Nur der Vollständigkeit halber

Einen einst prominenten Mann nachts auf der Straße in den Rücken schießen ist zweierlei: erstens feige, zweitens aufsehenerregend.

Nemzow, ein abgehalfterter Politiker der Jelzin-Ära, hat das so wenig verdient wie irgendeiner.

Wer hätte ein Interesse daran, einen Politiker zu töten, dessen Wirkungskreis  trotz massiver Unterstützung durch die Botschaft der USA und McCain persönlich kaum noch in Promille quantifizierbar ist?

Kai Diekmann vielleicht, der für seine BILD einen neuen Anti-Russland -Märtyrer erschaffen kann.

Nemzow selber, der wenigstens durch seinen Tod noch einmal Aufsehen erregen kann.

Beide fallen freilich ebenso aus wie die russische Regierung.

Westliche Politiker und Medien reagieren wie auf Knopfdruck mit dem Unisono, das für jeden Schwachsinnigen absehbar auf diese Tat folgen würde.

Was wir wissen ist: die Feuerpause von Minsk II ist die Ruhe vor dem Sturm!

Die ukrainische Armee und die NAZI-Banden werden ausgerüstet zur großen Offensive, die propagandistisch vorbereitet werden muss, und Nemzow war Teil dieser propagandistischen Vorbereitung.

Die Neurussen bereiten sich auf den vernichtenden Gegenschlag vor.

Der Beitrag des lebenden Nemzow zu dieser Propagandastrategie wäre ein Sandkörnchen am Strand gewesen.

Der gewaltsam sterbende Nemzow ist ein Multiplikator!

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