Schulterschluß der Religiösen und der Kriegsgeiler

Unsere Propagandainstrumente tun was ihnen möglich scheint, die Religion als Kriegswaffe einsetzen zu können.

Die Tartaren wollen irgendwie nicht so wie geplant, aber die Medien tun was sie können, sie anzutreiben.

Das ZDF hat 5 Hanseln gefunden, die vor Klitschko treten um ihn für den Waffengang anzumachen:

zdf tartaren2Der Boxer wird medial inszeniert als Freidensengel.

Hier die Karte der "Wir schützen Minderheiten".

Natürlich ist es im ZDF Klitschko, der sich der armen Tartaren erbarmt, der Mann Berlins.

Euronews setzt ganz auf Religion:

reuters tartarDiese Bilder haben einen Sinn: man weiß um Doku Umarow, man weiß um Moslems auch in Deutschland, die für den Dschihad mobilisierbar sind, man kennt die Geisteskranken wie Pierre Vogel oder den ehemaligen Berliner Drogendealer und Gangsta-Rappa und späteren Kämpfer für Allah Denis Cuspert aka Deso Dogg, die für den Kampf um den Osten eingespannt werden können.

Die Islamkarte war der Trumpf in Afghanistan.

Die Islamkarte konnte in Bosnien erfolgreich gespielt werden, sie kann immer erfolgreich gespielt werden.

Mitglieder des Rechten Sektor haben ihre Feuerprobe im Tschetschenienkrieg bestanden, sie waren im Kaukasus. Die Kontakte sind da.

Den Islam als Waffe gegen Russland einzusetzen hat eine reiche Tradition, nicht umsonst redet man viel vom Berg Karabach in diesen Tagen.

Zunehmend mobil macht aber auch die katholische Kirche:

kirchenseiteSo sieht es auf einer Webseite dieses klassischen Männerbundes aus.

Beim Schulterschluss mit Faschisten und NAZIs haben die Wangenhinhalter so ihre eigene Tradition.

Mussolini brachten sie mit an die Macht, Franco war ihr General.

Pinochet war ihr General.

In El Salvador war die Putschistenregierung ihnen so lieb, dass die katholische Kirche unter Führung des polnischen Papstes Karol Józef Wojtyła ihr sogar ihren eigenen Erzbischof Oscar Romero als Blutopfer darreichte, nachdem dieser nicht mehr im Sinne seiner Heiligkeit mit den Todesschwadroneuren kooperierte.

Für die Katholische Kirche ist Galizien der Brückenkopf nach Osten.

In Gestalt der Bandera-Faschisten hat die katholische Kirche tatsächlich ihre Leute in Kiew an der Macht.

Der Rechte Sektor ist jetzt Parlamentsfraktion in der Rada.

Ohne je gewählt worden zu sein.

Für Meister Zollitsch beinhaltet das keine machtpolitische Ambition, die der Erwähnung wert wäre.

Er will nur den Frieden der Welt und dass die Russen lernen, Weihnachten am 24.Dezember zu feiern.

Alles riecht nach einer geplanten Latein-Amerikanisierung des Territoriums der ehemaligen UdSSR und jeder will sein Stück vom Kuchen.

Kardinal Zollitsch übergibt dieser Tage auf der Katholischen Bischofkonferenz den Vorsitz an den Münchner Kardinal Marx.

Er umreißt noch einmal die "Herausforderungen", die bevorstehen.

Eines liegt ihm besonders am Herzen:

„Wenn wir schon dabei sind, den Blick über unser eigenes Land auszuweiten, dann denke ich an die Situation in der Ukraine und insbesondere auf der Krim. Durch die Besetzung auf der Halbinsel ist die Gefahr eines Krieges mitten in Europa sehr groß. Wir appellieren, dass solche Probleme diplomatisch gelöst werden.“

wird der Kirchenmann zitiert.

Da es kein Problem mit der Junta in Kiew gibt und die katholische Kirche sich wunderbar darauf einigen kann, dass eine gewaltsame Machtübernahme gerechtfertigt ist, wenn es die Leute des Westens sind, die sie vollziehen, die "protestantische" Regierung Deutschlands zu den Haupttriebkräften des Marsches gen Osten gehört, lohnt es sich, unter diesen Gesichtspunkten den Neuen abzukopfen.

Mir fällt da auf, er ist Großkanzler der einzigen katholischen Universität Deutschlands in Eichstätt-Ingolstadt. Kein besonders verdächtiges Detail, wäre da nicht der umtriebige Herr Andreas Umland, der auch von dieser Universität stammt und der für die Atlantikbrücke und die Trilaterale Kommission seit einigen Jahren unter den Kiewer Akademikern unterwegs ist und der sich besonders engagiert für die Euromaidaniks einzusetzen wusste, vor allem für deren guten Ruf im Ausland.

Der Herr Marx ist der Wirtschafts- und Sozialexperte seines Vereins.

Vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos, das erst diesen Januar tagte, vertat er die Interessen der katholischen Kirche und dort gehörte die Ukraine zu den Tagesordnungspunkten.

Damals war Mykola Azarov noch der Vertreter seines Landes auf eben diesem Forum und der trat am Tag seiner Rückkehr von dort nach Kiew vom Amt des Premiers zurück.

Zufall?

Eine Woche vor seiner Ernennung zum deutschen Oberhirten wurde Marx vom Hirtenmeister in Rom Franziskus 1 zum Koordinator des neuen vatikanischen Wirtschaftsrates ernannt.

Beide, Marx und  – nein, nicht Engels, aber das Engelchen auf dem Stuhl Petri machten von sich reden, ihren Schäfchen in den Aufsichtsräten ins Gewissen zu reden, beim Kapitalismus machen doch ein wenig mehr die Schäfchen aus den unteren Etagen zu berücksichtigen.

Das brachte dem Verein neues Prestige ein.

Sowohl die betriebswirtschaftliche als auch die finanzmarkt-aktive Komponente der katholischen Kirche hatte in der jüngeren Geschichte doch einiges an Murren einstecken müssen.

Munkelte man nicht sogar, dass die CIA-geführte Vatikanbank mit dem Rücktritt des Papstes Benedikt in direktem Zusammenhang stünde?

Wie dem auch sei, betreffs der Ukraine sind sich Politik und Kirche im goldenen Westen einig: ohne die russischen Teile der Ukraine lohnt sich der ganze Aufwand nicht!

Wollte nicht Napoleon dem Papst seinerzeit Moskau zum Geschenk machen?

Wir wissen alle, dass auch Minsk auf dem Speiseplan steht und Moskau das Hauptgericht werden soll.

Wir wissen, dass die "territoriale Integrität der Ukraine" nur ein Tarnbegriff ist für "so weit als möglich vorstossen" und "den Gegner so weit als möglich schwächen".

Indem die Kirche diese Sprache in diesem Zusammenhang benutzt marschiert sie in den Reihen mit.

Verschwörungstheorie oder Verschwörer am Werk?

 

 

 

 

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