Die Rückkehr der Grauen Herrscher

Wenn ich hier immer wieder darauf herumreite, dass John Kerry einem satanistischen Verein angehört, dann weil es sehr viel darüber aussagt, wes Geistes Kind der Mann ist.

Und mit Satanisten meine ich nicht 50jährige Pubertätsbuben, die auf Iron Maiden Konzerte gehen und übermäßig Bier trinken: die sind in der Regel harmlos. Ebenso kann der Gothik Szene in der Regel bescheinigt werden, dass sie Fans bestimmter Bands und Filme sind, ihre Fanzines produzieren, auf Märkten und in Kneipen ein Szeneleben führen, das im Grunde ihre Privatsache ist. Unter ihnen gibt es nicht wenige, die mit „Uhhh, ich bin sooo böse“ und Symbolen kokettieren, aber viel mehr ist es nicht. Außenstehende gefährdende Auswüchse dieser Szene sind mir eigentlich nicht bekannt.

Etwas anderes ist es, wenn es sich um einen Exklusiv-Verein einer herrschenden Elite handelt.

Magische Rituale mögen vor allem dazu dienen, die beteiligten Personen miteinander zu verschweißen, wie etwa der Gottesdienst der Kirchen ein magisches Ritual vollzieht, die Eucharistie, um die Gemeinschaft im Glauben zu erzeugen.

Das macht sie aber nicht minder wichtig.

Mir, wie vielen anderen, ist die Bedeutung von“ Skull & Bones“ erstmals deutlich geworden im Wahlkampf zwischen George W. Bush und John Kerry, die beide dieser Bruderschaft angehören.

Damals wurde klar, dass ein und dasselbe Netzwerk sich die Verfügbarkeit über das Weiße Haus sichert, nur auf beide Parteien der USA verteilt.

Egal, welche Partei gewinnt, gewinnen tut ausschließlich das Netzwerk, das über die Yale-Universität geknüpft wird. Und der Sinn dieses Netzwerkes ist es, einem bestimmten Teil der Eliten die Herrschaft zu sichern und den Besitz zu mehren.

Von Kerry und Bush kann gesagt werden, dass sie dieses Netzwerk in Fleisch und Blut repräsentieren.

Obama, das ist heute allen bekannt, repräsentiert kein Netzwerk; er ist nur ein Schauspieler, der von einem anderen, möglicherweise intellektuelleren, der Öffentlichkeit als Gesicht präsentiert wird, der Will I.am oder Will Smith im Weißen Haus.

Das bedeutet nicht, dass sie unterschiedliche Ziele verfolgen.

Sie verwenden unterschiedliche Mittel und fahren unterschiedliche Strategien.

Nebenbei findet ein Kampf der Netzwerke gegeneinander statt, was die Verteilung der Anteile am großen Kuchen betrifft. Das wirkt für uns im ersten Moment sekundär, weil wir eh nichts davon abbekommen, für uns ist es wichtig, dass diese Netzwerke die Sicherung des gesamten Kuchens betreiben und darin vollständig einhellig sind; aber schon der 2. Blick verdeutlicht, dass wir uns dennoch damit befassen sollten.

Die radikale, auf militärische Konfrontation setzende Strategie der „Skull & Bones“ hatte ihr Limit erreicht.

Erstens sorgte sie für zu viel Unruhe in der Welt, sie spaltete das Volk im Hinterland, und sie wurde zu teuer. Wobei das mit dem „teuer“ relativ ist, denn was der Staat an Steuergeldern für Militär ausgibt nehmen die Mitglieder des Netzwerkes an Umsätzen ein.

Die Aufgabe der Präsidentschaft Obamas war es, die Wogen zu glätten und eine Art „U-Boot-Krieg“ einzuleiten.

Dieser U-Boot-Krieg startete am 4. Juni des Jahres 2009 mit Obamas Grundsatzrede an die islamische Welt von der Universität in Kairo aus.

 

Grande Opera!

Der Großteil der Rede zielt darauf ab, offen und verdeckt, das iranische Volk aufzurufen, sich bei den kurz darauf erfolgenden Wahlen gegen Ahmadinedschad zu entscheiden.

Der Ort Kairo war ebenso unzufällig gewählt wie der Schauspieler.

Obama, der erste afroamerikanische Präsident Amerikas, keine zufällige Kandidatur.

Kairo, die Mutter aller afrikanischen Städte.

Und, was heute stets unterschlagen wird, auch von der Prominenz alternativer Medien: Ägypten galt damals als das einzige demokratische Land in der arabischen Welt!

Husni Mubarak war ein gewählter Präsident! Ich selbst war zur Wahlzeit 2005 im Kairo, als er sich gegen mehrere Gegenkandidaten, wie zu erwarten gewesen ist, durchgesetzt hatte.

Mubarak war der damals respektierteste Politiker eines arabischen Landes, er war Vorsitzender der arabischen Liga und Mediator zwischen den „Radikalen“ wie Gaddafi und dem wahabitischen Pulk um König Abdallah, als auch ist er Vorsitzender der Bewegung der Blockfreien gewesen. Seine Partei „Hizb al Dimuqratiyah al Wataniyah“ war Sektion der „Sozialistischen Internationale SI“, der die SPD ebenso angehört wie die französischen „Sozialisten“ von Hollande.

Man kann davon ausgehen, dass dies ebenfalls als Signal an den Iran einbezogen war.

Diese Rede kann als Auftakt eines Feldzuges zur Eroberung des Nahen/Mittleren Osten und Nordafrikas mittels Color/Flower-Revolutions und Medienkriegsführung und unter Ausnutzung der Möglichkeiten, die durch sogenannte „Soziale Netzwerke“ entstanden sind, begriffen werden.

Was als Reichen der Hand zum Frieden nach dem Hau-Druff Buschs, als das Zuckerbrot nach der Peitsche, inszeniert worden ist, war in Wirklichkeit das Startsignal zu einem umfassenden Überfall mit neuen Mitteln!

Der größte Vorteil an dieser Strategie war, dass sie auch die modernistischen, jugendlichen und antiautoritär eingestellten Kräfte für die Ziele der US-Elite mit einspannen konnte.

Ihre wichtigsten Elemente speisen sich aus den Erfahrungen und Mitteln, wie sie von den linken Studentenbewegungen und ihres Anhanges seit der sogenannten 68ger Revolte gesammelt wurden.

Diese sind ja nunmehr entweder abgesumpft oder etabliert. Viele des modernen Establishments in den USA gingen aus dieser Bewegung hervor, die Bewegung der NGOs entstammt diesen Teils der westlichen Gesellschaft.

So nimmt es kaum Wunder, dass genau diese NGOs eine aktive Rolle in diesem imperialen Vorstoß einnehmen; und ebenso wenig braucht man erstaunt sein, dass Internet-Popstars wie der politisch ambitionierte Moderator Ken Jebsen immer noch Brandreden für die Moslem-Bruderschaft halten und die Tatsache, dass es diesen in ihrer kurzen Herrschaftszeit nicht gelungen ist, die bürgerliche Schicht Ägyptens massenweise zu vernichten, sei es ökonomisch oder sogar physisch, als fehlende "Entnazifizierung" proklamiert – aber ich greife vor!

Die erste praktische Eskalation erlebte diese Strategie in dem Versuch, die Wahlergebnisse im Iran weg zu putschen und den Kandidaten des Westens einzusetzen mittels der sogenannten "Grünen Revolution". Und es war das Experimentierfeld, wie Internet als Waffe im Dienste des Imperiums genutzt werden kann.

Und es zeigte die Schwäche der Strategie auf: den iranischen Sicherheitskräften gelang es, das Land zu verteidigen.

Der nächste Schlag kam tatsächlich derart überraschend, dass er die allergemeinste Diabolik offenbart und die Kontinuität des Satanismus in der amerikanischen Herrschaftselite: der Sturz Ben Alis als Kollateralschaden und der Sturz Mubaraks.

Alle kennen den Plan zum Sturz der Regierungen, mit welchen die USA im Konflikt steht seit Wesley Clarke ihn im Fernsehen aussprach; aber der Weg ging anders: erst stürzt man nämlich die befreundeten Regierungen!

Um Libyen, Syrien etc. zu unterwerfen musste Mubarak aus dem Weg geräumt und das ägyptische Bürgertum geschwächt werden. Dafür konnte man nicht plötzlich Konflikte mit Ägypten vom Zaun brechen, Mubarak hätte gegengehalten und würde gestärkt worden sein.

Nein, einen angesehenen Präsidenten stürzt man, indem man ihn diskreditiert!

Und am besten diskreditiert man ihm durch einen "Volksaufstand", der ihm die Autorität entzieht. ein Land, das ökonomisch so vom Ausland abhängig ist, wie Ägypten, ist hierfür ein nicht allzu schweres Opfer. Es verfügt über genug interne Widersprüche, um einen solchen Aufstand herbeizuführen. Man braucht nur die Macht der Hoffnung zu nutzen wissen.

Hast du Probleme – Schuld hat der Präsident!

Für alles Weitere hatte die CIA sich immer die Moslembrüder als eiserne Reserve gehalten.

In Mubaraks Ägypten war die Bruderschaftaft als Organisation verboten, als, so blöd das im Facebook-Zeitalter klingt, soziales Netzwerk waren sie erlaubt.

Somit war es für sie nicht schwer, das Chaos zu nutzen, ein über Generationen gepflegtes Ziel, die Macht im Lande zu übernehmen um es in ein Kalifat ihrer Vorstellung umwandeln zu können, zu verwirklichen.

Die CIA im Hintergrund trug ihres bei.

Eine Herrschaft der Moslembrüder ist oberflächlich gesehen ein größeres Risiko für die USA als ein arabischer Großbürger mit sozialdemokratischen Idealen wie Mubarak. Aber sie hat auch einen entscheidenden Vorteil: sie spaltet die Nation; sie hetzt Ägypter gegen Ägypter auf! Unterdrückt sind die Moslembrüder Wölfe im Schafspelz, die den Schafspelz nicht ablegen können. An der Macht zeigen sie ihr wahres Gesicht.

Die Probleme wurden, wie absehbar, größer und mehr und nicht kleiner und weniger.

In den letzten Wochen konnten wir erleben, dass auch hier eine Fehlkalkulation stattfand. Ich denke nicht, dass die Strategen der Macht um Obama damit gerechnet hatten, dass es Bürgertum und Militär so rasch gelingen würde, die Moslembrüder zu zerschlagen und wieder Herr der Lage zu werden. Sehr dazu beigetragen hat natürlich, dass die ägyptische Arbeiterschaft dem Bürgertum und dem Militär gegenüber loyal blieb.

Natürlich wird Ägypten in der nächsten Zeit mit terroristischer Gewalt konfrontiert sein. Aber die in Jahrzehnten gebauten Strukturen der ägyptischen Gesellschaft erwiesen sich als unheimlich resistent.

Libyen, das muss ich nicht mehr ausführen, auch Libyen war ein Fehlschlag: man dachte, ohne Mubarak macht Gaddafi es keine 3 Tage mehr, das Gegenteil war der Fall, und es wurde zum Todesstoß gegen den Mythos Obama.

The rising star of peace and justice entblösste sich als George W. Obomba.

Obama und seine 68ger an der Macht haben gegen Putin verloren.

Der Iran hat es sicher durch die 2. Legislaturperiode Achmadinedschads geschafft und der vom Westen favorisierte Präsidentschaftskandidat erweist sich keineswegs als manipulierbare Puppe.

Der Söldnerkrieg gegen Syrien hat Assad und seine Leute stärker gemacht als je zuvor. Denn galt dieser vor dem Krieg noch als das Hascherl unter den Präsidenten, als der Bub der den Thron geerbt hat, so gilt er heute vielfach jenseits der NATO als standfester Verteidiger der Interessen seines Landes.

Und so ist es leicht zu verstehen, warum Obama auf einmal von der Bildfläche verschwindet, wo wir doch täglich Pressebriefings mit ihm sehen sollten.

Und der "Satansschüler" John Kerry das Gesicht Amerikas wurde. "Skulls & Bones" hat ihn weggeputscht!

Wir hören "der Präsident wird…", "sobald der Präsident entschieden hat…" etc.

Obamas Strategie der weichen Hand war erfolglos.

Was geschieht im Weißen Haus?

Obama hat ein letztes Mittel: Kerry kann nicht zuschlagen ohne sein OK, das verlangt das Gesetz.

Die Militärführung hat mehr als einmal deutlich gemacht, auf einen Krieg gegen Syrien nicht scharf zu sein.

"US-Außenminister John Kerry sagte, nach Ansicht Obamas müssten die zur Verantwortung gezogen werden, die "die abscheulichsten Waffen der Welt gegen die verletzlichsten Menschen der Welt" einsetzten." lesen wir bei Reuters.

Seit wann kann Obama nicht mehr selber reden?

UK und Frankreich haben sich schon als gesetzlose Hunde geoutet, eine Linie, die auch Kerry kennzeichnet.

Die Medien versuchen derweil eine psychologische Lage zu erzeugen, die es dem ersten Afroamerikaner, der versucht hatte Präsident zu sein, nahezu unmöglich macht, diesen Angriff nicht zu befehlen.

 

 

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