Kein Weg zurück nach dem Blutfreitag!

Das Wort referiert an den berühmten Blutsonntag, 09.Januar 1905.

Damals führte der Organisator der Petersburger Arbeitervereine, der Pope Gapon, die Petersburger Arbeiter vor den Winterpalast, um dem Zaren eine Petition zu überreichen mit einfachen Forderungen, die darauf abgestimmt waren, schlicht das nackte Überleben der Arbeiter in den Petersburger Betrieben zu gewährleisten.

Aber das war, wie man heute sagt, ein Set Up. Der Pope Gapon war ein Agent der Ochrana, der zaristischen Geheimpolizei, und als die Arbeiterkolonnen sich auf dem Platz vor dem Winterpalast vereinten, eröffnete das stationierte Militär Feuer aus Maschinengewehren.

Das Entscheidende diesen Tages waren nicht die vielen Toten und noch mehr Verwundeten.

Das Entscheidende war, dass das russische Volk bis zu diesem Sonntag des 9. Januar 1905 niemals angezweifelt hatte, dass der Zar ihr aller Väterchen ist.

Sie glaubten, er wisse von ihrem Elend nichts, und überbrächten sie ihm die Petition, würden ihm augenblicklich die Augen geöffnet und er wird sich für ihr Wohl einsetzen.

Mit diesem Tage hatte der Zarismus sein Ende besiegelt. Das blinde Vertrauen war für immer dahin.

 

Natürlich wiederholt Geschichte sich nicht 1:1 analog.

Aber sie funktioniert nach immer gleichen Mechanismen.

Fast 2 Jahre nun lenken die USA als Bannerträgern von Freiheit und Demokratie ihren arabischen Frühling.

Fast 2 Jahre nun simulieren sie Revolutionen, die nichts als Elend und Unglück über die Menschen dort bringen.

Die Menschen haben vertraut, und wurden enttäuscht, und haben vertraut, und wurden enttäuscht. Sie haben gesehen, was mit Libyen geschieht, das, im Gegensatz zur Propaganda, ein sehr angesehenes Land war, sie sehen was in Syrien geschieht und sie sehen was in Saudi Arabien und Bahrain geschieht.

Die Verhältnisse in Ägypten haben sich verschlechtert.

Irak, Afghanistan, Palästina bleiben eitrige Wunden.

Ich denke, es kann kaum Zweifel daran geben, dass die Ereignisse um den 11. September 2012 von den üblichen Verdächtigen in Washington und Langley geplant und in die Wege geleitet wurden.

Amerikanischer Mainstreampresse zufolge waren die Botschaften in Kairo und Khartoum Tage vor dem 11. September geräumt worden.

Und ebenfalls offizielle Quellen in den USA berichten, dass die 4 getöteten Amerikaner in Benghazi eigentlich schon in Sicherheit waren, dann aber verraten wurden.

Die Herstellung des Filmes ist mehr als obskur.

Sieht man sich den angeblichen Vertreiber Steve Klein im Interview an, dann erkennt man an dieser biersaufenden Kreatur eigentlich sofort, dass das ein Alkoholiker im Endstadium ist, der zu keiner kontinuierlichen Arbeit befähigt sein kann.

Der gerichtsbekannte Kleingangster Nakoula Basseley Nakoula soll jetzt doch Produzent sein, nachdem ein israelischer Jude, der Produzent, Regisseur und Drehbuchautor gewesen sein soll plötzlich gar nicht mehr existiert, noch nicht einmal als Immobilienhändler.

Allerdings haben die Klatsch-Journalisten in LA mittlerweile ans Tageslicht gebracht, dass der Regisseur des Filmes ein Porno-Regisseur namens Alan Roberts ist und auch die Darsteller teilweise aus der Pornoscene in LA rekrutiert wurden, der Film aber später nachsynchronisiert wurde, und vertrauen sie mir, die bringen alles ans Tageslicht, was in Hollywood los ist, und solche Sachen kann man denen ruhig glauben. Diese Klatschreporter in LA sind harmlose Leute, die an Politik nicht das mindeste Interesse haben, aber wenn‘s Skandale und Skandälchen ans Licht zu bringen gibt Schuhplattler tanzen und wer als erster die richtigen News hat ist der Held. Just part of the Entertainment. There's no business like show business! Wie sagte nicht Don Vito Corleone zu den Drogendealern: „Wir machen unser Geld mit Glückspiel. Ein harmloses Laster. Ihr tötet Menschen und zerstört Familien!“

Und nur ein 3 Mausklicks weiter meldet der beliebte  LA Weekley, DASS ES IN LA BEKANNT WAR, DASS DIESER FILM ÄRGER BEDEUTET:

„THE L.A CITY COUNCIL MEETING VIDEO SHOWS THAT JOHN WALSH FORMALLY REPRESENTING THE ANTI-RACIST WEBSITE HOLLYWOODHIGHLANDS.ORG APPEARED UNDER PUBLIC COMMENT ON A FRIDAY TO WARN THE L.A. CITY COUNCIL OF VIOLENCE IF "INNOCENCE OF MOSLEMS" WAS SHOWN THE NEXT DAY (SATURDAY) AS SCHEDULED AT THE VINE THEATER ON HOLLYWOOD BLVD.OUR WARNING FELL UPON AUDITORY-CHALLENGED EARS AT CITY HALL!”

Sehen wir uns nun Nakoula und Klein an, dann fällt doch sofort ein Muster auf: Hochstapler, verkrachte Existenzen, den Hass auf das eigene Versagen gegen den aktuellen Feind der Nation gelenkt – klingelts? – die perfekten und allzutypischen Strohpuppen für DEA/FBI/CIA/NSA-set-ups!

Wir haben Libyen, Kairo, Khartoum als Hotspots.

Wir wissen, dass in Kairo Al Kaida die Leute zur Botschaft geführt hat: ein einfacher Blick auf ein  Foto genügt – die Dschihad-Fahne und die saudische Fahne wehen:

 

 

 

Wir hören Jo Biden Gift und Galle gegen Khartoum spritzen, man habe dort für die Sicherheit der Botschaft zu sorgen – nachdem bereits in den Auseinandersetzungen um die – ebenfalls im Vorfeld des 11. September bereits  geräumten! – deutsche und die britische Botschaften Tote gemeldet wurden! – und Washington sendet Marines zur Sicherung der leeren Residenz.

Wir wissen, dass die NATO seit Jahren scharf darauf ist, in den Sudan einzumarschieren!

Alle Fakten verdichte sich zu einem Szenario, welches am Gedenktag der Twin Towers den Boden für den Einmarsch der NATO in Nordafrika bereiten sollte.

Aber es kam anders: Auch wenn Al Kaida mitmischt, die Ägypter lassen sich von denen nicht führen. Der Nationalheld heißt immernoch Kamal Abdel Nasser und alles andere ist die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub, das wissen die Leute dort genau!

Wie der Pope Gapon die Russische Arbeiterschaft in ein Massaker geführt hatte, welches ihnen ein für alle Mal das Rückgrad brechen sollte, so wurde im Gegenteil erreicht, dass der Zarismus den ersten Spatenstich zu seinem eigenen Grabe führte.

Und die Flammen flackern auf von Kairo bis Jakarta, von Riyadh bis Islamabad! Sogar im australischen Sidney knallt’s.

Keine Stadt, kein Land der Umma, wo nicht das Schwert den gordischen Knoten schlägt!

Da nutzt es gar nichts mehr, dass Obomba butterbeschmierte Freundschaftsreden hält, wie lieb er doch die Moslems hat und wie gerne die USA den armen Menschen hilft Freiheit zu erlangen.

Ab jetzt wird seine Freiheit abgelehnt. Sie ist erkannt und gerichtet!

Man ahnt es auch in Washington (der Psycho selber freilich nicht, aber sein Stuff) – und hat keinen Plan B. Man greift auf ausgelutschte Schmähs zurück wie: Bombendrohung am Campus da und dort, Drohnen hier, Marines dort…

Inwieweit man es in Washington, Berlin, London und Paris begriffen hat, dass dieser Freitag einen Wendepunkt der Geschichte markiert kann ich nicht einschätzen. Unsere Politiker gehören in der Regel zu den Letzten, die begreifen was in der Welt geschieht. Das kommt daher, dass sie sich für die Führer der Welt halten und in Wirklichkeit immer nur hinterherrennen.

Die Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, stellen die Weichen für die kommenden Jahrzehnte!

Und Leute, eins noch: zieht euch warm an! Diese gesamte Aggression gegen die muslimisch dominierten Länder ist essenzieller Bestandteil der „Krisenlösungsstrategie“ unserer Finanzprobleme.

Klappt das eine nicht, klappt das andere auch nicht.

Die Zeche zahlen wir, die normale Durchschnittsbevölkerung. Und machen wir uns nichts vor, wir werden bezahlen. Wir haben keine organisierte Kraft, die hier ansetzen und Alternativen aufzeigen könnte.

Auch die Vorschläge der LINKEN spekulieren auf den Sieg des Imperiums in der Rekolonialisierung.

Der kommt aber nicht mehr. Das weis ich seit Freitag, dem 14. September, den ich den Blutfreitag nenne. Wir müssen jetzt schön langsam endlich lernen, auf eigenen Füssen zu stehen.

Share This:

www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

Comments are closed.