Frieden in Kiew

Also, ich bin nun gerade hier in der schönen, alten Kiew.

Ihr wißt ja, Kiew ist eine alte Dame, die Mutter aller russischen Städte.

Die gute Nachricht ist: es kann in einer Stadt überhaupt nicht normaler zugehen als hier.

Die schlechte Nachricht: hab ich im Moment keine groß.

Als ich gestern Abend mir die "Liveschalte" auf Phoenix angeguckt hab, da fragte ich mich doch sehr, ob der Mann, der da live aus Kiew berichten soll, noch irgendetwas anderes tut, als sich in der Hotelbar des Khreschatik blödsaufen.

Anders kann man sich die moralische und intellektuelle Minderwertigkeit, die es benötigt, um deutscher Journalist zu sein, nicht erklären.

Und dann: ich kenne kein zweites Land auf der Erde, in dem Scheißkerle wie Tiahnybok, Klitschko und Jazenjuk nicht für viele Jahre hinter Gitter wandern würden.

Denn eines ist zu hundert Prozent sicher: die haben immense Summen investiert, hier in der Innenstadt wiederholte Randalen anzurichten, die schon 3 Zivilisten und 2 Polizisten das Leben gekostet haben, um ihre persönlichen Ambitionen zu befriedigen!

Ich verstehe auch nicht, warum ausländische Politiker, die hier her kommen um Unfrieden zu stiften, nicht verhaftet und abgeschoben werden!

Ich meine,ich hatte früher schon die Ukrainer immer als besonders friedfertige Menschen erlebt, aber irgendwo ist eine Grenze, und die ist da, wo Westmächte den Landesfrieden stören, um eine Unterschrift unter einen für das Land unvorteilhaften Vertrag zu bekommen.

Die asslige Mafia…biiieeehp (Wort zensiert) Tymoschenko ist zum Glück ja schon weggesperrt.

Bleibt zu hoffen, dass ihr endlich der Mordprozess gemacht wird, damit sie so bald nicht mehr aus dem Knast rauskommt.

Und auch die 3 oben erwähnten Pappenheimer sollten ob des Todes der 5 Menschen des Mordes angeklagt werden.

Aber nun gut, obliegt nicht mir, das zu entscheiden, ist nur eine Meinung.

Eine Sache ist nicht völlig normal: der Maidan und der Boulevard sind mit dusseligen Barrikaden aus Säcken und Autoreifen blockiert und Parteien haben eine Zeltstadt errichtet, in der Obdachlose und durchgeknallte Jugendliche mit Stahlhelmen wohnen.

Als Ausländer wird man von Passanten gewarnt, dort durchzulaufen, weil Diebe und alles mögliche Gesindel sich da rumtreiben, aber außer ein paar mal angeschnorrt zu werden ist mir nichts passiert.

Wenn ich ansonsten mit der Kamera unterwegs bin, kann ich zum Glück sagen, ich bin Tourist, spricht mich einer an, dann ist es in Ordnung.

Von Drecksjournaille haben hier alle die Schnauze gestrichen voll.

Die normalen Leute.

Nicht die am Maidan, die werden bezahlt, für Journalisten zu posen.

Etwas so lächerliches habt ihr noch nie gesehen: aber seht selbst:

Stellt euch vor, über Lautsprecher wird der Platz mit politischen Reden beschallt.

Hier seht ihr Leute stehen, die unter dieser Beschallung auf eine Bühne starren:

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Und nun haltet euch fest: das ist, was auf der Bühne geschieht:

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Ihr seht: es ist nichts! Die Leute starren auf eine leere Bühne! Die Politikerreden werden von einem Tonband abgespielt!

Und sollte mir jemand nicht glauben, hier noch einmal aus einer anderen Perspektive:

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Diese ganze Maidanscheiße ist nichts als ein potemkinsches Dorf, eine gigantische Medieninszenierung!

Und nun die Werbeplakate der Auftraggeber:

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Na schön, zum Schluß nochmal die Mutti mit dem Hosenanzug:

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Keine Sorge Leute, es wird keinen Bürgerkrieg geben. Das was wir da geboten kriegen aus Kiew ist an Armseligkeit so etwas von unüberbietbar, dass Ratten kotzen können – natürlich nicht von Seiten der Ukrainer, sondern von Seiten des westlichen Politiker- und Journaillengezüchts.

Ordentlich schämen können wir uns dafür schon, weil wir den Dreck mit unseren Steuergeldern und der GEZ bezahlen!

Soviel für jetzt, demnächst mehr.

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