nationalstaaten mehr gibt, immer noch von gleicher Bedeutung ist entzieht sich dem Radius meiner Kompetenzen und sei dahingestellt, die Aktion Einnahme der Zentralbank in Donezk trägt jedenfalls gewaltigen Symbolwert!

    Die Simphonia Donbassa wird wieder ein paar Dezibel lauter gespielt!

    Zu schade, dass ich die wütend-erschreckte Fratze unseres sozialdemokratischen NAZI-Verstehers Steinmeier bei Erhalt der Botschaft nicht sehen kann.

    Der hatte doch erst gestern deutlich gemacht, dass für ihn "friedliche Lösung" die Zerschlagung des Widerstandes, Vertreibung der einheimischen Bevölkerung und Russlands Aufgabe seiner Rechte bedeutet:

    Steinhure ReutersObjektiv kann ja von Scheitern der Gasverhandlungen keine Rede sein, da es gängige Praxis ist, bei zahlungsunwilligen Kunden auf Vorkasse umzustellen, wenn es sich um notwendige Güter handelt. Bei weniger wichtigen Gütern kommt gar nichts mehr außer der Gerichtsvollzieher.

    Ironischerweise ist die Wortwahl "Rückschlag" betreffs der Militärmaschine trefflich gewählt – die Junta hat einen militärischen Rückschlag dadurch erlitten!

    Steinmeier macht das Sorgen.

    Noch nie hat unser Bannerträger für Demokratie und Freiheit sich besorgt gezeigt, dass die kiewer Junta ganze Städte und Dörfer unbewohnbar macht, bereits hunderte Zivilisten, Frauen und Kinder ermordet hat, und Flüchtlingsströme durch das Land ziehen.

    Er hat auch kein Problem mit den von Kiew angekündigten Plänen, die Bevölkerung des Donbass in Konzentrationslager internieren zu wollen, Widerständler verschwinden zu lassen und den Rest zwangsumzusiedeln.

    Steinmeier ist sich mit Poroschenko einig: der nennt es "Friedensplan" den Osten militärisch zu befrieden.

    Steinmeier gehört dezidiert zu denen, die es persönlich in der Hand hatten, das Blutvergießen zu vermeiden.

    Alles, was er zu tun gehabt hätte, wäre gewesen auf die Einhaltung des von ihm mitunterzeichneten Vertrages "Vereinbarung über die Beilegung der Krise in der Ukraine" vom 21.Februar 2014 zu insistieren.

    Das Blut jedes einzelnen Toten in der Ukraine seither klebt auch an seinen Händen.

    Da kann er machen was er will: der Tag wird kommen, an dem er hierfür zur Verantwortung gezogen wird!

    Steimeier Teufel

     

    Share This:

       Sende Artikel als PDF