KenFM über: Politjournalismus in der BRD 2012: Embedded like Riefenstahl

Nun, ich bin ja kein Journalist – muss ich mal anmerken, weil mir unlängst journalistische Unsauberkeit vorgeworfen wurde.

Ich bin ehemaliger Politischer Aktivist, ausgebildeter aber nicht aktiver Digitaler 3D-Artist, Berufsphotograf (Geselle) und Literat.

Ich verarbeite Informationen mit den Mitteln der Kunst.

"Der Künstler wird selten erreicht" sagt Nietzsche. Ich bezeichne mich nicht als Künstler, eher als Handwerker.

Ich habe das Bloggen als sinnvolles Ausdrucksmittel entdeckt, und betätige mich auf diesem Felde nun auch.

Journalismus ist eine Arbeit, die ich observiere wie ich andere Dinge observiere, und ab und zu kommentiere ich sie.

 

Ich mag KenFM. Er hatte früher eine sehr erfolgreiche Jugendsendung im ostdeutschen Rundfunk. Ich habe es nicht oft konsumiert, weil ich nicht mehr der Altersgruppe angehöre, an die sie sich richtete, aber ab und zu doch mal die Sinne reingesteckt.

Es war ein Konzept, das es zu meiner Jugendzeit kaum gab: er hat Bands vorgestellt, die kreativ sind und nicht auf dem Mainstream schwimmen und politische Themen kritisch kommentiert.

Der Sendung wurde der Gar aus gemacht, indem H.M. Broder ihn in einer Email an die Redaktion des ostdeutschen Rundfunkes als Antisemit diffamierte.

Das reichte, um ein wirklich gutes Jugendprogramm aus dem Äther zu nehmen. Ken hatte sich positiv zur Gaza-Hilfsflotte geäußert. Das war sein Antisemitismus.

 

Diese Glosse lohnt sich:

 

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