Libyen: Wie stiehlt man 150 Milliarden?

print

 

Tags: Libyen, Diebstahl, Nato, Politik, Kommentare

Andrej Ontikow
1.11.2012, 14:17
Die Nato-Militärkampagne in Libyen ist nicht nur dadurch kennzeichnend, dass diesem Staat ein riesengroßer Schaden zugefügt wurde, sondern auch dadurch, dass 150 Milliarden von libyschen Konten verschwanden, die einst in ausländischen Banken gesperrt wurden.
Diese Angaben sind in dem Buch des wissenschaftlichen Chefmitarbeiters des Orient-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften Anatolij Jegorin „Der Sturz von Muammar al-Gaddafi. Libysches Tagebuch. 2011-2012“ zu finden. Die Präsentation dieses Buches fand in Moskau statt. Das ist die erste komplexe Untersuchung der libyschen Tragödie in Russland. Es ist verständlich, dass Zerstörungen Folgen eines jeden Krieges sind. Wenn man aber berücksichtigt, dass die Nato das Mandat nur für die Schaffung einer flugfreien Zone erhielt, sollten sie keine so großen Dimensionen haben. Aber ungeachtet dessen sollten 150 Milliarden auf libyschen Auslandskonten für die Deckung des Schadens oder zumindest seines beträchtlichen Teils ausreichen. Aber das Geld verschwand spurlos. Hier stellt sich eine rechtmäßige Frage: Wie kam es dazu? Der Autor des „Libyschen Tagebuchs“ Anatolij Jegorin sagte Folgendes:

 

Share This:

   Sende Artikel als PDF