Quo vadis

 

Heiko Maas beruft eilig eine Innenministerkonferenz ein, um 100 Millionen für die "Abwehr" einer imaginären rechtsradikalen Gefahr locker machen zu können.

Die Begründung verdeutlicht, worum es eigentlich geht: die Planstelleninhaber sollen sich nicht von Genehmigung zu Genehmigung hangeln müssen, zu deutsch: Heiko schanzt der Kumpanei aus dem eigenen politischen Spektrum ein steuerfinanziertes Einkommen zu! So etwas nennt man für gewöhnlich Korruption.

Ist schon klar, dass das Gespenst von der rechten Gefahr besonders laut beschworen werden muss, "Die rechten spalten die Gesellschaft" war Heikos Spruch, wenn man arbeitslosen Linken für ihr Hobby einen Lebensunterhalt auf Steuerkosten beschaffen will.

Ich halte auch einmal fest, dass die Parolen des Typs "München ist bunt" keine politischen Parolen sind, sondern reine Konsumhaltung; der sogenannte Antirassismus oder Antifaschismus beschränkt sich darauf, seiner brave new Pepsiworld neues exotisches Kolorit hinzufügen zu wollen und jeden als "Rechten" zu beschimpfen, der ihnen den Spaß verderben möchte.

Neuerdings hat ja sogar eine Vollblutsozialdemokratin wie Sahra Wagenknecht das Vergnügen glücklich im Kreise der "Rechten" verortet zu werden, da sie absieht, dass außer mit hübschen neuen Farben mit weiteren Konsequenzen zu rechnen ist und Oh Schreck, das formuliert.

Die Linke ist schon seit sehr langem eine Bewegung, die keine hellen Köpfe mehr anzieht. Und verirrt sich ein solcher zu den Linken, stellt der irgendwann fest, dass er in der Linken sein Leben sinnlos verschwendet und ringt um Neuorientierung.

Aber natürlich redet die andere Seite den gleichen kompletten Bockmist zusammen, nur derzeit aus der Position der Machtlosigkeit heraus.

 Herr Gauland, so las ich, beklagt sich darüber, Fans von Pol Pot könnten es in der Politik weit bringen und Rechte nicht.

Das ist natürlich Schwachsinn, diese Dinge hängen davon ab, welche Seilschaft gerade die Oberhand hat.

Und es war ziemlich schwer, sich über das Thema Kambodscha ein vernünftiges Bild zu machen. Linke reagierten mit den genau gleichen Sprüchen wie Rechte, vor allem einig darüber, dass beide an Tatsachen zur Gänze desinteressiert sind!

Zufällig gelang es mir, mich in dieses Thema über französische und amerikanische Quellen etwas einzuarbeiten, und ich kam zu folgenden Schlüssen: um das Ausbildungsniveau in Kambodscha zu erhöhen, schickte Samdech Norodom Sianouk talentierte Studenten nach Paris an die führenden Institute der Stadt.

In den 50ger und 60ger Jahren gehörte es zum guten Ton eines Universitätsangestellten, mit der KPF zu sympathisieren oder gleich Mitglied zu sein.

Unsere jungen Khmer erhielten in Paris nicht nur die Ausbildung, wozu sie auf Staatskosten dort hingeschickt wurden, sie wurden auch gleich zu fleißigen Kommunisten gemacht.

Der Begriff "Rote Khmer" war ursprünglich nur ein Scherz des Prinzen, wie der Titel Samdech auf deutsch übersetzt wird. Als sein Geheimdienst ihm zutrug, die Frankreichrückkehrer hätten eine kommunistische Partei gebildet, kommentierte er es: "Ach, dann habe ich jetzt also auch Rote Khmer!"

Dazu muss man wissen, dass Sianouk keine Probleme mit Kommunisten hatte, erstens führten die Kommunisten Vietnams den Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich an, zweitens verstand er sich mit Moskau und Peking relative gut.

Die kommunistischen Akademiker fielen im Wesentlichen dadurch auf, dass sie nicht mehr wie Khmer lebten, sondern wie Franzosen, aber Franzosen kannte man, Kambodscha gehört mit Laos und Vietnam zusammen zur ehemaligen französischen Kolonie Indochine.

Die Kommunistische Partei blieb winzig und hatte ausser zur KPF nur noch nennenswerte Auslandskontakte nach Nordvietnam und Laos.

Das Unglück brach mit dem amerikanischen Vietnamkrieg ein!

Als die Amerikaner Sianouk wegputschten, da dieser die Vietkong unterstützte, und ihren Agenten Lon Nol als Regierungschef einsetzten, war die kommunistische Partei, mit der Sianouk sich zusammentat, die Kraft, welche den antiamerikanischen Widerstand organisierte.

Sie waren sehr erfolgreich, und bald folgte ihnen das ganze Land mit Ausnahme der Hauptstadt Phnom Pen, in dem der Diktator von US-Gnaden Lon Nol ein ähnliches Regime führte wie heute der IS in Syrien.

Hinter den Kulissen teilte sich die Kommunistische Partei, die ja nun plötzlich sehr bedeutsam geworden ist, in 2 Fraktionen: die eine unter Heng Samrin, welche mit Moskau zusammenarbeitete und ein zweiter unter Pol Pot, der mit Peking zusammenarbeitete. Das ist alles etwas komplizierter, als in wenigen Sätzen darstellbar, es hängt damit zusammen, dass Moskau generell der Meinung war, Vietnam, Laos und Kambodscha sollten eine gemeinsame kommunistische Partei Indochinas aufbauen und einen Bundesstaat nach Art der UdSSR, weil nur Vietnam über Industrie verfügte, die Strategien Maos aber in erster Linie auf landwirtschaftlicher Basis beruhten.

Einen Tag vor dem Fall von Saigon fiel Phnom Pen.

Kurze Zeit später brach ein Machtkampf zwischen den beiden Flügeln der kommunistischen Partei aus, der sehr schnell in einen Stellvertreterkrieg zwischen der UdSSR und der Volksrepublik China eskalierte und bis zum Ende der UdSSR andauerte.

 

 

Unterm Strich kommt heraus, dass Politik in Deutschland ein klassischer Fall von "Alle Kreter lügen" ist, da es einerseits völlig unmöglich ist, mit politisch ambitionierten Menschen ein vernünftiges Gespräch zu führen, andrerseits die politisch ambitionierten Menschen unser aller Leben beeinflußen und folglich nicht wie andere Idioten ignoriert werden können.

Wie einfach alles ist, wird klar, wenn man die Polen-Affäre auflöst, wozu ein Artikel in den DWN völlig ausreicht, der darauf hinweist, dass die polnische Regierung ein Gesetz erlassen hat, welches zu Gunsten der Kleinsparer und zu Ungunsten der Banken ausfällt. Schon bei der Überschrift entgleitet mir ein herzhaftes Gähnen und mein Kopf sagt mir: "Ach darum der ganze Lärm!"

 

Überzogen eine rechte Gefahr herbeireden und von einer islamischen Gefahr ablenken schadet der Gesellschaft.

Worin besteht die islamische Gefahr und warum muss sie erkannt werden?

 

Der Islam ist eine Religion, die auf den Aussagen eines Herrn Mohamed beruht.

Ein Moslem ist ein Mensch, der glaubt, Gott habe diesen Herrn Mohamed auserwählt und ihm durch einen Engel die vollendete und unverrückbare Wahrheit übermittelt, welche dieser nun den Menschen verkündet.

Der Moslem glaubt, Mohamed sei der letzte Prophet.

Der Moslem glaubt, die Bücher und Überlieferungen der Juden und Christen seien im Laufe der Zeit verfälscht worden, darum habe Gott Mohammed genau instruiert, um die Fälschungen zu korrigieren.

Das beinhaltet eine genau definierte Eschatologie, ein genau definiertes Weltbild und ein genau definiertes Menschenbild.

Das beinhaltet exakt formulierte Gebote und Verbote.

Ist ein Mensch ein Moslem, dann glaubt er daran, er verfolgt die von seinem Propheten vorgegebenen Ziele und strebt danach, die Gebote und Verbote einzuhalten.

Tut ein Mensch das nicht, so ist er kein Moslem.

Herr Mazyek ist der Vorsitzende des "Zentralrats der Muslime".

Man muss also bei ihm davon ausgehen, dass er ein gläubiger Muslim ist.

Alleine der Begriff "Zentralrat der Muslime" ist ein Deutschland-spezifischer Begriff, der politisch motiviert ist: er soll Assoziationen mit "Zentralrat der Juden" hervorrufen.

Er soll also das Gefühl geben, die Muslims wären eine in Deutschland von Verfolgung bedrohte Minderheit.

Tatsächlich aber haben vielerorts Moslems das 3.Reich aktiv unterstützt und waren mit ihm verbündet.

Auch heute noch haben  das 3.Reich und Hitler in vielen moslemischen Gegenden einen guten Ruf!

Zum Teil hängt das mit der Situation Israel-Palästina zusammen. Zum Teil damit, dass Hitlerdeutschland sich im Krieg mit England und Frankreich befand, uns somit ein logischer Verbündeter war.

Ein spezifischer Teil der Moslems sympathisiert aber mit der Idee der Judenvernichtung selbst.

Damit soll nicht gesagt werden, dass Moslems ganz allgemein eine Judenvernichtung anstreben, sondern dass es mindestens anmassend ist, den Begriff "Zentralrat der…" okkupieren zu wollen.

Die ständigen Versuche des ZdM und Herrn Mazyeks, zu versuchen eine Konnotation mit der Judenvernichtung des 3.Reiches herstellen zu wollen, verbietet sich aber aus mehreren Gründen.

Die Verharmlosung der NAZI-Verbrechen kann nicht unerwähnt bleiben.

Dann geht es um den entscheidenden Unterschied zwischen Islam und anderen Religionen.

Gläubige Juden erfüllen ihre religiösen Pflichten und halten ihre Familientraditionen ein. Sie sondern sich möglicherweise von der sie umgebenden Gesellschaft ab, aber sie wollen sie nicht umerziehen. Sie wollen keine neuen Juden "machen", es ist, im Gegenteil, sehr schwer für jemanden, der nicht als Jude geboren wurde, Jude zu werden.

Aber die Verbreitung des Islam ist die wichtigste religiöse Pflicht des Moslem.

Und die Vorstellungen des Islam sind nicht kompatibel mit anderen Vorstellungen.

Mit Hindu gibt es kein Problem, denn der Export eines altindischen Kastensystems ist nicht Teil ihrer Religion.

Mit Buddhisten gibt es sowieso kein Problem, der Buddhist verlangt von niemandem Gefolgschaft.

Alle Träger dieser Religionen können sich problemlos in europäische Gesellschaften einfügen. Sie folgen anderen Riten und unterlassen, was ihrer Moral widerspricht, aber sie geraten  nicht mit anderen Vorstellungen in physischen Widerspruch.

In diesen gerät der Islam zwangsläufig.

Manch eine Person, ich traf schon solche, gibt es, die sich genau das wünscht: die Befreiung von sich selbst, dem eigenen immer nur so tun als ob, dem Leben aus Shows, die abgezogen werden, immer neuen Masken und keine Substanz, die sie verbergen, und der einzigen zentralen Realität: die Rechnungen müssen bezahlt werden!

Sie spekulieren mit dem Gedanken, der Islam könnte ihnen das geben.

Solange die UdSSR existierte, gab es die Illusion, es existiere etwas, wofür zu sterben sich lohnte und dadurch Ziele, für die zu leben sich lohnte; das, was heute der kalte Krieg genannt wird, war der Kampf zwischen Glaubensbekenntnissen, zwischen Hoffnungen und einer Idee, der Mensch könnte seine Zukunft selbst gestalten, man war sich nur nicht einig wie.

Das Ende der UdSSR warf den Menschen auf sich selbst zurück, seine Bedeutungslosigkeit und Verlorenheit im Dasein.

Was die französische Revolution begann vollendete die Machtübernahme der Bolschewiki über das Russische Reich: die Liquidierung des Christlich-aristokratischen Abendlandes.

Alle westlichen Demokratien in Europa waren der Versuch, nicht mehr Monarchie zu sein und nicht UdSSR zu werden.

Die Macht des Kommunismus bestand darin, dem Menschen ein Leben nach den ursprüngliche Vorstellungen des Christentums zu versprechen, das ohne Gott auskommt.

Mit dem Ende der UdSSR verkam alles zum reinen Geschäft.

Die gesamte Substanz des Lebens in der kapitalistischen Welt lässt sich in einem kurzen Gedicht von Rainer Maria Rilke beschreiben:

 

 

“Uns verwirrt es, die wir seined heißen,

Immer so zu leben, nur von Bildern

Und wir möchten manches mal mit wildern

Griffen Wirklichkeiten in uns reißen,

Stücke, Abzufühlendes, ein Sein!”

 

Das mag bei einigen zu der Hoffnung führen, durch den Islam käme etwas in das Leben des Westens zurück, das die Leere füllt.

Aber der Gedanke ist falsch: er entspricht dem, was Obdachlose zuweilen tun, sie begehen ein Verbrechen, nicht um seiner selbst willen, nicht weil es ihnen Profit einbrächte, sondern um eine Haftstrafe zu bekommen, da die Haft ihnen eine Möglichkeit des Ausruhens verschafft.

Der Obdachlose ist ständig der Witterung ausgesetzt und hat nichts, wohin er sich zurückziehen kann, die Haftanstalt ist das einzig sichere Obdach, welches ihm offen steht!

Der Islam ist eine mittelalterliche Wüstenreligion. Er passt nicht nach Europa!

Seine Regeln, seine Gebote und Verbote, hatten den Sinn, dem Leben in der Wüste eine Ordnung zu geben und das Überleben in der Wüste zu sichern.  Sein Erfolg bestand darin, dass das funktionierte.

Er ist eine strenge und archaische Ordnung, die darauf basiert, demjenigen, der sich daran hält ein fruchtbares Paradies mit allen Freuden nach dem Tod zu versprechen und demjenigen, der sich nicht daran hält, Furcht macht, für alle Ewigkeit in der Hitze der Wüste darben zu müssen.

Die Vorgehensweise, Raub, Mord und Vergewaltigung gegenüber Ungläubigen zuzulassen und Moslems gegenüber angemessenes Verhalten zu fordern, entspricht schlicht militärischen Bedürfnissen, analog zu Wallensteins Methode, den Landsknechten keinen Sold zu bezahlen, aber Plünderungen freie Hand zu geben. Im Gegensatz zu echten Rittern verbreiten sie Terror und kosten nichts.

Der Islam ist mit der Welt von heute nicht mehr vereinbar, aber gläubige Moslems können nicht anders als nach ihm zu leben.

Dem sinnlos in Geschäfte verstrickten westlichen Menschen in einer Welt der Technologie bringt er keine Erlösung.

Der Kommunismus war, um es in jener Redewendung, die Karl Marx für Hegel verwendete, auszudrücken, der Versuch, das Leben des christlichen Abendlandes vom Kopf auf die Füße zu stellen.

Er war ein Kind de Aufklärung. Die Kirche war nicht christlich, sie war ein Herrschaftsapparat der Aristokratie.

Die Wissenschaft zerstörte die Macht der Kirche, nun galt es Staat und Wirtschaft für die Menschen zu erobern.

Er brachte Frieden, Auskommen und Sicherheit und gab der Arbeit einen höheren Sinn, da jeder Arbeitstag ein Beitrag war, das Paradies auf Erden zu bauen, in dem die eigenen Nachfahren einst leben werden.

Es hatte nichts mit dem zu tun, was in alternativen Kreisen ihm vorzuwerfen heute wieder Mode wird, die Theorieen von der jüdisch-kommunistischen Weltverschwörung, ebenso wenig mit dem brutalen, freiheitsfeindlichen System, als welches  die Profiteure des Kapitalismus ihn darstellten, und er hat nur sehr wenig mit dem zu tun, was westliche Universitätsprofessoren des Typs Adorno lehrten.

Der Kommunismus eignete sich als Alternative zum westlich-kapitalistischen System, da er eine europäische Idee war und aus der europäischen Geistesgeschichte geboren wurde.

Das ist der Islam nicht.

Der Islam ist von Anfang an eine Reaktion auf das Judentum, da zu seiner Entstehungszeit nur die Juden ein funktionsfähig organisiertes Leben unter Wüstenbedingungen hatten, und er war für die Wüste bestimmt.

Die moderne, technisierte Welt macht den Islam obsolet, denn er ist als ordnungsstiftende Macht nicht mehr nötig. Aber ihm bleibt die Macht aus der Angst vor dem Tod.

Und das setzt den Moslem in fundamentalen Widerspruch zum europäischen Menschen.

Die Eschatologie des Islam berührt den europäischen Menschen nicht. Seine ist eine andere.

Folglich sind seine Lebensregeln andere, seine Moral ist eine andere und seine Hoffnung auf die Erlösung von der Sinnlosigkeit seines Daseins kann durch den Islam nicht befriedigt werden.

Herr Mazyek und seine Moslems haben natürlich das gleiche Recht und den gleichen Anspruch darauf, in Frieden und Sicherheit zu leben wie alle anderen.

Angriffe auf Moslems sind zu verurteilen und zu unterbinden.

Aber wenn er hier mit seinem Glauben in Frieden leben will, dann muss er sich etwas besseres einfallen lassen, als den Deutschen Rassismus vorzuwerfen.

Linke können ihm dabei nicht weiterhelfen.

Wie Riexingers Einlassung zur Ablehnung anderer europäischer Staaten Moslems aufzunehmen beweist, wenn er meint, diese sollten mit Geld erpresst werden. Riexinger denkt zu primitiv, für ihn ist die Migrantenfrage ein Geschäft, er versteht nicht, dass es Dinge gibt, die keine Frage des Geldes sind.

Die Probleme zwischen Moslems und Europäern sind inhaltliche, und wenn Moslems hier leben wollen – denn sorry, nicht böse gemeint, ihr wollt bei uns leben, nicht wir bei euch – müssen sie mithelfen, einen Modus vivendi zu finden.

 

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