Sommer, Sonne, Kriegstreiber

Das ist ein Foto, welches ich September 2014 vom Khan-Palast auf der Krim, ein beliebtes Ausflugsziel, gemacht hatte.

Die Leute waren froh, dem ukrainischen Chaos entkommen zu sein, Russland hatte bereits sehr viel in die Renovierung dieses Ortes investiert und die Arbeit war schnell vorangegangen.

"Es gibt auch Tartaren, die Ärger machen wollen, aber das sind nur sehr wenige." informierte mich der Leiter der Site.

All die Jahre hindurch, die die Krim von Kiew aus regiert wurde, hatten die Tartaren Anträge gestellt um Unterstützung, keiner wurde auch nur bearbeitet.

Russland hat sehr schnell reagiert.

Außer der Investition in die historischen Sites wurde ihnen auch Entschädigung gewährt für die Zeit der Umsiedlung.

Kiew hatte ab und zu etwas in Aussicht gestellt, aber de facto keine Kopeke bezahlt. Irgendwann in der Zukunft, wenn es der Wirtschaft besser gehen wird, war die Vertröstung.

Vieles auf der Krim war in der Zeit der "unabhängigen Ukraine" verfallen, der Wiederaufbau begann sofort nach der Wiedervereinigung mit Russland.

Jetzt bekommen sie Zuwendungen und Darlehen, um sich bescheidene Geschäftstätigkeiten aufzubauen.

Ich habe das hier schon öfter erwähnt: während der Majdan-Zeit wurden salafitische Agitatatoren auf die Krim geschickt, um die Tartaren zu unterwandern und aufzuwiegeln.

Gerüchten zu Folge, ich konnte das nie verifizieren, wurden in Rumänien auf einem NATO-Stützpunkt 4000 salafitische Söldner stationiert, um im Falle eines Tartaren-Aufstandes bewaffnet losschlagen zu können.

Dieser Aufstand fand nie statt. Die Salafiten wurden abgelehnt.

Von Kiew aus agieren die sogenannten Medschli, eine terroristische Tartaren-Organisation, die in der Tartaren-Bevölkerung der Krim keinerlei Fuß fassen kann.

Unsere berüchtigte Völkermord-Journaille von der Springer-Presse hat sich wohl einen Sommerurlaub auf der Krim gegönnt.

BILD verbreitet einen Video, in dem 2 komplett bedeutungslose Kanaillen interviewt werden als auch die Tochter eines bekannten, jetzt inhaftierten Medschli-Terroristen.

Ich will die Dreckschleuderei nicht verlinken, hier die URL:

http://www.bild.de/video/clip/krim/die-angst-der-krim-tataren-47723136,auto=false,auto=true.bild.html

BILD, in unserem Falle ein gewißer Peter Tiede, geht davon aus, dass sowieso in Deutschland niemand eine Ahnung hat, was auf der Krim los ist, also kann man mal wieder das Bild erzeugen, die Tartaren würden unterdrückt und seien ganz arm dran.

Sie sind es nicht, sie sind den Rußen gegenüber sogar in gewißer Weise privilegiert, da diese keine Zuwendungen als Entschädigung für frühere Geschehnisse erhalten.

Eine dieser Kanaillen labert Stuss, dass man in der Schule Russisch lernen müsse, Krim-Tartarisch aber eine vom Aussterben bedrohte Sprache sei. Das war immer so, es ist auch völlig normal, dass man in der Schule die Landessprache lernt, es war auch immer so, dass die Sprache der Krimtartaren gelehrt wird, niemand wird daran gehindert, beide Sprachen zu lernen.

Irgendetwas labert dieser Herr Tiede davon, dass die Tartaren bereits seit 1000 Jahren auf der Krim siedeln.

Ja, stimmt, die sind mit der Goldenen Horde gekommen. Das ist wohl so ungefähr 1000 Jahre her.

Herr Tiede will natürlich andeuten, die Rußen würden die Tartaren völkerrechtswidrig vertreiben wollen, eigentlich hätten die Rußen auf der Krim überhaupt nichts verloren.

Vor den Tartaren, vor Dschingis Khan, hatten Griechen und andere auf der Krim gesiedelt. Römer sind auch mal welche vorbeigekommen. Das war in der Zeit des römischen Reiches. Vielleicht will Tiede ja die Krim für die EU beanspruchen, so viele EU-Vorfahren wie schon in der Antike die Krim besuchten…

USW.

Dieser Bericht des Herrn Tiede ist einmal mehr eines der ekelerregenden Beispiele, wie die deutsche Presse es nicht lassen kann, die deutsche Bevölkerung auf den Krieg gegen Russland vorzubereiten.

Es wird so getan, als habe man vor Ort recherchiert, aber in Wirklichkeit hat man komplett alles, was die Tartaren auf der Krim betrifft, ausgeblendet und mit 2 x-beliebigen Strichern und einer Tochter eines Terroristen eine Fake-Bericht gestaltet. Diese 3 Personen repräsentieren noch nicht einmal 1% der Krim-Tartaren!

In letzter Zeit wird Steinmeier mal wieder als Friedensengel inszeniert, der die "russisch-ukrainischen" Probleme lösen will.

Mich kann dieser sozialdemokratische Bürokratenschädel nicht täuschen: Steinmeier hätte nämlich tatsächlich die Möglichkeit, etwas zu bewirken!

Wir erinnern uns: er hatte mit dem polnischen und dem französischen Außenminister in Kiew Februar 2014 ein Abkommen der friedlichen Beilegung der Majdan-Krise ausgehandelt, sich dann aber den Erfordernissen für den Erfolg des faschistischen Putsches unterworfen!

Will er etwas tun, dann kann er damit beginnen, die Wahrheit zu sagen darüber, was damals, im Februar 2014, in Kiew hinter den Kulissen geschah!

Denkt nicht einmal daran! Steinmeier ist Teil des Problems, er kann nicht Teil der Lösung sein! Er ist eben nur der sozialdemokratische Teil: mit dem Mund von Frieden reden, mit den Händen Krieg vorbereiten!

 

Ein weiteres meiner Bilder aus dem Örtchen Bakhchysarai🙂

 

 

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