Gegen das Vergessen!

Ein Parole der Linken und aller europäischen Antifaschisten seit 1945!

I

Da lebt nun in Wasserburg, nicht dem am Inn sondern dem am Bodensee, ein deutscher Romanschriftsteller namens Martin Walser.

Dieser Martin Walser hatte sich mit viel Fleiß eine exponierte Stellung in der Gegenwartsliteratur verschafft.

Sein Theaterstück: „Ein fliehendes Pferd“ wird empfohlen an Schulen zu behandeln um Gymnasiasten vernünftiges Deutsch beizubringen, die „Anselm Kristlein Trilogie“ ist ein international angesehenes Werk des modernen Realismus und wenn der Studienrat, Arzt oder Rechtsanwalt seiner Frau Lektüre für den Strandurlaub kaufen will gehören seine zahlreichen Arbeiten in die engere Auswahl.

Eines Tages aber lies dieser Martin Walser die Katze aus dem Sack! Er tat ein Unverzeihliches: zu irgendeiner Gelegenheit lies er sich mit einer Aussage vernehmen, die inhaltlich besagte: „Wenn im Fernsehen irgendetwas über Nazis läuft, schalte ich ihn ab. Ich kann das nicht mehr hören.“

RUMMMMSS!

Ein Aufschrei in der Medienwelt!

Entsetzen in der Tagespresse!

Linke demonstrieren und rufen dazu auf, Lesungen zu boykottieren und manchenorts wird die Frage laut: darf man die Machwerke eines solchen Gangsters überhaupt noch drucken?

Will er am Ende gar unser wichtigstes, heiligstes Gut, den Holocaust, stehlen?

 

II

Der Medienstar und jüdische Multimillionär im Graf-Bobby-Look Michel Friedmann hatte uns vergessliche Öffentlichkeit denn vor einigen Tagen denn auch klar daran erinnert: „„Früher hat der Spießbürger seinen Rassismus und Antisemitismus in verrauchten Hinterzimmern ausgetobt. Mittlerweile macht er das beim Champagner-Empfang oder verfasst – wie Martin Walser und Günter Grass – Pamphlete in Rede- oder Gedichtform“.

Jaoujou, unser Vorsicht Friedmann ist wahrlich kein Spießer! Und er nimmt seine Pflichten ernst.

Gegen das Vergessen! – zu seinen heiligen Pflichten gehört es, diese Parole aufrecht zu erhalten.

Im heiligen Bund der Ehe mit seiner Kollegin Christiansen und einem süßen Kindelein ist er ein Fernsehstar, der nem Politiker schon mal deutlich macht, dass dieser für ihn ein Idiot ist. Ein Kerl mit Mumm, Strechlimo  und Diamanten!

Und als Opfer des „grassierenden Antisemitismus“ natürlich über jeden Zweifel erhaben!

Da vergisst man schon mal gerne eine kleine Affäre, die er sich einstmals in Berlin geleistet hatte, sich über Monate Zwangsprostituierte aus der Ukraine in sein Büro zu bestellen, damit die ihm auf Koksparties einen blasen, welche unter falschen Versprechungen von einem Zuhälterring nach Berlin gelockt wurden und wie Stallvieh in gemütlich feuchten, dunklen Kellern gehalten werden, wenn sie nicht gerade fröhlich mit unserem jüdischen Millionär oder seinen Kollegen feiern dürfen.

Naja, Schwamm drüber: als echter Frauenversteher hatte er sich doch auch öffentlich dafür entschuldigt, die Mutter seines Kindes Christiansen vor den Augen der Welt so gedemütigt zu haben.

Ist doch menschlich, wir leben in einer Spaßgesellschaft. Da knipst man gern einmal ein Äuglein zu. Ausserdem war der arme Kerl kokainsüchtig, er konnte in Wirklichkeit ja gar nichts dafür.

Aber der Walser, das mit dem Fernseher aus machen, das ging dann doch echt zu weit!

 

 

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