Neues vom Tage in Kiew

Zuallererst: endlich hat RT jemanden aufgestellt, der das Problem vor Ort erfasst und benennen kann, also gleich mal der Video hier:

 

Ich hab mir schon gedacht: das kann ja wohl nicht sein, dass die gesamte an den Westen gerichtete Presse das übersieht!

Ich meine, den Informationsgehalt unserer Copy&Paste-Journalisten von den Tageszeitungen kann man eh vergessen.

Aber dann gibt es ja auch Leute vor Ort, auf Phoenix tauchen ja manchmal Gestalten auf, von denen fragt man sich, ob die überhaupt in Kiew sind; weil so dummes Zeug daherzureden, wenn man vor Ort ist, da kann man – Frau im Falle von Phoenix – eigentlich die eigene Fresse im Spiegel nicht mehr sehen! – aber klar, sie verfolgen eine Agenda oder werden dafür bezahlt, das zu tun.

Vertrauensvolle Leser dieses Blogs hier wissen das zwar alles eh schon, aber es ist natürlich besser, wenn ein internationales Medium das endlich einmal anspricht!

OK, nun zu den aktuellen Entwicklungen:

Wie gestern angekündigt wurden die Gespräche zwischen dem Präsidenten und den 3 Führern der Oppositionsparteien fortgesetzt.

Im Vorfeld hatte der Präsident die Erwartung ausgedrückt, dass die Oppos Kompromissbereitschaft zeigen.

Er schlug eine außerordentliche Parlamentsversammlung vor, in der erneut die Gesetze vom 16.Januar diskutiert und abgestimmt werden sollen,  als auch die Frage nach dem Rücktritt der Regierung verhandelt werden kann.

Premier Azarov, der heute die Ukraine in Davos vertritt, erklärte, die Regierung würde zurücktreten, wenn eine Parlamentsmehrheit dafür stimmt.

Vorgezogene Neuwahlen allerdings wurden ausgeschlossen.

Das ist eigentlich auch logisch. Wahlen finden regulär März 2015 statt, also in kaum mehr als 13 Monaten. Bedenkt man, welchen Zeitaufwand es benötigt, die Erfordernisse zu erfüllen, die eine Wahl verlangt um gültig zu sein, würde das ohnehin 10 Monate in Anspruch nehmen, und wegen 3 Monaten vorgezogene Wahlen zu verlangen ist ein Witz.

Ad-Hoc-Wahlen durchzuführen ist sinnlos. Sie würden niemals sauber ablaufen können, sind rechtlich fragwürdig und Zündstoff für eine Verschärfung der Lage und die einzigen, die Nutzen daraus ziehen könnten wären die Faschisten.

Der Parlamentspräsident setzte den 28.Januar dafür an.

Tiahnybok ließ verlauten, ob der Vorschlag angenommen würde, müsse das Volk entscheiden.

Das ist natürlich eklatanter Quatsch, weil, was soll das sein. Will er eine Volksabstimmung darüber abhalten?

Er will Zeit gewinnen um die Position seiner NAZIs auszubauen.

Gelingt es nicht, den Konflikt an den Ort zu tragen, der dafür vorgesehen ist, das Parlament, müssen wir mit sehr bösen Entwicklungen rechnen.

Die NAZIs haben das Epizentrum, Maidan und Umgebung, komplett übernommen, Klitschko wird langsam abgesägt.

Das hat er sich aber selber zuzuschreiben, da er den nützlichen Idioten gemacht hatte, was die Todesfälle betrifft als auch dieses ständige dumme Gerede vom Streik, als auch das fatale Verkennen, welchen Sinn die Gesetzesnovellierungen hatten.

Es ist schon höchst verantwortungslos, in der ganzen Welt herumzuposauenen, die Situation würde überkochen, wenn es einen Toten gibt.

BILD K 21.01So klang er am 21.01. in BILD, aauf dem Maidan hatte er sogar Interviews gegeben, dass es zum Bürgerkrieg kommen kann, wenn es auch nur einen Toten gibt; just am 22. gibt es die Toten.

Bedenkt man, was für Leute das sind, die dabei sind, das Heft nun ganz offen in die Hand zu nehmen, liegen Vermutungen durchaus nahe, die ich hier nicht extra ausformulieren muss.

Klitschko fehlt die politische Intelligenz, eine solche Lage einschätzen zu können, es wird nicht mehr lange dauern, bis ihm das das Genick bricht, so oder so, entweder er fliegt aus dem Prozess raus oder er unterwirft sich den NAZIs.

Jazenjuk ist im Augenblick nicht einschätzbar, weil er alle 5 Minuten seine Meinung ändert.

Jo Biden betreibt NAZI-Unterstützung, indem er verbreitet, egal von welcher Seite Gewalt ausgeübt wird, so oder so ist die Regierung verantwortlich.

Das entspricht natürlich dem, was die Oppos, die EU und unsere Presse verbreiten, aber als offizielle Position der US-Regierung ist es einflussreich und kippt vorsätzlich Öl in's Feuer, um die Lage weiter zu eskalieren.

Mittlerweile sind in mehreren Orten Verwaltungsgebäude angegriffen worden.

Alles, was Sie von nun an in unserer Presse lesen, dient dem Zweck, eine vernunftorientierte Lösung der Krise zu unterminieren. Wir werden bis in Wortlaute hinein die gleichen Hetzartikel lesen und die gleichen Berichte sehen, wie wir es von gewißen anderen Ländern bereits kennen.

Damit macht sich unsere Presse endgültig der Komplizenschaft mit NATIONALSOZIALISTEN schuldig!

Und das ist unentschuldbar!

 

 

 

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