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  • Ist Katja Kipping eine Einflussagentin des Soros-Imperiums?

    Krim,Yalta, Juli 2014
    Krim,Yalta, Juli 2014

    Der Schluss legte sich mir jedenfalls beim Lesen von Frau Kippings Veröffentlichung  „Wer flüchtet schon freiwillig“ nahe.

    I

    Im ersten Moment wirkt das Buch wie ein nicht enden wollender, blasiert formulierter Zeitungsartikel des aktuellen Mainstream.

    Sie klaubt in der ersten Hälfte massenhaft Medienberichte von tragischen Einzelschicksalen Migrierender zusammen und wedelt unentwegt mit dem erhobenen Zeigefinger. Sie schließt mit der Räudigkeit von Gegnern der Massenmigration und der übermenschlichen Güte diverser Refugees-Welcome-Aktivisten. In der 2. entwirft sie ihre Flüchtlings-Utopie.

    Was Frau Kipping uns hier vorführt ist ein primitiver Holzschnitt in Schwarz-Weiß, das reine Gute versus das reine Böse, das unschuldige Opfer versus den triebhaften Täter, sie kennt keinerlei Differenzierungen, keinerlei historische und kulturelle Zusammenhänge.

    In Frau Kippings Darstellung der Welt existiert keine Komplexität des Lebens.

    So scheint es zunächst. Aber man muss auf die Details dazwischen achten und die verborgene Ideologie ableiten, das Bild des Bösen zusammensetzen, welches Frau Kipping ausgemerzt wissen will und realistisch fertig denken, worauf ihr Politikansatz hinauslaufen würde.

    Wäre sie irgendeine Autorin, könnte man es sich sparen, es lohnte der Mühe nicht. Das Buch bringt niemanden weiter, sie geifert zwar nicht so unflätig wie Til Schweiger, hat aber kaum mehr Tiefgang in der Problemanalyse, und der Science Fiction Fan mag sich voll von Ironie an die unterschiedlichen Varianten der „Invasion der Körperfresser“ erinnert fühlen, welche das Böse aus der Welt schaffen, indem sie die beseelten Menschen durch seelenlose ersetzen.

    Aber sie ist eine Bundestagsabgeordnete und die Vorsitzende der Partei Die Linke, damit eine einflussnehmende Figur und in der Linken tonangebend.

    Gehen wir also auf einzelne Punkte genauer ein.

    Was mir sofort unangenehm aufgestoßen ist: Frau Kipping beschränkt sich nicht auf Deutschland; sie hat die Unart deutscher Bundestagsabgeordneter, allen europäischen Staaten vorschreiben zu wollen, was sie zu tun und zu lassen hätten, als bräuchten die gar keine Parlamente mehr, da sie ja ohnehin von Berlin aus regiert werden!

    Als Deutscher macht mich das wütend! Vor 20 Jahren konnte ich mich noch überall im europäischen Ausland aufhalten und war Gleicher unter Gleichen, heute wird man zuweilen schon wieder beargwöhnt als selbsternannter Herrenmensch, fühlt sich Rechtfertigungsposition: „Nein, ich lehne die Politik des Bundestages auch ab!“

    So plädiert Frau Kipping in ihrer Einleitung für ein „Europa der Einwanderung“, „Es geht dabei letztlich um nicht weniger als das Bild eines Europas, welches wieder die Hoffnung wecken kann, von der eine Demokratie lebt.“

    Aha. Bisher dachte ich, Demokratie sei ein Staatsmodell und von Hoffnung leben die Kirchen.

    Ihr Europa solle  „…zu einem positiven Beispiel mit weltweiter Ausstrahlung werden – zu einem Kontinent für alle.“

    Was soll das werden? Treten sich 7 Milliarden Menschen auf diesem Landzipfel auf die Füße während der Rest des Planeten verwildert? Vor meinem geistigen Auge mutiert die „Invasion der Körperfresser“ zu „Soylent Green“ (Wer’s nicht kennt, deutsche Version: „Jahr 2022, Menschen die überleben wollen“).

    Geduld. Was wir uns in Kippings Welt unter „alle“ vorzustellen haben, darauf komme ich gleich.

    Erst will ich auf Frau Kippings Sprachgebrauch eingehen.

    Sie verwendet ständig die Begriffe Imperialismus, Kapitalismus, Demokratie.

    Das sind fest definierte Termini. Aber in ihrem Text geistern sie nur herum wie Schlagworte.

    Wer lange mit linken Szeneleuten zu tun hatte, der kennt diese Verwendung des Wortes „Imperialismus“ (plus Ableitungen) schon, so wird er in den Konversationen diverser linker WG-Küchen und Szenekneipen verwendet als Schimpfwort für böswillige Herrschaft des „weißen Mannes“.

    Sie klagt ständig über den Kapitalismus und will ihn ersetzen durch – Kapitalismus!

    Möglicherweise merkt sie das aber selber gar nicht.

    Beispielsweise drückt der New Deal aus ihrer Sicht die Überlegenheit der amerikanischen Demokratie über die Diktatur aus. Dass der New Deal ein kapitalistisches Wirtschaftsprogramm ist, das unter jeder Staatsform möglich wäre, fällt ihr nicht auf. Oder sie meint eben Kapitalismus ist gleich Demokratie; dann wiederum ist es merkwürdig, dass sie Kapitalismus böse findet, Demokratie aber den Inbegriff allen Guten. Als bösen Kapitalismus identifiziert sie Neoliberalismus, den sie aber wiederum umgangssprachlich und außerhalb konkreter Konzepte einsetzt.

    Es wird nicht deutlich, was sie unter Demokratie versteht. Einerseits ist es etwas, das “alle” umfasst, aber das sind natürlich “alle außer…” und letztendlich bleiben dann nur noch Frau Kipping, die Flüchtlinge und die „Refugees-Welcome-Leute als “alle” übrig, die “außer” müssen sich gemäß Frau Kippings Vorgaben neu erfinden um in das “alle” zurückkehren zu dürfen.

    Demokratie, bzw. demokratisch gehören zwar zu Frau Kippings meistgebrauchten Worten, allerdings ist jeder Mensch aus ihr zu entfernen, der nicht bereit ist, alles, wofür Generationen gelebt, gearbeitet und gekämpft haben, aufzugeben zu Gunsten von Frau Kippings „Europa der Einwanderung“.

    Denkt man einzelne Punkte ihrer Utopie idealistisch fertig, erhält man ein vollständig deindustrialisiertes Europa vegan essender Menschen mit afrikanischen Tomatenbauern als geistige Avantgarde.

    Das betrifft aber nur Kippings Demokraten.

    Was  mit den nichtdemokratischen "Untermenschen" geschehen soll, bleibt unklar. Überspitzt: auftretende Versorgungsprobleme für die Demokraten kann man möglicherweise dadurch lösen, dass man den Ausschuss eliminiert. Frei nach Lenin: Wer nicht Einwanderungsdemokrat sein will soll auch nicht essen!

    Sie setzt „autoritär“ und „demokratisch“ gegeneinander.

    Erinnert man sich aber an den herkömmlichen Gebrauch des Wortes „Demokratie“ und versteht darunter, die politische Umsetzung der Interessen der Bevölkerungsmehrheit unter Berücksichtigung der Interessen der Minderheiten durch Abgeordnete, die in allgemeinen, gleichen, freien und geheimen Wahlen bestimmt werden, so wird bei einer Überprüfung ihrer formulierten Ansprüche durch die erfahrbare Realität klar, dass Frau Kipping von allen die autoritärste ist, da "die Europäer" sich nach ihrem Vorbild „neu erfinden“ müssen ohne darum gebeten zu haben.

    Wie vorbildlich und modern Frau Kipping ist, besiegelt sie durch häufigen Gebrauch des Gendersternchens. Damit wird das Buch sofort in den Kontext des „Gendermainstream“ gesetzt und wir erkennen sogleich, Frau Kipping hält uns für ein Produkt gesellschaftlich tradierter Indoktrination und deshalb sind wir reine Objekte, die Frau Kipping nun nach ihrem Gusto umzuerziehen berechtigt ist, ja, eigentlich ist sie sogar, da sie ja nun allen schon so weit voraus ist, verpflichtet, das uns anerzogene Böse auszutreiben.

    Jetzt mutiert „Soylent Green“ zu Aldous Huxleys „Brave New World“, ich liege im Kreissaal und aus den Lautsprechern tönt eine liebliche Frauenstimme „Was bin ich froh, ein Gamma-Mensch zu sein, ich darf den Alpha-Menschen dienen“.

    Hier enden wir mit dem Sprachgebrauch und kommen zu einzelnen Aussagen.

    Frau Kipping zählt Fluchtursachen auf und dazu gehört natürlich Krieg.

    In diesem Zusammenhang erweist sie sich als hinterlistige Heuchlerin, die ganz und gar Regime Changerin im Sinne von G. Soros ist.

    Seite 32:

    „Die juristische Hilfskonstruktion zur Legitimation völkerrechtswidriger Kriegseinsätze lautet dabei „ responsability to protect“: die Verantwortung zu schützen. Das ist heuchlerisch, auch wenn die Ziele dieser Interventionen oft blutrünstige Diktatoren wie Slobodan Milosevic in Serbien, Saddam Hussein im Irak, Muammar al Gaddafi in Libyen und die Taliban in Afghanistan waren. Zu m einen waren viele dieser Diktatoren selbst ehemalige Partner der NATO-Staaten und wurden von diesen erst aufwendig aufgerüstet. Zum anderen ist es nirgendwo gelungen, nach dem Krieg auch den Frieden zu gewinnen und demokratische Strukturen sowie eine nachhaltige Wirtschaft aufzubauen. Dieser Umgang mit dem Völkerrecht schaffte fatale Präzedenzfälle, die Nachahmer ermutigen, ebenfalls das Völkerrecht zu brechen. Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen: Der völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch das von Putin autoritär regierte Russland 2015 gingen der NATO-Angriff auf Serbien (…) und die Bombardierung Libyens voraus.“

    Wir stellen erst einmal fest, Putin ist autoritär und kein Demokrat, weil er zwar über 80% Zustimmung für seine Politik durch die russische Bevölkerung erfährt, diese aber eben noch nicht umerzogen ist. Ginge es nach Frau Kipping, hätten die Krimbewohner sich von den faschistischen Bataillonen Kolomojskjys nach ihrer Ansicht „völkerrechtskonform“ tyrannisieren zu lassen, zerbomben zu lassen wie der Donbass, die Gegenmaßnahme, ein Referendum durchzuführen und ergebnisgerecht die Krim Russland anzuschließen, ist für sie eine Nachahmung der NATO-Kriege gegen Jugoslawien, Irak und Libyen.

    Frau Kipping folgt der auch unter Juristen umstrittenen Argumentation der Bundesregierung und damit der des Weißen Hauses, denn andere Völkerrechtler sprechen von einer Sezession der Krim. Untersucht man ihre Argumentation, hat sie eigentlich an keinem Punkt inhaltlich unterschiedene Positionen zur Merkel-Politik, sie findet diese nur nicht nach den eigenen modernistischen Wünschen umgesetzt.

    Blättern wir jetzt zurück auf Seite 30:

    „Zudem ist Saudi Arabien nicht nur ein bevorzugter Handelspartner [Deutschlands], sondern seit Jahren ebenso Exportweltmeister eines fundamentalistischen Islam-Verständnisses, eine „Drehscheibe  religiöser Militanz (…“). Das hindert aber eines der europäischen Vorzeigeunternehmen, den Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus,  nicht daran, (…) auch noch Propagandasatelliten der Saudis ins All zu befördern, über die ganz offen Agitation der fundamentalistischen Terrororganisationen Hisbollah und Hamas verbreitet wird.“

    Frau Kipping ist völlig unfähig zu analysieren, Phänomene in historischem und kulturellem Zusammenhang zu sehen und zu bewerten, sie schert so ziemlich alles über einen Kamm und teilt die Menschheit ein in Bilderbuch-Gute, die sie Demokraten nennt, und Bilderbuch-Böse, die verschiedentlich bezeichnet werden. Die heißen dann natürlich Rassisten, Diktatoren, Terroristen, usw.

    Was als Anprangern des salafitischen Imperialismus Saudi Arabiens beginnt, den sie natürlich nicht als Imperialismus benennt, wahrscheinlich, weil sie nicht weiß, dass Saudi Arabien ein imperialistischer Staat ist, endet ziemlich eindeutig als Propaganda für die Interessen Israels: Hisbollah und Hamas würden diesen Satelliten nutzen.

    Frau Kipping rührt alles in einen Topf mit ISIS/al Nusra und nennt alles Terrororganisationen. Vor allem Hisbollah ist ja eine offiziell im Parlament des Libanon vertretene gewählte  Selbstverteidigungsorganisation gegen eben jenen Imperialismus, den Frau Kipping vorher im Text in Bezug auf Afrika böse findet.

    Man kann da sofort herauslesen, dass es ihr gar nicht um die Missstände geht, sondern ihre eigenen Interessen. Die Probleme armer wehrloser Afrikaner nutzen ihrer Selbstdarstellung und spielen ihrer Ideologie zu, eine selbstorganisierte Gegenwehr nennt sie dann Terrorismus, da eine gut Fee Kipping, die Einladungskarten nach Europa und Gelder, für die sie selber keinen Finger krümmen muss, verteilt, hier nicht vorgesehen ist.

    Frau Kipping kann zwischen der sunnitischen Sekte der Salafiten und der islamischen Ausrichtung der Schiiten nicht unterscheiden, sie tauchen in ihrer Erzählung als ein und das selbe auf, ebenso wie sie das nach Vorherrschaft strebende Königreich Saudi Arabien und eine auch diese Vorherrschaft zurückweisende Volksbewegung, Hisbollah, welche die Expansion Israels eindämmt, für ein und das selbe hält.

    Frau Kipping weiß sicherlich ganz genau, warum sie auch Hamas mit al Nusra auf eine Stufe stellt und unterschlägt, dass es Hamas überhaupt nicht geben würde, wenn Israel sich in Gestalt des Gaza Streifens nicht das weltgrößte KZ hielte, in dem es turnusmäßig Massaker bis zu mehreren tausend Toten anrichtet und welches es wirtschaftlich aushungert.

    Kräftige, selbstständige Menschen im “globalen Süden”, die wissen was sie wollen und dafür kämpfen, sind Frau Kipping ein Gräuel.

    Darum bejubelt sie auch die Auslöschung der arabisch-sozialistischen Jamahirija von Libyen und nennt Colonel Gaddafi einen “entsetzlichen Diktator”.

    An diesem Punkt lässt Frau Kipping tatsächlich die Katze aus dem Sack: Sie will Opferverwaltung, sie lehnt alles ab, was Afrikas Selbstbehauptung fördern könnte.

    Ein funktionierendes Afrika würde Frau Kipping das Menschenmaterial entziehen, welches sie stellvertreten kann und das als Migrationswaffe einsetzbar ist.

    Sich gegen Israels Völkermordpolitik wehrende Palästinenser rührt sie in einen Topf mit in Afrika marodierenden Söldnertruppen und  nennt sie als Teil des Problems, die sie aus "alle" demnach ausgrenzt.

    Überhaupt fällt auf: Frau Kipping malt uns eine Welt, in  der es von unschuldigen Opfern und bösen Tätern nur so wimmelt, aber die Staaten Israel und USA kommen nicht vor!

    Das lässt in diesem Zusammenhang vor allem deswegen tief blicken, weil genau diese beiden Staaten reine Siedlerstaaten sind, die ausschließlich dadurch existieren, dass sie die einheimischen Bevölkerungen entweder ausgerottet oder vertrieben haben und es immer noch tun.

    Frau Kipping geht nicht darauf ein, dass Massenmigration Siedlerkolonialismus ist und anhand dieser beiden Staaten die Auswirkungen von Siedlerkolonialismus exakt studiert werden können.

    Die Founding Fathers der Mayflower ebenso wie die Juden, die Israel gründeten, hatten auch gute Gründe zur Migration. Dennoch endet es im Machtkampf, den das Recht des Stärkeren entscheidet.

    Das mischt Karten neu, löst aber kein einziges Problem, das unter die Bezeichnung Fluchtursachen taugt.

    Dass das von den Soros-Leuten so gewollt ist, steht für mich außer Zweifel, denn Soros hat genug fähige Leute, die solche Entwicklungen analysieren können und er kann es sicher selber auch – die Arbeit des Analytikers gelangt nur dann zu annähernd korrekten Ergebnissen, wenn sie jenseits von Gut und Böse ausgeführt wird; welche Konsequenzen aus den Ergebnissen unter welchen Kriterien  gezogen werden, steht dann auf einem anderen Blatt.

    Die NGOs von Soros, das kann jeder leicht nachprüfen, nutzen ihre Analyseergebnisse zur Zersetzung der von ihnen ins Visier genommenen Gesellschaften und Staaten.

    Wie ist es um Frau Kipping bestellt? Sie moralisiert so viel und beschreibt so konsequent einseitig, dass sie Misstrauen erweckt. Addiert man hinzu, dass sie eigentlich zu jedem Thema schreibt wie eine Mitarbeiterin dieser NGOs, stellt sich automatisch die Frage, ob sie nicht als deren politischer Arm profilieren möchte.

    Seite 85 unten:

    „Auch die Befragung von rund 900 syrischen Geflüchteten in Deutschland Ende September 2015 bestätigen diesen Eindruck: Gerade einmal 8% planen, dauerhaft in Deutschland zu bleiben. Die überwiegende Zahl hofft auf ein Ende des Krieges und ein Ende des Assad-Regimes, damit sie wieder zurückkehren können.“

    Worauf sie sich bezieht ist eine von Universitäten  als wissenschaftlich unhaltbar beurteilte Befragung des Regime Change Vereins „Adopt a Revolution“, dessen Unterstützerin sie ist und welcher ursprünglich auf ein höchst dubioses Oppositionsbündnis aus Syrien zurückgeht, welches heute als solches nicht mehr tätig zu sein scheint, jedenfalls nicht mehr auftaucht, die „Allgemeine Kommission der Syrischen Revolution“. Diese Befragung wurde von allen deutschen Mainstream-Medien eingesetzt, um zu behaupten, dass Syrer nicht vor ISIS, sondern vor Assad flüchten würden.

    Wer nur minimal einen Begriff von der historischen und weltanschaulichen Lage in der Region hat, weiß, dass Syrien durch diese „Revolution“ eine von rivalisierenden Salafiten beherrschte türkische Kolonie würde, in dem das türkische Militär eine "armenische Lösung" für die Kurden versucht.

    Das will Frau Kipping natürlich auch nicht, weil die Salafiten sind ja antimodernistisch. Frau Kipping  will es schick und modern. Nun ist es so, dass Gendersternchendemokraten außerhalb der unibesuchenden Linken in neoliberalen Wohlstandszentren eigentlich nicht existieren. Sie sind genau genommen die linke akademische Flanke dessen, was Frau Kipping Neoliberalismus nennt. Neoliberalismus unterscheidet sich davon fundamental, denn die EU-Politik der Bankenrettung beispielsweise widerspricht der Chicagoer Schule: Steuergelder zur Rettung versagender Banken einzusetzen  wäre nach Milton Friedman eine Todsünde! Er würde sie eingehen lassen, damit die Marktanteile für fähigere Unternehmen frei werden.

    Friedman sieht durchaus in seiner Wirtschaftsordnung soziale Sicherungssysteme vor, denn ein Obdachloser zum Beispiel ist für ihn brachliegendes Humankapital, das er als tätiges Subjekt reaktivieren will.

    Die EU tut genau das, was Frau Kipping predigt: sie betreibt eine Art Staatssozialistischen Neoliberalismus. Sozialismus für die Reichen, Almosen für die Unterschicht, Neoliberalismus für alle dazwischen.

    Zwar redet sie, wie es sich für Linke gehört, über Umverteilung von "Superreich nach Arm", aber das wirkt auf mich rein formal, sie denkt über Geldbeschaffungsmaßnahmen für ihr Projekt Einwanderungseuropa nach.

    Ihr Begriff von Rassismus verhält sich analog zu Daniel Goldhagens Antisemitismusbegriff, vergleichbar einer Charaktereigenschaft Deutscher. Auch da bleibt sie widersorüchlich, weil ansonsten die Welt sich für sie nicht aus Völkern mit eigenständigen politischen, religiösen und klulturellen Entwicklungsgeschichten zusammensetzt, sondern aus Trägern moderner und Trägern reaktionärer Ideologien.

    Die Frage ob es recht oder unrecht ist, die politischen Geschicke eines Landes wie Syrien bestimmen zu wollen, ohne dessen Staatsbürgerin zu sein, kommt ihr gar nicht.

    Bleibt nur ein logischer Schluss: Frau Kipping will das Erreichen der Kriegsziele der amerikanischen Neocons, aber sie gibt nicht zu, dass das einen NATO-Eroberungskrieg voraussetzt.

    Sie will daneben stehen, wenn die NATO Krieg führt und moralisch meckern, nach getaner Drecksarbeit aber vom Kuchen abhaben. Was exakt dem Verhalten ihrer Partei im Libyenkrieg entspricht.

    Der einzige Unterschied zwischen ihr und denen, die sie „die Herrschenden“ nennt, besteht darin, dass sie ein paar mehr Almosen verteilen möchte.

    Man kann also klar festhalten, Frau Kipping ist selbst eine Fluchtursache!

    Sie befürwortet die Zerschlagung der sozialen Gefüge und die Interruption von außen der gesellschaftlichen Entwicklungen der Herkunftsländer wie der europäischen Staaten, sie beteiligt sich daran.

    Dabei schämt sie sich nicht, die Schleuserkriminalität zur Heldentat zu glorifizieren! Gerade an dieser Stelle sollten die Migranten gewarnt sein: Leute wie Kipping helfen mit, Menschen zur Migration nach Europa anzustacheln und unterstützen, hier von ihr offen zugegeben, deren Ausrauben durch die Schleusermafia. Sind die Leute aber erst einmal da, verfügt die Linke über nichts, was ihnen eine dauerhafte Existenzgrundlage ermöglicht. Das fordert sie von den bösen Anderen ein, durchaus mit einem “und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!”

    Eine Sache ist es, Aufnahmezentren zu schmeißen, eine andere die Verantwortung für das Leben danach. Das der Migranten wie das der Einheimischen.

    Wenn Deutsche für etwa bis in den hintersten Winkel der Welt bekannt sind,  dann ist das geordnete Prozesse ad hoc entwerfen und zügig systematisch umsetzen zu können! Darin sind sie sogar penetrant und klassischerweise wirft man ihnen einen Mangel an Spontanität und Improvisationsgeist vor.

    An diesem Punkt kann ich Frau Kipping beipflichten: realistisch beurteilt gibt es bis jetzt noch überhaupt keinen Grund zur Panik!

    Die bisherigen Zahlen sind überschaubar, und gerade für Deutsche wäre es überhaupt kein Problem, das leise und effizient zu behandeln.

    Wenn also trotzdem das auffällige Asylchaos ausgebrochen ist, dann nur aus einem Grund, auch darin hat Frau Kipping recht: es ist politisch gewollt!

    Warum deeskaliert Frau Kipping, wenn sie das schon weiß, nicht, warum kippt sie Öl ins Feuer und polarisiert?

    Auf mich wirkt sie damit als Teil dieser dahinter vermutbaren Strategie, als Institution, die darin eine Funktion ausübt!

    Frau Kipping profitiert von der Spaltung der Gesellschaft in Rechts und Links.

    Gegenpositionen zur Massenmigration, wie sie aktuell gehandhabt wird, lediglich moralisch zu veurteilen und zu psychologisieren, Argumente übehaupt nicht erst anzuhören, geschweige denn zu prüfen, verhärtet die Fronten.

    Das ist eben nicht nur von der Bundestagskonkurrenz gewollt, es ist auch von ihr gewollt!

    Die Bundespolitik zur Migration kritisiert sie lediglich taktisch. Was sie will, sind mehr Geld und mehr Planstellen für die Sozialindustrie.

    Eine einfache, kostengünstige Methode wäre beispielsweise, man prüft die aktuellen Fähigkeiten und Kenntnisse der Migranten,  die schon da sind, ermittelt wo welche Arbeitsplätze unbesetzt sind, wo welcher Wohnraum in der Nähe frei steht, man bringt die Leute dort hin und lernt sie ein, parallel erteilt man Sprachunterricht und unterweist sie in einer Art Sozialkunde darin, wie das Leben in Deutschland funktioniert, mit welchen Rechten und Pflichten sie umzugehen haben.

    Nein, es ist nicht die freigewählte Arbeit, nein es ist nicht der frei gewählte Wohnort, nein, es ist nicht der Tellerwäscher als Millionär, es ist sinnvolle Beschäftigung, Einkommen und ein Dach über dem Kopf.

    Es ist nicht ist sexy, aber es ist echte Integration von der alle profitieren, bei der die Migranten in ihre neue Realität hineinwachsen können und keine, von der nur arbeitslose Sozialstudierte und Kursanbieter, die ohne staatliche Finanzierung bankrott wären, profitieren.

    Das muss fürs erste reichen. Sartre hat es exakt auf den Punkt gebracht mit seiner Kontradiktion: "Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit!"

    In Frau Kippings Buch geht es viel um Gerechtigkeit. Aber gerecht ist Gott. Der Mensch gerät nur in immer neue Situationen, aus denen er das Beste machen muss.

    Ist es gerecht, dass Franz Schubert sein Leben lang ein armer Mann war, früh an Typhus verstarb aber ganze Zweige des Musikgeschäftes von seiner Hinterlassenschaft alleine seit fast 200 Jahren reich werden können?

     

    II

    Ziel muss es sein, dass es überhaupt  nicht zu den Fluchtbewegungen kommt.

    In allen 3 Ländern der letzten spektakulären Regime Changes, Libyen, Syrien und Ukraine, gab es Notwendigkeit des gesellschaftlichen Wandels, politische und wirtschaftliche Fragen, die durch die gesellschaftlichen Prozesse beantwortet hätten werden müssen. Das ist immer mit Härten verbunden.

    Die eingreifende Regime Change Politik des Westens hat diese Fragen missbraucht um die Länder und ihre Gesellschaften gezielt zu zerstören, woran, das ist heute kein Geheimnis mehr, besonders die in NGOs organisierten Helfer der Menschheit unverzichtbaren Anteil hatten, von denen wiederum die der Soros-Unternehmen sich besonders hervortaten.

    Man kann sogar festhalten, dass ohne Agitation und Subversion der NGOs die Länder heute noch intakt wären.

    Da in allen 3 Fällen die derzeitigen Probleme, nicht im Detail aber in der Tendenz, für mich vorher absehbar gewesen sind, waren sie es auch für die Analysten der westlichen Regierungen und Geheimdienste.

    Imperialismus funktioniert heute wie das guter Bulle-böser-Bulle-Spiel, auf beiden Ebenen gleichzeitig, einerseits durch rücksichtslose Ausplünderung und wirtschaftliche Abhängigkeit der Zielgebiete, andererseits durch die philanthropische Handreichung, die nichts anderes ist als eine Entmündigung derer, denen man vorgeblich hilft und eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Sozialindustrie der imperialistischen Zentren, deren globale Expansion sozusagen.

    Auf den Seiten 101ff schildert sie wie eine Pfadfinderin ihre aufregenden Erlebnisse mit der Freiwilligeninitiative „Moabit hilft“.

    In diesem Moment änderte sich alles.

    Herbert George Wells Roman Die Zeitmaschine trat vor mein geistiges Auge. Der Roman, nicht die Verfilmungen.

    Ist sie gar keine Soros-Agentin? Sie erscheint mir plötzlich als Eloy!

    Auf Seite 103 beschreibt sie eine Szene mit einem völlig verlorenen jungen Mann, Herkunft unbekannt, der sein Formular nicht versteht. Frau Kipping findet heraus, dass es seine gültige Registrierung ist, und er sich nun damit auf Wohnungssuche begeben soll.

    Wer allen Ernstes glaubt, einem Menschen, der kein Deutsch, kein Englisch kann, noch nicht einmal ein Formular entziffern kann, den hinauszuschicken, alleine, um sich in Berlin eine Wohnung und ein Auskommen zu suchen, etwa Gutes zu tun, diese Person schwebt scheinbar so weit außerhalb jeder Lebensrealität, dass sie gar nicht weiß wovon sie redet!

    Katja Kipping zeigt eine Welt des schauderhaft Bösen, in der aber das Leuchtfeuer der Hoffnung in Gestalt von Refugees Welcome Aktivisten leuchtet, die den Weg in ihre Vorstellung von einer heilen Welt pflastern.

    Solche, die sie NAZIS und Rassisten nennt, womit sie jeden meint, der ihre heile Welt nicht kommen sieht und gerne Bedenken äußern möchte bis hin zu echten NAZIS, sieht sie wie finstere Morlocks überall aus Löchern kriechen und Jagd auf Ausländer machen.

    Oder ist alles nur Show? Ihre Vorstellungen, die sie im letzten Drittel des Buches darstellt, wie ein Einwanderungskontinent gestaltet werden kann, unterscheiden sich kaum von den Vorstellungen, welche die Soros-Kampagne „Welcome to Europe“ W2EU vertritt.

    Letztendlich liest sich das Buch wie ein Propagandawerk der „Open Society Initiativ for Europe“ OSIfE, ein Segment der „Open Society Foundation“, die das explizite Ziel eines europäischen Einheitsstaates als Einwandererland verfolgt.

    Die Selbstdarstellung der OSIfE, interessanterweise von 2013, also weit vor der neuen Massenmigration, liest sich wie eine auf einen Satz reduzierte Version des Buches: „Established in January 2013 to build on three decades of the Open Society Foundations’ work in Europe, the Open Society Initiative for Europe aims to narrow the gulf between the promise of Europe as the prototype for an open society and reality. By taking both reactive and proactive approaches to policy reform, it supports efforts to defend civil liberties and human rights across Europe, address the challenges of migration, and fight discrimination—including Islamophobia and the structural discrimination against Roma.“

    „Europa als der Prototyp für eine offene Gesellschaft und Wirklichkeit“ – das ist nur eine andere Formulierung für Kippings „Kontinent für alle“.

    Und wie auf Bestellung widmet sie denn auch den Roma eine eigene Betrachtung.

    Unterm Strich ist sich Frau Kipping ein Herz und eine Seele mit der Parole der Euro-Kanzlerin, „wir schaffen das“, was auch immer es sein wird.

    Sicher, man schafft alles, Menschen schaffen es sogar in Baltimore zu leben, eine Hafenstadt mit etwa 600 000 Einwohnern, eine Stadt ohne Arbeit, eine Stadt der Korruption und des Präkariats mit einer höheren Kriminalitätsrate als die meisten Multimillionenstädte in der 3.Welt. Eine Zeit lang rangierte sie in UN-Statistiken auf Platz 2 hinter Mogadischu und auch in Mogadischu schaffen es Menschen zu leben.

    Zudem ist Baltimore eine Stadt, in der die verschiedensten Ethnien in gegeneinander Krieg führende Banden organisiert sind.

    Nicht, weil die Leute in Baltimore böser wäre als woanders, sondern weil die Stadt ein Schmelztiegel der Einwanderung in die USA war und was illegale Einwanderung betrifft immer noch ist, nur ihre Funktion als bedeutender Industriehafen und damit ihre wirtschaftliche Struktur lange verloren hat.

    Jenseits von Gut und Böse analysiert ist die Balitmoreisierung der europäischen Städte der reale Kontinent für alle, welchen Frau Kipping vorbereiten hilft.

    Entwurzelte Gestalten im Krieg aller gegen alle, deren einziger sozialer Bezugspunkt die Ethnie ihrer Herkunft ist.

    Da das nun schon ziemlich lange geworden ist, komme ich an dieser Stelle zum Fazit, nicht ohne den Hinweis, dass ein weiteres Anliegen des Herrn Soros, Fluchtursache Klima, natürlich von Frau Kipping als feststehende Tatsache beschrieben wird, obwohl die Wissenschaft sich auch in Sachen Klimawandel völlig uneins ist.

    Frau Kipping proagiert lediglich Phantasien, untermauert durch Leidensgeschichten, die dem Leser ein schlechtes Gewissen einimpfen sollen, nur weil er „das Glück hatte, in einem reichen Land geboren worden zu sein“.

    Alles in diesem Text ist Anklage und inkohärent. Das Wesentliche kommt nicht zur Sprache, nämlich: Leid und Elend, welche in den Regionen, die sie beschreibt, auftreten, sind die dunkle Seite der Moderne wie wir sie kennen! Sie sind nicht als individuelle Schuld anlastbar, sie sind systemische Auswirkungen.

    Es gab Ansätze, das umzubauen.

    Der Sowjet-Kommunismus war einer. Der wurde abgelehnt.

    Das Libyen Gaddafis war einer, wenn auch nur regional. Dessen Vernichtung bewertet Frau Kipping positiv.

    Für neue Vorschläge, die Probleme der modernen Welt zu lösen, sind sehr viele Menschen offen, auch viele derer, die meisten nehme ich an, welche Frau Kipping pauschal als „Rechtspopulist*innen“ beschimpft.

    Aber Probleme werden nicht gelöst, indem man neue hinzuaddiert. Darin ist sie konsistent, Regime Change Kampagnen und Massenmigration sind 2 Bestandteile einer Strategie, die sie beide propagiert. Den Rest dieser Strategie und ihre Rückwirkung auf die Lebensbedingeungen in Europa lässt sie vorsichtshalber weg.

    Frau Kipping drückt allen Verachtung aus, die anderen Konzepten folgen als ihrem linksstudentischen Hypermodernismus. Sie untersucht Phänomene und die Zusammenhänge, in welchen sie auftreten, nicht, prüft keine Argumente, sie betreibt ausschließlich Ideologie, zählt auf, was sie stützen kann und blendet aus, was sie in Frage stellen könnte.

    Ich halte Frau Kipping meine Auffassung entgegen, dass ein Europa aus prosperierenden, suveränen und gleichberechtigten Nationen sehr viel zur Behebung, wenigstens Linderung, der globalen Probleme beitragen kann, ein geschleiftes Europa aber niemandem nutzt.

    Da kommt mir noch ein weiterer Gedanke: Will Frau Kipping vielleicht die Partei Die Linke als deutsche Filiale der amerikanischen Präsidentschaftskandidatin Hilary Clinton positionieren? Ah ja, genau, Soros ist ja einer von Clintons sehr spendablen Wahlkampfsponsoren.

    Die sprachlichen Angriffe wie sie aus dem Bundstag auf Gegner der aktuellen Bundestagspolitik, so auch von Frau Kipping, geführt werden gleichen sich auf das Haar.

    So wirft Clinton Trump vor, Hassreden zu halten und das Land zu spalten:

    Es ist die selbe Rhetorik, die überall auftritt, wo diese westlichen NGOs aktiv sind, die selbst nur ein Mittel sind um Hass zu verursachen und Menschen gegeneinander zu verhetzen.

    In Indien, so erfuhr ich aus der Klatschpresse, wurde eine Kampagne gegen den Schauspieler Shah Rukh Khan vom Zaun gebrochen, weil er sich nicht gegen Hassreden positionieren würde.

    Es ist eine globale Kampagne, ebenso global wie die Color-Revolutions der Jahre seit dem Jugoslawienkrieg.

    Die Migrationswaffe ist eine der perfidesten, bösartigsten und zynischsten, die je erfunden wurde, denn wie kann man damit umgehen?

    Man kann die Leute nicht um Niemandsland verrecken lassen und man kann nicht das eigenen Land schleifen lassen.

    Die Visegrad-Staaten setzen auf Abschreckung und schreien laut in die Welt: "Wir nehmen keine Moslems!"

    Das ist nicht nett und es klingt für Oberflächliche diskriminierend.

    Aber in Wirklichkeit ist es viel menschenfreundlicher, als die deutsch-dominierte Politik.

    Jeder Migrant aus islamischen Ländern weiß damit, Polen, Tschechische Republik etc. kommen für ihn nicht in Frage und macht sich gar nicht erst Hoffnungen, die nicht erfüllt werden können.

    Und wer dort hin will, hat den Weg, den es immer gab, über die Beantragung eines Visums.

    Es herrschen klare Verhältnisse.

    Viel wird über Rechtsruck in der Gesellschaft geredet, hier wie jenseits des Atlantik.

    Ich sehe nicht, dass dieser Rechtsruck stattgefunden hat.

    Dieses Buch ist ein sehr gutes Beispiel für was ich sehe: die Linke ist für Arbeiter, Handwerker, Geringverdiener, Arbeitslose, unteren Mittlestand etc. keine Option mehr!

    Katja Kipping hat keinerlei Begriff von der Realität, weder der gesellschaftlichen noch der ökonomischen, sie weiß nicht wie das Leben von Menschen funktioniert, die nicht wie sie vom Steueraufkommen gepampert werden. 

    Sie kann nicht zuhören, sondern diskriminiert jeden, der ihre studentische Phantasie-Ideologie nicht teilt.

    Sie ist außenpolitisch untragbar, weil sie nicht nur den Menschen in Deutschland, nicht nur den Staaten der EU, sondern der gesamten Welt vorschreiben will, wie sie zu leben habe, mit Ausnahme von Israel und den USA. Dabei ist sie absolut inkonsequent in ihrer Argumentation, denn wenn es ihr passt, sind Staatsgrenzen wichtig, siehe den Vorwurf an Russland wegen der Krim, passt es ihr nicht, gelten für sie keine Staatsgrenzen.

    Sie weiß  nicht viel, sie kann nicht differenzieren, wie das Beispiel mit Hisbollah und saudisch-türkisch betriebenen Terrororganisationen belegt, die sie alle als Fundamentalisten und Terroristen beschreibt.

    Frau Kipping definiert die Clinton-Soros-Politik als das neue Links.

    Damit verschärft sie jedes Problem und hilft keiner Lösung.

     

    Katja Kipping: Wer flüchtet schon freiwillig

    Westend Verlag

    ISBN: 978-3-86489-133-5

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  • Neues aus der wunderbaren Welt der Schwerkraft

    Der Bundestag ist empört, die Linken hyperventilieren fast und fordern Erika Steinbachs Absetzung!

    War man letztes Jahr um diese Zeit noch Charlie, ist man heute Empörungsweltmeister!

    Was war geschehen?

    Erika Steinbach hat auf Twitter ein Bild gepostet:

    Steinbach

    Als eingefleischter Monty-Python-Fan hab ich mich scheckig gelacht!

    Muss man denn wirklich jedes Fitzelchen nutzen für seine armseligen, kleingeistigen Machtkämpfelchen?

    Merken die, und vor allem die Linken, denn nicht, dass je lauthalser sie sich als die Vollendung des Gutmenschen darstellen, umso weiter entfremden wir moralisch zweifelhaften Normalmenschen uns von ihnen?

     

     

     

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  • Herrschaft von EU und NATO über Frankreich knapp bestätigt

    Denn exakt das ist es, worum es am Sonntag in Frankreich ging.

    Unsere offiziellen Medien begannen am Sonntag Abend mit Gejubel und Häme "Schlappe für le Pen", aber dass Hollande sich im Keller versteckt hat und Sarko, das Monster an der Seite Merkels, sichtlich betreten und wütend reagierte, scheint auch unsere Propagandaschreiberlinge gezügelt zu haben.

    Wahlschlappe für Marine le Pen?

    Die eurokratischen Herrschaftsparteien hatten alles, und zwar definitiv alles außer Schusswaffengebrauch, worüber sie nur irgend verfügen, aufgeboten, die Front National kleiner zu kriegen – mit einem Ergebnis, das nur zu kommentieren geht: "Was, das ist alles was ihr noch im Kreuz habt!"

    Man muss sich nur vergegenwärtigen, über über wie viel Einfluss, wie viel Macht, wie viel Geld, welche Verfilzung in Beamtenschaft und Wirtschaft die Eurokratenparteien verfügen, wie viel Druck sie ausüben können, welche Mittel der Erpressung ihnen zur Verfügung stehen – und mehr bewegen sie nicht mehr damit…

    Trotz Hetze und Einschüchterung und den Verzerrungen durch die vereinheitlichte Presse…

    Der Wahlsonntag hat bestätigt: die Front National ist jetzt in Frankreich die erste Kraft!

    Es heißt übrigens "die" und nicht der, nur weil im Französischen das Wort "Front" maskulin ist ändert das nichts an der deutschen Sprache, in der "Front" ein femininer Artikel vorausgeht.

    Das Medien outen sich mal wieder als verblödet bei dem Versuch, originell wirken zu wollen.

    Trotz Drohungen des Premiers Monsieur Valls, aus Regionen, die FN wählen, Investitionen abzuziehen bis hin zum Bürgerkrieg konnte die FN am 2.Wahlsonntag noch einmal 200000 Menschen mehr mobilisieren!

    Trotz dem Etikett "rechtspopulistisch".

    Für den Sieg in einer Region reichte es nicht, aber angesichts des gewaltigen Projekts, für das die FN steht, das quasi einen völligen Umbau des Staates und der Wirtschaft, sowie eine völlige Neuorientierung in den internationalen Vernetzungen Frankreichs bedeutet, haben doch schon extrem viele Menschen klar gemacht: wir sind dazu bereit, die damit verbundenen Anstrengungen sind uns lieber als die eurokratische Fremdherrschaft!

    Die Franzosen hatten sich ihr Land zurückgeholt von den Römern, von den Briten, von den Hitlerischen, sie werden es sich auch von den Eurokratischen zurückholen!

    Aber man kann alles, worum es eigentlich geht, aus jeder Debatte wegsperren, indem man nur 1 Thema zulässt: Migranten!

    Wie ein Kugelblitz durchfährt es die Glieder der Herrschercliquen: siegt die Front National, muss alles neu verhandelt werden, der Vertrag von Lissabon hat keine Macht mehr über Frankreich, Merkel regiert bald nur noch die Uckermark, die NATO verliert eine ihrer stärksten und erfahrensten Armeen.

    Diffamieren wir sie als fremdenfeindlich und rechtspopulistisch, der alte Jean Marie hatte dazu ja auch wirklich eine Steilvorlage geliefert, nehmen wir Tochter und Enkelin in Sippenhaft und schüren Ängste vor der ganzen Bewegung..

    Apropos Merkel,die hat auf den UNIONSPARTEITAG EINE BOMBE PLATZEN LASSEN, die erstaunlicherweise kaum Reaktion hervorgerufen hat!

    Sie schließt sich explizit der Forderung Erdogans und der Saudis nach dem unbedingten  Stutz Assads an!

    Was hat sie ausgekungelt mit Ankara?

    Sie macht somit amtlich Deutschland zum U-Boot des neo-osmanischen Islam in Europa!

    Deutsche Truppen in den Syrien-Einsatz werfen erhält eine völlig neue Brisanz, sie leuchtet aus militärischen Gründen nun ein: aufklährungstechnisch ist die Türkei von den USA abhängig, im Bund mit Deutschland braucht sie keine Rücksicht mehr auf Entwicklungen zwischen Kreml und Weißem Haus nehmen, und irgendwie muss man die Zeit überbrücken, die Obama noch im Amt ist.

    Merkel macht uns zu direkten Erfüllungsgehilfen Erdogans!

    Man hat auch schon die nötigen propagandistischen Kampfmittel kreiert: einige Zeit schon lanciert man den Neologismus "islamophob" und konnotiert die Ablehnung der Ausbreitung des Islam in Europa mit Fremdenfeindlichkeit.

    Die Linken wetteifern mit den GRÜNEN und der Merkelei wer am radikalsten diffamieren kann.

    Früher gab es mal eine Zeit, da hätte kein normaler Linker in Zweifel gezogen, dass der Islam eine ausgesprochen rigide Herrschaftsideologie ist, auch wenn es natürlich Sache der Menschen ist, die in den betreffenden Ländern leben, damit umzugehen.

    Eine Art, damit umzugehen war Libyen, eine andere Syrien. Stets, seit 2011, ist man sich in der deutschen Politik einig, die müssen weg und bei Libyen hat man es ja unter Sarkozys Führung geschafft!

    Übergriffe auf Migranten oder Migrantenunterkünfte sind selbstredend mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterbinden, nicht weil es Migranten sind, nicht weil es politisch korrekt ist, nicht weil Deutschland dadurch einen schlechten Eindruck macht, sondern weil es barbarisch ist, weil Mensch überall in Frieden leben können müssen, auch wenn anderen ihre Religion oder sonst etwas an ihnen nicht gefällt, und solches durch nichts gerechtfertigt werden kann! Gleiches gilt für die linken Angriffe auf AfD, Facebook, etc., zwischen NAZIS und einer solchen Antifa besteht kein Deut eines Unterschiedes!

    Phobie ist ein medizinischer Terminus und bezeichnet eine krankhafte Angst.

    Es gibt auch eine gesunde Angst, von der Jean Paul Sartre sagt, sie sei eine notwendige Bedingung des Handelns.

    Bedenklich scheint mir hier zu sein, dass heute in Deutschland jeder, der seinen Geist nicht nach dem, im übrigen auch noch reichlich primitivem, ideologischem Einheitsbrei des Bundestages formt, mit psychiatrischer Sprache bedacht wird.

    Einen noch beknackteren Einfall, als Menschen, die eine Religion ablehnen, mit einer Phobie in Zusammenhang zu bringen, hat es glaube ich in der Geistesgeschichte kaum gegeben. Es gibt nun mal heute keine Religionskriege, die von Hindu, Buddhisten, Konfuzianern, Christen, etc. ausgehen. Riad und Ankara haben erst gestern und heute mit zahlreichen Sunni-Staaten eine Sunni-Allianz gegen die Shiiten gebildet, unter dem Vorwand des Kampfes gegen Terrorismus, die uns noch gewaltige Probleme verursachen wird.

    Viele Gesetze des Islam widersprechen sich mit allem anderen, wie Menschen leben und leben wollen.

    Ansonsten bietet die deutsche Politik: Formeln und Verschlagwortung statt Inhalt, Debatten werden ausgetragen in Gestalt billiger Polemik, die an talentfreies Kabarett erinnert!

    Und die Autonomen sind jetzt die Schlägertrupps des deutschen Bundestags.

    How could it get to this? – fragt Trixi in das Feuer blickend; vermutlich war es von Anfang an in dieser Sparte Linkes angelegt, denn außer durch rabiates Auftreten und hässliche Kleidung sind die nie besonders aufgefallen. Es bedeutet real auch überhaupt nichts; wir sind das Gezetere leid, was links sein soll und was nicht, welcher Klüngel dominiert und welcher doof ist, links ist, womit linker Mainstream auffällt und wenn uns das nicht gefällt, sind wir eben keine Linken.

    Linken gegenüber ist ja im Gegensatz zu anderen politischen Zusammenhängen kaum wer verpflichtet; nicht schlau, sich ständig die Leute zu vergrätzen, die ihnen wohlgesonnen sind, vor allem, wenn man eine politische Bewegung ist, die sowieso kaum jemand mag.

    An Politiker und Presse sei gesagt: wir rücken nicht nach rechts, nur ihr habt den Kompass und jedes Maß verloren!

    Es gibt beispielsweise sehr viele Übereinstimmungen zwischen dem, was Evo Morales für Bolivien will und die Front National für Frankreich.

    Bei Evo soll es links sein, bei der FN extreme Rechte?

    Die spinnen ja!

    Man will euch Angst vor der Front National einreden, die Angst solltet ihr aber vor denen haben, die sie euch einreden!

    Bewohner Deutschlands und Europas, ihr habt jetzt bis 2017 Zeit, eine simple Tatsache zu erkennen, die zu erschauen euch so schwer fällt, weil eure Gehirne von Presse und Politikern in der Sache versaut sind: Ein Triumvirat Merkel, Erdogan, Sarkozy ist die einhundertprozentige und unabwendbare Garantie auf den 3. Großen Weltbrand, eine Präsidentin Marine le Pen eure letzte beste Chance, dem zu entkommen!

    Von nun an heißt der Kampf FN versus deutscher Bundestag, sind doch die Führer des französischen Parlamentes unterm Strich nur dessen Satrapen, Frankreich versus EU – und ich weiß auch schon genau, wohin ich gehöre!

    So hört mich denn singen, ihr Geier über der Stadt:

    Allons enfants de la Patrie
    Le jour de gloire est arrivé !
    Contre nous de la tyrannie
     L'étendard sanglant est levé
    Entendez-vous dans les campagnes
    Mugir ces féroces soldats ?
    Ils viennent jusque dans vos bras,
    Egorger vos fils, vos compagnes !
    Aux armes, citoyens! Formez vos bataillons!
    Marchons, marchons,
    Qu'un sang impur abreuve nos sillons.

     

    Joan_of_Arc_by_Rossetti

     

     

     

     

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  • In Deutschland wählt das Times Magazin, in Frankreich das Volk!

    Viva

    Äh, warte mal. Hat da nicht irgendjemand gesagt, die beiden Ladies wären extreme Rechte?

    Ah ja, genau, das waren doch die, die als Linke unter der Fahne des Päderastenkönigs Idris marschiert sind, als Sarkozy die arabisch sozialistische Jamahirija hat wegbomben lassen.

    Und die von Feminismus sprechen, aber es völlig normal finden, wenn von ihren Straßengangs Frauen geschlagen werden, die nicht nach ihrer Pfeife tanzen.

    Na wenn die das sagen, dann muss es ja stimmen…

    Sie haben schließlich jetzt auch was zum Weinen: ihr Idol, der großer Kämpfer für Demokratie im Nahen Osten Sarkozy macht sich vor zwei Blonden nass!

    Vielleicht freuen die sich ja deshalb so über möglichst viele islamische Zuwanderer, weil unter Salafiten gehört ungehorsame Frauen schlagen schließlich zum Gottesdienst!

    Ein interessanter Fakt: in vielen Wahlbezirken, wo vor 20 Jahren noch die KPF gut Stimmen kassierte, wurde am letzten Wochenende Front National gewählt!

    Bringen wir es auf den Punkt: der sogenannten Kalten Krieg war kein Krieg USA versus UdSSR.

    Es war der Krieg Kapitalismus versus Kommunismus, die UdSSR war die Führungsmacht der damaligen kommunistischen Weltbewegung, die USA die stärkste imperialistische Macht, es war der Krieg der westlichen Staaten gegen die Linke!

    Mit dem Verschwinden der UdSSR verschwand die kommunistische Weltbewegung. Damit war die Linke besiegt!

    Die Probleme, welche Menschen zu Linken in Deutschland gemacht haben bleiben damit ungelöst.

    Die Probleme, welche Menschen in Europa zu Linken gemacht haben bleiben ungelöst.

    Jetzt haben die deutschen Linken ein Identitätsproblem: sie wollen nämlich unbedingt Teil der Siegermacht sein!

    Man kann aber nicht Teil der Siegermacht sein und Widerstand gegen die Siegermacht.

    Also verschwinden sie geistig in irgendwelchen Wolkenschlössern, der Genderideologie beispielsweise, und klagen jeden an, der ihren Hirngespinsten abhold ist.

    Sie bekämpfen das Volk, weil sie dem Volk nichts mehr anzubieten haben.

    Sie beschimpfen jeden, der die Siegermacht in Frage stellt, als NAZI, weil wer die Siegermacht in Frage stellt sie in Frage stellt.

    Die Front National, das bedeutet:

    Raus aus der EU, raus aus dem Euro, raus aus der NATO!

    Die Front National, das ist jetzt die Avantgarde!

    Die Linken werfen der Front National vor, die habe ein Problem mit Hautfarben und fabulieren ihr Lieblingsklischee aus, hellhäutige Menschen wollten dunkelhäutige unterdrücken.

    Wer schon mal in Paris war, der kann über diesen Vorwurf nur lachen!

    Tatsächlich verlangt die Front National, dass Menschen, welche sich in Frankreich niederlassen wollen, auch tatsächlich nach Frankreich wollen und nicht Frankreich in ein anderes Land verwandeln wollen.

    Die Linke im Schulterschluss mit der Merkel-Propaganda!

    Heute habe ich einen Artikel gelesen, in der Welt oder der Zeit oder FR, weiß nicht mehr genau, da wirft der Autor der Front National vor, sie seinen die Erben des Vichy-Regimes.

    Ich dachte mir, der Autor  muss LSD gefressen haben: ist doch das Vichy-Regime genau jenes, welches mit Deutschland gegen Frankreich kollaboriert hat!

    Nein, Söhnchen, genau das Gegenteil ist wahr!

    Marine le Pen nennt Hollande den Generalgouverneur Merkels für Frankreich.

    Tut mir leid, Deutsche kannst du mit dem NAZI-Vorwurf erschrecken, in Frankreich machst du dich zum Trottel: denn der Erbe des Vichy-Regimes, das ist: 3x darf man raten, ich bin sicher, alle treffen beim ersten Mal schon – genau, die Canaille heißt Nikola Sarkozy!

    Die Front National steht unzweifelhaft in der Tradition dessen, der das Vichy-Regime geschlagen und Frankreich aus der NATO herausgehalten hat, von General de Gaulle!

    Die Front National, das ist die Revolution gegen das Transatlantische Bündnis!

    „Sie und nicht wir!“ murrte schon Friedrich Gottlieb Klopstock nach dem Sturm auf die Bastille seine Landsleute an.

    Ja, und auch damals war Europa aufgebracht und im Franzosenschock!

    Auch wenn das kommende Wochenende noch einmal an die Eurofraktion gehen sollte, denn für gewaltige Umwälzungen braucht es die nötige Reife – der Weg ist eingeschlagen!

    Und zu den modernen Linken fällt einem ein Song von Franz Joseph Degenhard ein, „Vatis Argumente“, bei dessen Schluss Vers man das Wort „Vati“ nur austauschen braucht mit „den Linken“ um dem Nagel auf den Kopf zu schlagen:

    „Also wenn man Vati zuhört, dann fragt man sich

    Was ist der blos so wütend?

    Hat er gemerkt, dass ihn keiner mehr ernst nimmt?“

     

     

     

     

     

     

     

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  • Maikäfer flieg, die Michaela ist im Krieg…

    Jürgen Todenhöfer meint, dass der Bundeswehreinsatz gegen den IS logisch nicht zu begründen sei.

    Und tatsächlich reibt man sich die Augen: eine Fregatte zum Schutz des französischen Flugzeugträgers?

    Vor was denn bitte? Den gewaltigen Seestreitkräften des IS?

    So ferne man also der Argumentation der Regierung folgt, wirkt dieser "größte Bundeswehreinsatz" so, als hätte sich die erste Frau an der Spitze der deutschen Streitkräfte einen Scherz im Stile des Pere Ubu erlaubt. "Hurrah, ich darf Soldaten befehlen, die Kipping ist schon ganz blass vor Neid, hihi, und sie darf's noch nicht mal zugeben, solange es die Linke nicht zu einer rot-rot-grünen Postenverteilung, äh, Bundesregierung meine ich, gebracht hat, da mach ich das mal!"

    Für die surveillance des IS macht es eigentlich auch keinen Sinn, Satellit und Tornados über und in der Türkei zu stationieren, da mindestens die französische, amerikanische und russische Aufklärung damit befasst sind und von der deutschen Hobby-Armee kaum nützliche Zusatzerkenntnisse erwartbar sind.

    Folgt der Schluss: um ein Bekämpfen des IS kann es dabei schlechterdings nicht gehen.

    Addieren wir nun die Durchsetzung des weniger als halb so viele Einwohner wie München zählenden Staates Mazedonien gegen den erklärten Willen dieser Bevölkerung zum NATO-Protektorat um eine geografisch-strategische Lücke zu schließen, so ist dieser Einsatz völlig logisch begründet, nur eben nicht so, wie das Parlament der Bundesrepublik Deutschland sichtlich einhellig behauptet, sondern es geht um die strategische Positionierung von NATO-Truppen.

    Die kriegstreibenden Kreise haben bis jetzt benötigt, eine halbausgegorene Strategie zusammenzupfuschen um ein Bollwerk gegen den erfolgreichen Vormarsch der syrischen Regierungstruppen unter russischer Unterstützung auszuhecken, und, was ein Glück! – der IS hat in Paris Zivilisten massakriert, gerade so als hätte eine Marketing-Firma sich mit denen kurzgeschlossen, sie möchten doch den Werbegag für den Militäreinsatz liefern!

    In short: es ist kein Einsatz gegen den IS, es ist ein Einsatz, um die Eroberung Syriens vorzubereiten!

    Der Vollständigkeit halber: natürlich gehe ich bei Herrn Todenhöfer von guten Absichten aus, er ist ein klassischer Konservativer, die korrupte Durchschmutztheit der Neokonservativen überfordert seine Vorstellungskraft!

    Man hat wirklich aus dem Irak-Desaster gelernt: die völlige Zerschlagung aller staatlichen Strukturen erzeugt unkontrollierbare Ergebnisse, folglich kehrt man zum römischen Klassiker zurück und versucht, die staatlichen Strukturen zu übernehmen, um sie für die eigene Herrschaft nutzbar zu machen.

    Vielleicht sind die Linken ja tatsächlich zu blind, das zu erkennen, kann ich nicht beurteilen, Tatsache ist aber, dass ihr Gemecker, "militärisch kann man Terrorismus nicht besiegen" die selbe Komplizenschaft mit den NATO-Invasoren bedeutet, die wir sie im Krieg gegen die arabisch-sozialistische Jamahirija hatten, da sie so von den wahren Absichten hinter dem Einsatz ablenken.

    Wir brauchen keine linke Flanke des Imperialismus, wir brauchen Antiimperialismus!

    Immerhin hat Frau Dr.Wagenknecht ja eine Zusammenarbeit mit Russland und dem Präsident Assad begrüßt.

    Katrin Göring-Eckardt, die transgendrierte Version vom Herrmann, ist ein bisschen dümmer als die Bundesregierung, da ihr die expliziten Eroberungspläne und das Vertreiben Russlands im Mandatstext fehlen, sie hat noch nicht einmal kapiert, dass die oberflächlich betrachtet absurde Vorschlag, mit den syrischen Regierungstruppen zusammen zu arbeiten, aber ohne deren Oberbefehlshaber Assad, eine reine Spaltungsabsicht zu Gunsten der NATO verfolgt, sie fragt "Was ist mit Assad, was ist mit Putin?"

    Kann ich ihr beantworten: Wird die NATO der Russischen Föderation jede Option, ihre berechtigten Interessen zu verteidigen, weiterhin sabotieren, und es bleiben nur mehr militärische, sollte sie sich nicht darauf verlassen, dass die RF davon keinen Gebrauch macht!

     

     

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  • Tänzer auf den Nasen

    Im Vorfeld des Auslöschungskrieges der NATO gegen die Arabisch-sozialistische Jamahirija von Libyen wies Colonel Gaddafi darauf hin, dass der Sturz des libyschen Systems automatisch eine Millionenflut Flüchtlinge nach Europa zur Folge haben würde.

    "Wäääh, entsetzlich: der Satan aus dem Wüstensand droht Europa mit Flüchtlingen!" war zusammengefasst auf einen Satz die Reaktion der westlichen Demokraten und ihrer Qualitätsmedien.

    Gaddafi wies auch darauf hin, dass Dschihaddisten aller Art mit diesen Flüchtlingsströmen nach Europa gelangen können.

    "Voll brutal, Gaddafi droht Europa mit Dschihaddisten!" brüllte die europäische intellektuelle Elite.

    Gaddafi wies darauf nicht alleine deshalb hin, weil die Mechanismen des libyschen Staates, welche diese Ströme verhindern, wegfallen würden, sondern auch die milliardenschweren Entwicklungsprojekte, welche Libyen in Afrika betreibt, ohne die den Menschen vor Ort die Perspektive verloren geht, durch diesen Krieg zerstört würden.

    Ich erinnere daran, dass die Flüchtlingspolitik Gaddafis nicht alleine darin bestand, die Flüchtlinge einzusammeln und an der Überfahrt nach Europa zu hindern, sondern er sie nicht mit leeren Händen repatriieren lies.

    Die Folgen des Wegbombens des Landes Libyen von der Landkarte waren gewaltiger noch, als Gaddafi vermutet hatte: Dschihaddistenkriege bis nach Zentralafrika entfalteten sich!

    In den Chefetagen der Rüstungskonzerne tanzt man Chachacha und singt: "Wenn's Bömbchen in Afrika knallt, die Münze in der Kasse schallt!"

    Und auch diese ganze unnötige Horde  Abgänger von Unis und FHs, die Sozpäd, Psychologie und ähnlich Blödsinniges studiert haben, ihnen winkt jetzt das Jobwunder statt Hartz4 oder die Verwaltung von H4-Opfern.

    Zufälligerweise ist das auch Stammwählerschaft für GRÜN.

    Das "Was sind wir nicht humanitär und demokratisch"-Gehabe zahlt sich aus, in barer Münze – Krieg führen und humanitäre Steuerverwendung sind 2 Seiten eben der selben Münze, die in den Kassen der Waffenschmiede klingelt!

    Die Roth hat jetzt sogar vom Horsti Schmandhoff – sorry, der Horsti Seehofer war das, eine Verdienstmedaille führ humanitäres, wie es hieß, "Engagement" geschenkt bekommen. Claudia Roth, eine Frau, die so überflüssig ist, dass der Bundestag ihr, um ihren Lebenstandard aufrecht erhalten zu können, einen Posten als Bundestagsvizepräsidentin extra eingerichtet hat, als Gnadenbrot sozusagen, das der Steuerzahler berappen muss.

    Erinnern wir uns: die, die am lautesten gegen Libyen gehetzt hatten, das waren unsere humanitären GRÜNEN!

    Aber auch die Partei Die LINKE hat die Zerschlagung Libyens unterstützt, wenn auch nicht so offensiv, weniger sichtbar.

    Wer den Krieg nicht unterstützt hatte war der damalige Bundesaußenminister Westerwelle.

    Für ihn hat diese Nichtunterstützung das Ende der politischen Laufbahn bedeutet, und er hat auch nicht so viel Glück wie Claudia Roth, vom Selbstbedienungsladen Bundestag irgendetwas erfunden zu bekommen, das ihm die Einnahmen aus der Steuerkasse weiterhin garantiert.

    Egal, er hat als Doktor der Juristerei genug eigene Optionen im Gegensatz zu Claudia Roth, deren bürgerliche Qualifikation sich auf Backstage-Groopie beschränkt.

    Es wäre für die deutsche Bevölkerung durchaus im Eigeninteresse, zu begreifen und sich vernünftig zu informieren, was in der Ukraine abgeht, dem aktuellen Lieblingsprojekt GRÜNer Ländervernichtung, denn die Ukraine kann als Versuchslabor gewertet werden, wie im 21.Jahrhundert die Faschisierung Europas durchgeführt werden kann.

    Die GRÜNEN sind die böswilligste und fanatischte Kraft der deutschen Politik hinter dem Projekt Ukraine. Was die Ukrainer jetzt erleiden müssen, das wird auch euch blühen, aber ich nehme an, ebenso wie unter den Menschen in der Ukraine wird das erkannt – erst wenn es zu spät ist.

    Vor allem die GRÜNEN haben den Witz erzählt, Jaroschs und Tjahnyboks Parteien hätten doch schlecht bei den Wahlen abgeschnitten, das würde beweisen, dass die ukrainische Junta nicht faschistisch ist.

    Das aber belegt allenfalls nur, dass die Bevölkerung nicht sehr begeistert von den Radikalen ist, eine Bestandsaufnahme sozusagen, von der abgeleitet werden kann, welche Maßnahmen noch zu treffen seien.

    Und diese Maßnahmen werden getroffen: Presseverbote, Parteienverbote, politische Morde, militärische Angriffe auf die Bevölkerung, Integration der faschistischen Todesschwadronen in das reguläre Militär, etc. Ein solcher Prozess dauert, er funktioniert nicht innerhalb weniger Monate. "Wem die Jugend gehört, dem gehört die Zukunft!" sagte Hitler, und die Schulerziehung in der Ukraine ist ganz auf ukrainischen Faschismus eingestellt worden.

    Der EU-Faschismus wird natürlich nicht auf Deutschnationalismus getrimmt sein, er wird auf Europanationalismus getrimmt sein.

    Deutschnationalismus heute ist ein Ablenkungsmanöver für Doofe, man kann sich so herrlich als Antifaschist ausgeben und Eurofaschist sein und keiner merkt's, weil alle in der Schule gelernt haben, Faschismus identifiziere sich mit Deutsch.

    Der Totalitarismus, mit dem jedes Abweichlertum von der Aggression gegen Russland untergebuttert wird, drückt dies zur Genüge aus für diejenigen, die sehen können.

    Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten melden, Brüssel bereite eine Kartellrechts-Klage gegen Gasprom vor.

    Russland unterliegt nicht europäischer Gerichtsbarkeit.

    Das ist der Moment, so die Klage eingereicht wird, in dem Russland endgültig sagen müsste "Na schön, es reicht mit dem Bruesseler Gezücht, Gashahn zu!" Erdgas ist alt genug, es verrottet nicht. Sie können es selber gebrauchen oder später verkaufen. Es ist ein bleibender Wert.

    Schmerzhafte makroökonomische Umbaumaßnahmen muss Russland ohnehin vornehmen.

    Die Zeche des ausbleibenden Gases aus Russland zahlt freilich nicht die Politikerkaste. Die Zeche zahlt die Bevölkerung der EU.

    Selber schuld. Wer sich von den Kreaturen so auf der Nase herumtanzen lässt, der muss eben dafür bluten.

     

     

     

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  • linke Linke linken

    Nun hoffe ich mal, dass Bernd Riexinger, mit dem ich für gewöhnlich eher selten übereinstimme, sich mit seiner Positionierung zu Griechenland in seiner Partei durchsetzen kann.

    Einflussreiche Teile der deutschen Linken tun mal wieder das, was deutsche Linke immer tun, wenn sich reale Möglichkeiten auftun: sie sabotieren!

    Linken, welche die griechische Regierung mit dem Kampfbegriff "Querfront" attackieren sind selbst recht quer: nämlich querulant!

    Anders kenne ich es auch nicht, darum bin ich nicht überrascht.

    Während in Spanien der Impuls aus Athen aufgegriffen wird, hat man in Deutschland schließlich wichtigere Probleme: in den obersten Chefetagen und den Aufsichtsräten der DAX-Unternehmen sitzen nicht genug Frauen!

    Nun, ich kann verstehen, dass Abgeordnete der Partei Die Linke darüber erzürnt sind! Hat es sich doch eingebürgert, dass der Bundestag ein Durchlauferhitzer für Karrieren in der Wirtschaftselite ist! Je mehr Frauen die Frauenquote vorsieht, desto mehr Chancen für Linke-Frauen in Onkel Dagoberts Geldspeichern baden zu gehen!

    Verstehen Sie  ich nicht falsch: mir ist es egal, wie viele Frauen in den Aufsichtsräten sitzen. Meinetwegen können sie eine Frauenquote von 100% beschließen.

    Was geht es mich an, wer wem wie was in der Führungsetage zuschanzt!?!

    Man möchte jetzt meinen, frau freilich auch, ich täte etwas unzulässiges, diese beiden Themen zu vermischen.

    Nein, tu ich nicht!

    Deutsche Linke, die querschießen gegen Syriza verteidigen die deutsche Herrschaftsposition in der EU gegen einen beginnenden Aufstand des Südens der EU!

    Das ist kein zufälliger Reflex, das ist was diese Linke immer betreibt!

    Mit einer Herrschaftsposition macht man/frau sich dann gemein, wenn das eigentliche Ziel des eigenen Handelns der Aufstieg innerhalb der verteidigten Herrschaftspyramide ist!

    Pyramiden haben es an sich, dass sie nach oben zu schmaler werden, bedeutet, je höher man/frau kommt, desto weniger Posten stehen zur Verfügung.

    Solche Posten gehen gemeinhin an diejenigen, welche den noch höheren Posten am besten dienlich sind.

    Also betreibt man/frau eine linke Maskerade, hinter der man/frau sich in Wirklichkeit nach oben zu andient!

    Dabei  mitzuhelfen, einen Aufstand des Südens niederzuschlagen, ist ein gar fürtrefflicher Dienst!

    Dafür sollten dann doch zur Altersvorsorge ein paar Sitze in Aufsichtsräten als Zukunftsmusik drin sein!

    Wer nicht zu den glücklichen Gewinnern dieser zählt hat immerhin das Pläsier, Teil der deutschen Herrschaft unter den USA über die Anderen zu sein!

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  • Ostermarsch 2014 – eine fundamentale Niederlage der Antikriegsbewegung

    In dem Moment, in welchem ein verheerender Krieg über Europa schwebt beteiligen sich von 80 Millionen gerade mal bundesweit ein paar Tausend an den traditionellen Kundgebungen gegen den Krieg.

    I.

    Die Kriegstreiber des Bundestages und ihre amerikanischen grauen Eminenzen könnten das als Sieg werten: die Deutschen heute wieder, wie in Brechts Song, 

    "Hinter der Trommel her

    Marschieren die Kälber

    Das Fell für die Trommel

    Liefern sie selber".

    Aber so ist es nicht. Die Medien fangen schon zu flennen an, weil ihre Autorität nicht mehr anerkannt wird, vor allem ob ihrer Kriegshetze gegen Russland.

    Es gibt die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland, die dumm genug ist, sich von ihnen verhetzen zu lassen, aber es gibt auch die andere Hälfte, die den Ernst der Lage erkennt.

    Wer von denen Zeit dafür findet, formuliert sich im Internet, in Foren, auf MyTube und YouSpace (der Witz ist geklaut und hat auch schon 'nen Bart, denn wer erinnert sich noch an My Space in Zeiten von Zuckerbergs Milliardenunternehmen?), zieht einen Blog auf, wie auch immer, wer keine Zeit hat schweigt und sorgt sich.

    All diese Menschen hätten den Ostermarsch nutzen können, eine gigantische Manifestation ihres Friedenswillens auf die Straße tragen zu können. Sie taten es nicht.

    Ich stelle jetzt folgende Behauptung auf: Schuld daran ist vor allem Anderen die Linke!

    Unter "die Linke" verstehe ich nicht die Partei "Die Linke". Das ist einfach irgendeine Partei und es kann als durchaus frech angesehen werden, sich den Begriff "die Linke" zum Logo zu machen, weil man immer gezwungen wird, zwischen "die Linke" und "Die Linke" explizit unterscheiden zu müssen, aber wahrscheinlich ist ja genau das der Werbetrick.

    Ich meine damit nicht alle Linken, auch nicht die organisierten. Die DKP leistet beispielsweise genau das, was man von ihr erwartet: sie ist eine organisierte Kraft der Arbeiterschaft auf marxistischer Grundlage, sie hat klar erkennbare Prinzipien, an die sie sich auch hält.

    Historisch interessant ist hierbei auch, dass die DKP damals 1989-91 stabil geblieben ist, personell und finanziell verloren hatte und Arbeitplätze, welche die DKP geschaffen hatte entfielen, sie aber nicht ihr Fähnchen in den Wind gehängt hat, wie die meisten sonstigen Speerspitzen der Revolution.

    Das ist ein sehr bemerkenswerter Fakt: denn als Schwesternpartei der SED wurde eigentlich damit gerechnet, dass die DKP als erstes eingeht.

    Man kann davon ausgehen, dass ein großer Teil der Linken damals von Ostblock-Geheimdiensten durchsetzt war und durch Ostblock-Geheimdienste seine theoretische Grundlage erhielt.

    Der DKP war das immer unterstellt worden, aber genau die DKP erwies sich als Organisation, die aus eigener Kraft bestand.

    Maoistische, Stalinistische und Trotzkistische K-Grüppchen sind umgeplumpst wie Dominosteine.

    Mit dem Verschwinden der Ostblock-Geheimdienste wurden die Positionen, welche diese innehatten, ganz offensichtlich von amerikanischen und israelischen Geheimdienstlern übernommen.

    So etwas ist natürlich kaum beweisbar, sondern Ergebnis langjähriger Erfahrung mit den Mechanismen und Strukturen, nach welchen die Linke damals funktioniert hatte.

    So erklärt sich beispielsweise, dass die selben Personen, welche vormals jedem Anschlag seitens der Palästinenser mit militaristischer Blutrunst zugejubelt hatten und jede solidarische Kritik als reaktionär und proimperialistisch, ja, verräterisch verurteilten, innerhalb kurzer Zeit dahin mutierten, jedem Massaker der Israelis an Palästinensern mit dem gleichen Gestus und der gleichen Radikalität zuzujubeln und begannen jede Form der Palästinasolidarität als Antisemitismus zu verteufelten.

    Die sogenannten "Guerillas" RAF und RZ erlebten unrühmliche Enden.

    Es wird stark bezweifelt, ob es eine "Dritte Generation" der RAF überhaupt gab. Die letzten Mordanschläge der RAF, Rohwedder, Herrhausen etc. waren derart professionell und  akkurat, dass sie unmöglich von ein paar abgetauchten Szeneleutchen hätten durchgeführt werden können.

    Die Szene-durchgeführte RAF-Aktion gegen den Rohbau des Knastes in Weiterstadt nutzte auch eher den Gegnern eines Strafvollzuges, der auf Rehabilitierung setzt und kann als gnadenlos dumm bezeichnet werden, es gehört zu den offenen Geheimnissen, dass ein Verfassungsschützer treibende Kraft dahinter war. Danach löste sich dieses Häuflein durchgeknallter Szenefreaks mit einem pathetischen Papierchen auf.

    RZ/Rote Zora verschwand unter dem Hagel der Antisemitismusvorwürfe.

    Studentische Linke bekämpft man in der Regel nicht durch Repression sondern mittels Jobangeboten.

    Und noch?

    Viele "Berufsrevolutionäre" von damals starteten durch mit Karrieren über NGOs oder bei den GRÜNEN, sofern sie nicht einfach herumdümpeln und in beispielsweise Berliner Szenestrukturen Platzhirsch spielen.

    II

    Etablierte linke Strukturen hatten schon immer das Problem, oder zumindest die letzten 35 Jahre, dass sie totalitär sind.

    Ihr Totalitarismus ist dabei nicht inhaltlich fixiert, es geht dabei eher um die Hierarchie.

    Keine Hierarchie dieser Welt verteidigt sich aggressiver als diejenige, welche sich als antihierarchisch tarnt.

    Ging die linke Szene über zu jenem unsäglichen "Antideutsch"-tum, welches alles und jeden als Antisemiten verunglimpft, so ging das kaum mit Personalwechsel einher. Wer seine Position behalten wollte, übernahm einfach die neuen Parolen. In der Regel geschah das ohne viel Nachdenkens oder erkennbarer Prozesse und Diskussionen. Die Parolen verbreiten sich und werden linke Ideologie nahezu wie in dem Stück "Die Rhinozerosse" von Eugene Ionesco.

    Wer die Parolen nicht übernehmen will, weil er irgendwann mal aus inhaltlichen Gründen dazugestoßen ist, wird so lange gemobbt, bis er sich unterwirft oder fliegt raus.

    Vor dem Rausfliegen nun haben Menschen natürlich Angst.

    Wer lange genug in so einer Szene war und nicht nur Linker um die Studienjahre anzureichern, hat nicht mehr viel mehr als die linke Szene.

    Es bedeutet, in eine Gesellschaft zurückzukehren, in der man isoliert ist und nur vom Staatsschutz nicht vergessen.

    III

    Seit dem Libyen-Krieg tut sich etwas in Deutschland.

    Zunächst ganz schwach, kaum merklich, und je weiter es ging mit Syrien und jetzt mit der Ukraine nunmehr unübersehbar: der Virus des Zweifels hat die Gesellschaft in Deutschland erfasst!

    Normale Leute, aus normalen bürgerlichen Zusammenhängen, glauben nicht mehr an alles, womit man sie füttert!

    Das kann durchaus auch mit der sogenannten Finanzkrise zu tun haben: sie konnten am eigenen Leib erfahren, wie sie betrogen werden.

    Angebahnt hatte es sich freilich schon lange.

    Die Massenenteignung mittels Umstellung von D-Mark auf Euro bekam jeder zu spüren.

    Der nach 16 Jahren Kohl ersehnte Politikwechsel durch Rot/GRÜN entpuppte sich für weite Teile der Bevölkerung als Schuß nach hinten.

    Danach GroKo-GelbKO-Groko – der schlagende, unwiderlegbare Beweis: du hast keine Wahl bei den Wahlen!

    Viele Puzzlesteinchen setzen sich zusammen, aber ein wichtiges Element ist: Da musste unbedingt Krieg gegen den bösen Gaddafi geführt werden, und was jetzt? Da muss unbedingt Krieg gegen den bösen Assad geführt werden, und was jetzt? Ich soll so viel gegen den bösen Putin haben, dass ich Krieg gegen ihn führen muss, aber was hat der mir getan?

    Kommt es zum Krieg, geht Europa vor die Hunde, aber die Amis schlagen daraus Profit!

    Russland ist unser Nachbar, mit dem wir eine lange kulturelle Geschichte gemein haben und enge wirtschaftliche Verflechtungen – und jetzt sollen wir Nachteile in Kauf nehmen, wofür? Ach ja, wirtschaftliche Abhängigkeit; jeder, der Geschäfte miteinander macht, ist voneinander wirtschaftlich abhängig. Ich verdiene aneinander, wenn ich Geschäfte miteinander mache und tue es nicht, wenn ich keine mache. Bestenfalls tauscht man die wirtschaftliche Abhängigkeit von einem Geschäftspartner mit der wirtschaftlichen Abhängigkeit von einem anderen. "Kauft nicht bei Russen", jedenfalls kein Gas. Und wer drängt sich als Ersatzgeschäftspartner auf: genau, die Amis!

    Jeder Zigarettenhändler und jede Kassiererin im Supermarkt kann erkennen ohne Nachdenken, dass hier mir einer etwas verkaufen will, das ich schon von einem anderen bekomme und darum den anderen verdrängen möchte.

    Mit moralischem Druck sollen wir gezwungen werden, zu unserem eigenen Nachteil den Geschäftspartner zu wechseln.

    Deutsche sind immer opferbereit, wenn es darum geht, sich als moralische geläutertes Volk zu präsentieren, aber hier stinkt etwa zu streng!

    Aus der Mitte der Bevölkerung heraus regt sich Widerstand!

    Kein Szenegetümmel, ganz ohne linke Führer, an der Sache orientiert und nicht auf politische Karriere bedacht, das, was Widerstand per Definitionem ist: soziale Selbstverteidigung!

    IV

    Natürlich, die Menschen handeln aus Unbehagen und Zweifeln. In ihnen tauchen Fragen auf, die Antwort begehren.

    Und wer Antworten sucht fragt die, die schon weiter sind.

    Studiert das Material, das erreichbar ist, findet oder irrt und such weiter.

    Man sucht natürlich viel im Internet, weil teure etablierte Presseerzeugnisse einem nichts mehr zu sagen haben.

    V

    Wen man nicht fragt, das sind Platzhirsch-Linke wie Jutta Ditfurth.

    Im Vorfeld der Ostermärsche hatte Jutta Ditfurth sich dieses Jahr als eine der böswilligsten Saboteurinnen an der Anti-Kriegs-Bewegung selbst denunziert, indem sie den authentischen Antikriegskampf, der am aufkeimen ist, als rechte Finte diffamiert hat!

    Jutta Ditfurth behauptet von sich, seit Jahrzehnten antifaschistische Arbeit zu machen.

    Jutta Ditfurth ist keine Antifaschistin!

    Heute, 2014, ist nichts leichter als festzustellen, wer Antifaschist ist oder wer Antifaschismus für seine/ihre Selbstinszenierung missbraucht!

    In Deutschland über ein  paar Billardköpfe in Sachsen zu schimpfen ist kein Antifaschismus, es ist die Meinung von 99% der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland.

    Mann/frau vergibt sich nichts, steht aber gut da.

    Die Spreu trennt sich vom Weizen dort, wo man/frau laut ausspricht, dass in Kiew eine Melange aus NATO-Agenten und NeoNAZIs die Macht übernommen haben!

    Jeder Antifaschist reagiert emotional geschockt bei dem Gedanken, dass in einer Gegend auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR eine faschistische Machtübernahme stattgefunden hat.

    Ditfurth kämpft nicht gegen die Kiewer Junta, sie bekämpft diejenigen, welche dagegen aufstehen!

    Überall, wo sich etwas bewegt, kristallisieren sich auch ein paar Stars heraus.

    In diesem Falle gehören dazu der ehemalige Lehrer und linke Publizist Jürgen Elsässer, der mit Compact immerhin das erfolgreichste alternative Medienprojekt seit den 70ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gestartet hat und der linksliberale Moderator Ken Jebsen, der in seinem Leben garantiert mehr Jugendliche zu selbstständigem Denken angeregt hat als Jutta Ditfurth.

    Man braucht ja nur Compact lesen oder sich KenFM ansehen, und seine eigene Meinung bilden.

    Der Initiator der Berliner Montagsdemos Lars Mährholz soll ein getarnter Rechter sein, weil er die FED als Ursache aller Kriege ausmacht.

    Das greift natürlich zu kurz, das weiß jeder, der sich lange Zeit mit den ökonomischen Hintergründen des westlichen Systems befasst hat. Wer lange genug gegraben hat, kommt dahinter, dass Krieg eine immanente Notwendigkeit des monopol-kapitalistischen Systemes ist. Der Mann ist erst seit ein paar Monaten aktiv. Anstatt einer konstruktiven Debatte bewirft Ditfurth ihn mit dem üblichen Dreck, den antideutsche Dreckschleudern seit Mitte/Ende der 90ger Jahre um sich werfen und konstruiert ein antisemitisches Hirngespinst.

    Aber Ditfurth macht nicht bei den Stars Halt, sie schlägt um sich wie eine Spielfilm-Irre ohne Zwangsjacke und beschimpft Initiative um Initiative.

    Ein Beispiel hier:

    Ditfurths Böswilligkeit

    Die Antwort der jungen Frau, die augenscheinlich zu denen gehört, die alleine ihrer Herkunft wegen Interesse haben, Rechtsradikale nicht hochkommen zu lassen,  macht ja deutlich, dass man sich von den Ditfurths nicht alles gefallen lassen möchte.

    Ditfurth ist kein Einzelfall, sie ist nur eine Prominente der Platzhirsch-Linken.

    Die Kampagne, authentischen Widerstand als "Neue Rechte" zu beschimpfen ist mehrfach erkennbar.

    Die Leute, die jetzt initiativ und aktiv werden, würden angeblich der Freidensbewegung schaden, behaupten sie.

    Welcher Freidensbewegung? Haben die Copyright-owner nicht bemerkt, dass sie jahrelang nur in der eigenen Brühe schwimmen? Natürlich haben sie es bemerkt, sie diffamieren, weil sie sich an die Spitze katapultieren wollen!

    Und wer sie nicht als Spitze haben will, soll zum Schweigen verurteilt werden!

    Damit betreiben sie bewusst oder unbewusst Agententätigkeit für die NATO.

    Man geht nicht zu Demos und Kundgebungen, nicht aus Angst vor dem Staat, aus Angst davor, als Rechter abgestempelt zu werden.

    Und ich bin nicht zum Ostermarsch gegangen.

    Warum?

    Weil ich diese linken Fressen nicht mehr sehen kann, die alles highjacken wollen was sich regt und eher einen Krieg in Kauf nehmen als eine Bewegung, deren Gurus sie nicht sind!

     

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  • Die Troika der Marketenderinnen

    Dass der syrische Staat nicht zerschlagen werden kann liegt zum guten Teil auch daran, dass in Syrien ein sehr stark entwickeltes antikoloniales Bewusstsein vorherrscht.

    Syrien ist eine der ältesten Kulturnationen der Welt, die Geschichte Syriens lässt sich mindestens 7000 Jahre zurückverfolgen.

    Syrien hat einen selbst entwickelten Staat, der wie jeder moderne Staat den Bedürfnissen der aktuellen Generation angepasst werden muss und das geschieht wie bei jedem Staat ein wenig schwerfällig.

    Syrien verteidigt sich seit 2 Jahren erfolgreich gegen die gewaltsame Rekolonialisierung.

    Die Strategie der Eroberung durch Color-Revolution kombiniert mit salafitischen Todesschwadronen zerstört das Land und die Lebensgrundlagen der Menschen, vermag aber nicht den Widerstandsgeist der Syrer zu brechen.

    Jetzt marschiert die NATO auf und ein direkter Überfall durch diese Todesmaschine zeichnet sich ab.

    Es ist bekannt durch den ehemaligen NATO-Generalsekretär Wesley Clark und einen geleakten Plan, erstellt von Bandar bin Sultan und Jeffrey Feltman, dass Syrien seit über 10 Jahren auf der Abschussliste der Lords of the Western World steht.

    Wie dieser Plan Schritt für Schritt umgesetzt wurde lies sich sehr genau verfolgen während der letzten 2 Jahre und dass er gescheitert ist.

    Noch Ende letzten Jahres war Aleppo eine funktionierende Wirtschafts- und Kulturmetropole, heute ist es dank dem Einfall der Terrorbanden aus der Türkei ein Trümmerfeld.

    Die Menschen leiden, aber sie unterwerfen sich nicht.

    Vor jeder UNO-Sitzung zu Syrien wurden entsetzliche Massaker verübt, propagandistisch der Regierung angelastet und spätestens eine Woche danach konnten sie den „Rebellen“ zugeordnet werden.

    USW.

    Wie Libyen und ungleich allen anderen Regierungen, gegen die ein Aufstand geführt wird ging Syriens Regierung auf die Bedürfnisse der Demonstrationen ein. Ein Verfassungsreferendum wurde durchgeführt, Parlamentswahlen wurden durchgeführt, Präsidentschaftswahlen angekündigt und nur aufgrund der Terrorkampagne noch nicht durchgeführt.

    Es nutzte nichts, die saudisch-salafitischen Bestien und ihre westlichen Hintermänner und Frauen trieben ihren Vernichtungsfeldzug gegen das Land immer weiter voran.

    Die Stationierung von Patriot-Raketen, die Entsendung der „Eisenhower“, es mehren sich die Zeichen, dass der Einfall der NATO bevorsteht.

    „Ir’s not a question if, it is a question when“ der Westen losschlägt kündigte Obomba schon vor langer Zeit an.

    Seit dem 10. Dezember nun wird ein Aufruf verbreitet, den ein Trio Infernale Kipping/Roth/Nahles vor sich hertragen:

    http://www.medico.de/themen/menschenrechte/dokumente/syrien-aufruf/4345/

    Ein Schmutzpapier aus Kitsch, imperialem Größenwahn und Lügen, getarnt mit dem süßen Meuchelmörder-Lächeln des modernen Bessermenschen.

    Die studentische Lieblingsphrase von der Zivilgesellschaft wird dem Leser unter die Nase gerieben.

    Man könnte jeden einzelnen Satz zerreisen: angefangen bei der unhistorischen Lächerlichkeit, mit der Tunesien, das seit der Jasmin“revolution“ im Ausnahmezustand darbt, und Ägypten, das ein Pulverfass mit angezündeter Lunte ist, als positive Beispiele eingeführt werden, über die Lüge von der Streumunition in Wohngebieten bis hin zu der menschenverachtenden Sauerei, nicht die Terroristen für die Zerstörung des syrischen Gemeinwesens sondern die Verteidiger verantwortlich zu machen, um nur 3 Punkte zu erwähnen, aber das lohnt gar nicht.

    Wer das Geschehen verfolgt hat, weiß wie faustdick die Bessermenschen mal wieder lügen, wer nach 2 Jahren Antisyrische Kampagne immer noch dem offiziellen Narrativ unserer Politiker- und Medienkaste glaubt, dem ist nicht zu helfen.

    Die Frage, die ich hier stelle, ist: warum jetzt dieser Aufruf?

    Die Antwort ist einfach: die Linke setzt auf den Sieg der NATO und will ihr Stück vom Kuchen!

    Immernoch setzen Leute Hoffnungen in diese Partei.

    Sicher, sie hat ein paar kluge und anständige Leute, aber das lässt sich über jede Partei sagen.

    In allem, was sie tatsächlich tut, macht sie deutlich, dass sie Teil der Color-Revolution-Fraktion des Imperialismus ist.

    Wie die NATO das ihre, so wiederholt die Linke anhand von Syrien, was sie bezüglich Libyen betrieben hatte.

    Sie möchte nach der nächsten Bundestagswahl mit von der Partie sein und mit GRÜN und SPD Pfründe einsammeln, weil sich abzeichnet, dass die FDP Merkel keine Hilfe sein wird und eine ROT-GRÜN-Regierung ohne Zusatz nicht zustandekommen wird.

    Die Kipping-Roth-Nahles-Troika bedeutet vor allem eines: die Linke nutzt Syrien um sich in Berlin als Salonfähig zu präsentieren!

     

    NACHTRAG: RT meldet soeben, dass Obomba seine Feinde Syriens als offizielle Regierung proklamiert hat!

    Damit dürfte klar sein, dass die NATO zum Überfall schreitet.

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  • Deutscher Pussy Riot-Werbemob verklagt die abtrünnigen Söhne Mannheims wegen Pfui Böse

    Wenn es darum geht zu stänkern und anderen Leuten das Leben schwer zu machen, sind sie die Lautesten.

    Wenn es darum geht konstruktive Beiträge zu leisten, etwas aufzubauen, tauchen sie entweder gar nicht auf oder zerreden mit sinnlosem Zeug oder hüllen sich in verdutztes Schweigen.

    Wer kann das sein?

    Richtig: die Linken!

    Über Pussy Riot habe ich schon mehr geschrieben, als diese Dumpfbacken… öh, solly, Dumpfbackinnen wert sind.

    Kipping Tze Tung persönlich warf sich ins Zeug der Meinungsfreiheit um den finsteren Russen die Leviten zu lesen: an ihren Auftritt mit Swoboda-bemalten Händen und sauertöpfischem Blick vor der russischen Botschaft sei erinnert.

    Nicht eine Religionsgemeinschaft hat Anspruch darauf, frei von Angst ihrem Glauben auszuüben, exaltierte Psychopatinnen haben Anspruch darauf, sich zu jeder Zeit an jedem Ort in Szene zu setzen!

    Auf ihrem neuen Album „Xavas – Gespaltene Persönlichkeit“ haben Xavier Naidoo und Kool Savas einen Track (15. Lied vom Leben, hidden Track), der sich ganz offensichtlich gegen Satanismus wehrt.

    Und wer schreit nach dem Richter? – natürlich, der Nachwuchs der Moralinsäure-Inquisition!

    linksjugend solid erlässt Direktive:

    „Strafrechtlich sehen wir einen Anfangsverdacht wegen eines Aufrufs zur schweren Körperverletzung und zum Totschlag und wegen Volksverhetzung gegen Xavier Naidoo und Kool Savas, mit bürgerlichem Namen Savaş Yurderi, als gegeben an. Aus diesem Grunde haben wir heute Strafanzeige bei den Staatsanwaltschaften Berlin, Mannheim und Hannover erstattet. Die Anzeige richtet sich darüber hinaus gegen die Verantwortlichen der Vertriebsfirma Tonpool Medien GmbH sowie der Plattenlabels Naidoo Records und Essah Entertainment.

    Unabhängig von einem möglichen Ermittlungsverfahren gegen die beiden Musiker, müssen sie sich öffentlich von diesem Lied distanzieren und es von dem Album entfernen. Wir rufen zu Aktionen an den Auftrittsorten von Naidoo und Savas auf und fordern die Betreiber von Veranstaltungsorten dazu auf, Konzerte abzusagen, solange eine Aufführung des Liedes nicht ausgeschlossen ist.  Keine Bühne für Homophobie!“

    Der Versuch auf Juristendeutsch zu sprechen,  „Anfangsverdacht“, sollte die Staatsanwaltschaft eher amüsieren. Oder man empfehle Papa Gysi, den Kindern die Begrifflichkeit zu erklären, der sollte sie kennen.

    Selten bekommt man so schöne Beispiele auf dem Silbertablett serviert, was für ein heuchlerisches Drecksgezücht unsere Linken doch sind!

    Ich sage es nocheinmal aus einer rechtsstaatlichen Perspektive: bei Pussy Riot ging es niemals darum, was sie sagen. In Konzertsälen, in Bars, bei Konzerten auf öffentlichen Plätzen können sie singen was sie wollen. Oups, nein, können sie nicht, weil sie ja nur so tun, als wären sie eine Band. Also gut: könnten sie, wenn sie eine Band wären, die Lieder hat.

    Die Abwägung im Pussy Riot-Prozess ging darum, ob der Anspruch einer Religionsgemeinschaft auf angemessenen Schutz ihrer Einrichtungen durch den Staat höher zu bewerten sei als der Anspruch ungezogener Gören, nach Lust und Laune herumzutoben wo und wann sie wollen. Wie dem auch sei, Linke würden das noch nicht einmal kapieren, wenn man es ihnen aufmalt.

    Xavas tun das, was Popstars tun: sie drücken eine Meinung in einem Lied aus, welches sie auf einem Album publizieren und möglicherweise auch im Konzerten aufführen werden, denn im Gegensatz zu Pussy Riot können die das, denn sie haben schließlich Lieder. Sogar eine Menge, wenn ich ihre Diskographien durchgehe.

    Hier wird Zensur verlangt, und sollte die Justiz der Forderung nicht nachkommen, zu den SA-typischen Angriffen aufgerufen und Isolation im beruflichen Umfeld gefordert, sollten die Bösewichter sich nicht dem Diktat der Linken unterwerfen.

    Bekanntermaßen veranstalten die Linken eine solche Hexenjagd gegen die sich links verstehende Band „die Bandbreite“ schon seit längerem.

    Im Gegensatz zu Pussy Riot zwingen Naidoo und Kool Savas überhaupt niemanden zu etwas: jeder kann sich frei entscheiden, ob er das Album kauft oder ein Konzert besucht!

    Aber keine Sorge, das Gelinkse kann uns erklären, warum die Zensur geboten ist: „Dass ein bundesweit bekannter Musiker, der auch regelmäßig in verschiedenen Fernseh-Shows vor einem Millionenpublikum auftritt, dieses Gedankengut versteckt und unbehelligt an seine Fans weitergeben können soll, können und wollen wir nicht akzeptieren.“

    Aha, das ist es: Xavier Naidoo ist beliebt und hat ein breites Publikum, wenn Linke auftauchen kriegen alle das Kotzen.

    Witzigerweise hat man in der selben Passage auch gleich ein Beispiel inhaltlicher Art, warum Kotzen angesagt ist: der Sänger soll nämlich „dieses Gedankengut versteckt und unbehelligt an seine Fans weitergeben“. Also wie jetzt: eigentlich machen die Linken doch gerade deshalb eine Affäre aus der Sache, weil Xavas eben genau nicht verstecken was sie meinen sondern ausdrücken, und das Ausdrücken soll ja verboten werden!!!!

    Wir lernen: es sind unsere Linken sogar zu blöd, eine der einfachsten binären Logik entsprechende Presseerklärung zu verfassen.

    Die Mystiker unter uns seien noch auf einen besonderen Aspekt hingewiesen:

    Linke verteidigen die explizit satanistische Aktion von Pussy Riot in einer orthodoxen Kirche.

    Linke rufen nach Zensur, wenn es um ein Lied geht, das explizit in drastischen Worten gegen Satanismus auftritt.

    Ziehe jeder seinen Schluss.

     

    PS.: siehe auch Linke: Zwei Dinge sind unendlich …

     

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