Kerry in Egitto

Der Skull & Bones-Schwiegersohn eines amerikanischen Ketchup-Fabrikanten hat Stellung zu Gunsten des Militärputsches bezogen.

Die Amis hatten durchaus lange abgewartet, Stellung zu beziehen.

Was sagt uns das?

Nun, erstmal, dass sie wirklich überrascht von den Ereignissen sind und es nicht leicht hatten, zu sortieren und sich zu positionieren.

Auch die Washingtoner handeln genauso wenig aus purem bösen Willen, wie sie aus christlicher Nächstenliebe handeln.

Washington tut immer genau das, was ihrer Ansicht nach Macht und Profit des Imperiums sichert.

Die Moslembrüder haben in Ägypten versagt – also wurden sie gefeuert! Das Bündnis, welches gegen die Bruderschaft steht, geht von radikalen Kommunisten bis zu Mubarak-Vertrauten.

Sprich – sie sind vollkommen isoliert. Sie werden über viele Generationen nicht mehr zur Macht zurück kehren.

Positioniert sich die USA auf Seiten der Bruderschaft, wird sich der gesamte Volkszorn, zu dem Ägypten fähig ist, gegen die USA entladen.

Das kann nicht im Interesse Washingtons sein. Wenn Washington mit am Tisch des ägyptischen Machtpokers sitzen bleiben will, haben sie in einer solchen Situation gar keine andere Wahl, als die Moslembrüder fallen zu lassen. Ein Machtpoker, der erst offen zu Tage treten wird, wenn die Bruderschaft unterdrückt ist. Kerry baut vor, dass seine Leute, El Baradei sei in diesem Zusammenhang genannt, einen guten Start haben werden.

 

 

Share This:

   Sende Artikel als PDF   

Comments are closed.