Flucht nach vorn, oder die LINKE bettelt SPD-GRÜN an, nicht aus dem Parlament getreten zu werden

In der Süddeutschen Zeitung lesen wir heute einen Artikel, durch welchen die Partei Die Linke in den Wahlkampf 2013 eintritt.

„…Wahlkampf, der darauf abzielt, „Abwehrreflexe“ potenzieller Wähler zu vermeiden. „Grundsätzlich wird der linke Wahlkampf in einer zuhörenden, einbindenden, einladenden Tonalität angelegt sein““ erfährt der interessierte Leser.

„Auch im nächsten Wahlkampf soll es nach den Vorstellungen von Kipping und Riexinger bewusste Zuspitzungen geben, „aber nicht auf martialische oder altbackene oder gar bierernste Weise, sondern eher durch provokante Forderungen oder durch Maßnahmen mit Aha-Effekt“. Dabei könnten etwa auch Flashmobs und Comics zum Einsatz kommen.“

???

Wir befinden uns am Vorabend des 3. Weltkrieges, 12Millionen Menschen in Deutschland leben von weniger als 800€ im Monat bei steigenden Lebenserhaltungskosten, usw, was im Einzelnen die Probleme sind gehört jetzt nicht hier her, und die Linke will – Entertainment bieten!

Ich hoffe, das kann dem Satz jeder entnehmen!

„Provokante Forderungen“ sind explizit Forderungen, die bestenfalls eine Debatte anregen sollen, die aber auf keine Umsetzung abzielen.

Flashmobs und Comics.

Aha -Effekt No1: die Linke ist so auf dem Hund, dass sie schon Werbestrategien von MTV nachäffen muss. Typisch für Linke: natürlich dann, als es bei MTV seit mindestens 2 Jahren schon wieder out ist. Normal. So lange dauert das für gewöhnlich, bis sich zu den Linken etwas rumspricht.

Aber es kömmt doch noch Inhalt:

„Die Partei sei zur Bildung einer Linksregierung mit SPD und Grünen bereit, sofern diese „Reichtum couragiert besteuert“, sicherstelle, dass „kein Mensch unter 1000 Euro im Monat fällt“, und eine „friedliche Außenpolitik“ betreibe, wozu ein sofortiger Stopp von Rüstungsexporten und die „Ablehnung von Militäreinsätzen im Ausland“ gehörten.“

Rollen wir’s von hinten auf: „Ablehnung von Militäreinsätzen im Ausland“ will die Linke mit den Parteien umsetzen, die als sie an der Regierung waren die Militäreinsätze initiiert hatten. Die die Kriege gegen Jugo und Afghanistan maßgeblich mit verursacht hatten! Die beiden Parteien, welche Westerwelle abgeschossen hatten, weil er wenigstens NICHT FÜR den Libyenkrieg gestimmt hatte, was Grün, SPD und Linke im EU-Parlament allerdings taten!

Welcher von den Grünen Giftzwergen war das nochmal, der sich im Fernsehen aufgeführt hatte, dass Westerwelle als Außenminister ungeeignet sei, weil  „Damit hat er sich mit Russland und China verbündet gegen die USA. Das ist ja ein Affront! Traditionell sind die USA unser Verbündeter“.

Wen wollen Kipping und Riexinger verarschen?

Kipping selbst beteiligt sich offen schon in dieser Frühphase an der Aggression gegen Russland, den „Endboss“, wie so etwas in der Sprache der Aktionspiele heißt, mit ihrem „Swabodu Pussy Riot“ Auftritt vor der russischen Botschaft. Anbei bemerkt: Mir wird an dieser Stelle etwas mulmig, wenn ich  die Antideutsche PR-Unterstützerin Kipping in Kombination mit dem Wort „Flashmob“ wahrnehme, welche SA-Auftritte der  „Emanzipatorischen Linken“ da auf uns zukommen werden.

Sie ist allerdings nicht die Schlimmste. Der Diplom-Betriebswirt Stefan (be-) Liebig (sorry, schreibt man Liebich, schaff ich aber kaum, da müsste er schon Verachtmich heißen) aus Wismar lässt eigentlich keine Gelegenheit aus, mit maximaler Inkompetenz gegen Russland Stimmung zu machen. Grundsätzlich, wenn in Russland ein Gesetz erlassen wird geift er mit Schaum vor dem Mund rum, dass dies ein Zeichen sei, Russland befände sich auf dem Weg zum Polizeistaat und die Bundeskanzlerin müsse unbedingt etwas dagegen tun.

Im Endeffekt läuft das darauf hinaus, dass ein Abgeordneter der Linken von der Bundeskanzlerin Maßnahmen gegen Russland verlangt, ergo die imperiale Aggression intensiviert!

Begründung: „“‚Free Pussy Riot‘ ist zu einem Synonym für den Kampf für Meinungsfreiheit und Menschenrechte geworden. Den Verurteilten und auch allen anderen politisch verfolgten Demokratinnen und Demokraten gilt unsere Solidarität. Ich fordere die Bundesregierung auf, sich stärker der sich verschlechternden Menschenrechtslage in Russland zu stellen.“ (S.L.)

„Es gab mal eine Zeit, da gehörte Antiimperialismus zum Links-sein dazu. Ich glaube allerdings, dass diese Sorte Linker, von der wir hier reden, Antiimperialismus gar nicht definieren kann.

Genug jetzt davon.

Weiter im Text:

Keine Rüstungsexporte, jeder 1000€ Minimum und Steuererhöhungen bei den Reichen.

Ähhh…

Ins Deutsche übersetzt: Deutschland, dessen Wirtschaft wesentlich von Rüstungsexporten abhängt, soll dieses Geschäft aufgeben, dafür irgendwie 1000€ für jeden Arbeitslosen und Aufstocker ausgeben und Steuern der Reichen erhöhen, die von denen sowieso nicht bezahlt werden, weil sie sie mittels Subventionen, Abschreibungen usw. ausgleichen können.

Steuern zahlt für Gewöhnlich der Mittelstand.

Also nicht, dass ich jetzt für Rüstungsexporte und aktuelle Harz4-Sätze wäre: aber wen wollen die Linken hier verarschen?

Sie stellen Forderungen auf, die durch keinerlei Realität gedeckt werden. Die rein nach Grundschule 1. Klasse Mengenlehre nicht funktionieren können.

Ich bin ja mal gespannt, wie viele so doof sind, und auf die Kipping-Riexinger-Bande reinfallen werden bei der nächsten Wahl.

Ich bin ja aus dem Demos ausgetreten. Ich wähle nicht mehr. Es existiert keine Wahl.

 

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