Oppos steuern weiter auf bewaffnete Auseinandersetzungen zu

Na gut, es war absehbar, dass der Vorstoß der Staatsführung nicht fruchtet.

Jazenjuk und Klitschko haben in den Ereignissen nur noch die Funktion von marginalen Mitläufern. Würden sie nicht vom Ausland erhalten werden, wären sie längst von der Bildfläche verschwunden.

Hätten sie die Bedingungen erfüllen müssen, die eine Regierungsbeteiligung voraussetzt, die militanten Faschisten von der Straße abzuziehen und die Verwaltungen zu räumen, damit die wieder ihrer Bestimmung nachgehen können, hätten sie sich öffentlich als Hampelmänner ohne Einfluss vorgeführt.

In der Regierung hätten sie beweisen müssen, dass sie mehr drauf haben, als großmäulige Sprüche klopfen: sie hätten an der Revision der Gesetze vom 16. Januar mitarbeiten müssen und sie hätten an einer Überarbeitung der Verfassung mitarbeiten müssen.

Wenn man Verfassungsänderungen will, muss man natürlich wissen, was in die Verfassung hinein soll, und was gestrichen werden soll.

Und das muss man mittels Analyse der Lebensrealität im Land und unter Berücksichtigung juristischer Funktionsfähigkeit und administrativer Umsetzbarkeit begründen können.

Das ist etwas anspruchsvoller, als zwischen Steinewerfern den Großen Zampano spielen.

Sie hätten beweisen müssen, dass sie Führungsqualitäten haben, die auf mehr beruhen, als, was Klitschko betrifft Celebrety-Status und was Jazenjuk betrifft, der Laffe zu sein, der Tymoschenkos Bote sein darf, solange sie selbst nicht in der Öffentlichkeit auftreten kann – und hey, genau deshalb ist er ihr Stellvertreter: der Mann hat so wenige Qualitäten, dass keine Gefahr besteht, er könne gegen Tymoschenko konkurrieren.

Die FR stellt die Dinge so dar:

klitsche klatscheRichtig ist, dass der Präsident den beiden Kanaillen die Möglichkeit eingeräumt hatte, sich von den Faschisten zu distanzieren und ernsthafte politische Arbeit zum Wohle des Landes aufzunehmen, die zivilisierte Welt dabei zu unterstützen, den faschistischen Aufmarsch zu isolieren. Indem UDAR und Vaterland in die Regierung eintreten, wäre es möglich gewesen, den Faschisten den Anschein der Legitimation zu entziehen, das westliche Ausland hätte seine weiße Weste ein bisschen weniger schmutzig halten können.

Abermals haben die beiden  bewiesen, dass sie nichts sind als Versager, die gerne im Rampenlicht stehen, nebst dem, dass sie Schuhputzer Berlins und Washingtons sind.

Für ihre westlichen Auftraggeber sind sie als Deckmäntelchen für die Faschisten wichtiger, denn als Spione in der Staatsführung.

Letzteres ist etwas, womit jeder in der Regierung rechnet, wenn sie darin beteiligt sind, sie würden also nur erfahren, was westliche interne Kreise wissen dürfen.

Nutzt man sie aber als Gesichter für die Presseshow, kann der Anschein einer nicht näher definierbaren friedlichen Opposition noch ein wenig aufrechterhalten werden. Mit Klitschko hat man zudem einen idealen Sympathieträger, den man in Ländern wie Deutschland und USA vermarkten kann.

Man braucht sie noch, um den faschistischen Sturm propagandistisch abzusichern.

Gegen 23.00h haben ca. 1500 peaceful protesters versucht das Zentrum für Kunst und Kultur „Ukrainisches Haus“ zu ukraine_kiew_ukrainisches_haus.jpg_429653300stürmen, wurden aber von Polizei, die im Inneren des Gebäudes für dessen Sicherheit eingesetzt ist, abgewehrt.

Sie warfen die Fensterscheiben ein, schleuderten Brandsätze und schossen Feuerwerkskörper hinein etc.

Mehrere Polizisten wurden schwer verletzt.

Daran, dass sie ein Gebäude, das über Konzertsaal, Gemäldegalerie, Bibliothek und historische Sammlungen verfügt, und darüber hinaus keinerlei Funktion hat, angreifen, zeigt recht eigentlich, dass diese peaceful protesters der ungebildetste Abschaum der ukrainischen Gesellschaft sind; greifen sie hier an, ist kein Haus in Kiew mehr sicher!

Genau dieser gleiche Abschaum, den man für Nusra-Front und ähnliche Gruppierungen in Syrien zusammensammelt.

Ein weiteres Indiz, dass die EU erpicht ist, das Land in ein blutiges Chaos zu stürzen.

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