Putin und der Votzenaufstand

Die kaum verkappte Antideutsche Kipping, der für die NATO-Untereinheit tätige Pirat Schlömer und der Spiegelauswurf Augstein, Chef der deutschen Guardian-Niederlassung Der Freitag haben sich kollektiv inszeniert.

Auf einer Veranstaltung mit dem Titel: "Update oder neues Betriebssystem".Richtig moderner Titel.

Modern ging es gleich los. Mit betretenem Bessermenschenblick führt Augstein ein, die VA hätte der Top Act der neuen Ausgabe werden sollen, man habe sich aber dann doch für Pussy Riot, zu deutsch: Votzenaufstand, entschieden. Applaus aus dem Publikum.

Ich habe dann den Artikel gegoogelt. Wie ein James Bond schleicht sich da ein Vertreter von Der Freitag durch Moskau, um die nicht einsitzenden Mitglieder von Pussy Riot an einem konspirativen Ort zu treffen. Eigentlich hätten sie das auch in einer Wohnung von einer der Pussies haben können, aber vielleicht sind die ja obdachlos. Der Feitag glorifiziert sie zu den Heldinnen der Heldinnen, die Putin stürzen werden.

Sie haben alle Tags, die man braucht, um deutsche Linke zu beglücken: feministisch, KünsterInnenkollektiv, bunt, anrchistisch, antiklerikal.

Schaut man sich deren Videos an, dann sieht man dümmlich in der Gegend herumschreiende Hampelfrauen mit unkoordinierten Bewegungen, gekleidet in Pornomasken aus der SM Ecke des Beate Uhse Shops. Alles in Allem eine ausgesprochen unästhetische Peinlichkeit. Man fühlt sich an Klischeebilder von Psychiatriepatienten erinnert.

Obzwar die internationale Presse einschließlich russischer Medien wie RT täglich bemüht ist, die berühmt zu machen, interessiert sich in Russland eigentlich niemand für die. Eine auf RT dokumentierte Solidaritätsveranstaltung bestand aus 3 übergewichtigen Männern mit Bart, die auf ein Gerüst geklettert waren und irgendetwas schrieen, und etwa 30 Kameraleuten und Fotografen, die die Presseaufmerksamkeit organisierten.

Dafür begeistern sie umso mehr deutsche Linke. Bei einem Großteil der deutschen Linken kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass sie strukturelle Analphabeten sind. Personen, die zwar Lesen und Schreiben können, aber keine komplexeren Texte als BILD-Artikel zu erfassen in der Lage sind.

Darum können 85% der Linken auch keine Inhalte erfassen, sondern beziehen ihre Ideologie aus Tags. Pussy Riot hat die richtigen. Im Englischen gibt es eine Formulierung um auszudrücken, dass man weiß, wie man jemanden für etwas gewinnen kann: "I know how to push the right buttons", Ich weiß, wie ich die richtigen Knöpfe drücke. Die NGO, die Pussy Riot geschaffen hat, kennt die Knöpfe, die gedrückt werden müssen, um spezielle Linke zu mobilisieren. Die Formulierung des Englischen ist perfekt, um den Vorgang zu beschreiben: mit den entsprechenden Tags die Linken zu aktivieren ist wie einen Apparat per Knopfdruck an und abzuschalten. Pussy Riot sind ein Werbegag, um Linke gegen Putin zu mobilisieren. Dafür ist es egal, ob sich in Russland tatsächlich jemand für sie interessiert. Es geht darum, die politischen Fraktionen des Imperiums gegen Russland zu vereinen.

Wladimir Wladimirowitsch Putin ist die einzige Einzelperson, die dem Imperium wirklich gefährlich ist. Jelzin war ein vodkasaufender Niemand. Medwedjew eine Schießbudenfigur, die Freunde in der Oligarchie hat.

Putin ist ein Stratege, politisch patriotisch und konservativ, der sich auf den Geheimdienst und das Militär verlassen kann. Diese respektieren ihn. Den Oligarchen hat er zu verstehen gegeben, dass sie ihn nicht einschüchtern können.

Natürlich wurde im Fall Michail Chodorkowski ein Exempel statuiert.

Er war der skrupelloseste und der selbstgefälligste Mafiaboss, der durch Jelzins Nicht-Politik groß geworden ist. Putin hat durch ihn klar gemacht, dass ab jetzt wieder das Gesetz in Russland herrscht und nicht mehr nur das Geld. Chodorkowski, Freund von Bush und Bandar bin Sultan, das trojanische Pferd der NWO in Russland, wurde gestoppt.

Der Westen hat verstanden. Und Putin macht ihm Angst.

Westliche Politiker sind für Putin keine Gegner. Sie sind ungebildet, dekadent und verweichlicht. Und sie wisse es. Sie ziehen eine Show ab und wissen oftmals gar nicht wovon sie eigentlich reden.

Putin hat eine umfassende Bildung genossen. Er verfügt über eiserne Disziplin. Er hat die Welt als Field Agent des KGB kennengelernt.

Und wenn eines der westlichen Großmäuler ihm zu nahe kommt, reicht für Putin wahrscheinlich ein Telefonat, um dessen schmutzige kleine Geheimnisse auffliegen zu lassen. Wie kam nochmal das Foto von Billie Clinton und den Pornomiezen in die Zeitung? Ganz sicher hat der KGB noch bessere. Sie kam, sie sah, er poppte. Eine kleine Gemeinheit, die große Drohung ausspricht.

Der Westen dichtet gerne seinen Gegnern etwas an ohne etwas in der Hand zu haben.

Litwienko sei auf Befehl Putins hin ermordet worden.

Befassen wir uns mit ihm: Litwienko war KGB Agent gewesen und dann für den FSB in London. Dort wurde er zum Doppelagenten indem er sich auch für den MI5 anheuern lies. Er erpresste russische Geschäftsleute in London, die mit dem organisierten Verbrechen zu tun hatten. Cm’on, der braucht wirklich keinen Putin, um eine kurze Lebenserwartung zu haben.

Die UdSSR hatte Kremel-Kritiker. Alexander Solschenizyn und Andrej Sacharow etwa.

Und Russlands Kremel-Kritiker? Ein Ganove und eine Hand voll drogensüchtiger Mädchen. Entsprechend lässt der Kremel-Kritisierte, von der Presse im Ausland auf die Pussies angesprochen, den Gönner raushängen und empfielt eine nicht zu harte Bestrafung. Nicht ohne den Hinweis, dass, hätten sie das, wofür sie angeklagt sind, in einer Moschee gemacht, die Sicheheitskräfte nicht genug Zeit gehabt hätten, ihnen das Leben zu retten.

Putin hat nicht die Tags, die deutsche Linke extatisch werden lassen. Er hat die Tags, die einer braucht, der sich dem Imperium in den Weg stellt.

 

 

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