Skull&Bones-Kerry bringt schwere Geschütze in Stellung

Woran die gegenwärtige Regierung der Ukraine derzeit am meisten leidet, ist ihr post-sowjetisch naives Demokratieverständnis.

Man glaubt, eine gewählte Regierung habe die Aufgabe, wenn sich 2 Lager in einer Sache gegenüber stehen, den für möglichst viele gangbaren Mittelweg zu finden und umzusetzen.

Dass man die Faschisten nicht einzubeziehen gedenke, wurde von Ministerpräsident Asarow vor einer Woche bereits klar gemacht.

Möglicherweise begreift er ja wirklich nicht, dass er in den Konrad Adenauer-Zöglingen UDAR und „Vaterland“ zwei Gegner hat, denen es eigentlich völlig egal ist, was inhaltlich gesprochen wird oder wie gehandelt wird: ihr Ziel ist gemeinsam mit den Faschisten die Macht zu ergreifen und Schluss!

Darüber zu lamentieren, dass die Partei der Regionen dabei ebenfalls von kapitalstarken Finanziers abhängig ist, deren Interessen sie zu berücksichtigen hat, spare ich mir, denn dass in einem kapitalistischen Land ohne Moos nix los ist, denke ich weiß jeder, dem als Schulkind schon mal das Taschengeld ausgegangen ist.

Und so kommt es, dass aus den USA plötzlich zu vernehmen ist, dass „alle Optionen auf dem Tisch liegen“.

Und zu denen gehört laut Kerry’s Sprecherin explizit Tymoschenkos Wunsch nach Sanktionen gegen den Mann und sein politisches Umfeld, gegen den sie sich bisher nur mit einem Soros-finanzierten Putsch durchsetzen (auf den sie allerdings auch nur aufgesprungen ist: Sie erkennen, wir reden von der Orangenrevo) konnte und ansonsten Wahlniederlagen einzustecken hatte.

Aus ihrer Sicht mag das ja irgendwie nachvollziehbar sein: seit fast einem Jahr schafft sie es nur mit Hilfe deutscher Ärzte, zu umgehen, sich wegen Mordes, Steuerhinterziehung und weiterer Delikte vor Gericht verantworten zu müssen und ohne Gefangenenbefreiung durch die EU wird sie wohl den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen, dazu hat natürlich niemand Lust.

Von Kerry hat das etwas mehr Qualität: es bedeutet: „Unterzeichnet oder tretet ab!“

Die Alternative wäre, sich an Russland anzubinden und mit militanten Unruhen vom Westen des Landes her zu leben.

Dann macht es sich auch für Washington bezahlt, dass Berlin die Faschisten hochgepäppelt hat – wobei das wahrscheinlich eh nur mit Washingtons OK gelaufen ist.

 

 

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