Solschenizyn und die Porno-Pussies

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Das ist es, was man eigentlich Faschismus nennt: die Machtmittel des Staates zu nutzen, um die Interessen und Strategien des Kapitals gegen das Wohl der  Bevölkerung zu sichern.

Und: Gratuliere, das ist das, was das bundesdeutsche Parlament betreibt und 95% der Bevölkerung halten es für Demokratie! Und sind der Meinung der russische Staat, der daran arbeitet, das Kapital zu regulieren zum Nutzen der Allgemeinheit sei Diktatur.

Manche Leute berufen sich ja auf die Arbeiterbewegung und meinen PR sei Kunst und müsse als „Freiheit der Kunst“ verteidigt werden.

Wissen sie, da nehme ich mir die Freiheit der Kunst und sage: denen hat man das Gehirn abgesaugt und stattdessen Dünnschiß zwischen die Schädelwände gepumpt.

Für Aktionen wie PR sie in der Erlöserkathedrale veranstaltet haben war in Deutschland bis Juni 1934 die SA zuständig.

Naja, das Verhalten der Antideutschen und das Verhalten der „4 Millionen Rabauken“ Röhms unterscheidet sich eigentlich eh nur in der Kleiderordnung.

Das ist dann wie eine Infektion: es dauert nie lange, bis die Mehrheit der  Restlinken sich den Vorlautesten angepasst hat.

Der intellektuelle Unterschied zwischen Röhm und den Pussy Riot UnterstüzerInnen ist, dass Röhm unterscheiden konnte zwischen dem, was Kunst ist, und dem, dass seine SAler sich aufführen wie tollwütige Tiere.


PR hat doch tatsächlich die Dreistigkeit, den christlich-konservativen Schriftsteller Alexander Solschenizyn für sich zu vereinnahmen!

Die Toten schweigen eisern.

Ich habe eine gänzlich andere Geschichtsinterpretation als Alexander Solschenizyn, jedenfalls soweit sie mir bekannt ist, weil die 4 veröffentlichten Bände von „Das rote Rad“ habe ich nicht gelesen.

Ich vertrete andere Ideen.

Ich halte ihn für einen aufrechten und verantwortungsbewussten Menschen, der seine Weltsicht entwickelt hatte, sich niemals korrumpieren ließ und durch niemanden vereinnahmen.

Seine Romane „Der erste Kreis der Hölle“ und „Krebsstation“ halte ich für genial.

Ich habe hier eine Auswahl von Zitaten zusammengestellt, die ohne jeden Zweifel verdeutlichen, dass PR sich in keiner Weise auf Alexander Solschenizyn berufen können:

 

«Die Verwirklichung der Freiheiten darf nicht so weit gehen, dass sie die Existenz des Gemeinwesens bedroht oder die religiösen und nationalen Gefühle beleidigt.» (Interview der Moskauer Tageszeitung «Moskowskije Nowosti», April 2006)

 

«Wenn wir in den uns bevorstehenden Jahrzehnten weiterhin mehr und mehr von unserer Bevölkerung, von den Territorien und schließlich sogar unsere Staatlichkeit verlieren sollten – dann wird uns nur noch das eine Unvergängliche bleiben: der orthodoxe Glaube . . .» (Russland im Absturz)

 

«Wir dürfen nicht zulassen, dass die Russen als Nation aussterben. Unser Abstieg währte mehr als 70 Jahre unter den Kommunisten und auch die 10 Jahre danach. Der Aufstieg ist immer schwieriger, er wird mindestens 100 Jahre in Anspruch nehmen.» («Spiegel»-Gespräch, März 2000)

 

„SPIEGEL: Als Sie vor 13 Jahren aus dem Exil zurückkehrten, waren Sie von der Entwicklung im neuen Russland enttäuscht. Sie lehnten den Staatspreis ab, den Michail Gorbatschow Ihnen angeboten hatte, genauso wie den Orden, mit dem Boris Jelzin Sie ehren wollte. Jetzt aber haben Sie den russischen Staatspreis akzeptiert, den Vladimir Putin Ihnen antrug – ein ehemaliger Chef jenes Geheimdienstes, der den Schriftsteller Solschenizyn so brutal verfolgte und drangsalierte. Wie passt das zusammen?

Solschenizyn: Ein Preis für den „Archipel Gulag“ wurde mir 1990 in der Tat angeboten.

Allerdings nicht von Gorbatschow, sondern vom Ministerrat der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik, damals ein Bestandteil der Sowjetunion. Ich habe abgelehnt. Ich konnte keine persönliche Ehrenbekundung akzeptieren für ein Buch, das mit dem Blut von Millionen Menschen geschrieben worden war. 1998, am Tiefpunkt des nationalen Elends, erschien mein Buch „Russland im Absturz“. Damals ordnete Jelzin persönlich an, mich mit dem höchsten Staatsorden auszuzeichnen. Ich habe geantwortet, dass ich keine Auszeichnung von einer Staatsmacht annehmen könne, die Russland an den Rand des Ruins getrieben hat.

Der mir jüngst verliehene Staatspreis aber wird nicht persönlich vom Präsidenten vergeben, sondern von einer angesehenen Expertengruppe, der russische Forscher und Kulturschaffende von tadellosem Ruf angehören, Menschen, die in ihren Bereichen absoluten Respekt genießen. Der Präsident als erste Person im Staat händigt diesen Preis am Nationalfeiertag aus. Als ich die Auszeichnung entgegennahm, äußerte ich die Hoffnung, dass die bitteren Erfahrungen Russlands, deren Studium und Wertung ich mein ganzes Leben gewidmet habe, uns vor neuen unheilvollen Abstürzen schützen mögen.

Ja, Wladimir Putin war ein Geheimdienstoffizier, da haben Sie recht, er war jedoch kein KGB-Ermittler und kein Lagervorsteher im Gulag. Die Nachrichtendienste, die für Auslandsaktivitäten zuständig sind, werden in keinem Land niedergemacht, in manchen werden sie sogar gefeiert. Niemand ist auf die Idee gekommen, George Bush senior dessen frühere Tätigkeit an der CIA-Spitze vorzuwerfen.

(…)

Solschenizyn: Am Führungsstil von Gorbatschow überraschen die politische Naivität, mangelnde Erfahrung und Verantwortungslosigkeit gegenüber seinem Land. Das war keine Machtausübung, sondern ein sinnloser Verzicht auf Macht. Durch die Begeisterung des Westens fühlte er sich in dieser Verhaltensweise bestätigt. Allerdings muss man einräumen, dass es Gorbatschow war und nicht Jelzin – wie allerorts behauptet wird -, der unseren Bürgern zum ersten Mal die Meinungs- und Bewegungsfreiheit gab.

Die Verantwortungslosigkeit Jelzins gegenüber unserem Volk war um keinen Deut geringer, nur erstreckte sie sich auf andere Bereiche. Er war bestrebt, staatliches Eigentum möglichst rasch in private Hand zu geben, und er hat Russlands Reichtümer zum hemmungslosen Raub freigegeben, wobei es um Milliardenbeträge ging. Um sich die Unterstützung der Regionalfürsten zu sichern, forderte er sie direkt zum Separatismus auf, ließ Beschlüsse verabschieden, die den russischen Staat in Stücke zerreißen sollten. Damit wurde Russland seiner wohlverdienten historischen Rolle und seiner Stellung auf dem internationalen Parkett beraubt. Was vom Westen mit lautstarkem Applaus quittiert wurde.

SPIEGEL: Und Putin?

Solschenizyn: Putin übernahm ein Land, das ausgeplündert und völlig aus dem Gleichgewicht gebracht worden war, mit einer großenteils entmutigten und verarmten Bevölkerung. Er schickte sich an, das zu tun, was möglich war – und möglich war eben ein langsamer, schrittweiser Wiederaufbau. Diese Bemühungen wurden nicht gleich bemerkt und erst recht nicht gewürdigt. Können Sie überhaupt Beispiele aus der Geschichte nennen, wo Bemühungen um die Wiederherstellung einer starken Staatsführung von außen wohlwollend registriert wurden?

(…)

Solschenizyn: Für mich gehört der Glaube zu den Grundlagen und Grundfesten des Lebens eines Menschen.““

SPIEGEL 23.07.2007

 

Es gibt viele Interviewer westlicher Presse, die, wie im zitierten Spiegel-Interview, jedes Mittel nutzen, um von S. eine Stellungnahme gegen Putin zu erhalten, und an der Intelligenz des Mannes scheitern.

Und raten sie mal, was geschah, nachdem sie endlich kapiert hatten, dass sie es nicht schaffen werden, was sie begonnen hatten, dem alten Herren vorzuwerfen?

Richtig geraten, kluges Kind: er wurde zum Antisemiten erklärt!

 

Appendix: Weitere Werke der im Westen so hochangesehenen „Künstler“:

 

 

Sie sehen richtig, es handelt sich hier um Verhalten von Menschen und nicht um das Getier im Viehstall.

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